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Peptid 1x1 #4: TB-500! Gewebe & Strukturheilung ohne Nebenwirkungen?

Iron Mike Biohacking20:24

Transcription

Kepasser Leute, herzlich willkommen bei Iron Mike Bodybuilding und zu einer weiteren Folge Peptid 1x1! Heute mit dem Heilungspeptid TB [Musik] 500. Und damit: Hallo und herzlich Willkommen, Leute! Ich hoffe, ihr habt weiterhin reges Interesse an Peptiden. Dementsprechend wird das hier so weitergehen, dass wir ein Peptid nach dem anderen auseinandernehmen und vorstellen. Das Ganze ist absolut feedbackabhängig von euch. Denn ich muss dazu sagen, der Content auf diesem Kanal läuft ja eigentlich ganz gut, und das hier sind eher Themen, die ich im Coaching behandele, und zwar tagtäglich. Das heißt, ich mache das hier für euch for free, damit ihr diesen Content habt. Und wenn ich halt merke, dass das z. B. nicht so gut ankommt, dann würde ich das wieder sein lassen, denn dann kann ich mehr Zeit in die Research für das Coaching stecken und euch wieder das geben, was ihr lieber sehen wollt. Das ist ganz einfach. Deswegen: Euer direktes Feedback auf dieses Format ist weiterhin gefragt. Aber damit genug der Schwetzerei, denn wir kommen zum Heilungspeptid TB500.

Zunächst mal: TB500 ist eigentlich körperintern das Protein Thymosin Beta 4. Thymosin Beta 4 = TB500. Das ist das Erste, was ihr euch merken müsst, denn die beiden werden gerne schlicht und einfach gleichgesetzt. Das sind sie aber nicht. Thymosin Beta 4 ist im Endeffekt das Originalprotein, das in der Thymusdrüse des Körpers gebildet wird und körperintern unfassbar viele positive und tragende Effekte für unsere Gesundheit hat. Was für euch interessant ist, ist, dass TB500 nichts weiter als eine synthetisch nachgebaute Form der wohl, wie man annimmt, wichtigsten Fragmente, also der wichtigsten Aminosäuren von Thymosin Beta 4 ist, welche besagte Effekte von TB500 in dieser Zusammensetzung imitieren sollen. Das heißt, man hat sich Thymosin Beta 4 angeguckt, hat gesagt: Welche Aminosäuren in welcher Zusammensetzung sind eigentlich für diese ganzen Heilungseffekte verantwortlich? Hat das dann extrahiert und hat dann gesagt: Das hier ist jetzt TB500. So könnt ihr euch das Ganze vorstellen. Im Körper ist Thymosin Beta 4 allgegenwertig und zeigt unter anderem Aktivität im Gehirn, der Muskulatur und ihrer Kontraktion auf, Erhaltung der Zellfunktionen. Das bewirkt die Angiogenese über VEGF, also vielleicht hier noch mal: Vascular Endothelial Growth Factor. Das ist ein Faktor, der durch ein Enzym namens iNOS freigesetzt wird, und dieser Faktor sorgt im Endeffekt für mehr Angiogenese. Das wiederum heißt: Dein Körper bildet mehr Blutgefäße, sorgt für mehr Durchblutung, kann dadurch die eigene Heilung und die eigene Strukturneubildung vorantreiben, hemmt die Apoptose. Apoptose ist der programmierte Zelltod, und der Körper zeigt dadurch, gerade bei Thymosin Beta 4, mehr Wundheilung. Das heißt, Thymosin Beta 4 ist aktiv auch in die Wundheilung involviert, in die Entzündungshemmung, ist stark antioxidativ, und was sehr interessant ist: Thymosin Beta 4 hat direkten Einfluss auf das Wachstum und die Reifung der Haarfollikel und zusätzlich auch noch die kardiovaskuläre Gesundheit, also auch das Herzkreislaufsystem kommt hier mit ins Spiel.

