Transcription
Die jetzigen Analysen, zusammen mit den ganzen Vorarbeiten, wie die Entdeckung von polyzyklischen Kohlenwasserstoffen und so weiter. Da würde ich sagen, wir nähern uns immer mehr dem Zeitpunkt, wo wir es erleben werden. Und ich hoffe, ich in meiner Lebenszeit auch noch, dass eine Schlagzeile kommt: Beweis für die Existenz von außerirdischem Leben.
Hallo, liebe Leute! Ich begrüße euch zu einem weiteren Video aus meiner Serie "Die Reise zum Ende der Welt". Aber heute reisen wir gar nicht weiter. Wir waren ja das letzte Mal bis zum zentralen schwarzen Loch in unserer Milchstraße, in unserer Galaxis, gekommen und ich wollte jetzt eigentlich näher erläutern, was es mit so einem schwarzen Loch eigentlich auf sich hat. Aber wir machen heute ein Special, und zwar gibt's eine neue Publikation über den Mars von diesem Marsrover der NASA, Perseverance, und er hat neue Daten zu diesen Leopard Spots hier. Also, so werden die genannt: Leopardflecken. Und die wurden aber schon vor einiger Zeit entdeckt, und da hatte ich auch schon mal ein Video drüber gemacht. Das sind also so ungefähr 1 mm große Flecken. Man sieht sie hier noch mal. Das ist die optische Aufnahme. Die haben so einen grünen Rand und in der Mitte ist es ein bisschen heller, und das ist auch so, ja, auf dem Sedimentgestein sind die irgendwie aufgewachsen, oder sie sind da jedenfalls.
Und schon damals, als man die das erste Mal fotografiert hat, also genau dieses Bild hier, da war die Idee: Das ist ein Zeichen für die Existenz früheren, also paar Milliarden Jahre ist das her, als der Mars sozusagen bewohnbar war, früheren Lebens, mikrobiologisches Leben. Habe es natürlich ein bisschen wenig, ja, sagen wir mal, Beweiskraft, wenn man einfach nur so ein Foto hat. Jetzt hat aber die NASA die zusätzlichen Daten, die der Marsrover aufnehmen konnte, und das sind eben Analysen über zwei zusätzliche Geräte, also jenseits der einfachen Fotoaufnahmen, nämlich ja, es ist eine Elementanalyse und über Fluoreszenz eine Analyse, ob es vielleicht organische Moleküle da in diesen Proben hat. Die wurden ausgewertet, und die haben zu einer neuen Publikation in Nature geführt, vor ein oder zwei Wochen, und die hat's dann auch in die Zeitungen geschafft, denn man meint, dass das der bisher stärkste Hinweis auf die Existenz außerirdischen Lebens ist, und das ist schon etwas ziemlich Besonderes. Und heute in diesem Video möchte ich genau diese Publikation bisschen näher besprechen. Es ist hochkompliziert, aber ich habe ein paar Sachen raus extrahiert, die man vielleicht doch auch als Nicht-Physiker, als Nicht-Chemiker und Nicht-Biologe verstehen kann, und darum werde ich mich bemühen, denn es ist eine ziemlich wichtige Sache, ob wir tatsächlich auf anderen Planeten, vielleicht sogar außerhalb unseres Sonnensystems, aber das ist natürlich der Mars hier, ist innerhalb unseres Sonnensystems, ob wir da auch noch mal Leben finden. Das ist eine ganz wichtige Sache.
Warum? Also, warum ist die Existenz außerirdischen Lebens für uns so von Bedeutung? Und das ist jetzt meine Interpretation. Ich denke, wenn das passiert, dass auf dem Mars unabhängig von der Erde, ist natürlich wichtig, dass nicht eine Ansteckung vorliegt, dass das Leben von der Erde irgendwie so rübergekommen ist zum Mars durch so ein Meteoriteneinschlag auf der Erde und dann ist irgendein infizierter Brocken zum Mars rüber geflogen. Nehmen wir mal an, das ist relativ unwahrscheinlich. Aber wenn es unabhängig entstanden ist auf dem Mars, das außerirdische Leben, dann haben wir zwei Planeten, auf denen unabhängig voneinander die Voraussetzung Leben entstanden ist. Ja, wie gesagt, dieses Paper jetzt heute, und das ich besprechen will, ist immer noch kein Beweis für außerirdisches Leben, aber der stärkste Hinweis. Sehen wir mal an, es wäre tatsächlich so, dass auf dem Mars unabhängig von der Erde auch außerirdisches Leben, und sei es nur einfache Mikroben, entstanden sein. Dann bedeutet es den Kollaps des materialistischen Weltbildes, dass unsere unser Denken, unsere Kultur so dermaßen beherrscht. Danach sind wir nämlich einfach nur Automaten, die nach irgendwelchen Naturgesetzen mit so Federchen und Rädchen, die miteinander verbunden sind, und diese Automaten, die spulen da ihr Leben ab, aber ihre Existenz ist eigentlich extrem unwahrscheinlich. Ja, und zwar so unwahrscheinlich nach dem materialistischen Weltbild der Physik und der der heutigen Vorstellung, dass eigentlich noch nicht mal auf der Erde Leben geben dürfte, weil die Wahrscheinlichkeit ist so unwahrscheinlich, dass auch im ganzen bekannten Universum oder zugänglichen Universum eigentlich kein Leben existieren dürfte. Es dürfte jedenfalls auf gar keinen Fall von selbst entstanden sein, und was anderes kann sich der Materialist ja sowieso nicht vorstellen.
