📱

Get Our Mobile App

Take your business learning on the go!

Download on the App StoreGet it on Google Play

NÄHRSTOFF- und HORMONTHERAPIE: Wie du wirklich LEISTUNGSFÄHIG bleibst

Johannes Claudio Bambas1:25:50

Transcription

Herzlich willkommen zu einer neuen Episode von Beyond Limits Performance Meets Madison. Ich bin Johannes Claudio Bambers, angehender Arzt, mehrfacher Ironman und Performance und Longevity Coach. Und heute habe ich eine Folge mitgebracht, die sicher zu einer der wichtigsten zählt, die wir bisher aufgenommen haben. Mein Gast ist Dr. Helena Oranders Böckel, Internistin, Nephrologin, hat eine eigene Privatpraxis in Berlin und ist auch Autorin von drei Büchern, die es allesamt auf die Spiegelbestsellerliste geschafft haben. Ihr Thema ist vor allem, warum gesundes Verhalten alleine nicht ausreicht, warum Referenzbereiche im Labor trügen und wie man mit gezielter Nährstoff- und Hormontherapie Krankheiten verhindern kann, bevor sie überhaupt aufstehen. Wir sprechen über das, was zwischen gerade noch so gesund und schon krank passiert. Diese Lücke, die unser Gesundheitssystem aktuell komplett ignoriert, über Knochen und Gefäßschutz als unterschätzte Basis der Longevity, über Hormone bei Männern und Frauen und noch sehr, sehr viele weiteren Themen. Viel Spaß auf jeden Fall mit der Folge und es lohnt sich in jedem Fall bis zum Ende dran zu bleiben.

Ja, herzlich willkommen zu einer neuen Folge von Beyond Limits Performance Meets Medicine. Ich habe heute mal wieder einen sehr, sehr spannenden Gast bei mir. Ähm, es ist auch äh mal wieder eine weibliche Spezialistin, weil da haben wir ja tatsächlich in meinem Podcast bisher noch nicht so viele Leute gehabt. M und äh ich, die Leute, die dich noch gar nicht kennen, kannst du dich am besten einfach einmal kurz selber vorstellen.

Also erstmal vielen Dank für die Einladung, Johannes. Ich freue mich auf unser Gespräch. Ich bin hier in Berlin niedergelassen, mittlerweile in einer Privatpraxis für präventive Medizin, Nährstoff- und Hormonmedizin. Ich bin ursprünglich eine Internistin und Nephrologin geworden, war hier 10 Jahre an der Uniklinik. Ähm, zu meiner Zeit war das die Charité Berlin. Heute ist das alles zusammen, die Charité. Habe dann 2002 äh die Klinik verlassen oder 2001 und habe dann 2002 eine hausärztlich internistische Praxis übernommen, die ich dann 2018 in der Privatpraxis äh umgewandelt habe. Ich habe drei Bücher geschrieben, die stehen hier hinten und ich denke mal, dass des deswegen du mich auch gefunden hast, indem es einfach darum geht, dass ich mir irgendwann überlegt habe, nachdem ich sehr, sehr viel mir angeschaut habe von, also der extremsten Schulmedizin hin, dann auch über viele feinstofflichere alternative Heilmethoden, habe ich mir dann irgendwann überlegt, wie eigentlich Gesundheit funktioniert und habe dann im Blut gut über das Auswerten von Labordiagnostik vielleicht so ein bisschen eine Methode entwickelt, wie man erkennen kann, wo man gesund steht, wie gesund man ist, welche Risiken man vielleicht auch in der Lebensmitte hat, schlecht zu alternbedingten Stoffwechselerkrankungen. Und die Diagnostik ist das eine, was vielleicht ein bisschen was Besonderes ist. Und das andere ist eben, dass ich in diesem Gap, wo die klassische universitäre Medizin noch nicht etwas im Angebot hat, er ist recht nicht das kassenärztliche Reparatursystem, dass man da mit Nährstoffen und Hormonen ergänzend zu allem, was auch gesund ist von Ernährung, Sport, Entspannung, guten Schlaf eben auch noch ähm Gesundheit gestalten kann, indem man die Zahlen im Blut auf optimal gesunde Werte einstellt. Und da muss man so ein bisschen wissen, welcher Wert ist denn wo gesund? Und das habe ich jetzt auch noch mal ausführlich in dem dritten Buch versucht zu erklären und ich hoffe, dass du mir dazu dann auch ein paar Fragen stellen wirst. Also vielleicht erstmal soweit.

Super, vielen Dank dir. Ähm, ich finde das auch erstmal ganz spannend zu hören. Okay, du bist nämlich ja eigentlich kommst du ja aus der klassischen Medizin, so ne, du bist Internistin, du bist Nephrologin. Ähm, also ganz klassisches so Klinikmedizin. Was war am Ende so der Grund oder der Moment, wo du dachtest, okay, das ist echt so, das das reicht mir nicht mehr, ich will es anders oder hier geht's einfach nicht mehr weiter.

Na ja, ich mache jetzt schon ziemlich lange Medizin und es gab immer so Momente, wo ich dann die Ausrichtung verändert habe. Also, der erste Moment war in der Klinik, da habe ich gekündigt, ich hätte jetzt da auch nicht mehr noch jahrzehntelang bleiben können. Man hätte dann ähm mehr forschen müssen, aber ähm da war so der erste Moment, dass ich dachte, nee, also jetzt habe ich erstmal meine Diplome, die ich mir da ergattern konnte, die habe ich mir erarbeitet. Dann kam ein neuer Chef und da war ich dann nicht mehr bereit, dem was dann da vorgegeben war zu dienen. Und da habe ich dann äh gekündigt und wusste auch noch nicht so richtig, was ich machen soll. Ich wollte auf jeden Fall war ich war da noch jung und munter, ist ja mehr als 20 Jahre her und ich wollte unbedingt heilen und dann hat sich das durch Zufälle ergeben, dass ich diese Praxis übernommen habe, eine normale Kassenpraxis übernommen habe. Und da habe ich dann erstmal geguckt, wie sind denn draußen so die Menschen, wie gesund sie denn hab sind sie denn oder auch nicht. Habe dann erstmal gedacht, ach, die sind ja doch echt gesund, weil in der Klinik waren sie richtig krank. Und dann habe der zweite Ruck war dann, dass ich in der Klinik eigentlich auch schon angefangen hatte, mich parallel eben mit so Sachen wie Kinesiologie und sowas zu beschäftigen. Und das habe ich dann gedacht, so jetzt endlich bist du frei und jetzt machst du mal solche alternativen Sachen. Hab dann sehr viel feinstoffliche Medizin parallel zur Hausarztmedizin dann angewandt und dachte, dass das jetzt also das ist, was mir kontrolliert tatsächlich wiederholbar Heilung ermöglicht. Hat aber nicht geklappt. Und dann habe ich so währenddessen ich also verstanden habe, dass Heilung schwer ist, habe ich dann überlegt, wie wie kann man denn dann Gesundheit besser erhalten, ne? Und da man in der Nephro sehr viel Blutwerte macht, habe ich dann immer mehr angefangen, einfach Blutwerte zu messen. Und über diese feinstoffliche Medizin sind sehr gesunde Frauen zu mir gekommen. Die waren auch in den 40ern und obwohl die alles, ich übertreibe jetzt mal, aber wirklich sehr viel richtig gemacht haben, war dann trotzdem im Blut ein ganz schönes Durcheinander, was ich selber nicht erwartet hätte. Ich habe gedacht, dass man dazu sich schlecht verhalten muss. Ich wusste nicht, dass Frauen auch wenn sie alles richtig machen, Ernährung, Sport, Seele, Geist, Yoga, Ayurveda, alles mögliche, dass dann trotzdem doch Entstehung von Krankheit möglich ist. Also meinetwegen allen voran die Osteoporose, aber auch die Atherosklerose, Schlaganfall, Herzinfarkt. Ich rede jetzt mal vielleicht nicht über Krebserkrankungen, weil das Thema ist noch mal anders und größer. Und dann habe ich festgestellt, ui, die haben ja doch auch Nährstoffmängel. Man können darüber jetzt streiten, ob das nur ein Bedarf ist oder ein Mangel. Und vor allen Dingen eben auch im Rahmen der doch schon verändernden Hormonsituation auch schon hormonelle Disregulationen. Ob das nun ein Verlust ist auf der einen Seite oder auch ein zu hoher Wert auf der anderen Seite, beides war der Fall und eben dann auch schon Entstehung von Krankheits Prozessen, die eben noch nicht schlimm genug sind, dass jetzt der Facharzt für diesen Prozess die Frauen schon interessant gefunden hat. Geschweige denn auch irgendwie was gehabt hätte, außer entspann dich mal, ernähr dich gesund und ähm tschüss so, ne? Und das war vielleicht dann der Impuls letztendlich mich in dieser Zahlenwelt im Blut ein bisschen zu sie zu erforschen. Also, welche Blutzahlen brauchen wir, um perfekt Gesundheit zu bewahren, zu halten und welche Zahlen muss man, wenn sie anfangen, sich daneben zu benehmen, wieder in die Gesundheit bringen? Also, es gab einfach auf dieser Suche nach Heilung oder wie man einfach eine gute Ärztin ist oder wie man einfach dann vielleicht zum Schluss jetzt auch die Menschen beschützt diese Wege und letztendlich bin ich vielleicht in einer sehr präventiven nephrologischen Abteilung gelandet. Also die Idee ist wirklich alles, was ich geschrieben habe, dient Nierenschutz. Und insofern ist die Idee vielleicht das, was ich früher in der Klinik behandeln durfte, davon meinetwegen 50, 60% von Folgeerkrankungen, dass man dieses Leid doch sehr viel vermeiden könnte, wenn man nur die Menschen früher screenen würde auf ihr individuelles Risiko, solche altersbedingten Stoffwechselkrankungen zu entwickeln. Und wenn du die Basis wegnimmst, dann kann sich auch die Folge nicht entwickeln. Also, wenn man die Osteopenie nicht zu einer Porose werden lässt, dann gibt's keine osteoporotische Fraktur. Wenn man die Plaque zum Anlass nimmt, sich wirklich zu kümmern, gibt es nicht massive Durchblutungsstörung mit dann eben auch vaskulärer Nephropathie oder äh cerebrovaskulärer Atherosklerose oder koronarer Herzerkrankung, ne? Es braucht ja ein Boden von Erkrankungen, von Prozessen, die dann Jahrzehnte später zu einer Folge führen. Und es sind diese Folgeerkrankungen, die maßgeblich dann auch meinetwegen Pflegebedürftigkeit als Folge haben, ne? Und ähm wenn man das verhindern will, muss man einfach früher in der Lebensmitte screenen und dann eben auch intervenieren. Und das ähm finde ich wichtig, dass man früher interveniert und individuell die Menschen berät, was sie persönlich quasi betrifft und wie sie persönlich dann durch Verhalten, aber eben auch vielleicht Medizin und Internisten geben halt Sachen zum Schlucken, wie man also durch Schluckmedizin ergänzend zum Verhalten sich vor großen leidvollen Folgen mit 80 bewahren kann.

Ja, es ist ein ganz ganz wichtiges Thema, ne? Also du hattest du schon angesprochen, du schreibst es ja auch in deinem Buch, dass du halt dachtest, okay, so bis vor 15 Jahren oder so, dass halt Ernährung, Sport und Bewegung und Schlaf halt ausreichen und du dann halt auch festgestellt hast, okay, es reicht eigentlich doch nicht. Und ähm wenn auch so die Patienten Patientinnen zu dir kommen so mit dem Satz, okay, mein Arzt sagt, eigentlich ist alles super und trotzdem geht es ihnen aber irgendwie schlecht. Was ist denn dann so das, was du dann so liest im Labor, was andere vielleicht übersehen?