Noch mal: Thymosin Beta 4 ist nicht TB500. TB500 ist eine Zusammenstellung aus nicht mehr und nicht weniger als 7 Aminosäuren, und eigentlich ist Thymosin Beta 4 43 Aminosäuren stark. Man hat sich hier die Aminosäuren von Punkt 17 bis 23 genommen und hat dann gesagt: Das ist TB500. Die meisten Studien und Effekte, die TB500 jemals nachgesagt wurden, sind eigentlich auf die Effekte von Thymosin Beta 4 zurückzuführen. Das heißt, vieles von dem, was TB500 nachgesagt wird, reimt man sich eigentlich aus dem zusammen, dass Thymosin Beta 4 das Ganze bewirkt, aber nicht alles. Also, es gibt durchaus Evidenz von TB500, auch hier nicht wirklich an Menschen, aber es ist wichtig, dass wir das verstehen. Ihr werdet Produkte sehen, die heißen Thymosin Beta 4, es ist trotzdem TB500. Die meisten Hersteller können oder wollen das nicht unterscheiden. Dann gibt es auch so ein neues Trendprodukt, das heißt TB4 Frac, und das heißt nichts weiter als Thymosin Beta 4 Fragment, und das ist auch TB500, denn im Endeffekt ist es das Fragment der Aminosäuren 17 bis 23, und dadurch ist es wieder schlicht und einfach TB500. Das größte Problem mit der ganzen Geschichte, dass TB4 nicht gleich TB500 ist, ist folgendes: Man hat eigentlich niemals eine Norm dafür festgelegt, wie die Aminosäurenstruktur für TB500 zu sein hat, damit es die gleichen Effekte wie Thymosin Beta 4 hat, zumindest die gewünschten Effekte. Und genau das, deshalb ist es eigentlich egal, wo du hingehst, bei welchem Hersteller, möglich, dass der da irgendeine verhunzte Form hat oder irgendeine unwirksame Form oder irgendeine Eigeninterpretation der ganzen Geschichte, und das macht die Sache so ein bisschen schwierig. Das ist für euch, glaube ich, ganz wichtig. Aber damit genug davon, kommen wir zu Part 2.

Wir wollen euch jetzt natürlich auch wieder so ein bisschen Input mitgeben, was die körperinterne Wirkung ist und welche Evidenz es dafür gibt. Zunächst mal: Ihr habt jetzt viel gehört von dem, was ich gesagt habe, was einfach so körperinterne Prozesse sind und so weiter. Das ist übrigens relativ gleich zu dem, was im BPC 157 passiert, obwohl die nicht aus der gleichen Ecke kommen, haben die doch relativ ähnliche Effekte. Generell die Thymusdrüse, muss man sagen, also das ist jetzt nicht BPC 157 Gebiet, hat so ein paar Vertreter, von denen man sagt, dass sie relativ großes Potenzial im Peptidbereich haben. Die werden wir auch noch behandeln. Und was für euch jetzt wichtig zu verstehen ist: Ich sage euch erst, welche Wirkung man TB500 nachsagt, und dann sage ich euch, welche Evidenz es gibt. Also, TB500 wird gerne schlicht und einfach für die Wundheilung missbraucht. Das heißt, genauso wie bei BPC 157, erhofft man sich dadurch eine erhöhte Wundheilung, eine starke Entzündungshemmung, eine Reproduktion, also eine verstärkte Reproduktion von geschädigtem Gewebe, und das ist im Endeffekt der Hauptgrund. Das Ganze weitet sich unfassbar stark aus, denn entzündliche Prozesse hast du überall, Wunden kannst du dir auf jegliche Art und Weise zufügen, und das ist im Endeffekt das, wo dieses Peptid dann zum Tragen kommt. TB500 wird nachgesagt, dass es im Gegensatz zu BPC 157 systemisch wirkt und dadurch den ganzen Körper heilt. Im Endeffekt gibt es bei BPC 157 keine Belege dafür, dass es nur lokal wirkt, sondern BPC 157 scheint auch systemisch zu wirken, so wie TB500 auch. Die Evidenz von TB4 scheint viele dieser Aussagen zu erklären und zu stützen. Wichtig: TB4 wurde wohlgemerkt, vor allem Thymosin Beta 4, im Bezug auf körperliche Strukturen, Organschäden inklusive des Herzens sowie auch des Nervensystems und tatsächlich auch auf Nierenkrankheiten in Tierstudien untersucht. Und das