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Rätsel des Unbewussten. Ein Podcast. Sie Psychoanalyse und Psychotherapie. Folge 2: Übertragung gegen Übertragung.
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Begriffe. Übertragungen und Gegenübertragungen sind zentrale Konzepte der Psychoanalyse, die ein Wesensmerkmal unserer zwischenmenschlichen Beziehungen beschreiben. Nicht nur ein psycho-dynamischen Therapieverfahren, das heißt der tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie sowie der psychoanalytischen Psychotherapie, gehören diese beiden Begriffe zur gängigen Praxis. Sogar in die Verhaltenstherapie hat das Konzept der Übertragung und Gegenübertragung Eingang gefunden, wenn auch in etwas abgewandelter Form. Ich möchte mich hier jedoch den psychoanalytischen Zugang widmen, und das ist eine komplizierte Angelegenheit. Psychoanalytiker durchlaufen eine lange und intensive Ausbildung, bis sie ein adäquates Gespür für das entwickeln, was mit Übertragungen und Gegenübertragungen gemeint ist.
Worum geht es also? Lange Zeit gab es nur einen Begriff, den der Übertragung, und das war Sigmund Freud, den erstmals konzeptualisierte. Er beschrieb damit ein Phänomen, auf das er in seinem klinischen Alltag immer wieder stieß und das ihm zunächst große Schwierigkeiten bereitete. Freud bemerkte, dass seine Patienten häufig ein Licht auf ihn warfen, in dem seine Persönlichkeit verzerrt erschien. Die Patienten brachten etwas in die therapeutische Beziehung, das weniger mit Freud zu tun hatte, sondern auffällige Ähnlichkeiten mit dem hatte, was sie in den Beziehungen ihrer Kindheit mit ihren Bezugspersonen erfahren hatten, also mit Mutter, Vater, aber auch Geschwister, Onkel und Tanten, Kinder, Frauen und so fort. Es schien sich also ein Bild einer Person aus der Vergangenheit über Freuds Person zu legen und diese zu überdecken. Man könnte auch sagen, ein Bild der Vergangenheit wurde auf die Person der Gegenwart übertragen.
Wir alle übertragen ganz unwillkürlich und automatisch, was wir früher in Beziehungen erfahren haben, erwarten wir auch von zukünftigen Beziehungen. Mit dem Thema Bindungen befassen wir uns in einer anderen Folge. In der Regel ist das nicht schlimm, sondern sehr nützlich. Allerdings ist es wichtig, dass wir die uns gegenüberstehende Person und unsere Beziehung zu ihr noch in einer Weise sehen, von der wir sagen können, dass sie der Realität entspreche. Unsere inneren, meist auch unbewussten Erwartungen und Vorstellungen sind also auf eine Realität, das aktuelle Hier und Jetzt, bezogen und lassen sich durch diese Realität beeinflussen und formen.
Ein Beispiel: Ein Vater erwartet die Geburt seines zweiten Sohnes. Wie jede Eltern hat auch der Vater bestimmte Vorstellungen, Erwartungen und Fantasien, wie dieses Kind sein wird. Ein Vorgang, der nicht nur bewusst abläuft. Sagen wir nun, unbewusst befürchtet er, dass ein Kind unzuverlässig und unordentlich wird. Diese Befürchtung basiert ursprünglich auf der Erfahrung, die der Vater früher einmal mit seinem kleinen Bruder gemacht hat, eine Erfahrung, unter der er sehr zu leiden hatte, musste er sich doch ein Zimmer mit seinem Bruder teilen. Wenn das Kind nun wider Erwarten zuverlässig und ordentlich ist, kann ein Vater, der das Thema innerlich überwunden hat, dennoch sein Kind in seiner Eigenheit als ordentlich und zuverlässig sehen und anerkennen. Schwieriger wird es aber, wenn der Vater seine inneren Bilder und Erwartungen trotz einer anderen Realität nicht oder nur schwer korrigieren kann. Der Vater könnte beispielsweise jede noch so kleine und zufällige Unaufmerksamkeit des Kindes als Bestätigung dafür nehmen, dass das Kind doch genau so unzuverlässig ist, wie er es unbewusst erwartet hatte, während anders lautende Informationen ausgeblendet werden.
Die Folgen sind sehr wahrscheinlich Konflikte zwischen Vater und Kind, das sich zu Recht nicht wahrgenommen fühlt, oder aber es könnte beim Kind zur Bildung eines falschen Selbst beitragen, wenn es sich mit diesem unzutreffenden Bild des Vaters identifiziert. Dazu mehr in der Folge zum falschen Selbst.
