Transcription
Einen wunderschönen guten Tag ihr Lieben, herzlich willkommen bei Mystika TV. Ich freue mich ein zweites Mal auf den großartigen Oliver Brünner und heute sprechen wir über die Wortereignisformel. Oliver, schön, dass du wieder hier bist. Freue mich mit dir zu sprechen.
Ja, ich freue mich sehr wieder hier sein zu dürfen, lieber Thomas. Danke, danke. Und ja, schauen wir, was heute passiert. Absolut. Bin auch gespannt. Euch wünsche ich viel Freude.
[Musik]
Ja, am Anfang war das Wort. Das Wort hat also eine bestimmte Kraft, eine Schwingung, eine Frequenz, die auf die Materie wirkt. Darüber haben wir schon kurz im ersten Teil gesprochen und du hast sozusagen die Wortereignisformel sozusagen wieder erfunden, wiederentdeckt und weiterentwickelt. Warum ist das so? Warum haben Worte eine so eine Kraft?
Also, es steht ja in den alten Texten und bitte nicht nur in der Bibel. Mhm. Es gibt wesentlich ältere Texte, Opanitaden, die Mephnesi und und und viele mehr. Und überall, wenn man tief liest, gibt es eine Quintessenz, das fünfte Element. Daher kommt ja das Wort Quint, Quintus, 5, fünfte Essenz. Das Wort ist das materialisierende Element in diesem Universum. Und wenn wir uns beliebige Dinge anschauen, von einem Auto über ein Gebäude, über unsere Kleidung, war immer das Wort zuerst als Gedanke. Und so ist das Wort ja realitätsschaffend.
Wie ich da drauf gekommen bin, ist die Frage: Wenn wir auf der materiellen Ebene keine Lösungen finden, dann empfehle ich, gehe auf die nächst höhere Ebene. Mm. Und dort findest du. Und ich habe gefunden. Ja, es heißt ja so schön, der Geist bestimmt die Materie. Ja, also aus dem geistigen äh wird äh ja, wird alles kreiert, was wir uns vorstellen können. Und das Wort ist ja so etwas, das ist Information und es ist Schwingung, es ist Frequenz. Es wirkt also eigentlich auf auf mehreren Ebenen, oder?
Genau. Zunächst im Gedanken, weil alles, was du sprichst, hast du zuvor gedacht. Mhm. Es geht gar nicht anders. Und dann setzt ein äußerst komplexer Vorgang in Gang, der aus deinem Gedanken, den Kehlkopf, die Zunge, die Atmung und vieles mehr in deinem Mundraum steuert, bis dann ein Wort herausfällt. Und diese Texte finden wir in der ganz tief alten Antike und sie sind schon ewig bekannt, wurden aber wie die Wetterkarte von gestern behandelt. Mhm, mhm.
Ja, was man ja kennt, sind Mantren, sind Gebete. Hier handelt sich aber ganz ums ganz spezifische Worte, die zum Teil Organen zugeordnet sind. Und wie hast du die diese denn entdeckt oder wiederentdeckt? Wie bist du davorgegangen?
Also grundsätzlich habe ich wieder mal ein Nein aus der materiellen Welt bekommen. Das geht nicht, das gibt's nicht, finde dich ab. Und hier war der Auslöser. Ich habe dann Rupert Sheldrake angeschrieben, die Mail gibt's noch. Habe ihn gefragt, sag mal, gibt es zu deinen morphogenetischen Feldern Namen? Kann man die Felder ansprechen? Und da schrieb mir sein Team zurück: Nein, sie wüssten es nicht, wünschen mir aber viel Glück. Und da hatten sie mich mal wieder. Geht nicht, gibt's nicht. So fing ich an. Auf der einen Seite, wir können dir nicht helfen. Auf der anderen Seite, wir haben keine Lösung. Und dann bin ich wirklich tief in die Literatur, zunächst im Internet gesucht, gesucht, nichts gefunden. Die Materialisten haben keine Lösung. Und dann habe ich aber eben das angewandt: Wenn es auf der einen Ebene keine Lösung gibt, geh auf die nächste. Und dann habe ich meinen eigenen, ja, Schutzengel gefragt. Habe gesagt: Noch mal, gibt es einen Weg? Wie habt ihr denn uns geschaffen? Und dann fing das an. Wieder, ich wiederhole mich, die richtige Frage wird immer auch beantwortet. Ja, aber es ist entscheidend, dass wir die Fragen stellen. Ich glaube, das ist auch etwas, was ich am Ende gelernt habe. Wenn wir keine Fragen stellen, die geistige Welt hält sich ja zurück. Aber wenn wir wirklich etwas wissen wollen, dann kommt auch was.
