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Wer kennt es nicht? Man nimmt sich abends vor, am nächsten Morgen mega früh aufzustehen, geht schlafen und sobald der Wecker am nächsten Morgen klingelt, sind alle guten Vorsätze vergessen. Tja, was macht man jetzt? Wie schafft man es, morgen schneller in Gang zu kommen und früher aufzustehen? In diesem Video gibt's paar Tipps.
1. Das frühe Aufstehen passiert nicht von heute auf morgen. Auch wenn es irgendwo ein Wunschdenken ist, dass man als Person, die eigentlich gerne um 12 Uhr aufsteht, plötzlich um 6 Uhr aufstehen kann und genauso munter und fit ist, funktioniert das nicht. Denn wir sind keine Maschinen, wir sind eher Gewohnheits- und Routin-Lebewesen. Das heißt, wir müssen unserem Organismus auch irgendwo die Chance geben, sich umzustellen. Ich spreche das ein bisschen aus eigener Erfahrung. Ich war früher eine Person, die es immer so macht, vielleicht aufgestanden. Es hat auch in der Online-Lehre immer ganz gut geklappt. Ich muss aber jetzt kürzlich eigentlich fast jeden Tag um 5 Uhr aufstehen, weil ich einfach pendle. Und ich wusste, dass es hart werden würde. Ich hätte das einen Tag lang mal ausprobiert, habe festgestellt, es funktioniert gar nicht. Und deswegen habe ich entschieden, in meinem Organismus ebenso einen gewissen Rhythmus anzutrainieren. Das heißt, ich bin um 8 Uhr aufgestanden, habe mir ein paar Tage lang den Wecker gestellt, habe dann das glaub ich um 20 Minuten reduziert, dann um 4:7 aufgestanden, dann versagt wieder reduziert auf 2:7, auf 7 und so weiter. Und diese 20 Minuten haben sie immer super wenig angefühlt und das habe ich auch gar nicht so gemerkt. Aber wenn man das natürlich ein paar Wochen durchgezogen hat, ist man irgendwann bei einer ganz anderen Aufstehzeit, ohne dass einem das ursprünglich sehr schwer gefallen ist. Das heißt, das Wichtigste ist schrittweises Antrainieren einer anderen Uhrzeit und nicht erwarten, dass es von heute auf morgen irgendwie funktioniert.
2. Idealerweise steht ihr jeden Morgen um dieselbe Uhrzeit auf, und das bedeutet auch am Wochenende. Und das klingt erstmal hart, aber es macht irgendwie auch Sinn. Wenn man wieder auf diese Routine bzw. Gewohnheitsmodus zurückkommt, dann ist es so, dass wird man am Wochenende bis 10 Uhr schläft, das zwei Tage durchzieht, man sich daran irgendwie gewöhnt hat und der Körper am Montag, wenn er wieder um 5 Uhr aufstehen musste, denkt: "Hey, was geht jetzt ab? Kann ich nicht mehr bis zehn schlafen?" Man dann automatisch müde ist und ich das irgendwie über Wochen oder so durchzieht und man irgendwie tagelang irgendwie in so einen richtigen Rhythmus nicht wirklich reinkommt. Wissenschaftler sprechen da auf unseren Social Jetlag. Das kann man wirklich mit dem richtigen Jetlag vergleichen. Und ich sage jetzt nicht, dass man das unbedingt jedes Wochenende so durchziehen muss. Ich tue das auch nicht. Ich liebe es auch wirklich mal auszuschlafen. Das tut ja auch gut, gerade wenn man vielleicht wenig unter der Woche geschlafen hat. Aber ich merke einfach auch, dass es mir in Wochen, in denen ich das wirklich kleine hat durchziehe, am leichtesten fällt, unter der Woche auch zu stehen, vor allen Dingen nicht müde zu sein.
3. Bleibt in eurem Rhythmus. Ich weiß nicht, ob ihr das wusstet. Ich persönlich wusste es vor meinem Studium nicht, aber der Schlaf ist nicht eine Einheit von sieben oder acht Stunden, sondern der Schlaf ist unterteilt in verschiedene Schlafphasen, wovon eine komplett abgeschlossene Schlaf 90 Minuten dauert. Und oft ist es einfach so, dass wenn wir morgens aufwachen, wir inmitten einer dieser Schlafphasen aufwachen, also im schlimmsten Fall im Tiefschlaf. Und ihr könnt euch vorstellen, das ist dann natürlich extrem schwer, helfe auch wirklich wach zu werden. Und es gibt sehr fortgeschrittene Technologien. Das kann man zum Beispiel mit Smartwatches machen, oder ich glaube, es gibt auch spezielle Wecker dafür, oder auch mit bestimmten Apps geht das spiel. Soll ich jemals 2:1? Mit dem könnt ihr euren Schlaf tracken und mehr über eure Schlafgewohnheiten herausfinden. Und das Coole ist, das Ganze wird erfasst über zum Beispiel den Herzschlag oder die Atmung oder Geräusche, die man im Schlaf abgibt. Als super fancy und die App kann eben herausfinden, wer zu welcher Uhrzeit ihr genau aufwachen könntet, um einfach eine Schlafphase noch komplett abgeschlossen zu haben, sodass ihr dann einfach fit und ausgeschlafen und erholt aufwachen könnt, ohne halt noch mittendrin zu sein.
