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Neue Traditionelle Ernährung mit Heidi Beeck und Esma Storck | #154

Tim Böttner | Think Flow Grow2:16:36

Transcription

In dieser Episode habe ich Heidi und Esma zu Gast und wir sprechen über die neue traditionelle Ernährung. Mein Podcast hatte ich schon einiges erzählt über echte Lebensmittel, Nährstoffdichte Lebensmittel, aber wir dürfen nicht vergessen, dass uns Nährstoffdichte Lebensmittel nur was bringen, wenn wir die Nährstoffe aufnehmen können. Und das ist ein der vielen Themen, über die wir heute sprechen. Also, wie können wir erstens nährstoffliche Lebensmittel identifizieren? Was heißt das eigentlich, was echt Lebensmittel? Und wie können wir aber die dann auch so zubereiten oder verarbeiten, noch mal dieses böse Wort zu benutzen, vielleicht besser nutzen können? Also, vielleicht Verarbeitungsmethoden, die nicht schlecht sind, sondern eigentlich traditionell und eigentlich ganz, ganz natürlich sind. Und ist vielleicht aber die moderne ultraprozessierte vor oder Zubereitungsart, die unsere, ja, Industrie heutzutage fliegt. Was macht die vielleicht schlecht? Eine von vielen Themen. Ich freue mich heute, Heidi und Esma zu Gast zu haben, die das Buch "Die neue traditionelle Ernährung" geschrieben haben und auch sehr alle Kochbücher, wo quasi die ganzen großartigen Rezepte und Tipps angepasst sind auf die einzelnen Jahreszeiten. Also, herzlich willkommen! Ich würde gerne eure Geschichte hören, weil die super spannend ist, meine Hörer und dass ich auch ich da sehr viel Bezug zu haben. Also, wie seid ihr zu dem Thema traditionelle Ernährung gekommen? Wie habt ihr gefunden, was für euch funktioniert und ganz ehrlich, was für Menschen funktioniert, weil das ist unser gemeinsamer Nenner. Deshalb, was ist eure Geschichte? Heidi, leg bitte mal los.

Hallo, ich bin die Heidi. Ich komme aus dem schönen Odenwald, lebe dort mit meinem Mann. Und ja, zur traditionellen Ernährung bin ich eigentlich durch meine Zahngeschichte gekommen. Und da manchmal einen kleinen Schwenk in meine Kindheit. Ich bin eigentlich sehr natürlich aufgewachsen. Mein Vater hatte Landwirtschaft und bin mit Tieren groß geworden. Auch hatten deinen eigenen Garten und ja, auch Erzeugnisse da draußen, auch eigene Hühner und Fleisch. Ja, und so habe ich eine sehr schöne und Kindheit genossen und eben auch echte Lebensmittel bekommen. Aber unsere Eltern, ich wurde umso mehr, umso interessanter wurden eigentlich die ganze Industrienahrung. Auch meine Mama hat immer mehr mit Kochhilfen gearbeitet, also fertig Produkte, irgendwelche Pulverchen und ja, viel Zucker und viel verarbeitetes Zeug war für uns total interessant und cool. Das hat ja auch teilweise alles, ja, ganz Fans die Farben gehabt und Geschmäcker. Und ja, dann bin ich immer mehr davon weggekommen von diesen natürlichen Lebensmitteln. Also Fleisch wird für mich uninteressanter und gleichzeitig habe ich, wollte ich auch sehr schlank sein und meine Mama, die ist auch auf den Zug aufgesprungen mit abnehmen und wir haben dann fettarme uns ernährt. Damals war das total Trend. Ja, das war, wurden die Fette verteufelt und ja, das sind wir im auf den Zug mit aufgesprungen. Und ich habe es dann halt auch gleich übertrieben, indem ich dann nicht nur so 30 Gramm Fett, was man eigentlich zum Abnehmen so zu sich nehmen sollte, laut dieser Ernährungswissenschaft, habe ich dann so zehn Gramm Fett gerade mal am Tag zu mir genommen, manchmal fast gar keinen oder gar kein Fett. Und ja, das hat lange gedauert, weil ich habe ja auch gezehrt von meiner Kindheit, war das er gesund gewesen und hatte auch nie Allergien oder so. Ja, aber dann irgendwann in der Jugend fängt dann auch an, das ein oder andere Loch im Zahnarzt musste repariert werden. Und später, als ich geheiratet habe, ja, da habe ich mich auch sehr konventionell ernährt, bin günstig einkaufen gegangen, es musste satt machen, schmecken, schnell gehen. So richtig kochen konnte ich auch noch nicht. Und dann ähm, ja, stand mal wieder der jährliche Zahnarztbesuch an. Und okay, das erste Loch habe ich so hingenommen, dann hat er das geflickt und gesagt, oh, ich sehe noch eins, machen wir noch mal einen Termin. Dann bin ich wieder gekommen und dann wurde dieses Loch gepflegt und wieder ins entdeckt und so eine gegen eine Karies Diagnose eigentlich nach der anderen. Und das hat mir dann schon wirklich zu denken gegeben, auch Angst gemacht, weil ich bin noch so jung gewesen und ja, jetzt schon so viele Löcher und schon so viele Reparaturen. Das kann doch einfach, das hat mir richtig Angst gemacht. Und ähm, ja, ich habe mich schon auch für Ernährung interessiert und eigentlich gedacht, so, ich esse ja auch viel Gemüse und so, es muss eigentlich gesund sein. Aber ich muss da mal ein bisschen hinschauen, was, was ich noch machen kann, finde ich, ob ich etwas mit Ernährung machen kann, weil ich habe immer gut Zähne geputzt, also daran kann es eigentlich nicht liegen, habe ich gedacht, war da immer viel akribischer, wie manch andere, wo eben keine Löcher haben. Und ja, dann habe ich recherchiert und bin dann auf eine pflanzenbasierte Ernährung gestoßen, vegan. Und das hat sie auch erstmal alles ganz plausibel und nachhaltig angehört und bin da total wieder auf den Zug aufgesprungen. Fettarm, vegan, rohköstlich, das muss jetzt die Ernährung sein, das muss gesund sein, das wird meine Zähne heilen. Und habe da ganz viel experimentiert. Ich weiß nie 100% vegan, aber habe da eben sehr, sehr viel mitgemacht, ausprobiert und fast kein, eigentlich eine Zeit lang auch kein Fleisch mehr gegessen, Milch weggelassen, auch wieder die Fette weggelassen. Ja, und dann plötzlich, ja, bin ich wieder zum Zahnarzt gegangen und dachte, eigentlich sollte es ja besser sein, aber irgendwie sind meine Zähne nicht so schön aus. Also, ich habe dann auch so ein bisschen Zahnfleischrückgang bekommen, ich gedacht habe, was ist denn da jetzt los? Ein bisschen komisch, aber vielleicht sind es Entgiftungsreaktionen. Ich habe auch total für Detox Kunden, also ich habe wirklich alles mitgemacht, was so der Markt hergab. Und ja, und dann wurden die Zähne plötzlich schlimmer. Also, der Zahnarzt hat noch mehr gefunden und das war dann wirklich so, so Moment, also so ein Schock und ich gedacht habe, was ist denn nur los und wie kann ich dann Stopp reinmachen? Habe mich, ich hat mich auch zuckerfrei ernährt, ich habe nicht mal Honig zum Süßen benutzt, also stattdessen dann eher so Oxid und diese ganzen zuckerfreien Alternativen. Und trotzdem eben Löcher, Karies und er wollte auch eine Krone machen, also so komplette Reparatur. Admir total den Schreck eingejagt. Und dann habe ich halt noch mehr recherchiert und bin mit Zufall, also durch Zufall dann auf traditionelle Ernährung gekommen. Und es war das erste Mal, was mir dann auch so Sinn gemacht hat. Ich bin auf dem, auf dem besten Preis gestoßen, ein Zahnarzt zwischen 18 und 19 Jahrhundert, der eben isolierte Völker aufgesucht hat und festgestellt hat, dass der ein Zahngesundheit einfach, ja, super war im Gegensatz zu den Industrienationen. Und die haben sich einfach nur natürlich ernährt, aus dem, was sie Region hergegeben hat und unverarbeitet, echte Lebensmittel haben Fleisch gegessen, in Meeresfrüchte gegessen, Obst und Gemüse, also einfach alles, aber halt unverarbeitet und selber gemacht. Die haben traditionelle Kochtechniken angewandt und es hat mich nicht nur fest fasziniert, es war einfach für mich so logisch und dann wusste ich, jetzt, dass das ist es und habe mich da reingefuchst, belesen, ausprobiert. Habe meine erste Knochenbrühe gekocht, habe rohe Eier gegessen. Wieder hatte ich in meiner Kindheit auch total gern gemacht. Also, mein Papa, der hat mir schon so ein Loch ins Ei rein gepiekst und ich habe das ausgeführt. Später habe ich gesagt, was hast du mir da gegeben? Ist doch total eklig. Und heute denke ich nur, danke Papa, hast du gut gemacht. Und ja, heute esse ich auch wieder rohe Eier. Anders fixe ich mir jetzt kein Loch mehr rein, macht das ein bisschen schicker. Und ja, und habe dann gemerkt, gut, wenn es tot und dass ich auch körperlich wieder eine ganz andere Gesundheit und Wohlbefinden und Energie, ein ganz anderes Energielevel bekommt. Weil es waren ja nicht nur auch die Zähne, sondern auch ich war müde, ich weiß so chronisch müde und ständig krank und ich habe einfach gemerkt, hey, da fehlt was. Aber auch bei einer Heilpraktikerin gewesen, den auch gesagt, also die hat dann mich untersucht gehabt damals und hat auch gesagt, dass einige Nährstoffmängel eben da sind. Und ich habe nur gesagt, ich ernähre mich doch so gesund, ich habe doch kein Fleisch, nicht es ist nicht. Und deshalb und ja, und hat mich gefragt, ob ich Butter essen habe. Ich gesagt, nein, brauchst aber gute Fette. Und da hat es dann langsam auch so ein bisschen gebrudelt. Und ja, und das hat dann auch zu den Forschungsarbeiten von besten Preis gepasst und was dann auf mich zugekommen ist. Und ja, und ich habe es dann einfach ausprobiert, als nach dem anderen, Knochen früher, Eier, rum. Ich bin dann plötzlich so rum, ich Tankstelle gegangen, habe wieder Milch, ich habe getrunken, das erste Mal. Ich, ich habe dort an der Flasche angesetzt und habe gedacht, meine Kraft gleich aus, habe so ein Energieschub gekriegt, weil ich mich so gefreut habe, irgendwie in das so gut geschmeckt hat. Und ja, es war dann einfach so gefühltes Ankommen. Also, traditionelle Ernährung fühlt sich an wie nach Hause kommen. Und das bestätigen uns halt auch ganz viele, die unsere Bücher gekauft haben, die die Sachen umsetzen und unsere Community auf Instagram. Das ist einfach so schön, macht Spaß. Ich liebe es heute in der Küche zu stehen, neue Sachen auszuprobieren. Ja, und das Wissen wollen wir einfach weitergeben, weil es einfach so sinnhaft und wichtig und wertvoll ist. Und dann wurden die Zähne auch gut. Also, plötzlich, ja, ich bin zum Zahnarzt gegangen und da hat mich einfach wieder nach Hause geschickt. Also, ja, der hat gesagt, alles fein, also ohne, dass irgendwie was gemacht werden. Es war wirklich ein Wunder, muss ich sagen. Ja, also vielen, vielen Dank schon fürs Teilen. Es ist, also das Paradigma, was wir hier haben, was für uns, ja, wahrscheinlich mittlerweile irgendwie logisch ist, aber für viele gar nicht logisch ist in unserer Gesellschaft. Ich wollte mal behaupten, wir haben dieses Zahn Thema, aber ähnlich ist Nägel und Haare und zu wissen, was auch Haut so. Und wir machen uns Gedanken, wie pflege ich meine Haare, wie pflege ich meine Nägel. Und es mag alles zwar richtig sein, auf Zähne putzen total wichtig, aber wenn wir begreifen, dass noch ein Zehner Haare Nägel, das ist ja quasi aus dem Körper rauskommt, irgendwie, dann sollte ziemlich klar sein, wenn das wie eine Pflanze ist, dass wir den Boden da und Gedanken machen sollten und nicht eben die Blätter einfach neu anmalen. Und unserer Gesellschaft, aber ist irgendwie jetzt, dass wir die Blätter eben anmalen, würden wir aber nicht mehr Pflanzen machen müssen. Wir auch ist blöd. Ja, und das ist ja dieses, dieser Partikelwechsel, den, den du, es war so wunder wunderschön beschrieben hast. Genau. Also, danke dafür. Und sagen, Gesundheit ist ja quasi auch der, der Einstieg in das Thema von dir erstmal. Wie ist da deine Geschichte dazu?

