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Ich habe Schwarzmarkt Peptide ins Labor geschickt... und DAS habe ich nicht erwartet!

Iron Mike Biohacking36:24

Transcription

Ich habe illegale Peptide von Schwarzmarktherstellern besorgt und sie in ein spezialisiertes Analyselabor geschickt. Black Marketings. Diese Peptide bekommt man nur aus dem Grau oder dem Schwarzmark. Experimentelle Peptide sind für den menschlichen Konsum nicht zugelassen. Der Verkauf für Laborzwecke ist aber legal. Wir haben vier verschiedene Tests gemacht und was dann zurückkam, war interessant und alarmierend zugleich. Ein Hersteller hatte einen Endotoxinwert, der 560 mal höher lag als der Bestwert im Test. Und genau dieser Wert ist der, auf den es bei solchen injizierbaren Substanzen ankommt. Und ach ja, eine Bestellung kam gar nicht erst an. Bezahlt, aber nie geliefert. Dazu aber später mehr.

Bevor wir in die Zahlen gehen, klären wir kurz vorher, worüber wir hier überhaupt reden. Peptide. Peptide sind kurze Ketten aus Aminosäuren, den Bausteinen, aus denen auch Proteine bestehen. Der Unterschied ist die Länge. Ein Peptid ist im Grunde ein sehr kurzes Protein. Unser Körper nutzt solche Moleküle ständig als Signalstoffe. Ein Peptid namens Kisspeptin sorgt z.B. Spiel in der Pubertät dafür, dass wir über Gnrh ausreichend Geschlechtshormone produzieren. Ein weiteres namens Tymosin Beta 4 ist an etlichen Geweberegenerations und Heilungsprozessen beteiligt und hat sogar Auswirkungen auf unsere Haarfolike. Peptide wie Oxytozin oder Tuftsin beeinflussen nachhaltig unsere Gefühle, Ängste und Emotionen und andere wie Mzi spielen eine große Rolle im Energiehaushalt und zwar von all unseren Zellen. Peptide sind also überall in uns aktiv rund um die Uhr.

In den letzten Jahren sind zwei Gruppen von Peptiden besonders interessant geworden. Erstens die GLP1 Klasse, also die Abnehmspritzen wie Semaglutid oder Türzepatit und die nächste Generation Retatrotit, die auch heute hier im Video eine Rolle spielt. Zweitens Peptide, denen eine geweberegenerative Wirkung nachgesagt wird. Vor allem Bpc 157, GHKCU und TB500, also Heilpeptide. Und auch hiervon wird eines davon heute im Fokus sein. Über Peptide wird momentan viel und überall berichtet. Meistens verstehen die Leute diese Medikamentenklasse, aber einfach gar nicht. DC 157. Dazu gibt es überhaupt keine randomisierten Kontrollstudien bei Menschen bisher. Hat angefangen mit BPC und innerhalb von 6 Wochen war es komplett vorbei. Wurde dann damals nie weiter Richtung Mensch verfolgt. Kann auch ein vollkommener Placebo sein. Gleichzeitig hätte der Placebo auch bei den anderen acht Dingen vorher auftreten können, die er versucht hat. Es ist jetzt auch keine Studie, aber ich kann heute wieder aufschlagen. Aussagekräftige Humanstudien fehlen auf völlig. Vor allem vermeintliche Experten treffen Aussagen, die nach einem kurzen Blick in die Datenlage einfach nicht haltbar sind. Peptide insgesamt als gefährlich zu bezeichnen ist mindestens Schwarzmalerei oder einfach Unwissenheit. Wobei ein Risiko gibt es, nämlich den Schwarzmarkt.

Aber warum boomt gerade der Schwarzmarkt für Peptide bei uns in Deutschland oder in der ganzen Dachregion? Und das ganze ist eigentlich logisch. Nennen wir einfach mal drei Gründe. Erstens, die zugelassenen Substanzen sind teuer und an eine Indikation gebunden. Z.B. Osemp zugelassen, aber du kommst nicht so einfach an ein USEMP vom Arzt für deine Optimierung. Zweitens, Substanzen wie Retatrotit sind noch gar nicht zugelassend. Legal kann man sie also überhaupt nicht bekommen, zumindest nicht als zugelassenes Medikament. Man muss also auf den Schwarzmarkt. Und drittens, die Anbieter verkaufen ihre Ware oft aus dem Ausland, sehr günstig und als nicht für den menschlichen Gebrauch. Das ist eine Gesetzeslücke, die in manchen Ländern funktioniert, aber dadurch auch jede Qualitätskontrolle umgeht. Und genau da beginnt das eigentliche Problem. Schwarzmarktpeptide sind nicht reguliert. Trotzdem werden sie weltweit seit nun mehr 10 Jahren immer mehr eingenommen. Auch in unserem Coaching arbeiten wir mit Klienten, die sich diese Peptide besorgen. Wir beraten und betreuen und wir testen tatsächlich auch hier und da mal, denn wir sehen der Realität ins Auge. Peptide sind potenziell Gesundheitstools. Menschen nehmen sie und sollte ein Peptid sogar eine recht plausible Datenlage haben, könnte es denjenigen wahrscheinlich massive gesundheitliche Vorteile bringen, sofern die Ware sauber ist.

