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Die kommunistische Langzeitstrategie Der vorgetäuschte Untergang des Ostblocks – Expresszeitung 41

HerrHeerHairHerYeah19:40

Transcription

Die kommunistische Langzeitstrategie. Der vorgetäuschte Untergang des Ostblocks zur Errichtung des Weltkommunismus.

Expresszeitung 41. Juli 2021.

Seit über 30 Jahren werden wir von Medien, Politik und Bildung dazu erzogen, zu glauben, die frühere Konfrontation zwischen freier Marktwirtschaft und und Kommunismus gehöre mit dem Untergang des Ostblocks der Vergangenheit an. Heute steht der Kampf gegen solchen und das Klima auf der Tagesordnung der Weltpolitik.

Vergleicht man jedoch die gesellschaftlichen Verhältnisse zu Beginn der Konfrontation zwischen Ost und West mit den heutigen Umständen, dann fällt auf, dass die konservative westliche Gesellschaftsordnung der 1950er Jahre als rückständig und repressiv gilt, während die Mehrheit sich gesellschaftlich als befreit betrachtet, verlie sogenannte Kapitalismus dem Westen in den 1950er Jahren ein sprichwörtliches Wirtschaftswunder. gesunde Familien mit gesunden Geburtszahlen. So steht dieser Kapitalismus heute zunehmend öffentlich in der Kritik. Sogar vermeintliche Wirtschaftsvertreter wie Klaus Schwab lassen kein gutes Haar an der freien Marktwirtschaft.

Ist es angesichts dieses Wertewandels nicht merkwürdig, wie sehr die gegenwärtige Sichtweise über die 1950er Jahre der damaligen sowjetischen Propaganda ähnelt, vor allem angesichts der Tatsache, dass der revolutionäre Ostblock den politischen Kampf gegen die Konserv gegen den konservativen Westen ja angeblich verloren hat und er zu Beginn der 1990er Jahre untergegangen sein soll, ist es nicht merkwürdig, dass zusammen mit der öffentlichen Meinung in Westeuropa auch die Politik der Europäischen Union immer sozialistischer Reform annimmt und dass auch in der Hochburg der Freiheitlichen Gesellschaftsordnung in den USA momentan eine Regierung sitzt, die sozialistischer nicht sein könnte.

Gerade in Anbetracht der extremen Freiheitseinschränkung im Zuge der Coronakrise fällt es wirklich schwer von einem Siegeszug der Freiheit nach dem Untergang der Sowjetunion zu sprechen. Im Gegenteil, die Zustände weltweit erinnern immer mehr an das, was die Untertanen im Ostblock jahrzehntelang über sich haben ergehen lassen müssen.

Altes Gedanken gut neu verpackt.

Dass der Kommunismus in den Jahren 1989 bis 1991 nicht untergegangen ist, wie heute allgemein behauptet wird, mag für die meisten unglaublich klingen. Liegt jedoch schon anhand der momentanen Zustände nicht allzu fern. Wenn man jede strategischen Weichenstellungen betrachtet, welche die Führer der kommunistischen Bewegung bereits in den 1950er Jahren getroffen getroffen haben, wird das Bild noch schlüssiger. Es blieb damals kaum eine andere Wahl, als die Strategie zu wechseln, um das Ziel einer kommunistischen Weltregierung doch noch zu erreichen. Durch die Leichenberge, die in die das kommunistische System hinterlassen hatte, standen die Anführer der Sowjetunion im Westen vor dem moralischen Bankrott. Die Arbeiterklasse wendete sich nahezu vollständig vom Klassenkampf ab, da die Überlegenheit des freien Westens zunehmend ins Auge stag.

Hätte man damals in einem westlich geprägten Land auf direkte offene Art und Weise den Sozialismus bzw. den Kommunismus errichten wollen. Und wäre man dort bei intakter Gesellschaft mit klassenkämpferischen Phrasen auf Stimmungs auf Stimmenfang gegangen, sie wäre dieses Unternehmen zweifellos von vorne rein zum Scheitern verurteilt gewesen, was nicht zuletzt an den mageren Wahlergebnissen kommunistischer Parteien in Westeuropa und Nordamerika deutlich abzulesen ist. Der Grund dafür ist, daß gesellschaftliche Konzepte wie der Kommunismus und all seine marxistischen Vorstufen und Abarten in der Praxis nicht funktionieren können, da sie schlicht der menschlichen Natur zu wiederlaufen und eine Perversion jeder natürlichen Ordnung darstellen.