Ja, richtig. Das Thema Zähne verbindet Heidi und mich tatsächlich vom ersten Tag an unserer Freundschaft, was ganz interessantes, weil wir da wirklich einige Parallelen haben. Also, stelle mich kurz mal vor, ich bin die Esma. Erstmal, ich bin 38 Jahre alt und lebe mit meiner kleinen Familie, mit meinem Mann und meinem fünfjährigen Sohn im Süden von München. Bin aktuell schwanger mit Baby Nummer zwei. Und zum Thema traditioneller Ernährung bin ich durch tatsächlich durch das auch durch das Thema Zähne und mal einen Sohn gekommen. Also, meine, meine Kindheit oder Jugend würde ich so ähnlich beschreiben wie bei der Heidi. Mein Mama hat auch relativ traditionell gekocht, weil sie ja auf dem Land in einem kleinen Dorf in Bosnien aufgewachsen ist. Ich habe mich schon damals gefragt, das Kind, warum macht sie sich eigentlich die Mühe und weicht ihre Bohnen über Nacht ein, wenn sie am nächsten Tag Bohnensuppe kochen will? Und da war ja schon auch, hat er auch schon die Lebensmittelindustrialisierung voll zugeschlagen. Ich weiß noch, dass ich als 12-jähriges Mädchen zu ihr gesagt habe, kauf doch einfach die fertig gekochten Bohnen in der Dose, warum machst du dir denn diese Arbeit? Und dann hat meine Mama schon gesagt, doch, doch, das hat schon alles seinen Sinn, das hat meine Oma so gemacht und ich mache das auch so. Also, da muss ich, ich muss öfter so an meine Kindheit denken, wo ich so, ja, Mama, du hattest damals auch wirklich recht mit vielen Dingen. Als ich dann Jugendliche war, habe ich genauso wie Heidi, sie haben uns alle auf Fertigprodukte drauf hineingelegt und wollten eigentlich so dieses ganze altbackene, traditionelle Kochen weg haben. Warum denn noch kochen, wenn es so tolle Fertigprodukte gibt? Und dachte natürlich auch alle damals, dass es super ist. Ich habe dann aber auch trotzdem dann relativ früh, vielleicht so, ja, mit mit Anfang 20 oder so, angefangen, mich mit Ernährung zu beschäftigen. Mir war immer so ein bisschen, dass Leid der Tiere an Dorn im Auge, die Massentierhaltung. Ich habe damals schon viele Videos angeschaut und Bücher gelesen und das war mir immer so, nee, das wollte ich nicht unterstützen. Ich war auch so nachhaltig und und wollte der Umwelt was Gutes tun und wollte nicht, dass Tiere wegen mir leiden müssen. Und habe dann auch tatsächlich relativ früh mit Anfang 20 entschieden, ich werde Vegetarier sein, ich esse jetzt kein Fleisch. Das war für meine Familie totale, totale Schock Erlebnis, weil die das alles damals noch nicht so verstehen konnten, war ja noch nicht so der große Trend, wieder dann 10 Jahre später. Ich habe relativ früh angefangen und der Widerstand war riesig, riesig groß aus meiner Familie, aber ich habe dann so davon überzeugt, nein, das mache ich, äh, das alles mache ich nicht. Man kann auch gesund sein ohne Fleisch. Habe dann auch angefangen, viel, ja, alternativ zu kochen. Irgendwann kam dann auch diese ganzen Alternativen, über die ich ganz glücklich war, so, ja, Kaiserschnitzel, Bolognese und Tofu-Mortadella und so Sachen. Und die ganzen Milchalternativen kamen dazu. Und irgendwann habe ich mich da tatsächlich noch weiter reingesteigert. Also, die Vegetarier neigen hier dann ja mit den Jahren dazu ins vegane zu gehen. Und dann habe ich auch irgendwann gesagt, so, warum brauchen wir denn nicht? Dann habe ich die ganzen Videos angeschaut von den entzündeten Eutern von den Milchkühen und wie furchtbar es ist, äh, das Sekret aus den aus den Eutern zu trinken und es ist ja so unnatürlich. Und so. Und dann habe ich halt einfach Milch ausgetauscht, wegen Mandelmilch, Sojamilch, alles, was so in den Regalen stand. Dann habe ich irgendwann gesagt, okay, ich esse jetzt keine Butter mehr, jetzt kommt nur noch Margarine und und irgendwelche veganen Frischkäse Alternativen auf den Tisch. Und so habe ich mich immer weiter hineingesteigert, bis ich tatsächlich irgendwann mal vegan war. Das war dann irgendwie bestimmt so, ja, knappe acht, neun Jahre später. Und irgendwann wurde ich dann schwanger und dann kam wieder so der Widerstand aus meiner Familie. Ich meine, kann mich so gut erinnern, als meine Mutter zu mir gesagt hat, iss doch wenigstens ein paar Eier oder trink mal einen Schluck Milch oder meine Hühnersuppe, irgendwas. Du bist jetzt schwanger, dein Baby braucht mehr, du kannst dich jetzt nicht nur von Pflanzen und vor allem von diesen Fertigprodukten, diesen ganzen Alternativen ernähren. Und so. Und ich war damals so gefestigt in meiner Meinung, dass das richtig ist, was ich mache, dass ich wirklich allen gesagt habe, nein, ich schaffe das, ich kann das, ich kann mein Baby und meine Schwangerschaft kann ich auch ohne tierische Produkte gesund durchleben. Und dass wir alle gesund sind und unglücklich und so. Und ähm, ja, tatsächlich kam dann mein Sohn auf die Welt, sehr, sehr gesund, Gott sei Dank. Da war ich auch glücklich. Ich hatte auch eine schöne Schwangerschaft, es war alles okay bis dato. Aber als die ersten Zähnchen kamen, mit zehn, elf Monaten, da habe ich gleich gemerkt, oje, irgendwas stimmt da nicht. Die waren irgendwie gelb, gelblich. Und wie das so ist mit als Mama, man vergleicht dann so mit anderen Kindern, wie schauen da die Zähnchen aus, da die sagen bei anderen Kindern total weiß und wunderschön aus. Und bei meinem Kleinen waren sie gelb. Okay, dann dachte ich, erster Zahnarztbesuch mit Baby, damals Zahnärztin schaut drauf und sagt, Karies. Nicht so, was kann nicht sein. Doch, das ist Karies. Und nicht so, das Kind ist, war damals 10 Monate alt, hat kein Fläschchen bekommen, keine Säfte, gar nichts. Ich habe gestillt, Tag und Nacht, kein Zucker, nicht mal Obst. Also, damals war wirklich noch die Zeit, wo ich ihm nur Muttermilch gegeben habe und dass er das auch nur wollte. Und es war Karies. Und wir sollten in vier Wochen wiederkommen und dann kann die Ärztin das reparieren. Ne? Und dann kommen wir zu dem Thema, wie die Heidi auch erzählt hat. Es ist schön, dass es die Schulmedizin gibt, es ist toll, dass es Zahnärzte gibt, aber leider können die halt oft, meistens nicht alle, aber meistens nicht mehr als einfach nur reparieren. An die Ursache können die ja gar nicht gehen, weil sie die nicht kennen, nicht wissen. Und die ganzen Hintergründe gar nicht erfragen, was ist denn davor schief gelaufen bei mir, dass das so weit gekommen ist? Also, die wollten reparieren, die wollten meinen zehnjähriges Baby damals unter Vollnarkose setzen, weil an einem anderen Zahn war auch noch irgendwas, das würden die auch gleich mitmachen. Und so. Und ich, ich kann mich noch so gut an diesem Moment erinnern, ich bin aus der Praxis raus und für mich ist eine Welt zusammengebrochen. Ich habe mir so krasse Vorwürfe gemacht, ich habe das sofort natürlich auf mich bezogen, was soll denn dieses kleine Baby dafür? Es muss irgendwie an mir gelegen haben, irgendwas habe ich falsch gemacht. Und ich wusste in dem Moment noch nicht, was ich falsch gemacht habe, aber ich habe mir gedacht, ich kann, ich kann nicht so ein kleines, unschuldiges Baby jetzt in Vollnarkose setzen, um ihn in dem Alter schon die Zähne reparieren zu lassen. Also, es war für mich ein totales No-Go. Und ich dachte, ich schaffe das irgendwie alleine oder da muss man doch irgendwas machen können. Und dann habe ich auch recherchiert, recherchiert, recherchiert und bin tatsächlich auf ein, zwei ganz interessante Facebook-Gruppen gestoßen. Und in diesen Gruppen waren ungefähr, also wirklich Tausende von jungen, meistens Müttern, Familien, deren Kinder das gleiche Problem haben. Babys, kleine Babys bis hin zu Schulkindern, abgebrochene Zähne, braune Stellen, weicher Zahnschmelz, Karies. Also, die haben teilweise schon irgendwie mit vier Jahren haben die schon zwei, zwei Riesen Ops unter Vollnarkose hinter sich, mit über Kronen und keine Ahnung, was alles. Und ich habe diese Fotos gesehen von diesen abgebrochenen, schwarzen Zähnen und ich dachte mir nur, du liebe Güte, erwartet uns das oder was kann ich jetzt tun? Ich möchte das nicht. Ich sobald ihr ihm das ersparen, dieses ganze Leid. Viele kleine Kinder werden ja gleich am Anfang traumatisiert beim Zahnarzt und wollen da nie wieder hin und schreien. Also, es war für mich einfach der absolute Horror. Und in diesem Facebook-Gruppen wurde damals auch schon viel über traditioneller Ernährung und den Zahnarzt Weston Price gesprochen. Und da hieß es die ganze Zeit nur, stellt eure Ernährung um auf traditionell, auf Weston Price und dann habt ihr wenigstens eine kleine Chance, da selber in Eigenverantwortung irgendwas tun zu können, um diese Zähnchen zu retten. Und da hieß es dann auch gleich, ja, kocht grün, holt mich Sauerteig und so. Für mich war das alles so grün, äh, Knochen, äh, Milch. So, ich als die super Vegetarier, Vegane, war das erstmal auch wieder so der nächste Schock. Okay, ich muss das jetzt alles machen, nur mal um die Zähnchen von meinem Sohn zu retten. Aber ich war total bereit. Ich habe dann gesagt, okay, ich mache alles, alles, um ihm dieses Leid und dieses ganze zu ersparen. Und ich weiß nicht, was die damals als erstes gemacht habe, ich glaube, ich bin auch tatsächlich habe ich eine Ohnmacht Tankstelle gesucht und auch genauso wie bei Heidi, der erste Moment, dass ich das erste Mal nach vielen, vielen Jahren eine echte Kuhmilch, eine echte frische Kuhmilch getrunken habe, war einfach unglaublich. Also, ich muss schon gar nicht mehr, wie das schmeckt. Ich habe allen immer erzählt, wie toll Sojamilch schmeckt und dass man da super Cappuccino damit machen kann und so. Und als ich dann das erste Mal wieder Kuhmilch getrunken habe, also seitdem kann ich keine Milch Alternativen mehr trinken. Ja, auf jeden Fall, was ist passiert, um es abzukürzen? Ich habe die Ernährung umgestellt und zwar bei uns allen dreien. Nicht nur beim Baby, weil das kann man vergessen. Die meisten Mütter denken, okay, ich koche jetzt nur fürs Baby so und für mich so und für den Mann so. Das funktioniert alles nicht. Ich habe damals zu meinem Mann gesagt, so, entweder ziehen wir jetzt alle drei im selben Strang und ernähren uns jetzt traditionell, um eine Chance zu haben, diese Zähnchen zu retten, oder es funktioniert nicht. Und er hat gesagt, super, es gibt wieder Fleisch. Er hat sich natürlich gefreut, weil er auch die Jahre davor mit mir mitgezogen ist und ja, kein Fleisch und keine tierischen Produkte bekommen hat. Und sechs Monate später, ich habe wirklich auf den Kalender geschaut, sechs Monate später haben sich diese Zähnchen von meinem Sohn schon verändert. Die sind, der hatte davor so einen weichen Zahnschmelz, dass ich tatsächlich mit meinem Fingernagel reindrücken konnte, so war ich war der, also nicht richtig ausgebildet, da hat einfach während der Schwangerschaft Bau und Baustein gefehlt, um diesen Zahnschmelz richtig anzulegen. Und sechs Monate später ist dieser Zahnschmerz hart geworden. Also, ich konnte nicht mehr reindrücken. Und ich habe auch gemerkt, dass es nicht mehr schlimmer geworden ist. Also, die, die Defekte, die halt bis dato da waren, die, die hat man gesehen, aber ja, ab ungefähr, ja, nach sechs Monaten, acht Monaten ungefähr habe ich gemerkt, AHS, der Verfall ist nicht mehr so schnell. Der Schmelz ist hart geworden. Also, die schauen insgesamt besser aus. Klar, ich habe da noch so ein paar kleinere Sachen, ja, noch gemacht mit mit speziellen Zahnpasten und so. Also, aber ich denke, das sind im Nachhinein jetzt eine Zahnpasta, auch wenn sie irgendwelche tollen Wirkstoffe hat, vielleicht nur ein ganz klitzekleinen Beitrag geleistet hat, aber dass wir einfach von innen heraus diese Zähnchen so gut genährt haben, dass die sich einfach wieder regenerieren konnten. Und das ist ja auch bewiesen. Also, es ist ja, wir wissen ja heutzutage, dass Zähne keinen totes Material sind, das sind keine Steine, sondern die sind von innen heraus durchflutet mit diesen kleinen Dentalkanälchen. Die Kanälchen sind verbunden mit unserem Blutsystem. Und natürlich, wenn wir irgendwo Mangel sind, dann merkt man es ja auch tatsächlich am schnellsten an den Zähnen, an den Haaren, an den Nägeln, weil der Körper ja sagt, diese, diese Körperteile sind ja jetzt nicht für das Leben überlebenswichtig. Oder der Körper versorgt ja dann die, die wichtigen Organe, wenn er irgendwie Mangel ist. Und alles, was jetzt nur irgendwie mit Schönheit oder so zu tun hat, ist dann oft unterversorgt. Deswegen merken wir es ja auch am schnellsten. Also, auf jeden Fall habe ich ihn so gut versorgt mit Nährstoffen, dass das, dass ich so überzeugt davon war, dass ich dann, ich glaube auch kurze Zeit später schon mit Instagram angefangen habe. Also, ich habe mich, ich habe dann irgendwie gesehen, es gibt so viele Familien, so viele Mütter, so viele Kinder, die leiden und die irgendwie da stehen und nicht wissen, was sie machen soll, weil deutsche Literatur zu dem Thema gab es ja auch nicht wirklich. Es gibt zwei, drei Bücher aus dem amerikanischen, die übersetzt wurden, aber teilweise sind die schon 15 Jahre alt und die Rezepte da drin möchte heutzutage auch keiner mehr nachkochen. Und ich dachte, dann müssen wir doch irgendwie an die Öffentlichkeit damit gehen. Und erster Gedanke war halt Instagram. Und habe dort angefangen zu zeigen, wie ich koche, wie ich meine Brühen koche, was ich mit meiner Rohmilch mache, wie ich sie fermentiere, was auch gut angekommen ist. Und irgendwann habe ich dann Heidi kennengelernt. Ich glaube, relativ früh. Also, ich glaube, ich hatte meinen Kanal erst ein paar Monate, die Heidi noch vor mir. Und ich habe sie dann dort gefunden und gemerkt, so, wir, wir schwimmen so ein bisschen auf derselben Welle. Das Thema Zähne, das Thema Nährstoffe. Ich habe auch gesehen, dass sie halt umgeschwenkt ist von von vegan auf traditionell. Und habe sie einfach mal angeschrieben. Damals, die war für mich damals noch ein größerer Account. Dann haben wir uns unterhalten und gemerkt, so, eigentlich verfolgen wir dasselbe Ziel. Warum sollen wir uns jetzt nicht zusammentun? Und dann kam die Idee, lass uns doch ein Buch schreiben. Und so begann dann die Geschichte. Und die Heidi ist dann gleich so, jedes Mal auch meint, dass das auch mein Wunsch, das würde ich auch gerne machen. Komm, wir starten einfach. Haben gleich am selben Tag angefangen und irgendwie einen Plan aufzustellen, obwohl wir uns gar nicht so richtig kannten damals. Und wir wohnen auch nicht in derselben Stadt. Die Heidi wohnt 450 km von mir entfernt. Also, wieso hatten gar keine Ahnung, wie wir das anstellen sollten. Und waren damals so naiv und dachten auch, in so einem halben Jahr haben wir dieses Buch geschrieben, es wird ganz easy sein. Und letzten Endes hat es wie lange, über ein Jahr oder eineinhalb Jahre sogar gedauert. Wir haben Kapitel teilweise zwischendurch noch mal neu geschrieben, wir haben unsere Meinungen zwischendurch verändert, wir haben uns weiterentwickelt, wir haben neue Erkenntnisse gesammelt. Das war so ein krasser Lernprozess, finde ich damals auch für uns. Das Buch, wir haben so viel weiter gelernt und uns entwickelt dadurch. Und ja, haben unseren, ich würde sagen, einen der größten Träume ist ja eine Füllung gegangen, dass die neue traditionelle Ernährung. Wann war das? Im Dezember 2020 sogar. Ja, und jetzt sitzen wir hier und haben schon unser drittes Buch im April rausgebracht und sind total glücklich, wie die Heidi schon sagt, weil die Resonanz auf Instagram so unglaublich positiv ist. Auch die Familien, die keine Themen mit Zähne oder gerade Zähne haben. Also, es gibt ja so viele, die andere Themen haben. Also, da müssen, ist eine große, ganz, ganz große Sache, vor allem bei Babys und kleinen Kindern. Bereits, dass sie schon mit einem kranken Darm auf die Welt kommen und die Eltern oder die Mutter merken dann, wenn sie die Ernährung umstellen, dass plötzlich der Darm besser wird, dass die die Neurodermitis, die Allergien besser werden, dass die Kinder entspannter werden. Also, es ist unglaublich, was wir dafür positives Feedback bekommen haben. Und das bestärkt uns wirklich, genau. Es bestärkt uns jeden Tag darin, weiter machen und diese traditionelle Art der Ernährung, ja, wieder wieder zum Leben zu erwecken. Weil es ist nichts Neues. Wir sagen auch oft, wir haben nichts Neues erfunden, sondern wir haben eigentlich nur Altes, wertvolles Wissen von unseren Vorfahren aus den verstaubten Schubladen wieder herausgeholt, ein bisschen modernisiert, ein bisschen ästhetisch, ästhetisch zubereitet und so, dass das auch in den heutigen modernen Familienalltag reinpasst, ein bisschen angepasst und in die Welt hinausgetragen. Weil wir, wir merken beide, das weißt du sicher auch, Tim, die Gesundheit, äh, der Gesundheitszustand, vor allem von, ja, jungen Leuten mittlerweile und auch schon Kindern, meiner Meinung nach, ist immer, immer schlechter, weil, weil die schon mit mit einem schlechten Fundament auf die Welt kommen. Die Babys mit einem schlechten Mikrobiom, mit einem Ungleichgewicht und und von Anfang an mit Unverträglichkeiten und Problemen zu kämpfen haben. Da muss man irgendwie entgegensteuern. [Musik] Auch wirklich viele Ex-Veganer oder Veganer an, die eben einfach merken, hey, es fehlt was. Ich merke, ich bekomme Mangelsymptome, irgendwelche Bausteine fehlen, ich werde müde, ausgelaugt und ich muss doch irgendwie was umstellen. So ganz funktioniert doch nicht. Und ja, und die merken dann eben auch so schnell, dass es ihnen so gut tut und dass sie wieder Nährstoffe auffüllen, dass sie dran bleiben und ja, dass sie wirklich vom Veganismus wegkommen zur traditionellen Ernährung und sagen, sie kommen jetzt endlich nach Hause. Er ist wunderschön. Also, es war so viel drin, dem, was sie gesagt habt. Ja, ein paar Kommentare quasi dazu. Erstmal euer Buch, also danke, dass ihr die Arbeit gemacht habt. In dem Buch sieht man auch, wie schön es einfach gemacht ist. Das ist nicht in einem halben Jahr machbar ist. Wenn ich das Buch sehe, da steckt auf jeden Fall mehr Arbeit drin. Die braucht die schöne Hardcore-Version. Genau. Und ihr habt Weston Price angesprochen, dann ich habe auch die ganzen Bücher von der zu Verloni, glaube ich. Und die sind an sich auch inhaltlich ganz gut, aber die sind eben, wie ihr wahrscheinlich jetzt auch wahrscheinlich Besuch drauf genommen habt, nicht modern interpretiert und auch nicht schön ansprechend gemacht. Und deshalb bin ich super dankbar, dass ich nach diesen Büchern auf Euro zu kommen bin, was einfach viel schöner als du den besten Zugang hat und was eben adaptiert auf unsere Zeit ist. So, ähm, prinzipiell haben Schwangerschaft gesprochen, über, ja, vielleicht davor auch, um etwas schwanger zu werden, alles heiße Topics jetzt gerade. Okay, was muss ich essen, um schwanger zu werden, um ein Kind zu nähern? Und das ist alles vollkommen richtig, aber zum gewissen Maße, sage ich mal, ja, gesund. Also, wir können manchmal so ein bisschen sagen, wenn ich wirklich krank bin oder oder stell dir vor, du kriegst den, willst ein Kind kriegen oder stell dir vor, du bist wirklich krank und die Lösung ist oftmals eben dieselbe. Klar, ich habe vielleicht noch kleine Details, aber das ist eben so die Basis. Und dadurch besteht auch dieser Wunder. Ich nutze das Wort Wunder immer, wenn ich keine Lust habe, alle Effekte zu erklären, weil es zwei Stunden dauern würde. Aber wir sehen ja diese Wunder, wenn wir an der Basis arbeiten, diese Basis Ernährung eben, dann sehe ich ja diese ganzen Effekte und diese ganzen Klebezeile draufkleben, diese Labels oder wer weiß ich, keine Ahnung, 100 Namen geben, aber diese lösen sich automatisch auf, wenn wir uns eben an der Basis eben nähern. Das ist ja, was ihr so wunderschön beschrieben habt. Zwei, zwei Punkte, die ich sowieso schön fand, was Heidi gesagt hat, wo du dir beides eigentlich gesagt, wo ihr das erste Mal Rohmilch getrunken habt, die gesagt, plötzlich war der Verstand so ein bisschen aus und ich habe geleuchtet, ihr habt euch gut und leicht geführt. Und das ist eben wunderschönes Körperfeedback. Und ich weiß, es nur mit dem Raum, das müssen wir nicht riesig jetzt da diskutieren, was großes Thema ist, aber mich haben wir immer drei Level, wie wir auch Entscheidungen treffen, was uns gut tut. Das erste Level, der Region Podcast ist ganz viel drüber, das ist unser Ding jetzt, ist den Verstand zu nähern. Okay, was ist da Fetisch Vitamine und so weiter drin? Wir können das standgemäß überlegen, dann von Ernährung scheiden, das ist ein wichtiges Level und da können wir eben auch sagen, ja, Tierwohl und so weiter. Ich werde Vegetarier, okay, Entscheidung. Zweites Level, die das auch betrachten müssen, dieses Körperfeedback. Also, ich höre auf meinem Körper, was sagt mein Körper eigentlich wirklich dazu, wenn ich eben mein Verstand mal quasi ausschalten. Also, will ich nicht leichter wäre, leuchte ich oder bin ich traurig, weil z.B. sehe ich auch teilweise, dass ich sage, jetzt mal jemanden Ernährungsdoktor haben, die erklärt, wie wichtig das ist, aber ich sehe Körperfeedback von demjenigen, nur den Verstand reden, nicht im Körper. Okay. Und Level 3 ist dann das Level, wo wir sagen können, wenn ich dir ganz viel Verbindungs mehr habe, dass ich auch auf so eine Seelenverbindung gehe, in der tiefen Meditation, so weiter und da eben auch frage, was da los ist. Okay, das geht dann ein bisschen weiter. Wir haben immer diese Seelevel, wo wir uns denn wieder weit sind, connecten können und Körperfeedback und Verstand. Und niemals möchte ich, dass du eine Entscheidung nur aus einem Level quasi triffst, weil dann haben wir das Harmonie und haben letztendlich Krankheiten. Ja, soll ich bei

Euch gerade nur so wunderschön wahrgenommen und die Lücke zwischen dem, was der Körper gesagt hat und dann, wo die geschlossen wurde, wo die Geschichte konkurrent war, dann kam die traditionelle Ernährung richtig war. Wir beide haben auch in dieser Zeit gelernt, endlich mal auch auf unseren Körper zu hören, weil ich glaube, das kannten wir beide nicht und hatten auch vielleicht diesen Bezug nichts zu unserem Körper. Wir nennen es auch diese Intuition, die ein bisschen intuitive Ernährung. Schauen, was tut mir wirklich gut, wie fühlt es sich an. Sehr kurzes Thema, wieder zur Schwangerschaft. Auch Gelüste spielen ein ganz, ganz, ganz großes Thema. Ich hatte während der Schwangerschaft Gelüste nach Fleisch, aber mein Verstand hat es mir verboten. Also es war ein wirklich oft ein ständiger Kampf zwischen hier zwei Seiten. Mein Kopf hat gesagt: "Nein, nein, nein, das darfst du nicht!" und mein Körper hat aber gesagt: "Ich möchte das jetzt, ich brauche das jetzt!" und ich denke, das ist besser gewesen wäre, in der Zeit auch mal auf meinen Körper zu hören. Ja, das musste ich dann schmerzhaft lernen mit der Zeit und mit den letzten Jahren.