Mittlerweile gibt es übrigens sogar noch einen Trend, den ich noch nicht ganz einschätzen kann, den ich aber grundsätzlich für etwas risikobehafteter empfinde. Momentan bestellen sich nämlich viele die Peptide direkt vom Hersteller, also aus China. Und ja, so ziemlich alle Peptidrohstoffe kommen aus China. auch die der zugelassenen Medikamente. Daher framen viele der sogenannten China Supplier sich als eigentliche Partner von Eli Lilli, Johnson und Johnson oder Novo Nordisk und so weiter. Die Preise sind dabei geradezu lächerlich niedrig und das trotzdem offensichtlich aufwendigeren Versand. Hierbei ist noch zu erwähnen, dass die erste Bestellung bei einem dieser Supplier nie angekommen ist. Sie war bezahlt, aber es kam nie Ware an und auf Nachfrage hat sich keiner zurückgemeldet. Daher haben wir dann einen anderen China Supplier ausprobiert und die Ware kam dann an und die haben wir auch getestet. Das ist bei den europäischen Herstellern so nicht passiert, das kann man gleich sagen. Hier kommt der Rohstoff in der Regel aber auch aus China. Jedoch wird das Ganze dann in Europa, in Polen z.B. oder generell auch in Osteuropa weiter verarbeitet und von dort ausgeliefert. Daher ist das Argument der Sparfüchse an sich verständlich. Wenn sowieso alles aus China kommt, warum nicht einfach dort bestellen? Jedoch muss ich hierzu sagen, dass ich gerade bei solchen Fällen recht oft höre, dass die Ware nicht ankommt. Und wie es bei solch einem Preis um die Reinheit steht, das erfahren wir ja im Verlauf des Videos.

Ich sehe es also nicht nur als meine Aufgabe so viel wie möglich über Peptide an sich zu wissen, sondern eben auch alles, was na ja Reinheitskriterien angeht und die bestmöglichen Testverfahren dafür. Damit beschäftige ich mich schon länger. Und in dieser Zeit habe ich die zuverlässigsten Tests gefunden und zu einem System aneinander gereicht. Und dabei ist mir eine Sache aufgefallen. Keiner der Hersteller hat aussagekräftige Tests auf seiner Homepage. So ziemlich jeder Test, den ihr seht, ist nichts wert. Und ich erkläre euch jetzt, warum. Also, fast jeder seriös wirkende Anbieter wirbt mit einem Laborzertifikat und fast immer ist das ein sogenannter HPLC Test. HPLC steht für hochleistungsflüssig Chromatografie. Ein Verfahren, das die Substanz auftrennt, durch eine Säule presst und durch sogenannte Peaks, also Spitzen in einem Chromatogramm, zeigt, wie rein die Substanz wirklich ist und wie viel Wirkstoff da drin steckt. Und das klingt erstmal gut. Und HPLC ist auch ein legitimer und wichtiger Test. Das Problem ist nicht der Test, sondern das Problem ist, wenn dieser Test alleine als einziger Test präsentiert wird, denn so ein HPLC Test hat ein paar Schwächen. Und zwar sind das ziemlich nützliche Schwächen, wenn man einfach nur einen guten Test zeigen möchte. Ein HPLC-Test läuft per UV-Detektion und beantwortet, wie viel UV sichtbare Zielsubstanz ist relativ zu anderen UV sichtbaren Peaks, also Spitzen im Diagramm, sichtbar oder da. Der Test beantwortet nicht, wie viel UV inaktiver Füllstoff enthalten ist und auch nicht, ob das Molekül wirklich das Richtige ist und schon gar nicht, ob Endotoxine oder Schwermetalle vorliegen. Deshalb ist HPLC als alleiniger Test kein Sicherheitsnachweis, sondern nur ein ganz kleiner Baustein davon. Ein Anbieter kann dir also einen perfekten HPLC Report präsentieren mit 99,9% Reinheit und trotzdem ein Produkt verkaufen, das mit bakteriellen Giftstoffen belastet ist oder es könnte sogar ein komplett anderes Produkt sein oder eben mehr Füllstoff, also gestreckt. Der Report ist nicht gefälscht, er ist nur unvollständig. Und genau diese Unvollständigkeit wird als Vollständigkeit verkauft. Und deshalb habe ich nicht einen Test machen lassen, sondern immer vier. Und diese vier Tests möchte ich euch jetzt kurz vereinzelt vorstellen, damit ihr versteht, wie das Ganze funktioniert.