Genau. Und wenn ich das kurz sagen darf, Fragen haben drei Qualitäten. Mhm. Gerne. Ja, die schlimmste aller Fragen ist die Frage nach dem Warum. Ja, weil die Warum-Frage stellt die Frage in die Vergangenheit und da sind wir wieder in der Analyse und können irgendwann in 1000 Jahren herausgefunden haben, warum wir das erlebt haben. Gelöst haben wir es aber nicht. Absolut. Ja, dann gibt es die Wofür-Frage. Also, wofür ist es denn gut, dass ich dies oder jenes erlebe? Dann kriege ich eine Motivation, wunderbar. Und die dritte Frage ist die Wie-Frage. Wie kann ich Punkt Punkt Punkt tun, damit ich das und das erreiche? Das Wie. Und ich habe mich auf das Wie zunächst eingeschossen. Gesagt: Wie kann ich? Und dann bin ich, ich sehe das Bild noch vor mir, mein mein Tisch war voll mit Büchern. Ich habe mir alles gekauft, was irgendwie antik aussah. Ich habe manchmal von einem Buch ins andere gelesen, ohne zu merken, dass ich im anderen Buch bin. Ich habe mich nur gewundert, komische andere Schreibstil. Ach ja, du bist woanders. So war das bei mir. Ich habe aber nicht gefunden. Ich habe hier ein Hinweis, da ein Hinweis. Und dann bin ich auf die Nag-Hammadi-Bibliothek gestoßen. Das ist die kleine oder große Schwester von Qumran. Qumran ist die bekanntere Bibliothek aus Israel am Toten Meer. Gibt es eine zweite Bibliothek in Nag Hammadi, das ist ein Ort nördlich von Luxor in Ägypten. Und da hat man 1949 auch Schriften gefunden in Tonkrügen, die man versteckt hat vor der Inquisition und Zerstörung der Literatur. Und der Bauer, der die gefunden hat, der hat gar nicht gewusst, was er da hat und hat die ersten Bücher verbrannt zum Feuer machen. Der brauchte Wärme, bis ein anderer beim Feuermachen gemerkt hat: Was ist das denn? Ja, und hat alle anderen weggeschafft. Und so sind die allergrößten Schätze erhalten geblieben. Und dort findet sich die physische Entstehung des Menschen. Die ist dort beschrieben. Ich zitiere zwei Sätze, damit das deutlich wird: Drum lasst uns einen Menschen schaffen, damit wir in der Materie wirken können, heißt es dort. Punkt Punkt Punkt. Und die Kräfte begannen nach den Zeichen der Gewalten zu schaffen. Und dann steht der Name: Schuf am Beispiel Abitrion, schuf den rechten Unterarm. Ah, so detailliert. Ja, ja. So Taspomocham, schuf das linke Auge. Aster rechmen, schuf das rechte. Und das geht durch vom Kopf über Gehirn, alle Organe, bis runter zu den kleinen Zehen. Alle gelistet. Ich denke, wow. Und dann dachte ich mir, wenn die das erschaffen haben und selber keine physischen Körper sind, was haben die denn dann erschaffen? Dann bin ich in die Tora gestoßen. In die jüdische, oberflächlich gesprochen Bibel. Die Tora ist ein Teil einer ganzen Enzyklopädie. In der Tora heißt es: Am Anfang war der Mensch ein Lichtwesen und hat sich durch die Individualisierung (Klammer auf: Ego) Klammer zu in die Materie verdichtet. Und da hatte ich den ersten Hinweis. Hab mir gesagt: Okay, diese Wesen, die die Körperteile geschaffen haben, sind also geistige Wesen. Wenn ich sie ansprechen wollte, was passiert denn dann?
Anfänglich passierte mal gar nichts.
Also, du hast angefangen auch damit zu experimentieren.
