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Löslichkeit von Stoffen | Chemie Tutorial

Studytiger - Chemie4:53

Transcription

In diesem Video geht's um die Lösigkeit der Chemie. Dazu haben wir jetzt hier ein Beispiel Kochsalz, das hier jetzt im Wasser gelöst ist.

Wir haben hier Kochsalz, der gelöste Stoff, und Wasser als Lösungsmittel. Jetzt in der Praxis würde es so aussehen: Wenn wir jetzt das Salz in das Wasser geben, dann würde nach einer gewissen Zeit das Salz komplett im Wasser verspinnen. Das heißt, auf diese Weise wird sich das Salz im Wasser lösen.

Und das Ganze können wir auch chemisch erklären. Und zwar ist das Kochsalz jetzt Natriumchlorid, also eine Ionenverbindung aus einem Natriumion, einem Chloridion. Und dann jetzt das Ganze als Struktur dargestellt. Eigentlich ist es 3D, jetzt mit negativen Chloridionen und positiven Natriumionen.

Und jetzt, wenn wir dann dieses Kochsalz in Wasser geben, dann haben wir halt im Wasser H₂O-Moleküle, die sich darum befinden. Und jetzt gibt's Anziehungskräfte zwischen dem Kochsalz und dem Wasser. Wir können es uns jetzt vorstellen: Das Kochsalz hat ja jetzt positive und negative Ladung durch die Ionen eben. Und das Wasser ist jetzt ein Dipol. Das heißt, wir haben jetzt hier am Wasser Partialladungen. Die Theorie ist ja so: Am Sauerstoffatom ist die Elektronegativität höher. Das heißt, das Sauerstoffatom zieht die Elektronen zu sich. Heißt, es hat deswegen eine negative Partialladung am Sauerstoffatom und positive Partialladungen an den Wasserstoffatomen. Und Partialladungen sind jetzt auch Ladungen, plus und minus. Und deswegen können wir uns logisch vorstellen: Zum Beispiel dieses positive Natriumion zieht jetzt das partiell geladene Sauerstoffatom an, weil es ist ja klar, plus und minus zieht sich an. Auf der anderen Art, das partiell positiv geladene Wasserstoffatom zieht sich jetzt mit den negativ geladenen Chloridionen an.

Das heißt, es gibt Anziehungskräfte. Und diese Anziehungskräfte führen jetzt dazu, dass die Ionen im Kochsalz angezogen werden und dann so aus dem Gitter entfernt werden. Und dann erhalten wir diesen Zustand. Wir sehen jetzt hier, die Ionen werden rausgelöst und dann sind jetzt darum die Wasser, die hat zwei Ummulkühl angebunden. Und dann kann man sagen, dass jetzt auf diese Weise die Ionen hydratisiert sind oder auch aquatisiert sind. Und das eben das Prinzip, wie sich das Kochsalz in Wasser löst.

Und das war jetzt ein Beispiel mit Kochsalz und Wasser, dass wir jetzt zwei polare Stoffe haben. Weil polarer Stoff heißt, wir haben getrennte Ladungen. Hier Wasser polar mit partiell negativ und positiv, Kochsalz polar mit Plus und Minus.

Jetzt ist so, dass in nichtpolaren Lösungsmitteln keine gute Löslichkeit von Salz besteht. Zum Beispiel Öl ist jetzt ein nichtpolares Lösungsmittel. Und Öl hat jetzt nicht so wie Wasser hier getrennte Ladungen. Und da können wir uns vorstellen, wenn wir jetzt das Kochsalz in Öl geben, dann dadurch, dass wir dann im Öl keine Plus-Minus-Ladung hätten, gäbe es keine Anziehungskräfte und deswegen, oder keine starken Anziehungskräfte. Deswegen wäre Öl jetzt kein gutes Lösungsmittel für Kochsalz.

Und dann kommen wir auf die allgemeine Merkregel, dass sich gleiches im gleichen löst. Das heißt, entweder wie hier Kochsalz im Wasser, zwei polare Stoffe lösen sich ganz gut. Oder wenn wir schon ein unpolares Lösungsmittel haben, wie zum Beispiel Öl, dann brauchen wir einen unpolaren gelösten Stoff, damit das ganz gut funktioniert. Der Mechanismus ist noch ein bisschen was anderes, aber das ist so die allgemeine Mehrregel: gleiches löst sich im gleichen.

Dann jetzt noch zwei andere Sachen. Einmal zu gesättigten Lösungen. Da ist jetzt ein Beispiel: Wenn wir zum Beispiel extrem viel Kochsalz in Wasser geben, dann können wir uns logisch vorstellen, dass irgendwann alle H₂O-Moleküle, die sich im Wasser befinden, dann die einzelnen Ionen aus dem Gitter von Kochsalz herausgelöst haben, so dass dann irgendwann dann noch Ionen vom Kochsalz übrig bleiben. Und dann wäre es so, also in der Praxis hätten wir dann halt extrem viel Kochsalz, was wir ins Wasser geben, dann löst sich halt nur ein Teil des Kochsalzes und ein Teil wird dann unten im im Becken dann halt sich noch ablagern. Das wäre jetzt ein Beispiel für eine gesättigte Lösung.

Dann noch zur Temperaturabhängigkeit. Es gilt jetzt: Je wärmer das Lösungsmittel, desto besser löst sich in der Regel ein Feststoff drin. Zum Beispiel, wenn wir jetzt mal statt Salz Zucker im Wasser haben, dann ist so, dass je wärmer das Wasser, desto besser löst sich der Zucker im Wasser.

Und jetzt ist so: Bei Gasen ist es genau andersrum. Das heißt, bei Gasen, zum Beispiel Wasser mit Kohlensäure. Hier auch ein gutes Beispiel. Kohlensäure wäre Gas. Man es gibt auch Gase, die sich dann lösen können. Und hier ist so, dass dann in kaltem Wasser sich die Kohlensäure besser löst.

Und ja, das sind jetzt noch zwei Aspekte hier zum zum Thema Lösigkeit. Man kann jetzt auch noch weitere Aspekte zum Thema der Lösigkeit beschreiben. Ich will jetzt wollte jetzt hier nur die Grundlagen mal beschreiben. Und ja, das war's dann damit diesem Video.