Zuerst, den haben wir schon kennengelernt, der HPLC Test. Dieser misst zwei Dinge. Erstens, die Reinheit in Prozent. Wie viel Prozent der Substanz ist tatsächlich da drin? Zweitens, den tatsächlichen Wirkstoffgehalt in Milligramm. Was bedeutet jetzt aber ein schlechtes HPLC- Ergebnis für die Risikoeinstufung? Das bedeutet zu wenig Wirkstoff und das heißt Unterdosierung. Man spritzt sich weniger vom eigentlichen Wirkstoff. Der Rest ist, na ja, offen. Zu viel wiederum, das ist auch möglich, heißt schlicht und einfach overfill. Im Endeffekt ist es einfach zu viel Wirkstoff oder mehr als angegeben. Ich weiß, was ihr jetzt denkt. Das ist ein klarer Vorteil, oder? Und je nach Wirkstoff würde ich da sogar fast zustimmen. Wenn es um einen Wirkstoff geht, der quasi keinerlei Toxizitätsnachweise oder eine litale Dosis hat, könnte man sich tatsächlich eher darüber freuen. Das wäre z.B. bei BPC 157 der Fall. Wer das Video dazu noch nicht gesehen hat, einfach hier auf dem Kanal bei den letzten Videos schauen und bisher gab es in keiner der vielen BPC 157 Studien irgendeinen Nachweis für eine Toxizität oder eine letale Dosis, selbst bei sehr hohen Dosierungen. Und das teilt sogar an Menschen. Und ja, auch wenn die Versuche an Menschen tatsächlich nicht das beste Studiendesign waren, das muss man dazu noch mal sagen. Bevor man sich aber freut, sollte hierzu vielleicht noch mal angemerkt werden, dass wenn du dieses Mal zu viel in der Weil hast, es ja vielleicht auch nicht unmöglich ist, dass es beim nächsten Mal genau andersrum ist. Es könnte also auch einfach heißen, dass der Hersteller generell einfach nicht so genau bei der Kontrolle des Abfüllens ist. Und das wiederum ist eigentlich ein schlechtes Qualitätsmerkmal. Aber nicht nur das, es gibt eben auch Wirkstoffe, bei denen eine ungewollt hohe Dosis Probleme verursachen kann. Retatrotit wäre so ein Beispiel. Was wir in den hohen Dosisgruppen der klinischen Studien sehen, bestätigt sich aus der Coachingerfahrung. Empfindliche Individuen reagieren mit starken gastrointestinalen Nebenwirkungen, also hauptsächlich Durchfall. Aber was noch schwieriger wäre, teils steigt die Herzfrequenz durch den Glukagonrezeptor an. Meistens ist das nicht wirklich viel und eigentlich eher nicht erwähnenswert, aber in seltenen Fällen steigt sie schon bei niedrigen Dosierungen recht deutlich und das wäre ein Problem. Overfill ist also je nach Peptid komplett unterschiedlich zu sehen und an sich sollte es im besten Fall einfach genormt sein. Das zeigt einfach mehr Seriosität beim ganzen Herstellungsprozess. Eine niedrige Reinheit würde hier bedeuten, dass ein Teil der Substanz aus Nebenprodukten, Füllstoffen oder verkürzten Aminosurinketten besteht. Na ja, eigentlich wissen wir das nicht, denn wie schon gesagt gibt der HPLC Test darüber keine Auskunft. Auch wenn sich das Peptid schon durch Aminosäurendegradation abgebaut und damit zu einem quasi anderen Peptid oder sehr ähnlichen Peptid entwickelt hat, sieht der HPLC Test das in der Regel nicht, weil das Abbauprodukt dem Original immer noch zu sehr ähnelt. Wie hoch das Risiko dann ist, kann dieser Test also nicht wirklich sagen. Dafür brauchen wir den nächsten.

Der nächste ist LCMS. LCMS steht für flüssig Chromatografie und Massenspektrometrie. Vereinfacht das Gerät wiegt das Molekül. Jedes Molekül hat eine charakteristische Masse, einen Fingerabdruck. So lässt sich prüfen, ob wirklich das drin ist, was drauf steht. Bei den Retatrotitproben haben wir einen besonders strengen Test gemacht, nämlich einen sogenannten Blind Test. Das Labor bekam die Probe ohne Angabe und musste selbst herausfinden, ob es sich um Semaglutid, Türzepatit oder Retatrotit handelt. Das sind nämlich sehr ähnliche Moleküle und alle Proben wurden korrekt als Retatrutit erkannt. Das ist schon mal positiv. Was hier ein schlechter Ausgang bedeutet, wenn hier das falsche Molekül auftaucht, injiziert man eine völlig andere Substanz als gedacht, im schlimmsten Fall sogar eine unbekannte. Das ist das Identitätsrisiko. Dieser Test sollte immer die direkte Kontrolle oder der Zusatz zum HPLC Test sein, denn hier kann man z.B. Wir sehen, ob das Peptid schon so weit abgebaut ist, dass es eigentlich gar nicht mehr unser Zielmolekül darstellt. Das Risiko, sich ein Molekül zu injizieren, das im schlimmsten Fall sogar in Wirkung und Fähigkeit komplett anders funktioniert, klingt erstmal fatal. Und obwohl man das nicht wirklich beobachtet, finde ich, diese Vorstellung sollte durchaus mal festgehalten werden. Die Identifikation ist also ein sehr wichtiger Test und auch umgekehrt ergibt dieser Test natürlich erst mit einer HPLC Messung zusammen ein aussagekräftiges Bild. Wir identifizieren den Wirkstoff in der Weil und prüfen dann wie rein und wie viel von dem identifizierten Wirkstoff wirklich darin steckt. Und das ist ein solides Fundament, aber eben auch nicht mehr als das. Denn wer sagt denn, dass der Wirkstoff nicht sogar kontaminiert ist?

