Transcription
[Musik] Endlich ist es soweit: Die DE Hybridwechselrichterfamilie ist in Österreich auf der sogenannten „Torzulassungsliste“. Das ist für die Elektriker ein sehr wichtiges Zeichen, um mehr Vertrauen rund um den Brand DE zu gewinnen. Des Weiteren sind wir jetzt endlich soweit, dass man nicht nur sagt: „Ja, diese nicht zugelassenen Maschinen, das ist so lala.“ Das ist natürlich jetzt für die Inverkehrbringung, für den Markt in Österreich unendlich wichtig.
Das heutige Video werden wir ein Stückchen feiern, dass wir eben die komplette Produktfamilie der dreifasigen Hybridwechselrichter rund um DAYE von Nieder- und Hochvolt, die komplette Range, endlich auf der österreichischen Torliste ist. Wie gesagt, weg von den Zeiten, dass man sagt: „Unter Vorbehalt, hand nimm den DAYE, aber wir tricksen was bei den Netzbetreibern.“ Nein, jetzt sind wir soweit, alles kann man endlich nach Vorschrift umsetzen.
Aber, dass das Video kein reines Werbevideo wird, werden wir auch darüber sprechen, was ich meine, was für die gewissen Kunden die richtige Größe der Wechselrichter ist und was auch die ein oder anderen Vorzüge des DAYE Hybrids sind, wo ich der Meinung bin, dass er vermutlich sogar ein Alleinstellungsmerkmal auf dem Markt hat. Ja, viele Leute sagen: „Fanboy hin, Fanboy her, das ist so wie im Vikon-Universum.“ Aber beim DE ist es ab so: Wir haben alles in einer Maschine. Das heißt, wir haben hier im Prinzip die Notstromumschaltung. Das heißt, wenn dein Stromnetz ausfällt, versorgt das komplette Wohnhaus hier die Notstromseite von der Maschine. Diese Umschaltung ist hier integriert, und das ist schon mal eine Sache, was den Teilhybrid sehr begehrt macht und was vermutlich, soweit ich das jetzt betrachten konnte, einzigartig auf dem Markt ist.
Der DAYE hat die stärksten Relais für die Bypasschaltung. Das heißt, bei Niedervolt, z.B. bei den 12 kW, diese eierlegende Wollmilchsau, was jetzt wirklich schon sehr große Erfolge im europäischen Markt gefeiert hat, war die Durchschaltleistung, die permanente 45 Ampere. Das heißt, man konnte von Netz auf die Last, auf die Notstromseite, 45 Ampere permanent bei der 12 kW Maschine durchschalten. Die Relais haben intern 100 Ampere ausgehalten. Und das ist ja der größte aktuell zugelassene Inverter auf dem Markt, nämlich ein 50 kW Hybridinverter, und bei dem es sagen wir schreibe 200 Ampere, die was von der Netzseite auf die Loadseite durchgeschalten werden können. In den Inside-Videos haben wir das ein oder andere schon gesehen, dass da pro Phase oder Außenleiter solche Nockland-Relais verbaut sind. Ergo, ist das schon Wahnsinn.
Des Weiteren werden wir auch im Zuge der Dimensionierung, was ich der Meinung bin, was der richtige Wechselrichter für den einen oder anderen Kunden ist, auch besprechen. Warum ich jetzt gerade einen kleinen Aussetzer habe? Nee, Scherz am Rande. Warum ich der Meinung bin, dass die etwas größeren Kollegen sehr wohl Sinn machen, das gehen wir gleich drauf ein, nämlich um das Thema den zentralen Netz- und Anlagenschutz. Und was die größeren Kollegen für Benefits mitbringen. Das heißt, bleiben wir mal bei der Größe Step by Step, und dann sprechen wir den zentralen Netz- und Anlagenschutz.
