Transcription
El Paso, Texas. I know El Paso, Texas. New York, San Francisco, Seattle, Los Angeles, Las Vegas, Miami, Washington DC, die Niagara Fälle. Ich war schon oft in den Vereinigten Staaten, aber diesmal sollte alles anders kommen.
Die USA gehören zu den meist besuchten Ländern der Welt. 2024 gab über 70 Millionen internationale Besucher ins Land. Die meisten Besucher kommen aus Kanada und Mexiko. Danach folgen Großbritannien, Indien und tatsächlich Deutschland an fünfter Stelle. Rund 2 Millionen Deutsche reisen jedes Jahr in die USA.
Vielleicht wegen der Freiheit, vielleicht wegen des Mythos, vielleicht wegen Texas. Diesmal wollte ich nicht nach Manhatten, nicht nach Kalifornien. Ich wollte nach Texas und zwar zu den Texasdeutschen in Friedwichsburg, eine Stadt gegründet im 19. Jahrhundert von deutschen Auswanderern. Manche sprechen dort noch heute eine eigene Variante des Deutschen, Texas German. Eine Sprache, die fast ausgestorben ist.
Aber seit der politischen Wende in Washington sind die Besucherzahl spürbar zurückgegangen. Internationale Touristen kommen zögerlicher. Das Klima hat sich verändert. Und ich war vielleicht naiv, denn bevor ich überhaupt Texas erreichte, beginne ich meine Reise hier in Seoda Trueres, direkt an der Grenze zu Elasso. Und was dann passiert, damit habe ich nicht gerechnet.
So. Willkommen zurück in Mexiko. Aber hier sind wir an der Grenze direkt schon zu den fahten Staaten, die wir später heute überqueren werden. Aber in der Zwischenzeit wollte ich euch noch mal kurz hier die Stadt vorstellen. Sor, ja, einst die gefährlichste Stadt der Welt. Heutzutage doch immer sehr gefährlich, aber nicht ganz so schlimm wie Tijuana, ne? Mit 81 Morden pro 100.000 Einwohner im Jahr. Gilt sie als relativ sicher, ja, wenn man das so sagen darf.
Früher war hier eine wilde Westen, ne? Da war es noch gefährlicher, denn da gab es keine Grenze wie heute. Da sind die die Kriminellen einfach rübergegangen und die Sheriffs von der anderen Seite hatten keine Möglichkeit, die hier zu verfolgen. Und deshalb war hier die Kriminalität besonders hoch, ne? Übrigens El Paso heißt die andere Stadt, das ist hier Tores, aber früher hieß das Paso de Norte, ja, die Nordpassage. Ja, eine relativ junge Stadt, also keine Kolonialstadt, ja, von früher. Deshalb ist ja auch nicht so schön. Selbst der Taxifahrad gesagt, sie wä sehr hässlich, obwohl er die ganze Zeit hier gewohnt hat, ne? Er mag sie nicht und auch andere Leute. Niemand hat etwas Positives über diese Stadt gesagt. Ja, es gibt auch nichts zu sehen. Es ist einfach nur eine Grenzstadt.
Ich habe noch keinen einzigen Ausfinder gesehen. Ja, wohl man weiß es nicht. Vielleicht ist das ja hier ein Amerikaner. Ja, könnte sein. Aber sonst ja nichts los. Nicht so wie in Povata oder Mexico Stadt oder so. Das ist einfach eine Einkaufstraße hier. Leute gehen manchmal rüber zum Zahnarzt, weil halt deutlich billiger ist als wenn den Starten. Ich weiß soll die Zähne wieder Zahnreinigung wchen lassen, ne? Mss überlegen. Ansonsten auch Medikamente wisst ihr ja, dafür kommen die nach Mexiko. Ja, in der Regel kommen die Amings einfach nur kurz rüber, holen sich was und gehen dann wieder weg, weil hier gibt's einfach nichts zu sehen, ne? Bis nach Chihuahua, wo ich hier das Zeug geholt habe auch 5 Stunden mit dem Bus bin ich gestern gefahren.
Mein Hotel übrigens, eine reinste Katastrophe. Ich gestern eingestreckt bin. Der schlimmste Hotel, an das ich mich erinnern kann, wo ich geblieben bin. So, sollte ich mal ganz kurz mein Hotelzimmer zeigen. Das ist eines der schlechtesten, die ich jemals hatte. Ja, erstmal das Bett. Das Schlimmste ist ja, das ist ja hier Plastik. Ja, dies war eins der schlimmsten Hotelzimmer, dass ich je hatte. Es hat gestunken und ich habe es gehasst. Und trotzdem hätte ich mir niemals vorstellen können, wie sehr ich mich eines Tages danach sehnen würde. Man sollte selbst das schlechte nicht vor schnell verachten, denn man weiß nie, wie viel schlechter es noch kommen kann.
Ansonsten gut, es hat ein privates Badezimmer. Ich gebe jetzt Unterricht gleich Internet ist okay auf dem Koffer, weil ich keinen Stuhl habe, ne? Dann hab ich ein wunderschönen Ausblick auf Ja und Schacht, ne? Und das Badezimmer. Ja. ist wirklich sehr renovierungsbedürftig. Ja, das Problem ist in dieser Stadt in Hores gibt's bei Google Maps gar nicht so die Hotels, die mit den Preisen angezeigt werden wie sonst. Wenn ihr mal guckt hier, ich suche nach Hotel, dann werden die hier angezeigt und fast alle ohne Preise oder halt überteuert. Bin ich jetzt hier hingegangen. Gut, 23 € besser als 76$. Ja. Ähm, weil ich wusste nicht, was ich sonst machen sollte. Sonst hätte ich außerhalb des Zentrums was buchen müssen. Ja, und meine Tasche ist leider gerissen hier. Deshalb zack zack kaputt wollte ich nicht so weit latschen und habe gelass nämlich erst beste wenn man mit leichen Gepäck hat könnte man mehr Hotels abklappern aber so habe ich erst eine guten Bewertung genommen. wollten 55 € haben und nee, bin ich weitergegangen hierhin und ja, da gibt's hier das Hotel Moran, ne, mit neuen Preisen für ja 24 €.
So, jetzt erstmal Unterricht. Internet ist wenigstens halbwegs akzeptabel. Nachtleben gibt es hier auch Disco Starwk. Ich war gestern mal kurz draußen, aber es war nicht so interessant. Hier Klo, sogar eine Kloschüssel draußen für das Geld, ne? Gib sch teuer. 1 € ist ja ein fast wie deutschen Hauptbahnhen. Genau. Die Avenida Korest, da sind wir jetzt gerade. Gab's auch damals eine große Revolution. Ja, es gibt ein Museum sogar in der Stadt, aber das wollte ich mir jetzt nicht anschauen. Einfach nur mal kurz Einblicke bekommen. Wie schlimm ist die Stadt wirklich? Ah ja, für Trapp macht die Werbung für mexikanische Versicherungen, ne? Ein gut gesuchtes Restaurant. Ja, das Essen ist sowieso das Beste, aber jetzt habe ich noch kein Huper. Hier übrigens mein Hotel. Ja, Top Lage, aber was sind wir noch hier auf Tauer? Kann ich gar nicht empfehlen hier hinzukommen. Ich bin ja nur auf der Durchreise. Ja, und sehr schöne Ponchos hier von den Indianern. Sonst kommen wir schon zum Ende der Straße und ja, wenn ihr denkt, deutsche werden hässlich, dann kommt erstmal hier nach Kores und ja. Wirklich die hässigste Stadt Mexikos. Was heißt ja nicht das Essen wie es lecker ist, wenn sie h lecker aus. Hol ich mir gleich doch noch was. Ja, aber ich will die Nüsse aufessen. Ich esse jetzt nichts, weil ich will die Nüsse aufessen. Ich habe Angst, dass die der Grenze wegnehmen.
