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Stell dir einmal vor, jemand baut eine Fabrik und stellt 1000 Leute ein. Und diese Leute kommen am ersten Tag zur Arbeit. Das Gehen zu alle in die Fabrik rein. Eine macht das Licht an. Und dann kann man sich das so vorstellen, wie so in der großen Fabrikhalle, so nach und nach, denke ich, da gehen das flackert am Anfang noch so ein bisschen vielleicht das erste Mal, dass die eingeschaltet werden. Und man sieht immer noch die Maschinen so blitzblank, noch nie eingeschaltet. Und da stehen dann diese 1000 Leute in der Fabrik und es passiert nichts. Die stehen da einfach. Keine kommt vorbei und sagt denen, was zu tun ist, was die Idee hinter dieser Fabrik sein könnte, was man von ihnen erwartet. Die stehen einfach darum. Das passiert nicht. Kann man sich irgendwie nicht vorstellen, oder?
Aber das ist genau die Situation, in der sich die Menschen hier auf dieser Welt befinden. Irgendjemand hat es auf diesem Planeten gesetzt und jetzt sind wir alle hier. Aber warum? Warum hat er das getan? Was erwartet dieser Jemand von uns? Das sind Fragen, die sich die Menschen schon zu allen Zeiten gestellt haben. Und sie haben deswegen auch erwartet, dass derjenige, der sie auf diesem Planeten gesetzt hat, ihnen eine Nachricht zukommen lässt. Eine Botschaft. Irgendwas wie ein ein Buch von demjenigen, der von sich in Anspruch nimmt, Himmel und Erde erschaffen zu haben. Die Menschen haben schon immer danach gesucht.
Und jetzt stelle ich mir einmal vor, es gäbe eine Bibliothek mit allen Büchern, die jemals geschrieben wurden bis zum heutigen Tag. Jedes einzelne Buch von der Antike bis jetzt. Und man würde jedes Buch aber untersuchen, dann würde man unter all diesen Büchern genau ein einziges finden, wo der Autor von sich in Anspruch nimmt, er wäre derjenige, der Himmel und Erde erschaffen hat. Dann Seelen, dies ist eine Offenbarung von dem, der die Erde und die hohen Himmel erschaffen hat. Das ist der Suche 20 fährst du nur acht. Das ist der Koran, einer Offenbarung des Schöpfers von Himmel und Erde. Vor einem Muskel wahrscheinlich nicht überraschend. Das glauben ja die Muslime. Für die nicht Muslime vielleicht, aber es kann ja auch sein, dass er das einfach mit einem Schulterzucken hinnimmt. Warum soll ihn das so sehr interessieren, ob es so eine Botschaft gibt, ob der Koran tatsächlich eine solche Botschaft ist? Aber wenn man sich einmal mit seiner eigenen Situation beschäftigt, dann sollte einen das vielleicht doch interessieren.
Wahrscheinlich haben die meisten von uns den Film Herr der Ringe gesehen. Und da gibt es diese diese schwarzen Drachen ähnlichen Gestalten, fliegen so durch den Himmel mit irgendwelchen bösen Menschen, die darauf sitzen, bzw. keine Menschen, keine Ahnung, was es genau sind. Und ich stelle mir einmal vor, jeden Tag würden solche Kreaturen am Himmel erscheinen und würden den einen oder anderen von uns mitnehmen. Und das würde jeden Tag passieren. Wir würden das auch beobachten. Mal sitzt man sich im Garten und dann kommt wieder so eine schwarze Kreatur, packt irgendjemanden. Was würden wir machen? Ich denke, wir würden keinen Moment mehr Ruhe haben, bis wir nicht die Frage beantwortet hätten, wo derjenige hingeht, was mit ihm passiert.
Nun, das ist genau die Situation, in der wir uns auch befinden. Jeden Tag verlassen Menschen von uns diese Welt und sie kehren nicht zurück. Das ist das Einzige, was wir von ihnen wissen. Und wer ist jetzt derjenige, der dir eine Antwort darauf geben könnte, was mit diesem Menschen passiert und wo sie hingehen, wenn nicht der Schöpfer von Himmel und Erde selbst? Der Koran, der sich einfach ein Buch über die 80 Jahre, die wir vielleicht in dieser Welt verbringen. Der Koran ist ein Buch auch über die 18 Milliarden Jahre, die danach kommen. Wir sagen heute so leicht daher, nach der Schule beginnt der Ernst des Lebens. Das hier, wo wir hingehen, das ist der bitterste Ernst des Lebens. Überhaupt nichts ist ernster als diese Angelegenheit.
Natürlich kann man es sich sehr leicht machen, indem man sagt, auch, woher soll ich wissen, ob es einen Gott gibt? Vielleicht gibt's ja gar keinen. Dann kann man das natürlich ignorieren. Ich würde aber umgekehrt argumentieren: Die Tatsache, dass es ein Buch gibt, der Autor von sich selber behauptet, er wäre der Schöpfer von Himmel und Erde, ist das nicht eher ein Hinweis darauf, dass es auch so jemanden gibt? Ganz allgemein, wenn ich in meinem Briefkasten eine Karte finde von einer Handwerksfirma, ist das nicht ein Hinweis darauf, dass es eine solche Firma gibt? Also, weiß ich nicht, ob man es sich tatsächlich so leicht machen kann.
Hier haben wir wahrscheinlich ja das Problem, dass es viele nicht gefällt, die Vorstellung, der Koran, eine Offenbarung Gottes. Am Ende muss ich noch danach leben. Unvorstellbar. Dieses Buch von den Arabern damals. Und wir sehen ja überall, was auf der Welt passiert. Aber das hilft natürlich nichts. Die Wahrheit hat sich noch nie danach gerichtet, was den Menschen persönlich gefällt oder nicht. Sie ist einfach wahr. So betrachtet ist die Wahrheit vielleicht das Unbarmherzigste, was es gibt. Deswegen vielleicht einmal abseits von jeder Politik, sollte man sich ernsthaft mit der Frage beschäftigen, wer schrieb diesen Koran? Wer schrieb den Koran?
In keinem anderen Buch behauptet der Autor, er wäre der Schöpfer von Himmel und Erde. Auch andere heilige Schriften. Man würde vielleicht so leichtfertig sagen, ja, aber ist das nicht bei der Bibel genauso? Aber das ist tatsächlich nicht. Der Koran ist das einzige. Wo die Bibel konnte das auch gar nicht über sich behaupten, denn zu dem Zeitpunkt, wo die einzelnen Bücher der Bibel geschrieben wurden, da gab es noch gar keine vollständige Bibel. Als Lukas das Lukas Evangelium geschrieben hat, da existierte noch keine Bibel. Was sollte er also über die Bibel sagen? Als die Bücher im Alten Testament geschrieben wurden, da gab es noch keine vollständige Bibel. Also, wie könnte irgendeines dieser Bücher eine Aussage treffen über die Bibel an sich? Der Koran kann das allerdings. Der Koran kann diese Aussage über sich selbst tätigen.
Der Autor. Das klingt recht einfach. Der Autor sagt das. Aber das muss ja nicht unbedingt stimmen. Aber genauso gehen wir doch im Alltag auch vor. Wenn ich wissen möchte, wer ein bestimmtes Buch geschrieben hat, was mache ich dann? Ich schaue doch einfach in dieses Buch rein. Ich schlag das Buch auf und sagten, okay, das ist der Autor. So einfach ist es doch. Also, warum nicht beim Koran? Und noch dazu sollten wir ja damit rechnen, dass es eine solche Schrift gibt. Das alleine sollte das schon einen dazu tendieren lassen, vielleicht gebe ich dem Ganzen doch eine Chance. Und darüber hinaus hat noch nie jemand anderes behauptet, diesen Koran verfasst zu haben. Spricht das nicht dann schon dafür?
