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Klima: Versuch einer realistischen Prognose| Grenzen des Wissens

Grenzen des Wissens1:08:05

Transcription

Hallo liebe Leute, ich begrüße euch zu einem weiteren Video aus meiner Serie Plan B für das Klima. Wir sind jetzt in Folge Nummer 20, und hier möchte ich auf vielfachen Wunsch hin noch mal so ein Überblick geben, worauf wir uns nun wirklich, nach meiner Meinung, einstellen müssen.

Also, es wird wärmer, und was wird das für Folgen haben? Es ist ziemlich schwierig, zwischen den Angstszenarien der Klimaverfechter und vielleicht auch dem totalen Abwiegeln der Klimaskeptiker dazwischen zu unterscheiden und sich zu überlegen: Jetzt, womit haben wir denn nur wirklich zu rechnen? Also der Titel heute: Klimawandel, worauf sich die Bürger in den nächsten Jahrzehnten einstellen müssen. Es hat ganz schön viele verschiedene Aspekte, und deswegen werde ich mal ein bisschen schneller durch das Video durchgehen, sonst rede ich hier nämlich zwei Stunden.

Zunächst mal das Problem: Das Problem ist, es wird wärmer, das kann man messen. Hier ist die Kurve der globalen mittleren Temperatur aufgenommen seit 880 bis 2022, und das stammt hier von der NASA in diesem Fall und ist meines Erachtens zuverlässig. Wir haben jetzt eine Erwärmung um mehr als 1,2° realisiert, sogar im Jahr 2024. 2025 war ein El Niño-Jahr; einige Leute sprechen schon von einer Erwärmung um 1,5° gegenüber dem vorindustriellen Wert. 1,5° ist ja die erste Grenze gewesen im Klimaschutzabkommen aus Paris 2015. Das heißt, diese Grenze haben wir schon erreicht, und die zweite, härtere Grenze wäre 2°. Ja, werden wir das also überschreiten? Und was passiert denn dann? Denn die Kurve geht ja eigentlich immer steiler nach oben mit dieser Temperatur.

Und die Ursache für die Erwärmung ist die Zunahme, meines Erachtens. Es gibt immer noch Leute, die das bestreiten, aber das würde ich jetzt erstmal als einigermaßen plausibel empfinden, nämlich die Zunahme der Konzentration des Kohlendioxids in unserer Atmosphäre um rund die Hälfte: von 280 ppm (parts per million). Das ist der natürliche vorindustrielle Gleichgewichtswert, der ein paar 10.000 Jahre so stabil war. Und jetzt ist er eben angestiegen, durch die Emission aus Kohle, Gas und Erdöl, auf 420, und es ist ein Treibhausgas. Es bewirkt einen Wärmestau. Meines Erachtens ist das die Hauptursache der Erwärmung. Das wäre also erstmal die Voraussetzung für alles, was ich jetzt im Folgenden sagen werde.

Ursache dafür, dass die CO2-Emission immer so weiter ansteigt? Wenn wir jetzt, als ich so ein kleiner Junge war, da hatte die Erde drei Milliarden Bewohner, ne? Drei Milliarden Menschen. Heute sind es eine ganze Ecke über acht Milliarden. Ja, und je mehr Leute es werden, umso mehr CO2 emittieren sie. Insbesondere die armen Menschen, die hängen jetzt von den preiswerten Energieformen ab. Und das ist hier, das ist diese Kurve hier, der Zunahme des Primärenergieverbrauchs zwischen 1820 bis heute. Und da haben insbesondere der Verbrauch von Kohle, Gas und Erdöl massiv zugenommen, denn das sind die drei fossilen Energieträger, die eine hohe Energiedichte haben und die zuverlässig auch nachts und bei Windstille Strom und Energie liefern. Auch die Autos fahren sehr gut und sehr weit mit Erdöl, mit Benzin, und deswegen ist der massiv zugenommen. Insbesondere jetzt: Heute ist der Anstieg bedingt durch die Zunahme des Verbrauchs in den etwas weniger betuchten Ländern, währenddessen es ja in den westlichen Ländern eher abnimmt. Aber hier sehen wir die Zunahmen, und diese neuen erneuerbaren, die Windenergie und die Photovoltaik, die in Deutschland so sehr betont wird, die kann man hier kaum erkennen – der rote Pfeil hier. Die können in ihrem Zubau noch nicht einmal den anwachsenden Verbrauch kompensieren. Das heißt, ihr Anteil ist wesentlich geringer; das Gas nimmt immer noch stark zu, um überhaupt den Bedarf an Primärenergie zu decken. Das heißt, ein Mehr an Bevölkerung, aber auch ein wachsender Lebensstandard in der ganzen Welt, das treibt also diesen Bedarf an Primärenergie an, und die Primärenergie wird nach wie vor durch diese sehr leistungsstarken fossilen Energieträger, Kohle, Gas und Erdöl, geliefert. Und diese Kurve des Energieverbrauchs, die sieht praktisch genauso aus wie die Zunahme der Weltbevölkerung. Das ist hier diese kleine Einfügung hier. Das ist die Zunahme der Weltbevölkerung seit 1750 bis 2024: von rund einer Milliarde auf inzwischen eine Ecke über acht Milliarden. Also ganz einfach: Mehr Leute brauchen mehr Energie. So ist es nun mal. Und das hängt nicht bloß eben an der Zunahme des Lebensstandards in den westlichen Ländern, sondern äh das ist der ganz triviale Antrieb: mehr Menschen, mehr Probleme mit dem mit der mit dem Energieverbrauch und natürlich auch mit der Umweltbelastung.

Ja, da habe ich mal so ein paar Ausgangsthesen hier an den Anfang dieser Übersicht gestellt. Erstens: Eine globale Energiewende wird es auch mittelfristig nicht geben. Vielleicht in Deutschland – das Land hat ja inzwischen diesen Zwang zur Klimaneutralität sogar ins Grundgesetz geschrieben – aber der Rest der Welt macht was anderes, hat auch andere Probleme als das Klimaproblem. Das Klimaproblem steht in vielen Ländern nicht auf Platz 1 der Prioritätenliste. Die Bemühungen Deutschlands sind nett gemeint – meint es gut, das Land ja – aber praktisch wirkungslos, denn man kann das globale Klima nicht in einem so kleinen Land retten. Ein Land, das sich nur aus Sonnen- und Windenergie versorgt, verarmt und wird wehrlos. Es wird wehrlos. Ein Land, was also sich auf so schwache Energieformen fokussiert, konzentriert und nur daraus herausorgen will – das hat eben Ulrike Hermann in ihrem Buch „Das Ende des Kapitalismus“ sehr schön beschrieben. Das ist naturgemäß, mangels Energie, ein schwaches Land, und das wird einen Krieg gegen ein Land, was jede Menge oder irgendein Land jede Menge Energie in hoher Konzentration zur Verfügung hat, nicht gewinnen können. Es wird also verarmen, die Industrie wird abwandern, und es wird wehrlos. Und das wird hier sehr schön in diesem in diesem Interview hier vom Hoover.org – das ist ein amerikanischer Think Tank – mit Niall Ferguson, das ist ein ziemlich bekannter britisch-amerikanischer Historiker, wird das sehr schön dargelegt. Also, die Grundsatzentscheidung der Dekarbonisierung beißt sich massiv mit der Idee der Aufrüstung, weil Aufrüstung – wirklich konkurrenzfähig aufrüsten – kann sich nur ein Land, was eine starke Industrie hat, und dafür braucht man dann eben auch starke Energieformen. Das funktioniert so nicht, auch wenn die Medien da etwas anderes verkünden.

Also, was wird also geschehen? Wir gehen jetzt zurück mal weniger jetzt die Problematik, ob ein Land also Wohlstand haben kann oder ob es massiv aufrüsten kann oder nicht mit den erneuerbaren Energieformen. Aber was passiert denn global? Was ist da die wahrscheinliche Entwicklung? Was wird also geschehen? Die Weltbevölkerung wird sich bei 10 bis 12 Milliarden Menschen stabilisieren, wenn wir Glück haben. Aber es sieht eigentlich überall gut aus, denn mit wachsendem Wohlstand – und dazu müssen die Menschen nur ungefähr ein Zehntel unseres Wohlstands erreichen – mit wachsendem Wohlstand nehmen die Geburtenraten ab, und ja, es wird sich stabilisieren und dann vielleicht sogar abnehmen, aber erstmal ist man ja ganz froh, wenn die Bevölkerungskurve nicht weiter so steil ansteigt wie bisher. Viele Länder steigen hoffentlich bis 2100 aus der Kohle aus und auf Gas und Kernenergie um. Also, Kernenergie wird in vielen Ländern als sozusagen die Rettung angesehen, was grundlastfähig ist, bezahlbar ist und eben auch klimafreundlich. Das heißt, gibt einen Umstieg auf Gas – das ist auch einigermaßen klimafreundlich – und Kernenergie. Und da kann man hoffen, sie steigen aus der Kohle aus. Es gibt nämlich so viel Kohle, dass man den Planeten allen Ernstes, also mit CO2 fluten kann. Ja, Kohle reicht noch 1000 Jahre, aber dann würde sogar der Sauerstoffgehalt der Atmosphäre langsam abnehmen, weil eigentlich verbraucht man auch Sauerstoff, wenn man Kohle, Erdöl und Erdgas verbrennt. Die Leistung der CO2-Senken, die uns ja helfen, wird mit dem Partialdruck, also dem Anteil an CO2 in der Atmosphäre, weiter ansteigen und das Schlimmste verhindern. Ich habe mich jetzt sehr lange da mit dem Problem des Senkenmodells oder der Senken auseinandergesetzt. Sie werden von der Klimabewegung und auch in der Klimawissenschaft massiv verleugnet, dass sie uns helfen. Aber ich glaube, das hat politische Gründe, diese Verleugnung. Tatsächlich gibt es die Senken, und sie werden uns auch weiterhin helfen. Habe ich ja zwei Videos darüber gemacht und mich mit den Publikationen der Klimabewegung, der Klimaaktivisten und auch eben der Klimawissenschaftler auseinandergesetzt, was sie zu den Senken zu zu sagen haben. Und das ist keine neutrale Aussage, dass sie sagen, die Senken – oder jedenfalls einige sagen, dass die Senken tragen nicht bei. Sehr wohl, sie tragen jedes Jahr bei, und sie werden das Schlimmste verhindern. Die CO2-Konzentration mit möglicherweise 560 ppm – das ist diese Klimasensitivität, das Doppelte des Gleichgewichtswerts der letzten 10.000 Jahre; 280 ist das Doppelte, 560 nicht wesentlich übersteigend – das ist eben die Klimasensitivität, und da muss man damit rechnen, dass es 3° wärmer wird. Also das für den Fall, dass die Länder wirklich keinen Klimaschutz machen, so wie die USA es jetzt eben beschlossen haben. Es wird bis zu 3° wärmer werden bis 2100. Ja, das haben die Klimaforscher ausgerechnet. Das halte ich auch für einigermaßen plausibel, also 2,5 bis 3°. Ja, und da ist die Frage: Werden wir jetzt also alle sterben? Ist das unvermeidlich? Weil sogar die USA, als einigermaßen hochentwickeltes westliches Land, sind aus dem Klimaschutz ausgestiegen, und China und Russland und Afrika, die machen sowieso keinen Klimaschutz. Ja, und wenn man jetzt argumentiert: Wenn es also mehr als 2° wärmer wird, dann werden wir alle sterben. Es wird aber wärmer als 2° werden, also sterben wir alle. Ist das die Logik? Wie kann man denn so leben? Das stimmt natürlich nicht. Wir werden natürlich nicht sterben, aber das werde ich jetzt versuchen, hier zu berichten. Ja. Themen.

