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Zuerst ignorieren sie dich. Dann lachen sie über dich. Dann bekämpfen sie dich. Und dann gewinnst du. Das ist ein berühmtes Zitat von Mahatma Gandhi.
Zuerst ignorieren sie dich. Dann lachen sie über dich. Dann bekämpfen sie dich. Und dann gewinnst du. Was, wenn jemand kommt und eine Wahrheit verbreitet, die einem nicht gefällt? Nicht, weil sie nicht wahr ist, darum geht's gar nicht, aber sie gefällt einem einfach nicht. Und zu Beginn nimmt man das vielleicht gar nicht so ernst. Du lässt ihn einfach links liegen. Aber irgendwann nimmst du ihn dann doch wahr. Und nichts ernsthaft. Und dann wird es vielleicht irgendwann tatsächlich ernst. Und dann sagst du dir: Okay, wir müssen etwas unternehmen. Das geht ja nicht weiter. Und dann musst du standhaft sein. Und wenn du standhaft bist, dann kann es sein, dass du am Ende zu den Erfolgreichen gehörst. Gerade aus den Anfängen der Botschaft kann man sehr viel entnehmen, gerade für Leute, die heute diese Botschaft auch verbreiten möchten. Denn es gibt bestimmte Szenarien, die sich einfach wiederholen. Und manchmal genügt es wirklich im Leben des Propheten zu lesen. Ganz am Anfang hat man ihm überhaupt nicht ernst genommen. Das ist kein Problem. Lass ihn halt irgend so ein Typ. Und dann, als man ihn zum ersten Mal gesehen hat, war: Hau ab, was willst du? Aber irgendwann merkt man, das geht nicht mehr. Und dann hat man angefangen, alles Mögliche gegen ihn zu mobilisieren, in der Hoffnung, dass er irgendwann aufhört. Und als das gegen ihn nicht erfolgreich war, da hat man versucht, die Öffentlichkeit gegen ihn aufzubringen, mit all dem, was man über ihn gesagt hat: Zauberer, Lügner, Verrückter, etc. Aber warum? Warum verbreitet man so ein schlechtes Image über so jemanden? Warum fährt man eine Imagekampagne? Das ist ja übrigens auch nicht nur bei Religion so. Das wird auch gerne in der Politik gemacht. Warum macht man das? Man könnte jetzt sagen: Okay, um zu verhindern, dass andere Leute den Propheten zuhören. Denn wer hat schon einen Verrückten zu oder einem Zauberer? Und ja, das ist zwar richtig. Aber ich glaube nicht, dass das der Hauptgrund war. Das war vielleicht für Außenstehende, die aus Jemen kamen zur Pilgerfahrt und die dann hörten: Nur, es gibt ja einen verrückten Zauberer bei denen. Das hat das gleich gewährt. Aber die Leute, die wussten ja, dass der Prophet kein Verrückter ist und kein Zauberer. Die führenden der Operation haben sie ja getroffen und überlegt: Was können wir jetzt über ihn verbreiten? Wie können wir irgendwie seinen Image einen Schaden zufügen? Und die waren verzweifelt. Wir können auch nicht so sagen, die Leute kennen ihn ja. Er hat 40 Jahre hier gelebt. Und alles, was wir sagen könnten, ja, das erkennen die Leute sofort und dann laufen das als Lüge. Das heißt, für die Leute war das gar nicht so wirksam. Da hätte man diese Hoffnung gar nicht gehabt. Die sind nicht darauf eingefallen. Die Leute wussten, denn der Prophet ist kein Zauberer und kein Lügner und kein Verrückter. Trotzdem hat man das immer verbreitet. Trotzdem hat man immer diese Imagekampagne gefahren gegen ihn. Aber warum? Ich denke nicht einfach, damit die Leute ihm nicht glauben, sondern damit selbst, wenn sie ihm glauben, selbst, wenn sie sagen: Das ist die Wahrheit, dass sie ihm trotzdem nicht folgen. Auch wenn sie ihn hören, wenn sie ihn sehen, wenn sie ein paar Verse vom Koran wahrnehmen und wenn das ihre Herzen berührt, dass sie trotzdem sagen: Ich folge ihm nicht. Nicht immer dann, wenn sie überzeugt sind. Nicht immer dann, wenn sie an seinem Haus vorbeigehen. Sie hören einige Verse vom Koran und es ergreift ihr Herz und trotzdem folgen sie nicht. Aber wie kann das sein? Ein Mensch ist überzeugt von einer Wahrheit und akzeptiert sie nicht. Wie kann das passieren? Was hat mich denn davon