Wenn ich mir vorstelle, ich wäre in einem Fußballstadion und da wurde ein Autoschlüssel gefunden. Dann gibt es am Ende des Spiels eine Durchsage: Hier wurde ein Autoschlüssel gefunden, der Besitzer möchte sich bitte an der Kasse melden. Und von den 100.000 Leuten, die vielleicht das Spiel geschaut haben, kommt am Ende genau einer zur Kasse und sagt: Das ist mein Autoschlüssel. Dann würde man auch davon ausgehen, dass es tatsächlich auch seiner ist, oder nicht? Eigentlich ist es doch wirklich ganz einfach. Aber betrachtet man das ganze mal umgekehrt: Wer kennt mir den überhaupt in Frage, diesen Koran verfasst zu haben? Nun, die nicht, aber wahrscheinlich aus Leben noch die Araber. Einer von den Arabern. Aber interessanterweise hat sich keiner gemeldet. Nicht einmal nach dem Erfolg dieses Buches. Es ist nie einer aufgetaucht und hat gesagt: Ich habe den Koran verfasst.
Und noch dazu möchte ich überhaupt, dass auch keinen Sinn macht, dass ein Araber dieses Buch verfasst hat. Ich meine, die Araber haben in diesem Buch keine Vorzüglichkeit. Im Gegenteil, es wird gesagt, der Vorzüglichste, das ist der Gottesfürchtigste, egal ob man noch nicht. Aber die Araber haben auch ganz anders getickt. Tatsächlich hat der Koran das gesamte arabische Denken damals auf den Kopf gestellt. Die Kultur sehr tief greifend verändert. Was haben die Araber nicht alles geliebt? Wein, Glücksspiel, ihr Stammesdenken, ihre Abstammung. Weil das keine Bedeutung hat. Nein, Glücksspiel sind sogar verboten. Wir haben sie damals ihre Frauen behandelt worden. Kam Götzendienst war ihre Haupteinnahmequelle. Es war das, was sie groß gemacht hat und reich geworden. Sagt gibt es nicht. Es gibt noch einen einzigen Gott, um den könnt ihr nicht in Stein hauen. Wirtschaft, Geschäfte, alles Gute damals auf den Kopf gestellt. Also, welche Araber hätte alles in seiner damaligen Kultur auf diese Art und Weise kritisiert? Und noch dazu war der Koran ja gedacht als Botschaft für die Welt. Also, wie soll ich mich das vorstellen? Ein Araber kritisiert alles an seiner Kultur, um anschließend der Welt zu sagen: Hey, das ist der Maßstab. Allerdings unser arabisches Ding. Welchen Sinn macht das? Ich meine, wenn doch eher umgekehrt vorgehen, man würde seine eigene Kultur versuchen zu loben und möglichst gut darzustellen. Aber der Koran macht das nicht.
Liebe doch der Prophet selber, wo man sagen könnte, er wollte vielleicht für sich einen Vorteil. Er ist der tatsächlich am Ende Staatsmann geworden und was haben Leute nicht alles schon in der Geschichte der Menschheit getan, um stark zu werden. Aber auch er hat nie behauptet, den Koran was zu haben. Auch nicht, als der Koran erfolgreich war. Ich meine, wenn er das sein Werk hätte ausgeben können, wow. Er war auch nie jemand, der geschrieben hat. Er konnte nicht lesen und schreiben. Er war auch nicht jemand, der sich mit Poesie beschäftigt hat, anders als die anderen. Aber damals, er hat doch ganz anders geredet als im Koran. Also, der Koran und seine Sprache sind völlig verschieden. Noch dazu kam vieles im Koran als spontane Offenbarung auf eine aktuelle Situation. Das war nicht etwas, was man hätte schreiben können. Jemand kam zu ihm, stellt eine Frage und er gibt eine Antwort, die kann ich mich vorgefertigt sein. Noch dazu enthält der Koran Kritik an ihm selber. Sehr milde, aber manchmal gibt es Dinge im Koran, wo gesagt wird, das war so nicht richtig.
Dann bekanntes Beispiel ist der Beginn der 80. Sure. Da geht es um eine Begebenheit, wo der Prophet mit den Anführern von Mekka an einem Gespräch vertieft war und er wollte sie natürlich für seine Botschaft gewinnen. Das hätte vieles einfach gemacht. Und dann kam jemand von seine Leute, war bereits Muslim und platzt mitten ins Gespräch. Man wird sie denken, warum macht jemand sowas? Aber das war jemand, der blind war und in dieser Situation hat der Prophet ihm nicht unmittelbar seine volle Aufmerksamkeit geschenkt. Und das alleine wurde im Koran schon als anders genommen, es zu erwähnen. Das war nicht richtig. Wer macht das also? Wer bringt seine eigene Kritik in seinem Buch unter? Auch Dinge, die ihm unangenehm waren, wurden darin erwähnt. Die Eheschließung mit der ehemaligen Frau seines Adoptivsohnes verheiratet. Und der Prophet hat nach ihm, nachdem die Ehe geschieden wurde, die Frau geheiratet. Und das war damals ein Skandal. Das ist umgegangen, die Leute haben darüber geredet. Also, damals war das ein absolutes Tabu. Das wäre fast so, als würde man seine eigene Schwester heiraten. So wurde das damals in der arabischen Gesellschaft angesehen. Im Islam ist das nicht so, beim Adoptivsohn wohlgemerkt. Das war ja nicht sein leiblicher Sohn und deswegen war das ganze auch sehr unproblematisch. Das war damals schwer für ihn und seine Frau war sagte, hätte es von der Offenbarung einen Teil gegeben, den er geheim gehalten hat, dann wäre es das gewesen. Das war sehr unangenehm, aber er hatte keine Wahl. Das war nicht sein eigenes Buch. Das war eine Offenbarung, die er erhalten hat, mir das angenehm war oder unangenehm, er hatte keine Wahl. Er musste seine Leute, weil es nicht sein Buch war. Und das alles, um Staatsmann zu werden. Das soll dahinter stecken. Und er ist Staatsmann geworden und am Ende gestorben mit sieben Dinar, die er besessen hat. Wir hatten sehr bescheiden gelebt. Wenn man mal seine Hütte anschaut, so ein Zimmer mit einem einfachen Bett und wenn er morgens aufgewacht ist, dann hat man die Pannenfasern Abdrücke auf seinem Gesicht gesehen, als er bescheiden gelebt.