Also, jetzt werden wir mal die einzelnen Phänomene durchsprechen, wenn es wärmer als 2° wird: Hitzewellen und Hitze, Starkregen, Stürme, Schnee, Meeresspiegelanstieg, Dürren, ergrünender Erde, Verschiebung der Klimazonen, Ernteeinbrüche durch Erwärmung, Dürren, Ozeanversauerung und Korallensterben. Das sind die Themen, die ich jetzt im Folgenden durchsprechen werde. Also, das sind diese ganzen Aspekte, die in ihrer Summe dann immerhin die Leute, die eben sagen: „Oh, wir werden alle – die Menschheit wird untergehen“, die meinen, dass in dieser Summe eine Erwärmung um 2° eben die Existenz der Menschheit gefährdet. Und jetzt werden wir die Aspekte mal einzeln im Detail durchsprechen.

Aber bevor ich das tue, möchte ich wieder meinen ganzen Unterstützern, unseren ganzen Unterstützern für unseren Kanal hier danken. Ich habe ja mal dieses Bild – das hatte ich vor einiger Zeit mal, als ich glaube letztes Jahr, Volko frustriert war – da habe ich hier dieses Bild mal gemalt. Das äh ja, das zeigt mich also – ja, das bin ich nicht, bin glaube ich ein bisschen dicker, aber jedenfalls ungefähr so mein Gefühl. Und zwar hat er mir – hier steht’s: Linke LinkedIn-Blockierung. Ich habe ja immer mal auf LinkedIn was gepostet, unter anderen eben auch, dass ich wieder ein neues Video gemacht habe, und dann ging auf einmal der Kanal nicht mehr. Ist das erste Mal im Januar, glaube ich, passiert. Ich versuchte mich einzuloggen, und da kommt ja: „Wir haben ihren Kanal blockiert, weil – boy, was sie da posten.“ Ja, das ist irgendwie alles nichts oder so. Also konkret gab es eigentlich gar keine vernünftige Begründung. Es ging einfach nicht mehr. Ja, und dann ging es ein riesen Theater. Ich musste irgendwie meine Identität bestätigen, was nicht alles. Dann ging er wieder. Habe ich gedacht: Na gut, einmal passiert, aber jetzt vor zwei Wochen oder drei Wochen, da ist es wieder passiert. Und dann war ich in diesem Zustand. Ich denke, es hat was mit politischer Zensur zu tun. Also kommt man ja drauf, wenn man jetzt nicht im Mainstream von Berlin unterwegs ist, ja, sondern sagt: „Ja, Leute, jetzt bleibt mal ein bisschen in der Normalität. Der Menschheit wird nicht aussterben, wenn es wärmer als 2° wird“, und zack wird der LinkedIn-Kanal ausgeschaltet, weil das darf nicht verbreitet werden. YouTube und Facebook scheinen nicht so krass zu sein, obwohl ich ständig Angst habe, dass meine Bemühungen hier, einen YouTube-Kanal aufzubauen und Videos für euch alle zu machen, dass das einfach von der Politik blockiert wird oder von wem auch immer, ja, weil man solche Leute wie Ganter eben nicht öffentlich sprechen lassen möchte. Und Leute, das ist jetzt wirklich kein gutes Zeichen für den Zustand der Demokratie in Deutschland. Ja, na gut, das war also mein Feeling.

Nichtsdestotrotz gibt’s immer wieder Leute, die uns unterstützen, und alleine die Tatsache, dass man ein paar Euro überwiesen bekommt, das freut einen ja schon, weil es ist ja immerhin auch eine Anerkennung dieser Bemühungen hier um die Demokratie, um die Freiheit, um den Wohlstand und um die wissenschaftliche Vernunft. Also vielen Dank an die, die uns über PayPal hier was auf eine dieser beiden E-Mailadressen überweisen oder äh ja, ist keine Überweisung, also über PayPal oder eine Überweisung – ist ein bisschen gebührenärmer, ja – auf eines dieser beiden Konten, die nur für den Betrieb des YouTube-Kanals eingerichtet wurden: Euro und ein Schweizer Frankenkonto. Hier sind die IBAN-Nummern, und hier haben wir den QR-Code des Eurokontos, CPA-Überweisung eben aus Euroland, oder eben hier den QR-Code für unsere Freunde aus der Schweiz.

Aber jetzt steigen wir ein in die vielen Aspekte, Veränderungen, die diese Erwärmung, die vielleicht 2° übersteigen wird, auslösen wird. Zunächst mal haben wir hier eine Kurve der Temperaturzunahme in Deutschland, und das ist das Jahresmittel, und wir sehen hier – also es war also einigermaßen ja stabil zwischen 1900 und 1980, und seit 1980 geht’s relativ steil nach oben mit der globalen Erwärmung. Aber der Unterschied zu der Kurve, die ich am Anfang gezeigt habe, ist: Die Erwärmung übersteigt hier 2°. Das heißt, in Deutschland ist es erheblich wärmer geworden als im globalen Mittel. Und das liegt daran, dass hier die Temperaturzunahme nur an Land gemessen wird. Und an Land ist die Temperaturzunahme stärker als über dem Meer, weil das kalte Wasser der Meere, das puffert und verzögert die Zunahme der Temperatur. Das heißt, global, mit diesen riesigen Flächen, Oberflächen der Meere, da ist die Temperaturzunahme geringer als wenn man jetzt ein Land betrachtet, also ein Land betrachtet, wo man eben nur die Temperatur über einer festen Oberfläche misst. Das heißt, in Deutschland ist die Erwärmung dann tatsächlich noch stärker bisher ausgefallen als im globalen Mittel. Okay, es wird also noch wärmer als im globalen Mittel, und dann gibt’s eben diese Idee, dass wir es mit Hitzetoten zu tun haben.

Auch in der Schweiz, da gab’s eine Schlagzeile, dass es in so einem Hitzejahr 1500 Hitzetote gegeben haben soll. Ja, und ich muss sagen, da habe ich so meine Zweifel. Ich habe ja mehrere Videos – ich glaube zwei – über Hitzetote und Kältetote gemacht, und es gibt zwar Tote, ja, aber das sind Armutstote, Menschen, die fragil sind, die nicht gesund sind, wo es auch keine Gesundheitsversorgung gibt, und die sich eben nicht schützen können vor Kälte und vor Hitze. Und es gibt zehnmal mehr Kältetote als Hitzetote. Ja, und wenn man wirklich sagt: „Es wird wärmer, also haben wir mehr Hitzetote“, so direkt, ja, da muss man sich fragen: Ja, sterben wir wirklich, wenn jetzt hier z.B. in meinem Studio jetzt mal 2° wärmer wird? Oder sagen wir mal, es wird 20° wärmer – würde ich dann sterben? Also allein der Unterschied jetzt für Deutschland zwischen Hamburg und Berlin ist wesentlich größer als 2°. Das ist die Jahresmitteltemperatur, und in Berlin – das glaube ich, so ein Stadtklima – da haben wir eine Jahresmitteltemperatur von 13,1°, und in Hamburg – also immer wenn ich in Hamburg war, hat es eigentlich geregnet, ja, also ist immer schlechtes Wetter – da haben wir knapp unter 10°, also 3,3° im Jahresmittel wärmer in Berlin. Ja, und in Berlin da sind jetzt alle vollkommen am Sterben, ne? Weil da so viel wärmer ist. Nein, natürlich nicht. Ja, und in Bangkok, da war ich ja letztes Jahr, und äh da ist es im Jahresmittel 27,7° warm. Das sind ja jetzt gleich gar nicht ausrechnen – das sind ja 18° oder sowas mehr – 18° mehr als in Hamburg, ne? Da müssen ja jetzt in Thailand da jede Menge Leute da sich dahinsiechen an Hitze. Ist aber gar nicht so, sondern Menschen sind an die Hitze gewöhnt. Im Gegenteil, sie machen sich darüber lustig, dass ausgerechnet die Deutschen immer im Winter, also im deutschen Winter, nach Thailand fahren, weil es in ihrem eigenen Land zu – ja, offensichtlich – zu kalt ist, sie aber die Deutschen sich riesige Sorgen um die globale Erwärmung machen. Darüber machen sich die Thailänder und auch die Malier – das weiß ich jetzt aus erster Hand – keine Sorgen. Ja, und wir wir gucken mal, was der Mensch denn eigentlich so abkann. Ja, und der Mensch stammt ja hier aus Ostafrika, da habe ich mal geguckt. Hier sind also die Menschen – also die Linie des Homo Sapiens – eigentlich vor – hier steht irgendwas von 110.000 oder 160.000 Jahren. Ich hatte mal woanders 300.000 oder 400.000 Jahre gelesen, wo also die Homo-Sapiens-Linie von der Homininenlinie, also diesen Vormenschen, Frühmenschen, abgezweigt ist. Und wir sind entstanden in einem super heißen Land direkt unter dem Äquator. Und da hatten wir noch keine Klimaanlagen, keine Häuser, kein gar nichts, sondern waren einfach wilde Nomaden, die draußen rumrannten in der prallenden Sonne, und wir sind da nicht gestorben. Nein, ganz im Gegenteil. Die Linie des Homo Sapiens ist da entstanden. Ja, das heißt, wir sind Hitze – sind wir eigentlich von unserem Metabolismus her – gewöhnt. Natürlich, wenn wir jetzt Generationen lang in den hohen Breiten unterwegs sind – also Deutschland ist ja eben eine ganze Ecke kälter als in vielen anderen Regionen der Welt – dann sind wir vielleicht die übermäßige Hitze nicht so gewöhnt, aber wir sterben da nicht dran. Diese Hitzetoten – dieser Begriff kommt mir doch sehr suspekt vor. Ich glaube, es geht da eher um Menschen, die sehr fragil sind und für die wir unbedingt Klimaanlagen brauchen, vielleicht für kleine Babys oder auch für kranke, ältere Menschen. Ja, und wenn man keinen Strom für Klimaanlagen hat oder der Strom sehr teuer ist, ja, dann gibt’s vielleicht wirklich Hitzetote, ja, aber es sind eigentlich Armutstote, das ist meine Meinung.

