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Das passiert, wenn Du täglich Kaffee trinkst!

Dr. med. Ulrich Selz23:35

Transcription

Die 10 TOP Vorteile von Kaffee für deine Gesundheit und wer ihn besser nicht trinken sollte.

"Kaffee bricht das Eis", sagt man im Land der Kaffeeweltmeister. Und in keinem anderen Land wird mehr Kaffee getrunken. Dort gibt es nämlich bis zu sechs Kaffeepausen. Und zufälligerweise ist dieses Land auch glücklicher. Die Menschen dort sind Glücksweltmeister. Die Rede ist von Finnland, und die Finnen zelebrieren ihre Kaffeepause fast genauso wie die Saunagänge. Mit dem Pro Kopf Kaffee Verbrauch von bis zu zwölf Kilo im Jahr liegen die Finnen noch vor den Italienern. Die verbrauchen nämlich ungefähr sechs Kilo pro Jahr.

Kaffee ist auch das Lieblingsgetränk der Deutschen, und zwar noch vor Bier und Mineralwasser. Und wir trinken so viel Kaffee wie nie zuvor. Circa vier Tassen pro Tag trinken die Kaffeetrinker dann im Durchschnitt. Und es gibt gute und schlechte Nachrichten zum Thema Kaffee und auch Koffein. Hier auf YouTube überschlagen sich die Influencer ja geradezu mit den positiven Nachrichten zum Kaffee und wir wollen hier mal den Kaffeekonsum beleuchten, auch den hohen Kaffeekonsum. Wir stellen auch einige Nachteile in den Raum und ich stelle Ihnen am Ende dieses Videos meinen persönlichen Kaffeehelden vor, von dem ich am meisten halte und an dessen Empfehlungen ich mich auch persönlich halte. Außerdem besprechen wir natürlich die Gesundheitsvorteile von Kaffee, wie viel Kaffee Sie trinken sollten oder welche Grenze Sie nicht überschreiten sollten. Dann, was macht der Kaffee mit Ihrem Diabetes Risiko? Was macht er mit dem Eisenspiegel, mit dem Sodbrennen usw.? Und wir schauen uns dann auch an, wer wirklich gar keinen Kaffee trinken sollte. Und keine Sorge, ich spreche den Kaffee nicht schlecht, ich sehe ihn mittlerweile aber sehr kritisch.

Kaffee war mal mein Hobby und ich besitze nicht eine und auch nicht zwei und auch nicht drei, sondern ich besitze vier italienische Siebträgermaschinen. Da kam dann etwas näheres Interesse, dann noch zur Sammelleidenschaft hinzu und ich habe tatsächlich mal überlegt, ob ich nicht eine Barista Ausbildung anfangen sollte. Doch bevor wir über die Gesundheit sprechen, schauen wir uns mal an, wo kommt der Kaffee eigentlich her? Denn der hat eine ganz interessante Geschichte. Einst aus Äthiopien hat man diese kirschähnlichen Früchte eben nach Europa exportiert und dort gab es dann eine Segnung durch den durch einen Papst. Papst Clemens, der achte, der hat das Ganze dann abgesegnet und dann ging die Reise weiter nach Amerika und wir haben mittlerweile mit Brasilien einen, also den Topproduzenten, letztlich von Kaffee. Und wir haben so zwei große Arten von Kaffee. Einmal haben wir die Arabic Bohne, das macht so ungefähr 70 % des Gourmetmarkts aus, also 70 % Gourmetmarkt. Und der Haupt die hauptsächliche Bohne ist der Arabica. Und dann haben wir noch 30 % vom Markt. Das ist dann der Instantkaffee. Ja, es gibt ja eine berühmte Firma, wo man so diese Kaffeeflocken raus schüttelt. Und ganz interessant, dort wird der Kaffee praktisch gebrüht und dann wird es getrocknet oder gefrier getrocknet und dann hat man eben diesen leicht zu bereitbaren Instantkaffee.

