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Gasser Leute, herzlich willkommen bei Iron Mik Biohacking. Wir machen heute eine Peptittierlist und zwar zu einem sehr interessanten Thema, nämlich Peptide, die das Potenzial haben, unsere Gesundheit und eigentlich unser aller Leben zu verändern und zu revolutionieren. Klingt bisschen crazy, ist es auch, aber es gibt tatsächlich solche Peptide und zwar natürlich noch tief in der Forschung, oder? Und genau das werden wir uns heute angucken.
Deswegen wird der Score folgendermaßen aussehen. Auf der linken Seite sehen wir das Potenzial und das misst sich wirklich daran, was kann dieses Ding eigentlich? Also wie heftig, wie unglaubwürdig oder wie wirklich surreal ist dieser Claim eigentlich, den dieses Peptit hier erfüllen soll. Das Ganze wiegt viel. Das heißt, hier geht's ja auch darum, wo ist das größte Potenzial? Das heißt, das wiegt einen großen Teil. Jedoch muss das zumindest ein Stück weit durch eine Datenlage aufgefangen werden. Genauso muss deswegen auch z.B. ein S-tier ein unfassbares Potenzial haben, aber tatsächlich sogar eine Datenlage, die klinisch ist, das heißt an Menschen, die das stützt, was schwierig wird.
Dann haben wir A-tier, da ist das Potenzial enorm. Die Datenlage eher präklinisch, also an Tieren oder Zellen, aber dafür klinisch recht plausibel. Dann haben wir B-tier, da ist das Potenzial gut und die Daten sind präklinisch okay. C-tier ist Potenzial klingt gut, Daten aber präklinisch eher schwach und D-tier ist ja klingt geil, wäre schön, aber wir haben nichts so gefühlt, ne? Das heißt, wir haben nicht mal wirklich Daten an Tieren oder Zellen dazu.
Bevor wir zu viel rumquatschen, lass uns da einfach reingehen, weil ich finde das unglaublich spannend und vielleicht ist es für euch auch unterhaltsam. Ich möchte mal exemplarisch mit einem S-Tier starten. Wir haben ja ein S-Tier und ich sage, es ist ein wohlwollendes S-Tier, damit ihr exemplarisch mal sieht, seht, wie sowas in Perfektion aussehen könnte und nein, bei uns ist es nicht zugelassen. Warum auch? Das ist ein Peptid, über das habe, glaube ich, ich im deutschen Raum sowieso als allererster gesprochen. Vorher hat das niemand. Jetzt langsam kommt das so ein bisschen. Ich finde es ist unglaublich unterschätzt und das seit Jahren, aber jetzt langsam kriegt es seinen Hype und das ist Thymosin Alpha 1. Dieses Peptid aus der Thymusdrüse ist ein zugelassenes Medikament in über 35 Ländern der Welt für eine bestimmte Indikation, nämlich Hepatitis B und C z.B. Für verschiedene andere Indikationen ist es wiederum fragmentiert hier und da mal zugelassen.
