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“Gefährlich wie nie für Anleger”, DAS wird fallen wie ein Stein + Insider-WAHNSINN // USA-Spezial

Mario Lochner25:29

Transcription

Pünktlich zu Ostern brauchen Investoren wirklich Eier. Wow, es hagelt Warnungen, und die Weltwirtschaft, die blickt schon mal in den Abgrund. Ja, jetzt zählt's! [Applaus] Wirklich, servus Leute und willkommen zum aktuellen Briefing. Heute gibt's ja die heißesten News und Charts rund um die Börse, und ich sende heute zu Ostern nicht aus München, sondern aus Morrow Bay in Kalifornien. Wunderschön hier, und ich hoffe, ihr habt richtig Bock. Es ist gerade richtig Druck auf dem Kessel. Lasst mir gerne einen Daumen nach oben da, eine Algorithmus-Schelle. Falls ihr euch wundert, warum ich hier das iPhone in der Hand habe: Das dient als Mikro, damit ihr natürlich guten Ton habt. Und heute müssen wir einiges besprechen. Ja, der Handelskrieg, der hat Techaktien diese Woche wieder richtig verprügelt. Es hagelt wirklich Warnungen, jetzt auch vor allem noch von Jerome Powell von der Fed, von der US-Notenbank. Wir müssen wirklich einiges besprechen. Kommen wir zum Aufreger der Woche, und da legen wir positiv los. Ich kann nur sagen: Kalifornien, wow! Dieses Land atmet wirklich Freiheit, und die Leute sind hier nicht nur super drauf. Hier ist die Zukunft auch schon da. Wenn man durch die Straßen läuft, durch Los Angeles z.B., wmo an jeder Ecke. Also, die fahren autonom durch die Gegend, chauffieren auch Gäste, und nicht, dass man da mal einen sieht – nein, wirklich, alle 3, 4 m fährt einer vorbei. Übrigens auch viele Cybertrucks, und ich muss sagen, ich bin hier geflasht. Und ich kann euch schon mal eins sagen: Auch wenn es gerade ordentlich ruckelt in der Wirtschaft und sich viele Sorgen machen, keine Sorge, hier ist noch alles in Ordnung. Es steht noch alles. Aber ich muss euch auch sagen: In Wenis z.B., ein junger Herr, der hat so unflätig über Trump geschimpft, das kann ich jetzt hier nicht zitieren, sonst sperrt YouTube das Video noch. Also, da ist schon gerade Druck auf dem Kessel. Die Stimmung ist teilweise nicht mehr ganz so gut, und da müssen wir heute natürlich drüber sprechen, was wir Investoren da draus machen.

Blicken wir auf die deutsche Politik, und da muss ich sagen: Chapeau, Carsten Linnemann! Eigentlich schade, er wird nicht Wirtschaftsminister, er will es nicht werden, und da muss man einfach mal sagen: Respekt! Da stellt jemand ja mal die Sache in den Dienst und nicht irgendwie Machtgeilheit, Posten oder Geld. Das ist wirklich ein ja, respektwert aus meiner Sicht. Überzeugungen waren wichtiger, und es ist wirklich schade, schade, schade. Denn eigentlich ist der perfekte König ja der, der nicht unbedingt König sein will. Oh Leute, ich hätte einmal gern so viel Selbstvertrauen wie ein klassischer Jungsozialist. Wir stehen ja noch vor der Durchwinkung des Koalitionsvertrages, und die Usos sagen: „Nee, das geht so nicht, das ist wirklich schlecht, da muss noch nachgebessert werden.“ Muss man sich mal vorstellen: Die SPD hat sich Zickministerien geschnappt, hat ja März wirklich wegverhandelt, hat das diktiert in den Koalitionsverhandlungen, und hier sehen wir: Die SPD verwaltet hier über 264 Milliarden im Bundeshaushalt, so sehr, sehr, sehr, sehr viel, aber man ist immer noch nicht zufrieden. Und vielleicht wusste Lindemann auch schon, was kommt, denn Fritze März, ja, der hat schon wieder ja ordentlich zurückgerudert, dass die Bundesregierung will uns ja eigentlich das Lügen jetzt austreiben und stärker dagegen vorgehen. Man muss sich fragen: Wann wird sie sich denn selber zensieren? Jetzt vergessen wir mal die Wahlversprechen. Ich finde eher bedenklich, was jetzt Wahl, nach der Wahl schon alles versprochen wurde und wieder zurückgenommen wurde. Jetzt hier Friedrich Merz: Einkommensteuer wollen wir senken, wenn es der öffentliche Haushalt hergibt. Also, auf gut Deutsch: Können wir uns das mal abschminken. Er hat sowieso gesagt, es wird alles teurer. Ich sage euch: Es wird sogar Steuererhöhungen geben. Also, die Geschichten aus dem Paulaner-Garten von Friedrich Merz sind eigentlich, finde ich, nach der Wahl fast noch bedenklicher geworden, und ich kann mich da ja nur Herrn Lindemann anschließen. Ich glaube, in der Union, ja, da gibt's viel zu tun.

