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10 TOP Lebensmittel zur Entgiftung Deiner Leber

Dr. med. Ulrich Selz23:24

Transcription

Die 10 besten Lebensmittel zur Entgiftung deiner Leber!

Wenn Menschen über Leberentgiftung sprechen, dann machen sie oft Dinge: wie beispielsweise frischen Selleriesaft trinken oder Gerstengras-Smoothies oder Flohsamenschalen-Bentonit-Darmreinigung. Oder was auch immer. Die Frage ist, ist es wirklich sinnvoll, das zu tun? Und in diesem Video möchte ich Ihnen hier ein tieferes Verständnis für die Stoffwechselvorgänge in der Leber geben. Und dann natürlich auch am Ende des Videos ganz konkrete Empfehlungen für Lebensmittel bzw. auch Lebensmittelgruppen, sodass Sie sich dann selbst herleiten können – immer und immer wieder – welche Lebensmittel unterstützen denn meine Leber? Oder Sie unterstützen eben nicht.

Ganz herzlich willkommen. Mein Name, Dr. Selz. Ich bin niedergelassener Arzt. Ich beschäftige mich intensiv mit Giftstoffen, mit der Leber, mit Schwermetallen. Ich bin auch für die Feuerwehr als Fachberater für atomare, biologische und chemische Katastrophen tätig. Hier im Freistaat Bayern. Und in diesem Video schauen wir uns einfach mal die Leber an. Und diese ganzen Prozesse. Ja, die Leber. Ein sehr, sehr schönes Organ. Hier im rechten Oberbauch sehen Sie es mal!

Und was die meisten Menschen nicht wissen: ca. 30 % der Bevölkerung sind von einem sehr unglücklichen Zustand betroffen. Nämlich der Fettleber. Das heißt, eine Durchsetzung der Leber mit Fett. Wir werden es gleich dann noch mal später betrachten. Eigentlich mit das Häufigste, was die Leber so hat. Aber im Vorfeld haben wir schon Entgiftungsproblematiken. Und hier wollen wir in diesem Video mal drüber sprechen… Ich möchte darüber sprechen, wie die Leber funktioniert. Die Stoffwechselprozesse Ihnen ganz klar und deutlich und transparent machen.

Was die wenigsten Menschen wissen, ist, dass die Leber eine riesengroße Blutwaschmaschine ist. Denn alles, oder fast alles Blut aus dem Darmbereich muss über die Leber laufen, damit quasi die Leber ihre Stoffwechselleistungen durchführen kann, damit sie arbeiten kann. Und wir haben hier unten in der Leber ein riesengroßes Blutgefäß – dieses blaue da… Die Pfortader. Und die Pfortader, das ist ein richtig dickes Blutgefäß. Teilweise so dick – ja fast so dick wie die Aorta, die da unten von unten in die Leber einpflockt. Die Leber ist super durchblutet, natürlich. Ich habe sie x-mal in der Operation gesehen, bestaunt. Und immer wieder war ich begeistert, wie dick eigentlich diese Pfortader ist. Und wir können sagen, die Nährstoffresorption aus dem Darm, die muss sozusagen zur Entgiftung und für die Speicherung der Energie über die Leber laufen.

