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Überleben im Urlaub - Can you survive? | Galileo | ProSieben

Galileo13:37

Transcription

Giftige Quallen, tödliche Meeresströmungen und Essen, das so scharf ist, dass man keine Luft mehr kriegt. Ja, auch das ist Urlaub. Was macht man dann? Haben sie das Zeug, den Urlaub unbeschadet zu überstehen? Nehmen Sie Ihre Fernbedienung und raten Sie per Red Button mit. Bei "Can your server" oder "Gefährliche Meerestiere", peinliche Situationen oder so bekanntes Essen. Es gibt nur wenige Dinge, was einen Link-Urlaub versauen kann. Was hilft gegen Sonnenbrand oder klassische Übelkeit und was machen bei einer Quallenattacke? Einfach mitraten.

Jetzt heißt es: "Can use Urlaub". Ist es im Süden? Nicht herrlich. Sonne und Sand satt. Schnell eincremen, schön entspannt. Das gibt's doch nicht! Kommen hier nicht einmal in Ruhe. Ruhig bleiben, sind doch nur Kinder. Ab ins Wasser! Hand abwaschen! Oliver, Alarm! Eine Portugiesische Galeere aus der Gattung der Siebenblasen treibt mit ihren giftigen Tentakeln direkt auf dich zu. Dieses Jahr wurden einige Exemplare auch an den Stränden Mallorcas gesichtet.

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Die Galeere erwischt dich. Das brennt ja wie Feuer!

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So, mit Raten ist angesagt. Welche Erste-Hilfe-Maßnahme wählst du, um die giftigen Tentakel und den Schmerz loszuwerden?

Möglichkeit eins: Wirklichkeit ein Scherz! Noch besser: Alkohol und damit auswaschen.

Oder Möglichkeit zwei: Gestresst auf die Wunde und schaffst alles mit einer Kreditkarte ab.

Die dritte Möglichkeit: Eigene Ekel, aber vielleicht sinnvoll. Also, was darf sein? Die Wunde mit Alkohol säubern, die feurigen Fangarme mit Sand abschaben.

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Oder die eigene Urin-Methode. Zur Fernbedienung greifen und entscheiden. Wer hat sich für den hellgelben Strahl entschieden? Leider falsche Fährte. Reingefallen! Wir machen so was. Trotz vieler Meinungen ist Urin kontraproduktiv. Du solltest den Urin nicht auf die Wunde schützen und auch auf keinen Fall die giftigen Tentakel mit einem Handtuch abrubbeln. Dabei würden die Fangarme nur noch mehr Gift ausstoßen. Ähnliches gilt für Alkohol. Der kühlt zwar kurzfristig, kann allerdings auch dazu führen, dass die gefangenen Zellen auf der Wunde platzen. Richtig ist: Trockenen Sand auf die Wunde streuen. Dabei bleiben die Quallen-Fangarme im Sand hängen und trocknen aus. Und dann kannst du sie mit einer Kreditkarte oder einem anderen flachen Gegenstand vorsichtig von der Haut ab schaben. Trotzdem unbedingt zum Arzt gehen!

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Was für eine Hitze! Schnell ins Wasser und abkühlen. Schön hier unten. Einfach herrlich. Und was ist das? Dann wird es ungemütlich. Stichwort Brandung, Rückströmung. Denn genau in so eine gefährliche Strömung bist du geraten. Immer weiter ziehen sich die Wassermassen vom Strand weg aufs offene Meer. Was machst du am besten in dieser Situation? Zur Fernbedienung greifen und mitraten.

Möglichkeit eins: Der Strömung zu entkommen. Du legst dich ins Wasser und lässt dich weiter aufs offene Meer treiben, bis die Strömung nachlässt.

Zweite Möglichkeit: Du reißt dich zusammen und strengst dich richtig an. Mit voller Kraft schwimmst du gegen die Strömung an.

