Transcription
[Musik] [Musik] der Dr. finish. Would any other defend council wish to examine? Cross-examine. Ah. Professor Kraus, in Vertretung von Herrn Rechtsanwalt von Lüdinghausen, die Herrn von Neurat. Ich bitte um die Erlaubnis, einige Fragen an die Zeugen richten zu dürfen. Herr Zeuge, bei den Münchner Verhandlungen soll Hitler die Frage aufgeworfen haben: "Und was geschieht, wenn die Tschechen mit unserer Besetzung des Sudetenlandes nicht einverstanden sind?" Darauf habe Daladier geantwortet: "Dann werden wir sie zwingen." Ist das richtig?
Diese Frage wurde tatsächlich während der Diskussion vom Führer aufgeworfen. Der Ministerpräsident Daladier sagte dem Sinne nach, ob mit den gleichen Worten, dem Sinn jedenfalls entsprechend, ungefähr diese Äußerung. Und soweit ich mich noch ziemlich genau erinnere, betonte er dabei, dass nunmehr eine Entscheidung in dieser Richtung von den Großmächten getroffen sei und diese sei getroffen zum Zwecke der Erhaltung des Friedens, und es können nun nicht erneut von Seiten der Tschechoslowakei durch Weigerung dieser Friede bedroht werden. Sonst würden sich weder England noch Frankreich irgendwie verpflichtet fühlen, wenn die Tschechoslowakei nicht diesen Rat folge zu helfen.
Danke sehr.
Herr Zeuge, seit wann kennen Sie Herrn von Neurad? Soweit mir erinnerlich, habe ich flüchtig, aber sehr flüchtig Herrn von Neurad gesehen, ganz kurz, als er deutscher Gesandter in Dänemark 1919 war. Ganz kurz aber nur. Später lernte ich ihn näher erst ganz kurz vor der Machtergreifung noch mal kennen und sprach mit ihm ganz kurz, aber glaub ich auch. Und mein näheres Verhältnis und nähere Kenntnis stammt dann aus der Zeit nach der Machtergreifung.
Aber war Ihnen über die Tätigkeit des Herrn von Neurad als Botschafter in London etwas bekannt? Das ist richtig. Die Tätigkeit war mir vorher bekannt und zwar deshalb, weil schon zu früheren Zeiten, also '31, '32, bevor Herr von Neurad Außenminister wurde, in äh Besprechungen über eine eventuelle Regierungsbildung auch bei uns der Name des Herrn von Neurad als Kandidat, obgleich nicht der Partei irgendwie zugehörig, in Erwägung gezogen wurde. Hierbei spielte als grundlegendes Moment dieser Erwägung gerade seine Position als Botschafter in Großbritannien die Hauptrolle und zwar deshalb, weil wir, das heißt Hitler sowohl wie ich, der Auffassung waren, dass die Beziehungen Herrn von Neurads als Botschafter zur englischen Regierung sehr gute seien und Herr von Neurad auf diesem Gebiet, dass der Führer in seiner Außenpolitik als tragendes Moment angesehen hat, gute Beziehungen zu England, dass auf diesem Gebiet Herr von Neurad ein wesentlicher Faktor sein könnte.
Äh, so kann ich das so hin so verstehen, dass Herr von Neurad in London eine Friedens- und Verständigungspolitik getrieben hat.
Genauso ist es zu verstehen.
Ja. Und äh, können Sie darüber hinaus sagen, dass Herr von Neurad auch als Außenminister diese Friedens- und Verständigungspolitik fortzusetzen sich bemüht hat? Als der Reichspräsident von Hindenburg die Bedingung stellte, die schon erwähnte, dass Herr von Neurad Außenminister werden müsste, war der Führer mit dieser Bedingung wohl am einverstandensten und zwar aus dem Grunde, weil er die Aufgabe in guten Händen sah, gute Beziehungen zu England und dem Westen anzuknüpfen. Herr von Neurad hat in dieser Richtung immer seine Bestrebungen eingesetzt.
Ich möchte eine andere Frage an Sie, einen anderen Fragenkomplex äh anrühren. Waren Sie bei der Sitzung des Reichskabinetts zugegen vom 30. Januar 1937, in der Hitler denjenigen Mitgliedern des Kabinetts, die nicht Parteimitglieder waren, darunter auch Herr von Neurad, das goldene Parteiabzeichen überreichte?
Da war ich zugegen.
Ja. Und wissen Sie, dass Hitler bei dieser Gelegenheit erklärt hat, das sei lediglich eine Auszeichnung, so etwa wie die Verleihung eines Ordens, und die betreffenden Herren würden dadurch nicht Parteimitglieder oder hätten der Partei gegenüber Verpflichtungen?
Ganz so möchte ich das nicht ausdrücken. Der Führer hat sich spontan geäußert, weil es ja der Jahrestag der Machtergreifung war und sagte, dass er die Absicht habe, sein Vertrauen zu jenen Mitgliedern des Reichskabinetts, die der Partei nicht angehörten, dadurch zum Ausdruck zu bringen. Ich glaube, der Ausdruck war, dass er sagte, dass ich Sie bitten möchte, das goldene Parteiabzeichen entgegenzunehmen. Er äußerte da, dass dies ein in seinen Augen ein Orden sei und dass er beabsichtige, was er später auch tat, weitere Stufen dieses Ordens zu entwickeln. Die erste Stufe sollte das goldene Parteiabzeichen sein. Er ging dann spontan an die verschiedenen Minister heran und überreichte ihnen dieses Abzeichen. Er hat dabei weder betont, dass sie damit sich als Parteimitglieder zu betrachten hätten, noch hat er betont, dass sie solches nicht wären. Als er zu Herrn von Elz-Rüenach kam, fragte dieser, ob damit für ihn eine Verpflichtung gegeben sei, die zum Teil antikirchliche Richtung gewisser Parteikreise zu decken oder so ähnlich. Stutzte der Führer einen Augenblick und sagte: "Sie wünschen also das nicht entgegenzunehmen?" Worauf er von Elz sagte: "Das will ich nicht zum Ausdruck bringen, ich wollte nur eine Reservation daran knüpfen." Der Führer war schockiert und wandte sich sofort ab und verließ den Kabinettsaal. Es ist nicht richtig in diesem Zusammenhang, wie behauptet wird, dass Herr von Elz-Rüenach aus diesem Grunde freiwillig seinen Abschied genommen hätte. Ich ging sofort dem Führer nach und empfand, wie auch die anderen Herren, diesen Vorgang als eine Provokation des Führers, weil ja gar nicht von Parteiaufnahme oder Zugehörigkeit die Rede war. Da zudem und das ist wichtig, in dieser Zeit beim Führer schon der Plan geschwebt hat, das Reichsverkehrsministerium aufzuteilen und das alte Postministerium wiederzubilden und den Fachmann der Eisenbahn, Dorpmüller, in das Verkehrsministerium zu bringen, und er mir dieses vorher gesagt hatte und es mir überließ, in mehr oder weniger geschickter Form allmählich Herrn von Elz das beizubringen, benutzte ich diesen Augenblick und ging wieder heraus zu von Elz und sagte: "Ihr Verhalten war unmöglich. Ich glaube, es gibt für Sie nur eine Konsequenz, dass Sie jetzt Ihren Abschied einreichen." Er sagte: "So habe ich das nicht gemeint und wollte diesen Abschied nicht ohne weiteres geben." Ich habe dann ebenso brüsk ihn aufgefordert, das bis zum Abend zu tun und habe noch den Staatssekretär Meissner zu ihm geschickt, dass es zweckmäßig wäre, dass er nun das Kabinett verließe und sein Abschiedsgesuch unverzüglich einreiche, zumal sowieso und dann machte ich die Ausführungen bezüglich Post und Eisenbahn, die ich soeben gemacht habe. Das war der Vorgang bezüglich der goldenen Parteiabzeichen in jener Sitzung.
Zeuge, waren Sie zugegen, als Hitler am 11. März 1938 abends Herrn von Neurad in der Reichskanzlei von dem Einmarsch der Truppen nach Österreich und von den Gründen dafür in Kenntnis setzte und ihn bat, das Außenministerium entsprechend zu informieren, da er selbst abreisen müsse?
Ich erwähnte bei meiner Ausführung über Österreich bereits, dass der Außenminister von Ribbentrop nicht da war. Da der Führer mir die Reichsvertretung überantwortete, habe ich ihn gebeten, Herrn von Neurad zu bitten, mir seine außenpolitische Erfahrung während dieser Zeit zur Verfügung zu stellen. Neurad wurde daraufhin am Abend, glaube ich, in die Reichskanzlei gebeten und in großen Zügen setzte ihm der Führer das so auseinander, wie Sie das gesagt haben. Es war so, er sollte mich, wenn ich es anforderte und brauchte, außenpolitisch beraten, da ja zu erwarten war, dass irgendwelche außenpolitischen Aktionen, zumindestens Proteste und Noten in der Zeit der Abwesenheit des Führers einlaufen würden, der Außenminister nicht da war und ich selbst auf dem Gebiet der Beantwortung von diplomatischen Noten keine Erfahrung hatte. Daraus würde dann also folgen, dass Herr von Neurad nicht der Vertreter des Außenministers war, sondern nur in dessen Abwesenheit so eine Art Berater von Ihnen.
Er war nicht der Vertreter des Außenministers.
Das würde gar nicht seiner Position und Rang entsprochen haben. Der Vertreter des Außenministers war der amtierende Staatssekretär.
Herr von Weizsäcker.
Ich glaube, damals Herr von Mackensen. Dieser zeichnete auch die laufenden Geschäfte in Vertretung des Außenministers, und Herr von Neurad stand mir nur in der Angelegenheit außenpolitischer Aktionen, die erwartet wurden, betreffend des Falles Österreich, als Berater zur Seite.
Jawohl. Sie kennen das Protestschreiben des englischen Botschafters vom 11. März 1938, das merkwürdigerweise an Herrn von Neurad gerichtet war, indem der englische Botschafter gegen den Einmarsch der deutschen Truppen protestierte.
Das ist gar nicht so merkwürdig, denn am Abend des Einmarsches habe ich persönlich, wie ich ausführte, zwei Stunden mit dem englischen Botschafter gesprochen und ihm gesagt, dass der Führer am nächsten Tag nach Österreich geht, ich das Reich verwalte und mir für diesen Zweck als außenpolitischen Berater Herrn von Neurad erbeten hätte, weil nämlich Sir Henderson schon Andeutungen machte, dass das ohne weiteres nicht ohne Proteste hingenommen würde. Es war also eine Information, die der englische Botschafter schon am Abend vorher von mir hatte. Aus dieser Information ist erklärlich, dass er sich deshalb an Herrn von Neurad wandte, zumal ich ihm betont hatte: "Wenn ihr mit euren alten Protestnoten kommt, damit kann ich persönlich wenig anfangen."
Hat Herr von Neurad, nachdem er die Antwort auf das Protestschreiben, durch das, nachdem das Außenministerium die Antwort auf das Protestschreiben fertiggestellt hatte, Ihnen diese Antwort telefonisch mitgeteilt und Sie gefragt, ob Sie diese Antwort als Vertreter Hitlers unterschreiben wollten?
Das ist selbstverständlich. Ich war ja stellvertretendes Staatsoberhaupt. Er musste mir die Antwort mitteilen und ebenso selbstverständlich war es, dass ich ihm gesagt habe: "Unterschreiben Sie", denn ich kann wiederum nicht als stellvertretendes Staatsoberhaupt diplomatische Noten unterschreiben.
Danke. Rechtsanwalt Servatius für die Organisation der politischen Leiter. Herr Zeuge, inwieweit wurden die politischen Leiter über die außenpolitischen Absichten des Führers vorher unterrichtet?
Politischer Leiter ist ein sehr umfassender Begriff. Er umfasst vom Reichsleiter bis zum Zellen- oder Blockleiter alles. Eine Unterrichtung dieses Gesamtbegriffes "politischer Leiter" über Außenpolitik hat natürlich niemals erklärlicherweise stattgefunden oder stattfinden können, soweit nicht der Führer sich über seine außenpolitischen Absichten generell im Reichstag öffentlich oder im Rundfunk an das ganze Volk gewendet hat. Die höheren Stellen der politischen Leiter waren ebenfalls niemals als Gruppe, sagen wir, die Reichsleiter oder die Gauleiter, versammelt worden, um politische Absichten, die der Führer an sich nicht öffentlich bekanntgeben wollte, Ihnen mitzuteilen. Er hat mag wohl diesem oder jenem politischen Leiter, der in einer anderen Staatsposition gleichzeitig war oder ihm sonst im Vertrauen näher stand, persönlich Absichten mitgeteilt haben. Das müsste ich erst überlegen, wo das der Fall war. Als Einheit oder Untereinheit hat er es bestimmt nicht getan. Er hat nur wiederholt Rückschauen nach Ereignissen an die Gauleiter bei Ansprachen darauf Bezug genommen und seine politischen Absichten, die er bis dahin aber dann schon realisiert hatte, erklärt und dargelegt.
Ich habe keine Fragen mehr. Dr. Horn für den Angeklagten von Ribbentrop. Ist Ihnen bekannt, inwieweit von Ribbentrop über militärische Pläne und Absichten als Außenminister unterrichtet wurde?
Im Einzelnen ist mir das nicht bekannt. Im Allgemeinen galt auch hier der Grundsatz, dass besonders über militärische Absichten nur immer die für diese Absichten zuständigen Stellen eingeweiht wurden. Wie weit der Führer Herrn von Ribbentrop dann und wann in seinen Gesprächen über seine militärischen Pläne etwas geäußert hat, weiß ich nicht.
Ist es richtig, dass Hitler die Richtlinien der gesamten Politik, auch der Außenpolitik bestimmte?
Das ist ja selbstverständlich. Vor allem die Außenpolitik war das ureigenste Gebiet des Führers. Ich möchte sagen, die Außenpolitik einerseits und die Führung der Wehrmacht andererseits nahmen das größte Interesse und die Hauptarbeit des Führers in Anspruch.
Darf ich daraus schließen, dass er sich auch um Einzelheiten in der Außenpolitik annahm?
Er hat sich hier außerordentlich in die Einzelheiten, diese Einzelheiten angenommen, wie ich schon eben sagte, auf beiden diesen Gebieten wegen seines hier besonders hohen Interesses.
Hat Ihnen Hitler ausdrücklich verboten, das Memorandum an Polen vom 30. August '39 aus der Hand zu geben?
Er hat es mir nicht ausdrücklich verboten. Ich weiß nicht, ob der Führer wusste, dass ich es in der Tasche hatte. Er hat aber generell es verboten, dadurch, dass er dem, der es hätte ausliefern müssen, nämlich Herrn von Ribbentrop, die Auslieferung verboten hat, sodass ich dieses Memorandum tatsächlich gegen das ausdrückliche Verbot des Führers ausgeliefert habe, was an sich ein Risiko darstellt. Ich bitte dies nicht falsch zu verstehen, wohl überhaupt nur ich übernehmen und tragen konnte.
Sie sprachen vor einigen Tagen von der Verschiedenartigkeit des Einflusses der einzelnen Persönlichkeiten auf Hitler. Sind Ihnen Tatsachen bekannt, die darauf schließen lassen, dass auch Ribbentrop keinen Einfluss auf Hitler besaß, um ihn von einmal gefassten Entschlüssen abzubringen?
Einfluss auf Hitler, auf den Führer, ist ein sehr schwieriges Kapitel. Ich möchte zunächst nur zum Einfluss Herrn von Ribbentrops auf Ihre Fragestellung nehmen. Einfluss im Sinne, dass er von Ribbentrop Hitler hätte in irgendeiner Richtung lenken können, hat er bestimmt nicht gehabt. Wie weit nun Argumente sachlicher Art vorgebracht, manchmal vielleicht auf den Führer bestimmend einwirkten, außenpolitisch dies oder jenes zu tun oder zu lassen oder abzuändern, wäre auf die Stärke der Argumente und Tatsachen allein angekommen. Wie weit das manchmal eine Rolle gespielt haben mag, kann ich nicht beantworten, weil ich bei 99% der Besprechungen des Führers mit Herrn von Ribbentrop nicht anwesend war, aber Einfluss in der Richtung, dass Herr von Ribbentrop hätte sagen können: "Machen Sie dies oder jenes nicht, halte das für falsch", wenn der Führer von der Richtigkeit überzeugt war. Diesen Einfluss hat Herr von Ribbentrop zu keiner Zeit gehabt.
Sind Ihnen Tatsachen oder Beobachtungen bekannt, die auf das Bestehen einer Verschwörung in den obersten Regierungskreisen schließen lassen?
