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MSCI World: So gefährlich ist der Dollar-Crash!

Hell Investiert15:51

Transcription

Der allseits beliebte MSCI World Index wird zum Sorgenkind, denn der US-Dollar wird immer schwächer und das kostet Rendite. Wie wir Anleger auf diese Situation reagieren, schauen wir uns jetzt an.

Hallo, liebe Herrinvestierten, schön, dass ihr wieder dabei seid bei einem neuen Video und gleich vorab: heute am Ostersonntag wünsche ich euch natürlich und euren Lieben Frohe Ostern. Ihr seht eine andere Kulisse. Ich bin bei meinen Eltern zu Gast, jetzt über Ostern. Ich sitze bei mir wieder im Kinderzimmer. Aber die Finanzthemen gehen natürlich nicht aus, und da mache ich auch gerne ein Video für euch, denn es gab viele, viele Zuschriften in letzter Zeit, was mit dem US-Dollar los ist, ob man deswegen US-Aktien, vor allem den allseits beliebten MSCI World Index, verkaufen sollte, weil ja die Dollarabwertung Rendite kostet. Wie es beim Dollar aussieht, woher die Abwertung stammt und wie man am besten reagiert, soll jetzt Teil des Videos sein. Im Übrigen, und das sage ich gleich mal vorab, das werde ich jetzt in diesem Video nicht aufarbeiten können, aber wir befinden uns aktuell in einer Phase, wo große Mengen an Kapital aus den USA abgezogen werden. Manche sprechen schon darüber, dass es einen großen Vertrauensverlust in die USA gibt und das Kapital jetzt dauerhaft aus den amerikanischen Aktienmärkten in europäische, in asiatische oder sogar auch in die Schwellenländer reingeht. Wir sehen diese Tendenzen, wir sehen auch diese Trends. Ob das nachhaltig ist, das heißt, dass die USA komplett gemieden werden und andere Märkte die USA deutlich überholen, da bin ich sehr, sehr skeptisch. Dass wir aber in eine mehrjährige Phase reingehen, wo es mit einem MSCI World ETF, der den 70%igen US-Anteil hat, nicht unbedingt getan ist, der sich zwar selber reinigt, weil die Gewichtungen im MSCI World ETF natürlich sich selber anpassen – das dauert aber ein Stück – aber wo es durchaus Sinn macht, wenn man jetzt schon reagiert und den einen oder anderen ETF beimischt, das wird auch in den nächsten Wochen hier Thema im Kanal sein. Und das wird auch Thema sein, weil ich erst anhand meines eigenen Depots mit aktuell 11 ETFs auch zeigen werde. Also, wer da Interesse hat, gerade die Phasenverschiebung, die wir gerade an den Märkten sehen, wer da eine Einschätzung braucht, eine Begleitung, der lässt jetzt ein Abo da und drückt aufs Glöckchen.

Aber steigen wir doch mal ein mit dem US-Dollar. Erste Grafik stammt aus meiner Chartplattform TradingView. Zeigt euch mal den Verlauf des US-Dollars bzw. des Euro/US-Dollar. Es seht ihr also, wie viel Dollar ihr für 1 € bekommt und aktuell kauft 1 € 1,13 oder 1,13. Und ihr seht, in den letzten 12 Monaten hat der Dollar zeitweise eine Stärkephase gehabt. Das haben wir ganz klar gesehen Anfang des Jahres bei Tiefständen von fast der Parität und dann diese starke Aufwertung des Euro gegenüber dem Dollar oder die starke Abwertung des Dollars gegenüber dem Euro auf mittlerweile 1,13. Und das ging relativ schnell, und viele machen sich jetzt aktuell schon Sorgen und sagen, diese massive Dollarabwertung, das ist ja ganz schön krass. Wie kann das denn überhaupt weitergehen? Und da muss ich sagen: if in doubt, zoom out. Das heißt, wenn man Zweifel hat, vielleicht mal einen Schritt zurückdrehen, denn das, was wir aktuell sehen, diesen Anstieg, diese Abwertung des US-Dollars um etwa 10, 11 % in wenigen Wochen, das mag dramatisch anwirken oder anmuten. Das ist aber keine gravierende Abwertung im Sinne eines Währungszyklus.

