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Männlichkeit leben der Podcast für Männer von Jörn Torsten May.
Macht willkommen zum Podcast Männlichkeit Leben. Hier erfährst du, wie du ein aufregendes und spannendes Leben als Mann führen kannst. Heute stelle ich wieder einen weiteren Schritt zur Stärkung deines Mannes-Seins vor. Es geht um das Thema Männlichkeit, starken Tipps für den Alltag, um dich männlicher und energetischer zu fühlen.
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Willkommen. Männlichkeit stärken ist das Thema heute und zwar werde ich für dich sehr konkrete Dinge benennen und dir an die Hand geben, damit du dich in deinem konkreten Alltag jeden Tag aufs Neue männlicher, intensiver und auch energetischer fühlen kannst. Viele Männer erleben sich als schlapp, energielos, zu weich, in ihrer Komfortzone verhaftet und bewegen sich eigentlich in einer lauwarmen Es-wäre. Und am Abend des Tages haben sie denn das Gefühl, irgendwie habe ich diesen Tag nicht richtig gelebt. Ich habe irgendwie meine Zeit rumgekriegt, ich habe mein Soll erfüllt, aber von einem aufregenden und spannenden Leben keine Spur an diesem Tag. Das ist okay, wenn man das mal einen Tag hat, aber wenn man das am Ende der Woche, am Sonntagabend auch sagen muss, man am Ende des Monats und vor allem am Ende eines Jahres sich eingestehen muss, dass er wiederum langweiliges, lauwarmes, mittelmäßiges Jahr vorbei ist, dann wartet man auf die Rente, wartet man auf den Tod und lebt nicht wirklich.
Was kannst du also tun, um dein Energieniveau hoch zu bringen? Das bedeutet immer den Liebhaber ein Stück abzulegen, aus der Komfortzone, aus der weichgespülten Komfortzone zu kommen und den Krieger in dir zu schulen. Es geht um den Archetyp des Kriegers, natürlich kein Soldaten oder sonst etwas. Zum weiteren Verständnis dessen empfehle ich meinen Podcast "Der Weg vom Liebhaber zum Krieger". Dort bin ich und beschreibe ich genauer, was ich damit meine. Es geht darum, ein selbständiger, ein unabhängiger Mann so sein, emotional unabhängig von Frauen, deine Nabelschnur abzureißen, ohne Nabelschnur zu leben. Also, wie kannst du deinen Tag ohne emotionale Nahrung von Frauen einzufordern oder zu vermissen, diesen Tag so gestalten?
Zehn konkrete Tipps:
Erstens: Begegne dem Tag, indem du kalt duschst. Eine Minute kalt duschen. Eine Minute sind 60 Sekunden, nicht also 60 nein, eine Uhr oder langsam und genüsslich zählen. 60 Sekunden kalt ist der blaue Knopf ganz aufgedreht und der rote zugelassen, egal ob Hochsommer oder bitterster Winter. Es macht was mit dir. Manche fragen, warum macht es einen Monat Konsequenz? Und du wirst merken, es macht etwas mit dir. Es ist unbequem, es ist was ein bisschen Grippe, du bist unpässlich und was tausend Ausreden, warum bisschen Schnupfen hast oder sonstwas, oder gerade emotional nicht so gut drauf bist. Egal, du durch deine Minute kalt. Ich habe noch kein Todesfall von den Herzkranken gehört, die eine Minute kalt duschen müssen als Bedingung jeden Tag. Wer das Training macht, muss das jeden Tag machen. Wer als Herzkranker lebt, bis er unter der Erde liegt. Es macht etwas mit dir. Frag mal deinen Arzt, was er dazu meint. Der wird dir bestätigen, dein Immunsystem wird stärker sein, dein Abwehrsystem mit stärker und du wirst dich männlicher fühlen.