Unter Verschwörung mag man verstehen. In dem Sinne, dass hier Männer heimlich zusammengetan haben und im Dunkel der Abgeschiedenheit sich über umfangreiche Pläne beraten haben, hat natürlich niemals stattgefunden. Verschwörung in dem Sinn, dass der Führer eingehende Beratungen gepflogen hat und aus diesen Beratungen sich zu gemeinsamen Vorgehen entschlossen hat aufgrund dieser Beratung. Hier kann man nur von einer Verschwörung insofern sprechen, und ich bitte mich hier wiederum nicht misszuverstehen, als dies ausschließlich in den Jahren bis, sagen wir '41, zwischen mir und dem Führer der Fall war. Es hat kein anderer auch nur annähernd mit dem Führer so eng zusammenarbeiten können, war so wenig über seine Gedanken orientiert und hatte so den gleichen Einfluss wie ich. Also hier könnte höchstens der Führer und ich uns verschworen haben. Die anderen kommen ausschließlich nicht in Frage.
Die amerikanische Kriegspropaganda hat laufend von Aggressionsabsichten Deutschlands auf die westliche Hemisphäre gesprochen. Was ist Ihnen darüber bekannt?
Die westliche Hemisphäre, da meinen Sie Amerika mit.
Jawohl. Zwischen Deutschland, selbst wenn es europäische Staaten total beherrscht haben würde, und dem amerikanischen Kontinent liegen, soweit ich mich jetzt aus meiner Geographiekenntnissen noch erinnere, ungefähr, glaube ich, 6000 km Wasser. Bei der kleinen Einheit der deutschen Flotte und bei dem bedauerlichen Mangel, von dem ich schon gesprochen habe, an Bombern, die diese Strecke überwinden konnten, war von einer Bedrohung des amerikanischen Kontinents niemals die Rede. Im Gegenteil, wir befürchteten immer die umgekehrte Bedrohung und wären froh gewesen, wenn diese nicht in Rechnung zu stellen notwendig gewesen wäre. Was die südamerikanischen Staaten anbetrifft, so weiß ich, dass uns hier immer starke wirtschaftliche äh Durchdringung oder Anstreben einer Vorherrschaft vorgeworfen, propagandistisch wenigstens vorgeworfen wurde. Wenn man die finanziellen und handelsmäßigen Möglichkeiten, die Deutschland vor dem Beginn des Krieges und während des Krieges hatte, vergleicht mit denen Großbritanniens oder der Vereinigten Staaten, dann ergibt sich auch daraus schon die Haltlosigkeit dieser Behauptung. Mit dem geringen Devisenbestand und den großen Exportschwierigkeiten konnten wir hier niemals wesentlich eine Bedrohung bilden oder konkurrieren.
[Musik] Wäre das der Fall gewesen, so würde ja auch die Haltung der südamerikanischen Staaten voraussichtlich eine andere gewesen sein. Dort regierte aber nicht die Mark, sondern ausschließlich der Dollar.
Danke Ihnen.
Dr. Simers, Verteidiger von Großadmiral Raeder. Die Anklagebehörde hat das Tagebuch von Generaloberst Jodl unter der Nummer 189 PS vorgelegt. In diesem Tagebuch finden sich zwei Eintragungen aus dem ersten Halbjahr 1940, zu denen ich gern Ihre Stellungnahme hätte. Die beiden Eintragungen betreffen Russland, also zu einer Zeit, als Deutschland und Russland befreundet waren. Die kurzen Eintragungen lauten. Ich darf noch vorweg bemerken, der Inhalt der Absichten, die in dieser Eintragung enthalten sind, mutet etwas fantastisch an. Und das ist der Grund, warum ich gern von Ihnen als Oberbefehlshaber der Luftwaffe die Antwort dazu haben möchte. Die erste Eintragung unter dem 13. Februar 1940 zitiere ich wie folgt: "Durch Admiral Canaris erfahren, dass Staffel Rowel mit Masse von Bulgarien aus gegen den Kaukasus eingesetzt werden soll. Luftwaffe muss klären, von wem dieser abwegige Gedanke kommt." Die zweite Eintragung vom 3. März 1940 lautet, ich zitiere wörtlich: "Führer lehnt Wünsche der Luftwaffe ab, eine Hochstelle im Kaukasus einzurichten." Ich bitte Sie mir zu sagen, welche Gedanken Sie als Oberbefehlshaber der Luftwaffe bei diesen Plänen leiteten und welche Tatsachen Ihren Gedanken zugrunde lagen.
Wenn diese Eintragung aufgrund einer Meldung des Admiral Canaris, Chef Ausland Abwehr, von Jodl eingetragen wurde im Zusammenhang mit der Fernaufklärungsstaffel Rowel, so hängt dies damit zusammen, dass er bei seinen Beziehungen zu dieser Staffel, welcher er selbst häufig Abwehr- oder Spionageaufgaben gestellt hat, von meiner Absicht dieses Einsatzes der Staffel Rowel, den ich an sich außerordentlich geheim halten wollte, erfahren hat und die scheinbar im Oberkommando der Wehrmacht mitteilte, wo dieses Unternehmen oder die Absicht desselben auf diese völlige Abwegigkeit stieß und mit Recht verurteilt werden konnte. Meine Absicht dabei, und ich hatte dies persönlich angeordnet, war eine ganz klare. Der Ausdruck, dass sie in Richtung oder an den Kaukasus aufklären soll, stimmt nicht ganz. In Richtung auf Kaukasus, Syrien und Türkei wäre richtiger ausgedrückt gewesen, aber das kann an der Übermittlung durch Canaris liegen. Wir waren mehr und mehr Nachrichten zugegangen, dass von Seiten Vorderasiens aus Unternehmungen laufen sollten gegen die russischen Ölfelder des Kaukasus, Baku, und ebenfalls Unternehmungen, um die Öl-Zufuhr von Rumänien nach Deutschland schwerstens zu stören. Als Oberbefehlshaber der Luftwaffe war ich ja der Hauptinteressierte an dem hereinkommen sowohl des rumänischen als auch aufgrund der Handelsabkommen mit Russland der kaukasischen Öle, sprich Petroleum, Benzin. Denn zu dieser Zeit waren die Hydrierwerke noch nicht in voller Wirkung und Ausbau. Eine Störung sowohl des einen wie des anderen Einfuhrgebietes hätte meine Luftwaffe schwerstens betroffen. Ich musste also hier außerordentlich wachsam sein. Ich nehme vorweg: Störung des Ölgebietes am Kaukasus. Ich habe diese Agentennachrichten durch sehr zuverlässige Leute nachprüfen lassen und dabei festgestellt, dass tatsächlich in Syrien eine Armee zusammengestellt wurde unter dem General VGAN, die den Namen Orientarmee erhielt. Mehr aber interessierte mich die Zusammenziehung von Flugstaffeln im syrischen Gebiet und zwar nicht nur französischer, sondern auch englischer. Und soweit mir erinnerlich, habe ich diese Nachrichten über Absichten dieser dort aufzustellenden französisch-englischen Flugzeuggeschwader durch Vertrauensleute in der Türkei bzw. Türken bekommen, weil mit der Türkei verhandelt worden war zwecks Überfliegen ihres Gebietes, um die Absicht durchzuführen, schlagartig seitens dieser englisch-französischen Luftgeschwader das Baku-Gebiet zu bombardieren und damit die russischen Ölfelder schwerstens anzuschlagen und für ihre Lieferungen nach Deutschland auszuschalten. Ich musste also oder war verpflichtet durch Fernklärung laufend festzustellen, wie weit die Flugplätze in Syrien eine zusätzliche Belegung erfahren würden. An sich war sonst keinerlei Sinn und Zweck zu erkennen, dass dort Flugzeuge gerade zu diesem Zeitpunkt versammelt werden sollten, denn es war dort an sich kein Kriegsschauplatz, auch keine Bedrohung durch Deutschland in diesem Augenblick. Im Gegenteil, es wäre verständlich, dass alle englischen und französischen Flugzeuge in England und Frankreich selbst benötigt wurden. Wenn also meine Fernaufklärung hier feststellte, dass sich die Flugplätze Syriens verstärkt belegen würden, wenn sie weiter feststellte, dass womöglich auch auf östlichen türkischen Flugplätzen eine Verstärkung erfolgte, so wäre dieses und war dieses eine Unterstreichung der behaupteten Absichten. In diesem Falle, sobald ich das klar und völlig erkannt haben würde, musste ich den Führer aufmerksam machen, um seitens Deutschland Russland auf die ihm drohende Gefahr aufmerksam gemacht wurde. Diesem gleichen Zweck diente selbstverständlich die zweite Bemerkung: Horchstellen nicht im Kaukasus, sondern sondern vor dem Kaukasus zu errichten. Und zwar war beabsichtigt, geheime Funkstellen in der Richtung der allgemeinen Fluglinie Syrien-Kaukasus, Syrien-Baku, Osttürkei-Baku einzurichten, ein oder zwei, um festzustellen, ob in dieser Richtung sogenannte Vorbereitungsflüge seitens der französisch-englischen Luftwaffe erfolgen würden. Das heißt, Aufklärung erstmal über die Ölfelder und so weiter, um auch dadurch genauer ins Bild gesetzt zu werden. Ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht abschließend die letzten Beweise in der Hand hatte, hielt die Dinge noch bei mir zurück und betrieb sie nur auf meinem Sektor der Luftwaffe verantwortlich, bis ich ein klares Bild bekommen konnte. Erst später, nach Beendigung des Frankreichfeldzuges erfolgte eine absolute Bestätigung dieser Absichten durch das Auffinden der geheimen französischen Generalstabsberichte und der Sitzungen des obersten gemeinsamen Kriegsrats zwischen England und Frankreich, dass meine Nachrichten durchaus richtig waren und dass eine ausgiebige Bombardierung der gesamten russischen Ölfelder schlagartig und überraschend vorgesehen waren, während die Bestätigung für das Unternehmen der Ausschaltung der Ölfelder Rumäniens schon vorher durch uns erkannt, der rumänischen Regierung mitgeteilt, und dieser Anschlag im neutralen Rumänien dann verhindert wurde.
Ich habe Sie richtig verstanden, dass diese Pläne gemeinsam von England und Frankreich waren und dass Ihre Nachrichten, die Sie erhielten, darauf gingen, dass durch diese Angriffe auf die Ölfelder, dass diese Angriffe auf die Ölfelder sich sowohl direkt gegen das damals neutrale Russland als auch indirekt gegen Deutschland durch die dann ausfallende Lieferung von Öl richteten.
Selbstverständlich.
Danke schön. Verteidiger Bögen für die SA. Herr Zeuge, ist es richtig, was die Anklage behauptet, dass Sie Reichsführer der SA gewesen seien?
Ich bin nicht Reichsführer der SA gewesen. Diesen Titel hat es überhaupt nie gegeben. Ich bin 1923 bis zum 9. November Kommandeur der SA gewesen, die damals nur in Bayern und zum geringen Teil in Württemberg existierte.
Wie lange waren Sie demnach Kommandeur der SA?
Ich sagte das so eben, bis November '23.
Von '21 ab?
Von Anfang '23.
Anfang '23. Welcher Art ist nun im Zusammenhang mit der Führung der SA, mit der Unterrichtung der Leute und mit der Befehlsgebung Ihr Einfluss vor '23 bzw. nach '23 gewesen?
Bitte noch mal zu wiederholen.
Welcher Art ist Ihr Einfluss in Bezug auf die Führung der SA, auf die Unterrichtung der SA-Leute und auf die Befehlsgebung vor 1923 bzw. nach 1923 gewesen?
Von Anfang '23 bis 9. November '23 ein absoluter Einfluss. Das heißt, ich habe der damaligen SA direkt und unmittelbar befohlen. Nach '23 hatte ich in die SA selbst nicht mehr hineinzu- und habe das auch nicht getan.
Und wie war das vor '23?
Wie bitte?
Ist das vor '23 das Verhältnis Ihrerseits zur SA das gleiche gewesen als nach '23?
Habe das mit aller Präzision zum Ausdruck gebracht. Bis 9. November '23 war ich Kommandeur der SA mit absoluter Befehlserteilung und Befugnis. Nach '23 habe ich mit der SA befehlsmäßig nichts mehr zu tun gehabt, sondern war nur, ich weiß nicht von welchem Jahr, '36 oder wann es war, ehrenmäßig mit ihr verbunden, ohne jeden Befehl ausgeübt zu haben. Ich hatte ja auch keine Veranlassung dazu.
Sie haben sich im Laufe Ihrer Vernehmung während der letzten Tage im Zusammenhang mit den SA-Leuten in der Weise ausgelassen, dass diese bereit gewesen seien, große Opfer zu bringen. Und nun möchte ich Sie bitten, mir zu sagen, welcher Art diese Opfer waren.
Die Opfer der SA-Männer sah ich darin, dass sie so gut wie ihre gesamte Freizeit ohne Entgelt der Bewegung zur Verfügung stellten, dass sie auf Familienleben und sonstige Freuden verzichteten, um in den schweren Zeiten des Kampfes um die Macht, Wahlkämpfe und fortgesetzten Aufmärsche, Versammlungsschutz und so weiter sich fortlaufend zur Verfügung zu stellen. Das ist besonders dann in meinen Augen doch ein erhebliches Opfer, wenn man bedenkt, dass das Groß der SA-Männer Arbeiter und kleine Angestellte waren, die die wenigen Stunden ihrer Freizeit zur Erholung eigentlich notwendiger gehabt hätten, sich aber jederzeit voll und ganz der Partei zur Verfügung stellten, um ihrer politischen Auffassung und ihren politischen für ihre politischen Ideale einzutreten.
Sind den Leuten materielle Vorteile versprochen worden?
Keinerlei.
Ist es richtig, dass sich insbesondere nach der Machtergreifung eine Menge von kommunistischen Provokateuren in die SA eingeschlichen hätten?
Bitte noch mal die Frage.
Ist es richtig, dass sich insbesondere nach der Machtergreifung eine Menge von kommunistischen Provokateuren in die SA einschleichen konnten?
Das ist sogar eine sehr beachtliche und wesentliche Angelegenheit, da nach der Machtergreifung gegen die Kommunistische Partei vorgegangen wurde und sie dieses Vorgehen logischerweise ja auch erwartete.
[Musik] Haben sich eine ganze Reihe, besonders in den Großstädten, wo das leichter möglich war, von Mitgliedern der der Kampforganisation Rotfront in die SA aufnehmen lassen. Dies ging umso leichter, weil der damalige Stabschef der SA, Röhm, willkürlich SA-Männer oder besser gesagt, willkürlich Mitglieder in die SA aufnahm, die absolut nicht wie früher Parteimitglieder sein brauchten. Man konnte also jeder es werden, ohne der Partei anzugehören. Zur gleichen Zeit existierte oder wurde geschaffen von Seiten der Deutschnationalen Partei Hugenbergs ebenfalls eine politische Kampforganisation, die er Grünhemden nannte. Diese sollten nun ebenfalls ähnlich wie der Stahlhelm in die SA aufgenommen werden, weil sie daneben zwecklos erschienen. Ich erinnere mich persönlich eines Tages, wie etwa 4 bis 500 von diesen Leuten in der Wilhelmstraße angetreten waren, um in die SA eingegliedert zu werden. Ich sah die Leute von meinem Fenster aus und erkannte ziemlich klar und eindeutig, dass es sich hier um Elemente handelt, die nicht dazu gehörten. Ich ließ sofort Schutzpolizei anrücken und eine Visitation vornehmen. 98% dieser Männer hatten ihren Rotfront, kommunistischen Rotfrontausweis noch in der Tasche.
Dr. [Musik] Nach der Anklage ist behauptet, dass die SA aus Terrorgängstern bestanden habe. Ich glaube nun verpflichtet zu sein, diese Auffassung der Anklage in dieser Richtung klarzustellen bzw. aufzuklären, indem ich die Frage an.
[Musik] Ja, das mag wegen der ersten drei Fragen vielleicht in gewissem Sinne der Fall gewesen sein.
Ich möchte Sie nun weiterfragen. In welcher Weise haben Sie auf die SA eingewirkt im Zusammenhang mit dem Versailler Vertrag? Haben Sie den Leuten erzählt, der Versailler Vertrag sollte auf diplomatischem Wege gelöst oder mit Griechenland gelöst werden?
Diese Frage ist außerordentlich schwer zu beantworten. Wenn ich '23 von meinen SA-Männern sprach, da konnte ich nicht viel über Diplomatie sprechen. Das hätten die nicht verstanden. Sondern die Frage war ganz einfach: "Los von Versailles." Der kleine Mann hat sich doch dabei gar keinen Gedanken gemacht, wie und was, sondern das ist Aufgabe der Führung. Ich habe weder gesagt, ich verpflichte mich, dass ihr niemals einen Krieg bekommt und dass wir ein rein pazifistischer Verein sind und dass wir nur mit Protesten versuchen, Versailles aus der Welt zu schaffen. Ich habe Ihnen aber auch nicht gesagt, wir wollen in den nächsten Jahren losmarschieren und Krieg machen, sondern ich habe Ihnen eigentlich überhaupt nichts gesagt. Ich habe Ihnen gesagt, dass Sie zu gehorchen haben und der Führung zu vertrauen haben und der Führung überlassen müssen, was sie tut, dass das richtig ist. Und eine Grundeinstellung, das wusste ja jeder Mann, aus dem Parteiprogramm, aus unseren Reden, der gesamten Öffentlichkeit war der Wunsch, wie ich hoffe jedes anständigen Deutschen, los von Versailles.