Um dies zu verschleiern, konstruierten die Kommunisten eine neue Langzeitstrategie. Ihr Ziel war es, das marxistische Gedankengut neu zu verpacken und den Westen mit diesen Ideen zu indoktrinieren. Daraufhin dann einen Untergang des Ostblocks vorzutäuschen, um derart die kommunistische Weltregierung unter neuen Vorzeichen zu errichten. Wenn möglich, gar ohne militärische Mittel, wer nötig, allerdings mit. Wie wir sehen werden, scheint dieser Plan nicht allzu weit vor seiner unheilvollen Vollendung zu stehen. Indess wird sich mit der Lektüre der kommenden Ausgaben ein noch größeres Bild ergeben, denn der Marxismus scheint nur eines von vielen Mitteln zu sein, um ein Entziel zu erreichen, das über die Ideologie von Marx weit hinausgeht.

Liniens neue ökonomische Politik NÖP, die Blaupause für den geplanten Untergang der Sverion.

Es ist erneut nötig, weit in der Geschichte zurückzugehen, um die heutigen Ereignisse zu verstehen. Der Planer Weltregierung wurde von der Sowjetunion nie aus den Augen verloren, genauso wenig von ihren Unterstützern aus der Bankenwelt. Die Errichtung des Weltkommunismus wurde sogar in Artikel der svjetischen Verfassung festgeschrieben, wobei alle Mittel erlaubt waren, diesem Ziel Vorschub leisteten. Das wichtigste Mittel, um langfristigen politischen Erfolg zu haben, war für die Kommunisten schon immer die Täuschung ihrer Gegner. Lenin befürwortete die Lüge stets als probates Mittel, um die kommunistischen Zwecke zu erfüllen.

Zitat: "Die Kommunisten müssen darauf vorbereitet sein, jedes Opfer zu bringen, wenn nötig, sogar zu jeder Art von Verschlagenheit, Intrige und Kriegslist ihre Zuflucht zu nehmen, um ungesetzliche Methoden anzuwenden, um sich der Wahrheit zu entziehen und sie zu verheimlichen." Zitat Ende.

Die Taktik der Sowjets zeichnete sich stets durch eine propagandistische Vorspielungpiegelung falscher Tatsachen aus, da man die westliche Welt über die eigenen politischen Zielsetzungen stets im Dunkeln halten wollte.

Der erste Untergang des Kommunismus. So glaubte der Westen 1921. Der Kommunismus habe sein Ende gefunden, als Lenin nach vier Jahren Bürgerkrieg und Millionen von Totengedrungen wieder marktwirtschaftliche Elemente in die Sowjetunion einführte, um den endgültigen Niedergang des Landes aufgrund der fatalen Armut und der fehlenden Schwerindustrie zu verhindern. Diese Maßnahme taufte er neue ökonomische Politik NÖP.

Lenin öffnet das Land nur kurzfristig für Investitionen westlicher Unternehmen. Sie sollten die am Boden liegende Industrie wiederbeleben und damit gleichzeitig hohe Profite erzielen, da sie ohne Konkurrenz arbeiten konnten. Es wurde einer Abkehr von der marxistischen Ideologie vorgetäuscht, um die internationale Isolierung der UDSSR, eine Folge der des kommunistischen Terrors gegen die eigene Bevölkerung zu überwinden und ausländische Investoren ins Land zu locken. Die sjetischen Märkte wurden bei dieser Maßnahme aber nicht wirklich geöffnet. Die Geheimpolizei GPU überwachte die Investitionen aus dem Westen und kümmerte sich weiterhin um die Unterdrückung der echten freiheitlichen Opposition.

Nachdem westliche Technologie und Investition der Switchierung wieder auf die Beine geholfen hatten, Kat 1929 unter Lenin mit der Kollektivierung der Landwirtschaft und der Verstatlichung der Industrie unter der Devise einer sozialistischen Offensive an allen Fronten zurück zur knallharten Planwirtschaft. Auch danach wurde der westlichen Bevölkerung immer wieder je nach Situation ein friedliches, schwaches, einsichtiges oder vernünftiges Bild der sozialistischen Anführer verkauft. Die Hilfestellung, die die Sowjets vor allem von den von den amerikanischen Präsidenten Ruevelt und Nixon erhielten, sicherten ihnen die die Erhaltung ihres Großreichs.

Lenins NÖP und die anschließenden Jahre zeigen auf, dass der Kremmel zur Erlangung seiner Ziele bereits einmal erfolgreich den eigenen Untergang inszenierte und daraus langfristig Kapital schlug. In den 1950er Jahren machte man diese Erkenntnisse sich erneut zur Nutze.