Zweitens: Bevor du mit den normalen alltäglichen Abläufen beginnst, also Frühstück machen und dein Smartphone anmachen und Nachrichten checken oder ich weiß nicht, was du da so tust, nimm dir ein paar Minuten Zeit. Komm innerlich zur Ruhe, beziehungsweise nutze die Ruhe der Nacht, bevor du also in diese digitale Welt, in die intellektuelle, gedankliche Welt eintauchst und lege eine Challenge für den Tag fest. Lege etwas fest, was du an diesem Tag erreichen willst, was in irgendeiner Richtung eine Herausforderung darstellt. Die Bandbreite ist völlig egal. Das kann etwas körperliches sein, was du machen willst, eine körperliche Herausforderung, die du schaffen willst. Kann was mit Ernährung sein, heute esse ich kein Zucker zum Beispiel. Das kann etwas sein, dass du jemand die Meinung mal sagst. Das kann sein, dass du nicht den Aufzug nimmst, sondern die 17 Stockwerke zu Fuß gehst. Irgendetwas, was eine Challenge darstellt. Wie groß oder klein sie ist, musst du selbst festlegen, aber eine Challenge, eine Herausforderung. Wenn du sie schaffst, dass du am Abend stolz darauf sein kannst. Der Vorteil, selbst wenn der Tag richtig beschissen gelaufen ist, selbst wenn vieles schief geht und du irgendwie Pech hast und alles möglich kaputt geht, Streit, Geld verlierst, ich weiß nicht, was alles schiefgehen kann, dann kannst du am Ende des Tages sagen: Hey, ich habe erstens kalt geduscht und zweitens habe ich diese Challenge festgelegt und der Tag war nicht umsonst. Überprüfe am Abend aber bitte auch, ob du diese Challenge wirklich geschafft hast. Hier ist ein Coach, ein Freund natürlich hilfreich, der dem man sowas berichten kann und der danach fragt. Verarsche dich also bitte nicht selbst, das fällt auf dich selbst zurück.
Drittens: Jeden Tag eine körperliche Betätigung oder Sport machen. Die meisten Männer sind Sportmuffel, haben zu viel Fett und zu wenig Muskelmasse, sind nicht belastbar, sind weit entfernt von einem Krieger, einfach weil sie körperlich in lausiger Verfassung sind. Die ganze digitale Welt hat uns in den letzten fünfzehn, zwanzig Jahren zu extremen körperlichen Muscheln gemacht. Die ganzen Luxus von elektrischen Geräten, Transportmitteln und so weiter führt dazu, dass wir uns viel zu wenig bewegen. Frag deinen Arzt, jeder Arzt, der ehrlich ist, kann das bestätigen, die allermeisten Menschen bewegen sich zu wenig und Männern schadet das ganz besonders. Je weniger du dich bewegst, umso weniger männlich bist du. Je mehr Bewegung du hast, innerhalb gewisser Grenzen natürlich, umso männlicher wirst du dich fühlen und bist du auch. Es tut dir gut, dein ganzes Hormonsystem, den Hormonhaushalt verändert sich, dein Charakter letztendlich verändert sich, dein ganzes Lebensgefühl verändert sich. Dafür reicht es nicht am Samstag zum Sport zu gehen und den Rest der Woche ja, faul herumkutschieren zu lassen. Sorge dafür, dass du jeden Tag, ich sag mal als Richtwert, eine Stunde körperlich in deutlicher Bewegung bist oder eben Sport machst. Sport beginnt dort, wo man schwitzt. Wenn du sagst, ich habe sportlich, aber nicht geschwitzt, dann hast du ein bisschen Bewegung gehabt, aber keinen Sport. Also überleg dir, wie kannst du jeden Tag Sport machen, ohne körperliche Bewegung so machen, dass sie einen sportlichen Charakter hat? Mit dem Fahrrad statt mit dem Auto fahren, zu Fuß laufen statt die Rolltreppe nehmen und und all die Kleinigkeiten summieren sich. Es gibt mittlerweile schöne Armbanduhren, die also Sportuhren, verschiedene Modelle, die zum Beispiel die Schritte aufzeichnen, ja, wie viele Schritte machst du als ein kleiner Hinweis, die den Puls messen und da gibt es mittlerweile viel Hightech. Der ist nur so gut, wie du es auch wirklich dann einsetzt. Man kann sich damit auch ablenken, aber es kann ein Hilfsmittel sein, damit du ein ehrliches Feedback bekommst, wie viel hast du wirklich dich bewegt. Also je mehr du dich bewegst, umso mehr stärkst du deine Männlichkeit.