Ja, warum gibt es immer mehr Trend-Food, also die ganzen veganen Ersatzprodukte? Weil der menschliche Körper einfach danach verlangt, nach Fleisch, nach Eiern. Und eben auch die Menschen, die sich das eben vorenthalten, genau so, dass auch eigentlich essen möchten und danach darauf Lust haben. Und deswegen greifen sie dann eben zu Sachen, die so schmecken, so aussehen, aber das nicht sind. Das nicht ist und damit verarscht, bei meiner Meinung nach, ganz schön seinen Körper. Und das geht definitiv nach hinten los. Nicht nur, dass es oft halt wirklich mit einem Produkt aus dem Chemielabor ist, sondern halt einfach ja, krass verarbeitet und auch ein Fake-Produkt für unseren Körper. Also wir gaukeln vor, so es kommt der Geschmack von Fleisch, aber es kommen ganz andere Nährstoffe rein. Also das passt gar nicht zusammen. Das ist der, die deswegen fühlt sich das auch nicht genährt an, weil nicht das kommt, was der Körper gerade eigentlich verlangt hat. Und ja, funktioniert nicht. Der Preis ist riesig hoch, weil wir uns jedes Mal, wenn wir uns verarschen, mehr von uns entfernen. Und dann kommt das, was alle sagen: "Ich habe keine Ahnung mehr, ich habe keinen Typen mehr, ich vertraue meinen Körper nicht mehr." Wenn es jedes Mal verarschen, weiter von dem Entfernen.

Ja, was wir eben wirklich brauchen, ich weiß es nicht. Sehen, also ich möchte halt mein Podcast allgemein auch niemanden sagen, was jemand glauben soll oder machen soll, sondern ich möchte auch Informationen geben zur Entscheidungsgrundlage. Das ist ja ganz wichtig und ich habe Vollzeit dafür. Ich kenne ganz, ganz tolle Leute, die sich vegetan, vegetarisch ernähren, super gesund sind, die das aus einer Intention gemacht haben, wo sie Körper, Geist und Seele Einklang gebracht haben. Und das ist auch unterschieden haben, perfekt. Aber ich werde es euch gerne wissen, was sind von euch Argumente oder waren halt die entschieden zu essen. Und ich will speziell auf dem Nose-to-Tail-Approach quasi gehen. Für mich ist ein ganz, ganz wichtiger Teil, ist was auch mit Tierethik zu tun hat. Also unter welchen Prämissen sagt ja, für mich ist Tierkonsum okay und welche Regeln habt ihr quasi kartenzug auf Nose-to-Tail quasi dann für euch, damit das eben auch bleibt. Also für mich war es damals auch, als ich das erste Mal wieder Fleisch gegessen habe, nach neun Jahren oder so, da habe ich selber für mich entschlossen, wenn ich wieder zurück zum Fleischkonsum zurückkehre, dann aber richtig. Dann nicht mehr billig Fleisch aus dem Discounter, aus Massentierhaltung, irgendwas Hauptsache schmeckt und sieht aus wie Fleisch, sondern Fleisch von Tieren, die artgerecht leben dürfen, die ist artgerecht genährt werden, die artgerecht gefüttert werden, die artgerecht gehalten werden, nicht in riesen riesengroßen Massenställen, sondern wirklich Rinder und Kühe gehören auf die Weide, Hühner gehören auch auf die Weide, also nicht in dunklen Stallungen und irgendein Futter aus dem Ausland, was selber hoch verarbeitet ist und schlimmstenfalls noch aus Soja ist, was alles nicht artgerecht ist für diese Tiere. Und ich habe mir damals auch gesagt, dann irgendwann eingestehen können, ja, ein krankes Tier kann uns krank machen, machen. Aber ein gesundes Tier kann uns auch gesund machen. Das war so meine Leitlinie damals. Ich kann nur gesund sein oder gesund werden, wenn ich tierische Produkte von gesunden Tieren zu mir nehme.

Und Dankbarkeit spielte damals auch eine sehr, sehr große Rolle. Also das habe ich erst auch wieder lernen müssen, diese Dankbarkeit. Habe ich dann erst erfahren, als ich gemerkt habe, dass die traditionelle Ernährung meinem Sohn wirklich geholfen hat, dass ich Erfolge gesehen habe, dass ich gesehen habe, es bringt was. Dann dann kam mir so eine unglaubliche Dankbarkeit. Dankbarkeit dafür, dass für die Möglichkeit haben, hier zum zu unserem Bauern des Vertrauens zu fahren, zu zu Landwirten, die ihre Arbeit und ihre Tiere lieben, die das richtig machen wollen, die auf Chemie verzichten, die auch billiges Futter aus dem Ausland verzichten, hier Futter selber anbauen, auch wenn das alles kostspieliger und aufwendiger ist, aber bei dem man einfach merkt, ja, da geht's wirklich um. Also ihnen geht's wirklich darum, ihre Tiere artgerecht gesund zu halten. Und ja, dafür bin ich immer noch sehr, sehr dankbar. Und habe das halt damals das erste Mal gespürt, als bei meinem Sohn die Zähnchen einfach besser geworden sind. Und nicht nur bei meinem Sohn. Kurzer Schwenker zu meinen Zähnen, weil die Heidi auch von ihren Zähnen geredet hat. Ich hatte auch ein ganz, in der ganze meine ganze Kindheit und Jugend lang Karies, immer, immer, immer, immer. Also ich glaube, bei mir waren wirklich schon die Milchzähne voll mit Füllungen, danach die bleibenden Zähne genauso voll mit Füllungen. Ich habe jedes Jahr ein bis zwei Karieslöcher gehabt, wo ich nie die große Zuckerliebhaberin war. Und Hygiene muss man gar nicht drüber sprechen. Ich habe gedacht, ach, ich bin halt einfach so, es hat irgendwas mit Genetik zu tun, vielleicht, dass meine Zähne so schlecht sind. Und nach einem halben Jahr oder ja, habe ich auch gemerkt, so bei mir nach der Umstellung, so Zahnarzt brauche ich jetzt gerade nicht. Dann ist ein Jahr vergangen und dann zwei Jahre vergangen, drei Jahre vergangen. Kannst du dich noch daran erinnern, Heidi, als ich dann erzählt habe, so ruhig, warte, seit drei Jahren nicht mehr beim Zahnarzt? Jetzt sollte ich noch, sollte ich mal hingehen. Und dann bin ich da hingegangen und der hat gesagt: "Ja, alles, alles gut." Und nicht mal, nicht mal Zahnstein, kein Karies, gar nichts. Dann habe ich dem auch erzählt, ich war seit drei Jahren nicht mehr bei der Vorsorgeuntersuchung. Da hat er mich nur so komisch angeschaut. Also ich hatte das total vergessen und das lief nur so nebenher, dass auch plötzlich meine Zähne besser geworden sind. Also noch ein positiver Nebeneffekt.

Die Verdauung ist besser geworden. Als ich als ich mich von diesen ganzen Hülsenfrüchten und Nüssen massenweise ernährt habe und und Körnerbrot und und Soja-Bolognese und so, da bin ich immer mit einem kleinen Blähbauch rumgelaufen. Und ich habe immer gedacht, okay, ich bin halt so der Typ Frau, die immer so ein kleines Bäuchlein haben. Das kennen wir ja vielleicht auch von Instagram, die die Frauen, die halt ihre kleinen zeigen und meinen, ja, das ist halt einfach so und es ist okay. Und ich habe dann gemerkt, nein, es war nicht okay und es war nicht normal, dass ich immer einen geblähten Bauch habe. Und ja, seitdem warte mal, auch mein Blähbauch weg. Verdauung hat sich normalisiert. Bei meinem Mann hat sich die Verdauung normalisiert. Der davon den Reizdarm gehabt, einen ganz schlimmen. Also er und ich, wir liefen so nebenher, neben unserem Sohn, mit eigentlich wollte ich mit der traditionellen Ernährung seine Zähnchen heilen und es hat sich bei uns auch einfach so viel getan. Ja, es ist auch wirklich die Qualität. Also wir sagen immer, Fleisch ist nicht gleich Fleisch, Milch ist nicht gleich Milch, Wurst ist nicht gleich Wurst. So viele, die dann mal anfangen, vielleicht zuerst immer noch, ja, okay, ähm, ne, so ein kleines Stück Fleisch, wenn ich das dann selbst anbrate, okay. Aber Wurstprodukte, das ist ungesund. Aber selbst da gibt's ein Unterschied. Wenn die traditionell hergestellt werden, clean verarbeitet sind, da keine Zusatzstoffe, keine drin ist, dann kann auch eine Salami ein kleines super nicht sein. Das zum Beispiel ganz viel Vitamin C drin und das wissen viele gar nicht. Also das kommt wirklich auf die Qualität, auf die Herstellung und vor allem auf die Tierhaltung an. Und da achten wir halt auch sehr, sehr drauf, dass wir eben von Landwirten kaufen, am besten kleinen Bauern, regionalen kleinen Bauern, die die Tiere wirklich, sehr viel Wert auf Tierwohl legen. Die Tiere sollen draußen auf einer Wiese, also die Kühe zum Beispiel, dass die wirklich, das ist weite Tiere sind, dass die gutes Futter bekommen, biologisches Futter, dass die nicht mit Antibiotika zugepumpt werden, keine engen Stallungen. Und ja, und sich wirklich gesund, langsam und natürlich entwickeln können. Und dann gibt es ein ganz, ganz wertvolles Lebensmittel für uns, ähm, das wahnsinnig bioverfügbar für unseren Körper ist. Also wir können vielleicht sehr gut verdauen, im Gegensatz zu dem, was oft behauptet wird, dass das irgendwie im Darm rumgammelt oder sonst was oder den Körper übersäuert. Also ein hochwertiges Stück Fleisch, frisch zubereitet, ob das jetzt angebraten ist, ob das eine Brühe ist, ob das sogar roh ist, also so Art Tatar, Carpaccio, es war es, wo wirklich der Körper sehr, sehr gut verwerten kann. Das sieht man auch daran, dass es ein dünn dann verdaut wird, also sogar den Dickdarm entlastet. Und nicht umsonst gibt es Menschen, die große Verdauungsprobleme haben, auch lecker, oder? Ja, und dann auf keine Wort zum Beispiel gestoßen sind. Das ist ja eine fleischbasierte Ernährungsweise und damit ihren Darm resettet haben. Das würde nicht funktionieren, wenn Fleisch grundsätzlich so ein schlimmes Lebensmittel wäre. Und traditioneller Völker, die haben ihre tierischen ja Erzeugnisse immer gegessen. Es gab kaum vegetarische und also vegane Völker sind auch ausgestorben. Es hat einfach nicht wirklich funktioniert. Und daran sind wir, dass wir auch das Lebensmittel Fleisch auch wirklich mit einem guten Gewissen genießen dürfen, denn das gibt uns auch gewisse Bausteine, die wir halt eben durch Pflanzen nicht bekommen. Das sind Aminosäuren drin, per Proteine, Nährstoffe. Und jetzt auch gerade zum Thema Nose-to-Tail, das ist halt auch ganz, ganz wichtig, dass man dann eben nicht nur irgendwelche gewissen Fleischteile, die man vielleicht besonders mag, rauspickt, sondern auch der Nachhaltigkeit wegen und Respekt zum Tier und für unsere Gesundheit, das ganze Tier verwerten. Also auch die Leber, also die Innereien, die Knochen auskochen, Herzen, Niere, Milz. Also da gibt's so viele interessante Teile, die heutzutage leider ein bisschen verschmäht werden. Und dafür gibt's die manchmal ganz günstig oder geschenkt sogar beim Landwirten, weil sie irgendwie keiner mehr will. Und früher war das noch normal. Wenn man die Papa fragt, die kennt noch die ganzen Innereien-Rezepte. Und wenn man sich da mal ran traut und erstmal denkt so, oh, das ist nicht meins, das finde ich eklig. Wenn man wirklich mal sich ja, einfach mal probiert, als Experiment sieht und dann auf einmal merkt man, es ist gar nicht so schlimm, es ist, es schmeckt gut, man kann, man muss natürlich auch lecker zubereiten. Dann haben wir auch ganz tolle Rezepte in unseren Büchern. Und wenn man das ein bisschen entsprechend zubereitet, anrichtet, dann ist das das ganz feines und plötzlich eigentlich so eine Art Gummi essen, also wirklich falsch. Schade um die Vorteile. Ja, und ein wertvolles Lebensmittel, weil auch Innereien wieder andere Aminosäuren liefern wie Fleisch. Und dass sich dann ergänzt. Also Fleisch, ich meine jetzt zum Beispiel Muskelfleisch, wir brauchen beides. Also wenn wir Muskelfleisch essen, sollten wir auch immer mal ein bisschen Leber oder Herz oder was auch immer zu uns nehmen, damit wir das Profil einfach bekommen. Und das bekommen wir eben durch pflanzliche Lebensmittel nicht. Genau.

Ja, du hast auch schön, also der Punkt letzte quasi zu Hause Ethik, sag ich mal, war das Thema Respekt. Für mich ist auch ganz, ganz deutlich. Ich finde es, also wenn ich ein vorstelle, ich würde nur Hühnerbrüste essen und dann würde ich mir vorstellen, wie viele Hühner sterben würden und der Rest vom Hund fliegt weg. Das ist ein Wahnsinn. Wenn ich es ganze Hose nehme, brauche ich de facto viel weniger Hühner quasi. Ja, das heißt, für mich ist ganz wichtiges Thema im Respekt. Und du hast schon gesagt, das ergänzt sich, das ist auch ganz wichtig zu verstehen. Nur kleine Randnotizen, schon Muskelfleisch hat von User-Profil sehr, sehr, ich habe mal aufbauen, fördern sind sehr viel M-Porträter und so weiter. Und das Bindegewebe dazwischen hat sehr viel Ziehen und solche Sachen, die quasi auch dieses sag mal aufbauende und das ja, mit diesen anderen Stoffwechselpfad zumindest ausbalancieren. Sehen wir einfach schon, wir müssen gar nicht verstehen, aber die Balance ergibt sich automatisch, wenn wir alles essen.

Ich würde doch gerne was zum Thema Nachhaltigkeit sagen, weil oft das heißt, dass man viel Kühe und Klimakiller sind oder dass es eben schlecht ist für unsere Natur, um unsere Umwelt, unsere Zukunft, wenn wir Tiere essen. Aber eigentlich ist das Gegenteil der Fall. Natürlich, das was heutzutage passiert, die Massentierhaltung, das wollen wir nicht, das brauchen wir nicht, das muss aufhören. Aber wir müssen wieder zurück zu diesen natürlichen, ganzheitlichen, kompletten Fleischkonsum und tiernutzungskonsum. Einfach auch aus dem, wir brauchen auch die Tierhaltung in der Landwirtschaft. Die die Kühe, die fressen die Gräser, also die beiden ab, die machen Landschaftspflege. Und umso mehr Grünland eben ja abgefressen wird, was der menschliche Körper ja, das Gras gar nicht verdauen kann, gar nicht verwerten kann. Und das verwerten die Kühe und produzieren eine wertvolle, wertvolles Lebensmittel, Milch. Das wird Käse gemacht, Butter und dann am Ende auch das Fleisch. Also das ist so ein wertvoller Beitrag für die Natur, für das Ökosystem, weil auch der Kuhfladen zum Beispiel wieder Insekten anlockt und das Fleisch, das Gras nachwachsen kann. Und es gibt ja auch wieder ein positive CO2-Bildung. Also das ist insgesamt ein ganz, ganz wichtiger Effekt für unsere Natur. Und davon brauchen wir eigentlich mehr, mehr beide, weil beide Haltung. Und ja, deswegen dürfen wir ruhig auch die nachhaltige, regionale Landwirtschaft, die Kleinbauern in unserer Umgebung unterstützen und da direkt dann das Fleisch und die Lebensmittel eben beziehen. Am besten halt auch bald direkt erzeugen, weil dann die auch am meisten von haben, nicht noch mal zwischen Händler haben. Und ja, und dann auch mehr Landwirte so arbeiten können, auch biologisch arbeiten können, mehr für Tierwohl sorgen können, die Stellungen vielleicht vergrößern können. Das lauter Sachen, das ist ein Prozess. Viele brauchen auch Jahre, bis sie natürlich auf ein gewisses Level sind, wo wir sagen, das ist eigentlich für uns jetzt hier wohl. Aber wir können Sie auch schon auf dem Weg dahin unterstützen. Und ja, uns einfach mal vor Ort uns ein paar Landwirte suchen, die es schon Richtung in Richtung gut machen und immer besser machen wollen. Weil ich finde, es ist auch ganz schlechtes Vorteil, dass Landwirte irgendwie böse sind zu ihren Tieren oder. Also die, die lieben ihre Tiere. Also die Landwirte, die ich kenne, die, die haben ganz enges Verhältnis zu ihrem Tieren, die Seite sind ihre Mitarbeiter und die wollen den gar nichts schlechter böses oder die quälen oder so. Es gibt auch viele, die achten auch auf die Tötung, also das, das ähm auch eine sanfte Art und Weise, stressfrei und stressfreie Tötung eben auch geschieht, was auch ein super perfektes auf die Fleischqualität ist. Besser dann auch nicht so, man das anbratet, sieht man das, wenn man so billig Fleisch kauft, dann sieht man oft, dass es ganz viel Wasser verliert in der Pfanne. Hat man bei der hochwertigen Qualität unter stressfreien Schlachtung im nicht. Und ja, ja, du angesprochen hast, ist aber auch tatsächlich, wir Verbraucher, weil was bringt es den den Landwirten, wenn sie es gut machen, wenn sie keine Endverbraucher haben? Weil sagen wir mal, bei uns wieder mal irgendeine Energiekrise vorherrscht und die Menschen dann sparen wollen und müssen, aber wo sparen die deutschen dann am liebsten und am schnellsten? Das ist an den Lebensmitteln, am Essen. Also ich kenne auch mittlerweile so viele Landwirte und du, Heidi, wahrscheinlich auch, die jetzt einfach die letzten zwei, drei Jahre durch eine mega, mega schlimme Zeit gegangen sind, weil ihnen einfach die Endkunden weggefallen sind, weil die Leute nicht mehr ihre guten, teuren Bio-Eier kaufen, sondern jetzt wieder die billigen Eier beim beim Discounter, weil sie meinen, die müssten an dieser eigentlich falschen Stelle sparen. Und ich kenne auch ein, zwei hier bei mir in der Umgebung, die auch wieder von Bio-Anbau oder Biolandwirtschaft auf konventionelle Landwirtschaft umgestiegen sind, weil sie gesagt haben, es lohnt sich für die nicht mehr. Erstens ist es den Leuten zu teuer geworden und als zweites ist halt auch die Unterstützung vom Staat so schlecht. Und auch bei dem Milchbauern zum Beispiel, dieser Fall, dass eine eine Milch aus einer Bio-Landwirtschaft von den Produzenten so schlecht oder fast genauso bezahlt wird, vielleicht sind ein paar Cent Unterschied, glaube ich, zwei, drei, vier, fünf Cent Unterschied als eine konventionelle Milch. Aber gleichzeitig die Biolandwirte ja unglaublich mehr Aufwand haben, mehr mehr Kosten haben, mehr, also und sich das letztendlich dann gar nicht mehr lohnt. Ich finde, das ist eine Entwicklung, das ist das ist katastrophal. Also haben wir Verbraucher in der Hand und es müssen wir wieder rückgängig machen. Das sind einem Land wie in Deutschland von Bio-Landwirtschaft wieder zurück auf konventionelle Landwirtschaft umgestiegen wird, weil es für sich für die Bauern nicht mehr rentiert. Und das haben wir in der Hand. Auch wenn viele sagen, natürlich ist so ein Stück Weide-Steak teuer und man zahlt mehr als jetzt für ein Steak aus dem Discounter, aber wie die Heidi schon gesagt hat, dann müssen wir ja nicht jeden Tag Steak essen. Dann holen wir uns auch andere Teile, Knochen, Innereien, die viel, viel günstiger sind, teilweise verschenkt werden. Ich kenne welche, die erzählen, wie kriegen jedes Mal drei Kilo Knochen von ihrem Metzger dazu geschenkt, weil der Metzger damit nichts anfangen kann. Und natürlich müssen wir auch nicht jeden Tag Fleisch essen. Oma Sonntagsbraten, einmal die Woche zum Beispiel, ist ja auch okay. Es zwingt ja einen keiner dazu, dass wir morgens, mittags, abends Fleisch essen müssen. Ne, also auch wenn die Kosten, ich weiß, dass bei vielen Familien die Kosten und die Preise eine große Rolle spielen und sie sich natürlich nicht das vielleicht leisten können, was wir uns leisten können, aber daran dann spare ich persönlich lieber vielleicht an einer anderen Stelle oder oder organisiere mich da ein bisschen anders, dass wenn wir Fleisch essen, das ist dann gutes Fleisch ist mit einer guten Qualität und wo wir wissen, wir versorgen uns und unsere Kinder wirklich mit etwas gutem, anstatt jeden Tag billig Fleisch in der Kantine, Wurstbrot beim beim Bäcker und keine Ahnung, sowas zu verzehren. Also sowas können wir wirklich verzichten. Aber immer eine Möglichkeit, noch mit wenig Geld, gibt es immer eine Möglichkeit, gute Produkte zu beziehen. Ja.