Nach Ihrer Kenntnis und zwar auch außerhalb der Zeit von 1923, die SA vom Jahre 1921 bis '45 jemals in dem Sinne unterrichtet und zwar sowohl das Organ, also die SA-Führung, als auch das einzelne Mitglied der SA, dass die NSDAP beabsichtige, nach der Machtergreifung andere Staaten zu beherrschen und zu diesem Zweck Kriege zu führen und zwar gegebenenfalls unter Missachtung der Kriegsgesetze und unter Missachtung der Gebote gegen die Menschlichkeit?
Ja, ich weiß nicht, wie man sich eigentlich die SA-Führung und die ganze SA vorstellt. Es ist doch ganz ausgeschlossen, dass ich irgendeiner hinstellt und sagt: "Nun hört mal her. Erstens, wir wollen alle anderen Staaten unterwerfen, unterjochen und beherrschen. Zweitens, wir wollen dauernd nur Kriege führen. Drittens, wir wollen alles umbringen und uns so unmenschlich wie möglich benehmen. Und viertens, wollen wir dabei auf keinen Fall irgend ein Kriegsgesetz achten." Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein anderer, denn ein Wahnsinniger, ja, sich so gegenüber der SA oder irgendjemand ausgesprochen hätte. Die SA ist überhaupt nicht in irgendeiner Form politisch unterrichtet worden. Es wurde gesagt: "Morgen ist ein Aufmarsch und übermorgen werden Flugblätter verteilt und da wird..." was ich schon alles ausgeführt habe.
In der Zeit der Machtergreifung kam es verschiedentlich zu Exzessen von SA-Angehörigen. Handelte es sich bei diesen um Maßnahmen einzelner Mitglieder oder entsprachen diese Maßnahmen den Anweisungen der SA-Führung?
Auf keinen Fall den Anweisungen, glaube ich, irgendwelcher mittleren oder gar höheren SA-Führung stellen. In einer Millionen Organisation junger Menschen werden immer auch ein gewisser Prozentsatz von Rowdies sein, zumal ja auch gerade in den Großstädten, wie ich vorhin ausführte, nicht unbedenkliche Anzahl von Provokateuren sich darin befanden, und dass es dabei immer zu Einzelausschreitungen einzelner oder mehrerer zusammen gleichgesinnter kommen wird, ist völlig undurchführbar.
Duldete die SA-Führung überhaupt grundsätzlich jemals Einzelaktionen von ihren Organisationsangehörigen?
Ich sagte schon, dass ich mit der SA-Führung sehr wenig zu tun hatte. Ich glaube es aber nicht.
Ist es richtig, dass es jemals der Polizei verboten war, gegen Exzesse einzelner SA-Angehöriger einzuschreiten?
Am Anfang war das durchaus nicht der Fall. Das heißt, im Gegenteil, die Polizei hatte Anweisung, in dieser Richtung schärfstens durchzugreifen. Und gerade der Berliner Polizeipräsident, der nicht von der Partei war, der Admiral außer Dienst von Lebo, hat hier außerordentlich scharf durchgegriffen. mag sogar der Grund dafür sein, dass er, glaube ich, zwei Jahre später durch die dauernden Beschwerden seitens des Berliner Gauleiters Göbbels vom Führer ersetzt worden ist.
Wie ist das dann später gewesen? Nicht, wenn ich Sie richtig verstanden habe, Sie eben erklärt, am Anfang sei das keinesfalls so gewesen. Sollte es dann später so gewesen sein, dass es der Polizei verboten war, gegen Ausschreitungen von SA-Angehörigen einzuschreiten?
Nein, so ist das nicht aufzufassen. Gegen Ausschreitungen einzelner SA-Leute ist immer wieder und zu allen Zeiten, soweit ich mich erinnere, von der Polizei eingeschritten worden. Es sind ja auch eine ganze Reihe von SA-Leuten verurteilt worden. Wurden in der preußischen Polizei und in der Polizei der anderen Länder lediglich SA-Angehörige verwendet oder war es nicht viel mehr so, dass alle Deutschen, die sich damals zur Verwendung in der Polizei meldeten, geprüft und entsprechend diesem Prüfungsprüfungsergebnis dann auch verwendet oder nicht verwendet wurden?
Es fand eine Säuberung der Polizei nach unseren Begriffen statt. Das heißt, es wurde zunächst überprüft, welche Elemente so stark parteibunden an die Gegend, also an die feindlichen Parteien waren, dass ihre Verwendung länger nicht mehr tragbar schien. Diese wurden ausgemerzt. Das war aber nur ein geringer Prozentsatz verglichen zur gesamten vorhandenen Polizei. Diese wurden ergänzt, auch wurde besonders die Schutzpolizei, die Uniformierte, verstärkt. Freiwillige Meldungen hierfür liefen von allen Zeiten ein. Es wurden natürlich zum Teil die Angehörigen der Organisationen der eigenen bevorzugt, aber es wurden auch eine Reihe eingestellt, die nicht in diesen Organisationen waren und die aus den Organisationen sich melden mussten, Eignungsprüfungen für den Polizeiberuf machen, sind dabei auch einer Reihe durchgefallen und nicht genommen worden. So war das, solange ich mich mit der Polizei beschäftigt habe. Späterhin kann ich nicht mehr genaue Angaben darüber machen.
Ist es richtig, dass die SA nach 1934 in der Hauptsache neben der sportlichen Ausbildung nur noch verwendet worden ist zu Katastropheneinsätzen, zum Spalierbilden bei Aufmärschen, zur Beseitigung von Bombenschäden, zum Schneeschaufeln und ähnlichen Arbeiten?
Die Bedeutung der SA sank nach 1934 außerordentlich ab. Es ist ja auch verständlich, weil ihre eigentliche Aufgabe nicht mehr gegeben war nach der Machtergreifung. Sie wurde im weitgehendsten Umfang zu den von Ihnen eben erwähnten Beschäftigungen eingesetzt und während des Krieges bekam sie dann eine vormilitärische Aufgabe und sie sollte nach dem Kriege dann das Sammelbecken für die früheren Kriegervereine bilden, dergestalt, dass diese nun in der SA als Kriegsvereinigungen zusammengeschlossen wurden. Das war die Absicht, um überhaupt der SA ein weiteres Aufgabengebiet noch zuzuweisen.
Ist Ihnen bekannt, dass der Stahlhelm aufgrund Vereinbarung zwischen dem Führer und Seldte geschlossen in die SA-Reserve überführt worden ist?
Ja.
Ist es richtig, dass ähnlich wie der Stahlhelm nach 1933 durch die sogenannte Gleichschaltung auch die damaligen sportlichen Reitervereine der SA angegliedert wurden?
Ich glaube ja.
Wurde die SA-Führung und ihre Mitglieder vor oder nach '33, jeweils oder jemals von den Ergebnissen der Kabinettsberatungen bzw. von den Beschlüssen des Kabinetts verständigt?
Ich habe das vorhin schon ausgeführt in meiner allgemeinen Ausführung, wie man sich die Führung der SA vorzustellen hat. Nein, natürlich nicht.
Die Anklage behauptet im Zusammenhang mit dem Vortrag der Anklage über den Angriffskrieg und der Mitwirkung der SA an diesem, die SA habe bei dieser Vorbereitung...
teilgenommen, indem sie vor dem Grieche jährlich ca. 25.000 Offiziere in besonderen Schulen ausgebildet habe. Davon müsste ihnen doch etwas bekannt gewesen sein.
Die Ausbildung der Offiziere der Wehrmacht erfolgte ausschließlich in Wehrmachts eigenen Kriegsschulen, und ich könnte niemals verstehen, wieso die SA, rein technisch und organisatorisch imstande gewesen sein soll, Offiziere für die Wehrmacht auszubilden. Zum zweiten erscheint mir die Ausbildung von 25.000 Offizieren pro Jahr weit übertrieben zu dem Bedarf an Offizieren, den die Wehrmacht hatte. Es wäre ja sehr schön gewesen, wir hätten so viel gehabt, aber diese Zahl jedenfalls auf mehrere Jahre kann ebenso wenig stimmen wie die Tatsache, dass die SA Offiziere auszubilden hatte. Das tat die Wehrmacht ganz ausschließlich allein.
Nun scheinen aber doch Menschen ausgebildet worden zu sein. Ist Ihnen nun bekannt, wo diese Leute ausgebildet worden sind und zu welchem Zweck? Ist Ihnen etwas von Führerschulen bekannt? Ja, Führerschulen hat es für jede Organisation gegeben. Jede Organisation hatte Schulen, wo sie diejenigen schulte und ausbildete, die in ihrem eigenen Kaders irgendeine Führerstellung bekommen sollten. Ich kann mir nur hier vorstellen, dass die Anklage vielleicht verwechselt oder sagen wollte, dass eine Reihe der SA Führer eine gewisse vormilitärische provisorische Ausbildung, Kartenlesen oder ähnliches mehr bekommen hat. Das entzieht sich aber meiner Kenntnis.
Darf ich Sie bitten, das Verhältnis der Feldherrnhalle zur SA bzw. zur Wehrmacht aufzuklären. Es hat ein eine Standarte bzw. ein Regiment Feldherrnhalle bestanden. Welche Bewandtnis hatte es damit? Nachdem die SS mehrere Standarten vom Führer als Waffenträger bewilligt erhalten hat und diese tatsächlich militärische Formationen darstellten wie die Leibstandarte Großdeutschland und ähnliche, bat die SA Führung wenigstens eine Standarte auch mit Handwaffengewehren ausrüsten zu dürfen als Faradetruppe, möchte ich sagen. Und diese Standarte hieß Feldherrnhalle. Der damalige SA Führer Lutze hat dem Führer vorgeschlagen, mich zum Inhaber dieser Standarte zu machen. Ein Ehren-Ehrenposition, wenn man Inhaber eines Regiments oder einer Standarte ist. Als ich nun zum ersten Mal diese Standarte, ich glaube geschlossen beim Parteitag in Nürnberg gesehen habe, gefiel sie mir außerordentlich, weil sie nur junges, ausgesuchtes, hervorragendes Menschenmaterial hatte. Ich habe der SA-Führung eigentlich sehr schlecht gedankt, denn als ich diese ausgezeichnete Standarte sah, habe ich sie wenige Wochen später kassiert, geschlossen in die Luftwaffe überführt und daraus mein erstes Fallschirmregiment gemacht. Damit war diese Standarte nach kurzem Dasein eine reine Wehrmachtsformation, ein Regiment der Luftwaffe geworden. Es dauerte dann, glaube ich, aufgrund dieses für die SA unangenehmen Vorgangs lange Zeit, bis sich der SA-Führer Lutze entschloss, ein ähnliches Gebilde wieder unter dem Namen Feldherrnhalle hervorzurufen. Sie hielt die sehr viel kleiner und diese standen dann Posten bei der obersten SA-Führung und er hat mich auch nicht mehr zum Inhaber dieser Standarte gemacht.
Nach meiner Information, sowohl die ich persönlich erhalten habe von SA-Gruppen- und Obergruppenführern, als auch die ich mir selbst aus der Literatur besorgt habe, war die Feldherrnhalle bis zu ihrem Übergang zur Luftwaffe nicht bewaffnet. Ist das richtig?
Äh, nein, das ist nicht richtig. Ich glaube, ich kann es aber nicht mit der Eindeutigkeit mit Sicherheit behaupten, hat sie kurz vorher Gewehre bekommen.
Ja, aber nur Gewehre, aber ich weiß es, wie gesagt, nicht genau.
In diesem Zusammenhang möchte ich noch, weil die Anklage darauf hinwies, betonen, dass dieses Regiment als Fallschirmregiment bereits in der Aktion Grün als Fallschirmregiment vorgesehen war. Nachdem nun die Aktion Grün friedlich gelöst worden war, ließ ich aber rein manövermäßig längst nach Besetzung des Sudetenlandes dieses Regiment übungsmäßig an der Stelle abspringen oder landen, wo es ursprünglich vorgesehen war. Das ist die Landung bei Freudental, die in der Anklage eine Rolle gespielt hat. Zu dieser Zeit landeten sie aber schon in blauen Uniformen, waren also schon ein Regiment der Luftwaffen. Ich hatte nur höflicherweise die SA eingeladen, sich das anzusehen.
Hat in diesem Griech jemals eine strategische oder taktische Rolle bei der Frage des Einsatzes von Kräften gespielt?
Nein, die SA ist als solche im innerhalb der Wehrmacht niemals als SA oder als SA-Einheit taktisch oder sonst wie im Kampfe eingesetzt worden. Mag sein, dass zum Schluss im Volksturm gewisser SA-Abteilungen aufgetreten sind.
Sollte es richtig sein, dass die SA bei der Besitzung Österreichs, des Sudetenlandes und der Tschechei als geschlossenes Ganzes neben der Wehrmacht mitgewirkt hat?
Fall Österreich hat die österreichische SA, die an Ort und Stelle war, nicht an der Besetzung mitgewirkt, denn sie war dort, sondern als war als Hilfspolizei an einigen Stellen aufgerufen. Die eigentliche sogenannte Österreicher Legion, die sich im Reich befand, ist auf meinen ausdrücklichen Befehl und den ausdrücklichen Wunsch von Seyss-Inquart lange noch zurückgehalten worden und durfte erst nach absoluter Konsolidierung der österreichischen Lage wieder dort nach Hause gehen. Sie stammte ja dorther. Wie weit SA-Abteilungen im Sudetenland mit eingerückt sind, nachdem die Zonen für Deutschland freigegeben waren, weiß ich nicht, aber ich habe gehört, dass es sich hier auch um Sudetendeutsche handelte, die vorher haben flüchten müssen und nun zurückkehrten. Bei der Besetzung der Restslowakei kann ich mir unmöglich vorstellen, dass geschlossene SA-Verbände irgendeine Rolle bei dem Einmarsch gespielt haben.
Konnte den Mitgliedern der SA bekannt gewesen sein, dass sie möglicherweise nach der Absicht der SA-Führung zur Begehung von strafbaren Handlungen verwendet werden sollten oder könnten?
Das habe ich nicht ganz den Sinn verstanden.
Konnte den Mitgliedern der SA bekannt gewesen sein, dass sie nach der Absicht der SA-Führung zur Begehung von Verbrechen möglicherweise Verwendung finden sollten?
Von Verbrechen keinesfalls.
Alles klar. Nun wollte ich eine letzte Frage stellen, aber ich glaube, Sie haben diese schon in gewissem Sinne beantwortet. Waren den Mitgliedern der SA die Ziele und Zwecke der SA in der Weise bekannt zu irgendeiner Zeit? Oder konnten Sie bekannt sein? Oder hätten Sie bekannt sein müssen, dass Sie an diesen die Absicht der SA-Führung oder der Staatsführung erkennen können, Verbrechen zu begehen, wie sie heute von der Anklage als Verbrechen gegen den Frieden, als Verbrechen gegen die Menschlichkeit und als Kriegsverbrechen behauptet werden?
Habe ich schon beantwortet.
for 10 minutes. Hello recording. Hello recording. Journey. Hello reporting. Hello. Hello. Hello. Hello. Hello. Ja. Ja. [Musik] Herr Präsident, ich möchte Sie bitten, mir zu gestatten, noch eine grundsätzliche Frage zu stellen und zwar die Frage der Ehrenführerschaft. Es hat in der SA Ehrenführer gegeben und zwar als Obergruppenführer, als Gruppenführer, Brigadeführer, als Standartenführer und als Sturmführer. Herr Zeuge, ich möchte Sie nun bitten, äh darüber Aufklärung zu schaffen, welche Bedeutung der Ehrenführer in der Organisation der SA hatte, bezüglich der Unterrichtung der SA, bezüglich der Befehlsgebung der SA und welcher Art sein Einfluss überhaupt gewesen sein konnte.
Die Ehrenführer bei der SA waren aus den verschiedenartigsten Momenten und Motiven ernannt worden. Sie hatten eine ausschließlich für sich repräsentative Stellung. Das heißt, dass sie bei Parteifestlichkeiten in der SA-Uniform eben an solchen teilgenommen haben. Sie waren keine aktiven Mitglieder der SA, wurden auch von allen internen Vorgängen der SA über Augenmache oder sonstige Aufgaben nicht unterrichtet und war rein, es war rein dekorativ.
Dr. Merkel für die Geheime Staatspolizei. Herr Zeuge, kann man sagen, dass die Geheime Staatspolizei im Jahr 1933, als sie von Ihnen geschaffen wurde, ein nationalsozialistischer Kampffverband oder aber eine staatliche Einrichtung war, wie z.B. die Kriminalpolizei oder andere Staats- und Reichsbehörden?