Ja, dann gibt’s diese Starkregengeschichte, und da gibt’s hier diese schöne Seite vom Umweltbundesamt. Die haben also hier jedes Jahr die mittleren Niederschläge gemessen, die im Jahr integral runtergekommen sind. Und da gibt’s einen leichten Anstieg. Das ist hier von 1880 bis 2020, und die rote Linie zeigt die Tendenz: Es ist ein paar Prozent mehr Niederschlag, der in Deutschland fällt. Und das stimmt ja genau überein mit den Prognosen in den großen Berichten des Weltklimarats. Es wird wärmer, also verdampft mehr Wasser aus den Ozeanen, und deswegen sollte die Menge an Niederschlag bis 2100 irgendwo zwischen 10 und 20% zunehmen. Natürlich nicht überall gleichmäßig auf der Welt, aber diese Zunahme hier, die wir hier sehen, ja, die ist also ganz schwach, aber immerhin: Es ist eine Zunahme, die ist zu erwarten aufgrund der Erwärmung. Die Erde wird also feuchter mit wachsender Temperatur. Und jetzt ist die Frage, wie diese Niederschläge verteilt sind. Da ist ja das Narrativ oder die Erzählung oder was immer wieder wiederholt wird, dass die Extremereignisse zunehmen. Hier haben wir jetzt eine Statistik – ist die einzige, die ich gefunden habe für Deutschland vom Umweltbundesamt. Ja, und beim Umweltbundesamt, da müssen wir aufpassen, was die so publizieren. Hier sehen wir also die Statistik von Starkregen, und da gibt’s diese hellblauen und die dunkelblauen Ereignisse, und die unterscheiden sich so ein bisschen in der Dauer des Starkregens, und da – das geht leider nur bis 2018. Eine neuere Statistik habe ich nicht gefunden. Da deutet sich also ein ansteigender Trend an, und auch das ist zu erwarten, wenn auch nicht so stark ansteigend, wie es hier zu sein scheint, aber es sind ein bisschen wenig Jahre. Da ähm würde man auch nach den großen Berichten des Weltklimarats – Starkregen wird da auch diskutiert – würde man erwarten, dass die Starkregenereignisse zusammen mit dem Jahresmittelniederschlag anwachsen, also um 10 bis 20% bis 2100. Sie nehmen aber nicht innerhalb von 10 Jahren um das Doppelte zu oder sowas, sondern sie skalieren mit dem mittleren Niederschlag nach Aussage der großen Klimamodelle. Hier sehen wir also, wenn wir den letzten Balken mal rausblenden, sieht man einen zunehmenden Trend. Der ist aber ungewöhnlich stark – stärker, als es das von den Klimamodellen her zu erwarten wäre.

Ja, und dann gibt es hier diese Aussagen. Ja, das sind also Prognosen aus dem Weltklimaratsbericht hier, und die findet man auf dem Bildungsserver – ich glaube, der ist in Hamburg – hier zum Klimawandel, und hier sieht man also – die Prognose stammt aus dem Jahr 2005 oder so, weil ab hier ist es rot, vorher ist es grau. Grau sind die Messwerte. Da sehen wir also, wie oft es Hochwasser gegeben hat und auch die Prognosen der Klimamodelle für die Zukunft. Da soll also die Hochwasserhäufigkeit – hier – Moment, was steht da? Ah, nein, das ist „Population affected“ durch Hochwasser. Das ist also die Anzahl der Menschen, die durch Hochwasser geschädigt werden oder betroffen sind. Ja, also ist die Anzahl der Menschen, und die soll sich bis 2100 um 400% erhöhen, also mal 4 – das ist gewaltig. Und bis zum Jahr 2025 – die blaue Linie, das ist heute – da müsste es eigentlich schon – Ja. Es fängt irgendwie bei – ja, um wie viel Prozent sind das? 0% – das sind so – ja, es müsste also so – ja, das sind ja 100% – hier müsste sich eigentlich schon fast verdoppelt haben, die Anzahl der Menschen, die eben durch Hochwasser betroffen sind, für heute, für 2025, weil die Prognose hier, die ja aus 2005 oder so stammt, die geht ja schon ganz schön heftig nach oben. Es müsste also schon eine massive Zunahme von Hochwasser gegeben haben bis 2025 nach dieser Prognose, und das kann man überprüfen, ob man so eine Zunahme tatsächlich bis 2025 beobachten kann.

Und hier haben wir dasselbe. Das ist die gleiche Quelle, nur umgerechnet in Schäden. Das eine war Population, also Anzahl der Menschen in Hunderten von Millionen, und hier „expected damage“. Also das sind Versicherungsschäden, und die kann man gut messen, weil die Versicherungen genau solche Statistiken führen, wie durch extreme Wetterereignisse, also Schäden zunehmen. Das ist natürlich global, aber wir können das jetzt hier – und darum geht es ja für Mitteleuropa – einmal anschauen. Ja, jetzt muss man mal auf das Kleingedruckte achten in diesen beiden Diagrammen hier. Die sind beide vom Hamburger Bildungsserver, und da steht hier oben so eine Zahl: RCP 8.5. Ja, und RCP 8.5, das ist ein Szenario. Ich glaube, das ist der – ja, ist noch nicht mal der Assessment Report Nummer 4, das müsste fast Assessment Report Nummer 3 sein. Das geht sehr weit zurück – ist also eine alte Vorhersage, und da hatte man Szenarien, man hat sich überlegt: Wie entwickelt sich die CO2-Konzentration in der Atmosphäre? Und das 8.5er – das ist auch in den neueren Berichten des Weltklimarats so, also im Assessment Report Nummer 5 und dem neuesten, das ist Nummer 6 – da ist das 8.5er-Szenario das krasseste Szenario. Ich habe es hier mal gezeigt – hier, das ist wieder vom Wikipedia Commons – hier eine Darstellung. Da wird das RCP 8.5 hier als das bei weitem extremste Szenario angenommen, wo also alle weiterhin wie verrückt Kohle verbrauchen, und das soll bis 2100 nach diesem Szenario die Konzentration an CO2 über 1200 Parts per Million ansteigen. Ja, und da gibt’s jetzt dann doch einige Wissenschaftler, denen das nun wirklich ein bisschen zu extrem ist. Also, wie gesagt, diese Zunahme an – hier – Hochwasser und Schadensummen, diese rosa Bereiche hier, die basieren auf diesem extremsten Szenario. Und dieses extreme Szenario wird also auch von durchaus, sagen wir mal, der Klimabewegung nahestehenden Wissenschaftlern angezweifelt, weil es einfach nicht genug Erdöl und Erdgas gibt – Kohle schon, hatte ich ja gesagt – um eine derartig hohe CO2-Konzentration in der Atmosphäre zu realisieren. Also, die Menschen müssten noch mal massiv mehr Kohle verbrennen und Erdöl und Erdgas sowieso, um diese wahnsinnig – also geradezu übersteigert – hohe CO2-Konzentration zu realisieren. Also, es gab auch – ich glaube ein Paper oder ein Kommentar in Nature, einer der beiden führenden Wissenschaftszeitungen, in denen die Autoren, die IPCC-Autoren, also die Weltklimaratsautoren, gebeten haben, doch auf dieses 8.5er-Szenario zu verzichten, weil es unrealistisch ist. Es kann gar nicht eintreten. Aber ich glaube – und das ist inzwischen, nachdem ich mich so viel damit beschäftigt habe mit dem Weltklimarat – es gibt ein Rieseninteresse, dass man den Menschen Angst macht, und deswegen wird in solchen Publikationen wie hier auf dem Bildungsserver immer das 8.5er-Szenario genommen, um den Leuten hier Angst zu machen: Zunahme von Schadenssummen um 400%, aber nur eben, wenn man ins Kleingedruckte schaut, aber nur im 8.5er-Szenario. Ja, das ist Angstmache. Sorry, dass ich das so sage.