In Österreich ist es so, dass wir im für die Betriebnahme von Wechselrichtern seitens des Netzbetreibers eine gewisse Leistungsgrenze haben. Die Leistungsgrenze ist 30 kVA. Wir wissen ja, Wechselrichter können reine Wirkleistung oder auch ein Stückchen Scheinleistung produzieren. Dementsprechend sprechen wir von kVA, in der Regel. Für den Laien: 30 kW sind auch 30 kVA. Die kVA-Leistung ist die Scheinleistung. Das hat aber den Elektriker jetzt nicht zwingend zu interessieren. Das heißt, ein 30 kW Wechselrichter kann auch automatisch 30 kVA, und da gibt’s diese ominöse Grenze mit den 30 kVA. Das heißt, ab 30 kVA braucht man einen riesen Schaltschrank, wo das E-Werk dann diesen Schaltschrank, diesen Hauptschalter oder Schütz dort ansteuern kann. Dann sprechen wir von einem zentralen Netz- und Anlagenschutz. Dieser Schaltschrank ist dann ungefähr so groß wie dieser Wechselrichter, und das ist der Riesenwechselrichter von DE, dieser 50 kW. Der hat 90 kg, und der Schaltschrank für den zentralen Netz- und Anlagenschutz ist natürlich dann auch dementsprechend groß gebaut. Äh, natürlich kann man sich den auch selber bauen, dann ist er kleiner. Aber wenn man jetzt von den Fertigutensilien auf dem Markt zugreifen möchte, liegen diese Schaltschränke daumen mal Pi mal Daumen bei 2.000 € netto. Das ist meistens der Einkaufspreis vom Elektriker. Da muss man die Installationskosten, die Mehrwertsteuern, alles rechnen. Ergo, ist dann jeder Wechselrichter in der Regel für den Privatkunden über 30 kW Erzeugerleistung de facto uninteressant.
Im Zuge dieses zentralen Netz- und Anlagenschutzes da hat der Gott sei Dank ein Stückchen das Hirn eingeschaltet, und wenn wir dann gemeinsam auf die Torliste raufschauen, gibt es nämlich diesen 29,9 kW. Das hat aber damit zu tun: Der 29,9 kW und der 30 kW sind technisch die gleiche Maschine. Er ist nur von der Firmware her downgeradetet, um eben nicht jetzt da einen zentralen Netz- und Anlagenschutz zu erfordern. Jetzt ist aber für euch, für den Supply, wahrscheinlich die 30 kW Maschinen sind vermutlich leichter zu beschaffen, obwohl es technisch das gleiche ist, nur ein anderes Stück Firmware. Und soweit ich jetzt mit Europa Rücksprache halten konnte, wird man das so für die Versorgung lösen, dass wir die 30 kVA, das die 30 kW Hybrid Hochvoltinverter dann downgradeten über ein Firmware-Update, und es wird dann auch seitlich ein anderes Typenschild den Kunden zugesandt. So ist aktuell der Status quo. Ob das dann wirklich hält, kann ich euch nicht garantieren, aber es wäre von der Logistik heraus würde es Sinn machen. Es gibt aber natürlich, je nach Netzbetreiber, auch Netzbetreiber, die was sagen: „Nee, mir reicht das, der 30er, der gilt auch noch.“ Dementsprechend kann man hier nicht global bei der Masse der österreichischen Netzbetreiber hier ein Statement abgeben. Aber für den Fall der Fälle gibt es eben diese ominöse 29,9 kW Maschine genau für diesen Status quo. Es gibt auch Netzbetreiber, die was einfach sagen: „Es zählt nur die angeschlossene PV-Modulleistung oder was du oben im Betriebsmenü einstellst, was deine maximale Exportleistung ist.“ Wie gesagt, da ist jeder Netzbetreiber ein Stückchen individuell, aber wir können uns merken: Rund um die 30 kW wird’s immer kritisch, und da kann es dann sein, dass man dann schon ein Stückchen mit dem Elektriker Rücksprache halten muss und sich auch Gedanken machen muss: Wie kann man das fixen, dass man nicht diesen, aus meiner Sicht jetzt für den privaten unnötigen, zentralen Netz- und Anlagenschutzschaltschrank kaufen und verbauen muss? Erstens, das Ding braucht einen richtig Platz, diesen Installationsaufwand, und macht für die Energiewende für den privaten aus meiner Sicht de facto null Sinn. Diese zentralen Netz- und Anlagenschutzschaltschränke machen dann schon Sinn, wenn die Anlagen größer sind. Da verstehe ich auch einen Netzbetreiber, aber da gehen wir jetzt da nicht tief in Detail ein, nur dass ihr das rund um diesen ominösen 29,9 kW auch versteht.