Vielleicht noch mal einen Schritt zurück. Ich finde schon, dass diese Big Five, das nenne ich ja so in den Büchern, das gesunde Verhalten, also Sport, nicht rauchen, vielleicht auch kein Alkohol oder nur wenig, sich bewegen und nicht dick sein, dass das schon, wenn das nur alle Männer machen würden mit vielleicht dann noch mal gucken, dass die nicht familiär Stoffwechselstörung haben, die man dann vielleicht doch medikamentös behandeln müsste, aber bei den Männern würde ich sagen, haut das ganz gut hin, wenn die das nur schon früh mit Sport und nicht rauchen, bis dann auch während sie arbeiten, den Sport nicht aufgeben und nicht dick werden. Also, das haut schon ganz gut ganz gut hin. Die meisten nicht hin, ehrlicherweise. Bei den Frauen war aber meine Erkenntnis, dass das nicht hinhaut, obwohl sie eben alles richtig machen. Und dann habe ich reingeguckt ins Blut und dann stelle ich fest, dass tatsächlich vor allen Dingen die hormonellen Veränderungen, die die Frau so ab Ende 30, Anfang 40 erlebt, die kann können nicht unbedingt durch jetzt das Verhalten ausgeglichen werden. Und das ist etwas, was die Frau fühlt. Und das war vielleicht so ein bisschen die größte Überraschung, dass wenn ich auch als Internistin Frauen dabei begleiten will, gesund alt zu werden, dass ich mich in Wahrheit um Dinge kümmern muss, die bis dato eher in die Gynäkologie gepasst haben. Bei den Männern meinetwegen auch in die Urologie mit dem Testosteron und meinetwegen Schilddrüse hatte ich jetzt als Nephrologin auch nicht so drauf. Das gehörte bis dato den Endokrinologen. Ich finde aber, dass die sich nicht so präventiv und funktionell um diese Themen kümmern, auch nicht Nebenniere. Also, ich würde schon sagen, dass die jungen Menschen, die haben auch alle aus meiner Betrachtung heraus Nährstoffmangel, ich sage jetzt auch mal Mangel und nicht Bedarf. Und das kann man super kompensieren. Je gesünder man sich verhält, desto länger ohne zu leiden. Aber wenn dann bei der Frau in der Lebensmitte diese hormonellen Veränderungen eintreten, dann kann es eben sein, dass sie es nicht mehr schafft, gut zu schlafen oder nicht mehr schafft, Stimmung zu bewahren oder nicht mehr schafft, dass die Schleimhäute nicht vertrocknen und dann die Blase schwächelt und die Gelenke weh tun. Also insofern die Bedeutung der Hormone für eben auch den Erhalt der Gesundheit und dass die Hormone eben im Rahmen von Aging einfach normal uns verlassen und die Frauen trifft es halt viel früher und viel krasser als den Mann. Das war vielleicht meine größte Überraschung als Internistin, dass ich mich plötzlich mit Endokrinologie, Urologie, Gynäkologie und was weiß ich beschäftigen musste und das aber auf eine sehr feine frühe, funktionelle Art und Weise und dass ich in Wahrheit die Laborwerte ganz anders lesen muss, wenn ich verstehen will, wieso der Mensch sich nicht fühlt, dass ich das anders lesen muss, um an Antworten zu kommen. Ich kann nicht diese Notfall Ausschlussdiagnostik machen, die quasi immer nur guckt, ob derjenige morgen vom Tod bedroht ist. Ich muss anders das Labor lesen, wenn ich wissen will, wo bist du denn schwach? Wo hast du denn Empfindlichkeiten? Wieso schaffst du es nicht, obwohl du auch meinetwegen psychisch eigentlich keinen Grund hast, gestresst zu sein, dich so gestresst zu fühlen. Ja, also die Hormone muss ich sagen, waren wichtig und die Nährstoffe sind auch wichtig, aber das Gefühl hat mehr was mit Hormonen zu tun.

Genau. Und das ist natürlich dann auch immer noch ein Unterschied, ob man jetzt wirklich nur reingeht und sagt, okay, man will gerade so nicht krank sein oder man will wirklich optimal leistungsfähig und gesund sein. Das ist ja auch immer so ein Spektrum, auf dem man sich dann bewegt. Äh, was ich auch ganz interessant und sympathisch finde, eigentlich ist so deine Unterscheidung zwischen halt äh Krankschlüssel und Gesundmachwerten, äh das für jeden ja eigentlich auch relativ einleuchtend ist. Kannst du da noch mal so ein bisschen drauf eingehen und das so ein bisschen auftröseln, was du dir dabei gedacht hast?

Also die Laborwerte sind ja wirklich Anlass, um alle Menschen draußen verrückt zu machen. Sowohl die Ärzte wie eben aber auch die Menschen, die sich einfach um innerstes kümmern wollen. Und es gibt einen riesigen Diskussions- und Streit- und Konfliktpotenzial und die Lösung ist tatsächlich, wo sich alle schon einig sind und trotzdem wird es in der klassischen und auch Hausarztmedizin einfach nicht berücksichtigt, ist, dass ja die Referenzbereiche einfach nur das widerspiegeln, was häufig ist und alles was häufig ist, findet sich sozusagen in der Referenz und nur das, was extrem selten ist, findet sich außerhalb der Referenz. Und trotzdem heißt, weiß man nur, wenn man das weiß, weiß man trotzdem noch nicht, ob man gesund ist oder nicht, sondern man man ist erst recht verwirrt, denn das einzige, was man vorher hatte, nämlich in der Referenz zu sein, wird ja damit mit diesem Satz, das gilt nicht, es ist nur das, was häufig ist und das heißt nicht, dass du dann gesund bist. Und jetzt ist es so, dass es eben drei Kategorien von Blutwerten gibt. In Wahrheit gibt's das auch in der Physik und auch sowieso in der Wissenschaft, aber im Blut eben auch. Da habe ich unterteilt, es gibt Werte, die habe ich Krankwerte genannt, weil sie für die Entstehung oder auch das Vorhandensein von Krankheiten stehen. Die steigen im Rahmen von Alterung im Leben an. Manche Werte sind sogar auch gut und gesund, wenn sie null sind, wie z.B. ein Lipoprotein A oder ein CRP oder Antikörper. Da ist es besonders. Sind alles Krankwerte, die aber eigentlich zu unserem Zustand nicht dazu gehören sollten. Und sobald die da sind, ist man eben nicht mehr 100% gesund. Das heißt nicht, dass man jetzt sofort ein Arzt braucht. Es ist so wie ein Krümel oder ein Fremdkörper im Auge, ne? Es ist einfach nicht optimal gesund. Und die anderen Krankwerte, das sind so Sachen, die gehören zu unserem Zustand. Die nehmen einfach im Laufe des Lebens zu und zwar einfach nur, weil wir altern, aber erst recht, wenn wir uns schlecht verhalten. Das sind so LDL-Cholesterin, Zuckerwerte, Nierenwerte, Leberwerte, also all das, was, wenn wir gesund und jung, in der Norm ist, steigt an. Und da ist es so, dass in der klassischen Medizin eigentlich erst reagiert wird, wenn diese Krankwerte deutlich über der Norm liegen und dann muss es auch einen Kontext geben und erst dann gibt's Pharmaka. Die Wahrheit ist aber, dass in der Prävention man die Entwicklung dieser Krankwerte auch schon in der Norm als etwas nicht Gutes auswerten kann. Also meinetwegen ein Langzeitzucker ist auch schon nicht normal, wenn er 5,9% ist. So richtig super 5,0%. Der Diabetologe ist aber erst zuständig ab über 6,5% und in Wahrheit der Diabetologe hat Patienten, die haben 10% HbA1c und 14 ist das höchste, was ich mal miterlebt habe. Ach du Scheiße. Dann ist sind alle glücklich, wenn man durch Verhaltensänderungen und Medikamente das HbA1c auf 7,0% bekommt. Und insofern ist natürlich ein gesunder Mensch 5,9 hat, was ich schrecklich präventiv finde, weil mir das weil mir das ein Hinweis gibt, dass in den nächsten 10, 20 Jahren, wenn ich jetzt den Menschen nicht irgendwie veranlasse, was zu ändern, dass dann ein Diabetes entstehen könnte. Das ist aber für ein Diabetologen, der sich mit schlimmen hohen Werten beschäftigt, einfach total langweilig noch gesund. Und dann wird immer nur gesagt, du musst dich gesund ernähren. Und selbst wenn der Mensch sich schon wirklich gut ernähren würde, würde man ihm dann nicht glauben, dass er sich gen gesund ernährt. Und es kann eben auch andere Dinge können eine Rolle spielen. Zink kann eine Rolle spielen, Chrom kann eine Rolle spielen, der Verlust von Progesteron kann eine Rolle spielen, also viele Leaky Gut kann eine Rolle spielen.

