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Hallo, meine cleveren Opportunisten! Heute stelle ich dir sieben Buy-and-Hold-Aktien für langfristige Anleger vor. Alle Unternehmen überzeugen mit einem starken Geschäftsmodell, wo sie auch noch in 5 bis 10 Jahren zu den Marktführern zählen dürften. Ich habe dir gezielt Aktien herausgesucht, die gerade jetzt spannend sind. Wegen Trump gibt es aktuell viele spannende Schnäppchen. Er hat die Börse mit seinen Strafzöllen ins Chaos gestürzt. Die Märkte fürchten sich vor einem Auflammen der Inflation und damit eine Rezession. Die politische Unsicherheit der USA kratzt an historischen Höchstskursen. Nur während Corona und der Finanzkrise war sie höher, und damals hatten wir extreme Krisen. Während der Finanzkrise von 2008 sorgten die Lehman Brothers für das totale Chaos, und ein Shutdown wie zur Coronakrise hatte die Welt zuvor noch niemals gesehen.
Als cleverer Opportunist steckst du deinen Kopf aber nicht wie ein Strauß in den Sand. Du siehst in jeder Krise eine Chance, und genau das machen wir heute. Die Gratis-Aktien-Aktion von Freund vor ist auch eine spannende Chance. Im Link unten im ersten Kommentar kannst du dir bis zu 20 Aktien sichern, je nach Höhe deiner Einzahlung. Du kriegst sie zufällig zugelost. Mit bisschen Glück bekommst du eine BlackRock oder Netflix, und die kosten beide jeweils um die 900 €. Natürlich gibt es auch beliebte deutsche Aktien wie Adidas, SAP oder Siemens. Außerhalb der USA haben wir z.B. Microsoft, McDonald's, Walmart und auch Tesla dabei. Wobei manche Anleger wegen Elon Musk aktuell keine so große Lust auf Tesla haben. Das ist aber gar kein Problem. Du kannst eine Aktie jederzeit wieder verkaufen und dann andere Aktien oder ETFs kaufen. Ich bin seit über zwei Jahren zufriedener Kunde bei Freund vor. Alle Aktienkäufe, Verkäufe und auch Auszahlungen liefen bisher reibungslos ab. Klick jetzt unten im ersten Kommentar rein, um dir schnell die Gratis-Aktien zu sichern, weil die Aktion bald ausläuft. Okay, kommen wir zu den sieben Buy-and-Hold-Aktien.
Meine erste Aktie ist Arista Networks. Das war viele Jahre ein vorbildlicher Dauerläufer, doch dieses Jahr büßt das Papier mehr als ein Drittel seines Börsenwerts ein. Was ist da los? Arista Networks ist auf Cloud-Networking spezialisiert. Sie zählen zu den weltweiten Marktführern. Einfach gesagt: Sie bauen schnelle und leistungsstarke Netzwerke für große Rechenzentren. Sie stellen die Hardware und Software zur Verfügung. Ihre Kunden sind große Unternehmen wie Microsoft, Meta, Amazon und Google. Also jeder, der ein großes Rechenzentrum betreibt und es effizient managen möchte. Cloud-Networking war zuletzt wegen KI verdammt wichtig. KI braucht enorme Rechenleistung; dafür müssen große Mengen an Daten schnell zwischen den Servern übertragen werden. KI-Modelle laufen oft in großen Cloud-Rechenzentren, z.B. über die Google Cloud. Arista liefert die Netzwerktechnik, die die Server dort schnell verbindet. Sie sind vor allem für Hochgeschwindigkeitsnetz-Switches bekannt. Das sind so Boxen wie das Modell im Foto hier. Ethernet-Switches sind für KI-Workloads besonders wichtig, weil sie riesige Datenmengen in Millisekunden übertragen können. Außerdem stellt Arista die Software CloudVision bereit. Sie hilft dabei, Netzwerke in großen Rechenzentren einfach zu verwalten. CloudVision ist quasi der Kopf eines Cloud-Rechenzentrums. Der Admin kann damit das Netzwerk überwachen, optimieren, Probleme erkennen und auch beheben. Die Softwaresparte wächst rasant, und das ist verdammt wichtig, weil sie konstante Einnahmen liefert. Arista kam zuletzt unter die Räder, weil der Erfolg an einigen wenigen Kunden hängt. Meta macht z.B. 15 % des gesamten Umsatzes aus, und da gab es zuletzt weniger Umsätze. Ich finde das aber weniger dramatisch. Wer außer BigTech sollen sonst die Kunden sein? Der Markt wird von einigen wenigen großen Playern bestimmt. Arista hat doch Kunden wie Netflix. Der Löwenanteil der Umsätze kommt aber zwangsweise von BigTech. Der Investment-Case ist simpel: Solange BigTech fleißig in KI investiert, soll Arista fleißig wachsen. Da KI erst am Anfang steht, soll Arista erst am Anfang stehen. Der aktuelle Kursrückgang ist eine spannende Kaufschance.