Ich persönlich bin der Meinung, für Leute, die was eine Wärmepumpe haben, ein Elektroauto haben, also im Prinzip aus der heutigen Sicht den hochelektrifizierten Haushalt haben, die werden sich auf Sicht schon eine rund 30 kW Hybridwechselrichtermaschine montieren müssen, sonst wird das auf Sicht nicht klappen, wenn man sein E-Auto auch irgendwann einmal zeitnah laden möchte. Machen wir eine einfache Rechnung: So eine durchschnittliche Wärmepumpe kann im Winter dann doch schon Richtung 7 kW Energie ziehen. Manche sind auch größer, rauf bis zu 10, 12 kW. Aber einen Durchschnitt muss man dann schon noch mal mit gut 7 kW von der Wärmepumpe ausgehen. Dann haben wir vielleicht das Elektroauto, was mit dem Typ-2-Stecker dann auch mit 16 Ampere lädt. Da sind wir dann auch in der Bandbreite um die 10, 11 kW. Das heißt, turnaround, roundabout, einmal mit der Wärmepumpe und Elektroauto, und dann geht vielleicht noch die Waschmaschine oder der EHD oder irgendwas kocht. Also, die 20 kW Momentanlast hat man dann relativ rasch verbrannt. Natürlich kann man sagen: „Okay, gut, ich hole mir den Rest aus dem Stromnetz.“ Das ist ja auch legitim, aber in der Regel haben wir auch riesen Batterien. Das heißt, jemand, das eine Wärmepumpe und ein Elektroauto untergleichen hat, da sprechen wir schon einmal von gut 40 kW Kilowattstunden Batterien und größer, weil es einfach sonst für diese Besitzer von diesen Wohnanlagen einfach keinen Sinn macht. Und zur Speichergröße werde ich da vielleicht auch in den heutigen Video den einen oder anderen Takt sagen. Also, ist aus meiner Wahrnehmung, wie gesagt, ich bin jetzt schon zwei, zweieinhalb Jahre massivst unterwegs, was ich bis dato so einfach gesehen habe bei den Leuten: So eine 30 kW Maschine, das macht meines Achtens wirklich Sinn. Und bei der ist so die Baugröße von 29,9 bis 50 kW, das ist immer das gleiche Gehäuse. Das heißt, die Maschine schaut von außen fast identisch aus. Wir werden dann auch einen kurzen Schwenk auf das technische Datenblatt machen. Und für mich ein Super-Feature ist: Ihr seht, wir haben da unten vier so Noppen, zwei rote und zwei schwarze. Das heißt, wir haben hier zwei verschiedene Batterieeingänge. Das ist das, was die große, die Hochvolt, interessant macht. Das heißt, wir haben von 29,9 kW rauf bis auf 50 kW eben zwei Hochvolt-Batterieeingänge. Das heißt, für eine spätere Nachrüstung kann man auch von einem anderen Hersteller – man ist jetzt nicht darum genötigt, dass es zwei identische Hochvolt-Batterien drin sind – auch verschiedener Kapazität nachrüsten. Das macht halt per se diese 30 kW Edition, ich sage mal von 30, also 29,9 bis 50 kW, also diese große Maschine sehr interessant. Dann hat der 30 kW von Haus aus drei Tracker verbaut, was auch sehr interessant ist, und der 40er und der 50er hat vier Tracker verbaut. Der 40er und der 50er, von 50er auf alle Fälle, kann bis zu 65 kW PV-Module, aber in der Regel werden wir nie diese großen Modulleistungen schaffen. Ergo, finde ich da mit den knapp 30 kW