Also, welche Ziele hat er verfolgt? Und dann soll ich mir vorstellen, um Staatsmann zu werden, denkt er sich so eine Story aus, dass ein Engel zu ihm kommt und ihm Offenbarungen gibt? Ich meine, wir kennen auch so eine Idee. Ich stelle mir einmal vor, wir würden zu unseren Nachbarn hingehen und wir würden den sagen: Hey, hör mal zu, Leute, ich bin ein gesamter Gottes. Es kommt ein Engel zu mir mit Offenbarung und ihm ist mir folgen, sonst wird das ganz üble Konsequenzen nach dem Tod haben. Aber wenn ihr das macht, dann geht ins Paradies. Wer macht das freiwillig? Kein Mensch kam auf so eine Idee. Man würde unmittelbar vor allem verrückten gehalten. Und das ist ihm damals auch passiert. Das haben auch die Leute über ihn gesagt. Das war damals nicht anders. Staatsmann werden, das ja, das kann man sich als Ziel setzen, aber da gibt es andere Mittel. Und darüber hinaus hätte er das noch viel einfacher haben können, viel leichter, als er mit dieser Botschaft kam, mit diesem Koran. Und als die Leute in der damaligen Gesellschaft gemerkt haben, Moment, es gibt noch andere, die hören darauf, die werden tatsächlich seine Anhänger. Das können wir gar nicht gebrauchen. Ich meine, der Koran, das ist eine Botschaft zur Anbetung des einen einzigen Gottes. Und wir machen hier unser Business mit unseren Götzen. Das können wir nicht zulassen. Und da sind die zu ihm hingegangen, Dealsport zu schlagen. Und die haben im Angebot: Warum machst du das? Was steckt dahinter? Was willst du? Willst du reich werden? Kein Problem, wir sammeln für dich, wir machen dich zum Reichsten. Du möchtest Anführer werden? Kein Problem, wir machen dich zu hören, du bist unser neuer Anführer. Du möchtest eine Frau, das Herz einer bestimmten Frau erobern und hat nur bescheid, wir machen die jede Frau klar, nur hör auf, diese Botschaft zu verbreiten. Das hat jemand geboren. Er war auch vor der Offenbarung sehr beliebt, er war vertrauenswürdig, angesehen in der Gesellschaft. Also, warum sollte man ihn nicht zum Staatsmann machen? Das war ein ernstes und faires Angebot. Hör einfach nur auf, diese Botschaft zu verbreiten. Er hat daraufhin geantwortet: Selbst wenn sie mir die Sonne in meine rechte Hand und den Mond in meine linke Hand geben, höre ich nicht auf, diese Botschaft zu verkünden. Das sind Worte von jemandem, der sehr überzeugt ist von seiner Sache. Also, was immer er an Zielen gehabt hätte, hätte es ja jetzt vortragen können, einfach sagen, immer zu, das reicht, bin ich, ich brauche noch XY. Selbst wenn sie mir die Sonne in meine rechte Hand und den Mond in die linke geben, ich höre nicht damit auf. Er war kein Betrüger, definitiv kein Betrüger. Er hatte den Beinamen als Amin, der Vertrauenswürdige. Aber jemand, bei dem man seine seine Wertsachen hinterlegt hat. Damals war es so, wenn man sich auf eine Reise begeben hat, dann konnte man ja das Haus nicht so abschließen, wie wir das heute können. Und so hat man sich Leute gesucht, bei denen man die Wertsachen aufbauen lässt. Und er war eine von denen. Selbst zu dem Zeitpunkt, wo ich schon ein Konflikt mit den anderen Arabern gab, nein, ehrlicher Mensch und jemand, der dafür bekommt, ist der kommt nicht einfach mit 40 Jahren und will plötzlich die Leute in das nicht führen.
Und wenn ich ehrlich war, wenn das einfach nur eine spinnerte Geschichte war, wenn er sich das ausgedacht hat, ein Engel kommt zu mir mit Offenbarung, das ist gar keine richtige Offenbarung, dann muss er ja am Ende ein Betrüger gewesen sein. Man fragt sich nur, warum? Was hat er davon gehabt? Er hatte vorher ein sehr entspanntes Leben. Seine Frau war seine erste Frau war sehr wohlhabend. Er hatte doch einfach so weiterleben können. Jetzt kommt diese Botschaft, nachher nichts als Ärger. Die Leute haben ihn verspottet, vertrieben ihn und seine Leute drei Jahre lang boykottiert. Sie mussten Pflanzen so essen, weil sie nichts mehr hatten. Sie haben ihn aus der Stadt geworfen, Krieg gegen ihn geführt, seine Anhänger zu Tode gefoltert. Jemand hat inszeniert einen Betrug, um sich das alles einzuhandeln. Und das, obwohl man ihn anbietet: Hör mal zu, wir machen dich zum Anhören, einfach so gratis, du musst einfach nur die Füße stillhalten. Wie passt das zusammen? Nein, ein Betrüger kann er nicht gewesen sein.
Man könnte natürlich hingehen und sagen, er hat sich das eingebildet. Er hatte Visionen, einen Engel erschien ihm und hat ihm einfach irgendwas gesagt, oder glaubt, Stimmen zu hören. Dann wäre er ein Verrückter gewesen, kein Betrüger. Aber ein Verrückter. Das passt aber nicht zu seinem gesamten Leben. Er war Staatsmann, militärische Anführer, Diplomat, hat ein Wirtschaftswesen etabliert. Er hat nicht gehandelt, verrückter. Wer war eindeutig, klar und Verstand. Wie passt das also? Wie kann der Prophet der Autor des Rockats gewesen sein? Aber das reicht nicht. Wir haben uns bis jetzt nur angeschaut, warum es nicht passt, dass ein Araber oder nicht, aber oder der Prophet selber den Koran verpasst haben könnte. Aber darum geht es ja nicht nur. Es geht darum, um zu schauen, woran man erkennen kann, dass er von dem Schöpfer von Himmel und Erde selber ist. Und ich denke, das kann man tatsächlich an diesem Buch. Wenn dieses Buch von dem Schöpfer von Himmel und Erde ist, da muss es Eigenschaften haben, die kein anderes Buch hat. Es muss einem besonderen Stil haben, es muss sich irgendwie auszeichnen. Jeder Mensch hat auch schon seinen besonderen Stil und das muss er dann erst recht für den Koran gelten. Wie wäre das dann, wenn der Chef ein Buch verfasst? Es muss besondere Eigenschaften geben. Und das trifft auch zu auf dem.
Jede Sprache auf der Welt kann man sehr grob einteilen in zwei Gattungen, zwei verschiedene Literaturarten könnte man sagen. Eine ist die normale Prosa. Das ist die Erzählung, Romane, Nachrichtensendungen, ja, das normale Nacherzählen von Ereignissen. Das ist die Prosa. Und dann gibt es noch die Lyrik, die Poesie. Sie zeichnet sich dadurch aus, dass sie in Verse abgefasst wird. Sie klingt doch in der Regel etwas schöner, ist auch zu Unterhaltung, ist etwas aufwendiger, meistens auch etwas länger, aber es geht halt darum, dass es sich schön anhört. Prosa und Lyrik. Das ist auch in arabische Sprache. Es gibt diese beiden Literaturgattungen. Und dazu gibt es noch eine dritte: den Koran. Und das ist nicht einfach nur so aus Höflichkeit oder aus Respekt vor diesem Buch, sondern weil der Koran in keine andere Literaturgattung passt. Er passt zu keiner. Der Koran ist offensichtlich keine normale Prosa, denn er ist in Verse abgefasst und er geht manchmal in Richtung Poesie. Wenn man ihn einmal aufschlägt und schaut mal rein, würde man das vielleicht denken. Aber er passt auch in keiner damals bekannte Poesieart. Die Araber waren ja die Meister der Poesie und die haben das sehr genau bestrukturiert und Regeln dafür aufgestellt. Sie hatten damals 16 verschiedene sogenannte BH, nennt man das, BH, das bedeutet wörtlich mehrere, aber das sind bestimmt Reimschemata, bestimmt Art und Weise, wie man damals positiv verfasst hat. Und der Koran passt in keiner. Jedes andere Stück arabische