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Insider melden sich, Reaktion & weitere Fragen (Investforwomen)

Aktienrebell29:04

Transcription

Über 120.000 Menschen haben sich bisher mein Video angeschaut: „Gefährliche Anlagetipps für 100.000 Frauen – Reaktion auf Invest for Women“. Es gab viele Kommentare. Ich muss zugeben, dass ich sogar einen Fehler gemacht habe. Das Thema Frauen und Männer kam auf. Insider haben sich bei mir gemeldet. Ich habe also noch mehr rausgefunden. Und die Frage „Invest for Women“ hat sich bei mir gemeldet. Gehen wir es mal schrittweise durch. Das Ganze hat jetzt eine hohe Reichweite bekommen, und ich bin mir ziemlich sicher, dass die Betreiber von Invest for Women das auch mitbekommen haben, denn auch sie haben einige Kommentare bekommen und gab es eine Reaktion? Kam irgendwas bei mir an? Ich habe ja extra angeboten im Video, wenn es eine Reaktion gibt. Ich finde es total fair, die Präsenz zu machen und würde sie auch als Kommentar direkt anpinnen. Aber leider gab es nichts. Was es gab, war, dass irgendwann unter den Videos die Kommentare deaktiviert wurden. Ja, das heißt, auch dieses Video hat, glaube ich, wahrscheinlich durch mein Video 10.000 Aufrufe oder mehr dazugewonnen. Warum? Aber man sieht: Die Kommentare sind deaktiviert. Es wurden Videos hochgeladen vor 7 Tagen, vor 3 Tagen – überall sind aber die Kommentare deaktiviert, oder dass auch Kommentare auf anderen Plattformen mittlerweile einfach gelöscht werden. Das ist so zumindest die Aussage meiner Zuschauer. Na ja, das ist natürlich sehr schade, muss man sagen, weil wenn man sich eine Mission auf die Fahne schreibt – man möchte beispielsweise Frauen beim Investieren helfen – und man wird darauf hingewiesen, dass man hier falsche Dinge behauptet, und ich würde sagen, das war fair und sachlich, und das haben auch die meisten Kommentare so wiedergespiegelt. Dass ich ja einfach – ich habe dann zugestimmt, wenn Dinge richtig waren; wenn Dinge sehr schwammig formuliert wurden, habe ich versucht, die richtige Erklärung zu finden, die es sein könnte; aber wenn Dinge falsch waren, sie auch als falsch betitelt. Und das ist ja eine sachliche Kritik, und da kann man sich stellen, wenn man besser werden möchte. Wenn man eine faire Beratung liefern möchte, dann müsste man aber eben eingestehen, dass man ganz schön viele falsche Dinge behauptet. Und vielleicht scheitert es daran. Mein Angebot gilt weiterhin: Wenn man hier auf die Dinge transparent und sachlich eingeht, man kann unterschiedliche Wege wählen: Wenn man hier einfach einen Kommentar unter das Video setzt, oder das alte Video – ich bin da nach vorne – einfach um auch dieser Gegendarstellung einen Platz zu geben. Dann gab es tatsächlich einen Fehler, den ich auf meine Kappe nehmen muss, und ich habe das auch direkt in den Kommentaren geschrieben, auch direkt unter dem letzten Video angepinnt, und zwar: Klang der Ton bei beiden nicht sonderlich gut. Und dieser Fehler lag aber nicht an dem Studio-Setting, was die beiden Damen hatten, sondern es lag an mir. In meiner Bildschirmaufnahme wurde der Ton doppelt aufgenommen. Ich habe es nicht gemerkt oder nicht realisiert, dass der Fehler bei mir lag, und deswegen ist da Sound da nicht sonderlich gut. Den Fehler muss ich aber auf meine Kappe nehmen, hier zumindest die Soundqualität, da können die beiden nichts für. Deswegen, der Transparenz halber, gehen wir aber nun noch in Dinge rein, die diskutiert wurden. Z.B. wurde auch diskutiert, ob diese Followerzahl von 115.000 vielleicht auch daraus resultiert, dass hier Follower gekauft wurden, dass ist nicht ganz echte Follower sind. Wenn eben hier der Abgleich mit den tatsächlichen Interaktionszahlen ja stattfindet, dann könnte es tatsächlich darauf hindeuten. Dinge, die ich jetzt noch intern erfahren habe, die würden jetzt auch nicht dazu führen, dass ich an dieser These zweifle, die viele Kommentatoren aufgestellt haben. Nichtsdestotrotz glaube ich, dass hier schon eine relevante Reichweite besteht. Hier selber spricht man davon, über 3.000 Frauen beraten zu haben. Man hat ja auch ein vielleicht bis zu zehnköpfiges Team, also auch die müssen ja alle bezahlt werden, und hier werden unterschiedliche Wege gewählt. Also wir haben hier nur auf Instagram geschaut und auf ein YouTube-Video, das zu dem Zeitpunkt 35.000 Aufrufe hatte. Es wird einen Podcast geben, es wird bezahlte Werbung geben, auch Werbeanzeigen oder ganze Werbe-Seiten, die sich auf anderen Portalen eingekauft werden, wie wir gesehen haben. Also ich glaube, die Reichweite hier, die ist schon nicht zu unterschätzen, auch wenn Instagram allein da vielleicht nicht der beste Indikator ist.