ist es meines Achtens für den zukünftigen hochelektrifizierten Haushalt die optimale Maschine. Zwei verschiedene Batterieeingänge, das heißt, ich kann auch später von ihren anderen Batteriehersteller eine Hochvoltbatterie nachrüsten, ist ein gutes Argument. Die 3 MPPT-Tracker und eben die 30 kW Leistung, um eben so wenig wie möglich aus dem Stromnetz zu ziehen. Weil in naher Zukunft – ich war vor kurzem in Südtirol, dort haben wir schon das Paradebeispiel gehabt – wird das sehr genau exerziert von den Netzbetreibern, dass wir wirklich nur über den Smart Meter dann auch die zugekaufte Leistung, die elektrische Engleistung, die was im Stromliefervertrag drin steht, auch beziehen dürfen. Bei uns hier in der Steiermark ist es meistens so: So normales Wohnhaus, so wie meiner einer hier, hat laut Vertrag 4 kWatt zugesicherte Netzleistung. Das heißt, alles über 4 kW wird in Zukunft empfindlich teuer. Oder bei den Kollegen in Südtirol, z.B., ist es so: Wenn du deine zugekaufte Leistung 30 Sekunden mit 30 % überlastest, haut das Smart Meter mit einer Sicherungsautomaten raus, und du bist in der Dunkelheit. Also, ergo, dass ihr mich ein Stückchen versteht, warum ich doch diese großen Wechselrichterleistungen für euch empfehlen würde und diese auch vordere. Ich habe jetzt mit dem 50er schon, dass er jetzt auf der Torliste ist, trotz das Problem: Diese Maschine ist zu groß. Ich kann hier jetzt nur mit meiner Insellösung über den Generator-Port arbeiten, wie ich das bis dato gelöst habe. Da gibt’s ja ganz viele Videos, dass wir beim Strom-Aggregat-Port hier nachladen, dass ich hier mehr oder weniger meinen Hybridbetrieb, Inselbetrieb, darstellen kann. Und jetzt gibt er gerade ein wenig Gas. Wir haben gut 11,18 kW, die was über den angeschlossenen BVTK kommen. Man sieht’s auch: Die Kollegen von DE können auch ganz schön Lärm machen.
Also, ich sage jetzt einmal für den voll elektrifizierten Haushalt: Roundabout 30 kW Hybridwechselrichterleistung. Die große Baugröße kostet dann schon ein Stückchen mehr als die Geräte bis 25 kW von DE. Das sind einfach andere Baugrößen. Der bis 25 kW schaut dann ungefähr so aus wie diese ganzen Niedervolt-Kollegen, die was ihr in den Videos bis dato schon zuhauf von den anderen YouTubern auch gesehen habt. Das ist im Prinzip für mich halt die Baugröße, wo ich sage: Das würde ich euch einmal nahe legen. Für den Kollegen, der das hoch elektrifiziert ist, sechs Akkuleistung dürfen wir eines nicht vergessen: Ich brauche natürlich bei 30 kW dann auch einen 30 kW Akku, Kilowattstunden-Akku. Aber Obacht: Wir haben da natürlich in der Hochvolt-Technik dann das Problem: Wir müssen P = U mal I rechnen. Jetzt ist z.B. der Fall: Ein so ein Batterieeingang kann 50 Ampere, zwei Batterieeingänge können logischerweise 100 Ampere. Ich muss das aber natürlich dann auch mit meiner Spannungshöhe von der Batterie berechnen. Das werden wir uns jetzt gleich bei meinen 40 Kilowattstunden-Block anschauen. Also, da hängt der große Kollege, der 50 kW