4. Probiert, vermeidet den Endgegner. Der Endgegner ist der Snooze-Button. Ich weiß, super verlockend. Man liegt morgens im Bett, der Wecker klingelt, man hasst dieses Geräusch und da drückt man einfach mal drauf und hat erstmal noch mal ein paar Minuten seine Ruhe, kann sich nochmal umdrehen und schläft noch mal ein paar Minuten. Das Problem, ich glaube, das kennen wir alle. Man schläft ja nicht mehr wirklich, sondern das kehren, weil es einmal, sobald der Wecker einmal klingelt, okay, ich muss aufwachen. Das heißt, das Gehirn arbeitet schon, man selber, aber Körper schläft irgendwie noch so halb. Und das bringt enorm in Ordnung. Nur bin ich kann euch nicht sagen, wie sehr den Rhythmus durcheinander, aber das gehört einfach komplett verwirrt ist und es wird einfach dazu, dass man sich am Tag selber dann auch immer wieder abgeschlagen fühlt, weil das Gehirn einfach noch komplett durcheinander ist. Also es ist tatsächlich mega schädlich aufs Snooze zu drücken, was ich vorher auch immer gar nicht wusste, aber gibt sehr spannende Artikel zu. Kann ich euch gerne über einen in der Infobox verlinken. Fakt ist auf jeden Fall, sollte man im besten Fall vermeiden. Ich habe eine super coole Idee letztens gehört, die ich gerne mit euch teilen wollte und zwar gibt es den Snooze-Endlos-Wecker. Es ist ein ganz spezieller Wecker, den kann man so einstellen, dass jedes Mal, wenn man auf Snooze drückt, man Geld zahlen muss. Und zwar Geld zahlen an eine Organisation, an die man nicht spenden möchte. Ich sage immer so, bevor ich an die AfD spende, ich lieber nicht aufs Snooze und stehe immer auf. Ich sage euch, das motiviert wirklich. Es gibt mittlerweile auch Apps, die sich so ein bisschen an diesem Prinzip probieren, dass man zumindest Geld zahlen muss an die App selber, wenn man einfach Snooze drückt. Aber ich glaube, es ist ein ganz cooles Technologie, die man einfach mal für sich nutzen kann, wenn man weiß, dass man eines Opfers.
Außerdem ist die richtige Menge an Schlaf super, super wichtig. Ich weiß nicht, ob ihr das wusstet, auch das wusste ich von meinem Studium nicht, dass man auch zu lange schlafen kann. Es gibt für jeden Menschen eine ideale Schlaflänge. Wird immer im Internet gesprochen von acht Stunden, die man auf jeden Fall schlafen sollte, aber das ist in der Regel Quatsch. Es gibt Menschen, die kommen mit sechs Stunden wunderbar aus. Es gibt Leute, die kommen aber nur mit neun Stunden aus. Irgendwo dazwischen wird man sich einpendeln, aber die genaue Länge, die ist einfach sehr individuell und die kann man am besten rausfinden, wenn man einfach mal ein paar Tage, zum Beispiel am Wochenende, einfach ohne Wecker schläft und guckt, wie viele Stunden man geschlafen hat. Und da kann man das eben immer dann, wenn man weiß, man muss um eine bestimmte Uhrzeit aufstehen, zurückrechnen und weiß dann eben, man steht zumindest fit und erholt auf.
Eine riesen Rolle rund um das aber Schlaf spielt auch das Licht. Also müde zu werden, brauchen wir ein bestimmtes Hormon, das nennt sich Melatonin. Habt ihr vielleicht auch schon mal gehört und dieses Hormon wird eben ausgeschüttet, wenn es dunkel ist. Problem ist, wenn wir uns den ganzen Tag, gerade jetzt im Winter, in relativ dunklen Räumen aufhalten, sind wir ja den ganzen Tag müde und werden wir abends auch nicht mehr wieder signifikant müde, um zu schlafen. Das heißt, wir schlafen später ein und am nächsten Morgen wieder gerädert. Und so geht dieser ganze Prozess weiter. Deswegen mein Tipp: Achte darauf, dass sie am Tag genügend Licht tanken, am besten zum Beispiel Tageslicht. Das heißt, die vielleicht 30 Minuten um Block, gerade wenn es dann noch besonders hell ist, dann sagt er noch ein bisschen frische Luft, Bewegung und generell gut. Und achtet vielleicht auch beim Arbeiten darauf, dass ihr wirklich in hellen Raum habt, macht eure Lampe an, zu früh es geht, nutzt vielleicht auch spezielle Tageslichtlampen, die sorgen auch noch ein bisschen dafür, dass man einfach weniger müde ist am Tag und achtet unbedingt abends darauf, dass ihr eure Geräte, also eure technischen Geräte auf den Night Shift Modus setzt und eventuell Blaulichtfilterbrille benutzt, damit einfach dieses Schlaffördernde Hormon ein bisschen schneller ausgeschüttet wird.