So angebrochene Nusspackungen. Die KI sagt, die könnt mir weggenommen werden. Ich habe mir Sorgen gemacht, dass die Grenzbeamten mir meine Nüsse konfiszieren würden, aber was dann letztendlich geschah, war noch viel schrecklicher. Hier seht ihr auch nur Mord und Totschlag in dieser Stadt. Ne, aber nachts am besten nur im Hotel bleiben, aber tagsüber sicher nicht sicher. So, hier wahrscheinlich ein der schönsten Orte der Stadt. Ja, es gibt no so ein großes X, das quasi das Wahrzeichen der Stadt von meinem Künstler, aber das Schön ist mit dem Ansicht des Betrachters. Ja, das heißt, wir gehen wieder zurück und schauen mal, wie El Passo, wie die andere Seite aussieht in USA, ob das wirklich besser ist als hier, ne? und sag mir, ob ihr eine hässlichere Stadt in Mexiko kennt, als diese hier. Ja, so denken die Mexikaner bei denen. Ja, stimmt. Sie haben recht, glaube ich. Alles verkaufen wirklich hier so Cowboy Zeitschriften. Ah ja, hier verkaufen die so ein bisschen Holz. Sehr interessant. diferente roja cono g auch bestell woll diese Nummer aber ich glaube das wird wahrscheinlich helfen, aber Ich trag das nicht mit mir rum.
Germany Alemania Alia forcingat you for how long got be here years ag no no no two more years then you can go back in the got time was from deported you when last months ago weeks got back here weeks ag years weeks on Genau. Sie sieht auch aus wie ein Prediger. Okay. Prediger Yes. Jesus coming soon. Ja, let hope so gut Jesus. Okay. God bless. God bless all the best for you. Genau. Der mexikanische Jesus. Ja, das wunderbares Hotel. Endlich bin ich hier weg. Stimmst war hat gestunken. Ja, aber ich hatte gestern noch deutsch Unterricht und musste mich hal been, was finden hier Hotel Moran. Falls ihr auch hinkommt, bloß nicht in dieses Hotel.
So, zurück an der Grenze mit Gepäck Sta länger geworden. Ja, bin gespannt ob es easy oder nicht so easy ist die Landesgrenze in die USA einzureisen jetzt zu Trump. Sorry. So, muss bezahlen. So, 60 Cent muss man bezahlen oder so 40 Cent muss man bezahlen. Ja, hab ich auch nie gesehen. Verwaltungsgebiet oder so. So, hier sieht man beide Seiten. Sch bewacht hoher Zaun. So, wir kommen in El Paso. Nein, das ist nicht El Paso. Ihr seht, ich bin im Flugzeug und es ist komplett leer. Sie haben mich als allererstes ins Flugzeug gelassen. Gut, ich erzähle euch gleich, was passiert ist. Total verrückte Geschichte. Ja. Ayay, das sappt aber auch, ne? Hier der Oberl. Das sabert aber auch.
So, ich bin wieder zurück in Deutschland, gut gelandet. Ja, und erstmal möchte ich mich bedanken. Ja, hier das ist die Sandra. Ohne die Sandra. Ja, hätte ich es gar nicht geschafft. Hier eine alte Freundin, ne, von mir und die hat viel Druck gemacht bei der deutschen Botschaft, denn was ist überhaupt passiert, ne? Ihr habt's ja vielleicht mitbekommen oder habt's im Titel gelesen. Ich war jetzt ja im Knast, im Abschiebeknast, ne? Und das für nicht äh zu kurzer Zeit. Ja, also ich war ja in Mexiko, ich war in der Stadt Slateres, ne, und bin dann nach El Paso rüber, ne? Ich bin über diese Grenzbrücke gelaufen und äh ja, habe den dann Malinen Reisepass gegeben an der Grenze und die haben gesagt, ja, kommen Sie mal mit. Direkt direkt. Warum? Warum weiß ich nicht. Ich glaube, es lag hier an diesem Tattoo. Ja. später rausstellen. Genau. Ähm, weiß man das aber nicht. Ja, dann haben die erstmal gesagt, hier legen s ihre Taschen ab, stellen sich an die Wand, ne, direkt geprüft alles, ob man nichts hat am Körper und dann haben die alles schön kontrolliert, ne? Das das Geld hier aus Mexiko direkt den 100 $ Schein zerrissen. Ja, so so direkt grob waren die. Ja, haben die gesagt, ja, können hier den USA umtauschen, ne? halber 100 $ scheint, ne? Das wäre nicht so schlimm. Haben die alles durchsucht und dann wollten auch mein Handy sehen. Ja, haben die gefragt, ja, hier zeigen Sie mal ihr Handy, der wer ist denn das Passwort? Ja, ja, muss man ja sagen. Ich hatte ja eigentlich nichts Verdächtiges auf dem Handy, aber man weiß es nicht. Die haben Sachen gefunden, die wusste ich selber nicht, dass sie da drauf waren. Ja, dann habe ich mich erstmal hingesetzt, während ich da gewartet habe, glaube ich 6 Stunden, wurden dann auch drei Mexikaner in Handschellen abgeführt. Ja, was sie gemacht haben, weiß ich nicht. Doch einen habe ich gefragt und der hat gesagt, vor eine Tat, die der vor 12 Jahren begangen hat, wurde jetzt auffällig, weil ihr wisst ja, die USA im Moment ist ein bisschen strenger geworden als vorher. Es wird nun explizit von möglichen Festnahmen abschiebehaft und Abschiebungen bei der Ein oder Ausreise in die USA gewahnen.
Ja, dann nach 6 Stunden erstmal ich konnte nichts, ich konnte nicht meine meine Uhr benutzen. Ja, die die um die Smartuhr um irgendwas zu machen, nichts zu lesen. Man saß da nur rum. Das war schon furchtbar. Ja, Langeweile ohne Ende. Handy durfte man nicht benutzen. Handy hatten die ja sowieso gehabt und haben sie mich endlich gerufen. Herr Müller, kommen Sie. Ja, und dann kam ich haben die mich in dieses Zimmer geführt mit diesen USA Flagge, Texas Flagge und auch was dieses Besprechungs, dieses Konferenzhema. Ja, da waren hier zwei Protokolleure und ein Agent und der hat gesagt, ja Herr Müller, wir haben gesehen, sie sind hier ein großer YouTuber. Da habe ich gesagt, ja, groß kann man ja nicht sagen. Ja, so mittel mittel klein. Ja. Ja, Sie Sie reisen ja viel. Können Sie Können Sie mir das erklären? hat er mir ein Foto gezeigt mit den Taliban. Ja, aber noch ein anderer Typ, den kannte ich gar nicht. Das Foto kannte ich gar nicht. Hab gesagt, ja, was ist das? Taliban ist ja vielleicht ist aus der WhatsAppgruppe. Ich bin aus der WhatsAppgruppe Afghanistan Touristen. Ja. Ja, gut. Und nächste Foto war so ein so ein Panzer auf so einer Militärmesse. Ich habe auch überhaupt keine Ahnung, wo das Foto herkommt. Ich war noch nie auf irgendeiner Militärmesse, irgendeiner WhatsAppgruppe, die laden ja automatisch dann die Fotos runter und dann ein Foto von meinem Deutschunterricht mit so einem Hakenkreuz, das war so ein alter Deutschunterricht, da habe ich ein Screenshot gemacht, wo ich dem Student halt die NSDP und die Nazizeit erklärt habe. Ja, haben die irgendwas damit zu tun? Hier sind sie rechtsradikal. Nein, das ist Deutschunterricht. Ich bin ich bin Deutschlehrer, ne? Damit finanziere ich meine Reisen. Ja. Ja, aber die sind paranoid. Die glauben ein das nicht wirklich. Ja, okay. Und äh haben noch ein paar Fragen gestellt, warum reisen so viel und so und das war's dann. Ja, da haben die gesagt, ja, kommen Sie mit, gehen Sie erstmal hier in dieses Zimmer. Da haben die mich äh in so ein ja, so ein kleinen Raum gebracht und in diesem Zimmer war halt nichts. Ja, die hatten Toilette. Genau, die hat eine Toilette im gleichen Zimmer. Ganz klein. Die