In eine Therapie kommen in der Regel Personen, deren innere Erwartungen und Beziehungsvorstellungen an manchen Stellen starr und unflexibel geworden sind. Das bringt sie immer wieder in Konflikte mit anderen Menschen. Je weiter eine Therapie voranschreitet, desto mehr werden sich genau diese inneren, starren Bilder auch auf den Therapeuten übertragen, und es wird sich etwas in der Beziehung zum Therapeuten wiederholen, dass die Patienten aus früheren Beziehungen bereits kennen.
Dabei gibt es zwei Formen der Übertragung, die grob unterschieden werden: die negative und die positive Übertragung. In dem eben genannten Beispiel würde man von einer negativen Übertragung des Vaters auf sein Kind sprechen, weil die verbundenen Gefühle negativ gefärbt sind. Es gibt aber auch positive Übertragungen, also Erwartungen, die mit angenehmen, schönen Gefühlen verbunden sind. Man könnte meinen, eine positive Übertragung hätte auch positive Folgen. Ich komme gleich darauf zurück.
Zunächst noch einmal zu Freud und den ersten Tagen der Entdeckung des Phänomens Übertragungen, denn diese begannen vor allem positiv. Schon vor Freud war das Phänomen bekannt, dass sich Patientinnen reihenweise in ihre behandelnden Ärzte verliebten. Das heute geltende Abstinenzgebot geht auf dieses Phänomen zurück, denn diese Liebe, und nun stoßen wir langsam auf das Konzept der Gegenübertragung, wurde damals auch gerne erwidert. Aber erst Freud, der trockene Realist, der war, erkannte erstmals, dass diese Liebe in aller Regel weder ihm noch seinen Kollegen persönlich galt. Vielmehr schien ein alter Wunsch in den Patientinnen geweckt worden zu sein, der einst versagt und enttäuscht, der unerfüllt geblieben war. Dieser Wunsch, der nie ganz überwunden worden war, wurde im Laufe der Behandlung wieder rege und strebte schließlich in der gegenwärtigen Beziehung zum Arzt nach seiner Erfüllung.
Was also tun, wenn der Patient oder die Patientin ihre Verliebtheit mehr oder weniger deutlich offenbart? Die Sehnsüchte erfüllen und dem Patienten geben, was er oder sie nie hatte? Den Patienten weg schicken, damit er nicht weiter an seinen unerfüllten Wünschen leide? Es mag überraschen, aber gerade letztere Option wählen auch heutzutage Therapeuten immer wieder. Auch zu Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts bildeten Ärzte oft die eine oder die andere Möglichkeit. Die Geschichten um die Liebschaften zwischen Patient und Arzt haften der Psychoanalyse ja bis heute an und sind zahlreicher Bücher und Filme geworden. Freud hingegen formulierte den behandlungstechnischen Grundsatz der Abstinenz, an den sich auch heute jeder gute Therapeut hält. Die Abstinenz des Therapeuten soll verhindern, dass der Arzt die Beziehung zu seinem Patienten zur Befriedigung eigener Interessen, Wünsche und Bedürfnisse, das heißt auch seine eigenen Wünsche nach Liebeserwiderung, missbraucht.
Wie also mit der Verliebtheit des Patienten umgehen? Es bleibt folglich nur die zunächst unbefriedigend erscheinende Option: die Wünsche des Patienten und vielleicht auch des Therapeuten nicht beantworten, ihn aber auch nicht unnötig lange quälen, sondern das Thema, wie es im Therapie-Fachjargon heißt, durcharbeiten. Freud merkte nämlich, dass dieses Verliebtheit seiner Patientinnen oftmals ganz andere Themen überdeckte. Sobald in der Therapie diese Themen klarer hervortraten, der Widerstand der Patienten nachließ und die Themen daraufhin ansprechbar wurden, verflog die anfängliche Verliebtheit und störte dann auch nicht mehr den weiteren Verlauf der Therapie.
Beliebtheitsgefühle treten auch heute, insbesondere am Anfang einer Therapie, häufig auf. Es muss ja nicht gleich ein Gefühl der großen Liebe sein, aber eine starke Bezogenheit zum Therapeuten gibt es zumindest bei vielen Patienten. Dabei wird kein Unterschied gemacht, welche Geschlechter, welches Alter und so weiter aufeinander treffen. Die Liebe kennt bekanntlich keine Grenzen.
Der Analytiker sieht so eine positive Übertragung bis zu einem gewissen Grade gern. Positive Übertragungen erleichtern nämlich den Einstieg in den therapeutischen Prozess, schaffen Vertrauen, wecken Hoffnung auf Genesung, energetisieren und motivieren seinen Patienten, eben fast wie in einer frisch eingegangenen Liebesbeziehung, wenn wir uns noch besonders Mühe geben und auch der andere sich um uns in dieser Weise bemüht. Dies führt wiederum dazu, dass der Symptomdruck, das heißt die Qual, die die Symptome verursachen, wie zum Beispiel Schlafstörungen und damit einhergehende Müdigkeit, oftmals bald nachlässt. Dies ist deshalb wichtig, da wir nun den eigentlichen Konflikt, also das, was hinter dem Symptom steht und von diesem nur verdeckt wurde, besser erkennen und bearbeiten können. Es ist dann wie bei einer Wunde, die endlich aufgehört hat zu bluten, so dass man sie sich erstmals genauer anschauen kann.