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Oder Möglichkeit Nummer drei: Du tauchst und versuchst so, der Strömung zu entkommen. Nur eine Möglichkeit ist richtig: Treiben lassen, schwimmen oder tauchen. Alle, die sich für das Schwimmen entschieden haben, liegen leider falsch. Gegen die Strömung hast du keine Chance. Außerdem verlierst du wertvolle Kraft. Küstenmeeresströmungen wie diese nennt man Rip-Strömungen. Sandbank oder Felsen können das Wasser nur an einer Stelle zurück ins Meer fließen. Diese Rückströmung kann bis weit hinter die Brandungszone reichen. Gerätest du da rein, niemals gegen die Strömung ankämpfen. Das Meer gewinnt immer. Auch tauchen kostet nur Kraft. Zeitlich parallel zum Strand hin, um der Strömung zu entkommen, wäre gut. Ist je nach Strömungsstärke, aber nicht immer möglich. Deshalb lass dich bei starker Strömung auf das offene Meer treiben, bis du aus der Zone der Strömung heraus bist. Dabei um Hilfe rufen. Danach kannst du um die Strömungszone herum zurück zum Strand schwimmen. Glück gehabt!

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Weg vom Wasser. Erst mal was essen. Lecker Pasta mit... Ist vital. Sturm! Ich widerlich. Ein Haar in deinem Essen. Kann ich einfach nur alles glatt laufen in diesen ganz speziellen Urlaub.

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So muss es nicht so sein. Trainer bemüht sich. Die Nudelparty schmeckt ja eigentlich auch ganz gut. Fehlt nur ein bisschen der Wumms. Also nachwürzen mit Chili. Bisschen zum scharf. Viel zu scharf! Oha! Schnell ein Gegenmittel. Scusi, wie kannst du die Schärfe und den feurig brennenden Mund am besten bekämpfen?

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Wieder gibt es drei Möglichkeiten. Fernbedienung nehmen und mitraten.

Nummer uno: Mascarpone mit ungetoastetem Toastbrot. Ist angeblich eine wissenschaftliche Entdeckung.

Zweite Möglichkeit: Heißes Wasser. Erhitzte Flüssigkeit soll den Schmerz betäuben.

Oder abgehalten sich mit Sahne. Diese Milchprodukt-Bombe soll jedem Schärfe-Missgeschick abhelfen.

Wie kannst du die Schärfe loswerden? Toastbrot mit Mascarpone, heißes Wasser oder kalte Milch. Wasser, ob heiß oder kalt, verstärkt die brennende Wirkung von Schärfe. Also Finger weg. Milchprodukte wie Sahne und Joghurt helfen. Aber Wissenschaftler der Hochschule Fulda haben herausgefunden, dass die Kombination aus Capo mit nicht getröstetem Brot noch besser wirkt. Der Wirkstoff Capsaicin verleiht der Schärfe seine Schärfe. Die extrem fetthaltige Mascarpone verbindet sich mit ihm. Das Toastbrot schafft anschließend die Zunge von der Schärfe frei. Alle, die sich für das Mascarpone-Toastbrot entschieden haben, lagen richtig. Aber selbst das solltest du beim nächsten Mal besser wäre, bei einem anderen Käufer bestellen.

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Läuft alles andere als rund bisher. Also machst du dir einen chilligen Abend in einer mehrstöckigen Bettenburg. Bisschen glotzen und dann gemütlich wie kratzen. Bin dann ich. Ungebetene Gäste wären die nervtötenden Stechmücken. Wollen der ans Blut. Tot, Trottel! Hast vergessen Autan und Co. einzupacken. Wie willst du die Nacht nur überleben, ohne komplett zerstochen zu werden? Mit Raten ist wieder angesagt. Drei Möglichkeiten sind im Angebot.

Du ziehst komplett dunkle Kleidung an. Auf Schwarz stehen die Viecher nicht und lassen dich in Frieden.