ist ganz wichtig, dass man das noch mal sagt: Zeigte Thymosin Beta 4, TB500 Erfolge im Bezug auf Wundheilung, Narbenvolumen, Verbesserung der Herzfunktion und Verbesserung der Lebenserwartung. In klinischen Studien zeigte TB4 die Eigenschaft zur Rekrutierung von Stammzellen, Reduktion der Apoptose und Entzündungen, Zellschutz und Zytotoxizität, Steigerung der Angiogenese, erfolgreiches Bekämpfen einer Sepsis, so einer Blutvergiftung, und verminderte Narbenbildung. Und das alles vor allem in Rodent studies, also in Tieren. Des Weiteren zeigten Studien an Mäusen, mit einer – da um noch mal genauer reinzugehen – einer verminderten Sterberate unter dem Einfluss von Thymosin Beta 4. Ich würde jetzt gerne sagen: Die Tiere hatten schon eine Blutvergiftung, ja, aber es ist wahrscheinlich nicht so gewesen. Wenn du dir jetzt einfach Tiere anguckst, die eine Blutvergiftung bekommen haben, dann hat man einfach verglichen: Du hast eine Kontrollgruppe, und dann hast du eine Gruppe mit Thymosin Beta 4, und die Kontrollgruppe hat eine höhere Sterberate, eine weitaus höhere Sterberate als die mit Thymosin Beta 4. Die positiven Auswirkungen von Thymosin Beta 4 im Körper erstrecken sich sogar bis hin zur Entwicklung der Haarfollikel. Das heißt, das habe ich auch vorhin schon erwähnt, es gibt tatsächlich Belege dafür, und es gibt auch Report-Pathways im Körper, also dass man genau weiß, wie das zustande kommt, wie Thymosin Beta 4 direkt an der Entwicklung deiner Haarfollikel beteiligt ist und dadurch eine erhöhte Thymosin Beta 4 Aktivität dafür sorgen kann, dass du besseren Haarwuchs hast.

Und jetzt noch mal kurz einen Ausflug in die Evidenz an Menschen zu machen: Auf der Basis von den eben genannten Daten wurden wissenschaftliche Paper veröffentlicht, die suggerierten, dass TB4 in Menschen den Schaden an Lunge und Nieren bei Patienten mit SIRS oder Sepsis und auch in COVID-Patienten minimieren kann. Ja, um den Satz noch mal ein bisschen auseinanderzunehmen: Die Paper zeigen wohl, dass Menschen, die Lungen- oder Nierenschäden haben durch SIRS – das ist das Systemic Inflammatory Response Syndrome, heißt auf Deutsch ähnlich – und oder mit COVID oder mit Sepsis, die Schäden an Lunge und Nieren reduziert werden können bzw. sogar minimiert werden konnten, was finde ich auch eine relativ starke Geschichte ist. Ähm, außerdem wurden beispielhafte Injektionsformen, z. B. das RGN137 – das heißt, das ist so eine Art Urform des TB500, wenn man so möchte – als tolerabel für den Körper befunden, ohne toxische Effekte bei einer Dosis von 64 bis 1260 mg bis hin zu 14 Tagen. Das ist ausreichend hochgestestet, würde ich mal behaupten. Das ist schon relativ heftig. Des Weiteren wurden Augentropfen untersucht, welche bei trockenen Augen eine Verbesserung erlangen konnten. Dies wurde vor allem auf die antientzündlichen und wundheilenden Eigenschaften von Thymosin Beta 4 zurückgeführt. Also hier so ein bisschen mehr auch durch Thymosin Beta 4 selbst. Versuche an Menschen mit dem sogenannten RGN137, was quasi eine erste Isolierung von TB4 im Aminosäurenstrang darstellt, die wahrscheinlich später für die Chemieindustrie zu TB500 wurde bzw. für die Underground-Labore, wenn man das so nennen möchte. Das Weiteren untersucht wurden und werden die Augentropfen auf Augenverletzungen und Operationen am Auge, die Injects bei Herzinfarkten, Multiple Sklerose, traumatische Hirnschäden, Schlaganfälle, periphere Neuropathie und ein Gel im Bezug auf Verbrennungen und Narben, bisher unheilbare Hauterkrankungen wie Epidermolysis bullosa oder sehr langsam heilende Wunden. Das heißt, auch hier wurde die topische Form wieder getestet, bei allem, was die Haut betrifft.

