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Wie funktioniert das dubiose Coaching Business? - Andreas Baulig {ungeskriptet}

{ungeskriptet} by Ben2:53:05

Transcription

Dieses generische Baulichmodell, das will ich. Das generische Baulichmodell, das ist der genste Vertriebsprozess überhaupt gibt. Wenn ich jetzt hier reingebe, gebe ich eine der wertvollsten Sachen Preis, die es überhaupt gibt. Gib mal eine W. Konzentriere Dich, es geht gerade um dich und nicht um deine Zuschauer. Fängst an mit den sogenannten Low-Hanging Fruits, also die Früchte am Baum, die ganz unten hängen, du einfach so greifen kannst. So eine Komplexität mit Liedmagneten und krassen E-Mail-Marketing-Funnels und so weiter brauchst du all nicht, um 100.000, 250.000 zu machen im JR. Viele Selbständige, die bei mir im Podcast sitzen, erzählen die gleichen Dinge: Wir machen hier ein Group Call, das kostet irgendwie 3 bis 4.000 €, und ich: Das kann doch nicht sein. Und alle Fäden laufen bei den Buddies zusammen. Deswegen habe ich Andreas Baulich noch mal eingeladen und habe gefragt: Wie baut man eine Selbständigkeit klug auf? Was coachen die in den Coachings, die mehrere 1.000 € kosten? Du beschützt halt deine eigene Zeit davor, sinnlose Gespräche zu führen. Das ist einfach nur Vorqualifikation. Seten du hast irgendwann, hast du jetzt halt ein System gebaut, ne? Schritt eins, das passiert, Schritt zwei, das passiert mit Kunden, Schritt drei, Schritt vier, das passiert mit Kunden. Gruppencoaching liefert bessere Ergebnisse als ein Eins-zu-Eins-Coaching, weil wenn ich Abnehmcoach werden will, würde ich sagen: Wenn wir uns zusammensetzen, dann haben wir heute Abend eine Website und morgen früh den ersten Abnehmcoachkunden für mich. Ich habe versucht, das Meister aus Andreas rauszuholen: Wie funktioniert das Coachinggeschäft wirklich? Wie steigt man ein? Was ist das Metamodell? Ich habe Andreas gefragt: Wie geht es konkret? Wie startet man ein Geschäft? Wenn du dich also für das Thema Selbstständigkeit und Unternehmertum interessierst, wäre es vermutlich smart, den Podcast bis zum Ende zu gucken. Jetzt viel Spaß mit ungescriptet mit Andreas [Musik] Baulich.