Gucken wir mal in die Realität. Die Realität ist die Vergangenheit. Da haben wir Messungen, und hier gibt es diese eigentlich sehr – ich hoffe mal – zuverlässige Messung aus der Vergangenheit. Da gibt’s ja Messungen, ne? Im Gegensatz zu Prognosen – Prognosen – man kann mögliche Dinge prognostizieren. Hier kann ich es also wirklich überprüfen, und das hier ist eine Zeitrafferaufnahme. Jetzt ist hier 1999, 2001. Das geht also von 1972 und blinkt die Jahre durch, und das sind die Starkregen und Murgänge und ähnliches. Hier steht’s: Hochwasser, Murgang, Rutschung und Sturz in dem jeweiligen Jahr aufgezeichnet. Und die Quelle ist das E – die eidgenössische Forschungsanstalt für Wald, Schnee und Landschaft. Meines Erachtens eine seriöse Quelle, und immer wenn es Haufen blaue Punkte gibt – hier z.B. gab’s gerade wieder welche, wo’s – wir 1984, dann haben wir eben relativ viele Starkregen-Events, also Überschwemmungen, aber eben auch Rutschungen und ähnliches in anderen Farben codiert. Jetzt kann man schlecht an diesem durchlaufenden Animated GIF erkennen, ob das jetzt zunimmt oder nicht. Ja, aber da gibt es diese Statistik hier, und das sind die Schadenssummen. Und hier ist die Quelle. Das steht hier unten: BFS, das Bundesamt – da oben steht’s auch noch mal – für Statistik in Bern. Wir sind jetzt also in der Schweiz, da wird das sehr genau aufgezeichnet, weil die Schweiz natürlich von solchen Erdrutschen und Überschwemmungen in den engen Gebirgstälern sehr stark betroffen ist. Und hier sieht man keine Zunahme. Also diese gelblichen Balken hier, das sind die Schadenssummen jetzt im Jahr aufgetragen. Also, das wird aufgezeichnet von den großen Versicherungen, und man sieht keine Zunahme. Im Gegenteil, es sieht so aus, als wäre – ab 2008 hier oder 2007 – als wäre es da auf einmal hier die letzten paar Jahre bis heute sehr viel weniger geworden. Wie kann das denn sein? Und eine Erklärung ist, dass die Menschen sich darauf einrichten, dass sie mit Starkregen und ähnlichem, dass sie damit rechnen müssen, und sie treffen Vorkehrungen, speziell auch in der Schweiz, um nicht zu dicht an den Flüssen neue Häuser zu bauen und die Flussläufe nicht zu stark einzuengen. Das sind also Maßnahmen – auch mit Rückhaltebecken und ähnlichem – hatten wir ja auch. Ich lebe ja im Thurgau. Auch hier im Thurgau werden Flüsse renaturiert, und es gibt also solche Überschwemmungsflächen, wo das viele Wasser beim Starkregen-Event erstmal sozusagen gespeichert werden…

Kann, sodass eben nicht zu maßlosen Überschwemmungen kommt. Durch diese Maßnahmen ist das hier sehr viel geringer geworden. Also der entgegengesetzte Trend als der immer von den Medien so propagiert wird. Hier eine Statistik, der man, glaube ich, Glauben schenken kann. Das heißt, man kann sich – man es gibt natürlich mehr Starkregenereignisse, 10, 20, 30 % vielleicht bis 2100, aber man kann sich darauf einrichten.

Ja, jetzt kommen wir mal zum anderen Punkt, und das sind die Stürme. Hier haben wir die Hurricans in Florida, also in der Karibik, genauer gesagt hier im Atlantic Basing, also im atlantischen Bassin. Und das ist die – die Anzahl der Stürme. Und da wird ein bisschen unterschiedlicher Farbe hier – diese Violettten, das sind die Haupt – die großen Hurricans, sowas wie Katrina, und die haben zugenommen. Ja, gerade in den letzten Jahren hier seit 1985, also seitdem es eigentlich so relativ heftig wärmer wird, da nehmen die Hurricans zu, und das ist ja so eine Idee, dass wenn man mehr Wärme hat, dass dann die Stürme zunehmen, weil mehr Energie in der Atmosphäre ist. Wärme ist ja auch Energie. Ja, gibt’s allerdings ein entgegengesetztes Argument, und deswegen ist die Prognose der Stürme nicht so einfach zu machen, weil es Wind entsteht nicht durch die absolute Temperatur. Da müsste es ja auf der Venus, wo wir also 450° oder sowas haben, da müsste es ja ständig so jede Menge Stürme geben. Da herrscht aber fast Windstille. Äh, weil Stürme entstehen durch Temperaturunterschiede und nicht durch die absolute Temperatur. Und die Temperaturunterschiede zwischen den hohen Breiten und den Äquatorregionen, die nehmen durch die Erwärmung eher ab, weil es in den hohen Breiten auf der Nordkugel viel stärker warm wird als in Äquatornähe. Ja, das wäre also ein Argument, dass der Hauptantrieb für die großräumigen Stürme, also Hurricans, dass der abnimmt. Scheint aber nicht zu stimmen. Hier sieht’s so aus, als würde es zunehmen.

Ja, dann habe ich hier auf der Seite, wo sind wir hier? climate.gov. Das ist also eine Regierungsseite der USA. Das war, glaube ich, ist älter als der Trump jetzt. Die beziehen sich auf eine Studie, und die meinen hier, dass die Sturmhäufigkeit auch was mit der Luftverschmutzung zu tun haben. Und zwar ist hier die rote Kurve ist die Simulation von ihrem Modell. Die haben also ein Klimamodell entwickelt, und die sagen, es gibt hier dadurch, dass wir so eine ja verbesserte Luftverschmutzung haben, ich muss gleich mal vorlesen, hier ist der Text, gibt es erstmal also durch ganz anderen Effekt eine Zunahme der Stürme, und das ist überlagert der generellen Abnahme. Die Abnahme hatte sich hier in den 60er, 70er, 80er Jahren schon angedeutet und wird dann bis 2100 weiter fortschreiten. Gut, das sind auch Prognosen, kann man glauben oder nicht glauben. Ich wollte nur sagen, es gibt auch Leute, die meinen, dass die Zunahme der Hurricans in diesem Atlantikbereich, also in der Karibik, möglicherweise einen ganz anderen Grund haben. Temporary upswing, also der zwischenzeitliche – die Zunahme in the red hier during this period resulted from effects of decreasing aerosols. Also, weil die Luft sauberer geworden ist auf der Nordhalbkugel, speziell im Bereich der westlichen Länder, ja, mit diesen ganzen Katalysatoren und Filtern und Abschalten der Kohlekraftwerke und was nicht alles. The Aerosols had tended to suppress Atlantic Tropical Storm Frequency in the model. Also die Aerosole haben bewirkt, dass es weniger Hurricans gab, und es hat mal die Luft sauberer gemacht, und jetzt gibt’s dadurch erstmal wieder mehr Hurricans, bis dann der – der – die generelle Abnahme durch die Temperaturerhöhung, die ich gerade beschrieben habe, also die Temperaturkontraste nehmen ab, bis die wieder überwiegt. Also eine ganz andere Erklärung. Währenddessen eben äh die meisten anderen Leute meinen, es wird wärmer, also gibt es mehr Stürme. Dann dürfte es aber auf dem Mars, wo bei -50° liegen, gar keine Stürme geben. Ja, aber auf dem Mars gibt es planetenweite Stürme, bei denen sich der ganze Planet in Staub einhüllt, und man sieht gar nicht mehr die Oberfläche. Ja, es sind also Temperaturkontraste, die Stürme erzeugen.

Ja, wie sieht’s in den anderen Regionen aus hier? Und das hier ist jetzt für die ganze Welt hier. Nein, das ist nur für den Pazifik. Seasonal Me Pacific Hurricane Ace. Und Ace ist die accumulated cyclone energy. Das ist also die Energie im Jahr addiert von allen Stürmen. Da wird also – da wird nicht nur die Stürme gezählt, sondern auch deren Energie als Gewichtung in die Zählung mit reingenommen. Das hier links ist also eine Energiegröße. Also wie viel Energie steckt in den Stürmen? Da würde man ja also wieder denken, es wird wärmer, also haben wir mehr Energie in den Stürmen. Aber wir sehen ja diese wild hin und her fluktuierende Kurve. Es ist kein Anstieg zu bemerken hier. Und das ist das Jahresmittel, was wir hier sehen. Und die Quelle ist hier die NOAA, also das ist so ein Regierungsforschungsinstitution, Klima auch, und ich denke auch deren Daten sind einigermaßen glaubwürdig. Also im Pazifikbecken haben wir keine Zunahme der Sturmhäufigkeit und Sturmenergie. Im Atlantikbecken aber doch, und eventuell hat das einen ganz anderen Grund. Ich weiß nicht, ob es stimmt. Ich wollte nur mal sagen, dass die Angstszenarien, das wird wärmer und alles wird schlimmer, dass das nicht so einfach so mir nichts dir nichts richtig ist. Das muss man schon sehr kritisch anschauen. Ja, also so viel zu den Sturmhäufigkeiten der großen Stürme. Da gibt’s noch die Tornados. Das führt jetzt aber ein bisschen zu weit. Die haben zugenommen, sind lokale Stürme.