Was es so spannend macht und deswegen kommt es direkt mal in S-Tier. Dieses Peptid hat Wirkungsgebiete, die würden die meisten Menschen nicht glauben, wenn sie sie hören. Und zwar ist es tatsächlich recht wirkungsvoll in klinischen Studien getestet worden an Long Covid, aber auch HIV über längere Zeit, dann adjunktive Therapie bei Krebs verschiedenen Tumoren tatsächlich und das über die, sagen wir mal, die Immunmodulation, die es eben macht und die dadurch verbesserte antivirale Immunmodulation. Ihr müsst verstehen, Thymosin Alpha 1 adaptiert bzw. es moduliert extrem euer angeborenes und adaptives Immunsystem. Es kann dafür sorgen, dass das Immunsystem sich so verändert, dass es Krankheiten aktiv widersteht bzw. sie bekämpft. Es läuft primär über die sogenannten TLRs, also die Toll-like Receptors und über die Thymusdrüse und kann dadurch eine bestimmte Immunantworten, wenn sie gebraucht wird, wenn man so möchte. Vor allem, wenn das Immunsystem geschwächt ist. So wurde es eigentlich auch erstmalig für das sogenannte DiGeorge-Syndrom entwickelt. Das ist ein Syndrom, bei dem die Thymusdrüse von Anfang an quasi nicht wirklich funktional oder erst gar nicht vorhanden ist und eine Immunantwort gar nicht da ist. Das heißt, Leute mit einer Immunschwäche hatten plötzlich eine Immunantwort durch Thymosin Alpha 1. Entsprechend ist der Medikamentenname Sedaxin oder Thymalphin, wie dann einfach der Wirkstoff heißt, tatsächlich weltweit ein Begriff und Thymosin Alpha 1 hat klinische Daten, die über Metaanalysen hinaus hinweg wirklich beeindruckend sind und das gerade auch deswegen hier, weil auch die Sicherheit in allen Metaanalysen sehr beeindruckend war. Das heißt, es war konsistent, überall sicher. Man hat kaum nennenswerte Nebenwirkungen gesehen. Man hatte nur immer sehr interessante Wirkungen. Gerade im Bereich Antikrebs oder auch in der Nachvorsorge bei Krebs ist es immer mehr ein Thema und es hat sogar die Fähigkeit, ein sogenannter Vaccine Enhancer zu sein. Das heißt, das kann Impfstoffe verstärken. Du merkst, dass du noch nicht so hinterher bist mit der Bildung, wenn du immer noch glaubst, dass jede Impfung schlecht ist. Kurz beruhigen, nicht jede Impfung ist böse und wir machen weiter. Das heißt, wir haben hier tatsächlich wirklich ein Medikament, das ein Potenzial hat, dass man sehr selten sieht, so breit gefächert und das eben über die Immunmodulation und das ist auch erst der Anfang. Wir reden hier teilweise auch über Sepsis, also über Blutvergiftungen. Es gibt Studien zu so vielen verschiedenen Fällen von Thymosin Alpha 1 und sie sind alle klinisch, das heißt an Menschen und gut dokumentiert und in der Regel auch sicher. Deswegen ist das Medikament in so vielen Ländern zugelassen und deswegen ist dieses bei uns experimentelle Peptid für mich ein absolutes S-Tier, denn es hat sowohl mir als auch vielen aus meinem Coaching schon oft aus Immunschwächen geholfen. Wer darüber mehr erfahren möchte, checkt unten in der Beschreibung den Link zu meiner Masterclass. Denn wenn ihr auf den Link klickt, könnt ihr dort eure E-Mailadresse im Newsletter eintragen und dann kriegt ihr einen 25% Rabattcode geschickt und könnt euch meine Masterclass gönnen und z.B. auch in die Welt von Thymosin Alpha 1 und Immunmodulation eintauchen, denn ein ganzes Modul dort in der Masterclass widmet sich genau diesem Thema und in der Wirkstoffbibliothek könnt ihr euch Thymosin Alpha 1 dann noch mal im Detail angucken, sowie auch viele andere Peptide. Aber das hier war jetzt einfach mal ein gutes Beispiel, würde ich sagen. Es ist spannend. Ähm, wir machen mal weiter.