Wobei das ganz, ganz krass ist. Ganz viele Leute, die ja hier sitzen, kennen dich ja auch persönlich, und was alle sagen ist: Der Andreas Baulich ist ein total Lieber hinter der Kamera, und wenn man den mal persönlich kennenlernt, ist der total lieb. Und wenn die Leute erfahren würden, dass der eigentlich lieb ist, dann wird seine ganze Personal Brand sozusagen zusammenfallen, weil er quasi der Bet – nicht, ich bin halt alles davon. Also ist ja, ich bin ja sowohl lieb als auch habe ich ja eine Meinung zu meinen Themen, aber wenn dann halt du das Gefühl hast, dass das dann Problem ist zu deiner Meinung zu denselben Themen, dann ist das ja dein Problem. Ich empfinde dich gar nicht als böse, ehrlich gesagt, bin ich auch, also so überhaupt nicht. Ich finde es eher überraschend, dass Leute dich als böse empfinden, aber ich bin natürlich auch nicht bei dir im Coaching und werde von dir angeschrien oder so. Natürlich nicht. Aber der Punkt ist: Guck mal, du bist ja auch, du wirst ja auch reduziert auf die Sachen, die du online stellst. Also wenn du was Langweiliges machst, dann würdest ja auch nicht posten, weil dann nicht viral gehen kann und kein Effekt hat. Ja, das stimmt, das stimmt. Wobei von dir ja relativ viel online ist, und ja, gut, das über die Zeit formt sich ja dann Person. Wir holen ja auch, wir holen ja auch so die absoluten Highlights und Inh-anzen, die noch mit bezahlter Werbung auch noch mal in die Masse total rein, das halt ein paar Key Moments, die einfach total bekannt sind. Wobei das dann noch wieder hunderte Key Moments sind, dann aber ne, aber so läuft es halt dann immer weiter. Aber ja, also das haben auch einige, glaube ich, beim letzten, beim letzten Folge geschrieben, dass es irgendwie so anders ist als gedacht oder anders als erwartet. Das ist tatsächlich auch mein Eindruck gewesen. Also mein Eindruck am ganz am Anfang: Ich kannte euch ja nur wirklich super auf die Distanz, und ich dachte: Okay, die können nichts, ne, können nichts. Übertrieben, aber also da ist ganz viel: Oh, wir sind voll mega erfolgreich, guck mal hier mein AMG so. Und wenn man dran kratzt, dachte ich bei vielen ist ja so: Wenn du so ein bisschen dran kratzt, dass da nicht so viel hinter ist, aber am Ende des Tages ist – und das habe ich langsam lernen müssen – dass das größte Statussymbol mittlerweile ist ein Handelsregisterauszug. So, weil Rolex kann sich ja jeder kaufen, niemand weiß, ob die Fake ist, und selbst wenn du die 50k kaufst, ne, du nimmst den Dahlen für 50k, kaufst den eine Rolex, die ist in 'nem Jahr 55k wert oder 45, so das kann sich jeder leisten, jeder kann bisschen Bling-Bling machen, so ein Ferrari kannst ja auch für 'n Tag nehmen, ne. Aber so ein Handelsregister – nicht Handelsregisterauszug, sondern so ein Bilanzbericht mit 30 Mio. Umsatz. So, jetzt hast du schon den neuen gesehen. Also wir haben ja jetzt mit dem Wirtschaftsprüfer testiert den 2022er publiziert vor ein paar Wochen, das jetzt sichtbar da ist, auch jetzt kannst du genau sehen, dass die Zahlen, die ich immer schon kommuniziert habe die letzten Jahre, weg auch da vollständig sichtbar sind. Also zumindestens der 21er und der 22er sind dann, glaube ich, jetzt auch testiert von Wirtschaftsprüfern, und da kann man jetzt auf den Cent genau die Umsatzzahlen sehen, man kann die Lohnposition sehen, man kann den Gewinn sich angucken, das können alle anschauen. Kannst du mir sagen, was, was ist Lohn? Also ich glaube 9 Millionen, glaube ich, das heißt, ihr gebt aber – da kannst du davon ausgehen, dass Millionen das nein, nein, also das ist schon so, wie wir immer gesagt haben. Also Markus und ich haben schon insgesamt aus dem Geschäft sind wir dann schon Einkommensmillionäre, und logischerweise gibt's ein paar Leute, die auch uns gut mit verdienen, weil der sehr große Keyplayer sind. Also und dann ja ist halt dann relativ hohe Lohnposition an der Stelle. Äh, großer Teil davon ist halt noch, was man so Unternehmerlohn nennt, so was der Unternehmer sich selber auszahlt, das kann man ja faktisch mal zum Gewinn dazurechnen, dann mit dem Gewinn mit dem Unternehmerlohn plus dem ähm EBIT, den dann – da gibt dann wir das schon eine sehr, sehr ordentliche Summe. Aber auch der, auch der Gewinn nach Steuern ist äh auch hochsiebstellig. Wie wie hoch ist der? Ich muss mal gucken, das waren irgendwie vier, vier irgendwas letztes Jahr, das heißt hab 30, aber dieses Jahr 23 wird drastisch höher, also der Gewinn, der Gewinn nach Steuern und Vorsteuern drastisch für 23. Wie wird 23? Ich glaube, 23 kann sein, dass wir so rauskommen vom Umsatz her bei so 37, 38, gibt jetzt noch ein paar Wochen, die wir jetzt noch haben, wo wir aufzeichnen. Und ja, das heißt, ihr kommt dieses Jahr auf ungefähr 37, 38 Millionen? Ja, B Consulting, aber mit allen Companies, nehme ich an? Wenn so 45 Millionen sein insgesamt? Ist 'Jahr noch paar andere? Was macht denn so viel Umsatz noch in den anderen? Es gibt noch den einen Verlag, den wir haben, der macht PR-Beratung, dann haben wir jetzt mittlerweile auch zwei Softwarefirmen, die haben jetzt auch noch mal ein Level, dass die auch mehrere Millionen wiederkehrenden Jahresumsatz haben: einmal ein CMSystem und einmal eine Lernplattform, und noch so ein paar andere Dinge, wo beteiligt sind, manch von 'Se sichtbar, manch nicht, so ist auch nicht so jetzt so groß relevant. Das heißt, ihr macht als Unternehmensgruppe tatsächlich fast 50 Millionen Umsatz? Kann man das so sagen? Also ich rede von 45 netto, ne, also wenn du jetzt brutto drauf schlägst, was ja aber gut, aber Tagen, ne. Ja, ich denke, es sind 45, aber wie gesagt, ich steck da nicht so drin, du weißt genau, was ist schon 45, dann sein mit da drin? Ja, na schon krass, das heißt so deutlich, also deutlich über 40 Millionen Umsatz mit – du hast gesagt 11 Millionen Personalkosten in nur bei Baulich Consulting? Ja, neun, wie gesagt, a ne, sorry da ja ne. Also es kann sein, dass der jetzt in 23 mit allem zusammen da ein Jahresgewinn kommt, der ist vor Steuern vielleicht achtstelliger? Nice. Ja, wie viel zahlt ihr euch aus? Ja, hab ich ja gesagt, also Markus und ich ungefähr eine Million im Jahr. Ungefähr eine Million im Jahr? Gebt ihr die aus? Oder also du musst ja belegen – wir haben ja für die Kredibilität ja auch einen gewissen privaten Lifestyle bei uns, den muss ja privat finanzieren, also du kannst ja nicht irgendwie jetzt hier Luxusuhren oder irgendwie einen teuren Urlaub auf Firmenkosten machen, geht nicht, also muss das ja privat irgendwie machen. Und wir kriegen halt angemessen dessen, was die Firma halt macht, und noch was andere Leute in der Firma auch verdienen, entsprechend auch vergleichbare Gehälter gezahlt, und dann kannst du es halt privat machen, aber du musst ja auch so viel Geld haben. Spannend, wenn du mich jetzt eine vertiefende Frage dazu fragst, kann ich auch nicht mehr beantworten, gesagt, mich kümmert gar nicht dafür, die Zahlen ablaufen, das ist nicht der Teil. Für was interessierst du dich denn? Interessiert mich wie gesagt immer noch dafür – für die Dienstleistung selber, für das Social Media dahinter und alles, was wirklich das ganze Firmengeflecht angeht, die Immobilien angeht, wo das Geld angelegt wird, die ganzen Sachen, das macht alles, das macht alles der Markus. Dann habe ich das Video gesehen von Stefan Baulich. Genau, der ist jetzt am Start, das ist ein richtiger Mensch, das ist ein richtiger Mensch, ja, ist Lehrer gewesen, und der hat aufgehört zum Sommer, und der wurde bei uns jetzt die Tage groß gelauncht, und der ist jetzt demnächst auch langsam Coaching mit drin. Den trainieren wir schon seit über einem halben Jahr fachlich, okay, und der bringt halt die didaktischen Sachen mit, das ist ganz geil. Und Stefan ist sehr, sehr cool, weil der hat so ein bisschen wie Markus und ich dieses Auge für Qualität, der hat ja selber viel mit Musikproduktion vorher gemacht und ich kenn mich mit Details aus, und wir sind so richtig vernarrt in so grafische Details oder Sie Videos in gewissen Qualitätsstandard haben, gewissen Level haben und so weiter und so fort. Und deswegen ist es sau cool, den jetzt mit dabei zu haben, weil der kann dann im Prinzip Sachen genauso gut bewerten wie Markus und ich, und noch jemanden zu haben, der halt einfach ein gutes Auge für so Details hat und so weiter, ist sehr, sehr nützlich, weil dann muss unsere Zeit dann nicht so da für die internen Sachen so stark gebunden, und das Fachliche, was die Beratung angeht, das kann der auch schon sehr gut, weil der auch schon selber mal nebenbei selbständig war auch neben dem Lehramt mit diversen Sachen online, und ja, der bringt genug mit, und den Rest bringen wir bei. Und der ist nächstes auch Coaching mit dabei, also sind alle bei uns, also alle vier Baulich-Brüder, die es gibt, sind jetzt alle. Die es gibt? Genau, der David ist ein bisschen im Hintergrund, der ist unser CFO, der ist nicht so vor der Kamera, aber für ab und zu ein Promo-Video taucht auch mit auf. Wenn jetzt jemand sagen würde: Pass auf, ich habe so eine Business-Consulting-Firma, die macht über 30 Millionen Umsatz, und ich hole jetzt einen neuen Top-Employee rein, der war bis vor 'nem halben Jahr Lehrer, so, dann würdest du sagen: Was, du brennst, du hast nicht alles stramm? Der kann doch als Lehrer das niemals sein! Sind jetzt die Baulich-Gene so gut, dass sie quasi die fachliche Kompetenz da ausmachen, oder warum ist – maybe aber – W das Tages, so wie der Stefan eingeführt wurde, musste ja so gut sein, hast das Video gesehen? Ich habe das Video gesehen, fand ich sehr, sehr cool. Mit dem muss ja mega sein, ne. Also mach dir da gar keine Sorgen, der wird ja genauso dran geführt und die Themen und ausgebildet wie der andere Mitarbeiter uns auch fachlich ausgebildet wird, und der bringt ja schon einiges mit, also der ist ja, der ist ja – ist ja smart. Wollen ja jetzt eben nicht gegenhalten, dass er Lehrer gewesen ist in seinem frühen Leben, das will ja jetzt niemandem nachteilig anrechnen, nee. Aber Didaktik ist halt super wichtig, wenn du jemanden hast, der Menschen das Wissen gut vermitteln kann, dann ist es auch wieder sehr viel Wert. Und äh, bis der bei uns so eins zu eins Live Calls halten wird und so weiter, damit der genau dieselbe Schule gehen wie dann auch – das dürfen bei uns auch noch Mitarbeiter, wenn die halt schon ein, zwei Jahre da gewesen sind und im Thema gut drin sind. Also das ist mehr so eine Art Gag gewesen zu sagen: Jo, der ist jetzt auch da, und so eine Sympathieoffensive damit noch zu verbinden in unserer eigenen Kampagne, die wir gemacht haben, musst auch jetzt gesehen haben, dass jetzt zu verstehen, worüber wir gerade reden. Das war jetzt halt einfach vielleicht als Zusammenfassung: Ihr habt den Steve Jobs damals beim – und habt euch sozusagen als Roboter präsentiert, mit Brille, ohne Brille, sehr, wie ich finde, charmant und selbstkritisch, und Stefan war dann das neueste Modell: jetzt Stefan mit Empathie, mit Empathiefunktion und einem Feature namens Small Talk. Das habt ihr aber doch auch, ne? Aber das, das, das – das habt ihr aber sehr, sehr cool gespielt, fand ich. Man hätte auch einfach sagen können: Okay, wir haben jetzt, wir holen Bruder dazu, guck mal hier, ist unser Instagram-Foto, und hier gehen wir gemeinsam Steak essen oder so. Ja, da muss immer was, muss die Leute entertainen, also das ist ja auch alles. Wenn du so eine Social-Media-Brand bist, das schaffen ja viele nicht länger als so zwei, drei Jahre irgendwie relevant zu sein, weil's halt einfach den Entertainment-Faktor nicht verstanden haben, der dazugehört, ne. Also muss auch auf eine gewisse Art und Weise Entertainment bieten, damit du auch permanent irgendwie relevant bist. Manch machen das halt, ne, halt irgendwie keine Ahnung, dreimal im Jahr irgendeinen komischen Skandal fabrizieren in der Social-Media-Welt, dann wieder ein Shitstorm abkriegen, andere auf andere Art und Weise, und wir machen halt mit lustigen Werbekampagnen, wo wir irgendwie existente Sachen aufgreifen, in anderen Kontext bei uns bringen und's was lustig machen oder halt irgendwie uns was komplett eigenes ausdenken, wie jetzt diese Gold-Kampagne im Sommer z.B., und ja, die auch echt gut war, die auch echt lustig, und die – das ist halt einfach so auch wie so 'ne crazy Story. So die Gold-Kampagne bei uns, die haben wir wahrscheinlich sehr viele gesehen, weil wir haben da wirklich in, glaube ich, sechs Wochen 'ne halbe Million Euro nur in diese Kampagne gesteckt, um die anzupushen in Deutschland, auch mit Print hier in Köln und der Umgebung und über auch in Deutschland in Großstädten. Und das war auch so, das war auch so komplett random, wie das entstanden ist. Da hat mir irgendwo jemand geschrieben bei Instagram, ich weiß nicht mehr, wer das jetzt ist, der hat mir geschrieben so: „Jo, du bist der Ziegen-Emoji“, also einfach nur das, das Ziegen-Emoji von Instagram da reingepostet: „Du bist der Ziege.“ So, dann habe ich so gecheckt: Ach so, weil gerade WM gewesen ist, a ja, hier wie der Goat wie Messi. Habe ich gesagt: „Ey, Leute, ich poste – Gruppe, hey Leute, müssen wir mal so, keine Ahnung, so ein Foto machen mit einer Ziege, einfach mal posten und sagen: Ich bin der Goat of Marketing oder so.“ Und es war einfach so eine random Idee. Und dann ist – aber hat dann so unser Brandstratege, der Raul, hat das dann genommen, so: „Ja genau, der GOAT!“ Dann kam so zwei Monate später und sagt so: „Jo, unser ganzes Budget geht nächstes Jahr in den Goat!“ So: „Willst du mich verarschen?“ Und dann hat er gesagt: „Okay, alles klar, wir machen so eine fette Gold-Kampagne und wird komplett over the top und übertrieben, und es geht nur um Aufmerksamkeit, es geht jetzt gar kein fachlicher Value mehr, es einfach nur noch irgendwas Lustiges zu machen für maximale Brand Awareness, um einfach damit, dass das mal gesehen hat.“ Und was wir uns dann dabei denken, ist halt, dass über die nächsten Monate und das nächste Jahr und die nächsten 18, 24 Monate Leute, die das gesehen haben, langsam so reinkommen. Und ja, das sehen wir so, die ersten Effekte sehen wir jetzt ein gutes halbes Jahr später. Ja, das ist wirklich. Was bringt? Wie messt ihr das? Das ist ein bisschen interne Information, wie das ganze läuft. Du schaust einfach an: Okay, wie viele Leute hast du so, die auf die Webseite kommen, wie wachsen dann so deine Segmente, die in deinen Retargeting Buckets dann da hast, und dann schaust du: Okay, aus diesen Buckets, was kommt im Laufe der Zeit reingetrickelt? Natürlich fragen wir auch dann noch mal: Wo erkennst du uns? Und ja, ich habe irgendwie das Ding gesehen. Also wir haben da sehr viele messbare oder auch qualitative Informationen, die wir so zusammenfassen, aber auf dem Level musst so ein bisschen denken wie Coca-Cola. Die können auch nicht messen, was jetzt die diesjährige Weihnachtskampagne gebracht hat, die können halt nur messen irgendwie: Okay, zwei Quartale später sind die Sales immer noch stabil wie vorher oder mehr geworden. Und auf dieselbe Art und Weise, wie so Brand Marketer das machen, machen wir das mittlerweile halt auch. Und da unterscheiden wir uns auch ein bisschen zu den typischen Online-Marketern, die mir alles so aus der Performance-Marketing-Sicht sehen, das sofort alles messbare Conversion haben muss und muss sofort irgendwie ROI sehen, weil die halt einfach nicht durchbezahlen können, weil sie keine Kohle haben. Und wir sind halt auf dem Level, wo wir einfach sagen: Okay, wir müssen einfach mal heute Marketing machen, damit in 12 Monaten Kunden da sind. Und so sehen wir das halt. Wie groß ist denn euer Markt? Weil wie viele Berater und Coaches kann es denn eigentlich geben? Das ist 'ne gute Frage. Und die Frage, dass es eigentlich so viel gar nicht sein können, das habe ich mir auch schon vor vielen, vielen Jahren gestellt, aber witzigerweise reißt es nicht ab. Also der Markt sind bei uns faktisch gesehen ja eigentlich alle Selbständigen, die irgendwo mal was gerissen haben in ihrem Metier, weil irgendwann sowieso, wenn jeder, wenn er halbwegs erfolgreich ist, auf die Idee kommt: Eigentlich könnte ich anderen Leuten das mal beibringen. Du bist ja bestimmt auch schon mal auf die Idee kommen: Ey, ich könnt eigentlich anderen Podcastern dann zeigen, wie's richtigen Podcast machen, dafür Geld nehmen – auch schon nicht. Kannst du? Warum? Weil du schon Geld verdienst auf eine andere Art und Weise, hast du das nicht nötig. Aber wenn du irgendwas machst und du stößt vielleicht an irgendein Limit mit dem, was du tust, dann kommen viele Leute auf die Idee zu sagen: Ey, ich könnte vielleicht auch mal irgendwie so in meiner Branche Business Coaching machen. Es gibt ja Leute, die sagen: Ich habe offline Business, das skaliert nicht weiter, ähm, da ich möchte jetzt auch keinen zweiten Standort aufmachen, weil ich finde vielleicht niemanden dafür, der geeignet ist, den zu leiten, ähm, oder es ist mir zu viel Risiko, aber ich kann ja meine – ha – was von meinem einen Standort, der sehr gut läuft, der super profitabel ist in Relation zu anderen, das gebe ich weiter an Dritte. Und dann fangen die einfach an, so nebenbei Business Coaching zu machen in ihrer Branche. Und das sind eigentlich so die wichtigen Leute bei uns, und die wir Coaching machen. Dann gibt's auch den Agenturmarkt, der ist bei uns halt die andere Hälfte, und Werbeagenturen, Marketingagenturen, Agenturen für verschiedene Branchen, die was digitalisieren und so weiter, kannst gar nicht genug geben, weil wir in Deutschland so weit hinterherhängen, dass wir einfach so viel von denen brauchen. Das ist unfassbar. Ist es wirklich so? Ich habe so eher das Gefühl – also ich krieg jeden Tag ungefähr 15 Nachrichten von irgendwelchen Leuten, die KPIs machen, kann ja sein, allein das z.B. Ja, es ist ja, es ist ja auch by the way, es ist ja wahrscheinlich auch wieder mir geschuldet. Ich habe ja irgendwie – ey, das ist Anfang des Jahres – ich habe Anfang des Jahres im – ich glaube, was war das denn? Überlegen, ich will falsch sagen, ich glaube, es war April – da habe ich irgendwie dann so ein Training released, heißt so Real-Agentur. Wir haben so eine Plattform gegründet für Leute, die sich neue Skills aneignen wollen auf business.de, da haben wir vor ein paar Jahren die Domain gekauft für eine sechsstellige Summe, haben dann gesagt: Okay, jetzt launchen wir eine Plattform, machen es mal günstig für Leute, die halt die Skills erstmal lernen wollen, um sich damit selbstständig zu machen. So, und da habe ich einen Real-Agentur-Kurs ganz schnell gemacht in paar Wochen, weil ich einfach selber den Bedarf gehabt hab bei unseren Kunden: Die brauchten einfach mal Agenturen, die die Reels schneiden, weil ich habe selber sau viel Erfolg gehabt, haben glaub ich drüber geredet beim letzten Mal auf TikTok, aber andere haben auch genauso viel Archivmaterial bei YouTube, die das recyclen könnten für TikTok Reels oder könnten neue Sachen gebrauchen. Da gesagt: Okay, der Markt benötigt Real-Agenturen. Das Konzept einer Real-Agentur war bis Anfang des Jahres eigentlich gar nicht existent. 23. Und ich sage: Okay, wir benötigen die. Da habe ich ein Kurs einfach gemacht für 150 €, hab den gelauncht, der hat sich, glaube ich, bis heute – glaube ich so 3.500 bis 4.000 mal verkauft oder so, also auch glaube ich über eine halbe Million gemacht in 'nem Jahr, nur mit diesem kleinen Ding da. Wow. Ja, Peanuts? Auf jeden Fall! Halt Million Profit sind keine Peanuts, auch für euch nicht. Ich auch fast pure Profit, tatsächlich, weil du ja mit einem reinen Kurs, wo du auch dann – weil es ein Selbstlernkurs ist, der vollständig ist, E-Mail-Support gibt's schon, so wenn du eine Frage hast, aber da ich muss jetzt halt nicht so viel Energie reinstecken wie eine richtige Unternehmensberatung. Auf jeden Fall hat's aber dazu geführt, dass einfach von heute auf morgen – also gefühlt einfach hunderte Leute fähig waren, als Agentur für Dritte Reels zu schneiden, das auch richtig geil zu machen, dass es Results gebracht haben. Und falls du's mal in 23 gesehen hast – weil vor so Mitte des Jahres hatten sehr wenige Leute diesen Style, das überall alle komplette Edits drauf hat mit Untertitel, dass irgendwelche Sachen reingeflogen sind, so weit und so fort, und diesen Style in Deutschland, das einfach plötzlich gleich da war – das hat wahrscheinlich damit unter anderem auch zu tun gehabt, dass auf einmal so mehrere tausend Leute gelernt haben: Okay, schneid das ganz schnell. Eine Fähigkeit, kannst du in zwei, drei Wochen erlernen, dann hast du das raus, dann kannst du für Leute da wirklich was mit machen, dass du da irgendwie von jemandem 'n Tausender gezahlt bekommst im Monat oder anderthalb oder zwei, mit viel Aufwand ist es, und da hast du drei, vier Kunden, dann kannst du schon nebenbei davon, davon so grundsätzlich leben, musst es weiter aufbauen und das professioneller machen, Preise erhöhen, aber du kannst damit starten. So, es haben einfach hunderte Leute gemacht, die durchgezogen haben, oder vielleicht sogar 1.000, ich kann es nicht genau messen. Auf jeden Fall, na, auf jeden Fall existieren die halt jetzt, ne. Und das ist auch wieder so dem geschuldet: Ich weiß, dass sie existieren, weil die melden sich ständig bei dir, aber du auch? Ich ja, ja. Fairerweise muss man sagen: Alle, aber mit mehr oder weniger dem gleichen E-Mail-Tempel. Was anderes? Das ist was anderes. Also es gibt schon verschiedene Wege, das zu machen, so ne. Und die meisten Leute sind halt auch sehr unkreativ und denken halt 0,5 Sekunden drüber nach, dass andere Leute eventuell denselben Ansatz wählen. Da muss man schon ein bisschen irgendwann selber auf die Idee kommen, vielleicht bisschen anders vorzugehen. Aber der wesentliche Punkt ist ja: Es gibt diesen Bedarf nach einer Real-Agentur z.B., und genauso wie es dafür den Bedarf gibt, gibt's Bedarf z.B. für Digitalisierungsagenturen. Da werden wir auch jetzt Anfang des Jahres was Cooles zu machen, um Leuten zu zeigen: Wie kann ich mal irgendwie drei, vier Standard-Softwares mal installieren, die unter intern die, die das Projektmanagement schneller machen, Unternehmenskommunikation verbessern, vielleicht mal CRM einführen, statt Zettelwirtschaft, wäre auch nicht schlecht, bisschen mal mehr Sales zu machen in der Firma. Und das ist im Mittelstand einfach so unterrepräsentiert, da könnte ich – da könnte man tausende Leute auf den Weg jagen. Das wird einfach benötigt. Und jeder, der draußen rumt, der hat Fachkräftemangel, außer auf dem Bau. Ja, wenn du sagst: Okay, ich muss jemanden haben, der zimmert irgendwas zusammen, das, das nehme ich dir ab. Aber alles, wo irgendjemand in dem Büro sitzt – ich schwör euch, in den meisten Büros könntest du einfach zwei Drittel Leute einfach streichen, und es läuft besser, und du benötigst sie nicht, wenn du einfach durch eine IT-Automation ersetzt. Und so kommen wir auch hier voran, denn wir halt Digitalisierung, KI adressieren bei diesen Basic-Sachbearbeiter-Tasks, wo du weder ein Studium benötigst noch eine Ausbildung teilweise, und dann haben wir auch keinen Fachkräftemangel, und der Rest kann wieder Handwerker werden. Das ist alles super. So, so muss man das machen. Hier, Andreas Baulich macht Handwerker? Nein, du musst, du musst den Leuten faktisch erzählen, dass sie nicht mehr studieren gehen sollen BWL für irgendwelche Sachbearbeiter-Jobs, die faktisch sowieso wegrationalisiert werden, entweder von der KI oder von dem Automatismus zwangsläufig. Und die meisten werden besser bedient, wenn sie einfach ein Handwerker werden, weil das ein geilerer Job ist und einfach mehr Geld verdienen müssen in Zukunft. So, aber so intern bin ich 100% bei dir, ja, ist auch so. Und auf jeden Fall, es gibt diesen Bedarf, es gibt den Bedarf nach vernünftigen Marketingagenturen. Wenn du machst da selber E-Commerce bei euch, wir das noch halbwegs laufen, weil du ja smart bist, aber wie viele Leute heulen im E-Com gerade rum? E-Com heulen alle rum, weil irgendwie sie Lagerbestände aufgebaut haben bis zum Mond, weil sie dachten, läuft für immer, oder weil jetzt irgendwie ihre Facebook Ads nicht mehr laufen, sie kriegen TikTok nicht auf die Reihe, oder TikTok haben sie auch verpasst, diesen UGC-Content zu machen, diesen User Generated Content, diesen Influencer, da kriegen sie's nicht auf die Kette, und auf einmal klappt der Onlineshop nicht mehr, und jetzt brauchen sie vernünftige Agentur, damit das wieder läuft. Und ihr geht aber komplett nicht auf die Leute, die das Problem haben, sondern auf die Agenturen, die den Leuten mit Problem helfen, auf der Metaebene. Das heißt, wir bilden Leute, wir helfen Leuten, auch Leuten aus, sich da selber zu vermarkten, die auf der – diese Angebote haben, und bilden die auch faktisch gesehen aus, wie's bessere Video mit generell machen, oder vermarkten, Mitarbeiter trainieren und so weiter und so fort. Also wir sind so – wenn du sagst, mal hast du die, die jetzt die realen Branchen hast du Ebene drüber, da hast du Berater und Agenturen dafür, und wir sind über denen, die auf der Metaebene diesen Leuten halt noch mal die Munition liefern, damit sie ihren Job ausüben können. So, und dann seid ihr – aber das war damals schon, haben wir drüber gesprochen: Es gäbe den Weg, Leute auszubilden, die das machen, und es gibt den Weg, das selbst zu machen, respektive sich zu beteiligen. Damals hast du gesagt: Beteiligen will ich mich eigentlich nicht, sondern ich will den Trainings verkaufen. So sinngemäß habe ich das zumindest verstanden. Beteiligung auch Unternehmen, Software z.B. Genau, jetzt ist aber das Ding, dass ihr gefühlt viel stärker – wenn überhaupt damals das von war – weiß nicht, damals war drei Monaten – weiß auch nicht oder vier – wir haben uns, glaub ich, vor 'nem Jahr unterhalten. Ist das so? Ja, ja, echt, ich glaube, November war es, es gab Schnee draußen, scheiße, ich glaube, es ist ein Jahr her. Boah, die Zeit vergeht zu schnell. Okay, ist ungefähr ein Jahr her. Da okay, ich habe das Gefühl, dass eine Menge passiert ist, es war dann nicht nur drei Monate her, sondern – also bei uns passiert sehr viel in 'nem Jahr, ultra. Vor allem das Beteiligungsthema, wie vor schon länger her, aber ja, ja, aber das Beteiligungsthema war damals zumindest hast du das oder auch der Markus nicht so hochgehangen im Gespräch wie das jetzt heute so. Das, das kommt ja auch in dieser Steve-Jobs-Speech sozusagen relativ klar raus: Hey, wir wollen uns beteiligen. Na, an was beteiligt ihr euch? Also wir haben uns jetzt an zwei Sachen, die jetzt schon sehr, sehr spruchreif, weil sie öffentlich halt sind, beteiligt: unter anderem learningsuite.io und umsatz.de. Das sind zwei Lösungen, die auch logischerweise relevant sind für unseren Markt. Einmal Learning Suite ist die meiner Meinung nach bisher beste E-Learning-Plattform, die es gibt. Also, wer Onlinekurse hostet für sich selber, braucht man ja eine Plattform, wo man seine Mitglieder Sachen freischaltet, das muss ja didaktisch smart aufgebaut sein, das muss idealerweise sich sehr, sehr geil anfühlen, darf also nicht billig sein, darf nicht aussehen wie so ein billiger Kurs, den du irgendwie für 50 Euro wo gekauft hast, und muss vom Look und Feel anders anfühlen. Wenn du so ein Kurs kreierst, möchtest du idealerweise in der Software selber aufnehmen können, schneiden können, du willst Sachen flexibel freischalten können. Da gibt ganz viele – wenn so ein Course Creator bist, da gibt's ganz viele kleine Details, die wir halt da extrem richtig machen, weil ich seit über 10 Jahren halt online Produkte irgendwie erstelle und Wissen irgendwie online da Leuten zur Verfügung stelle oder E-Learning mache mit Leuten. Und das ist halt ein Thema, da kenne ich mich extrem gut aus, und das Ding einfach ganz viele Kleinigkeiten richtig, die andere Leute falsch machen. Und das ist einfach geil. Das Ding – wenn ihr Course Creator seid, checkt bitte mal Learning Suite aus. Ich würde das auch promoten, wenn ich nicht beteiligt wäre, weil ich so Fan davon bin, wie geil das Ding ist. Und das ist richtig lustig gewesen, weil die Jungs, die das gegründet haben, waren so drei Leute aus Graz, so drei Programmierer in Österreich, und die waren auf so einem Event von Kunden von uns, weil die halt auch da Leute gesucht haben, die halt Coaches sind, die so dieses Tool gerne nutzen wollen. Ich habe das halt visuell gesehen, wie geil das aussieht, hat diesen Apple-Feeling gehabt, das irgendwie alles gestimmt hat von Visual, so das immer schon aussehen müssen. Da habe ich gesagt: Geil, kann ich es kaufen? Die so: Ja, ja, du kannst ja auch so eine Installation davon dann haben. Und so: Nein, nein, die Firma habe ich gesagt, die Firma. Weil ich habe einfach nur gesehen, dass die die Grafik checken, dass die wissen, wie es sich anfühlt, und das ist halt – wenn du das Auge hast, was ich eben kontra Stefan gesagt hat: Du hast dieses Gespür für Qualität. Da habe ich gemerkt: Okay, der checkt das zumindestens. Dann waren wir ratzfatz im Gespräch, und dann haben wir auch da von der Firma dann so über, via Teil erworben, ganz zeitnah, den Rest ist dann bei den Jungs geblieben. Mittlerweile ist noch ein Partner mal eingestiegen, noch ein Teil von Jungs übernommen, und wir haben dann das Ganze noch geil gemacht, dass wir also die Sachen, die uns nicht gefallen haben, so für unseren Markt noch verbessert haben. Und es hat so dann gutes halbes Jahr gedauert, nachdem wir eingestiegen sind, das Ganze so launch-fähig war. Und das ist jetzt ungefähr 15 Monate her, seit ihr mit Learning Suite an Start gegangen sind, und das Ding macht jetzt schon pro Jahr wiederkehrenden Umsatz, weil es halt Jahresverträge, die sich automatisch verlängern. Die Kunden werden ja so eine Plattform nicht verlassen, weil das ganze Produkt ist da drauf.