Dieser Punkt ist ein Punkt, der sehr schön ist, der Punkt gute Laune. Ich habe mir das Gefühl, dass viele Produktivitäts-Gurus immer so tun, als wüsste man, früh aufstehen, um einfach möglichst viel zu schaffen. Und klar, man möchte ja meistens irgendwie früh aufstehen, weil man irgendwie das Gefühl hat, man muss mehr schaffen. Und da ist aber erstmal nichts daran verwerflich, aber ich finde, das steht nicht im Widerspruch zu der Tatsache, dass man sich den Morgen trotzdem so angenehm und schön wie möglich gestalten kann. Und deswegen sage ich euch, es hilft wirklich extrem, wenn man am Morgen eine Sache hat, die einem wirklich richtig gute Laune beschert. Bei mir ist es zum Beispiel eine bestimmte Playlist auf Spotify, die mir einfach so richtig ein richtig gutes Gefühl gibt. Und ich sage euch, einfach, wenn ich morgens aus dem Haus gehe und es ist noch stockfinster, es ist kalt, ich habe keine Lust, ich bin zurück in mein Bett. Diese Playlist, die bringt mich wirklich durch den Morgen. Und spätestens werde ich an meiner Erfahrung konnte habe ich gute Laune. Und das kann ich nur empfehlen. Und dieses Mal denke ich daran, dass ich die Playlist in der Infobox verlinken kann.
Basierend auf vielen Videos habe ich ja ein super vielen Videos schon über das Phänomen sozialen Druck gesprochen und er ist wirklich sehr real. Also es ist wirklich so, dass wenn man Leuten erzählt, dass man etwas vorhat, dass man dann eher bereit ist, die Sachen auch wirklich zu tun, weil wir natürlich das Gefühl hat, man muss seine Erfolge auch an den Leuten beweisen können. Und was super cool ist, das Ganze kann man ja auch gemeinsam tun. Das heißt, man kann sich die Person suchen, die vielleicht auch früher aufsteht und der kann man ja direkt am Morgen schreiben, wenn man aufgestanden ist. Klingt das noch ein bisschen crazy, aber man weiß ja, dass die Person das überprüfen wird und später lesen wird und wie man das geschrieben hat. Und wenn man dann vielleicht erst um 8 Uhr geschrieben hat, dann wird die natürlich auch fragen, warum man erst so spät geschrieben hat. Und das will man einfach nicht, möchte gegenüber anderen Leuten nicht so dastehen, als hätte man irgendein Ziel erreicht, was man der Person vorher mitgeteilt hat. Und deswegen funktioniert das tatsächlich ein Accountability in allen Lebenslagen. Auch wenn zum Beispiel das Thema lernen geht, ist super, super hilfreich.
Hat mir sehr wichtig zu sagen: Seid realistisch. Ich habe am Anfang schon gesagt, dass solche Veränderungen nicht von heute auf morgen passieren. Man sollte auch nicht zu hart mit sich selber sein, wenn es dann an einem Tag mal nicht klappt und man vielleicht einen Wecker verpasst und einfach länger schläft. Außerdem ist es so, es kann immer irgendetwas Unvorhersehbares passieren. Zum Beispiel, man kriegt irgendwie super viel Arbeit rein, sitzt abends noch lange dran und weiß, man kriegt jetzt eben noch drei Stunden Schlaf. In dem Fall würde ich immer den Schlaf priorisieren. Immer lieber einfach ins Bett gehen und länger schlafen, als an diesem Tag durchzuhängen. Denn was bringt es einem, dass man dann früher aufgestanden ist, wenn man vom Tag überhaupt nichts hat, wenn man einfach komplett müde und energielos ist? Deswegen seid euch Zeit mit euch selbst und seid auch einfach realistisch, was auch wirklich machbar ist.
Das ich liebe Leute, schreibt auch gerne eure Tipps zu dem Thema in die Kommentare oder schreibt in die Kommentare, wann ihr immer so aufsteht. Ist vielleicht auch bei entspannt unter dem wir uns hoffentlich im nächsten Video wieder.