Schauen wir uns mal die Röstungen an, denn je länger wir die Bohne rösten, desto größer sind die Unterschiede im Geschmack und auch im Nährstoffgehalt. Wir sprechen einmal von der hellen Röstung und die helle Röstung ist zurzeit unter Kaffeenerds ganz, ganz berühmt oder ganz, ganz trendy. Man trinkt nämlich mittlerweile saure Kaffees, und wenn die Bohne nicht lang geröstet ist, dann haben wir hier natürlich noch sehr, sehr viele Nährstoffe drin. Wir haben so ein bisschen ursprünglichen Fruchtgeschmack, aber der Säuregehalt, der ist extrem hoch. Mir persönlich schmecken diese extrem sauren Kaffees gar nicht. Und dann haben wir die mittlere Röstung. Wir sprechen hier vom First Crack. Wenn die Kaffeebohne dann so zu knacken anfängt und dies dann schon etwas weniger sauer, dann geht es weiter, wenn sie noch weiter in der Trommel geröstet wird, zum Zweiten zum Second Crack. Dort wird dann das Kaffeeöl freigesetzt und dann haben wir noch die dunklen Röstungen. Je länger die Bohne sozusagen geröstet wird, desto dunkler wird sie und dort sinkt dann der Gehalt an Nährstoffen dramatisch ab. Kann man zu fast sagen.

Sprechen wir gleich mal über die richtige Zubereitung. Und hier wird es schon richtig interessant. Wie sollten sie ihren Kaffee mahlen? Wie sollten sie ihn aufbewahren? Grundsätzlich mal als ganze Bohne vakuumverpackt, am besten weg vom Sauerstoff. So hält sich der Kaffee am besten, so behält er seinen guten Geschmack. Er verliert nämlich sehr, sehr schnell an Geschmack, wenn er Kontakt bekommt mit Wärme und mit Sauerstoff. Deswegen sind diese Kaffeevollautomaten bei den Gourmets auch total verpönt. Warum? Weil die Mahleinheit dort in unmittelbarer Nähe zur Brüheinheit verbaut ist. Das heißt, man kippt da irgendwann mal am Montag ein ganzes Päckchen rein und mahlt dann die ganze Zeit und die Bohnen werden immer wieder mit erhitzt usw. Das mögen die Kaffeenerds überhaupt nicht. Deswegen einfach schauen, dass sie den Kaffee möglichst frisch genießen. So schmeckt er am besten. Und was sie auch häufig bemerken, wenn sie irgendwo einen Espresso trinken in den Cafés. Häufig hat der Kaffee so einen richtig bitteren Geschmack. Manche Deutsche denken ja, dass er so schmecken soll. Nein, da ist der Malgrad dann zu fein gewählt. Man spricht dann von Überextraktion. Viele Kaffees servieren das dann so und der richtige Kaffeenerd, der lässt diesen Espresso dann tatsächlich zurückgeben. Wenn der Kaffee so richtig flach schmeckt, dann ist der Mahlgrad möglicherweise zu grob. Wir wissen, dass die Extraktionszeit natürlich auch sehr, sehr wichtig ist. Wir haben verschiedene Möglichkeiten mit der Extraktionszeit. Vielleicht haben Sie es noch nie gehört, den sogenannten Cold Brew. Das ist also ein Kaffee, der wird zwölf Stunden mit kaltem Wasser angesetzt und es variiert dann zum Espresso mit seinen Extraktionszeit von circa 25 Sekunden. Und dann haben wir noch die Möglichkeit mit dem klassischen Papierfilter und diese Möglichkeiten mit dem Papierfilter. Schauen wir uns mal genauer an, warum. Der Vorteil ist hier, dass du das Kaffeeöle und Kaffeepartikel. Da gibt es also ein Kaffeepartikel des Kaffees Tool, dass das über diesen Papierfilter oder mithilfe dieses Papierfilters entfernt wird. Und dieser dieses Kaffeestol hat einen Nachteil. Es hebt den LDL-Spiegel, also grob gesagt das schlechte LDL LDL an und deswegen hat hier ein Kaffeekonsum gar keinen so einen guten Einfluss auf den LDL-Spiegel, es sei denn, sie trinken Filterkaffee. Also, wenn Sie eine LDL-Erhöhung haben, dann sollten Sie wirklich auf den Filterkaffee zurückgreifen, im Gegensatz zum Espresso, wo dann diese Inhaltsstoffe schon eher drin sind. Oder die Zubereitung French Press, also dieser Kaffee oder der türkisch türkische Kaffee. Dort sind auch mehr Kaffeeöle und dieses Kaffees Tool eben drin. Und der Kollege wollte ich auch noch mal erwähnen. Ist sehr, sehr interessant für Menschen mit Reflux-Problemen oder mit Magenproblemen, die die keinen Kaffee vertragen. Das alte Hausmittel ist ja, dass man da etwas Natron reintut. Natriumkarbonat. Sie können es aber auch mal mit einem Brew versuchen, denn die Menschen, die Reflux-Probleme haben, vertragen diesen Kaffee häufig besser, weil er nicht so viel Säure entwickelt. Wasserqualität auch ganz wichtig. Weiches Wasser hat dann einen besseren Einfluss auf den Kaffee Geschmack. Also wir wollen eher vermeiden, dass über das über das Wasser viele Mineralien da reinkommt. Das ist aber auch so etwas fancy und etwas nerdig, sage ich mal.