Die Kunden sind drauf, der Logineffekt ist derb hoch, und da sind jetzt auch schon zum Zeitpunkt, wo jetzt dieser Podcast wahrscheinlich kommt, werden da auch schon wahrscheinlich pro Jahr so ungefähr 3 Millionen dann drüber laufen, was in 15 Monaten ohne großartige Finanzierung nötig gewesen wäre. Also hatten da irgendwie noch so ein Übergangskredit reingegeben von 150.000, die auch wieder abbezahlt wurde von der Firma. Jetzt schon ist das schon ganz ordentlicher Punkt. Und was halt spannend ist, ist dass halt eine Firma, die halt 3 Millionen Annual Returning Revenue hat, dass es halt ein Multiple davon Wert ist. Also es ist natürlich jetzt momentan der Phase, wo Investoren nicht mehr so das Geld zu locker haben, ist dieser Multiple-Faktor irgendwie geringer. Aber selbst so, so eine Software ist locker das 5- bis 10-fache heutzutage immer noch wert. Das heißt, also das muss mal kurz erklären für die: Wenn du halt eine Software baust, ist halt du hast halt ein Burggraben, weil eine Software zu bauen ist relativ teuer und ist auch nicht einfach und auch nicht trivial. Und selbst wenn die Software hast, musst du erstmal Kunden finden, die sie benutzen. Da musst du Kunden haben, die da bleiben. Dann muss das zu einem – idealerweise soll die Software auch auch hochpreisig sein. Also learningsed ist jetzt eher eine eine Lösung, die ist teurer als andere vergleichbare Lösung, aber auch besser. Das kommt drauf an, was so für ein Paket du brauchst. Aber es geht so los bei ungefähr 500 € im Monat, und damit bist du schon am am oberen Ende. Aber da bist du auch im Premium-Bereich, hast du halt Features, die – für die Kunden, die halt ein viel höheren Preispunkt haben, gibt's halt viel geilere Sachen, weil Agenturen können richtig geile V-Filme auch damit machen und so weiter und so fort. Also ganz andere Kategorie als wenn jetzt irgendwie so ein 30 € – ich nehme ab Kururs als Influencerin, da verkaufst du – aber selbst dann wäre es besser für dich, weil du wirst wahrscheinlich viel mehr Kunden gewinnen oder Kundinnen, und die wollen was Schönes haben, statt irgendwie was Billiges zu haben. Also es gibt schon diesen Use Case für Leute, die halt auf Design und und auf Features wertlegen an der Stelle. Aber das ein Burggraben, der nicht so einfach imitiert werden kann vom nächstbesten äh Konkurrenten. So und ähm die Tatsache, dass du wiederkehrende Umsätze hast und dass du Verträge hast, die dauernd laufen, das sind ja Cashflows, die reinkommen, und die haben einen Wert einfach so. Und äh dieser Wert ist ja – wenn du so eine ganz normale Unternehmensbewertung an dir anschaust – ja was wird noch reinkommen, wie lange werden die Verträge ungefähr laufen, die werden noch jahrelang laufen, das wird so und so profitabel sein. Dann gibt's ja verschiedene Kalkulationsmodelle, um dann so ein Firmenwert zu bestimmen. Und bei Software sagt man dann, dass das Ding so mindestens das 5- bis 10-fache im Worst Case Wert ist. In besten Zeiten hast du teilweise das 20-fache bekommen von, z.B. ich glaube, Jahresumsatz sogar teilweise bei so ganz großen Software-Dingern. Aber es war so Spitzenzeiten, wo das Geld bei Null Zins quasi war – heutzutage bisschen anders. Aber dann hast du eine Firma, jetzt 3 Millionen macht im Jahr, sagen wir mal die ist jetzt einfach dann Worst Case 20 Millionen wert. So dann hast du jetzt aber einfach mal bei unserem Anteil jetzt in dem Fall ein mal siebenstelligen Betrag an Nettovermögen kreiert innerhalb von 15 Monaten, verstehst du? Ich verstehe, ich würde es gerne mal zwei, drei setzen zusammenfassen.