Und jetzt kommt der wichtigste Test bei allem, was injiziert wird. Endotoxine. Das sind Bruchstücke der äußeren Zellwand bestimmter Bakterien. Konkret sogenannte Lipopolysacharide. Sie entstehen, wenn während der Herstellung Bakterien vorhanden sind und sie haben zwei ziemlich fiese Eigenschaften. Sie sind erstens hitzestabil. Sie überstehen also Sterilisation und sie lassen sich nicht einfach herausfildern. Lipopolisachari, kurz LPS, sind also das direkte Ergebnis von unhygienischer Fertigung und Zeugen von fehlender Sorgfalt. Da denkt man wirklich gleich an dieses typische in der Badewanne fertigen, oder? Was bedeutet ein schlechter Ausgang im Fall LPS? Endotoxine lösen im Körper Fieber, Schüttelfrost und Kreislaufreaktionen aus. Im Extremfall sogar eine septische Reaktion, eventuell eine Blutvergiftung. Solche Vorfälle sind weltweit kaum dokumentiert. Das Risiko einer derart hohen Kontamination scheint also anekdotisch gering. Trotzdem ist jegliche immunologische Disregulation oder Reaktion erstmal ein Gesundheitsrisiko für uns und unser gesundes Immunsystem. Wer nach dem Injizieren von Peptiden, Schüttelfrost, Fieber, Schweißausbrüche oder ähnliches hat, spürt in der Regel nicht, wie man das gerne so sagt, dass das Peptid gerade seine Wirkung entfaltet, sondern meistens ist es genau das. Lipopolyscharides LPS. Bei diesem Test entscheidet sich das eigentliche Sicherheitsprofil. Ich erkläre gleich im Detail, wie das im Körper dann auch genau abläuft.

Die vierte Stufe prüft die vier toxischen elementaren Verunreinigungen. Schwermetalle, Asen, Catnium, Blei und Quecksilber. Diese können aus Rohstoffen oder Produktionsanlagen ins Endprodukt gelangen. Und wo liegt bei Schwermetallen das Risiko? Schwermetalle reichern sich im Körper an und sind direkt toxisch. Es drohen Nerven, Nieren und Organschäden bei chronischer Belastung. Sie sind, wenn wirklich signifikant nachweisbar, in derselben schweren Klasse anzusehen wie die Endotoxine. Schwermetallbelastung ist in der heutigen Gesellschaft generell ein nicht unerheblicher Faktor geworden. Die langfristigen gesundheitlichen Folgen sind gut dokumentiert und hiermit sollte man definitiv auch nicht spaßen.

Jetzt aber zu den Zahlen. Ich habe zwei Peptide von jedem Hersteller testen lassen, nämlich Retatrotid und BPC17. Warum die zwei? Ganz einfach, weil die beiden die absoluten Topseller im Peptidosmos sind. Jeder der mit Peptiden in Berührung kommt, tut es entweder durch das Heilpeptid BPC 157 und das meistens durch eine Verletzung oder chronische Entzündung, seltener mal wegen gastrointestinalen Problemen oder Colittis ulzerosa und BPC17 ist seit Jahren das Lieblingspeptid der Celebrities. Unzählige Stars haben schon offen zugegeben, es für Regenerations- und Heilungszwecke zu nutzen. Daher ist dieses 15 Aminosurenpeptid definitiv ein Aushängeschild für jeden Shop. Als zweites Retatrotit und hier haben wir einen weiteren Türöffner in die Welt der Peptide. Retatrotit ist die neueste Generation der Abnehmspritzen. Reta befindet sich aktuell in Phase 3 der klinischen Studien und steht damit kurz vor der Zulassung. Das kann man tatsächlich so sagen, da die bisher veröffentlichten Phase 3 Ergebnisse weiterhin zuverlässig beeindruckend waren. Der Reiz anret Reta ist schnell erklärt. Im Gegensatz zu den Vorgängern schafft es Retatrotit durch das zusätzliche Agonieren des Gluagonrezeptors neben der Appetitreduktion auch noch signifikant mehr Kalorien zu verbrennen und das ohne Sport. Daher schafft es Reta in den Studien auf eine knappe 30% Gewichtsabnahme in etwas mehr als einem Jahr und das bei Probanden, die auch in den Studien keinen Sport machen durften. Nebenbei scheint es über die Metabolisierung von Leberfetten auch die Möglichkeit der Remission einer krankhaften Fettleber zu ermöglichen. Das ist bisher einzigartig und wurde in den Phase 2 Studien eindrucksvoll gezeigt. Zusätzlich attraktiv. Seine Vorgänger Osemp und Monjaro sind zwar schon zugelassen und auch Offlabel sogar für Adipositas verfügbar, aber sie brauchen eine deutliche Indikation, also wirkliches Übergewicht und sie sind verdammt teuer. Reta gibt es deutlich günstiger auf dem Schwarzmarkt und das Reta wohl deutlich effektiver zu sein scheint, hat sich mit dem Schwarzmarktpreis zu einer regelrechten Epidemie entwickelt. Eli Lill hat sogar auf diese Entwicklung reagiert. Sie haben über 6000 Patente für Räter gekauft, um hierbei einen deutlichen rechtlichen Hebel zu haben. Gerade was Compounding angeht. Also wenn z.B. Apotheken, dies in der gesetzlichen Grauzone auf Anordnung von Ärzten herstellen, quasi jeder scheint momentan Räter zu nutzen. TikTok und Instagram sind voll davon. Wenn ihr mehr darüber wissen wollt, schaut gerne einfach meine Videos auf diesem Kanal dazu.