Für viele Menschen ist der Kaffee ja der Wachmacher schlechthin. Und die Frage ist, wann sollten wir unseren Kaffee eigentlich trinken? Ich habe Ehepaare in Behandlung, die sprechen kein Wort nach dem Aufstehen, ehe beide dann eine Tasse Kaffee getrunken haben. Und sowas hört man immer und immer wieder. Aber ist es denn eigentlich sinnvoll, dass wir aufstehen und dass wir sofort eine Tasse Kaffee trinken? Und viele Menschen wissen nicht, dass das im Prinzip nicht gut ist. Wir sollten ungefähr eineinhalb Stunden nach dem Aufwachen warten, bis wir die erste Tasse Kaffee trinken. Und die Ursache möchte ich Ihnen gerne erklären. Das Koffein im Kaffee blockiert die Wirkung von einem Stoff, der in unserem Körper nach dem Schlaf noch vorhanden ist, ist sogenannte Adenosin. Es ist ein Neurotransmitter. Dieser Neurotransmitter, der macht uns müde und der muss regelrecht nach dem Aufstehen wieder rausgewaschen werden. Er muss abgebaut werden und der Körper braucht mindestens eine Stunde ungefähr, damit Sie dieses Adenosin nach ihrem Aufstehen, nach ihrem Aufwachen wieder aus dem Körper entfernt. Und das Problem ist, das Koffein hier eben diesen Prozess hemmen kann. Also, wir wollen uns im Prinzip nicht mit Koffein pushen, weil das tut sie ja und wir stehen aber mit einem Bein im Stoffwechsel noch auf der Bremse, weil wir dieses Adenosin drin haben. Also trinken Sie lieber einen Tee oder lieber noch Wasser. Und so geben Sie dem Körper die Möglichkeit, sein Adenosin loszuwerden und dann können Sie die erste Tasse Kaffee pro Tag trinken.

Eine große Ausnahme stellen hier natürlich Menschen mit einer Nebennierenschwäche dar. Warum? Koffein presst uns regelrecht das Cortisol und die Stresshormone an der Nebenniere so etwas raus. Ja, so, dass wir uns relativ schnell gut fühlen, wenn wir ein Hormonsystem haben. Ein Stresshormon-System, was belastet ist. Und deswegen lieben viele Menschen so ihren Kaffee, weil sie dadurch diesen Energiekick sich einfach abrufen können. Aber langfristig ist natürlich keine gute Lösung. Wenn Sie immer wieder diesen Kick abrufen, schauen Sie lieber auf andere Dinge und informieren Sie sich, wie Sie am besten so eine Nebennierenschwäche in Ordnung bringen können. Denn die Gefahr ist relativ groß, dass Sie darunter leiden. Ich spreche jetzt nicht von einer Insuffizienz, sondern einfach von einer Schwäche, von einer hormonellen Schwäche in der Früh, wenn Sie nicht richtig aus dem Bett rauskommen und dann den Kaffee letztlich missbrauchen, damit sie in den Tag starten können.