Nämlich: Wenn ich eine normale Firma habe, dann bewerte ich die im Regelfall auf ein Gewinnmultiple. Also beispielsweise eine Firma, die 3 Millionen Umsatz macht, macht im – ich sag mal – wenn sie gut geführt ist, 10 bis 20% Umsatzrendite, also ich sag mal 500.000 Gewinn, und das ist schon viel besser als die meisten Firmen. Dann ist die Firma vielleicht das Fünffache oder so von diesem Ding wert. Genau, also z.B. oder anderthalb Mal den Umsatz und SAS. Ja ja, oder da sind wir fast so bei einmal. Also eine Firma, die 3 Millionen Umsatz macht und eine halbe Million Gewinn, werden eine gute Firma, ja super, viel besser als die allermeisten anderen Firmen, weil die meisten, die 3 Millionen Umsatz machen, machen halt 200.000 Gewinn. Ist bei Coaching-Agenturen ganz gute Zahl: 3 Millionen Umsatz, 500k Gewinn, plus natürlich Unternehmer hat ein gutes Gehalt, ne, genau. Und der maßgebliche Umsatz ist diese 3-Millionen-Umsatzfirma. Ist wenn die ein normales Unternehmen ist, dann mit einer halben Million Gewinn, Faktor ich sag mal Multiple von 5 so basic, je nachdem wenn das wächst ein bisschen mehr, je nach ist sie halt zweieinhalb Millionen wert. Wenn es aber eine Software Subscription Firma ist, wird die bewertet nicht auf den Gewinn, selbst wenn die eine halbe Million Gewinn macht, sondern wird bewertet auf den Annual Recurring Revenue. Also die Frage ist, wie viel Umsatz ist denn quasi in dem Abo gefangen, und da wird die auf ein Umsatzmultiple bewertet. Und da sind wir dann bei 3 Millionen ungefähr, die die Firma an Umsatz macht, und da lege ich den Faktor von 5–6 ne, möglicherweise. Ja in der Realität wird es wahrscheinlich – wir würden das für 5–6 nicht verkaufen, so ist Quatsch, würde nicht verkaufen – aber aber aber ich nehme an, dass es schon 10 ist, schon so ganz wirklich, es ist konservativ. Also wenn du einfach jetzt mal abwartest, bis die – bis eines Tages wieder die Wirtschaftslage besser ist in paar Jahren und das entwickelt sich weiter und ist dann wie 10, 15 Millionen im Jahr wiederkehrender Umsatz, und dann wäre es halt locker 100 Millionen wert, und dann kannst du überlegen, SAS vielleicht zu machen. So und da kommt jetzt genau die Kooks, das finde ich ganz interessant, weil das können wir diskutieren. Dein baulich Consulting macht 40 Millionen Umsatz, ich sag mal 10% Umsatzrendite, das einfach ist 4 Millionen, die ist auch mit den Gehältern ein bisschen höher, okay, aber können ja nachgucken. Sind dann machen wir 10 Millionen Gewinn? Ma ja, wie gesagt, das wird ja vielleicht schaffen wir die noch bei BC, ich weiß nicht, ob das kann ich jetzt in '22, in '23 Ende noch nicht sagen, ist noch ein pa – lass mich das Beispiel aufhören. Es geht nicht um die 10. Im Rahmen dessen kannst liegen ja. So das heißt, du hast eine Bude mit – vor Steuern, Andreas korrekt sein für die ganzen Kommentarfaks. Ja, so pass auf, pass auf: Du hast eine Bude mit 40 Millionen Umsatz, die macht 10 Millionen Gewinn. Das schon mega geil und irgendwie ein Growth Case. Das heißt, die wird bewertet – da ist wird ein bisschen schwierig, wenn ihr rausgehen würdet, wenn ihr das Ding verkaufen würdet. Du kannst es nicht verkaufen, aber – w – nehm es, nehmen wir an, das hi nicht Baulich Consulting und ihr werd nicht so krass da involviert, sondern das wäre ein normales Unternehmensberatungsunternehmen mit dieser Umsatzgröße. Dann würde die bewertet werden ich sag mal wahrscheinlich, nehmen mal 5, weil es einfach zu rechnen ist, 5 mal Gewinn sind 10 Millionen mal 5 sind ist das 50 Millionen wert. Ja du sagst, bei einer Unternehmensberatung sagst du, dass die ungefähr ein bis anderthalb Mal Umsatz wert ist. Okay, normalen die hat normalerweise weniger Rendite als wir, also sag anderthalb, unser Umsatz ist so. Das auch der Punkt: Wenn ich überlege, wie hoch ist mein mein Nettovermögen, dann sage ich ja okay, mindestens mal mein Umsatz mal ein – ne, also lass mich mein Gedanken zu Ende führen, wenn ich das darf. So das heißt, du hast eine sehr, sehr große, sehr erfolgreiche Unternehmensberatung, die viel größer ist als die allermeisten Unternehmensberatung da draußen. Die wird ungefähr so um die 50 Millionen wert sein, wenn ihr nicht persönlich da so drin werdet, wenn ihr euch rausziehen könntet – das trübt ein Unternehmenswert ganz erheblich. So dann seid ihr beteiligt an der Softwareunternehmung, die aktuell – ich sag mal – in Jahr 2, 3 Millionen Umsatz macht. Die wird bewertet auf einem Umsatzmultiple, das heißt ich sag mal 20 Millionen? Wenn die dreimal – keine Ahnung, 7, 8, 20, 30. Das heißt, dass dieses riesen Baulich-Consulting-Unternehmen mit der Ziege, die auf jedem – nicht Hamsterrad, sondern auf jedem Bus drauf ist und hast nicht mit sehr, sehr großen Markenbekanntschaft – ist auf einmal was Ähnliches wert wie die kleine Softwarebude, wo die fünf Programmierer drin sitzen und aber bei die mehr – aber ja ja ja oder z, keine Ahnung, aber wie heißt die? Learningsite. So das heißt, in einer Unternehmenswertungswelt in der jetzigen, im jetzigen Marktklima wären Baulich Consulting ungefähr ähnlich Wert. Gibt mal ein, zwei Jahre dazu, ein u gen, dann sind ist es ungefähr genauso viel wert. Und jetzt wäre meine These dazu: Das kann doch dauerhaft nicht funktionieren, dass alle anderen Unternehmen außer die Recurring-Software-Unternehmen halt auf Gewinnmultiple bewertet werden und dieses das Softwareunternehmen so krass überbewertet werden und nicht auf Gewinn. Nein nein, die sind ja schon wieder unten. Also die die 7 bis 10 oder die, was wir jetzt gerade konservativ rechnen, die Zahlen sind noch fair. Aber die Realität ist ja, dass sie noch höher bewertet waren, die wurden ja teilweise auf Faktor 25, 30 und so weiter bewertet. Das ist das Problem. Die werden ja momentan ohne Ende nach unten, nach unten korrigiert. Also das das WC Money, also das Venture Capital Money, ist komplett ausgetrocknet, national so wie international, momentan geht da gerade gar nichts. Und das ging ja auch nur, weil das Geld so günstig war, dass es halt sinnvoller war, sich irgendwie Geld zu leihen, in irgendwelche Firmen reinzustecken, als Geld irgendwo anders anzulegen. Und das mit dem neuen Zinsniveau wieder anders. Und deswegen gibt's auch nicht so viel Geld für die Leute, deswegen sind die Bewertungen wieder so weit unten. Also das ist ja alles connected mit der mit der realen Wirtschaftslage und den realen Bedingungen, wie man sich halt Kapital beschaffen kann. Ja, deswegen rechne ich ja auch selber nicht mit den 20er Multiples, sondern mit der Hälfte oder mit den sieben so. Also aber allein die Tatsache, dass man auf ein in einer bestimmten Branche sagt: „Hey, Gewinn ist gar nicht so wichtig“ – sondern das haben wir so in der Dotcom-Bubble gehabt, das haben wir im eCommerce-Boom gehabt, so: „Oh, es ist Umsatz ist wichtig“ – aber am Ende des Tages bezahlt Umsatz keine Rechnung. Ich kann ja versichern, dass auch die Software noch guten Gewinn macht, ja klar. Aber selbst ein Zehner-Gewinnmultiple ist ein hohes Multiple für ein – ja du sagst ja, du sagst ja, warum ist das relevant? Du sagst ja, dass z.B. die Kunden, die halt zahlen – od das ist ein gutes Case by the way: Atlassian, das ist die Firma, den gehört Trello und so weiter, die kennst wahrscheinlich Trello und so. Ne, Atlassian hat ja gerade Loom gekauft. Loom ist ja dieses Tool, das einfach nur Bildschirmaufzeichnung macht. Loom hatte glaube ich 35 Millionen Dollar Jahresumsatz, die wurden von Atlassian gekauft. Was denkst du, für welche Summe? Wahrscheinlich für deutlich über 100, wahrscheinlich deutlich über 200, eine Milliarde. Die haben einen Bildschirmaufzeichnungsprogramm, was du schenken kannst, das Internet gekauft für eine Milliarde. Witzigerweise: Wir haben dieselbe Funktion auch schon in Learninged eingebaut. So, warum ist aber das eine Ding für eine Milliarde gekauft worden und das andere wird noch für eine Milliarde gekauft in der Zukunft? Wir hoffen auf jeden Fall. Der Punkt ist: Warum kauft Atlassian für eine Milliarde Loom? Weil ich glaube, da waren 120.000 zahlende Abonnenten drin, die halt im B2B-Bereich wahrscheinlich dafür zahlen, weil wer hat sonst einen täglichen Loom-Case? Und das ist für eine Firma wie Atlassian einfach das wert, diese Customer Base zu kaufen und die Daten zu kaufen und die Cashflows zu kaufen, die da generiert werden. Ob das jetzt eine vernünftige Bewertung ist, keine Ahnung, das müssen die wissen, die werden schon was dabei gedacht haben. Aber die kaufen es aus strategischen Gründen, teilweise weil du die Programmierer willst, weil die Kundendaten haben willst, weil du – weil du Traktion haben willst. Und es gibt einfach Unternehmen, die sitzen auf abstrakt viel Geld, wie z.B. jeder große Techkonzern USA normalerweise auf Geld sitzt ohne Ende, Cash ohne Ende, und die können ja kaufen, was sie wollen. Ja, Facebook hat ja alles gekauft, was jemals als Konkurrenz aufgekommen ist, außer TikTok. So und die können das einfach machen. Also es gibt auch einfach Gründe, das zu kaufen, einfach Bewertung zu zahlen, die vielleicht auf dem Papier keinen Sinn machen, aber strategisch Sinn machen. Deswegen: strategischer Case. Und strategischer Case wäre, wenn ich ein Unternehmen kaufe und dadurch für mein eigenes Unternehmen irgendwie Mehrwert habe. Der nächste Punkt: Das ist die eine – die eine Fraktion, die Software kauft. Die andere Fraktion, die Software kauft, sind einfach so große Geldberge in Form von Versicherungen, weil Versicherung ist das gesamte Geld der Menschheit gebunkert in Rentenversicherungen, in ganz simplen Sachen. Und das sind Geldberge, die sind so groß, dass dieser Geldberg pro Jahr 2 bis 3% Rendite sehen will. Beil bei einem Null-Zinsbereich war das jetzt woll bisschen mehr sehen, aber die wollten damals 2 bis 3% Rendite im Jahr sehen, das hat den gereicht. Das heißt denen war wirklich scheißegal, wo das Geld reingeparkt wird, die haben alles bezahlt. Und das ist lustig gewesen, das versteht ja keiner, dass das das Software- oder Venture-Capital-Game mit einer Series A, Series B, Series C – dann suchen Sie immer den nächst größeren Investor, der dessen Geld reingepackt wird, um es in Werbung zu verbrennen, um die Userbase zu wachsen zu lassen. Das war immer nur Ponzi Scheme. Die meisten Software-Dinger, die die letzten Jahre wir gehört haben, waren einfach – es ist ein Ponzi-Scheme gewesen, weil du hast irgendeine sinnlose App, die macht irgendwas Sinnloses. Die suchen irgendein Investor, den Geld gibt. Dann wird das Geld in bezahlte Werbung bei Facebook und bei Instagram gesteckt, da wird Userbase aufgebaut, da wird noch kein Cent verdient, da wird nur Geld verbrannt. Aber die sagen: „Wir haben jetzt User, das ist was wert.“ Und dann haben die die User einfach genommen und mit den Usern den nächsten Investoren das präsentiert als Case für die Zukunft. Und jeder Investor hofft immer, dass er nicht der letzte in der Reihe ist, der gerade verkauft, der letzte ist, der noch kauft. Und die letzten, die gekauft haben, sind einfach Versicherungen und deren Fonds, die die einfach unter sich haben, einfach in einfach Private-Equity-Fonds, die von Versicherung gelauncht werden. Die sind die letzten, die die letzten Software-Dinger immer noch gekauft haben, die jetzt überhaupt kein Geld mehr einspielen können. Das sind einfach nur die – alle wie alle wir. Und das ist das, was ich vor ein paar Jahren erkannt habe, wo dann sogar noch für mich als jemanden, der nur mit z mit kleinen Selbstständigen arbeitet und so weiter, wo es halt wirklich um echtes Geld geht und da wo keiner Kredit finanziert ist oder irgendeiner irgendein Investor hat und so weiter, womit aus eigenem Cashflow auf Wachstum finanziert werden muss. Das ist mir – das hab ich – habe ich er – in 2021 habe ich dies Erkenntnis gerade gehabt, da habe ich mich mal eingelesen diese Themen und gesagt: „So, what the fuck? Die diese ganze Denkweise von irchen Freaks in Berlin in so einem Club, MTE, in so ein Club Matebar abhängen oder die tagsüber dann so irgendwie am Kicker rumstehen und das VC verballern, was dann einfach dann verbrennt – hab die machen ja gar keinen Umsatz, die haben einfach sinnlose Company Cultures. Umsatz machen die schon, aber die verbrennen einfach einfach unendlich viel Geld. Und deren Kultur für Arbeit sollen wir in den deutschen Mittelstand übernehmen? Da – das kann nicht wahr sein.“ Also diese ganzen ganzen geilen US-Startups und so, die bis heute teilweise Geld machen – so Uber macht ja bis heute kein Geld oder so, ich glaub ja – aber die machen ja das reale Produkt, also die Produkte werden auch gekauft. Aber so wie das gehandhabt wird oder wie WeWork – als diese Idee von WeWork war ja auch, das war komplett dämlich, das war ich – aber genau diese Sachen werden ja gefandet, und das ist ja auch – und WeWork und so ist ja eine Art Ponzi-Scheme gewesen. Diese Sachen verstehst du: Diese Investoren, die da rein investieren, die werden am Ende des Tages – die machen das nur in dem festen Wissen, dass noch ein größerer Depp kommt. Als ich das dann erkannt habe, habe ich gedacht: „Erstens cool, vielleicht kommt das ja noch mal so eines Tages clever genau wie – und dann wäre nicht schlecht, wenn ich dann sehr, sehr geil hochprofitable Software hätte, eines Tages sagen: ‚Komm, hier mal 100 Millionen Exit und reiten den Sonnenuntergang.‘“ Nee, so ist jetzt nicht. Aber ich glaube auch, diese Zeiten sind vorbei, weil die Sachen wiederholen sich nicht, ne. Deswegen glaube ich halt, dass es diese VC und diese Sache wird es nicht mehr geben, die Bewertungen werden unten bleiben, die werden nicht mehr so krass werden. Maybe, maybe not, aber ich denke nicht, dass so wiederholen wird. Aber ich habe gesagt: „Okay, an sowas brauchst du auch nicht orientieren.“ Da habe ich auch den Respekt davor verloren, weil ich habe da eigentlich nur Respekt für Leute, die eigenes Cashflow raus machen und dabei einfach gut wirtschaften. Ist auch so, so kriegen so. Und bei uns ist so mit den Softwares: Learninged ist ja ein Beispiel davon. Die haben wir noch mal ein halbes Jahr so ein bisschen durchfinanziert, und seitdem haben wir einmal angestoßen. Klar, unsere Reichweite – klar, ist es ein unfairer Wettbewerbsvorteil. Du hast halt sofort Reichweite und Trust, und zack kommen halt die Kunden rein. Trotzdem musst du halt liefern. Jetzt sind die Kunden halt da. Jetzt verbreitet sich langsam von selbst, die Kunden reden darüber, wie geil das ist, empfehlen das weiter, und mehr Leute kommen, und es wird halt Monat für Monat gerade mehr, und die Kunden bleiben da. Und das halt eine ganz andere Kostenstruktur, wenn sie halt nicht jeden Monat mit bezahlter Werbung Neukunden gewinnen muss, als wenn du einfach jeden Monat so ein Recurring Revenue hast. Deswegen ist das halt ein cooles Modell. Aber Software ist halt überhaupt nichts für Anfänger, also ultra ultra schwierig, und deswegen ist halt was wert, weil du was gebaut hast, was nicht einfach jeder sofort rekreieren kann. Jeder kann aber nächste Woche eine Realagentur aufmachen, deswegen ist es da schwieriger, da musst halt jeden Tag gut Gas geben, um gutes Einkommen zu haben. Software investierst erstmal eine ganze Zeit lang, wenn es dann aber hoch bekommst, ist halt extrem viel wert und bringt vor allem auf der Cashflow-Seite ist halt z – scheene Gedanken. Ja, aber Software vor 20 Jahren zu entwickeln war viel, viel teurer. Heute zu entwickeln – und heute kann ich als einzelner Entwickler mit den Tools, die es gibt, geile Apps bauen, Apps. Aber jetzt keine riesen Suites von – das kommt ein bisschen drauf drauf an. Aber gibt dem Ganzen auch dem ganzen AI-Thema – wir halt günstiger, das zu machen. Ja genau, noch mal 10 Jahre. Das heißt, diese abstrusen Multiples auf ein Recurring Revenue – also ein anderes in Loom zu bauen, ist ja nicht so schwierig. So das – ne, ist auch nicht schwierig. Der Wert ist ja auch nicht – das ist nicht verstehen: Der Wert ist ja auch nicht im Produkt. Der Wert ist in der Tatsache, dass Produkt verkauft wird und die Kunden da bleiben. Der Wert ist das Marketing, der Wert ist der Funnel, der Wert ist die Tatsache, dass genau dieses Produkt verkauft wird und dieses Produkt sich verkauft und die anderen 10, 15 – die gleichen – machen, verkaufen sich nicht. Und das ist der Unterschied, weil du kannst auch – also auch wenn Software schwerer ist zu kopieren, wird Software auch den ganzen Tag kopiert. Wir haben auch irche Typen, die versuchen, unsere Sachen die ganze Zeit ein halbes Jahr später nachzuziehen und so weiter an Features. Und ja, es gibt halt auch, auch. Aber der Punkt ist die Tatsache, dass es sich verkauft, die Tatsache, dass der Kundensupport geil ist und die Tatsache, dass da der Community entsteht und die Tatsache, dass es da Dinge gibt, die einfach wichtiger sind als nur das Produkt. Und das halt einfach der Umsatz realisiert wird, auch gehalten und verteidigt wird, das macht halt wertvoll, nicht die Tatsache, dass ein gutes Produkt an sich gibt. Weil gute Produkte – weil jeder, der schon mal halbwegs mit einer vernünftigen Ambition Selbstständigkeit gestartet ist – reicht halt nicht aus, um um voranzukommen. Muss halt das verkaufen, vermarkten können, und das können wir halt. Und deswegen haben wir da einen guten Vorteil, deswegen klappt es auch, ne.