So, die nächste Kategorie ist sind Schlüsselwerte. Und da ist es so, dass ein Wert, der ganz niedrig ist oder null lebensbedrohlich ist und ein Wert, der deutlich über der Referenz ist, auch eine ernsthafte Krankheit bedeutet. Und z.B. ein ein klassischer Schlüsselwert ist z.B. jetzt mal nicht im Blut, sondern draußen der Blutdruck, also was physikalisches. Das heißt, also wenn wir beide jetzt 60 zu 40 hätten Intensivstationen, hätten wir auf jeden Fall irgendwie entweder eine Blutung, eine Sepsis, irgendwas. Und wenn wir jetzt 200 zu 100 hätten, das wäre auch echt äh ein hypertensiver Ernstfall und ich müsste irgendwas tun. Und so richtig super ist jetzt für mich 110 zu 70 und für dich eigentlich auch. Und selbst wenn du jetzt 105 zu 60 hättest oder 120 zu 80, das ist optimal. Und genau das gleiche gibt's jetzt auch im Blut. Und da wird's jetzt bisschen schwierig. Es gibt Zustandsschlüsselwerte, wie z.B. unser Hämoglobinwert. Wenn wir beide jetzt fünf hätten, da wäre schon wieder irgendwas richtig nicht in Ordnung und wir wären in Lebensgefahr, gerade wenn das akut passiert wäre, wir sehen auch echt schlecht aus. Und wenn wir beide jetzt 18 hätten oder du 19 oder sowas, würde ich dann bei dir denken, du machst irgendwas mit Testosteron und bei mir wüsste ich auch nicht, wie ich das mache oder Polyglobulie. Und jetzt für mich super wäre jetzt vielleicht 13 bis 14 für dich super wäre 15. Das heißt, das sind Zustandsschlüsselwerte und wenn die sich schon im Laufe der Zeit verschieben, meinetwegen Frau, die doll blutet, die hat dann also mal irgendwann 13, dann hat sie 11, dann hat sie vielleicht auch zehn. Da kann man dann schon durch dieses Verschieben und Entfernen dieser Schlüsselwerte von der optimalen kleinen engen Normbereich kann man schon lesen, was der Körper krankhaftes hat und macht. Und jetzt gibt's aber eben auch ein paar Schlüsselnährstoffe, die werden eben extrem vom Körper reguliert, wie z.B. Calcium. Und es gibt sehr viele Schlüsselhormone wie wie T3, wie Cortisol, Insulin und da ist es eben so null tot, zu viel krank und erst dann sind aber Endos zuständig, ne? Und jetzt ist aber auch schon bei diesen Schlüsselhormonen in der Norm interessant, wenn die sich nach links oder rechts verschieben, weil das häufig auch dann von Nährstoffen abhängt. Meinetwegen die Fähigkeit aus T4 T3 herzustellen ist Selenabhängig. Meinetwegen beim Hämoglobin beim Zustandswert ist Eisenabhängig, B12 abhängig. Also insofern da kann man dann schon sehen, welche Nährstoffe fehlen und jetzt kommt, es gibt eben ganz viel Gesundmachnährstoffe und Gesundmachhormone und da ist dann selbst, wenn wir die ganz niedrig oder nicht haben, ist das nicht lebensbedrohlich. Erst wenn wir das so 10, 20, 30 Jahre haben, bei B12, bei DHEA, bei Progesteron passiert dann irgendwas. Und jetzt kommt, da ist unter Therapie mein Ziel mit Nährstoff- und Hormonmedizin, dass diese Gesundmachwerte an und über der Norm sind, weil die statistische Häufigkeit entweder doch ein bisschen mangelig oder auch altersgemäß normal es bei vielen Hormonen ist, dass sie sinken. Und jetzt ist es so, wenn also dann unter meiner Therapie bei den Gesundmachstoffen Nährstoffe und Hormone dann ich ganz happy bin, weil die Werte über der Norm sind, ist durch die Traumatisierung, dass eben Krankwerte nicht über der Norm sein dürfen und Schlüsselwerte auch ganz schlimm sind, wenn sie über der Norm sind, projizieren eben alle, die dann die Blutwerte lesen und dann ist ein Kästchen drum außer der Norm, dass dann man eben sofort vergiftet oder sofort schädlich bedroht ist und dadurch kommen so viele Missverständnisse. Das heißt, wenn man also Prävention lesen möchte und nicht nur Ausschluss von Tod oder von ähm wann muss ich etwas tun, um nicht, sagen wir mal ähm schlechte Ärztin zu sein, weil es Leitlinien gibt, das muss anders gelesen werden und ganz wichtig ist den Unterschied zu verstehen zwischen den Krankwerten, zwischen den Zustandsschlüsselwerten und zwischen diesen Hormonen und Nährstoffen, die entweder ein Schlüsselstoff sein können oder eben ein Gesundmachstoff und die meisten Nährstoffe außer Calcium, Natrium und Kalium und die werden eben perfekt im Blut stabil gehalten wegen Säure-Basen-Haushalt und da gibt's viele Hormone, die das machen, aber alle anderen Nährstoffe sind Gesundmachnährstoffe, auch wenn es ganz weit weg von unserer Realität ein zu viel geben könnte. Also, es gibt auch ein zu viel von Selen, es gibt auch ein zu viel von Eisen, aber erstmal ist so unsere Realität eher ein Schlappzustand, was diese Gesundmachnährstoffe betrifft. Und bei den Hormonen, alle Gesundmachhormone werden gar nicht in der Endo beachtet, weil wir eben nicht sterben, wenn wir die nicht haben. Also Progesteron hat ja z.B. auch in der gynäkologischen Hormonersatztherapie nicht einen eigenen Wert, sondern es dient ja nur dem endometrialen Schutz unter E2-Gabe, ne? Dabei ist Progesteron knochenaufbauend. Es hat eine antientzündliche Kraft, es wirkt der Insulinresistenz entgegen, es fördert den Schlaf, es reduziert Ängste. Es ist wirklich ein sehr nützliches älteres Hormon mit einer breiten therapeutischen großen Breite. Senkt den Blutdruck, ne? Also viele Frauen in der Perimenopause entwickeln aufgrund von genetischer Disposition und meinetwegen auch Verhalten eine arterielle Hypertonie. Und mit Progesteron kann man das alles ein bisschen weiter nach hinten schieben, wenn man dann noch Calcium und Magnesium nimmt. Und äh, also du siehst, man kann mit Nährstoffen und Hormonen sehr stellen, gesund, aber man muss lernen, die Ziele zu wissen. Man muss wissen, wo muss welcher Stoff denn für die Gesundheit sein und dann ist das wichtig, um Ängste zu verlieren, weil eben die Ernährungsmediziner und Wissenschaftler, die haben eine ganz andere Perspektive. Die verstehen gar nicht, dass es mir um Medizin geht und dass ich gar nicht was mit der Ernährung ähm zu tun habe, sondern ergänzend zu der perfekten Ernährung kann man trotzdem Nährstoffmedizin machen und dafür muss man nur Labordiagnostik machen. Ohne Labor geht das nicht und dann kann man individuell zuarbeiten und die klassischen Mediziner, die sind natürlich in den Kliniken ganz anders geeicht und gucken natürlich nur, dass einfach wirklich schlimmste Endzustände gerettet werden müssen. Aber wenn man in der ambulanten Medizin arbeitet, ist doch die Aufgabe nicht immer nur zu reagieren, sondern sollte doch mehr und mehr auch die Aufgabe sein zu beschützen. Und wenn ich in der Inneren beschützen will, muss ich wissen, wer bist du denn? Und dafür muss ich Blutdiagnostik machen, ergänzend zu feiner Bildgebung. Aber ich kann nicht warten, bis alles kaputt ist, dann kann ich nicht mehr anders als nur reparieren. Wenn ich beschützen will, muss ich früher gucken. So ähnlich wie vielleicht in der Dermatologie oder auch in der Zahnmedizin. Guck mal, wie früh wir da schon anfangen, Zähne zu beschützen bei den Kindern durch Zähneputzen, Prophylaxe, Zahnstellung, all das gibt's in der Inneren nicht. Es wird nur gewartet, bis alles Folge von Folge von Folge, dann ist der Mensch krank, dann gibt's Leitlinie, dann wird repariert und meinetwegen sekundäre Prävention. Ich will Ultraprävention. Ich will, dass das, was es für die Folgen braucht, nicht zugelassen wird, dass es verhindert wird. Und das ist jetzt bei der Osteopenie total einfach und bei der Atherosklerose eigentlich auch. Auf jeden Fall gibt's ja auch im Notfall ganz coole Medikamente, die man einfach nur ein bisschen früher ganz fein dosiert nutzen müsste, wenn es denn über das Verhalten und Nährstoff- und Hormonmedizin nicht sich aufhalten lässt, ne? Haben wir ja echt coole Medikamente in einer kleinen Dosis haben auch so viele Angst vor, ich hätte mehr Angst vor den Folgen, anstatt vor einer Prise Salz bei Hochdruck. Aber okay, also da braucht's aus meiner Sicht einen totalen Perspektivwechsel und äh ich bin mir sicher, dass es sich finanziell total lohnen würde, wenn man die 40, 50-jährigen wirklich beraten würde, wie sie gesund bleiben, könnte man am Ende sehr viel Geld sparen. Ich meine, dass es dazu auch schon Untersuchungen gibt von Amerikanern, die mit äh Versicherungsdaten hypothetisch mit äh künstlicher Intelligenz gearbeitet haben. Ich weiß jetzt nicht, wo ich das wo ich wo ich das finden soll, aber ich habe es in dem Vortrag gehört, dass sich das lohnen würde. Das wäre nur jetzt schwierig, weil man kurativ und präventiv zahlen muss, ne? Und da äh knapst das System etwas und trotzdem glaube ich, kommt's nicht drumrum, in die Prävention zu investieren.

Ja, absolut. Das sehe ich genauso, ne? Das das schwierige an der Sache ist halt einfach, dass die Prävention natürlich in der Regel etwas ist, was du erst langfristig merkst, ne? Und dann natürlich auch erst langfristig den Benefit hast. Und bei diesen ganzen kurativen Reparaturmedizin und so, da hast du halt von von einem Tag auf den nächsten praktisch den Effekt und das andere, da müsste man halt mal in der Lage sein, weiterzudenken und halt wirklich so auf 10, 20, 30 Jahre zu denken und das ist halt einfach bei den meisten halt dann irgendwie schwierig und stecken die das Geld halt irgendwie lieber wo anders rein, wo man halt von heute auf morgen den Effekt sieht.

Also, wenn jemand 45 ist und sich um Gesundheit kümmert, muss man eher 40, 50 Jahre hochrechnen, ne? Wird Frau in Deutschland ähm jetzt auch nicht am ältesten in Europa, aber immerhin 84. Mann wird knapp 80, 79. Das heißt, in der Lebensmitte sind das noch Jahrzehnte, die man durchrechnen müsste. 10 Jahre reicht gar nicht, 20 auch nicht, 30 auch nicht, sondern eher 40 plus, ne? Also, wenn man die 80, 90 verändern will und die chronische Krankheit von 60, 70 Krankheitslast. Genau. Und da muss man halt entsprechend einfach viel früher eingreifen.

Was sind denn bei dir so in der Praxis jetzt noch mal so ein bisschen die häufigsten Nährstoffmängel, die du siehst bei den Patienten und nachher können wir auch noch mal auf Hormone eingehen, aber eingehen, aber was ist so bei den Nährstoffen das, was du ganz häufig siehst, auch wenn die Leute sich vermeintlich gesund ernähren?

Erstmal als Definition, ich gehe jetzt mal von meinen Optimal Gesundmachwertzielen aus und darüber, das habe ich jetzt so definiert und ich finde schon, dass sich das in der Wissenschaft auch immer wiederfindet, aber das ist jetzt nicht die Ziele der deutschen Gesellschaft für Ernährung. Die haben ja, die lassen mich mal aus dem vor. Ja, ihnen geht es darum, dass man nicht stirbt an Hunger und an wirklich Nährstoffmangelerkrankung. Meinetwegen Skorbut, ne? Und mir geht's darum, also man kann jetzt mal sagen, wer hat überall Nährstoffbedarf für funktionelle Gesundheit? Und da würde ich sagen, alle haben einen Omega-3-Bedarf, EPA, DHA. Meinetwegen der durchschnittliche deutsche Index würde ich sagen, liegt eher bei 5 bis 6 % und ich finde es gibt wissenschaftliche Evidenz, dass alles über 10 besser ist. Über acht wäre schon besser und ich finde 11 bis 12 ganz toll. Meinetwegen 11% und das hat niemand, der nicht substituiert, zumindest noch nie jemand, den ich untersuchen durfte. Ich habe natürlich noch nie jemanden untersucht, der in Japan lebt und täglich sich aus dem Meer ernährt, sondern hier von 14 mit Substitution. Ja, klar. Ja, so. Also für Sportler glaube ich, ist das auch sehr wichtig einen guten Index zu haben. Also 14 finde ich jetzt auf jeden Fall wunderbar, dass du mir diese Vorlage gibst. Hätte ich mich jetzt gar nicht getraut zu sagen, aber sag mal so, für uns normal glaube ich ist ist 11 schon super und da brauchen die meisten eigentlich schon eher 2000, manchmal auch 3000 mg insgesamt an EPA und DHA, ne? Musst, könntest du mal verraten, was du so dafür täglich isst. Jetzt bist du auch, glaube ich, nicht 2 m groß, ne? Also, ich hatte z.B., also die der schlimmste Wert war ein veganer Sportler. Der war wirklich fast 2 m groß, der hatte ein Index von 3%, ne? Du Scheiße. Ja, also jetzt nicht mehr. Der muss natürlich viel essen, um seine ganzen Membranen da erstmal aufzusättigen. Ja, aber das würde ich sagen, jeder kann einfach mal mit 1000 mg EPA, DHA anfangen, wenn er nicht dreimal Fisch isst, ohne dass das wird höchstens nicht reichen. Dann haben natürlich alle aus meiner Sicht einen Vitamin-D-Bedarf und haben auch einen Mangel. Ich finde auch, dass das wissenschaftlich belegt ist. In Studien müsste man jetzt einfach jeden einstellen. Also es ist einfach so, Vitamin D ist ein Hormon. Jeder von uns hat da eine andere Genetik, was die Verstoffwechslung betrifft, die Schnelligkeit der Enzyme, die Transportproteine, die Rezeptoren. In meiner Praxis ist es von 1000 pro Tag, was nur sehr wenige äh brauchen, gibt es auch einige, nicht wenige, die brauchen eher 20.000 1000 pro Tag und die man meisten brauchen vielleicht hier von den in Berlin lebenden oder in Europa lebenden Weißlingen brauchen so vielleicht 5000 am Tag gesund eine therapeutischen Zielwerte zu bekommen. Und insofern schadet es auch nicht, erst recht, wenn jemand ein bisschen blass ist, wenn jeder ein bisschen Vitamin D nehmen würde, 1000, 2000, 3000 Einheiten am Tag, also alle haben einen Bedarf. Es sei denn wirklich braun und lebt irgendwo am Meer und geht ist wirklich braun braun gesund. Dann finde ich das auch alle äh oder nee, es ist so, alle haben einen Selenmangel, einfach weil unser Boden Selenarm ist. Ähm, da gibt's wirklich interessante Möglichkeiten auch im Labor einzustellen. Äh, nach Selen im Vollblut auch das Selenoprotein P, das ist echt wichtig, da keinen Mangel zu haben. Ich arbeite gerne mit Natriumselenit. Ich würde sagen, jeder kann 200 Mikrogramm Natriumselenit nehmen und es ist nur besser. Bei den meisten reicht's nur nicht, um wegen meiner perfekten Zielwünsche Wunschspiegel zu erreichen. Ich finde schon, dass sehr viel junge Menschen, vor allen Dingen vielleicht die, die gestresst sind, B-Vitamine vermissen. Da muss man ein bisschen feiner gucken. Es hat nicht jeder gleich jedes Vitamin unterschiedlich ähm niedrig. Also B12 fehlt vielen, den älteren wegen Magen, den jüngeren, aber vielleicht auch wegen der Ernährung. Aber auch B1, B2, B6 fehlt vielen. Folsäure gibt's eine Genetik, fehlt auch vielen, das weiß man ja auch, sonst würde man ja den Schwangeren Folsäure nicht empfehlen. Die Frage ist nur, wie viel braucht sie eigentlich? Bei vielen reicht 400 Mikrogramm gar nicht. Dann ähm, ja, das sind vielleicht erstmal so die Basics, aber Calcium und Magnesium fehlt auch, finde ich, allen 5% brauchen kein Magnesium, aber alle anderen brauchen Magnesium, manche sogar sehr viel. Calcium finde ich brauchen auch viele echt Frauen in der Perimenopause, wenn der Knochen nicht mehr so geschützt ist durch die Hormone und so Sachen. Ich meine Q10 fehlt auch jedem und die die Medikamente nehmen müssen es nehmen. Also insofern eigentlich die wichtigsten stehen in meinen Büchern und es sind jetzt leider auch nicht zwei, sondern das sind eher zweistellig Nährstoffe, aber ich habe schon die wichtigsten Nährstoffe genommen. Vitamin C fehlt auch vielen. Er recht, wenn sie gestresst sind.