Dazu noch eine Grafik, die stammt auch wieder von TradingView. Zeigt euch nur mal das Big Picture, könnte man sagen, und zwar den Verlauf des Euro/US-Dollars seit 2002. Und ihr seht hier, wenn ihr mal ganz links unten schaut, 2002, da hatten wir ein Wechselkursverhältnis im Euro/USD von fast 0,9, also noch viel, ein viel, viel stärkerer Dollar, als wir ihn zu Beginn dieses Jahres gesehen hatten. Und dann haben wir in mehrjährigen Zyklus einen mehrjährigen Zyklus bekommen bis etwa 2009, wo der Euro bei 1,60 stand. Das war so bei 1,50, 1,60, auch die Zeit, als ich 10 Monate in den USA – oder 11 Monate waren es, also zwei Semester in den USA – studiert hatte. Und da waren wir natürlich damals als Studenten der King bei so einem Wechselkurs. Aber ihr seht das, was wir aktuell haben im Euro/US-Dollar Wechselkursverhältnis, das seht ihr auch rechts unten. Das ist in diesem ganz großen Zusammenhang ein kleiner Ausbruch nach oben. Das ist noch nichts Dramatisches. Also, da erstmal der erste wichtige Tipp. Ja, es gab eine Schwäche des US-Dollars und die hält aktuell noch an. Und was wir auch sehen, ist diese rote Linie, die ganz klar zeigt, dass wir hier möglicherweise einen mehrjährigen Abwärtstrend überwunden haben und jetzt in eine mehrjährige Phase reinkommen könnten, wo der Dollar schwächer tendiert. Aber nur weil der Dollar von fast Paritätsniveau auf 1,13 gegangen ist, ist das in Anbetracht dieses großen Bildes, was wir hier haben, noch gar nichts. Also, wenn der Dollar mal auf 1,30 geht, 1,40, dann können wir sagen, okay, wir haben eine richtige Schwächephase, aber aktuell haben wir einfach mal einen Anstieg des Euros, also eine Aufwertung des Euros gegenüber dem US-Dollar, aber wir können noch nicht davon sprechen, dass wir hier eine massive Abwertung des Dollars haben. Möglicherweise bekommen wir die noch in den nächsten Jahren, aber aktuell ist das eventuell nur der Beginn einer möglichen Abwertung oder größeren Abwertung des US-Dollars. Also, das wollte ich euch unbedingt mal zeigen, dass man nicht nur so aufs Klein-Klein immer guckt und auf die letzten 12 Monate oder 24 Monate, sondern auch mal so ein Chart rauszoomt und dann schaut, okay, was ist denn da über 15 oder 20 oder sogar 30 Jahre zu sehen.

Aber die aktuelle Entwicklung des US-Dollars, dass er schwächer wurde, hat schon handfeste Konsequenzen. Natürlich vor allem für uns Euroanleger, denn wir bekommen entsprechend wenige Dividenden in Euro und wir bekommen entsprechend wenige Rendite in Euro, wenn unsere Anlagen in Dollar notieren. Und das sieht man ganz extrem derzeit am MSCI World. Wenn ihr den MSCI World ETF hernehmt, ich habe beispielsweise ein Produkt von iShares hier, diese Core-Variante und die ist auch nicht währungsgesichert. Da kommen wir dann noch dazu. Diese Variante hat dieses Jahr in Euro gerechnet aktuell ein Minus von 14,6 %. In Dollar gerechnet liegt das Minus bei nur 6,7 %. Also ihr seht schon, diese Abwertung des US-Dollars zum Euro hat uns zusätzlich einiges an Negativrendite eingebracht.