abgehalten, Muslim zu werden? Auch zu dem Zeitpunkt, wo ich schon davon überzeugt war. Ich hatte ein Buch gelesen über das Jenseits. Ich war fest davon überzeugt, das ist die wahre Religion. Und trotzdem hat es noch einige Monate gedauert, bis ich den Islam angenommen habe. Aber es war der Grund dafür. Das war nicht die Religion an sich oder irgendwelche Dinge, die mich nicht überzeugt haben. Fünf Gebete oder Ramadan fasten oder so was. Regeln, Stränge, Verbote. Das war alles nicht der Grund. Nicht einmal, dass die Religion fremd war. Auch das hat mich nicht davon abgehalten. Mich hat eine einzige Sache davon abgehalten: das Image dieser Religion. Ich habe nur für mich gesagt: Du kannst doch nicht Moslem sein. Unmöglich. Diese komische Wüsten-Araber-Religion. Das geht doch nicht. Was, wenn die Leute sagen? Es war das Image, was mich abgehalten hat. Das funktioniert tatsächlich. Deshalb damals funktioniert und das funktioniert auch heute. Damals, wenn die Menschen einige Verse vom Koran gehört hätten und sie hätten gedacht: Das ist wirklich die Wahrheit. Aber ich kann dem doch nicht folgen. Das ist doch der, von dem die ganze Stadt sagt, er ist ein Verrückter. Wie, wie soll ich das machen? Ich wäre ja dann selber jemand, der auf diesem Verrückten reingefallen ist oder der einem Zauber zu Opfer gefallen ist. Das kann ich mir nicht antun. Dieses Imageproblem, das macht das manchmal schwer. Und das hat man so Zeiten. Heute ist es nicht mal so eine Imagekampagne gegen eine bestimmte Person, gegen manche bestimmte Person. Das ist auch richtig. Aber es ist auch allgemein die Religion an sich. Ich meine, wenn du die Zeitungen liest, welchen Eindruck bekommst du von demjenigen, der den Islam annimmt? Das ist doch jemand intellektuell ist, kein Professor oder die Blumen oder jemand, der mit meinem Leben steht. Das ist irgendwie Jugendlicher, der nicht klar kommt. Er sieht keinen anderen Ausweg aus seiner Sinnkrise. Er sucht sich irgendwas, wo er sich dran festhalten kann. Starke Menschen brauchen das nicht. Die kommen klar. Aber der Schwache, der, wenn der braucht ihn eine Religion, die eben Halt gibt. Ja, wer möchte dann diese Religion haben? Wer möchte denn dieser Schwache sein? Das ist heute genauso. Tatsächlich ist es genau umgekehrt. Der Schwache, das ist eher derjenige, der dem Druck der Gesellschaft nachgibt. Ich meine, das einfachste heutzutage ist doch das zu tun, was alle tun und das sagen, was alle sagen. Einfach nur nachplappern. Das einfachste heutzutage ist es doch tatsächlich ein liberaler Walker Atheist zu sein. Das ist nicht schwer. Aber Gott und Religion, dieses Mittelalter-Ding. Dafür musst du dich sehr bewusst mit einer Sache auseinandersetzen und dich dann für diese Sache entscheiden. Das sollte eigentlich von Stärke. Ganz allgemein, wenn du möchtest, dass Menschen dir folgen, dann solltest du auf dein Image achten. Ich weiß, das ist schwer. Heutzutage nicht so ganz leicht. Aber wir können es uns auch manchmal noch schwerer machen. Wenn es nur ein Image ist, was andere propagieren, dann okay, dann ist es nicht so schlimm. Schwerer geht es dann, wenn andere ein schlechtes Image von dir propagieren, um man lernt dich kennen und das trifft am Ende sogar zu. Darauf sollte man achten. Und Image umfasst vieles. Die Art, wie man redet, wie man sich kleidet, wie man mit den Menschen umgeht, wie man sein ganzes Leben führt. Das nehmen die Leute unter die Lupe. Jemand sein Unterhalt verdient, etc. Das kann so banal sein wie in einem Streit seine Emotionen nicht kontrollieren. Das passt nicht zu einem guten Image. Und das sind alles Dinge, mit denen man sich angreifbar macht, damit andere einem leicht einen Imageschaden zufügen können. Image, das ist eine Sache, die funktioniert. Es hält Leute davon ab. Image kann kein Kriterium für die Wahrheit sein. Das wissen wir alle. Aber es funktioniert