Sind, meinwegen im Rahmen von Wundheilung, äh, oxidativer Stress. Also A und E fehlt nicht jedem, da würde ich sagen nur 50% brauchen das. Dann so exotische Sachen, vielleicht, die man noch nie so vielleicht gehört hat, wie Chrom, Manganen, wo lebt, denen fehlt auch nicht jedem, aber sehr vielen. Boh fehlt vielen, Vitamin K2 fehlt vielen. Vor allen Dingen fehlt es oft denen, die Osteoporose-Disposition haben. Ich finde, ich habe das in dem blauen Buch ganz gut beschrieben, wo man vielleicht auch anfangen könnte. Und dann macht es aber Sinn, wenn man eine Wirkung haben will auf Stoffwechsel-Zellebene, macht es Sinn unter einer initialen, vielleicht blinden Therapie, die vorsichtig gestaltet wird, dass man dann unter Therapie misst, wie man die Dosis weiter erhöhen kann, ohne irgendwie Angst vor Schaden zu haben. Also, ich weiß nicht, was deine Erfahrung ist oder ob du da Erfahrung hast. Würdest du dem zustimmen oder hast du noch einen Nährstoff, der dir ganz besonders am Herzen liegt, den ich vergessen habe?

Nee, auf jeden Fall das, was du sagtest, ne? Also, was immer ich sehe, immer sehe ist, wenn das nicht supplementiert ist, auch Omega 3, Vitamin D ist immer zu niedrig. B12 ganz oft, auch Ferritin hattest du jetzt, weiß dieses Ja, habe ich nicht gesagt, das stimmt. Das ist natürlich für die Frauen, die ja ihre Tage haben und doll bluten, ganz, ganz häufig, aber auch genetisch bedingt bei manchen, die nicht bluten, stimmt. Eisen ist sehr wichtig. Jod ist auch total wichtig. Und Jod jetzt auch noch gesagt, ne? Also für Schilddrüse vor allen Dingen diese drei, ne? Ähm, Jod, Eisen, Selen sind also eigentlich deutsche Mangelware, könnte man sagen. Und insofern haben es Schilddrüsen auch nicht so leicht oder haben es eben auch schwer, gesund zu bleiben. Ja, also hilft auf die Nordseeluft nichts, ne? Kommt drauf an, aber ich messe alles.

Me, ich bin ein bisschen enttäuscht von der perfekten Nahrung, weil ich irgendwie das Gefühl habe, das was ich innen drin ordnen will, das dafür, ich würde das gar nicht schaffen, das alles zu essen, weil man muss ja dann drumrum auch viele Sachen essen. Und ähm jetzt auch z.B. Fisch zu essen, ist ja jetzt auch nicht mehr so vielleicht ja, Metallbelastung. Ja, es hat, es ist auf jeden Fall da, ne? Sehe ich auch, dass die viel Fisch essen, haben mehr Quecksilberbelastung als die, die keinen Fisch essen. Also, es ist mit der Ernährung nicht mehr so leicht. Und trotzdem ist das für alle die Basis. Es geht mir nicht darum über eine gesunde Ernährung und meinwegen Abwesenheit von Fertignahrung und Zucker und sowas und Alkohol. Aber wenn man wirklich so richtig präventiv Gesundheit gestalten will und mein Bing auch ein anstrengendes, intensives Leben führt, das kann Sport sein, das kann aber auch Familie und Beruf sein und ungünstige äh psychische Umstände, ne, dann dann sind Nährstoffe einfach ein total interessantes Tool. Im Prinzip wie Sport und ein guter Schlaf. Es ist nur einfach etwas, was hier in Deutschland so als komisch empfunden wird, weil man das schluckt, ne? Als sei das was schlimmes und giftiges. Also komisch irgendwie, aber ist echt logisch. Ja. Ja. Und wenn man Blutwerte macht, kann man wirklich sehr cool einstellen, ohne Schaden. Ja. Ja, das Vorurteil begegnen wir auch oft, ne, dass die Leute irgendwie denken, okay, weil es jetzt eine Pille ist, ist es irgendwie ungesund, aber es ist ja eigentlich genau das Gegenteil der Fall, ne? Ich glaube, man muss da auch vom Mindset her das so ein bisschen umdrehen und zu sagen, eigentlich nimmt man jetzt diese Nahrungsergänzungsmittel oder wie auch immer, was man dann eben nimmt, nimmt man ja, um gesünder zu bleiben, ne? Und gesünder zu werden, um dann nicht eben irgendwie mit 60, 70, 80 so eine Last lange Liste an Medikamenten zu brauchen, die eben dann auch wieder Nebenwirkung haben, ne? Nahrungsergänzungsmittel haben in der Regel gar keine Nebenwirkung, außer wenn sie jetzt hoch extrem hoch dosiert sind, werden sie am Zweifel dann über die Niere wieder ausgeschieden. Körper eigene Substanzen, Nährstoffe und Hormone. Schon sagen kann, dass das Wort Nebenwirkung dann nicht korrekt ist. Ich finde Nebenwirkung passt nur für körperfremde Substanzen. Das kann Phytotherapie sein oder eben auch körperfremde Pharmakologie. Und bei den körpereigenen Sachen ist es wirklich nur eine Frage der Dosis und nur bei den Schlüsselstoffen ist ein zu viel vermeiden. Bei den Gesundmachstoffen ist das zu viel aus der alten Perspektive mein Ziel und das zu viel ist weit, weit weg von unserer Realität. Mhm. Genau.

Das ist doch das, was ich meinte, ne? Die Nebenwirkung hat man dann nachher, wenn man die ganzen Medikamente braucht, also die körperfremden Stoffe. Und das kann man vielleicht vermeiden, wenn man eben rechtzeitig die anderen Dinge nimmt und die Nahrungsergänzen. Man kann auf jeden Fall den Zeitpunkt des Beginns für die Medikamente nach hinten schieben und definitiv auch die Dosis wird niedriger sein. Selbst wenn man am Ende was machen muss, ist die Dosis der Medikamente klein und dann hat man weniger Nebenwirkung. Also, man kann, man kann das Ganze sozusagen nach hinten schieben mit Nährstoff- und Hormontherapie ergänzend mit einem vernünftigen gesunden Verhalten.

Du gehst ja auch in deinem neuen Buch sehr intensiv so gerade so auf Knochen- und Gefäßschutz ein, ne? Warum hast du dir gerade diese beiden Bereiche ausgesucht?

Also, erstens so, weil es die Basis ist für das, was dann später die Diagnosen herstellt, die Pflegebedürftigkeit erzeugen. Die Osteoporose ist die Basis für die osteoporotische Fraktur und eine Frau, die also eine Schenkelhalsfraktur erlebt, hat ein sehr schlechtes Outcome. Es gibt Daten, dass also dann innerhalb eines Jahres danach es auch durchaus mit erhöhter Wahrscheinlichkeit sie dann nicht mehr lebt. Und die andere Kategorie sind eben die Erkrankungen von Herz, Niere und Gehirn, die da wären Herzinfarkt, Herzinsuffizienz, Dialyse, Schlaganfall, Demenz. Und das sind alles Krankheiten, die ein selbstbestimmtes Leben nicht mehr so zulassen. Und für die und die Basis für diese schlimmen Krankheiten sind die Osteoporose und die Arteriosklerose, weil wenn der Knochen sich entkalkt, verkalken sich je nach Risikofaktoren einfach besser die Gefäße oder sie verkalken sich dann. Das ist ganz, das ist typisch und kann man das bei Nierenpatienten. Also Nierenpatienten haben im Rahmen ihrer Niereninsuffizienz ja auch die Entstehung einer Azidose und der Knochen versucht es dann mit seinen basischen Mineralien zu puffern. Es gibt also im Rahmen einer Nephropathie auch die renale Osteopathie. Da steigt dann das Parathormon an. Das 1,25D steigt erst an. Später ähm kann es dann nicht mehr ansteigen. Das heißt, ich habe bei den Nierenkranken gesehen, wie schlimm es ist, wenn der Knochen-Vitamin-D-Calciumstoffwechsel durcheinander gerät und letztendlich richtig gelitten haben sie dann unter arteriosklerotischen Folgeerkrankungen. Also in der Transplantationsmedizin hatte also der Diabetiker, der per se eben schon auch eine Arteriosklerose als Grunderkrankung mitbrachte, ein schlechteres Outcome bei Nierentransplantation und Nierentransplantatüberleben, als meint mir jetzt der Patient mit Zystennieren. Das ist ja eine genetische Erkrankung, wo die Nieren ganz groß sich ähm verändern und viele Zysten entwickeln und ansonsten sind diese Menschen echt super gesund. Das heißt, die haben nicht als Grunderkrankung eine Arteriosklerose, die haben als Grunderkrankung eine genetische Nierenerkrankung, sind aber auf vaskulärer und osteologischer Ebene relativ gesund. Die haben ein super Outcome im Vergleich jetzt zu denen, die eben im Rahmen von Hochdruck, Diabetes, vaskulären insuffizient werden. Also diese Verbindung zwischen Knochenlösung und Verkalkung der Arterien, die spielt auch bei Nierenkranken eine Rolle. Und so richtig gemerkt, dass das auch bei nicht kritischen Kranken Rolle spielt, habe ich mit Frauen, meinwegen über 80, die eine Patientin, erinnere ich mich, die hatte eine schwere Osteoporose, eine zarte Frau, Psychotherapeutin, hat immer alles richtig gemacht, hat also nie geraucht, hat nie ungesund gegessen, alles richtig gemacht, hat aber ihre Osteoporose nicht richtig behandeln lassen, hat gemeint, mit Eierschalen gerieben könnte man da jetzt also irgendwie den Calciumbedarf decken. Und mit der habe ich dann erlebt, dass sie dann eben in Anfang der 80er eine koronare Herzerkrankung entwickelt hat, obwohl sie null Risikofaktoren im klassischen Sinne gehabt hat. Und dann habe ich das immer mehr beobachtet und dann habe ich gesehen, ah, wenn also in den 40ern, 50ern sich der Knochen entkalkt, können auch gesundlebende Frauen mit Lipoprotein A und erhöhtem LDL mit 60 einen Schlaganfall entwickeln. Oder eben auch ein Herzinfarkt. Also, das ist wirklich ein Risikofaktor. Die Osteoporose ist meiner Ansicht nach ein Risikofaktor, genauso wie Rauchen oder Lipoprotein A für Entstehung von Arteriosklerose. Im übrigen auch eine Niereninsuffizienz, warum auch immer, ist auch ein Risikofaktor für Herzkreislauf, Schlaganfall, Herzinfarkt. So, man muss einfach, wenn man den Verfall im Alter, altersbedingt, wenn man den verhindern will, muss man gucken, was alles dahin eine Rolle spielt. Und ganz viel von diesen Faktoren kann man verhindern. Wenn man mal rausrechnen würde, ohne Arteriosklerose und ohne Osteoporose wären einfach viel weniger Menschen mit 80, 90 pflegebedürftig, weil es die ganzen Diagnosen, die es bisher dafür braucht, nicht mehr gibt. Zumindest nicht mit 80, 90. Also, dann bleiben noch Autoimmun, meinwegen neurodegenerativ und Krebserkrankung übrig, aber nicht mehr so dieses normale Herzinfarkt, Schlaganfall, Atrophie, Gehirnatrophie, Demenz und sowas, ne? Also äh, das ist wirklich die Basis von sehr, sehr vielen Sachen, die dann später tatsächlich zu sehr viel Leiden, Diagnosen und auch eben intensiv wirklich Hightech-Medizin führen, was dann auch wieder sehr teuer für unser System ist.