Bevor wir drauf kommen, wie wir da am besten reagieren, erstmal die Frage: warum ist es denn überhaupt dazu gekommen? Und was wir aktuell sehen ist, dass der Dollar ja zunächst stärker wurde zu Beginn des Jahres, weil alle Welt gedacht hat: Donald Trump, Präsident der Börsen, Präsident der Wirtschaft. Er hat auch über Handelskriege und Zölle gesprochen, aber keiner hat so richtig geglaubt oder daran geglaubt, dass er es wirklich durchzieht. Jetzt hat er es durchgezogen, und das hat zu einer Art Vertrauensverlust in die USA geführt, auch ins amerikanische Wirtschaftswachstum, aber auch in die Führung der USA unter Donald Trump, was da in Zukunft noch so kommen könnte. Und da hatten wir in den letzten zwei Wochen – und ihr erinnert euch garantiert daran – an diese starken Volatilitäten im Markt, da hat Donald Trump ja entsprechend Zölle erhoben, dann wieder zurückgenommen und wir hatten eine veritable Krise innerhalb der Finanzmärkte. Und normalerweise in so einer Situation ist es so, dass alle Welt Anlagen verkauft, vor allem Aktien, dieses Geld dann in Dollar tauscht, das heißt, der Dollar wird stärker und mit diesem Dollar werden dann amerikanische Staatsanleihen gekauft. Das heißt, wenn Staatsanleihen gekauft werden, geht der Zins nach unten. Was haben wir gesehen? Wir haben eigentlich die Reaktion eines Schwellenlandes gesehen in den USA, und das war sehr verblüffend. Wir haben einen Dollar gesehen, der schwächer wurde – hatte ich euch gerade gezeigt anhand der Charts. Wir haben gesehen, dass in den USA die Zinsen gestiegen sind, weil verkauft wurde und dieses Geld dann entsprechend aus den USA rausgeflossen ist in andere Währungen, in Euro beispielsweise, vor allem in Schweizer Franken, aber natürlich auch in Gold. Also, Gold schreibt ja einen Rekordwert zur Zeit nach dem anderen. Also, die USA hatten über mehrere Tage hinweg wirklich die Reaktion am Finanzmarkt nicht mit der eines sicheren Hafens, sondern eines Schwellenlandes, was schon irgendwo stark angeschossen ist und vor allem große Probleme hat. Mittlerweile sehen wir eine Beruhigung. Also, wir könnten jetzt das – oder sagen wir mal so, ich könnte das jetzt fortschreiben und sagen, na ja, die USA anhand der Reaktion beim Dollar und den Staatsanleihen, wer weiß, was da noch so alles kommt. Das wäre aber falsch, weil wir aktuell wieder eine Beruhigung der Situation sehen und eine Normalisierung, und ich euch ja hier auch wirklich mit Tatsachen bereichern möchte und nicht mit irgendwelchen Krisenszenarien, die sich aktuell schon wieder entschärfen. Das war aber interessant, dass in den USA diese Reaktion zutage kam, weil kurzzeitig hier wirklich eine Vertrauenskrise seitens der internationalen Anleger bestanden hat, und das hat eben dazu geführt, dass der Dollar stark abgewertet hat. Und jetzt muss ich eben zeigen, ob das Vertrauen in die USA zurückkommt. Wir sehen aktuell eine Normalisierung, das kann aber auch nur eine Gegenreaktion sein, und da muss natürlich Donald Trump entsprechend auch die Weichen jetzt wiederstellen und sagen, okay, das Vertrauen ist gerechtfertigt in die USA. Das wird sich jetzt zeigen, beispielsweise – ich nehme das Video jetzt am Donnerstagmittag für euch auf – wenn beispielsweise ein Deal mit Japan zustande kommt, das zeigt, dass Verbündete der USA und auch Länder, die sich schnell bei den USA melden, dann doch wieder Deals bekommen, wo Donald Trump wieder neue Ausnahmen schafft. Also, da ist derzeit viel möglich, weil die ganze Krise, die wir ja aktuell haben, ist ja jetzt nicht eine Systemkrise oder eine Finanzkrise, und man weiß nicht, was in den Bilanzen der Banken drin ist, sondern das ist eigentlich von Donald Trump verursacht, und er kann das auch relativ schnell wieder zurücknehmen. Und je schneller er es zurücknimmt, desto schneller kann das Vertrauen natürlich wieder heilen. Aber das ist momentan wirklich das Interessante, und deswegen war der Dollar auch in letzter Zeit so schwach. Er kann allerdings jetzt wieder aufwerten, er kann aber auch noch viel schwächer werden. Auch da ist Donald Trump in meinen Augen momentan sehr erratisch, weil er gibt Interviews und sagt, er will einen starken Dollar und die USA werden vom starken Dollar profitieren und die Leute wird es freuen, und dann gibt er drei Tage später wieder ein Interview und sagt, na ja, wir brauchen einen schwachen Dollar, weil das ist besser für die Unternehmen, die sich bei uns ansiedeln. Also, da ist er sehr, sehr widersprüchlich, und das ist eigentlich so das Erstaunliche, wo die Märkte momentan auch gar nicht wissen: wie ist Donald Trump greifbar, was plant er? Aber wir werden anhand der Taten und seiner Verlautbarungen in nächsten Wochen schon sehen, was kommt. Es wird volatil bleiben, aber der Dollar hat erstmal abgewertet, und anhand meines Beispiels, gerade anhand des MSCI World ETFs, hat uns Euroanleger das natürlich auch entsprechend geschädigt.