Zitat Merkel. Ich habe schon in der DDR von Lenin gelernt. Zwei Schritte vorwärts, ein zurück, wenn es gut läuft, aber es kann auch mal umgekehrt sein. Aber wir alle betten uns in den Lauf der Geschichte ein. Zitat Ende.

In ihrer Rede zur Verleihung des Henry A. Kissinger Preises am 21. Januar 2020 in Berlin.

Und Zitat Merkel: "Wir Europäer haben laut der Souveränität an die Europäische Kommission abgegeben. Manchmal sind wir sauer darüber, aber wir haben es gemacht. Und andere Länder sind daran noch überhaupt nicht gewöhnt. Und wenn man eine wirkliche Weltordnung haben will, eine globale politische Ordnung, dann wird man sich dann wird man nicht umhinkommen, an einigen Stellen auch Souveränität, Rechte an andere abzugeben. Das heißt, andere internationale Organisationen, da die uns dann bestrafen können, wenn wir irgendwas nicht einhalten. Und davor schrecken viele Länder noch zurück. Das ist aus meiner Sicht ein wirklich ein wirklicher kultureller Prozess, den wir durchlaufen müssen. Zitat Ende. Angela Merkel am evangelischen Kirchentag in Dresden 2011.

Die Geschichte der svjetischen Langzeitstrategie.

Mitte der 1950er Jahre war der Ostblock dem Westen in jeder Hinsicht unterlegen. Weder wirtschaftlich noch militärisch konnte Moskau mit der NATO konkurrieren. Ein militärischer Sieg über den Hauptfeind USA war ausgeschlossen. Die unter dem stalinistischen joch leidenden Völker Osteuropas waren zum Aufstand bereit und das Ziel der sowjet Führung, die Errichtung eines weltweiten Einheitsstaates unter dem Diktat einer kommunistischen Weltregierung waren weite Ferne gerückt. Die Rückkehr zum stalinistischen Prinzip des Massenterrors war unmöglich. Die traditionale Taktik zur Aufwiegelung der Revolution im Westen galt als aussichtslos. Man erkannte im Kremmel, daß zuerst die internen Schwächen des Ostblocks und das schlechte Image der Ideologie beseitigt werden mussten, bevor man an eine weitere Ausbreitung des Kommunismus denken konnte.

Eine grundsätzliche neue Gangart mußte festgelegt werden und dazu erinnerte man sich vielleicht auf Fall Anlassung Mau Zitungs eines alten chinesischen Strategen namens Sunzu, dessen Werke in den 1950er Jahren durch oberstleutnant Ji Sidorenko ins russische übersetzt worden waren. Krieg ohne Kampf. So hatte schon im fünft. Jahrhundert vor Christus zu schleichender Zersetzung und strategischer Täuschung als Alternative zum offenen Kampf geraten. Die indirekte Strategie der Lüge und des Betrugs sei der direkten Strategie des offenen Kampfes und der verlustreich des verlustreichen Einsatzes der Streitkräfte vorzuziehen. Jede Kriegsführung basiere auf Täuschung, schrieb Sohn zu. Und es sei besser, den gegnerischen Staat erst innerlich zu zersetzen und erst, wenn der Gegner innerlich ausreichend geschwächt ist. Komme die Armee zum Zug, um das feindliche Land ohne große Kampfhandlung zu erobern. Den Feind ohne Kampf zu unterwerfen, das sei so zu die höchste Form der Kriegskunst.

Zitat: "Die größte Kunst besteht darin, den Widerstand des Feindes ohne Kampf zu brechen. Zersetzt alles, was im Lande des Gegners gut ist. Verwickelt die Vertreter der herrschenden Schichten in verbrecherische Unternehmung und erhüllt auch ihre Stellung und ihr Ansehen. Gebt sie der öffentlichen Schande ihrer Mitbürger Preis. Nutzt die Arbeit der niedrigsten und abscheulichsten Menschen, stört mit allen Mitteln die Tätigkeit der Regierung, verbreitet Uneinigkeit und Streit unter den Bürgern des feindlichen Landes, hetzt die Jungen gegen die Alten, zerstört mit allen Mitteln die Ausrüstung, die Versorgung, die Ordnung der feindlichen Streitkräfte, entwertet alle alten Überlieferungen und Götter. Seid großzügig mit Angeboten und Geschenken und Nachrichten, um Komplizen zu kaufen. Bringt überall geheime Kundschaft darunter. Zitate.

Trotzki und Lenin statt Stalin.