Genau. Ja, ich habe richtig laut gesprochen. Ja, nichts. Null. Denke: Okay, dann habe ich mich an die Autorin der Übersetzung gewandt, Martina Jansen. M. Wir kennen uns persönlich. Habe ich sie gefragt: Ich, wie spricht man denn das aus? Du hast es doch übersetzt. Hast du keine Ahnung? Ich habe das übersetzt, aber wie man das spricht, frag meine koptische Gemeinde, weil die Nag Hammadi ist in großen Teilen koptisch geschrieben. Ich dahin. Ja, der eine sagt so, der andere so. Denke: Toll. Ja, und dann sagte mir einer: Du, Koptisch ist wie in Deutschland. Der Ostfriese spricht das Wort anders als der Bayer, anders als der Schwabe. Alle meinen sie dasselbe, nur sie sprechen es anders aus. Dialekt. Das gibt's im Koptischen auch. Stand ich da. Selbe Wort. Ja, wie nun? Und dann bin ich wieder, wenn es auf der einen Ebene keine Lösung gibt, gibt's auch die nächste. Habe ich mein Schutzengel gefragt: Wie spreche ich das denn aus? Und dann kam: Mit Gefühl. Fühle, fühle rein. Und dann bin ich von alleine auf die Idee gekommen: Sprich es langsam, sprich es intensiver, sprich es schneller, im hinteren Mund, im vorderen Mund. Und ausprobiert. Einfach. Und hab mir ein Wort gewählt, was relativ kurz ist. Das Wort Krü. Das rechte Handgelenk. KÜS. Krü. Und auf einmal merk: Geht jetzt schon wieder los. Kribbeln. Es fing an zu kribbeln. Ich denke: Hä? Ich hatte die Augen geschlossen. Läuft da eine Fliege oder berührt mich da irgendjemand? Nein. Denke: Reaktion. Habe ich das mit den Fingern gemacht, mit Arm, mit Schultern, mit Beinen. Und habe plötzlich gemerkt, da tut sich was. Ich denke: Wow. So, dann habe ich das zu meinem Training hinzugenommen. Erst bei den Beinen, Knie, den Hüften. Jetzt sind die Finger, weil ich halt als kommendes Ziel das Klavierspielen habe. Ja, auch spannend, habe ich auch schon mitgekriegt. Also, es geht weiter mit Zielen. Genau. Ja, ja. Geht nicht, gibt's nicht. Und habe dann festgestellt, dass ich nachts manchmal, wenn ich von den Aktivitäten der, ja, ich sage ganz bewusst, äh, wach werde, weil plötzlich, ich bin einmal wach geworden, da liegen meine Hände völlig gesund vor meinem Gesicht und bewegen sich einzeln. Wach geworden, waren wieder wie vorher. Aber während des Schlafes wird an mir gearbeitet, im wahrsten Sinne des Wortes. Und dann habe ich gemerkt, jetzt fängt das plötzlich an. Natürlich gehört körperliches Training dazu. Wo kein Muskel ist, gibt's keine Bewegung. Das ist so. Ja, also sich nur hinsetzen und sagen, ich spreche ein paar Worte, das läuft nicht. Braucht immer auch Interaktivität. Eine Leber kannst du heilen mit Worten. Die gibt es, aber du solltest parallel aufhören, Alkohol zu trinken. Ja, oder Fett zu essen. Also auch wieder auf allen Ebenen das bestärken. Aber sozusagen das, was ich jetzt so mitkriege, ist, das ist ja wie eine Blaupause eines völlig gesunden Organs, die dadurch wieder hervorgerufen wird. Stichwort morphogenetische Felder, die ja auch sozusagen die Materie formen, bestimmen, oder auch wie von der Raupe, die zum Schmetterling wird. Irgendwo muss es das Bild des Schmetterlings ja schon geben. Das heißt, all die Zellen wissen dann schon, wohin sie sich zu richten haben. Und da so hängt es ein bisschen zusammen. Genau.