Amazon ist meine zweite Aktie. Die letzten beiden Jahre gab es eine größere Rally mit über 180 % Kursgewinn. Nun ist das Papier um ca. 15 % gefallen. Das ist kein krasser Rückgang, aber wir haben hier ein extrem solides Unternehmen. Amazon kennt, liebt und nutzt sowieso jeder von uns. Seit neuestem liefern sie sogar von Deutschland aus kostenlos nach Lettland. Ich kann mir endlich mein Seitenbacher Müsli hier nach Riga bestellen. Und nein, ich wurde nicht von Seitenbacher bezahlt. Amazon ist aber nicht nur Amazon, der Versandgigant. Sie setzen auf starke Megatrend-Branchen. Sie spielen die Zukunftsmusik im Unternehmen. Die Investments in AWS, dem Cloud-Service von Amazon, zahlen sich bereits heute aus. AWS brachte im letzten Quartal 10,6 Milliarden Dollar an Gewinn ein. Das restliche Business, mit einem Vielfachen des Cloud-Umsatzes, kam ungefähr auf den gleichen Gewinn auf Jahresicht. Die Cloud-Sparte hat sogar 65 % des Gesamtgewinnes eingetütet. In Zukunft könnte ein weiteres Gewinnpferd dazu kommen: Bei Chips denkt man zuerst an Nvidia. Amazon könnte sicher aber einen fetten Teil vom Kuchen abschneiden. Sie haben kürzlich den KI-Beschleuniger Trainium 2 gelauncht. In der Fachsprache heißen solche Chips ASICS. Diese Chips wurden speziell für das Training von KI-Modellen entwickelt. Amazon behauptet, dass Trainium 2 ein 30 bis 40 % besseres Preis-Leistungs-Verhältnis als aktuell Nvidia GPUs in der AWS Cloud bietet. Das ist mal ein starker Anreiz für diese Chips, würde ich mal sagen. Pass auf, jetzt wird es richtig verrückt: Vor einem knappen Monat hat Amazon seinen Quantencomputer-Chip „Awslot“ vorgestellt. Damit steigt der Versandriese aktiv ins Rennen um die Quantencomputing-Technologie ein. Sollte diese Technik eines Tages wirklich kommerziell werden, könnte sie Amazon direkt in seine AWS-Rechenzentren einbauen. Quantencomputer können Optimierungsprobleme lösen, für die herkömmliche Rechner Jahre bis hin zu Jahrhunderten bräuchten. Machen wir es kurz: Amazon ist ein starkes Unternehmen, das weit mehr als nur ein Versandhändler ist. Sie investieren in Zukunftstechnologie, von der die meisten Amazon-Shopper noch niemals gehört haben. Sparplan rein und fertig, oder bei Dips gezielt aufstocken.