Also ja, normalerweise kommen gute Produkte, gerade gute Software-Produkte, eigentlich aus Amerika und werden dann für deutschen Markt – ne, Microsoft Word z.B. oder Excel, die Google Suite, ne, Gmail und so, sind alles amerikanische Unternehmen, weil es Sinn macht, solche Produkte eben einmal zu bauen, dann die Welt zu verteilen und relativ wenig mit – aus SAP vielleicht von und hier TeamViewer. Aber TeamViewer ist auch eine ganz komplexe Story, kommen aus Deutschland. Warum gibt es kein geiles Learning Suite iO aus Amerika? Gibt's doch, es gibt ja Tools dieser Art. Aber der Punkt ist ja der: Wie fängst du halt an, eine Software zu machen? Du konzentrierst dich auf auf einen Submarkt, wo es halt einfach immer noch Probleme gibt, die die vermeintlich große Lösung einfach nicht gut macht. Okay, da kann ich vielleicht auch mehr zu erzählen. An der Zeit, Software gleich gibt, aber in jedem Markt einfach Themen, die halt eine ganz große Lösung halt so okay hinbekommt, aber nicht perfekt hinbekommt. Und deswegen kann es sein, dass du in in in so einem Nischenmarkt anfängst. Aber die Nische hat einfach auch – die Nische selber wird größer, weil sie ein Trend unterlegt. Die Nische kann viel mehr zahlen als z – dasselbe Tool woanders. Nicht dasselbe Tool, aber ein Tool, das auch in der Lage ist, Software zu hosten. Hab selber amerikanische Tools benutzt, um unsere Kurse zu hosten, aber die besten Tools, die in Amerika dafür empfohlen werden, sind einfach Müll im Vergleich zu dem, was wir jetzt gerade machen. Machen, was wir machen, ist: Wir perfektionieren das gerade im deutschsprachigen Markt, und dann wird es auch logweise drüben ausgerollt durch irgendwelche Influencer für Art und Weise. Wir machen was, machen – überlegen wir uns noch. Aber der Punkt ist: Es ist einfach nicht gut genug. Und gerade wenn du halt hochpreisig agierst, wie wir das immer machen bei unseren Angeboten, und das ist dann so eine Handvoll Comfort-Features, die da da drin sind, die wir haben – da Sachen drin, die sparen dir einfach zwei Mitarbeiter ein in Vollzeit, weil du einfach bei uns bei Learning Speed extrem kontrollieren kannst: Wer hat was, wie, wann gesehen? Hat er sich irgendwas angeguckt? Und du kannst es alles auch abgreifen über eine Schnittstelle, also mit Zapier und mit Make und so weiter. Diese ganzen Tools gibt, um so Software zu automatisieren. Was ist Make? Make ist wie – ist halt ein besser – also wenn du – sa kennst? Make ist jetzt das coole make.com. Auf jeden Fall: Du kriegst bei uns alles, kannst du rauslesen, was der Nutzer gemacht hat, und darauf basierend Automations starten. Und das geht mit dem Tool, was bis jetzt einfach hatten – nicht h, andere Lösung kann einfach nicht. Und die Amis entwickeln das nicht weiter, weil die schon verkauft haben für 150 Millionen oder so, das hat – der Punkt ist: Die sind satt, da passiert nichts mehr. Da haben jetzt eine Cash Cow. Und das Größte am Tool, was es da gibt, das wird einfach nicht mehr richtig weiter developed, da gibt's keine Innovation mehr. Oder die haben so viele Kunden drin, dass der kleinste gemeinsame Nenner für die alle passt, aber für mich halt nicht mehr als Spezialuser mit irgendeinen speziellen Case. Und sie fangen einfach an, dann in meiner Nische, wo sehr viel Geld drin ist, wo ich halt sofort sowas kreieren kann, wie gesagt, ne. Und es wird auch im deutschsprachigen Markt – auf jeden Fall ist es auch möglich, mehrfach achtstellig nur damit zu machen, was auch schon sehr gut wäre. Aber das international auszurollen hat halt ganz viel Potenzial. So und dann fange ich halt einfach damit an, dass in so einem Nischenmarkt zu starten, und dann wird in der Nische sehr bekannt, und dann wird die nächste Nische angegangen. Wir sind mit Online-Coaches gestartet, dann haben wir voll die geilen Use Cases gefunden für unsere Agenturkunden, haben dann ein paar geile Features eingebaut. Also Agenturen onboarden ihre Kunden in LearningSuite, z.B. massiv viele, da gibt's ein richtig geile Sachen. Agenturen onboarden ihre – das wird benutzt. Z.B. ein Beispiel: Ja, viele Agenturen checken nicht, dass Ihr Kunde null Verständnis hat für ihre Fachthemen. Der der Kunde ist meistens ja nicht im Thema, deswegen bucht ja eine Agentur. Aber der Kunde braucht Grundwissen, dass du vermitteln musst, damit ihr euch überhaupt unterhalten könnt, quasi dieselbe Sprache sprecht, dieselben Themen, dieselben Begriffe kennt. Und da brauchst du quasi auch ein Onboarding-Kurs für den Kunden, und der Kunde muss einfach diesen Kurs durchlaufen. Die Mitarbeiter des Kunden müssen den Kurs oder vielleicht sogar ein extra für den Mitarbeiter vorbereiteten Kurs durchlaufen. Du willst prüfen: Haben die das gesehen? Du willst dem Chef mitteilen: Die haben das nicht gesehen, bitte sorg dafür, dass das gucken, sonst können wir nicht arbeiten. Hey, bitte lade mal deine Logos rein, wir haben nämlich in Learning einen Feeder für ein Bereich zum Hochladen der Sachen vorbereitet. Bitte ladet mal eure Sachen da rein, weil wir eine gemeinsame Austauschplattform haben, wo es alle Informationen gibt, und statt jetzt irgendwie fünf Softwares zu haben, um Daten auszutauschen, den PA, Dokumente zu schicken und so weiter, haben jetzt eine Plattform dafür. Und die Agenturen lieben das und nutzen das und können alles in self abgreifen, damit wir Automations bei sich selber starten, z.B. Und das ist einfach so ein Case für die. Und jetzt haben wir eigentlich sogar die Hälfte der Leute, die eigentlich auf der Learning-Plattform von jetzt bei uns verwenden, sind mittlerweile Agenturen, weil sie so geil finden, wie das Agentur-Onboarding gemacht werden kann. Und Agentur-Onboarding in der Form ist auch ein Konzept von mir aus meinem Training, dass ich auch wieder publik gemacht habe in Deutschland. Also gibt's einen komplett neuen Bedarf dafür, dass jetzt ein Tool gibt, und das Ding wächst an sich, diese ganze Idee, und da kommen auch viele Leute rein. Also du fängst halt in der Nische an, dann ist mir egal, ob irwelche Ami-Tools irgendwas gemacht haben. Du brauchst halt eine bessere Nischenlösung, und die Nische wird halt größer, und es verbreitet sich über die Nische hinaus die Ideen, und dann nutzen das halt alle irgendwann. Und wenn du halt mal drin bist, gehst nicht mehr weg, weil du wechselst ja die Software nicht, wo du schon alles drauf aufgebaut hast. Ja, verstehe ich.

Und weitere Cases: Umsatz z.B. ne, ist ist eine CRM-Lösung. CRM, ja Customer Relationship Management, ist ein sehr dehnbarer Begriff. Weil du machst E-Commerce, du hast auch ein CRM – ich du hast Shopify oder sowas im Einsatz. Ich habe Shopify, das würde ich nicht als CRM bezeichnen. Aber Shopify ist faktisch gesehen ein CRM, weil ist ein Customer Relationship Management System mit dem Shop dran, verstehst du? Also Shopify ist faktisch gesehen auch ein CRM. So das du siehst, das Problem: CRM in dem Moment, wo du sagst alles, was irg – aber so ist es faktisch gesehen: Die Relationship und was der Kunde gekauft hat und hat er gerade Warenkorb abgebrochen oder wo steht er gerade in seinem Cycle – ist theoretisch CRM. So jetzt haben wir Umsatz – so dem Namen nach das zählt: Ist Umsatz zu machen. Das ist ein vertriebsgetriebenes CRM-System, man könnte eigentlich sagen, es ein Sales Management System mehr. Und da gibt's einen ganz krassen Fall, weil es gibt z.B. ganz, ganz große Ami-Tools, z.B. HubSpot. Die sind für Telefonvertrieb, für Beratungsgespräche sind die okay. Die sind aber so groß, dass ein – ein riesen Konzern ist, ja ein Milliardenunternehmen, HubSpot. Und weil das Ding halt alles können muss vom Solo-Selbstständigen bis zum DAX-Konzern, der auf HubSpot laufen kann, kannst dir vorstellen, dass das zu customizen und deine eigene individuelle Situation anzupassen sehr, sehr schwierig ist – für normalen Menschen sehr, sehr, sehr, sehr schwierig. Und darüber hinaus kann das Ding einfach eine Handvoll Sachen nicht, die wir aber benötigen. Hab's: So eine Software ist dafür gedacht, dass wenn du z.B. Agentur bist, du bei mehrere Monate so Pitchrunden machst und irgendwann gewinnst du so den Auftrag, mm, musst die Kakte aufrechten – so und so ist der Vertrieb ausgelegt auf so projektbezogenes Geschäft. Hingegen unser gesamter Markt: Gewinnt am Montag, trägt an ein für ein Erstgespräch am Mittwoch, ist das Gespräch und der kauft was für – keine Ahnung – 50.000 €. So, jetzt hast du ein CRM, das auf monatelanges Austauschen, sich massieren, schön Kontakte halten ausgelegt ist. Und auf der anderen Seite hast du so ein zahlengetriebenes, wo du gerne jede einzelne Prozentzahl, einzelne Interaktion messen würdest, um vorne die ADS zu verbessern, den Output zu erhöhen und die ADS zu skalieren. So, das geht halt einfach nicht, das ist jetzt nicht dasselbe. Wir haben Umsatz gesagt, wir brauchen für unsere Art, wie Vertrieb läuft, sogenannt Set-Closer-Prinzip und so weiter. Was jetzt dahinter ist, ist ein anderes Thema, aber das – da müssen wir gleich mal rein dieses generische baulich – das will ich – das generische baulich Modell, das der Vertriebsprozess überhaupt gibt. Aber kurz um: Um das abzubilden, haben wir einen eigenen Flow erfasst, wie du als derjenige, der die die Calls machst, bewertest, was gerade passiert im Gespräch. Und das jetzt kannst du also jeden einzelnen Pfad, den so so Gespräch nehmen kann bei der Kaltakquise, sehr einfach messen mit ein paar Klicks in Umsatz. Und du kannst hast jetzt präzises Vertriebscontrolling, wo du halt auf dem Prozentpunkt genau siehst, wie deine Quoten heute sind, vielleicht zur Vorwoche, vielleicht zum Vormonat, und kannst einfach sehen: „Oh, ist mein einer Mitarbeiter nicht mehr so sauber sein Verkaufsskript am anwenden wie vorher.“ Und das kannst du mit HubSpot nicht realisieren, egal wie viel high-tech IT du da reingibst, es geht einfach nicht. Und da haben wir halt einfach jetzt ganz spezielle Use Cases für unsere Kunden. Jetzt sind wir da am Bauen, sehr nischig. Aber unsere Kunden sind – oder unser Markt, besser gesagt, der auf diese Art und Weise verkauft, macht in Deutschland – da reden wir bestimmt von 100.000 Unternehmen plus, die nach diesem Verkaufskonzept arbeiten, mindestens – nicht nur unsere Ken, sondern auch no – das weitergegeben wird passiv oder runter tröpfelt. Diese Ideen, die verbreiten sich ja im Lauf der Zeit. Und es gibt genügend Leute, die so arbeiten wollen und müssen und können teilweise. Und wenn du so arbeitest, hast du einfach höheren Gewinn. Fakt, das kann ich auch mittlerweile nachweisen, was diese Dienstleister angeht. Und jetzt wollen alle so arbeiten, dafür müssen Sie einfach Zahlen getrieben das auswerten können. Und das kann halt kein Tool. Wir haben alle angeguckt, die können das nicht. Wir haben was Neues gebaut, ist so komplett anders funktioniert. Und deswegen ist es halt eine Software, die hat kann halt diese Sache momentan sehr gut. Paar andere Sachen programmieren wir im Laufe der Zeit noch ein. Aber es gibt's auch schon mehrere hundert User drauf, die zahlen auch einen Jahresvertrag, auch vierstellig auf jeden Fall. Und auch das Ding wird jetzt wahrscheinlich innerhalb der nächsten vier Wochen dann auf den Millionen Euro im ersten Jahr jetzt wieder kommen. Das schon mal 1 Million pro Jahr drüber läuft, und nächstes Jahr wir auch wieder – wahrscheinlich wieder dann verdreifachen zum Vorjahr und so weiter, weil es – und das läuft auch nur großteils über Weiterempfehlung und Youtube Channel, ich dazu betreibe, wo ich einfach ein bisschen was dazu erzähle. Ja, nice – passiv. Und warum machen wir das? Weil unsere Kunden einfach geile Resultate brauchen, so das ist der Hauptantrieb für uns dazu. Und natürlich Software-Bewertung eines Tages, schönen Sonnenuntergang reiten mit einem schönen Exit, wäre auch schön.

Aber mir geht's erst darum, dass die Kunden einfach bessere Tools haben, weil dann die Ergebnisse von den besser werden. Weil jemand, der bei uns die Software jetzt benutzt, haben wir gemessen im Training, macht einfach mal 40% mehr Umsatz als vorher, weil seine Zahlen für sich sprechen. Das ist schön für mich. Kann mE nächste Beratung kaufen, verstehst du? Alles zusammen.

Ja, natürlich willst du Beratung verkaufen. Aber ich habe gerade, als du hier zur Tür reingekommen bist, da hatten wir noch nicht auf Rekord gedrückt, gesagt, dass ihr mit eurer Marke so omnipräsent in meinem Podcast seid und ihr das wahrscheinlich noch nicht mal realisiert.

Das kann sein. Da muss ich gerade mal aufklären. Ja, pass auf, selbst ich hatte hier so eine Hellseherin. Ja, es nach 90 Sekunden droppte der Name Andreas Baulich. Ich da, ich will über Hellsehen sprechen. Also mit Hellsehen habe ich auch nicht so viel zu tun. Also ich sehe zwar sehr viele Dinge voraus, aber ich bin kein Hellseher. So, aber ich hatte, wie das, das wirkt fast so, als wäre das geplaced von euch, aber es ist nicht geplaced.

Nein, was ich zu sagen muss, du hast ja angefangen, viele Experten einzuladen zu diversen Themen. Und wenn du halt Experte bist, hast du meistens ein Experten-Business und dann bist du meistens ein Kunde von uns. Und die Quote von Leuten, die meine Kunden sind, sind die bei dir im Podcast gelandet sind, sind glaube ich schon relativ hoch. Also jeder vierte, so seit ich hier war bei dir, ist glaube ich bei uns im Training gewesen. So.

Ja, plus aktiv, plus minus. Ja, keine Ahnung. Also, wenn ihr den Podcast mögt, dann mögt ihr eigentlich auch mich. Gute. Ja, müssen, müssen wir nicht reingehen. MSS nicht rein. Wo ich rein will, lieber Andreas, ist in das Thema. Es gibt so bestimmte Vokabeln, die immer wieder gedroppt werden und manche verstehe ich, manche verstehe ich noch nicht so. Die eine Vokabel ist das Thema Group Call, die irgendwie so in diesem generischen Modell ist. Die Vokabel ist Set Closer Prinzip. So, ich würde gerne jetzt hier mit dir so den Blueprint, wie baut man geiles Unternehmen aus Sicht von Baulich.

Also ein Group Call oder ein Live Call ist einfach, wenn du z.B. sagst, okay, Sekunde, wir gehen nicht in die Vokabel. Ach, ich date Vokabel. Nein, nein, nein. Ich will quasi, ich sag dir, was ich schon verstanden habe und dann versuchst du mich aufzuschlauen, was ich nicht verstanden habe. So, ihr macht insgesamt, sagt, pass auf, wenn du ein Dienstleister bist, machen wir, dass du viel Geld verdienst. Dann differenzieren wir zwischen Coaches, die irgendwelchen Menschen irgendwas beibringen und Agenturen im weitesten Sinne. Eine Agentur kann eine Werbeagentur sein, das kann aber auch eine, keine Ahnung, was ist noch eine Agenturleistung? Wedigner, wir haben externe CFOs, alles mögliche. Leute, die all mögliche Sachen. Also alles kann Agentur sein, wo irgendwelche Geschäftsätigkeit gelagert ist. Es gibt externe Social Media Agentur für dich. Leute, die machen für dich Dienstleister von außen. Manche Leute machen bei dir Security Checks, dass sie regelmäßig versuchen, deine Firma zu hacken auf Abo-Basis. Muss alles geben. Total, total spannender Bereich. Okay.

Aber es ist grundsätzlich, ist, ihr macht keine Produkte. Also kein E-Commerce. Also keine Produkte, die man anfassen kann. Keine, keine Sachen. Würde man, es gibt Leute, die haben physische, hoch, also hochpreisige, physische, erklärungsbedürftige Produkte, die auch so verkauft werden können nach dem Prinzip, was du gleich mir erklären wirst. Genau. Wenn, wenn ich Yacht kaufe, z.B. könnte Umsatz-IO z.B. auch irgendwie gut, ne, vernünftig sein. So.