Mein beobachtet ja auch so ein bisschen, oder wir beobachten, dass das Wollen und das Handeln teilweise auch sehr unterschiedlich ist. Würden wir jetzt die Leute fragen auf der Straße, wollt ihr lieber Fleisch essen von einem Tier, das ist glücklich war und glücklich auf der Weide gelebt hat, oder möchtet ihr Massentierhalt? Euch einfach egal? Keiner wird sagen, dass mir egal. Die wollen, wir wollen schon, dass es unseren Tieren gut geht, aber trotzdem rennen die meisten zum Discounter und kaufen die zur Produkte ein, die für die wir eigentlich ja gar nicht wollen. Und deswegen müssen wir auch mit unseren Handlungen, mit unseren täglichen Verhalten einfach zeigen, dass es anders gehen muss. Ja, also das war auf dem Aufruf jetzt an alle an der Hörer, da wirklich Action zu ergreifen und zwei, drei Punkte quasi dazu. Also natürlich, einer ist, dass wir nicht ganzheitlich denken, insofern, dass wir oft nicht fühlen, wir verstehen uns nicht, dass wenn ich Arbeit habe, ich möchte denken, ich möchte meine Kinder da sein, dass diese Energie eben ja auch aus seinen Lebensmitteln kommt. Also es gibt ja diese Trennung, ich esse und dann mache ich die Dinge im Sinn meines Lebens, vollzeit Mama, binden oder ein Job habe. Das ist ja meinen, meine meine Grundlage dafür. Also ich begreife, ich spüre das ganz, ganz stark, dass wenn ich mich nicht ordentlich nähere, dann kann ich dich die wertvolle Arbeit machen, die ich mache. Da gibt es, wie gesagt, keine Trennung. Wenn wir das wieder verstehen, dann weckst du mich zum Beispiel, aber auch. Also ich muss ganz kurz, weil wir erzählen, ich war vor paar Jahren auch eine Woche unterwegs, war mit Jagen gewesen und habe die Tiere auch direkt eben mit da sterben sehen, auseinander genommen, quasi ausgenommen, mit gekocht, komplett verwertet werden. Prozesses war ich genau erforscht, was da auch in mir vor sich geht. Und erstens habe ich ganz stark gespürt, wie die Verantwortung wächst, mit dieser Energie auch was zu machen, okay, sinnvoll Dinge zu tun, mich auch zu fragen, okay, was ist so ein, was sinnvoll eben für mich, also nicht einfach so zu taub durch die Welt zu wandeln und mich mit Tieren voll zu stoppen und dann nur bis zu machen. Ja, das fühlt sich nicht richtig an. Als ich habe da deswegen Verantwortung. Und zweitens, nur der Punkt, den ich sehr interessant finde, dass für mich, ihr habt gesprochen, alles in Zypern, wir haben über diese diese Rhythmen, diese Zyklen, wie wir werden oder Tiere werden geboren, Tiere sterben, das ist ganz normal, das ist Natur, das ist die Biodynamik. Und was wir oft nicht realisieren in unserer Gesellschaft ist, dass wir ja eben auch sterben werden. Wir werden geboren, wir machen Dinge, hoffentlich sinnvolle Dinge, und dann sterben wir wieder. Und da denken wir eben gar nicht drüber nach. Und für mich war so vollkommen klar, ist okay, das andere Tiere in diesem Kreislauf mit mir quasi auch existieren, ich gehe mit aufnehmen und ich auch wieder sterbe. Und das ist okay für mich, dass ich genauso wieder sterbe. Aber in unserer Gesellschaft denken wir auch nicht drüber nach, dass es auch diese Rhythmus unseres Lebens ist, wir genauso sterben. Das ist alles diese Rhythmen sind. Und ich glaube ganz, ganz stark, dieser diese Angst vor unserem eigenen Tod und so weiter, nicht Konfirmation, damit auch in dieses absurde Verhalten ja, mit mitführt, finde ich war, dass du dieses ganz klar, okay, ich werde geboren, sterbe, das ist okay. Wir alle, ihr beide auch und so weiter. Wir gehen alle diesen Kreis und ein, das ist okay. Und insofern ist für mich auch okay, wenn dieses Reh quasi ja, mit stirbt, mich nähert, ich mache was damit und dann ist alles in Ordnung.

Auseinandersetzen zur unterstützt auf die Kreislaufwirtschaft, die auch diese Landwirte, die ist einfach gut machen wollen, auch pflegen. Das heißt, dass eben Tierhaltung zur zum Gemüseanbau oder eben einfach auch dazu gehört, weil man verwertet ja dann auch den Mist, der anfällt, den nutzen wir dann wieder als Düngemittel. Und auch man kann auch die Knochen als Knochenmehl in den Boden einarbeiten, man kann die Ohrenspäne einarbeiten. Also das ist alles so ein Kreislauf. Und wenn man das eben auch so pflegt, dann hat brauchen wir auch keine künstlichen Dünger und unseren Boden kaputt düngen oder sonst was, sondern ist auch eine ganz natürliche Art und Weise machen. Und dann haben wir immer bessere Böden, immer gesündere Böden, mehr Nährstoffe drin, nährstoffreichere Lebensmittel, auch unser Gemüse, unsere Getreide wird besser. Und deswegen brauchen wir einfach die Tiere, wir brauchen diesen Kreislauf. In die ganz praktische Sachen geben. Also ich habe das nicht gerade beim Slow Cooker, bitte, ich würde mir wünschen, wenn was ist Logo quasi auch sagt, weil es für mich absolute war, das mit deinem Knochen drin, die auskochen seit ein, zwei Tagen, ich weiß gar nicht genau, wie lange. Und jetzt hast du Knochenmehl gesagt. Und wenn ich die Knochen dann äh quasi rausnehme, dann sind die ja so weich. Ich gebe zu, manchmal habe ich sie noch so gegessen, aber ich habe gesagt, hey, ich kann nicht auf diese Knochen anderes anstellen. Was ist da noch drin und was ist, wenn die Knochen drin, wenn sie rausgekocht sind und wofür ist Knochenmark und vielleicht auch noch rauskommt? Gut, ich frage davon, sofern, weil ich meine Freundin ist gestern gegessen habe und die fand das noch mal nicht so klasse, gut, ehrlich gesagt. Für die Zähne sind auch für deine, für deine Haare, habe ich einfach mal gesagt, oder aber okay, das war nicht toll, aber sie hat es gegessen. Ich habe gemerkt, okay, sobald sie weiß, wofür es gut ist, so dann schmeckt es auch gleich viel besser. Und vielleicht doch und ein Prozent weiß noch, er hat gesagt, es schmeckt dann immer ganz gut. In meiner Erfahrung ist es nicht schlimm, wenn es die ersten zwei, drei Mal nicht unfassbar gut schmeckt. Wenn wir es lange nicht gegessen haben, kann es auch sein, dass es nicht gleich das Beste, das heißt ungewohnt ist. Und nach drei, viermal schmeckt gut. Also ich bin der Meinung, es muss nicht gleich sofort sein. Ja, ja, genau.

Jetzt an euch, ja, also Knochenmark zum Beispiel mineralisiert das Zahnbein, ähm, enthält ja auch Gelatine, was auch wichtig ist für unsere Gelenke und unsere Haut. Also auch das alles, was ähm nicht nur an den Knochen, sondern halt auch am Knorpelgewebe zwischen den Knochen zum Beispiel, wenn man uns jetzt schon Ochsenschwanz anschauen, dazwischen ist ja immer so ein bisschen Knorpelgewebe. Das ist auch super wertvoll. Also nicht nur dieser blanke Knochen, das sind noch mal speziell die Nährstoffe drin, die wir für unsere Knochen brauchen, für unsere Zähne brauchen. Und das, was dazwischen ist, oder dieses ganze glittrige, gelatinöse Zeug, das ist alles super wichtig für unsere Haut, ja, für unseren Körper und zwar Wohlbefinden, für unsere Haare, Nägel. Das gibt uns auch dafür die Bausteine und auch für unseren Darm. Weil auch, also gerade jetzt der Unterschied vielleicht auch eine Fleischbrühe und der Knochenbrühe, gehen, da gibt's nämlich auch einen Unterschied. Das ist nicht das Gleiche. Das war uns lange nicht bewusst. Ich hatte damals direkt mit der Knochenbrühe angefangen, weil ich nur das kannte und später habe ich dann erst die Vorteile der Fleischbrühe kennengelernt. Aber eigentlich sollte man es andersrum machen, weil eben die Knochenbrühe gut ist für die Zähne, so in erster Linie Zähne und Knochen. Und die Fleischbrühe toll ist für den Darm. Aber zuerst sollte man den Darm aufbauen und dann die, ja, und dann sich um die anderen Körperstellen kümmern. Denn dann kann ja auch alles besser aufgenommen werden. Körper, wenn der Darm gesund ist, wenn der Heil ist, dann kann ja alles viel besser an die richtigen Stellen geführt werden und geht nichts flöten. Genau. Deswegen erstmal der Fleischbrühe. Eine Fleischbrühe ist eine kurzgekochte Brühe aus Knochen und Fleischteilen. Also das sind viele gelatinöse Teile drin, zum Beispiel eben diese Ochsenschwanzknochen, an dem noch Fleisch dran ist, also Fleischknochen. Da kann drin sein, auch mal ein Stück Suppenfleisch, da kann ein ganzes, kann ein ganzes Huhn sein, da können auch Innereien oder so drin sein. Und die wird kurz gekocht. Das kann man mit Soko machen, da braucht etwas länger wie mit dem Kopf, aber dafür reicht doch erstmal ganz normaler Topf. Also wenn das jetzt der Mann möchte jetzt nicht gleich irgendwie sich neue Küchengeräte zulegen, fängt erstmal an mit einer Fleischbrühe und ganz normal den größten Topf, den ihr habt, holt euch Suppenfleisch, Fleischknochen, was ihr auch immer zu bekommt. Kommt alles in den Topf rein, relativ, wenn man mal drei Viertel, halb, drei Viertel voll machen, damit es auch richtig reichhaltig wird, also nicht so dünn kochen. So eine Beinscheibe und dann irgendwie 5 Liter Wasser drauf, das ist sehr dünn und schmeckt erstens mal halb so gut und hatte Sachen, er hat jetzt nicht ganz so eine Heilwirkung. Und um mit so eine richtig reichhaltige, nährende, heilsame Brühe zu bekommen, brauchen wir auch ordentlich Material zum auskochen. Und die wir dann nur so, je nachdem, was für Knochen sind, so vier bis fünf oder drei bis fünf bis acht Stunden im Slow Cooker. Kannst dann schon mal eher 8 Stunden, 10 Stunden dauern. Im normalen Topf eher so 4, 5 Stunden, dann ist die Fleischbrühe auch schon fertig. Und dann kommt auch die ganze Gelatine raus, das ganze Gelatine-Böses, was eben dieses knopfliche, das löst sich auf, geht in die Brühe über. Und später, wenn wir dann die Brühen Kühlschrank stellen, wird die fest wie ein Wackelpudding. Und das sieht mir dann, dass da ganz viel Gelatine, Kollagen drin ist. Und zwar, behaut der Körper besteht aus Kollagen, wir brauchen da ganz viel. Und verdammt braucht Kollagen, um zu heilen. Also wirklich ein super, super wertvolles Lebensmittel. Und was ich dann auch gerne mache aus dieser Fleischbrühe, weil die eben nur so kurz gekocht hat und da ich finde, da merkt man, da ist noch einiges rauszuholen, ist noch mehr drin. Auch ich esse erstmal das Fleisch, machen eine Suppe damit oder wie auch immer, zupft das rein, das Fleisch. Aber dann sind noch immer noch Knochen und so knorpelteile dran. Und dann mache ich noch meine Knochenbrühe drauf. Natürlich kann man auch gleich eine Knochenbrühe machen, mit Knochen reichen auch tatsächlich die blanken Knochen einfach in, also in den besten Slow Cooker. Da lohnt sich die Investition gerade. Ich glaube, meine, ich habe diesen Dienst, der kostet um die 100 €, also das ist auch kein 500 € Geräten, die jetzt nicht so Gerät für traditionelle Ernährung, was ich mit zugelegt habe, weil ich schnell gemerkt habe, dass so eine Knochenbrühe im Cotton-Kochtopf mich sehr stresst, weil die muss lange gekocht werden. Also eine richtige Knochenbrühe sollte schon so 16 Stunden kochen, eher vielleicht 24 Stunden. Manche treiben es auch die Spitze machen 32 oder 48 Stunden. Man kann die mehrmals auskochen, bis zu drei Mal. Also man kann da echt viel raus. Und man kann auch aus den restlichen Bestandteil von der Fleischbrühe noch meine Knochenbrühe machen, also die auch noch mal auskochen. Also ähm, ja, da kann man nämlich durch langes, langsames auskochen, durch Simmern, also in das ist eben das Besondere an dem Sofa, dass das eben man stellt das aufs Low Cooking ein und dann sind das nur, das kocht jetzt nicht so sprudelnd, sondern das kocht langsam, zimmert stundenlang vor sich hin. Man kann den Topf einfach vergessen. Das steckt man die Steckdose, man kann arbeiten gehen, schlafen gehen, ganz entspannt. Das ist nichts auf dem Herd, was überlaufen und überkochen, was passieren kann. Das ist auch energiesparsam. Und für mich wirklich ja, so ein Gamechanger, um viele Knochenbrillen kochen zu können, sehr entspannt, sehr einfach. Ich muss ja in der Zeit nichts machen. Also man macht die Sachen rein, man kann auch noch Gemüse reinpacken, man kann Gewürze reinpacken, Lorbeer, Wacholder, was auch immer. Gemüse packe ich dann eher so in den letzten 12 Stunden so dazu, damit das Gemüse jetzt nicht tot gekocht wird, also so breit dann Brei wird, sondern eher noch ein bisschen vielleicht knackig, ja, bleibt. Und es reicht auch Gemüse ist viel schneller durch wie das ähm die Bestandteile aus den Knochen rausgelöst werden. Das dauert natürlich viel, viel länger. Und ja, ähm, und so kann man dann eben dieser wertvollen Knochenbrille nehmen herstellen. Das ist echt einfach, gerade mit Locker ist es einfach, aber auch ohne. Am Anfang vielleicht früher erstmal machen, dann langsam rantasten, denn es gibt auch ein paar, die eben ein sehr noch eine schwache, schwache Darmflora haben, die dann auch Probleme haben können mit der Knochenbrühe, auch wenn sie super gesund ist, aber es hat auch eine entgiftende Wirkung und auch Histamin wird gebildet, was ja nichts Schlimmes ist. Histamin ist ja in vielen Lebensmitteln enthalten, aber manche reagieren.

Halt, aufgrund von der schlechten Darmbesiedlung auf Histamin. Und ja, und dann kann es natürlich sein, dass es einem erstmal schlecht geht, wenn man die Knochenbrühe getrunken hat oder vielleicht auch zu viel erst schon zu sich genommen hat, dass man darauf Effekt hat. Das heißt, man nennt auch Herxheimer-Reaktion oder auf Deutsch Entgiftungsreaktion, also dass der Körper einfach gerade stark entgiftet und ähm die ganzen pathogenen loswerden möchte, also alles, was sich aufgestaut hat, dann Toxine und so dann loswerden möchte und deshalb teilweise vielleicht zu schnell.

Und dann kann dann ganz schnell gehen, man kann sich übergeben, Bauchschmerzen, Übelkeit, was auch immer. Deswegen lieber langsam anfangen, am Anfang auch die Knochenbrühe nicht übertrieben lang auskochen, lieber bisschen kürzer, sich langsam anstrengen, nicht zu viel. Und dann irgendwann mal, ja, wird man die super gut auch vertragen. Ja, nur ich gebe immer ganz gerne den Hinweis, nicht, dass der ein oder andere irgendwie geschockt oder enttäuscht ist, wenn man dann denkt so, ich habe jetzt voll das Superfood, ich baller mich jetzt damit zu, direkt mal gleich den ganzen Liter und auf einmal geht's einem so schlecht wie noch nie.

Deswegen haben viele echte Lebensmittel so an sich, dass die einfach entgiftend wirken, dass er seinen Körper reinigen und das ist nicht immer gleich so angenehm. Und damit und auch den Körper zu entgiften, das muss jetzt kein Sprint sein, das ist so langsam vonstatten gehen, damit es auch nachhaltig ist. Man muss sich nicht quälen, deswegen diese ganzen speziellen Kochtechniken langsam etablieren und nicht übertreiben.

Es ist auch einfacher mit der Fleischbrühe zu starten, weil man nicht von Anfang an gleich eine kleine Investition in einen Slowcooker machen muss, sondern einfach nur ein Topf und Wasser und vielleicht ein Suppenhuhn mit reinschmeißen und sich langsam da ran tasten. Es ist tatsächlich da, also du hast erzählt, dass viele auf Knochenbrühe reagieren, das ist wirklich so, dass es ihnen dann danach schlecht ging. Aber bei der Fleischbrühe merken sie das z.B. nicht.

Also Fleischbrühe, etwas auch gesagt, ist halt gut für den Darm, aber vor allem für die Darmschleimwand. Menschen, die Themen mit Leaky Gut haben, z.B. die könnten mit dem täglichen Verzehr von Fleischbrühe ihre Darmschleimwand wieder zum Heilen bringen und dadurch verträgt man dann natürlich auch wieder mehr Lebensmittel. Also bei uns war beispielsweise die Knochenbrühe bei meinem Sohn sehr wichtig, weil wir ja an den Zähnen arbeiten wollten und ihm hat die Knochenbrühe gut getan. Aber meinem Mann hat beispielsweise die Fleischbrühe gut getan, weil wir dadurch unseren Darm, unsere Verdauung wieder auf Vordermann gebracht haben. Also da muss jeder für sich schauen, was er gerade braucht und danach entscheiden, was er macht oder abwechselnd oder so.

