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Rotlichtkrieg in Hamburg: Brutaler Überfall auf einen Aussteiger | SPIEGEL TV

DER SPIEGEL17:09

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Ein Mann auf der Flucht vor seinem alten Leben. Kerim LS hat Stress mit Zuhältern aus dem Hamburger Rotlichtmilieu, fürchtet ihre Rache. An einem Freitag, Ende Januar, holt ihn die Vergangenheit am Bahnhof Neuköln ein. Es ist kurz nach 11 Uhr, als er angegriffen wird, mit Baseballschlägern und Messern.

„Hier habe ich den ersten Schlag bekommen, zum Hinterkopf“, erzählt er. „Dreh mich um und sehe, abgesehen von dem Täter, vier vermummte Täter, die auf mich zukommen. In meinem Kopf ist halt nur: Kämpfen bringt hier nichts. Ich sehe einen Baseballschläger, ich sehe vier vermumte Leute, ich will also flüchten.“

Lauf über die Straße quer. Ein PKW rammt ihn absichtlich. Die Angreifer hinter ihm her holen ihn ein. Die folgenden Bilder sind nichts für schwache Nerven. „Da, wo die Tür gerade offen steht gegenüber, bin ich dann kollabiert.“

Als die Angreifer weg sind, filmt sich Kerim mit seinem Handy selbst. „Ich kann mich nicht bewegen. Ja, die Notarzt. Schnell, bitte.“ „Zu fünf sind sie auf mich rauf. Überall Stichwunden auf der Schulter, neben dem Hals, im Unterarm, an den Beinen.“ Ein paar Minuten später treffen die ersten Streifenwagen und der Notarzt ein. Ermittler sichern Videomaterial in einem Geschäft. Man sieht die Täter, einen von ihnen klar und deutlich.

Die Staatsanwaltschaft Berlin und die sechste Mordkommission haben die Ermittlung übernommen. „Wir gehen im Augenblick von dem Verdacht eines versuchten Tötungsdeliktes aus, weil eben hier eine Messerattacke gegen den Kopf erfolgt ist und damit auch einem Tötungsvorsatz jedenfalls naheliegt“, erklärt ein Ermittler. „Im Augenblick dauern die Ermittlungen an.“ „Gab's schon Exekutivmaßnahmen?“ „Kann ich Ihnen zum Schutz der Ermittlungen nicht sagen.“

Opfer Kerim kommt ins Krankenhaus, verliert viel Blut. Ein Stich verfehlte eine Arterie nur knapp. LKA-Ermittlern berichtet er von Stress mit dem Hamburger Rotlichtmilieu und der Rache der Zuhälter. Einen der Angreifer will er erkannt haben.

„In dem Moment habe ich nur Santino F wahrgenommen, weil er eben ohne Maske, ohne nichts da stand, mit einer Kapuze und ich kenne den ja, ne? Also, den hätte ich von 100 m erkannt.“ Santino F, ein Profiboxer aus dem Hamburger Rotlichtmilieu. In Textnachrichten an uns bestreitet er eine Mittäterschaft. Dann löscht er seinen Instagram-Account.

Interessant ist, mit wem Santino auf Bildern zu sehen ist. Hier z.B. mit Sefi, dem Albaner. Der Mann gilt auch nach Einschätzungen der Polizei als Rotlichtkönig von Hamburg. #p Auch in der Lokalpresse ist Sefi immer wieder mal Thema. Hier mit der Schlagzeile: „Angriff auf Kits-Party: Steckt die Clan-Mafia dahinter?“ Über seinen Anwalt teilt Sefi, der Albaner, mit: „Er würde Santino F. lose vom Sport kennen. Und ich bin nicht der Pate. Ich kann nichts dafür, wenn andere Menschen komische Bezeichnungen wählen.“

Die Geschichte des Überfalls auf Kerim, sie beginnt eigentlich in Hamburg, genauer auf St. Pauli, einer vor allem erlebnisorientierten Partyzone mit Stress ohne Ende. „Was hier los? Zurück. Ich bin zurück. Scheiß Drecks-Ben.“ Weltweit ist der Kiez bekannt als sündige Meile, wo man alles kaufen kann: Frauen, Drogen, Waffen, nur keine Liebe. Ein paar Monate lang arbeitet auch Kerim auf dem Kiez. Er kennt die Machtverhältnisse: Rotlicht, natürlich, Hells Angels, aber hauptsächlich die Albaner. „Genau. Es gibt einen Namen. Liebe Grüße, Sefi.“ Die Albaner sind diejenigen, die den Kiez am Laufen halten bzw., tut mir leid, das ruhig geschöpft.