Hybrid. Achtung, da kommt jetzt bald der 80 kW, das wird dann der absolute Burner für die Energiewende. Und so sieht eine 40 Kilowattstunden-Batteriebank von DE aus, mit den Batteriemodulen, mit den sogenannten BOSS G, mit den Hochvolt-Batteriemodulen. Das heißt, ein Batteriemodul hat 5,1 Kilowattstunden. Plus ist eine Löschbombe verbaut, das ist das kleine RE mit acht Batterien. Und da gibt’s das größere RE, das hätte hier nicht Platz von der Raumhöhe, das hat dann mit 12 Batterien 62,5 Kilowattstunden. Und wie wir jetzt hier auf dem Display wunderschön erhaschen: Erstens mal, wir haben ein Display, was ein Stückchen Diagnose zulässt. Haben wir hier 434 Volt, und P ist ja die Spannung, die 434 Volt mal dem Strom, und da hätte ich natürlich, wenn ich nur einen Batterieanschluss nutze, hier nur die Halbekapazität, sprich ein Stückchen über 20 kW zur Verfügung. Das ist auch der Grund, wieso hier bei dieser Maschine die beiden Batterien da oben dann auch parallel geschaltet sind, um eben den hohen Entladestrom zu ziehen zu können. Ich kann maximal 100 Ampere mit Idealfall-Wendebatterie, wenn es ihr gut geht. Und zum Thema Hochvoltbatterien werde ich dann auch noch ein Takt sagen, wie empfindlich die im Bereich der Temperaturen sind. Wir haben hier ein sehr wichtiges Temperaturfenster, ein also ein Info von den maximalen und minimalen Zellspannungen, die sind jetzt aktuell relativ brav unterwegs. Aber wir sehen, trotz hier im Keller, ich habe 4° Temperaturspreizung, und man sagt bei den Hochvoltbatterien ab 3° Temperaturspreizung ist es dann im Bereich der Zellspannungen schon ein Stückchen nervig. Das ist die Kehrseite der Hochvolttechnologie, wo man halt einfach im Bereich von Niedervolt sich ein Stückchen leichter tut, dass man auch darüber kurz gesprochen haben. Trotzdem, na klar, ich kann hier jetzt da mit dieser Spannung, wenn ich sage, ich nutze die 100 Ampere, die 434 x 100 Ampere, wählerischer Batteriebedingung, dann 43 kW, was ich aus dieser Batterie über diesen nur 25 Quadratkabeln rausziehen kann, ist natürlich ein Hammer, wenn man sich das dann anschaut im Verhältnis zu Niedervolt, muss man schon fairerweise sagen. Aber man darf halt diese Temperaturproblematiken nicht vergessen. Aber da reden wir noch ein Tag darüber. Ja, und ich habe ja hier beide Batterien parallel geschaltet. Das ist auch hier oben im Batteriemenü dann zu sehen: Parallel, Parallelbatterie 1 und 2, die maximalen Ströme, und das auch hier, wieso die zwei SOC-Werte angezeigt werden. Habe ich aber zwei verschiedene Batterien, hätte ich hier auch die Möglichkeit von verschiedenen Spannungen reinzufahren, logischerweise auch zwei BMS-Menüs. Hier habe ich jetzt das BMS-Menü von der Batterie, was angeschlossen ist, und das zweite ist in diesem Fall nicht vorhanden, aber da wäre nämlich eben die Möglichkeit mit einer Fremdbatterie. Das heißt, für alle Fronius-Kollegen, die was z.B. BYD-Speicher, ein Hochvoltspeicher haben, könnt natürlich einen BYD-Hochvoltspeicher nutzen und natürlich auch