Meine dritte Aktie heißt ServiceNow. Der Dauerläufer legte zuletzt eine Verschnaufpause ein. Die Aktie notiert um ein Viertel leichter. Was ist passiert? Zuerst einmal zum Geschäftsmodell: ServiceNow bietet eine cloudbasierte Plattform an, die Unternehmen dabei hilft, ihre internen Prozesse zu automatisieren. Das sind so Dinge wie IT-Support oder Personalservice. Wenn ein Mitarbeiter ein Programm nicht starten kann, schreibt er über ServiceNow ein Ticket, das automatisch der richtigen Abteilung zugewiesen wird. Das geschieht über die Plattform Now. Die Cloud-Plattform setzt stark auf KI. KI-Agenten bieten schnellere Antworten und sind jederzeit verfügbar. Sie brauchen keine Kaffeepause wie Lars vom IT-Support. ServiceNow optimiert die internen Arbeitsabläufe. Daran hat natürlich jedes Unternehmen unserer Welt großes Interesse. Das spart unnötige Sucharbeit und Zeit ein, und diese beiden Punkte sparen Unternehmen Geld ein. Deshalb zählen 85 % der 500 größten Unternehmen der USA zu den Kunden. Die KI ist extrem clever und ein Programm für die Zukunft. Je länger ein Kunde seine internen Arbeitsabläufe mit ServiceNow optimiert, desto besser werden sie. Durch diese ganzen Daten kann die KI Muster erkennen und so die Workflows optimieren. Der Mehrwert für den Kunden wird so immer höher, und das macht einen Wechsel immer schwerer. Obwohl der Börsenwert bereits bei 175 Milliarden Dollar liegt, kann ServiceNow über 20 % im Jahr wachsen – eine starke Leistung für ein Unternehmen in dieser Größenordnung. Du siehst es ja selbst: Die Umsätze wachsen wunderschön, fast schon exponentiell an. Schönheit hat aber ihren Preis: Das aktuelle KGV liegt bei – halte dich fest – 124. Andere Unternehmen sind bereits mit 24 teuer bewertet. Hier haben wir mal eben über 100. Das künftige KGV liegt bei 52. Also die Erwartung, auf welchen Wert das AK-KGV in 12 Monaten sinken dürfte. Das ist auch teuer. ServiceNow ist Price-to-Earnings-sensitive. Das heißt, alle Analysten-Erwartungen müssen immer voll erfüllt werden. Gibt es bei den Quartalszahlen 0,1 % kleine Abweichung, rauscht das Papier direkt zweistellig in den Süden. Auch bei einer schlechten wirtschaftlichen Lage bewegt sich die Aktie wie ein gehebeltes Papier auf den Nasdaq 100. Zuletzt gab es wegen Trump Sorgen; deshalb ist ServiceNow stärker abgestürzt. Es ist absolut richtig, dass die Cloud-Plattform teuer bewertet ist. Die Zukunftsaussichten sehen fantastisch aus. Das Papier ist mir aber dann doch bisschen zu teuer; deshalb würde ich den Dip für eine kleine Startposition nutzen oder ganz einfach einen Sparplan starten.
Canadian National ist meine vierte Aktie. Die kanadische Eisenbahn ist jahrzehntelang konstant aufwärts gelaufen. Der Chart sieht wie ein Märchen aus. Nun ist das Papier um über 20 % eingebrochen. Für eine Tech-Aktie wäre das gar nichts; für dieses defensive Unternehmen ist es jedoch ein großer Dip. Canadian National hat gemeinsam mit Canadian Pacific Kansas City ein Duopol im kanadischen Eisenbahnverkehr. Das gibt beiden Unternehmen Preismacht und eine starke Marktstellung. Willst du z.B. Kohle in Kanada transportieren, musst du eine dieser beiden Eisenbahnen wählen. Alternativen wie LKWs sind wegen der weiten Strecken viel teurer. Das Streckennetz reicht von der West- bis zur Ostküste, und man transportiert sogar im Süden in die USA bis New Orleans runter. Warum steht die Aktie unter Druck? Wir haben einen Cocktail aus negativen News: Es gab mehrere Streiks. Im August kam der Bahnverkehr komplett zum Erliegen. Im September drohte die Gewerkschaft Unifor mit weiteren Streiks. Es ging wie immer um höhere Löhne. Im Dezember konnte jedoch eine Einigung erzielt werden, was aber höhere Kosten für Canadian National bedeutet. Laut der Eisenbahn hat sich der Betrieb inzwischen komplett von diesen Streiks erholt. Leider, leider gibt es aber neue Probleme: Trump droht Kanada immer mal wieder mit Strafzöllen. Von seinen 50 % auf Stahl und Aluminium ist er inzwischen aber abgerückt. Die kanadische Außenministerin Mélanie Joly gab sich zuletzt kampfeslustig, dass man einen Handelskrieg gegen die USA gewinnen könnte. Das alles bringt Unsicherheit für Transportaktien rein. Höhere Zölle bedeuten höhere Kosten und damit weniger Warenverkehr zwischen beiden Ländern. Canadian National könnte deshalb weniger Aufträge erhalten. Dieser negative News-Cocktail bietet nun eine spannende Kaufchance. Trump brüllt gerne herum; das ist eine Verhandlungstaktik von ihm. Am Ende kommt aber alles halb so wild – nicht immer, aber in sehr vielen Fällen. Diese Unsicherheit ist eine gute Chance, um Canadian National zu einem fairen Preis aufzusammeln. Als Bonus für die Nerven gibt es eine historisch hohe Dividende: 2,4 % gab es das letzte Jahrzehnt über nicht. Die Dividende sollte weiter ansteigen. Das Management zeigt sich sehr aktionärsfreundlich und hat sie kürzlich wieder erhöht. Außerdem wurde ein Aktienrückkaufprogramm beschlossen. Canadian National ist spannend für Anleger, die nachts ruhig schlafen möchten.