Also die Leber ist ein hochgradig aktives Stoffwechselorgan, das zwei Aufgaben erledigt. Die erste Aufgabe ist wie gesagt, die Entgiftung von allen Dingen, die von außen kommen. Also sprich, über den Darm. Wenn wir etwas Schlechtes essen, dann kommt das Blut über diese große Vene zur Leber, dort wird es quasi gereinigt. Jetzt mal ganz plakativ gesprochen. Aber es wird da geschaut, sozusagen, welche Nährstoffe können resorbiert werden, welche Giftstoffe müssen wir ausscheiden? Das ist der erste Job. Der zweite Job der Leber ist, dass sie das gleiche auch für die inwendig, also für die vom Körper produzierten Giftstoffe macht. Wieso? Wir haben Giftstoffe, die vom Körper produziert werden, wenn wir laufend jede Sekunde unsere Energie produzieren. Und das Dritte ist der sogenannte Glykogenspeicher. Das heißt also, wenn wir etwas aufnehmen, dann nimmt die Leber hier ihre Arbeit sehr, sehr ernst. Und stellt uns quasi später mal für unsere Energie, hier das sogenannte Glykogen zur Verfügung. Hier haben Sie es… Glykogen ist sozusagen der Energiespeicher der Leber. Und der wird eben aufgebaut aus Zucker, vor allem auch aus Fruktose. Und diese Energie, die wird dann gespeichert. Und die Marathonläufer, die kennen das. Dass man also trainiert… Dass man den ersten Teil des Laufes sozusagen mit dem Glykogenspeicher macht. Und dass man dann trainiert, dass die Fettverbrennung dann sozusagen angekurbelt wird. Weil die Fettverbrennung eben ein bisschen länger läuft und nicht so schnell leer läuft. So kann man sagen. Also, Glykogen wird aufgebaut aus Zucker und aus Fruchtzucker und eben aus überschüssigen Kohlenhydraten.

Und hier möchte ich Ihnen ein – ja leider trauriges Beispiel geben. Das ist die „Foie gras“ – die Gänsestopfleber, die die Franzosen so sehr lieben. Es ist ein brutales Manöver – eine brutale Aktion, die man da mit Gänsen macht. Man stopft ihnen den Kragen mit Mais voll und schiebt das Ganze mit einem Holzstab hinterher. Das gilt also als Delikatesse, vor allem in Frankreich. Aber Sie sehen mal so eine Fettleber. Das ist nichts anderes als eine künstliche, produzierte Fettleber, letzten Endes eine Tierquälerei. Hier sehen Sie mal, wie diese Fettleber durchsetzt ist, eben mit Fett. Das Fett ist ein Geschmacksträger, das wissen Sie natürlich. Aber – nur, dass Sie es verstehen. Mit was macht man das? Man macht das mit Mais. Das heißt mit kurzkettigen Kohlenhydraten, mit Stärke. Und das ist das Resultat. Ich habe es eingangs erwähnt, 30 % der Bevölkerung leidet unter einer Fettleber. Einer Leberverfettung. Sozusagen einer künstlichen Anreicherung des Lebergewebes mit Fett. Und wir sehen hier mal die verschiedenen Stadien. Ganz links eine gesunde Leber. Und sie wird dann zur Fettleber, wenn wir sie überfüttern. Wir kommen da gleich drauf, wie wir so eine Fettleber wieder rückgängig machen können. Und dann ist das nächste Stadium – wäre sozusagen die Leberfibrose. Die Leberfibrose ist eine Durchsetzung mit Bindegewebe – so kann man sich es letzten Endes vorstellen. Und dann kommen wir zur Zirrhose. Und die Zirrhose ist dann eine knotige Veränderung. Ich zeige Ihnen gleich ein Bild von der Zirrhose.

Und so ähnlich wie bei Aschenbrödel ist es – Wie war der Spruch? „Die Guten ins Töpfchen, die schlechten ins Kröpfchen?“ So kann man die Leber verstehen. Sie speichert sozusagen Energie und sie sondert dann Giftstoffe aus. Und wenn wir eine Leberveränderung haben, eine ungünstige Leberveränderung, dann hat die Leber letzten Endes, immer weniger Möglichkeiten, ihren Job zu machen. Sprich, wenn sie jetzt hier so zirrhotisch schon verändert ist… Zirrhose heißt quasi eine Leber, die wirklich ganz schwerst und nicht mehr rückgängig machbar verändert ist. Die ihre Aufgabe nicht mehr wahrnehmen kann. Dann reichert sich sogar die Leber mit Giftstoffen selber an, weil sie einfach diese Giftstoffe nicht mehr umwandeln und transformieren kann. Wir schauen gleich noch mal auf die Transformierung der Giftstoffe. Wie die Leber das eigentlich macht. Und dann auf die Lebensmittel, wie wir die Leber bei diesen hochkomplexen Zusammenhängen unterstützen können.