Kaffee hat noch eine andere Wirkung. Und zwar geht es hier um die Aufnahme von Eisen, denn Eisen wird durch die oder. Die Aufnahme von Eisen wird im Prinzip durch Kaffee blockiert. Bis zu 39 % weniger Eisenaufnahme durch Kaffee, wenn Sie ihn direkt nach dem Essen konsumieren. Das heißt, Sie sollten also ungefähr zwei Stunden warten nach dem Essen, wenn Sie unter Eisenmangel leiden, dass Sie dann erst Ihren Kaffee trinken, quasi zwischen den Mahlzeiten. Und so haben Sie eben eine bessere Eisenauswertung aus Ihren Lebensmitteln. Sehr, sehr interessant. Ein hoher Eisenspiegel erhöht das Risiko für Diabetes und Gicht und zufälligerweise hat man herausgefunden, dass Kaffeetrinker eben hier ein geringeres Risiko für Diabetes und Gicht haben, was eben daran vielleicht liegt, dass die Eisenaufnahme verringert ist. Genau hat man es noch nicht untersucht.

Sprechen wir einmal über das Koffein im Kaffee. Koffein macht wach. Es ist ein Stimulans, ein natürliches Stimulans. Und wir wissen genau, die dunklen Röstbohnen oder die dunkleren Mischungen, die entziehen dem der Kaffeebohne eher das Koffein, das heißt, sie enthalten weniger Koffein. Und dann haben wir noch Kaffeebohnen, die relativ viel Koffein enthalten, die sogenannten Robusta-Bohnen. Die enthalten doppelt so viel Koffein wie die Arabica-Bohnen und auch die Instant-Kaffees, die haben auch mehr Koffein im Schnitt als die normal zubereiteten Kaffees. Ich habe früher drei doppelte Espressi getrunken pro Tag. Ich stand also richtig mit meinem Koffein unter Strom. Ich zeige Ihnen auch gleich noch so ein bisschen, wie viel Milligramm jeweils Koffein in den einzelnen Kaffeezubereitungsmethoden enthalten sind. Wir vergleichen das dann auch noch ein bisschen mit anderen Getränken, die auch Koffein enthalten. Und interessanterweise, Koffein ist ein natürliches Pestizid für die Pflanze, das heißt, es ist ein Teil seiner chemischen Waffen. Sie schützt sich davor vor Fraß. Das Koffein wirkt antimikotisch und es ist relativ interessant, dass die Pflanzen dieses Koffein dann zum Selbstschutz einsetzen. Das Koffein, wenn sie aufnehmen, wird im Magen absorbiert und so nach 20 bis 40 Minuten steigt dann schon langsam der Koffeinspiegel im Blut. Manche Menschen sind sehr sensibel. Die trinken den Kaffee und merken schon nach fünf oder nach zehn Minuten, dass sich die Herzfrequenz beispielsweise erhöht. Und es ist auch interessant, dass der Kaffee relativ lange im Blut bleibt. Die Halbwertszeit ist ungefähr 5 bis 6 Stunden. Das heißt, wenn Sie jetzt eine Tasse Kaffee trinken, dann ist das Koffein erst zur Hälfte nach 5 bis 6 Stunden abgebaut.