Der nächste Vertreter ist schweren Herzens auf jeden Fall kein kein S-Tier, weil kann man nicht machen. Ja, man kann es wirklich nicht machen, aber es hat ein A-Tier verdient aufgrund verschiedener Gründe und es ist GHK-Cu. GHK-Cu ist genau das, was A-Tier eigentlich beschreibt. Das Potenzial ist enorm. Die Datenlage ist präklinisch sehr gut und sie ist klinisch plausibel auf der anderen Seite und deswegen dürfte es eigentlich fast ein S-Tier sein. Es ist es nur nicht, weil es ist einfach nicht genug da dafür. Es gibt klinische Daten zu GHK-Cu und das können wir vielleicht ganz kurz runterbrechen. Das Kupferpeptid GHK-Cu wird gerade jetzt da draußen in der Social Media Welt extrem für schöne Haut gehypt. Der Glow-Effekt, so nennt man das. Und GHK-Cu ist tatsächlich mit daran beteiligt, dass deine Haut sich verbessert, wenn man so möchte. Es remodelliert die extrazelluläre Matrix. Es kann deine Haut verbessern. Es wirkt auf ziemlich viele Prozesse ein, die Gewebe regenerieren und das sowohl was die Haut angeht, aber auch generell. Und es wurde festgestellt oder beobachtet, dass unsere eigenen GHK-Cu Level mit dem Alter extrem absinken, nämlich von dem 20. bis zum 60. Lebensjahr um ca. 80%, was verdammt viel ist. Gleichzeitig wird der Rückgang vieler verschiedener Gene, die für unsere Langlebigkeit wichtig sind, beobachtet. Und erste Studien, die jetzt z.B. 2025 wieder veröffentlicht wurden, beschreiben sogar erste Verbindungen in diese Richtung, wie z.B. SIRT1, also das Sirtuin 1. Guckt euch das Video dazu an, ich habe neulich eins gemacht, ich will ja nicht zu tief ins Detail gehen. GHK-Cu hat gesicherte Effekte, was die Hautgesundheit angeht. Da gibt es nämlich RCTs. Es wurden also Studien an Frauen z.B. gemacht, bei denen geprüft wurde, ob eine 12 Wochen Behandlung mit einer GHK-Cu Creme oder Gelformulierung kleine feine Linien und Falten um die Haut um die Augen hier in dem Bereich verschwinden ließ. Und das tat es und zwar viel effektiver als z.B. ein vergleichbares Kollagen oder Retinolprodukt, also andere Kosmetika. GHK-Cu hat deswegen in den USA einen unfassbaren Hype und das Interessante daran ist, das ist nur die Spitze des Eisbergs und ein Hinweis darauf, was GHK-Cu eigentlich sein könnte, denn es beweist diese Effekte auf der Haut, die es eigentlich im Ansatz systemisch tun könnte und das nicht nur bezogen auf die Haut, denn verschiedene Studien haben GHK-Cu tatsächlich in einem sehr komplexen großen Programm, das sich Connectivity Map nennt vom Broad Institute, identifiziert als ein Genome Resetter. Das bedeutet, man kann sich vorstellen, jede Krankheit hat eine Art eigene Signatur, will man das so sagen, was z.B. Signalwege angeht, die hochreguliert sind, entzündliche Botenstoffe und Co. Das ist wie so eine Handschrift und die Connectivity Map soll eigentlich dafür sorgen, dass verschiedene Wirkstoffe solchen Signaturen zugeordnet werden können. Und es gab zwei revolutionäre Treffer, nämlich einmal Chronic Obstructive Pulmonary Disease, die Lungenkrankheit und einmal Krebs. Und tatsächlich beide sehr, sehr hoch dotiert sogar. Das heißt, dass man sagt, ey, das passt sehr gut. Es könnte die sogar rückgängig machen. Wichtig, das sind nur Zellmodelle und in den in denen wurde das sogar bewiesen. Das heißt, diese Zellmodelle haben das sogar bestätigt. Wir haben das Ganze aber natürlich noch nicht am Menschen. Gleichzeitig ist GHK-Cu auch mit einem großen Heilpotenzial an sich für Gewebe ausgestattet. Das heißt, auch bei Verletzungen könnte es helfen. Neuroprotektives Potenzial ist auch da, aber auch hier nur präklinisch. Das Ganze setzt sich zusammen aus einem riesen bunten Topf an Forschung, weil es wird sehr viel zu GHK-Cu geforscht und es kommt jedes Jahr was Neues. Seid also gespannt. Bis jetzt ist deswegen GHK-Cu absolutes A-Tier. Und übrigens über GHK-Cu habe ich sehr, sehr ausführliche Daten in der Masterclass. Ich erkläre diese ganzen Zellstudien und alles wirklich im Detail und was das für dich bedeuten könnte und bring das auch mit anderer Evidenz zusammen, die das plausibel oder nicht macht. Also wirklich, wenn du interessiert an Peptiden bist, geh rein in diese Masterclass. Sie wird auch jeden Monat geupdatet und du kriegst immer wieder neue Daten.