Also es ist ein bisschen weitergehend – dieses Thema – als nur, dass man sagt, man macht sich in der Früh einen Smoothie und weiß gar nicht, was da passiert. Und Sie werden gleich sehen, es gibt zwei verschiedene Stadien der Lebertransformation. Der Umwandlung von Giftstoffen. Und je nachdem, in welchem Stadium wir sind, können wir dann letzten Endes ganz, ganz gezielt unterstützen. Hier spielt auch noch der Darm eine große Rolle. Warum der Darm? Der nimmt zum einen ja die guten Stoffe auf, aber zum anderen gibt der Darm dann als Teil oder als Endstrecke dieser Leberentgiftung auch wieder Giftstoffe ab. Über die Gallenblase. Die Gallenblase hat die Gallenflüssigkeit. Die Gallenflüssigkeit muss ausgeschieden werden und die Darmbakterien müssen dann die Gallenflüssigkeit noch mal ausscheidungsfähig machen. Also Sie sehen ein hochkomplexes Prinzip oder ein hochkomplexes System, das ineinander greift.

Lassen Sie uns jetzt aber über die Biotransformation sprechen. Um die eigentliche Stoffumwandlung in der Leber. Ich habe es in meinen anderen Videos schon mal gezeigt. Wir müssen praktisch böse Giftstoffe in leichtere Giftstoffe umwandeln. Die dann besser ausscheidbar sind. Auf der linken Seite, im Schritt eins haben wir sozusagen die Entgiftung und die schlimmsten Giftstoffe für uns sind die fettlöslichen Giftstoffe. Die attackieren uns. Warum? Unser Gehirn, unser Nervengewebe. Das besteht eher aus Fett, das heißt ein fettlöslicher Giftstoff, einer, der sich in Fett lösen kann. Der attackiert uns mehr, als ein wasserlöslicher Giftstoff. Und genau das ist der Job, den die Leber machen muss. Die giftigeren Gifte, die es hier draußen in der Umwelt gibt, die sind nämlich fettlöslich. Und das muss die Leber in wasserlöslich quasi transformieren – umwandeln. Also, wir müssen fettlösliche Giftstoffe – oder wir müssen in der Lage sein, fettlösliche Giftstoffe in wasserlösliche Giftstoffe zu transformieren. Und hier können Sie es an zwei Organen festmachen. Der Schritt eins ist sozusagen der Job der Leber und der Schritt zwei ist dann der Job der Niere. Aber nicht nur das. Hier helfen auch die Lungen mit, beispielsweise. Sie können also Giftstoffe – also umgewandelte Giftstoffe, ausscheidungsfähig gemachte Giftstoffe auch abatmen, beispielsweise oder ausschwitzen. Und weiter transportiert wird das Ganze dann übers Lymphsystem. Und eingangs schon erwähnt – oder gerade schon erwähnt: der Gallensaft hat hier eine große Aufgabe über den Gallensaft, der ja in der Leber produziert wird. Von Leberzellen wird eben hier ein Teil der Giftstoffe abgesondert, ausgeschieden in der Gallenflüssigkeit. In der Gallenblase zwischen gespeichert. Und dann, wenn Sie wieder was essen, in den Darm abgegeben, in den Dünndarm abgegeben. Und das muss funktionieren. Leiden Sie unter einer Verstopfung? Passt irgendwas mit der Darmflora nicht – dann kommt es zur Autotoxizität, zur Selbstvergiftung sozusagen. Bei den Schwermetallen sprechen die Menschen häufig von einer Rückvergiftung. Was nicht so ganz richtig ist. Hier aber ist der Begriff exakt richtig, denn die Gallensalze – die eigentlich ja den Körper verlassen sollen, die müssen umgewandelt werden mithilfe der Darmbakterien, der Dünndarmbakterien. Und wenn das nicht funktioniert, werden die ein Stückchen weiter tiefer im Darm wieder rückresorbiert und der Kreislauf beginnt von Neuem. Der Körper vergiftet sich immer mehr, die Spirale dreht immer mehr hoch. Weil eben der Körper nicht mehr in der Lage ist, diese Gallensäure auszuscheiden. Ein riesengroßes Problem. Und dann haben Sie noch die Ausscheidung über die Nieren. Das kennen wir. Ganz klarer Fall. Alles, was wasserlöslich ist, geht dann über die Niere raus.