Mit meiner fünften Aktie schläfst du aktuell mega schlecht: Es ist Nike. Das Papier ist ein Fass ohne Boden. Der Kurs scheint sich stabilisiert zu haben, und dann geht es nochmals eine Etage runter. Das Spiel geht so schon seit 4 Jahren und hat die Aktie um rund 62 % nach Süden befördert. Warum soll genau jetzt ein Turnaround stattfinden? Ganz ehrlich: Absolut gar keine Ahnung. Kein einziger Mensch auf der Welt weiß, an welchem Tag die Kurse wieder hochgehen. Als langfristiger Anleger kann dir das aber egal sein. Du versuchst, Qualität zu einem vernünftigen Preis zu kaufen. Wenn du 1 € für 50 Cent kaufst, ist das ein guter Deal. Klar, für 40 Cent ist der Deal noch besser, aber nur Lügner treffen den exakten Tiefpunkt. Nur irgendwelche Excel-Akrobaten können den Trade selber eintragen: Kaufen am absoluten Tiefpunkt und verkaufen zu Höchstskursen. Rein fundamental wurde die hohe Corona-Überbewertung komplett abgebaut. Das KGV liegt nun mit 22 sogar unter dem Vorkorona-Niveau. Man kann aktuell 1 € für 50 Cent kaufen. Das aktuelle Niveau ist vernünftig für langfristige Käufe. Nike stellt sich gerade komplett neu auf. Im Oktober 2024 hat man den alten Veteranen John Donahoe als CEO zurückgeholt. Er verfolgt nun eine neue Strategie namens „Win Now“. Man kopiert dabei ganz einfach Adidas, die genauso einen Turnaround nötig hatten und den hingekriegt haben. Nike möchte wieder mehr mit Einzelhändlern zusammenarbeiten, den Sport in den Mittelpunkt der Marke stellen und stärker auf Pull-Marketing setzen. Bei dieser Marketingstrategie sucht der Kunde selbst nach einer Lösung. Sagen wir, der Kunde möchte joggen gehen, weil das gerade überall im Fernsehen kommt. Er googelt nach guten Laufmodellen und kommt so selbst auf Nike-Schuhe. Push-Marketing wäre, wenn Nike aggressiv während irgendeiner TV-Show sagt: „Geh joggen, kauf unsere Schuhe.“ Die ganzen Änderungen brauchen aber Zeit. Kein Kunde kauft sich plötzlich Nike-Schuhe, weil das Unternehmen plötzlich einen neuen CEO hat. Ich wette, dass 99 % der Kunden noch niemals von John Donahoe gehört haben. Den kennen nur wir in unserer Finanzblase. Die Aktienfahrt dürfte dieses Jahr so richtig holprig werden. Nike selbst geht davon aus, dass der Gegenwind nach dem vierten Quartal nachlassen dürfte. In 2026 könnte eine ernsthafte Erholung kommen. Bis dahin kann man entspannt aufsammeln und eine solide Dividende von 2,3 % kassieren.