Ich würde jetzt einfach mal mit einer Kategorie weitermachen, die ich an sich super spannend finde, aber bei der ich nicht weiß, ob wir der so einen hohen Rang geben können, weil wir müssen fair sein. Und das Peptid heißt FoxO4-DRI und das ist ein sehr interessanter Name und der kriegt ein B-Tier. Und B-Tier ist sehr fair, muss man dazu sagen. B-Tier ist hier tatsächlich knapp an A-Tier vorbeigeschossen, denn rein von dem Claim müsste FoxO4-DRI sogar S-Tier sein. Was ist hier quasi der Claim? Stell euch folgendes vor. Seneszente Zellen, Zombiezellen, die entzündlich sind und nicht abgebaut werden können und bei viel Zellumsatz entstehen, z.B. also bei viel Muskelaufbau, z.B. bei viel Stress, z.B. oxidativen Stress, z.B. Überernährung, z.B. das sind Zellen, die bleiben in deinem Körper zurück und bilden ein entzündliches Dekretolyt, kann man sagen, aus verschiedenen entzündlichen Zytokinen und das alles wiederum, um es kurz zu machen, fördert dein Altern sehr. Auch das wird übrigens in der Masterclass behandelt und diese seneszenten Zellen zu reduzieren ist eines der größten Longevity-Ziele, die es gibt neben Sirtuin hochregeln und NAD+ und chromosomale Schutzkappen. Zu den kommen wir auch gleich. Das ist ein riesen Ding. Senolytische Medikamente sind die ganze Zeit in der Probephase, jegliche Art und das wären Medikamente, die gezielt und selektiv seneszente Zellen reduzieren. Ein SGLT2-Inhibitor hat übrigens gezeigt, dass er 40 bis 50% davon in 2 Wochen reduzieren kann. Nur ist das eben nicht selektiv, aber es ist an Menschen bewiesen.
So, was ist jetzt das Interessante? Diese seneszenten Zellen haben einen eigenen Schutzmechanismus vor dem sogenannten programmierten Zelltod, der Apoptose und das Gen, das macht, heißt p53. Und es ist eben so, dass FoxO4 oder in dem Fall dann FoxO4-DRI dafür sorgt, dass das Ganze unterdrückt wird und der programmierte Zelltod, der ein Schutzmechanismus des Körpers ist, auch für seneszente Zellen gilt. Das heißt, du würdest gezielt seneszente Zellen abbauen können und dadurch würdest du dein Langlebigkeitspotenzial in ein Potenzial heben, dass wir uns jetzt gar nicht vorstellen können. Also, wenn dieses Peptid funktionieren würde, wäre das eine komplett neue Errungenschaft und die absolute Revolution. Das heißt, so etwas wäre, wir können es uns gar nicht vorstellen. Ich muss es, ich kann es nicht anders sagen, weil wir könnten plötzlich einen der wichtigsten Longevity-Faktoren beeinflussen und das wiederum würde alles verändern. Eigentlich, wenn es nur um den Claim ginge, müsste es deswegen auf S-Tier sein. Leider ist es halt so, dass die Datenlage wirklich noch sehr, sehr in den Kinderschuhen steckt. Das heißt, ähm wir haben momentan nur stark präklinische Daten, die mechanistisch zwar spannend sind, aber wir sind noch weit entfernt davon, dass wir wirklich auch nur ansatzweise sagen können, das lässt sich schon humanmedizinisch übertragen. Aber hey, in den nächsten Jahren könnte das ja vielleicht passieren und ich wette, Bryan Johnson ist der erste, der sich da drauf stürzen wird. Momentan scheint es noch nicht so wirklich, sag auch ich, noch nicht so wirklich plausibel zu sein. Ich bin aber gerade dabei, mich sehr viel damit zu beschäftigen und vor allem das Nebenwirkungs- und Risikopotenzial abzuwägen, damit ich für das Longevity-Modul der Masterclass eine Aussage treffen kann, ob man das vielleicht ausprobieren sollte oder nicht. Und es ist spannend, so viel kann ich schon mal sagen. Deswegen eines der spannendsten hier. FoxO4-DRI mit einem Potenzial, das glaube ich das Potenzial schlecht hin ist. Aber hier seht ihr das Gewicht. Es fehlt einfach noch viel zu viel dafür.