Weißt du, was mich wirklich aufregt? Wenn Anleger schlechte Entscheidungen treffen. Stell dir mal vor, du hättest vor kurzem wieder genau auf dem Tief verkauft, am 7. April oder auf dem Tief im Oktober 2022 oder im März 2020 nach dem Corona-Crash. Leider passiert das Anlegern immer wieder, auch jetzt. Ich habe so viele Nachrichten bekommen: Fracksausen! Und in solchen wilden Börsenphasen, da brauchst du jemanden, der kühlen Kopf bewahrt und an deiner Seite ist. Und genau das ist Beating Beta: Orientierung statt Panik, Strategie statt Bauchgefühl. Auf unsere exklusive Investmentplattform vertrauen bereits mehr als 1700 Privatanleger und sichern sich damit ihren rationalen Vorsprung an der Börse. Und das Beste: Du kannst dir jetzt selbst zu Ostern finanzielle Freiheit schenken. Es gibt nämlich einen Mega-Rabatt bei Beating Beta. Gibt's nämlich jetzt den Ostersale, und du kannst dir 43 % Rabatt auf ein Jahresabo sichern. Schnell sein, Leute! Das gilt nur bis Ostersonntag. Den Link dazu findet ihr unten in der Beschreibung. Ab bekommst du beim Jahresabo alles: Erstens unser hochwertiges Research, natürlich auch mit vielen Aktienanalysen; dann unsere exklusiven Live-Talks mit den besten Finanzexperten im Dachraum; unsere exklusiven Musterdepots von Dividende, natürlich auch ist mein Depot dabei, bis hin zu KI und natürlich auch unsere ETF-Depots; und dann das Daily Briefing. Und das war für unsere Community in den letzten Wochen der Gamechanger in so einer wilden Marktphase. Denn das Daily Briefing heißt: Du bekommst jeden Tag von mir persönlich auf dein Smartphone direkt das Wichtigste von der Börse. Und wenn es richtig sheppert, dann sind wir natürlich rund um die Uhr für dich da. Du bekommst sofort mit, wenn ich was kaufe oder verkaufe. Und das Feedback ist Wahnsinn, wie hier von Simone: „Ein großes Lob, toll, wie ihr eure Mitglieder durch diese Krise führt.“ Aber das war es immer noch nicht! Denn für alle Jahresabonnenten gibt's noch ein Highlight: Roast my Depot! Du schickst uns dein Depot, und mein Expertenteam und ich prüfen das wirklich auf Herz und Nieren und schicken dir Feedback. Also, jetzt Rabatt sichern: 43 % für nur 399 €, das ist gerade mal gut 1 € pro Tag. Also, das ist eigentlich schon alleine das Daily Briefing wert. Schnell sein, schnell sein! Nur bis Ostersonntag, Link in der Beschreibung.