Kommen wir zum Schnee. Ja, mit dem Schnee im Winter, speziell im Alpenraum, sieht’s also schlecht aus, insbesondere für die niedrig liegenden Skigebiete. Die äh – die – die Schneegrenze, die Nullgradgrenze hat sich um 6 – nee, von 600 m auf 850 m erhöht, also um 250 m nach oben. Heißt, in den tieferliegenden oder auch in den Skigebieten in mittleren Lagen, da sieht es jetzt in den – in vielen Wintern nicht so gut aus. Gibt natürlich immer noch schneereiche kalte Winter, also diese normale Jahr zu Jahr Fluktuation. Da gibt’s dann mal wieder einen guten Winter und dann wieder mal einen schlechten Winter auch für die Skigebiete in den niedrigen Lagen. Aber im Mittel wird es in der Zukunft immer schlechter aussehen für die Skigebiete in den tieferen Lagen. Das hier kommt von Meteo Schweiz, diese Aussage, und es wird wahrscheinlich so werden, und ich glaube, das ist selbst dann, wenn wir jetzt die CO2-Emission global sofort stoppen würden, was vollkommen unrealistisch ist, aber nehmen an, wir würden das machen, dann würden wir heute mit der aktuellen CO2-Konzentration schon ein Klima realisieren, wie im Klimaoptimum des Holozän – Holozän ist das – ist die aktuelle Zwischeneiszeit, in der wir leben. So, man könnte salopp eine Warmzeit nennen, und die hatte ein Optimum, da war es am wärmsten vor ungefähr 5000 Jahren, und in dieser Publikation hier, da gibt’s dieses Foto, ist schon bisschen älter die Publikation, die ist aus – warum steht da – da steht die Jahreszahl nicht. Sehe sie jetzt nicht. Ja, also es ist glaube ich – ach, 2008 doch – da steht es schon – bisschen älter, aber die Forscher hier haben gesagt, dass im Klimaoptimum des Holozäns die Gletscher praktisch ganz abgeschmolzen waren vor 5000 Jahren. Da war es eben – das ist auch so ein bisschen umstritten, wie warm war es denn da? Da war es eben vielleicht 1,5 oder 2° wärmer als eben jetzt vor 20 oder vor 30 Jahren. Das ist der Bezugspunkt. Ja, und da waren die eben schon mal abgeschmolzen. Das bedeutet, dass das Abschmelzen der Gletscher in den Alpen also keine klima – klimageschichtlich gesehen keine ungewöhnliche Angelegenheit ist. Das war schon bereits in relativ kurzer Zeit für das Klima vor 5000 Jahren. So, und es wird, ich glaube unweigerlich jetzt wieder eintreten. Man kann die Gletscher nicht retten. Sie werden sich massiv zurückziehen. Wir sehen hier diese weißen Linien, den Rückzug des Gletschers zwischen 1985 und 2005. Und in der kleinen Eiszeit vor 200 Jahren, da war er viel ausgedehnter. Das sieht man hier an dieser Linie. Das sieht man in vielen Gletschertälern, ehemaligen Gletschertälern in der Schweiz. Da gibt’s so eine komische Linie an den Hängen. Das da drunter ist es ein bisschen heller, und drüber ist es ein bisschen dunkler. Das ist die alte Ausdehnung des Gletschers, der das Gestein abgeschliffen hat. Und da, wo er es nicht abgeschliffen hat, da sind Flechten und ähnliches gewachsen. Die wachsen ganz langsam, und da ist es deswegen dunkler. Und das war die Ausdehnung des Gletschers in der kleinen Eiszeit vor – ja, das war 1600 bis 1800 oder sowas, 1850, da war es eben in Europa ungewöhnlich kalt. Da war es den Menschen zu kalt. Und die Leute in diesen Dörfern in den Tälern, in den Alpen, die hatten sogar Angst, dass solche Gletscher wie der Rhonegletscher so weit vorschrauben würden durch die Abkühlung, dass ihre Dörfer unbewohnbar wären. Da wurde’s also zu kalt. Ja, aber es ist jetzt genau der entgegengesetzte Trend, und jetzt haben die Menschen Angst, dass ihre Gletscher komplett abtauen, aber ich fürchte, die wird man wohl nicht retten können. Und selbst dann, wenn wir jetzt CO2 stoppen oder sonst was machen, die Gletscher sind, weil das Klima nachhängt, ne? Also, die werden – da ist es jetzt zu warm in den Alpen.

Ja, jetzt haben wir die ersten vier Sachen durchgesprochen. Ich dachte ja, es ist ein bisschen längeres Video, weil ich die ganzen Aspekte hier durchsprechen will. Wir kommen jetzt zum Meeresspiegelanstieg. Ja, das ist diese lustig – Ja, lustig ist sie nicht, aber diese Kurve hier meistens – das ist jetzt der Assessment Report Nummer 6, das steht ja hoffentlich hier – 2021. Genau. Ist also der neueste Assessment Report, große Bericht des Weltklimarats, und sie sagen hier, je nachdem wie sich die CO2-Emissionen der Welt entwickeln werden, hängt davon ab, wie grün die Länder werden, gibt es einen Meeresspiegelanstieg zwischen 0,5 und 1 m im Bezug auf 1950. Ja, da sagen jetzt die meisten Leute, also auch die Holländer und selbst die Bangladeschis, ja, okay, ne, da müssen wir Dämme bauen, aber damit werden wir fertig. Das ist jetzt also nicht so schlimm. Aber da gibt es diese gestrichelte Kurve hier. Und ich meine, ich hätte mal – oder es hat mir einer meiner Teilnehmer geschrieben, ist so ein Gerücht, ich weiß nicht, ob es stimmt, aber ich will die Geschichte trotzdem mal erzählen, dass es einen einzelnen Klimaforscher gab, der meinte, alle anderen Klimaforscher mit diesen niedrigen Vorhersagen hier, es war also nicht panikmäßig genug, ne, die äh – die liegen falsch. Nur ich mit meinem Modell liege richtig, also nicht ich, sondern der Klimaforscher liege richtig, weil es wird etwas abbrechen hier. Heißflächeninstabilität. Da soll also irgend so ein riesengroßer Heißflächenbereich in der Antarktis abbrechen, und dann schleichend steigt der Meeresspiegel hier bis 2100 um ja fast das Dreifache oder jedenfalls mehr als das Doppelte, und die meisten anderen oder ungefähr alle anderen Klimaforscher waren ja – meint, das ist jetzt nichts, und dann soll sich dieser einzelne Klimaforscher – man könnte mal überlegen, aus welchem Land er wohl gekommen ist. Also, es ist eine Geschichte, ja, ich weiß nicht, ob sie stimmt, aber sie leuchtet mir irgendwie ein. Der hat sich dann eben an die Politik gewendet und die NGOs, die auch an dem Bericht schreiben beteiligt waren, und hat diese Kurve hier entgegen den Willen der anderen Klimaforscher da reingedrückt, deswegen ist sie gestrichelt, und die anderen Klima – Klimawissenschaftler und Wissenschaftlerinnen haben durchgesetzt, dass da aber dran steht: Low likelihood, geringe Wahrscheinlichkeit, High Impact Storyline, das ist also eine Geschichte – Storyline, eine Geschichte eines großen Einflusses, den ich nicht glaube, dass er ist hier, und zwar nur im SSP8.5. Ja, und da wisst ihr schon, SSP 8.5, das ist das Lebenselixier der Leute, die davon leben, dass das Klima wirklich das absolut dominante und größte Problem der Menschheit ist, jenseits von Kriegen, Hunger und Armut. Ja, das zu dieser Geschichte hier, dieser gestrichelten Linie. Aber der Meeresspiegelanstieg ist jetzt selbst für die Leute in Norddeutschland oder in Holland nicht das entscheidende Problem.