Zunächst mal, weshalb man trotzdem das Argument weiter stützen kann, dass TB500 relativ schwache menschliche Evidenz hat, ist folgendes: Die Aminosäuren des Produkts RGN137, welches hierfür exemplarisch verwendet wurde, war eine Nachbildung von Thymosin Beta 4. TB500 ist nicht RGN137, auch das müssen wir hier wieder sagen. Thymosin Beta 4 ist nicht TB500. RGN137 ist auch nicht TB500. Jedoch, wie gesagt, TB500 verfolgt eigentlich den Zweck, dass man die nützlichsten Aminosäuren von Thymosin Beta 4 benutzt, um eben die gleichen Effekte zu erhalten. Als nächstes: Die Formen von TB500. Das hört sich alles relativ ähnlich an wie die Formen von BPC 157, das wird sich aber bei vielen Peptiden wiederholen, denn es ist eigentlich ein Trend, dass man die Spritze umgehen möchte. Ich glaube, das kannst du mir da draußen auch bestätigen: Du möchtest dich wahrscheinlich, wenn du nicht musst, nicht unbedingt spritzen. Deswegen wird da natürlich alles getan, damit das nicht der Fall ist. Wir haben die Inject-Form, das ist die gängigste Form und die mit der meisten Literatur nach wie vor. Wir haben die Augentropfen, welche momentan sogar in Phase 2 der Clinical Trials ist, also in Phase 2, und das sogar an Menschen, und zwar mit Erfolg bei trockenen Augen und Hornhautschäden, was ja schon mal nicht schlecht ist. Wir haben die orale Form, die bei TB500 in meinen Augen nicht ganz so gängig und akzeptiert ist wie die bei BPC 157, was einfach daran liegt, dass BPC 157 natürlicherweise im Magen-Darm-Trakt vorkommt und TB500 eher nicht, was BPC 157 zumindest offensichtlich erstmal etwas tolerabler macht als Thymosin Beta 4. Aber die orale Form wird sehr gerne als sogenanntes TB4 Frac verkauft, also TB4 Frac, TB4 Fragment. Wir haben das dermale Gel, und da gibt es laufende Untersuchungen zu Verletzungen der Haut und Verbrennungen und verschiedenen Hautkrankheiten und Reizungen, und da scheinen die Ergebnisse recht vielversprechend zu sein. Ich habe jetzt tatsächlich nicht so viel zur Wirksamkeit der oralen Form genannt, weil ich dazu nicht so viel gefunden habe. Ich würde das vielleicht ähnlich wie bei BPC 157 einschätzen, mit dem Nachteil, dass, wie schon gesagt, BPC 157 im Milieu des Magen-Darm-Traktes toleriert wird, zumindest sicher toleriert wird, und wir das bei TB500 einfach noch nicht sicher sagen können. Deswegen ganz ehrlich: Meine persönliche Meinung, wenn du TB500 benutzen würdest, würde ich die Inject-Form benutzen.