Ja, und gerade so die Osteoporose ist halt einfach so ein riesen Ding, ne? Das spielt natürlich auch wieder in dem Kontext Krafttraining große Rolle, dass der der Knochen eben auch belastet wird, was ja auch immer weniger stattfindet dann am Ende. Und insofern ist es da eben gerade ab einem Alter, wo halt tendenziell der Knochenabbau stetig voranschreitet, ist eigentlich noch viel relevanter auch so Sachen wie Knochen wie Krafttraining zu implementieren.

Was ist denn auf der hormonellen Ebene wichtig dabei zu beachten, also sowohl für Frauen als auch für Männer? Frauen sind ja in der Regel noch mal stärker betroffen von Osteoporose, aber bei Männern ist spielt das ja dann irgendwann vielleicht auch mal eine Rolle. Vielleicht noch mal einen Schritt zurück, die Entstehung der Osteoporose oder früher dachte ich auch, dass jede Frau bis 30, 40% ihrer Dichte automatisch sich erarbeitet hat. Allein das stimmt schon gar nicht, weil viele Frauen, wenn sie eben nicht in ihrer Jugend sich mit der Schwerkraft beschäftigen, wenn sie Diäten machen, wenn sie nicht richtig essen, wenn sie rauchen, wenn sie vielleicht zu viel Sport machen, Amenorrhoe haben, die schaffen gar nicht mit 30 eine super Knochendichte und dann kommen die Wechseljahre und dann gibt es viele Frauen, die durchaus, obwohl sie noch ihre Hormone zumindest nicht total verloren haben, in den Wechseljahren eine Osteopenie nachweisen. Ich glaube, dass das unter anderem auch daran liegt, dass die gar nicht richtig sich einen richtigen Knochen erarbeitet haben, weil in der Jugend und im jungen erwachsenenalter auch schon sehr viel falsch gelaufen ist bei Frauen.

Ja, da kann ich aus tatsächlich ja, ne? Kannst du was beitragen?

Ja, aus tatsächlich aus eigener Geschichte kann ich da was zu beitragen. Gar nicht mal nur bei Frauen, sondern es ist bei Männern theoretisch das gleiche Problem. Ich hatte, also das wissen die meisten Leute auch, ich habe das auch öffentlich gemacht. Ich hatte eine schwere Essstörung ähm und hatte mit 19, da habe ich bei 1,79 Körpergröße 28 kg gewogen. Also ich war wirklich kurz davor eben, also war auch auf Intensivstation und so auch für mehrere Monate und da hatte ich in folge dessen hatte ich dann natürlich auch wirklich, ich hatte eine Early-Onset-Osteoporose, also nicht nur Osteopenie, sondern wirklich eine manifeste Osteoporose und das war natürlich bedingt einmal durch den kompletten Bewegungsmangel. Lag natürlich nur im Bett und zusätzlich eben noch maximaler Nährstoffmangel, da kam halt gar nichts mehr rein. Da haben sich die Knochen praktisch komplett aufgelöst, also war gar nichts mehr da. Und trotz des bei Frauen, die haben einfach noch weniger Muskelmasse als klassisch der Mann, ne, ist genau das, sagen wir mal, vielleicht nicht ganz so extrem, auch noch mal wirklich ein großes Problem. Und ähm ja, das tut mir jetzt leid, aber dann weißt du ja, wovon ich spreche, dass eben auch nicht bei jedem und eben dann auch bei dem Mann, der zart ist, es ist eben auch mal in jungen Jahren richtig schlecht laufen kann. So, dass dann das, was so vermutet wird, dass nämlich jeder mit 30, 35 bezüglich seiner Knochen, lass uns 100% ist das Ziel, was man maximal erreichen kann, hat gar nicht jeder. Dazu muss man auch in der Jugend sich richtig gut ernährt haben. Es darf der Vitamin-D-Mangel nicht so schlimm, Calcium nicht so schlimm, nicht geraucht, nicht chronisch krank, mein Ding auch Säureblocker, Kortisol, das ist ja jetzt gibt ja auch junge Menschen, die mal Kortison bekommen müssen, warum auch immer. Also insofern es kann in der Jugend schon schlecht laufen und dann ist nämlich auch im mittleren Erwachsenenalter der Knochen nicht so doll und dann kommt altersbedingt der hormonelle Verlust. Bei den Frauen ist ja wirklich, selbst wenn die Frau nichts merkt, hat sie trotzdem irgendwann spätestens mit Anfang 50 Totalausfall ihrer Ovarien. E2 und Progesteron sind weg. Es sei denn, sie ist wirklich richtig saftig, moppelig und macht dann vielleicht, wenn sie es noch hat, aus ihrem Testosteron dann im Bauch Östrogene, ne? Aber normalerweise Frauen haben eben dadurch, dass das Östrogen wegfällt, einfach in der Lebensmitte beim Knochen einen Cut. Und statistisch ist es so, dass die Frau ähm nach der letzten Blutung statt äh 10%, also 1% pro Jahr Knochendichte Verlust, hat sie 10 Jahre lang 3% Knochendichte Verlust. Das heißt, sie muss sich wirklich vor der Menopause, in der Perimenopause mit dem Wissen, dass 30% ihrer Knochendichte flöten gehen können. Statistisch muss sie sich fragen, kann ich mir das leisten, von dem, was ich habe, auch noch 30% abzugeben, ne? Das ist das eine, das ist wirklich was, was Frauen sehr, sehr häufig einfach erleiden, diese Osteoporose. Bei den Männern ist das deutlich seltener und man kann schon sagen, dass alle dicken Männer mit einem metabolischen Syndrom haben keine Osteoporose. Das ist der einzige Vorteil. Ja, weil sie weil sie im Bauch aus ihrem Testosteron machen. Und zwar hat so ein älterer mewegen was älterer, aber über 50-jähriger Mann, der hat also auch 60, der hat dann immer noch Spiegel, die so sind wie die Frau in der ersten Zyklushälfte. Das heißt, der hat dieses Problem gar nicht. Wenn es einen Mann hat, dann so ein ganz zarter dünner Mann und wenn der älter ist, dann dann kann es sein, dass er aufgrund von Testosteronmangel dann eben auch Östrogenmangel und dann Osteoporose. Also, ich habe schon ein paar rausgefischt, die haben meistens auch hat die Mutter eine Osteoporose gehabt oder hat die Mutter eine Osteoporose? Also, es gibt auch beim Mann mal eine genetische Disposition und wenn dann das Testosteron verloren geht, warum auch immer, fehlt der Abbaustoff Östrogen und dann kann auch der Mann aufgrund von hormonellem Mangel die Osteoporose im Leben erleben und besonders schlaksige, muskelschwächere, zarte Männer und wenn die dann nämlich noch ein Lipoprotein A haben und eine familiäre Hypercholesterinämie, kriegen die mit 60 Herzinfarkt. Also insofern habe ich auch schon erlebt, dass es auch dann so wie bei der Frau sich ungünstig summiert. Also insofern alle dicken haben auch Frauen haben nicht so das Thema Osteoporose, der Mann gar nicht, die Frau muss man gucken, aber alle schlanken und dünnen, die sich gerade in Sicherheit wiegen, die sind oft betroffen von der Osteoporose und das ist einfach was, was man nicht merkt. Das muss muss man objektivieren und vielleicht auch noch mal im Blut kann man halt lange bevor der Knochen penibel ist, Vorstufe von Osteoporose sind die Knochenabbauwerte im Blut hoch gewesen sein. Das heißt, du könntest jetzt bei dir gucken, was macht mein Knochen, dann kannst du die zwei Blutwerte, die ich da in dem orangenen Buch genannt habe. Man kann auch Sachen im Urin bestimmen, aber ich habe mal zwei Werte genannt, die man im Blut bestimmen kann. Und das sind so Knochenkrümel und die steigen, wenn der Knochen sich abbaut im Blut an. Und wenn man sozusagen da keinen Anstieg hat, baut der Knochen nicht ab. Das heißt, wenn du jetzt bei dir eine Knochendichtemessung machen würdest und du siehst, der Knochen ist in Ordnung, nicht penibel und deine Abbauwerte bleiben in den nächsten 20 Jahren niedrig, jung, gesund, kann man eigentlich auch davon ausgehen, dass dein Knochendichtebefund sich nicht verschlechtert, sondern vielleicht sogar verbessert hat, je nachdem, was du so anstellst.

Ja, um das noch mal aufzulösen, also das hat sich bei mir tatsächlich massiv verbessert, ne? Also durch natürlich Ernährung und eben auch Krafttraining und so und Mikronährstoffe und sowas, das ist bei mir natürlich inzwischen alles super top und mein Knochendichte ist jetzt im im obersten grünen Bereich, es ist alles super. Es geht eher so, dass es sich noch weiter aufbaut als andersrum. Also das finde ich auch noch mal, das wusste ich nämlich früher nicht. Ich dachte, dass wenn eine Frau meinetwegen mit 55 eine Porose hat, dass das unwiderruflich schicksalhaft nicht mehr veränderbar ist. Und meine Erfahrung ist, dass das nicht stimmt. Man kann wirklich sehr, sehr viel schaffen. Ja, ich muss fleißig sein, Patientin muss fleißig sein und sie muss wirklich im Verhalten sehr viel richtig machen. Aber ich würde schon sagen, dass es ohne diese biochemische Schnittstelle von Nährstoffen und Hormonen, erst recht im Alter, du bist ja noch jung, nicht möglich ist, so Erfolge zu haben auf der somatischen Ebene. Also der Trick ist das Verhalten zu kombinieren mit den richtigen Zahlen im Blut basierend auf Nährstoffen, Hormontherapie und dann hat man wirklich einen großen Benefit und auch wirklich Erfolg und Knochendichtemessungen können besser werden, auch wenn man schon älter ist.

Ja, absolut. Ich glaube auch, dass ich das immer, also egal wann man anfängt, je früher desto besser, aber im Zweifel ist heute immer noch besser als morgen. Also und das Handtuch zu werfen und sagen, okay, jetzt macht es eh keinen Sinn mehr, das ist glaube ich nie der richtige Weg.