Sunzus Thesen unterschieden sich nicht grundsätzlich von den Vorgaben Lenins, der seine Gefolgsleute stets ermahnt hatte, ihre Ziele und zur Hilfenahme jeder Art von List und Täuschung zu erreichen. Die Taktiken Sunzus wurden Teil der schleichenden Strategie, mit der die gewachsene Gesellschaftsordnung der bürgerlichen Staaten erst von innen heraus zerstört werden sollte, bevor die Nationen schließlich ab abgeschafft wurden und die kommunistische Weltrevolution erreicht wäre. Militärische Mittel wurden dafür als nicht zwingend notwendig erachtet, waren aber als Option durchaus eingeplant, wie wir noch erfahren werden.

Da der Zusammenbruch des Kommunismus schon 1921 erfolgreich von den sowjetischen Führern inszeniert und vorgetäuscht worden war, stellten die Parteistrategen im Jahr 1956 die Weichen für ein größeres Schauspiel. Die Vollendung der kommunistischen Weltregierung sollte mit einem täuschend echten Zusammenbruch der gesamten Svjetunionen realisiert werden. Stalins Nachfolger Nikita Krustov griff auf Trotzkis Konzept der sogenannten permanenten Revolution zurück, die die Unterwanderung der traditionellen und marktwirtschaftlichen Gesellschaftsordnung in allen Staaten der Welt vorsieht, bevor die Staaten in den Weltkommunismus überführt werden und kombiniert diese mit Lenins NÖP und Strategien Sunzus.

Der 20. Parteitag.

Der neue Plan zur Errichtung der Weltregierung begann mit dem 20. Parteitag der KPDSU im Februar 1956. Hier rechnete rechnete das neue Staatsoberhaupt Nikita Krustchow zum ersten Mal mit dem Stalinismus ab, der in der ganzen Welt Angst und Schrecken verbreitet hatte. Er forderte tiefgreifende Änderungen im kommunistischen System und mit der dunklen Vergangenheit zu brechen, damit wir jedoch keine echte Aufarbeitung von Stalins Verbrechen und die Verurteilung von Stalins ehemaligen Schergen gemeint. Davon sollte allein die Außenwelt überzeugt werden. Krustov war zu der Zeit der stalinistischen Massenmorde in der Ukraine selbst einer seiner ergebensten Komplizen. Eine echte Endstalinisierung, wie er in seiner Rede forderte, hätte für Krustchaff ein Leben im Gefängnis bedeutet.

Auch wenn die Rede Krustschaffs zur Steigerung des allgemeinen Interesses als geheim eingestuft wurde, wurden tausende von Kopien an Mitglieder der Partei verteilt und sogar der CIA zugespielt, die sie wiederum an New York Times zur Veröffentlichung weitergab. Es handelt sich handelte sich um also um eine konzentrierte Propagandaaktion, die dazu diente, Phase 1 der neuen Strategie des servittischen Machtapparats einzuleiten.

Zitat: "Die kurzfristige Sichtweise des Kapitalismus kann die langfristigen Zeitspangen nicht vorstellen, über die wir vorausplanen können." Zitat Ende. Lavrent Tiberia, Geheimdienstchef der Svjetunion in den frühen 1950er Jahren. Quelle Christopher Story, The European Union Collective.

Überläufer.

In den vier Phasen dieser neuen svjetischen Langzeitstrategie sollte der Westen in jeder Hinsicht geschwächt werden, während die Svjetunion ihre militärische und propagandistische Stärke weiter ausbauen würde. Wenn die Svjetunion die nötige Stärke erreicht hätte, würde sie ihren Untergang simulieren, um den Westen für sie zu öffnen. Im Gegensatz zu Krustchaffs sogenannter Geheimrede, die in Wahrheit dazu gedacht war, weltweit öffentlich zu werden und die Weltöffentlichkeit von den guten Absichten der Kommunisten zu überzeugen, unterlag die Langzeitstrategie tatsächlich allerstrengster Geheimhaltung. Nur ein sehr kleiner Personenkreis aus dem Inneren der Partei KPDSU und des Geheimdienst KGB wurden in die langfristigen Pläne eingeweiht. Glücklicherweise flüchteten zwei der wenigen Parteimitglieder, die über die Langzeitstrategie informiert worden waren in den Westen und halten die geheime Informationen mit den Behörden und Medien.