in der Praxis. Das hat damals funktioniert und das funktioniert auch heute. Was bedeutet, man sollte schon darauf achten. Aber bei einer Imagekampagne geht es nicht nur darum, die andere Menschen abzuhalten, entweder, dass sie gar nicht erst zuhören, oder wenn sie dir zuhören und auch von dir überzeugt sind, dass sie dir nicht folgen. Es geht auch darum, dir das Leben schwer zu machen. Denn wenn man plötzlich die ganze Gesellschaft gegen dich ist, so schlecht über dich denkt, das erzeugt einen unglaublichen Druck. Wollten ja gerne direkt an den Propheten selber heran, aber er stand unter dem Schutz von seinem Onkel Abu Talib. Das heißt, an ihn konnten sie so direkt nicht ran. Sie konnten nichts unternehmen. Aber sie konnten es auf einem indirekten Weg. Was bedeutet: Okay, wenn du ein Leben nicht herankommst, weil es eine schützende Hand gibt, eine brauch eine geschriebenes oder ungeschriebenes Gesetz, dann versuchst du es eben über Umwege. Nicht direkt gegen ihn, sondern über die Öffentlichkeit. Und das versteht man ja dann schon. Die Botschaft kommt darüber. Okay, wenn du diesen Weg weiter gehst, dann wirst du die ganze Gesellschaft gegen dich haben. Das war auch eine der Gründe, warum sie das sagten, dass ein Verrückter, ein Zauberer. Bring uns doch ein Wunder. Warum sie zu den Leuten bei der Pilgerfahrt gegangen sind. Passt auch. Wir haben einen Verrückten in der Stadt. Das sind alles Dinge, die dafür sorgen können, dass man von seinem Weg abkommt, zurücktritt. Die Angst vor der öffentlichen Meinung. Und darauf muss man sich einstellen, wenn man diesen Weg gehen möchte. Dann darf man nicht davon ausgehen, dass man die Öffentlichkeit immer auf seiner Seite hat. Das ist etwas ganz Normales. Und noch dazu sind all diese Dinge eine Prüfung. Wie jede harte Prüfung, jede harte Zeit ist ja eine Prüfung. Aber was wird hier eigentlich genau geprüft? Dein Vertrauen in Allah. Dass du glaubst, Allah, der barmherzig ist, dass er dir am Ende Erfolg gibt, dass er auf der Seite der Gläubigen steht. Das wird alles auf die Probe gestellt. Ja, aber noch etwas. Noch etwas sehr Entscheidendes. Nicht nur, wie du überhaupt denkst. Du wirst geprüft, worum es dir im Leben überhaupt geht. Das zeigt sich in solchen Momenten. Was ist heutzutage in den Zeiten von Social Media besonders wichtig? Das Wichtigste überhaupt: Likes. Likes. Wie viele Leute gefällt das? Wie viel Zustimmung bekomme ich von anderen? Und das Schlimmste in Zeiten von Social Media ist: Was, der Shitstorm? Ja, das ist heute so. Das ist heute so. Aber wenn du diesen Weg gehen willst, dann darf das nicht dein Kriterium sein. Grundsätzlich möchte man natürlich nicht unbedingt Aufsehen erregen. Das sollte man vermeiden, wenn es nicht möglich ist. Aber das sollte nicht der Maßstab seines Handelns sein. Du kannst nicht all dein Handeln dem unterordnen. Und das wird auf die Probe gestellt. Worum geht es dir tatsächlich? Und das kommt in diesem Moment heraus. Wenn du dir vornimmst, du willst diesen Weg gehen, du möchtest diese Botschaft verbreiten. Was ist tatsächlich dein Ziel? Ist es wirklich so, dass du davon überzeugt bist, das ist die Wahrheit, das ist das Beste für die Menschen und du wirst von Allah belohnt dafür, dass du den Menschen diese Botschaft näher bringst? Gut. Denn wirklich die öffentliche Meinung nicht so sehr beeindrucken? Oder bist du diesen Weg gegangen, weil ja, weil du heute damit einen YouTube-Kanal mit 50.000 Abonnenten bekommst? Ja, das gefällt einem Menschen, ist klar. Ist auch nichts verboten. Ist, wenn anders gefällt, das tun auch andere. Es gibt sogar Leute, die damit ihr Geld verdienen. Natürlich. Aber sobald es schwierig wird, hören sie damit auf. Es zeigt sich, worum es dir dabei geht. Das kommt in diesem Moment heraus. Wie reagiert jetzt der Prophet auf all die Lügen, die über ihn verbreitet wurden? Wie