Und damit kommen wir zum Briefing und zu allem, was Investoren jetzt wissen müssen. Und es war mal wieder eine heftige Woche. Heute machen wir das alles ein bisschen schneller, weil ich ja nicht zu Hause im Studio bin. Alles ein bisschen luftiger hier. Ja, Gewinner und Verlierer der Woche: Die deutschen, europäischen Aktien haben sich eigentlich ganz gut gehalten. Tech-Aktien, US-Tech, USA generell haben wieder auf den Deckel bekommen. Und der große Verlierer der Woche, zu Nvidia und Co kommen wir gleich noch: United Health Group, am Donnerstag um 20 % eingebrochen, Jahresgewinnprognose deutlich gesenkt. Und wir sind jetzt gerade mittendrin in der Berichtssaison, da machen sich natürlich auch viele Sorgen. Die ist jetzt nicht so bombastisch gelaufen in dieser Woche. Also, United Health Group, der große Verlierer. Und der große Gewinner in dieser Woche: Ja, mal wieder Gold, jetzt schon über 3300 $. Wir kommen gleich zu Bullen und Bären. Jetzt fangen wir mal ganz neutral an, und zwar mit den Notenbanken. Was ist da diese Woche passiert? Ja, die EZB hat das gemacht, was sich Donald Trump sehnlichst wünscht: Sie hat jetzt zum siebten Mal infolge die Zinsen gesenkt, wieder um 25 Basispunkte auf 2,25 %. Hier seht ihr es. Aber das klingt erstmal positiv, aber die Erklärungen dazu, die sind eher negativ, denn man sorgt sich wegen Trumps Zöllen. Die erhöhte Unsicherheit dürfte das Vertrauen der privaten Haushalte und Unternehmen mindern, so die EZB. Also, die Handelsspannungen haben sicherlich auch einen Teil dazu beigetragen, dass die EZB weiter senkt. Auf der einen Seite positiv, auf der anderen Seite zeigt schon ja, wo die Richtung da gerade hingeht. Denn auch die US-Notenbank macht sich Sorgen. Jerome Powell hat diese Woche sogar für einen Kurssturz gesorgt, und zwar hat er zu den Zöllen gesagt, dass die ja, der Einfluss größer ist als antizipiert und vor allem, dass es in die falsche Richtung gehe: Auf der einen Seite beim Wachstum, auf der anderen Seite auch bei der Inflation. Und die Bären sagen: „Ja, es ist jetzt wirklich vorbei, denn Powell hat noch was gesagt. Er hat eigentlich ganz klar gesagt: Es gibt keinen Fettput.“ Darauf haben wir viele zuletzt gehofft, nach dem Motto: „Ach ja, dann läuft's halt nicht so gut, dann kommt die Fed, die wird Geld draufschütten, die wird die Zinsen senken.“ Jerome Powell hat diese Woche beim Economic Club of Chicago gesagt: „Nö, auch wenn die Märkte nicht gut laufen, die Märkte funktionieren deswegen; es man brauche nichts tun hier.“ Er hat gesagt: Die Märkte versuchen aktuell ein sehr unsicheres Umfeld einzuordnen, das führt zur Volatilität, und die Märkte tun, was sie tun sollen: Sie funktionieren geordnet und weitgehend so, wie man es erwarten würde. Also, für die Bären der Fettput eine ganz weite Ferne, und das gefällt natürlich Donald Trump gar nicht. Er will ja die Zinsen runterkriegen, und er hat sich hier dann auch mal ausgekotzt zu Jerome Powell. Ich muss jetzt nicht alles vorlesen. Er hat eben hier, dass man ganz groß sieht: „Too late and wrong.“ Also, er kann die Ablösung von Jerome Powell nicht erwarten, und er sagt hier: Die EZB macht's doch vor, hat zum siebten Mal die Zinsen gesenkt, und Jerome Powell ist liegt immer falsch, liege immer falsch, und vor allem sei er immer zu spät dran. Also, da sehen wir gerade, dass da fast schon so ein ja, Duell zwischen den beiden Herren tobt, die sich nicht wirklich so richtig gut ausstehen können. Und die Bären sagen: Das wird noch oben drauf kommen, dass die zwei sich eigentlich keinen wirklichen Sieg gönnen, das macht die Sache noch komplizierter. Und die Bären schauen auf Nvidia, die kommen nämlich gerade wieder richtig unter die Räder. Stichwort Handelskrieg: Die kommen zwischen die Fronten, und zwar jetzt finanzieller Rückschlag in Höhe von 5,5 Milliarden US-Dollar. Es gibt nämlich