Ich habe schon betont, dass es sich um eine rein staatliche Einrichtung gehandelt hat und zwar um die schon vorhandene politische Polizei, die lediglich umgebildet und nach den neuen Staatsgrundsätzen ausgerichtet wurde. Zu dieser Zeit war auch nicht mal die loseste Verbindung zur Partei gegeben. Die Partei hatte keinerlei Einfluss oder Befehlsbefugnisse oder Richtlinien oder sonst irgendwelcher Art. Eine ausschließliche Staatsinstitution. Die Mitglieder, die vorhanden waren oder hineinkamen, waren zu dieser Zeit Beamte mit allen Rechten und Pflichten derselben.
Hat sich an diesem Zustand seit der Übernahme der Staatspolizei durch Himmler bis 1945 nach Ihrer Kenntnis der Sachlage irgendetwas geändert?
Bis 34 war es exakt so, wie ich gesagt habe. Danach verstärkte sich wohl bei dem weiteren Ausbau das Element der SS, das mehr vielleicht Leute von diesem Sektor eingestellt wurden. Sie blieben aber sie wurden aber auch dann mit der Einstellung und auch damals mussten sie ein Examen unter allen Umständen ablegen, wurden sie Beamte und blieben Beamte. Ich habe dann später gehört, dass an diesem Beamtencharakter sich nichts geändert hat. Aber allmählich im Lauf der Jahre alle Beamten, ob sie wollten, glaube ich, oder nicht, gleichzeitig irgendwie einen Rang in der SS bekommen haben, sodass ein Stapo [Musik] Leitbeamter, der vielleicht bis zum Jahre 39 oder 40 nichts mit der SS zu tun hatte und noch aus der alten Zeit, das heißt noch aus dem Polizeibeamten der Weimarer Republik stammte, doch in die SS in irgendeinem Rang aufgenommen wurde. Er blieb aber Beamter, das heißt, die Gestapo war ein beamtlich beamtenapparat der deutschen Polizei.
Ist Ihnen darüber etwas bekannt, dass Himmler nach der Machtübernahme in seiner Eigenschaft als Polizeipräsident von München, auch zugleich Leiter der politischen Polizei und der Kriminalpolizei für Bayern war?
So viel ich weiß und so viel ich ausgeführt habe, wurde Himmler zunächst Polizeipräsident von München. Schon ganz kurze Zeit, es mag sich vielleicht um ein, zwei Wochen gehandelt haben, nannte er sich Polizeikommandeur von Bayern und wie dann im Laufe, glaube ich, eines oder anderthalb Monate, es ging sehr rasch, wurde er praktisch, wie er sich nannte, weiß ich nicht mehr genau, aber de facto oberster Polizeichef aller deutschen Länder und freien Städte mit Ausnahme Reuß.
Sie sagten vorhin, dass die Beamten der Geheimen Staatspolizei in die SS übernommen wurden. Geschah dies freiwillig oder war hier ein gewisser Zwang seitens der Dienststellen ausgeübt, um diese Zugehörigkeit der Beamten in die SS zu erreichen?
Ich glaube, dass ich hörte das nur von einzelnen Beamten, die ich von früher her kannte, dass sie das mussten. Sie wurden nicht in die SS übernommen, sondern sie bekamen wurden bekamen einen Dienstrang in der SS. Es war wohl die Auffassung Himmlers, Polizei und SS, von dem er beide der Führer war, zusammenzuschweißen. Wie er sich das vorgestellt hat, wie das im Einzelnen war, das kann ich nicht sagen. Für mag deshalb hier auch vielleicht dies und jenes nicht ganz korrekt angegeben haben. Ich tat es nach besten Wissen.
Sie sagten vorhin, dass die Beamten 1933 aus der damals bestehenden politischen Polizei in die Staatspolizei übernommen wurden. Scha dies aufgrund einer freiwillig Meldung dieser Beamten oder wurden sie dazu kommandiert oder versetzt in einzelnen Fällen, ohne dass sie damit einverstanden waren?
Es ist nicht richtig, wenn Sie sagen, dass die Beamten der politischen Polizei des Vortaates geschlossen in die Gestapo übernommen wurden. Im Gegenteil, auf diesem Gebiet, auf diesem Sektor wurde wohl am meisten gesiebt, denn hier befanden sich ja gerade, weil es sich um eine politische Polizei handelte, bis dato die Vertreter der uns feindlich gesinnten und entgegengesetzten Parteien, die mussten entfernt werden. Folgedessen kamen neue hinein, zumal sie ja erheblich vergrößert wurden. Diese Beamten, die hineinkamen, wurden aus dem übrigen Polizeidiensten, Kriminalpolizei und sonstige Polizei entnommen und wie ich schon ausgeführt habe, zum Teil von außen her als Neuanwerbungen unter starker Berücksichtigung selbstverständlich unserer Leute eingestellt. Wie weit hier nun regelrecht Versetzungen stattfand, dass er Müller von der Kriminalpolizei zur Geheimen Staatspolizei versetzt wurde. Ob er da gefragt wurde, das weiß ich im Einzelnen nicht, glaube ich nicht. Das habe ich dem Leiter der Geheimen Staatspolizei überlassen, nachdem ich die allgemeinen Richtlinien ja aufgestellt hatte, konnte ich mich ja nicht nun um jeden Kriminalrat bekümmern.
Kennen Sie den Obergruppenführer Müller, der Amtschef 4 im Reichssicherheitshauptamt war?
Ich kannte ihn.
Wussten Sie, dass er und sein nächster Mitarbeiterstab aus der politischen Polizei Bayerns vor dem Jahr 1933 stammte?
Das weiß ich nicht. Ich weiß nur eins, dass er aus Bayern stammte.
Ist Ihnen bekannt, dass die Geheime Staatspolizei bei den Ausschreitungen am 9. im November 38 nicht beteiligt war?
Ich habe immer, ich bin immer der Überzeugung gewesen, dass sie nicht daran beteiligt war. Ich habe hier aber ein Dokument gesehen, dass äh ihr zumindestens den Auftrag gab, nicht einzuschreiben. Beteiligt war sie, glaube ich, nicht.
Wenn ich Sie recht verstanden habe, sagten Sie neulich, dass Sie am fraglichen 9. November nach Ihrer Rückkehr nach Berlin sofort die Geheime Staatspolizei bzw. deren Chef angerufen hätten. Geschah dieser Anruf nur deshalb, weil Sie von dort nähere Informationen haben wollten, oder geschah er deshalb, weil Sie meinten, die Gestapo wäre an diesen Ausschreitungen aktiv beteiligt, hätte sie veranlasst und durchgeführt?
Wenn ich der Überzeugung gewesen wäre, dass die Gestapo sie aktiv veranlasst hätte, hätte ich mich sicherlich nicht bei ihr erkundigt. Ich habe diesen Auftrag gegeben an meinen an meine Mitarbeiter durch die Polizei und in diesem Fall durch die Gestapo, weil sie die notwendige Verbindung hatte oder Kriminalpolizei. Das war mir ja gleichgültig. Ich konnte mich nur an den Chef der Polizei wenden, das war Heydrich, dass ich schleunigst einen Bericht haben wollte, was war geschehen, einen reinen Tatsachenbericht.
Ist es richtig, dass Sie bei Übergabe Ihres Chef der Polizei an Himmler zum Ausdruck brachten, dass Gefangenenmisshandlungen eines deutschen Beamten unwürdig sei und sie stets gegen Beamte mit größter Strenge vorgehen würden, die sich eines solchen Vergehens schuldig machen würden?
Die Rede bei der Übergabe ist bekannt und enthält solche Stellen.
Ist Ihnen bekannt, dass auch ein Befehl des Reichssicherheitshauptamtes, also aus der Zeit nach Ihrer Übergabe existierte, wonach jedem Beamten und Angestellten der Staatspolizei es unter schärfsten Strafandrohungen untersagt war, Häftlinge zu schlagen oder sie zu misshandeln?
Möglich. Die Befehle nach meiner Übergabe kenne ich nicht mehr.
Wissen Sie irgchend wie darüber Bescheid, um diese Frage noch negativ zu stellen, dass nie ein Befehl bestanden hat, Häftlinge körperlich zu misshandeln oder zu foltern? Erstens aus der Zeit, als Sie Chef der Gestapo waren und aus der späteren Zeit.
Ich kann nur mit absoluter Sicherheit behaupten, dass ich keinen solchen Befehl gegeben habe oder erlaubt habe. Was sonst diesbezüglich in anderen Ländern außerhalb Preußens oder später herausgegeben worden ist oder nicht herausgegeben worden ist, entzieht sich meiner Kenntnis.
Ist Ihnen darüber irgendetwas bekannt, dass entgegen diesen Befehl nun tatsächlich allgemein in der Geheimen Staatspolizei solche Vorfälle sich ereigneten? oder sagen Sie, wenn das vorgekommen ist, kann es sich nur um Exzesse einzelner handeln und um einzelne Übergriffe.
In der Zeit, da ich noch unmittelbaren Anteil an der Geheimen Staatspolizei genommen habe, haben sich, wie ich das offen zum Ausdruck brachte, ja auch Übergriffe ereignet. Um sie zu bestrafen, musste man sie natürlich erfahren. Bestrafungen sind oder besser gesagt haben stattgefunden. Die Beamten wussten also, wenn sie derartig taten, dass sie Gefahr liefen, bestraft zu werden. Eine ganze Reihe sind bestraft worden. Wie die Praxis später gehandhabt wurde, kann ich auch wiederum nicht sagen.
Ich habe keine Frau.
Rechtsanwalt Babel, Verteidiger der SS und des SD. Herr Zeuge, bestanden wir die Ernennung zum Ehrenführer der SS die gleichen Voraussetzungen wie bei der SA?
Ich glaube ja.
Sind Ihnen Richtlinien oder sonstige Anordnungen bezüglich der Ernennung zum Ehrenführer bekannt?
Nein.
Bestand die Möglichkeit, die Ernennung abzulehnen?
Ich glaube, ja.
Ist Ihnen bekannt, welches die Gründe für den Ausbau der Waffen-SS in dem feststehenden großen Umfang nach 1939 waren?
Noch mal bitte. Ist Ihnen bekannt, welches die Gründe für den Ausbau der Waffen-SS in dem feststehenden großen Umfang nach 1939 waren?
Die ersten Divisionen der Waffen-SS, die ja ausgesuchtes bestes Menschenmaterial bestanden, haben sich mit außerordentlicher Bravur im Kampf geschlagen. Der Führer hat daraufhin, dem Vorschlag Himmlers noch mehr Divisionen aufzustellen, freudig zugestimmt. Heer und auch die Luftwaffe haben mit Recht etwas äh dag haben mit Recht dagegen protestiert, weil durch dieses Abschöpfen an bestem freiwilligen Material es in den Reihen des Heeres und der Luftwaffe dann an diesen Leuten, die dort für das Führerchor genauso geeignet gewesen wären, zum Teil fehlte und widersprachen deshalb dieser Ausweitung. Der Führer wollte ursprünglich auch nicht gerne einen anderen Waffenträger wie die Wehrmacht. In erheblichem Umfang hat dann aber mehr und mehr zugestimmt, als die Ersatzschwierigkeiten verstärkt auftraten im Laufe des weiteren Krieges und der Kriegsjahre, hat Himmler dem Führer in gewissem Sinne vorgetäuscht, dass er in der Lage sei, noch eine ganze Reihe von SS-Divisionen aufstellen zu können, dass die Zugkraft seiner Werbung hierbei erheblich größer wäre und ähnliches mehr. Dem Führer war dies natürlich eine willkommene Aussage, da er ja Truppen notwendig brauchte. Tatsächlich aber wandte zu dieser Zeit Himmler schon ganz andere Methoden an, die mit einer reinen freiwilligen Werbung nicht mehr sehr viel zu tun hatten und schuf zunächst auf dem Papier eine Reihe von neuen SS-Divisionen und Kaders. Dann fehlten ihm die Leute dazu. Er sagte dann dem Führer, ich habe hier meine besten Unterführer aus den anderen SS-Divisionen in diese neuen hier eingestellt. Aus diesem oder jenem Grunde ist der Mannschaftsersatz nicht so zugeflossen und Heer und Luftwaffe, besonders Luftwaffe waren nun die Leidtragenden. Ich musste aus dem Bodenpersonal, den Flagbatterien meiner Luftwaffe nun diese SS-Divisionen zum Teil auffüllen. Dies erregte bei den Männern der Luftwaffe erheblichen Unmut, denn keiner von ihnen wollte ja freiwillig zu diesen Formationen. Der Führer aber befahl dann die Abgabe auch aus Heeres-Ersatzformationen, auch aus solchen der Marine, soweit ich mich erinnere, zum Schluss. Ich kann nur für das Kontingent sprechen, das zwangsweise und befehlsmäßig aus der Luftwaffe entnommen wurde und dass nach meiner Schätzung ohne Unterlagen, die ich hier nicht habe, approximativ mindestens sich um 50.000 Männer handelt und Offiziere. Ich habe dann, weil dieses so außerordentlich starke Erregung hervorrief, erreicht, dass all jene aus der Luftwaffe, die zum Erdkampf in Zukunft eingeteilt werden sollten, nicht mehr zur SS kamen, sondern neu zu gründenden Fallschirmdivisionen. Führer stimmte dem zu, weil in der letzten Phase des Krieges die Fallschirmdivisionen sich als die bewährtesten und hervorragendsten der ganzen Wehrmacht gezeigt haben und auch die SS an Kampfkraft und Widerstandskraft überflügelten. Von diesem Zeitpunkt ab wurde dann keine weiteren Kontingente der Luftwaffe in die SS abgegeben und so viel ich weiß auch keine weiteren SS-Divisionen mehr errichtet.
Keine Drache mehr.
Dr. Lutter für Generalstab und OKW. Herr Zeuge, welches war die Einstellung des Generalstabs, des Heeres zu den Möglichkeiten einer kriegerischen Verbindung mit anderen Mächten?
Die Einstellung war eine rein, wenn ich sagen soll, berufliche. Das heißt, der Generalstab hatte sämtliche Möglichkeiten und Fälle kriegerischer kriegerischer Auseinandersetzungen theoretisch und praktisch zu bearbeiten. Meine Haltung bezüglich der eigenen des eigenen Treibens oder der eigenen Auffassung war eine, muss es offen aussprechen, für einen Generalstab außerordentlich timide und zurückhaltend. Das hängt wohl damit zusammen, dass das Gro der Generalstabsoffiziere aus der Reichswehr gekommen war und die Gedanken, die dort durch anderthalb Jahrzehnte in einer kleinen Reichswehr bezüglich kriegerischer Auseinandersetzungen vorherrscht haben, waren eben derartige, dass man sich das nicht gut vorstellen konnte. Und so war dieser Generalstab des Heeres weit über das sonst im soldatischen Normale hinaus eigentlich leicht pazifistisch.
Kennen Sie Generäle oder Admirale, die zum Kriege getrieben oder garzt haben?
Nein.
Ich habe keine weiteren Fragen.
to the chief prs [Musik] number [Musik] you are perhaps aware that you Darüber bin ich mir im Klar. Bangrifft mein fester Entschloss upon coming Sie war nicht mehr notwendig für uns. An sich aber möchte ich betonen, war äh wir ja außerdem auch parlamentarisch die stärkste Partei und hatten die Mehrheit. Aber insofern haben Sie recht, dass der Parlamentarismus abgeschafft wurde, weil ja verschiedene Parteien aufgelöst und verboten wurden.
you leaders you [Musik] Darf um jedes Missverständnis auszuschalten noch mal ganz kurz das so darstellen, wie ich es verstehe. In dem vergangenen deutschen Parlamentarismus lag die Verantwortung bei den obersten Stellen. Sie waren verantwortlich anonymen Begriffen von Mehrheiten und von denen wurde die Autorität ausgeübt. Und wir haben im Führerprinzip eine Umkehrung vorgenommen. Heißt, die Autorität ging von der Spitze von oben nach unten und die Verantwortung war von unten nach oben gegeben.
In other you did not believe in and did not permit as nicht ganz richtig, wir haben die Bevölkerung wiederholt, von Zeit zu Zeit aufgerufen, sich zu unserem System eindeutig und klar zu äußern. Nur auf einem anderen Wege, wie das vorher der Fall war und auf einem anderen Wege, wie das vielleicht in anderen Staaten der Fall ist. Wir wählten den Weg des sogenannten Volksentscheides. Auch wir standen auf dem Standpunkt, dass selbstverständlich auf die Dauer sich nur eine Regierung auch nach dem Führerprinzip halten kann, die in irgendeiner Form im Volke vertrauensmäßig verankert ist. Wenn sie das nicht mehr gewesen wäre, musste sie mit Bajonetten regieren. Und diese Auffassung hat der Führer immer vertreten, dass das auf die Dauer nicht möglich sei, gegen das Volk zu regieren. Richtig. Der der das Volk sollte nur sich zur Autorität oder sagen wir mal zur Einverständnis des Führers erklären. Gab es dem Führer sein Vertrauen, so war es seine Angelegenheit, die weiteren Funktionen auszuüben. Also nicht die einzelnen Personen waren nach Wunsch des Volkes auszusuchen, sondern ausschließlich die Führung selbst.