Aber Verliebtheit ist nur eine Ausdrucksweise im weiten Feld der positiven Übertragungsgefühle. Was ist nun, wenn sich eine negative Übertragung zeigt? Früher oder später werden immer auch negative Übertragungen in den Fokus der Therapie rücken. Einfacher ist es, diese zu bearbeiten, wenn sich vorher schon eine vertrauensvolle Beziehung etablieren konnte. Viel schwieriger ist es, wenn von Anfang an eine negative Übertragung auf den Therapeuten besteht, denn warum sollte ich dem Therapeuten ganz offen meine tiefsten Geheimnisse und dunkelsten Gedanken erzählen, wenn dieser offenkundig jemand ist, dem ich nicht vertrauen kann, der mir schlechte und unbrauchbare Ratschläge gibt, mich im Stich lässt, wenn ich es gerade wirklich am meisten bräuchte, mich verurteilt, bestraft, wegschickt, oder ich ihm am Ende gar ganz gleichgültig bin?
Negative Übertragungen sind aber genau wie positive sehr wertvoll für die Arbeitsbeziehungen, denn anders als wir das aus dem Alltag kennen, wird der Therapeut sich durch eine negative Übertragung nicht so schnell bedroht fühlen, zumindest aber hat er gelernt, mit ihr umzugehen und die Schläge einzustecken. Psychoanalytiker sind darauf ausgebildet, eine Übertragung zu erkennen, sie kritisch zu prüfen, inwiefern sie vielleicht wirklich selbst etwas damit zu tun haben, zum Beispiel sie an einer Stelle einen Fehler gemacht oder etwas übersehen haben, und dies würden sie dann mit dem Patienten wiederum durcharbeiten.
So könnte beispielsweise der vorhin beschriebene Vater inzwischen eine Therapie begonnen haben und nach und nach stellt er fest, dass er sich ausgerechnet, es scheint ein Fluch auf ihm zu lasten, einen jüngeren Therapeuten ausgesucht hat, der ganz und gar unzuverlässig zu sein scheint. Das zeige sich darin, dass der Therapeut manchmal zuhört und manchmal völlig woanders mit seinen Gedanken zu sein scheint, wahrscheinlich noch beim letzten Patienten. Überhaupt hatte der Therapeut wieder einmal die letzte Sitzung ausfallen lassen, vermutlich wollte er ein verlängertes Wochenende machen, und das offenbar ja, das auf diesen Therapeuten kein Verlass ist. Vielleicht denkt der Vaterpatient wütend, aufbrausend, vielleicht auch nur mehr oder weniger beiläufig, oder aber vielleicht denkt er bewusst auch gar nicht darüber nach, fügte sich seinem vermeintlichen Schicksal der unzuverlässigen Personen in seinem Leben und begreift nicht, warum er genau an diesem Wochenende sein Kind für eine Lappalie beschimpft hat.
Wenn ein Patient solch, manchmal auch sehr beschämende Gefühle von sich aus zum Thema macht, kann das eine ungemeine Entwicklung in der Therapie nach sich ziehen. Was aber, wenn dem Patienten eben diese Gefühle und Gedanken gar nicht bewusst sind? Sagen wir der Einfachheit halber, der Therapeut in unserem Beispiel ist in Wahrheit eine sehr zuverlässige, geordnete Person. Zum Beispiel hat er seinen Patienten gleich zu Beginn der Therapie einen Jahresurlaubsplan überreicht, so dass der Patient von Anfang an wusste, wann der Therapeut abwesend sein wird. Der Patient merkt nun aber gar nicht, dass er ein altes Bild, das des unzuverlässigen Bruders, auf den Therapeuten überträgt.
Hier kommt endlich die Gegenübertragung ins Spiel. Ein Psychoanalytiker lernt nämlich diese Übertragung des Patienten wahrzunehmen und zu erfassen. Dies gelingt ihm, vereinfacht dargestellt, über sein Gegenübertragungsgefühl. Er ist darauf geschult, genau darauf zu achten, welche Gefühle in ihm selbst während der Therapie im Bezug zu diesen Patienten auftauchen. Das hört sich vielleicht für die einen banal an, anderen mag das vielleicht esoterisch anmuten, aber ihr selbst kennt das wahrscheinlich. Habt ihr zum Beispiel diesen einen Bekannten, den euch immer wieder das Gefühl auslöst, dass es nie genug ist, ihm eigentlich hätte noch mehr geben müssen, obwohl ihm schon öfter, ihm etliche auch wirklich gute Ratschläge gegeben habt? Die Schuld nagt an euch, das Mitleid sprach, als ihr dem nächsten Treffen zugestimmt habt. Wenn Schuld sonst nicht euer Thema ist, dann habt ihr möglicherweise mit diesem Freund gegen übertragungsgefühl agiert, das heißt auf die Schuldgefühle, die dieser Freund in euch auslöst, reagiert und entsprechend gehandelt.