Nächster Abschnitt: Der ungemütliche Abschnitt. Das sind die Nebenwirkungen. Hat TB500 überhaupt Nebenwirkungen? Man hört immer wieder, dass TB500 keine Nebenwirkungen hat. Das Gleiche hört man über BPC 157 auch. Ich pflege das zuweilen so ähnlich zu sagen, und ich würde sogar sagen, ich stehe weitestgehend dazu. Es gibt jedoch immer eine kleine Fußnote, die sehr unwahrscheinlich ist, die aber trotzdem meines Erachtens nach unbedingt erwähnt werden sollte. Heilpeptide dieser Art funktionieren über VEGF und darüber über die Angiogenese. Das habe ich eben schon erklärt. Die Angiogenese ist im Endeffekt eine bessere Versorgung mit Blut durch neue Blutgefäße, bessere Durchblutung, Kapillarisierung und Endothelzellneubildung und so weiter und so fort. Das klingt alles super geil, und das ist für eine Heilung auch wirklich nützlich. Das Problem ist, dass genau in solch einem Milieu ein Tumor eigentlich perfekte Voraussetzungen für ein Wachstum hat. Das muss man dazu einfach immer wieder sagen. Theoretisch – das ist auch nicht erwiesen, ich möchte es einfach nur erwähnen, weil ich es fair finde – theoretisch steht die Überlegung im Raum, dass eine nach oben Potenzierung dieser Effekte einen Tumor begünstigen könnte, der noch entsteht. Wie gesagt, muss man in meinen Augen einfach so sagen: So. Man muss folgendes hier noch anmerken: Z. B. in der Krebstherapie kommen Angiogenesinhibitoren zum Einsatz, um die Ausbreitung des Krebs zu verhindern. Das heißt, hier noch mal ganz wichtig: Es ist wirklich so, dass die Angiogenese in einer Krebstherapie gehemmt wird, weil das für den Krebs einfach ein super Wachstum darstellt, und diese Angiogenese förderst du jetzt. Wir haben natürlich auch die Apoptose. Die Apoptose ist ein programmierter Zelltod, und dieser programmierte Zelltod könnte im Endeffekt eigentlich dein Retter sein, wenn der Körper gegen den Krebs vorgehen möchte. Wenn du diese Apoptose hemmst, ist das theoretisch – auch hier sehr strittige Meinungen in der Wissenschaft – aber ist das theoretisch ein weiterer Risikofaktor für Tumorwachstum. Was sollten wir hier sagen? Wenn du eine genetische Prädisposition hast, also weißt, dass z. Z. in deiner Familie relativ viel Krebs vertreten ist oder war, dann ist es mindestens ein deutliches Signal an dich, eine wirklich ausführliche Krebsvorsorge zu machen, bevor du dich mit Peptiden, muss man fast sagen, jeglicher Art auseinandersetzt. Denn nicht nur das Steigern der Angiogenese und das Hemmen der Apoptose, sondern auch das Fördern von Wachstumsfaktoren wie IGF-1, was andere Peptide gerne mal tun, sind alles im Endeffekt sehr, sehr günstige Wachstumsfaktoren für einen Tumor. Das hast du nicht vergessen. Und insofern sind die Nebenwirkungen eigentlich, wenn man so möchte, sehr gering im Potenzial, dass sie wirklich passieren, aber im Potenzial, dann schädlich zu sein, wenn sie eintreten, sind sie verdammt gefährlich.

Schlusswort und eigene Meinung: TB500 ist in meinen Augen ein sehr potentes Peptid, welches im Vergleich zu BPC 157 scheinbar die ein oder anderen Studien an Menschen mehr im Vorteil hat, jedoch insgesamt an der Evidenz im Vergleich zu BPC 157 meiner Meinung nach etwas hinterherhinkt. Allein diese Uneinigkeit zwischen TB500 und Thymosin Beta 4 oder RGN137 ist in meinen Augen ein Faktor, der gewisse Unsicherheit ausstrahlt. Trotzdem hat TB500, vor allem in kurzer Zeit und in einer Kombination mit BPC 157, anekdotisch gesehen immer starke Effekte gehabt. Die Frage ist: Hätte man das vielleicht nicht nur mit BPC 157 auch gehabt? Und ich denke, diese Frage ist sehr, sehr valide, denn BPC 157 scheint alles abzudecken, was TB500 hat, abgesehen von ein paar Kleinigkeiten, wie z. B. der Stimulation der Haarfollikel. Und das halte ich für eine potente