Now was this leaders princi and ad by you in Germany because you people areablement because you some may ger people no matter Verzeihung, das letzte habe ich dem Sinn nach nicht ganz verstanden. Ich darf so vielleicht äh antworten. Ich habe das Führerprinzip notwendig gehalten, weil der Zustand wie er vorher war und den wir parlamentarisch oder demokratisch nannten, Deutschland an den Rand des Verderbens gebracht hatte. Ich darf in diesem Zusammenhang Sie vielleicht erinnern, dass Ihr eigener Präsident Roosevelt sich so ausdrückte, soweit ich mich erinnere, ich will es nicht genau den Wortlaut festlegen. Einige Völker in Europa haben die Demokratie verlassen. Nicht, weil sie an sich die Demokratie nicht wünschten, sondern weil die Demokratie Männer hervorgebracht hat, die zu schwach waren, dem Volke Arbeit und Brot zu geben und es zufrieden zu stellen. Deshalb haben sich die Völker von diesem System und ihren Männern entfernt. Das enthält viel Wahrheit. Das System hatte völlig abgewirtschaftet und nach meiner persönlichen Überzeugung konnte nur eine Organisation einer starken klaren Führungshierarchie die Dinge wieder in Ordnung bringen. Wohlverstanden, aber nicht gegen den Willen des Volkes, sondern erst nachdem das Volk durch viele Wahlen im Laufe der Zeit immer verstärkend und verstärkend seinen Willen kund gegeben hatte, die nationalsozialistische Führung ihr Vertrauen und ihre Zukunft anzuvertrauen.
principe durchaus richtig verstanden. Wir hatten bis dahin genug von Opposition gelebt und wir hatten bis dahin genug durch Opposition sind wir vollkommen heruntergekommen. Es war jetzt Zeit, keine Opposition mehr zu treiben, sondern endlich aufzubauen.
Notwendig gehalten, dass wir keine Opposition mehr zuließen. Ja.
and you also necessary you all. Soweit die Opposition in irgendeiner Form unsere aufbauende Arbeit ernstlich störte, selbstverständlich wurde die Opposition dieser Einzelpersönlichkeiten nicht geduldet. Solange es sich lediglich um unbedeutendes Geschwätz handelte, war das belanglos. Ja. Ich habe das schon ausgeführt, dass ich das für notwendig gehalten habe, genauso wie vorher die politische Partei die politische Polizei vorhanden war nur in verstärktem und vergrößertem Rahmen. Ich habe ausgeführt, die Idee der Konzentrationslager ist nicht so entstanden, dass man sagte, hier sind eine Reihe von Oppositionsmännern oder Persönlichkeiten, die in Schutzhaft genommen werden sollten, sondern sie entstand durch den schlagartigen Einsatz gegen die Funktionäre der Kommunistischen Partei, die uns ja gleich zu tausenden und abertausenden anfielen und die als in Schutzhaft genommen nicht in die Gefängnisse, sondern es wurde notwendig dafür, wie gesagt, ein Lager zu errichten. ein oder zwei oder drei. Es ist mangelhaft übersetzt worden. Es ging etwas zu schnell, aber ich glaube trotzdem den Sinn verstanden zu haben der Ausführung. Sie fragen mich, ob ich es für notwendig gehalten hätte, sofort Konzentrationslager einzurichten, um die Opposition dort äh auszuschalten. Das ist richtig. Ja.
syem that you not have persons entitled to public trials in independent cours and you immedi isued order that your police political police would not be subject to court review orders Sie müssen zwei Kategorien unterscheiden. Diejenigen, selbstverständlich, die irgendwie einen aktiven eine aktive Handlung des Hochverrats gegen den neuen Staat begangen hatten oder nachgewiesen werden konnte, die wurden natürlich den Gerichten überstellt. Die anderen aber, von denen man derartige Handlungen erwarten konnte, die sie aber noch nicht ausgeführt hatten, wurden in Schutzhaft genommen. Und das waren diejenigen, die in die Konzentrationslager kamen. Ich spreche jetzt vom Anfang. Später hat sich da vieles geändert und ebenso war, wenn aus politischen, um Ihre Frage zu beantworten, aus reinen Staatsgründen eine Festnahme im Sinne der Schutzhaft verfügt war, so konnte diese nicht durch irgendein Gericht überprüft oder aufgehoben werden. Später als äh auch Leute aus unpolitischen Gründen zum Teil verhaftet wurden, die in anderer Art sich mit dem System dem System entgegengesetzt hatten, habe einmal, ich erinnere mich daran noch, ich als preußischer Ministerpräsident und der Reichsinnenminister Well, let's let's omit the let omit that I haven asked for that. If you just answer my questions, we save a great of time and your council will be permitted to bring out any you want to make you did all the people.
Das habe ich ganz klar beantwortet, aber ich bitte, dass diese Ausführungen, die schon eben gehörten, zu der Beantwortung mit Konzentration im Zusammenhang mit ihrer Frage stell im Zusammenhang mit ihrer Frage, dass dieses durch die Gerichte nicht überprüft werden konnte, wollte ich noch ausführen, dass eine Verfügung erlassen worden war durch mich und Frick gemeinsam, dass Männer, die in das Konzentrationslager eingeliefert, also Persönlichkeiten eingeliefert wurden, dass ihnen nach 24 Stunden der Grund ihrer Einlieferung bekannt gegeben werden sollte und sie nach 48 Stunden oder es war jedenfalls eine enge Beschränkung, einen Anwalt, das Recht auf einen Anwalt hatten. Damit aber war noch keineswegs mein Befehl aufgehoben, dass eine Überprüfung durch Gerichte einer politisch notwendigen Schutzhaftmaßnahme zugelassen war. Es sollte nur diesen Leuten eine Möglichkeit des Protestes unmittelbar gegeben werden. Jawohl. Äh, es sind Leute verhaftet worden schutzhaft, die noch kein Verbrechen begangen haben, von denen aber man es erwarten konnte, wenn sie in Freiheit blieben. Genauso wie umfangreiche Schutzhaftmaßnahmen in ungeheurem Ausmaße ja heute in Deutschland auch stattfinden. [Musik]
Now also the kind of state that you have some kind of carry propadership ist der Schluss wieder sehr unzusammenhängend übersetzt worden. Selbstverständlich haben wir Propaganda verbreitet und dafür die Propagandaorganisation besessen. Dasor der politischen Leiter war eines teils selbstverständlich dafür da, die Propaganda unserer Auffassung im Volk zu verbreiten. Zum zweiten war sie dazu bestimmt, die in der Partei erfassten zu menschenmäßig zu führen und zu organisieren.
comm [Musik] Das ist richtig. Die Befehle, die äh äh Aufträge, die beabsichtigt waren zu geben für die Propaganda oder sonstiges wurden so weit runtergegeben als jeweils notwendig. Und andererseits war selbstverständlich eine Reaktion aus der breiten Masse des Volkes nur durch die Verzweigung und Verästlung in den letzten Teilen nach oben wieder heraufzugeben, um uns über die Stimmung der Bevölkerung auf dem Laufenden zu halten.
And you also have organations ja Verwaltungsorganisationen sind selbstverständlich notwendig. Ich verstehe nicht Organisation zu welchem Kampf so.
Röm den die Affäre Röhm habe ich hier deutlich ausgeführt. Das war ein Staatsnotakt und ist durch die Polizei durchgeführt worden. Aber in anderen Staaten auch, ob das nur Secret Service heißt oder woanders, weiß ich nicht.
SS Die SA hat niemals einen Befehl bekommen, irgendjemand zu töten. Die SS zu meiner Zeit auch nicht. Also, wie äh ich hatte ja aus sie keinen Einfluss und äh die einzigen Befehl, wo ohne Gericht Ich weiß, dass also Befehle zur Exekutionsvollstreckung gegeben worden sind, war gegen einige Personen im Röhmputsch und die sind durch die Polizei vollzogen worden, also durch das Staatsorgan.
What Police? Äh, so viel ich weiß durch die Geheime Staatspolizei. Jedenfalls hatte sie als solche den Auftrag. Es war ja ein Kampf gegen Staatsfeind. in Norddeutschland zu diesem Augenblick nicht, aber wie weit das in Süddeutschland der Fall war, wo die noch getrennt waren, weiß ich nicht, wer in Süddeutschland die Aktion durchgeführt. Ja, ich sage ja später. Nachdem nach der Machtergreifung die Polizei mehr und mehr in die Hände von Himmler gelangt ist, kann man für ein kann sich für ein Außenstehender nicht mehr klar das Bild abzeichnen, wo war SS tätig, wo war Geheime Staatspolizei tätig und so weiter. Ich sagte vorhin schon, dass dann die diese beiden sehr eng zusammengefasst wurden. Es ist ja bekannt, dass die SS äh Lager bewacht hat später und Polizeifunktion ausübte.
Welche Funktion meinen Sie? Wenn sie wenn eine SS-Einheit ein Lager bewachte und ein SS-Führer der Kommandant dieses Lagers war, so kann ja nur dann dort diese Einheit sämtliche Funktionen durchgeführt haben.
Now sy was not syable Jeder, der Partei beitrat, wusste, dass wir das System des Führerprinzips hatten, wusste die bestimmte Grundlagen, die wir durchführen wollten, soweit sie im Programm bekannt gegeben waren. Es wusste aber nur nicht jeder, der Partei beitrat, alles was ich später ereignen würde, bis in die letzten Einzelheiten hinein. Jawohl, jeder wusste, wer die Gestapo. Das Programm habe ich ja ausdrücklich ausgeführt. Habe ich auch äh gleich zu Anfang in der Öffentlichkeit beschrieben und ich habe auch in der Öffentlichkeit über die Aufgaben der Gestapo gesprochen und ich habe sogar für das Ausland darüber geschrieben. est daran war zunächst gar nichts geheim.
a matter of part of the effectiveness. Es ist richtig, dass jeder weiß, wenn er sich staatsfeindlich betätigt, dass er dann äh je nachdem gerade seiner Betätigung entweder ins Konzentrationslager oder wegen Hochverrat vor das Gericht kommen. Aber der ursprüngliche Zweck, weshalb zunächst die Lager kamen, war zur Aufnahme der vorhandenen Staatsfeinde, die wir als solche betrachteten, mit Recht betrachteten.
Now that is the type of Ich möchte nicht sagen, dass die Grundmerkmale dieser Regierung und das notwendigste an hier die sofortige Einrichtung der Geheimen Staatspolizei und die Konzentrationslager zur Aufnahme unserer Gegner waren, sondern wir hatten darüber hinaus noch außerordentlich viel wichtigere Dinge als Regierungsprogramm festliegen. Und es sind nicht diesäulen unserer Regierung. Ja, sie diese Dinge wurden notwendig aufgrund der vorhandenen Gegnerschaft. Unter den damaligen Umständen war sie nach meiner Auffassung die einzig mögliche Form und sie hat auch gezeigt, dass Deutschland aus seinem tiefen Elend der Verarmung und Arbeitslosigkeit in kurzer Zeit zu einer verhältnismäßigen Blüte wieder gekommen war.
Now all of this auority all the auority of state was concentr taking up another and if the intent toess this time it might be that's all that's Der Zeuge der Leo. ist bereits seit einigen Tagen in Nürnberg und wartet auf seine Vernehmung. Er hat mir nun mitgeteilt, dass er am Donnerstag unbedingt wieder in Stockholm sein müsse. Aus diesem Grunde hat er gebeten [Musik] und ich erbitte vom Gericht die Erlaubnis, ihn bereits morgen früh als Zeugen zu rufen. Selbst wenn das Kreuzverhör noch nicht durchgeführt ist, die Vertreter der Anklagebehörde sind damit sämtlich einverstanden. Ich habe sämtliche vier Herren gefragt und die haben sich einverstanden erklärt. glaube, dass ich einen halben Tag benötige, also bis morgen, bis morgen Mittag. kann es nicht bestimmt sagen, aber es ist vielleicht anzunehmen. September kommen noch zwei Fragen hinterher, aber die sehr schnell beantwortet sind. Er soll sich doch zweimal nach dem September bemüht haben, aber das sind nur ganz kurze Fragen.
Yeah, it appears to the tribunal that half a day is totally unnecessary time for the examination of speaking a few days before the wargan kann es kann es nicht sagen, Herr Präsident bin Pinar erst es sind nicht ein paar Tage, sondern die Verhandlungen haben schon Anfang Juli, Ende Juni, Anfang Juli begonnen. Eigentlich. Ich darf nur eins bemerken. Ich darf nur eins bemerken. werde mich mit meinen Fragen selbstverständlich auf das für den Prozess notwendige beschränken. Aber das muss ja auch gesagt und gefragt agidination You have related to us the man in you and other concentra all ger
Ich habe von mir gesprochen, wie weit ich da mitgearbeitet habe. Is there any defendant in the block in the box, [Musik] dass von den hier angeklagten keiner in einer Obstruktion oder Opposition zu dem Führer von Anfang an gestanden hat, ist klar. Aber ich möchte hier aufmerksam machen, dass wir immer verschiedene Zeitabschnitte unterscheiden müssen, denn die Fragen, die an mich gestellt werden, sind zum Teil sehr allgemein und es handelt sich doch um einen Zeitabschnitt von 24, 25 Jahren, wenn man den gesamten umfasst.
Now I want to call your atttion to the fruits of this system. You understand 190 German Army Soviet Russia. Das habe ich ausgeführt, wie weit ich davon unterrichtet
war. You att zeitlich in dem Augenblick war ich der Auffassung, das zu verschieben, um andere wichtigere Aufgaben durchzuführen. Nach meiner Überzeugung. Germany.
Ich habe die Anstrengungen Russlands zum Aufmarsch natürlich auch erkannt, aber gehofft, vorher noch die von mir beschriebenen anderen strategischen Maßnahmen zur Verbesserung Deutschlands durchzuführen und glaubte, dass die Zeitspanne dazu diese Gefahrenmoment noch abwenden könnte. Für später war ich mir im Klaren, dass selbstverständlich jederzeit dieses Gefahrmoment für Deutschland auftreten könnte. Ich persönlich glaubte zu diesem Zeitpunkt, dass die Gefahr noch nicht auf ihrem Höhepunkt wäre. Also, in diesem Augenblick der Angriff vielleicht noch nicht nötig, aber das war meine persönliche Auffassung. Germany.
Das hat ja mit meiner zweiten Wichtigkeit nichts zu tun. Es standen sich hier zwei strategische Auffassungen gegenüber. Der Führer sah die eine Gefahr als der erste Mann und ich wollte, wenn Sie es so wollen, eine andere strategische Durchführung machen als der zweite Mann. Wenn ich mich durchgesetzt haben würde, in allen Fällen wäre ich wohl allmählich dann der erste Mann geworden. Da aber der erste Mann anderer Ansicht war und ich nur der zweite galt, seine Ansicht. I understand from your think you can yes richtig.
Ja, ich war der Meinung, dass dieses Vorgehen, in die ich betone immer wieder, in diesem Augenblick noch nicht gegeben war und für Deutschland zweckmäßigere Maßnahmen zu treffen war. Es sind dies viel Fragen auf einmal. Ich darf auf die erste zurückkommen. Die erste Frage lautete, glaube ich, ob ich keine Veranlassung genommen hätte, dem deutschen Volk etwas darüber zu sagen. Nicht dazu hatte ich keinerlei Verantwortung. Wir befanden uns im Kriege und derartige Meinungsverschiedenheiten oder Ansichtsverschiedenheiten über strategische Probleme konnten nicht vor das Forum des Volkes während des Krieges gebracht werden. Ich glaube, dass das in der Weltgeschichte noch nie geschehen ist.
Zweitens, was mein Rücktritt anbelangt, so will ich darüber überhaupt nicht diskutieren, denn während des Krieges war ich Offizier, Soldat. Es hatte nicht damit zu tun, ob ich eine Auffassung teilte oder nicht. Ich hatte nur meinem Vaterland als Soldat zu dienen. Zum dritten ist es nicht meine Aufgabe, einem Mann, dem ich meinem Eid geschworen habe, jedes Mal zu verlassen, wenn er sich nicht meiner Ansicht fügt. Dann hätte ich gar nicht von Anfang an mich ihm verpflichten brauchen. Auf die Idee, den Führer zu verlassen, bin ich nie gekommen.
Das deutsche Volk hat von der Kriegserklärung an Russland erst erfahren, als der Krieg mit Russland begonnen hat. Das deutsche Volk hat also damit gar nichts zu tun. Es ist nicht gefragt worden, sondern es hat von der Tatsache Kenntnis bekommen und der Notwendigkeit. Warum? At what time did you know the war so far?