Jetzt kommen wir aber endlich zu den Testergebnissen und wir starten mit dem Retatrotid Ranking. Platz 1: Avellon Peptides. Das beste Gesamtbild Endotoxine unter der Nachweisgrenze. Gehalt ist fast exakt. Alles ist sauber. Die Bedeutung, das Produkt ist tatsächlich sauber, zumindest nach dem, was wir sehen können. Platz 2: Primal Peptides. Analytisch sogar das genauste. Höchste Reinheit, präziser Gehalt und ein sicherer Endotoxinwert. Keine Schwermetalle. Die Bedeutung hier scheinbar wird auch hier recht sauber gearbeitet, zumindest bei dieser Probe und bei dieser Charge. Platz 3, ein China Supplier. Interessanter Fall, hier haben wir tatsächlich ein moderat erhöhtes Endotoxin. Das sollte man durch mehrere Proben beobachten, denn das könnte ja auch Schwankungen bedeuten. Heißt also, es könnte normalerweise auch höher sein. Es ist immer ein schlechtes Zeichen, wenn so ein Wert überhaupt über dem Minimum liegt und das sollte man immer bedenken. Zusätzlich ein leichter Overfill, also etwas zu viel drin. Gerade bei Reta vielleicht nicht so ideal, aber Identität und Schwermetalle waren einwandfrei. Bedeutung hier immer noch ein solides Mittelfeld, aber durchaus schon ein Ausreißer. Platz 4: Beyond Peptides. Sehr sicher bei den Giftstoffen, aber deutlicher Underfil. Wir haben hier 21,5% weniger Wirkstoff als angegeben. Bedeutung würde ich also sagen, es ist sicher, aber man bekommt deutlich weniger als drauf steht. Und Platz 5 Biolab. Das Schlusslicht. Höchstes Endotoxin im ganzen Retatrotidfeld und auch noch der höchste Overfill. Hier sind 50% mehr drin als deklariert. Und ja, man könnte sich jetzt wieder freuen, aber die Bedeutung hier gerade bei Retatrotit ist ein doppelt erhöhtes Risiko. Du hast nämlich generell mehr Nebenwirkungspotenzial durch mehr Räeter und die Mehrmenge bringt dir in dem Fall ja auch noch mehr von den mehr enthaltenen Endotoxin, also eine potenzielle Gefahr für dein Immunsystem.

Und jetzt kommen wir erstmal direkt noch zum Bpc 157 Ranking. Platz 1 ist bei Beyond Peptides. Niedrigstes Endotoxin, höchste Reinheit, also scheinbar ein solides Produkt, keine Vergiftungen. Platz 2 Driada, praktisch gleich auf beim Endotoxin und der genauste Gehalt im gesamten Tests. Bedeutung auch hier, zumindest bei diesem Produkt, bei dieser Flasche von dieser Charge, alles okay. Platz 3: Europapeptide. Ebenfalls sehr niedrige Giftstoffe und eine sehr hohe Reinheit. Also immer noch sehr gut, trotz Platz 3. Hier sind alle sehr stark bis jetzt. Platz 4: Avellon. Endotoxine sicher, Identität und Schwermetalle sauber. Hier ist der einzige Ausreißer im ganzen Feld bisher einfach nur der Overfill. Das heißt, BPC17 ist ein bisschen mehr vertreten, als es sein sollte. Wie wir schon besprochen haben, ist das gerade im Fall von BPC 157 überhaupt kein Sicherheitsproblem, vielleicht sogar ein kleiner Bonus, aber da das bisher der einzige Ausreier in einem sonst, man muss es fast sagen, markelosen Feld ist, landet das seit hinten. Und außerdem ist hier tatsächlich eine etwas niedrigere Reinheit zu sehen und deswegen landet es eben ein klein bisschen weiter hinten in einem sonst sehr starken Feld. Und Platz 5 ist hier tatsächlich der China Supplier. Die Endotoxine sind noch sicher, aber wir haben hier deutlich niedrigere Reinheit und deswegen sagen wir mal solides Mittelfeld trotz fast letztem Platz. Aber Platz 6, also der letzte ist Biolab und hier schon wieder. Und hier ist der Wert, den ich am Anfang im Video angekündigt habe. Das BPC 157 von Biolab hatte einen Endotoxinwert von 619 Einheiten pro Fläschen. Die besten Anbieter lagen bei 1,1. Das ist das 560fache dieses Werts. Und weil bei Biolab bei beiden Peptiden, bei Retatrotit und BPC, die mit Abstand höchsten Werte waren, ist das muss man zumindest in dieser Testrunde sagen, irgendwie auch nichts, was nach einem Zufall aussieht. Es ist eher auf ein systematisches Problem in der Fertigung dieses Anbieters zurückzuführen. Und ja, viele wissen ja, dass ich selbst lange Zeit dazu stand, Biolab Produkte genutzt zu haben. Und genau aus dem Grund sollte man meinen, dass ich diese Tests am liebsten nicht veröffentlicht hätte oder halt nicht veröffentlichen würde. Aber um im Endeffekt meiner Glaubwürdigkeit nicht zu schaden, dachte ich mir, ich mache das, weil Test ist Test und ich stehe dazu. Wir haben Biolab auch in der Vergangenheit mal getestet und da sah alles eigentlich deutlich besser aus. Nichtsdestotrotz, das solltet ihr bitte generell nicht vergessen. Keiner dieser Hersteller ist über diese Produkte, die wir hier getestet haben, hinaus sicher. Das heißt, die Qualität gilt nur für dieses Produkt, dieses Fläschchen aus dieser Charge. Und genau das solltet ihr immer wieder bedenken. Es ist einfach sehr schwierig, wenn der Markt unreguliert ist, eine Reinheit oder eine Sicherheit zu garantieren. Viele wollen das immer hören, aber das einzige, was wir hier haben, ist eine Momentaufnahme, ein Abbild. Und leider muss man dazu sagen, Biolab kommt hierbei überhaupt nicht gut weg.