Kamera, die die war auch direkt auf die Toilette gerichtet, ne? Total unglaublich. Das wäre in Deutschland gar nicht möglich, ne? Die Kamera auf die Toilette gerichtet, das ist krass. Und dann ist man da direkt, ich war am Anfang alleine drinne, ne? Am Anfang war einer drinne, der war nur kurz abschum bist du da? Wiea Probleme. Dann ging eine Stunde raus, dann war ich alleine da und hab gefragt muss ich die ganze Nacht hier bleiben? Vielleicht. Ja, also die hatten nichts. Man konnte rausgucken. Die hatten das Büro gehabt. Draußen war halt die Uhr, dass man die Zeit sehen konnte, aber es war die ganze Zeit grelles Licht. Ja, man konnte klopfen, aber wegen Essen. Ja, wollen sie was zu essen haben. Ja, hatten die hier diese Instant Nudeln mit heißwasser. Konnte man nehmen oder Burrito. Ich habe ein Burrito genommen, aber das war vorsurchtbar. War so ein Mikrowellenbrito. Ja, kriegst du für ein M7E, die ganz schlimm. Ja, die hatten so eine Decke gehabt, kann man aber gar nicht Decke nennen. Kennst du diese Decken vom der Feuerwehr? Diese sowas hatten die gehabt. Ja, das das war kalt da drinne. Die hatten erstmal ich musste alles ausziehen, sogar Ohrringe ab, Kette ab, Piercing ab, nix haben. Schnürsenkel muss ich abgeben. Die habe ich nie wieder bekommen. Die sind bis heute weg. Hab man halt an dieser Zelle mit dieser Decke. Es war relativ kalt, weil ich auch wenig Klamotten hatte. Den Pulli hatte ich nicht. Ich hatte nur hier dieses karierte Hemd. Ja, gehabt, was ich da geholt habe in Mexiko. Genau. Habe ich erstmal versucht zu schlafen. Ja, wo man konnte nichts machen. Habe ich hier diese Serviette genommen, weil die ganze Zeit war so ein grelles geißen grelles helles weißes Licht. Dann habe ich hier diese Serviette genommen, aufs Auge gelegt und dann versucht ein bisschen zu schlafen. Ich war auch müde. Ja, aber es war trotzdem nicht angenehm. Aber ich konnte ein bisschen schlafen, dann haben die mich um :30 aufgeweckt. Herr Müller, kommen Sie mal mit. Und dann haben sie mich wieder in dieses gleiche Konferenzimmer gebracht. Da war so ein Schwarzamerikaner und so ein kleiner Muskulöser und da haben sie ihren Orden gezeigt. Wir sind von der Intelligence. Was heißt Intelligence? CIA, FBI, ich weiß es nicht. Ja, war eben müde. Ja, was wollen sie denn? Ja, haben die das gleich noch mal gefragt, aber in detailliert. Ja, ein bisschen detaillierter. Ja, z.B. Ja, sie reisen ja viel. Erzählen Sie mal ein bisschen was über die Reisen. Wie kommen Sie denn überhaupt über nach Nordkorea zu reisen? Nordkorea? Ja, ich bin interessier mich einfach für andere Kulturen. Ist egal, ob Nordkorea oder was. Ja, aber wieso genau? Was wollen Sie? Haben Sie Haben Sie denn Erfahrung mit Waffen gehabt? Waren Sie bei der bei der Bundeswehr oder was haben Sie gefragt? Nee, ich habe keine Ahnung, wie man Waffen benutzt. Ich war einmal beim Schießstand in Pakistan, aber generell bin ich ein Pazifist. Ich bin gegen diese ganzen Sachen. Da haben die weiter gefragt. Äh Syrien, Kuba haben die nicht viel gefragt, obwohl Kuba ist auch auf dieser Liste. Und das war das Problem nämlich, denn ich bin ja mit dem Evisum eingereist mit Ester und laut Esther darf man nicht in bestimmte Länder reisen. Darunter zählt auch Kuba, Syrien, Nordkorea und Sudan. Ja, obwohl Kuba ist eigentlich eine Familien Destination. Ja, das sind viele machen da all inclusive Urlaub. Sie haben gute Hotels, schöne Strände ist halt Karibik, ne? Meine Ex-Freundin aus Chile war auch da mit der ganzen Familie, aber sobald ihr in Kuba wart, dürft ihr nicht mehr in die USA reisen mit dem Ester Visum, mit dem Evisum. Ja. Und d haben sie mich wieder zurückgebracht in diese Zelle. Habe ich versucht zu schlafen und dann konnte ich nicht mehr schlafen. Ja, war hinterher eine Stunde später 12:30 Uhr oder so war ich die ganze ganze Nacht wach einfach, weil es auch so hell war in dieser bescheuerten Zelle und aber auch draußen die ganze Zeit die Leute am Arbeiten, ne? Die Grenze ist ja 24 Stunden auf. Da kam auch um 5 Uhr ein Mexikaner rein. Sch passiert. Er wä illegal über die Grenze zu Fuß gelaufen. Haben sie erwischt und ja, der war jetzt auch im Knast. Ja, dann saß d mit mir da. Das Blöde war ja, die Toilette war direkt da. Schön war das auf jeden Fall nicht und das ist Langeweile P. Man hat nichts gehabt, nichts zu lesen, gar nichts. Das war die mit die schlimmste Zeit. Und dann haben die mich aber gerufen und gesagt: "Herr Müller, kommen Sie mit. Wir fahren jetzt ins Camp. Was? Was ist denn das Camp? Die anderen Typen gefragt. Was ist Camp? Ja. Ja, das ist der Jail. Ja, das Gefängnis. Ja, der die der Immigrationshaft. Oh ja, habe ich Können Sie mich nicht einfach nach Mexiko zurückschicken? Nein, sie dürfen sie müssen jetzt in ihr Heimatland reisen, haben sie gesagt. Ja, sie dürfen nicht nach Mexiko. Okay. Und dann haben sie meine Sachen gehabt, aber ja, sie dürfen nur 20 Pfund mitnehmen in die in das Camp. Ja. Und 20 40 PF 40 P, das sind unter 20 kg 17 18 kg und aber wir haben jetzt keine Zeit, gehen zurück in die Zelle. Ähm, wir müssen hier bisschen aussortieren von ihren Sachen. Dann haben die einfach meine Sachen weggeschmissen. Die schauen d durch das Fenster und die schmeißen dann einfach die ganzen Klamotten in den Mülleimer, die ganzen Vitamine Klamotten, aber jetzt keine Elektronik, aber fast, also wirklich fast alle Klamotten haben die weggeschmissen und an den Handschellen, ja, Handschellen hinter den Rücken, ja, gedacht, oh ja, jetzt zu dem Knastwagen, der mit diesen vergitterten Fenstern das Auto hinten drin, das war ein bisschen ungemütlich. Damit haben sie mich dann da in den Knast gefahren. Das waren 20 Minuten Fahrt, ne? Natürlich ganz viel Sicherheitskontrolle. Die mussten da zweimal ans an an Tür sich ausweisen. Das Auto wurde komplett untersucht und dann waren wir da und haben wir geguckt und der Typ meinte, da sind immer noch zu viel Sachen, weil die haben das nicht gewogen. Das sind zu viele Sachen, die sie da haben. Und dann haben sie mich wieder zurückgefahren zu der Grenze und haben dann noch noch mehr weggeschmissen. Da haben die mir den gesamten den Koffer weggeschmissen, den ganzen Aluminium Level 8 Koffer weggeschmissen, den ich hatte und meinen Hut, den ich no hatte. Ich hatte den Cowboy Hut. Den haben sie weggeschmissen, ja, ohne mich zu fragen, also ganz ganz dreist. Haben sie mich zurückgefahren ins Gefängnis, dann war alles okay und dann haben sie mich erstmal in diese Verwaltung in das Processing Center gefahren. Ja, da muss man erstmal rein, wo ich dann rauskam aus dem Auto und dann sah man schon die Insassen, die hatten da ihre waren in diesen komischen Zellen. Mail Holding hieß das, dann waren die da an diesen Fenstern glotzen wie so geisteskranke. Dachte klappt, bin ich hier gelandet. Die ganze Zeit