Literatur kann man in eine von diesen beiden Literaturgattungen einfügen. Entweder es ist Prosa, es ist die normale Erzählung, oder es ist eine Form der Poesie. Und dann passt in eine der 16 verschiedenen Arten, die man kennt. Eindeutig der Koran nicht. Der Koran sticht heraus. Deswegen gibt es in arabische Sprache eine dritte Art. Und deswegen fordert der Koran auch die Menschen heraus. Der Koran sagt das von sich selbst. Oder werden sie sagen, er hat das gedichtet. Was diesen Koran darum sagen die Leute, werden jemand hat sich diesen Koran ausgedacht. Dann antwortete ihnen so: Bringt doch zehn eben gütig erdichtete Suren hervor und ruft an, wen er vermag, außer Allah, wenn überhaupt. Wenn du meinst, der Koran ist etwas, was ich jemand ausgedacht hat, kein Problem, dann bringt 10 Suren wie im Koran. Sollte doch kein Problem sein. Okay, zehn Suren sind zu viel. Machen wir es etwas weniger. Oder wollen Sie sagen, er hat den erdichtet? Sprich, bringt denn eine Sure gleiche Art hervor und ruft an, wen ihr könnt, außer Allah, wenn ihr wahrhaftig seid. So sagt er, fordert den Menschen heraus. Das ist in der zehnten Sure. Ich mein, das ist eine 40. Einfach jemand ausgedacht, bringt doch eine Sure mit diesem. Oder in der zweiten Sure, wenn das immer noch so viel ist, eine Sure sollte man ja machen können. Wenn ihr im Zweifel seid, aber das, was wir auf unseren Diener herabgesandt haben, zu bringt doch eine Sure, die so ähnlich ist, herbei und ruft eure Zeugen aus Allah, wenn überhaupt. Seid nur etwas ähnliches. Und das ist die Herausforderung bis zum heutigen Tag. Bring eine Sure im Koran, die Kürze so, oder eine Sure. Es ist keine Prosa, sie passt in keine bekannte Art der Lyrik, sie sticht heraus, sie ist etwas ganz Eigenes. Das zeichnet den Koran aus. Das sollte doch machbar sein, wenn die Menschen sagen, jemand hat sich diesen Koran ausgedacht. Und damals waren die Leute ja Meister der Poesie. Die haben Sie gedacht, junge, versuchen wir das halt. Und das kann man heute noch nachlesen, was sie sich damals ausgedacht haben als Herausforderung für diesen Koran. Ein Bekannter von ihnen, es war ein Mann namens, behauptet auch, ich bin auch ein Prophet, ich bekomme auch Offenbarung. Mir wurde was ganz ähnliches gegeben. Und dann zitiert eine viel. Das war seine positive. Das war seine Herausforderung für den Koran. Das bedeutet auf Deutsch: Der Elefant. Und woher weißt du, was der Elefant ist? Der Elefant hat einen dünnen Schwanz und eine langen Rüssel. Das klingt nicht nur auf Deutsch schräg, das ist auch im Arabische schräg. Aber was hätte machen können? Er stand vor dieser Herausforderung, dass er Poesie hervorbringen muss. Keine Poesie, etwas, was keine Poesie, keine Prosa, etwas Eigenes ist. Und das ist es in der Tat. Das passt auch in keine bekannte Form. Das ist eine eigene Literaturart, aber sie klingt schreck, sie klingt einfach schreck. Was ist also diese Herausforderung? Bring einen Koran, der in keine Kategorie passt, keine Literaturgattung, die wir kennen, und nicht komisch klingt. Nicht so eine komische Geschichte über eine Elefanten. Das ist die Herausforderung. Und noch dazu fordert der Koran auf: Bringt eure Zeugen, wenn ihr überhaupt. Es ist leicht, irgendetwas hervorzubringen. Das ist aber jetzt eine super Offenbarung. Das ist wirklich ein einmaliges Buch.
Und das ist auch nicht verwunderlich, wenn die Muslime das z.B. über den Koran sagen. Das ist selbstverständlich, klar. Aber das sind nicht mal die besten Zeugen. Die besten Zeugen, das sind diejenigen, die Experten auf einem Gebiet sind und die keine Motivation haben, etwas zu deinem Gunsten auszusagen. Am besten sogar deine Gegner. Sie wissen, wovon sie reden und sie wollen dir keinen Gefallen tun. Wenn jemand sowieso dein Freund ist, ja, dann ist es nicht verwunderlich. Aber wie ist es bei einer Aussage von einem Gegner? Jemand, der weiß, wovon er redet, aber eigentlich will er mit dir gar nichts zu tun haben. Und das waren die Leute damals. Die Araber waren die Gegner des Propheten. Tag akzeptiert. Sie waren ja dabei, ihr Business zu verlieren. Nein, die haben das nicht sofort aufgenommen. Trotzdem waren sie fasziniert von diesem Koran. Trotzdem hat er sie ergriffen. Zu Beginn haben sich die Anführer der Araber manchmal heimlich nachts getroffen, bis sie sich mehrmals dabei erwischt haben. Der Prophet war zu Hause in seiner Wohnung, zitierte den Koran und man kann das draußen hören. Und dann kamen die drei bekanntesten Anführer in der damaligen Zeit, aber Sophia, sie versammeln sich, sie kommen zum Haus des Propheten in der Nacht, damit keiner sie sieht und treffen sich da. Und dann sind sie: Okay, was macht ihr? Sie wussten natürlich, warum sie da sind. Jeder wollte etwas von dem Koran hören. Jeder mal fasziniert von diesem Koran, obwohl sie nach außen hin die Gegner waren.
Einmal zitierte der Prophet die Sure mit dem Stern und er liest die ganze Sure bis zum Ende. Und am Ende findet man die Aufforderung, sich niederzuwerfen, euch vor Allah nieder und betet ihn an. Und seine Gegner sind dabei und hören das. Und während er diese Sure liest, sind sie fasziniert davon. Sie können sich davon nicht lösen. Und als am Ende der Sure diese Aufforderung kommt, werfen sich alle nieder. Das waren immer noch die Gegner, aber der Koran hat etwas mit ihnen gemacht. Er macht da einfach etwas mit ihnen, dass sie sich nicht dagegen wehren konnten.
Eines Tages schicken sie ihren Chef Satirikern, den damaligen Jan Böhmermann, konnte man sagen, zum Propheten. Denn das war ja eine literarische Herausforderung. Und das waren bekannte Poeten, die Sie gedacht haben: Okay, wir nehmen diese Herausforderung an. Nicht unbedingt, wir nehmen die Herausforderung an, wir versuchen ihn nieder zu machen, schlecht zu reden, diese Offenbarung, mit der da kommt. Und so haben sie dann ihren Chef Satiriker, den damaligen Jan Böhmermann genommen und sag mir mal zu: Geh mal zum Propheten, hörte mal an, was er vorträgt und dann macht dich lustig über ihn, sag irgendwas schlecht ist. Okay, alles klar. So geht er los. Ein Mann namens Ottbar in Rabea, das war der damalige. Er geht zum Propheten und sagte: Überhaupt. Und der Prophet für ihn den Anfang als Zeit wieder. Er liest nur einige Verse. Am Ende sagt: Es reicht. Es reicht. Die Leute haben schon aus der Entfernung gesehen, dass irgendwas mit Ort war passiert, irgendwas in seinem Gesicht. Ob man sagt ihm: Es reicht, es reicht. Ich muss dich noch mehr hören. Ich muss ihn noch mehr hören. Er geht zu seinen Leuten und er sagt: Ich schwöre bei Gott, es gibt eine Süße darin und es besitzt eine Anziehungskraft. Der höchste Teil davon trägt Früchte und der niedrigste Teil davon ist wie eine Quelle. Er herrscht und er wird nicht beherrscht. Und das sind nicht die Worte eines Menschen. So hat er sich ausgedrückt. Das war sein Urteil über den Koran. Er sagte zu den Leuten, das war mit dieser Mann gekommen ist, das wird eine gewaltige Sache. Und das ist auch geworden. Die damaligen Experten, die konnten das erkennen. Sie hat einen Gespür dafür, dass das nicht die Worte eines Menschen sind.