Zusätzlich vielleicht noch eine Information. Im Identifikationstest stand, dass bei jeder Probe jedes Peptids von jedem Hersteller bereits Abbauprodukte identifiziert wurden. Ich habe an das Labor Janoschik eine Frage zur Spezifizierung der Angaben gegeben, um zu wissen, wie viel denn schon abgebaut wurde und ob sich das Ganze schon eventuell zu einem anderen Peptid entwickelt. Also zumindest der Grad des Abbaus war für mich interessant und auch die Füllstoffe wurden hier ganz klar genannt. Das Ganze kann uns aber schon mal aufzeigen, dass wohl alle Schwarzmarkthersteller leichte oder stärkere Probleme mit der Stabilisation, Einheit und Kontamination der Peptide haben. Und das geht im schlimmsten Fall zu unseren Last. auch wenn einige der Hersteller hier sogar recht gut abgeschnitten haben, wahrscheinlich besser als die meisten Skeptiker es gerne hätten. Aber lasst mich doch hierzu zum besseren Verständnis noch mal ein paar Dinge etwas genauer erklären und das, weil sie oft falsch verstanden werden.

Zuerst, was bedeuten die Endotoxinwerte? Also, wie sind diese Zahlen an sich zu lesen oder zu verstehen? Die offizielle Sicherheitsgrenze für Endotoxine bei Injektionen lautet 5 EU pro Kilogramm, Körpergewicht pro Stunde. EU heißt hier Endotoxin Units, die Maßeinheit für die Endotoxinmenge. Das pro Kilogramm heißt, ein schwerer Mensch verträgt mehr als ein leichter. Und weil die Dosis sich ja im Blutvolumen verteilt, ist das pro Stunde noch wichtig. Das heißt, diese Menge ist in einem bestimmten Zeitfenster im Blut. Und genau das wollen wir messen. Für einen 70 kg schweren Menschen ergibt das eine Obergrenze von 350 EU pro Stunde. Zur Einordnung, ein sauberes BPC Fläschen liefert pro Injektion ungefähr 0,03 EU und das Biolab Fläschchen liefert bei gleicher Dosis ca. schon 15. Beides liegt rechnerisch noch unter 350, aber erstens, ich habe mit einer wirklich sehr niedrigen Dosis gerechnet. Wer BPC 157 für akute Fälle einsetzt, injiziert nicht selten fast die ganze Flasche. Und ab dem Zeitpunkt könnte es tatsächlich gesundheitlich problematisch werden. Wir haben hier im Beispiel jetzt also gesehen, dass wir noch weit unter diesen 350 sind, aber der Abstand zur Grenze ist bei dem einen 150 mal größer als beim anderen. Und diese Grenze gilt für eine einzelne saubere medizinische Anwendung, nicht für tägliches Spritzen über Monate. Hierbei würde sich das Risiko wahrscheinlich täglich steigern.

Aber was genau passiert denn dann eigentlich im Körper? Der Mechanismus ist eigentlich eine Schutzreaktion, die hier fehlgeleitet wird. Unser angeborenes Immunsystem hat spezielle Empfänger, sogenannte Tollike Receptors, konkret den Typ TLR4. Diese sitzen auf den Immunzellen und sind darauf spezialisiert, bakterielle Bausteine zu erkennen. Das Lipopolysacharid der Endotoxine passt genau auf diesen Empfänger wie ein Schlüssel ins Schloss. Wenn das passiert, denkt der Körper, hier ist eine bakterielle Invasion. Er schüttet Botenstoffe aus, sogenannte Zyttoine, darunter Interalukin 1, Interukin 6 und TNF Alpha. Diese Botenstoffe wirken auf das Temperaturzentrum im Gehirn und lösen Fieber aus. Sie erweitern Blutgefäße, was den Blutdruck fallen lässt. Und das ist eigentlich diese typische Fieberkreislaufreaktion. Der Körper bekämpft also eine Infektion, die gar nicht da ist, ausgelöst durch Bakterienreste im Fläschen. Deshalb heißen diese Stoffe Pyrogene, also Feuermacher.

Jetzt aber zum Problem. Die sogenannte pyrogene Last, der Faktor, den die Einzellosesrechnung verschleiert. Offizielle Grenze bezieht sich auf eine Stunde. Aber wer Peptide zur Optimierung nutzt, spritzt nicht nur einmal, sondern täglich und das über Wochen oder Monate. Jede einzelne Injektion aus einem belasteten Fläschchen bringt eine kleine Ladung pyrogene Last ins Gewebe. Bei einem sauberen Produkt ist das vernachlässigbar. Bei einem stark belasteten summiert sich die wiederholte Reizung. Das Immunsystem wird an der Einstiegstelle immer wieder aktiviert. Die Folge können chronische lokale Entzündungen, Verhärtungen oder eine dauerhafte niedriggradige Immunreaktion sein. Ein einzelner Wert unter der Stundengrenze sagt also nur wenig, wenn man ihn hunderte Male wiederholt.