dachte ich, das ist ein schlechter Scherz. Ja, was muss ich? Ich komme jetzt in den Knast. Ich konnte nicht glauben. Es war wie ein schlechter Traum. Ja, ich war ein bisschen ich fand es ein bisschen lustig, weil es war einfach unglaublich. Ja, muss ja ewig warten, bis sie die Sachen aufgenommen haben. D hat man gesehen, die anderen wurden abgeführt, die ich war ja in der Handstellen, aber die ja, was ich hinter rausgestellt habe, das waren die anderen Insassen, die dann zum Gericht kam und immer immer wenn sie ins Gericht gefahren sind, ja, kam sie raus mit Handschellen, Fußfesseln und eine Kette um den Bauch und nacheinander in der Reihe wurden die abgeführt in das Auto und in den Bus. Ja, und das waren schon Eindrücke. Das ist wie wie im Fernseher haben die entweder die meisten orange, ja, Kleidung, manche auch blau und manche hatten rot. Ja, die wurden da eingeordnet und haben die erstmal meine ganzen Sachen genommen. Ich musste dah hinterher, wo die rausfahren ins Gericht, auch in diese Box immer eine Stunde auch mit Klo, das gleiche wie in der Grenze, nur ein bisschen größer und die hatten Fernseher, wo ständig so ein Typ gesagt hat, ihr ihre Rechte, ja, sie haben recht auf Essen und Kleidung und ärztliche Versorgung. Ja, man hat sich mal wiederholt so eine Schleife eine Minute lang. Ja, dann saß ich da auch wieder musste warten. Die hat wenigstens ein paar Poster an der Wand, ja, wegen Rechte und ne Botschaft und so. Telefonnummern hatten die. Ja, und dann hinterher wurde ich wieder rausgerufen, haben gesagt, so jetzt kriegen sie ihre Klamotten, habe ich die Knastklamotten bekommen, ne? Ich wurde als niedrig niedriges Risiko eingestuft, also blaue Klamotten. D haben die gefragt, welche Größe? haben die mir gegeben. Ein paar Schuhe Schlappen, ja, zwei Paar Hosen, zwei Paar Socken, zwei Paar Unterhosen, zwei Paar Hemden, ja, ein Pulli und eine Jeansjacke. Und dann haben die mich ähm ja in das äh ja in die Baracke, in den Käfig gebracht, ja, rausgeführt erstmal. Genau. Hab noch was zu essen gegeben, weil ich den ganzen Tag ja nichts ordentliches zu essen gehabt. So ein Lunchpaket mit Sandwiches. Ja, dann haben die mich geführt durch den Garten überall hohe Zäune mit Stacheldraht. Man sieht hinten den Turm, den den Wachturm, aber gleichzeitig halt, weil das neben dem Airport war, jetzt auch der Flugtauer war. Die ganze Erfahrung war absolut surreal. Ja, bin ich durch die äh durch das Gehege kann man da fast schon sagen. Und dann haben die mich da in die Zelle, die hat Zelle hat so ein kleinen Vorhof gehabt mit Basketball. Platz so äh Gitter Fußballtore, die man verschieben konnte. Ja, wie so ein Schulhof war das. Ja, und dann war ich in Baracke 2, direkt neben an von Baracke 1. Insgesamt hatten die ähm acht Baracken. Ja, also die meinten, die haben ungefähr 1000 Leute da. Ja, aber nebenan gab es noch einen größeren Knast. Ja, das war der El Paso Montana Knast. Und East Montana ist dieser neue Knast, weil Moment, ihr wisst ja vielleicht Eis dreht durch. Ja, die verhaften alles, was kein amerikanischen Pass hat und nicht bei drei auf den Bäumen ist. Ja, das sind nummer 5000 Leute in diesem anderen Knast und in diesem anderen Knast sind sogar Leute gestorben. Ja, also so schlecht wurden die behandelt. Ja, was habe ich jetzt hinter mitbekommen? Dutzende von Häftlingen sind in ICE gewahsam gestorben, seit Präsident Trump ins Amt zurückgekehrt ist und mit den Massenabschiebungen begonnen hat. Nun hat Scripts News neue Details über einen dieser Todesfälle in einer texanischen Haftanstalt aufgedeckt, der nun als Mord eingestuft wurde. Fotos vom Tatort, die wir bekommen haben und wir sollten dazu sagen, dass sie sehr drastisch sind, aber sie führen uns ins Camp East Montana. Dies ist das größte ICE Haftzentrum des Landes. Es gab dort bisher drei Todesfälle. Einer davon ein Mord. Was ist die Adresse des Notfalls? Es ist im 5000 Bettenhaftzentrum Camp East Montana. Ja, und dann kam ich in meinen Knast erstmal die mit anderen Insassen ne rein. Ja, die erstmal die Vorhalle, we waren ja diese sieben Telefone, man hat ja so so Telefone gehabt, damit K man anrufen. Damit habe ich auch mal die Sandra angerufen. Ja, in dieser Halle. Ja, die Botschaft konnte ich kostenlos anrufen, aber habe ich später gemacht. Ja, erstmal ankommen und dann waren die ganzen Insassen haben dann gesagt, oh, Neuer kommt. Ja, haben die Marie Show gemacht, die rattern am Gitter, klopfen gegen die die Schränke an die Betten. Waselina, Vaselina, ja, haben sie geschrien. Ja, das ist so der der Knastwitz, ne? Ja, haben richtig Show gemacht. Ja, was ist denn hier los? Ja, meine Güte. Ja, haben ja auch viele auf dem Kanal wichtig gemacht, deswegen. Ah, ja, okay. Mal gucken. Die Ich habe ich habe ich bin noch ich bin gerade angekommen übrigens, ne? Deshalb noch nicht hier rasiert. Ich sehe noch furchtbar aus. Ja, wir haben jetzt 5, ich bin um 12 Uhr gelandet. Ja, das heißt, ich bin hier gerade mal seit 5 Stunden in Deutschland. Ja, hab noch gar nicht E-Mails gecheckt, paar Nachrichten nur noch gar nicht in YouTube Kanal angeguckt, Kommentare und so und ja, jedenfalls dann haben die da Show gemacht, Valina und so. Ja, ne Vorurteile, ne, vom vom Knast, aber letztendlich war es alles nicht so wild, ne? Und dann erstmal vorgestellt, wo wo kommst du her? Meistens waren Latinus, aber es gab auch ähm in meinem Käfig, wie s es gesagt haben, zwei Nepalis, zwei Afghanen, einen Türken, einen Inder und einen aus Mali, ein Afrikaner. Ja. Und der Rest waren alles Latinus, meistens aus Mexiko, aber auch viele aus Venezuela und aus Kuba. Ja, aber auch natürlich andere aus ein Brasilianer und dre vier aus Guatemala, Nicaragua. Ja, das war's aber. Keine Argentina, keine Chilenas, keine Peruaner, niemand aus Ecuador. Dann hat er mich zu meinem Bett geführt. Das war wie im Hostel, ne? So Hochbetten, ein oben und ein unten. Ja, ich habe zum Glück das unterste bekommen. Da muss ich nicht hochklettern. Die hatten eh keine Leiter und auch gar kein Geländer. Ja, da kann man runterfallen und hinter hat mir einer erzählt, der wäre mal runtergefallen, der hätte in die eine ganze Woche lang die Seite we getan. Das ist ja hoch. Ja. Und der Boden ist hart, ne? Das ist unglaublich. So richtig schmale Hochbetten waren das auch. Total alt, rostig und voller Zahnpasta. Ja, die haben alle mit Zahnpasta dran geschrieben und teilweise auch gekratzt mit Zahnpasta. Kuba, Honduras gekratzt auch. Ach, die sahen furchtbar aus. Das ganze Knast war ziemlich herunter gekommen. Dann hatten die einen kaputten Kicker gehabt, die Spinde, die aber nicht ausreichend waren. Ich habe niemals eine Spin bekommen, eine Tischtennisplatte, die da Wand stand und ein paar Tische noch und dann war da dieser Käfig für den Gart, weil wir wurden die ganze Zeit überbewacht, ja, von