Das ist außerordentlich schwer zu sagen. Jedenfalls nach meiner Überzeugung verhältnismäßig spät. Also, ich meine, zu einem späten Zeitpunkt hat sich bei mir die Befestigung gebildet, dass der Krieg verloren sei. Vorher habe ich immer noch an eine Remiechance gedacht und gehofft. November 191. Das stimmt durchaus nicht. Es ergab sich durch das die Wetterverhältnisse ein Rückschlag und noch besser gesagt, ein erreichtes Ziel wurde nicht gewonnen. Der Vorstoß 42 beweist zu Genüge, dass von einem militärischen Niederbruch gar keine Rede sein kann. Es wurden lediglich vorgestoßene Kurse zurückgedrängt und zum Teil zurückgenommen. Dieser Ereignis trat die wieder alles erwarten frühe hereinkommen des Frostwetters ein. Als das Vorbrechen der russischen Offensive nach dem 12. Januar 1945 bis zur Oder führte und gleichzeitig die Ardennen Offensive nicht durchgeschlagen hatte. Zu diesem Zeitpunkt hoffte ich, konnte ich nicht mehr anders denken, als dass langsam sich wahrscheinlich eine Niederlage entwickeln würde. Vor diesem Zeitpunkt habe ich immer noch gehofft, dass einerseits an der Weichsel die Position gegen Osten und andererseits am Westwal die Position gegen Westen so lange gehalten werden konnte, bis die neuen Waffen zum stärkeren Serienanlauf kamen und damit auch der angloamerikanische Luftkrieg abgeschwächt werden konnte. >> Ich sagte eben also Januar 45, Mitte bis Ende Januar 45 war für mich keine, sah ich keine Hoffnung mehr. You man.
Ich habe schon betont, wir müssen zwei Phasen scharf auseinanderhalten. Einen Krieg erfolgreich beenden und einen Krieg Remie zu beenden, erfolgreich zu beenden. Diesen Zeitpunkt, dieser Zeitpunkt, dass das nicht erreicht werden konnte, liegt weit früher. Aber die Tatsache, dass eine Niederlage eintreten würde, die und um die allein hat es sich bei dem Datum, dass ich so eben angab, gehandelt. Selbstverständlich ist ein erfolgreicher Kriegsabschluss nur dann als erfolgreich zu betrachten, wenn ich entweder den Feind niederringe oder durch Abmachung mit dem Feind zu einem Resultat komme, das mir einen Erfolg verwirkt. Das nenne ich einen erfolgreichen Abschluss. Einen Remieabschluss nenne ich, wenn ich zu Abmachungen mit dem Feinde komme, der zwar mir den Erfolg nicht bringt, den mir ein Sieg gebracht haben würde, aber immerhin eine Niederlage andererseits vermeidet, also ein Ende ohne Sieger und Besiegte. But you was Hitler policy.
Die feindliche Propaganda betonte mit Hitler unter keinen Umständen zu verhandeln, wusste ich, dass Hitler nicht verhandeln wollte unter keinen Umständen. Das war mir auch bekannt, aber nicht in diesem Zusammenhang. Hitler wollte verhandeln, falls Verhandlung ihm irgendeine Aussicht ergeben hätte. Völlig aussichtslose und zwecklose Verhandlung wünschte er allerdings auf keinen Fall. Durch die Erklärung der westlichen Gegner nach, soweit ich mich erinnere, der Landung in Afrika unter keinen Umständen mit Deutschland zu verhandeln, sondern bedingungslose Kapitulation zu erzwingen, wurde der Widerstand Deutschlands bis zum äußersten organisiert und musste als solche organisiert werden. Wenn ich gar keine Chance bei einem Friedensschluss durch Verhandlung habe, dann haben auch Verhandlungen keinen Sinn, sondern dann muss ich versuchen bis zum äußersten durch den Appell an die Waffen vielleicht doch noch eine Wendung herbeizuführen. After by the time of January 1945 you also unable.
Die Verteidigung der deutschen Städte gegen den alliierten Luftangriff möchte ich folgendermaßen die Möglichkeit hierzu charakterisieren. Ein, da kann ich sagen, Irendigas habe ich gewusst, dass zu diesem Zeitpunkt das nicht möglich war. And after that time att the air att well to you could not turn the war and aff.
Ich glaube, sie irren sich. Nach dem Januar 45 haben keinerlei Angriffe, es sei denn, durch einzelne wenige Flugzeuge auf England mehr stattgefunden, weil ich zu diesem Zeitpunkt mein gesamtes Benzin für die Jäger zur Abwehr brauchte. Hätte ich Bombenflugzeuge zur Verfügung gehabt und Benzin, so hätte ich selbstverständlich bis zur letzten Minute solche Angriffe fortgesetzt als Vergeltung gegen die Angriffe, die auf deutsche Städte erfolgten, ganz gleichgültig wie die Chance war. OT What about robots?
Ist nicht richtig übersetzt worden. >> Gott sei Dank, dass wir noch ein Kampfmittel hatten, dass wir einsetzen konnten. Ich sagte ja soeben, solange gekämpft wurde, musste zurückgeschlagen werden und ich kann als vom soldatischen Standpunkt aus nur bedauern, dass wir nicht genügend unbemannte, also V1 oder V2 Bomben hatten, denn nur so konnte unter Umständen eine Rücksichtnahme auf den Einsatz gegen deutsche Städte erfolgen. Wenn man dem Gegner genauso schwere Verluste beizubringen vermag. [Musik]
Solang Hitler Führer des deutschen Volkes war, bestimmte er ausschließlich die Kriegführung. Solange mich ein Gegner damit bedroht, dass er nur eine bedingungslose und völlig bedingungslose Kapitulation fordert, kämpfe ich bis zum letzten Atemzug, weil mir doch nichts anderes übrig bleibt, als hier noch eine Chance unter Umständen das Schicksal zu wenden, selbst wenn es ordnungslos erscheint. [Musik]
Eine Revolution ändert immer eine Sachlage, wenn sie gelingt. Das ist die Voraussetzung. Die Ermordung Hitlers hätte zu diesem Zeitpunkt, sagen wir Januar 5, meine Nachfolge hervorgerufen. Wenn der Gegner mir dieselbe Antwort gegeben hätte, bedingungslos zu kapitulieren und zwar zu jenen furchtbaren Bedingungen, die angedeutet waren, hätte ich unter allen Umständen weitergefochten. Hitler 194. Bedauerlicherweise. Ja. There came a time in 1945 when Hitler made a will in Berlin.
Das ist richtig. Dieses Testament habe ich hier gelesen. [Musik] myes andally Hler.
Dazu kann ich nur erwidern, was Himmler getan hat, weiß ich nicht. Ich habe den Führer weder verraten, noch habe ich zu diesem Zeitpunkt auch nur mit einem einzigen fremden Soldaten verhandelt. Dieses Testament oder diese Schlussbetrachtung des Führers basieren auf einem sehr bedauerlichen und mich tief schmerzenden Irrtum, dass der Führer in seiner letzten Stunde noch glauben konnte, dass ich ihm jemals hätte die Treue brechen können. Das Ganze beruht auf dem Irrtum einer Übermittlung durch den Funkbericht und vielleicht durch eine falsche Darstellung, die Bormann dem Führer gegeben hat. Ich selbst habe keinen Augenblick daran gedacht, illegal die Macht an mich zu nehmen, noch irgendwie gegen den Führer zu handeln. Das ist richtig. the power of the party you have omle [Musik]
the fire 27th of feu 1933 there was a greatge that fire was there not in many people arrest and many people.
Es ist mir nicht ein einziger Fall bekannt, dass ein Mann wegen des Reichstagsbrandes getötet wurde, außerdem durch das Reichsgericht verurteilten Brandstifter von der Luppe. Die beiden anderen Angeklagten aus diesem Prozess wurden freigesprochen. Zwar auch nicht, wie sie neulich glaubten, irrtümlicherweise Herr Telemann angeklagt, sondern der kommunistische Abgeordnete Torgler. Er wurde freigesprochen, ebenso wie der Bulgare Dimitra. Verhaftungen fanden im Zusammenhang mit dem Reichstagsbrand verhältnismäßig wenige statt. Die Verhaftungen, die Sie auf den Reichstagsbrand zurückführen, sind die Verhaftungen der kommunistischen Funktionäre. Diese wären, das habe ich häufig gesagt und betone es noch einmal, völlig unabhängig von diesem Brande ebenfalls verhaftet worden. Der Brand hat ihre Verhaftung nur beschleunigt. Die sorgfältig vorbereitete Aktion überstürzt und dadurch sind eine Reihe von Funktionären entkommen. Wir hatten die Listen der kommunistischen Funktionäre, die verhaftet werden sollten, vorher bereits zum großen Teil schon festgelegt. Es war völlig unabhängig vom Brand im deutschen Reichstag. Im Gegensatz zu meiner Absicht, es wenige Tage noch hinauszuschieben und programmmäßig verlaufen zu lassen, um dadurch alles richtig zu erfassen, wünschte der Führer in der Nacht, dass sofort und augenblicklich nun die Verhaftungen erfolgten. Hatte den Nachteil, dass es etwas, was ich eben dachte, überstürzt geschah. Das ist richtig. Ich betone noch einmal, der Entschluss ihrer Verhaftung stand schon tagelang vorher fest. Nur der Zeitpunkt der sofortigen Verhaftung erfolgte in dieser Nacht, mir wäre es lieber gewesen, einige Tage programmäßig zu warten, dann wären mir nicht noch einige wichtige entwischt. [Musik]
President Hindenberg. Ich glaube ja. Ernst >> Karl Ernst? Also, ob er mit Vornamen Karl heißt, weiß ich nicht. Ernst war der SA Führer von Berlin. Helldorf >> Graf Helldorf war der spätere SA Führer von Berlin. Heines? Heines war der SA Führer von Schlesien zu diesem Zeitpunkt wohl verstanden. Yes. Now it's known to you is it not that Ernst made a statement confessing that these three burn the and you and plan it andish theend matal consquid and petum which was depan passage by you to get passage from.
Eine Erklärung des SA Führer Ernst kenne ich nicht, aber ich kenne eine in der Auslandspresse kurze Zeit darauf veröffentlichten Roman des Kraftfahrers von Herrn Röm. Nach nach 34 kam das hervor. Auf der einen Seite der Straße steht das Reichstagsgebäude gegenüber das Palais des Reichstagspräsidenten. Zwischen beiden ist ein Gang, auf dem für die Zentralheizung die Kokswagen durchfahren. Das ist nicht richtig. Der Reichsbrand war im Februar 33. Ernst wurde am 30. Juni 1934 erschossen, weil er mit Röm zusammen einen Staatsstreich und einen Anschlag auf den Führer vorbereitet hatte. Er hatte also Zeit fünf Viertel Jahre, wenn gewünscht irgendwelche Erklärungen zum Reichstagsbrand abzugeben. Diese Anklage kam von einer gewissen Auslandspresse, dass ich den Reichstag angezündet hätte. Das konnte mich weiter nicht berühren, weil es nicht den Tatsachen entsprach. Ich hatte keinen Zweck und Sinn für mich, den Reichstag anzustecken. Ich bedauere an sich von der künstlerischen Seite durchaus nicht, dass das Plenum verbrannt ist und hoffte ein besseres aufzubauen. Ich bedauerte aber außerordentlich, dass ich gezwungen war, einen neuen Reichstagssitzungsaal zu suchen und da ich keinen gefunden habe, meine Krolloper, sprich zweite Staatsoper dafür herzugeben. Die Oper erschien mir dort erheblich wichtiger wie der Reichstag. Wow. Joke?
Nein, sie ich habe einen Witz gebraucht, wenn Sie den meinen, dass ich sagte, ich trete demnächst in Konkurrenz mit dem Kaiser Nero. Es wird voraussichtlich sehr bald heißen, ich habe in einer roten Toga mit einer Leier in der Hand gegenübergestanden und zu dem Reichstagsbrand aufgespielt. Das war der Witz. Tatsächlich aber wäre ich beiner durch diesen Reichstagsbrand umgekommen. Für das deutsche Volk unangenehm, für seine Gegner sehr angenehm. Nein, ich weiß, dass Herr Rauschnick, das wurde mir gesagt, in seinem Buch geschrieben hat, dass ihr mehrfach angezogen wurde. Ich hätte mit ihm darüber gesprochen. Herrn Rauschnick habe ich in meinem Leben nur zweimal ganz flüchtig gesehen. Wenn ich schon den Reichstag angezündet hätte, so würde ich das voraussichtlich nur im allerengsten vertrauten Kreise, wenn überhaupt bekannt gegeben haben. Mann, den ich überhaupt nicht kenne und von dem ich heute nicht sagen kann, wie er überhaupt ausgesehen hat, würde ich mich gegenüber niemals geäußert haben. Es ist dies eine absolute Fälschung. Nein. I on the occasion of common me on the birday [Musik] of the 1942 people around the turn the convation to the build and artistic value. I put the fire and you convation.
Diese Unterhaltung hat nicht stattgefunden und ich bitte Herrn Halder mir gegenüberzustellen. Zunächst möchte ich betonen, dass es auch völliger Unsinn ist, was hier steht. Hier heißt es, der einzige, der den Reichstag wirklich kennt, bin ich. Den Reich erkannte jeder Abgeordnete, denn ausgebrannt und der Brand war ausschließlich im Plenum und dieses Plenum kannten viele Hundert oder tausend Menschen genauso wie ich. Ich >> eine derartige Äußerung ist ein absoluter Unsinn. Wie Hallder dazu kommt, weiß ich nicht. Nur sein schwaches Gedächtnis kann da scheinbar der Grund sein, dass er auch militärisch hatte. Ich er war Chef des Generalstab des Heeres und ich habe laufend Führer drauf aufmerksam gemacht, nachdem der Krieg ausgebrochen war, dass er sich endlich einen Chef zulegen müsste, der von den Dingen etwas versteht.
Röm hat einen Staatsstreich vorbereitet, bei der auch der Führer getötet werden sollte. und wollte eine Revolution anschließen, die sich vor allem Dingen richtete gegen die Armee, das Offizierchor, das was er unter Reaktion verstand. Wir hatten dafür genügend Beweise. Das ist richtig. Er wollte einen revolutionären Akt machen und deshalb hat es der Führer für richtig gehalten, diese Sache sofort im Keime zu ersticken und zwar nicht durch ein Gerichtsverfahren, sondern durch sofortiges Niederschlagen dieser Revolte. Ein Teil der Namen. Jawohl. Nicht alle, glaube ich. Das weiß ich nicht, wer sie persönlich durchführte. Das weiß ich auch nicht, weil die Erschießung Röms durch den Führer angeordnet wurde und nicht durch mich, weil ich in Norddeutschland zuständig war. Die Polizei führte die Verhaftungen derjenigen durch, die zunächst in Untersuchung genommen werden sollten, die nicht so stark belastet waren und von denen man nicht wusste, wie weit sie eingeweiht oder nicht eingeweiht waren. Eine Reihe dieser Leute ist sehr bald, eine Reihe etwas später wieder entlassen worden. Wie viel im Einzelnen hierbei verhaftet wurden, kann ich Ihnen nicht sagen. Die Verhaftungen wurde durch die Polizei durchgeführt. Ich nehme an, ich sage noch einmal, ich weiß nicht genau, wie viel verhaftet wurden, weil die Verhaftungen derjenigen, die notwendig waren oder betrachtet wurden im Zusammenhang stehend nicht mehr durch mich liefen. Meine Aktion endete sozusagen in den einem Tage, wo die Revolte niedergeschlagen wurde.
Ich habe Milch etwas anders verstanden und habe auch meinem Verteidiger einen Zettel geschickt, durch eine Anfrage zu klären, ob Milch mit diesen 700 Personen Angehörige aus dem Römputsch meinte oder sagen wollte, dass er insgesamt dort 700 verhaftete gesehen habe. So habe ich es aufgefasst. Zur Klärung müsste eine Rückfrage beim Fettmarschall Milch erfolgen, denn ich halte diese Zahl 56 oder 700 für weitaus zu hoch, für die insgesamt im Zusammenhang mit dem Römputsch verhafteten. Das ist richtig. Klausner befand sich ebenfalls unter den Erschossenen und gerade der Fall Klausner gab mir jenen Grund, den ich neulich ausführte beim Führer, ein sofortiges Abstoppen jeder weiteren Aktion herbeizurufen, da nach meiner Auffassung Klausner vollkommen zu Unrecht erschossen wurde. Strasser war nicht, dass man sagen kann, der zweite Mann nach Hitler. Er spielte eine außerordentlich wichtige Position vor der Machtergreifung innerhalb der Partei, wurde aber vor der Machtergreifung bereits aus der Partei ausgestoßen. Straßer war im Zusammenhang mit der Revolte beteiligt. Er wurde auch erschaffen. Nein, so ist das nicht richtig. Ich habe das ziemlich klar ausgedrückt. Darf es kurz wiederholen. Nicht als nur noch zwei auf der Liste standen, habe ich eingegriffen, sondern als ich erkannte, dass eine Reihe auch erschossen wurden, die mit dieser Sache nichts zu tun hatte, griff ich ein. Und bei meinem Eingreifen waren noch zwei Persönlichkeiten, die sehr stark daran beteiligt waren und deren Erschießung der Führer an sich angeordnet und auf den einen er als Haupttreiber dieser Aktion besonders wütend gewesen war. Ich wollte damit zum Ausdruck bringen, dass ich dem Führer sagte: "Lieber verzichten Sie darauf, dass diese beiden Hauptschuldigen noch exekutiert werden und stoppen Sie das Ganze augenblicklich." So ist das zu verstehen. Ja, den kann ich genau festlegen. So viel ich mich erinnere, war der entscheidende Tag der Sonnabend. Am Sonnabend gegen zwischen 6 und 7 Uhr kam der Führer mit Flugzeug von München zurück. Meine Aktion bezüglich der Einstellung liegt am Sonntag nachmittag ungefähr zwischen 2 und 3 Uhr. Nein, der eine kam, so viel ich weiß, in das Konzentrationslager und der andere ist vorübergehend ähm in einer Art, glaube ich, Hausarrest gesetzt worden, wenn ich mich richtig erinnere. Now going back to the time you Hitler you said many.