neue Exportbeschränkungen hier für die H20-Chips nach China. Das tut richtig weh, Nvidia, und die Aktie ist ordentlich gefallen. Ja, die Welthandelsorganisation korrigiert auch schon mal ordentlich nach unten die Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft. Es hat aber auch viele andere erwischt. Die Bären sagen hier: ASML-Ausblick auch sehr, sehr schlecht, also die Bookings viel schlechter als von Analysten erwartet. Und da sieht man eigentlich gerade schon sagen die Bären, wo es hingeht in dieser Berichtssaison: Es wird abgeschrieben, es gibt Verluste, und die Ausblicke, die sind miserabel. Und die Zölle sollen jetzt einfach mal so zurückgenommen werden, sagen die Bären. Hier schaut doch mal, was Nvidia jetzt plant: Und zwar sollen schon einige Chips jetzt tatsächlich in den USA produziert werden. Also, man beugt sich da schon in gewisser Weise bzw. es gibt schon diese Transformation. Und die Bären sehen jetzt nicht einfach, dass ach, dann wird mal ein bisschen hier verhandelt und mal ein bisschen Drohgebärde und ein bisschen Deal machen, sondern die Bären sehen da schon wirklich eine strukturelle Verschiebung. Und die Frage ist: Tappen die Privatanleger jetzt in die Falle? Denn das sehen die Bären, das ist für die Bären gerade der most crowded Trade, einfach auch buy the dip, und dann stehen wir v-förmig, wie wir es so kennen: Runter, und dann geht's schnell wieder hoch. Ja, die Bären sehen das gar nicht so und verweisen auf Dan Ives, das ist jetzt kein Permabär, wirklich ein Tech-Investor, Tech-Analyst, der hat zuletzt gesagt: „Es ist die scariest Time ever für Tech-Investoren.“ Also, so furchterregend war es noch nie für Tech-Investoren. Und die Bären sagen: Zieht euch da schon mal warm an. Und als Osterschman haben die Bären hier noch einen schönen Chart dabei. Hier mal wieder der Vergleich: Cisco war damals auch sehr beliebt, so wie Nvidia zuletzt. Und ihr seht schon hier: Cisco damals war die Hype-Aktie, die ist damals böse abgestürzt im in den Jahren dann 2000, hier seht ihr es, 2001 in blau, und jetzt in pink: Ja, der Nvidia-Absturz, der erinnert die Bären schon sehr, sehr stark an Cisco.

Jetzt kommen wir zu den Bullen, und die sind schon wieder sehr genervt. Ja, ist ein schöner Chart, schön bunt, schön pink wie die Ostereier, aber irgendwie bringt das ja nichts. Ist das jetzt wirklich ein sinnvoller Vergleich? Ich haben wir schon Zigma hier auch im Briefing besprochen, dass Cisco damals viel, viel höher bewertet war. Und wenn wir uns jetzt mal anschauen, wie Nvidia bewertet ist: Mittlerweile schon hier 23,4, das ist das Forward-KGV, also das KGV mit den erwarteten Gewinnen. Hier ist noch 23,4, es ist jetzt schon unter 23. Und hier mal zum Vergleich mit Costco. Also, ist Nvidia gerade sagenhaft überbewertet? Das sehen die Bullen gar nicht. Und dass Nvidia jetzt auch Chips in den USA produziert, das ist einfach eine ganz normale Entwicklung. Das macht der Taiwan Semiconductor auch schon seit längerer Zeit. Viele verlagern eben auch durchaus in die USA, z.B. dann in Arizona oder auch in Texas. Und die Bullen sagen: Ja, es ist sicherlich auch nicht so blöd, sich etwas unabhängiger z.B. von China zu machen, denn es sind jetzt nicht die USA, die Bösen hier, sondern China ist ja auch ein durchaus ja, wackliger Player. Und komplett abhängig von China zu sein ist vielleicht jetzt auch nicht die beste Idee. Also, man muss jetzt auch nicht alles auf die Zölle schieben, und das sind eben auch strategische Planungen, Entwicklungen, die man jetzt auch nicht komplett überbewerten sollte und auch nicht unbedingt negativ bewerten sollte. Taiwan Semiconductor übrigens äh hat die Prognosen für 2025 bestätigt, so viel dazu. Also, es ist jetzt auch nicht alles schlecht. LVMH hat auch schlechte Zahlen vorgelegt, das noch der Vollständigkeit halber, war auch enttäuschend. Die Berichtssaisonen sicherlich nicht bombastisch, aber da kommen wir gleich dazu, warum das vielleicht gar nicht so schlecht ist. Und eins muss man auch mal schauen: Hier die Bullen schauen mal hier drauf: Ja, die Amerikaner, wenn sie nämlich gefragt werden: „Wären wir besser dran, wenn wieder mehr Dinge in Amerika produziert werden?