Ja, und da habe ich zu diesem Thema, nehmen wir mal an, es gibt tatsächlich außerirdisches Leben. Da hatte ich ja schon mal an, dass ich der da hatte man auch einen Hinweis gefunden, dass auf einem Exoplaneten, der also um eine andere Sonne rotiert, dass es da auch Leben gibt. Da hatte ich mal drei Postulate aufgestellt, und an denen halte ich fest. Ja, und wenn jetzt auf dem Mars tatsächlich außerirdisches Leben bewiesen wird in der Zukunft, dann habe ich ja noch mehr Recht. Ja, nehmen wir an, drei Postulate, also Forderungen. Nehmen wir an, es stimmt, das Universum ist voller Leben. Nehmen wir an, es stimmt, es gibt ein übergeordnetes Evolutionsgesetz. Dann ist also die Evolution auch vorhanden in der unbelebten Natur. Und weiterhin, es gibt einen Erhaltungssatz der Information, der kommt aus dem Erhaltungssatz der Quanteninformation. Ich will das jetzt hier nicht tiefer erläutern. Es geht ja eigentlich um diese NASA-Publikation, aber dann gibt's eine Schlussfolgerung. Danach gibt es ein universelles Informationsfeld. Es gibt also eine immaterielle Komponente unserer Wirklichkeit, die will ich mal Information nennen. Und sie ist ebenfalls eine nichtmaterielle Größe neben der Entropie und der Energie. Und das ist die Information, und sie existiert dann eben auch in der unbelebten Natur. Und man kann daraus, wenn man diese diesen Ansatz, ja, diesen Denkansatz weiter auswalzt, und da bin ich mit zugange, also bin ich dran, kann man sogar eine weitere Schlussfolgerung vielleicht daraus ziehen, nämlich eine Erklärung finden für die Maßschneiderung unseres Universums. Denn das Universum hat sehr viele Parameter. Es könnte auch anders sein, aber die müssen so sein, wie sie sind, damit es überhaupt Leben geben kann. Und das ist eine sehr merkwürdige Angelegenheit. Das ist eigentlich sehr, sehr unwahrscheinlich, dass all diese Größen, die Naturkonstanten, die Naturgesetze, dass die genauso sind, dass es Leben geben kann. Aber möglicherweise kann man hier über diese Schlussfolgerung mit den, die sich ergibt aus diesen drei Postulaten, kann man sogar eine Erklärung finden, ohne einen lieben Gott zu anzunehmen. Ja, also ein göttliches Wesen will ich jetzt, da will ich jetzt nicht drauf hinaus, sondern wir könnten vielleicht in seinem modifizierten, nicht mehr ganz materialistischen Weltbild eine Erklärung für die Maßschneiderung unseres Universums, für die Existenz von Leben finden. Und daran bin ich schon eine ganze Weile zugange, weil das ist eine offene Frage der Physik, ja, der Physik, weil es geht um physikalische Naturgesetze, wieso viele Sachen so sind, dass es Leben geben kann, und das hat was möglicherweise eben mit dieser mit diesem Gedankengebäude hier zu tun, was darauf basiert auf dem ersten Postulat, das Universum ist voller Leben. Es ist nicht bloß die Erde, wo es Leben gibt. Und deswegen ist die Entdeckung eines Planeten außerhalb der Erde, der auch Leben trägt, so unfassbar wichtig. Ja, es gibt eine eine enorme Kette von Schlussfolgerungen, die sich daraus ergibt.
Also, jetzt kommen wir zu dieser NASA-Publikation und zwar geht es um den Jezero-Krater. Da gibt es ein versteinertes altes Flussdelta, das ist so etwas mehr als 3 Milliarden Jahre alt und das befindet sich hier. Hier haben wir ein ganzes Bild, das ist ein Wikipedia-Bild hier, ein ganzes Bild vom Mars. Das heißt also hier, diese 1500 km durchmessende Tiefebene. Also blau bedeutet, das geht runter bis 5000 m unter Normalniveau. Hier ist also tief unten, und da haben wir ganz oben links, nicht sichtbar hier, weil zu klein, kleinen Krater, den Jezero-Krater, und den hat sich vor mehr als 3 Milliarden Jahren ein Fluss ergossen. Ja, also Wasser. Es gab flüssiges Wasser. Es gab eine Atmosphäre, vielleicht nicht sauerstoffhaltig, aber sicher mit ziemlich viel CO2 damals an der Frühzeit des Mars. Ja, und jetzt gehen wir bisschen näher ran. Das ist jetzt hier wieder ein Bild, das ist von der DLR. Das ist also ein Höhenprofil, und hier ist immer noch nicht dieses Delta zu sehen. Es gibt mehrere Deltas, also Flüsse, die sich damals, als es flüssiges Wasser auf dem Mars gab, in diese Tiefebene hier ergossen haben. Ja, die Tiefenprofil geht jetzt nicht mehr ganz so weit runter. Hier tiefblau ist -3100, und dieses gelbe hier ist -1500 gegenüber dem mittleren Niveau des Mars. Und hier ganz links, also hier ungefähr, da wäre unser Jezero-Krater. Der ist aber immer noch, nein, das ist der Jezero-Krater, aber dieses Delta ist immer noch so klein, dass wir es hier nicht sehen können. Aber wir zoomen jetzt noch ein bisschen näher ran hier, und das ist dieses Bild hier. Das ist auch von der DLR. Der Farbcode bedeutet jetzt nicht in lustigen Pflanzenbewuchs mit violetten Sumpfpflanzen und grünen Bäumen oder sowas, sondern der Farbcode bedeutet verschiedene Mineralien und Gestein, und das sind vor allen Dingen Sedimentgesteine. Während weiter links das graue, das ist eher so vulkanisches Gestein. Also hier kann man wirklich schon an der Elementzusammensetzung, die man über verschiedene Methoden ermitteln kann, da kann man sehen, dass es sich hier um alte, uralte Sedimente handelt. Hier gab's dann später noch einen Meteoriteneinschlag, deswegen ist hier so ein Krater drin, aber hier sieht man eben die versteinerten Spuren des ursprünglichen Stroms, der da hineingeht.