macht man das heute? Wie macht man das in der Politik, wenn eine Seite eine Imagekampagne gegen die andere fährt? Was gibt es dann? Stimmt nicht, was die Leute sagen. Ich bin kein Lügner, ich bin kein Zauberer. Ihr wisst das doch. Das erfinden die Leute nur. Bringt mir einen Beweis. Die Leute kennen mich hier. Ich lebe in der Stadt hier seit 40 Jahren. Ich habe mein ganzes Leben so und so verbracht. Ich habe mich um die Weisen gekümmert, ich habe mich für die Armen eingesetzt, für Gerechtigkeit. Und jetzt sagen sie solche Dinge. Schaut einfach mal an. Das wäre doch eine eine Reaktion, die zu erwarten wäre. Das Lügen bei Ihnen. Und er hat auch jedes Recht, sich zu verteidigen. Und ja, wir haben ja gesehen, wie wirksam eine solche Imagekampagne sein kann. Also wäre das doch ein logischer Schritt, oder nicht? Tatsächlich machte der Prophet. Er hat nur eine Sache gemacht: weiter die Botschaft verkündet. Er ist einfach den Weg weitergegangen. Da hat sie nicht darauf eingelassen. Wenn die zu irgendeinem hingegangen sind, beispielsweise in Zeiten der Pilgerfahrt: Hey, wir haben hier jemanden in der Stadt. Dann ist er nicht so jedem einzelnen hinterher gegangen, sagt: Das stimmt aber nicht, was die über mich gesagt haben. Der hat einfach seine Botschaft erkundet. Denn die Gegner von ihm wollten ja genau das, dass er sich mit ihnen beschäftigt. Worum ging es ihnen? Warum haben sie all das gesagt? Was hatten sie davon, das Image des Propheten zu zerstören? Es ging ihm gar nicht um ihn und seine Person. Es ging ihnen noch um eine Sache: um zu verhindern, dass die Botschaft sich ausbreitet und nichts anderes. Und wenn er jetzt damit beschäftigt ist, sein Image aufzupolieren und diese Dinge alle gerade zu rücken, und das war mir viel zu viel. Das wäre ja völlig utopisch gewesen, dass er das schafft, dann hat er keine Zeit mehr, die Botschaft zu verbreiten. Und das war ja das Ziel. Darum ging es ja. Heute werde ich öfter mal angeschrieben, sagt doch mal was zu Stürzenberger. Der kommt immer eine Stadt und sagt XYZ dazu. Christlichen Missionare und was weiß ich nicht alles. Der sagt dies und das. Die Muslime sind so. Ja, ich weiß, was da alles sagt. Und man kann ihn nicht davon abhalten. So ist das normal. Aber warum machen all diese Leute das? Was treibt sie an? Es geht ihnen ja nur darum, dass sie diese Botschaft nicht weiter verbreitet. Du kannst manchmal kurz was dazu sagen, das überhaupt gar kein Problem. Aber es ist nicht Dinge, die einem großen Teil deiner Aufmerksamkeit verdienen. Deine Fokus, deine Aufmerksamkeit sollte woanders sein. Der Prophet dem ganzen damals überhaupt gar keine große Aufmerksamkeit geschenkt. Gar nicht. Der ist einfach seine Weg weitergegangen. Und wenn du deinen Gegner eins auswischen möchtest, dann macht es genauso. Nicht darauf reagieren. Das hoffen sie ja. Sie möchten ja, dass du dich mit ihnen beschäftigt. Mach einfach weiter. Das ist schwer für das Ego, ich weiß. Aber es hilft dir dabei, dein Ziel zu erreichen. Dein Ziel darfst du niemals aus den Augen verlieren. Ganz allgemein ist reagieren nicht immer das Mittel der Wahl. Manchmal ja. Es kommt immer darauf an. Aber manchmal kann man auch mehr erreichen, wenn man es nicht tut, wenn man es einfach ignoriert. Du hast ein Ziel vor Augen und du musst der Gedanken darüber machen, was sie diesem Ziel näher bringt. Nicht einfach sagen: Man muss was tun, man muss was sagen. Das ist nur emotionale Empörung. Ein Ziel vor Augen und dann den Weg weitergehen. Seinem Ziel nicht näher gebracht, wenn auf all die Anschuldigungen damals reagiert hätte und zwar hat das einfach gelassen. Und die Imagekampagne damals, da wurde nicht nur die Öffentlichkeit gegen ihn aufgebracht. Sie bestand auch darin, dass man versucht hat, den Propheten Salalah alles selber bloßzustellen. Das ging schlecht über seinen Charakter, denn an seinem