Dann machen wir weiter und zwar mit Pinelon. Pinelon hauen wir direkt in C. Es bildet eigentlich, würde ich sagen, einen guten Ausgleich, für den es ein B verdient hätte, aber es reicht nicht ganz. Was ist der Mechanismus oder was erhoffen wir uns? Pinelon arbeitet über die Zirbeldrüse und soll ein neuroprotektives Peptid sein. Und diskutiert wird eigentlich hauptsächlich die Genexpression, Neuroplastizität, also das heißt die Bildung von Synapsen, die Ausprägung von BDNF, also das Brain-Derived Neurotrophic Factor, das heißt eben auch neuronale Verbesserung, kognitive Verbesserung, Gesundheit, kognitive Gesundheit und Zellüberleben, wenn man so möchte, auf antioxidativer Ebene. Alles, was sich eben hier anspielt. Das heißt, es könnte extrem neuroprotektiv sein. Das ist zumindest der größte Claim, der da gemacht wird, was eigentlich, wenn man das für sich nimmt, obwohl es für viele erstmal langweilig klingt, auch irgendwo zumindest A-Tier-Potenzial hat. Trotzdem ist die Literatur tatsächlich noch sehr schwach und irgendwie kommt auch nicht wirklich was Gutes nach. Das heißt, wir müssen vielleicht noch ein bisschen abwarten, aber weil verhältnismäßig zu dem, was wir jetzt von GHK-Cu gehört haben oder von dem, was wir von FoxO4-DRI gehört haben, der Claim auch nicht ganz so sexy ist und dann die Datenlage das Ganze auch nicht weiter nach oben reißt, sind wir hier leider sehr weit unten in dem C, was nicht heißen muss, dass es nicht innerhalb der nächsten Jahre vielleicht noch einen interessanten Aufschwung bekommt. Das heißt für mich einfach für den Moment muss ich das so nach außen weitergeben und sage, wir müssen das ja nüchtern bewerten. Übrigens ist, wie ich das ganze sehe, vielleicht auch noch mal eine ganz andere Sache. Entsprechend möchte ich euch natürlich nur ein gutes Abbild geben, aber wenn das Ganze anekdotisch so krass wäre, dass ich sage, es reißt das Ganze hoch, würde ich euch das sagen und das einordnen. Ja, ganz wichtig. Deswegen bleibt es erstmal in C mit einem Potenzial, das ich persönlich wirklich sehr hoch finde und wo ich auch selbst sage, wir experimentieren gerne mal damit im Coaching und ich persönlich beschäftige mich auch viel damit. Noch kann ich aber das ganze nicht guten Gewissens an euch so weitergeben, dass ich sage, boah, das ist es, ne? Insofern wird auch das nächste Peptid ein gutes Beispiel für genau diese Richtung sein und das ist PNC27 und das ordnet sich genau nebendran in C ein.
Und jetzt glaube ich wird's für euch interessant. Ähm, hier bin ich auch der Meinung, das ist einer der potenziell größten Claims, die man machen kann. Eigentlich kann man sagen, dieses Peptid soll ja in bestimmte Strukturen von Krebszellen eingreifen und eine Art Tumorzellnekrose auslösen. Das heißt, es soll Tumorzellen so beeinflussen, dass sie einfach sterben. Und das ist ein riesiger Claim. Es bedeutet, PNC27 könnte eventuell irgendwann gegen Krebs eingesetzt werden und zwar ganz gezielt und selektiv. Das wäre ein absoluter Durchbruch, der sondergleichen wäre. Das Problem ist, erstens, das ist ja jetzt nicht das, was wir bei den anderen Peptiden so haben, dass du insgesamt riesiges Gesundheits- und Langlebigkeitspotenzial dadurch alleine hast, sondern es ist eine Intervention für, wenn jemand Krebs hat, z.B. Deswegen ist es ein klein bisschen weiter runtergestuft, obwohl das die Wichtigkeit überhaupt nicht schmälern soll, denn das wäre ein das wäre auch eine Revolution. Problem ist, die Datenlage ist wirklich sehr schlecht bis jetzt, aber nur bis jetzt. Vielleicht kommt ja noch irgendwas. Bis jetzt fehlt es einfach an aussagekräftigen Daten, die das in irgendeiner Art und Weise belegen können. Wir haben präklinisch tatsächlich gute Hinweise, aber hier ist es so, dass wir klinische Übersetzung und Anwendbarkeit quasi gar nicht haben und deswegen ist das schade, aber ich glaube bei so einem Signalweg, also dass man irgendwie Tumorzellen dazu bringen könnte, sich selbst oder na ja, von alleine zu sterben, da wird sowieso weiter dran geforscht und ich hoffe, es wird in irgendeiner Art und Weise eine Lösung dafür finden, das verfügbar zu machen. Ich bin zumindest sehr gespannt. Hat immerhin kein D-Tier bekommen und das, weil der Claim wirklich so interessant ist. Deswegen machen wir weiter und lassen das so stehen.