Ich lese hier mal den Text vor: "Farben entsprechen unterschiedlichen Mineralien. Eisen, Magnesium, Silikate, Olivine, Carbonate, das sind Kalksteine, also typische Sedimentgesteine, Tonminerale, das sind verwitterte, durch den Kontakt mit Wasser veränderte vulkanische Gesteine, also Tongesteine." Von den beiden letztgenannten Mineralien, Mineralgruppen, weiß man, und das ist jetzt wichtig, dass die Spuren von Leben, also Biosignaturen, also Biomoleküle oder ja, so Reste von Mikroorganismen, also Biosignaturen besonders gut konservieren können. Ja, also da hatte man deswegen auch diesen Landepunkt für diesen Marsrover ausgesucht, weil man dachte, ja, wenn da was die Jahrmilliarden und darum geht es, die Jahrmilliarden überdauert haben, dann eingebettet oder ja, nah der Oberfläche von solchen Gesteinen. So hängt das zusammen. Ja, und zum Alter noch mal. Der Jezero-Krater selbst ist fast 4 Milliarden Jahre alt und entstand durch einen Asteroideneinschlag während des Noachiums. Das ist ein Marszeitalter, ganz früh. Die Sedimente im Krater, die sich zu einem Delta-Komplex formten, also so ein Flussdelta, sind jünger und datieren aus dem Hesperium, vor über 3,2 Milliarden Jahren. Und darüber waren die Forscher ziemlich überrascht, dass sie da also tatsächlich so Spuren von organischen Substanzen gefunden haben, weil sie zu so einem späten Zeitpunkt nicht mehr damit gerechnet haben. Der Mars hat seine Atmosphäre verloren und auch sein Wasser. Es wurde immer kälter, jedenfalls nach dieser Theorie. Und dann sollte es so spät eigentlich nicht mehr zur Entstehung oder auch zur Weiterführung von Leben gekommen sein. Auf der anderen Seite ist es so, je mehr Zeit vergeht seit Entstehung des Sonnensystems vor 4,6 Milliarden Jahren, je mehr Zeit da ist, umso eher kann eben auch Leben entstehen, wenn Wasser vorhanden ist. Also da widersprechen sich zwei so Argumentationsschienen. Je später, umso weiter entwickelt ist das Leben. Da hat man vielleicht eine Chance, wirklich mal ein etwas dickeren Einzeller zu finden oder sowas. Aber das der der Verlust der Atmosphäre und des Wassers des Mars ist dann immer weiter fortgeschritten. Ja, deswegen ist es ein bisschen erstaunlich, dass man in so relativ jungen Gesteinen, sind natürlich uralt, über 3 Milliarden Jahre alt, aber eben doch jung, angesichts der Tatsache, dass die letzten 3 Milliarden Jahre wohl der Mars unbewohnbar war. Jedenfalls hat man da geschaut, man hat also diesen Marsrover geschickt, und der sollte was analysieren, und da gibt es zwei Instrumente, die ganz besonders wichtig sind. Jetzt hat er noch mehr Instrumente, natürlich diese schicke Mastkamera und sowas, damit überhaupt was sehen kann. Ja, aber er hat auch Analyse-Tools, Werkzeuge, mit denen man die Flecken untersuchen kann, und das ist einmal das SHERLOC-Instrument: Scanning Habitable Environments with Raman and Luminescence for Organics and Chemicals. Ein bisschen langer Name. Ja, das Entscheidende ist hier Raman und Lumineszenz. Ja, das sind Technologien, in dem man, sagen wir mal, die optischen Eigenschaften von Substanzen untersuchen kann. Und das muss man natürlich auch ortsaufgelöst tun, denn diese Flecken, um die es geht, die sind ja nur 1 mm im Durchmesser. Ja, die sind also an Bord des Marsrovers Perseverance. Um den geht es die ganze Zeit. Und da wird mit Ultra, mit einem ultravioletten Laser, also einen UV-Laser und entsprechenden Kameras, nach organischen Molekülen und bestimmten Mineralien, die Fluoreszenz zeigen, gesucht. Und ich kann das ein bisschen illustrieren. Wir kennen wir vielleicht aus den unzähligen Fernsehkrimis, dass man mit so einer speziellen UV-Lampe nach Blutspuren suchen kann an Kleidung oder auch auf dem Teppich. Ja, den beleuchtet man den Teppich mit mit Schwarzlicht, also UV-Licht, und dann macht man alles andere Licht aus, und dann sieht man, dass, wenn da Blutspuren sind, dass dann der Teppich da in so einem bläulichen Licht aufleuchtet, weil organische Verbindung, und genau das ist Blut auch, die neigen zur Fluoreszenz. Das heißt, sie absorbieren UV-Licht, was wir nicht sehen können, und geben es aber wieder ab in der Form von sichtbarem Licht. Das nennt man Fluoreszenz oder unter anderen nennt man das auch Fluoreszenz, und das tun nur ganz bestimmte Mineralien, also relativ wenige, und ganz bestimmte organische Verbindungen. Wenn man also was fluoreszierendes findet, also wie auch die Weißmacher im Hemd, wenn man in der Disco in der Schwarzlicht-Lampe steht und so ein frisch gewaschenes weißes Hemd an, dann leuchtet das auch super weiß, eben auch wegen der Fluoreszenz. Ja, das sind also bestimmte Substanzen, die ein Hinweis darauf sind, dass es organische Verbindungen sein könnten. Ja, und das ist noch ein bisschen komplizierter, weil das Fluoreszenzlicht mit dem Raman-Spektrometer auch noch zerlegt wird nach Wellenlänge. Wird also ein Spektrum aufgenommen, sodass man sehr genau sehen kann, was wird denn da für Licht zurückgestreut und kann daran vielleicht Hinweise finden, was es für eine Substanz ist. Es ist also Raman-Spektroskopie und Lumineszenz mit einem UV-Laser. Das ist SHERLOC, das wichtigste Instrument.
Und dann gibt's noch PIXL, Planetary Instrument for X-ray Lithochemistry. Das funktioniert mit Röntgenstrahlung und Röntgen. Okay, das ist sowas wie eine Elementanalyse. Hier steht: "Analysiert die chemische Zusammensetzung von Gestein auf mikroskopischer Ebene." Hat also eine hohe Auflösung, Ortsauflösung mit einem Röntgenspektrometer. Da kann man feststellen, welche welche chemischen Elemente, Kohlenstoff z.B., Sauerstoff, Eisen, Phosphor, welche chemischen Elemente in dieser untersuchten Oberfläche vorhanden sind. Das sind also zwei verschiedene Instrumente, und die wurden jetzt auf diese grünlichen Flecken, die Leopard Spots, losgelassen. Ja, und es gibt erstmal, bevor ich jetzt zur Hauptpublikation komme, ältere Publikationen, um zu illustrieren, dass die NASA-Forscher und Forscherinnen schon bisschen länger an der Sache dran sind. Hier haben wir also ein Paper aus Juli 2023: "Search for Organic Molecules in Mars' Jezero Crater", und da haben sie eben mit Fluoreszenz gesucht nach solchen organischen Molekülen. Also jedenfalls nach Fluoreszenz, das kann dann noch andere Gründe haben, aber vielleicht sind es ja organische Moleküle, und das ist hier so eine Publikation, wo sie das sehr genau untersucht haben. Die ist auch ellenlang, muss man genau angucken, und dann gibt's dicke fette Analysen. Sind aber noch nicht die Leopard Spots, sondern sie haben an anderen Stellen in diesem Delta nach solchen fluoreszierenden Materialien mit dem SHERLOC-Instrument, hier ist es wieder erwähnt im Abstract, haben sie gesucht.