“, dann sehen wir da sagen 80 % bei den Republikanern, sogar mehr: „Ja, wären wir besser dran.“ Aber dann die Frage anders gestellt: „Wäre man besser dran, wenn man selber da arbeiten müsste in der Factory, in der Fabrik?“, ja, dann sind es nur noch gut 20 %. Also, da sieht man auch: Da passt gerade einiges vielleicht nicht so zusammen. Und die Bullen fragen: Wo crasht denn jetzt die US-Wirtschaft gerade zusammen? Hier die Retail Sales, Einzelhandelsumsätze im März ordentlich nach oben geschossen. Wow! Hier seht ihr es. Jetzt kann man natürlich sagen: Ja, die Amerikaner, das, das letzte Aufgebot, bevor die Zölle jetzt richtig reinkicken, wird noch mal gekauft. Ja, das kann man so sehen, das kann man so erklären, aber man muss sich das natürlich auch erstmal leisten können und leisten wollen. Und hier noch aktueller sehen wir es im April, hier z.B. 12. April, das ist noch aktueller, nicht der März, nicht der komplette Rückspiegel. Seht ihr auch hier: Redbook Research, da wird ordentlich gekauft. Also, der Konsum bricht uns in den USA auf jeden Fall noch nicht weg. GDP Nowcast können wir auch drauf schauen, hat sich auch weiter stabilisiert, natürlich immer noch schlecht, hier -2,2, aber wenn wir die Goldimporte rausrechnen, sind wir jetzt schon fast bei der Null. Also, das ist nicht bombastisch, aber es geht zumindest in die richtige Richtung. Und für die Bullen ist da viel einfach schon eingepreist. Also, eigentlich ist das Schlimmste schon durch, und jetzt geht's eigentlich langsam wieder so aus der Senke raus, was die Stimmung betrifft und auch was die Indikatoren betrifft. Wenn wir jetzt noch auf hier die Verhandlungen schauen: Trump, ja, es ist natürlich weiterhin erratisch, es wird noch ordentlich ja, rumpeln können, das sagen auch die Bullen. Aber hier mit Japan gab es schon einen großen Fortschritt, und da soll jetzt weiter verhandelt werden. Und die Bullen sagen: Das wird früher oder später mit den meisten, bis allen Ländern so sein, und dann sieht am Ende die Welt halt schon wieder ganz schnell ganz anders aus. Auch mit China ist es natürlich noch ganz, ganz hart, ganz, ganz schwierig, aber auch da gab's in dieser Woche, sagen die Bullen, durchaus wieder ein paar versöhnliche Töne.

Kommen wir zum kurzen Dossier, und das hat jetzt die Runde gemacht diese Woche: Wow, ein Todeskreuz beim S&P 500! Und da ist jetzt die Frage: Geht's ganz böse jetzt weiter nach unten? Hier seht ihr es: Das Death Cross, Todeskreuz, eine Chartformation. Was ist das eigentlich? Wird sich jetzt der ein oder andere fragen. Hier sehen wir es: Der 50-Tagesdurchschnitt, die 50-Tage-Linie hat die 200-Tage-Linie geschnitten. Hier seht ihr es in pink, die 50 Tage, und in gelb die 200 Tage. Und das ist normalerweise kein gutes Zeichen. Das ja, kann sein, dass das jetzt ja weiterfallende Kurse verspricht. Das ist jetzt die große Frage: Geht's weiter nach unten? Und ich sage: Ja, es kann natürlich noch mal rumpeln, noch mal fallen. Ich habe ja letzte Woche gesagt: Wir haben das Tief gesehen. Ich glaube nicht, dass es jetzt einen großen Crash gibt. Ich glaube jetzt auch nicht, dass wir große neue Tiefs sehen. Vielleicht entwickeln wir uns noch mal Richtung dieser Tiefs, das kann man auf keinen Fall ausschließen. Aber wir blicken ja ein bisschen voraus: Wochen, Monate, bis Jahresende, wie auch immer. Und da halte ich mal dagegen, und zwar: Wenn wir das erlebt haben, was wir zuletzt erlebt haben, die Vola schießt komplett nach oben, hier Richtung 60, über 60, dann haben wir noch