Natürlich. Damals hatte ich noch keine Ahnung von Rudolf Steiner. Auch da bin ich hingeführt worden durch Literatur, durch liebe Freunde, durch: Hier guck mal, da lies mal da. Und da habe ich zum ersten Mal, Rudolf Steiner nennt es den Lebensleib oder Ätherleib oder Lichtkörper, als der den Menschen am nächsten für die menschlichen Augen unsichtbare Lichtleib. Und dann habe ich in der Literatur gefunden, dass dieser Lichtkörper, wie es die Tora schreibt, der Ursprung ist. Und dieser Lichtkörper kann nicht verletzt werden. Zum Beispiel, wenn Menschen Amputationen bekommen, aus welchen Gründen auch immer, und sie gehen dann vor eine Kirlianfotografie, dann sieht man die Extremität, die nicht mehr da ist, aber als Lichtsignatur immer noch. Ja, oder es gibt auch diese Phantomschmerzen, die gar nicht so Phantom sind, sondern es ist halt der feinstoffliche Körper, der auch noch etwas empfindet. Genau, richtig. Und so bin ich drauf gekommen. Und die Wortereignisformel ist ja ein theologischer Fachbegriff. Den habe ich gar nicht erfunden, sondern ich habe den genommen, weil es heißt in den Texten: Und das Wort des Herrn geschah zu mir. Heißt es. Ist original. Im 21. Jahrhundert haben wir ein riesen Thema mit dem Wort Herr. Was ist das, Macht und so weiter. Nein, das sage ich generell: Wenn du antike Texte lesen willst, versetze deine eigenen Sprachverständnisse in die Zeit, wo die Texte geschrieben wurden. Da war Herr einfach das Höchste, das Universum. Oder? Nein, noch ganz anders. Da war das Wort Herr das Gesetz. Ah, okay. Und wenn ich jetzt diese Sprechweise in die ins 21. Jahrhundert biege, dann würde ich sagen: Und die Funktion des Gesetzes wirkte bei mir. Sehr logisch auch, ja. Und dann habe ich mit einer Funktion zu tun und nicht mit einer Emotionalie, weil Herr ist Emotion. Genau. Also geht gar. Eine muss ja kennen. Ja, keine Gesetzmäßigkeit anbeten, sondern ich muss sie verstehen, kann sie umsetzen. Ja, genau. Genau. So, und diese Gesetzmäßigkeit ist eine Rückverbindung. Unser physischer Körper wird durch allerlei Einflüsse, Verkehrsunfall bei mir, die Nabelschnur, mhm, Drogen, schlechte Lebensmittel etc. etc. negativ beeinflusst. Wenn ich das Wort anwende, dann erinnert sich der physische Körper an seine Blaupause und holt sich das Original mit jeder Zellteilung wieder. Wer hat dazu was gesagt? R. Virchow. Mhm. Vor Ende des 19. Jahrhunderts hat der, hat er so so ähnlich gesagt: Eine Zelle, die ihre Frequenz verlässt, erkrankt. Und die moderne Medizin wird diese Frequenz wiederfinden, sie einsetzen und das Organ heilt von selbst. Interessant. Sehr. Ja. Und so habe ich viele Thesen, R. Sheldrake, hinter jeder Materie muss es ein morphogenetisches Feld geben, aus dem es die Botschaften ihrer Form holt und so weiter. Virchow, die Tora, die alten Texte. Ich habe sie einfach kombiniert. Gesagt: Okay, wenn das so ist, dann rufe ich Wesen, die aus der Zeitlosigkeit kommen, in mein Leben aktiv, damit sich mein physischer Körper an seine Blaupause, an seinen Lichtkörper erinnert. Und die moderne DNA sagt immer: Wenn eine Zelle sich teilt, wird die neue Zelle durch die Information der DNA zu dem, was sie werden soll. Eine Leberzelle, eine Leberzelle und so weiter und so fort. Und genau dieses ist die Funktion. Das heißt, wir müssen hier nicht daran glauben, sondern wir lösen eine Funktion aus, indem wir das Wort verwenden für das Thema in unserem physischen Körper, das nach unserer Meinung nicht richtig ist. Bei mir sind es die Fehlstellungen gewesen, zum Teil. Und dann erinnert sich der Körper und zieht nach, zieht gerade. Toll. So, am besten Beispiel ist meine rechte Hand. Die liegt jetzt schon gerade, das kann ich sagen, und sieht man ja auch. Da sieht man so, meinem Buch ist sie noch voll eingekrümmt. Das ging vor ein paar Wochen nicht. Wow. So, ich hatte hier sogar ein Überbein von dem Knorpel, der durch die Fehlstellung gewachsen war. Der ist weg. Man sieht heute die Handmitte. Das haben wir mit der Wortereignisformel definitiv geschafft. Und