Ich habe zum Beispiel, ich koche jetzt momentan nicht mehr so oft Knochenbrühe, aber ich habe die mal ein, oder ich mache das so einmal in einem Monat oder einmal in zwei Monaten, dass ich eine konzentrierte Knochenbrühe koche. Also ich lass die noch länger, manchmal sogar 36 Stunden köcheln, so dass die reduziert wird. Ich habe dann wenig Flüssigkeit, aber die Stoffe sind sehr konzentrierter. Und es ist z.B. ein guter Tipp, dass man dann diese konzentrierte Knochenbrühe in Eiswürfelbehälter rein gibt und die dann einfriert. Und man könnte dann beispielsweise immer, wenn man eine Suppe kocht oder so, einfach mal ein so ein Eiswürfel oder zwei mit in die Suppe geben. Man muss ja auch nicht am Anfang gleich die komplette Suppe auf Basis einer kompletten Knochenbrühe essen.

Knochenbrühe hat schon auch für mich immer noch einen extrem, ja, gewöhnungsbedürftigen Geschmack und da kann man halt mit kleinen Mengen anfangen und sich einfach steigern. Genau.

Ich sage, ich habe auch von Knochenbrühe normal dann schlechte Haut bekommen, nicht, dass ich mich schlecht gefühlt habe, so, aber eher Rötung und schlechte Haut. Also einfach ganz klar bei mir Entgiftungserscheinungen quasi. Was dann in Verbindung mal dazu nehmen, bisschen Aktivkohle, aber natürlich dann aufpassen, dass jeder auch weiß, was das Symptom ist. Ich kenne meinen Körper, ich weiß, dass ich da eventuell gerade zu starke Gifte. Das war in der Vergangenheit so. Und euch noch ein Hinweis, also nicht tatsächlich, dass auch dieser Instant-Pot oder dieses lange Brühen das Fleisch auch einfach unglaublich gut macht. Also auch finde ich sowas pragmatisches eigentlich. Kann ich jedes Fleisch nehmen und ich muss mir gar nicht wissen, wie das beste zubereiten ist. In dem Moment, wo das 12 Stunden oder 24 Stunden in diesem Pot war, ist das einfach unfassbar. Das kann auch so cool, wie Pulled Pork, was auch immer, so zerfällt einfach nur.

Oder Wild. Ähm, weil ganz wichtig ist, haben wir gar nicht so gesagt, aber ich sehe das ja bei euch, bei mir eben auch, dieses ganze Thema Essen, Zubereitung, heißt Ernährung macht mir so viel Freude. Ich habe ganz viel Freude einfach nur daran und ich liebe auch das Fleisch, was da rauskommt. Also für mich ist es kein pragmatisches Ding, weil es mir gut tut, so, sondern es ist so viel, so schön, das Tor schon und ich möchte, dass wir eigentlich mit dem Gespräch auch Neugier und Leidenschaft bei den Leuten reinbringen, weil das dann ganz wichtiger Teil von Ernährung tatsächlich ist. Genau. Ja, genau.

Also das ist klar. Ja, das ist nämlich nicht gesprochen hatten, weiß das Thema Innereien. Wir hatten Innereien angeschnitten, aber quasi das Thema Leber nicht. Weil ich hatte aber euch ein super tollen Tipp auch gesehen, wo ihr meinte, da wie kann man eben mehr Leber essen. Vielleicht ganz kurz, persönlich habe ich angefangen, wieder Würste zu machen, weil ich viel Freude dabei habe. Ich habe so eine Wolfmaschine jetzt und mache entweder gehacktes, wo ich Muskelfleisch, zum Beispiel Herz und Leber eben mische, mit der Idee, dass ich Innereien untermischen kann, was da meine Partnerin, Familie besser findet. Oder ich habe auch Erwärme gekauft und habe quasi mein eigenen Würste gemacht. So, aber jetzt z.B. auch geteilt, dass man das auch einfrieren kann und praktisch Leberpillen, genau, selber machen kann. Oder natürlich, ich als Biohacker, durch die ganzen Supplements, die direkt neben Pillen machen. Aber du kannst auch selber machen. Genau.

Das ist das Schöne eigentlich. Warum müssen wir denn teure, gedörrte, gefriergetrocknete Leberpillen kaufen, wenn wir auch so ein schönes Stück 300 Gramm Leber für, ich weiß nicht, 6 Euro oder so bekommen und daraus machen wir die zehnfache Menge eigener Pillen? Also wir hören tatsächlich auch aus unserer Community immer wieder, deshalb viele, viele Menschen Probleme mit Leber haben. Allein von denen, nicht nur vom gedanklichen her, auch mit dem Geschmack. Der Geschmack ist natürlich anders und gewöhnungsbedürftig. Und ich muss auch zugeben, ich hatte auch meine Phasen im Leben, auch wenn ich Fleisch gegessen habe, dass ich gerade keine Lust auf Leber hatte oder einfach diesen Geruch und Geschmack, vor allem jetzt auch während der Schwangerschaft, nicht gemocht hat. Aber es gibt halt diese Tricks, oder diesen Trick mit dem mit dem Einfrieren tatsächlich.

Und für uns ist es halt, also wir wir kaufen da z.B. so ein Stück ein und dann schneiden wir das auf einem Holzbrett in ganz, ganz, ganz kleine Stückchen. Man kann sie auch vorher einfrieren, leicht antauen lassen, dann lässt sie sich noch leichter schneiden. Und dann könnte man sozusagen jeden Tag sich so zwei, drei Stückchen, je nachdem, wie groß sie sind, aus dem Tiefkühler nehmen und mit Orangensaft oder so runterschlucken oder mit Wasser oder was man was immer man möchte. Also, ob man die jetzt kaut oder ob man die schluckt, ist ja letzten Endes total egal. Aber für die Leute, die den Geschmack einfach nicht mögen, es ist eine tolle Möglichkeit, Leber mit zu integrieren.

Und was ist halt das Besondere an Leber ist halt tatsächlich, was wir vorhin schon besprochen haben, das ist für uns ein absolutes Superfood. Hat noch so viel mehr zu bieten als ganz normales Muskelfleisch an an Aminosäuren, die Muskeln vielleicht z.B. nicht enthalten sind. Und ja, ist für uns so ein täglicher Booster. Ich weiß nicht, ob du das Heidi noch täglich machst. Also, ich habe selber dann auch irgendwie irgendwann auf meinen Körpergefühl gehört. Leber ist ja auch sehr bekannt für fettlösliche Vitamine, vor allem als wir eine eigentlich der besten Vitamin-A-Quellen, die es überhaupt gibt. Vitamin A ist ja auch so ein kontrovers diskutiertes Thema heutzutage. Ich kaufe heute immer noch manchmal so ein Karottensaft ein und dann steht vorne drauf, reich an Vitamin A, was ja eigentlich eine totale Kundentäuschung ist, weil das echte Vitamin A Retinol nicht in Pflanzen enthalten ist, sondern nur eine Vorstufe davon, war das Provitamin A oder Beta-Carotin genannt.

Und ich habe tatsächlich letztens wieder in der Studie gelesen, da hieß es, ähm, die haben so Gen-Tests gemacht mit Europäern und dabei ist rausgekommen, dass eigentlich die meisten Europäer dieses Gen, was dafür zuständig ist, aus Provitamin A echtes Vitamin, also Retinol zu bilden, dass wir dieses Gen eigentlich alle gar nicht mehr haben. Also es sind wirklich nur noch die aller, aller wenigsten Europäer im Stande, mit diesem Gen diese Umwandlung von Provitamin A in A zu machen. Und das große Problem ist halt dann, wenn wir ja kein echtes Retinol, kein echtes Vitamin A zu uns nehmen, dann kriegen wir ja. Genau. Ich wollte gerade nicht sagen, weil manchmal zeichnet trotzdem auf, aber es ist komplett weg. Ja, gucken, ob sie sofort wieder reingeht. Ich kann gerne mal einspringen. Genau.

Das das Schöne ist halt auch bei diesen Leberpillen, dass wir die roh essen. Das ist so das Besondere, was man vielleicht sonst nicht macht. Also natürlich, man kann Leber auch anbraten, das ist auch fein. Ruhig machen, gibt's auch ganz leckere Gerichte, wo man machen kann. Wir haben da auch in unseren Büchern auch so ein Leber-Partie, oder wenn man das einfach so ein bisschen im milde meliert und dann in Butter anbrät, so ein bisschen das süße Komponente dazu, ist es auf Amazon ganz feine Vorspeise. Man musste auch nicht Massen davon essen, das braucht jetzt nicht denken, man müsste jetzt eine ganze Leber irgendwie auf einmal essen oder so. Das reichen wirklich so kleine, kleine Stückchen, kleine Mengen, weil das so gehaltvoll einfach ist. Und das merkt man auch. Also viele, viele ist Leber tatsächlich so ein Booster, ein Nährstoffbooster. Und gerade diese Leber groß, die sind natürlich super leicht verdaulich. Großfleisch ist leichter verdaulich, enthält natürlich noch mehr Nährstoffe, weil keine Nährstoffe flöten gehen beim Kochen, beim Braten. Und das ist halt einfach eine echt eine schöne Sache, also die einfach in den Quirl einzupacken und dann jeden Tag so kleine Pilchen. Das ist so für uns so natürliches Nahrungsergänzungsmittel. Fünf bis acht Stück einfach mal dann zu schlucken. Die einen kauen, die anderen schlucken. Und ich mache das immer Koba. Es ist jetzt nicht so, dass ich das jeden Tag das ganze Jahr mache. Ich mache mal so eine Kur ganz intuitiv, wie ich gerade so das Gefühl habe, dass ich es brauche und will und Lust drauf habe. Und dann kann es auch sein, dass meine Phase mal keine gibt, dass ich mal dann eher mal einmal die Woche oder so ein bisschen Leber anbrate. Das kommt immer ganz drauf an. Ich finde, da darf man ganz arg auf sein Gefühl hören. Es gibt Frauen oder Leute, die einfach merken, sie haben so ein Defizit, ich habe ständig Lust auf Leber. Der eine, der einen lieben auch total oft, muss danach, die anderen mögen es nicht so. Und ja, da darf man eben auch auf seinen Körper hören und ja, da auch so ein bisschen nach dem Gefühl arbeiten.

Ja, ich habe das früher mal das Spiel gemacht, dass ich mal die Nährwerte direkt gegoogelt habe von Leber. Und wenn man eine Leber im Vergleich macht mit ja, irgendeinem Gemüse oder so, ist halt wirklich verrückt, wie viel B-Vitamine, alle möglichen Sachen, das irgendwie hat. Das Wahnsinn, die ganzen Aminosäuren auch. Und also, das ist wirklich eine Bombe.

Was ich aktuell mache, ist, dass ich die Leber einfriere in Eiswürfelformchen. Ich habe sie hier erst so ein bisschen gewollt, das mit den Eiswürfeln reinpassen und dann mache ich mir einen Eiswürfel rein. Ich denke, das sind wahrscheinlich so 20, 40, 50 Gramm, ich weiß es nicht genau, je nachdem. Ungefähr der berühmte Leber-Opi. Genau. Sehr gerne. Also den, den super gerne so, weil das einfach so vom Geschmack her am besten zu Leber passt. Ja, dunkle Beeren zum Beispiel. Man kann da gefrorene holen, wenn es ein bisschen kalt ist, dann wie so ein schönes Sommergetränk. Gefrorene Beeren oder auch frische Beeren, ob das jetzt Heidelbeeren und Brombeeren und Himbeeren sind oder gemischt. Und dann das einfach in den Mixer, am besten noch ein paar Eier rein, in Ruhe Eier komplett rein, kann auch ruhig mit dem Eiweiß sein, wenn man das noch nicht so gut verträgt, kann man auch nur das Eigelb nehmen, je nachdem, wie man das möchte. Und dann einfach ein bisschen Wasser dazu und Leber eben ein kleines Stückchen. Man kann auch anfangen mit zum zum Daumennagel großes Stück und dann kann man auch mal, wenn man merken, es war jetzt gar nicht so schlimm, ich habe gar nichts gemerkt und mal ein bisschen mehr und konnte sich so langsam rantasten, wie viel man in Blu-Ray haben möchte. Und das Trinken dann auch, ähm, ja, die Kinder oder auch Leute, die eben sonst Leber überhaupt nicht wollen. Und es schmeckt total lecker. Also da braucht man eigentlich keine Angst haben, dass das irgendwie nach Fleisch schmeckt. Dieser Smoothie, das schmeckt fruchtig und frisch und super. Ja, also cremig, lecker. Ja, unbedingt mal ausprobieren.

Oder was auch eine super Methode ist, was ich eigentlich fast immer mache, wenn ich ganz normales Hack habe, dass ich Leber noch mal rein mogel, ein Stückchen. Und da muss man sich auch wieder rantasten, erstmal mit einem kleinen Stückchen, da kann man immer ein bisschen höher gehen, so wie es eben der Familie schmeckt. Und da gibt es auch verschiedene Möglichkeiten. Die einen nehmen aufgetautes Stück Leber und oder frisches Stück Leber und mixen sich das Mixer und dann kneten sie es in den ins Hackfleisch rein. Oder man kann auch mit einem gefrorenes Stück Leber mit einer Reibe, so mache ich ganz gerne, weil ich das dann frisch aus dem ähm Gefriertruhe nehme und dann reibe ich das einfach mit einer Käsereibe rein. Oder ja, und danach knete ich das einfach Ende in den Hack ins Hack rein. Und das schmeckt man auch überhaupt nicht raus bis zu einer gewissen Menge. Also natürlich, wenn man sehr viel rein macht, dann schmeckt man irgendwann ein bisschen raus. Und ähm, ja, und bewertet man jetzt auch noch mal das Hackfleisch nochmal auf, nochmal impftes sozusagen, nochmal bitte ein paar extra Nährstoffen.

Oder was jetzt noch eine Steigerung ist, ist in unser Innereien-Hack. Das ist das, kann man sich auch beim Metzger machen lassen oder wenn man Fleischwolf hat, dann macht man das selber. Da kann man sich diverse Innereien zulegen oder eben auch den Metzger drum bitten. Es macht nicht jeder, aber man kann ja mal fragen. Wir haben auch ein paar Quellen und ja, Erzeuger, die das eben produzieren. Da wird eben unter Hackfleisch auch noch Organfleisch gemischt. Also auch durch den Fleischwolf gedreht. Das ist dann Leber, das ist Herz, das ähm können spezielle Fleischstücke sein. Was kommt noch rein? Erstmal, was vergessen. Genau. Und dann kommt es da alles rein und es schmeckt tatsächlich super, super lecker. Das gibt ein ganz reichhaltiges Gericht, wenn man jetzt zum Beispiel Bolognese damit macht. Gut mit Gewürzen noch ein bisschen verfeinert. Also es ist teilweise ein bisschen dunkler von der Farbe das Hack, dann in dem Sinne, dass du nicht ganz so hell ist, ein bisschen dunkler. Ähm, aber ansonsten, es schmeckt ganz arg gefallen. Also mein Mann, der Mann keine Leber, aber wenn ich das jetzt Hackfleisch rein mache oder auch dieses Innereien-Hack, was voller Innereien ist und voll mit Leber, dass ja super. Also dann, es ist ja die Buletten damit, dann ist da die Bolognese oder das, das schmeckt ja gar nicht raus. Also kann man wirklich super auch den Kindern unterjubeln oder paar Ehepartner, die keine Innerei sonst mögen. Ja, super, super.

Das gar keinen gemacht und ein bisschen Haferflocken und dann wurden das quasi so ein bisschen wie Nuggets quasi. Das war doch mal so der Trick, dann habe ich paar Haferflocken. Können wir drüber reden, aber jetzt endlich war das dann noch noch mehr convenient oder so. Auch sowas kann Einstieg sein, wieder mit meiner Erfahrung, wenn ich das langsam so ein bisschen anfüttere, dann schmeckt das eben mit der Zeit. Ja, genau.

Ja, und du hast noch etwas Wichtiges, was du gesagt hast, waren die gefrorenen Beeren. In meiner Erfahrung ist, wenn man lange manchmal so den Smoothie zu lange nichts mehr Leber und der wird warm, dann fällt es in Sieber. Alles schmeckt intensiver ist und sehr, sehr kalt ist, dann schmeckt besser. Ich habe manchmal schon, wo ich zu viel Leber hatte, noch Eiswürfel reingemacht. Klar, Verdauung ist dann nicht optimal, wärst du kalt ist, aber die kälter, desto weniger Spektrum endlich. Genau. Genau.

Soll ja auch lecker sein. Also das ist uns auch bei traditioneller Ernährung super wichtig, dass es schmecken muss, das muss Spaß machen, da dürfen die Sinne, die Geschmacksknospen auf alles mitessen und genießen. Das ist nicht nur irgendwie eine Ernährung, um sich zu heilen, irgendwie wo oder ja, ne. Wenn viele, wo ihre Ernährung umstellen, die denken jetzt muss sie jetzt gesund essen, das ist langweilig, das ist schade, jetzt muss ich auch so viel verzichten. Nein, traditionelle Ernährung ist kein Verzicht, das ist einfach, aber bekommt so viel. Man man bekommt neue Lebensmittel, neue alte Lebensmittel und man kocht auf einmal wirklich echt. Also das man gewinnt so viel, dass man auf einmal diese ganzen Sachen, was man so kennt, man sich gekauft hat, Fertigprodukte oder irgendwelche Brötchen vom Bäcker und dass man das plötzlich gar nicht mehr so will, weil man merkt, hey, das geht mir gar nichts direkt, eigentlich schade, das schmeckt fade und das andere schmeckt echt, das schmeckt reichhaltig, das nähert mich auf Zellebene. Das ist einfach, ja, man, also wer angefangen hat und mit traditioneller Ernährung, das kann ich versprechen, da gibt es kein Zurück mehr. Da hört nicht mehr auf, der wird nicht mehr an das Kochen, weil man einfach nur merkt, dass es einem gut tut, dass es einem schmeckt, dass man dran bleiben will. Ja, natürlich, bisschen kein Fan von extremen, wenn man unterwegs ist, dann essen wir auch mal was, wo jetzt nicht ganz gesund ist, wenn man die 80/20-Regel einhält, dann ist es ja auch schon ganz fein. Ähm, man muss jetzt nicht in Extreme verfallen, oder wenn man jetzt eingeladen ist, dann soll man, also würde ich niemals den Kuchen von der Oma verschmieren, auch wenn der mit weißem Zucker gemacht ist, der ist auch mit Liebe gemacht. Aber ja, zu Hause haben es einfach in der eigenen Hand und da kann man anfangen und da, wenn man da wirklich schon so die Basics legen, uns geht ja auch um die Basics, geht jetzt gar immer nur um spezielle Gerichte, sondern wenn man diese Grundlagen von traditioneller Ernährung, die Kochtechniken, wenn man die beherrscht, daraus kann man alles machen.

Da sagst du was, super will, so wichtig ist. Also viele fragen ja die Rezepte und so weiter, wollen Rezepte wissen. Und mein Kopf, das sind ja so, hey, ich habe Lebensmittel und bereite die zu und das ist so, so einfach eigentlich. So, mit sie müssen auch irgendwie so kochen. Also manchmal trenne ich so ein bisschen selber, aber Kochen, ich mache so eine Hürde. Manchmal sage ich, einfach drauf, wohl Lebensmittel und lernen die zuzubereiten. Und ja, Kochen kann ein Sternekoch oder sowas, aber diese Lebensmittel lernen zuzubereiten, ja, darum geht's. Zum ersten Moment noch gar nicht, sondern wirklich diese Basics zu erlernen. Das ist zum Beispiel Brühe kochen, das ist aber auch das Fermentieren von Gemüse zum Beispiel, das ist, ähm, sorry, an z.B. auch Hülsenfrüchte in Wasser einweichen oder vielleicht noch mit dem Schluck Molke ansteuern. Das ist das frische Mahlen von Getreide. Das ist auch ein absoluter Gamechanger, um eben wirklich gesund und gesunden Getreidekonsum eben auch zu haben. Und ja, auch da wieder die Fermentationsmittel, Sauerteigruhe einzuhalten. Und das sind so diese Basics, man die beherrscht, dann wird auf einmal das Kochen und diese einzelnen Gerichte einfach.