mega schlechte Stimmung, extreme Furcht bei den Bullen, Bären haben wir so beisch wie ja zuletzt extrem beisch, dann schauen mal hier die Entwicklung, wie die dann zuletzt war, oder nicht zuletzt, sondern wenn das der Fall war: Ja, es war eigentlich immer mega bullisch. Also, für mich war das einfach eine Kaufchance, dieser komplette Absturz vor kurzem an diesem Montag, der 7. April, das war für mich langfristig einfach eine Kaufchance. Und da stehe ich auch auf jeden Fall dazu. Kann noch weiter rumpeln, kann es anstrengend bleiben, natürlich, natürlich, und das müssen wir uns jetzt noch mal genauer anschauen. Und jetzt kommen wir zum Mindblow: Die Weltwirtschaft am Abgrund. Ja, es ist bedenklich gerade, und es gibt eben ordentliche Risiken, dass es echt richtig in die Grütze geht. Das ist einfach so, ich geb's auch zu, es stresst mich auch, gerade nicht nur gerade, sondern schon seit Wochen. Und man hat so das Gefühl: Am liebsten würde man eigentlich verkaufen und sagen: „Komm, kann mich einmal gerne haben jetzt, ich komme dann irgendwann zurück in z.B. Monaten, vielleicht auch in z.B. Jahren, wenn einfach wieder, wenn es ein bisschen entspannter ist, wenn man einfach sich nicht mit diesem ganzen Mist rumschlagen muss.“ Und wenn wir mal hier schauen: Abgrund! Hier die Week over week, die Veränderung bei den hier Ocean Bookings, also Frachten, die da verschifft werden, dann sehen wir: Das kollabiert gerade alles. Also, hier z.B. die US-Exporte nach China, aber auch die US-Importe von China: -64 %. Das ist schon heftig. Da passiert gerade was. Man kann es nicht einfach so tun so: „Oh ja, die verhandeln ein bisschen, oder es ist ein bisschen Show.“ Das darf so nicht weitergehen, das ist sonst eine Katastrophe. Also, wir steuern schon auf einen Abgrund zu, wir schauen auch schon bisschen runter. Wir sollten jetzt nicht runterstürzen. Es gibt natürlich ein Restrisiko, das kann man nicht einfach wegdiskutieren, dass das echt schief geht, aber es gibt natürlich massiven Gegenwind. Ich bin ja gerade in Kalifornien, und Kalifornien verklagen jetzt die Trump-Regierung wegen der Zölle, selbstzerstörerisch. Also, ähm, es ist wirklich die Frage, ob es nicht in den kommenden Wochen irgendwelche Lösungen geben muss. Es ist schon wirklich ganz, ganz wild. Und dann ist auch die große Frage: Wen juckt's jetzt dann eigentlich irgendwann mal, dass es Spielraum für Zinssenkungen gibt, so wie es die EZB vormacht? Ich finde, Trump hat da einen Punkt: Es ist Spielraum da für Senkungen. Natürlich kann man jetzt sagen wie Jerome Powell: „Oh, die Zölle machen jetzt wieder Inflationsdruck.“ Aber die Inflation ist gerade tatsächlich, wenn wir auf Trueflation schauen, unter 1,4 %. Es ist super teuer hier, aber ich muss auch sagen: Los Angeles hier natürlich sowieso eine der teuersten Städte der Welt, aber ich finde es nicht viel teurer als vor zwei Jahren. Also, ich war z.B. vor zwei Jahren in Chicago, auch natürlich eine teure Stadt, da war es auch schon super teuer. Ich würde jetzt mal sagen: Es hat sich auf sehr, sehr hohem Niveau stabilisiert. Es gibt natürlich diese Tipflation hier, also die äh Trinkgeldinflation, das ist schon Wahnsinn hier in Kalifornien. Da ist das Minimum 18 %, eigentlich, das ist so das Minimum 18 % Trinkgeld, müsst ihr mal vorstellen, das ist schon heftig. Aber diese Tipflation gibt's auch schon seit einigen Jahren. Und ich finde, es gibt auf jeden Fall Spielraum für Zinsenkungen. Wenn wir uns gerade mal Gold anschauen, das läuft ja, als wären wir in der Depression schon fast, und die Wirtschaft hat sich auch abgekühlt. Also, ich glaube, es gibt, auch wenn jetzt hier Powell auf die Bremse tritt und viele sagen: „Oh, der Fettput ist tot.“ Ich glaube, es gibt auf jeden Fall Potenzial für Zinssenkungen, und da sollte man sich jetzt auch mit diesem Fettput nicht verrückt machen.