das haben wir ausprobiert. Und die Leute haben gesagt: Ja, Oliver, du fühlst dich ab. Was soll ich ja anderes sagen? Ich fühle das, wenn die Wesen kommen. Und dann haben mich Leute gefragt: Hast du auch ein Wort für Punkt Punkt Punkt? Da war einer vor Jahren: Hey, ich habe so Schmerzen in der Hüfte. Hast du ein Wort? Sagt: Ja, habe ich ihm das Wort gegeben. Ich spreche das mal zehnmal, am besten, wenn du einschläfst abends. Nach sechs, sieben Tagen rief mir an: Oliver, was hast du gemacht? Die Schmerzen sind weg. Ich mache nie etwas. Ja, aber du gibst Wissen weiter. Ja, ja. Da ist jetzt wirklich viel entstanden. Es gibt eine große Liste, es gibt eine richtige Methode, einen Onlinekurs, Seminare und viele tausend Menschen haben da schon ja, Linderung, Heilung, Transformation erfahren. Ja, kann man das so sagen? Ich habe sehr, sehr viele E-Mails, einige sind da auch abgebildet, auch auf meiner Homepage als als Kommentare. Wir haben Leute, die haben Long Covid, wo die Ärzte gesagt haben: Riechen kommt nicht wieder, vergiss es. Dann haben die von mir das Wort für die Nase bekommen. Und die Mail ist existent. Da schrieb eine junge Frau: Oliver, ich habe es sechs Mal angewandt und ich kann wieder riechen. Ich weiß gar nicht, wie ich dir danken soll. Solche Mails bekomme ich. Oder andere: Eine Frozen Shoulder, konnten Arm oder so bewegen, kriegen das Wort für die Schulter und zack ging der Arm wieder hoch. Davon gibt es ganz viele. Wir haben in Erding live, es wurde aufgezeichnet, ein Teilnehmer im Publikum hatte ein Fersensporn und es drohte der Fersenabriss. Er hat das Wort genommen und original im Publikum bei laufender Kamera: Oliver, ich habe das angewandt. Ein paar Tage später waren 90% des Fersensporns weg. Das bin ich. Wunderschön. Ja, das sind die Zitate der Anwenderinnen und Anwender. Und ich möchte noch mal deutlich betonen: Meine Aufgabe oder meine Arbeit ist lediglich den Mut zu haben, die alte Literatur zu lesen, richtig zu verstehen und in Kombination mit vielem anderen Wissen zu einer neuen Methode zusammengebaut zu haben. Ich bin kein Arzt, ich werde in diesem Leben auch keiner mehr. Und trotzdem sage ich, das Wissen ist schon lange, lange da.
Wunderschön. Ich wollte ich gerade zitieren mit einem fast ähnlichen Satz. Brauche ich jetzt nicht mehr. Sehr schön. Ja.
Also, wunderbar. Also, wie gesagt, was ich bei dir ja auch so faszinierend finde, dass du in völlig unterschiedlichen Lebensbereichen und Dimensionen und Schwingungsebenen tätig bist und lebst. Und äh, wir, wir haben vorher auch im Zwischengespräch festgestellt, dass ich auch interessant finde, dass du sehr systemisch denkst, mit allen Menschen verbunden, so. Und jetzt nicht nur in die Breite, sondern auch nach oben. Es gibt also auch eine spirituelle Dimension. Du hast schon von Engel gesprochen, du hast auch gesagt, dass hier natürlich auch viele Geistwesen mitgeholfen haben, dass diese Energie erst möglich war, mit der du die Menschen berührst und begeisterst. Bist du täglich mit der geistigen Welt in Verbindung?
Permanent. Ja, also wirklich permanent. Das ergab sich schon als Kind. Wenn mir im Kindergarten gesagt wurde, Kind, das kannst du nicht, das geht nicht. Ich wollte aber unbedingt Punkt Punkt Punkt. Dann habe ich in mich gefragt und ich bekam Antwort. Und dann habe ich das trotzdem gekonnt, hab trotz dem mit dem Spielzeug arbeiten können. Im Kindergarten, wo alle hinter gesagt haben: Oliver, muss das so kompliziert sein? Sag ich: Ja, aber schau, es geht doch. Ja, wie machst du das? Sag ich: Ich frag nach oben. Zack, hatte ich ein Stempel weg. Spinnen tut da auch noch. Normal. Wir reden ja von den 60er Jahren, bitte. Und das hat sich bis heute durchgehalten. Und ich denke, Bewusstsein ist ein Muskel. Ja, und genauso, wenn du deinen Bizeps nicht trainierst, ja, dann hast du halt dünne Arme. Also, nimm die Hantel in die Hand, pack 20 Kilo drauf und dann hau den Lukas und du wirst sehen, du kriegst plötzlich Arme. Und genauso ist das mit dem Bewusstsein auch.