So, und ein Thema gab es noch, was eigentlich kein Thema ist, was ich auf diesem Kanal groß behandeln möchte, weil ich hier übers Investieren spreche und das völlig unabhängig vom Geschlecht. Es spielt für mich einfach keine Rolle. Eine Falschaussage ist eine Falschaussage, egal ob sie von einem Mann oder einer Frau kommt. Und nichtsdestotrotz ist dieses Thema auch in den Kommentaren aufgekommen. Man kann auch sagen: Gut, bei über 120.000 Menschen, die das Video schauen, da gibt es jede Art von Kommentaren, und das ist auch nicht die überwiegende – na, der überwiegende Anteil. Also der überwiegende Anteil in Kommentaren wäre sehr positiv und auch sachlich, würde ich sagen, oder vielleicht auch ein bisschen erzürnt. Das kann ich aber jetzt erstmal niemandem verübeln. Was es aber auch gab, sind einfach viele Frauen, die das besonders schlimm fanden, was hier passiert ist, weil sie eben selber sehen, wie sie selber hier vielleicht – na ja, ich sag mal so – in eine Falle gelockt werden sollen oder einfach auf falsche Infos hereinfallen könnten, weil es hier ja genau für sie dann gemacht wird, und weil das einfach auch nicht positiv ausstrahlt. Das hat man auch wiederum in anderen Kommentaren gesehen. Da gleich noch mal zu. Aber man kann das eben auch aus zwei Seiten betrachten: Einerseits könnte man es positiv betrachten, dass etwas nur für Frauen gemacht wird, und andererseits wird ja hier eben auch das Geld an den Frauen verdient, und dann ist glaube ich wirklich die Frage, die jeder für sich selber beantworten muss: Haben wir denn das Gefühl, dass hier ein eher gutes oder ein eher schlechtes Geschäftsmodell ist? Und dann kann man vielleicht auch beurteilen, in welche Seite das hier ausschlägt und ob das der Frauenwelt eher zu Gute kommt oder eher schlecht für diese ist. Und was viele Frauen dann auch noch geschrieben haben, ist, dass sie vor allem diese Attitüde sehr nervig finden, dass Frauen hier nicht zugemutet wird – also, dass ja immer wieder gesagt wird: Investiert bloß nicht selbst, macht es nur mit Beraterinnen an eurer Seite. Der Punkt ist mir selbst in dem Moment nicht aufgefallen, aber als ich die Kommentare gelesen habe, fand ich sehr naheliegend und es wahrscheinlich was, was in der Männerwelt selten noch vorkommt, dass Leute einem erklären: Du als Mann, du musst dich damit gar nicht erst beschäftigen. Das ist vielleicht eher als selbstverständlich angenommen, dass man sich doch mal mit seinen Finanzen auseinandersetzt. Dann gab es wiederum eine Handvoll Kommentare, die in eine andere Richtung gingen, und ich nehme hier einen halbwegs repräsentativen raus. Ich muss nach diesem Video schon sagen, dass komischerweise nie Videos von anderen Männern so genau auseinandergenommen werden, obwohl es unzählige gibt, die noch viel schlimmere Fehlinformationen verbreiten. Warum nimmt man sich als Mann dann ein Video von Frauen her und nicht von den unzähligen Männern, die Fehlinformationen verbreiten? Hat einen komischen Beigeschmack. Und hier stimme ich mit dem Kommentar sogar in einigen Punkten überein, auch wenn ich finde, dass hier einfach ein sehr unfairer Vorwurf mitschwingt und vor allem, dass es einfach so ungeprüft als Kommentar reingeschrieben wird. Also, wenn man das ein Anliegen ist, dass hier nicht nur Frauen kritisiert werden, sondern genauso Männer – was ja erstmal ein legitimes und ich glaube auch ein Anliegen mit guter Intention ist – dann könnte man ja aber mal auf meinem Kanal recherchieren, auf wen ich sonst so reagiert habe. Und ich habe das allererste Mal jetzt auf Frauen reagiert und über zehn Mal auf Männer, sonst eben nur auf Männer, und da auch kritische Punkte angemerkt: Mark Friedrich, Kolja von Aktie mit Kopf, Vermieter Tagebuch, Marcel Fratcher, zuletzt Henrik Leber, auch zuletzt erst dabei gewesen, selbst Gert Komm habe ich mal kritisch beleuchtet, oder Frank Tholen – Namen mit nur Männern. Wenn man mir nach der Logik also etwas vorwerfen will, dann doch, dass ich männerfeindlich sein muss und nur Männer kritisiere. Also das ärgert mich tatsächlich, wenn einfach solche Kommentare abgesetzt werden. Das passiert immer wieder, das wird man wahrscheinlich nicht vermeiden können, die ungeprüft solche Vorwürfe in den Raum stellen. Da hoffe ich nur, dass jeder, der das liest, zumindest mal kurz vorher nachdenkt, bevor man vielleicht solche Vorwürfe übernimmt. Und der andere Punkt ist ja, dass doch hier Anlegerschutz für Frauen betrieben wird, wenn man auf die falschen