Meine sechste Aktie ist Accenture. Die irische Beratungsfirma hat es die letzten Wochen verdammt schwer; es ging um rund 20 % nach unten. Was für das erfolgsverwöhnte Unternehmen ordentlich ist. Was ist da los? Der Übeltäter heißt – wieso, auf Trump? Genau genommen ist es diesmal doch unter Elon Musk. Trump möchte die Staatsausgaben kürzen, wo es nur geht. Beratung ist ein großer Kostenpunkt. Die US-Regierung gibt jährlich 65 Milliarden Dollar für private Beratungsfirmen aus. Accenture ist eine der weltgrößten Unternehmens- und Strategieberatungen. Sie haben eine Armee aus 799.000 Angestellten. Der Fokus liegt auf IT-Management und Technologieberatung. Ein Automobilhersteller möchte von Verbrennungsmotoren auf E-Mobilität umstellen; Accenture entwickelt die Strategie. Ein Einzelhändler will seine IT-Systeme modernisieren; Accenture hilft bei der Migration zu einer cloudbasierten Lösung. Ein Modeunternehmen will ein besseres Shoppingerlebnis schaffen; Accenture entwickelt eine personalisierte E-Commerce-Plattform. Sie bauen oft komplexe IT-Systeme und Geschäftsprozesse. Doch der Kunde kann dann nicht einfach so zu einem Konkurrenten wechseln. Das ist keine einmalige Beratung, wo der Kunde geschult wird, sein Smartphone anzuschalten. Accenture baut direkt eine komplett neue Software ein und macht den Kunden so von sich abhängig. Das ist natürlich ein fiktives Beispiel; es zeigt dir aber die Stärke des Geschäftsmodells klar auf. Insgesamt haben wir hier ein solides, wachsendes und starkes Unternehmen. Es war über Jahrzehnte hinweg konstant profitabel. US-Regierungsaufträge machen jedoch 8 % des gesamten Umsatzes aus. Das ist eine fette Menge; klar steht die Aktie deswegen aktuell unter Druck. Atmen wir einmal tief durch. Doch räumt Trump zu fett auf? Es wird aber nicht alles zusammengestrichen. Sollte Accenture wirklich die Hälfte seiner Regierungsaufträge verlieren, wäre das bitter, aber langfristig halb so wild. Regierungsausgaben sind zyklisch. Je nachdem, wer gerade an der Macht ist, kommen die Demokraten an die Macht; sollte es wieder deutlich mehr Aufträge geben, und das wird irgendwann passieren. Die historisch längste Regierungsdauer der Republikaner waren übrigens 12 Jahre in Folge. Wenn wir Trump einmal ausklammern, läuft das Business super. KI hat zu einer enormen Nachfrage nach Beratung geführt. Accenture hat deswegen sogar seinen Jahresausblick erhöht. Die Iren können sogar langfristig selbst von der KI profitieren, indem sie ihre Armee an Angestellten reduzieren könnten. Wir haben hier ein starkes und gesundes Unternehmen, das aktuell wegen Trump günstiger ist. Das ist für mich eine langfristige Buy-and-Hold-Aktie, die man in Krisen wie jetzt kaufen sollte.
Meine siebte und letzte Aktie ist LVMH. Das französische Luxusimperium kam mit über 33 % unter die Räder. Die Aktie kommt seit zwei Jahren nicht vom Fleck weg und befindet sich sogar im Abwärtstrend. Was ist da los? Wir haben hier ein Paket aus Problemen. Zuerst einmal haben wir China: 40 % des globalen Luxusumsatzes kommen von chinesischen Kunden. Außerdem gilt das Reich der Mitte als wichtigster Wachstumsmarkt für Luxusgüter. Blöd nur, dass es dort aktuell kein Wachstum gibt. Der chinesische Luxusmarkt soll in 2025 stagnieren; vielleicht geht es gegen Jahresende bisschen mit den Umsätzen hoch; da muss man abwarten. Logischerweise leidet LVMH als Luxuskonzern darunter. Als nächstes haben wir mal wieder Trump: Er hat der EU mit massiven Zöllen auf Wein und Champagner gedroht. Das ist ein Konter auf potenzielle Zölle für amerikanischen Whisky. Ich halte das für politische Spielerei und sehe die Zollstreitigkeiten als kleinstes Problem an. Die letzten Quartalszahlen sind deutlich schlimmer, und sie enttäuschten. Die Umsätze waren sogar okay; die Marge fiel jedoch schlechter als erwartet aus. Das lag an höheren Mitarbeiterkosten. LVMH steht gerade an allen Fronten unter Druck, und das ist super. Wir haben hier ein extrem starkes Unternehmen – fast schon ein Luxus-Moat. Solche Unternehmen kauft man in einer Branchen-Krise wie jetzt. Das KGV befindet sich mit 23 auf einem vernünftigen Niveau. Die hohe Bewertung von 2021 wurde komplett abgebaut. Das aktuelle ist eine der günstigsten Bewertungen der letzten 6 Jahre. Man kann jetzt langfristige Positionen aufbauen oder einen Sparplan starten, wenn man ein krass scheuer Anleger ist. Es gibt noch viele weitere spannende Buy-and-Hold-Aktien. Ich möchte mich aber nicht wiederholen. Im Video neben mir stelle ich dir zehn starke Aktien vor, die du unbedingt kennen musst.