Dann haben wir ein weiteres Paper hier, das ist vom Dezember 2024: "Iron Phosphate in Jezero Crater". Also das ist dieses andere Instrument wahrscheinlich PIXL. Ja, da kann man also Eisen und Phosphor identifizieren, und sie finden, dass das, oder die Forscher Forscherinnen meinen, dass diese beiden chemischen Elemente eben sehr wichtig sind als Bausteine neben dem Kohlenstoff und Sauerstoff, was man noch alles braucht für die Entstehung von Leben. Ja, "Iron Phosphate in Jezero Crater as Evidence for Ancient Habitable Environment on Mars". Also ich meine, es wäre ein bewohnbares, also nicht für uns, sondern für Mikroben ein bewohnbares Habitat, eine Umgebung gewesen, weil es diese chemischen Elemente dort gibt. Das war 2024. Jetzt gehen wir weiter in den November 24. "Evidence for Polycyclic Aromatic Hydrocarbons". Da haben sie also äh polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe. Das sind jetzt noch nicht Bausteine von Lebewesen, aber sie sind organische Verbindungen. So, sagen wir mal, Vorstufen von wirklichen, sagen wir, Molekülen des Lebens, "detected in Sulfates in Jezero Crater by Perseverance Rover". Also wieder derselbe Rover, der da auch diese polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffe gefunden hat. Das ist schon eine dolle Sache. Ich hätte das vor 20 Jahren gar nicht gedacht, dass man so ohne weiteres, also gut, ohne weiteres kann man nicht sagen, aber da fährt also nur ein Rover mal rum, der ziemlich lange gut funktioniert. Ich glaube, der ist schon jahrelang da unterwegs, und der findet dann einfach so mir nichts dir nichts polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe, ja, was ja doch Vorstufen sind zur Entstehung von Leben, und das ist schon eine dolle Sache.
Ja, und dann eben, das war jetzt eben November 2024, und dieses nächste Paper ist wieder ein Nature Paper hier. Das ist die aktuelle Publikation, die also dann diese grünen Flecken, die Leopardflecken analysiert und eben auch von der Presse draußen und anderen Wissenschaftlern als der stärkste Hinweis auf die Existenz außerirdischen Lebens auf dem frühen Mars, also vor mehr als 3 Milliarden Jahren, gewertet wird. Der Titel ist relativ trocken: "Redox-Driven Mineral and Organic Associations in Jezero Crater". Und ja, hier sind die ganzen, das sind nicht alle, gibt noch mehr Autoren, Autorinnen, die hier nicht alle aufgelistet sind. Da muss man da auf das Plus drücken, dann wird man alles erfahren. Sind also sehr, sehr viele Leute beteiligt an diesen Arbeiten, und es sprüht auch weit aus in verschiedene Fachgebiete der Biologie, der Chemie oder auch der Geologie, der Gesteinschemie und der natürlich auch die Alterung von Gesteinen. Weiß gar nicht, wie wie dieses Gebiet heißt, ja, also wie sich Gesteine oder Sedimente so entwickeln. Ist also wirklich hochgradig interdisziplinär. Ja, bevor wir jetzt zu zum Inhalt dieses Papers kommen, das ist jetzt ein bisschen länglich, weil es ist auch eine ganz wichtige Sache. Es ist noch nicht die entscheidende Entdeckung, das wäre der Nobelpreis, ja, sondern noch mal eine Annäherung daran, oh, verflixt, da könnte wirklich Leben gewesen sein. Ja, also das werde ich jetzt gleich nach meiner üblichen äh Werbeunterbrechung in eigener Sache äh dann erläutern. Hier erstmal vielen Dank an unsere Unterstützer. Ich hatte jetzt letzte Woche ein bisschen Ausfall, da war ich ein bisschen in Verzug geraten mit den Videos, weil ich eine Weisheitszahnoperation hatte. Die Backe ist, glaube ich, auch immer noch ein bisschen dick, ne? Aber es wird langsam wieder. Also ohne euch, ohne unsere Unterstützer gäbe den Kanal nicht mehr. Es gibt Leute, die uns unterstützen mit ein paar Euro oder Franken, ja, an eine über PayPal, an eine dieser beiden E-Mail-Adressen hier, stehen sie, oder auf die beiden Konten, Eurokonto, Schweizer Franken-Konto, die wir für den Betrieb des Kanals eingerichtet haben. Ja, und die sind eben bei unserer Schweizer Bank, die an meiner GmbH angeschlossen ist, sind die extra für den Betrieb ausschließlich da von unserem Kanal eingerichtet worden. Ja, das also ein Eurokonto. Hier haben wir den QR-Code vom Eurokonto und hier den QR-Code für unsere Freunde aus der Schweiz in Schweizer Franken.