Bring einen Koran, der in keine Kategorie der Literatur passt, der nicht komisch klingt und er selbst seine Gegner fasziniert, aber nicht nur fasziniert, er hat manchmal auch ihre Herzen erobert. Wir kennen die Geschichte vom zweiten Khalifa, wie er den Islam angenommen hat, wobei eigentlich was ganz anderes vorhatte. Er ist morgens rausgegangen aus seinem Haus und wollte eigentlich den Propheten. Er hat einfach nur gesehen, was diese Botschaft in der Gesellschaft anrichtet. Die eine nehmen sie an, die anderen sind dann die Gegner. Ich habe keine Lust mehr darauf. Er geht aus dem Haus und hat sich vorgenommen, den Propheten zu töten. Unterwegs trifft er jemanden und der fragt: Was ist los mit dir, Oma? Er hat bei ihm gesehen, dass was mit ihm nicht stimmt. Gesagt: Was er vor Ort in dieser Prophet und diese Botschaft, der Islam. Und so, ich muss dem ganzen am Ende bereiten. Und dann sagt ihm derjenige, den getroffen hat: Schau mal, lieber bei dir zu Hause nach, deine Schwester hat schon diese Botschaft angenommen. Er ändert den Kurs und geht erst zu seiner Schwester. Und als er vor der Tür steht, hörte, wie innen drin etwas rezitiert wird. Das war der Bruder. Und dann stellt er seine Schwester und ihrem Mann zur Rede: Ich habe gehört, so und so, ist das wirklich wahr? Und am Ende sagen sie: Ja, das ist die Wahrheit. Und jetzt macht man uns was du willst. Und er war außer sich. Er versetzt seiner Schwester einen Schlag, dass sie anfängt zu bluten. Und als er das gesehen hat, hat es ihm leicht. Und dann sagte er zu ihm: Kann ich vielleicht mal das sehen, was du da gelesen hast? Und dann liest er nur die ersten acht Verse von der 20. Sure. Boah, das war alles, was er liest. Er liest das und es passiert etwas mit ihm. Im selben Moment beschließt er, den Islam anzunehmen. Er verlässt das Haus seiner Schwester, geht direkt zum Propheten. Aber diesmal nicht mehr, um ihn zu töten. Das war alles der Anfang von einem kurzen Kapitel.
Welches Buch macht das? Welche Botschaft macht das? Ich meine, ich stelle mir das vor. Also, wenn die AFD irgendwelche Flyer verfassen könnte und das geben Sie jemandem von der Linkspartei und da liest nur acht Sätze davon und damit ein AFD-Anhänger oder umgekehrt. Kann man sich sowas vorstellen? Es gibt kein Buch, es gibt Bücher, es gibt Diskussionen, Dinge, mit denen man sich beschäftigen kann, aber wo so etwas passiert, wo ein Erzgegner nur mal ein paar Sätze liest, vollkommen seine Meinung ändert. Das kann nur der ist nicht eine Geschichte von damals. Das passiert noch heute. Und das, was auch immer passiert ist, das ist ein ganz ähnlicher Weise einen Mann passiert, der lernt heute bei jemandem, bei dem ich auch ein bisschen gelernt habe. Und er erzählt immer die Geschichte, wie er zum Islam angekommen ist. Wenn man den sieht, würde man das nie denken. Der heißt jetzt Abdullah, der ist früher Mike und das war ein Hardcore Neonazi, aber so, ein Bär und von Kopf bis Fuß tätowiert. Und er erzählte die Geschichte, wie er zum Islam gekommen ist. Er sagte, er hatte einen Streit zu Haus mit seiner Familie und jetzt seine Mutter niedergeschlagen ist, dann irgendwann aus dem Haus raus, weil er keine Lust mehr darauf hatte und geht so ziellos durch die Straßen, Wahrheit mit seinen Sachen beschäftigt und irgendwann geht er einfach so in deine Bibliothek. Er will einfach Ruhe haben, was anderes. Okay, geht so an die Regale vorbei und nimmt einfach irgendein Buch raus, rechnet interessant, setzt sich irgendwo hin und fängt an zu lesen. Und er liest und liest und liest. Am Ende sagt, das war andersherum. Es war nicht so, dass ich den Koran gelesen habe, ich hatte das Gefühl, dass der Koran mich liest. Und noch in der Bibliothek, wie schließt er den Islam anzunehmen. Das sind Dinge, die noch heute passieren.
Bring einen Koran, der in keine bekannte Kategorie der Literatur passt, der nicht komisch klingt, der die Gegner fasziniert und Erzfeinde zu treuen Anhänger macht. Bring einen seinen Koran. Und wie der Koran die Herzen verwandelt hat, was er mit den Herzen angestellt hat, das kann kein anderes Buch. Der Koran umfasst insgesamt 6.236 Verse, aber nur einige wenige davon enthalten direkte Anweisungen: Macht dies oder macht das nicht. Aber die Anweisungen, die er enthält, das haben die Leute damals ohne Probleme umgesetzt. Ich weiß noch, wie man in den 30er Jahren versucht hat, in Amerika den Alkohol zu verbieten. Das war die Zeit der sogenannten Prohibition. Und das haben das so gemacht, das war tatsächlich Alkohol verboten, weil man gesehen hat, okay, das ist schädlich für die Menschen, wir möchten das bei uns in der Gesellschaft nicht. Und was ist dann passiert? Und die Leute haben es einfach schwarz weitergemacht, bis man irgendwann gesehen hat, dass es hoffnungslos und man hat es wieder erlaubt. Das ging nicht. Unmöglich auch dann, wenn man es den Leuten versucht hat zu erklären. Bei uns gab es auch mal eine Zeit, oder Alkoholverbot wurde zu Beginn war eine noch erlaubt, aber erst später zum Jahre 14. 15 wurde der Alkohol verbunden. Und was dann passiert ist, dass der Alkohol in den Straßen von Medien Abfluss. Es kam nur eine Anweisung im Koran und Leute haben das sofort umgesetzt, ohne Probleme, einfach so. Der Koran hat eine Veränderung in der Gesellschaft hinterlassen, wie keine andere Botschaft. Es hat sich mit dieser Botschaft geändert, wie die Leute reden, wie sie sich begrüßen, wie sie heiraten, wie sie essen und trinken, wie sie schlafen und aufstehen, wie sie sich kleiden, welche Geschäfte Sie abschließen und welche nicht.
Umgang die Regierung mit den Menschen hat wen und was die Leute lieben oder nicht lieben all das hat sich geändert. Nur mit dieser einen Botschaft. Bring einen Koran, der keine Kategorie passt, der nicht komisch klingt, der seine Gegner fasziniert, Erzfeinde zu treuen Anhänger macht und eine solche Änderung in eine Gesellschaft hervorbringen kann. Und wie wurde dieser Koran offenbart?
Man stellt sich das heutzutage vor. Ein Buch, was man verfasst. Ja, da fängt man einfach mal irgendwann an mit dem ersten Kapitel oder den zweiten, dritte müsste man irgendwann durch sein. Und der Koran hat 114 Suren. Damit das da aber so ähnlich gewesen sein. Das erste Kapitel, damit hat wahrscheinlich damals, wer auch immer den Koran geschrieben hat, angefangen. Und damit zweiten, dritten und vierten, bis er irgendwann bei 114 angekommen war.
Und jetzt kommt die große Überraschung. Das erste Kapitel, das offenbart wurde, das war die Sure Nummer 96. Das war das erste Kapitel überhaupt. Und das zweite war die Sure Nummer 74. Das erste Kapitel, was man liest, wenn man den Koran aufschlägt, viel später, einige meinen so an Stelle Nummer 48. Das war ungefähr so die Zeit, wo die erste Sure, die man im Koran findet, offenbart wurde. Die zweite Sure erst nach 14 Jahren. So hat sich der Koran entwickelt. So wurde er offenbart. Und dann wurde nicht mal immer eine vollständige Sure offenbart. Manchmal ist heute ein Teil der Sure offenbart worden und irgendwann viel später wurde die Sure erst vervollständigt.
Wenn wir uns vorstellen, man würde auf diese Art und Weise ein Buch verfassen. Und das konnte man damals nicht vorbereiten. Denn wie gesagt, es gibt eine ganze Reihe von Dingen, die tagesaktuell waren. Antworten auf Fragen, die sich spontan ergeben haben. Situationen im Leben des Propheten. Wenn wir auf diese Art und Weise ein Buch verfassen würden über einen Zeitraum von 23 Jahren in dieser Ordnung. Was würde am Ende dabei herauskommen? Würde irgendjemand ein solches Buch freiwillig lesen? Das wäre ein heiliges. Ist nicht so. Er hat einen ein harmonisches Ganzes.