Dann auch noch eine sehr spannende Sache: Also, wenn jetzt die Welt untergeht, warum kaufen die Insider gerade so stark bei Insider-Verkäufen? Da wäre ich immer vorsichtig, das kann viele Gründe haben. Aber warum sollten die Insider kaufen? Hier, wie Zero Hedge berichtet: Die kaufen gerade so stark wie seit Jahren nicht. Also, die Insider werden ja nicht gezwungen zum Kaufen, und die kriegen ja mit, was gerade passiert: Lieferketten, Bestellungen, und da treten gerade viele auf die Bremse. Natürlich, das ist das Gute aus meiner Sicht bei der Berichtssaison jetzt, die wird sicherlich enttäuschend ausfallen, weil viele Ausblicke enttäuschen, haben wir jetzt ja schon gesehen. Aber ihr müsst mal überlegen: Was haben wir da für eine Luft in den kommenden Monaten, dann also im nächsten Quartal? Die Ausblicke sind alle im Endeffekt eine Katastrophe. Also, die Latte, die liegt da nicht tief, die liegt dann fast schon auf dem Boden. Ich glaube, wir haben da wirklich Aufholpotenzial. Über die Ukraine, über den Frieden redet irgendwie gar keiner mehr, obwohl Trump jetzt wieder gesagt hat, er wolle kommende Woche dann dieses ähm, diese Übereinkunft, das Abkommen mit der Ukraine unterzeichnen. Äh, wir haben natürlich Überraschungspotenzial beim Handelskrieg. Wir haben natürlich auch negatives noch, das ist klar, aber wir haben auf jeden Fall auch massiv positives. Und ich glaube, wenn ich mir das mal so anschaue von den Grundkonstellationen, ja, dann erinnert mich das, wenn wir schon mal im Chart übereinanderlegen sind, eher hier an diese Phase hier von 195 weg, wenn wir das mal so übereinander legen. Also, ich glaube, wir haben jetzt das Tief gesehen. Wir haben noch anstrengende Wochen vor uns, ja, das wird richtig anstrengend. Ich habe auch noch Cash, so mit ein bisschen unter 15 %, lass neues Geld, das kommt jetzt auch auflaufen. Ich bin da vorsichtig, ich habe ja zuletzt dick nachgekauft. Also, es kann auch ordentlich rumpeln, trotzdem, ich lasse mich da nicht kleinkriegen. Ich lasse mich jetzt da nicht verrückt machen, und bitte entscheidet selber, was ihr mit eurem Geld macht. Das ist keine Anlageberatung. Dieses Video dient nur zur Information, und ich spreche darüber, was ich mit meinem Geld mache. Und für mögliche Verluste hafte ich, noch der Kanal, aber ich bleibe stabil, Leute. Ja, ich kann nicht anders. Und jetzt sagen: Ich gehe jetzt zwei, drei Jahre an die Seitenlinie, das hat für mich mit Investieren nichts zu tun. Jetzt kommen wir noch zu ein paar Geldideen: Und Gold. Ja, Goldman Sachs hat jetzt das Ziel schon auf über 4000 $ angehoben. Mal schauen, ob es so kommt, aber ich, ich sehe jetzt gerade überhaupt keinen Grund, sich gegen dieses Goldmomentum zu stellen. Ich bin investiert, ich habe es die letzten Wochen immer gesagt, auch schon letztes Jahr: Gold ist für mich von den Umständen her mit das Asset, Bitcoin natürlich auch. Bitcoin hat jetzt ein bisschen an Schwung verloren, aber ist ja, finde ich, schon bei den Gründen ähnlich zu sehen wie Gold. Beim Bitcoin ja, bleibe ich auch äh auf jeden Fall natürlich dabei. Und bei Gold, ja, dieses Momentum gerade, also, ja, ich bin froh, dass ich Gold im Depot hab, und ich denke da jetzt nicht über Gewinnmitnahmen nach. Meine Lieblingsaktien habe ich hier natürlich auch wieder oft