Informationen, die dort getätigt wurden, hinweist. Ich habe es eingangs schon so gesagt: Aber falsche Information kennt für mich kein Geschlecht, und mir ist es völlig egal, eine Frau oder ein Mann – falsche Information verbreitet. Und allein hier zu differenzieren, ob ich jetzt nur falsche Informationen eines bestimmten Geschlechts korrigieren darf oder darauf eingehen darf, das ist ehrlicherweise nicht mein Ansinn. Und dann vielleicht aber auch noch mal eine andere Richtung, weil die Kommentare gab es auch da, wo tatsächlich höchstwahrscheinlich von Männern verallgemeinert auf die Frauenwelt geschlossen wurde, und das finde ich ehrlicherweise nicht sinnvoll und ich finde es auch nicht logisch und auch nicht rational. Also man muss einfach die Fähigkeit mitzubringen, zu differenzieren. Das hilft auch an der Börse, bei der Geldanlage sehr stark. Und zu sagen: Hier sind zwei Frauen, die Unsinn reden – ach ja, Frauen können ja nicht investieren, und wie blöd das doch alles ist. Wie gesagt, es waren jetzt vielleicht ein, zwei Handvoll an Kommentaren, und ich kann natürlich auch nicht kontrollieren, welche 120.000 Menschen auf mein Video kommen. Aber auch um das hier noch mal zu sagen: Den größten Unsinn in der Finanzwelt den erzählen immer noch Männer, das muss man einfach sagen, und das habe ich auch schon hier auf meinem Kanal gezeigt. Und das glaube ich auch nicht, weil es jetzt diese Geschlechterrolle gibt. Wahrscheinlich beschäftigen sich aktuell mehr Männer mit Finanzen oder gehen eher mal selbstbewusst damit raus und reden darüber, wie toll sie investieren und was sie nicht alles verstanden haben, und dann kommt da auch eher mal ja faktenfreier Unsinn bei raus. Aber beide Geschlechter können das sicherlich erzählen. Den meisten Unsinn den erzählen aber meiner Meinung nach auch Männer. Frauen sind sogar statistisch besser bei der Geldanlage, höchstwahrscheinlich deshalb, weil sie auch sich selber nicht so sehr überschätzen wie es Männern mal passiert. Also hier einfach nur meine Bitte: Das ganze differenziert betrachten, auch verstehen, dass Männer sehr viel Unsinn in der Finanzwelt erzählen können und das schon seit Jahrzehnten erfolgreich machen. Frauen könnten vielleicht etwas mutiger sein und öfter an die Börse gehen, damit sich die Anlegerquoten auch mal wieder etwas ausgleichen. Und Männer können durchaus etwas mehr Demut von Frauen bei der Geldanlage lernen. Statistisch würde das der Geldanlage helfen.

So, nun gab es ein paar neue Insights, denn das Video hat eine so hohe Reichweite bekommen, dass auch tatsächlich Kundinnen oder fast Kundinnen – also Frauen, die auch in dem Beratungsgespräch teilgenommen haben – sich bei mir gemeldet haben, aber auch Insider. Ich sag mal so, ganz grob: Menschen, die entweder dort arbeiten oder gearbeitet haben. Ich habe das natürlich auch gegengecheckt, was mir dort mitgeteilt wurde, also ob sich die Aussagen jetzt gleichen oder nicht, und sie gleichen sich tatsächlich ziemlich stark. Also es geht tatsächlich um ETF-Rentenversicherung und da auch Bruttopolicen, wo also Provision dran verdient werden, so wie ich es auch schon vermutet habe und auch in vielen Kommentaren dann noch mal geschrieben oder ebenfalls vermutet wurde. Und auch, wie vermutet, die Zielgruppe sind vor allem Anfänger. Man sieht auch auf den einschlägigen Bewertungsplattformen sehr viele positive Bewertungen. Ich glaube, das Problem ist dort tatsächlich: Das sind nicht die Menschen, die wirklich die Erfahrung haben, um prüfen zu können, ob das, was ihnen da erzählt wird, wirklich etwas taugt. Also man braucht eben ein gewisses Wissen, um das zu prüfen. Das ist nicht ganz trivial, und ich glaube, daran scheitert es leider an vielen Stellen. Ich habe mir ja auch tatsächlich nur zwei Videos angeschaut, basierend auf der Mail, die ich bekommen habe, mehr nicht. Und ein paar kleinere Funde gab es dann noch. Z.B. auf Instagram ist auch hier angepinnt: „Unsere Beratung ist wirklich kostenlos“. Gehen wir hier mal durch: „Unsere Beratung ist unabhängig und kostenlos.“ Ja, wie klappt das denn? Das haben wir uns ja auch gefragt. „Unabhängigkeit ist uns besonders wichtig. Wir haben keine festen Verträge mit bestimmten Anbietern. Das bedeutet, dass unsere Empfehlungen ausschließlich auf das Wohl unserer Kundinnen ausgerichtet sind.