Ja, und dann gibt’s die – die – die Geschichte, das Narrativ von den Dürren und in Warmzeiten. Das hier ist ein Bild vom Alfred-Wegener-Institut, ich hoffe, ich darf es hier verwenden. Ja, das ist die Antarktis, die war in einer Warmzeit – äh, steht da auch, welche Warmzeit das war. Ähm, die war also tropisch warm mit Urwäldern und allem. Das findet man da auch. Da gibt’s ja dann natürlich Fossilien von diesen Pflanzen und was da alles war. Aber was ich mit diesem Bild illustrieren will, ist, dass die Erde natürlich in warmen Zeiten feuchter war, weil mehr Wasser aus den Ozeanen verdampft. Und dann gibt es aber die Idee, wenn man in Deutschland lebt und fährt nach Süden, guckt man irgendwann in die Sahara, und das ist ganz heiß. Deswegen denkt man, oh, wenn es heiß wird, dann haben wir eine Wüste, dann haben wir Dürren. Ja, und das kann man auch in Klimaprogrammen tatsächlich hinkriegen. Ja, die Klimaprogramme, die Klimamodelle, die sagen ja, dass es durchaus mehr Niederschläge gibt. Natürlich, weil mehr Wasser in einem wärmeren Klima verdampft, also regnet’s mehr – Niederschläge, global im globalen Mittel, aber man kann es trotzdem trockener machen mit den Modellen, indem man in den Modellen den Verdunstungsparameter nach oben schraubt. Es ist ja die Sonne. Wenn die Sonne einstrahlt, ja, dann kann man eben das Verdunsten. Und das ist ein Parameter im Programm. So stelle ich es mir jedenfalls vor. Und ich kann diesen Parameter eben größer wählen als den Niederschlagsparameter. Ja, wenn ich also 800 mm Niederschlag habe im Jahr in Deutschland meinetwegen und ich habe aber 850 mm Verdunstung, dann vertrocknet Deutschland, äh, trotzdem es ja viel mehr Niederschläge gibt, jedenfalls in der Computerrealität. Wir wissen aber, dass die Erde in der Vergangenheit in warmen Zeiten viel feuchter geworden ist. Ja, und in der Tat ist es so, dass sich die Wachstumsbedingungen in den letzten 30, 40 Jahren für die Pflanzen global drastisch verbessert haben. Und der eine Effekt ist dieser hier in diesem Science-Artikel hier im Treibhaus nachgewiesen. Das ist das Ergrünen durch den Düngereffekt des CO2s. Hier wurden also – für diese beiden Pflanzensorten als Vertreter der C4-Pflanzen – ist Pflanzen ist das die Hirse und hier der Reis als C3-Pflanze. Wenn ich die CO2-Konzentration hochschraube von sehr niedrigen Werten 30 ppm, darf verkümmern, zumindestens die C3-Pflanzen bis zu 800 Parts per Million, dann wachsen die Pflanzen fast proportional zum CO2-Gehalt der Atmosphäre besser. Also nur der Parameter CO2 wurde hier variiert. Alle anderen Sachen wie Wasser, also Befeuchtung, Nährstoffe, Düngung und sowas wurden und Lichteinstrahlung wurden konstant gehalten. Und gerade die C3-Pflanzen, ich glaube, zu denen gehören auch die Bäume, die wachsen praktisch proportional zum CO2-Gehalt der Atmosphäre besser, weil die Pflanzen leben von CO2. Ohne CO2 keine Pflanzen und natürlich dann auch keine Menschen. Ja, also gibt es einen Düngereffekt, und den im ersten Weltklimaratsbericht, Assessment Report Nummer 1, wurde das noch bezweifelt, dass es den Düngereffekt gibt – man wusste, den gibt’s im Treibhaus, also unter kontrollierten Bedingungen, da konnte man das jetzt nun schlechter zur Seite wischen, aber man hat gesagt, das kann ja sein, dass das auf der ganzen Erde gar nicht stimmt. Das behauptet das nicht hin. Ja, künstliche Bedingung Treibhaus, aber das hier sind Satellitendaten. Grün bedeutet ein Ergrünen der Erde. Da hat die Leaf Area, also die Blattfläche massiv zugenommen in den dunkelgrünen Bereichen hier. Da haben wir welche in Ostsibirien hier. Da haben wir also bis 50 % der Zunahme der Blattfläche. Aber die meisten Gebiete, die meisten Landflächen, die haben eben tatsächlich an Blattfläche zugelegt. Genau das, was man erwarten würde, wenn man einen Fertilization – einen Düngereffekt hat durch die Zunahme an CO2. Aber es gibt noch andere Effekte wie die Zunahme der mittleren Feuchtigkeit, dass die Wachstumsperiode pro Jahr äh in den höheren Regionen hier, die wird länger, ja, weil der Frühling früher kommt und der Herbst geht – nee, kommt später, und dann ist auch sowieso insgesamt wärmer, und das regt die höhere Temperatur, den Metabolismus der Pflanzen noch stärker an. Also viele Effekte, die insgesamt bei einer Erwärmung das Pflanzenwachstum unterstützen. Und wir können das hier sehen in den Jahren 82 bis 2015, wo das dieser Modis-Satellit tatsächlich auch so nachgewiesen hat. Ja, ist also ein positiver Effekt. Es gibt aber auch drastisch negative Effekte, die wir heute schon sehen können. Und das ist die Verschiebung der Hadley-Zellen. Die Hadley-Zellen sind große Luftwalzen. Da, wo es am wärmsten ist, steigt die warme Luft am Äquator auf, driftet zu beiden Seiten nach Süden und nach Norden, und dann hat sie sich abgekühlt, und dann sinkt sie als schwere kalte Luft wieder ab. Und da, wo sie absinkt, da wird sie ja wärmer, weil sie in tiefere Luftzonen runterkommt, ist sie knochentrocken. Das sind die Wüstenzonen hier. Deswegen ist da, wo die Hadley-Zelle zu Ende ist, ist die Wüstenzone, und durch die Erwärmung dehnen sich die Hadley-Zellen aus, sie werden größer. Das heißt, der Wüstengürtel hier, insbesondere der nördliche Wüstengürtel, der schiebt nach Norden. Also genauer gesagt erreicht dann plötzlich dieses Wüstenklima im Nordsommer, speziell im Nordsommer, erreicht Spanien, Portugal, Griechenland und Südfrankreich und Italien natürlich. Und da gibt’s dann diese Waldbrände, und das ist eine Klimaveränderung, die wir heute schon haben durch die Erwärmung, und sie ist zu unserem Nachteil in der Tat, das kann man auch messen, und das kann man auch sehr gut verstehen. Ja, so ist es. Und diese Länder müssen sich darauf einrichten. Das gilt übrigens auch für Kalifornien. Wir hatten ja gerade die furchtbaren Brände da in Los Angeles. Sie müssen sich darauf einrichten, dass es im Sommer eben zu diesen Dürren kommt. Wobei diese Brände in Los Angeles, die waren gar nicht unbedingt im Sommer. Aber insgesamt wird es ein mehr wüstenartiges Klima, und der Südwesten der USA ist sowieso anfällig für Dürren und schon immer für Dürren anfällig gewesen. Da gab’s ja auch mal – die – also Ureinwohner, die dort lebten, die dann aber plötzlich dort nicht mehr leben konnten. Und da denkt man schon, das hat auch was damit zu tun, dass es in diesem Südwesten der USA immer wieder zu Dürreperioden gekommen ist, und diese – diese Ausdehnung der Hadley-Zelle könnte das noch weiter verstärken. Das bedeutet aber nicht, dass es auf der ganzen Erde plötzlich mehr Wüsten gibt, sondern im Gegenteil, es wird ja im Mittel feuchter, und wir sehen das auch hier auf der anderen Seite der Hadley-Zelle, das ist die Subtropenzone. Da regnet es heute wieder ein bisschen mehr. Der Tschadsee, der drohte ja auszutrocknen in den 90er Jahren des letz – also 1990, und der ist wieder ein bisschen feuchter geworden, eben, weil das ist eine Verschiebung, es ist nicht eine Ausdehnung der Wüste. Aber mit diesen sehr trockenen Klimabedingungen im Nordsommer müssen sich die entsprechenden betroffenen Länder dann tatsächlich arrangieren. Sie brauchen also Wassermanagement.

Ja, dann gibt es eben schon seit dem Club of Rome – wann war das denn? 1970, glaube ich, da hatte jeder ein Buch – „Die Grenzen des Wachstums“ in seinem Regal stehen. Ja, und das war so eine Weltuntergangsankündigung. Allerdings nicht durch das Klima, das war damals noch kein Thema, sondern durch die Bevölkerungszunahme. Und es wäre dann nicht mehr möglich, ab 2000, ab der Jahrtausendwende, diese Milliarden von Menschen zu ernähren, und es gäbe verheerende Hungersnöte. Ja, die sind nicht eingetreten, weil die Landwirtschaft reformiert wurde. Es gibt eine grüne Revolution – das ist jetzt diesmal nicht die grüne Partei, sondern eben durch Kunstdünger ganz entscheidend. Ohne Kunstdünger könnte man 8 Milliarden Menschen auf der Erde einfach nicht ernähren, und noch ein paar andere – bessere Pflanzenzüchtung und alles mögliche ist also gelungen – nach wie vor genug Nahrungsmittel, zumindest im globalen Mittel für die Menschheit zu erzeugen. Und jetzt gibt es aber wieder das Narrativ, dass durch diese Klimaerwärmung, dass da die Ernährung der Bevölkerung, weil es ja immer mehr Dürren gibt und Starkregen und sowas, dass es da immer schwieriger wird, die Menschheit zu ernähren. Dann gibt es hier aber vom Cato-Institut – das sind offenbar Leute, die auch unterwegs sind –, dass sie sagen, ja, jetzt bleibt mal ein bisschen vernünftig, ne, wird nicht so schlimm. Die meinen, dass die Ernteerträge hier für die wichtigsten Nutzpflanzen, Sonnenblumen, Mais, Reis und alles mögliche, dass sie eher zunehmen werden bis 2100, weil sich die Wachstumsbedingungen – ich glaube, das ist nur der Fertilization – der Düngereffekt hier – ja, changing atmospheric CO2 concentration. Sie berücksichtigen also nur den Düngereffekt durch die Zunahme an CO2-Konzentration und sagen, dass die Ernteerträge gar nicht abnehmen werden, sondern zunehmen werden. Es sind aber wieder Prognosen, und je nach Ideologie kann man die Computerprogramme so gestalten, dass sie das produzieren, was man gerne haben möchte. Aber ich habe hier jedenfalls mal etwas präsentiert von einem Institut, das genau das Gegenteil von dem sagt, was alle anderen sagen. Es zeigt aber, dass Computerprognosen anfällig sind für ideologische Verzerrungen.