gesehen: United Rentals. Die vermieten ja, ja, alles, was man braucht um zu bauen. Ich bin kein Bauexperte, aber ich muss nur eins wissen: Ich sehe es hier an jeder Ecke in allen Städten, in denen ich bisher war in den USA: United Rentals immer. Und auch spannend, wenn ich jetzt davon ausgehe: Okay, es wird mehr in den USA gemacht, und generell soll hier viel gemacht werden, dann ist ja United Rentals schon mal spannend. Aber auch wenn ich hohe Unsicherheit habe, dann wird vielleicht nicht so viel in Maschinen investiert, dass ich sag: „Okay, ich kaufe jetzt“, sondern dann ist das Line vielleicht auch spannender. Also, ich finde United Rentals schon seit Jahren spannend, und ich finde die Aktie spannender, denn jede, die ist zuletzt auch zurückgekommen. Wichtig auch: Keine Anlageberatung! Eigentlich wäre es jetzt ganz einfach oder einfach Frachtunternehmen wie Maersk undorten, ja, und äh US-Anleihen shorten äh habe ich zuletzt auch öfters gelesen, nach dem Motto: „Ich shorte einfach Staatsanleihen, US-Staatsanleihen, bis Trump weg ist.“ Vorsicht! Zuletzt Rendite der Zehnjährigen ist ja auch wieder zurückgekommen, war ja schon bei 4,5 wieder. Und die Frage ist wirklich gerade: Wenn, wenn wir vor die Wand laufen, lass es eine Rezession sein in den USA, eine heftige oder sogar wirklich eine heftige Weltwirtschaftskrise, dann glaube ich, würden die Zinsen runterdonnern, ordentlich. Also, dann Staatsanleihen zu shorten, ah, da wäre ich auch mal ganz, ganz vorsichtig. So, Leute, jetzt sind wir am Ende dieses Briefings, und ich hoffe, euch hat's gefallen. Ich konnte euch weiterhelfen. Ja, ich bin auch genervt, gestresst, aber ich hoffe, ich kann euch da ein bisschen ja, in diesen Schlagzahlenhagel, das ist ja Wahnsinn, ein bisschen Orientierung geben. Und schreibt gerne mal in die Kommentare, wie ihr es seht: Glaubt ihr auch, dass wir das Tief gesehen haben? Glaubt ihr, dass wir es noch mal testen, dass wir neue Tiefs sehen, oder dass vielleicht in ein paar Wochen das Ganze auch schon ganz anders aussieht? Es ist glaube ich trotzdem wichtig in diesen Zeiten eine gesunde Portion Optimismus mitzubringen. Lasst mir gerne einen Daumen nach oben da, wenn.

Es euch gefallen hat, und natürlich: Kanal abonnieren, um nichts mehr zu verpassen. Ich freue mich auf eure Kommentare und vor allem auch: Was interessiert euch noch aus den USA? Ich kann natürlich in den kommenden, äh, Briefings, unter anderen Videos, Lockerroom Talks, natürlich noch viel viel mehr erzählen. Und ich kann sagen: Also Kalifornien, wirklich, schaut euch das an! Los Angeles hat mich positiv überrascht. Ich war da gar nicht so bullisch auf Los Angeles. Ich dachte eigentlich eher: Gefällt mir vielleicht nicht so. War einfach ein blödes Vorteil: eine mega Stadt, mega mega Downtown. Natürlich eine Katastrophe. Also das ist schon auch erschreckend, wenn man da sieht, wie viele, äh, ja, Leute rumlaufen, denen es nicht so gut geht. Aber sonst wirklich eine gigantische Stadt. Und Kalifornien: Wir sind jetzt hochgefahren hier Morrow Bay, dann geht's weiter nach San Francisco. Wirklich gigantisch! Und lasst euch nicht verrückt machen von der Börse. Es gibt auch noch schöne andere Dinge im Leben. Danke euch fürs Zuschauen und frohe Ostern! Ich bin jetzt raus, bis zum nächsten Mal. Ciao.