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Servus Freunde! Jan schaut richtig angepisst aus. Man sieht ihm direkt an, dass irgendetwas nicht stimmt. Wodurch der böse Gesichtsausdruck gesteuert wird, sehen wir gleich in diesem [Musik] Video.
Das Nervengewebe außerhalb des Gehirns und des Rückenmarks wird als peripheres Nervensystem bezeichnet. Abgekürzt ist es das PNS. Das PNS verbindet Gehirn und Rückenmark mit den Sinnesorganen, den Organen und den Muskeln im Körper. Merkt euch hier: Das periphere Nervensystem verbindet Gehirn und Rückenmark mit den Sinnesorganen, Organen und den Muskeln im Körper.
Erstmal schauen wir uns an, was alles zum peripheren Nervensystem gehört. Das periphere Nervensystem umfasst die 12 Hirnnerven, die 31 Spinalnervenpaare – das sind Nerven aus dem Rückenmark – und das enterische Nervensystem, also das Darmnervensystem. Was die einzelnen Teile so drauf haben, schauen wir uns jetzt mal genauer an.
Die 12 Hirnnerven, die zum peripheren Nervensystem gehören, entspringen direkt aus dem Gehirn. Sie versorgen die Kopfregion. Da das jetzt ewig dauern würde, wenn wir alle Hirnnerven nennen würden, gehen wir nur kurz auf ihre Funktionen ein. Hier ein paar der Funktionen: Sie sind für das Riechen, Hören, das Sehen, die Augenbewegungen und für die Pupillengröße verantwortlich. Außerdem steuern sie die Mimik des Gesichts und die Sensibilität. Das heißt, der böse Gesichtsausdruck, den wir vorhin bei Jan gesehen haben, wurde durch seine Hirnnerven gesteuert. Die Hirnnerven steuern außerdem den Schluckreflex, die Zungenbewegungen, den Gleichgewichtssinn und die Kopfbewegungen. Merkt euch am besten: Es gibt 12 Hirnnerven, die direkt aus dem Gehirn entspringen; sie versorgen die Kopfregion.
Als nächstes schauen wir uns die Spinalnerven an. Von den Spinalnerven gibt es 31 Paare. Das kommt daher, dass sie paarweise zwischen den Wirbelkörpern aus dem Rückenmark austreten. Sie ermöglichen die Verbindung zwischen dem zentralen Nervensystem und dem Rest des Körpers. Acht Paare davon befinden sich im Hals; sie werden zervikale Spinalnerven genannt. Sie steuern den Hals, die Arme und die Atmungsorgane. Im Brustbereich befinden sich 12 Spinalnervenpaare; sie werden thorakale Nervenpaare genannt. Diese kontrollieren Körperhaltung und viele innere Organe. Dann gibt es noch fünf Nervenpaare bei den Lendenwirbeln, auch lumbale Nervenpaare genannt; die führen zu den Beinen und zu den Füßen. Dann kommen dann noch die fünf sakralen Nervenpaare beim Kreuzbein; sie steuern Blase, Darm und die Sexualorgane. Im Steißbein gibt es dann das letzte Nervenpaar; das wird kokzygeal genannt. Merkt euch: Es gibt 31 Spinalnervenpaare im Körper; acht davon sind im Hals, 12 im Brustbein, fünf im Lendenbereich, fünf im sakralen Bereich und einer im Steißbeinbereich.
So, und jetzt schauen wir uns noch schnell das enterische Nervensystem an, das auch zum peripheren Nervensystem gehört. Das enterische Nervensystem wird auch Darmnervensystem genannt; manchmal wird es auch als Bauchgehirn bezeichnet. Es befindet sich im ganzen Magen-Darm-Trakt und bildet ein komplexes Geflecht aus Nervenzellen. Das enterische Nervensystem arbeitet eigenständig, wird aber vom ZNS beeinflusst. Man findet es zwischen den Muskeln des Verdauungsapparates. Seine Aufgabe ist es, die Verdauung zu steuern. Merkt euch hier: Das enterische Nervensystem bildet ein komplexes Geflecht aus Nervenzellen, das sich durch den ganzen Magen-Darm-Trakt zieht; es steuert die Verdauung.
So Leute, fast geschafft! Damit das Zeug im Hirn bleibt, fassen wir das noch mal schnell zusammen. Das periphere Nervensystem besteht aus allen Nerven außerhalb des Gehirns und des Rückenmarks. Zum peripheren Nervensystem gehören die Hirnnerven, die Spinalnerven und das enterische Nervensystem. Von den Hirnnerven gibt es 12; sie entspringen aus dem Gehirn und versorgen die Kopfregion. Von den Spinalnerven gibt es 31 Paare; acht davon sind im Hals, 12 im Brustbein, fünf im Lendenbereich, fünf im sakralen Bereich und einer im Steißbeinbereich. Das enterische Nervensystem gehört auch zum peripheren Nervensystem; es bildet ein komplexes Geflecht aus Nervenzellen, das sich durch den ganzen Magen-Darm-Trakt zieht; seine Aufgabe ist es, die Verdauung zu steuern.
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