den Wachmännern, ja, einer hinterm Gitter und zwei draußen, die ja für Ordnung gesorgt haben, aber es gab eigentlich nie große Probleme. Dann hinten, wie gesagt, die Halle mit den Telefonen und danach war dann das Badezimmer. Die hatten da so acht Waschbecken an der Wand und es gab keine Spiegel, sondern so Metalllinger, die da an der Wand hingen einfach und die waren so zerkratzt, dass man sich nur noch verschwommen gesehen hat. Das waren keine echten Spiegel und viele Wasserhähne ging auch gar nicht. D hatten die Toiletten aufgereihmal zwei Pessoare, die komplett auch kaputt waren, die waren abgedeckt mit Folie. Also es waren verrückte die Schiel schon den Kopf. Verrückte Zustände waren das. Ja. Ja. Und dann die Duschen, da gab's so eine Tür. Ja. Äh die wurd dann quasi die Dusche wird geteilt mit der Baracke, mit dem Käfig nebenan. Ja. Und das heißt, jede Stunde kam die Wache, hat die Tür auf, also diese Gittertür aufgemacht und zugemacht auf anderen Seite. Da konnte unsere Seite rein duschen, acht duschen, eine war kaputt. Ja, Wasser konnte man die Temperatur nicht verstellen. Ja, es war immer relativ warm, aber ich fand die Temperatur eigentlich gut. Viele fanden es zu heiß. Ich fand es angenehm. Ja, und da muss man mal gucken, ist die Duschen offen oder sind die nebenan gerade am Duschen? Ja, aus den anderen aus dem anderen Käfig. Ja, und so habe ich mich dann erstmal eingelebt. Dann wusste ich erstmal nicht, wie lange werde ich jetzt hier bleiben. Diese Ungewissheit, das war ja Schlimme, vor allem am Anfang und an der Grenze. Ich habe ja keine Ahnung. Ich dachte, Bruder, habe ich jetzt eine Woche in dieser Zelle. Ja, die war ja noch viel schlimmer als so. Jetzt hatte ich wenigstens relativ viel Leute, wie man quatschen konnte. Es waren 40 Doppelbetten, also 80 Leute, die alle voll waren und nebenbei hatten noch so Schalen, wo Betten Leute auf dem Boden dann geschlafen haben. Ja, also ungefähr 90, 95 bis 100 pro Käfig, ja, pro Baracke, aber es ging einigermaßen und kein Kopfkissen. Man musste die Jacke nehmen als Kopfkissen. Ja, und dann erstmal die erste Nacht verbracht, gut geschlafen, weil ich erschöpft war. Dann wurd man mal früh geweckt zum Frühstück. Ja, meistens so um 6:30 Uhr ging das Licht an, ne? Abends um 10:30 Uhr ging das Licht aus, dann sagen immer Platon, das heißt Frühstück. Ja. Und dann haben die die Tür aufgemacht, alle ging raus und in die große Mensahalle. Ja, in der Menserhalle hatten die Ja, das ist wie wie in der Schule. Die hatten Aluminiumtische gehabt mit Aluminiumstühlen, die festgemacht waren. Ja, oben waren so Flaggen aller Länder ganz groß natürlich in der Mitte die USA. Ja, aber die Flaggen von Malediven bis Togo fehlten die eine Reihe. Ich weiß nicht, hab nie renoviert, also Schweiz war nicht vertreten und dann musste man sich anstellen an der Reihe. Äh und dann hatten die da so ein ähm ja so Rolladen mit so einem kleinen Schlitz gehabt und durch dem Schlitz wurde das Essen dann durchgeschoben auf so einem Papptablett. Zum Frühstück gab es entweder hart gekochte Eier und Frikadellen, so eine Milch, ja, man Milch entweder mit Lil und Stitch Motiv oder Hulk. Also Essen war an sich nicht schlecht und dann hatten die auch noch sogar Kaffee gehabt. Ja, so Kaffee. So konnte man sich zapfen, aber ich trinke ja kein Kaffee. Oder so Säfte wie so ein billigen Hotel. Ja, wenn man irgendwie in Ägypten oder Antalia fährt, kennt ihr diese gepunchten Säfte, aber ich habe einfach mal Wasser getrunken und hab man gegessen und man fertig war, ist man halt hinter hinten raus hat die Sachen weggeschmissen und man wurd immer gefilzt, nachdem man gegessen hatte. Da waren immer draußen die drei Wachen, man muss sich hinstellen, Arme auseinander, abgetastet, dass man kein Essen mitnimmt. Erste ersten Tag dachte ich, ich hab wohl die Weintraum mitnehmen aufs Zimmer. Ja, da war so eine Packung verpackte. Nee, dürfen dürfen sie nicht, ne? Müssen sie hier essen. Man darfte nichts mitnehmen aus der Halle aufs Zimmer und habe ich direkt erstmal die Botschaft angerufen. Ja, die die waren auf der Listen auf der Wand, ja, mit den ganzen Nummern aller Botschaften, die die hat Konsulat für mich war das Generalkonsulat in Houston zuständig. Da, wo haben ich die erstmal informiert und dann habe ich auch direkt ähm die Sandra angerufen, ne? Direkt. Wann war das? Am ersten Tag später erst, ne? Am zweit, dritten Tag. Ja. Die Sandra angerufen und die Sandra hat sich so eingesetzt. Ja, ich wäre bis heute wahrscheinlich noch da gewesen, wenn die
Sandra nicht so Druck gemacht hätte bei der Botschaft, ne? Jeden Tag hast du ihr geschrieben. Ich habe auch jeden Tag angerufen, weil auch kostenlos gefragt, haben Sie was Neues, ne? Was ist da jetzt los? Wie lange muss ich jetzt hier bleiben? Da meinte die anfangs, ja, erfahrungsgemäß 4er bis 8 Wochen und im Moment ist Eis überfordert. Ja, weil die so viel machen. Und ähm Ich war sehr hartnäckig. Du warst sehr hartnäckig. Sehr sehr hartnäckig. Ja. Und dann hat sie mich auch zu Hause angerufen. Ja. Und äh weil die ja so weil die ja eine ähm Leitung speziell nach Deutschland haben. Ja. Und ja, ich habe halt ich habe halt schon viel gefragt und viel Nachdruck gemacht und sie hat dann halt schon gesagt, ah ja, ich muss gucken und ja und dann hat sie mich, wir haben jeden Tag Kontakt gehabt. Jeden Tag. Das war gut. Ja, dann hat sie dann auch den Deputation Officer auch dann gleich wieder immer informiert und hat dann auch sich ähm praktisch die ganzen Infos geholt, was eigentlich auch nicht so normal ist. Und dann ähm ja, also ich sie hat auch gesagt, du bist priorisiert worden. Genau. Aber habe ich hat das mir auch erzählt. Ja, genau.
Dann wurde mir so ein Deportation Officer, so ein Abschiebeoffizier zugeteilt. Der kam dann am Montag. Ich bin am Mittwoch war ich an der Grenze. Am Donnerstag bin ich reingekommen in den Knast und am Montag kam dann und hab schon gesagt: "Herr Müller, packen Sie ihre Sachen, Sie sind frei." Dachte, habe ich mich direkt gefreut, ne? Ich bin frei. Ja, packen Sie ihre Sachen. Aber warten Sie noch, wir müssen noch die letzten Formalitäten klären. Ja, aber hat's noch ein bisschen länger gedauert, als ich erwartet habe. Ja, war auf jeden Fall sehr nett der Deputation Officer, ne, von Eis, ne, die an der Grenze, die waren überhaupt un sehr sehr unfreundlich. Das war aber nicht Eis, sondern das war DHS, der Department of Home Security, die mich festgenommen haben. Aber Eis, der Knast war komplett von Eis geführt. Ja, aber die hatten noch so ein Privatunternehmen, also Eis waren quasi die war die Verwaltung und das Privatun die ganzen Wachleute und so waren von so einer Firma, das war PPS, die haben sich um alles gekümmert und ja, da lief hinterher auch einiges schief, werde ich gleich noch zu kommen.