“ Ja, genau: Wie unabhängig man ist, wenn man für bestimmte Produkte bezahlt wird, das kann man noch mal hinterfragen. Und ja, man hat keine festen Verträge mit bestimmten Anbietern. Meines Wissens nach wird vor allem mit einem Anbieter zusammengearbeitet. Also das könnte man ja hier in einer Transparenzoffensive gern mal offenlegen. Spannend finde ich dann aber auch: „Wie verdient Invest for Women Geld? Unsere Beratung bleibt für dich kostenlos, weil wir Empfehlungen aussprechen und daraufhin bezahlt werden.“ Wohl gemerkt: Man ist unabhängig, sobald du dich für eine Anlagestrategie entscheidest, erhalten wir eine Vergütung vom entsprechenden Anbieter. Für dich entstehen keine Kosten. Diese Aussage ist nach meinem Verständnis faktisch falsch. Also Kosten entstehen natürlich, wenn diese Provision gezahlt wird oder diese Vergütung. Sie verdienen ja tatsächlich Geld. Wer soll das dann sonst zahlen? Diese Frage habe ich ja schon aufgeworfen, und ich würde sagen, wenn man es geschickt formuliert, kann man sagen: Die Beratung bleibt kostenlos, weil da findet ja auch noch kein Vertragsabschluss statt. Aber es sind Kosten, wenn die Beraterin eine Provision erhält. Also kann man ja auch gerne mal erklären, wie das hier wirklich gemeint sein soll, dass keine Kosten entstehen. Auf ein anderes Fundstück wurde ich in den Kommentaren meines Videos hingewiesen. Denn schon drei Wochen vorher gab es da die Frage unter einem Video – kann man jetzt leider gerade nicht mehr sehen – „Was habt ihr gegen den MSCI World?“ Und die Antwort lautet: „Nichts gegen den MSCI World, aber mit 60 bis 70 % USA-Anteil ist da weniger divers als viele denken. Der S&P 500 war in den letzten Jahren oft renditestärker und günstiger für europäische Anleger. Es kommt also immer auf die individuelle Strategie an.“ Die Folgekommentatoren sind recht fassungslos bei diesem Kommentar, aber man muss halt sagen, das ist wirklich faktisch völlig falsch. Erstmal natürlich sagen sie was gegen den MSCI World, dann sagen sie quasi, wenn man eine Spezi trinkt, würde man sagen: „Ah, lieber keine Spezi, denn da ist ja Cola drin, also trinkt doch lieber gleich eine Cola.“ Genau das sagen sie nämlich, weil sie den hohen US-Anteil kritisieren im MSCI World, um dann einen ETF zu empfehlen, der ausschließlich in die USA investiert. Es macht halt keinen Sinn. Und dann – also wirklich jeden Satz kann man hier kritisieren. „Der S&P 500 war in den letzten Jahren oft renditestärker.“ Das ist kein Argument für eine Geldanlage. Was in den letzten Jahren passiert ist, lässt sich nur besser an Anleger verkaufen, die das nicht einschätzen können. Und auch das hat nichts mit einer individuellen Strategie zu tun. Na ja, diese Punkte die sind uns ja zum Glück mittlerweile bekannt. Aber dann gab es auch noch einen anderen Punkt, denn eigentlich mischen hier nicht nur Frauen mit, sondern wenn man sich einfach mal die Struktur anschaut, und zwar bei North – schauen wir auf die Invest for Women GmbH – dann sehen wir folgendes Konstrukt: Jenny Walter – die haben wir in dem Video gesehen – ist Geschäftsführerin der Invest for Women GmbH, aber auch Geschäftsführerin der Invest for Kids GmbH. Also wir haben hier vielleicht noch mal ein ähnliches Modell. Und schauen wir hier drauf, sieht das ja schon irgendwo ähnlich aus: „Kostenlose Beratungen sichern. 5200 Eltern vertrauen uns.“ Die Invest for Kids GmbH und die Invest for Women GmbH sitzen an der gleichen Adresse, genauso wie die For Invest GmbH, und hier ist dann auch ein Bogdan Jakusenko Geschäftsführer, genau wie der Invest for Kids GmbH, also zusammen mit der Jenny Walter. Also der Bogdan Jakusenko ist Geschäftsführer der For Invest GmbH, die wiederum zu 50 % an der Invest for Women GmbH beteiligt ist. Also wir sehen: Das ist ja ein sehr eng verbandeltes Konstrukt. Eben jener Bogdan Jakusenko war dann auch in bestimmten Podcasts zu Gast, beispielsweise bei Behind the Millions: „Wie man eine Finanzberatung aufbaut.“ Oder Boxen als Mindsetschule, oder auch: „Er hat Deutschlands Finanzbranche revolutioniert.“ Und in der Beschreibung steht: „Es war – es vor 5 Monaten – der Gründer eines der am schnellsten wachsenden Finanzberatungsunternehmen in Deutschland.