Kerim arbeitet damals als Wirtschafter in einer der Absteigen gleich neben der Davidwache. „Zu Fuß können wir nicht mit ihm über den Kiez gehen. Zu gefährlich für den Mann, der erst vor ein paar Wochen aus dem Milieu ausstieg und jetzt auspackt.“ „Schau mal, wenn du nach da vorne guckst, Thomas, siehst du da links genau mit der SN SDK Beleuchtung und direkt darüber sieht man ja drei Fenster. So, die zwei linken sind das Wirtschafterbüro, das rechte dritte Fenster ist ein Zimmer. Eigentlich muss um Punkt 8 die erste Frau rauskommen. Stehen auch schon welche unten. Die haben auch tatsächlich damals in meiner Schicht gearbeitet, zumindest die mit der pinken Jacke.“

Als Kerim damals hier arbeitet, dreht er dieses Video am Fenster. Die Zuhälter meldeten ihre Frauen bei Kerim, dem Wirtschafter, zur Arbeit an. Hier ein paar Nachrichten aus der Zeit. „Was geht, Bro? Ich bin's, Ginu. Meine machen heute länger.“ Oder: „Die kam gestern betrunken nach Hause. Die kriegt erstmal nichts mehr.“ Er ist auch für die Sicherheit und das leibliche Wohl der Frauen zuständig.

„Ein Bocktisch. Das ist ein Tisch, den richtet man an. Der, wie der Name schon sagt, soll den Frauen Bock machen. Sprich, man dekoriert ihn schön mit Leckerlies. Ich habe da immer frische Brote geschmiert für die Frauen, Guacamole. Also, ich habe mir da schon ein bisschen Mühe gegeben.“

Kerim bekommt auch ganz bestimmte Geschäftspraktiken der Zuhälter mit. Alles beginnt mit einer Art Lockangebot: Sex für kleines Geld. „Die Kunden kriegen für 30 € keinen Sex. Was die Kunden für 30 € kriegen ist eine kleine Mischung, wo Kokain drinne ist, unter anderem oftmals wird auch noch mit reingemischt Viagra und ich weiß nicht, alles mögliche.“ So aufgeputscht will man gerne mehr, was natürlich Aufschlag kostet, zahlbar sofort. Gerne mit Karte. Die Damen sind vorbereitet. „Ja, stell sich vor wie der App und da wird der Betrag eingetippt und der Kunde muss seine PIN eingeben. Dann bestätigt er und dann haben die Frauen durch die App eben die PIN. Es wird abgespeichert. Es wird kein Geld abgehoben, nur die PIN gespeichert. Dann kümmert sich eine um das leibliche Wohl des Kunden, die andere um sein Bankkonto. Mit der Kreditkarte geht's schnurstracks zum nächsten Geldautomaten. Dann die PIN aus der Fake-App eingeben und mal eben ein paar 1000 € ziehen.“

Der Trick ist Polizei bekannt. „Wie häufig gibt es so eine Fälle?“ „Ja, genaue Zahlen dazu kann ich nicht sagen, weil es ist auch eine Frage, wie viel angezeigt wird. Das ist natürlich klar, dass auch die Freier häufig äh sagen aus Scham davor, dass sie jetzt hier abgezogen worden sind, dass sie das nicht weiter erzählen wollen, auch nicht anzeigen wollen. Ähm aber regelhaft an jedem Wochenende.“

„Prostituiertenbetrug“ nennen die Polizisten auf der Davidwache die Masche. Bei den Anzeigen geht es um jedes Detail. „Oralverkehr habe ich erhalten, aber keinen Geschlechtsverkehr. Wie ging es dann weiter? Noch mal 200 € für alles andere. Danach 200 € für Analverkehr und noch ein Dreier mit allem möglichen. Also sind insgesamt 950 € abgebucht worden. Ja, drin. Ja. Am besten erstmal nüchtern werden und morgen nicht wieder die Richtung aufsuchen, ne?“

Zurück zu Kerim. Vor ein paar Monaten steigt er aus. Über die Hintergründe gibt es verschiedene Versionen. Laut Kerim hatte er einfach keine Lust mehr und sollte viel Geld an den Bordellbetreiber zahlen. „Es nennt sich Abstand. Also im Grunde genommen ist es Erpressungsgeld. Wenn man wenn man es klar und knapp ausdrücken möchte, es ist Erpressungsgeld.“ „Wie viel wollten die haben?“ „2500 €.“ „Wofür?“ „Weil ich nicht mehr da gearbeitet hab, weil ich gegangen bin.“

Ein Bordellbetreiber und eine Prostituierte melden sich bei Spiegel TV. Angeblich hätte er Kerim hohe Mietschulden, dazu ein Drogenproblem. Daher der Stress mit der Halbwelt. Nach seinem Ausstieg outtet Kerim in den sozialen Medien Namen aus der Zuhälterszene.