Ja, gut. Ähm, ja, dann gibt’s die letzten beiden Punkte. Jetzt bin ich fast am Ende angekommen hier. Das war das Korallensterben und die Ozeanversauerung. Da habe ich jeweils für die beiden Punkte extra ein Video gemacht, fand ich super interessant. Und das hier ist das Fazit von meinem Video zu Ozeanversauerung. Die Aufnahme von CO2 im Ozean hat den pH-Wert, das ist der Grad der Versauerung, in 30 Jahren im Mittel von 8,15 nach 8,05 abgesenkt. Ja, und je niedriger der Wert ist, umso saurer ist es. Und das Umkippen in sauer ist – immer noch basisch ist – bei sieben. Wir müssen also unter sieben sinken, dann hätten wir plötzlich eine Base, also das Gegenteil von der Säure – nee, andersrum. Er ist jetzt basisch. Das ist oberhalb von 7. Unterhalb von 7 ist er sauer. Also er hat sich dem Umkipppunkt 7,0 ein bisschen angenähert. Ja, das ist genau die Versauerung. Laut einem Laborexperiment an bestimmten Muschelschalen liegt die Grenze bis zur Auflösung der Muschelschale, weil sich Kalk in Säure löst. Aber es ist ja immer noch eine Base. Ja, bei 7,8. Also die haben da so eine Muschel – also ich glaube eine tote Muschel, also nur die Schale in Wasser so im Labor reingeworfen und hatten den pH-Wert auf 7,8 eingestellt, und dann hat sich die Muschel aufgelöst. Und das ist eine Bilderflut, diese Auflösung, die es überall im Internet gibt. Ja. Ja, da gibt’s aber eine Inkonsistenz, wenn das stimmen würde. Der pH-Wert im Ozean ist nicht überall gleich. Ja, der ist durchaus unterschiedlich. Vor allen Dingen unterhalb von 100 m sinkt er auf 7,8, also genau diesen Grenzwert ab oder noch tiefer. Ja, ist also unter 7,8. Der Ozean ist nur an der Oberfläche basisch. Weiter unten ist er immer noch basisch, weil es oberhalb von 7 ist, aber er ist ja weniger basisch, müsste sich alles auflösen. Kalkbildner gibt es dort trotzdem – lösen sich nicht auf. Auch an unterseeischen CO2-Quellen gibt es Lebewesen mit Kalkschalen. Ist ein bisschen komisch. Wie kommt das denn? Ja, andere Messungen zeigen, dass Lebewesen bei einem niedrigen pH-Wert überleben oder sogar besser gedeihen können. Das ist also eine Einzelmessung, die es da ins Internet geschafft hat mit gigantischen Klickzahlen. Ja, warum ist das möglich? Reiner Kalk – da gibt’s also zwei verschiedene Formen, Aragonit und Kalzit –, der löst sich durchaus in Säure auf. Aber eine Muschelschale ist ein nanostrukturiertes, hochkompliziertes Gebilde, wo es zwischen den reinen Kalkkristallen immer organische Schichten gibt, sozusagen in Plastik eingewickelt. Die Muscheln oder andere Kalkbildner sind in der Lage, den Kalk aus dem Wasser unter kontrollierten Bedingungen in der Zelle auszufällen. Da ist der pH-Wert vom Lebewesen gesteuert, und dann mit einer organischen Schicht zu überdecken, um den Kalk, die Kalkschale, die Muschelschale vor den äußeren, äußeren möglicherweise ungünstigen Bedingungen zu schützen. Deswegen geht das, und nur tote Schalen oder Schalen von ganz bestimmten Muscheln, die eben an sehr stark basisches Wasser gewöhnt sind, nur deren Schalen lösen sich im Labor bei 7,8 auf. Ja. Ja, also das ist – ist ja auch wieder so ein Ding, was es dann – also was es ist – ein Narrativ, dass es sich bei 7,8 alles auflöst. Es stimmt einfach nicht. Nanoforschung zeigt, dass Lebewesen ihre – ach so, das habe ich gerade erklärt –, ihre Kalkschalen mit verschiedenen Methoden, unter anderem einer organischen Hülle, schützen können. Es ist ein Anpassungsprozess. Ja, in der Tat, wenn die Ozeane saurer werden, dann ist es notwendig, dass die Lebewesen, je nach der genauen Region, wo sie leben, dass sie sich daran anpassen. Es verändert sich in warmen Erdzeitaltern mit hohem atmosphärischen CO2-Gehalt. Ja, war ja viel saurer dann und viel wärmer. In der Kreidezeit oder so, da gab es sehr viele Kalkbildner in den Meeren. Nach dieser Messung sollte es ja gar keine Kalkbildner geben. Ist natürlich Quatsch, gab jede Menge Korallenriffe und ähnliches in den Warmphasen unseres Klimas mit diesem entsprechend hohen CO2-Gehalt. Ja, das zu den Kalkbildnern, jetzt zu den Korallen. Da gibt’s dieses Korallensterben, da gibt’s auch ein Video von mir dazu. Es gibt ein dramatisches Ausbleichen und später Absterben von riffbildenden Korallen. Da gibt’s also entsprechende Bilder vom Barrier Reef, die sehr – also – die – die haben mich auch sehr betroffen gemacht. Ja, Hauptursache, wie man heute weiß, sind Hitzewellen im Ozean in Kombination mit anderen Stressfaktoren. Ja, das ist also Umweltverschmutzung und solche Dinge. Gebleichte Korallen sind noch nicht tot. Die Lebewesen selber sind noch nicht tot, sondern haben ihre Symbionten. Das sind bestimmte Algen oder Bakterien. Ich glaube – na gut, Algen steht – steht hier – haben sie abgestoßen. Also sind eigentlich die Symbionten im Innern dieser Korallen, die diese sehr hohen Temperaturen nicht vertragen. Es gibt Korallenarten mit Symbionten, die Hitzewellen überstehen. Diese verbreiten sich in abgestorbenen Riffen. Ja, man beobachtet also da, wo die Riffe definitiv abgestorben sind, da sind keine lebendigen Korallen mehr, dass sich dort plötzlich neue Korallenarten ausbreiten. Also ein Anpassungsprozess. Mehrere Schutzgebiete sind eine erste Gegenmaßnahme. Man hat auch rausgefunden, dass die vielen Taucher – auch wir waren schon mal tauchen in so einem Korallenriff, aber durften die – die natürlich nicht anfassen und gar nichts. Ja, also die sind ganz empfindlich. Äh, aber da ist es so, dass die vielen Touristen durchaus die Korallen schädigen, ja, je nachdem, was sie da machen. Und deswegen hat man Korallenschutzgebiete eröffnet, um da die Menschen daran zu hindern, noch zusätzlich schädigend einzugreifen. Korallenriffe gibt es praktisch nur in sehr warmen Meeren. Ja, das hat mich ein bisschen gewundert. Da wird immer gesagt, Korallen vertragen die Hitze nicht, aber wenn man guckt, wo gibt’s denn Korallen? Die sind nur da, wo es am heißesten ist. Ja, aber es darf wohl nicht zu heiß werden an der Meeresoberfläche. Und dann wieder dasselbe Argument noch mal wie gerade bei der Versauerung: Korallenriffe gab es massenhaft in warmen Erdzeitaltern mit hohem CO2-Gehalt in der Atmosphäre, also warm und sauer, trotzdem jede Menge Korallen. Aber es verändert sich heute, und die Lebewesen müssen sich an die veränderten Bedingungen anpassen, aber sie werden…

Nicht alle sterben aus. Sind so Panikmeldungen. Ja, und die Amerikaner z.B. in ihren Forschungsinstituten, die bemühen sich da sogar zur Aufzucht von Superkorallen, also die auch diese geänderten Lebensbedingungen vertragen, also ein Eingriff durch den Menschen, Lebewesen zu züchten, die an die veränderten Bedingungen gewohnt sind. Das würde allerdings auch natürlich durch Mutation passieren, ist aber ein viel langsamerer Prozess.

Ja, das war das. Ich fasse es gleich dann noch mal zusammen, was ich sagen wollte über das, worauf wir uns einrichten müssen. Ich hatte hauptsächlich über die Einflüsse und Veränderungen in Mitteleuropa gesprochen, also im deutschsprachigen Bereich. Aber jetzt zum Schluss mit dem Korallensterben und mit diesen Muscheln und der Meeresversorgung, da geht es natürlich um globale Effekte.

Ja, insgesamt, nachdem ich mich nun so viel mit all diesen Dingen beschäftigt habe, auch mit den Aussagen des Weltklimarats zur dieses Szenario 8.5, Fünf, ja, würde ich sagen, dass wir es doch mit einer, ja, ich würde sagen, unwissenschaftlichen Dramatisierung des Klimaproblems zu tun haben. Und ich will das noch mal hier darstellen an zwei Beispielen, ja, die mir besonders eindrücklich waren.

Aus dem Jahr 2022, da gab es in der Tagesschau in Deutschland im ARD die Aussage: Wenn das Meer CO2 ausstößt, das Mittelmeer setzt in manchen Gebieten bereits mehr CO2 frei, als es aufnimmt. Da wird also angedeutet, die CO2-Senke des Ozeans, die versagt, weil der Ozean zu warm wird. Oh, Panik, Panik, Panik. Ja, und das Geomar-Institut in Kiel, das ist ein Forschungsinstitut in Deutschland, im selben Jahr: Ozeane nehmen mehr CO2 auf als gedacht. Neue Theorie könnte bedeuten, dass die Ozeane bis 2100 statt weniger mehr CO2 aufnehmen. Also, je nachdem, was für ein politisches Interesse die Herrschaften haben, die solche Berechnungen anstellen, kommt da das Plus oder genau das Gegenteil, das Minus heraus.

Und hier noch mal für diese Landsenke ist ein besonders krasser Fall: Der Guardian, Tageszeitung in Großbritannien, sagte 2024: Bäume und Land haben im vergangenen Jahr fast kein CO2 absorbiert. Hä? Also keine Fotosynthese. Ja. H wie bitte? Also das Versagen der Landsenke, ja, versagt die natürliche Kohlenstoffsenke. Also auch hier die Ankündigung zusammen mit der Tagesschau zwei Jahre vorher bedeutet: Beide Senken sind weg, und wir müssen total dekarbonisieren, global. Also so eine Dramatisierung. Aber ganz interessant hier: Das Oakridge National Lab, das ist ein großes Regierungsforschungsinstitut da in den USA, sagt genau das Gegenteil im gleichen Jahr 24: CO2-Aufnahme von Pflanzen starkt nach neuen globalen Schätzungen um fast ein Drittel. Also, sie sagen, dass dieses Ergrünen, was wir ja nachweisen konnten bis heute, oder jedenfalls bis der Satellit da, der ging dann nicht mehr, dass dieses Ergrünen sich fortsetzen wird durch diesen Düngereffekt und die anderen Effekte der Erwärmung, sagen. Also genau das Gegenteil von dem, was der Guardian sagt, hat es allerdings konkret für das Jahr im vergangenen Jahr 23 gesagt. Das können wir überprüfen. Das ist hier diese Kurve hier von der NOAA. Das ist die CO2-Konzentration in der Atmosphäre, die hier in den Jahren 2020 bis 25 hier die rote Kurve, so ein Auf-und-Ab zeichnet, und das Ab ist die Netto-Primärproduktion der Pflanzen, und im 2023 sehe ich hier keinen Unterschied zu den Vorjahren oder auch zum Jahr 2024. Diese Aussage im Guardian ist glatt falsch.

