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Funktioniert Manifestieren wirklich? | Bestellung beim Universum | Vera F. Birkenbihl

Lernen der Zukunft Andreas K. Giermaier11:47

Transcription

Ich bringe gerne das Beispiel mit der Alice, also im Wunderland kennen wir sie. Dann gibt's noch das andere mit Alice hinter dem Spiegel, und da gibt es eine Szene, wo sie zu der weißen Königin sagt: „Aber das ist doch unglaublich!“ Und die weiße Königin sagt: „Mein Kind, darin scheinst du keine Übung zu haben. Das muss man trainieren. Als ich in deinem Alter war, schaffte ich es manchmal noch vor dem Frühstück sechs unglaubliche Dinge zu glauben.“

Wir wissen, dass wir das, was wir glauben, wahr machen. Das ist nicht neu. Wir glauben es nur nicht. Sie kennen alle den Gedanken von dem Berg, der Glauben versetzt. Wenn ihr Glaube ihnen nur zulässt, kleine Schmutzhaufen zu verschieben, werden sie das sehr erfolgreich tun, bis in die Grube fahren. Aber recht haben sie gehabt, weil unser Verstand, unser kleines Ich, will vor allem eins: Recht haben. Recht haben heißt, die Latte bleibt. Das heißt, recht haben. Rechthabereien sind immer Streitigkeiten um Latten. Meine Latte ist besser als deine, zumindest fühle ich mich sicherer.

Wir reden von Selbstwertgefühl und wie es angreift. Ein Programm, wir glauben, weil wir manchmal Meinungen haben, die noch flexibel sind, dass wir flexibel sind, was unsere Latten angeht. Meinungen sind keine Latten. Anders ausgedrückt, wenn eine Meinung eine Latte geworden ist, ist sie nicht mehr beweglich. Wir müssen also erstmal unten eine Schraube lockern, dann können wir ab und zu mal die Latte bisschen bewegen und zur Seite rausschielen und sehen, wie die Welt aussähe, wenn diese Latte nicht da wäre. Wenn wir Angst kriegen, können wir sie wieder gerade hängen lassen. Sieht man gar nicht, dass sie unten schon gelockert ist. Das Brett, das wir vom Kopf angeblich haben, das ist dieses Lattenbrett, und je näher wir hingehen, desto mehr haben wir im Kopf.

Schauen Sie, wenn Sie glauben, dass sie das, was sie glauben, nicht wahr machen, dann unterscheiden sie nicht zwischen den Dingen, die sie bewusst glauben, und ihren unbewussten, weil sie zu wenig Zugang haben zu der inneren Stimme. Wenn sie unbewusst ein antireichtumsprogramm haben und bewusst wollen sie materielle Dinge, dann wird im Zweifelsfall das unbewusste antireichtumsprogramm sich durchsetzen. Wenn sie im tiefsten Inneren glauben, sie seien es nicht wert, oder ohne große Mühe ginge das nicht und große Mühe sind sie nicht bereit zu investieren, demzufolge glauben sie, dass sie reich nicht werden können. Das kriegen sie auch 100%.

Wir haben vorhin bisschen sinniert über die Frage mit dem Widerstand. Da, wo sie Widerstand entgegensetzen, wo sie kämpfen, was machen sie mit ihrer Energie? Sie finanzieren den Widerstand. Da geht ihre Energie hin. Sie fließt nicht frei. Bedingungslose Liebe fließt, wenn sie Dankbarkeit machen. Das fließt. Und die Resonanz, das Resonanzgesetz schickt Ihnen das, wofür Sie eine Affinität haben. Das wie ein Radiosender. Alle Sender laufen gleichzeitig, aber der, den sie gerade einpegeln, das ist der, den sie kriegen. Und sie sind auch eingepegelt auf gewisse Dinge, und die kriegen sie andauernd. Und da können sich wehren, so viel Sie wollen, die kriegen sie trotzdem.