Und schauen wir uns mal so die Kaffeezubereitungsmethoden im Vergleich an. Also eine normale Tasse Filterkaffee, die hat so circa Pi mal Daumen 100 Milligramm Koffein und ein Espresso hat ungefähr 60 Milligramm Koffein. Das sind natürlich immer nur so circa Angaben. Und dann haben wir diese French Press. Dieser unterdrückt Kaffee ungefähr 80 bis 1 100 Milligramm Koffein und dann wird es interessant. Dann schauen wir mal den koffeinfreien Kaffee an, denn dort hat eine Tasse koffeinfreier Kaffee zwischen zwei und zehn Milligramm Koffein. Also er enthält noch Koffein, aber schon deutlich reduziert. Und dann haben wir zum Vergleich noch beispielsweise die Cola. Ein Glas Cola enthält so 30 bis 40 Milligramm und eine Tasse grünen Tee enthält so 20 bis 40 Milligramm. Also auch sehr interessant, dass diese beiden Getränke doch noch relativ viel Koffein haben. Interessanterweise auch Alkohol und Medikamente können die Leber an der Verstoffwechslung von Koffein behindern und so verlängert sich unter Alkohol und unter Medikamenten dann eventuell sogar die Koffeinwirkung.

Wie funktioniert das Koffein jetzt eigentlich im Gehirn? Ich habe es ja schon ein bisschen angedeutet. Wenn wir jetzt Koffein konsumieren, dann hat Koffein so eine ähnliche Struktur wie dieser Stoff Adenosin. Das heißt, es blockiert im Prinzip die Adenosin-Rezeptoren, ohne sie zu aktivieren. Und das führt dann dazu, dass diese beruhigende Wirkung von diesem Stoff Adenosin nicht so richtig voll aufschlagen kann. Das macht uns dann das Gefühl, dass wir verringertes Gefühl von Müdigkeit usw. haben. Das frisst uns regelrecht auf. Außerdem erhöht dann Koffein noch die Freisetzung von Adrenalin, von Dopamin. Das führt dann zu Wachheit, zu Aufmerksamkeit und so Neurotransmitter wie Cortisol usw., die werden dann richtig ausgeschüttet an der Nebenniere. Das heißt, wir fühlen uns dadurch körperlich auch fitter, also nicht nur geistig fitter, sondern es gibt uns so einen richtigen Putsch Richtung wach und energiegeladen.

Warum ist jetzt Kaffee interessant für die Gesundheit? Kaffee enthält nicht nur Koffein als Inhaltsstoff, sondern eben auch Polyphenole. Genauso wie viele andere Pflanzen, die auch Koffein enthalten. Nennen wir mal einige Tee beispielsweise oder die Cola-Bohne. Oder wir haben auch Guarana oder der Mate-Tee, um einige zu nennen. Aber Kaffee ist interessant, denn Kaffee kann mit seinen über 1000 Inhaltsstoffen positiv auf Entzündungen einwirken. Also, wie gesagt, es sind Polyphenole und eine dieser Polyphenole heißt Chlorogensäure und abhängig von der Röstung kann man dann den Chlorogensäuregehalt auch ich sage mal leider reduzieren, weil das ist im Prinzip etwas sehr, sehr gesundes im Kaffee. Je länger die Bohne geröstet wird, desto niedriger wird dieser Gehalt oder desto schneller sinkt dieser Gehalt ab. Übrigens enthält auch ein koffeinierter Kaffee diese Chlorogensäure, das heißt also ein koffeinierter Kaffee, der hat auch Polyphenole drinnen. So halte ich das im Prinzip auch persönlich. Ich trinke einen koffeinierten Bio-Kaffee, der wird sehr, sehr modern mit dem CO2-Verfahren und koffeiniert absolut schonend, absolut ohne Gifte. Und er behält sein Biosiegel. Das heißt, eine Tasse hat ja ungefähr so zehn Milligramm Koffein. Ich trinke am Tag, vielleicht im Durchschnitt so 2 bis 3 Tassen Kaffee, kommt dann auf 20 bis 30 Milligramm Koffein. Überhaupt gar kein Vergleich zu früher, wo ich dann bei knapp 360, 380, vielleicht 400 Milligramm Koffein lag. Und das hat meinem Körper alles andere als gut getan.