“ Hier gibt es ebenfalls ein gleiches Podcast-Setup. Schauen wir nun mal in ein paar Auszüge rein, vielleicht kommen ja ein paar Dinge bekannt vor. Vor allem was wir halt natürlich auch schon – schon Jahre prophezeit haben – ist, dass das halt eben im Vergleich zu unserem Konzept nicht sicher ist, dass die Kosten oder die Steuern oder sonst was genauso bleiben wie sie aktuell sind. Und das, was wir jetzt die ganze Zeit prophezeit haben, wird jetzt auch Wahrheit, weil ja hier geht es um steigende Kosten für Trade Republic und Co. Es geht wieder um Konditionssicherung, um Steuern, dann geht es um den MSCI World, warum er dein Kind nicht reich macht. Können wir auch eine Topstrategie aufstellen, die den MSCI World bei weitem – bei weitem schlägt? Oder auch an dieser Stelle, da ist dann wirklich sehr, sehr speziell wichtig, einfach zu schauen: Gibt es Möglichkeiten, einfach die schlechten Unternehmen rauszusieben aus dem MSCI World und dementsprechend dann nur noch die sehr guten Unternehmen mit dabei zu haben, dass wir also hier auf die Unternehmen bauen, die auch eine zukunftsträchtige Ausgangssituation aufweisen. Und dann kommt ja – man merkt schon – ein exakt ähnlicher Talking Point, den wir auch vorher hatten. Na, im World, der wird hier noch ein bisschen positiver dargestellt, muss man sagen, aber dann wird wieder gesagt: Na ja, aber da sind ja auch ein paar schlechte Unternehmen drin, und dann finden wir nicht doch noch irgendwie einen besseren ETF, wahrscheinlich wieder den S&P 500. Wir haben ein Video: „Warum ein Depot kein gutes Investment für dein Kind ist“, weil beispielsweise auch gesagt wird: Kondition und Steuern, die sind ja nicht fix, das könnte ja steigen. Wo ich dieses Konditionsargument so ein bisschen kurzgegriffen finde, dass man sagt: Kauf doch lieber eine Versicherung, die hohe Kosten hat, denn dein Depot beim Neobroker ist viel, viel günstiger, aber die Kondition können sich ja ändern. Auch hier nur – also die Kondition, klar, die können sich auch mal ändern, aber die sind – wenn man 100 Jahre zurückschaut – sinkende Gebühren; wenn man 10 Jahre zurückschaut – sinkende Gebühren. Also, dass man jetzt auf einmal die riesige Kehrtwende hat und deswegen von vorne rein hohe Gebühren in Kauf nehmen sollte – die Logik erschließt sich mir noch nicht. Oder auch hier, dann geht es schon darum, dass man auch ETFs nutzt und den Sinn von ETFs sieht, aber dass dann auch die aktiv gemanagten Fonds dann doch noch irgendwie interessant sind. Das wird hier so begründet: „Was würdest du denn dann jetzt sagen? Was – was ist denn jetzt besser? Würdest du jetzt nur auf eine Sache setzen? Äh, nee, würde ich persönlich nicht, weil sowohl ich nicht, als auch du nicht, als auch vermutlich die wenigsten anderen können in die Zukunft schauen und wissen, was jetzt in 15, 20 Jahren werden jetzt Fonds oder ETFs besser gelaufen sein. Am Ende von daher empfehlen wir bei uns in der Strategie auch ja immer eine Mischstrategie aus beiden Varianten, weil Fonds haben einfach – muss man ganz sagen – beim Thema Kosten die Nase hinten, wenn es um den direkten Vergleich geht zu ETFs, aber dafür hat man einfach auch noch einen Fondsmanager, der auch in Krisensituationen auch sehr gerne mal eine Notbremse ziehen kann und dementsprechend auch größere Verluste in Krisen vermeiden kann.“ Wohin das erzählt auch Dirk Müller immer und andere performt damit konstant. Also typische Argumente, die man hier hört und jetzt auch keine so haarsträubenden falschen Aussagen, wie wir sie im anderen Video hatten, das müssen wir hier der Fairness halber auch sagen. Und trotzdem dieses Sprechen, dass die aktiven Fondsmanager ja in Crash rechtzeitig die Notbremse ziehen – die zeigen sich in der Praxis einfach nicht, das zeigen die Zahlen nicht, das schaffen die nicht. Wenn man das möchte, sollte man lieber über die kluge Asset Allocation nachdenken und nicht zu wissen, ob in 15 oder 20 Jahren ETFs oder aktive Fonds besser performen werden. Also im Mittel ist die Frage eigentlich ziemlich klar zu beantworten: Es werden ETFs sein, einfach wenn wir davon ausgehen, dass wir tausende, zigtausende ETFs und Fonds haben, die im Durchschnitt wahrscheinlich so roundabout die Marktrendite haben werden. Wenn ETFs im Schnitt 0,2 % Kosten, aktive Fonds aber 2 %, und da ist dann Ausgabeaufschlag noch nicht mal mit drin, dann müssen ETFs im Durchschnitt besser performen. Und das ist auch nicht so, dass wir da in der Vergangenheit ungefähr bei 50/50 waren, so wie das hier dargestellt wird, sondern über Zeiträume von 15 bis 20 Jahren haben 85 bis 98 % der ETFs outperformen. Aber gut, das möchte ich jetzt gar nicht in jedem Detail vertiefen. Das finde ich nur schon erstaunlich, dass natürlich die Struktur ganz klar zeigt, welche Zusammenhänge es da gibt, aber dass auch die Aussagen sich dann noch mal sehr ähneln und das Ganze hier von außen erstmal nur auf eine andere Zielgruppe maßgeschneidert wird.