Als nächstes, ihr werdet oft Labortests auf den Peptid Hererstellerseiten sehen, die einfach nur 99% Purity aussagen. Abgesehen davon, dass auch hier wieder gilt, ein Single HPLC Test ist nicht aussagekräftig, ist das ein weiteres Detail, das interessant ist, denn normalerweise sollten solche Tests auf drei Nachkommastellen genormt sein. Das ist in erster Linie eine Frage der Labormethodik, nicht des Herstellers. Manche Labore runden ihre Ergebnisse auf glatte Werte oder geben pauschal einfach über 99% aus, weil ihre Auswertung einfach nicht feiner aufgelöst ist. Ein sorgfältiges Labor gibt echte Nachkommastellen an. In den meisten Tests z.B. 79,214%. Diese Präzision zeigt, dass dieses Labor tatsächlich genau gemessen hat. Ein pauschales 99% Ergebnis ist nicht direkt ein Beweis für ein Betrug eines Herstellers überhaupt nicht, aber es ist ein Zeichen eines weniger aussagekräftigen Tests und der Hersteller wählt ja das Labor und na ja, vielleicht auch genau deshalb.

Aber jetzt zur Einordnung. Was sagt uns diese Testmethode? Was sagen uns all diese Tests über die reale Lage auf dem Schwarzmarkt? Und hier haben wir ein paar ehrliche Schlussfolgerungen. Und das Bild ist nicht so schlimm, wie wir es uns vorgestellt haben. Noch mal, bevor ich das Ganze jetzt auswerte, möchte ich darauf hinweisen, dass jede Charge und jedes Fläschchen eigentlich immer separat getestet werden sollte. Es könnte die eine Flasche neben der anderen plötzlich verunreinigt sein. Leider ist das bei einem unregulierten Markt einfach das Risiko. Aber wir können eben nicht mehr tun, als großflächig zu testen. Und das haben wir jetzt getan. Übrigens waren diese Tests auch unfassbar teuer. Wir können aber schon mal festhalten, die Substanz selbst war fast überall drin und auch in Ordnung. Die Identität war eigentlich immer korrekt, obwohl hier und da auch schon Abbauprodukte gemessen wurden. Die Reinheit war verhältnismäßig bei allen sehr hoch. Schwermetalle nicht erkennbar und Endotoxine tatsächlich auch fast immer unter den schwierigen Werten bei den meisten. Eben. Das widerspricht eigentlich dem Klischee auf dem Graumark wäre alles nur Gift. Die reine Molekülqualität war bei den meisten Herstellern absolut brauchbar und verhältnismäßig in Ordnung.

Zweitens, das reale Risiko liegt eigentlich nicht im Regelfall, sondern in den Ausreißern. Und das ist die Unsichtbarkeit, die wir haben. Das Problem ist nicht, dass jedes Produkt schlecht ist. Das Problem ist, dass man dem einen schlechten Produkt von außen nichts ansieht. Biolabs BPC sah aus wie jedes andere Fläschchen und hatte den 560fachen Endotoxinwert. Ohne diese Tests hätte das niemand gewusst. Der Käufer hat keine Möglichkeit, das mit bloßem Auge oder anhand des mitgelieferten HPLC Reports zu erkennen.

Und zuletzt, es gibt ja theoretisch noch ein Risiko, das auch vor jeder Laborfrage kommt, nämlich, dass man überhaupt gar nichts bekommt. Und ja, auf einem unregulierten Markt kann das passieren. Ist ja auch logisch. Ich meine, im Endeffekt kannst du diese Leute ja nicht anzeigen. Es gibt mittlerweile ein sehr, sehr interessantes Regulationssystem, denn mittlerweile gibt es etliche große Telegramgruppen, Peptidbewerter im Internet und genau dort sieht man immer wieder, dass Hersteller, die nicht liefern oder schlechte Ware liefern, komplett zerrissen werden. Das Ganze ist aber leider verzerrt, denn es gibt immer wieder unzufriedene Klienten, die Peptide z.B. nicht verstehen oder falsch nutzen und dann dort das als schlechte Bewertung deklarieren, aber nicht sagen, dass sie schuld sind, logischerweise, weil sie wissen es ja nicht. Entsprechend ist auch dieses Bild sehr verzerrt. Ich würde trotzdem sagen, es kristallisiert sich so ein bisschen heraus, welcher Hersteller insgesamt am besten wegkommt. Ich habe z.B. eine Seite gefunden, die sehr lustig aussieht, die heißt peptidcheck24.de de oder so und auch da gibt es schon viele Bewertungen und Diskussionen. Nicht vergessen, einer der Chineanbieter hat nach Bezahlung schlicht und einfach nicht geliefert, kein Produkt und kein Geld zurück. Das ist halt eben ganz typisch für so einen Markt. Du kannst also auch keine Reklamation oder ähnliches verlangen. Wir sind nicht bei Amazon. Entsprechend mach dir das bitte bewusst, bevor du dein Geld in sowas reininestierst.