Als nächstes das Peptid Thymalin und ich persönlich bin hyped, was Thymalin angeht. Ich mag Thymalin. Mit Thymalin schon viel gearbeitet. Klingt irgendwie nach Thymosin Beta 4, Thymosin Alpha 1. Ja, ich würde auch mal sagen, es kommt aus derselben Gegend, ne? Also, es hat mit der Thymusdrüse zu tun. Entsprechend ist es auch in einer Art Immunrekonstruktion und auch Immunmodulation verwickelt und auch für diesen Claim für eine gewisse T-Zellregulation und eine Hilfe dabei, das Immunsystem in bestimmten Situationen wieder ins Gleichgewicht zu bringen, ziemlich bekannt dafür und genau deswegen ist es eigentlich auch von großem Interesse und großem Potenzial. Z.B. ist das Ganze mit Hämatopoese verbunden, also auch mit roten Blutkörperchen z.B., die gebildet werden oder Blutbildung. Und wir haben viele interessante Claims, die auf der Regenerationsschiene für Thymalin sprechen würden. Also auch Richtung Anti-Aging, wenn man so möchte, also langfristige Gesundheit und das Immunsystem so zu modulieren, dass die entzündlichen Prozesse eben gesund genug bleiben, aber nicht zu stark, um uns zu schaden. Um das mal ganz leihhaft auszudrücken. Tatsächlich ist Thymalin bei uns im Coaching auch immer wieder bei verschiedenen Reaktionen oder ungewollten Reaktionen des Immunsystems, Stichwort Heuschnupfen und Co. gar nicht mal so unnütz gewesen, das kann ich zumindest mal so ausplaudern. Aber warum kann es dann nicht sehr weit oben platziert werden? Erstens Thymosin Alpha 1 ist zwar nicht genau gleich von der Wirkung, ist aber deutlich stärker und wird in den meisten Fällen zumindest die Anwendung abdecken, auch wenn es nicht immer so ist. Ja, ganz wichtig. Und zweitens, die Datenlage ist einfach bei Thymalin nicht so stark wie bei Thymosin Alpha 1, auch wenn wir es nicht 100% miteinander vergleichen können. Ja. Ähm, das heißt, wir haben hier einfach einen anderen Score. Das heißt, der Claim ist nicht ganz so extrem hoch wie z.B. bei Thymosin und die Datenlage ist solide, kann man sagen. Also, wir haben tatsächlich zu Thymalin in verschiedenen Bereichen klinische Effekte, eher aus osteuropäischer Literatur muss man sagen und da geht es um Alterung z.B. oder auch Infektanfälligkeit, aber auch für die Immunfunktion. Das Problem ist, wir haben von der internationalen breitgefächerten modernen Wissenschaft noch nicht wirklich viele Replikationen, also dass man sagt, man konnte das immer wieder herstellen. Ähnlich wie das Selank und Semax Problem, nur dort hast du ja gefühlt nichts, was bei uns jemals großartig hergestellt wurde oder wiederhergestellt wurde. Heißt also, es bleibt spannend und ich sehe durchaus ein großes Potenzial und ja, wir arbeiten im Coaching damit. Tatsache. Deswegen schafft es es auf ein sehr starkes B-Tier in dem Bereich. Wie immer gilt und das hatte ich euch auch gesagt, normalerweise sind so S bis B die, mit denen ich hauptsächlich arbeite und ab C eher nicht. Wobei ich hier bei Pinelon, wie gesagt, eine kleine Ausnahme machen würde, weil ich das Peptid unfassbar interessant finde und sein Mechanismus, wäre ich jederzeit selbst bereit auszuprobieren. Tue das auch und werde berichten, sobald ich irgendwie das Gefühl habe, da passiert was.
