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3 Mikrofonarme Im Vergleich

DebiTech8:18

Transcription

Heute schauen wir uns mal drei Mikrofonarme an, und ich zeige euch, womit ich angefangen habe. Deswegen bewertet den Part und viel Spaß!

Hi, mein Name ist Peter, und ich bin ja schon seit relativ langer Zeit auf YouTube unterwegs. Früher mit diesem Mikrofon: Dirich, Dirich ist sehr wichtig, TR aufmachen und dergleichen. Ja, wer hätte gedacht, das funktioniert einfach nicht mehr nach 14 Jahren. Das ist aber komisch! Aber man sieht auch, die Ohrmuscheln lösen sich auch auf. Meine, die haben nichts mit dem Mikrofon zu tun, ne? Aber immerhin, okay, dann kann's weg.

Und dann bin ich relativ schnell auf den Großmembraner umgestiegen. Und da ich früher ein bisschen weniger Platz hatte, so ungefähr 1,5 m, habe ich mir dann den Mikrofon Wandhalter gebaut, den man dann zu sich klappen konnte. Darunter direkt das Re NT1 an dem Mikrofon Schwenkarm, den ich mir selber gebaut habe.

Und als ich dann hier in die Wohnung eingezogen bin, brauchte ich dann einen normalen Mikrofonarm. Und da habe ich mir dann den Rode PS1 Rundfunk Gelenkarm gekauft, und der kostet mittlerweile auch noch knapp 80 €. Und so einer ist echt nicht so gut.

Zum einen habt ihr hier mal Abrieb gehabt, weil den ja immer hin- und hergeschwenkt habt. Also, Aufnahme fertig, dann schwenkt man den halt weg, und dann hatte man hier halt Abrieb, der dann immer irgendwo rumlag. Wo ist denn das Ding?

Und wenn er am Tisch befestigt war, war der halt immer sehr präsent in den Videos. Also, der war halt immer so im Bild, je nachdem, wo man sein Mikro festgemacht hatte. Ursprünglich macht man das eigentlich immer so fest, dass das so nach unten zeigt und nach vorne, dann zeigt, dass das dann irgendwie so hängt. Oder man macht das halt oben drauf, dann ähnlich wie das Ding jetzt, dann wäre es halt so. Und dann hat man das Teil hier auch relativ präsent in meinen Videos.

Je nachdem, wo man den positioniert hat, hat man es sogar vor den Monitoren immer gehabt. Also, ich hatte zum Teil immer, gerade auch als der Monitor noch waagerecht stand, dann war quasi der Arm immer vor dem Monitor, und das war halt super nervig. Und ich habe das später sogar so gebaut, dass man diesen Mikrofonarm einfach in den Audioschrank stecken konnte. Dann war es halt ein bisschen weiter noch am Rand und entkoppelt vom Tisch, aber geil war das halt immer noch nicht.

Und dann kam Elgato mit ihrem Low Profile Mikrofonarm. Den gibt's auf deren Webseite für knappen Hunderter, und wenn man ein bisschen im Internet guckt, gibt's den auch schon für 80, 85 €. Also vollkommen in Ordnung, gerade auch, wenn man das im Vergleich zu dem anderen Mikrofon an sich anschaut.

Den könnt ihr auch an verschiedenen Positionen anbringen. Manche haben den auch z.B. hinten an der Tischplatte dran, und dann zwischen den Monitor nach vorne geht natürlich auch. Aber ich habe es jetzt nicht, weil die Monitore sind relativ tief, und dann würde der Mikrofonarm wieder vor den Monitoren sein. Das möchte ich eben nicht.

Deswegen habe ich den zur Seite angebracht. Muss natürlich ein bisschen näher an mir dran sein, weil der ist halt – ich weiß gar nicht, wie lang der ist – aber so ist das vollkommen ausreichend. Und man muss sich ein bisschen umgewöhnen, weil der ist jetzt ein bisschen tiefer, also deswegen auch Low Profile. Und da bin ich am Anfang zwei-, dreimal gegengestoßen, mittlerweile gar nicht mehr. Man weiß jetzt, der ist hier, und man greift dann da drunter zum Schreiben, zum Tippen, und ich komme da eigentlich gar nicht mehr dran. Und wenn man den nicht mehr braucht, kann man den einfach so wegdrehen.

Bevor wir zu der Pro Variante kommen, schauen wir uns noch mal den Wave Mic Arm in der nicht Pro Variante an. Das Coole ist: Er ist halt sehr robust. Ich habe das Mikrofon hier oben dran gemacht, dass das nach oben steht, und hier habe ich noch ein Klinkenkabel für mein Headset.

Die Kabel sind alle in den Armen verstaut. Also, einmal hier oben mit Magnetverschluss, und dann geht es runter in den unteren Armbereich, und dort ist auch noch mal ein Magnetverschluss. Aus dem unteren Arm könnt ihr euch dann aussuchen, entweder oben oder unten raus, und dann geht's bei mir unten raus. Und dann zu den audioeip Sachen.

Kommen wir jetzt zum Wave Mum Pro. Eine Besonderheit: Hier wurde gänzlich auf Kunststoff verzichtet. Hier ist wirklich nur Pappe drin und der Mikrofonarm eben.

Also, von der Länge her ist der untere Teil exakt identisch wie von dem anderen Arm, mit dem einen Unterschied: Das Kabel ist nicht mehr oben verlegt, sondern mittlerweile unten. Der Arm ist minimal länger, so 1 cm, würde ich jetzt sagen.