Dann gibt es so diese, diese Coach-Welt. Die wir machen mal eine Coach-Case auf. Wenn ich irgendwas glaube zu können, was andere lernen sollten, dann gehe ich her und bin quasi Coach. Und das, der, der Blueprint davon ist, ich nehme mir als erstes ein Instagram Account und sage, hallo, ich bin der Benjamin, ich kann gut schwimmen. Ich bin jetzt Schwimmcoach und hier sind.

Da kommt dein Social Media Skript. Du, wieso schüttelst du mit dem Kopf? Also Schwimmcoach, aber keine Ahnung. Ich sage dir jetzt, wie du ein B erfolgreich abnehmen kannst. Per, ich bin jetzt Abnehmcoach. Shoutout an Ben, der auch Kunde bei euch ist, lustigerweise. Aber okay, ich bin jetzt Abnehmcoach. Das heißt, ich mache Instagram und TikTok Account und dann gibt's irgendwie die Regel, wie der Algorithmus gerade ist, jeden Tag ein Real oder jeden zweiten Tag oder zwei, wie auch immer. Dann kommt in irgendeiner Form eine, eine provokative These mit irgendeinem Value. Pass mal auf, hier, ich habe mir ein Schnitzelbrötchen gemacht. Das Schnitzelbrötchen Scheiße. Mach doch keine Ahnung. Das Brötchen weg. Bisschen Low-Up. Keine Ahnung. So, und morgen ist Low-Up wirklich gut. Low-Up ist schlecht. Keine Ahnung. Content. Ich produziere regelmäßig Content, der in meiner Zielgruppe irgendwie Relevanz hat. Right. Dann sag, vielleicht machst du noch Werbung dazu. Wenn der Content gut ist, beschleunigst du noch mit Werbung. So. Genau.

Aber ich brauche, ich fange mit Content an, organischem Content, gucke, wie der Markt drauf reagiert auf ein sehr, sehr kleines Publikum. Ich würde wahrscheinlich nicht sagen, ich bin Abnehmcoach, sondern ich bin Abnehmcoach für Leute, die über 1,90 m groß sind und ja, ist auch wieder wahrscheinlich schlechte Zielgruppen, aber für Leute, die beim Theater sind, auch schlecht, für alleinerziehende Mütter. So, dann hätte ich eine, ist auch nicht so einkommenswirksam sinnvoll. Manchmal. Also du suchst ja auf jeden Fall ein Publikum aus, was jetzt auf jeden Fall nicht pleite ist. Okay.

Dann gehen wir doch mal mit dir durch, was für eine Zielgruppe muss ich haben, damit mein Coaching funktioniert. Beispiel, der Abnehmcoach. Kannst sagen, hey, ich kümmere mich jetzt um selbstständige Unternehmer, die halt schon bisschen was zugenommen haben die letzten 5, 7 Jahre, weil sie am Arbeiten sind. Sie bereden sich ein, dass sie irgendwie errungen nicht umstellen können oder keine Zeit haben, Ziel fürs Abnehmen. Okay. Das heißt, weil so buy sind, ich kreiere eine Customer Persona bzw. ein Fall, Kundenavatar, nennt man das ganze. Kundenavatar. Sag Persona. Du sagst Avatar. Den es idealerweise mehr als einmal gibt. Also es muss ein paar davon geben. Der muss Geld haben. Und das dritte ist, das darf vermutlich nicht mit einem generischen Produkt einfach zu lösen sein, sondern mein spezielles ist ja ähnlich wie der Software-Gedanke. Mein spezielles Coaching für Selbstständige, die in der Selbstständigkeit Gewicht aufgebaut haben, ist irgendwie besser für die als normales. Es ist teilweise nicht einmal, dass das der Mechanismus das Besondere sein muss, weil Abnehmen ist ja total simpel. Aber es hat ja Gründe, warum ausgerechnet diese Person das nicht macht. Und der Mechanismus gerade im Coaching ist es eigentlich nur so 20, 30% was du machen sollst. Die Tatsache, dass du es nicht machst, ist das Problem. So, wie bringe ich Leute dazu, das zu machen oder ihre Mindset-Probleme zu finden, loszulegen oder dran zu bleiben? Das ist eigentlich das das Hauptgame.

Wofür Leute, die viel Geld haben, das bezahlen. Die Information ist nahzu trivial eigentlich. Natürlich ist auch wichtig, die richtigen Infos zu haben, Sachen richtig zu machen. Ja, auf die richtige Art und Weise zu verkaufen, erhöht natürlich die Effizienz massiv. Aber überhaupt mal Verkaufsgespräche zu führen und nicht voll Angst einfach nie anzurufen, irgendwo. Das ist das Problem. Also das Mindset-Problem zu überwinden, Sachen zu machen und dran zu bleiben. Und das ist das, worum es geht. Die Leute haben ja einen Information Overload und die brauchen teilweise einfach nur die Fehlinformationen wegsortiert und dann einfach nur noch die richtige mentale Ausrichtung, um zu handeln. Und das ist eigentlich für viele Leute Geld bezahlen, dass sie endlich das machen, was sie seit Jahren teilweise aufschieben und wüssten, dass sie es eigentlich tun müssen, aber aus irgendeinem Grund nicht tun. Und du kannst das lösen. Okay.

Also, ich habe Avatar, das hat ein Problem, das hat Geld. Das weiß auch vielleicht schon, wie die Lösung aussehen könnte. Macht und macht das nicht. Und ich, als Coach, biete mich jetzt quasi an als nicht Lösungs-Enabler, sondern als Anschieber. So, ich schiebe dich an, dass du das machst, was du weißt, al du tun solltest. Und ich gebe dir vielleicht noch ein paar Tipps dazu, wie es denn richtig geht. Right. Im weitesten Sinne können wir so zusammenfassen. Ja.

Fehlt irgendwas noch in? Es gibt sicherlich mehr Details als das, aber du kannst es so gerne generalisieren. Für generalisieren wäre, also, wenn er kein Geld hat, ist ein Problem. Wenn es das, wenn es den diesen Avatar nur einmal gibt, wenn es total spezielle Weise gibt, die Leute 10.000-fach. Ja, genau. Aber wenn ich Hochseefischer in der Karibik bin und durch das ist super schwierig und dann gibt es irgendwie eine Kompetenz, die ich selbst haben muss.

Ist es wichtig, dass ich das glaubhaft vermitteln kann? Das ist relevant, wenn du richtig in den Massenmarkt reingehen willst. Also um 100.000 € im Jahr zu machen, musst du jetzt nicht so die perfekte Außendarstellung haben. Mit Glaubhaftigkeit meinst du ja, dass du auch wirklich so rüberkommst, wie der perfekte. Neben dem Kundenavatar gibt's den Anbieteravatar, dass du einfach der Typ bist, der genau das repräsentiert. Dem das, dem kaufe ich das ab, verstehst du? Es gibt ja Leute, die können was, aber die sehen nicht so aus. Und du kannst auch, wenn du das kannst, aber nicht so aussiehst, kannst du auch 100k, 200k, ja, im Umsatz im Jahr machen. Aber wenn du so eine Mio, 2, 3 machen willst im Jahr, dann solltest du zumindest mal irgendwann dann dein Aussehen optimiert haben. Ich bin auch das beste Beispiel. Wenn ihr die alten Bilder von mir kennt und so weiter, dann Gott, der Raul war hier, der war hier, der hat gar nicht erzählt, dass der hier war. Ja, das ist skandalös. Irgendwo Podcast macht, ohne. Genau. Der hat mal eine Brille verpasst und mir eine richtige Frisur empfohlen und das hat dann dafür gesorgt, dass die Umsätze verdreifacht haben. Und ja, sowas gibt's auch, dass du halt dann auch das AD bei uns. Also es gibt ein Kundenavatar und ich habe nie gehört, dass es Teil kaufst du eher ab, dass ein spiritueller Guru ist, der Typ mit einer Kutte oder der Typ in dem Anzug? Ja, dein. Also, wenn du das spirituelle Erwachen verkaufen würdest, wäre dein aktuelles Aussehen wahrscheinlich Schür optimal dafür. Aber wenn du halt sagst, jo, du kannst als Bildungsbürger dir ein hohes Einkommen aufbauen und ich sehe aus wie BWL Justus sein Cousin, dann bin ich einfach dafür das ideale Vorbild. Darauf optimiert. Verstanden.

Zu Hause legst du deine Party-Klamotten an, lebst die Brille ab, machst so ein Z. Mittlerweile auch älter geworden, dann trägt man noch ein bisschen seriöser Look heutzutage. Aber wenn ich jetzt E-Commerce machen würde, z.B., dann würde ich auf jeden Fall Hoodie tragen, weil E-Commerce tragen alle Hoodie und Oversize-Klamotten, weil die einfach. Also, ich will dir nicht zu nah treten, aber du bist du noch einer der attraktiveren E-Commerce-Leute. Aber der normale E-Commerce-Leute, der der versteckt sich ja normalerweise hinter seinem Onlineshop. Kleiner Joke. Ich sage das öfter in meinen Videos.

Also, es gibt das Anbieter, aber das. Ich fange an mit meinem Kundenavatar, Kohle, Problem handelt, aber nicht so. Der sucht nach einer Lösung und er sucht jemand, der mich an die, der ihn an die Hand nimmt. Und dann kommt das Anbieter-Avatar dazu, nämlich wer soll mich denn an die Hand nehmen? Und wenn ich den die spirituelle Leistung verkaufe, idealerweise habe ich lange Haare und ab und zu hau ich mal auf so ein Gong. Versus du wärst jetzt nicht der spirituelle Guru, möglicherweise. Aber du müsstest dein Avatar quasi verändern. Okay.

Dann sind wir in einer Liga. Das Ziel ist, hast du gerade so gedroppt, 100k im Jahr. So als Coach? Ja, das ist ja das Minimum, was du als selbstständiger Dienstleister so brauchst, damit du gleichgestellt bist zu einem vernünftigen Angestellten Job, wo du so, sag mal, zweieinhalb, zweieinhalb netto raus hast im Monat. So.

Moment. Also, wenn du 10.000 Umsatz machst im Monat, man 1.000 verwerbekosten weggehen, die weitesten Sinne hast, lass mal so ein kleines Büro, dass dir holst, so ein paar technische Sachen weg, ein paar Dienstleister, die du hier und da mal buchst für Sachen, die du selber nicht beherrscht, weil du machst ja wahrscheinlich kein eigenes Webdesign und so weiter. Plus du müsstest theoretisch ja dich Renten versichern, du müsstest dich vernünftig krankenversichern, musst ja teilweise auch B, dann teurer teilweise, wenn du selbstständiger bist. Machst du eine ganz normale Altersvorsorge, wie du sie hättest als Angestellter, der gezwungen wird dazu, eine normale Altersvorsorge zu bilden. Dann solltest du 10.000 machen, damit du für ungefähr, für dich nach all diesen Kosten und nach all diesen Altersvorsorgemaßnahmen auf die zweieinhalb K bis 3k im Monat rauskommst. Wenn du nicht 2k bis 3k im Monat netto machst für dich, warum bist du selbstständig? Dann kannst du einfach ein Job haben. So.

Gib trotzdem selbstständig zu sein. Ja, aber mathematisch kannst du es einfach bleiben lassen. Macht gar keinen Sinn. Minimum los geht's. Ja. Okay. Das heißt, oh Mann, braucht die 100.000 € im Jahr oder 10.000 € einzunehmen als selbstständiger Dienstleister pro Monat. Das ist keine hohe Summe. Also jedes Mal in eurem Leben, ja, wenn ihr irgendjemanden gesehen habt, der sagt, mach 10.000 im Monat online, das ist das Minimum, was man machen sollte, bevor es Sinn macht. Es ist keine hohe Summe. Klar, Umsatz und Gewinn sind aber doch. Aber es ist einfach auch keine hohe Summe, weil wie gesagt, nach all den Relationen von Selbstständigkeit ist 10.000 € Umsatz im Monat, das ist bei Dienstleistungen schon die Basis. Je mehr du physisch Produkt, das Offline-Stores, eine Dönerbude, whatever, da brauchst du 20, 30k normalerweise im Monat, um vernünftig von irgendwas leben zu können. Das heißt, also diese Zahlen müsst du als normaler Angestellter einfach in Relation setzen. Wenn du diese Zahlen hörst, checkst du dir ja nicht, weil du keine Ahnung hast. Und das, wenn einer sagt, so, du machst 10k im Monat oder 100.000 Umsatz im Monat, ist halt nicht, es ist nicht unrealistisch viel, aber es hat auch einfach nicht so viel, wie es klingt. Okay, verstanden.

Das heißt, 100k ist so die Basis. Wag, pass auf, ich will Coach werden, ich will 100k Umsatz machen und dann bei zweieinhalb D netto zu landen, wenn ich das gut strukturiere. Ja, du legst ein bisschen was beiseite für die Selbstständigkeit, aber das darf, das zahlst du so aus im Monat, ne? W, wirklich schnell lebst. Verstanden.

Wie viel Geld kann man als, ich sag mal, mittelmäßig guter Coach, denn tatsächlich verdienen? Ich würde sogar sagen, äh, also die, die meisten, die halt machen, so 150 bis 250.000 im Jahr. Es hängt aber mehr mit deiner Fähigkeit ab, einfach Marketing und Verkaufen hinzubekommen. Wie ich eben schon gesagt habe, ein gutes Produkt ist halt nur ein gutes Produkt, muss auch gut vermarktet werden. Ne? Klar. Aber wenn du kein Produkt hast, dann hilft das beste Marketing kaum. Stimmt.

So, zumindest die Grundfähigkeiten, Gespräch zu führen und irgendwie Kompetenz. Ich weiß, du wirst halt nicht lange am Markt bestehen, wenn du halt keine Resultate ablieferst. Und das W ein guter Übergang, das hat der Closer Prinzip zu erklären. Eine Sekunde. Nicht, dann nicht zu. So.

Das heißt, 100k braucht man Minimum. 150 bis 250k machen, so sagst du. Die Masse der Coaches sind ja auch nur 15 oder 20k im Monat, dann teilweise. Also ja, aber 20k, je nachdem, wenn du halt drei Angestellte hast, ist dann sehr wenig. Wenn du kein Coaching, das ist Solo-Selbstständig, rede ich jetzt von. Also Online-Coaching-Markt. Keine Summe. Also 15 bis 20.000 €? Da wird sich keiner ein Kopf umdrehen zu dir und sagen, wow, das ist einfach normal bei uns. Verstehe ich. Bei euch landen aber natürlich auch die mal im dritten, vierten Training, die halt erfolgreicher sind als die, die sagen, pass auf, ich kann mir. Nein, also das ist Basistraining bei uns führt ja dazu, dass du 15 bis 20k machst im Monat. Pass auf, pass auf, pass auf. Ich anders. Pass auf.