Aber jetzt geht's mal weiter mit dem Inhalt dieses Nature Nature Papers zur möglichen Entdeckung extraterrestrischen Lebens auf dem Mars. Hier haben wir noch mal, aber diesmal ist es glaube ich von der Wo habe ich denn die Quelle hier? Von BBC. Die haben das hier sehr schön dargestellt. Das ist im Netz. Hier unten ist der Link angegeben. Noch mal dasselbe Bild, was wir gerade hatten. Da haben wir wieder dieses versteinerte Flussdelta, wo sich der Fluss in diesen Jezero-Krater so rein ergossen hat. Hier ist wieder so viel später dann so ein Meteoriteneinschlag gewesen. Ja, und hier wird gezeigt, wo diese diese Steine mit dem grünen Punkt oder genau, es ist glaube ich nur ein Stein, wo dieser Stein gefunden wurde. Und zwar ist das hier der Einfluss über die Kraterwand hier. Das ist die Kraterwand. Der der Bereich, der dann grau wird und dann rot. Das ist die Kraterwand, und da, wo "Rocks found", also Steine gefunden, wo der weiße Punkt ist, an der an der an der Am Ufer von diesem versteinerten Fluss, da haben sie diese Stein, diesen Stein, es ist nur ein Stein, diesen einen Stein mit den grünen Punkten gefunden. Und hier, das ist jetzt ein Teilbild aus dem Originalpapier, also aus dem hier diskutierten Nature Papier. Unten ist der Link angegeben. Hier haben wir jetzt also genau den Weg von diesem Rover. Das ist ja ein bewegliches Gefährt, was da so voll automatisch herumfährt auf dem Mars auf der Oberfläche und mit den ganzen Analyse-Tools immer mal genauer Analysen an bestimmten Punkten macht, aber ansonsten auch munter durch die Gegend fährt und alles mögliche fotografiert. Und der Rover, der kam also von hier unten und ist dann hier an dem oberen Ufer von diesem versteinerten Fluss lang gefahren. Das ist die weiße Linie. Und hier diese ganzen Dünen, die sind für das Gefährt nicht so gut befahrbar. Die hat da haben also die Steuerleute dann, die das Gerät steuern, haben das vermieden. Und dann ist er hier mal hochgefahren an den Steilhang, also an die Wandung des alten Flussbettes. Und das ist die "Walhalla Glades", und hier geht's noch weiter hoch: "Sheva Falls", "Apollo Temple" und "Steamboat Mountain". Das sind Namen von ganz bestimmten Orten, zum Teil einfach Bohrungen oder Probenentnahme-Punkten, die haben diese fantasievollen Namen hier. Und der oberste Punkt hier, da in "Sheyava Falls", da wurde der Stein mit den grünen Punkten gefunden. Also hier oben, oberhalb des Flussbettes. Und dann ist der Rover weiter wieder runtergefahren. Hier hat er da noch mal Proben genommen und dann noch weiter. Da gibt's also hier "Masonic Temple" z.B. Da hat er auch Proben entnommen. Da wurden aber diese Signaturen dieser Biomoleküle oder möglichen Biomoleküle nicht gefunden. Sie wurden nur hier oben gefunden. Da äh war es also offenbar äh erfolgreich. Ja, und hier gibt's dann auch mal eine Rundaufnahme mit der Mastkamera. Ja, da hat also, das ist ein 360°-Schwenk. Ich habe jetzt hier die rechte Seite abgetrennt und hier unten hingeschoben. Also, man sieht hier diese Linie. Das ist dieselbe Linie wie die unten links, ne? Ich habe das also geteilt, die Aufnahme, und wir sehen hier nach unten rein in das Tal, ne? Der ist irgendwo auf halber Höhe in das Flusstal hinein. "Walhalla Glades", "Grab", "Weinkany", und da hinten oben links "Masonic Temple". Das war ja weit unten im Flusstal. Und hier blicken wir in die andere Richtung. Wie gesagt, ist ein 360°-Schwenk nach oben, und oben am Hang, also hier ganz oben, hier oben, da haben wir "Sheva Falls" und "Apollo Temple" und "Steamboat Mountain". Was das alles genau bedeutet, diese Namen, das sind zum Teil einfach Bohrlöcher, das werde ich gleich erklären. Aber da oben, hier oben, da ist der entscheidende Punkt, und hier steht der Rover für diese Rundaufnahme sozusagen auf halber Höhe.
Ja, und hier haben wir jetzt von Wikipedia ein Bild, das hat die NASA auf Wikipedia publiziert und hat er also ein Selfie gemacht. Wie er das gemacht hat, diese diese Maschine, habe ich keine Ahnung. Also der Rover war, man sieht den Arm ja nicht, ne? Der muss ja eigentlich eine Kamera für ein Selfie gehalten haben. Sehe ich aber hier nicht. Ich vermute mal, dass er das irgendwie zusammengesetzt hat aus verschiedenen Bildern. Hier sieht man jedenfalls die Maschine ist optisch durch so ein Fischaugenobjektiv stark verzerrt, und man er steht jetzt hier so rum. So sieht das Ding aus. War ich weiß nicht, wie groß der ist, 2, 3 Meter groß oder sowas. So ein so ein Teil ist das mit diesen lustigen Rädern hier, und das ist der Stein. Dieses Ding hier vor ihm ist der Stein, und ich habe immer das Gefühl, das Ding das steht hier so einfach so rum in der Meinung, ich war es nicht, weil der Stein hat hier Beschädigungen. Ja, der hat das Ding angebohrt, ne? Was ist der Stein des Interesses hier unten? Ja, ich weiß nicht. So, so kommt's mir vor. Steht da so ganz arglos daneben, aber das ist eben die Maschine, und die hatte hier so, ich weiß nicht, ob mehrere Arme, aber jedenfalls ein oder zwei Arme, mit denen sie also solche Bohrungen veranstalten kann, und hier daneben ist ein anderer Stein, der hat gar keine Grünflecke, da hat sie auch hat die Maschine auch eine Bohrung gemacht. Und hier sieht man, es ist also jetzt oben am Hang von diesem versteinerten Flussbett. Und hier habe ich dieselbe Aufnahme mal sehr groß vergrößert. Ja, und hier sieht man schon so ein bisschen, also ich zeig's gleich noch mal mit den grünen Flecken. Die grünen Flecken sind also so ein Bereich zwischen zwei so Rippen. Also ist ein Stein, der solche Rippen hat. Das sind so, ja, Olivine ist das zum Teil. Ein Sedimentgestein hier, was irgendwie so, ja, hat solche, ja, Lagen eigentlich. Und hier sieht man also eine Bohrung und eine Kratzspur. Das sind die beiden Methoden, mit denen die Oberfläche von diesem Gerät da so ein bisschen angekratzt und analysiert wird. Und die grünen Flecken, die müssten hier irgendwo in dem Bereich sein. Aber ich, die Auflösung ist bei der Aufnahme zu schlecht, als dass ich hier diese grünen Flecken entdecken konnte. Ich habe es dann noch ein bisschen weiter vergrößert. Hier ist jetzt der Kratzfleck und die Bohrung, und hier irgendwo müssten die grünen Flecken sein.