Die Stimme zu. Genau.

Wenn du jetzt haben wir relativ viel über die Frauen gesprochen, was würdest du sagen, was ist so bei Männern, die vielleicht ein bisschen übergewichtig sind, viel Stress, wenig Schlaf? Ähm, was ist bei denen hormonell metabolisch häufig sehr auffällig?

Also Männer haben in vielerlei Hinsicht auf jeden Fall statistisch betrachtet viel mehr Glück mit der Schilddrüse. Haben nicht so häufig wie die Frauen eine Schilddrüsenhormonfunktionsstörung. Bei denen ist wirklich das Verhalten sehr, sehr, sehr, sehr, sehr wichtig. Ist eine große Schraube. Wenn die anfangen, sich gesünder zu ernähren, auf ihren Schlaf achten, Stress reduzieren, nicht rauchen, nicht so viel Alkohol trinken, damit kann der Mann schon sehr, sehr viel erreichen. Und dann gucke ich halt meinwegen auch ab einem bestimmten, ich gucke eigentlich immer nach dem Testosteron. Das finde ich einen sehr, sehr wichtigen Gesundmachhormon für den Mann. Und tatsächlich gebe ich auch Testosteron, selbst wenn es noch nicht äh absolut ein Mangel vorliegt, einfach auch, weil es den Mann unterstützt in der Fähigkeit und der Kraft sein Verhalten zu verändern. Der hat bessere Laune. Der Effekt auf die Muskulatur ist viel, viel, viel, viel größer mit Testosteron. Es ist auch metabolisch sehr nützlich, wirkt dem metabolischen Syndrom der Insulinresistenz entgegen. Und trotzdem würde ich sagen, dass es ohne Verhalten geht's dann nicht geht's nicht bio. Ich muss sonst Pharmaka benutzen, ne, um den zu beschützen und meinwegen Blutdrucksenker und Statine wären dann wichtig. Also, der hat's nicht so schwer. Ich manchmal fehlen dem auch ähm manchmal fehlen dem auch ein bisschen Nebennierenhormone, ne? DHEA ist ein interessantes Gesundmachhormon. Vielleicht auch noch mal wichtig, älter, ich werde doch mehr und mehr der Überzeugung, dass es Sinn macht, LDL zu senken, um Gefäße zu beschützen und kardiovaskuläre Ereignisse hinter den Tod hinauszuschieben. Was ich aber wichtig finde, ist, dass wenn man das Cholesterin senkt, dass man dann dazu die Steroidhormone therapeutisch substituiert. Und wenn ich jetzt einem Mann ein Statin empfehle, weil er meinetwegen eine familiäre Hypercholesterinämie hat und oder auch Lipoprotein A erhöht, dann gucke ich immer, was macht Pregnenolon, was macht DHEA, was macht ich gebe auch Progesteron den Männern zum Schlafen. Ich gucke immer, was macht Testosteron? Ich gucke, dass nicht zu viel Östrogen am Ende die Leber belastet und vielleicht die Prostata ärgert. Ich gucke auch immer nach T3, nach Schilddrüsenhormonen. Also muss man ein bisschen gucken, aber auch denen kann man sehr helfen. Vor allen Dingen, wenn man Männer funktionieren ganz gut, wenn man denen Beweise liefert mit den Zahlen und ihnen dann über die Zahlen bewusst macht, dass sie gewinnen können und dass man objektivieren kann, welchen Erfolg man auch erringen kann, dann macht das mit denen Spaß, weil die Umsetzung stark sind, wenn sie erstmal in der Praxis sind. Das das dauert manchmal, aber wenn sie erstmal da sind und dann sehen, ah, das sind meine Zahlen, was muss ich tun, um zu gewinnen und um die Zahlen zu verändern, dann dann sind die echt umsetzungsstark und das macht Spaß und dann fangen sie eigentlich auch an, sich mit Sport zu beschäftigen und gucken, dass der Alltag sich ein bisschen verbessert in Richtung, dass der Schlaf sich noch mal optimieren kann. Aber man kann sehr schön mit Nährstoffen und Hormonen unterstützen. Mhm.

Ja, witzig, dass du das du sagst. Das ist auch was, was ich immer wieder feststelle bei den Männern, ne, dass die halt sehr auch oft halt sehr datenbasiert sind und datengetrieben und wenn sie halt für sich so ein so ein Mehrwert sehen und sagen, okay, sie können praktisch wie jetzt in ihrem Unternehmen die die Kennzahlen verbessern und und praktisch die Körper KPIs, also die Körperkennzahlen maximieren, dann sind die dann sind sie immer am Start, aber die brauchen halt irgendwie da ein bisschen andere Motivation als die weibliche Fraktion. Also ich ich sehe das auch so, ne? Und tatsächlich der Trick in der Nährstoff- und Hormonmedizin ist durch satte Gesundmachwerte, Schlüsselwerte zu optimieren und dann senkt man oder hält Krankwerte niedrig. Es ist wirklich eine Methode, die wie so ein Mobile miteinander zusammenhängt. Also jede Zahl hängt mit jeder Zahl zusammen und man kann die führen und wie so ein Regisseur oder ein Ingenieur tatsächlich ähm nutzen mit Therapie Gesundheit in Anführungszeichen zu erzwingen. Also ist eine Methode und das mögen Männer auch. Frauen haben oft einfach Angst, irgendwas falsch zu machen und sind auch echt ähm verunsichert worden durch diese ganze Hormongeschichte und immer wieder auch die ganzen Nachrichten, dass also immer, wenn man sofort, wenn man mal mit einem Nährstoff anfängt, dass man sich immer sofort vergiften kann, verunsichert uns oft, ne? Ich meine, ich weiß auch nicht, dass die Frau muss hat ja die Kinder muss die Kinder gebären. Sie muss vorsichtig sein, was sie in sich rein tut, damit das Kind geschützt ist. Also irgendwo muss da in uns eine Ur-Sorge sein, dass wir eben auch nichts schädliches in uns rein tun, was der Mann irgendwie so nicht hat. Ja, keine Ahnung. Also und da finde ich dann aber auch die Daten super, weil ich mit den Daten wirklich eine ist eine 1, ein 2 ist eine 2 und wenn ich beweisen kann, dass ich mit der Therapie Zahlen, die normalerweise steigen würden, senken oder niedrig halten kann, dann dann erschließt sich das auch Frauen. Ja, es ist äh erstmal so mit Zahlen und so nicht so, ne? Aber eigentlich ähm irgendwann dann doch und dann müssen die sich halt mit dieser dieser Kategorisierung dieser Laborwerte ein bisschen beschäftigen, gerade weil dann nicht immer der nächste kommen kann, der sie wieder verunsichert. Wenn sie gerade mal bei mir was geschafft haben, dann kommt der nächste und sagt wieder: "Oh Gott, das ist schrecklich." Da braucht es irgendwie so ein Wissen, um dann cool zu bleiben und sich nicht wieder verunsichern zu lassen.

Wie gehst du damit um mit dieser Verunsicherung? Weil das ist ja was, was du sicher sehr häufig hörst, ne? Weil auch gerade so die orthomolekulare Medizin ja häufig auch gerade so in Deutschland gerne mal angegriffen wird und so die Nährstoffmedizin und so. Wie gehst du damit?

Der Vorteil ist, dass ich jetzt natürlich in der Praxis die Unsicheren nicht mehr habe, sondern nur noch die, die das unbedingt wollen, einfach durch die Bücher, ne? Also, ich kann auch nicht mehr neue Patienten aufnehmen, aber die da sind, die muss ich gar nicht mehr überzeugen. Es ist eher so auf Instagram erlebe ich das. Ja, genau, das meinte ich auch tatsächlich, ne? Und ja, das Problem ist, ich habe natürlich jetzt nicht die Studie, die jetzt das genau, was ich jetzt im orangenen Buch beschreibe, ähm mit 10.000, 1000 Menschen gemacht hat, um dann in 20 Jahren zu beweisen, dass also die Gruppe, die alles macht, was im orangenen Buch steht, dann besser da als die andere Gruppe, ne? Aber ich finde schon, dass es doch viele wissenschaftliche Erkenntnisse gibt, dass auf jeden Fall Selenmangel, Vitamin-D-Mangel, Omega-3-Mangel auf jeden Fall bei vielen Krankheitsverläufen negativ eine Rolle spielt. Und es ist einfach eine schwierige Diskussion. Der eine redet von Ernährung und Nahrungsergänzungsmitteln, dass man da nicht unkontrolliert mit hantieren soll. Das finde ich doch auch. Und trotzdem wird dann einfach die medizinische Nährstofftherapie immer als entweder unnötig oder schädlich abgetan. Ich muss es ertragen. Ich versuche es, wenn ich kann, irgendwo so wie jetzt mit dir zu erklären, dass das, was ich mache, was anderes ist als unkontrolliert in äh Drugstores irgendwelche Nährstoffe in sich reinzuschmeißen, sondern dass ich wirklich gezielt nach Labor einstelle und dass ich eben einfach nur auch körpereigene Sachen benutze. Warum soll ich denn immer warten, bis so schlimm ist, dass ich körperfremde Pharmaka benutzen kann? Warum darf ich nicht das nutzen, perfekt eingestellt, was der Körper nutzen würde, wenn er es denn nur hätte? Und ähm ich ich glaube, das braucht einfach noch ein bisschen Zeit. Das bräuchte natürlich noch mal mehr Forschung, aber es kommt, es kommt, würde ich schon sagen. Es muss halt jemand diese Forschung bezahlen. Wer soll das zahlen? Ähm, wer soll daran Interesse haben? Der Staat müsste Interesse haben, Krankenkassen müssten Interessen haben, das zu unterstützen. Aber ja, ich wie gehe ich damit um? Ich schreibe dann halt immer Bücher, wie es anders sein könnte und versuche eben die Menschen die Möglichkeit zu geben, ähm sagen wir mal sicher ein anderes Wissen anzueignen. Und dann können Sie ja selber auch entscheiden, wer hat recht, indem man einfach dann durchs Tun auch selber dann die Erfahrung machen muss, was hilft mir, was hilft mir nicht.

Ja, absolut. Also, das ist, glaube ich, dann muss man tatsächlich auch so ein bisschen wahrscheinlich in die Eigenverantwortung einfach gehen und sagen, okay, ähm ich muss einfach für mich selber sorgen, gucken, was hilft mir, was hilft mir nicht. Ähm, wenn du jetzt jemanden hast, der sagt, wir können das ja ganze Jahr so langsam mal so ein bisschen abrunden, ich will jetzt deine Zeit auch nicht überstrapazieren. Ähm, wenn du jetzt jemanden hast, der sagt, okay, er funktioniert eigentlich noch ganz gut, aber er ist nicht so leistungsfähig, wie er gerne sein würde, was wären so die ersten drei Steps, die du sagen würdest, dass der machen sollte, außer zu dir in die Praxis zu gehen?