„Mein Name ist Kerim und ich war über ein Jahr im wirtschaftlichen Bereich Rotlicht. Heute werden drei Zuhälter exposed und ich werde dafür sorgen, dass diese Menschen und ihre ekligen Maschen ans Tageslicht gebracht werden. Gewöhn dich schon mal an Unterdrückung. Gewöhn dich daran, dass du eine von vielen bist.“ Auch nach dem Überfall auf ihn vor ein paar Wochen macht er dem Milieu weiter Stress. Jetzt deutlich im Gesicht gezeichnet. „99 % aller Zuhälter haben einen Mutterkomplex.“

Doch nicht nur Kerim hat Stress mit den Albanern und ihrem Umfeld. Seit Monaten gibt es immer wieder Auseinandersetzungen zwischen der etablierten Halbwelt und Tschetschenen. „Gibt es Streit, wird die Stresstruppe mobilisiert. Es gibt ja diese sogenannte S-Truppe, S für Stress und da wird dann innerhalb von Sekunden werden dann sehr viele Mann mobilisiert und dann glaubt man geht es ganz schnell wimmelt der Kiez von Zuhältern.“ Das gefährliche: Tschetschenen sind oft kriegserfahren. „Die Tschetschenen, die Tschetschenen, die Tschetschenen und es wurden immer konstant am Wochenende Mann mobilisiert am Kiez. Das heißt, jeder hatte Anwesenheitspflicht.“ Es kommt zu wechselseitigen Angriffen. Im Dezember erwischt es Omit, einen Mann aus der Halbwelt. Seine Gegner, so Spiegel TV-Recherchen, sind Tschetschenen. Zuvor gab es mal Streit in einem Tattoo-Studio. Ein Tschetschene machte Stress. Anschließend trafen sich beide Parteien zu Friedensgesprächen.

Der vorerst letzte Zwischenfall passiert am 13. Januar in Hamburg St. Georg. Schüsse fallen, wie so oft im Milieu. Kerim ist mit einem der beteiligten Tschetschenen in Kontakt. „Das ist die Lokalität, wo der Angriff stattgefunden hat. Hier wurde auf die Tschetschenen geschossen.“ „Ein 15-jähriger Junge wurde seitens des Milieus beauftragt, ist hergekommen mit einer Schusswaffe in seiner Jacke.“

Erstmals werden hier die Aufnahmen aus dem Restaurant gezeigt. Sie liegen Spiegel TV exklusiv vor. Zu sehen ist, wie der vermummte Angreifer sich den Tschetschenen nähert. In der Hand eine Pistole. Er schießt einem der Männer in den Unterleib. Der Angegriffene ist Riswann A. Die Schüsse verletzen ihn nur leicht. Er rennt mit anderen hinter dem Angreifer her. Sie werden ihn gleich einholen. Einer der Männer zieht eine Waffe aus dem Hosenbund.

Die erfahrene Strafverteidigerin Christiane Jücksel hat sich bis jetzt noch nie zu dem Vorfall geäußert. „Also auf meinen Mandanten wurden leider schon mehrfach Anschläge ausgeübt. Was ist denn da los? Das weiß mein Mandant ja nicht. Das ist das Problem. Es wurden Anschläge auf ihn verübt. Er kennt ja nicht den Grund.“ Immerhin die Anwältin hat eine Vermutung. „Riswans Sohn Imam ist Kampfsportler. Imam hat bisher sieben Kämpfe bestritten und alle gewonnen. Vater Riswan trainiert ihn. Es ist mal an meinen Mandanten herangetreten worden vor einem Kampf seines Sohnes, dass der Sohn den Kampf verlieren soll, dass er dafür Geld bekommen würde, weil der Sohn eben noch gar keinen Kampf jemals verloren hat und er hat das abgelehnt.“

Zurück zu den Schüssen auf ihren Mandanten im Baklava. Der Angreifer, ein 15-jähriger Holländer, flieht quer über den Steindamm Richtung Hansaplatz, näher Hauptbahnhof. Hier hängen überall Kameras, weil es ein kriminalitätsbelasteter Ort ist. Die Tschetschenen hinter ihm her. Einer der Männer schießt. Der Angreifer aus dem Baklava will die Tschetschenen abschütteln, flüchtet in ein Café. Gleich kommen die Verfolger und schießen.