Viertens: Nicht jammern, wenn Schmerzen hast. Nimm ein Schmerzmittel oder ertrage sie, wenn du noch besser. Wenn du ein Problem hast, dann sprich mit jemandem darüber und löse dieses Problem. All das ist männlich. Wenn du echten Schmerz hast, dann weine und lass dich trösten im Sinne von, ein Freund ist verunglückt und du weißt, er wird nicht wieder gesund. Das ist extrem traurig und es ist nicht unmännlich dann zu weinen, weil einen das geschockt hat, zum Beispiel. Dann suche einen männlichen Trost. Das alles ist ja nicht gemeint, wenn du einen starken, wenn ein Unfall hat ist und du hast ganz üblich Schmerzen, ja, dann weine in dem Moment, okay, weil die Schmerzen nicht aushaltbar sind. Aber um all diese extremen Dinge geht es eigentlich gar nicht. Es geht darum, dass du Mann, ja, Mann heißt du bist unzufrieden, du bist unpässlich, etwas tut ein bisschen weh, was blutet irgendwo, weil du dich geschnitten oder Nagel aufgerissen hast oder irgendeinem kleinen Verletzungen hast. Jemand war unfreundlich, hatte dich enttäuscht, irgendetwas ist passiert, was ja nicht passt und was dir irgendwie so quer geht, zurückläuft oder ein bisschen weh tut. Mama-Söhnchen, Nice Guys, sie lieben netten Kerl, die Liebhaber, die jammern dann und schlimm, am schlimmsten Fall gehen sie noch zu Mama, stellvertretend zu einer Frau und lassen sich trösten. Das ist ungefähr eine der schlimmsten Dinge, die du tun kannst, um dich selbst zu kastrieren und um deiner Umwelt zu zeigen, ich bin ein großer, bedürftiger Junge, ich bin kein Mann. Als echter Mann, als Herzenskrieger, wird nicht gejammert. Hast du eine Situation ausgewählt und diese Situation fordert dich heraus, dann ja, mach nicht dabei, die Zähne zusammen und geht dadurch, aber jammern nicht. Das macht dich klein, es macht dich glücklich und es zeigt allen, du bist kein Mann, du bist ein Waschlappen. Ich erlebe das immer und immer wieder. Ein kleines Beispiel: Ich bin regelmäßiger Saunagänger, sogar mit auch meine Frau, sogar mit einer schwangeren Frau. Und grundsätzlich, man geht nicht beim Aufguss einer Laune heraus. Das gehört sich nicht. Es ist ein Ritual, man hat eine Entscheidung getroffen, man zieht die durch und bleibt drin. Es stört die anderen, es bringt Unruhe rein, das bringt kalte Luft rein, überhaupt. Das macht man einfach nicht, Punkt. Und alle sehen, du bist ein Schwächling, gewissen Jammerlappen, nur hältst es nicht durch. Wer läuft raus. Ich mache immer meine Statistik, meine Frau macht sich lustig darüber regelmäßig. Es sind die Männer, es sind mehr Männer als Frauen und wir reden ja nicht über alte, herzkranke Herren, ja, es sind teilweise junge Männer mit 20, 30, 40, an offensichtlich starke, gesunde Männer, die dann rausrennen, weil sie es nicht aushalten und dann rumjammern, ha, es ist so heiß und das Kaltwasserbecken können sie auch nicht gehen, da jammern sie auch. Das ist absolut unmännlich. Deshalb nimm dir das als Beispiel, jammere nicht. Viele Dinge durch, halte sie aus, beiß die Zähne zusammen und bleibe. Wenn du einen Aufguss einer Sauna aus willst, lass dich bewusstlos raustragen, das ist männlich, aber nicht freiwillig gehen. Und wenn du merkst, du kannst das eben nicht machen, dann geh demnächst in Aufgüsse rein, die dich so heiß sind oder setz dich unten hin. Viele Männer zerstören ihr eigenes Männerbild, zerstören den Glauben einer Frau an den starken Krieger, an den Helden, indem sie rumjammern. Gib dir selbst, wenn du jammerst, eine schallende Ohrfeige. So was gehört sich nicht für einen Krieger. Also nicht jammern.
Fünfter: Triff Entscheidungen. Treffe Entscheidungen selbst. Ein Krieger trifft seine Entscheidungen selbst und delegiert sie nicht. Ein Mann, der in seiner Männlichkeit gestartet, der in Kontakt mit seiner Aggression ist, mit Entscheidungsfreude, der gerne Verantwortung übernimmt, trifft viele Entscheidungen selbst. Ein Mann, der nicht in seiner Kraft ist, der noch im Archetyp des Liebhabers hängt, macht andere für zuständig, fühlt sich ohnmächtig zu entscheiden, delegiert Entscheidungen, lenkt ab oder sitzt sie einfach aus, ist es zu spät ist oder bis ich sag mal die Situation vorbei ist oder jemand anderes entschieden hat. Ein Kriterium für einen Mann ist, er fällt viele Entscheidungen, er trifft sie selbst. Ein machtvoller Mann trifft sehr viele Entscheidungen. Manche Manager treffen, treffen viele Dutzend gravierende Entscheidungen jeden Tag, ohne dass sie jede Entscheidung im Detail