Die größte Änderung ist allerdings in dem Arm selber, denn ihr habt hier drin jetzt eine Feder, die ihr auch einstellen könnt, und somit habt ihr mehr Flexibilität, je nachdem, wo ihr das Ganze braucht oder haben wollt. Weil ihr seht, der Arm geht selbstständig hoch und bleibt dann auch stehen, wenn das Gewicht dran ist. Das werden wir gleich mal machen. Und vor allen Dingen hier vorne die Klemme ist auch noch mal ein bisschen überarbeitet worden.

Also, bauen wir den jetzt mal komplett um. Und hier kann man sehen: Der neue Halter ist minimal kleiner als der alte Halter. Und wenn man jetzt die mal gegeneinander stellt, passt hier noch ein Finger zwischen. Aber bei dem neuen ist auch noch mal so ein Adapterstück bei, dass man hier noch mal mit der Höhen Stück nach oben kann. Und hier gibt's auch noch Madenschrauben, damit man das direkt auch festziehen kann. Dann verdreht sich das da drin nicht mehr.

Und jetzt muss ich mir nur überlegen, wie ich den jetzt am besten befestige: Ob ich das so ähnlich mache wie vorher auch, so, oder weiter zum Rand gehe und das Ganze so positioniere.

Voll aufgebaut sieht er so aus. Mein Klinkenkabel kommt immer noch oben raus, und beide Kabel sind im unteren Bereich jetzt verstaut. Verstellen tut man das hier bei dem Imbus, und ein passender Imbusschlüssel liegt ja bei. Und ganz wichtig steht auch dabei: Nicht überdrehen!

Und das ist das neue Feature in dem Arm: Die Feder, die hier oben drin sitzt. Und ich denke mal, deswegen sind die Kabel auch nach unten gewandert. Wobei ich muss sagen, das Kabel unten finde ich irgendwie schöner als oben durch. Dadurch wirkt das noch aufgeräumter und schöner. Und vor allen Dingen, die Feder kann man halt nach Mikrofon schwerere einstellen. Wie gerade erwähnt, das ist jetzt nicht das leichteste Mikrofon, aber das funktioniert einwandfrei mit der Verstellung.

Und jetzt fragen sich wahrscheinlich viele: Warum will ich das denn immer verstellen? Aber es kann mal sein, dass ihr im Stuhl nach unten rutscht, oder ihr seid am Stehen vor dem Stehschreibtisch. Okay, passt noch alles, ja, war schon länger nicht mehr oben. Dann kann es mal passieren, dass man das Mikrofon ein bisschen anders ausrichtet, je nachdem, wie und wo ihr euch befindet. Und dann ist das natürlich viel, viel besser, weil bei dem anderen Arm war es wirklich so: Da musste man diese Schraube, die hier saß, ziemlich festdrehen, damit der Arm das Mikrofon gehalten hat. Hat funktioniert, war alles cool, aber zum Verstellen mal eben war das halt nicht so cool.

Und hier, das hatte ich gerade gesehen, hier sind so Magnetkappen drauf mit dem Elgato Zeichen, und den kann man wirklich super einfach jetzt verstellen.

Aber jetzt kommt der Preis: Dieser Arm kostet 200 €. Jetzt kann man natürlich sagen, 200 € für einen Arm, wo man das Mikrofon dran macht, wirkt schon ein bisschen viel. Also, das ist auch viel. Aber ich muss ganz ehrlich sagen, wenn ich die Wahl gehabt hätte zwischen diesem und dem anderen Arm, also den hier, der auch wirklich gut ist, hätte ich den hier genommen. Ich würde aber niemand auf die Idee kommen, diesen 80-€-Arm gegen diesen 200-€-Arm auszutauschen. Da ist mir das Upgrade dann wiederum die 120 € mehr nicht wert. Aber letztendlich muss das natürlich jeder für sich entscheiden. Prinzipiell reicht auch der Arm hier.

Und wäre ich jetzt kein Elgato Partner – wer hätte das gedacht bei diesen Unmengen an Elgato Produkten – dann hätte ich wahrscheinlich auch den einfach behalten und hätte nicht ein Upgrade zu diesen Armen geholt. Aber da ich ja auch mitreden möchte und auch was zu diesen Produkten sagen möchte, fand ich es ganz cool, den jetzt hier einzubauen. Den gibt's übrigens auch in Weiß. Also, wer ein weißes Setup haben möchte, da sieht man den Staub nicht so doll drauf, der kann das Ganze auch in Weiß holen.

Und wer jetzt sagt: „Ja geil, jetzt habe ich Mikrofonarm, aber ich brauche noch ein Mikrofon!“ Das ist übrigens das Schuh SM7B. Und ihr sucht ein Mikrofon, was nicht in dieser Preiskategorie ist, sondern in einer anderen? Da gibt es bei Elgato auch noch die passenden Mikrofone. Das hier ist einmal das Wave DX, und es gibt auch noch die Neoerie, das ist das Wave Neo. Und die haben auch noch andere Mikrofone. Deswegen: Alles Relevante in der Videobeschreibung.

Ja, da wollte ich eigentlich auch noch mal was zu machen, ne? Aber eigentlich nicht zu dem, sondern zu dem Stream Deck Neo. Vielen lieben Dank fürs Dabeisein! Eure Meinung in die Kommentare und tschüss!