Wenn wir nun an unserer Beispiel zurückdenken, könnte bei unserem, in Wahrheit zuverlässigen Therapeuten vielleicht plötzlich ein starker Ärger auftauchen, weil der Patient, nachdem sich endlich eine vertrauensvolle und gute Beziehung zwischen ihnen aufgebaut hatte, nach der einen ausgefallenen Stunde auf einmal wieder völlig verschlossen ist und nur noch verstaubt spricht. Ebenfalls denkbar wäre, dass der Therapeut auf einmal starke Schuldgefühle empfindet, sich wie eine sehr unzuverlässige Person vorkommt, denn immerhin war er ja die letzte Stunde nicht anwesend und das, obwohl es dem Patienten in der Stunde davor doch so schlecht ging.
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Wir befinden uns mitten in dem, was wir Gegenübertragung nennen. Anders und sehr verkürzt gesagt, die Gegenübertragung ist die innere Resonanz des Therapeuten auf die Übertragung des Patienten. Es ist nun sehr wichtig, dass der Therapeut sich dieser Gegenübertragung bewusst wird und sie auf die eine oder andere Weise mit dem Patienten bearbeitet. Bearbeitet, nicht auslebt, denn allzu leicht kann es sonst zu dem kommen, was ich eben unter Agieren beschrieben habe, das heißt, der Therapeut seiner Gegenübertragung entsprechend handelt, zum Beispiel indem er sich gelangweilt und verärgert von unserem Patienten abwendet oder ausschließlich aus Schuldgefühlen heraus dem Patienten einen zweiten Termin zum Nachholen der ausgefallenen Stunde anbietet, obwohl er eigentlich gar keine Zeitkapazitäten hat. Oder denken wir noch einmal an die Ärzte von damals, die sich in ihre Patientinnen verliebten und Beziehungen mit diesen eingingen.
Um wirklich Veränderungen in einer Therapie zu bewirken, sollten sich die konfliktbeladenen Übertragungen des Patienten nicht bestätigen, denn was vermittelt der Therapeut dem Patienten, wenn er ihm eine zweite Stunde anbietet? Er bestätigt den Patienten, dass er eigentlich recht hatte mit seinem bewussten oder unbewussten Vorwurf der Unzuverlässigkeit, denn sonst hätte dieser ihm doch keinen Ausgleich angeboten. Der Teufelskreis beginnt für den Patienten von vorn, und eine Gelegenheit zur Bewusstwerdung und Bearbeitung seines Lebensthemas und damit zu einer persönlichen Entwicklung ist verpasst.
Ein so genannter Arzt, wie zum Beispiel der Chirurg, hat in der Regel Instrumente: Skalpell, Verband, Stethoskop, Mikroskop und so fort, die ihm bei seiner Arbeit unterstützen, sie manchmal überhaupt erst möglich machen. Der Therapeut aber setzt als Instrument sich selbst und sein Fühlen ein. Ihr könnt nun erahnen, weshalb es zum Psychoanalytiker werden nicht nur jahrelanger und intensiver Ausbildung bedarf, sondern auch eine oft ebenfalls sehr langen und intensiven Lehranalyse, das heißt einer eigenen Therapie. Der Therapeut muss lernen, seine Gefühle und Konflikte so wenig wie möglich mit den Konflikten und Gefühlen des Patienten zu vermischen. Anders gesagt, der Therapeut muss erkennen können, welche Anteile in der sich gestaltenden Beziehung dem Patienten eigen sind und welche vielmehr seinem Gefühlsleben, seinen eigenen Konflikten und Schwierigkeiten entspringen.
Eine strikte Trennung und Klarheit ist dabei selbstverständlich unrealistisch, und nicht selten hängen sich Übertragungen des Patienten an Wundpunkte beim Therapeuten und spiegeln damit auch ein Stück der Realität. Die Frage ist aber, wie stark diese Realität vom Patienten verzehrt wird. Die Aufgabe des Therapeuten ist also nicht, der perfekt zuverlässige, ordentliche, alles wissende Supertherapeut zu werden, sondern den Patienten dabei zu helfen, ihn und seine Umwelt realistisch und passend wahrzunehmen und mit dieser Realität umgehen zu können.
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