Jetzt gehen wir mal ein bisschen, nur bisschen biochemisch rein in die Leberentgiftung, damit Sie mal nur ein Gefühl dafür kriegen. Ganz kurz – wie komplex ist das Ganze? Und im Endeffekt ist es so, dass der Körper hier zwei Schritte hat. Der erste Schritt ist der Schritt, der abhängig ist von dem Molekül Cytochrom P450, ein genetisch angelegtes Molekül, das wir produzieren. Und das haben Sie bestimmt schon oft gehört. Dieses Cytochrom P450 ist eben ein Teil – die Phase 1 der Entgiftung. Phase 1 bedeutet, wenn Sie einen Giftstoff aufnehmen, lassen Sie es ein Konservierungsmittel sein oder ein Parfüm… Sie nehmen das Parfüm auf, weil Sie es blöderweise zerstäubt haben. Atmen ein, Verschlucken – es geht zum Darm – vom Darm geht es zur Leber – und dann ist die Phase 1 dafür da, dass aus diesem Gift – ein für kurze Zeit noch giftiges – Gift entsteht. Ein Zwischenschritt. Und in diesem Zwischenschritt werden Oxidationsschritte stattfinden, Reduktionsschritte stattfinden, Hydrolysen, Hydratationen, Dehalogenierungen. Das ist jetzt was für die Chemieverliebten, so wie für mich beispielsweise. Und für alle anderen heißt es, es werden einfach wie bei Lego-Bausteinchen – einfach unterschiedliche Lego-Bausteinchen aller Couleur – angedockt dort. Damit dieser fettlösliche Giftstoff letzten Endes dann ein wasserlöslicher wird. Und in der Phase 2 wird mit diesem Giftstoff dann weitergearbeitet. Dort kommen also Sulfatmoleküle hin, dort kommt das Glutathion ins Spiel. Aminosäuren spielen hier mit rein und weitere Seitengruppen, wie Methylgruppen beispielsweise, werden hier angebaut. Ich möchte Sie da jetzt nicht langweilen. Wichtiger vielmehr ist, welche Nährstoffe benötigen wir? Welche sind da im Spiel, damit diese zwei Prozesse optimal laufen?

Übrigens – kurz die Zwischennotiz: Schwermetalle können diesen Prozess nachhaltig stören. Deswegen bin ich so auf die Schwermetallausleitung erpicht. Warum? Die Schwermetalle können durch die Leber selbst nicht entgiftet werden. Also das, was ich Ihnen gezeigt habe, funktioniert für die Schwermetalle nicht. Aber Schwermetalle zusätzlich zerstören diesen Prozess. Und das ist natürlich sehr, sehr, sehr, sehr gesundheitsschädlich. Zumal Schwermetalle mit die giftigsten Gifte sind auf dem Planeten, mit denen wir Kontakt haben. Aber schauen wir uns jetzt mal die Phase 1 genauer an. Dort benötigen wir Nährstoffe wie B-Vitamine, wie beispielsweise die Folsäure, wie Glutathion, gewisse Flavonoide. Wir gehen gleich noch ins Detail mit den Flavonoiden, was das genau bedeutet. Und wir brauchen noch einen Stoff: Cholin. Cholin ist ein sehr, sehr interessanter Stoff. Er dient zur Aufrechterhaltung der Zellmembranen. Also unsere Zellmembranen benötigen diesen Stoff. Vielleicht haben Sie früher Ihrer Oma auch mal Buer Lecithin geschenkt. Das ist im Prinzip dieses Cholin – Phosphatidylcholin, so heißt es. Es ist auch unter anderem an der DNA-Synthese beteiligt. Es ist auch beteiligt an der Neurotransmitter-Synthese, also am Acetylcholin. Dort steckt es auch wieder drin. Und unsere Leber braucht diesen Stoff eben, um hier ihren Job zu machen. Und in der Phase 2 kommen dann die schwefelhaltigen Stoffe mit ins Spiel. Wie beispielsweise Glutathion. Glutathion ist unser Entgiftungsmolekül. Und Glutathion benötigen wir im Übermaß, damit der Körper sozusagen seine Oxidationen hier in der Phase 2 gut machen kann, damit er die Zellen oder die Giftstoffe hier, die Stoffwechselprozesse gut versorgt. Er braucht Schwefel-Gruppen mit dazu: Methionin, Cystein, Glutamin, Glycin. Oder auch Aminosäuren wie Taurin, und erneut sind es die B-Vitamine, auch das Vitamin-C und vor allem eins noch: Folsäure. Denn Folsäure bringt uns wieder einen Spezial-Legobausteinchen: nämlich eine Methylgruppe. Eine CH3-Gruppe hier ins Spiel. Und wenn man das alles beieinander haben, dann können wir letzten Endes gut entgiften und wir können daran denken, diesen Zustand der Fettleber oder der Leber, die belastet ist, wieder zurückzuführen.