stecken können. Wer viel entscheidet, macht viele Fehler. Es hat viel damit zu tun, dass wer nicht entscheidet, hat Angst davor, Fehler zu machen und möchte sich 1000 Mal absichern, bevor er dann mit vielen Absicherungen und anderen, die mit verantwortlich sind, eine Entscheidung trifft. Das ist nicht männlich, das beeindruckt keine Frau und es macht etwas mit dir, du wirst immer schwächer, immer zweifelnder. Triff so viele Entscheidungen wie möglich und mach dir deutlich, nicht jede Entscheidung führt zu Erfolg, nicht jede Entscheidung ist so, dass sie, dass sie dir Freude bringt und es gibt definitiv Fehlentscheidungen. Es ist wie, wenn wir viel Auto fahren, wirst du viele Geschwindigkeitsübertretungen oder Fehler machen. Wenn du keine Marie bist, dann fährst du nur sonntags deinen kleinen Rundkurs auf dem Privatgelände, da kann nicht viel passieren. Also triff viel Entscheidungen, delegiere nicht, weder direkt noch indirekt. Und wenn, wenn du delegierst, natürlich kann man Entscheidungen delegieren, weil zum Beispiel jemand mehr Ahnung hat, bestimmte Entscheidungen über die den Austausch bestimmter Teile in meinem Auto überlasse ich dem Mechaniker, weil ich da einfach zu wenig Ahnung von habe. Dann delegierst du ganz bewusst, weil es gute Gründe dafür gibt, dass dieser Mann mehr Sachkenntnis hat als man selbst, aber stehst dafür gerade, wenn nur mit dem Ergebnis nicht zufrieden bist. Auch da hast du dann letztendlich eine Entscheidung getroffen, nämlich diesem Mann zu vertrauen. Natürlich müssen wir viele Entscheidungen, wenn du in ein Flugzeug steigst, überlässt du praktisch alle Entscheidungen dem Piloten und hast aber die Entscheidung getroffen, ich vertraue dieser Fluggesellschaft und letztendlich den Piloten, der da vorne sitzt, dass er mich heile von A nach B bringt. Darum geht es nicht. Es geht um alte Dinge, die du entscheiden kannst und da gibt es bei den meisten Männern sehr viel, was man selbst entscheiden kann und sehr viele Dinge, vor denen Männer sich drücken. Also ab jetzt kein gemischtes mehr bestellen.
Sechs: Verantwortung übernehmen. Einem Thema der Entscheidung hängt das Thema Verantwortung. Der Überschallentscheidung trifft, muss auch Verantwortung übernehmen. Es geht darum, dass man konsequent bestimmte Dinge durchzieht und dafür geradesteht. Natürlich nicht nur für die tollen Ergebnisse, die die viel Geld und viel Image und viel Freude gebracht haben. Es geht auch darum, für die Dinge einzustehen, die offensichtlich Schaden, Verluste oder Schmerzen bringen und es lässt sich im Leben nicht vermeiden, Fehlentscheidungen zu treffen und man weiß nicht immer sofort, ob es Fehlentscheidungen sind. Denn sehr häufig gibt es Situationen, in denen eine Entscheidung trifft, die erste Mal Nachteile oder Schmerzen bringen, die auf lange Sicht gesehen aber wichtig und gut waren. Das kann man manchmal sogar erst nach Jahren sehen. Egal, ein Mann, der wirklich männlich ist, steht dazu. Er übernimmt Verantwortung zu dem, was er entschieden hat und wenn du in einer Königsposition bist, König heißt Archetyp König, eine Führungsposition bist, dann übernimmst du die Verantwortung und wälzt sie nicht ab. Bei den Kindern ist das offensichtlich, für den Mist, den deine Kinder einstellen, bist du verantwortlich. An der Baustelle am Schild steht: Eltern haften für ihre Kinder. Punkt. Es ist ein Jammerlappen, ein ein Armutszeugnis von Mann, der seine Kinder beschuldigt für die Fehler, die sie machen. Als Vater steht dafür gerade und nicht die Frau, nicht die Mutter, sondern du übernimmst die Verantwortung. Wenn wir als Paar etwas entscheidet, dann übernehmen die Verantwortung. Das zeigt Größe, das zeigt Führungskraft. Wenn in einem Betrieb, in deiner Firma, in einem Verein, wo du Vorsitzender bist, in irgendeiner Gemeinschaft, wo die Führungsrolle ist, irgendjemand Mist baut, eine Fehlentscheidung trifft, dann übernehmen die Verantwortung, steht dafür gerade, selbst wenn du davon nichts wusstest, selbst wenn du juristisch vielleicht nicht haftbar zu machen bist, zeigt es von Größe zu sagen: Ich übernehme die Verantwortung für das, was da passiert ist. Es geht nicht darum, recht irgendwie abzudanken oder solche krassen Dinge. Nein, du übernimmst Verantwortung und sorgst mit dafür, dass die Folgen geregelt werden. Also je mehr Verantwortung du übernimmst, umso stärker wirst du als Mann und umso mehr gibst du auch Frauen die Möglichkeit, zu dir heraufzuschauen, dich zu bewundern.