Genau. Und wir machen auch nicht einfach, weil es irgendwie traditionell ist oder weil es unsere Vorfahren gemacht haben, sondern diese Zubereitungen haben ja auch ihre Sinnhaftigkeit. Es bringt, wie die Heidi am Anfang gesagt hat, es bringt nichts, so wahnsinnig viele Nährstoffe wie möglich zuzuführen, wenn wir aber einen kranken Darm haben, der kann das gar nicht aufnehmen oder der kann das gar nicht verwerten und verstoffwechseln, dann bringt uns das alles relativ wenig. Sondern wir achten auch, wenn man darauf, dass die Lebensmittel, die halt auch potentiell unseren Darm wieder belasten oder reizen oder schädigen können, dass wir die so richtig zubereiten, dass sie es nämlich nicht tun. Und das ist dann dazu gehört, z.B. das Einweichen und Säuern und von Hülsenfrüchten. Dazu gehört das frische Mahlen und die lange Teigruhe beim Getreide, weil wir dann aus, ja, durch diese Fermentation vom Getreide einfach ein Brot erschaffen, was nicht mehr uns auf der Verdauungssystem belastet. Großes Thema Gluten und so, haben ja alle immer Angst davor und so, sondern dass uns auch, dass unser System nicht belastet, weil es ja schon vorverdaut ist, während so einer Fermentation finden wir ja schon eine Vorverdauung statt. Und dadurch tut sich unser Körper und unsere Verdauung viel leichter als zu verdauen als jetzt ein konventionelles Brötchen vom Bäcker. Und das lustigerweise oder interessanterweise können so viele Menschen ein selbstgebackenes Brot mit Sauerteig oder aus frisch gemahlenem Mehl so viel besser verdauen und vertragen als irgendwelche fertig gekauften Produkte. Und viele meinten ja oder denken, dass sie ja seit Jahren eine Glutenunverträglichkeit haben, weil sie sich so schlecht fühlen nach dem nach dem Verzehr von Getreide, Brötchen und Roten. Und am Ende haben sie halt festgestellt, es liegt gar nicht nur an den Gluten, sondern es ist einfach diese krasse industrielle Verarbeitung von von von unseren eigentlich guten Lebensmitteln. Getreide an sich ist ja nichts böses, nichts Schlechtes. Nur die Industrie, wie sie das verarbeitet oder kaputt verarbeitet eigentlich für uns, das ist das bringt dann am Ende Ergebnisse, die uns einfach belasten und auf Dauer natürlich auch schaden können. Wenn wir, wenn wir jeden Tag diese konventionellen Brötchen irgendwo kaufen, dann bekommen natürlich Probleme irgendwann mit dem Gluten, ne. Dann dann wird unser System, unsere Verdauung irgendwann auf das Gluten reagieren und wir meinen dann, es ist das böse Gluten. Aber es ist nicht nur das isolierte Gluten, sondern dieser ganze Prozess, der hat verloren gegangen ist.

Es gibt aber was Schönes. Mittlerweile auch wieder Bäcker, die traditionell und handwerklich backen, die selber sagen, das wohin diese Bäcker eigentlich, es ist ja eine Kunst, die Bäcker-Kunst, wo die in den letzten 30, 40 Jahren hingeführt hat zu dieser Masse, zu diesem billigen, zu diesen ganzen Zusatzstoffen, die da. Das meint man ja gar nicht, dass da so unglaublich viele chemische Zusatzstoffe enthalten sind, wo das jetzt hingeführt hat in den letzten Jahren ist einfach unterirdisch und macht uns auf Dauer alle krank. Und es gibt zum Glück wieder Bäcker, die sagen, wir besinnen uns wieder auf das traditionelle Handwerk und ja, machen das noch so wie vor 100 Jahren, dass wir unser unsere Körner frisch einkaufen oder sogar selber anbauen, dass frisch vor Ort gemahlen wird, dass das den Teil nichts zugefügt wird, was eigentlich total sinnlos und sinn befreit ist, irgendwelche Triebmittel und und Zusatzstoffe und und Glutenpulver und keine Ahnung was, sondern dass die einfach ja, Mehl, Wasser, Salz und dem Teig einfach seine Teigruhe gönnen und diese Fermentation dann zulassen. Das ist ja nämlich das Besondere an Fermentation, wenn die zugelassen wird, dann kommt am Ende was ganz anderes heraus.

Also es gibt tatsächlich viele von unseren, ja, auch aus der Community, die sagen, die haben keine Zeit zum Brot backen und das ist, hört sich alles so aufwendig an und so. Und dann sagen wir halt auch manchmal so, im ersten Schritt, schau mal, vielleicht vor allem in Großstädten gibt es mittlerweile einige Bäcker, die dann wirklich wieder dieses traditionelle Handwerk. Also ich habe mittlerweile um mich herum um zwei oder drei Bäcker, bei denen ich manchmal ein Brot hole, wenn ich keine Zeit habe, selber Brote zu backen, weil ich weiß, die malen frisch, die backen mit Sauerteig und die geben ihren Broten 24 Stunden Teigruhe. Und das ist genau das, was wir brauchen. Ja, genau.

Ja, zum Thema Getreide würde ich gerne noch was sagen, weil es eins meiner Lieblings-Themen ist. Ich finde das so spannend. Das selber auch sehr später auf das Thema frisch malen auch erst drauf gekommen, aber ja, das war dann irgendwie total klick gemacht und was das einfach für ein Unterschied macht. Also wir haben auch lange mit Sauerteig schon gebacken gehabt, aber eben mit gekauften Mehlen und irgendwann sind wir eben drauf gekommen, das Thema Getreidemühle haben wir dann eben bei anderen so gesehen und gedacht, die meinen das frisch und ja, muss man das machen und haben uns dazu dann auch Bücher zugelegt und ja, plötzlich ist es uns eben gedämmert, dass einfach der Keimling z.B. also die durch dieses Mahlen, dieses vor-gemahlene Getreide in dem Moment eigentlich, wenn das liegt, die Lagerung, dadurch verpuffen die Nährstoffe und irgendwann eigentlich hat auch schon besten Preis rausgefunden, dass nach zwei Wochen da kein Link nicht mehr so finden ist. Also die ganzen Nährstoffe im Keimling, da ist z.B. ganz wichtig Vitamin B1 drin, dass wir brauchen für den Kohlenhydratstoffwechsel. Fehlt das, können wir das Getreide nicht mehr so gut verdauen. Und ähm, auch viele andere Nährstoffe, die der Keimling enthält sind und die verpuffen einfach. Und nicht nur der Keimling, sondern überhaupt das ganze gelagerte Mehl, das verliert jeden Tag, jede Stunde an Wert. Und also dieses abgepackte Mehl, was wir in Supermarktregalen finden, hat die Fähigkeit verloren, uns zu nähren.

Und da gibt es ein ganz, ganz interessante Forschung von den Forschern Künner und Berner Seck, die haben Tierfütterungsversuche mit Ratten gemacht. Die haben die in drei Gruppen eingeteilt. Die erste Gruppe, die hat frisch gemahlenes Getreide bekommen. Die zweite Gruppe, frisch gemahlenes Getreide, das aber gelagert war. Und die dritte Gruppe hat Weißmehl bekommen, zusätzlich 50% normale Kost. Das heißt, die haben auch ähm Gemüse oder was auch immer, weil der, wenn man es auf den Menschen überträgt, da ist ja nicht nur, also wir Menschen essen ja nicht nur Getreide, so. Ähm, das Ergebnis war, um zu verarbeitet hat das Getreide war, also gerade eben beim Weißmehl, dann auch umso weniger fruchtbar waren die Tiere. Und in der vierten Generation sind die Weißmehl-Ratten sozusagen ausgestorben, obwohl sie noch normale Kost hatten. Und die Fruchtbarkeitsrate der Ratten, die eben dieses frisch gemahlene Getreide bekommen hat, die ist explodiert. Also die waren extrem fruchtbar. Und umso verarbeiteter, umso solange das länger das Mehl gelagert ist, umso weniger Nachkommen zu weniger Babys hat es gegeben. Und dann haben sie noch mal einen krassen Versuch gemacht, indem sie den Ratten mal nur, also vier Wochen lang nur Weißmehl gegeben haben und die waren dann alle tot gewesen. Also ohne normale Kost, die noch gar keine Nachricht bekommen mehr bekommen und die waren alle tot. Ja, das sehen wir einfach, wie eben dieses verarbeitete Getreide, wie das Weißmehl, die Fähigkeit und zu lernen, eben verloren verliert. Und deswegen müssen wir, wenn wir Getreide essen wollen, das wieder ursprünglich machen. Machen dieses Korn nehmen, frisch mahlen, direkt den Teig bereiten, bestenfalls den einfach auch ein bisschen wirken lassen, das heißt mit Sauerteig oder auch durch Hefe oder durch andere Arten von Fermentationen ein bisschen stehen lassen. Dadurch entwickeln sich noch mehr Enzyme, ist das Ganze wird bekömmlicher, es werden mehr Nährstoffe gebildet, es werden Antinährstoffe abgebaut. Also dann stehen ganz viele Prozesse, die für unseren Körper super dehnlich sind und wie die erstmal auch schon gesagt hat, es ist sozusagen vorverdaut und dadurch auch für uns einfach leichter aufzunehmen, nährstoffreicher. Ja, genau.

Das ist wirklich total spannend. Ich habe, dass ich bei mir festgestellt, also reduziert eben viel auf dieses Gluten und ja, gesagt hast und was ich zeichne für mich manchmal kaufe sind Weizenkeime. Direkt essen, auch abgepackt. Aber was realisiert habe ist, dass ich 200 Gramm Weizenkeime esse und das finde ich ein Superfood. Ich esse das vielleicht einmal im Monat oder so, aber ich habe davon keine Probleme und ich fühle mich super, super gut. Aber die Idee ist ja, okay, Weizenkeime müssten eigentlich voller der Essenz von Weizen sein, müssten eigentlich schlecht sein. Verrückterweise fühle ich mich davon aber eigentlich super, super gut. Okay, und das ist ja schon Indiz dafür, ist nicht ganz so einfach, weil wenn ich nur ein Mischbrot als essen würde, würde ich wahrscheinlich eher nicht ganz so gut fühlen. Von den Weizenkeimen, die eigentlich viel schlimmer sein müssten, fühle ich mich aber gut.

Vielleicht letzte Sache, ich habe keine Getreidemühle, aber ich male die Körner einfach im, wir haben Thermomix und auch das geht. Also auch das zum Einstieg, muss nicht sofort jemanden Getreidemühle benutzen, weiter kaufen. Tatsächlich ein Pragmatiker oft mache, wirklich ein Thermomix die Körner rein, mal die frisch und macht dann in diesen Thermomix auch noch das ganze macht den farbigen auch gleich weiter, weil das eben super einfach tatsächlich ist, weil ich aktuell keine Getreidemühle habe. Ja, damit auch angefangen, erstmal in so ein Mixer und das machen viele auch erstmal so. Das ist eine super Sache, weil das Wichtigste ist eben dieses frische Vermahlen. Der Unterschied vielleicht zu Getreidemühle, warum sich dann langfristig dann doch lohnt, in eine zu investieren, ist, dass es natürlich gemixt ist und das andere Getreidemühle wird das gemahlen zwischen zwei Steinen und wird das Ergebnis viel, viel feiner und das Backergebnis viel besser. Weil Thermomix, genau, wird das halt gemixt und man bekommt dann nicht ganz so fluffige Gebäcke. Und mit der Getreidemühle bekommt man noch schönere Ergebnisse. Das ist ein Vorteil und auch wenn man größere Mengen machen möchte. Also in Thermomix darf man auch nicht zu viel rein, dann kann er rein machen auf einmal, kann auch das Messer kaputt machen, wenn man es dann übertreibt. Deswegen immer dann immer kleine Etappen. Das ist auch anstrengend und natürlich die Getreidemühle, das lässt man einmal durchlaufen und das ist überhaupt, ähm, ja, keine Mühe. Also ich hatte am Anfang, dass wir auch jetzt noch mal was Neues und noch ein Arbeitsschritt mehr und das ist mir erstmal hat mir Stress gemacht und im jetzt denke ich nur, ich will es gar nicht mehr anders und das macht überhaupt keinen mehr Aufwand, weil ich die Körner einfach reingebe und dann kommt es raus. In der Zeit kann ich schon mal das Wasser herholen, mein Sauerteig richten und bis ich alles da habe an Equipment, bis dahin ist dann auch schon das Mehl fertig und ich kann den Teig machen, lass den stehen und dann ein paar Stunden später kommt er dann in den Ofen und es gibt ganz wundervolle Brote, die wirklich auch ein ganz anders nähern und ähm das Gefühl gibt so, ja, so muss es eigentlich richtig schmecken, so schmeckt richtig und nicht irgend so eine leere Pappe. Also diesen Ausschnitt habe ich jetzt rausgeschnitten und zeige ich meiner Partnerin, weil die sagt immer keine Küchengeräte, aber es gibt Brot und das ist der perfekte Werbetext, dass ich noch ein Küchengerät kaufen darf. Ich danke dafür. Getreidemühle ist irgendwann ein Muster der traditionellen Ernährung, gerade wenn man viel mit backen möchte und auch nicht auf gibt 3 oder leckere Gebäcke und so verzichten will, weil ich kein Versprechen ist, hat noch keiner bereut, das ist einfach so.

Eine gute Anschaffung, ja, das wird man nicht bereuen. Das macht Spaß. Es ist, es riecht schon gut, wenn es rauskommt, so frisch gemacht. Die Ergebnisse werden besser. Man kann alles machen. Man kann auch Kuchen weiterhin backen. Ähm, man kann besser als Werbetexte. Am Anfang hatten wir auch ein bisschen Angst, mit Vollkorn, wird das denn so? Aber wir machen passt da, Brötchen machen, alles. Wir machen Grießbrei. Man hatte, es gibt fast keine, ja, es grenzenlos die Möglichkeiten. Man kann da wirklich sich völlig austoben. Ja, cool.

Erstmals gerade lautlos. Findet ihr übrigens was die Heidi gerade genannt hat, von Kuchen, Gebäcken, Keksen, Plätzchen, Grießbrei, Nudeln? Da haben wir unsere Rezepte sozusagen optimiert, so dass die am gesündesten, aber auch am geschmackvollsten sind. Und ja, man auch moderne Gerichte machen kann. Also nur weil wir uns traditionell ernähren, heißt es ja nicht, dass wir ständig nur wie Oma kochen müssen und irgendwelche Sauerbraten und Kartoffeln, langweilige Kartoffeln und Soßen und so richten, sondern wir haben sozusagen auch Alltagsrezepte, die halt sehr viele. Und dazu gehört auch Brot, Pasta, Pizza und so weiter. Und auch mein Kuchen, einmal die Woche oder so, haben wir halt versucht in der gesündesten und besten und darmschonendsten und nierensten Form zu entwickeln, die es gibt. Und ich denke, das ist uns auch gelungen. Natürlich heißt nicht, dass ihr jeden Tag nur weiß jetzt Vollkorn und frisch gemahlen. Das heißt es nicht, dass er jetzt jeden Tag Kuchen essen sollen, jeden Tag Pancakes, jeden Tag Pizza und Pasta. Das gehört jetzt nicht zu einer, sagen wir mal, ausgewogenen gesunden Ernährung. Aber wenn das einmal die Woche die Kinder oder die Familie verlangt, dann ist da nichts dabei. Also das Gleichgewicht muss halt dann irgendwie immer noch stimmen. Aber wir wollen uns, wie die Heidi auch gesagt hat, nichts verbieten und sagen, das ist jetzt ganz furchtbar, das ist schlimm und es gibt jetzt einfach nicht mehr. Bei uns gibt's keine Pasta mehr. Da würde ich ja lügen, wenn ich das behaupten würde. Also ja, von daher haben wir einfach den allerbesten Weg gefunden, wie wir das alles integrieren können.

Ja, und die Leser finden bei uns auch eine Anleitung, wie man z.B. eine Sauerteig-Ansatz selber züchtet. Das ist auch so eine traditionelle Zubereitungsmethode, die wirklich spannend ist, weil man wirklich aus Wasser und Mehl ein, ja, ein Haustürchen züchten kann. Also es gehört zu unseren traditionellen Haustierchen, die wir jede Woche pflegen und füttern, indem man einfach mit Mehl und Wasser wieder dazu gibt und davon ernährt er sich. Und er gibt eben dieses Triebmittel in den Teig rein. Und nicht nur das, der hat echt ganz tolle Eigenschaften, weil Eigenschaften, weil er eben durch diesen ganzen, also dieser Fermentationsprozess, kurbelt er an und das Brot wird geschmackvoller, aromatischer, es wird nährstoffreicher, bekömmlicher. Es hat so viele Vorteile auch für den Blutzuckerspiegel. Selbst Diabetiker können teilweise das Brot essen. Frisch gemahlen, Sauerteigbrote, das verwandelt ein Lebensmittel. Das ist auch so ein, ja, wunderbar.