Bring einen Koran, der in keine Kategorie passt, der nicht komisch klingt, der seine Gegner fasziniert, die Erzfeinde zu treuen Anhänger macht, eine solche Änderung in der Gesellschaft hervorbringt und auf diese Art und Weise verfasst wurde. Und beim Koran ist es nicht nur so, dass die Leute freiwillig lesen. Der Koran bin ich einfach nur gelesen. Koran bedeutet wörtlich etwas, was extrem oft gelesen wird, gelesen, vorgetragen wird. Und der Name ist Programm. Der Name ist Programm. Und das wusste man damals schon.
So ein schönes Buch vorstelle, was heute von irgendjemandem geschrieben wurde. Wie oft liest man das? So das absolute Lieblingsbuch fünfmal, zehnmal. Das ist schon viele. Also wer hat wirklich ein Buch, auch wenn er davon was ist, zehnmal gelesen? Gibt es jemanden, der Herr der Ringe zehnmal gelesen hat? Ich war vielleicht, aber auch nicht viel öfter. Aber sagen wir mal 100 mal. Gibt es ein Buch, was die Leute 100 mal gelesen haben? Würde man das gegen Geld machen? Also ich bezahle dich und gib dir jetzt ein Buch mit 600 Seiten und das musst du mal lesen. Dann müsste man aber schon einiges bezahlen. Ich glaube sogar, viele würden das nicht machen, wenn ihnen dann mit Gefängnis gedroht werden würde, wenn sie es nicht machen. 100 mal ein Buch lesen. Oder ich sag dir mal, ich gebe dir ein Buch und das musst du alle sieben Tage durchlesen für den Rest deines ganzen Lebens. Wer macht das freiwillig gegen Geld? Beeindruckung von Gefängnisstrafe. Keiner macht das, außer beim Koran. Freiwillig, ganz ohne, dass sie etwas dafür im Materialien versprochen wird.
Früher war es ganz normal, dass die Leute einmal im Monat den Koran gelesen haben. Das war so Standard. Das war komisch angesehen, wenn man das nicht gemacht hat. Heute machen es viele noch mindestens einmal im Jahr, jetzt im Monat Ramadan. Aber es gibt eine ganze Reihe von Leuten heute, wir machen das alle sieben Tage, alle zehn Tage, alle 12 Tage. Ist überhaupt nichts Außergewöhnliches. Ein guter Freund von mir, er sagte mal, es gibt drei Suren im Koran, die er jeden Tag liest, jeden einzelnen Tag. Diese drei Suren. Gibt es ein Buch mit einem Kapitel, wo wir sagen würden, wir lesen das jahrelang, 10, 20, 30 Jahre lang, jeden Tag, einfach so. Man kann das nur mit dem Koran. Ich möchte überhaupt. Es gibt kein Buch auf der Welt, wo es irgendein Mensch schaffen würde, es alle sieben Tage für den Rest seines Lebens durchzulesen, außer beim Koran.
Bring einen Koran, der keine Kategorie passt, nicht komisch klingt, seine Gegner fasziniert, die Erzfeinde zu treuen Anhänger macht, eine solche Änderung in der Gesellschaft hervorbringt und auf diese Art und Weise verfasst wurde. Und den die Menschen freiwillig jeden Tag lesen. Bringt eine solche. Der Koran ist wahrscheinlich auch das einzige Buch, was 1.400 Jahre alt ist und Wort für Wort bewahrt wurde. Wort für Wort, nicht so im Groben. Ja, man weiß schon, worum es geht. Jedes einzelne Wort. Es gibt Bücher aus der Antike, aber bei den allermeisten Büchern ist es so, dass entweder Teile davon verloren sind oder es gibt Teile, die sind gut erhalten, aber man hat verschiedene Überlieferungen davon. Also es gibt verschiedene Versionen von einem demselben Buch. Manchmal so kleine Abweichungen, einfach nur im Wortlaut. Bei der Bibel zum Beispiel ist sehr bekannt, da ist man heute immer noch am Rätseln, wie genau der Wortlaut in den Evangelien war. Das ist dann Gegenstand der Forschung. Beim Koran nicht. Beim Koran wissen wir sehr genau. Der Koran, den wir heute lesen, das ist der gleiche Koran, den die Leute vor 1500 Jahren gelesen haben.
Laut Wikipedia gibt es heutzutage 10 Millionen Menschen, die den Koran auswendig können. Ich denke, das ist durchaus eine realistische Zahl. Und das war am Anfang schon so. Von Anfang an gab es tausende, die diesen Koran auswendig gelernt haben und öffentlich vorgetragen haben. Man denkt immer, die sicherste Art, etwas aufzubewahren, ja, das ist wahrscheinlich das schriftlich festzuhalten. Ich meine, schriftlich am Ende. Aber die Erfahrung hat gezeigt, dass das überhaupt nicht so ist. Bis zur Erfindung des Buchdrucks, das war später irgendwann. Da gab es die Möglichkeit, 1000 mal dieselbe Kopie zu erstellen. Aber davor wurde das ja per Hand gemacht. Und wenn die per Hand alles abgeschrieben haben, da gab es immer Fehler. Und das ist in der Antike sehr oft passiert. Der Koran wurde anders auf dem Markt. Der Koran wurde auswendig gelernt und immer und immer und immer wieder vorgetragen in den Gebeten, außerhalb davon. Dadurch das macht den Koran so unantastbar.
Es gibt eine bekannte Geschichte in der Zeit des Abu Lahab. Damals da gab es damals einen Juden, der Religionen hinterfragt hat, aber ein Kritiker könnte man sagen. Und er hat sich selber die Frage gestellt, okay, wie kann ich herausfinden, welche von den drei großen Religionen, Judentum, Christentum, Islam, die Wahrheit ist. Sich überlegt, er sagte, ich nehme die heiligen Bücher von denen und ich nehme keine Änderungen vor. Und ich glaube, wenn Gott seine Religion bewahrt, damit er nicht zulassen, dass diese Änderungen durchkommen. Es hat er dann auch gemacht. Er hat sie keine Kopie von der Thora geholt und minimale etwas geändert und da so den ein oder anderen Buchstaben. Und da gibt es den Leuten damals zum Vervielfältigen, wie gesagt, auf händische Art und Weise abschreiben. Das haben die auch gemacht mit seinen Fehlern, die er eingebaut hat. Und dasselbe macht er mit der Bibel. Eine kleine Änderung vor hier und da. Gibt es zum Kopieren und es wurde genauso kopiert.
Wisst ihr, das mit dem Koran versuchte er. Gibt es jemanden zum Kopieren und kommt einige Tage später und er sagt ihm, das ist nicht der Koran der Muslime. Und so hat er erkannt, dass die Offenbarung Gottes ist. Er wird nicht einfach so eine Änderung zulassen.