Siebtens: Dich deinen Ängsten stellen. Ein Krieger muss sich jeden Tag einmal seine Angst stellen. Hör dir im Detail meinen Podcast dazu an: "Die Angst, sein bester Freund". Da gehe ich intensiv genau darauf ein. Wenn du mehr dazu wissen willst, hier in dieser Stelle nur dazu: Wenn du den ganzen Tag nie Angst hast, dann bist du deine lauwarm Komfortzone geblieben. Dann hast du auf dem Folgesessel gesessen und hast nichts riskiert. Du hast dich nicht lebendig gespürt. Sorge dafür, dass du jeden Tag mit kleine Angst, wenn es lächerlich kleine Dinge sind. Springen das Geländer runter, wo man aufpassen muss, wie man landet, weil es eben zwei Meter hoch ist. Das sind Kleinigkeiten. Sprich die schöne Frau an und sag: Hey, du gefällst mir. Kleinigkeiten. Sag jemand deine Meinung, egal wo vor du Angst hast. Konfrontiere dich jeden Tag mit einer Angst, egal was am Tag passiert. Am Abend wirst du dich gestärkt fühlen, stolz führen, hey, da habe ich mich einer Angst gestellt. Du musst noch nicht mal erfolgreich sein, du musst es versucht haben. Ja, vielleicht bist du darunter gesprungen und das war nicht besonders glücklich und bist wie Scheiße aufgekommen und jetzt tut dir dein Fuß weh. Du bist trotzdem stolz, du hast es gemacht, aber du musst die Technik verbessern. Du hast jemand die Meinung gesagt, was sich dann platt machen lassen im Gespräch. Okay, der Ansatz war gut, aber du musst besser streiten lernen. Du hast eine schöne Frau angesprochen, aber du hast dich etwas dämlich angestellt und hast das verbockt. Du wirst trotzdem stolz sein, dass das riskiert hast und nicht wie 99,9 Prozent der anderen tausend Ausreden gefunden, warum diese Frau jetzt gerade nicht angesprochen werden will oder du es nicht kannst. Dich deinen Ängsten stellen heißt nicht zwangsläufig auch Erfolg zu haben, aber du hast es versucht und du wirst es am nächsten Tag wieder machen. Ein Krieger stellt sich jeden Tag seinen Ängsten. Jeden Tag eine kleine, jede Woche eine große, jeden Monat etwas richtig krasses machen und einmal im Jahr eine Initiation. Das ist mein Fahrplan, das ist der Lehrplan, um ein echter Krieger zu werden.
Achtes: Respekt einfordern. Viele Nice Guys, lieben netten Kerle, die immer doof grinsen, egal was man zu ihnen sagt. Die lieben Mama-Söhnchen, die vielen Nabelschnur-Männer, die mit dynamisch nur rumhängen, Frau suchen, hat mich lieb, hab mich lieb, lassen sich respektlos behandeln, insbesondere von Frauen und ganz insbesondere von attraktiven Frauen. Die meisten Männer, eine attraktive Frau kann, zumindest im deutschsprachigen Raum, eigentlich alle Männer total beschissen behandeln, respektlos, von oben herab, arrogant, unhöflich. Kein Mann traut sich, diese Frau Grenzen zu setzen. In Beziehung erlebe ich das immer und immer wieder, nicht nur in den Seminaren, sondern auch auf der Straße, wenn ich fahre, sehe, wie respektlos die Frau sich dem Mann gegenüber verhält. Sie zuckelt ihm an der Kleidung herum, sie kritisiert ihn öffentlich, defekt an ihn zu füttern im Restaurant, sie stellt sich über ihn, sie tritt, verdreht die Augen, wenn er etwas erzählt. Also wer mal oder nonverbal zeigt sie respektloses Verhalten und viele Männer trauen sich nicht, das einzufordern. Seine Männlichkeit leidet. Ein Mann, der stolz darauf ist, ein Mann zu sein, fordert Respekt ein von Frauen, von seiner Frau, aber auch von allen anderen. Akzeptiere nicht, wenn jemand die Tür vor der Nase zuschlägt. Lass dir nicht alles gefallen, wenn jemand einfach aufsteht und sagt: Darf ich das mal haben und nimmt einfach den Salzstreuer weg, steht im Raum und sagt: Darf ich mal reinkommen, hat das Papier aus dem Kopierer in der Hand und sagt: Darf ich mir das Papier nehmen? Das ist respektlos. Männer, die als Mama-Söhnchen aufgewachsen sind, die eine übergriffige Mutter hatten, die eine dominante Mutter hatten oder dominante Erzieherinnen hatten, übergriffige Erzieherinnen hatten, sind das gewohnt und finden das normal, haben keinerlei Bewusstsein dafür. Aber sei dir bewusst, es macht etwas, es zerstört meinen Selbstwert, es frisst den Selbstwert jedes Mal wie ein Stück Salzsäure frisst Löcher in den Selbstwert hinein und alle, die das sehen, merken, mit dem Typen