Ein Wort zu dieser Lebertoxizität oder Leberbelastung. Ich habe es schon erwähnt, es streiten – ja viele Menschen zweifeln das an oder streiten es ab, dass tatsächlich dann die Leber ein Giftstoffhaufen wird. Aber es ist in der Tat so, denken Sie nur daran, solche Prozesse gehen über Jahrzehnte. Die sind schleichend. Und ich habe als kleines Kind gelernt, iss nie die Leber eines alten Tieres, weil die ist voll mit Giftstoffen. Mittlerweile bin ich ja Vegetarier, oder esse nur ganz, ganz, ganz, ganz, ganz, ganz selten Fleisch. Aber das sind so alte Weisheiten, die haben sich halt irgendwo gehalten. Und es ist klar, dass so eine Leber dann über die Jahre diese Giftstoffe speichert, weil sie eben ihren Job nicht mehr machen kann. Aber die gute Nachricht ist, wir können diesen Zustand wieder zurückführen. Bei der Zirrhose geht es leider nicht mehr, aber bei der Fettleber geht es auf jeden Fall noch. Und die Frage ist: Was sollen wir tun? Generell – was hilft der Leber? Und speziell – was hilft der Fettleber? Aber eigentlich geht es immer um die gesamte Leber. Sie brauchen es nicht unterscheiden, das und das Krankheitsbild.

Also, Verzicht auf Zucker, Fruktose. Warum? Gerade schon erklärt, mit dieser Gänsestopfleber aus Frankreich. Zu viel Zucker, zu viel Fruktose, zu viele schnelle Kohlenhydrate haben die Eigenschaft, dass sie unsere Leber halt einfach mit zu viel Energie versorgen. Und dann geht es rein in diese Fettleber. Das heißt, die Leber speichert ihre Energie dann letzten Endes über die Fettzellen. Und hier hilft Ihnen Low Carb oder auch intermittierendes Fasten beispielsweise. Es gibt also x Studien mit ketogener Ernährung, mit Low Carb Ernährung usw. Dass das der Leber hier beim Thema Fett-Leber sehr, sehr gut hilft. Und dann sollten Sie natürlich auf Genussgifte verzichten, bevor wir dann auf die Lebensmittel zu sprechen kommen: Alkohol, Nikotin usw. Vermeiden Sie möglichst Giftstoffe wie Glyphosat. Ich hatte neulich unter einem meiner Leber-Videos einen Kommentar. Ja, wie soll ich denn hier auf Glyphosat verzichten usw. Wenn jeder spritzt und so… Schauen Sie, dass Sie möglichst viel im Bioladen kaufen, möglichst organisch, möglichst ohne Giftstoffe kaufen, aber ein Tipp: beispielsweise Bier. Lesen Sie es mal nach im Internet. Bier ist sehr, sehr glyphosathaltig. Der Hopfen, der aus herkömmlicher Herstellung. Ich habe schon einige wirklich glyphosatvergiftete Menschen, die unmittelbar neben einer Hopfenanbauregion wohnen oder die mitten in den Feldern wohnen, wo viel gespritzt wird. Also wirklich – Glyphosat, ein sehr, sehr großes, unterschätztes Problem für Menschen, die in ländlichen Regionen wohnen oder eben nahe an Feldern oder an Hopfenfeldern oder eben hier zu tun haben. Schwermetalle habe ich erwähnt. Konservierungsmittel, Herbizide und all das ist natürlich eine Belastung für die Leber. Und es wird immer mehr. Beispielsweise der Amerikaner nimmt im Durchschnitt bis er 80, 85 Jahre ist – im Durchschnitt 7 bis 8 Kilogramm an Konservierungsmittel auf. Das ist eine tödliche Dosis, wenn Sie das auf einmal nehmen würden. Das nur am Rande.

