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Sorgen loslassen | Kopf frei bekommen | Flow erzeugen | Vera F. Birkenbihl Meditation & Achtsamkeit

Lernen der Zukunft Andreas K. Giermaier13:12

Transcription

Er sagt: Stellen Sie sich vor, wir haben eine religiöse Zeremonie, und wir wollen mit dem großen Elefanten durch die kleine Dorfgasse gehen. In dieser Zeremonie dann ist das Problem der Rüssel des Elefanten, der ist immer in Bewegung – lebensgefährlich. Also, was macht der relevante Treiber? Er gibt dem Elefanten einen „Start-zum-Tragen“. Dann trägt der Rüssel den „Start“, bewegt sich nichts, können Sie durch die enge Gasse mit dem größten Elefanten.

Und er sagt: Unser Geist ist wie der Elefantenrüssel, immer in Bewegung. Und mit dem Mantra geben wir ihm den „Start“, also den Geist ruhig stellen in Zeiten von Stress, Problemen, Konflikten etc. Den Geist ruhig stellen – hier und jetzt. Übungen haben Sie schon kennen gelernt. Wir haben auch schon darüber gesprochen, dass man Flow erzeugen kann. Habe ich gestern klar ausgedrückt, wo Frau passiert ja Geld. Das ist die Fähigkeit, wo wir uns langweilen, weil wir es gut können. Hier ist es zu schwer, und dazwischen ist Flow – immer außerhalb des Rahmens was ich gerade kann, einen Millimeter weiter kann ich. Folge, wo sich diese Tätigkeit ausführen lässt. Das kann man, wie gesagt, vom Geschirr waschen über Duschen, Wäsche waschen und so weiter bei jeder Tätigkeit machen. Ist eine ganz besondere Art von Hier-und-Jetzt-Übung und hilft uns wesentlich lockerer zu werden, wenn wir das öfter tun.

Jetzt, wer von Ihnen hat schon mal meditiert? Schon sehr viele. Haben Sie schon in ihren Seminaren Meditation vorgeschlagen für ihre Teilnehmer? Darf ich Ihnen dazu noch einen Tipp geben, was ich bei Meditation immer dazu sage? Der eine Punkt ist: Schlagen Sie eine Mantrameditationsvor oder eine, wo man die Atemzüge zählt. Wer macht Mantras? Hand hoch. Einige. Wer macht Atemzüge zählen? Mehrere. Gut. Jede Technik ist recht. Also, für die, die sich noch nicht intensiv befasst haben: Meditation ist nichts anderes als: Ich hinsetzen, zum Beispiel zehn Minuten lang, und versuchen, den inneren Monolog zu stoppen. Der innere Monolog – Selbstgespräche des kleinen Egos – erhält sich ständig wach und an sich selbst dran, indem er redet. Wenn er aufhört zu reden, hat er Angst, sich zu verlieren. So waren wir ständig diese Gedanken im Kopf. Ich glaube, es ist Pierce, ich glaube, es ist Pierce, der in seinem Buch auch sagt, dass das im Alter von circa zwölf Jahren passiert. Kleine Kinder denken noch nicht die ganze Zeit wie wir, dann führen die ja externe Selbstgespräche, weil sie das noch nicht verinnerlicht haben. Ungefähr im Alter von 11, 12 Jahren beginnt, manchmal 13, 14, beginnt dieser innere Monolog, der, wenn wir älter als 20 sind, theoretisch vom Gehirnbetreiber gestoppt werden könnte, so wie er – und darum bemühen wir uns in der Regel darum nicht, und darum fällt es uns so schwer. Wenn wir also sagen: Zehn Minuten lang den inneren Monolog stoppen oder Dialog – wir reden ja oft mit uns selbst – als seien das mehrere Stimmen. Z.B. im Schneidersitz – nicht immer gut, wenn man die Sitzhaltung einnimmt, die nicht der normalen entspricht, weil man einfach mental in anderen Rahmen kommt. So, dann haben die Leute ein ganz bestimmtes Problem dabei, ob sie jetzt den Atem zählen oder ob sie ein Mantra innerlich andauernd wiederholen. Das sind die leichtesten Techniken. Dann haben sie ein ganz bestimmtes Problem dabei, und da möchte ich Ihnen einen Tipp geben. Das kommt immer sehr gut. Das muss ich mal schauen. Wenn Sie sich also – man braucht ja keinen Lotussitz machen, nicht – das reicht vollkommen. So, wenn Sie den da machen, dann kriegen Sie den runden Rücken. Ganz klar ist die Haltung der Nomaden vom Boden essen – also nicht vom Boden, sondern stellt in ihrem Boden stehen. So da sei das ist bietet sich an, in diese Haltung runden Rücken zu haben. Dann kommen die Meditations-Profis und sagen: Du musst einen geraden Rücken machen. Dann machen Sie in geraden Rücken, tut Ihnen das weh. Dann sagen die Meditations-Profis: Das muss so sein. Das ist falsch. Was die oft nicht verraten ist: Wir brauchen etwas unterm Hintern. Wenn Sie hier irgendwas sagen, sagen: Gerolltes Handtuch, Schuhspitzen – haben Sie null Probleme gerade zu sitzen, zudem gar nicht weh. So eine Lappalie wird oft verheimlicht. Einverstanden? Dann kann jeder im Schneidersitz, wenn er will, sitzen.