Basierend auf meinen Erkenntnissen habe ich ja noch mal ein paar Fragen und vor allem auch Fragen, die man sich stellen sollte, wenn man vielleicht tatsächlich auch ganz grundlegend – nicht nur jetzt bei den gezeigten, sondern grundlegend bei so einer Beratung landet. Das ist glaube ich sehr nützlich für alle, die hier beteiligt sind. Vorab möchte ich auch noch mal sagen, was ich hier dem Ganzen zugutehalten muss oder wo finde ich auch mal die positiven Dinge hervorheben muss: Grundsätzlich gibt es auch schlimmere Dinge als eine ETF-Rentenversicherung zu verkaufen. Wichtig ist aber schon zu verstehen: Produkte sind nicht per se gut oder schlecht, sondern es geht darum, was man damit erreichen will und ob sie zu einer bestimmten Person, einem bestimmten Ziel passen. Und dann könnte es ja sein, dass eine ETF-Rentenversicherung da wirklich optimal geeignet ist. Das finde ich aber nur raus, wenn ich transparent informiert werde, alle Pro und Kontra, keine Falschinformationen mir erzählt werden, Leute, die auch ihr Fach verstehen. Dann kann das Ganze passieren. Wenn das Ganze nicht passiert, dann habe ich höchste Zweifel, dass hier konsequent gute Beratungen stattfinden. Ganz grundlegend gesprochen: Trotzdem: ETF-Rentenversicherungen sind als Produkt nicht per se zu verteufeln. Es ist recht kompliziert, das zu berechnen, auch weil da viele Annahmen reinfließen und auch viel Ungewissheit. Für mich spricht vor allem dagegen, dass es sehr unflexible Produkte sind, und ich die Flexibilität viel lieber mag. Und selbst wenn sich das Ganze gut ausgeht, dann ist es jetzt auch nicht so, dass man damit wahnsinnig viel besser da steht als mit einem normalen ETF-Sparplan. Meistens sind die Hochrechnungen, gerade dann, wenn hier hohe Provisionen noch inkludiert sind, meiner Meinung nach zu optimistisch oder ignorieren bestimmte Faktoren. Aber ganz grundsätzlich zu diesem Anlageprodukt und auch was ich jetzt sagen muss: Nicht jeder, der im Kontext von Invest for Women beispielsweise ist, sollte verurteilt werden oder ist per se schlecht. Es gibt auch einige, die da gearbeitet haben oder auch Kundinnen, die mir berichtet haben, dass sie im Grunde eine gute Beratungserfahrung gemacht haben. Da ging es dann tatsächlich ganz konkret aber um ja selbstständige Beraterinnen, die dann also auch nicht direkt angestellt waren bei Invest for Women, und wo man durchaus sagen muss: Das klang okay. Man kann sicherlich drüber streiten: Braucht man die Beratung überhaupt oder nicht? Ist das kosteneffizient? Das ist ganz individuell. Ich bin eher der Fan davon, das dann selber zu machen, aber es wurde da zumindest transparent informiert, oder die Informationen, die da gegeben wurden, die klangen vernünftiger als das, was hier in dem letzten Video gezeigt wurde. Gut, und ich hatte dann ja auch angeboten: Wenn hier ein Kommentar drunter gesetzt wird, dann pinne ich den an, um dem Ganzen auch unter meinen Zuschauern eine Sichtbarkeit zu geben. Was mich dann z.B. interessieren würde, nachdem jetzt noch mehr Infos bekommen habe: Es wurde ja immer wieder darauf auch eingegangen, in einem Kommentar, den wir gesehen haben, aber auch im Video: Die individuelle Beratung ist sehr wichtig. Wie individuell sind denn die ETF-Portfolios, die die Kundinnen da in der Praxis bekommen? Das würde mich mal interessieren, wenn das offen gelegt wird, und ob das jetzt wirklich für jede Kundin ein individuelles Portfolio ist oder ob es nicht vielleicht manche Portfolios gibt, die dann aus drei ETFs bestehen, die recht US-lastig sind, obwohl man ja immer das hohe US-Gewicht kritisiert, die die meisten Kunden dann bekommen. Diese Frage wird mich interessieren. Und was mich auch interessieren würde, ist das rechtliche Fundament dieser ganzen Beratungen, denn auch das wurde in den Kommentaren mehrfach geschrieben: Es gibt hier eine Zulassung gemäß Paragraph 34d der Gewerbeordnung, und damit hat man die Berechtigung, Versicherungsprodukte zu vertreiben. Die Berechtigung 34f würde aber Finanzanlagen vermitteln lassen. Bei der ETF-Rentenversicherung handelt es sich auch um eine Rentenversicherung. Das passt also hier. Es gibt jetzt ja aber sehr viele unterschiedliche Beraterinnen. Also das Expertenteam von Invest for Women, die URL heißt ja auch investforwomen.de/berater, und das sind dann Investmentexpertinnen, und hier gibt es ganz viele Rezensionen, die sich auch auf Beratungen hier beziehen. Und auch die Selina war ja in dem Video zu sehen und hat gesagt, dass sie wieder mal eine Kundin beraten hat und ihr auch vom MSCI World abgeraten hat. Das wäre ja mal interessant zu wissen, wer dann hier eigentlich alles welche Zulassungen hat und welche Werdegänge auch dahinterstecken. Also welche Kompetenzen stecken dahinter, mit dem man dann auch hier tausende Frauen berät. Und ich möchte nur einmal der Vollständigkeit halber hinweisen, dass ihr sollten völlig