Absolut. Das heißt ja auch, ne, wir duschen uns jeden Tag und sorgen für unseren Körper, aber so eine geistige Hygiene ist ja mindestens genauso wichtig, oder auch geistiges Training. Je nachdem, was ich erreichen möchte. Und wir sind ja vermutlich alle mit der geistigen Welt, mit unseren Engeln, Geistführern verbunden. Wie können wir uns denn dieser Verbindung stärker bewusst werden? Wie können wir das auch mehr nutzen?
Ja, also das aller, aller, aller Wichtigste zuerst: Nimm dich nicht so wichtig. Gut. Sehr gut. Ich sage das immer gerne. Ich bringe gerne das Bild von einem von einem Kinosaal. Mhm. Hier vorne ist die Bühne und die erste Reihe musst du freihalten. Wow, tolles Bild. Ja, wenn du die erste Reihe mit deinem Ego besetzt, ja, dann kommen die Wesen nicht. Mhm. Weil die Wesen haben keinen Verdrängungsanspruch. Die kommen nur, wenn Platz da ist, wenn sie eingeladen werden, bekommen sie gesehen werden. Deswegen erste Reihe. Ja. So, in dem Augenblick, dein Ego ab in die letzte Reihe. Platz hier vorne. Wie Antwort? Stell dir Fragen und höre auf sie selbst zu beantworten. Platz eins. Ja, die aller, aller meisten Menschen beantworten ihre Fragen ständig selbst. Und wie kann ich unterscheiden, ob es jetzt meine Antwort ist oder ob sie von oben kommt?
Sehr gute Frage. Vielen, vielen Dank. Das war eine meiner schwersten Herausforderungen, das herauszufinden. Werde ich von meinem Ego in die Irre geführt, um es freundlich auszudrücken, oder habe ich es mit einem meiner Geistwesen zu tun? Ich werde demnächst im Januar ein Webinar machen zum Thema die Dynamik des Egos. Und ich gebe eine kleine Essenz: Dein Ego hat keine Kreativität. Verabrede mit deinen geistigen Wesen ein Bild, das nur sie können. Mhm. Zum Beispiel eine Sonnenblume in prachtvoller Blüte. Das Ego wird es nicht herstellen. Und das Ego hat deswegen keine Fantasie, weil es ja eigentlich nur aus vergangenen Gedankenstrukturen besteht. Und das ist Vergangenheit, das ist gar nicht wirkliches Leben. Genau. Es hat keine Kreativität. Ich sage, das Ego ist der Hort deiner Ängste und da gibt's keine Sonnenblumen. Ja, ja. So, das heißt, wenn ich merke, ich habe eine Frage und ich kriege eine Antwort, die erste Anfrage, die erste Antwort kommt garantiert von meinem Ego, weil es drängelt sich immer vor. Ja, das Ego ist Platzhirsch und meint, ich rede hier. Dann warte eine Sekunde. Ob eine Sonnenblume kommt oder nicht. Es kommt eine Sonnenblume, aber die ist meistens hässlich, nicht voll ausgeprägt, vielleicht ein bisschen schlapp, nicht farbig, noch. Also, eine 100% cool gewollte Sonnenblume, die stellst du dir vor, und das ist deine Verabredung mit der geistigen Welt. Wenn sie mit dir spricht, kommt in der Regel sofort eine Sonnenblume. Und dann erst wird gesprochen.
Verstehe. Und dann weiß ich, der Kanal ist da.
Da kann. Genau. Dann ist der Kanal da. Schön.
So. Und ich wiederhole mich: Erste Reihe muss leer sein. Bereitschaft. Ja. Höre, siehe, hab die Ruhe, dass die Antwort kommt. Wichtig. Und dann kommt sie.
Wunderbar. Ja. Und wenn du sagst, die Ruhe, würdest du sagen, Meditation ist wichtig? Meditierst du auch?