Jeden Tag immer eine gleiche Routine. Man hatte halt nichts gehabt. Keine gab kein Internet, kein Handy, nichts gar keine Klamotten gehabt, nur die Sachen vom Knast. Am Anfang hatte ich ja auch nichts gehabt, von daher habe ich dann mich mit den Leuten unterhalten und die hatten halt Bücher gehabt. Dann habe ich den Guatemala, den Typ aus Guatemala, den Ricardo, der über mir geschlafen hat, gefragt, was hast du denn hier für Bücher? Da habe ich gesagt, okay, hier nehme ich mal das kann ich das ein bisschen lesen. Ja, äh das war Tell no LE. Ja, habe ich da ein bisschen gelesen, aber ich fand das Buch nicht so toll. Aber zweimal die Woche durfte man auch in eine Bücherei. Und ich habe auch tatsächlich ein gutes Buch gefunden von dem Autor Kentfollet die Säulen der Erde, glaub ich, ein sehr bekanntes Buch aus dem Mittelalter und ja, das hat mir dann geholfen, die Zeit ein bisschen totzuschlagen. Außerdem hatten die Tablets gehabt, ja, die konnte man sich immer ausleihen bei dem Officer in der Baracke, ja, und mal fragen wohl die hatten nur 11 Stück gehabt für 90 Leute. die waren so oft verliehen. Man musste halt immer aufpassen, dass man rechtzeitig da war und da hatten die sogar Filme drauf, Musik und ein paar Spiele, aber musste bezahlen 3 Cent pro Minute oder 5 Cent pro Minute für die Spiele und die Filme und Musik 3 Cent pro Minute und man konnte mit dem nach mit dem Tablet auch noch Nachrichten an den Deportation Officer und so schreiben, aber nur intern. Das war internes Internet, ja, also nicht keine Webseiten, kein Browsing und so. Ja, und damit konnte man sich die Zeit schlagen, ne? Da habe ich aber auch 100$ die Woche für ausgegeben, weil man ja sonst nichts zu tun hatte. Plus telefonieren, also von 100$ habe ich die Sandra auch immer angerufen. Das waren 15 Cent pro Minute plus 23% Steuern und mittags wurden die auch immer eingesammelt, die mussen wieder geladen werden. Ja, hat die Morgen gehabt nach dem Frühstück bis zum Mittagessen, dann waren die 2 d Stunden nicht verfügbar. Da wurde auch immer gezählt, man musste in dem in den Betten bleiben und es war mal counting. D haben die gezählt, dass alle da sind, keiner abgehauen ist. Danach konnte man wieder ab 3 Uhr die diese Tablets nehmen. Zwischendurch konnte man halt lesen und sich unterhalten und sonst gab's einfach nichts zu tun. Ja, man konnte Sport machen, die hatten zwar keine Geräte gehabt, aber Liegestützen, Stretching ab und zu. Die haben immer so spät geantwortet auch auf diesem Tablet, ne, an die Verwaltung. Einmal haben die 10 Tage gebraucht, um zu antworten. Ja, das ist ja furchtbar. 10 Tage und du hast hal nichts zu tun in dem an dem Ort.
Ja, die erste Woche war gut, es war interessant. Ja, man hat Entspannung gehabt, keine E-Mails, keinen Stress, ja, aber danach wur einfach langweilig und die Langeweile war auch schlimm. Es war nicht so schlimm wie in dieser Zelle, wo man nichts zu tun hatte, aber es war trotzdem schlimm und die Ungewiss, weil die anderen Leute, die waren war teilweise Monate da, ne? Der Türke war dann 7 Monate da, dann waren die Chinesen in der anderen Zelle, die waren 16 Monate da. Ja, später kam auch ein USPKe, der wurde zu uns rüber geschickt, der war 18 Monate da. Ja, aber die bleiben so lange da 18 Monate, weil die kämpfen für ihr Asyl, die beantragen Asyl. Also es gab keine Touristen wie mich, sondern einfach Leute, die haben in USA gelebt und die wurden dann von Eis einkassiert, weil die damals vor 40 Jahren oder 30 Jahren oder 26 Jahren illegal die Grenze gekommen sind oder einfach geblieben sind auf Touristenvisum, aber dann trotzdem gearbeitet haben, haben trotzdem Steuern bezahlt. Ja, die irgendwie damals war das ein bisschen lockerer, die konnten trotzdem ihre Sozialversicherungsnummer bekommen, Steuern bezahlen, ein Führerschein machen und wirklich sich integrieren, obwohl die illegal rübergekommen sind. Aber jetzt, nachdem die Regierung sich geändert hat, haben die gesagt, nee, die Leute müssen alle raus. Ja, wenn die kein echtes kein echten Aufenthaltstitel haben. Sie schlagen plötzlich zu, oft vermummt oder in Zivil. Beamte der US Einwanderungsbehörde nehmen scheinbar willkürlich Migranten fest, häufig mit Gewalt. Es gab Leute, die hatten sogar ein echten Aufenthalstitel. Der Inder z.B. hat eine Greencard gehabt, ja, und andere, aber die haben irgendwas gemacht wie Fahren ohne Führerschein, ja, oder Schwarzarbeit, ja, und dann wurden die halt auch ne rausgeschickt. Dann wurd gesagt, trotz Visum werden die abgeschoben, ne? Aber alle Insassen waren auf jeden Fall sehr nett. Man konnte sich gut unterhalten mit denen und äh das hat mir auf jeden Fall geholfen, die Zeit gut zu überbrücken. Von daher es ist verrückt, sich vorzustellen, wie Leute da Jahre drin wohnen könnten. Also für mich waren die fün Wochen einfach schon hart.
Und dann hatten wir noch genau, es gab Zahnbürsten, Zahnpasta, Seife und Shampoo und die Zahnbürste ist alles aus Sicherheitsgründ. Das war so eine ganz kleine so eine biegsamme. Das war muss so die Zähne putzen. Das war richtig komisch. Da kann man sich gar nicht vorstellen. Wer weiß, was die mit den großen schon alles gemacht hab. Ja, die waren ja hinterher, die waren sowieso sehr streng mit den Sicherheitsvorschrift. Man durfte ja nichts haben, wie gesagt. Und auch jetzt die die Mikrowellen wurden werden jetzt abgeschafft, weil man hat gehört, dass in irgendein anderen Baracke hat jemand die Mikrowelles Wasser zum Kochen gebracht und auf den Wachmann geschüttet. Alles was gefährlich sein könnte. Auch die Stifte, die hatten Kugelschreiber, das waren so biegsame Kugelschreiber, das war quasi die Miene und so ein ganz biegsames Plastik, dass man bloß nichts gefährliches mit machen konnte. Obwoh Wäsche gekriegt jeden Tag. Genau die Wäsche wollte ich noch sagen. Also alles was sicher war, die Wäsche, man hatte da so ein orangen Beutel gehabt mit Löchern und so ein Reißverschluss und dann konnte man seine Wäsche abends in der Tüte neben den Wachposten abgeben und am nächsten Morgen kam die dann sauber an, aber ich hatte das Problem gehabt, dass manchmal die Wäsche gefehlt hat. Dann fehlte erst ein Hemd, später fehlte dann auch eine Unterhose und eine Socke und das hat ewig gedauert, bis mir die wiedergekommen hat. Ja, habe ich warum beim zweit. Wieo woran liegt das, dass die Sachen plötzlich weg sind? Der meint ihr der Reisverschluss geht bei dem Schluddergang auf, weil die haben den Trockner. Ja, man muss das noch mal extra knoten. Ja, und danach ging das mit dem Knoten. Danach habe ich nichts mehr verloren. Aber beim zweit, beim ersten Mal haben die mir am nächsten Tag was Neues gebracht. Nachdem eine Woche später ich die I noch mal verloren habe, hat das eine ganze Woche gedauert, bis ich neue Unterwäsche hatte. Da war ich die ganze Woche nur mit ein paar Unterwäsche, da habe ich teilweise ohne dachte ich habe keine Unterwäsche, habe ich nur die lange Hose ohne was drunter angezogen, weil die andere war eine Wäsche, ne? Musste man. Ja, das war furchtbar, dass das so lange gedauert hat, ne? Also organisatorische dann hab ich die Botschaft gen die Botschaft gesagt sogar hast du das gesagt? Die haben dann noch mal angerufen, aber hatte nichts gebracht. Ich weiß nicht, Woche hast du doch dann deinen Sack gekriegt. Ja, eine Woche aber erst. Ja, wieso lange? Deshalb viele, das war nicht nur mein Problem anderen Leuten, viele haben uns mit der Hand gewaschen, weil die hatten Angst, dass die Wäsche verloren geht, ne? Oder der ganze Beutel gar nicht ankam. Genau.