Nehmen wir mal ihr Selbstwertgefühl, von dem wir ja schon sagten, es ist eigentlich das Ich-Wert-Gefühl des kleinen Ich. Schauen wir uns das einmal an. Übrigens, die alten „Wir-sind-willel“-Fans, die z.B. das Kommunikationstraining gelesen haben, muss ich sie warnen, weil ich diese beiden jetzt in der Richtung gegeneinander austausche, weil ich neuerdings nach neuen Erkenntnissen sagen kann, das, was links steht, ist eher mit der linken Gehirnhälfte zu vergleichen, als Analogie, und das rechte, rechts. Und drum muss ich das jetzt seitenverkehrt hinzeichnen, dass sie nicht sagen: „Moment, da ist eigentlich das andere.“

So, das ihr Selbstwertgefühl, also genau genommen ihr Ich-Wert-Gefühl. Zum einen hängt es ab von ihren Programmen. Je mehr Latten sie im Zaun haben, desto verkrampfter ist ihr Leben. Laufend stößt irgendwer gegen eine der Latten, und dann sind Sie dabei, die Latte festzuhalten, und damit vergeuden Sie einen großen Teil ihrer Zeit und ihrer Energie. Das Leben ist sehr anstrengend. Jetzt sind sie auf der holprigen Straße mit ihrer Kutsche, um diese Metapher zu nehmen, lauter Schlaglöcher. Jetzt sind sie überzeugt davon, die Welt ist also ziemlich anstrengend. Sie ist eine der schwersten, man muss immer kämpfen. Und das sind dann Programme wie: „Ja, ohne Fleiß kein Preis“ und „Man muss für den Erfolg kämpfen“. Alles Quatsch. Sie können den Erfolg zulassen, wenn sie können. Sie kriegen viel mehr, wenn sie zulassen können. Aber wenn sie immer kämpfen, dann haben Sie ein Programm, das sagt, man muss kämpfen. Das ist ganz stark ausgeprägt bei uns. „Ohne Fleiß kein Preis“, man muss sich die wichtigen Dinge alle erkämpfen. Und das ist wahnsinnig ausgeprägt bei uns. Das ist eine Latte in ihrem Zaun. Die sollten sie lockern und in Frage stellen, wenn sie es wagen.

Und weil es so schwer ist, die eigenen Latten in Frage zu stellen, nehme ich da mal das so. Das ist sehr wichtig. Sie wissen, in der Quantenphysik gibt es die sogenannte Unschärferelation. Das heißt, Heisenberg hat 1921 festgestellt, wenn wir ins Atom hineingehen, dann können wir bei einem Teilchen im Atom entweder den Ort feststellen, wo es sich aufhält, oder den Impuls, das heißt die Geschwindigkeit, mit der es reist. Wir können nicht beides messen. Das ist völlig konträr zu unserer Alltagslogik. Das ist so, als ob sie in einem Helikopter über eine sehr große Kreuzung fahren würden, und sie können entweder feststellen, der rote Passat ist da, oder feststellen, wie schnell er fährt, aber dann sehen sie nicht mehr. Und diese Unschärferelation ist ein sehr interessantes Konzept in unserer täglichen Welt, wenn wir es zulassen können, dass wir nicht alles ganz klar sehen. Sie sehen bei dieser Übung, wenn sie auseinander gehen, sehen Sie mehr, aber nicht so klar. Dann haben wir einen ähnlichen Effekt. Entweder wir sehen das eine Gesicht im Detail, oder wir sehen alles etwas vager. Und wenn wir leben können mit der Unschärferelation, dann kann das zu uns sprechen, dann kann das auch uns wirken, und dann können tolle Sachen bei rauskommen. Das ist also dieser Effekt, und wir haben für das H die Helligkeit, weil jetzt passiert natürlich einiges. Wir gewinnen viel mehr Klarheit, und wir haben die Tiefe, von der wir heute schon sprachen. Oberflächlich sehen sie ein Detail am anderen, hier und da. Gehen sie in die Tiefe, also sie können das weiterführen, ich muss es nicht zu Ende ausführen. Der Grundgedanke ist diese Grundmetapher. Entweder den Blick als solches, oder im übertragenen Sinne. Fragen Sie sich, wenn Sie ein Problem haben: Wie eng ist mein Geist? Bin ich völlig verkrampft? Atme ich schon einige Zeit nicht mehr richtig? Kann ich mich einlassen auf die Thematik, oder bin ich in einem Detail gefangen und suche verkrampft um eine Lösung und komme nicht weiter? Ist das einleuchtend? Also immer, wenn Sie merken, Sie sind zu sehr drin, können Sie durch diese See-Übungen innerhalb von 2 Minuten die Distanz gewinnen, die uns geistig in der Regel nicht möglich war in der Vergangenheit. Also, das ist eine wichtige Botschaft.