Zu guter Letzt, wir mussten es mit reinnehmen, auch wenn es schon sehr kommerziell ist und ich irgendwie sagen muss, dafür hätte es fast nicht mit rein dürfen, weil es ist schon gar kein Geheimtipp mehr, aber sprechen wir über Epitalon und wo zum Teufel wird sich Epitalon einfügen? Epitalon hat einen der heftigsten Claims, das habe ich jetzt schon oft gesagt, ne? Stellen wir uns folgendes vor. Erstens mal, es auch hier wirkt es über die Zirbeldrüse. Zweitens, Eurokchromosomen haben Schutzkappen und diese Schutzkappen verkürzen sich bei jeder Zellteilung oder bei allen Zellteilungsprozessen, vor allem sagen wir es mal kurz bei Stress am allermeisten. Und je kürzer die werden, desto kürzer lebt ihr. Telomerverkürzung ist ein großes Ding in der Longevity-Geschichte. Das Enzym Telomerase kann dabei helfen, das aufrecht zu erhalten. Also nicht das Verkürzen, sondern dass es eben nicht kürzer wird. Und Epitalon steht direkt im Verdacht, die Telomeraseaktivität massiv zu steigern, was tatsächlich eher durch präklinische Modelle gestützt wird, auch hier eher im osteuropäischen Bereich, aber mit Andeutungen, die mechanistisch recht plausibel zu sein scheint. Das heißt, es gibt Potenzial, das durchaus da ist. Es gibt Versuche mit anderen Wirkstoffen, Supplements, ähnlichen Interventionen, bei denen man gesehen hat, dass es durchaus funktioniert, die Telomeraseaktivität zu steigern über verschiedene Wege. Das heißt, wir wissen, dass das funktionieren kann in Menschen. Nur ist es bei Epitalon selbst eben noch nicht so bewiesen, wie wir es gerne hätten. Der Mechanismus an sich wäre aber, wenn wir es schaffen würden, diese Telomerlänge aufrechtzuerhalten, würden wir dadurch effektiv deutlich länger leben. Und das ist ein Claim, der ist schon wieder irgendwo hier. Leider ist die Datenlage irgendwo bei präklinisch akzeptabel, aber noch nicht wirklich bei wir können wirklich mechanistisch plausibel sagen, das würde bei Menschen funktionieren und schon gar nicht, es ist bei Menschen. Genau deswegen muss ich schweren Herzens, auch wenn ich hier ein riesen Epitalon-Fan bin, muss ich sagen, es ist objektiv gesehen in der Bewertung ein B. E und B ist fair. B ist wirklich fair. Und das sage ich, weil wir mit Epitalon tatsächlich im Coaching arbeiten, weil ich die Mechanistik von Epitalon aufgrund der Daten, die wir eben zu Telomeraseaktivität und so weiter haben, irgendwo plausibel finde. Aber die Andeutungen an sich für die Plausibilität, dass ich euch sagen kann, deswegen ist es unglaublich plausibel, die fehlen noch so ein bisschen. Deswegen ist es eher auch, dass ich sage anekdotisch, auch wenn das schwer zu testen ist, sind wir Fans und nutzen das. Nur es ist mit einem kleinen Stück Hoffnung, wenn man so möchte. Und wir warten mal auf die Datenlage, was so die nächsten Jahre passiert. Deswegen Epitalon wahrscheinlich ein sehr großer Hoffnungsträger der ganzen Longevity-Szene, sowie auch z.B. FoxO4-DRI, falls das funktioniert.