Häufig wird die Frage gestellt: Soll ich denn? Oder kann ich denn Milch in den Kaffee tun? Und hier geht es genau um diese Polyphenole, die wir gerade besprochen haben. Das ist das schon ein Schuss Milch, diese Wirkung der Polyphenole um bis zu 50 % hemmen kann. Das heißt, trinken Sie Ihren Kaffee dann wirklich eher schwarz oder mit Pflanzenmilch, denn dort ist diese Wirkung nicht ganz so schlimm.

Gehen wir jetzt einmal über das wichtigste Stoffwechsel- und Entgiftungsorgan, unsere Leber. Und hier profitieren tatsächlich die Kaffeetrinker, die zusätzlich auch noch Alkohol oder Zigaretten ausgesetzt waren. Oder eben einer Entzündung mit Hepatitis B. Wir sehen, dass Menschen, die regelmäßig Alkohol konsumieren, auch Alkoholiker, dass die ihr Risiko, an Leberkrebs zu erkranken, um circa 50 % senken können. Ebenso die Raucher, wenn sie vier Tassen und mehr trinken pro Tag können ihr Risiko für Leberkrebs senken. Und ich möchte Sie da nicht heilig sprechen. Hören Sie mit diesen Giften auf. Kaffee kann nicht helfen, Ihre Gifte da ganz aufzulösen, Ihr Gesundheitsrisiko zu verringern. Aber diese Studien gab es. Warum? Weil Kaffee in der Lage ist, ebenso DNA-Schäden zu reparieren aufgrund des Polyphenolgehaltes. Er kann auch helfen, das Absterben von virusinfizierten Zellen anzuschieben und kann im Prinzip einige Reparaturmechanismen in der Leber anschieben. Also das Risiko an Leberkrebs zu erkranken ist einfach etwas geringer.

Viele Menschen klagen ja über Magenbeschwerden, über Reflux, über saures Aufstoßen. Und der Grund ist hier, dass das Koffein unseren sogenannten Fagus Finger lähmt, der so fängt es ein Muskel, der den Magen nach oben zur Speiseröhre verschließt. Und das Problem ist einfach das Kaffee oder das Koffein den zwingt, der etwas lähmt, so dass dann die Säure hochsteigen kann. Ich habe Ihnen schon gesagt, dass die hellen Röstungen sehr, sehr säurehaltig sind, das heißt, man sollte dann eher einen Kaffee trinken, der dunkler geröstet ist oder ein magenschonender. Das versteckt sich dahinter. Und viele Hausfrauen oder auch viele Omas geben dann einfach eine kleine Menge Basenpulver dazu, dass der Kaffee nicht so sauer ist. Also mit Natriumkarbonat, sprich mit Natron wird das Ganze dann etwas verträglicher.

Interessanterweise, wenn Sie nicht mehr als vier Tassen pro Tag trinken, kann man das Asthma-Risiko senken. Viele Asthmatiker berichten, dass sie eine Erleichterung haben, ihre Atmung, wenn sie Kaffee trinken. Und Koffein ist eben dafür bekannt. Es hat so eine ähnliche Struktur wie eines unserer Notfallmedikamente, das wir bei Asthmaanfall spritzen und somit gibt es hier eine Erleichterung für Allergiker eventuell und auch für Asthmatiker.

Und es gibt auch Studien, die zeigen, dass Kaffee eine Stoffwechselanregung machen kann, sprich die Fettverbrennung etwas erhöhen kann. Es gibt Studien, die zeigen, dass man unter dunklen Röstkaffee dann besser abnehmen kann, wenn man gewisse Diätmaßnahmen durchführt. Einige Studien zeigen, dass die Fettverbrennung angekurbelt wird, dass man also das Training beispielsweise besser und effektiver Richtung Fettverbrennung steuern kann. Allerdings soll das auch keine auch kein Freifahrtschein sein, weil durch Kaffee können Sie natürlich auch wieder andere negative Stoffwechselprozesse anstoßen, die dann eventuell eine Gewichtsabnahme wieder verhindern. Also glauben Sie nicht, wenn Sie viel Kaffee trinken, dass Ihnen dann das Abnehmen leichter fällt, dann wird es umso schwieriger wieder, weil es andere Stoffwechselwege aktiviert.