Und jetzt schauen wir uns mal an, wie man die Leber hier unterstützen kann – in Phase 1 und Phase 2. Und dann schauen wir uns an, welche Lebensmittel können uns hier diese chemischen Gruppen liefern? Phase 1: B-Vitamine und Glutathion und eben dieses Phosphatidylcholin sowie Flavonoide. Und häufig bekomme ich die Frage: Mensch, ich nehme Artischockensaft, ich nehme Weizengras, ich nehme Mariendistel usw…. Bleiben Sie im Video und schauen Sie sich an, wo das jeweils wirkt. Dann können Sie einschätzen, was mache ich eigentlich für meine gesamte Leberentgiftung? Oder mache ich nur ein kleines Bausteinchen. Das zwar richtig ist, aber eben nur ein kleines Bausteinchen. Und das ist schon eigentlich letzten Endes die Botschaft dieses Videos, dass sie tiefer reingehen müssen. Schauen Sie mal Phase 2 an. Schwefelhaltiges Essen, Schwefel-Gruppen sind hier gefragt. Oder auch die Folsäure mit ihrer wichtigen, wichtigen Methylgruppe, die übrigens auch für die Entgiftung von Hormon-Zwischenstufen oder auch Hormon-Metaboliten, reaktiven Hormonteilchen, nötig ist. Sprich, man hört ja immer wieder Östrogen ist so schädlich, es macht Krebs. Oder Progesteron könnte das machen. Nein, es macht letzten Endes als Molekül keinen Krebs. Blöd wird es nur, wenn sie das abbauen, in einen krebsfördernden – Brustkrebs fördernden Stoff. Also ein Östrogenabbaustoff, ein Metabolit, der dann den Brustkrebs fördert. Und hier spielt beispielsweise die CH3-Gruppe, die Methylgruppe aus der Folsäure, eine sehr, sehr große Rolle. Da mache ich aber noch mal ein eigenes Video dazu. Und dann sehen Sie hier beispielsweise Mariendistel oder Löwenzahn. Das sind Nährstoffe, wie Sie die Phase 2 unterstützen können. Und auch N-Acetylcystein und Glutathion beispielsweise sind Stoffe, wie Sie es unterstützen können. Sie sehen, wenn Sie eine schlechte Phase 1 beispielsweise haben und Ihnen Phosphatidylcholin fehlt, dann können Sie viel Mariendistel essen. Denn in der Phase 2 unterstützen Sie zwar, aber Sie unterstützen nicht in der Phase 1. Und das ist letzten Endes die Botschaft dieses Videos. Dass Sie das ganze allumfassender sehen und sich nicht nur auf ein Döschen mit Nahrungsergänzungsmitteln versteifen oder auf einen Stoff.