z.B. eine DE-Batterie erweitern. Das macht schon einmal Spaß. Und bei DE hat man dann die Möglichkeiten, dass man so einen Turm, wie jetzt hier steht, bis zu zehn Stück dann auch parallel schalten kann. Das heißt, zehn identische Türme könnte man in dieser Bauart so parallel schalten. Ja, dass man auch den Beweis hat: Hier ist die österreichische Torliste, und das hat einen Grund, wieso ich die Kollegen da eben gelb markiert habe, dass wir wahrscheinlich dann die 30 kW über Firmware downgraden und ein Sticker auf 29,9 kW downgraden. Aber wirklich nur dort, wo es der Netzbetreiber sich unbedingt wünscht, eben wenn das Thema rund um den zentralen Netz- und Anlagenschutz. Aber wie schon vor erwähnt, von dieser Baugröße rauf bis 50 kW, das ist diese Größe, was ich euch jetzt im Video gezeigt habe, und die anderen von 25 kW runter, ich glaube, die gibt’s dann sogar bis 8 kW Hochvolt, sogar 5 kW Hochvolt, äh sind dann die kleineren Gehäusegrößen, wie wir sie bis dato schon in den Niedervolt-Inverter-Videos zuhauf gesehen haben. Aber Achtung: Die kleineren haben meistens keine zweite Batterie. Das ist jetzt vom Baujahr abhängig. Aktuell, soweit ich das gesehen habe, haben nur die Maschinen ab 30 kW zwei Batterieeingänge. Die alten hatten aber auch die kleineren auch zwei Batterieeingänge. Aber trotzdem, ich kann jetzt nur von denen reden, was aktuell der Markt verfügbar hat, und deswegen ist für mich der DAYE die neue eierlegende Wollmilchsau für den voll elektrifizierten Haushalt, diese 29,9 oder 30 kW Edition. Kurz auch hier ein wenig die technischen Daten, was ich euch schon im Großen und Ganzen erklärt und erzählt habe. Was schön ist bei der: Wir haben 100 % Schieflasttaugigkeit, also Asymmetrie, dass man das auch an dieser Stelle erwähnt haben. Und wie gesagt, drei Tracker bei der Serie von 29,9 bis 35 kW. Diesen 35 kW den habe ich gar nicht gewusst, dass gibt’s, der ist für mich jetzt neu auf der Liste. Aber vom Preisgefälle her sind sie im Großen und Ganzen fast identisch teuer. Klar, die Maschinen sind ja fast im gleichen Gehäuse, aber auf Sicht glaube ich, wird den 30 kW und den 50 kW einfach den Markt gehören. Wichtig ist, dass wir zwei Batterieeingänge haben und dass wir auch Retrofit sind von der PV-Spannung. Das heißt, die Tracker arbeiten rauf bis 850 Volt und sehr früh die Startspannung mit 150 Volt, und wir haben bis zu 1000 Volt Stringspannung, was zulässig ist. Somit im Großen und Ganzen einigermaßen Retrofit, ja. Es gibt ein paar europäische Hersteller, die sind da auch bis 1100 Volt unterwegs, aber im Großen und Ganzen sehr Retrofit die Geschichte, und sollten wir bei den meisten Anwendungsfälle relativ gut zurechtkommen. Und da unten, ich hoffe, man sieht’s in der Kamera, die 200 Ampere Pass-Through-Leistung, die ist halt sehr beachtlich. Und das ist halt auch wieder so ein Alleinstellungsmerkmal von DE, dass sie so massiv viel Leistung auch durchschalten können. Das ist jetzt aktuell was ich beim Kollegen Solis ein Stückchen vermisse.