Ich bedauere, die Übersetzung war etwas lückenhaft. Ich kann keinen Sinn draus stehen. Bitte zu wiederholen. You man I glaube, sie haben mich da nicht richtig verstanden, denn genauso habe ich es keineswegs gesagt. Ich habe ausgeführt, dass mir aufgefallen ist, dass Hitler eine klare Auffassung hatte über den Zweck nutzloser Proteste, dass er zum zweiten die Auffassung vertrat, dass Deutschland von dem Diktat von Versi freikommen müsste. Nun war das nicht Adolf Hitler allein, sondern jeder patriotische Deutsche fühlte das ebenso. Und weil ich als glühender Patriot die Schmach und das Diktat und die Schande von Bersi unablässig für mein Volk fühlte, vereinigte ich mich mit dem Mann, von dem ich das Gefühl hatte, dass er am klarsten die Folgen des Diktats erkannte und dass er einer der sein würde, die vielleicht die richtigen Wege zur Beseitigung gehen würde. Das andere, was sonst in den Parteien von Versei geredet wurde, war verzeihen Sie mir den Ausdruck geschwaf.
Adolf Fitlers, der und seiner Bewegung Deutschland aus den drückenden Fesseln von Versei zu befreien. Das heißt nicht den gesamten Vertrag von Wersi, sondern jene Deutschland für seine Zukunft erdrosselnden Bestimmungen. Darüber wurde damals gar nicht debattiert, sondern debattiert wurde nur darüber, dass die erste Voraussetzung, um überhaupt am Gebäude dieses Diktates, es wird immer von einem Frieden gesprochen, wir Deutsche sprechen von einem Diktat dieses einseitigen Diktates, war, dass Deutschland eine andere politische Struktur bekam, die es allein dazu befähigen würde, gegen dieses Diktat Einwendungen zu erheben und zwar nicht nur Einwendungen, sondern solche, die auch berücksichtigt werden würden. That was that was the means was the reorganization of the German state butct.
Die Befreiung von jenen Bestimmung des Vers Diktates, die auf die Dauer das deutsche Leben unmöglich machten, das war durchaus der Zweck und die Absicht. Aber es wurde dabei nicht gesprochen, wir wollen einen Krieg machen und siegreich unsere Gegner schlagen, sondern es wurde das als Ziel gesteckt, die Methoden den politischen Ereignissen anzupassen, war die Voraussetzung dafür. M sind wieder mehrere Fragen, aber Frage 1. Der Kampf gegen das Diktat von Wersi, so möchte ich sagen, war für mich der entscheidendste Punkt der Partei beizutreten. Für andere mögen andere wichtige oder andere Punkte des Programms oder der Auffassung vielleicht entscheidender gewesen sein.
Dem Führer alle Macht zu geben, war nicht deshalb eine Voraussetzung, um Versiloszuwerden, sondern beruhte auf unserer Auffassung des Führerprinzips grundsätzlich. Ihm den Eid zu leisten, war für damalige Verhältnisse eine Selbstverständlichkeit, bevor er Staatsoberhaupt wurde für diejenigen, die sich als sein engeres Führerchor betrachteten. Ich weiß nicht und kann Ihnen nichts sagen, wie es mit der Eidesleistung vor der Machtergreifung exakt zugegangen ist. Ich kann Ihnen nur das sagen, was ich getan habe. Ich habe nach einer gewissen Zeit, als ich mehr Einblick in die Persönlichkeit des Führers bekam, ihm meine Hand gegeben und gesagt, ich verbinde mein Schicksal auf Gedei und Verderb ihren. Ich verpflichte mich ihnen ganz in guten und schlechten Zeiten und mit diesem meinen Eid nehme ich auch meinen Kopf nicht aus und das gilt auch heute hier. [Musik]
Überhaupt wollten wir einen starken Staat ganz unabhängig von Wersill. Aber um wide zu beseitigen, musste zunächst der Staat stark sein, denn einen schwachen hört man nicht. Das haben wir erfahren. Richtig. this a was one as party toy.
Diktat von Versil war derartig, dass jeder Deutsche nach meiner Auffassung äh für die Modifizierung sein musste und es ist kein Zweifel, dass dieses Wohl ein sehr starkes Anziehungsmittel der Bewegung gewesen ist. There is no doubt. Daran kann glaube ich kein Zweifel bestehen. Göbbels habe ich nicht den geringsten Zweifel, denn ich habe von jemand, dem ich absolut glaube, gehört, dass er Göbels Tod gesehen hat. H davon bin ich nicht sicher, aber ich glaube, sie müssen umso sicherer sein, weil sie es ja viel besser wissen, denn er ist ja in ihrer Gefangenschaft totgegangen. Ich bin nicht dabei gewesen. Ja, darüber bin ich allerdings absolut sicher. Bor hier bin ich nicht absolut sicher. Ich habe keine Unterlagen. Ich weiß es nicht. Ich nehme es an. And those are the chief person in your tes who have been mention for the jewler morning.
Der Einfluss auf den Führer war zu verschiedenen Zeiten ein verschiedener. Den Haupteinfluss auf den Führer habe, soweit man überhaupt von Einfluss sprechen kann, bis mindestens Ende 41, Anfang 42 ich gehabt. Mein Einfluss sank dann etwas ab bis in das Jahr 43 und begann dann stark abzusinken. Alles in allem hat aber, glaube ich, niemals jemand annähernd sonst noch meinen Einfluss gehabt auf den Führer. Neben mir oder außer mir haben, wenn überhaupt einen Einfluss gehabt von Anfang an in gewissen zur Richtung Göbbels, mit dem der Führer sehr viel zusammen war. Dieser Einfluss hat vorübergehend mal geschwankt und war sehr gering, steigerte sich aber in den letzten Kriegsjahren außerordentlich. Denn es war leicht, wenn einen gewissen Einfluss hatte vor der Machtergreifung und um die Machtergreifung herum in den Jahren danach Hess auf seinem Spezialgebiet, aber nur dann hatte einen Einfluss im Laufe der Jahre verstärkt Himmler. Dieser Einfluss sank ab Ende 44 rapide ab, den entscheidenden Einfluss während des Krieges auf die Person des Führers und zwar gerade vom Jahr ungefähr 42 ab. Nachdem PES 41 ausgeschieden war und ein Jahr vergangen war, hatte Herr Bohrmann, dieser hatte zum Schluss einen verhängnisvoll starken Einfluss. Das war aber nur möglich, weil der Führer nach dem 20. Juli mit einem unerhört starken Misstrauen erfüllt und Bormann stündlich um ihn war und alle Dinge vortrug, darstellte und so weiter. Ist in großen Zügen sind in großen Zügen die Persönlichkeiten, die zeitweise und vorübergehend Einfluss hatten. over a special ination 1933 was to convide.
Ich habe ausgeführt, dass ich einen technischen Apparat eingerichtet habe, der überwachte, wie Sie richtig sagen, die Gespräche wichtiger Ausländer nach dem Ausland und vom Ausland, Telegramme, Funkberichte, Funkberichte, die auch nicht nur von Deutschland ins Haus gingen, sondern von einem Ausland durch den Eter ins andere und abgefangen wurden und Telefonüberwachung im eigenen Lande gegenüber, erstens wichtigen Ausländern, zweitens wichtigen Firmen zeitweise und drittens solchen Personen, die aus irgendwelchen Gründen äh politischer oder polizeilicher Art überwacht werden sollten, um keinen Missbrauch seitens der Polizei einzuführen musste, sobald dieses Amt Telefongespräche abhören sollte, meine persönliche Genehmigung eingeholt werden. Daneben konnte trotzdem natürlich eine unkontrolliertes Abhören stattfinden, wie das technisch heute überall möglich ist. [Musik]
Nein, es war so, dass die Berichte, die das Auswertieramt interessierte, bekam das Auswertijamt. Die Berichte, die für den Führer wichtig waren, bekam der Führer. Die Berichte, die für die militärische Seite wichtig waren, der Kriegsminister oder sie kam ins Luckfalministerium, Wirtschaftsministerium. Ich bzw. Mein Vertreter entschied, ob das für dieses oder jenes Amt wichtig sei. Dort saß ein Mann, der beauftragt war, diese Geheim und verantwortlich, dass diese Geheimberichte nur den Chefs vorgelegt wurden. Ich konnte selbstverständlich jederzeit anordnen, dieser oder jener Bericht bleibt ausschließlich bei zu meiner Kenntnis und wird nicht weitergegeben. War mir jederzeit möglich. [Musik]
Das ist richtig, dass die Polizei danach strebte, dieses Instrument in die Hand zu bekommen. Sie hat es aber nicht von mir bekommen und hat vielleicht da und dort neben Überwachung aufgemacht. Aber die entscheidenden Überwachungen, die ja durch das Kostenministerium geschaltet werden mussten, technisch, die konnte nur ich anordnen. Ja. Is any act of any defendant.
Das sind ja zunächst nur Behauptungen der Anklagebehörde und noch nicht erwiesene Tatsachen. Und in diesen Behauptungen sind eine ganze Reihe von Akten, die nicht notwendig gewesen wären. And you specify.
Das ist eine sehr schwierige Frage. Frage, die ich so ohne weiteres und ohne Unterlagen nicht beantworten kann, weil ich widerspreche dieser Fahre und glaube nicht, dass es sich bei dieser Fahr um Tatsachen handelt, sondern um Urteile, die in dieser allgemeinen Fassung überhaupt nicht beantwortet werden können. Ja [Musik]
You have said the party was inj. Selbstverständlich unter enthielt das Programm noch eine ganze Reihe anderer Punkte, die mit dem Verser Vertrag nicht zu tun hatten. inut [Musik]
Ich möchte die Originalstellen im Kampf nachlesen, um Ihnen zu sagen, ob das genauso stimmt, wie Sie mir vorgelesen haben. Ich nehme mal an, es stimmt so. Dann kann ich nur sagen, dass es sich hier ja um die Niederschrift in einem öffentlichen Buch handelt und nicht um das Parteiprogramm. first by Germany was Austria.
Drum stand ja in dem Programm ganz deutlich dieser Punkt getrennt vom Versei drinnen. Das hat Österreich hat nur insofern mit W sei eine absolute Verbindung, weil hier das Selbstbestimmungsrecht, das dort proklamiert war, aufs Schwerste gebrochen wurde, dadurch dass man Österreich und der rein deutschen Bevölkerung den Anschluss, den es gleich 1918 nach der Revolution vollzogen sehen wollte, nicht erlaubt. teritory tak by geryia.
Soweit es sich um das Sudetenland handelt, gilt das gleiche wie für Österreich. Die Abgeordneten deutschen Abgeordneten des deutschen Sudetenlandes saßen ebenfalls damals im österreichischen Parlament und gaben unter ihrem Führer Lotschmann dieselbe Erklärung ab. Anders steht es mit dem letzten Akt, das heißt der Erklärung des Protektorats. Diese Teile der Tschechoslowakei, besonders soweit es sich um Böhmen und Meeren handelt, waren vor dem Verser Vertrag keine Bestandteile des engeren deutschen Reiches. Sie waren aber früher jahrhundertelang mit dem Deutschen Reich verbunden. Dies rein historisch. Selbstverständlich war Österreich durch den Versa Vertrag weggenommen worden und ebenso zu Teten Deutschland, denn beide Teile wären ohne den Versa Vertrag und den damit zusammenhängenden von Saint-Germain damals deutsches Gebiet geworden. Durch das Selbstbestimmungsrecht der Völker. Insofern haben sie einen absoluten Zusammenhang. [Musik]
You have testified have you not interrogation was informates would never go.
Dieser Zehör muss völlig falsch wiedergegeben sein. Das war auch der Grund, weshalb ich von Anfang an mich geweigert habe, eins dieser Verhöre zu beschwören, bevor ich nicht genau das deutsche Protokoll sehe und feststellen kann, ob ich richtig verstanden und richtig übersetzt wurde. Nur in einem einzigen Falle und das war seitens der russischen Delegation ist mir ein vollkommen korrektes Protokoll vorgelegt. Ich habe es Seite für Seite unterschrieben und damit anerkannt. Nun zu dieser Auffassung möchte ich aber Sie richtig stellen. Ich habe gesagt, der Führer hat nicht geglaubt am Anfang, dass Amerika in den Krieg eingreifen würde und er ist durch die Haltung der Presse der Isolationisten darin bestärkt worden, während ich im Gegensatz zu ihm von Anfang an leider befürchtet habe, dass Amerika unter allen Umständen in den Krieg eingreifen würde. Ein solchen verzeihen Sie Unsinn, dass ich gesagt haben könnte, Amerika würde dann auch nicht in den Krieg eingreifen, wenn es angegriffen wird. Das werden Sie verstehen, dass ich das niemals gesagt haben kann. Denn wenn ein Land angegriffen wird, verteidigt es sich. Das ein Schwede, den ich zwei oder dreimal gesehen habe. Über das Thema, dass Amerika in den Krieg eintritt, kann ich mit ihm absolut gesprochen haben, sogar wahrscheinlich. Einen solchen Unsinn habe ich ihm nicht gesagt, denn wir hatten ja gerade eine Demokratie als Hauptgegner, nämlich die englische. Und wie diese kämpfen würde, wussten wir aus dem letzten Weltkrieg und da fuhren wir ja während dieser Zeit wieder. Als ich Wen sprach, war ja der Krieg mit England in vollem Gang. testified on interrogation if I understand you correctly that there at all times two basic ideas in Hitler's mind either to himself with Russia and seek increase in living space through the acquisition of colonies or to himself with Brit and seek of territories in the east.
Das ist richtig. Ich brauche nur auf das Buch mein Kampf verweisen, wo diese Dinge ausführlich und eingehend von Hitler niedergelegt sind. Das ist nicht richtig. Nach Ablehnung sämtlicher Abrichtungsvorschläge, die der Führer gemacht hat. Das heißt, kurz nach dem Austritt aus der Abrüstungskonferenz machte er verschiedene Vorschläge der Beschränkung, als sie nicht ernsthaft angenommen und diskutiert worden, befahl er die Vollaufrüstung. Gewisse schwache Voraussetzungen wurden schon Ende 33 äh von mir persönlich unternommen. Insofern als ich bezüglich der Luft schwache Voraussetzung geschaffen habe und bezüglich der uniformierten Polizei ebenfalls eine gewisse Militarisierung vornahm. Das war aber von mir persönlich die Verantwortung trage ich militaration nicht der Hilfspolizei, sondern der Landes oder Schutzpolizei. Heißt, es gab eine uniformierte Polizei, die einerseits reinpolizeilichen Straßendienst hat und eine zweite, die in Formationen zusammengefasst für größere Einsätze zur Verfügung stand, nicht von uns geschaffen, wohlverstanden, sondern bei Machtübernahme vorhanden. Diese in Einheiten zusammengefasste und kasernierte Schutz und uniformierte und bewaffnete Schutzpolizei gestaltete ich sehr bald zu einem verstärkten militärischen Instrument dadurch um, dass ich sie im Allgemeinen aus dem Polizeidienst herausnahm und sie mehr und stärker militärisch ausbilden ließ und über die vorhandenen schwachen Handwaffen ihnen Maschinengewehre und solche Sachen zugewiesen habe. Meine ich, dass ich das auf eigene Verantwortung fahrt und diese Formationen sind dann bei Erklärung des Wehrgesetzes in die Wehrmacht als Heersteile überführt worden. 17th day October 1945. you thosew and you can make theation the interrogation reads e was first what year immedi in 1933 question in other shocked assumed the oigation at that time to fundament but in the minister of finance 193 195 beforeally was not answer yes question so that used outs of the budget would have to be raised Yes. Un could nors.