Bring einen Koran, der keine Kategorie passt, der nicht komisch klingt, der Gegner fasziniert, der Erzfeinde zu treuen Anhänger macht, der Gesellschaft auf den Kopf stellt, der auf diese Art und Weise geschrieben wurde, den die Menschen freiwillig lesen, sogar alle sieben Tage immer wieder durch. Und 1400 Jahre auf diese Art und Weise bewahrt wurde. Noch dazu ist der Koran ein Buch, das vollkommen ist. Was heißt vollkommen? Wie kann man das für eine Literatur sagen? Was ist eine vollkommene Literatur? Nun, vollkommen bedeutet erst einmal, dass man eine Sache nicht verbessern kann. Man kann das nicht noch besser machen. Bei den meisten Büchern ist es so, hey Leute, hört mal zu, wenn ihr Verbesserungsvorschläge habt, sagt uns Bescheid. Unter dieser E-Mail könnt ihr uns kontaktieren. Da steht dann eben oder entweder auf der Webseite des Herausgebers oder irgendwo im Buch. Das ist was ganz normales. Deswegen haben auch die normale Bücher immer mehrere Auflagen, um sie halt zu verbessern. Und weil Leute Verbesserungsvorschläge gemacht haben. Beim Koran ist das nicht so. Es ist noch nie einer gekommen und hat gesagt, okay, ich schau mal diesen Vers an, aber das würde besser klingen, wenn ich dieses Wochenende. Ich mir das nicht. Der Koran ist vollkommen in diesem Sinne. Es gibt keine Möglichkeit, ihn auf irgendeine Art und Weise zu verbessern. Das ist in diesem Koran aus ein vollkommenes Buch. Und das nimmt der Koran auch für sich in Anspruch. Er sagt das direkt zu Beginn. Im Gegensatz zu den meisten anderen Büchern, die dazu beginnen sagen, wenn ihr Verbesserungsvorschläge habt, dann sagt uns Bescheid. So sagt der Koran am Beginn der zweiten Sure: Das hier ist ein Buch ohne jeden Zweifel darin. Eine Rechtleitung für die Gottesfürchtigen. Ein Buch ohne zwei. Es gibt nichts daran zu zweifeln.
Wer nimmt es für sich in Anspruch? Wer nimmt das für sich in Anspruch, wenn nicht der Schöpfer von Himmel und Erde selbst? Er kann das natürlich in seinem Buch. Und noch dazu, wenn dieses Buch so lange Bestand hat und wenn es privat bleibt. Was kommt eigentlich alles für Dinge drin stehen, die anders zum Zweifeln geben? Aussagen über die Zukunft beispielsweise. Dinge, die sich vielleicht später als falsch herausstellen. Aber da gibt es ja einfach einen Trick. Man lässt sowas einfach heraus. Man trifft keine Aussagen über die Zukunft. So macht das auch moderne Wahrsager. Die sagen zwar etwas über die Zukunft, aber nie auf eine Art und Weise, dass ich das irgendwie als falsch herausstellen könnte. Der sagte solche Dinge wie, na ja, irgendwann geht es mal wieder bergauf in deinem Leben. Ja, das ist natürlich eine Sache, die immer irgendwie stimmen kann. Das sind Aussagen von Wahrsagern. Wenn ich das nicht so mache, dann würde ich das einfach rauslassen. Aber der Koran ist nicht so. Der Koran macht Aussage über die Zukunft. Er sagt, das wird so sein, das wird so nicht sein. Schon die Aussage, dass der Koran bewahrt bleiben wird bis zum nächsten Tag, das stimmt. Das ist eine Aussage, die der Koran selber trifft in der Sure Al-Hijr, ohne jeden Zweifel haben wir die Ermahnung herabgesandt und wir werden sie bewahren. Wir werden sie bewahren. Du kannst dieses Buch nicht verändern. Leute mögen das versucht haben, aber es gibt keine Möglichkeit. Und das sagt der Koran. Und wir sehen es heute. Und das werden die Leute auch in der Zukunft sehen.
Oder als der Prophet angefangen hat, diese Botschaft zu verkünden, da ist er auf einen Hügel geklettert und hat alle Leute zu sich gerufen, alle verschiedenen Stämme, die damals. Und als er sie alle versammelt hatte, sagte er ihnen: Was glaubt ihr, wenn ich euch sage, hinter diesem Hügel wartet eine Armee? Und die Leute sagen: Immer, wenn du das sagst, dann glauben wir das. Ich meine, du bist der, der wahrhaftige, der vertrauenswürdige, den wir kennen doch. Und dann sagte er ihnen: Ich bin wahrlich gekommen, um euch vor einer schmerzhaften Strafe zu warnen. Er hat diese Botschaft. Und die Leute wollten das nicht hören, sind auseinandergegangen. Und sein Onkel Abu Lahab hat zu ihm gesagt: Deine Hände sollen zugrunde gehen. Ist ein arabischer Ausdruck, wenn man jemandem den Untergang wünscht. Wenn man sich immer so poetisch ausgedrückt. Deine Hände sind zugrunde liegen. Und da kam die Offenbarung Koran: Zugrunde gehen sollen die Hände von Abu Lahab und auch er selbst. Was nützt ihm sein Besitz und das, was er erworben hat? Er wird in einem Feuer voller Flammen ausgesetzt sein. Und ebenso seine Frau, die die brennholzträgerin ist. Um ihren Hals ist ein Strick aus Palmenfaser. Das ist die Sure im Koran, die damals schon sagte: Dein Onkel Abu Lahab, er wird diese Botschaft nicht annehmen. Es wird mal sagen, okay, das ist keine so überraschende Voraussage über die Zukunft. Ich meine, das war sein Erzfeind. Ja, das ist schon richtig. Aber tatsächlich haben sehr viele von seinen Erzfeinden später diese Botschaft angenommen. Woher wusste der Koran, dass das bei ihm nicht so sein wird? Und er hat noch ja danach gelebt. Er hatte einfach irgendwann sagen können: Wisst ihr was, ich will dem ganzen ein Ende bereiten, ich beweise, dass sie nicht wahr ist, ich nehme die Botschaft an. Ich werde so einfach wäre es gewesen. Aber der Koran musste da schon, das wird nicht passieren. Er wird diese Botschaft Zeit seines Lebens ablehnen. Im Gegensatz zu vielen anderen, die die Botschaft angenommen haben.
Noch deutlicher findet der 30. Sure Al-Rum. Hier eine Schlacht zwischen den Römern und Persern. Und in dieser Schlacht haben die Perser die Römer vernichtend geschlagen. Und damals haben die Leute sich darüber gefreut. Ich meine, was hatten die mit denen zu tun? Das war weder Araber noch Perser. Aber sie haben sich in einer ähnlichen Situation befunden. Für waren die Römer, die ja Christen waren, Vertreter einer Buchreligion. Und die Perser waren Götzen Diener. Und jetzt haben die Götzen Diener quasi die Vertreter der Buchreligion geschlagen. Und das hat ihnen gefallen. Und sie haben gesagt: Ja, wir machen das genauso. Wir sind auch die Götzen Diener. Jetzt kommen die Muslime, die Vertreter der Buchreligion, und wir werden euch genauso schlagen. Und als die Schlacht zu Ende war, kommt eine Offenbarung: Besiegt sind die Römer im nahegelegenen Land. Doch sie werden nach ihrer Niederlage siegreich sein in einigen wenigen Jahren. Das war die Offenbarung. Sie werden jetzt verloren haben, aber in einigen wenigen Jahren werden sie siegreich sein.
Nun, auf Deutsch klingt das so, ja, einige wenige Jahre. Wie viel mag das sein? Ein 100 Jahre kann wenig sein, 200 Jahre. Das ist sehr allgemein. Aber im Arabischen ist das nicht. Es ist eine Anzahl, in einer einigen wenigen Jahren. Das ist ein Wort, oder diesen Ausdruck, den verwendet man nur für eine Zahl zwischen 3 und 9. Mindestens drei und höchstens neun Jahre. Was also der Koran hier sagt: Die Römer werden über die Perser siegen innerhalb von drei bis neun Jahren. Nicht in zwölf Jahren, 20 Jahren oder 25 Jahren. Innerhalb von drei bis neun Jahren. Und damals hat einer der Muslime darauf gewettet.
Aber warum sollte der Koran überhaupt eine solche Aussage treffen? Ich meine, das ist nur ein Risiko, was man eingeht. Das kann sich als falsch herausstellen. Aber sollte es sich als richtig herausstellen, hat man dann viel gewonnen dabei. Wer macht so etwas? Das macht derjenige, der ganz genau weiß, was in der Zukunft passieren wird.