Und schauen wir uns mal die cholinreichen Lebensmittel an. Hier sind es vor allem die Eier, insbesondere das Eigelb. Auch Fleisch, insbesondere Leber – ist irgendwo klar. Eine Leber, die viel Cholin braucht, hat dann auch viel Cholin, wenn Sie das zuführen. Milchprodukte, Fisch, Sojabohnen, auch Nüsse. Werden sich jetzt hier ein bisschen durchziehen, auch genauso wie die Hülsenfrüchte und die Vollkornprodukte. Und vor allem sind es halt Blattgemüse wie Spinat, Grünkohl – alles was grün ist, was uns eben hier cholinreiche Gruppen oder dieses Cholin liefert. Und dann haben wir die schwefelreichen Lebensmittel. Und das machen auch total viele Menschen. Knoblauch essen, Zwiebeln essen, Bärlauch essen. Wir wissen natürlich, dass eben diese Stoffgruppe schwefelreich ist bzw. auch Hülsenfrüchte, wie die Bohnen, die Erbsen, die Linsen. Und hier tauchen sie schon wieder auf: die Vollkornprodukte. Und hier tauchen sie auch schon wieder auf: die Nüsse. Und schauen Sie, Sie haben auch wieder die Eier, Geflügel und Milchprodukte. Und dann kommen die Gemüse, Brokkoli, also die Korbblütler, Brokkoli, Blumenkohl, Kohlsorten. Und diese Sorten, die haben Sulforaphane. Das ist eine besondere Stoffgruppe, auch wieder eine schwefelhaltige Stoffgruppe. Eine ganz besondere Stoffgruppe, wo es zahlreiche Studien mittlerweile gibt. Dass diese Stoffe, die auch vorwiegend im Brokkoli vorkommen, dass die sehr, sehr starke Antioxidantien sind und dass sie sehr einen sehr positiven Einfluss bei Krebserkrankungen haben. Dort laufen also derzeit x Studien. Und das ist auch der Grund, warum ich in meinem PhytoConvert beispielsweise habe. Es ist die häufigste Frage: Ja, Glutathion ist da drin und so – das sehe ich. Aber wieso ist da Brokkolipulver drin und wieso steht da dieser komische Begriff drauf? Sulforaphan – Und da können die Menschen meistens wenig damit anfangen. Aber das ist genau der Grund, weil es eben auch die Ausleitung oder die Leber in der Umwandlung, in der Biotransformation unterstützt. Und Sulforaphane, die haben auch noch eine gute Eigenschaft: die machen auch die Schleimhäute ausscheidungsfähig. So kann man sich das vorstellen. Also – die schwefelreichen Lebensmittel – immer gut zu haben. Die Amerikaner sagen zwar: „Eat the rainbow“ – also ernähre dich möglichst bunt mit dem Obst und mit den Gemüsen usw. Aber wie gesagt, die schwefelreichen Lebensmittel, die sind eben hier eher in den grünen Gemüsen vorhanden.

Dann gehen wir noch weiter auf die Vitamin-B-reichen Lebensmittel. Und Sie sehen, es wiederholt sich hier etwas. Vollkornprodukte, Fleisch. Wir haben hier wieder die Leber. Eier, Milchprodukte und wieder die grünen Gemüse, wieder die Nüsse, wieder die Hülsenfrüchte und auch wieder Fisch, Lachs usw. Und ich habe Ihnen hier in der nächsten Abbildung nochmal genauer aufgezeichnet oder transparent gemacht, wo eben die jeweiligen B-Vitamine vorkommen. Und hier sehen Sie das aufgedröselt, dass eben beispielsweise die Folsäure, ganz besonders hier also das Vitamin-B9 im grünen Blattgemüse ist und in den Hülsenfrüchten beispielsweise und im Vollkorn. Und das recht viele B-Vitamine eben auch immer wieder in den Eiern vorhanden sind. Und so kommt das Ganze zustande.

Gut – jetzt wissen Sie, wie kann ich die Lebensmittel einordnen, einkategorisieren. Und Sie können natürlich über Lebensmittel eben hier, diese Stoffe zuführen, damit sich Ihre Leberleistung verbessert. Allerdings ist es ein Baustein. Dazu gehört auch die Lebensführung, der Verzicht auf die Giftstoffe, Nikotin, Alkohol. Dazu gehört aber auch, dass Sie noch gezielt Schwefelgruppen zufügen, wie beispielsweise über Glutathion, über das N-Acetylcystein. Und dafür habe ich Ihnen ein eigenes Video gemacht. Die besten Supplemente auch für die Leber. Bleiben Sie gesund, nutzen Sie dieses Wissen. Und schreiben Sie sich in den Kanal ein. Es kostet nichts. Und ich freue mich, wenn Sie das nächste Video anschauen. Bis bald.