Oder Möglichkeit zwei: Zu können, dass die Minibar und machst mit Hochprozentigem Alkohol dein Blut für die Mücken fischig ungenießbar.

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Dritte Möglichkeit: Du ziehst mit einem Schlafsack vom ersten Stock auf die hochgelegene Dachterrasse und verbringst die Nacht im Freien. Entscheide dich jetzt: Dunkle Kleidung, Alkohol oder Dachterrasse. Ist jemand dabei, der sich für Alkohol entschieden hat? Sechs setzen! Alkohol verschlimmert die Mückenanziehung nur. Durch die stärkere Durchblutung geben alkoholisierte Menschen mehr Wärme ab. Das lockt die Mücken an. Dunkle Kleidung hilft leider auch nicht. Davon fühlen sie sich eher stärker angezogen. Von heller, weiter Kleidung halten sich die Insekten eher fern.

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Tatsächlich würde der Aufenthalt ganz oben auf der Dachterrasse helfen. Denn ab einer Höhe von 15 Metern macht der Wind Stechmücken zu schaffen. Vielleicht kassierst du auch hier oben den ein oder anderen Stich, aber es ist deine beste Option. Sie da gut durch die Nacht gekommen. Glückwunsch!

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Du lässt dir bei einem Fischer ein kleines Boot mit Ruder aus. Eine Woche für schmales Geld. Was kann man nichts falsch machen. Raus aufs Meer. Die Wellen schaukeln dich in ein wohlverdientes Mittagsschläfchen. Nach einer ganzen Weile warst du auf und abgetrieben. Kein Land mehr in Sicht. Nur endloses Wasser. Nur du und das Meer. Nach etlichen Stunden fühlst du dich wie ausgetrocknet. Vom Himmel brennt gnadenlos die Sonne. Der Durst wird immer stärker. Das Einzige, was dir noch bleibt, ist ein winziger Schluck in deiner Pulle. Letzte Rate-Runde. Jetzt geht es ums Überleben. Mit welcher Methode kann man das Verdursten auf dem offenen Meer verzögern?

Möglichkeit eins: Du versuchst mit der Angel einen Fisch zu fangen und sagst diesen dann aus.

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Zweite Möglichkeit: Du steckst das Wasser in einer Flasche mit Meerwasser. Verdünnt es. Meerwasser ist nämlich erträglich.

Oder dritte Möglichkeit: Du benutzt ein Käppi als Filter. Mit Hilfe des Stoffes in der Schirmmütze kannst du einen Teil des Salzes aus dem Meerwasser herausfiltern und schon eine Idee. Schnell, der Kollege macht schlapp. Du hast dich dafür entschieden, das Wasser in der Flasche mit Meerwasser zu strecken. Gar nicht gut! Eiserne Regel: Niemals Salzwasser schlucken. Deine Nieren kommen damit überhaupt nicht klar. Mit Meerwasser davon höchstens gurgeln, aber auch nur, wenn man alles wieder ausspuckt. Das Käppi ist natürlich auch Quatsch. Er wird gar nichts gefiltert. Wieder Game Over. Täglich, aber richtig ist die Fisch-Nummer. Die Siegel-Er-Wasser-Ziehen-Fischen-Flüssigkeit über die Haut aus dem Körper, damit sie nicht vertrocknen müssen. Salzwasser-Fische trinken das überflüssige Salz. So viel Meerwasser geben sie über die Kiemen wieder ab. Zu viel Salz ist Gift. Die Flüssigkeit in frisch gefangenen Fischen hat deshalb einen für Menschen verträglichen Salzgehalt. Mahlzeit!

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Endlich Rettung naht. Nach einer gefühlten Ewigkeit auf dem offenen Meer wirst du per Anhalter zurück in dein Feriendomizil gebracht. Hat niemand behauptet, dass damit deine Probleme aufhören. Du wirst einfach ein Pechvogel. Moya, schönen Restaurant.