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Neun Leute, ihr habt in unseren Videos ja schon einiges zu den Zellen gehört. Und weil’s so schön war, geht es gleich weiter. Heute nehmen wir das Zytoplasma mal genauer unter die Lupe: den Aufbau des Zytoplasmas und für was wir es brauchen, erklären wir euch in diesem Video. [Musik]
So, mal kurz zum Verständnis: Das Zytoplasma, auch Zellplasma genannt, ist das Zeug, dass die Zelle von innen ausfüllt – die Grundmasse sozusagen. Das Zytoplasma existiert in pflanzlichen, bakteriellen und tierischen Zellen. Also, das Zytoplasma füllt die Zelle aus, das Karyoplasma, den Zellkern.
Bevor wir uns die Aufgaben vom Zytoplasma genauer anschauen, geht es erstmal darum, wie es überhaupt aufgebaut ist. Das Zytoplasma hat meistens eine gelartige Form, wie so ein Wackelpudding. Im Zytoplasma schwimmen außerdem die ganzen Zellorganellen der Zelle. Um die haben wir schon in anderen Videos gesprochen. Es besteht aus zwei Hauptbestandteilen, nämlich dem Sol und dem Zytoskelett.
Aber was sind das: Sol und Zytoskelett? Das hört sich doch alles gleich an. Das Zytosol ist die flüssige Substanz des Zytoplasmas, also die Zellflüssigkeit. Viele Proteine sind darin gelöst, deshalb hat es auch so eine Konsistenz wie Wackelpudding und ist nicht nur flüssig. Im Zytosol sind noch ein paar Moleküle, wie zum Beispiel Glukose (Zucker), Aminosäuren, Fettsäuren, Nukleinsäuren, Natriumionen, Kaliumionen und und und.
Das Zytoskelett, wie der Name es schon sagt, ist das Skelett der Zellen. Es gibt ihr Form und Stabilität und ist für Zellbewegungen zuständig. Ist sozusagen wie unser Skelett, nur ohne Knochen. Anstatt aus Knochen besteht es aus dünnen, fadenförmigen Strukturen, die Filamente genannt werden. Die drei Filamente, aus denen das Zytoskelett besteht, sind Aktin-Filamente (auch Mikrofilamente genannt), Intermediärfilamente und Mikrotubuli. Die sehen ungefähr so aus. Einfach nur, dass sie diese drei mal gesehen habt. Zusammen bilden sie ein fadenförmiges Netzwerk, machen die Zelle stabil und geben ihr eine Form.
So, und was jetzt noch wichtig ist: Das Zytoplasma besteht hauptsächlich aus Wasser – das sind 80 Prozent. 10 Prozent sind Proteine und 5 Prozent Lipide, also Fette. Ein bisschen DNA und RNA schwimmen da auch rum, circa ein Prozent, und noch ein paar andere Stoffe, die die letzten 4 Prozent ausmachen. Also, ihr merkt euch: Das Zytoplasma ist eine wackelpudding-ähnliche Substanz, die die Zelle ausfüllt. Es besteht aus Sol und dem Zytoskelett.
Was ihr euch jetzt vielleicht schon die ganze Zeit gefragt habt: Was macht das Zytoplasma überhaupt? Hat es irgendwelche geilen Funktionen? Ja, es hat sogar eine ganze Menge Funktionen. Also, erst mal, wie wir schon gesagt haben, füllt es die Zelle aus, damit die nicht hohl ist, wie soll wohl Brot, weil dumm ist das Zeug ja nicht. Okay, das Zytoplasma gibt der Zelle Form und Stabilität. Außerdem speichert es Wasser und Nährstoffe, und es finden verschiedene Vorgänge im Zytoplasma statt, vor allem Stoffwechselreaktionen. Es baut Stoffe, unter anderem Proteine, auf und auch wieder ab. Noch ne geile Funktion ist, dass mit Hilfe des Zytoplasmas Organellen und verschiedene Stoffe durch die Zelle transportiert werden. Dafür ist das Zytoplasma also nice. Hat ganz schön viele Funktionen und ist gar nicht so unwichtig.
So, das war jetzt ganz schön viel. Hier noch mal eine kleine Zusammenfassung: Merkt euch: Das Zytoplasma füllt das Innere der Zellen aus und hat eine wackelpudding-ähnliche Konsistenz. Es besteht aus Sol und Zytoskelett. Das Zytosol ist die Zellflüssigkeit. Das Zytoskelett besteht aus Filamenten, die ein Netzwerk bilden. Das Zytoplasma besteht aus 80 Prozent Wasser, 10 Prozent Proteinen, 5 Prozent Lipiden, einem Prozent DNA und RNA, und vier Prozent sind andere Stoffe. Wichtige Aufgaben des Zytoplasmas sind Formgebung und Stabilität der Zelle, Speicherung von Wasser und Nährstoffen, Transport von Organellen und verschiedenen Stoffen durch die Zelle.
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