Wieder eine schöne Frage. Viele, viele Menschen in diesen Tagen glauben, Meditation sei am Horizont, die grüne Wiese, der Wald, ein Schmetterling, sich wegträumen. Das ist nichts weiter als eine schöne Gehirnmassage. Wunderbar. Empfehle ich nach wie vor. Meditation ist Gedankenlosigkeit. Jetzt sagen wir in Mitteleuropa: Gedankenlosigkeit, geht das? Ja, es geht. Das Wort kennen die meisten nicht. Es kommt aus dem Japanischen, wird angewandt, um äh Kōan auszubilden. Sind die Kōans, vielleicht schon mal gehört? Ja, eine Kōan für alle, die die nicht wissen, was das ist, ist eine Aufgabe ohne Lösung, wo der Verstand völlig dann plötzlich zu rät. Gibt auf. Verstand gibt auf. Plötzlich entsteht Stille. Genau. Die bekannteste, der bekannteste Kōan ist: Klatsche mal mit einer. Genau. Standard. Findet sich in allen Literaturen. Jetzt gibt's aber Fragen, die kann dein Ego nicht beantworten. Und dann entsteht für Millisekunden ein Vakuum in deinem Kopf. Das kannst du nach einer Weile auch fühlen, wie ein Sog entsteht zu deinem obersten Chakra. Und die Frage heißt: Wie riecht mein nächster Gedanke? Oh, kann ich noch nicht. Diese Frage. Okay, keine Chance. Es gibt keine Antwort. Ja, stimmt. So, welche Farbe hat mein nächster Gedanke? So in diesem Duktus. Ja, ja. Und das wendest du drei bis viermal am Tag an. Das kannst du an der Autofahrt machen oder auf dem Klo oder beim Waschen oder hier und da. Diese Millisekunde Vakuum, das ist die Meditation. Und wenn du das drei, vier Mal am Tag machst, wirst du klarer und klarer und klarer. Es geht dir nicht um Dauer, es geht um Intensität.
Wunderbar. Auch meine Wortereignisformel. Ich habe gerade erst gestern Nacht eine eine Frage bekommen: Wie lange soll ich denn die Worte sprechen? Sag ich: Es geht nicht um viel, es geht nicht um Häufigkeit, es geht um deine Hingabe. Ja. Kannst du dich hingeben? Mm. Und dann die Wesen prüfen dich auch. Willst du Tennis spielen lernen oder willst du nur gesehen werden? Ja. Und du, du schreibst ja auch, wenn ich richtig erinnere, sprich so lange, und irgendwann spricht es der Körper von allein. Ja. Und es ist und und, also es ist ein, ein, wir leben ja in einem Multiuniversum. Alles ist miteinander verbunden. Und durch dieses Sprechen, durch diese Worte ist Information, die vermittelt wird. Es gibt aber auch die geistige Welt, konkret Wesenheiten, die da auch wirken. Es ist also nicht nur diese, ich sag mal, computermäßige Information, sondern es ist lebendig. Es sind lebendige Wesenheiten. Und auch das, finde ich so wichtig, daran erinnert zu werden, weil wir das Denken gar nicht mehr so haben. Hier. Genau.
Ich habe das mich auch getraut. Ich habe auch gefragt: Wie weit darf ich rausschwimmen? Auch bei Unity in Basel. Ja, ja. Und da hat man mir klar signalisiert: Öffne alle Schotten, lass es laufen. Was du weißt, raus damit. Die Leute werden dich feiern. So ist es ja dann auch geschehen. Und ich habe mich erstmals weltweit getraut. Wir haben mit einem Oldfield-Filter, das ist ein ein ein Filter, der Lichtspektren erweitert. Mhm. Unsere Augen haben nur einen sehr kleinen Rahmen, dass sie sehen können. Das bekannteste Beispiel: Ultraviolettlicht können wir nicht sehen, Infrarot können wir nicht sehen. Es gibt heute Kameras für ein paar Euro, die berühmten Taglichtkameras, die auch nachts sehen können. Davon spreche ich. Und diese Filter kann man wirklich kaufen. Im Moment schwer, weil das ist gerade ein mega Hype. Okay. Oldfield-Filter aus London, bitte nur aus London, keine anderen, das sind irgendwelche Nachmacher. Und die arbeiten seit Jahrzehnten mit dieser Technik unter dem Begriff Ghost Hunting. Die gehen mit einer handelsüblichen Kamera und dem Filter in Häuser, wo man verbrannte Seelen glaubt, die man befreien möchte. Ja. So, und die kann man dann sehen. Und diese