normale Fragen sein. Ja, also das ist einfach wirklich die Grundlage dessen, wenn man Dinge macht, die zulassungspflichtig sind, dass man dann natürlich fragen kann oder das Offenlegen kann, welche Zulassung es hier gibt und auch welche Kompetenzen es gibt, wenn andere Leute beraten werden. Also das ist das typischste, gerade im Finanzbereich. Deswegen da würde ich mich sehr freuen, wenn es dazu noch mehr Kontext gäbe. Ganz grundlegend, wenn man vielleicht auch in einer solchen Beratung landet, erstmal ganz offen gestellt, weil ich glaube auch wirklich, das gibt ganz viele Berater, wo man einfach ein paar Fragen grundlegend mit reinnehmen sollte und auch Dinge, die ich jetzt hier vielleicht gelernt habe nach diesen Hintergrundgesprächen. Also die Frage, die man sich stellen sollte: Wenn ich da etwas in einem Beratungsgespräch gezeigt bekomme, werden mir auch die Alternativen vorgestellt? Werden die die ganze Zeit schlechtgeredet und vielleicht auch mit falschen Infos? Wenn es da ganz konkret um diese Infos geht, warum Neobroker so ganz schlecht sind und unter MSCI World und warum man gar nicht selbst anlegen sollte, dann hoffe ich, habe ich da im letzten Video ausreichend Kontext dazu gegeben, damit man das für sich selber auch besser einschätzen kann. Dann kann man ja auch mal fragen, welche Zulassungen dahinterstecken. Auch diesen Kontext habe ich hoffentlich gegeben. Diese Fragen kann man sicherlich auch hier mit reinnehmen. Dann ganz wichtig: Werden mir die Kosten transparent erklärt? Also, wenn immer wieder behauptet wird, dass Dinge kostenlos sein, dann würde ich mal die Frage stellen, wie sich dann eine solche GmbH finanziert. Und die Begriffe „unabhängig“ und „kostenfrei“ würde ich mal stark hinterfragen. Noch mal: Das heißt auch nicht, wenn man jetzt diesen Begriff „unabhängig“ mal kritisieren kann, das ist ja per se gar nicht so schlimm, wenn das irgendwo zumindest offen gelegt wird, oder vielleicht gibt es ja da Interessenkonflikte, aber sie bieten einen gewissen Spielraum oder sagen: Gut, hier gibt es zwei Produkte, bei dem würden wir jetzt mehr verdienen, aber das andere ist ja dann doch besser. Ich glaube, da jeder auch schon mal solche Erfahrungen gemacht hat, wo Leute trotz Interessenkonfliktes dem nicht nachgeben und einfach die bessere Lösung für den Kunden empfehlen. Auch das gibt es, das kann möglich sein, aber dann sollte man zumindest eine Transparenz darüber schaffen: Welche Provision wird ja beispielsweise gezahlt, wenn Beratungen abgeschlossen werden? Wenn es heißt, dass die Rendite oder die Kosten vielleicht 1 % betragen, das ist in der Regel auf den jährlichen – also ein jährlicher Betrag ist quasi eine jährliche Renditeminderung. Das ist etwas ganz anderes als: Ich investiere über die Lebenszeit 100.000 € und zahle dann 1.000 € an Kosten oder an Provision. Also das hier bitte auch mit prüfen. Dann der vierte Punkt: Zu schauen, welches Renteneintrittsalter dort eigentlich angegeben ist, weil auch da scheint es Unterschiede zu geben und die Frage mal mitzunehmen: Wenn höhere Renteneintrittsalter angegeben werden, vielleicht auch welche, die sogar über der durchschnittlichen Lebenserwartung liegen, wo die allermeisten – also statistisch leider nicht mehr leben werden und das Recht haben, keine Beiträge mehr in ihre Rente einzahlen zu wollen. Wenn das Ganze angegeben wird, was die Hintergründe sind und ob das eventuell Auswirkungen hat auf die Provision, die die Beraterinnen oder Berater erhalten. Und der fünfte Punkt: Wie werden eigentlich die Produkte verkauft? Werden sie beispielsweise damit verkauft, dass die Rendite in den letzten Jahren ja besonders toll war? Das ist ein wahnsinniges Warnzeichen. Und auch bei dem Label „nachhaltig“: Hier tut man was Gutes für die Welt, muss man sagen. Das wird mittlerweile leider auch viel für Marketingzwecke missbraucht. Also das sind so fünf Punkte, die ich ganz konkret mal hinterfragen würde, wenn ich ein Beratungsgespräch habe. Wirklich ganz grundsätzlich auch gemeint, die ich vielleicht hier so aus dem Case mal gelernt habe oder mitnehmen würde. Und allein das zu beachten führt glaube ich schon zu viel, viel mehr Anlegerschutz und zu viel weniger Fehlentscheidungen in Deutschland, die leider immer noch durch solche Beratungsfälle entstehen können. Vielleicht auch hier abschließend was, glaube ich, schade ist, und das haben auch einige in den Kommentaren angemerkt: Wie kann das dann eigentlich sein, dass sich einfach so hinsetzen darf und wirklich haarsträubende Fehlinformationen verbreitet, die tatsächlich eher darauf hindeuten, dass man nicht wirklich viel von der Materie versteht und trotzdem Menschen dazu berät und damit auch noch Geld verdient? Ja, also es wäre ja vielleicht okay, wenn man sich mal in einen Podcast setzt und man redet über seine Gedanken zur Geldanlage, sagt aber, dass man sich selber nicht sicher ist. Da habe