Ungefähr im Allgemeinen ist es richtig. Ich habe da zu bemerken, erstens, ich wurde gefragt, wann die Aufrüstung diskutiert wurde, nicht wann sie begonnen wurde. Diskutiert worden ist sie selbstverständlich gleich im Jahre 33, weil sofort feststand, dass ja irgendetwas unter unserer Regierung anders geschehen müsste, wie bisher das heißt. Forderungen, dass die anderen abrüsten und falls sie nicht abrüsten, dass wir aufrüsten müssten. Diese Dinge erforderten eine Diskussion. Der Abschluss der Diskussion und die Umformung zu einem klaren Auftrag erfolgte nach Missglücken der Versuche, eine Abrüstung der anderen herbeizuführen. Als Mann oder besser gesagt, als der Führer erkannte, dass seine Vorschläge keineswegs angenommen wurden, setzte zu selbstverständlich eine allmähliche Aufrüstung ein. Wir hatten gar keine Veranlassung über das, was wir rüstungsmäßig taten, irgendwie der Weltöffentlichkeit Ausweise zu geben. Dazu waren wir weder verpflichtet, noch war das zweckmäßig. Herr Schacht konnte 33 ja überhaupt zum Begleich zu Beginn gar keine Gelder aufbringen, weil er zu Beginn in gar keiner Funktion war. Auch das bezieht sich erst für den etwas späteren Zeitpunkt. Und hier war es selbstverständlich, dass die Gelder durch den Finanzminister und den Reichsbankpräsidenten den Wünschen und Aufträgen des Führers gemäß bereitgestellt werden sollten. Zumal wir keinen Zweifel darüber gelassen hatten, rüstet die andere Seite nicht ab, so werden wir aufrüsten. Das stand schon im Parteiprogramm seit 1921 und somit für die Öffentlichkeit fest. Das Datum, da bitte ich mir nur den Erlass vorzulegen, dann kann ich Ihnen das genau sagen. Die Daten der Erlasse und Gesetze trage ich nicht im Kopf, besonders dann nicht, wenn sie mich nicht selbst berühren. Muss aber aus dem Gesetz hervorgehen. Wenn Herr Schacht kurz Zeit nach seiner Ernennung dieses vorgeschlagen hat, kurz nach seiner Ernennung, dann könnte diese Ernennung erst 1936 erfolgt sein, denn erst im Sommer 1936 hat Herr Schach zusammen mit dem Kriegsminister von Blomberg den Vorschlag gemacht, dass ich Rohstoff und Devisenkommissar werden sollte. I ask you if you give this to the American.
10. 1935 made the SU Comm Metal and for Currency a minister. Shock the shows you made the.
"Das ist absolut korrekt mit Ausnahme des Wortes Reichstagspräsident. Das muss Reichsbankpräsident heißen."
"Es wurde übersetzt in Deutschreichstagspräsident. Habe ich aufmerksam gemacht."
Moreover, was out in Blomberg made.
"Das habe ich ja neulich ganz deutlich ausgeführt. Ich arbeitete von dem Zeitpunkt ab wirtschaftlich mit Herrn Schacht zusammen über die Gestaltung der gesamten deutschen Wirtschaft und auch über die Rüstungswirtschaft. Ganz selbstverständlich als Voraussetzung für die deutsche begonnene Wehrhoit."
Jal [Musik] 1937. An diesem Tage ist ein gewisser Vergleichsvorschlag zusammengekommen, der auf die Dauer aber auch nichts endgültiges schaffte. Es lag dies einfach in der Struktur der Stellungen und in den Persönlichkeiten. Wir beide hatten, ich über den Vierjahresplan, Herr Schacht als Wirtschaftsminister und Bankpräsident, beide sehr starken Einwirkungsmöglichkeiten auf die deutsche Wirtschaft, da sich bei Herrn Schacht um eine ebenfalls sehr starke und bewusste Persönlichkeit handelte. Und ich auch die meine nicht unterstell das Licht stellen möchte, unter den Cheffel stellen möchte, so mussten wir zwangsläufig, ob wir befreundet waren oder nicht, aufgrund dieser gleichen Autoritätserteilung aneinander geraten und der eine dem musste dem anderen schließlich weichen.
And ministry. Er trat zunächst aus dem Reichswirtschaftsministerium November '37 zurück und so viel ich weiß aus dem Präsidium des der Reichsbank im Ende '38, aber ich will mich auf den Zeitpunkt nicht genau festlegen.
"There was no disagreement between you and him that the"
"Ich nehme für Herrn Schacht an, dass er als guter Deutsch selbstverständlich auch bereit war, seine ganze Kraft für die Wiederaufrüstung Deutschlands, damit es stark werde, eingesetzt hat und so können sich eigentlich nur in den Methodenfferenzen ergeben haben, denn weder Herr Schacht noch ich haben für einen Angriffskrieg ausgerüstet."
"Das ist richtig. Und zwar wünschte das der Führer so, da er glaube ich Herrn Schach damit eine Anerkennung aussprechen wollte."
"And you recall a time when you considered the calling up of 15 year olds the conscription of 15 year olds."
"Während des Krieges meinen Sie?"
"Es handelt sich hier um die Luftwaffenhelfer. Das ist richtig. Es waren 15 oder 16-jährige, ich weiß es nicht mehr genau, die ausgehoben wurden als Luftwaffenhelfer."
number you from sh the letter of that is carbon copy [Musik] Ja. Så Ja, das Schreiben habe ich sicher bekommen. Es ist das Jahr Jahresdatum hier nicht verzeichnet. Was fehlt hier bei der Abschriff? Fixox. Es heißt hier 3. November, aber aus den Ereignissen, die auf der Rückseite geschildert sind, nehme ich an, dass es das Jahr '43 ist oder zum ist auf dieser auf diesem Exemplar ist das Jahresdatum merkwürdigerweise nicht angegeben, aber ich glaube, dass es das Jahr '43 ist. Diesen Brief habe ich erhalten. Kann ich heute nicht genau sagen. Möglich.
plan ich habe ausgeführt, dass er zwei Aufgaben zu erfüllen hatte. Erstens die deutsche Wirtschaft an sich krisenfest zu machen, das heißt von Ausfuhrschwankungen und auf dem Ernährungsgebiet von Ernteschwankungen möglichst unabhängig zu gestalten und zweitens sie blockadefest zu machen. Das heißt, aufgrund der Erfahrungen des ersten Weltkrieges sie für den zweiten Weltkrieg so hin für also einen zweiten Weltkrieg sie so hinzustellen oder einen zweiten Krieg, dass die Blockade nicht mehr die verhängnisvollen Einwirkungen haben könnten, dass der Vierjahresplan dabei eine grundlegende Voraussetzung auch für den gesamten Auf- und Ausbau der Rüstungsindustrie war, ist selbstverständlich. Ohne ihn konnte die Rüstungsindustrie nicht so gestaltet werden. Aber selbstverständlich habe ich das gesagt.
"Now you theort of lber in 1937 in C 175"
"Das mag durchaus für diesen Moment wahrscheinlich gewesen sein. Ich habe die deutsche Lage '37 am ruh auch am ruhigsten betrachtet. Es war nach der Olympiade und in zu diesem Zeitpunkt war die allgemeine Lage außerordentlich beruhigt. Das hat aber nichts damit zu tun, dass ich mich verpflichtet fühlte, ganz unabhängig von vorübergehenden Schwankungen einer ruhigeren oder nicht oder beunruhigten politischen Atmosphäre die deutsche Wirtschaft kriegsbereit und krisen- und blockadefestzustellen. Denn schon ein Jahr später traten andere Ereignisse ein."
"Now blomber continue ground for thisire for almost all na of number and particular that was the sitation 1937"
"So sah Herr von Blomberg die Lage an. bezüglich der Vor Kriegsbereitschaft in Russland hat sich er von Blomberg wie die gesamten Vertreter unserer Reichswehr Mentalität stets außerordentlich geirrt im Gegensatz zu der Auffassung, die von anderer Seite bezüglich Russlands Rüstungen geäußert wurde. Handelt sich hier ausschließlich um die Ansicht des Herrn von Blomberg, nicht um die des Führers, nicht um die meine, nicht um die anderer führender Leute."
"Das ist richtig. Richtig war."
"Nein, das stimmt nicht. Die Hermann Göringwerke befassten sich zunächst ausschließlich und allein mit der Hebung deutscher Eisenerze im Gebiet von Salz Gitter in einem Gebiet ähm in der Oberpfalz und nach dem Anschluss äh des Eisenerzes in Österreich. Die Hermann Göringwerke errichteten zunächst ausschließlich Förderungsanlagen, Aufbereitungsanlagen für dieses Erz und Hüttenwerke. Erst sehr viel später brachten Eisen Stahlwerke und Waldwerke hinzu. Also, es war eine Urindustrie. Das ist richtig."
"or mining irun."
"Nein, das ist nicht richtig. Die Hermann Göringwerke haben kein zunächst gar keine eigenen Rüstungswerke gehabt, sondern nur, wie ich noch einmal betone, das Vorausprodukt Stahl geschaffen. Rohstahl."
"at all you your onvember 1943"
"Datum weiß ich nicht genau. Um diese Zeit habe ich einen kurzen Vortrag äh anschließend an andere Vorträge vor den Gauleitern, so viel ich mich erinnere, über die Luftlage und die vielleicht auch die Rüstungslage gehalten. Ich erinnere mich des Wortlauts dieser Ausführung nicht, da ich in dem ganzen Zeitraum bisher nach diesen nicht gefragt worden bin. Aber die Tatsache stimmt." [Musik]
"Germany at the begin of the war was the only country in the world operative fighting air force the other count airms up into army and air forces air primary other inqu the instr and blows ace acepat ace bleield"
"Das ist durchaus richtig, das habe ich unter allen Umständen gesagt. Und was entscheidender ist, so hatte ich auch genau gehandelt. Es hat Ich muss aber hier, damit das nicht falsch verstanden wird und ausgelegt wird, ganz kurz erklären. In diesen Ausführungen befasste ich mich mit zwei verschiedenen luftstrategischen Auffassungen, die selbst heute noch immer umstritten sind und noch nicht völlig geklärt sind. nämlich soll die Luftwaffe eine Hilfswaffe von Heer und Marine bilden und aufgeteilt sein, ein Bestandteil des Heeres und der Marine oder soll sie einen eigenen Wehrmachtteil darstellen? Ich habe ausgeführt, dass bei Ländern mit einer sehr großen Marine oder Nebi es verständlich ist, wenn vielleicht eine solche Aufteilung äh stattfindet. Wir sein konsequent und Gott sei Dank und richtigerweise von Anfang an den Weg gegangen, neben Heer und Marine eine starke, betone das Wort starke Luftwaffe unabhängig aufzubauen. Und ich habe ausgeführt, wie der Weg war über die anfängliche Risikowaffe, Suwaffe zur operativen Luftwaffe. ist als Fachmann auch heute meine Auffassung, dass nur die operative Luftwaffe Entscheidungen herbeiführen kann. Ich habe auch ausgeführt in dem Verhältnis von zwei und vier motorigen Bombern, dass ich mich deshalb zunächst mit den zweimotoren absolut begnügt habe, weil ich erstens den Firm Mod nicht hatte und zweitens der Aktionsradius der zweimotorigen Flugzeuge für die damals in Betracht kommenden Gegner weit genug waren. Ich habe weiter betont, dass die schnelle Beendigung der Feldzüge Polen und Westen in hervorragendster Weise die Wirkung der Wirkung der Luftwaffel zu danken. Stimmt also ganz korrekt." [Musik]
"you not time was"
"Ja, ich Nein, ich wollte keinen Krieg und sah die beste Vermeidung des Krieges in einer sehr starken Rüstung. Nach dem bekannten Grundsatz, wer ein scharfes Schwert besitzt, besitzt den Frieden. Diese Ansicht bin ich heute, wenn ich die Verwicklungen sehe, mehr denn je. So, Verzeihung, ich habe eben verstanden, ob sie meinten, dass es meine Auffassung auch heute ist, dass nur ein stark gerüsteter Staat sich Frieden halten könnte. Dazu zu war meine letzte Äußerung zu verstehen. Wenn Sie diese Frage auf die Milche Äußerung, dass ich Sorge hatte, die Politik des Führers könnte zum Kriege führen, so möchte ich dazu sagen, ich hatte Sorge, dass an sich Krieg kommen könnte und wollte diesen möglichst vermeiden. Nicht in dem Sinne, dass die Politik des Führers dazu führen würde, denn auch der Führer wünschte ja weitgehendst durch Abmachung und diplomatische Aktionen sein Programm durchzuführen. Bei der Rheinlandbesetzung hatte ich vorübergehend etwas Sorge über die Reaktionen. Trotzdem war sie notwendig. Austria."
"Das hat nichts damit zu tun, dass das eine und das andere in Zusammenhang zu bringen ist. Österreich hätte mich niemals so in auf, sagen wir mal, in die Sorge eines Krieges gebracht, wie eher die Rheinlandbesetzung. Denn auf die Rheinlandbesetzung konnte ich unter Umständen mir denken, dass eine Reaktion erfolg, wie aber eine Reaktion auf die Vereinigung zweier Brudervölker reindeutschen Blutes vom Ausland erfolgte, das war mir nicht klar. Besonders nachdem Italien, dass ein vitales Interesse an der Trennung stets vorgab, ziemlich in dieser Richtung abgeschaltet war. England und Frankreich konnte die Vereinigung weder etwas angehen, noch das geringste interessieren. So sah ich dort keine Möglichkeit eines Krieges."
"you about you put"
"Ich habe hier. Nein, ich kann weder mit ja noch nein drauf antworten, wenn ich meinem eitgemäß die Wahrheit sagen will. Denn ich kann nicht sagen, ja, er hat das getan, weil ich es nicht weiß. Ich kann nicht sagen nein, er hat es nicht getan, weil ich es auch nicht weiß. Ich wollte sagen, diesen Vorgang habe ich hier erst gehört. Soweit ich mich erinnere. Ja."
"at time and you hitler not the telegram youent"
"Ich habe das Telegramm nicht mit diesem Wort bezeichnet, das mir in deutscher Sprache ebend übersetzt wurde, nämlich frech. Ich habe gesagt, dass dieses Telegramm keine Einwirkung mehr hatte und überflüssig war, weil ja die Truppen schon im Marsch waren oder ihr Befehl dazu hatten. Das rollte schon. Nicht ich persönlich habe das gewünscht, sondern das ergab sich aus den Umständen, dass er in diesem Augenblick der einzige war, der dort die Kanzlerschaft übernehmen konnte, denn er war in der Regierung drinnen."
"Austri understand."
"Ich habe neulich ausgeführt, dass selbst in dem Augenblick, als der Führer am nächsten Morgen abflog, bei dem Führer selbst noch gewisse Reservationen waren, unter Umständen die Vereinigung mit Österreich lediglich über den Gemein das gemeinsame Staatsoberhaupt herbeizuführen. Ich habe aber ebenso ausgeführt, dass ich persönlich diese Lösung für nicht weit genug hielt und für den absoluten und direkten und totalen Anschluss war. Sei es Inquarz Einstellung. Zu diesem Zeitpunkt kannte ich nicht genau. Immerhin musste ich das Bedenken haben, dass seine Einstellung mehr in der Richtung der aufrechterhaltenen Trennung und der Gemeinsamsarbeit ging und nicht so weit wie die Meine eines totalen Anschlusses. Ich war deshalb außerordentlich befriedigt, als dieser totale Anschluss im Lauf des Tages sich herauskristallisierte."
"understand"
"Ja, Verzeih, das sind doch eine Reihe von Fragen, auf die ich nicht global ja oder nein sagen kann. Also, wenn Sie mich fragen, wurde sei es Inquad Kanzler und von äh Seitens Hitlers oder Ihnen gewünscht? Ja. Wenn Sie mich weiterfragen, wurde er Kanzler mit der Voraussetzung, dass er ein Telegramm um Truppeneinmarsch schicken sollte. So sage ich Ihnen nein, weil zur Zeit der Kanzlerschaft davon noch nicht, dass er ein Telegramm schicken sollte. Die Rede war, wenn Sie zum dritten mich fragen, wurde er Kanzler in der Voraussetzung, dass er ein unabhängiges Österreich erhalten könne in dieser Auffassung, so muss ich wiederum sagen, dass die endgültige Gestaltung an dem Abend beim Führer noch nicht klar war. Das deshalb meine Ausführung."
"Nein, ich habe auch diese Verzeihung sind zwei Fragen. Ich habe absolut Misstrauen gehabt, dass sei Inquat so selbständig wie möglich sein wollte. Das Hinschicken der Truppen hatte mit diesem Misstrau nicht das Geringste zu tun. Dazu hätte es keines einzigen Soldaten bedurft. Das Hinschicken der Truppen habe ich begründet. Das wurde ihm bestimmt vorher nicht gesagt vom Führer. Von mir war es allgemein bekannt, dass ich es anstrebte und ich nehme an, dass er meine Einstellung gekannt hat."
"Now you st you in convation in"
"Ich habe nicht gesagt legal diplomatisch. Bist du das Jackson? that be convenent time break off any [Musik]"