Genau. Nicht nur mit Getreide, Milch fermentieren wir regelmäßig. Also roh, wichtig ist ja auch eine unserer liebe. Leute denken, das ist super aufwendig. Kannst du mal ganz kurz sagen, wie wir da starten können? Nicht groß aufwendig, sondern ganz kurz, wie einfach es eigentlich sein kann. Ja, also, wenn ihr sagen wir mal eine Milch-Fermentation machen wollt, was sind Milch-Fermente? Also die ganzen üblichen Sachen wie Joghurt, Kefir, Sauerrahm, Dickmilch, Sauermilch, so Sachen können wir ganz einfach selber machen. Ihr kauft einen Liter Rohmilch und lasst sie einfach drei Tage in der warmen Küche stehen. Ein fermentiertes Milchprodukt, wo die Laktose zum größten Teil abgebaut wurde, wo das Casein zum größten Teil abgebaut wurde. Also selbst für Menschen, die sagen, ich vertrage keine Milch, ich habe Probleme mit der Laktose und so weiter. Wenn Milch fermentiert wird, dann verwandelt sie sich genauso wie ein Getreidekorn, wenn das fermentiert wird. Es wird ein komplett neues Lebensmittel. Und das ist einfach so fantastisch, was diese fermentierten Milchprodukte alles können. Und selbst wenn ich nicht an Rohmilch komme. Also Rohmilch ist ja so die Königsklasse. Aber selbst wenn ich nur, sagen wir mal, eine pasteurisierte, gute Bio-Weidemilch im Supermarkt kaufe, wenn ich da ein paar Kefir-Knöllchen mit rein äh schmeiße, die bekommt man übrigens, also in diversen Internet-Shops, auch bei Kleinanzeigen und so weiter von anderen Leuten, von der Familie. Die vermehren sich ja auch, die kann man dann weiter züchten und verschenken und so. Wenn man in diese pasteurisierte Milch einfach ein paar Milch-Knöllchen mit rein gibt und das dann 24 Stunden im warmen stehen lässt, dann fermentiert das auch. Dann haben wir sozusagen von einem ungesunden Industrieprodukt, was eine pasteurisierte Supermarkt einfach ist, die wurde einfach verändert, die wurde industriell verarbeitet, haben wir umgewandelt wieder in etwas für uns sehr wertvolles. Weil dann entstehen wieder neu, entsteht wieder neues Leben durch diese Fermentation, neue Bakterien, Pilze, Hefen, also alles, was wir und und Organ, unser Organismus und auch unser Darm ganz, ganz, ganz dringend benötigt. Das ist ja auch das große Problem, dass man sagt, dass so viele Menschen einfach durch ihre Ernährung, durch ihren Lebensstil, durch Medikamente, Antibiotika, Baby-Antibabypille und so weiter, sich ihr Mikrobiom so zerstört und zerschossen haben mit den Jahren, dass das halt da eine Armut an Bakterien, also diese Bakterien-Diversität in unserem Mikrobiom, die ist einfach bei den meisten gar nicht mehr so vorhanden. Und das brauchen wir, das brauchen wir, um verstoffwechseln zu können, um verdauen zu können. Ähm, das können wir mit so einem ganz einfachen, selbstgemachten Kefir wiederherstellen, dass wir sagen, wir kaufen uns für 1,50 €, nee, nee, eine Milch, geben da Knöllchen rein, lassen die fermentieren, trinken da jeden Tag so ein kleines Gläschen. Wir brauchen doch nicht jeden Tag ein Liter davon. Und nun einfach unserem Darm was Gutes. Und alles andere, wie du ganz am Anfang Tim gesagt hast, die ganzen Wehwehchen und so, die lösen sich dann oft auch von alleine mit der Zeit. Also muss jetzt nicht sagen, ich bekämpfe jetzt meine Allergie, sondern man muss an die Ursache gehen und sagen, ich baue jetzt erstmal meinen Darm wieder auf, ich beschäftige mich mit meinem Darm, ich lasse die Darmschleimhaut abheilen durch eine Fleischbrühe und ich gebe ihm neue Bakterien, meinem Mikrobiom eine Vielfalt an neuen Bakterien und Hefen, was wir alles brauchen. Und wenn man das mal einige Monate lang gemacht hat, dann merkt man schon, dass hier und da ähm die kleinen Symptome und Wehwehchen, die man so mit sich rumträgt, ja, von alleine verschwinden. Das ist unglaublich, was so ein Kefir einfach leisten kann. Auch unser eins, unser liebstes Ferment, der Rohmilch-Kefir. Also, wenn man die Möglichkeit hat, dann Rohmilch zu kommen, dann ist es natürlich noch besser, weil die ist schon von vornherein lebendig, dass sie noch alle Enzyme drin, die ist leichter verdaulich, weil eben noch alles enthalten sind, die ganzen Nährstoffe, die Enzyme. Komischerweise können, kann die komisch auch von Menschen teilweise verstoffwechselt werden, die auch Laktose, auf Laktose reagieren und um auf Rohmilch reagieren sie plötzlich nicht, weil halt die ganzen Cofaktoren dabei sind. Das ist gleiche Thema wie mit dem Gluten. Man kann das nicht auf einen Stoff reduzieren, sondern wir brauchen das ganze Lebensmittel und das natürliche, unverarbeitete und auf einmal vertragen wir es, weil es einfach ja, weil alles da ist, weil alles da ist und dadurch funktioniert. Viele haben oder einige haben auch nicht mehr eigene Enzyme, die die abgekochte Milch, also die pasteurisierte Milch sozusagen dann verstoffwechseln würde und deswegen brauchen sie dann eher die Rohmilch, weil da eben die Enzyme drin sind und dann funktioniert das auf einmal auch. Und der ähm, der bringt eben noch mehr Vorteile. Wichtig, der, das ist eine richtige Nährstoffbombe. Der entgiftet auch sehr stark. Also deswegen hat die erstmal vorhin auch gesagt, egal, muss gar nicht so viel sein, erstmal klein anfangen, da kannst du mich auch wieder Entgiftungsreaktionen geben. Das ist eines der stärksten Probiotika und auch sehr gut untersucht. Auch da gibt es auch Studien, die eben zeigen, dass der Rohmilch-Kefir wahnsinnig hier gesundheitliche Benefits mitbringen kann. Und im Vergleich jetzt zum Kefir, den man eben Milch-Kefir, den man im Supermarkt kaufen kann, da gibt's ja auch welchen, der enthält vielleicht zu zwei, drei Bakterienstämme. Unser Rohmilch-Kefir, da könnte gar nicht im Supermarkt stehen, da wird die Flasche wahrscheinlich explodieren, weil das so viel Power neben drin ist. Deswegen haben die da immer eingeschränktes Mikrobiom drinne und dementsprechend haben wir auch nur eingeschränkten Nutzen. Wenn wir den aber selber machen und am besten mit pasteurisierter, aber mit Rohmilch ist es halt noch gehaltvoller und dann ja, dann haben wir den ganzen, ganzen Vorteile. Das wirkt sich toll aus auf den Blutzuckerspiegel, auf die Zähne. Das ist auch wieder zahnstärkend. Auch Milch, weil sind die fettlöslichen Vitamine drin. Wir brauchen auch neben den Bausteinen, wie die inzwischen Fleischbrühe drin sind, die unsere Darmschleimhaut eben regenerieren lässt, brauchen wir auch die Probiotika, die eben wieder eine gute Besiedlung reinbringen und unseren Körper die auch unter Körper putzen, die Toxine, die ganzen Bakterien. Oft ähm, ja, viele Menschen wurden eben durch Antibiotika-Gaben ziemlich, ja, leer, sagen immer so, da ist nicht mehr so viel, so eine gute Flora dann eben drin und können schlechte, pathogene Bakterien eben überhand nehmen. Und dieser Rohmilch-Kefir kann ganz, ganz entscheidenden Faktor beitragen oder Beitrag dazu beitragen, dass wir einfach wieder ein Gleichgewicht in unseren Körper, in unserem Mikrobiom reinbekommen, unseren Körper entgiften. Und ich finde auch total lecker. Das ist auch wieder so eine Sache, vielleicht wieder mit mit Knochenbrühe. Man muss es mehrmals probieren. Wenn man das das erste Mal probiert, das ging mir nämlich damals auch so, ich dachte, oh, das soll gesund sein, das schmeckt mir nicht, das ist mir viel zu sauer, weil das ist eine Creme. Ich habe sogar gerade einen da. Ja, ich dachte, kann ich nebenbei trinken. Ich habe immer im Kühlschrank, weil der hält ewig, da geht auch nicht kaputt, weil der so ähm, ja, also gut besiedelt ist, so viele tolle Bakterien drin sind. Ein bisschen noch nie was weggeschimmelt oder so. Da kann Wochen, Monate im Kühlschrank gelagert werden. Und ja, das war perfekt. Wahnsinn. Wir machen ist ja auch gerade in der Gesundheitswelt, dann reden wir Probiotika, nimmt Probiotika Kapseln und die haben definitiv eine Frage, aber der Wahnsinn ist ja, dass wir Lebensmittel erst töten und dann rekultivieren wir mit eurem Probiotika und dann sind wir mit Thema Geld. Wir sagen, kein Geld für diese Sachen. Ja, vielleicht ist eine gute Idee, nicht erst was Dummes zu machen und dann wieder aufzuräumen, sondern machen von Anfang an eben gleich das Richtige, das Leben. Und ja, ich habe auch mal dann irgendwie, ja, also Studien sind halt so ein bisschen nicht so richtig sinnvoll, wenn man, weil jeder Kefir ja zu Hause im Odenwald ist ja völlig anders als mein Kefir hier, je nach Milch, die noch Umgebung. Vielleicht habe ich auch, es gibt auch was sie wilde Fermente, die fermentieren mit dem, was sie in der Umgebung ist. Also wie viel Millionen, Billionen und was für Stränge da drin sind, wissen wir ja gar nicht und müssen wir vielleicht auch nicht. Ja, vermutlich ist viel mehr als eben ich bin Kapsel. Trotzdem habe ich zum Beispiel auch schon Fermente so angesetzt, dass ich, weil ich Probiotika-Kapsel hatte, quasi Milch oder Joghurt als Basis genommen habe und da meine Probiotika-Kapsel, weil sie hatte, reingemacht habe, mit der Idee, dass ich dann die ganzen Stränge quasi auch in der Milch als Träger noch kultivieren kann, um so ein bisschen dieses Wissen, die Supplementalität quasi mit reinzubringen und mein Super-Joghurt zu machen. Sehr gut. Ja, ich habe meinen Faden wieder gefunden. Ich wollte erzählen, dass ich den am Anfang ja auch nicht mochte und gedacht habe, ist nicht meins, mir zu sauer und so. Und dann aber natürlich auch noch mal probiert habe, weil ich hatte ja noch ein bisschen mehr da. Und dann habe ich in zwei, drei, vier Mal probiert, vielleicht fünf Mal und auf einmal hat mein Körper danach verlangt. Ich habe plötzlich diese, diesen Geschmack, war dann plötzlich in meinem Hirn eingebrannt und plötzlich habe ich gedacht, ich brauche jetzt ein bisschen Kefir. Aber eigentlich schmeckt mir das doch nicht. Aber irgendwie hatte ich plötzlich so Gelüste drauf und so entwickelt sich das. Wenn man dem Körper mal was Neues, was Echt ist, was Gutes gibt, dann kann es ein bisschen dauern, aber plötzlich fängt an der Körper zu merken, wie gut und wertvoll das ist und dann auf einmal kommen die Gelüste wieder und auf einmal schmeckt es einem. Jetzt liebe ich ihn, umso saurer ist, umso besser. Also das ist schon ähm, ja, krass, was da für eine Umwandlung geschieht. Und das ist mit vielen Lebensmitteln so, dass einem die ab letztlich viel besser schmecken und man gar nicht mehr die ungesunden Sachen plötzlich mag. Ja, das ist okay. Ist mal genauso ist mir, wie ich sage, als Einstieg so. Und dann denken Leute aber irgendwann, ich möchte mir das andere Essen. Sage ich, entspann dich mal und dann schauen wir mal zwei Monaten. In zwei Monaten habe ich auch selber oft genug gehabt, esse ich das wieder und merke, du hast es vorhin so schön gesagt, ich fühle mich leer. Es ist wie, ja, es ist das erfüllt mich irgendwie nicht. Ich fühl mich wie nicht zu Hause. Das ist dann so ein Feedback, was ich, ja, das müssen wir am Anfang gar nicht spüren. Wir können den Prozess vertrauen, ist einfach mal eine Weile zu machen, wie ihr beide wunderschönen Buch eben ja auch zeigt. Ihm gerne auch das Vertrauen schenken, weil nein, es muss nicht am Tag ein sofort alles perfekt anfühlen. Kann sein, muss aber nicht. Aber einfach mal nach zwei Wochen gucken, was passiert. Und ganz, ich weiß nicht, ich habe von neulich mal den Raffaello gegessen, was ich früher toll fand. Ich hatte Raffaello ist ja hier so Kokos und irgendwas. Ich habe dieses Raffaello gegessen und es war einfach enttäuschend. Es war enttäuschend. Meine Erinnerungen von vor zehn Jahren ist jetzt da Raffaello war war Kokosball und es war einfach nur langweilig. Zucker, pflanzliches Fett, irgendwas ganz weit weg von der Natur. Gegenzug dazu, wenn wir manchmal irgendwelche schönen so Kügelchen auch machen mit Nussmus und Kokos irgendwie sowas, wow, das schmeckt. Witze, ein bisschen Honig drin, aber so verändert sich das automatisch. Geschmack sind verändert sich mit der Zeit. Das ist wirklich, wenn man Industrieprodukte und und künstliche Aromen und Gewürze und vor allem dieser krass süß intensiv schmeckende, weiße raffinierte Zucker, wenn man daran gewöhnt ist, dann schmecken einem vielleicht anfangen so die selbstgemachten Sachen nicht so. Wenn man natürlich süßen verwendet und natürliche Gewürze, aber mit der Zeit gewöhnt sich der Geschmackssinn um und dann ist es genau umgekehrt. Genau wie du das erzählt hast. Also, wenn ich jetzt irgendwie irgendeine Süßigkeit aus dem Supermarkt, erster finde ich sie einfach nur noch ekelhaft. Ich schmecke dieses Labor da raus, ich schmecke diese Chemie da raus. Die sind Zucker, oft auch diese Zucker-Austauschstoffe, weil die Industrie ist ja auch so klug und kommt jetzt so langsam auf den Trichter, okay, die Leute wollen keinen raffinierten Zucker, dann nehmen wir halt irgendwelche Zucker-Austauschstoffe, Erythrit, Saccharin und Glukosesirup und ja, tausende von von Begriffen, die es da gibt. Und die schmecken auch einfach nur, also ich finde sie mittlerweile total ekelhaft. Die schmeckt das gleich raus, wenn mit sowas gebacken oder gemacht wird. Das ist das Positive, Geschmackssinn auch trainieren können, wie die Heilige gesagt hat. Wenn man jetzt einen Joghurt oder Kefir aus dem Supermarkt gewöhnt ist erstmal und ein, der schmeckt einem und dann macht man sowas mal zu Hause und es schmeckt ganz anders. Plötzlich dann denkt man sich auch so, alles mit zu sauer, das schmeckt mir nicht, das werden meine Kinder kann ich trinken und so. Aber wenn man sich daran gewöhnt mit der Zeit und es langsam einschleicht und das andere ausschleicht, dann funktioniert es mit der Zeit. Dann wird man gar nicht mehr zurück.

Zur anfängt meiner Ernährungsreise, da habe ich oder wo ich dann meine Zähne heilen wollte, da habe ich dann verstanden, Zucker ist nicht so gut. Also okay, Zucker soll ich weglassen. Was machst du dann? Dann hieß es auch, Honig ist vielleicht auch nicht so. Und naja, auf jeden Fall, aber ich habe aber irgendein Süßungsmittel gesucht, dann bin ich auf Xylit gestoßen und ähm, das wäre so viele Vorteile haben. Und naja, ich habe angefangen mit Xylit zu backen und das eben für alle möglichen süße Sachen zu verwenden. Und am Ende sind Bauchschmerzen dabei rausgekommen und Leber auch. Also mir ging es damit überhaupt nicht gut. Und wenn ich jetzt darüber nachdenke, dass es ja eigentlich ein sehr hoch verarbeitetes Produkt ist. Ähm, es macht einfach nur Sinn, dass wir sind dafür einfach nicht geschaffen, brauchen natürliche, echte Lebensmittel. Und wir dürfen auch Zucker essen. Also echten Zucker, das heißt, Bienenhonig aus dem Imkerei, regionalen Imker, da sich einen guten Honig zu holen und damit eben zu süßen, moderat zu süßen und Früchte zum Süßen zu nehmen. Dann das hatten viel besseren Geschmack, das hat keine Nebenwirkungen und ja, damit tun wir uns dann eben was gut, wenn wir dann süßen wollen. Genau. Das kennt unser Körper. Das ist nämlich das Essen nicht verarbeitet, nicht stark prozessierten Zucker essen, dann weiß unser Körper, okay, es kommt jetzt Zucker und es kommt auch wirklich Zucker und dann verstoffwechselt er den ganz anders und besser. Wir brauchen ja, Zucker ist Zucker ist ja unsere liebste Energieform überhaupt vom Körper. Aber wenn wir dem Körper vortäuschen, da kommt jetzt Zucker und ich nehme jetzt aber Xylit zu mir, alles schmeckt zwar süß, aber die Darmbakterien versuchen das dann als Zucker zu verstoffwechseln und merken, das funktioniert nicht, weil das eine ganz andere Struktur hat. Dann sterben viel auch dabei. Deswegen einerseits ist Xylit vielleicht ganz gut, wenn man da ab und zu mal seine Zähne damit putzt oder so, weil weil da die schlechten Bakterien zerstört werden. Aber dass man sagt, man nimmt jetzt 150 g davon und schmeißt es in den Kuchenteig rein und ist es dann, können wir uns damit auf Dauer tatsächlich auch das Mikrobiom schädigen. Ja, ziemlich spät erkannt, weil wir auch anfangs auf den Zug gesprungen sind und gedacht haben, oh wow, endlich ein gesunder Zucker. Aber so ist es leider nicht. Leider nicht.