Ja, und dann ist die Maschine, auf die ich mich schon sehr freue, nämlich die neue Generation mit den Klappdeckel, die was dann raufgeht von 60 bis 80 kW. Und diese 80 kW Maschine wird uns in der Energiewende als Vollhybrid schon wirklich nach vorne schießen. Nicht vergessen: Wir haben die volle Offgrid-Funktion, die gleiche Menüführung, wie wir es im Bereich von DE Niedervolt Hybrid gewohnt sind. Das heißt, alles identisch, dasselbe Display. Und da haben wir sagen und schreibe dann sechs Tracker drauf, und natürlich jeder Tracker kann zwei Strings. Das heißt, man kann bis zu 12 Strings an diese Maschinen anstöpseln. Die Stromwerte sind auch sehr beachtlich, und die PV-Leistung, das müsste auch irgendwo stehen, ist dann sage und schreibe 128 kW maximale PV Power, was diese Maschine hat, ist schon wirklich ein Hammer. Da freue ich mich drauf. Also, ich glaube, der 80 kW, der wird die ganze Geschichte gewaltig rocken. Ja, so sieht er dann aus, der 80 kW. Wir werden dann hoffentlich auch ein ordentliches Video dazu machen. Der hat dann schon diesen Klappdeckel, äh was natürlich von der ganzen Anschlussthemetik und so ein Stückchen angenehmer ist, von der Designgeschichte her. Habe ich aber die Generation 4 auch sehr schön gefunden. Das Einzige, wo ich den Vorteil jetzt sehe, ist hier dieser Klappdeckel bei der Generation. Gut, bei den Niedervolt war es die Generation 5, und da scheinbar ist die Generation 2 bei den Hochvolt, wie auch immer. Wir haben dann hier 80 Ampere pro Batteriestrang. Also, dieser große Kollege wird uns massivst in der Energiewende nach vorne bringen.
Ja, liebe Freunde, und für den Normalsterblichen Haushalt, was ist da die Empfehlung von meiner Seite? Ich sage eines: Die Leute unterschätzen es auch oft, wo es in der Elektrifizierung hingeht. Aber wenn man sich ganz sicher ist, dass man kein Elektroauto und keine Wärmepumpe anschafft, sollte eigentlich in der Bandbreite von 12 bis 15 kW sollte das eigentlich reichen. Da hat man auch eine ordentliche Notstromleistung. Und ich sage auch immer als Faustformel für die Leute, die was das auch ein Stückchen mit der Autarkie ernst nehmen: Weil bitte jetzt nicht vergessen, 4 kW, was ich jetzt da Engpassleistung über ein Stromliefervertrag von Netzbetreiber habe, ist halt dann auf Dauer auch nicht die Welt. Dementsprechend glaube ich, das Spitzenlastmanagement und diese ganzen Features, was diese Hybridinverter von DE können, können in Zukunft maßgeblich wichtig sein werden. Das heißt, wenn ich mehr als 4 kW aus dem Netz ziehe, wenn ich das Peak-Shaving z.B. aktiviert habe, kann ich den Rest von der Batterie drauf modulieren, damit ich eben bei Netzbetreiber keine Spitzen produziere. Das sind halt so Faktoren, und dann muss ich schon sagen, wenn z.B. eine Hausanschlusssicherung 32 Ampere kann, was bei uns jetzt nicht unüblich ist in unseren Breitengraden, wie gesagt, beim deutschen Kollegen draußen schaut’s ein Stückchen anders aus, aber in Österreich, hier in der Steiermark, ist meistens üblich 25 Ampere bis 32 Ampere. Das sind eben die Vorzählersicherungen, und dann habe ich eben so eine elektrische Leistung zwischen 15 bis 20 kW, was ich äh vom Stromnetz ziehen könnte. Aber aus dem Stromliefervertrag heraus in der Regel ja die Kunden eben nur die kleine Leistung zugekauft haben. Natürlich, man kann dann auch mehr Leistung zukaufen, aber in der Regel reicht das ja auch. Ist das mit den 4 kW, dann, dass man das berücksichtigt, sechs den ganzen Spitzengeschichten. Weil ich könnte jetzt theoretisch mit meine 32 Ampere Sicherungen aktuell 20 kW permanent aus dem Stromnetz ziehen. Hätte aktuell auch keine großen Befürchtungen. Ich bekomme erst dann Befürchtungen über der Jahresabrechnung, weil der Energieversorger dann sagt: „Guter Freund, wenn du mehr als keine Ahnung 15.000, 20.000, 10.000 Kilowattstunden im Jahr gezogen hast, da hat es – geht sich das natürlich dann nicht über die Tage, über die 365 Tage, mit deiner Vertragsleistung aus, und spätestens dort würde er eben nachfordern.