Ja, und das ist jetzt eine Aufnahme, die hat das Gerät gemacht, ich glaube, in der Nacht mit Tageslicht, also mit simuliertem Tageslicht, so dass man die wirklichen Farben sieht. Deswegen jetzt ganz andere Farben. Und jetzt kriegen wir mit, was diese ganzen Namen bedeuten, und zwar hier an dem Nachbarfelsen, der also eine ganz andere Struktur hat als der mit den grünen Punkten, die man hier nicht sieht. Ja, also das ist der Stein des Anstoßes, und das ist einfach irgendein Stein, der daneben liegt. Da haben sie hier eine Kratzung gemacht und das auch analysiert, und das ist "Steamboat Mountain". So haben die Forscher Forscherinnen das genannt. Und hier haben wir eben noch eine Kratzung "Apollo Temple", und dann einfach den eigentlichen die eigentliche ja Stelle von großem im Interesse heißt "Shijava Falls" und "Sapphire", also "Sapphire Canyon". Das ist diese Bohrung hier, und von da wurden Proben entnommen und mit diesen beiden Geräten genauer untersucht. Das ist die Idee, und das ist der Inhalt dieses Papers, um das es geht.
Hier noch mal diese berühmte Aufnahme, die eben schon ein bisschen älter ist. Das muss also oberhalb dieser Bohrung sein, zwischen zwei solchen Rippen in diesem flachen Bereich. Und hier sieht man, dass es also unzählige von diesen merkwürdigen Flecken gibt. Die sind so ungefähr 1 mm groß oder kleiner, und die haben vorne außen so ein so ein dunklen Ring, und das sieht aus wie so eine Reaktionsfront, oder Pilze, die wachsen eben auch so, die wachsen nach außen und in der Mitte sterben sie dann schon wieder ab, und nach außen hat man so eine Wachstumszone. Ja, das sagt die Fantasie. Ob das nur wirklich so ist hier in diesem Fall. Also, das ist jedenfalls so ein Leopardenfleck, und dann gibt's zusätzlich noch diese kleinen Punkte hier. Das sieht so aus, als wären das die Frühphasen von diesem Wachstum. Das fängt also als Punkt an, und wenn es dann wächst, stirbt es in der Mitte wieder ab. Wer die Interpretation? Ja, das ist natürlich nur eine Interpretation eines Wesens, was sich ganz gut mit Pilzen auskennt und dann denkt, oh, das ist sowas wie Pilze. Aber es könnte ja auch was ganz anderes sein.
Ja, jetzt gehen wir mal in das Paper rein. Ich habe das dann ins Deutsche übersetzt und lese es mal vor, was sie zu den Leopard Spots, also zu diesen Inseln sagen. "Ein auffälliges Merkmal, das im Zielgebiet Chevaya Falls und der entsprechenden Kernprobe aus Sapphire Canyon, das ist diese Bohrung hier, beobachtet wurde, sind deutlich erkennbare Flecken vom Mars 2020 Science Team. Also die, das wurde ja schon mal publiziert, diese Flecken informell als Leopardflecken bezeichnet, mit kreisförmigen bis gezackten, dunkel gefärbten Rändern und heller gefärbten Kernen." Ja, also genau diese Flecken. Ja, die Flecken haben einen Durchmesser von etwa 200 Mikrometer bis 1 mm, und ihre Kerne sind weniger rot als der umgebende Tonstein. Wie die zuvor beschriebenen autigenen, da muss nachgucken, was das heißt, an Ort und Stelle entstanden. Also sie meinen nicht, dass das drauf gekrümelt wurde, was Sie da sehen, sondern das hat sich in der Oberfläche des tragenden Tongesteins gebildet. Das ist die Idee hier. Also deswegen autigene Knötchen, das sind die kleinen Keimzellen hier, mit denen sie gleichzeitig auftreten, sind die Flecken nicht in Schichten oder Lamellen konzentriert. Zusammen mit ihrer unregelmäßigen Form weist dies darauf hin, dass sie nicht als Körner abgelagert wurden. Also es könnte ja sein, dass sie einfach da drauf, also wie so Sandstreusel, die man da oder Salz, was man von oben drauf streut, also nicht drauf abgelagert wurden. Stattdessen scheinen diese mehrfarbigen Merkmale, also die Flecken, Reaktionsfronten in situ darzustellen. Sind also irgendwie in der Oberfläche des tragenden Gesteins entstanden, gewachsen. Also wie so Säure, die man drauf krümelt, die sich dann so ein bisschen ausbreitet, bis sie dann neutralisiert ist. Sowas könnte es eben auch sein. Das wäre jetzt eine abiotische Erklärung. Also, das haben Sie soweit jetzt in diesem Paper von 2025, ist also vor kurzem erst gewesen, ja, haben Sie das rausgefunden, und dann haben Sie eben ihr SHERLOC-Instrument drauf losgelassen. Das ist SHERLOC. Das sind also vier verschiedene, 1, 2, 3, 4, vier verschiedene Messkurven, Raman-Spektrum mit diesem UV-Laser vermute ich mal, und sie haben geschaut, ob es Fluoreszenz gibt. Und Fluoreszenz bedeutet immer, dass hier in diesem Wellenbereich, das sind Wellenzahlen hier, das verstehen aber nur die Experten, aber dass da ein Peak ist, ne? Also, wenn da ein Peak ist, dann entsteht große Aufregung. Gut, es gibt hier dicht dran zwei Peaks, die tauchen eigentlich immer auf, aber es gibt hier einen Peak, also ein Maximum, das G-Band, was nur bei bestimmten Proben auftaucht, und zwar den Proben, die am nächsten an den grünen Flecken dran waren. Das ist also Apollo Temple und Shejava, Shejava Falls, das sind diese beiden. Dann gibt's das G-Band. Dann gibt es in "Walhalla Glades", das ist so eine andere Messpunkt hier, da gibt's auch noch mal diesen diesen G, das G-Band, also Bänder nennt man Absorptionsbänder z.B. Also sind Frequenzen, wo eine bestimmte Substanz absorbiert oder emittiert. Ja, bei "Walhalla Glades" und "Malgosa Kres", das ist da relativ weit draußen, wo also überhaupt nichts grün gepunktetes mehr ist, da ist es weg. Da ist also höchstens noch, ja, das ist so dicht an der Grenze, dass da was sein könnte, aber vielleicht auch nicht. Ja, und dieses G-Band, das hat die Leute also ziemlich in Aufregung versetzt. Da gibt's also was, was was diese Flecken haben, was fluoresziert. Und ich hatte ja mit dem Beispiel mit dieser Suche nach Blut bei bei Crime Scenes, also bei Tatorten, ja, wenn man da irgendjemand sucht und da da hat's eine Bluttat gegeben, man sucht nach Blut, ja, dann fluoresziert es eben. Und so ist es auch hier. Hier haben wir Fluoreszenz. Man könnte jetzt natürlich die Wellen, das sind 1600 Wellenzahlen ungefähr, das kann man analysieren, was das sein könnte, aber da gibt's sehr viele verschiedene Möglichkeiten von organischen Substanzen, die da in Frage kommen. Auf jeden Fall aber große Aufregung, was wäre also ein starker Hinweis auf organische, eine organische Substanz, die zumindest irgendwie assoziiert
ist mit diesen grünen Flecken. Ja, hier noch mal also ein Text jetzt aus diesem Bereich unseres Papers. Organische Materie wurde im Turmstein Proben, Shiaya FZ, Valhala Glades und Apollo Tempel im Gebiet Bright Angel mit dem Sherlock Instrument ernanntes vorhanden sein eines G-Bandes bei etwa 1600 Wellenzahlen in den Rahmannspektriesen. Also hat dich gerade gezeigt. Das ist der Text hier, die Bildunterschrift zu dieser Abbildung.