So, dann kommen wir zu den Zielen Ihres Lebens. Ich möchte Ihnen einige Metaphern vorstellen. Fangen wir an mit dem Fixstern. So, das hier ist Ihr Leben. Das hier ist der Fixstern. Jetzt gibt's ein interessantes Paradox. Je höher der Fixstern, desto mehr Tiefe hat Ihr Leben. Wenn Sie nur materialistische Ziele nehmen, das ist eine Reihe von Satelliten, und der Fixstern sollte darüber sein. Und wenn der Fixstern Materialistisches mit beinhaltet, kommt es automatisch zu Ihnen, so Sie es zulassen können. Also, wenn Sie ein Objektspieler sind, dann wollen Sie Objekte, und die schießen Sie der Reihe nach ab in Ihrem Leben, und dann sind Sie zufrieden. Aber Sie wissen, kaum ist eins weg, brauchen Sie ein neues. Dieser Hunger ist dann immer da. Wenn Sie aber ein übergeordnetes Ziel hätten, das kann durchaus Reichtum und all diese Dinge mit beinhalten, sagt keiner was dagegen. Sie sollen nicht ein professioneller Einsiedler werden, der 24 Stunden am Tag meditiert. Das können Sie, aber das ist nicht notwendig. Eine ganz wesentliche Lehre aus den ganzen östlichen Lehren ist, dass die Befreiung, die Erlösung. Sie erinnern sich an unsere Märchensituation. Die ist da, wo Sie gerade sind. Da müssen Sie weder nach Indien noch nach Japan in ein Kloster reisen, um sie dort zu finden. Die ist hier im täglichen. Entweder Sie können sich befreien, erlösen, oder Sie können nicht.

Schauen Sie, wenn Sie glauben, dass sie das, was sie glauben, nicht wahr machen, dann unterscheiden sie nicht zwischen den Dingen, die sie bewusst glauben, und ihren unbewussten, weil sie zu wenig Zugang haben zu der inneren Stimme. Wenn sie unbewusst ein antireichtumsprogramm haben und bewusst wollen sie materielle Dinge, dann wird im Zweifelsfall das unbewusste antireichtumsprogramm sich durchsetzen. Wenn sie im tiefsten Inneren glauben, sie seien es nicht wert, oder ohne große Mühe ginge das nicht und große Mühe sind sie nicht bereit zu investieren, demzufolge glauben sie, dass sie reich nicht werden können. Das kriegen sie auch 100%.

Wir haben vorhin bisschen sinniert über die Frage mit dem Widerstand. Da, wo sie Widerstand entgegensetzen, wo sie kämpfen, was machen sie mit ihrer Energie? Sie finanzieren den Widerstand. Da geht ihre Energie hin. Sie fließt nicht frei. Bedingungslose Liebe fließt, wenn sie Dankbarkeit machen. Das fließt. Und die Resonanz, das Resonanzgesetz schickt Ihnen das, wofür Sie eine Affinität haben. Wie ein Radiosender. Alle Sender laufen gleichzeitig, aber der, den sie gerade einpegeln, das ist der, den sie kriegen. Und sie sind auch eingepegelt auf gewisse Dinge, und die kriegen sie andauernd. Und da können sich wehren, so viel Sie wollen, die kriegen sie trotzdem.