Was allerdings interessant ist und auch in diesem Zusammenhang hineinspielt: Kaffee kann das Risiko an Typ-2-Diabetes zu erkranken, verringern. Also hier gibt es auch Studien in diese Richtung. Scheinbar greift es hier in diese Blutzuckerregulation ein und das könnte auch der Grund sein, warum es eben eine Fettverbrennung angibt oder eine Stoffwechselaktivierung zur Stoffwechselaktivierung kommt.

Außerdem hat man auch gesehen, dass Kaffee die psychische Gesundheit verbessern kann. Wir sehen es ja an den Finnen. Interessanterweise das Volk mit dem höchsten Kaffeekonsum und das glücklichste Volk. Interessanterweise auch das Volk, das am häufigsten in die Sauna geht. Wenn Sie das interessiert, schauen Sie mal mein Video zum Thema Sauna an. Sauna ist ein absoluter Gesundheitsbooster, also ein sehr, sehr interessantes Volk, die Finnen. Und wie gesagt, Kaffee kann das Risiko für Depressionen oder für Suizidalität senken. Also es tut unserer Psyche gut. Vermutlich, weil es eben hier so ein bisschen in die Neurotransmitter-Synthese eingreift.

Einige Forschungen deuten darauf hin, dass also nicht nur der Leberkrebs, sondern auch tatsächlich der Darmkrebs bei Kaffeetrinkern weniger vorkommt. Also ganz interessant diese Reparaturprozesse, die hier angeschoben werden. Und wir haben auch Studien, dass Parkinson und Alzheimer eventuell geringer auftreten könnten, wenn Menschen regelmäßig Kaffee trinken. Allerdings wird das wieder angezweifelt. Dazu komme ich gleich dazu und wir hören hier einen absoluten Topexperten auf diesem Gebiet, was er uns Richtung Parkinson und Alzheimer empfiehlt.

Und dann haben wir noch die Risikominderung für Herzkrankheiten. Man sagt, dass moderater Kaffeekonsum tatsächlich auch mit einem geringeren Risiko für Herzerkrankungen assoziiert sein kann. Allerdings gibt es Menschen, die so sensibel reagieren auf Koffein, was die Herzfrequenz dann schnell erhöht. Hier muss man natürlich aufpassen und darf kein Koffein trinken. Immer wenn es zu viel ist oder irgendwie eine eine Reaktion im Körper gibt, die, wo sie das Gefühl haben, eigentlich kannst du nicht gut sein, dort würde ich eben auf Koffein verzichten.

Schauen wir uns mal an, wer denn keinen Kaffee trinken sollte. Auf gar keinen Fall sollten Sie Kaffee trinken, wenn Sie unter Schlafstörungen leiden. Denn wie man schon zweimal gehört haben, jetzt im Video, dass das Koffein verhindert. Diese Funktion des Adenosin und die Halbwertszeit ist sehr, sehr lang. Darum stimmt das. Wenn Menschen sagen, wenn ich um 13 oder 14:00 einen Kaffee trinke, dann kann ich nachts nicht einschlafen, weil die de facto immer noch Koffein in ihrem Körper haben.

Und dann gibt es Menschen, die haben bestimmte Verstoffwechseln-Probleme zu Typ 1, also mit so genetischen Entgiftungsproblemen. Dort wird das Koffein dann langsam verstoffwechselt und die haben ein höheres Risiko, um Bluthochdruck zu entwickeln, beispielsweise aufs Koffein oder einen Herzinfarkt zu entwickeln oder Diabetes oder Nierenfunktionsstörungen zu irgendetwas. Also, da sprechen Sie bitte, wenn Sie solche genetischen Probleme haben, einfach mal kurz mit Ihrem Arzt darüber, ist den Koffein für mich geeignet.