Wir haben ja bei uns unser Apple-mäßigen Präsentation, die wir diese Keynote hochgeladen haben, da haben wir extra mal recherchiert, wie viel Leute, die bei Null gestartet sind, also wirklich noch nichts vorher gemacht haben, also sie waren unter 10.000 € weit drunter. Vergeben, ja, bei uns an die Kunden Awards, die zum ersten Mal ein Level erreichen. Wir haben eine W, der geht bei 10.000 im Monat los. Dann erster fünfstelliger Monatsumsatz, 10.000 € mehr. Vergeben, das auch nur dann, wenn A sich jemand meldet. Also die, die sich einfach nicht melden, kriegst du nicht mit, kriegen keine beantragt, weil der kostet uns halt Geld in der Herstellung. Wenn du den nicht beantragst, brauche ich den auch jetzt nicht auf Verdacht. So, dann wird es geprüft und dann wird auch geprüft, hat er schon mal 10k gemacht oder war er weit weg davon? Also wir reden wirklich von Leuten, am Anfang sind. Und da haben wir einfach eine vierstellige Zahl von schon vergeben. Das heißt, ich kenne 1000ende Leute, die von Null gestartet sind und diese 100.000 im Jahr Niveau erreicht haben. Deswegen ist das halt für mich nichts Besonderes. Coaching generell nicht. Ich versuche nur, dass das Coaching-Thema, man sieht viel, alle möglichen Leute coachen und es gibt ein paar, die sind ultra erfolgreich. Dann gibt's scheinbar viele, die damit so erfolgreich sind, dass sie davon leben können. Leben können. Also davon leben reden wir von 10.000, meiner Meinung nach, die im weitesten Sinne Coaching direkt machen, eins zu eins, irgendeine Art von Kurs verkaufen, irgendwas in diesen Online-Space. Agentur machen oder Dienstleister. Also dem Markt, wo wir sind, 10.000 Leute machen sechsstellige. Es gibt aber auch ein paar, die schaffen es nicht. Ja, klar, es gibt überall das Leute schaffen. Ja, so ist ja auch fein.

So, das heißt, diese, der Einkommensschwelle 100k Umsatz macht ungefähr ein normales Angestellten-Gehalt besser. Mehr 150 bis 250k als Solo-Selbstständiger. Das ist was, wo du sagst, das ist realistisch, wenn du ein gutes Produkt hast und richtig das tust, was wir dir sagen, was du tun sollst, sinngemäß.

Wo ist die Grenze für Solo-Selbstständige? Wie hoch kann man es pushen? Also der Solo-Selbstständige, unserer Empfehlung nach, der läuft so in so eine gegen so eine Wand irgendwann bei 20, 30.000 € im Monat, weil da machst du alles alleine. Da bist du sowohl Marketing machen, als auch Full-Filment am machen, also mit den Leuten am arbeiten, meistens ja in eins zu eins Formaten. Dann hast du Verkaufsgespräche, du führst, du vorqualifizierst am Telefon. Selbst dann wär es ja schon mal nicht schlecht, einen Assistenten zu haben. Wir empfehlen den meisten, wenn so 15.000 € netto Geldeingänge kommen jeden Monat. Wenn du netto sagst, meinst du ohne Mehrwertsteuer? Meinst du Mehrwertsteuer? Gibt dazu noch, ne? Also so ab 15. Ja, ich rede sowieso immer von Netto-Erträgen. Also ab 15.000 € jeden Monat regelmäßig dein Konto betreten. Und du normale Ausgaben hast, dann kannst du eigentlich schon hingehen, sagen, komm, ich stelle für 200.000 € brutto irgendjemanden als Assistenten ein, vielleicht einen Bürokauffrau, Bürokaufmann. Und die assistieren mich schon mal bei allem, was jetzt nicht sofort dieser Verkaufsprozess selber ist oder das Fulfillment. Die gehen zur Post für mich, die machen irgendwie das Büro, machen die fein, die gehen bei Amazon, die Pakete entgegennehmen, etc. Die machen all mögliche Sachen. Die rufen mal die Kunden für mich an, was zu klären, die schicken die E-Mails raus für mich. So, dass du schon mal zwei Stunden am Tag gewinnst, wo du mit so Maintenance-Aufgaben beschäftigt bist als Selbstständiger, damit du die Zeit nutzen kannst, um noch mehr Geld zu machen, um dann eben noch mehr Leute einstellen zu können im Laufe der Zeit. Das ist schon so die, die Grenze, wo ich sage, da sollte man anfangen, damit.

Okay, wir haben über Customer Persona gesprochen, dann kommen wir jetzt zu Pricing. So gefühlt, kosten alle Kurse von euren Kunden zwischen so drei bis 4.000 € im B2C-Bereich. Im B2C-Bereich. Das heißt, wenn ich das, ja, meistens das Coaching-Produkt wendet sich ja häufig, würde ich sagen, an Verbraucher. Und so, dann ist das. Also Abnehmen ist immer B2C, logischerweise. Ja, ja. Gut.

Aber so so grundsätzlich, das das Baulich-Modell. Du kannst Coach werden, dafür brauchst du einen Kundenavatar, dafür brauchst du ein Anbieteravatar. Das muss irgendwie zusammenpassen. Es muss ein Problem geben, die müssen Kohle haben und du musst denen irgendwie helfen. So, das kostet dann traditionell würde man hergehen, ich bin Coach, was nehme ich die Stunde? Nehme ich keine Ahnung, 50 € oder nehme ich 100 € oder 300 €, was auch immer. Das macht die aber nicht. Sondern es gibt halt eine Lamsum, die zahlt man und dann kriegt man ungefähr drei Monate Betreuung für 3.000. Du sagst halt, pass auf, es ist unrealistisch, dass du von irgendjemandem in einer Stunde sein ganzes Leben einfach veränderst. Einfach unrealistisch. Es mag das geben, dass ich hier sitze und wir reden über ein ganz tiefes Problem von dir und ich erwerbe in irgendeinem Halbsatz irgendwas, was bei dir so ein so ein Shift auslöst. Aber ich kann ja nicht wissen, in welcher von der Stunden das sein wird. So. Und selbst wenn es so wäre und ich habe, mach eine Session mit dir und die eine Session hat dein Problem sofort gelöst. Ich habe 100 € dafür bekommen, ist auch nicht so ganz geil für mich als Anbieter. Das heißt, also das besser zu machen, kannst du sagen, pass auf, wir arbeiten, ich arbeite immer mit allen Kunden mindestens drei Monate. Wenn wir dein Problem nach anderthalb gelöst haben, in irgendeinem Lebensbereich, top. Aber machen mindestens mal drei mit der Option drauf, dass Verlängerung gibt, zu vernünftigen Konditionen, ne, dass ich auch weiterhin für dich verfügbar bin. Aber mindestens drei. Und in drei kriegen es die meisten Leute mit mir hin, irgendein Ergebnis X zu erreichen. Meistens haben wir dann, wie gesagt, ein wöchentlichen eins zu eins Call. Ich bin auch bei WhatsApp für dich erreichbar. Irgendwann hast du halt so viele Kunden gehabt, dass du halt merkst, okay, wenn ich jetzt zum hundertsten Mal gefragt werde beim Abnehmen z.B., macht es für mich Sinn, jetzt halt Pommes zu essen, dann sagst du irgendwann so, weißt du was, hier ist das Video über Pommes, mach's nicht. G.

Dann fängt der Skalierung an. Du fängst halt, sobald du so 10, 15 eins zu eins. K. Stop, stop, stop. Es tut mir leid, dass ich stören muss, aber ich habe eine sehr wichtige Bitte an dich. Jede Stunde gucken 1000 Leute ungeskriptet im Monat. Das sind über 650.000 Stunden, die ungeskriptet geguckt werden. Und was soll ich sagen? 93% von euch sind keine Abonnenten dieses Kanals. Tut mir bitte einen riesigen Gefallen, klickt auf Abonnieren und zwar bitte jetzt. Ich gebe euch eine Sekunde. Abonnieren. Ganz, ganz herzlichen Dank. Und jetzt viel Spaß weiter mit dieser Folge.

Ungeskriptet. Noch nicht Skalierung, sondern Grund. Erstes Produkt. Da sind wir aber ja, ja, aber noch nicht in. Okay, ich fange an mit der eins zu eins Beratung, wo ich mit Menschen erst einmal eins zu eins, entweder berate ich sie, coache sie, trainiere sie, wie auch immer das nennen mag, oder ich mache halt eine Agentur-Dienstleistung. In beiden Modellen ist es so, dass man meistens so ein wöchentliches Show-Fix hat, man sich all gemeinsam die aktuellen Themen anguckt. Und wenn du halt Agentur bist, drumherum machst du noch drumherum, was für den Kunden halt, ne? Und das ist so relativ üblich. Aber wir bleiben jetzt mal beim Coaching. Da machst du meistens so ein wöchentlichen Call über 12 Wochen oder drei Monate. Und in dem Zeitraum wird dann gemeinsam mit dem Kunden, was er arbeitet. Zest and Nese machen, wo der steht. Als Fitness würd vielleicht mal so ein Bluttest irgendwo machen, dass irgendwo zum Labor schickst, dass mal die Werte dir, wenn du dafür ausgebildet bist, logischerweise. Es gibt ja Leute wie Nikita, der ist ein Biochemiker, der guckt das alles an, der sagt dir genau, was du den Hormon da nicht stimmt und wieder der Nährstoff umstellen sollst und so weiter. Manche andere, die machen das halt nicht. Aber wenn du halt die Bildung dazu hast, kannst du dann machen. Und dann arbeitest du halt zu Beginn mit Leuten, irgendein Programm, dann setzen das durch, dann die Ergebnisse. Du lässt die einfachste Form davon. Okay.

Also, ich baue ein Produkt, wo ich sage, in drei Monaten, du hast ein Problem, du willst abnehmen, beispielsweise, in drei Monaten, was willst du oder was kannst du erreichen? Ich gebe dir etwas, wo ich sage, in drei Monaten können wir gemeinsam dieses Ziel erreichen. Vielleicht auch in anderthalb, wenn das Ziel erreichbar ist in den drei Monaten. Deswegen machst du so Vorgespräch, halt fragst, okay, was ist denn dein Goal? Ja, okay, wenn einer sagt so, ich 100 Kilo, ich will jetzt 15 Kilo verlieren und so weiter, kannst du sagen, pass auf, drei Monate wird sportlich, da brauchen wir sechs für. Und bei sechs brauchen länger Betreuungszeitraum. Andere Situation, weißt du. Also verstanden. Aber das, das Grundprodukt ist eine dreimonatige Betreuung. Nicht zwingend, aber es mag bei dir so gekommen sein, weil du viele B2C-Leute eingeladen hast und man da normalerweise in drei Monaten so ein normales alltägliches Problem, was 08/15-Mensch mal haben kann, in einfach gelöst bekommt. Im Coaching-Bereich normalerweise. Ja, aber es sind nie zwei Wochen und es sind nie zwei Jahre. Es sind garantiert nicht zwei Wochen, weil du in zwei Wochen keine Ergebnisse liefern kannst in vielen wichtigen Lebensbereichen. Und das sind nie zwei Jahre, weil kein Mensch zwei Jahre warten will, bis er irgendein Ergebnis hat in seinem Leben. Das heißt, am Ende des Tages ist der, der Timeframe so drei bis sechs Monate, indem ich mein Coaching-Produkt genau strukturieren kann.

Also, dann ist der Preispunkt bei privaten Konsumenten meistens um die drei bis 4.000 €, was die bereit sind zu zahlen. Was sie erklären, warum? Ja, das ist total logisch. Wenn du 2.000 € ungefähr von den Leuten, die jetzt vernünftig Geld verdienen, sag mal, jemand verdient 200.000 € im Monat, also quasi Durchschnittsgehalt Deutschland. Wir reden jetzt nicht von niemanden, der Schichtarbeit irgendwo ist, vielleicht gerade Schichtarbeiter können auf den Level kommen, aber sie sind halt auch nicht geeignete Kunden Regel, weil die halt keinen stabilen Tagesablauf haben, ist nicht so sinnvoll, ne? Macht es schwierig mit den irgendwie Termine zu machen, wirklich zu helfen. Das leider sehr schade. Aber angenommen, jemand hat ein normales Angestellten-Gehalt, so der macht zweieinhalb im Monat. Diese Person legt 250 bis 300 € für Hobbys, Investment, wichtige Sachen, die sie sich ab und zu mal gönnen, zurück. Besonderen Urlaub vielleicht oder irgendwas, was sie mal kann, kaufen sich PS5, die neueste. Und dann legen Leute halt von von den 2.000 €, sagen mal gegen so 700, 800 € für die Miete weg oder vielleicht auch ein Tausender, je nachdem, wo man wohnt in der Großstadt. Dann gibt's irgendwas zu essen, dann gibt's Klamotten, dann gibt's Sachen, die werden zurückgelegt für Investitionen, Auto geht mal kaputt, Waschmaschine wird ausgetauscht, etc. Aber es gibt immer so 200, 250 €, bei dieser Summe, die jemand einfach in Hobbys beiseite legt. Und es kann einfach sein, dass jemand zwei Jahre lang einfach damit nichts gemacht hat und sagt, es gibt jetzt so ein großes Problem in meinem Leben, das ist mir so wichtig, das zu lösen. Doch nur solche Leute buchen Coaching, wenn wirklich ein Leidensdruck haben, der so groß ist, dass sagen, ich habe alles probiert, ich will es unbedingt lösen, es nervt mich so sehr, ich möchte jetzt keine Ahnung für 2.000 € unbedingt es endgültig schaffen abzunehmen, weil mich das so sehr in meinem Leben beschäftigt und mich auch von der Lebensqualität einschränkt. Weil das ist das Publikum, was kauft. Und dann haben die halt so eine Summe problemlos parat, weil sie letzten zwei Jahre oder das letzte Jahr das E für nicht irgendwas anderes ausgegeben haben. Andere Leute ballern das auf Malle weg und andere Leute kaufen einfach Coaching davon. So.

Die 2.000 sind wichtig, weil das eine Summe ist, wo du drei Monate auch dann wöchentlich vernünftig mit den Personen arbeiten kannst, weil es halt pro Sitzung in dem Fall eine vernünftiger Stundenlohn für dich ist mit der Marketingzeit drumrum und den ganzen Kosten, die du hast und so weiter. Kommst du als Anbieter klar. Der Kunde hat genug investiert, dass sagt, ich investiere so viel Geld, ich nehme es ernst, dieses Mal nehme ich es ernst. Allein das Geld gezahlt zu haben, sorgt für die Aktivierung, normalerweise durchzuziehen. Und es ist ein Preis, wo du auch noch von den Werbekosten hier bei Facebook und so weiter sehr gut mit zurechtkommst. Wir haben einen Abnehmcoach bei uns im Training, der macht 800.000 € im Monat mit einem 30 Mann und Frau Trainerstab. Und ich verkaufe nur für 200.000 € die ganze Zeit an Frauen. Und das skaliert halt zu dem Preis, weil du halt im Massenmarkt Z mit den Werbekosten bei Facebook, bei Instagram, bei TikTok und so weiter das damit abbilden kannst. Du musst ja ja immer noch davon ausgehen, dass du 10 %, 15 % vom Umsatz in Werbekosten landen. Und deswegen benötigst du auch dann diesen Preis, um überhaupt Werbung schalten zu können, um skalieren zu können. Das heißt, der einzige Weg für alle vernünftige Resultate zu liefern, dass jemand beide Sitz der Kompetenz ist, dass du es umsetzt, ist, dass du den Preispunkt zu machen. Der andere Weg, der noch klappt, ist, dass du günstig auf Masse einfach nur Kurse verkaufst, ohne Betreuung, ohne Support. Dabei kannst du von keine Werbung mehr schalten, weil die die Preise halt so hoch sind von den Fixkosten. Die CPMs bei Facebook sind vorgegeben bei Angebot und Nachfrage, weil Leute wie ich einfach noch mehr Geld ausgeben als der Fitness-Coach. Gegen die Preise da hoch. Das heißt, der Fitness-Coach kann nur wachsen zu dem Preispunkt. Und das ist der Grund dafür, dass dieser Preis im B2C-Markt bei nah zu allen Themen ähnlich ist. Die einzige größere Ausnahme, die es gibt, wo der Preis vielleicht ein bisschen höher ist, ist bei Aktien-Coachings, weil da die Leute einfach noch wesentlich mehr Geld einfach mitbringen. Wenn jemand wirklich Aktien privat handeln will, dann zahlt auch dann, wenn er 300.000 € Portfolio anlegen will und selber managen will, sagt der auch, komm, 6.000 € für jetzt irgendwie einen Berater, der mir die Basics beibringt, wie ich das selber in Eigenregie dann mache. Die würde ich sowieso verpielen, verzocken. Dann sagen die noch, ich nehme noch ein Berater dazu. Aber das sind die Gründe, warum im B2C-Bereich das entsprechend so gepreist ist.