So zu dem Mantra, man tra Mantra, also einem Wort, Klang, den man ständig wiederholt. Gibt es ein brillantes Buch: Handel auf der Leseliste. Das war an – ich war Anja – dieser Mann hat ein wunderbares Buch geschrieben. Wer von Ihnen hat den „Erster als er spricht“ schon mal gelesen? Einige wenige. Entscheiden Sie es auch weiter. Es war an – dieser Mann – Kinder und beschreibt einen Mantra-Technik, die nicht in der sitzenden Meditation verwandt wird, obwohl man das auch machen kann. Aber dann soll man bitte ein anderes Mantra nehmen für die sitzende Meditation. Als – was ich jetzt erzähle – diese Technik ist im Grunde uralt und war auch in Europa schon bekannt, aber ist wieder vergessen worden. Und zwar ist der Gedanke dahinter so was von einleuchtend und phänomenal, dass man ihn sofort kapiert. Und er sagt: Unser Geist ist wie der Elefantenrüssel, immer in Bewegung. Und mit dem Mantra geben wir ihm den Start, also den Geist ruhig stellen in Zeiten von Stress, Problemen, Konflikten etc. Den Geist ruhig stellen. Jetzt brauche ich nicht unabhängig davon, ob ich sitzen, meditieren will, wissend meditieren und Zeit dafür nehmen, sondern diese Art des Mantras ist eine tägliche Praxis. Mantra, das heißt: Sie suchen sich einen Wortklang, den Sie ständig wiederholen wollen. Er gibt Ihnen einige Angebote in seinem Buch, das müssen Sie damit sich ausmachen lassen. Lassen Sie bitte das lange Vorwort von Professor Applegate weg. Springen Sie die 20 Seiten. Lesen Sie zunächst nur, was erstmal an selber zu sagen hat. Dann kommen Sie relativ schnell an die Stelle, bleibt auf Seite 48 oder was, wo er Ihnen die Möglichkeit gibt, sich ein Mantra zu finden. Und den Rest des Buches können Sie dann danach lesen, wenn Sie schon anfangen, Sie üben das Mantra in Situationen, in denen Ihre Aufmerksamkeit nicht voll beschäftigt ist, also die nicht beim Autofahren, da seid in Zeiten, denn Sie zum Beispiel einkaufen gehen, durch den Laden da gehen oder weiß ich was – kann man innerlich sein Mantra wiederholen. Es dauert ungefähr vier bis sechs Wochen, bis es greift, ungefähr, wenn Sie pro Tag immer wieder mal ein paar Minuten das Mantra nehmen. Weil machen Sie müssen keine Sekunde Ihre wertvolle Zeit investieren, und dann können Sie das Mantra einsetzen, wo Sie es brauchen. Zum Beispiel Einschlafprobleme: Vergangenheit – Mantra – statt über irgendwas nachzudenken, was Sie nervt, machen Sie Ihr Mantra – leider schlafen Sie dabei sehr bald ein. Was soll’s? Wir haben einen schwierigen Kunden, ein schwieriges Gespräch: Mantra. Die warten auf eine Verbindung zu einem schwierigen Kunden, die dauert ein bisschen. Sie können natürlich ungeduldig trommeln und in dieser Verfassung dann sein, wenn der Kunde in der Leitung ist. Sie können auch Ihr Mantra machen und sind ruhig und gelassen und ganz im Hier und Jetzt, wenn der Kunde in der Leitung ist. Kleine Wartezeiten, die uns nerven: Schlange stehen, weiß ich was – könnte ich nerven lassen oder Ihr Mantra machen. Es ist phänomenal, was diese einfache Übung tut, und sie erweitert und so zu sorgen. Das heißt, die Effekte sind ähnlich wie sollte die sitzend Meditieren, die berichten nach einigen Wochen: Ich bin ruhiger, kreativer, schlafe besser ein, schlafe besser durch, kann besser mit Situationen umgehen, wo früher der Zorn mir aufgestiegen ist, mehr Gelassenheit und all diese Dinge. Und das ist die Art von Mantra-Technik sehr geeignet ist für Menschen, die so in Hetze sind und sagen: Ich kann mich nicht jeden Tag zehn Minuten hinsetzen, ich