Die beiden milieu-erfahrenen Rechtsanwälte Attila und Adnan Eikatsch vertreten einen anderen der beteiligten Tschetschenen. „Aus dem zweiten Video sieht man, wie der Angreifer sich in einer Lokalität versteckt. Unser Mandant ihn als erstes fixiert und dann im unmittelbaren Anschluss ein bis zwei Sekunden später die übrigen Beteiligten mit dazu kommen und dann diese Schussabgabe erfolgt. Insgesamt dauert die ganze Aktion 2 Minuten und 8 Sekunden. Deutlich zu sehen die Waffe und die Mündungsfeuer von zwei Schüssen. Unser Mandanten wird eben auch diese Schussabgabe zugerechnet, die wir bestreiten. Von einer Schussabgabe hatte unser Mandant keine Kenntnis, bis tatsächlich der Schuss abgegeben worden ist. Unser Mandant hat auch keine Kenntnis darüber, dass die übrigen Beteiligten in irgendeiner Art und Weise bewaffnet gewesen sind.“

Insgesamt 14 Schläge bekommt der Angreifer verpasst. Bleibt die Frage, worum könnte es eigentlich gehen bei dem Streit im Milieu? „Es gibt die Gerüchte über äh verlorene Zweikämpfe, es gibt Gerüchte über äh Revierkämpfe im Drogenbereich, es gibt Gerüchte über Beleidigungen, aber wie gesagt, es sind Gerüchte, möglicherweise ein Potpourri von allen dreien.“

Auf dem Video gibt es keinen Ton. Offenbar befragen die Tschetschenen den 15-jährigen Holländer, was die Anwältin des Hauptverdächtigen Riswan A bestätigt. „Es wurde ständig gefragt, wer hat dich geschickt? Wer hat dich geschickt? Der Täter hat nicht geantwortet. Möglicherweise hat das nicht verstanden, aber es wurde immer nur gefragt, wer hat dich geschickt, wer hat dich geschickt.“

Die Tschetschenen fliehen aus dem Café vor die Tür. Draußen fährt die Polizei vor. Die Lage ist für die Einsatzkräfte unübersichtlich. Die Polizisten ziehen ihre Dienstwaffen, gehen ins Café, wo sie sich um den schwer verletzten 15-jährigen kümmern. Später im Krankenhaus werden die Ärzte zwei Schusswunden in den Oberschenkeln feststellen. Auch draußen Polizei mit gezogenen Waffen. Da sie ja nicht wissen, wen sie festnehmen müssen, können Adam und Riswan A und ein dritter Tschetschene in Seelenruhe den Tatort verlassen. Die Polizei weiß ja nicht, dass sie in die Auseinandersetzung mit dem Angreifer aus dem Baklava involviert sind.

„Die Polizei ist relativ schnell mit Fahnungsmaßnahmen eingestiegen. Wir haben im Laufe des Abends dann die 49-jährigen vorläufig festnehmen können und auch seine Begleiter. Das ist der Stand der Ermittlung, dass es sich auch alle um alle Beteiligten handelt, die an dieser Auseinandersetzung direkt beteiligt gewesen sind.“ Die Schusswaffe der Tschetschenen ist bis heute verschwunden. Die Polizei nimmt drei der Tatbeteiligten in einem Dönerladen fest. Da ist der 52-jährige Adam A. Erst im Oktober nach Deutschland eingereist. Um Spuren zu sichern, sind seine Hände in Papiertüten eingepackt.

„Das handelt sich offensichtlich um ein Ursprungsgeschehen zwischen einem der Verletzten, die an diesem Tisch gesessen haben und dem Angreifer oder dessen Hintermännern. Jedenfalls hat das Ganze nichts mit unseren Mandanten zu tun.“ In Haft auch Riswan A. Der 49-jährige, abgelehnte Asylbewerber spricht kaum Deutsch. „Mein Mandant ist seit 10 Jahren hier in Deutschland, hat sich nie was zu Schulden kommen lassen. Er lebt nur für seine Familie und den Sport.“ „Wovon lebt er?“ „Er kriegt Leistung vom Staat, aber er geht nicht arbeiten. Er geht nicht arbeiten.“ Kurzzeitig beschlagnahmt wird auch dieser teure Mercedes. Laut Polizei alleiniger Nutzer Riswan A.

Bis heute ist unklar, wer hinter dem Anschlag auf die Tschetschenen im Baklava steckt. Der 15-jährige Schütze aus Holland schweigt bisher. Nach Recherchen von Spiegel TV gab es aber Gespräche zwischen Albanern und Tschetschenen. Der Streit ist beigelegt. Vorerst dürfte also wieder Ruhe einkehren auf dem Kiez. Und auch Kerim, der vor ein paar Wochen beinah totgeschlagen wurde, hat nachgedacht.

„Ich habe gute Aussichten, was ein Jobangebot angeht. Sieht so aus, als ob ich das jetzt verwirklichen werde. Genau. Thema TikTok werde ich mich jetzt erstmal zurückhalten, was das Exponieren angeht. Was ist mit den Zuhälter-Videos? Zuhälter-Videos werden erstmal nicht gepostet. Nein.“ Auf Kerim ist angeblich ein Kopfgeld ausgesetzt. Das Milieu bietet 10.000 € für Hinweise.