Und dann konnte man noch arbeiten im Knast, ja, für ein $ am Tag, ja, vier bis 6 Stunden. Ja, aber freiwillig. Ich habe gesagt, nee, soll wir für 1 arbeiten, aber haben viele gemacht. Mm. Ja, weil die haben vor Langeweile umgekommen, die gehen lieber arbeiten. Also entweder in der Küche beim Kochen helfen, in der Wäscherei Wäsche waschen oder draußen fägen und so. Aber ihr habt auch Spiele gespielt. Genau, wir haben auch Spiele gespielt. So schlimm war es nicht. Ja, wie gesagt, es gab ja Pingpong, der Kicker war leider kaputt. Ja, dann gab es noch Schach, Dame und viel Gewinn. Ja, und zwei Fernseher. Aber die Fernseher waren so leise, dass man da fast nichts gehört hat und da habe ich nie Fernseher geguckt. Wenn habe ich auf Tablet geguckt und bezahlt. Ja, die die kostenlosen Fernseher, die die waren einfach viel zu leise. Die hatten teilweise Untertitel, aber das war auch so mini. War nicht so ein großer Fernseher wie hier. Das war irgendwie 22 Zoll oder 27 Zoll. Die hing dann da oben über der Mikrowelle. Ja, im Hauptsaal auf Englisch draußen über die Telefone waren auf Spanisch. Genau so habe ich dann die Zeit verbracht, jeden Tag angerufen mit dir, fast jeden Tag telefoniert Eltern und die Botschaft und mal gehofft, was das Neues kam. Ja, geheimnisvolle Sandra. Ja, die Sandra. Genau. Habe ich noch was vergessen? Genau. Hat ich noch einen Arzt gehabt, der war auch gut, man. Obwohl oft gab es die Medikamente nicht. Ja, manche Leute die mit wichtigen Teammedikamenten, deshal sind ja auch Leute gestorben, weil die haben die Medikamente nicht bekommen. Da gab's nämich auch den einen Chinesen, der hat sich so aufgeregt, meine Medikamente habe ich heute nicht bekommen und die er die die Krankenschwester verweigert sie mir. Ja, das sind ganz wichtige Medikamente, die brauche ich und der hat die nicht bekommen, obwohl er sich beschwert hat. Das war ein Herzmedikament, das hatte ich gelesen. Hast du gehört beim anderen? Ja, genau. Dann geben die Medikamente nicht über Google, das ging über DakD Google ging das nicht sogar über Google hast du keine Infos gekriegt.
Nun, das Elpal Processing Center steht unter Beschuss, nachdem ein Bericht von Amnesty International Menschenrechtsverletzungen gegen inhaftierte Migranten aufgedeckt hat. Tian Marsw von ABC7 sprach mit der Organisation und ist live aus East El Paso bei uns. Tian, einer der Direktoren von Amnesty International sagt, es sei herzterreißend gewesen zu sehen, wie den Menschen hier in dieser Einrichtung ihre Menschenrechte verletzt wurden. Während der gesamten Tour haben uns die ICE Beamten im Grunde über die tatsächlichen Bedingungen im Inneren belogen. Sie befragten 27 Häftlinge und stellten mehrere Verstöße im Zentrum fest, wie Überfüllung, unhygienische Einrichtungen, unzureichende medizinische Versorgung und abgelaufenes Essen. Wenn man drinnen ist und diesen Menschen direkt gegenüber steht, wird einem wirklich bewusst, dass es sich nicht nur um namenlose, gesichtslose Menschen handelt, über die wir in den Nachrichten hören und die Teil des politischen Spiels um Einwanderung sind, sondern dass es echte Menschen sind, die unter der Hand der US-Regierung leiden. Aber ansonsten, was noch gut war, die haben immer Blutdruck gemessen jedes Mal, wenn man da war und Puls Gewicht, ne? Ich weiß noch, was du vergessen hast, dass du nicht lesen durftest. Acho, genau. Dann war ich, dann hatte ich hier die kleine Broschüre mitgehabt aus der Bibliothek und war so eine ganz fiese Frau bei dem Wartezimmer bei beim Arzt. Ja, anfangs hatte ich meine war ja mämlich kalt. Ja, ich habe Angst mal gefroren. Ja, habe gefahren. Der zweiten Decke haben die mir auch verwerrt. Ja, und dann habe ich auch draußen morgens mal meine Hose in die Socken getan, damit der Wind nicht da reinkommt. Das hilft so ein bisschen bei Dings. Und dann meinte die Frau, die da gearbeitet hat, das wäre verboten. Ja, okay, habe ich rausgetan. Am nächsten Tag hatte ich halt so eine Broschüre gehabt. Ach, Herr Müller, schon wieder. Ja, jetzt reicht's aber. Lesen ist auch verbunden. Haben Sie ihre Haftbroschüre nicht gelesen? Ja, die haben uns nämlich genau habe ich auch vergessen sagen, wo die mich inftiert haben, so eine Broschüre gegeben, wo alles drin stand, die Rechte und Pflichten, aber es waren schon harte Zuständ hat die gesagt, hier wo ich gelesen habe, die Broschüre, ach lesen wä verboten. Ja, wusste ich ja nicht, habe Broschüre nicht gelesen, was ist daran so schlimm? Da hat sie mich mitgenommen zur Verwaltung und mich aufgeschrieben. Dachte erste Verwarnung, nächste Verwarnung gibt's Strafe. Das war nur eine Frau. Die meisten waren relativ nett. Ja, der Angestellten. Wir hatten ja die Hofzeit gehabt, wo man dann Fußball und Basketball und so spielen konnen und Volleyball, aber nur zwei Stunden am Tag und wenn es mal so ein bisschen geregnet hat, den ganzen Tag abgesagt, obwohl es nur vorher eine halbe Stunde gleicht genieselt hat, haben den ganzen Tag abgesagt, wo der Boden dann ein bisschen nass war wegen Sicherheit oder ich weiß es nicht, dann hingt man den ganzen Tag nur in der Baracke rum. Genau, das war auch äh schlim Bewegung. Deshalb es hat mich erinnert an den Zoo, wo die Leute in den Kreis gingen hat ja keine Bewegung gehabt. Viele Leute, die auch kein Sport gemacht, sind einfach im Kreis gegangen wie der Tiger im Zoo. Ja, dann gab's noch ein Friseur, aber es war auch sehr schwer Termin zu bekommen. Deshalb ihr seht die Haare lang, obwohl ich fahre jetzt erst am Montag, der hatte in 3 Minuten ratzfatz. Ja, es wars auch ein Innenasse, wie das gemacht hat. Vorher habe ich keinen Termin bekommen. Ja, weil nur zehn Leute am Tag kriegen Termin. Unsere Baracke war auch nur montags und donnerstags. Ja. Und daag Friseur und ich war hinten drinne, da haben sich direkt Leute angestellt, da hast du keinen mehr bekommen hinter mir habe ich ih ja gesagt ach ist egal. Ja, da kam aber hinterher der Wachmann hier Herr Müller wollen sie ein Friseurtermin, weil hat gesehen, ich habe hier so eine lange lange Haare. Hat er gefragt, ob ich ein Termin Ja, gerne. Ja, die Bücherei auch montags und donnerstags, wie gesagt, die war klein, man konnte ein bisschen lesen, Bücher ausleihen, die hatten sogar Computer gehabt, aber alle offline. Damit kannst du halt Texte schreiben und ausdrucken, wenn du z.B. im Gericht schreiben willst, den Deputation Officer oder so. Ja, und dann gab's auch noch diese Commisserie, wo man sich Sachen bestellen konnte, aber es hat auch ewig gedauert. Ja, man musste jeden Dienstag vor 9 Uhr abends die Bestellung aufgeben über das Tablet und dann kam die danach die Woche Dienstag erst an. Das heißt, wenn man am Mittwoch oder Dienstag nach 9 Uhr die Bestellung aufgibt, dann hat es zwei Wochen gedauert, bis man die Sachen bekommen hat. Ja, da gab's z.B. Kreuzworthorträtsel, ja, so ein Buchstabenrätselheft, aber auch Essen, Nüsse, Sachen, die die im Automaten nicht hatten, verschiedene andere Getränke, also vor allem viel Junkfood.