Und das war's. Wie fandet ihr das? War ein bisschen hart spekulativ, aber mir persönlich hat sehr viel Spaß gemacht. Ihr merkt, ich tobe mich bei sowas aus. Ich habe versucht nicht zu viel zu quatschen, aber ich würde sagen, das ist eine solide Tierlist aller Peptide, die im Begriff sein könnten, uns gesundheitlich zu revolutionieren und unser Leben für immer zu verändern. Und ey, es gibt noch mehr. Ich meine, Retatroide tut das gerade schon. Mod C hat auch großes Potenzial. SS31 ja, aber ist halt eher pathologisch. Das heißt, bei wirklich starken mitochondrialen Dysfunktionen, die lebensgefährlich sein können, Stichwort Barth-Syndrom z.B. Also, das heißt, wir hätten schon noch so ein paar Kandidaten, die hätten wir hier nennen können, aber ich wollte bewusst so ein paar Underdogs nehmen, die nicht jeder kennt. Deswegen bin ich sehr gespannt, was ihr sagt. Wie fandet ihr das? Habt ihr von diesen Peptinen schon mal gehört? Würdet ihr da mitgehen oder würdet ihr sagen, nein, absolut gar nicht. Was redest du da? Ich bin super gespannt.
Ansonsten nicht vergessen, die Biohacking Masterclass ist online. Das heißt, wenn du so ein Wissen einfach konzentriert haben willst und abrufbar in einem riesigen Lernsystem auf der geilen Plattform Learning Suite mit der Möglichkeit, eine Quizfunktion wahrzunehmen, alle Folien zu behalten und selbst damit zu lernen und immer eine Quellensammlung nach jedem Modul zu haben oder auch nach jedem Video, dann bist du bei der Masterclass richtig, denn das ist ein individuelles Selbstoptimierungs- und Problemlösungskonzept, das übrigens auch jeden Monat geupdatet wird. Es werden alle Wirkstoffe besprochen. Es werden aber auch reale Praxis-Use-Cases von mir durchgegangen und zwar von der Lifestyle-Intervention, dem Verständnis, den Mechanismen bis hin zu eben allem, was euch so interessiert. Das heißt, es wird auch explizit über Dosierung und Co. und Co. gesprochen. Und das ist das Neue daran. Wir haben es geschafft mit der Masterclass eine ärztliche Beratung zu verbinden, nämlich mit fortgeschrittenen, offen modernen Ärzten, denen von Doktrinus. Das Doktrinus Netzwerk für Telemedizin ist Partner der Masterclass. Du kannst innerhalb jeden Moduls, wenn du das möchtest, ein Blutpanel anfordern, das zu diesem Modul passt, kannst dich checken lassen, musst dafür nicht mal das Haus verlassen und kannst dann eine Sprechstunde wahrnehmen. Oder auch nicht. Du kannst es einfach online abchecken, wie das Ganze aussieht. Dabei sind sogar die Online-Auswertungen der Blutwerte nach neuester Evidenz und nicht nach dem, was du beim Hausarzt vorgelabert bekommst. Das heißt, wir sind hier wirklich bei einem Schritt nach vorne präventiv. Aber auch wenn du z.B. ein Rezept für z.B. für eine Testosteron-Ersatztherapie anfragen möchtest, kannst du das dort tun. Deswegen, wenn du das auch ohne die Masterclass tun möchtest, ist der Code Iron und du kannst bei meinem Kooperationspartner Doktrinus jederzeit einfach mal eine Sprechstunde buchen und dich beraten lassen. Wenn du es innerhalb der Masterclass machst, hast du wirklich noch mehr geile Möglichkeiten. Deswegen schau doch gerne mal unten in den Link rein und lass dir den 25% Rabattcode für meine Biohacking Masterclass schicken. Es ist ein universelles Gesundheitslösungs- und Performance-System und sowas hat's noch nie gegeben.
Ansonsten abonniere gerne den Kanal. Ich danke vielmals für den Support. Und wir sehen uns das nächste Mal bei Iron Mic Biohacking.