Das Geband ist im Apolloempel am intensivsten und im Walhala Glatz, das sind also diese diese Bohrung bzw. das Gebiet daneben hier und Shejaya falls weniger intensiv. Im Gegensatz dazu wurde im Masonic Tempel im Abriebziel also Target ja da wo er da gebohrt hat Malgoser kr kein Geband nachgewiesen. Also wir haben gesehen, da war so ein bisschen Hupsel, aber da meinten sie, das ist jetzt kein Peak.
Die mit mit Supercam am Apollootempel gesammelten Rahmannspektrinierliche Fluoresczensignatur. Fluoresczen die mit organischer Materie übereinstimmt, also Zeichen für organische Materialien Materialien gewertet werden kann, aber nicht eindeutig darauf zurückzuführen ist. In Malgosza ist diese Signatur schwach bis nicht vorhanden. Also sie meinen als Gegenprober also Malgosza Kres, da haben sie jetzt nicht diese grünen Punkte. Da ist dieses GB auch nicht da.
Also, sie haben eine Fluoresczenz, die da auftritt, wo diese Leopard Spots, diese Flecken tatsächlich zu sehen sind. Und das wäre ein Hinweis, wenn wir sagen, gut, Fluoresczen tritt auf, unter anderem, nicht nur, aber unter anderem, wenn wir organische Materie haben, komplexere Moleküle, dass da diese Flecken was mit komplexeren Molekülen zu tun haben. Aber das ist noch kein Beweis, weil wir keine wirkliche chemische Analyse gemacht haben, sondern wir haben nur so einen Peak, der Fluoreszens, den wir auch nicht eindeutig zuordnen können, aber immerhin es ist Fluoresczen und das heißt eigentlich schon, könnte sein, dass es organische Materialien sind hier. Ja.
Und kann man das jetzt werden als einen Hinweis auf biologische Aktivität? Und ich habe hier Teile aus dem aus dem englischen Text hier auf Science erle ich mal übersetzt. Fand ich ganz ganz illustrativ. Die Probe aus dem Sapphire Canyon mit den Leopardflecken ist einzigartig. Also diese Steine mit diesen grünen Flecken liegen da jetzt nicht überall rum, sondern es ist genau dieser eine Stein, den sie gefunden haben. Der ist was Besonderes.
Diese Flecken sind konzentrische Reaktionsfronten, so als hätte sich was so vorgearbeitet. Orte an denen chemische und physikalische Reaktionen stattfinden oder wann denn ist der Vergangenheit die mit den Mineralien Vivianit, das haben sie nachgewiesen, das Eisenphospfhat enthält und Greigit, das aus Eisensulpfit besteht, angereichert sind. Also man konnte e mit den Instrumenten von dem Perseveren konnte man diese beiden Mineralien einigermaßen eindeutig nachweisen. Es sind aber keine organischen Substanzen, sondern Mineralien.
Auf der Erde bildet sich Vivianit häufig in Umgebung mit viel verrottender organischer Substanz, während bestimmte Mikroben, die Sulfat zur Energiegewinnung nutzen, Greigit produzieren können. Also genau diese Kombination aus diesen beiden Mineralien, die man nachweisen konnte, ist auf der Erde ein Hinweis, dass wir verrottenes Material haben, organisches Material und mikroakterielle Aktivität. Ja, aber es könnte natürlich auch was anderes sein.
An diesem speziellen Ort auf dem Mars war dies jedoch etwas unerwartet. Da geht's jetzt um die Zeit. Diese Probe stammte aus einigen der jüngsten Sedimentgesteine, also aus einer Spätphase, als der Mars dann schon vertrocknet war, die die Mission bisher untersucht hat. Eine frühere Erwartung ging davon aus, dass Anzeichen urzeitlichen Lebens aus älteren Maßgesteinsformationen stammen würden. Also nicht erst nach einer Milliarde oder noch mehr Jahren des Alters des Maß, weil er dann eben schon nach den Theorien ziemlich viel Atmosphäre und Wasser verloren hatte.
Das ist das erstaunlich. Also dieses diese Gesteine in diesem Delta, die sind relativ jung, obwohl sie älter als 3 Milliarden Jahre sind. Das ist ja ganz schön alt, aber eben doch relativ jung, also aus einer Spätphase der Zeit, in der Maß überhaupt bewohnbar war aus unserer Sicht. Ja, und jetzt haben sie sich auch was überlegt in den Paper. Das ist jetzt wieder nee, das ist immer noch Science erlehrt, aber in dem Paper wird auch diskutiert, was es für mögliche Erklärungen gibt abiotischen Ursprungs.