Jetzt natürlich die Frage – und dazu gab es viele Kommentare und auch wirklich viele Zuschriften: sollte man in Anbetracht der erratischen Bewegungen an den Devisenmärkten, gerade beim Dollar, der uns ja wirklich Rendite aktuell kostet, wenn wir Dollaranlagen haben, sollte man eine sogenannte hedged Variante verwenden? Hedging heißt Absicherung. Das heißt, ich nehme einen ETF und sichere ihn gegen Währungsschwankungen ab. Habe also nur die reine Rendite, aber ob der Dollar stärker oder schwächer wird, ist mir komplett egal. Ob das zum Euro passiert, ich bin ja abgesichert. Das klingt jetzt erstmal wie die allerbeste Lösung, die man am Finanzmarkt haben kann, weil ich ja ein Risiko ausschalte. Das ganze Wechselkursverhältnis, die ganzen Schwankungen, was Donald Trump so macht, was die Währungskurse beeinflusst, kann mir alles wurscht sein. Problem ist allerdings: das kostet Geld.

Wieder eine Einblendung. Ihr seht ihr mal gegenübergestellt zwei verschiedene MSCI World ETFs, beide von iShares, beide thesaurierend, und ihr seht in blau die Variante, die ich im Depot habe. Das ist also eine nicht währungsgesicherte Variante von iShares, und ihr seht unten in rot eine währungsgesicherte Variante. Und ihr seht das mal über die letzten fast 15 Jahre. Der Zeitraum ist deswegen so gewählt, weil ich ETFs auch genommen habe, die eine möglichst lange Historie haben, damit ich euch nicht nur ein Jahr zeigen kann oder fünf, sondern möglichst lange Zeiträume rückwirkend. Und ihr seht, die blaue Linie hat seit 2010 eine Performance von 401 %, und die rote Linie von 208 %. Das heißt, der rote ETF hat fast 200 Prozentpunkte weniger an Performance gebracht als die andere Variante. Warum? Weil es eine währungsgesicherte Variante ist. Das heißt, die währungsgesicherte Variante kostet Geld. Und da bitte nicht den Fehler machen: wenn ihr euch einen normalen ETF anschaut und eine hedged Variante, dann ist die hedged Variante manchmal nur 0,01, 0,05, im Extrem mal 0,1 % teurer im Jahr als die andere Variante, und sagt man, na ja, für so wenig Aufpreis kann ich doch das Währungsrisiko rausnehmen. Aber diese Währungsabsicherungskosten sind da nicht drin, weil ich weiß ja jetzt als Emittent noch nicht, welche Kosten ich übers Jahr haben werde für die Währungsabsicherung, weil die Währungsabsicherung auch stark von der Zinsdifferenz zwischen zwei Räumen abhängig ist. Also, zwischen dem, was die Fed als Leitzins beispielsweise festlegt und bei uns die EZB. Die Kosten kann ich dann erst hinterher wieder einpreisen in Form der Reduktion der Performance. Und ihr seht schon, das hat deutlich Performance gekostet, unter anderem aufgrund der Kosten, aber natürlich auch – und das darf man dann nie vergessen bei einer Absicherung – der Dollar hat sich für uns positiv in den letzten Jahren entwickelt. Das heißt, wir haben eine Zusatzrendite bekommen. Diese Zusatzrendite hätte ich natürlich auch aufgegeben, wenn ich mich abgesichert hätte. Also, dann darf man da nicht wankelmütig werden und sagen, okay, wenn der Dollar auf meiner Seite spielt, nehme ich mit, und wenn er nicht auf meiner Seite spielt, dann wäre ich wankelmütig und gehe sofort in die abgesicherte Variante rein. Also, da muss man schon sagen: entweder oder.