Technik habe ich angewandt. Bin nach Hamburg zu meiner lieben Freundin Isabel Manik, mit der ich auch sehr intensiv arbeite, auch mit mit den Händen. Und dann habe ich gesagt: So, wir arbeiten jetzt mit der Wortereignisformel. Du unterstützt mit deinen Händen, du bist ja sakrale Therapeutin, hast also, bist sehr affin in dieser Richtung. Und wir nehmen auf mit meinem Standard-Handy, Filter davor geklemmt. So, der Raum hatte keine eigenen Fenster, es konnte also keine externe Lichtquelle einstrahlen. Und dann haben wir gefilmt. Ich habe die Worte gesprochen, zuerst für mein Gehirn, dann für die Arme. Und plötzlich, das ist im Film, wir haben es in Basel gezeigt, sind die Wesen aufgetaucht und waren sichtbar für jedermann sichtbar. Und der, der absolute Oberhammer, der mich bis heute total, ich sage zu Isabelle: Guck mal hier oben sehe ich sie, hier drehen sie sich. Und die Kamera sieht da, wo ich mit dem Finger hinzeige, eine orangefarbene Wolke wird aufgenommen. Wow. Also mehr Beweis, glaube ich, geht nicht mehr. Und die Isabel sagt: Ja, ich habe das Gefühl, ich habe gemerkt, wie die Wesen meine Arbeit übernommen haben und ich habe mich mehr und mehr rausgezogen. Sie hatte dann noch andere Klienten, ich bin wieder nach Hause gefahren. Und abends rief sie mich an, sagte: Oliver, die Wesen sind noch da. Mhm. Wir haben sie bei anderen Klienten auch noch gespürt. Wenn wir Themen mit dem Gehirn hatten, waren die Wesen noch da. Vielleicht, das ist fantastisch. Und so arbeiten wir. Und wir haben inzwischen über 10 GB Datenmaterial. Äh, und äh, ja, also es ist sichtbar geworden.
Wunderbar. Also, da sieht man auch wieder, die Technik entwickelt sich weiter. Es sind wenige Pioniere, die sich um diese Verbindung kümmern. Vor kurzem war ja Professor Eckard Kuse, der z.B. diese physikalische Medialität erforscht und da auch neue Forschungen macht. Ja, gilt Brücken zu bauen. Und ja, wir sind tatsächlich verbunden. Und es gibt ja viele Hellsichtige, die das immer schon wahrnehmen konnten. Und wenn die Technik sicht, die jetzt auch nährt, ist natürlich wunderbar. Wunderbar. Spannende Grenzbereiche, aber für Mystiker ein beliebtes Thema. Ich danke dir sehr. Das war wieder eine großartige Rundreise. Und ihr findet natürlich in diesem Buch viel ganz konkrete Informationen, Worte, wie das alles funktioniert, in deinen Kursen, dann angeboten, noch vieles mehr. Und ich kann nur sagen, ich bin sehr, sehr neugierig, was da noch alles du kreierst in diesem Leben. Das ist wunderbar.
Ja, ich bin einfach offen, ja, für die Dinge. Und wenn ich noch eine eine Frage beantworten darf.
Natürlich gerne.
Ich werde sehr oft gefragt: Kann man Hellsichtigkeit lernen? Ich möchte die Wesen auch sehen. Ist das unbedingt nur eine Gabe? Antwort: Klares Nein. Deine Verehrung des Lebens ist die Ebene für Hellsichtigkeit. Je mehr du in der Lage bist, das Leben zu verehren, die Blume, die Ameise, selbst die Mücke, die sich gerade bei dir versorgt hat. Je mehr du das kannst, desto steigt deine Schwingung an. Denn Wesen kommen nicht zu dir, du gehst immer zu ihnen. Du gehst auf ihre Frequenz und dort erlebst du sie. Sie wechseln ihre Frequenz niemals nach unten. Du erhebst deine Frequenz auf die Ebene, wo sie sich aufhalten und dann nimmst du sie wahr. Und der beste Weg ist: Verehre das Leben, und du wirst das gleiche erleben, was ich jeden Tag erleben darf.
Ja, und ich glaube, verehre das Leben in allen Facetten. Das ist die große Kunst. Ja, weil jeder hat so Sachen, wo merkt, oh, da habe ich Abneigung. Okay, da noch mehr Liebe rein, noch mehr.
Ich danke dir sehr. Wunderschönes Schlusswort. Tolle Begegnung. Alles Liebe dir.
Ich danke dir. Vielen, vielen Dank. Und weiter so.
Ja, ebenfalls. Wunderbar. Alles Liebe euch. Bis bald.
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