Der erste Überläufer Jan Shate persönlich als offizieller Tschechlowakischer Delegierter an dem Parteitag teilgenommen, wo Krust 1956 zum ersten Mal mit dem Stalinismus abgerechnet hatte. Shana glaubte, er würde für sein Wissen von westlichen Regierung, Geheimdiensten und Medien mit Applaus überschüttet werden. Doch seine Erwartungen wurden bitter enttäuscht, da die CIA seine Aussagen nicht ernst nahm und im Januar 1969 nach der Amtseinführung von Richard Nixon eine Weisung des Weißen Hauses an die CIA erging, die Befragungen Shaers einzustellen, warum seine wichtigen Vorhersagen über die Langzeitstrategie nie in den Mittelpunkt der amerikanischen Außenpolitik gestellt wurden, werden wir noch erfahren. Auch die westlichen Medien veröffentlichten zwar gelegentlich einen Artikel über ihn, sorgten jedoch dafür, dass seine Erkenntnisse nicht zu einer internationalen bekannten Sensation wurden. Shate in seinem 1982 erschienenen Buch "We Will Burry", den Fall der Mauer voraus und das Dre Jahre vor Beginn der Perestreuka durch KPDSU Generalsekretär Michael Gorbatschow und 7 Jahre vor dem eigentlichen Ereignis.

Verteidigungsrat.

She erläutete die Strategieänderung. Anstatt die Führung der Sowjetunion einem einzigen Generalsekretär wie Stalin zu überlassen, wurden bedeutende Entscheidungen nun kollektiv in so im sogenannten Verteidigungsrat entschieden. Der sowjetische Verteidigungsrat hatte die höchste Entscheidungsgewalt hinsichtlich der Umsetzung der Strategie. Er stellte eine Instanz innerhalb des Politbüros dar, dessen Arbeit im Gegensatz zu der des PLbüros stets der Geheimhaltung unterlag. Dadurch konnten Funktionäre bis zu 20 Jahre im voraus für leitende Positionen im kommunistischen Gefüge eingeplant und Machtgerange verhindert werden. So stand z.B. Leonid Brechenev als neuer Generalsekretär schon lange vor dem Ausscheiden Krustchows fest. Brejniev hatte den Strategiewechsel unter Krustchow in einer Kommission mit ausgearbeitet und konnte ihn dann als Oberhaupt der UDSSR selbst ausführen.

Der servwittische Verteidigungsrat erhielt die höchste Entscheidungsgewalt hinsichtlich der Umsetzung der Langzeitstrategie. Da die sowitische Führung jeden Bereich der Politik dieser Strategie unterordnete, wurde der Verteidigungsrat dessen Arbeitsstrengster Geheimhaltung unterlag zum eigentlichen Machtzentrum der UDSSR. Alle Ostblockstaaten, so auch die Tschechoslowakei aus der Shana 1968 flüchtete, hatten einen eigenen Verteidigungsrat, der dem Moskau Verteidigungsrat untergeordnet war. Sheer war Mitglied des tschechoslowakischen Verteidigungsrates und bekam dort Einblick in die innersten Angelegenheiten der Tschechoslowakei. In seiner Funktion hatte er direkten Kontakt zu den Generalsekretärin Krustov und Bresjev. Er reiste von 1955 bis 1968 jedes Jahr mehr als zwei Monate in die Sowjetunion.

Der zweite Überläufer, der in der Langzeitstrategie in die Langzeitstrategie eingeweiht war und dessen Aussagen sich mit denen Shaners deckten, war der KGB Agent einer Tuligzin. Er arbeitete für den inneren KGB, dem alle strategischen Belange zufielen, die mit dem Fortschritt der Langzeitstrategie zu tun hatten. Golzin bewies seine Glaubwürdigkeit auf eindrucksvolle Weise. Zur Überraschung der CIA Agenten die Golitizen nach seiner Flucht 1961 befragten, hatte er nicht nur Kenntnis von einer großen Anzahl geheimer NATO Dokumente, er konnte sie sogar mit ihren korrekten NATO Codenummern identifizieren. Die CIA zeigte sich dennoch desinteressiert. Auch Gulitzin wurde auf das Abstergleis gestellt, obwohl er in seinem Buch New Lies for Old bereits 1984 die Auflösung der Svjetunion vorwegnahm.

Zitat: "Die Vereinigten Staaten von Europa sind der politische Ausdruck des Gedankens, dass der Sozialismus in einem Lande unmöglich ist. Gewiss seine völlige Entwicklung kann er auch nicht im Rahmen eines Kontinents erreichen. Die sozialistischen Vereinigten Staaten von Europa sind die Parole einer historischen Etappe auf dem Weg zum sozialistisch zur sozialistischen Weltföder." Zitat Ende. Leotrotzki 1929. Quelle Leotki, die Abrüstung und die Vereinigte Stadt von Europa 1929.