Ja, aber wie kommt das denn? Wo kommt diese Dramatisierung her? Also, ich habe jetzt versucht – ich fasse es gleich noch mal zusammen, was die Erwärmung nach meiner Einschätzung für uns alle hier Mitteleuropa, Deutschland, Schweiz, Österreich bedeutet – aber wo kommt diese diese diese fast schon manische Dramatisierung der Folgen der Klimaerwärmung her?

Und ich hatte eben mit einem Freund, ähm aus der aus den USA, ein Energieexperte, der aber in der Politik unterwegs ist und sich gut auskennt mit den politischen Machenschaften von Lobbyisten, von NGOs und natürlich politischen Parteien. Und er meint, dass dieser ganze Klimakomplex, also all diese Leute, die vom Klima leben und ihre Macht und ihr Geld aus dem Klima beziehen, dass sie ein großes Interesse haben an zwei Dingen. Erstens, sie wollen die Deutungshoheit bewahren. Es soll keiner von außen, also so ein Seiteneinsteiger wie ich, da reinkommen und so müssen mal überlegen, ob eure Dogmen überhaupt richtig sind, sondern der wird mit allen Methoden, die es gibt – Denunziation, Verläumdung, Verfolgung, was nicht alles – ja, wird er zum Schweigen gebracht. Ja, Deutungshoheit, und das zweite ist natürlich das Geld, ne? Es sitzen, es wurden ganz viele neue Forschungsinstitute auch für die Klimawissenschaft eingerichtet mit ganz vielen Stellen, und da das sind natürlich lukrative Sachen. Ja, man kriegt plötzlich also super viel Geld, auch Drittmittel ohne Ende, wenn Sie da was mit Klima oder mit Energie – natürlich das gleiche. Die Energietransformation ist super teuer, und da gibt es jede Menge Leute auch in der Wirtschaft, die von der Energietransformation, von dieser von dieser Umstellung auf erneuerbare, die verdienen sich eine goldene Nase. Jeder einzelne Bürger muss viel mehr Geld für seinen Strom bezahlen. Wo geht denn das Geld hin? Ja, da gibt es haufenweise Leute, die verdienen massiv Geld. Das heißt, die Klimapanik, die ja der Antrieb ist, ja, die darf auf gar keinen Fall abgeschwächt werden. Aus zwei Gründen: Macht und Geld. So hat es mir mein Freund aus den USA erklärt, und dann habe ich auf einmal verstanden, warum meine gute Nachricht für die Bevölkerung – Leute, bleibt vernünftig, das mit dem Klima ist nicht so, dass wir alle aussterben. Wir kriegen das in Griff. Ja, das kommt überhaupt nicht an. Das wird mit allen Methoden auch übrigens von den Journalisten, ja, auch von der Panik leben, höhere Auflagenzahlen, ja, wird es bekämpft, ne? Und ich habe mich immer gewundert, hä, was haben die denn bloß? Das ist doch gar nicht so schlimm. Ja, es ist schlimm, aber nicht so schlimm, ne? Gegen jede Abschwächung der Klimapanik. Ja, wunderbar, ne? Da kriege ich also Kopfschmerzen von den vielen Angiftungen. Ja, habe ich ja ein Video drüber gemacht, was ich da alles zu erdulden hatte, und mich hat das immer gewundert. Was haben Sie denn bloß? Ja, es ist nicht so schlimm.

Und die andere Seite sind die Klimaleugner, das ist die Trump-USA und die Ignoranten, die meinen, sie hätten andere Probleme. Ja, Russland, China, Indien, Asien und Afrika, die haben wirklich andere Probleme. Die haben Kriege am Hals, sie haben Hunger am Hals, sie haben eine Bevölkerungszunahme am Hals und sie haben Armut. Und die haben wirklich jetzt nicht das Klima als oberste Priorität. Und da wird der menschengemachte Klimawandel entweder ganz ignoriert oder sogar aktiv geleugnet. Und die können mir auch nicht leiden, weil ich sag ja: Leute, natürlich wird es wärmer, und wir müssen was machen. Wir müssen dekarbonisieren, aber nicht um 100% und nicht unsere eigene Existenz als wirtschaftlich, also auch nicht unseren Wohlstand auf Spiel setzen, und dann sagen die: Wie du sagst, es gibt die Klimaerwärmung, nee, da reden wir mit dir nicht mehr, da bist du ja ein ganz, da bist du ja einer von der anderen Seite. Also beide Seiten giften mich an. Ja, äh, kann man nichts machen.

Ja, aber immerhin habe ich ja meinen YouTube-Kanal und das Crowdfunding, was mir ermöglicht, entgegen allen Anfeindungen von beiden Machtblöcken hier, ähm, trotzdem hier meine YouTube zu machen, bis der Tag kommt, wo YouTube meinen Kanal sperrt, weil eine der beiden Seiten, ja eher die linke Seite, die ist ja in der Mehrheit jetzt überall bis auf USA, da nicht, aber eher die linke Seite durchsetzt, dass mein YouTube-Kanal gestrichen wird, aber das Crowdfunding ermöglicht es mir also hier, äh, unabhängig von irgendwelchen anderen Leuten, weil eben die einfach ganz viele einzelne Leute sind, die uns unterstützen, da weiterzuarbeiten. Und ich bilde mir ein, dass ich an der wirklichen Wissenschaft interessiert bin, an der Erkenntnis. Währenddessen die beiden Blöcke hier oben, die haben Interesse an Macht und an Geld und keinesfalls an dem wirklichen Verstehen: Warum lösen sich die Muschelschalen auf, und warum haben sie sich in den Warmphasen des Klimas nicht aufgelöst, oder was passiert nur wirklich mit den Korallen, wenn es wärmer wird? Daran haben die kein Interesse. Sie haben Interesse daran, Panik zu verbreiten. Die Muschelschalen lösen sich auf, und die Korallen werden immer schlimmer, wenn ihr uns nicht mehr von dem, was wir gerne haben möchten, gebt, nämlich mehr Macht und mehr Geld. Sorry, dass ich das so böse sage, aber ich habe ziemlich lange gebraucht, um das zu verstehen, weil ich einfach kein politischer Mensch bin. Ich versuche etwas zu verstehen.

Zusammenfassend, worauf sich die Bürger in den nächsten Jahrzehnten grundsätzlich einstellen müssen: Die Klimaorthodoxie bekämpft jeden, der zu Mäßigung aufruft. Ja, das ist furchtbar. Ja, Klimamodelle können jede gewünschte Vorhersage liefern. Es ist fast schon lächerlich, wenn man sich mit den einzelnen Aussagen – habe ich ja zwei Videos drüber gemacht – beschäftigt, wie das so hin und her flackert, je nachdem, was man gerade für eine politische Einstellung hatte. Das ist keine Naturwissenschaft, weil die experimentelle Überprüfung ist ja nicht möglich bei Vorhersagen. Eine globale Energiewende wird es nicht geben. Ja, man kann natürlich in Deutschland Energiewende machen oder in der Schweiz, dann retten wir das Schweizer Klima. Es wird zwischen 2,5 und 3° wärmer werden bis 2100. Ja, ist keine gute Nachricht, gebe ich zu. Aber angesichts der Veränderung in den USA, wo sich die Mehrheit der Bevölkerung plötzlich gegen diese Klimahysterie gewandt hat, weil die Klimaangstmacher haben übertrieben, und dann gibt es eine Reaktion der Bevölkerung in die andere Richtung, und dann machen sie gar keinen Klimaschutz mehr. Es gibt keine Hitzetoten, aber Armutstote. Starkregen und Hitzeperioden werden moderat zunehmen. Stürme und Dürren, das sind diese Sachen mit den Windrädern, ja, werden eventuell nicht zunehmen, ja, weil die Windräder, da gibt es möglicherweise im Lee-Bereich weniger Niederschläge, deswegen habe ich das da reingesetzt. Aber immer wenn man das sagt, kriegt man ganz viele Prügel. Der Meeresspiegel steigt langsam. Das ist bis 2100 auf jeden Fall unter Kontrolle zu bringen. Die Winter werden immer wärmer, und die Ernteerträge werden nicht einbrechen, sondern könnten sogar weiter zunehmen.

Also immer mit der Ruhe. Wir haben ein Problem, aber wir haben noch ein paar andere Probleme, und wir dürfen auf gar keinen Fall unsere Lebensbasis in den westlichen Ländern, auch unsere Freiheit und unsere Demokratie auf Spiel setzen, denn ich habe ein bisschen das Gefühl, dass das Klima auch ein Hebel ist, um am Ende die Idee der Mehrheitsmeinungsbildung, also der Demokratie selber auszuhebeln. Ja, also zu dem Plan B, dass wir mit den Senken da einen Lösungsweg haben. Also die Senken werden ja von der Klimabewegung mit allen Mitteln, also auch der Verläumdung von einem Gert Ganteför, werden sie bekämpft. Das gibt es aber trotzdem, und sie haben bisher alle Tests überstanden, jetzt. Wie gesagt, ich habe noch mal zwei Videos über diese Aussagen über die Zukunft der Senken in den Klimapublikationen und auch in den Assessment Reports des Weltklimarats gemacht und bin eigentlich ja, sorry, ich bin entsetzt, wie manipulativ Klimamodellrechnungen eingesetzt werden. Ja, also das Modell ist richtig: Trennung, Ideologie und Wissenschaft, habe ich probiert im Plan B. Da geht es auch um das Met und andere Aspekte. Erlaubt die Koexistenz von Wohlstand und Klimaschutz. Und Plan B, da rette ich nicht bloß das Klima in Konstanz. Ja, äh, die Konstanzer wollen das Klima in Konstanz retten, und vielleicht wollen die Luxemburger das Klima in Luxemburg retten. Was ja Unsinn ist, es ist ein globales Problem. Plan B ist ein ganzheitlicher Ansatz: Klimaschutz mit den Menschen und nicht gegen die Menschen. Vielen Dank für diesmal und bis zum nächsten Mal.