Die Mineralassoziation sind ein potenzieller Fingerabdruck für jene Reaktionen, die auftreten können, wenn Mikroben die Reaktion vorantreiben. Aber aber auch abiotische Prozesse wie anderhalend hohe Temperaturen, saure Bedingung und die Bindung durch organische Verbindung könnten Sie erklären. Also bestimmte chemische Umgebungen, die man jetzt nicht vernünftig identifizieren kann, aber auch hohe Temperaturen plus saure Bedingungen, also niedriger pH-Wert können zu solchen Flecken und solchen Mineralienkonzentration führen. S das wäre also eine abiotische Erklärung.
Das Gestein von Shiaya vor zeigt jedoch keine Anzeichen dafür, dass es einer großen Hitze oder Säure ausgesetzt war, die normalerweise für die nichtbiologische Bildung von Gigit und Vivi Anit erforderlich sind. Ja, das ist also ein Gegenargument. Es könnte sein, dass man unter den und den Bedingungen dieselben ja Strukturen und vor allen Dingen diese beiden Mineralien findet, aber nur wenn es heiß ist und wenn es sauer ist. Aber das andere umgebende Gestein, also von diesem großen Stein, der war ja ziemlich groß, den wir da gesehen haben, so ein riesen Viech eben, der zeigte keine Anzeichen von Hitze oder sauren Bedingungen, zumindest soweit man das heute noch sagen kann. Das also die Diskussion, ob diese Flecken abiotischen Ursprungs sind. Aber wie gesagt, es ist kein Beweis. Man muss den Stein hierher bringen auf die Erde und anständig analysieren.
Ja, und hier ist das Summary des Nature Artikles. Das habe ich also ist viel länger, also die Zusammenfassung am Ende des Artikels. Ich habe dann Teile Deutsche ins Deutsche übersetzt. Die Bright Angel Formation weiß Texturen, chemische und mineralische Eigenschaften sowie organische Signaturen auf, die als potentielle Biosignaturen betrachtet werden sollten. Das ist eine Einstufung, die bedeutet, oh Leute, hier haben wir eine Chance, dass wirklich Lebewesen dafür verantwortlich sind, dass wir das heute finden. Und diese Einstufung ist sehr wichtig, um weitere Forschungsprojekte finanzieren zu können. Ja, also potentielle Biosignaturen und das hat bis jetzt noch kein kein Forschungsergebnis erreicht und das ist wohl das Besondere, was die Aufregung erzeugt hat. Also diese Einstufung hier, diese Analysen, die die NASA jetzt geliefert hat, die werden also zu so zu einem hohen Level, also kurz vor der wirklichen Entdeckung von außerirdischem Leben eingestuft.
Diese Einschätzung wird durch den geologischen Kontext der Bright Angel Formation gestützt, der darauf hindeutet, dass sie sedimentären Ursprungs ist und unter bewohnbaren Bedingungen, also Lebensbedingung aus Wasser abgelagert wurde. Es bleiben viele wichtige Fragen hinsichtlich des Ursprungs der Knollen. Das sind diese kleinen winzigen Punkte, aus denen dann vielleicht später die grünen Dinger da entstanden sind. Der Knollen und Reaktionsfronten, das sind die Leopardflecken da, auf die Perseveren stieß. Es bleiben viele wichtige Fragen.
Letztendlich würde die Rückführung von Proben, das ist natürlich sehr teuer, ja, vor Maße Untersuchung auf der Erde einschließlich der aus der Bright Angel Formation gesammelten Sappire Canyon Probe Gelegenheit bieten, die Prozesse zu verstehen, die zu den hier beschriebenen einzigartigen Merkmalen geführt haben. Ja, sie wollen also den Stein nach Hause bringen und da in aller Ruhe analysieren. Na ja, kann natürlich sein, dass wenn man ihn dann zu Hause hat und die richtig aus ein volles Labor drauf loslässt, da kommt raus, oh Gott, das ist einfach doch bloß irgendwas aus Gips und Granit und hat sich nur ein bisschen verfärbt, kommt kein Leben war raus. Aber von hier aus über die Information von diesem Maßrover geschlossen, gedacht, analysiert und nachgedacht sieht es aus ja als wä es tatsächlich ein starker, eine vielversprechende Probe, die man untersuchen sollte, ob es da auf dem Maß außerirdisches Leben, also Maßleben gegeben hat. Und ich hatte ja am Anfang erläutert, wie wichtig das für unser Denken, ja, und vielleicht auch ja unsere ganze unser ganzes Weltbild, wie wichtig das ist. Ja, damit bin ich am Ende.
Ich persönlich würde sagen, äh wir sind eine ganze Ecke weitergekommen mit diesen sehr genauen Analysen. Also, wenn es einfach nur grüne Flecken sind, also das optische Bild, das wäre jetzt bei Ween nicht genug, um jetzt Aufregung zu erzeugen, aber die jetzigen Analysen zusammen mit den ganzen Vorarbeiten, wie die Entdeckung von polyzyklischen Kohlen, Wasserstoffen und so weiter, da würde ich sagen, wir nähern uns immer mehr dem Zeitpunkt, wo wir es erleben werden. Und ich hoffe ich in meiner Lebenszeit auch noch, dass eine Schlagzahne kommt. Beweis für die Existenz von außerirdischem Leben. Ja, wir sind jetzt wieder ein Schritt näher gekommen.
Ja, und es ist teuer. Das sind super teure Sachen. Hier schaffen offensichtlich nur die Amerikaner und ich glaube die Chinesen sind noch dran. Die anderen Völker auf der Erde oder die anderen Kontinente, die können da gar nicht mithalten. Ja, es ist sicher spitzenmäßig, was die Amerikaner hier leisten. Ja, und wenn sie dann außerirdisches Leben tatsächlich nachweisen können, dann ist das eine tolle Sache. Ich persönlich bin davon überzeugt, das Leben überall in der Galaxis, in unserer Galaxis oder auch im ganzen Universum zu finden ist, wenn die Bedingungen nicht zu schlecht sind. Vielen Dank für diesmal und bis zum nächsten Mal.