schaffe das zeitlich immer nicht. Dass man mit dieser Methode – es wird also auch als „Bloggen“ bezeichnet, weil wir schwierige Situationen damit abblocken können. Es prallt dann an uns ab. Leuchtet das ein? Ganz einfache Technik. Das Buch heißt: „Hilfe durch die Kraft des Wortes“, ist auf unserer Leseliste drauf. Ich bitte um Entschuldigung, wir sind – wir hatten so viele Bücher, und dann haben wir immer wieder ein paar rausgeschmissen, weil es einfach zu viele Titel waren. Zwar anerkannt, Vorname Hilfe haben wir es im Programm, Wolfgang. Wir nehmen auf alle Fälle wieder rein. Richtig? Einverstanden? „Hilfe durch die Kraft des Wortes“, so. Das ist Bauer, der Freiburger Bauer, 16, Mai 80. Das ist also diese Technik. Jetzt zeige ich Ihnen eine Atemtechnik, auf die bin ich vor paar Wochen erst gestoßen in unserer Firma. Üben alle fleißig. Der Frau Bergmann: Wie weit sind Sie jetzt? Atemtechnik? Nicht sehr schön. Diese Technik ist komischerweise anscheinend etwas schwierig zu verstehen. Also, ich habe mehrmals versucht zu erklären, es gibt kleine Missverständnisse. Darum machen wir einmal die Übungen, damit Sie Fragen jetzt stellen können. Diese Übung ist ganz, ganz einfach und bewirkt eine ganze Menge. Zeige ich Ihnen zuerst, wie es geht. Sie können – die Übung ist ein rhythmisches Atmen – Sie können die Übung z.B. beim Laufen machen, beim Gehen, beim Joggen und so weiter. Wenn Sie aber gerade nicht laufen können oder wollen, können Sie die Übung auch machen, indem Sie zum Beispiel mit ihren zwei Händen einen Rhythmus auf die Stuhlkante oder wo Sie gerade sitzen, sich andeuten, so dass Sie in den Rhythmus „Tack tack tack tack tack“ hineinkommen. Und jetzt – er wird folgendermaßen die Atmen: Zwei Schläge oder Schritte: 2 ein, 2 aus. Nicht so schwer. Beim nächsten Durchgang: 3 ein, 1 aus, 3 aus. Beim nächsten Durchgang: 4 ein, 1 aus, 4 aus. Und steigern Sie so lange, bis Sie an die Obergrenze kommen, wo es nicht mehr angenehm ist. Ich gehe dann immer noch einen Schlag weiter, als gerade bequem ist. So, also beim ersten Mal beim Gehen, so – wir haben sowieso hügeliges Gelände – kann ich also auf 6. Und als ich von dieser Technik hörte und es dann hieß: Also, angenommen, Sie kommen bis 11, und dann geht’s wieder zurück: 10, 9, 8, 7, 6, 5, 4, 3, 2, 1. Waren sind was wir heute wahrscheinlich Menschen kennengelernt haben, die tatsächlich im ersten Durchgang auf sogar 15, 20 kommen, die halt locken und so weiter. Bei mir eher nicht der Fall. Völlig egal, wo Ihre Ausgangsposition ist, Sie gehen so weit, wie Sie können, und ab dann gehen Sie genauso systematisch wieder retour. Wir machen uns einmal durch, lange bis 6 und dann wieder auf 5, auf 4, auf 3, auf 2. Das ist einmal erleben. Falls Sie Fragen haben, kann zeigen. Die Vorteile der Übung: Probieren Sie es einfach jeder für sich in dem Rhythmus, der ihn gerade angenehm ist. Einatmen zwei, Ausatmen zwei. Einatmen drei, Ausatmen drei. Einatmen vier, Ausatmen vier. Gehen wir 4, 6, auch wenn wir weiter könnten, und einmal zurück. Ja, das ist in dem Fall egal, sagt er. Aber wenn Sie wollen, können Sie durch die Nase einatmen. Es gibt keine harten – der Witz dabei. Also, wenn ich das – ist kurz demonstrieren. Ich würde also – ich würde also ein, aus, 1, 1, 1 aus, aus, aus, 1, 1, 1, 1, aus, aus, aus, aus, allein, allein, aus, aus, aus, aus, aus. Total und muss doch sein. Keine Pausen dazwischen, kein Atem halten, nichts dergleichen. Probieren Sie es einmal jeder für sich gesetzt und sehen, ob sich zwar kommen.