kann man alles machen, der hat kein Stolz, der fordert kein Respekt ein, das ist kein Mann, das ist ein Weichei. Also achtet darauf, jeden Tag einmal Respekt einfordern. Dafür muss man ein Wort beherrschen, das Nice Guys nicht kennen. Sie müssen im Duden nachschlagen, das Wort "Nein". Nein heißt, dass eine Grenze. Nein, das will ich nicht. Nein, das akzeptiere ich nicht. Beginne das Wort "Nein" in deinen Wortschatz aufzunehmen und sag es ohne ein dümmliches Grinsen. Am besten, du schaust morgens in den Spiegel und wenn dich ein lieber, netter Teddybär anguckt, dann ohrfeige dich so lange, bis du merkst, da guckt sich ein Mann an, den man ernst nimmt. Und immer, wenn du ein dümmliches Grinsen bemerkst, gib dir selbst eine Ohrfeige. Schau in den Spiegel oder ein Smartphone und gib dir eine Ohrfeige, bis ein respektvoller Mann da ist. Ein echter Mann fordert Respekt für sich selbst ein, insbesondere von Frauen.
Neun: Streiten. Das ist der wichtigste, aber auch der schwierigste Punkt. Was bedeutet, dass Respekt einzufordern? Es bedeutet, sich in vier Fällen, dass man bereit ist zu streiten und mit Verlaub, die meisten deutschen Männer haben ein echtes Problem damit. Sie lassen sich beschissen behandeln, vor allem von Frauen und schöne Frauen dürfen, wie gesagt, fast alles mit ihnen machen, bevor sie mal die Klappe aufmachen, bevor sie echt ihre Meinung sagen, Ärger machen. In Beziehung sind die meisten Männer so extrem harmoniesüchtig, dass sie immer eine Harmonie-Soße über jeden Streit geben, dass sie mögliche Provokationen im Vorfeld vermeiden, die die Partnerin erregen könnte oder ihr unpässlich sind, in vorauseilendem Gehorsam unterlassen sie schon alles, was irgendwie die Stimmung beeinträchtigen könnte. Warum nicht? Weil sie so nette Kerle sind? Auch nicht, weil sie semi-erleuchtet sind, auch nicht, weil der Klügere nachgibt, sondern weil sie schlicht und ergreifen Angst haben. Angst, ein auf die Fresse zu kriegen, meistens nicht körperlich, sondern emotional. Angst vor Konflikten. Das Gefühl, in Konflikten bin ich der Verlierer. Zu feige, um es mal ganz deutlich zu sagen. Nice Guys, Mama-Söhnchen und Männer, die mit magischen rumrennen, sind einfach zu feige, um zu streiten. Sie haben sehr häufig Frauen gegenüber die Erfahrung gemacht, ich verliere jede Auseinandersetzung. Jede Auseinandersetzung führt dazu, dass ich Liebesentzug bekomme. Die Frau, die Mama hat mich nicht mehr lieb und es gibt auch kein Sex und deshalb muss ich lieb und brav sein und nichts machen, was die Frau irgendwie erregen könnte oder schlechte Laune machen könnte. Und das steckt bei den allermeisten dahinter. Es steckt kein philosophisches oder politisches Konzept dahinter, es ist keine erleuchtete Strategie. Sie sind nicht in einer buddhistischen Schule bei einem Mönch, der ihnen verbietet zu streiten. Nein, all das ist nur Hingehen, feige. Der Grund ist Angst. Konfrontiere dich mit dieser Angst. Ein Krieger, der nicht streiten kann, okay, ich glaube, dazu muss ich nichts sagen. Lerne zu streiten. Es geht nicht darum, aggressiv zu sein, es geht nicht darum, ungerechte Dinge zu tun, es geht nicht darum, andere bösartig zu verletzen. Noch mal zurück zu Punkt 8: Respekt einfordern. Es reicht, dass du Respekt einfordert. Jemand, der dir einfach die Tür vor der Nase zugeknallt, Respekt einfordern, deutlich sagen, was du davon hältst. Jemand, der einfach Papier auf die Straße wirft, Müll auf die Straße wirft, was dazu sagen. Jemand, der offensichtlich beim Tanzen in halben Liter Benzin vergisst und sich nicht darum kümmert, diesen Typen konfrontieren, Ärger machen, streiten. Jemand, der, wenn der Hund, der seinen Hund an deine Reifen pinkeln lässt, von deinem Auto, Streit anzetteln. Jemand, der Müll in den Hausflur wirft, Streit anzetteln. Jemand, der beschissen einparkt und in den wenigen Parkraum, den es gibt, zwei Parkplätze belegt. Also das sind alles Beispiele. Jemand, der einfach den Verkehr blockiert aus Dummheit, aus Beseligkeit und nicht respektiert. Jemand, der einfach zu spät kommt und andere warten lässt, einfach die Zeit der anderen verplempert. All das sind Beispiele von Respektlosigkeiten. Es ergeben sich sehr viele Streits, wenn du ein