Geschichte, denn das würde mir persönlich – um hier auf mich selbst zurückzukommen – ausreichen, um nach einer Haartransplantation TB500 einzusetzen. Das würde mir auch ausreichen, um bei eventuell drohendem Haarausfall oder dünner werdendem Haar TB500 einzusetzen, mal für sechs bis acht Wochen und einfach zu gucken, wie es sich entwickelt. Mir persönlich würde das ausreichen, wie gesagt, mir. Und das habe ich im Endeffekt auch getan. Ich hatte eine Haartransplantation und habe sofort im Nachgang TB500 eingesetzt. Ich denke, die meisten von euch werden sich einig sein, dass meine Haare relativ gut geworden sind, vor allem wenn man sich ältere Videos anguckt, sieht man das. Und ob das jetzt auf das TB500 alleine zurückzuführen ist oder auf die ganzen anderen Aufwände, die ich betrieben habe, denn ich habe tatsächlich relativ viel gemacht, was das angeht: Minoxidil, bestimmte Salben, Haarpflege, weniger Shampoo benutzt, also weniger Shampoo, das tatsächlich starke Perfüme und alles mögliche enthalten hat. Also, ich habe da schon ein bisschen was umgestellt, damit es besser ist. Wir wissen nicht, welchen Einfluss TB500 selbst darauf hatte, aber ich wollte das einfach so, wie es ist, mitnehmen. TB500 wurde auch von mir schon des Öfteren für systemische Entzündungshemmung oder eben auch für systemische Wundheilung eingesetzt. Auch hier damals wusste ich z. B. nicht, dass BPC 157 auch systemisch wirkt. Gibt es irgendwelche Evidenz für die Wirkung von BPC 157 und TB500 zusammen? Ich würde eigentlich sagen: Nein. Es gibt vereinzelte Studien, die so schlecht im Studiendesign sind, dass man sie eigentlich auf gar keinen Fall erwähnen darf, und das muss man hier fairerweise sagen. Das heißt, der Zusammenschluss dieser beiden ist eher eine anekdotische Geschichte, und rein vom logischen Denken kannst du dort, wenn du sie beide zusammenschließt, einfach beide Effekte hochpotenzieren. Das scheint zu funktionieren, würde ich jetzt einfach mal sagen, aber dafür gibt's keine Belege. Deswegen ist meine eigene Meinung: Wenn ich mich zwischen BPC 157 und TB500 entscheiden würde, würde ich wahrscheinlich BPC 157 nehmen, es sei denn, ich möchte irgendwas mit den Haaren machen. Ansonsten: Beide zusammenzunehmen, warum nicht? Aber wenn, dann nur einen kurzen Zeitraum. Generell gilt das Gleiche wie für BPC: Nicht zu lange nehmen, weil dieses Steigern der Angiogenese und Hemmung der Apoptose eben auch negative Effekte haben kann. Und das soll es gewesen sein. Über Dosierung werde ich auch hier wieder nicht sprechen. Hier geht es eher um einen Informationskanal, damit du verstehst, was das eigentlich für ein Peptid ist. Dosierungen kursieren genug im Netz, und ich habe eben tatsächlich sogar für alle, die zugehört haben, in einem Studienergebnis eine sehr, sehr hohe Dosierung genannt, die vom Körper zwei Wochen lang sogar toleriert wurde, was nicht heißt, dass ihr diese Dosierung fahren sollt. Auf gar keinen Fall! Sogar das ist ganz wichtig. Wenn du dahingehend eine individuellere Betreuung haben möchtest, auch z. B. im Bezug auf Peptide, dann kannst du dich auf www.coachironmike.com für ein Coaching bewerben. Dort bekommst du eine ganzheitliche Betreuung: Training, Ernährung, Supplements, Biohacking in allen Lebenslagen, und deine Lifestyle-Optimierung steht im Vordergrund. Und auch über Peptide können wir genau in diesem Coaching sprechen. Also, bewirb dich gerne, wenn du möchtest. Lass gerne ein Abo auf diesem Kanal da, um diesen Content zu supporten. Ansonsten unterstützt mich gerne bei BigSpoon mit dem Code Mike10 und hol dir z. B. diesen leckeren Protein-Juice. Der ist ein Whey-Protein-Isolat mit Fruchtgetränkcharakter und unfassbar lecker. Ja, das soll es gewesen sein. Wir sehen uns das nächste Mal bei Iron Mike Bodybuilding!