Und dann gibt es noch Menschen, die einen erhöhten Augeninnendruck, Glaukom. Also auch hier kann Kaffee schlecht einwirken. Das heißt, man sollte hier auch maximal koffeinfreien Kaffee trinken und das Ganze mit dem Augenarzt eben absprechen. Und wie wir gerade schon gehört haben, Menschen mit Reflux, auch hier etwas vorsichtig sein. Und wie gesagt, wenn sie sich nicht sicher sind mit ihrem Herzen, wenn sie unter Herzrhythmusstörungen leiden, wenn Ihr Herz zu schnell schlägt, bitte klären Sie es einfach einmal mit Ihrem Kardiologen ab. Der wird Ihnen dann richtig den richtigen Tipp geben. Und Menschen mit Harninkontinenz, das wissen Sie auch, dort kann der Kaffee dann verschlimmern.

Und ich habe gerade gesagt, ich stelle Ihnen noch meinen persönlichen Helden vor. Das ist ein Kollege von mir, amerikanischer Kollege Dr. Daniel Amen und er ist Hirnforscher. Ist der Mensch auf dem Planeten, der die meisten Gehirne untersucht hat, per Bildgebung, per MRT. Er hat also schon Hirnuntersuchungen gemacht bei Mördern, bei Massenmördern, bei Genies. Also ganz, ganz interessant. Und er sagt, alles, was das Gehirn stört, was den Schlaf stört oder die Durchblutung des Gehirns stört, da ist er kein Fan davon. Und er sieht eindeutig, der Blutfluss zum Gehirn ist durch Kaffee verändert. Also, wenn Sie zu viel Koffein zu sich nehmen, dann ist das Problem, dass die Gefäße dünner, also sich verengen. Und dann ist der Blutfluss zum Gehirn gedrosselt. Ja, darum hilft auch der Espresso bei vielen Migränepatienten dann so gut, weil es einfach unmittelbar so ein Kaffee auf die Gefäßmenge einwirkt. Und das dann eben dieses alte Hausmittel Espresso mit Zitrone dann funktioniert. Das heißt, wir haben eben dieses Problem, dass zu viel Koffein den den Blutfluss am Gehirn verändert. Und es ist im Prinzip besser, wenn wir auf Koffein in großen Mengen verzichten. Die Grenze, die er persönlich angibt, sagt, es ist eine Tasse Kaffee pro Tag, also die 100 Milligramm pro Tag. Und dieser berühmte Forscher empfiehlt dann etwas anderes. Er sagt, grüner Tee ist eigentlich viel, viel besser. Es hat noch einen Stoff drin, Tannin. Man bleibt wach, man bleibt konzentriert, man kann besser entspannen unter Tee an ihn. Wobei es auch Menschen gibt, die dann durch den grünen Tee so aktiviert werden, dass selbst auch eine Tasse grünen Tee mit dem wenigen Gehalt an Koffein so anregend wirkt.

Ich danke Ihnen fürs Zusehen. Teilen Sie dieses Video mit den Menschen, mit denen Sie am liebsten mal wieder eine Tasse Kaffee trinken gehen. Sie sehen, Kaffee hat gesundheitliche Vorteile, aber auch eben gesundheitliche Nachteile. Und ich würde mich freuen, wenn Sie es in die Kommentare schreiben, ob Sie mehr Kaffee-Videos sehen wollen. Ich freue mich über jeden Kanal, über jedes Kanalmitglied. Wir sehen uns demnächst wieder beim nächsten Live. Danke, dass Sie den Kanal so fleißig unterstützen und mir das alles ermöglichen. Und ich freue mich, wenn Sie dieses Video teilen und diesen Kanal abonnieren. Wir sehen uns wieder beim nächsten Video. Danke fürs Zuschauen und bis bald.