Weil da haben wir schon gehört, dass dies voll. Es kommt so ein bisschen drauf an, ist es ein Mann, ist es eine Frau und wie alt ist Mann oder Frau, ne? Je jünger würde ich sagen, desto mehr spielen Nährstoffe eine Rolle. Bei den Frauen würde ich dann explizit noch mal nach Schilddrüse gucken. Hängt auch bisschen davon ab, ob sie eine Verhütung hat, die vielleicht auch noch mal den Stoffwechsel stört, ne? Wenn jemand in die, wenn die Frauen in die Lebensmitte kommen, würde ich sofort nach Wechseljahrsormonen gucken und schauen, wo ich da schnell vielleicht helfen kann durch Substitution. Der Mann, da würde ich muss man gucken, ne? Das wird schon das Verhalten ist oft etwas und da muss man ein bisschen gucken, Mischung zwischen Nährstoff und Hormone, je nachdem wie der aussieht und je nachdem was für Diagnosen der hat. Also, es ist jetzt echt so, als würdest du nicht fragen, welche Sportart würdest du jetzt jedem empfehlen, ne? Na ja, also so leicht ist das nicht. Das ist jetzt ein Kind, so ein Behinderter, Blinder, ein Fitter, ein Sportler, was will der denn? Bewegung, Muskeln. Also, insofern, wenn ich jetzt bei jedem mehrere 1000 € ausgeben darf für Blutdiagnostik, dann könnte ich mit jedem das gleiche machen, aber ich würde schon einfach gucken und man muss den abholen wie so ein Arzt. Wenn jemand sagt, ja, Kopfschmerzen, muss ich mir halt angucken, wer bist du denn? Ist das ein Kind? Ist das ein Mann? Eine Frau, Migräne? Ja. Nein, Verspannung. Also, das ist jetzt nicht so pauschal, aber ich würde schon sagen, je jünger, desto mehr müssen Nährstoffe und je älter, desto mehr spielen oben drauf dann die Hormone eine Rolle. Und so würde ich erstmal denken, weil wenn ich so jemanden sehe und wenn er mir schon erzählt, was er so hat, dann rechne ich schon so biochemisch rum und dann suche ich was und dann gehe ich rein und guck und trotzdem hat dann ja jeder die normalen Mängel und trotzdem muss man dann gucken, wenn der Mensch kommt und hat ein Symptom, versuche ich natürlich schon den glücklich zu machen, dass als erstes auch das Symptom verschwindet, damit der mir dann auch glaubt, dass das Ganze was bringt, ne? Also, wenn der wenn der müde ist, weil er nicht schläft, dann muss ich mich um den Schlaf kümmern. Wenn er müde ist, weil er Laktoseintoleranz hat und irgendwie die Nahrung nicht stimmt, muss ich mich um die Ernährung kümmern oder den Darm kümmern. Wenn es aber T3-Mangel ist und Schilddrüse, Hashimoto, da muss ich mich darum kümmern. Also müde ist ein großes Symptom allein. Es hat 50 Ursachen, die man extern intern beackern könnte. Genau. Wichtig ist vielleicht so als Arzt, dass man mehrere Symptome dann erarbeitet und dann guckt, wo es sich quasi trifft. Also müde und Haare und Gelenke und Haut und Schlaf Wechseljahre, Progesteron, aber müde und jung und Kinderwunsch und Hashimoto, äh Schilddrüse, äh Eisen, Jod, Selen. Ein Mann ganz dünn, anders als ein Mann ganz dick, ne? Also ja, genau.

Ich wollte jetzt auch gar nicht so auf die konkreten Maßnahmen raus, sondern halt mehr so auf die Schritte Diagnostik. Also, dass man vielleicht im ersten Step sagt, okay, man macht jetzt erstmal eine ausführliche Diagnostik noch mal ähm nimmt bestimmte Blutwerte ab und dann, dass man halt dann Schritt für Schritt, okay, dann guckt man sich halt Nährstoffe an und danach vielleicht die Hormone und das halt als Basis so erstmal auch Lebensstiloptimierung vielleicht auch noch eine Rolle spielt, ne, dass man da dann auch noch mit reingeht.

Also, ich habe in dem blauen Buch habe ich ja hinten so kurative und präventive, sagen wir mal, Anlässe neugierig zu sein aufgeschrieben. Also, das heißt, der eine, der gestresst ist, der andere, der nicht schlafen kann. Also, ich würde schon von dem Symptom dann übers Blut in die Tiefe gehen. Also bei mir ist das erste immer eine Blutabnahme und dann gucke ich, was ich an Diagnostik noch brauche. Das heißt, ich würde immer von meinem Symptom oder meinem Wunsch oder meiner Angst, weil Mama das hatte oder Papa das hatte, dann das als Anker nehmen, um dann im Blut anzufangen Werte zu bestimmen. Und dann muss man immer eine Mischung machen aus Krankwerten, Schlüssel und Gesundmach, weil die wichtigsten Werte, eine Verbesserung zu erzeugen ist eigentlich, wo sind Krank- und Zustandsschlüsselwerte schon verschoben? Weil das ist das, was weh tut und was meinetwegen das Symptom erklärt. Es ist nicht primär von D, sondern das, was der Mangel von D und an Spuren hinterlässt. Das ist das in Wahrheit, wie man effektiv vorgehen kann. So wie beim Sport. Du, wenn du hast die Schulterschmerzen, dann gehst du darüber rein und guckst dann, dass du besser dich bewegen kannst. Und diesen Schmerz, den habe ich im Blut nicht, aber

Der Schmerz sind verschobene, erhöhte, kranke und verschobene Schlüsselwerte. Und dann weißt du, welche Hormone und welche Nährstoffe du brauchst, um die wieder in die Gesundheit zu zwingen. So ist eigentlich der effektivste Weg, dass man sich den Schmerz sucht. Und der Schmerz ist eben ein erhöht dabei, also ein steigender Krankwert oder ein verschobener Schlüsselwert, und die sind die detektivische Spur. Und dann guckt man, welche Nährstoffe und Hormone brauche ich, um diese Werte zu bezwingen.

Wo könnte man vorgehen? Sehr gut. Und wer da Bock drauf hat, noch mal tiefer einzusteigen, hier noch mal das Buch, ne? Also, ganz wichtig, was ist, wenn wir jetzt sagen willst, okay, was ist so das Wichtigste, was die Leser mitnehmen sollten, wenn sie jetzt hier wirklich dieses Buch sich noch mal nehmen und durcharbeiten? Was ist so die Message, die du da vor allem mitgeben willst?

Ich habe ja drei Bücher geschrieben und ich sag mal zu den Reinen vielleicht mal kurz die Geschichte, sonst werden sie dich alle hinterher fragen, welches Buch sie sich denn jetzt kaufen sollen. Alle? Oder? Ja, aber vielleicht das Grüne ist für alle, die noch gar keine Ahnung haben und die irgendwie Angst haben, sich mit Nährstoffen zu vergiften und Angst haben, wenn sie Hormone nutzen, morgen Krebs zu bekommen. Also, da erkläre ich wirklich die Geschichte, wie es zu diesem ganzen auch Missverständnis kommen konnte. Und ich erkläre im Grünen erstmal so die Nährstoffe, die wichtigsten Nährstoffe und wie man sie nach Labor einstellen könnte.

Das zweite ist für alle, die gar nicht mehr sofort äh die gar nicht mehr überzeugt werden müssen, die sofort loslegen wollen mit Nährstoff nach Labor einstellen. Das ist ein schmales, kleines Buch. Da habe ich auch am Ende hinten eine Tabelle, wo ich zu jedem Blutwert, den ich häufig benutze, immer sag, was das für ein Wert ist: krank, Schlüssel oder gesund, wo optimal die Spiegel sein sollen.

Wenn man bisschen älter ist oder man hat vielleicht Eltern, die einem nicht gefallen und Mama macht schlapp und Papa macht schlapp, dann ist das Orangene jetzt in Wahrheit das, wie ich medizinisch arbeite. Also, ich mache gar nicht in Wahrheit Nährstoffbehandlung, sondern ich mache Medizin. Und ich habe mir jetzt in dem dritten Buch einfach aufgeschrieben, ich will präventiv arbeiten und dazu habe ich jetzt anhand von Beispiel Knochen, Beispiel Gefäßschutz erklärt, wie man sich übers Blut und bisschen Bildgebung erstmal persönlich sein Risiko bestimmen kann. Habe ich denn überhaupt Chancen, diese Erkrankungen zu bekommen und wie man dann mit Nährstoffen und Hormonen diese beiden Stoffwechselgebiete beschützen kann. Und da erkläre ich auch noch mal, finde ich, noch besser, wie man das mit diesen Krankschlüssel und gesund machen, wie man das unterscheidet. Auch da habe ich auch noch mal eine Tabelle hinten drin, wo man also jeden Wert nachgucken kann. Was bist du denn? Ein K-Wert, ein S-Wert oder ein G-Wert? Ich habe ganz coole Skalen, wo man auch noch mal bildlich sehen kann, wie man präventiv am besten die Gesundheit rausliest und eben anhand von Knochen und Gefäßschutz, wie man mit Nährstoffen und Hormonen diese beiden altersbedingt wirklich auch ähm gefährdeten Stoffwechselbereiche äh im Blut beschützen kann. Also, bevor es überhaupt dann irgendwann in der Radiologie ein Befund gibt, kann man im Blut schon forschen, wer bin ich denn? Was habe ich für ein Risiko? Und wie kann ich verhindern, dass meine Krankwerte steigen? Und das wollen wir eigentlich am Ende alle, ne? Keiner will von uns krank werden, sondern wir wollen ja eigentlich alle möglichst lange gesund bleiben. Das ist ja eigentlich das Ziel.

Ja, ich finde viele Sachen, weißt du, sind auch irgendwie noch gar nicht so richtig zu vermeiden und ich finde schon, dass man auch bisschen den Menschen auch mal erklären muss, also wenn was passiert und man krank ist, ist man nicht schuld. Es gibt wirklich auch Pech und Schicksal und es gibt auch Genetik und Ja, gibt es auch, aber manchmal ist man auch schuld. Ja, aber vielleicht, weil man es auch nicht besser wusste. Ja, also ich finde nicht, dass die Bildung über wirklich was Gesundheit ist und wie Gesundheit ersteht, das wird uns jetzt nirgends beigebracht. Also, weder habe ich das in der Schule gelernt, aber ich habe es auch nicht als Ärztin gelernt. Weder im Studium habe ich gelernt, was gesund ist und wie man Gesundheit erhält. Und wo ich es gar nicht gelernt habe, war in der Klinik. Da habe ich nur erstmal trainiert, wie ich uns retten und beschützen kann, wenn wir fast tot sind. Also, wie wir uns am Leben erhalten. Und dann in der Praxis, da geht's dann auch echt mehr nach Wirtschaftsregeln. Und äh, wie kann ich sozusagen? Ja, also wir lernen das nicht. Dazu müsste der Mensch viel besser ausgebildet sein, wie er gesund ist. Und ich finde auch nicht, dass ein Kassenpatient gebildet wird, was Gesundheit betrifft. Der kriegt weder seine Diagnosen. Er kriegt nie von allein seinen Bericht. Er hat nicht freie Arztwahl. Die Ärzte haben keine Zeit, das ist das System schuld, mit den Menschen zu reden und denen zu erklären, worauf es individuell ankommt. Es ist nur eine Früherkennung, keine wirkliche Vorsorge. Das einzige, was wirklich präventiv ist, ist vielleicht die Darmspiegelung, wenn man Polypen wegnimmt. Alles andere ist nur Früherkennung, nicht wirklich Prävention. Und immer bleibt es dann im Moment, finde ich, beim Einzelnen und der weiß nicht genug, was er wirklich ist und was er spezifisch machen soll, ne? Also, insofern ich schimpfe nicht mehr mit den Menschen, ich will das System anders haben und trotzdem hast du natürlich recht. Ohne uns geht's nicht. Insofern habe ich ja jetzt auch alles aufgeschrieben oder auf jeden Fall sehr viel aufgeschrieben, was ich alles meine zu wissen, damit dann ihr die Zuhörer, die Zuschauer dann eben anders informiert, dann eben auch im System sich ihr Recht auf eine gute Versorgung dann auch argumentativ vielleicht erkämpfen können, ne? Also, man muss ja nur mit uns richtig sprechen und dann funktionieren wir ja auch. Aber man muss ein bisschen die Arztsprache lernen und wenn man dann Fakten schafft durch bestimmte Laborwerte, kann auch der Hausarzt jetzt nicht mehr sagen, du hast nichts, ne? Also, ist auch noch mal ein Trick, was ich vielleicht in dem orangenen Buch gemacht habe, dass ich ja ganz viele Überweisungsbeispiele geschrieben habe, wie man also aus dem Blut die Diagnosen in Nefrosprache formuliert, dann mehrere Diagnosen zusammenbringt, so wie Dr. Haus und dann um eine Abklärung bittet und dann müssen die das auch irgendwie machen, weil es logisch ist und argumentativ auf jeden Fall in der Medizin, auch in der klassischen stimmig. Also, ihr, man muss sich bilden. Man muss sich bilden, man muss diese Wörter lernen und das System macht legt an nicht zu Füßen, sonst wirst du auch diesen diesen Podcast nicht machen, wenn dir die Aufklärung nicht am Herzen liegen würde. Nee, absolut. Und dann würde ich auch die Arbeit nicht machen, die ich mache. Also, weil das ist mir natürlich auch ganz ganz wichtig, ne? Und das ich natürlich auch als ein riesen Mangel bei uns im System. Also, wir sind ja super, was diese ganze Akutmedizin angeht, aber halt wirklich die Präventionsmedizin, das hängt massiv hinterher. Also, es ist wirklich eine Katastrophe. Ja, finde ich auch. Insofern da müssen wir ran und ich bleib dran und du sicher auch.