“ Aber das ist jetzt aktuell der Status quo. Ich glaube, in Zukunft im Zuge der Smart Meter Geschichten, weil wir doch flächendeckend jetzt die Smart Meter verbaut haben, wird das schon sehr, sehr spannend. Und wie ich das z.B. in Südtirol unten gesehen habe, dann haben diese ganzen Bauern 10 kW äh Leistung von den öffentlichen Stromnetz, und wenn sie dann 11 kW mehr als 30 Sekunden ziehen, ist dann Schicht im Schacht, fällt der Sicherungsautomat. Das soll man dann wirklich nicht unterschätzen, wie die anderen Länder sich das E-Werk, das Ganze schon abgesichert hat. Bei uns könnte durchaus sein, dass das Smart Meter einfach ausschaltet, weil im Prinzip die Schaltkontakte sind bei unseren Smart Metern im EVU-Bereich verbaut. Weiß jetzt nicht, wie die Smart Meter da überall im Raum Österreich aussehen, da sind ja auch verschiedene Typen verbaut. Aber nur, dass wir uns ein Stückchen drauf vorbereiten. Und sonst spüren wir es halt dann über der Viertelstundenmessung von Stromanbieter. Das heißt, dass die Viertelstunde durchrechnet, wenn wir dort Spitzen produziert haben, dass es dann vielleicht für uns ein Geldbeutel sehr, sehr teuer sein kann. Ja, ich weiß das noch auf der Geschichte. Wir hatten zu Hause einen landwirtschaftlichen Betrieb, und in den 80er, 90er Jahren war das schon üblich, dass die Bauern eben so eine, eine sogenannte Viertelstundenmessung hatten, und dort war es dann so, wenn man in diese Stromspitze reingefahren ist, hat’s eine rote LED gegeben, und dann auf der Stromrechnung war der Strom in diesem Zeitraum unendlich teuer. Und dementsprechend war mein Vater nicht glücklich, weil das seiner Zeit, ab uns elektrische Energie sehr günstig, aber diese Spitzenstromgeschichten wurden auch schon seiner Zeit sehr, sehr teuer verkauft.
Also, für den Kollegen, der was meint, er kommt also wird nie ein E-Auto kaufen, wird nie eine Wärmepumpe brauchen und sich seinen Haushalt nicht gewaltig hoch elektrifizieren, würde ich sagen, ist der gute alte DE Hybrid mit den 12 kW schon einigermaßen ausreichend. 15 kW oder mehr ist immer besser, aber ich sage mal, spätestens bei 20 kW, das ist eh der größte Niedervolt, was da im Programm hat, sollte das reichen. Aber, dass die Elektriker auf Sicht eher auf Hochvolt gehen, dürft den Elektriker nicht verübeln, weil der natürlich mit diesen großen Querschnitten per se keine Freude hat, und dementsprechend wird auch Hochvolt jetzt auch im Zuge dieser Torzulassung massiv inkommen sein. Ich habe da mit meiner Hochvoltbatterie im Container draußen massive Niederlagen gehabt, eben aus der Temperaturkomponente heraus. Und inzwischen, ich arbeite jetzt schon gut ein Jahr mit meiner Hochvoltbatterie, muss ich sagen, ist wirklich so: Temperatur ist alles im Bereich der Hochvoltbatterien, und man soll es nicht unterschätzen, wie sich in so einem Raum die Temperaturen verschieden verhalten und wie schwer das am Ende auch ist, eine gleichmäßige Temperatur in einem Raum zu halten. Das wollt ich euch noch hier auf der Reise mitgegeben haben, dass wir auch ein Stückchen rund um den Fest, das Ende endlich mit den Hybriden auf der österreichischen Torliste ist, dass man auch ein Stückchen ein paar technische Details besprochen haben, was ich der Meinung bin, was durchaus Sinn machen kann. So, ich sage einmal Danke fürs Zusehen, und wir sehen uns demnächst. Euer Timmy. Tschüss, Papa.