Charakter gab es nichts auszusetzen. Und es gab keine Hoffnung, dass er auf irgendeine Art und Weise reagiert, die die Menschen von ihm abhalten würde. Nein, das nicht. Man hat ihn versucht auf andere Art und Weise bloßzustellen. Religiöse Fragen, die man ihm gestellt hat, in der Hoffnung, dass er sie nicht beantworten kann oder dass die Antwort ihn unweigerlich in einen Widerspruch verstrickt. Das wird auch heute noch gemacht. Also wir kennen alle diese Fragen. Es gibt so bekannte Fragen, die ja nicht deswegen gestellt werden, weil jemand die Antwort hören möchte. Kann es einen Gott geben bei so viel Leid in der Welt? Das sind so die Klassiker. Oder kann Gott einen Stein erschaffen, der so schwer ist, dass er ihn selber nicht tragen kann? Diese Fragen stellt niemand, weil er eine Antwort möchte. Die erste Frage nach dem Leid, manchmal. Aber in der Regel ist es nicht so, dass wenn du ihm eine vernünftige Antwort auf die Frage gibst, dass er dann sagt: Ach ja, okay, du hast recht, danke schön. Das wird nicht passieren. Und das ist bei den meisten anderen Fragen auch so. Welchen Sinn macht es, Kopftuch zu tragen oder kein Schweinefleisch zu essen? Manchmal ist es einfach nur, um eine Diskussion anzufangen. Und manchmal auch in der Hoffnung, dass der einfach keine passende Antwort dafür einfällt. Schweinefleisch, klar, damals ja keine Kühlschränke. Was soll jemand heutzutage noch vernünftiges darauf erwidern können? Aber selbst, wenn du kannst, es geht gar nicht um die Antwort. Die Hoffnung war dieser Frage ist einzig und allein, dass du keine Antwort hast, zumindest keine plausible, keine unangreifbare. Warum hat Gott XYZ erschaffen? Warum hat er das so gemacht? Warum nicht anders? Diese Frage könnte man bei jeder Sache hier im Universum stellen. Ich weiß nicht, warum, weil das so gemacht hat. Und jetzt ist nicht schlimm. Aber deswegen wird die Frage gestellt, solange, bis du irgendwann an einem Punkt kommst, du heute keine Antwort mehr einfällt. Wow, der weiß keine Antwort. Hey, voll die krasse Widerlegung. Und das war damals genauso. Man merkt wirklich bei der Sierra, wie sehr sich Geschichte wiederholt. Sie haben versucht, ihm Fragen zu stellen über die Religion, um ihn in eine Falle zu locken. Also Fragen, die ein Prophet ja wissen müsste. Und wenn es nicht weiß, wie kannst du dann ein Prophet sein? Jetzt machen wir das Problem bei ihnen, dass sie überhaupt keinen Schimmer von Religion hat. Ja, da war dunkel mal irgendwas in der Vergangenheit mit Ibrahim gewesen und Karma, das war das Haus, Verlass und Pilgerfahrt. Ja, das war alles da. Anbetung von einem einzigen Gott. Irgendwas klingelte da. Aber es war nicht so, dass sie so ein fundiertes Wissen hatten, dass sie den Propheten irgendwelche Detailfragen hätten stellen können, um ihn in eine Falle zu locken. Sie hätten nicht fragen können: Erzähl doch mal, wie ist genau dieser Brunnen Zamzam entstanden? Die wussten das doch selber nicht mehr. Er hätte ihn alles Mögliche als Antwort geben können. Sie waren ein Volk, zu dem schon seit Generationen kein Prophet gekommen ist. Wie alle anderen Minderjährigen, damit du ein Volk warst, zu dem vor dir kein Wagner gekommen ist. Klar, irgendwann 1500 Jahre früher war Ibrahim da gewesen, aber er war ja kein Wagner im Sinn. Er hat da die Stadt Mekka und die Religion dort begründet und die Generationen danach haben Allah alleine verehrt. Es gab ein Notar, dass sich der Götzendienst eingeschlichen, der vielleicht 500 Jahre alt war. Zur Zeit der komplett verloren und in dieser Zeit wurde die Verehrung des einen einzigen Gottes verloren gegangen ist. Ist niemand mehr gekommen, um das wieder zu korrigieren. Also, was haben sie gemacht? Wie stellst du jemandem Trickfragen über eine Sache, von der du keine Ahnung hast? Ich wussten, dass es aber in der Nähe Leute gibt, die Ahnung haben, nämlich