kommt, wenn du ein Wertesystem für dich hast und das einfach mal konsequent umsetzt, dann hast du in der Regel mehr als ein Streit am Tag. So, es geht auch nicht darum, dass du als der Gewinner unbedingt aus diesem Streit rausgehst. Es geht darum, dass du deinen männlichen Stolz hast, dass du dein Wertesystem hast und den in die Welt bringst und anderen sagst: Ich fordere Respekt ein, ich bin kampfbereit, ich kann nein sagen und meine Grenzen setzen und ich setze mich auch für andere ein. Setz dich auch für andere ein, wenn ein paar Jugendliche nicht aufstehen für den alten Kathrin im Bus, dann sorge dafür, dass Platz gemacht wird für diesen alten Mann, wenn das ein Wertesystem ist. Kämpfe also auch für andere. Egal, wie der Tag endet, wenn du einmal etwas erstritten hast, wenn du einmal dich konfrontiert hast, einmal was riskiert hast, dann wirst du stolz am Ende des Tages sein.
Zehnter: Der letzte Punkt. Entweder am Anfang oder am Ende oder beides. Also morgens oder abends, zehn Minuten mindestens der Stille täglich. Wir leben in einem permanenten Gedankenchaos. Endlich wieder ein Smartphone, die macht man ja heute gar nicht mehr aus, sie werden gar nicht mehr runtergefahren, sie arbeiten permanent. Ein Geist auch und das macht krank. Permanente Gedanken, in der Regel unnütze, chaotische, negative Gedanken machen dich krank und unbewusst. Schon zehn Minuten Stille am Tag, das bewusste Nicht-darum-Bemühen, still zu werden und nicht Sklave deiner Gedanken zu sein, sie nicht so fürchterlich wichtig zu nehmen, bewirkt etwas. Erhöhte Wachheit, erhöhtes Bewusstsein. Das hat nichts mit Esoterik zu tun. Es geht nicht darum, dass du erleuchtet wirst. Es geht darum, dass du bewusster, klarer wirst, fokussierter wirst und das fängt damit an, dass du erst mal dich selbst unter Kontrolle bringst, deine Gedanken unter Kontrolle bringst. Kleine Boutiquen in meinen Seminaren ist immer Teil auch Meditationspraxis, da man verschiedenste Techniken aus diesem Gedankenchaos auszustrecken, eben nicht, um aus meinen Teilnehmern kleine Bruder ist zu machen, sondern einfach, um präsenter zu sein, um bewusster zu sein, um klarer zu sein und letztendlich, um auch kritische Situationen bewusster und klarer managen zu können. Deine Emotionen im Griff zu haben. Es geht um Alltagspraxis. Entweder morgens in Stille den Tag beginnen, ein paar Minuten eine Routine zu machen. Meistens braucht man dafür eine kleine Einweisung, braucht etwas Meditationspraxis dafür. Da gibt es unterschiedlichste Methoden. Vielleicht mache ich dazu auch mal einen Podcast oder eben abends als eine Reflexion auch des Tages, was hast du gemacht am Tag und so, dass du mit einem gewissen Stolz, einem männlichen Gefühl von Stolz und Sinnhaftigkeit diesen Tag beendest und es war eine Sinnhaftigkeit, nicht, weil die Leute nett waren, weil du Glück hattest oder weil das Schicksal schön war oder die Sonne geschienen hat. Nein, weil du aktiv dafür gesorgt hast, weil du zum Beispiel diese zehn Punkte umgesetzt hast heute und dieser Tag deines Lebens nicht vergeudet war, egal was sonst um dich herum passiert ist. Darüber hinaus für viele, die jetzt gar nicht so mit Meditation anfangen können, wieso tätig und Spiritualität irgendwie etwas ist, was im Duden steht, was viel hilft, ist in der Natur sein. Ich habe mit einigen Männern geredet, die da gar nichts mit anfangen können, die aber dann sagen: Hey, ich gehe angeln. Was ich menschlich, sogar das ist auch eine gute Meditationstechnik, wenn du dein Smartphone dabei auslässt. Die gehen wandern, die machen sehr, ich sag mal, routiniert, sehr, sehr gleichförmige Bewegungsmuster, die dich in eine Art Trance bringt, Klarheit und Stelle bringen. Paddeln, Rudern, ich meine jetzt nicht Wildwasser, natürlich, sondern ruhig. Radfahren, vielleicht auch nicht die Action, Action Downhill mit dem Mountainbike, das vielleicht weniger, aber ich denke, du weißt, was ich meine. Also Schwimmen, längere Strecken, das sind alles Dinge, die dich über eine kontinuierliche Tätigkeit, vor allem in der Natur, dein Geist zur Ruhe bringen, dich in eine Art Trancezustand versetzen, der durchaus ähnliches mit der Meditation. Wenn das ein Zugang ist für dich, super.