Wunderbar. Also, ich würde den Sack so langsam zu machen. Ich hoffe, jeder Hörer hat super viel Lust bekommen. Wir haben einige Dinge nicht angeschnitten, aber jetzt so so hingewiesen. Ja, schon. Wir sollten eben auch lernen, Dinge anzusäubern, wo ihr aber auch z.B. Hülsenfrüchte und sowas meinten, sowas, das können wir ja quasi als Buch auch verweisen. Ich möchte gleich von euch aber noch hören, was es mit diesem Duplikator auf sich hat, weil das Wort habe ich dann irgendwie in einer Blase immer wieder gesehen. Keine Ahnung, warum. Duplikator klingt irgendwie wie ein verrückter Roboter. Das möchte ich gleich von euch hören. Möchte mir noch ganz kurz was sie sagen, auch dass die Form von Ernährung, die jetzt auch mitgeteilt habt, so die haben wir erstmal eine Schwangerschaft und noch ein Wochenbett verfolgt. Gerade immer ein Instant gehabt, immer so gucke gerade immer an war und die Wundheilung, Abholung war fantastisch. Ich bin super happy, alles gelaufen ist. Und gerade meine Partnerin hat gesagt, das war der dieses ganz, ganz tiefe Verlangen gehabt nach diesem, es war im Winter gewesen sein, Winter, dieses Verlangen nach der Knochenbrühe, Fleisch, nach diesen schweren Sachen mit guten Gemüse, Wurzelgemüse, mehreren da. Und ich habe ganz viel auch Eier, Eigelb immer gemacht. Das war für sie wirklich Einklang verstanden, Herz und Seele quasi. Das war fantastisch. Genau, dass sie geschrieben habe, das war die intuitives Verlangen und ich brauchte mal die Wundheilung, Regeneration, alles hat eben auch recht gegeben, letztendlich. Ja, da muss man eigentlich nur eine Sache wissen, dass das iPhone einem gesund und artgerecht gehaltenen Huhn alles in sich trägt, was es braucht, um ein Leben zu erschaffen. Es kriegt es auch alles in sich, was wir brauchen zum Leben. Für uns, also es ist auch für uns wieder das Eis, für uns ein kleines traditionelles Superfood, eine Nährstoffbombe per se. Also da ist, ich weiß nicht, was da nicht drin ist. Vor allem zu erwähnen sind das zum Beispiel auch das Kollagen, wo von mir ja auch ziemlich zu wenig bekommen in unserer Ernährung, die Phospholipide. Die Heidi könnte jetzt wieder ganz viel berichten über Entgiftung durch Eier und deshalb Fettsäuren, die und Giften entgiften. Genau, genau. Also, wenn man das einfach mal verstanden hat, was dieses Ei mit sich trägt, dann glaube ich, ist es auch ganz einfach zu verstehen, dass so ein Shake auf Basis von rohen Eiern und das ist nämlich die Definition von Lubrikator. Da geht's nämlich um die Ohren gesättigten Fettsäuren aus den Eiern, dass der für uns einfach eine unglaubliche nährende, ja, ernährendes Lebensmittel ist. Und man muss nicht sich zehn Eier aufschlagen, einmal umrühren und runter und man muss sie auch nicht so schlürfen direkt. Es hat sich für uns alle ein bisschen eklig an, hat sich für uns auch eklig angehört. Ich habe heute noch Abonnenten, die mir schreiben, die haben einfach Angst vor rohen Eiern, weil halt auch so die die Gesellschaft das irgendwie immer noch nicht so anerkennt mit den ganzen Ängsten spielt, Salmonellengefahr und so weiter und so fort. Rohe Eier müssen unbedingt gemieden werden, auch in der Schwangerschaft. Auch so ein großes Thema Schwangerschaft, ja, nicht rohe Eier essen, ne. Aber vor McDonald's und irgendwelchen verpackten Fertigprodukten warnt eine Schwangere niemand. Ähm, genau. Man kann den auch schön verpacken, so wie wir uns halt ähm liebevoll Louisine nennen, indem man einfach leckeres Smoothies und Shakes daraus macht. Und wir versprechen euch, dass ihr das rohe Ei nicht heraus schmeckt. Also, wenn man damit Milch, mit Joghurt, mit Beeren, mit Früchten, allerlei Obst, was man gerade da hat, spielt und einfach sich das in den Mixer reingibt. Man kann auch mit einem rohen Ei beginnen und sich dann ein bisschen steigern. Manche, die schaffen fünf, sechs, sieben Eier pro Tag. Aber muss jetzt auch nicht übertreiben. Ich glaube, wenn man, wenn man intuitiv auf seinen Körper Feedback hört, dann weiß man, wie viel man braucht. Vielleicht braucht man am Anfang ein bisschen mehr. Und wie deine Frau auch gesagt hat, im Wochenbett und nach so einer Schwangerschaft braucht eine Frau einfach viel, viel mehr. Die muss wieder ihre ihre ihre ganzen Reserven auffüllen, die braucht die Nährstoffe und die Energie, um nicht nur sich, sondern auch das Baby zu versorgen und so weiter. Da kann es halt sein, dass man eine Zeit lang viele rohe Eier braucht. Und ich würde auch persönlich sagen, dass man da auch ruhig auf seinen Körper hören darf und mit der Zeit, wenn man dann aufgefüllt ist, merkt man, ich glaube, das ging auch Heidi und mir so, mit der Zeit kann es dann auch wieder weniger werden. Dann reicht vielleicht auch nur ein Großteil Brot pro Tag. Manchmal brauche ich fünf, manchmal brauche ich gar keins. Also da müssen wir einfach auf unser Körper Feedback hören. Aber das ist so auch eine gute, gute Möglichkeit, vor allem für Eltern, Nährstoffe in ihre Kinder rein zu bekommen. Ich habe ja immer, je, also jeden Tag dieses Thema, mein Sohn kommt vom Kindergarten, hat dort natürlich jeden Tag ein Mittagessen, was mir überhaupt nicht gefällt. Und dann bekommt er von mir am Nachmittag erstmal eine Lubrikator. Weil ich denke mir, gut, es gibt Sachen, die kann ich nicht verhindern. Ich kann nicht sagen, ich nehme das Kind, das Kind aus dem Kindergarten raus oder es bleibt zu Hause oder oder ich gebe ihm jeden Tag was mit. Klar, das kann man auch machen. Aber es gibt einfach Konstellationen und Familien, da funktioniert es nicht. Und bei uns hat es nicht funktioniert und ich musste irgendwann mal akzeptieren, dass er dort dieses Essen bekommt, dass es mir nicht gefällt. Das ist meistens auf Weißmehlbasis ist, auf auf weißem raffinierten Zucker, dass da fertig Soßen verwendet werden, Geschmacksstoffe verwendet werden, Obst und Gemüse aus konventionellem Anbau, dass da auch Pestizide und so weiter vorhanden sind. Aber ich habe es dann irgendwann akzeptiert und gesagt, okay, vor allem kleiner junger Körper kommt ja auch oft mit einem gewissen Anteil an schlechten Stoffen zurecht. Dafür haben wir ja auch die Entgiftungssysteme, wie Heidi gesagt hat, 80/20 oder 70/30. Dafür, aber ist es dann so, dass wenn wir zu Hause sind und wenn der Kleine bei mir daheim ist, dann versuche ich das dadurch auszugleichen, indem ich ihm so viele Nährstoffe gebe, die für diesen Tag halt braucht, weil er sie zum Beispiel durch dieses Mittagessen im Kindergarten nicht bekommen hat. Wenn er nur Nudeln mit Tomatensoße ist, dann weiß ich, dass er an dem Tag, also wirklich fast keine Nährstoffe bekommen hat. Und dann bekommt er Nachmittag einen. Und was auch total schön ist oder was unglaublich effektiv ist, sind Wachteleier. Dieses wird nämlich extrem unterschätzt. Ich weiß, es ist schwierig an Wachteleier zu kommen, vor allem man Wachteleier aus guter, artgerechte Tierhaltung. Da würde ich auf jeden Fall darauf achten, dass sie Bio sein sollten und bestenfalls oder eigentlich immer noch Freilandhaltung betrieben wird, weil nur Freilandhaltung, also wenn wenn das habe ich auch relativ spät verstanden. Ich habe gedacht, Freilandhaltung alleine reicht aus. Aber leider ist es so, dass Hühner immer zugefüttert werden. Also nur Gras reicht Hühner nicht aus. Die brauchen noch Getreide. Und wenn ich jetzt auch, wenn jetzt auf der Verpackung nur Freilandhaltung draufsteht und kein Bio-Siegel dabei ist, dann werden die nämlich oft mit billigem Soja aus konventionellen Anbau oder halt Getreide aus konventionellen Anbau, meistens aus dem Ausland zugefüttert. Dann haben die zwei die guten Stoffe aus dem Gras, was da noch so ein bisschen wächst, oft wächst ja da gar nicht mehr so viel Gras, aber die werden halt zugefüttert mit Pestiziden und halt schlechten Getreide, ne. Und deswegen ist halt auch dieses Bio für uns wichtig, dass da zumindest der Anteil der der Pestizide, der zu Stoffe, die halt beim Ackerbau in der Landwirtschaft verwendet werden, dass das so gering wie möglich gehalten wird. Und bei Wachteleiern ist es leider noch etwas schwieriger, aber es gibt sie, man muss nur die Augen offen halten. Und was auch sehr interessant ist, ist auch beim Fleisch, so dass wenn wir eine gesunde Fütterung haben bei den Tieren, dass auch das Omega-6 zu Omega-3-Verhältnis ein ganz anderes ist als bei Tieren aus Massentierhaltung oder Tiere, die mit Soja gefüttert werden. Das macht nämlich ein ganz, ganz, ganz großen Unterschied aus, weil wir alle haben einen totalen Mangel an Omega-3, außer wir versuchen das irgendwie mit Supplementen oder so wieder auszugleichen. Aber allein durch die Ernährung ist es extrem schwierig, das hinzubekommen, dieses richtige Verhältnis. Und da können halt gute Bio-Eier, Freilandhaltung, aber auch Fleisch und Milch von Weidekühen mit einer guten artgerechten Fütterung, können dabei helfen, dass wir da so ein bisschen besseres Verhältnis von Omega-6 zu Omega-3 hinbekommen, weil da einfach ein anderes Fettsäureprofil in diesen Produkten vorhanden ist. Und beim Wachtelei ist es so, dass das noch konzentrierter ist. Man meint so, ach, das ist so klein, da brauche ich vielleicht eine ganze Packung oder so für einen Lubrikator, aber das stimmt nicht. Also von von dem Nährstoffgehalt und Vitamingehalt in einem Wachtelei ist glaube ich so wie ein Wachtelei zu drei Hühnereiern. Also, wenn ich ein Wachtelei es, ist es ungefähr wie drei Hühnereier. Also es ist so komprimiert. Und es hat zum Beispiel auch den tollen Effekt, dass Menschen, die kein Hühnereiweiß vertragen, weil sie auf das Hühnereiweiß reagieren, die vertragen das Eiweiß von Wachteln ohne Probleme. Also selbst Allergiker, Menschen mit Unverträglichkeiten, egal was, die überhaupt nichts mit Eiweiß irgendwie in ihrer Ernährung haben dürfen, die vertragen Wachteleier. Und selbst Hildegard von Dingen, da gibt's auch so einen schönen Satz von ihr. Sie hat gesagt, wenn es einem Menschen schon so schlecht geht, dass er dem Tode nahe ist und ihm nichts mehr helfen kann, dann hilft das Wachtelei. Und das ist schön zu wissen, wenn man jetzt sagt, man möchte seine Kinder ernähren, man möchte ihnen trotz der Süßigkeiten und des Kuchens und des Essens im Kindergarten, möchte man ihnen was Gutes tun und ihnen alles, was sie zum Pedalen und wachsen brauchen an diesem Tag geben, dann gibt man ihnen einfach einen Shake, einen Lubrikator und meister zwei, drei Hühnereier oder zwei, drei Wachteleier rein, ein paar Himbeeren mit rein oder eine Banane, ein bisschen Honig, Zimt. Also da kann man wirklich spielen, so dass es überhaupt nicht langweilig wird für die Kinder, jeden Tag so ein Shake zu trinken. Und es gibt einen als Eltern ein richtig gutes Gefühl. Eine Mahlzeit. Und das wirst du Tim, ich glaube, du hast nur, ihr habt noch ein Baby, das Problem habt ihr noch nicht. Aber sobald die Kinder dann flügge werden, so aus dem Elternhaus heraus und irgendwann mal mit drei oder vier in den Kindergarten gehen. Also sowas bei mir, mein Kleiner war vier Jahre in meiner Obhut, was Ernährung angeht, aber aber als er damit vielen Kindergarten gekommen ist und dann geht es dann los mit Kinder, irgendwie gefühlt hat alle drei Tage ein Kind im Kindergarten Geburtstag, da gibt es dann Muffins und Kuchen und Süßigkeiten und was. Und die ganzen Kindergeburtstage und Feste. Also, man kann die eigenen Kinder nicht davor schützen oder sagen, ich bewahre dich jetzt davor, indem du nicht mehr zu einem Kindergeburtstag gehen darfst, oder du darfst jetzt da zwar hingehen, aber du darfst den Kuchen nicht essen. Das ist total absurd und schwachsinnig. Da zerstört man ja die kleine kindliche Psyche von diesen Kindern, indem man sie so aus der Gesellschaft, aus ihrem normalen Umfeld heraushält. Aber wenn wir dann zu Hause sind, dann war dann können wir es richtig machen. Das ist das Schöne. Gibt man ihnen das, was sie brauchen. Zur Not, wenn man, wenn ein Fünfjähriger jetzt nach Nudeln verlangt und das tut er leider ziemlich oft, momentan, weil mit vier, fünf geht es dann meistens los, dass sie dann die guten Sachen, die sie mit zwei oder drei gegessen haben, nicht mehr essen wollen, weil natürlich auch die Geschmäcker verändern und sie sehen es auch bei Oma und Kindergarten, bei Freunden und so, gibt es auch immer Nudeln. Dann koche ich halt die Nudeln in Knochenbrühe. Also da gibt es halt auch so viele Tricks. Okay, du willst Nudeln, ich koche den Knochenbrühe und dann gibt es oder ich gebe Knochenbrühe oder Fleischbrühe in die Tomatensoße mit rein oder macht diese Lubrikatoren. Oder das Kind sagt, ich möchte Hackbällchen haben, dann gibt's halt eine rein geriebene Leber in die Hackbällchen. Also es gibt immer ganz, ganz, ganz viele und gute Tricks, die wir Eltern verwenden können, um unseren Kindern Nährstoffe in die Ernährung mit rein zu mogeln. Machen mit vielen rohen Eiern damit. Ja, ja. Ist dann ganz tolles Eis. Und zwar, ich habe gestern gemacht, ein Bananeneis und da waren ja in so einer kleinen Schale, da waren glaube ich zehn Eier drin. Zehn rohe Eier drin und Banane, hinten noch ein bisschen Vanille und so. Ist so super tolles Eis. Mein Sohn hat gestern davon zwei Schälchen gegessen und zwar so kleine Schälchen. Und ich hatte ein überhaupt kein schlechtes Gewissen dabei, weil ich dachte, okay, und den zwei Schälchen waren jetzt sicherlich drei rohe Eier drin. Jetzt hat er heute mal wieder so ein paar Nährstoffe bekommen und das ist dann auch wieder ein gutes Gefühl. Und dem Sohnemann hat es geschmeckt. Alle sind glücklich. Und was will man eigentlich mehr? Genau. Roh sind auch so ein Gamechanger für starke Zähne, weil da eben auch die fettlöslichen Vitamine drin sind. Das ist auch ganz, ganz, ganz wichtig. Genau. Die fettlöslichen Vitamine transportieren ja die Mineralien in die Knochen und in die Zähne. Da war ich vorhin weg, da ist leider meine meine Verbindung abgebrochen. Ich weiß nicht, ob du es Heidi dann noch zu Ende erzählt hast. Auf jeden Fall bringt Calcium und und Phosphat und Magnesium und so weiter nicht viel, wenn wir das supplementieren und massenweise zu uns nehmen, wenn uns aber gleichzeitig die fettlöslichen Vitamine fehlen, die nämlich das dorthin transportieren, wo wir das brauchen, zu Knochen und Zähnen. Weil sonst wird das Calcium irgendwann mal im irgendwo im Gewebe rum und lagert sich dann irgendwie ein Arterien oder irgendwo ab, wo wir das gar nicht gebrauchen können. Sondern wir brauchen das Calcium wirklich halt dort, wo es halt dringend nötig ist, und zwar in Knochen und Zähnen. Und dafür ist es halt immer diese Kombination. Dafür sind diese fettlöslichen Vitamine, vor allem aus aus Eiern, super geeignet dafür. Ja, und ja, meine Erfahrung war dann irgendwie auch, als ich anfing damals mit vegan, da habe ich dann auch gemerkt, dass mir fehlt was. Dann habe ich viele Sachen auch ergänzt mit Nahrungsergänzungsmittel. Wir sind jetzt auch nicht per se gegen Ergänzungen, wenn es richtig eingesetzt wird, dann kann das auch den ein oder anderen wirklich sehr gut helfen. Aber meine Erfahrung war dann einfach, dass ich wild supplementiert habe, das eine zu viel, von dem anderen zu wenig. Es ist, wenn man das selber aus eigener Faust einfach macht, eine kleine Lotti Nährstoffen und wir brauchen dieses Gleichgewicht. Und die Natur hat das Gleichgewicht. Jedes Lebensmittel ist perfekt, so wie es ist. Aber wenn wir dann eben irgendwelche Pillchen isoliert einfach einnehmen, wo dann nur dieser Nährstoff, nur dieser drin ist, dann auf einmal kann ein Ungleichgewicht eben entstehen, wenn wir das eben im falschen Verhältnis zum Beispiel zu uns führen oder davon von dem das eine total vergessen und zum Schluss entsteht neue Probleme. Und die Erfahrung habe ich dann einfach gemacht und gemerkt, umso traditioneller und so mehr echte Lebensmittel und so reiner ich mich ernähre, Clean Eating, umso weniger, umso mehr bin ich weggekommen von diesen ganzen Supplementen. Mein Geld fließt heute nicht Lebensmittel, das bekommen die Bauern und ja, das investiere ich in Qualität und nicht mehr in diese ganzen Pulver und Pillchen und so. Denn da habe ich halt Veränderung gemerkt. Also das andere, das war ein, habe ich mich im Kreis gedreht. Das hat mal hier, mal geholfen, dann hat es aber hier meine Verschlechterung gegeben. Das war einfach super, super schwierig. Und ja, das einfacher hat einfach funktioniert, dass die Basics, die haben funktioniert, fantastisch. Ja, ich denke, ich denke, das können wir so stehen lassen. Die Basics sind super, super wichtig. Dazu, wenn wir spezifische Defizite haben, wenn ich der Meinung bin, dass eine Supplementierung eine ziemlich gute Idee sein kann. Und ganz oft ist es eben nicht das ganz oft prinzipielle sich das entweder oder, sondern eine Synthese, eine Synergie, wo wir das in ganz am Kontext eben sehen. Also, ich hoffe, alle haben Motivation mehr zu lernen. Für eure Bücher und erzählt mal, wie kann man von euch lernen, wo es auch vielleicht der beste Ort, um eure Bücher zu bekommen? Wir haben eine Webseite und darüber kann man die dann bestellen. Als wir haben einen eigenen Shop sozusagen und genau, sind aber auch auf Amazon vertreten, wer darüber lieber bestellen möchte. Wir haben auch, ja, gibt inzwischen auch so ein paar Shops, worüber man unsere Bücher auch bekommt, aber hauptsächlich einfach über unsere über unsere Webseite www.die-neue-traditionelle-ernaehrung.de. Das ist als immer ein Bindestrich dazwischen zwischen den Worten. Und ja, verlinke ich alle sind schon alles, was wir gesprochen haben. Ich habe sehr, sehr viele Notizen gemacht, alle möglichen Rezepte, alle möglichen Namen, andere Bücher von euch. Ich habe alles aufgeschrieben und alles nicht die Show Notes. Muss ich noch überlegen, sind auch erstmal eine Podcast, aber ausführlich im begleitenden Blogartikel, der ist bei Thinkflowpro.com. Bücher und auch gerne immer noch Ergänzungen zu bestimmten einzelnen Themen haben auf Instagram. Da sind wir auch sehr aktiv. Da ähm, ja, könnt ihr uns jeden Tag beim Kochen über die Schulter sehen und dieses Praxis praktische einfach dann auch miterleben. Also, wer es da folgen möchte, der wird dann noch mal auf einer ganz andere und nähere Art und die hat dann an die Hand genommen. Genau, Heidi heißt übrigens Heidi.b und ich heiße traditionelle_Ernährung auf Instagram. Ihr könnt uns über die Frauen und da könnt ihr uns auch Fragen stellen. Also Heidi und ich sind da sehr, sehr offen und auch sehr zugänglich. Also traut euch gerne uns auch dort anzusprechen, auch wenn ihr unser Buch oder unsere Bücher bereits habt und gelesen habt. Es sind immer offene Fragen zu bestimmten Themen, da helfen wir natürlich gerne weiter, so weit es in unseren Möglichkeiten liegt. Und ja, wir freuen uns einfach, je mehr Menschen einfach sich wieder mit dieser natürlichen Ernährungsform beschäftigen und es wieder einführen und wieder zurück zum zur Natur kommen, zurück zum ursprünglich, zurück zu dem, was wirklich zählt. Untertitel von unserem Buch: Echte Lebensmittel, denn wir sind echte Menschen, wir brauchen echte Lebensmittel. Und alles, was irgendwie gefällt und verändert wird, ist das ist einfach für uns auf Dauer nicht gut. Ja, und vielleicht so ein letzter Tipp, dass man eins nicht alles auf einmal umsetzen muss. Man wirklich Schritt für Schritt sich rantastet, sich mal eine neue Kochtechnik mal anschaut, die ausprobiert, fürs vielleicht auch ganz entspannt mal als Experiment sieht und jetzt nicht gleich denkt so, oh je, das muss ich jetzt immer machen, sondern einfach mal nur ausprobiert und auf einmal merkt man, es war eigentlich ganz leicht und man bleibt automatisch dran. Also wirklich mit Leichtigkeit die Sachen einfach einführen und ausprobieren, schmecken, erleben, rantasten, gute Lebensmittel kaufen. Genau. Und dann packt mein Feuer und es läuft und Routine erleichtert ja auch vieles, wenn man die Sachen öfter mal probiert hat, dann geht das auch alles schneller. Sehr schön. In diesem Sinne, mit ganz viel kindliche Neugier, ja, dann an die Wurst quasi. Danke für eure Zeit. Danke.