Medina. Sind die Juden. Und die Juden kann sich aus. Und so haben sie dann in dieser Zeit Leute nach Medina geschickt, nur um Fragen zu besorgen. Wir sind dort zu den jungen gegangen und haben gesagt: Hey, ihr habt doch auch so einen ein Buch, Religionsdingen mit Propheten-Sachen. Was könnten wir diesen Typen, der auch sagt, er ist ein Prophet, wie das, was sie bei euch habt, was könnten wir ihn fragen? Und einmal haben sie den gesagt: Okay, dann fragt ihn nach Ismael und Josef, nach diesen dreien. Und davon war nicht auszugehen, dass überhaupt irgendjemand etwas davon wusste. Ja, klar, das ist vielleicht solche Personen gab in der Familie von Ibrahim, möglicherweise. Aber sie haben auch nicht gesagt, Ibrahim wusste man das ein oder andere. Aber das waren ja seine Nachfahren. Und sie sind die selbstverständlich davon ausgegangen, dass er davon keine Ahnung hat. Als denn mit diesen Fragen zum Propheten kam, hat und da hat der detailliert die Geschichte von dargelegt. Für uns ist heute normal, dass wir das kennen. Das ist nichts Außergewöhnliches. Und selbst derjenige, der diese Geschichte noch nicht kannte, der könnte heute leicht daran kommen. Damals war das etwas völlig Außergewöhnliches. Es gab keine Bibliotheken, kein Internet, Wikipedia. Selbst in der heutigen Zeit, oder sagen wir mal die Zeit vor dem Internet, da war das etwas Außergewöhnliches, wenn du einfach so etwas über irgendeine fremde Religion weißt, die bei dir überhaupt gar nicht präsent ist. Vor der Zeit des Internets, die ich ja noch miterlebt habe, wenn mir da jemand detaillierte Fragen zu einer Person in der Geschichte des Hinduismus gestellt hätte, ich hätte nichts darauf sagen können. Und so war das ungefähr damals. Aber der Prophet ist ja nicht von sich aus geantwortet. Er bekam eine Offenbarung. Und Josef und das, was gefragt wurde, das konnte er sehr detailliert beantworten. Ein anderes Mal schicken sie nach Medina mit dem gleichen Anliegen: Was können wir machen? Noch Fragen. Und die jüdischen Gelehrten antworten Ihnen: Stellt ihm drei Fragen. Die erste fragt ihn nach einer Gruppe von jungen Leuten, die sich in einer Höhle versteckt hielten und lange geschlafen haben. Und die zweite Frage fragt ihn nach einem Mann, der die Welt von Ost nach West bereist hat. Und die dritte Frage fragt ihn nach der Seele. Arabisch fragt ihn nach der Seele. Okay, gut. Sie kamen diese drei Dinge: die jungen Leute, die in einer Höhle lange geschlafen haben, der Mann, der die Welt von Ost nach West bereist hat, und noch die Seele. Und der Prophet ist antwortete ihnen: Ich werde euch morgen Bescheid geben. Und dann dauert es zwei Wochen, bis die Offenbarung kommen. Die Leute haben sie schon bei lustig gemacht: Was ist jetzt los? Hatte ich den böser Geist etwas verlassen? Warum hat es zwei Wochen gedauert? Der Prophet: Ich sage euch morgen, Inshallah, Bescheid. Aber selbst diese Begebenheit war gut. Denn heute sagen ja die Orientalisten an die Geschichten, die hat er ja von irgendwoher gehört und einfach weitergegeben. In diesen zwei Wochen, wo er kein Offenbarung zu ihm kam, konnte er keine Geschichten weitergeben. Und die Leute haben sich schon alle über ein lustig gemacht. Das war ein Moment, wo vielleicht der ein oder andere sogar schon Zweifel bekommen hat. Wäre er jemand gewesen, mit allen diese Geschichten parat hatte, weil er sich früher mal gehört hatte, auf seinen Reisen nach Syrien oder was man sich da alles zusammen formuliert, dann hätte er diese Zeit nicht abgewartet. Aber die Offenbarung kam nach zwei Wochen. Die Antwort auf die erste Frage, das ist die Geschichte zu Beginn von Sure Kahf, die viele von uns am Freitag lesen. Es sind die Leute, die sich eine Höhle zurückziehen und dort für 300 Jahre schlafen, mit neun Jahren noch dazu. Diese Geschichte ist bekannt. Und es werden sogar einige Details dort erwähnt, die