Generell muss ich sagen, wie gesagt, war es gut. Ich habe mal gesagt, wo die Leute sich beschwert haben, ist Urlaub. Du musst nicht arbeiten, du kriegst Essen, du musst dich nicht um alle Sorgen. Unterkunft kostenlos, Ärzte kostenlos und ich würde sagen, eine Woche ist mal gut. Detox, kein Handy, diese ganze ganze Sachen, diese ganzen Stress Entgiftung, Entgiftung. Ja, es war wirklich die erste Woche war erholsam, sie war gut, kein Stress mehr zu haben, aber danach wurd es halt ein bisschen zu langweilig, zu eintönig, immer dasselbe jeden Tag und das hatten die Leute verrückt gemacht. Vor allem es gab Leute, diese eine Afghan und der Inder, die hatten keine Bücher gelesen, die haben sich nicht beschäftigt, die haben die Wand angestartt, die haben stundenlang die Wand angestartt, dann wirst du verrückt, richtig? Der eine Däumchen drehen kannst du da genau Däumchen drehen. Du sterst die Wand an die war auch schlecht gelaunt. Das waren die Leute die sich nicht so gut verstanden haben. Die Latinos war untereinander gutmer Witze gemacht immer gelacht viel ja sich geärgert die haben sich gut verstanden, aber ja es war halt teilweise auch schwierig und der der Türke war aber auch schlecht gelaunt. Ja, weil er so lange drinne war und den haben sie den falschen Zahn gezogen beim Arzt. Gott genau. Die hat noch ein Zahnarzt gehabt. War ich auch mal da, weil war eh kostenlos gefragt, Zahnst entfernen. Nee, erst nach einem Jahr Zahnston entfernen, aber du Zahnschmerzen hast, kommst du hin. Aber der Türke sagt, die behandeln nicht, die ziehen die ziehen die Zähne direkt.
Jedenfalls dann kam die gute Nachricht nach vier Wochen. Ja, die Botschaft. Ja, vor 10 Minuten kam die freudige Botschaft. Sie kommen nächste Woche frei. Das war natürlich erstmal ein Stein von Herzen. Da konnte ich die letzten Tage auch genießen, weil man sobald man wusste, wo man rauskommt, fällt es viel einfacher, ja, viel leichter, ne? Habe ich die letzten Tage auch gut überstanden und dann kam aber genau am Tag, also gestern vor der Entlassung, bin ich aufgestanden und ich gucke erstmal Frühstück, ne, auf dem spanischen Fernseher, wie was ist da los? Der der Flughafen ist geschlossen. Ja, der Airport ist closed. Wieso das denn? Ja, everywhere in the news. Ja, komm zum anderen Fernseher. Auf Englisch gehe ich da breaking news FCC closest Airspace over El Pasoak hast du ja sogar mitbekommen in Deutschland im Fernseh sogar. Ja. Ach du Scheiße. 10 Tage lang haben die angekündigt. Ach am Tag meiner Abschiebung 10 Tage lang. Ja, dann war auch der aus Mali hat gezeigt, guck hier BBC Nachrichten auf dem Tablet auch noch. Oh Gott, ich kann es ja nicht glauben. Gehen wir erstmal frühstücken. Ja, erstmal frühstücken. Sorgen gemacht. Ich hoffe, es ist, wie kann das denn sein? Ja, ist fliege ich jetzt auch oder können mich nach mit dem Bus nach Houston und von da fliegen vielleicht? Ja und dann bin ich aber zurückgekommen und dann war die freudige Nachricht Airspace Restrictions lifted, aber dachte ich mir schon vielleicht haben die den Flug aber schon stoniert. Ich weiß, ich weiß ja nicht um wie viel Uhr ich fliegen sollte, aber das Nacht. Die haben ja nicht die Uhrzeit gesagt. Ich habe gefragt um wie viel Uhr werde ich denn abgeschoben? Ja, morgens Mittags, nee, geheim. Ja, aber das Datum haben die mir genannt, das ist schon mal ein Vorteil. Kein anderer wusste sein Datum. Die haben die oft einfach nachts abgeholt, vormittags, niemand wusste bescheid und ist dann freigekommen. Hier ist abgeschoben. Nur ich war der einzige genau der Botschaft, der bescheid wusste, wann ich abgeschoben wurde. Nur nicht die Uhrzeit und nicht die Flug. Ich wusste nicht, wann wann ich ankomme.
Die Eisoffiziere haben mich dann komplett zum Flughafen begleitet ins Flugzeug sind mit mir geflogen. Ja, aber ohne Handschellen. Haben gesagt, normalerweise haben die Leute Handschellen. Ja, und dann war ich in Houston und dann haben sie mich in den Flieger gebracht. habt ihr am Anfang des Videos gesehen, ganz alleine als erstes und dann bin ich jetzt eben hier angekommen vorhin in Frankfurt. Ken dich geholt. Genau, der Ken hat mich abgeholt. Richtig. Genau. Ich habe ja ein paar Sachen hier, die muss ich mal gleich gucken aus dem Knast noch, ne? Z.B. hier. Stell mal wieder draußen ist. Ja. Was ist das für eine Rasse? Neino wie? Mastino, Mastino, Mastino Napolitano Mastino Napolitano ganz lieber, ne? Hier meine meine Akte, der Knastfoto von der Grenze. Das ist aber falsch. Ich bin nicht 6 Fuß 5, ich bin 6 Fuß 1 oder 6+2, das ist auch alles falsch. So, war hier z.B. Das Lunchpaket, ne, abgelaufen schon vor einem halben Jahr. Aber gut, ich sag mal besser als nichts mit diesem Fisch, mit dieser komischen Frisur. Ja, auch der Fisch politisch ist auch politisch motiviert. Der will Präsident werden. Finn heißt der Fisch. Ja, ist sie abgelaufen. Öfters abgelaufen. Ja, die hatten dieses getrocknete Fleisch gehabt, das war vor zwei Monaten abgelaufen. Ja, dann war die Milch, die die morgens gebracht haben, auch einmal abgelaufen. Da haben sich die Leute beschwert. Ja, weil ein hatte glaube ich richtig saure Milch gehabt und d haben die allen noch neue Milch gebracht, die nicht abgelaufen war. Und ja, Strafe. Ich weiß es nicht, wie lange ich jetzt nicht in die USA reisen darf. Äh, das steht aus. Das war ja keine normale Abschiebung. Das erfragen wir noch. Das müssen wir ja fragen. Der Deportation Office hat auch gesagt, ich hätte eigentlich gar nicht dort sein dürfen, ne? Die hätte mich an der Grenze zurückweisen sollen. Ja, aber gut, es war halt eine besondere Erfahrung und alles hat seinen Sinn im Leben. Hier die Sandra ist ja auch Moderatorin, ne? Ich weiß nicht, ob ihr sie kennt. Ist nicht so aktiv, ja? Sie hilft ein bisschen auf dem Kanal einzudämmen, ne? Es war auch wichtig, dass ihr nichts schlechtes gegenüber die USA sagt, weil ihr wisst, wer der Chef ist von YouTube, ne? Ja, dass ihr dass der Kanal nicht gefet wird. Von daher seid bitte mild und äh werdet werd nicht so politisch in den Kommentaren, weil wir wir weiß wissen nicht, wer mitliest und wer Zugriff hat auf den Kanal. Ja, muss mal gucken hier die ganzen Gerüchte im Internet, ne? Ich wurde mit einem Messer verletzt, dieser Friedolin. Ja. Der behauptet auch w mein Cousin jetzt stimmt alles gar nicht. Sind so viele Gerüchte glaubt also nicht alles was ihr hört oder liest, ne? So, das war's jetzt erstmal aus den USA. Ja, aber die Reise geht weiter. Ähm bleibt also dabei. Und natürlich habe ich noch total viel vergessen, was da in dem Knast passiert ist. Ja, deshalb guckt auf jeden Fall rein. Es kommt der neue Livestream diese Woche, ne? Da werde ich heute euch alles erzählen im Detail, was ich vergessen habe in dem Video mit den Inmates, die Stories und so, was sie da erlebt haben, was ich da erlebt habe, ne? Es war einfach total verrückt, aber auch sehr, sehr interessant. Von daher schaut mal rein. Ich weiß noch nicht genau, wann ich jetzt den Livestream mache jetzt unter der Woche oder vielleicht am Sonntag. Deshalb las mal ein Abo da, ja, bei ähm mein Reisetagebuch.