Der Koran darüber hinaus findet man im Koran Aussagen, wo man sagt, okay, das passt so jemanden aus der damaligen Zeit nicht. Die machen heute sind. Damals wird man sich sicherlich gefragt haben, was ist damit gemeint. Aber aus heutiger Sicht denkt man, okay, so redet jemand, der wirklich der Schöpfer von Himmel und Erde ist. Doch vor 100 Jahren gab es eine ganze Reihe von Wissenschaftlern, die geglaubt haben, dass das Universum ist einfach so ewig. Es ist so, wie es ist, so wie wir es anschauen, so war das schon immer und so wird es auch immer sein. Nun, kurz danach hat man herausgefunden, dass es nicht so ist. Das Universum dehnt sich kontinuierlich aus, was umgekehrt auch bedeutet, es muss ja früher mal irgendwie enger beisammen gewesen sein. Und was auch bedeutet, noch viel früher war es mal vereint in einem einzigen Punkt. Also, wenn wir rausgehen einmal in der Nacht und betrachten das ganze Universum, Himmel und Erde, dann sehen wir das jetzt als ein großes Universum. Aber ganz früher in der Vergangenheit waren Himmel und Erde mal eine einheitliche Masse, vereint in einem Punkt. Und genau das wird gesagt: Sehen denn diejenigen, die ungläubig sind, dass Himmel und Erde eine zusammenhängende Masse waren und dann haben wir sie getrennt? (Sure 21, Vers 30) Sehen sie nicht? Das war mal zusammen eine zusammenhängende Masse und dann haben wir sie geteilt. Damals hat das keiner verstanden. Heute macht das Sinn.
Man dachte auch, dass der Himmel ein festes Gebilde ist, ganz gut eine Kristall-Sphäre und da sind dann die Sterne dran. Heute wissen wir, der Himmel ist nicht so. Der Himmel dehnt sich kontinuierlich aus. Und steht in Sure 51, Vers 47: Und den Himmel haben wir mit Kraft erbaut und wir dehnen ihn wahrlich noch aus. Damals hat das keiner verstanden. Heute macht das Sinn.
Wenn wir heute Lebewesen betrachten, dann sieht das erstmal so aus, als wenn ein Mensch beispielsweise aus Fleisch und Haut und Haaren besteht. Aber wir wissen, eigentlich besteht der Mensch hauptsächlich aus Wasser. Und das geht nicht nur für den Menschen, das gilt so für die meisten Leben in Zelle. Der Mensch besteht hauptsächlich aus Wasser. Und etwas einiges mit dem Motorrad gesagt in Sure 21, Vers 30: Und wir haben alles Leben aus Wasser erschaffen. Wollen Sie denn nicht glauben? Nach außen hin sieht das nicht so aus, aber der Koran sagt das.
Und noch eine letzte Sache. Vor 200 Jahren dachten tatsächlich einige Wissenschaftler, dass der Mensch vollständig in einer Samenzelle enthalten ist und dann würde er halt heranwachsen. Er ist schon vollständig drin und dann wird er größer und größer. Da gab es noch keine Mikroskope, da konnte man das ganze noch nicht so richtig untersuchen. Heute wissen wir, dass das nicht so ist. Heute wissen wir, dass der Mensch aus einer einzelnen Zelle entsteht, die sich dann in verschiedenen Stadien entwickelt. Und so wird es auch im Koran beschrieben. Die Entstehung des Menschen: Hierauf erschufen wir den Samentropfen zu einem Anhängsel und dann schufen wir das Anhängsel zu einem kleinen Klumpen und dann schufen wir den kleinen Klumpen zu Knochen und dann begleiteten wir die Knochen mit Fleisch und hierauf ließen wir ihn als eine weitere Schöpfung entstehen. Es klingt ein wenig kryptisch beschrieben, aber wenn man mal das Embryo und die Entwicklung dieses Embryos verfolgt, dann beschreibt es auf eine Weise sehr schön, was da vor sich geht. Das ist auch Sure 23, Vers 14.
Bring einen solchen Koran. Bring einen Koran, der in keine bekannte Kategorie der Literatur passt, der nicht komisch klingt, der die Gegner fasziniert, der Erzfeinde zu treuen Anhänger macht, der die Gesellschaft auf den Kopf stellen kann, der auf diese Art und Weise verfasst wurde über 23 Jahre, den die Menschen freiwillig lesen, alle drei Tage, alle fünf Tage, alle sieben Tage, der über 1400 Jahre bewahrt wird, den kein Mensch jemals verbessern konnte. Und der sich mit seinen Aussagen so weit aus dem Fenster lehnt.
Das ist die Herausforderung des Korans. Heute fragen die Leute, haben gesagt, er war ein Prophet. Was war sein Wunder? Ich meine, die Propheten haben doch immer Wunder bekommen. Jesus hat Tote lebendig gemacht, Moses hat das Meer geteilt. Was ein Wunder? Und dann denkt man, sein Wunder soll ein Buch gewesen sein? Ja, genau. Sein Wunder war ein Buch. Diese Religion ist die Religion bis zum Jüngsten Tag. Es wird keine neue kommen. Es wird auch kein neuer Prophet kommen. Und alle Wunder, die den Propheten früher übergeben wurden, das sind heute nur noch Geschichten. Keiner kann diese Wunder sehen. Ich stelle mir die Leute vor, die mit Moses unterwegs waren, wo er mit seinem Stock auf das Meer schlägt und das Meer teilt sich. Wow, was wird das in ihnen ausgelöst haben? In diesem Moment, wo man das sieht, hast du keinen Zweifel mehr in deinem Herzen. Du glaubst an Gott und Moses und die Propheten. Aber die nächste Generation, für die war das nur noch eine Geschichte. Die haben das nicht gesehen. Die können dieses Wunder nicht erfahren. Wenn ich mir vorstelle, wie ich mit Jesus unterwegs bin und ich sehe, wie ein Toter lebendig macht. Was wird das auslösen in deinem Herzen? Du hast keine Zweifel an ihm haben. Aber danach sind das alles nur noch Geschichten. Keiner kann diese Wunder sehen.
Diese Religion ist anders. Diese Religion, sie bleibt bis zum Jüngsten Tag. Sie muss ein Wunder hervorbringen, was man den Menschen zeigen kann. Es kann nicht ein Wunder sein, was nur noch eine Geschichte ist von früher. Und das ist dieses Wunder. Das ist der Koran. Aber den unterscheidet etwas von den Wundern früher. Die Wunder früher, Tote lebendig machen oder Meer teilen, sind leicht zu erkennen. Du stehst daneben und du weißt sofort, okay, das ist ein Wunder. Wenn ich mir vorstelle, wie Moses aus Ägypten auszieht und er teilt dieses Meer und dabei zufällig so ein ergibt, da der am Meer nebenbei so noch Fische fängt oder so. Wenn er das gesehen hätte, er hätte verstanden, dass das ein Wunder ist. Das ist leicht zu erkennen. Aber der Koran ist nicht so. Der Koran ist nicht ein Wunder, wo du einfach sagst, ich schlag das auf und guck mal rein. So einfach ist es nicht. Der Koran ist ein Schatz, nach dem man graben muss. Du musst selber Energie aufwenden. Aber wenn du das tust, dann kannst du dich selber Faszination kaum noch anziehen.
Der Koran ist gekommen und es gab eine Zeit davor und eine Zeit danach. Und die Zeit danach anders. Er hat seine Spuren hinterlassen bis zur heutigen Zeit. Er hat aus den Arabern in der Wüste damals, aus wie du ihn in die sich jahrhundertelang einfach nur die Köpfe eingeschlagen haben, ein Weltreich gemacht. Und dieses Reich hatte 1300 Jahre lang regiert. Und wer soll das alles verfasst haben? Ein Kaufmann in der Wüste, der nicht lesen und schreiben konnte? Wie Goethe einmal sagte: Dass der Koran am Anfang nicht leicht ist, dann aber anzieht, in Erstaunen versetzt und am Ende Verehrung abnötigt. Wer schrieb diesen Koran, wenn nicht der Schöpfer von Himmel und Erde selbst?