selbst die Juden nicht kannten. Die zweite Frage wird am Ende von uns beantwortet. Es ist die Geschichte von Herrscher, der die Welt von Ost nach West bereist hat. Und die dritte Frage war nach der Seele. Die Seele ist etwas anders. Wenn man in der Geschichte zurückschaut, dann wird man viel Dinge finden, an die jedes Volk glaubte. Jedes Volk hatte eine Religion, in der mindestens ein Gott, manchmal sogar noch einige mehr verehrt wurden. Und in jedem Volk gab es auch den Glauben an eine Seele. Genauso wie es interessanterweise afrikanischen und südamerikanischen Völker und es gibt die Geschichte von einer großen Flut. Das findet man überall. Diese vier Dinge. Die Seele ist am Ende das, was nicht zu einem Menschen macht. Was macht dich zu dem, der du bist? Interessante Frage, oder? Warum bist du? Und dann könnte das liegt doch auf der Hand. Und das sind doch hier diese Zellen hier. Ja, aber die Zellen des Menschen, die werden alle zehn Jahre neu gebildet. Vor zehn Jahren existierte keine Zelle in deinem Körper, die du heute in dir trägst. Die wurden alle erneuert. Aber du bist jetzt kein neuer Mensch. Irgendwas bei dir ist gleich geblieben. Auch wenn alle Zellen in deinem Körper inzwischen ausgetauscht wurden. Könnte sagen: Ja, das ist die DNA, die ist gleich geblieben. Ja, das ist richtig. Aber bei einigen Zwillingen ist die DNA gleich. Trotzdem seid ihr zwei verschiedene Personen. Was macht dich zu der Person, die du bist? Ist nicht die DNA. Es ist nicht die Zelle. Es ist etwas anderes, was nicht alle zehn Jahre erneuert wird und was sich bei dir von jedem anderen Menschen unterscheidet. Es ist die Seele. Es ist die Seele. Aber was ist diese Seele genau? Und diese Frage hat Allah nicht beantwortet. Er offenbart am Ende von Sure Al-Isra: Und sie befragen dich nach der Seele. Sprich: Die Seele ist eine Angelegenheit meines Herrn. Und euch ist vom Wissen nur wenig gegeben worden. Das war tatsächlich eine der Frank Frage, ein Trick. Hätte er geantwortet, dann hätte ihn das als Scharlatan entlarvt. Denn über die Seele kann niemand Auskunft geben. Das ist eine Angelegenheit von Allah. Kein Mensch kann das genau beantworten. Hierbei die richtige Antwort, genau diese Frage nicht zu beantworten. Und auch hier zeigt sich, dass der Prophet ist kein Betrüger oder Wahrsager war. Wenn du diese Leute gefragt hättest, eine Antwort gegeben. Du kannst dir einfach irgendwas ausdenken. Es weiß ja sowieso niemand darüber Bescheid. Du kannst ihm doch über etwas, was die Leute nicht kennen, alles Mögliche erzählen. Sie können es ja nicht überprüfen. Aber er sagte einfach: Das ist alles Angelegenheit so, wie Allah es ihm offenbart hat. Hat jetzt eine ganze Aufwand was gebracht? Hat es den Propheten von seiner Mission abgebaut? Kein bisschen. Der ganze Druck, den sie aufgebaut haben, darauf hat er nicht reagiert. Was machst du dann, wenn jemand auf Druck nicht reagiert? Du versuchst ihn zu gewinnen. Biete ihm etwas an. Und das ist in diesen Kombinationen natürlich so verführerisch. Schau, auf der einen Seite der ganze Druck, den wir aufbauen. Und auf der anderen Seite: Hey, du musst nur aufhören, dann bekommst du dies und das. Es gibt die bekannte Begebenheit, wo man ihm angeboten hat, was, was möchtest du? Möchtest du der Herrscher sein? Wir machen dich zu unserem Herrscher. Suchst du Reichtum? Wir sammeln und wir machen dich zum reichsten. Suchst du eine schöne Frau? Sag nur Bescheid, das machen wir für dich. Klar, er hätte sich alles wünschen können, alles. Einfach nur, wenn er mit dieser Botschaft aufhört. Mehr gibt. Was, was gibt es noch? Ansehen, hatte er schon Reichtum, Herrschaft, eine schöne Frau, alles, was man sich wünschen kann. Aber er sagt einfach: Nein, danke. Wenn es irgendein anderes weltliches Ziel gegeben hätte, dann hätte er jetzt anfangen können zu verhandeln. Hätte er sagen können: Okay, das reicht mir nicht. Ich brauche noch dies und das. Ihr müsst von mir aus mit mir in den Krieg gegen die rüberziehen oder was auch immer. Aber sagt: Nein. Ihr könnt mir bieten, was ihr wollt. Nichts. Oder du bietest sie meinen Kompromiss an. Die bekannte Begebenheit von Soda, total Verwirrung war, hatte Kollege, sprich, wo ihr Ungläubigen. Der Hintergrund war hier ein Kompromissvorschlag kam zu ihm. Sag mal zu, lass uns doch folgendes machen. Also, du hast ja auch zum Teil recht und ja, ist nicht alles so ganz falsch. Wir machen folgendes: abwechselnd ein Jahr beten wir zusammen mit dir deinen Gott alleine an und du mit uns zusammen unsere Götter. So, wir fangen an mit unserem Göttern. Du bist jetzt ein Jahr mit uns zusammen unsere Götter an. Nächstes Jahr tauschen wir. Wir beten mit dir zusammen. Oder nicht? In einigen Dingen kann man ja Kompromisse machen. Klar, aber nicht in Fundamenten der Religion. Weiter Anbieter. Das Problem damals war, dass sie glaubten, dass für den Propheten Salalah aus dem Religion das gleiche ist wie für sie. Für sie war ja die Religion nur ein Mittel zum Zweck. Das war für sie ein Vorteil, ein Business. Ja, und dann überlegen sie halt, wie können sie diese Religion anpassen, um ein schöneres Business zu machen. Jetzt gibt es gerade diesen Krach mit den Muslimen. Wir versuchen diesen Krach irgendwie zu besänftigen. Ja, und das geht mit einem Kompromiss. Da wäre doch beiden Seiten mit gedient. Es ist heute auch das gleiche. Wenn die Leute fragen: Was gefällt dir am Islam? Was gefällt dir am Islam? Ich suche doch nicht eine Religion nach dem aus, was mir gefällt. Ich bin davon überzeugt. Genauso wie ich überzeugt bin, dass die Erde eine Kugel ist. Ich habe keine Vorteile daran zu glauben. Ich bin einfach so davon überzeugt. Das ist halt so. Derjenige, aber der dich so etwas fragt, er geht schon davon aus, dass für dich die Religion einfach nur eine Frage ist Geschmacks ist. Warum gefällt dir Vanilleeis besser als Schokoladeneis? Er glaubt gar nicht, dass eine Religion etwas ist, wie eine Überzeugung, die du in deinem Herzen trägst. Wenn er fragen würde: Was hat dich vom Islam überzeugt? Das ist okay. Aber was gefällt dir am Islam, dass du diese Religion angenommen hast? Das ist eine komische Frage. Und wenn alles nichts half, dann haben wir als letztes Mittel sogar die Folter in Anspruch genommen. Sagt eben, das war ein Schüler von ihm am Bass. Fragte ihn einmal: War es wirklich so schlimm damals in dieser Anfangszeit? Wirklich so schlimm? Und ihm das antwortete: Damals wurden die Leute so gefoltert und sie hatten nichts zu essen und nichts mehr zu trinken, dass sie manchmal nicht mehr gerade sitzen konnten. Manchmal wurden sie gefragt: Dann sind die Götzen von dem korreisch, sind das nicht deine Götter auch? Und die Muslime haben gesagt: Ja, nur damit sie die Folter loswerden. Und wenn sie gefragt wurden: Ist dieses Insekt da, dieser Käfer nicht auch dein Gott? Ja, ja, nur damit die Folter aufhört. So etwas zu sagen ist unter diesen Umständen erlaubt, wenn dein Leben unmittelbar gefährdet ist. Nicht einfach so. Gibt es eine eine bekannte Überlieferung? Er sagte: Die ersten Leute, die den Islam öffentlich bekannt gemacht haben, waren sieben. Der Prophet ist aus dem Propheten soweit geschützt durch Allah über seinen Onkel Abu Talib. Genauso durch seine Stamm. Aber was den Rest betrifft, haben sie richtig angenommen. Und sie haben sie auf die unterschiedlichsten Art und Weisen gefoltert. Sie haben Eisen genommen und auf ihrer, also heißes Eisen und damit ihre Körper bearbeitet. Sie haben sie rausgenommen in den Sand und in der Wüste gelassen und alle einer nach dem anderen haben nachgegeben und sie haben das gesagt, was die gleich von ihnen verlangt haben. Bis auf einer. Bis auf einer. Und wer das war, da machen wir beim nächsten Mal. Der Schalter sagt.