Hilft dir denn dir jetzt in deiner Arbeit die die Bücher oder auch jetzt das dritte Buch? Gefällt dir das mit dieser Einteilung von den Laborwerten? Ja, ich find's cool auf jeden Fall. Ich finde das auch super. Ich glaube auch, dass es für den Laien sozusagen, wenn man jetzt gar keine Ahnung hat, auch echt gut gemacht ist. Ähm, also, ich werde das jetzt auch jeden empfehlen, der sich da näher interessiert, weil ich glaube, dass wenn man jetzt auch nicht Medizin studiert hat, kann man das auch trotzdem super verstehen und bekommt er ja auch viel mit, kann sich selbst gut einschätzen, das was du sagst und dass man auch in der Kommunikation dann mit seinem eigenen Arzt einfach besser aufgestellt ist, ne, und mehr Waffen sozusagen in der Hand hat, um da was für sich einzustehen. Ich insofern super. Also, ja, ich finde auch, dass die Bücher so ein kleine dafür hört sich bisschen gewalttätig an, aber irgendwie ein Instrument sein können, dass man auch dann in der Praxis sitzt und man hat das Buch dabei. Immerhin ist da so ein Stempel drauf, ne? Genau. Internistin, Nephrologin hat sich also jetzt nicht äh der Coach ausgedacht oder der Heilpraktiker oder so, vielleicht Kollegen, die jetzt nicht so die Achtung erfahren im System, sondern eine von denen und dann kann man jetzt auch nicht mehr sagen äh alles Quatsch, sondern man hat man hat man hat eine Basis und man kann dann sagen, guck mal hier, lieber Arzt, schau doch mal und da habe ich das her und können wir nicht und was nicht Chat. Ja, genau. Ja, ja, genau. Ja, genau. Ja, insofern super. Also, das sollte sich wirklich jeder mal holen. Ja, cool. Sehr vielen Dank. Ähm, ich habe noch ganz kurze Frage, da kannst du einfach nur ganz kurz antworten.

Was ist bei Vitamin D dein persönlicher Zielwert? 60 bis 70 Nanogramm pro Milliliter bei den gesunden.

Welcher Laborwert wird am meisten unterschätzt? Ich sag jetzt mal das Kreatinin im Sinne von, weil ich als Nephrologin darauf natürlich viel geguckt habe und wenn das Kreatinin bisschen erhöht ist und die GFR kleiner 60 sind anderthalb Nieren schon inaktiv und waschen nicht mehr.

Welche Supplements nimmst du selber täglich? Alles, was in meinem Buch ist, plus Hormone. Also, alles. Ich nehme alles. Alles, was ich da ausgemessen habe, ist eingestellt und mehr. Also, ich ziehe das, ich ziehe das auf jeden Fall durch und bin aber dafür bestimmt nicht so fleißig wie du beim Sport. Also, insofern das, was ich da alles, was im Buch steht, mache ich cool nach Labor. Also, ich mache das, was ich brauche nach Labor. Ja, sehr schön.

Standardlupe beim Hausarzt, was fehlt auf jeden Fall noch zusätzlich? Also, der 35-jährige Mensch hat ja dann alle drei Jahre das Recht präventiv auf einen Check-up 35 und da drin beinhaltet ist Blutzucker nüchtern, LDL, HDL, Cholesterin gesamt und ich glaube einmal auch eine Hepatitis-Serologie. Und ich finde, das müsste ergänzt werden. Man könnte sich vielleicht darüber unterhalten, ab wann, ab 40, 50, 60. Durch einen Langzeitzuckerwert, also den HbA1c-Wert finde ich super wichtig präventiv, dass man frühzeitig sehen kann, wer sozusagen dabei ist zu steigen. Dann ich finde ein Kreatinin wichtig mit einer GFR, also vielleicht spätestens ab 50. Ich finde ein CRP wichtig, so ein also ein quantitatives oder high-sensitive CRP einfach um Silent Inflammation einzuschätzen. Und welchen Wert ich auch total wichtig finde, ist gerade so um die Bösartigkeit des LDLs etwas zu differenzieren, ist dieser Plack-Wert, dieses LPPL2 Lipoprotein Phospholipase A2, weil das habe ich in meinem orangenen Buch beschrieben, weil das sowas ist wie eine wie der Beweis von Entzündung, wenn der Wert hoch ist, also wenn der Wert erhöht ist, spricht das dafür, dass vaskulär unter anderem mit LDL auf jeden Fall schon ein bisschen Atherosklerose, Atherosklerose dabei, weil es zu entstehen. Einmal im Leben ein Lipoprotein A bei Frauen Postmenopausal vielleicht auch noch ein zweites Mal. Ach, das wären jetzt schon würde ich sagen, das und dann macht es natürlich Sinn, nicht das nur zu messen, sondern dann müsste man auch die Menschen beraten. Das könnte ja auch eine KI machen mit einem Webinar, was man einmal im Leben herstellt, was also die Krankenkasse hingt zu gucken, ne? Muss man ähm und dann wird nach einem Jahr noch mal gemessen und geguckt, nachdem man interveniert hat. Also, es bringt jetzt auch nichts, nur die Werte zu messen und dann wieder zu sagen, ist doch egal, du stirbst nicht, sondern dann müsste aus den Werten auch ein Programm entstehen und das muss auch nicht der Hausarzt machen. Das könnten Gesundheitsämter, Krankenkassen, ähm auch Apotheken könnten mitscreenen. Also, das wären so, also wichtig fände ich diese Krankwerte und dann könnte man natürlich noch je nach Beschwerde weitermachen, ne? Aber erstmal, dass man so guckt, wer bist du denn? Was hast du denn? Dring ab 47 vielleicht auch zwei Knochenabbauwerte, um zu gucken, baut sie denn gerade Knochen ab, Crosslaps und Trap 5B, aber ich glaube, die ersten so, die ich genannt habe, der Langzeitzucker, ne, das Krea, das CRP, das das der Plack-Wert, das wären jetzt schon mal so mein Insulinresistenz ist, also ich habe ein drittes Buch geschrieben und das ist jetzt schon rausgebrochen das Wichtigste und trotzdem ist es noch viel, aber weil es gibt noch viel viel mehr als das, was da drin steht. Aber das ist jetzt schon für Knochen und Gefäße runtergebrochen die wichtigsten Werte, sowohl diagnostisch, Krankwerte, wie aber auch therapeutisch, Gesundmach und Schlüsselwerte. Okay, super. Vielen Dank.

Dann habe ich nur noch allerletzte Frage an dich. Was bedeutet für dich persönlich Beyond Limits? Hm, ja, schon, aber seine persönlichen normalen, natürlichen Grenzen hinausgehen, ne? Also, einfach seine eigenen Grenzen überschreiten. Also, auf jeden Fall meine Zeitgrenze mit diesen Büchern, da bin ich auf jeden Fall über meine Grenzen gegangen, so wie andere vielleicht Berg bestiegen haben. Also, das war schon, das ist schon das war schon auf jeden Fall Beyond Limits, aber macht Spaß, ne? Also, man kann den Horizont erweitern und so also über die Grenzen hinausgehen, die normalerweise man dachte, die ein begrenzen würde und in Wahrheit das dann ignorieren und drüber hinausgehen, was man ja interessanterweise auch wieder auf die Referenzbereiche im Blut übertragen kann, ne, dass man da halt auch oft mal ohne Angst zu haben jetzt über den Wert hinausgehen kann, gerade wenn man jetzt wirklich optimale Werte haben will, vielleicht auch um die Ecke denken oder Perspektivwechsel, ne, dass man die die Seite so wie ich das gemacht habe, also immer ging es um Krankheit und irgendwann habe ich dann verstanden, kann ich nicht verhindern, den Tod auch nicht. Was ist denn Gesundheit? Also, über das Arzt, über das Normale hinausgehen und dafür muss man offen sein im Kopf und bisschen auch nicht so eng im Kopf, ne? Man muss einfach offen und suchen. Ja. Diese Scheuklappen wegnehmen. Ja. Und auch suchen, suchen, suchen irgendwie so ein bisschen nerdig irgendwie weiter auch das, was einem gesagt wird, dass es in Wahrheit nicht stimmt. Ja, genau, ne? Nee, stimmt nicht. Kann nicht sein. Passt nicht. Ja, kann nicht sein. Da muss es noch irgendwie um die Ecke eine andere Antwort geben. Irgendwie sowas. Mhm. Cool. Super. Vielen, vielen Dank. Sehr, sehr spannende Folge. Ja, dir auch danke für die tollen Fragen. Also, ich freue mich auch, dass du das dich beschäftigt hast mit dem Thema. Das merke ich und insofern bin ich dir sehr dankbar, dass also ein zukünftiger Arzt das jetzt schon alles weiß und dann in seine Jahrzehnte lange Arbeit einbringen wird. Also, wenn es noch mehr funktioniert, ich auf jeden Fall tun, dann sehe ich die Zukunft rosig und positiv. Also, insofern bitte weiter so. Ja, ich gebe mir Mühe. Ja, bitte. Super, vielen Dank. Ja, dir auch. Danke.

Ja, das war Beyond Limits Performance Meine mit Dr. Helena aus Böckel und ich hoffe, du nimmst aus dieser Folge vor allem mit, dass Laborbefunde, die als unauffällig deklariert werden, nicht automatisch bedeuten, dass du optimal gesund und leistungsfähig bist. Es bedeutet nur, du bist noch nicht krank genug, dass das Gesundheitssystem reagiert. Das Zeitfenster, in dem du wirklich etwas verändern kannst, das liegt irgendwo zwischen 40 und 60. Wer dort handelt, der handelt später wesentlich weniger. Wenn du tiefer einsteigen willst, dann gieß dir gerne noch mal Hellenas neues Buch durch: Nährstoff- und Hormontherapie der Präventionsleitfaden. Das ist auf jeden Fall der beste Einstieg und ich verlinke es noch mal in den Shownotes. Wenn dir diese Folge etwas gebracht hat, dann tu mir bitte diesen einen Gefallen. Bewerte den Podcast kurz bei Spotify und Apple Podcasts oder auch bei YouTube. Das dauert vielleicht 10 Sekunden und hilft mir enorm, mehr Menschen zu erreichen, denen dieses Thema wichtig ist. Wenn du jemanden kennst, einen Freund, Kollegen, Freundin, Unternehmer, der sich zu oft mit "Mir geht's gerade noch so okay" abspeist, dann schick ihm diese Folge. Manchmal braucht es genau diesen einen Impuls, um wirklich was zu verändern. Und wenn du verstehen willst, wo du selber gerade stehst, metabolisch, hormonell oder auch präventiv, dann schreib mir gerne, denn genau das ist am Ende meine Arbeit, die ich mit meinen Klienten tagtäglich mache. Ansonsten bleibt mir nur zu sagen, bleib gesund, bleib fit, go Beyond Limits und bis zur nächsten Folge.