ich ja gar nichts gegen. Aber wie ich schon eingangs gesagt habe: Hier kommen ja ganz viele Punkte dazu, wie überheblich man hier auftritt, wie man andere Dinge schlecht redet, wie man dann sogar ein Geschäftsmodell dahinter baut, dass man wirklich in die Eins-zu-eins-Beratung geht, wo es um die Altersvorsorge und am Ende damit auch große Summen geht, die die entsprechenden Menschen in nicht so flexible Produkte investieren, und das sollten sie, wenn dann auch bestens informiert tun. Aber wer kümmert sich auch darum, dass sowas irgendwie kontrolliert wird? Also es gibt ja unterschiedliche Institutionen, beispielsweise hier im Impressum sehen wir, dass wir haben eine Aufsichtsbehörde und zwar die Industrie- und Handelskammer zu Kiel, beispielsweise IHK Schleswig-Holstein, oder es könnte vielleicht auch die BaFin sein, wenn das in die Finanzempfehlungsrichtung geht, oder auch die Verbraucherzentrale Schleswig-Holstein, oder vielleicht ja auch das Unternehmen, dass die Kunden bekommt. Also es gibt ja anscheinend ein Unternehmen, habe ich erfahren, an das vor allem die Kunden vermittelt werden. Also quasi wird hier in der Beratung das Rentenversicherungsprodukt eines Unternehmens größtenteils verkauft. Auch da könnte man ja genauer hinschauen: Wer einem das Ganze zuschacht und auch mit welchen Versprechungen, ob oder inwieweit dem Ganzen dort nachgegangen wird, das weiß ich stand heute leider nicht. Aber hier haben glaube ich viele die Hoffnung darin, dass es irgendwie Behörden gibt, die eine gewisse Aufsichtspflicht haben, und damit meine ich ja auch gar nicht, dass man einfach nur ja Leute dann stumm schalten soll oder dass man hier jetzt Leute, wo ich vielleicht anderer Meinung bin, dass man dafür sorgen sollte, dass die ihre Meinung nicht mehr äußern dürfen, sondern einfach nur, dass man sich das objektiv anschaut, dass man sich anschaut, welche Regulatorik es da gibt und ob hier Anleger oder Anlegerin geschützt werden müssen. Das ist eine wichtige Sache finde ich, und genauso würde ich auch es niemals abstreiten können, dass ich ja auch da geprüft werden könnte, wenn jemand sagt: Hier hat jemand eine gewisse Reichweite und erzählt Dinge, und wenn ich offensichtlichen Unsinn erzähl, das vielleicht auch wiederholt, dass dann da irgendeine Institution mal zu mir kommen muss und sagen muss: Ja, hier Jannis, das ist jetzt vielleicht nicht ganz sauber, das lässt du jetzt mal lieber, oder du stehst jetzt unter Beobachtung, wie auch immer. Das ist doch nur fair. Wie kann man das jemals abstreiten, wenn man im Interesse hat, was Gutes für die Anlegerwelt zu tun? Und ich habe meine Hoffnung zumindest, dass die entsprechenden Institutionen einfach nur den grundsätzlich prüfen und dahinterher sind. Denn auch das sei vielleicht abschließend so als persönliche Note gesagt: Mir macht es ja gar nicht Spaß, Leute schlecht zu reden oder Leuten aufzuzeigen, dass sie falsche Dinge behaupten. Also tatsächlich, das ist jetzt nicht kein Lieblingshobby von mir, und mir fehlt ehrlicherweise eigentlich auch die Zeit, da so tief reinzugehen. Jetzt – also es war ein langes Video, jetzt ein zweites Video, und wie viele Kommentare da reingekommen sind und wie viele Infos mir da noch zugetragen wurden, was ich ja gar nicht so habe kommen sehen. Und auch die rechtliche Legitimität, da so reinzugehen, die habe ich ja gar nicht. Die haben ja nur die Institution, und ich posune hier auch nicht alles einfach so raus, was mir zugetragen wurde. Deswegen sehe ich grundsätzlich schon eine wichtige Aufgabe darin, und ich finde ehrlicherweise, das machen ganz schön wenige Fin-Influencer in Deutschland, dass sie auch einfach kritisch in bestimmte Themen reingehen. Ich habe das Gefühl, da macht so jeder sein Ding und nimmt das einfach so hin, wenn andere Fehlinformationen verbreiten, vielleicht auch, weil es unangenehm ist, da in diese kritischen Punkte reinzugehen. Aber wenn man etwas Gutes für die Anlegerwelt bezwecken will und wenn man große Schäden auch vermeiden will, dann ist es glaube ich notwendig. Und nichtsdestotrotz kann es hier nur zu einem gewissen Punkt von Fin-Influencern oder von Leuten wie mir getrieben werden, und an anderer Stelle muss es gewisse Institutionen geben, die da einfach in die Verantwortung treten und dem hoffentlich dann auch nachkommen. Aber dabei belasse ich es für heute. Wenn ich jetzt noch nicht genug Futter geliefert habe, warum man hier vielleicht zustimmende oder auch kritische Kommentare da lassen kann oder vielleicht einfach eine Meinung da lassen kann, im Optimalfall dann sehr, sehr gerne. Und wenn es mal andere Anlässe gibt, andere Personen, Institutionen, whatever, wo ich mal einen Faktencheck durchführen sollte, dann natürlich auch gerne einfach in den Kommentaren schreiben oder mir eine Mail zukommen lassen, wie das hier der Fall war. In diesem Sinne: Vielen Dank und bis zum nächsten Mal.