Was könnte nun aber im schlimmsten Fall durch ein unreguliertes, verunreinigtes Produkt passieren? Der realistischste Case ist nicht etwa der eine tödliche Fehlkauf, sondern eine Kombination. Man spritzt über Monate ein stark endotoxinbastetes Produkt, wie z.B. ein BPC. Eine einzelne Injektion bleibt unter der akuten Grenze, aber die wiederholte Pyrogenlast führt zu chronischen lokalen Entzündung, wiederkehrenden Unwohlsein und nach dem Spritzen manchmal zu einer dauerhaft aktivierten Immunantwort. Im ungünstigsten Einzelfall etwa bei versehentlich höherer Dosis oder geschwächtem Immunsystem auch zu einer akuten fieberhaften Kreislaufreaktion kurz nach der Injektion. Das ist selten, aber es ist eben der Punkt an dem ein unsichtbarer Laborwert zu einem sehr sichtbaren gesundheitlichen Problem werden kann.

Die Lehre aus diesen Tests ist nicht Finger weg, denn das ist einfach nicht die Realität. Ich möchte hier ein realistisches Bild wiedergeben. Dafür sind wir hier. Lehre ist ein einzelner HPLC Report sagt fast nichts über die Sicherheit. Wer wissen will, was wirklich im Flashchen ist, braucht mindestens vier Tests und zwar Identität, Endotoxine und Schwermetalle und im Endeffekt den HPLC Test. Und das alles in einer Kombination kann nur zu dem einen Fläschen, dass du vor dir hast und eigentlich schon zur Probe abgegeben hast, sicher sagen, was da drin ist und ob es dir schaden würde. Und genau deshalb sollte man sich immer wieder mehrfach Gedanken machen, bevor man sich solch einem Thema in der Praxis widmen möchte.

Nachdem ich in den letzten Jahren gerade im deutschen Raum dazu beigetragen habe, dass Peptide eine große Popularität erlangt haben und dazu stehe ich, fühle ich mich auch in der Verantwortung, eine gewisse Lage des Schwarzmarktes zu repräsentieren. Und hier möchte ich noch mal ganz klar das sagen, was in den USA schon funktioniert hat. Ich möchte eine Diskussion aufmachen, denn in den USA gab es immer wieder Stimmen, die gesagt haben, seit ihr die Peptide in Kategorie 2 verschoben habt und das ohne Sicherheitsbedenken, ist der Schwarzmarkt explodiert. Und genau darauf reagiert man gerade. Die Kategorie 2 wurde aufgelöst und Peptide dürfen theoretisch, auch wenn es eine Grauzone ist, wieder compoundet werden. Das heißt, bestimmte Apotheken dürfen sie auf Anordnung eines Arztes herstellen, wenn eine scheinbare Indikation besteht. Versteht mich nicht falsch, auch das ist immer noch eine Grauzone. Aber jetzt gerade bzw. im Juli laufen die ersten Evaluationen der FDA, um bestimmte Peptide offiziell Compoundbad zu machen. Und an den Daten hat sich nichts geändert. Das Ganze passiert nur aus einem Grund, weil der Schwarzmarkt so derartig überhand nimmt, dass man dem ganzen habft werden möchte. Und jetzt schaut euch die Situation bei uns an. Es wird einfach alles immer stigmatisiert, verurteilt und im Vorfeld schon irgendwie schlecht geredet. Man hört dir nicht zu, wenn über Peptide sprichst. Es ist immer die kriminelle Ecke und genau das macht es so schwer regulierbar. Wenn wir eine Sache daraus lernen können, dann dass es auch bei uns vielleicht in der Zukunft einfach mehr eine Politik braucht, die hinsieht und versucht Regularien zu finden, anstatt dass die Medizin alles schlecht redet. Und das ist etwas, wofür ich Awareness schaffe. Das Ganze wird natürlich noch ewig dauern. Wahrscheinlich wird es nie passieren und genau deswegen tun wir das, denn die Realität ist die Schwarzmarktpeptide werden jeden Tag genommen, auch von mir, auch von meinen Klienten. Und das mindeste, was wir tun können, anstatt sie nur schlecht zu reden, ist zu versuchen, ein reales Risiko abzubilden, um den Menschen zumindest eine kleine Möglichkeit der Einschätzung zu geben. Deswegen hoffe ich, dass dieses Video für euch aufschlussreich war. Ich möchte noch mal ganz klar sagen, dass ich nicht vorhatte, hier irgendeinem Hersteller an den Karren zu fahren. Ich würde sagen, die Hersteller selbst sind jetzt dazu eingeladen, dieses Vierstufen Testverfahren zu wiederholen und auf ihrer Seite zu veröffentlichen und zwar regelmäßig. Dann sollte das Ganze ja auch in Zukunft, selbst wenn es immer noch nicht legal ist, kein Problem mehr sein, oder? Was denkt ihr? Schreibt's in die Kommentare. Ich freue mich sehr auf das nächste Video mit euch. Deswegen lasst ein Abo hier auf diesem Kanal. Dieses Video hat mich viel gekostet und eventuell auch den Groll von einigen Herstellern auf mich gezogen. Also würdeet das bitte mit ein bisschen hypen und teilen. Also schickt dieses Video weiter. Jeder soll wissen, wie es um unsere Peptide steht, die so ziemlich jeder seit Jahren benutzt. Ich danke euch vielmals für eure Aufmerksamkeit. Wir sehen uns das nächste Mal bei Iron Miohacking.