Ich persönlich muss euch ehrlich sagen, ich bin kein Fan dieser abgesicherten Varianten. Ich habe keinen abgesicherten ETF bei mir im Depot, denn ich sage, als langfristiger Anleger sitze ich erstmal Sachen aus. Ich habe 11 ETFs im Depot. Wenn der Dollar jetzt beispielsweise schlecht für mich steht und ich müsste Gewinne irgendwo mitnehmen oder sagen wir nicht Gewinne, ich müsste irgendwo Geld liquide machen, weil ich es brauche, dann würde ich gucken, ob ich einen ETF nehmen kann, der vielleicht besser in der Wertung zu mir steht als jetzt eine Dollarvariante. Das kann ich gut machen, weil ich halt 11 ETFs habe und damit auch mehr in der Auswahl. Ich muss aber auch sagen, man darf nicht die Vorteile eines schwachen Dollars unterschätzen, denn wenn ich einen starken Dollar habe, klar, habe ich mehr Rendite und kommen mehr Dividenden in Euro an. Wenn ich einen schwachen Dollar habe, drückt das auf meine Rendite und ich bekomme entsprechend weniger Dividenden. Aber ich habe in so einem ETF wie dem MSCI World viele Unternehmen drin, 1800 Stück beispielsweise, die wiederum in vielfältigsten Währungsräumen aktiv sind, Dutzende oder Hunderte Währungen. Das sichert auch wieder ab. Also, ich habe da auch wieder viele verschiedene Währungen als Absicherung, und ich habe den großen Vorteil, ich bekomme mit meinen Euro mehr Dollar und mit diesen mehr Dollar bekomme ich auch entsprechende Anteile an ETFs oder US-Unternehmen. Das darf man nicht unterschätzen. Und wenn der Dollar schwach ist, dann machen US-Unternehmen natürlich in Dollar gerechnet mehr Gewinn, weil die haben Geschäfte im Euroraum, die haben Geschäfte in der Schweiz, in Asien, was weiß ich. Und wenn der Dollar tendenziell schwächer wird gegenüber vielen anderen Währungen, dann machen diese Unternehmen mehr Gewinn in Dollar, weil sie ja diese Auslandsgewinne in Dollar tauschen, weisen mehr Dollargewinne aus und entsprechend. Das kann eine höhere Bewertung rechtfertigen und das kann eine überdurchschnittliche Erhöhung der Dividende rechtfertigen, die dann wieder Teile dieses Währungsverlustes ausgleicht.

Also, von daher muss ich sagen: als langfristiger Anleger einfach aussetzen, nachdenken, ob man vielleicht noch andere ETFs beimischt zur Währungsspreizung mit anderen Räumen, wo ich investiere, und auch die Vorteile sehen, dass ihr von jeder Sparrate jetzt in den USA einfach mehr Anteile kaufen könnt und die Option habt, dass die Dividende einfach überdurchschnittlich stark steigen, weil einfach die Unternehmen mehr Dollargewinne erzielen, und das gleicht natürlich wieder einen Teil der Währungsverluste aus. Also, von daher: MSCI World für mich, Sparraten laufen lassen. Chancen, wie wir sie jetzt hatten, beispielsweise vor 10 Tagen, dass auch ein MSCI World Index mal an der -20 % Marke kratzt, nachkaufen, mal eine extra Rate reingeben oder mal einen einmaligen Kauf tätigen und ansonsten einfach nachdenken, ob es mit dem MSCI World für die nächsten Jahre für euch noch getan ist. Lasst mir da gerne eure Meinung da, oder ob ihr sagt, ihr mischt lieber noch ein paar andere ETFs bei, und darüber wird es natürlich auch in den nächsten Wochen und Monaten hier im Kanal gehen, denn wir sehen aktuell – ich habe es schon gesagt – eine interessante Phasenverschiebung an den Märkten. Aber ziehen wir das Video mal nicht zu lange in die Länge. Es ist Ostersonntag. Ich wünsche euch mal noch ein paar entspannte Feiertage und darf mich von euch verabschieden. Ich bin Sebastian Hell, und ihr seht mich wieder im nächsten Video. Bis dann.