Bälle denen. Das sind meine zehn verschiedenen Tipps für dich. Nochmal: Beginne den Tag erstens kalt duschen. Zweitens, eine Challenge für den Tag festlegen. Drittens, jeden Tag eine körperliche Betätigung oder Sport machen, bei dem du schwitzt. Viertens, nicht jammern. Fünftens, viele Entscheidungen selbst treffen. Sechstens, Verantwortung übernehmen für deine Entscheidung oder die der Menschen, die deine Untertanen sind oder für die du eine Führung hast. Siebtens, dich deinen Ängsten stellen. Achtens, Respekt einfordern. Jeden Tag einen Streit und neuntens, dafür sorgen, dass du still ist, aus dem Gedankenchaos aussteigst. Jeden Tag. Wenn du das umsetzt und das nur ein Monat lang machst, wirst du bestimmte Dinge bemerken. Du wirst zentrierter, du wirst bewusster und klarer und dein Energieniveau steigt. Mein Ziel ist in den Seminaren, aus vielen Männern, die Mine knüpft seine kommen. Kennst du die kleinen Knopfzellen in solchen Foren oder so da? Ja, da ist so ein bisschen Strom kommt heraus, das reicht aber so, um die ja, die Lebensfunktionen zu erhalten und viele Männer sind wie sie, die Knopfzellen, die schleppen sich energielos, das sieht man schon von außen durch die Gegend und todlangweilig. Die überleben. Wenn man ein bisschen Energie hat, ist man so eine kleine 1,5 Volt A oder H heißen die Batterien, lesen da kann man zum Blinklicht damit und so kleine Motörchen in so einem Auto mit betreiben, so ein kleines Spielzeugauto. Ja, kann man ein bisschen mitspielen, aber dann bist du ein Spielzeug, aber kein Mann. Eine Autobatterie, die funkt, immerhin schon, da kann man schon Motor mit anlassen, aber richtig große Sachen, richtig Energie gibt es erst ab Haushaltsstrom 220 Volt. Das ist Minimum. Dann bist du jemand, der es Kunden lassen kann, der Bauer hat, der es auch bei der Frau finden lassen kann. Darum geht es, aber für mich geht es weiter in Seminaren, wie kannst du stark Stromgenerator werden, ein richtig, wo es richtig funkt und knallt und wie kannst du zum Atomreaktor werden, dass wenn eine Frau und eine Nähe kommt, sie hier die Haare zu Berge stellen, dass sie merkt, da kribbelt alles und dass ein anderer Mann noch spürt, wo da habe ich jemand vor mir, wo ich sehr wach werde. Charisma ist genau das, ein extrem hohes Energieniveau. Jemand, der Charisma betritt den Raum und alles wird still. Du schiebst sozusagen eine Energie-Wolke vor dir her und das ist wenig esoterisch, das kann man trainieren. Als Herzenskrieger, das ist das Bild, das die Vision von Männlichkeit, die ich vermittle. In meiner Arbeit strahlst du genau das aus, eine Bewusstheit, eine Herzlichkeit und eben ein ganz hohes Energieniveau, dass du selbst natürlich bemerkst, aber das eben auch andere in deinem Umfeld bemerken können. Mann, ich hoffe, die haben diese Tipps gefallen. Sie haben nie angesprochen, aber dadurch, dass du sie angehört hast, ändert sich gar nicht, sondern nur dadurch, dass du sie umsetzt. Such dir ein Coach, such dir ein Freund und macht das gemeinsam. Unterstützt euch gegenseitig, tretet euch gegenseitig in den Hintern und feiert euch gegenseitig, wenn ihr diese Dinge umsetzt und euch so gemeinsam eure Männlichkeit, ihre Männlichkeit stärkt und euch männlicher und geiler fühlt. Viel Spaß dabei, bis zur nächsten Woche im nächsten Podcast.
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