Bei B2B sind die Preise deutlich höher, weil die Kunden, die Anzahl ist kleiner, aber wesentlich kaufkräftiger und es geht um wesentlich mehr Geld. Aber selbst da sind die, die die die Preise dann so gepreist, immer, dass das Segment, für das das gedacht ist, sich das gerade so leisten kann oder vernünftig leisten kann zu dem Zeitpunkt. Wenn J Z keine Kunden gewinnt, dann macht der, wenn jemand keine Kunden gewinnt, der hat keine Ahnung von Neukundengewinnung, dann macht euch Empfehlungen und durch Wissens-Events und aus dem Freundeskreis, Bekanntenkreis ab und zu Aufträge. Der macht also Dienstleister eine 15k vielleicht maximal im Monat. Der kann nicht mehr zahlen als 5.000 € für Neukunden-Training. Das geht nicht. Wo soll das denn das Geld herkommen? Deswegen sind die Sachen immer exakt so perfekt gepreist, dass für alle was als Win-Win-Situation dabei entsteht. Und deswegen orientieren sich die Preise dann irgendwann im Lauf der Zeit in diesem Rahmen. Und das sind nicht Sachen, die es irgendwie vorgegeben werden. So, die haben sich einfach rauskristallisiert als.

Die absolut perfekten marktbalancierten Preise perfekt nach VWL. Warum würdest du jemandem, der sagt: „Ja, ich bin halt Coach und ich habe ein gutes Produkt und ich denke, ein Stundenlohn für mich von 100 € beispielsweise sind angemessen“, sagen: „Macht das nicht, sondern nimm 3000 €“? Der Punkt ist: Angenommen, wir haben jetzt eine Beratungssession. Du hast jetzt meine erste Session bei mir gebucht, für in meinem Fall 5000 € die Stunde, weil das wäre dann, wenn ich se machen würde mit dir. Der Preis ist aber cringe, weil jetzt sitze ich da, jetzt denke ich eigentlich die ganze Zeit, während ich beraten soll, darüber nach, wie verkaufe ich die nächste Session? Weil ich bin Selbständiger, ich muss die nächste Session verkaufen. Ich kann dir jetzt helfen, aber ich weiß selber, in einer Session wird das jetzt nix werden, weil ich mehr Zeit dafür benötige. Du und ich, wir brauchen beide mehr Zeit, um dir Sachen zu vermitteln etc. Es bringt nichts, diese eine Session zu machen, weil nicht gleichzeitig als der Selbständige den Druck habt, die nächste Session verkaufen zu müssen in dieser Session. Das sorgt für den cringesten Moment, den dir vorstellen kannst, wenn du einfach nur helfen willst. Das kannst du. Du kannst, wenn – guck mal, wenn, wenn du Therapeut bist und du kriegst von der Krankenkasse Sachen bezahlt und der Kunde kommt sowieso zurück, weil der Kunde muss auch nichts selber bezahlen, das spürt nicht, weil seine Versicherung zahlt, das – dann sitzen alle beide da, sind tiefenentspannt. Aber wenn du der Solo-Selbstständige bist, der sich selber verkaufen muss, Session für Session für Session für Session für Session, sitzt du immer diesem komischen Gefühl im Hinterkopf dann da und kannst 0,0 in der Sekunde eigentlich alles reingeben in diese Beratung selber. Deswegen musst du ein Package verkaufen und eine Laufzeit verkaufen, damit du dann in der Session nicht da sitzt und dir Gedanken machst: „Wie verkaufe ich wieder was?“ Sondern du kannst dich, darf konzentrieren zu helfen. Das ist vollkommen logisch. Ja, verstehe ich. Das ist aber das Argument für den Solo-Selben, also für den Anbieter, und das kann ja nicht die Erklärung für den Kunden sein. Doch, auch für den Kunden ist das eine Erklärung. Guck mal, du bist doch einfach ehrlich. Ich weiß, wir werden wahrscheinlich drei Monate brauchen. Wenn wir in anderthalb fertig sind, ist gut. Vielleicht ist nach zwei auch Schluss, aber bis zu drei werden es werden. Du weißt, was dich maximal wahrscheinlich kosten wird. Ich habe meine Sicherheit, dass wir mindestens so und so viel Geld kriege. Ich weiß, die Session brauchen. Ich habe auch Kunden, die kommen. Ich habe Kunden, die haben bei uns – können die Gespräche mit mir abrufen im Laufe der Betreuung. Die rufen nicht ab, weil die nicht benötigen. Ist halt so, aber ist okay für mich. Ich habe weniger Arbeit. Die benötigen Sie nicht. Alles ist gut. Die wissen: Ich wollte Ergebnis x haben, ich habe dafür Summe x bezahlt. Das war mein, das war der Trade-off an der Stelle, ob ich es jetzt nutze oder nicht, Fitnessstudio hingehst oder nicht. Aber der Punkt ist der: Es ist doch für den Kunden sogar ehrlicher zu sagen: „Ich kann nicht in einer Session alles liefern. Das aber in drei Monaten kriegen wir es wahrscheinlich hin mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit. Wenn du genauso bist wie alle anderen Kunden, die ich bisher hatte, und ich habe das im Vorfeld sehr gut aussortiert, dass du auch da reinpasst, dann können wir es in drei Monaten hinbekommen, in 12 Terminen z.B. Das werden wir mit einer sehr hohen Wahrscheinlichkeit hinkriegen. Wenn es länger dauert, dann bist du halt der eine, wo ich vielleicht noch zwei, drei einfach mehr mache auf meine eigenen Kosten, weil bei anderen habe ich weniger gebraucht. Das subventioniert sich auch ein bisschen quer, aber das ist fair und für den Kunden auch viel realistischer.“ Der Kunde denkt sich ja auch so: „Wenn ich eine Session buche, ist es das dann für mich?“ So der sehr, sehr stark reinspricht ist: Du verkaufst dem Kunden nicht eine Stunde oder 100 Stunden, sondern verkaufst das Ergebnis. Du verkaufst ein Ergebnis. Das heißt, um auf das Metamodell wieder zurückzukommen: Ich habe eine Kundenpersona, Kundenavatar. Ich habe ein Anbieteravatar. Kunde hat ein Problem. Kunde hat Geld. Und Kunde will eine Lösung. Und ich helfe dem, das anzuschieben. Sag ich: „Okay, ich bau ein Produkt um dir bei dieser Lösung zu – nicht bei der Lösung zu helfen, sondern dich auf das Level, wo du hin willst, zu bringen. Was können wir in drei Monaten erreichen? Der Weg dahin ist: Wir telefonieren einmal die Woche eine Stunde miteinander, und wenn du eine Frage hast, schreibst du mir eine WhatsApp. Dafür zahlst du ungefähr 3000 €, minus plus 1000 €.“ So das ist der, das ist der Frame. So, Stufe 1. Genau, das Stufe – wir gehen jetzt die Stufen durch. So, und dann ist die Frage: Wie kriege ich – also der erste: Wie kriege ich den Kunden? Der erste Fall ist: Ich habe bald mein, mein Content, den ich baue, und ich baue valuable Content, der irgendwie auf den Plattformen funktioniert für meinen Kundenavatar. So ich spiele mein Anbieteravatar. Und jetzt sage ich: Was ist der, der Call to Action unter diesem Outreach? Sei jetzt ein organischer Post oder sei Werbung. Ist Erstgespräch oder was wird gemacht? Du sagst halt einfach: „Ja, ich würde nicht gerne kostenlos beraten. Also du investierst halt eine Stunde in der Zeit, um zu schauen, ob du jemandem helfen kannst.“ Und das halt so ein erstes – das ist halt schon wie so eine volle Beratungssession. Du sagst einfach: „Okay, wo stehst du? Wo willst du hin? Was sind momentan deine, deine Roadblocks auf dem Weg dahin? Was hält davon ab, momentan das zu erreichen? Dann machst du einen Plan: Pass auf, was wir machen könnten.“ Als Fitness-Erstellerin Beispiel: Auf dem Gespräch jetzt fest – du weißt eigentlich, wie es geht, aber du kannst dir selber nicht vertrauen, dass du es durchziehst. Du willst eigentlich Art Drill Sergeant haben, der die ganze Zeit wegt – was ich anbieten kann. Wir folgendes machen: Schritt eins, wir machen deine Ernährungsplan, wir stellen den um. Ich rufe dich jeden Morgen um 8:15 Uhr an, frag ob du wach bist und im Gym stehst. Ich kontrolliere dich nach, ich checke deine Werte, ich checke deine Ergebnisse, ich gebe dir Feedback zu Übungen etc. Schritt 1, 2, 3, 4, 5. Das machen wir drei Monate lang und am Ende hast du hoffentlich 7 kg abgenommen. Okay, hast du Lust, das zu machen? Verstanden, verstanden. Wunderbar, die Investition liegt bei nur 3000 €. Ein Schlag, so können die drei Monate strecken. Das ist kein Problem, ist machbar. Und dann geht's. Dann sagen die: „Ja, mache ich.“ Und Attacke. Das heißt, ich schicke eine Marketingbotschaft. Die kann eine Marketingbotschaft sein, irgendwie valuable, not valuable. Aber ich, was ich möchte, ist, dass ich meinen Kundenavatar – also nicht meinen Kundenavatar, sondern eine Person, die meinem Kundenavatar entspricht, korrekt – bei mir meldet und ein kostenloses Erstgespräch genau, wo du halt dann guckst: Wo steht sie? Wo willst du hin? etc. Und dann machst du am Ende gegebenenfalls, wenn das Sinn macht, ne? Also wenn du jemanden hast, du merkst, es macht absolut gar keinen Sinn, dann kann ich gar nicht helfen, machst kein Angebot, macht kein Sinn. So, aber in dem – das Kundengespräch dient für mich dazu, den Kunden zu qualifizieren: Entspricht meinem Kundenavatar? Hat der Geld? Ja, und was will der so? Wenn der in Wirklichkeit keine Ahnung – der wollte das Abnehmcoaching buchen, aber ist gerade frisch geschieden und will die ganze Zeit über seine, seine Scheidung sprechen. So, dann dann wäre würde ich entweder sagen: „Okay, ich nehme den Kunden an“ oder „Ich nehme den Kunden nicht an“. Aber es geht hier gar nicht um Abnehmen, sondern es geht hier eigentlich darum, dass ich den zuhöre. So in einem Verkaufsgespräch oder Erstberatungsgespräch versuche ich das rauszufinden: Hat der Kohle? Was will der? Und ein für ihn wertvolles Ziel zu finden, was in drei Monaten ungefähr plus minus erreichbar ist, und einen Weg zu diesem Ziel. Ja, du wirst nicht halt willkürlich jemanden aufnehmen, sondern wirst halt sagen: „Ich mach halt nur Abnehmen.“ So ne? Also ja, ja. Aber der spricht über Abnehmen. „Ich bin jetzt geschieden, ich bin geschieden, aber ich muss unbedingt abnehmen.“ So, und ich merke das auch, weil die Frauen, die ich jetzt kann – sein, dass sein Grund, warum er abnehmen will, das Thema ist, dass er jetzt geschieden ist und er denkt, der muss wieder auf den, auf den Markt zurück quasi. So genau. Und das heißt, das ist mein erst Gespräch. Dann gibt's ja dieses ganze eBook: „Lade dir jetzt ein kostenloses eBook runter.“ Das ist aber nicht für dieses – das sind Leadmagneten. Das sind dann noch mal so Vorstufen. Muss also vorstellen: Nicht jeder ist sofort so heiß auf das Thema wie der Typ, der gerade geschieden ist und gerade gemerkt hat, dass er 15 kg zu viel auf den Rippen hat und vielleicht jetzt bei Tinder nicht besteht. Mh, deswegen und der ist halt sofort super stark motiviert. Dann gibt's halt Leute, die sind halt so semi-motiviert. Und da gibt's halt Content, der Leute aufwärmt, einfach der den klar macht, warum sie eventuell doch handeln sollten, warum die Probleme, die sie eventuell haben, größer sind als Sie denken. Weil es gibt Leute, die checken nicht die Implikation davon, wenn sie z.B. nicht in den 30ern jetzt noch hinkriegen, vernünftig abzunehmen, hat das ja hormonelle Implikation für die 40er, 50er Jahre, wo du einfach dann eventuell auch so groß bleibst. So, also da gibt's ganz viele Gründe, wie du mit Marketing und Content Leute heiß auf Themen machen kannst. Aber das würde ich als Starter in die Selbstständigkeit: Ich würde kein Produkt machen, und wo mein Avatar noch gar nicht richtig weiß, dass ein Problem hat, wo ich noch – zwischen – genau, du fängst an mit den sogenannten Low Hanging Fruits, also die Früchte am Baum, die ganz unten hängen, wo du einfach so greifen kannst. Und dann würdest du eine Leiter später erst nehmen und weiter nach oben suchen. Ja, okay. Das heißt, diese ganze Leadmagneten-eBook muss ja auch gemacht werden. Diese Komplexität – die lassen so weg, weil es ist halt – also brauchst halt so eine Komplexität mit Leadmagneten und irgendwelchen krassen E-Mail-Marketing-Funnels und so weiter brauchst du halt alles nicht, um 100.000, 250.000 zu machen im Jahr. Okay, das heißt bis zu 250k an Umsatz. Das entspricht ja dann im Nettoeinkommen irgendwann, wenn man so Selbständiger – wahrscheinlich von knapp unter, ja unter Zeh – nicht, wahrscheinlich so 8, 9 wären möglich oder sieben. Vielleicht du verlierst mich gerade bei den Zahlen. Moment, wo wir – wenn du 250k Umsatz machst als so, so Selbständiger, minus Kosten, bist du so – haben so ihre fünf, 6k netto kriegen die locker, easy raus. Ja, ja. Also Einstieg wär zweieinhalb, zwei, zweieinhalb netto. Man kann das hochskalieren auf quasi 5, 6 vielleicht. Viele, die haben dann so diese, diese, diese 5000, 6000 netto raus im Monat als Solo-Selbständig oder mehr, legen ein bisschen Geld beiseite, das halt in der Firma mental noch drin ist. Auch wenn sie Einzelunternehmer sind, zahlen sich halt 5, 6k raus im Monat, haben dann ein sehr, sehr hohes Einkommen in Deutschland und sagen: „Ich will nicht mehr als das, mir reicht das. Ich habe meine Eins-zu-eins-Session, ich hab 'n coolen, erfüllenden Job, ich will jetzt nicht skalieren und mir reicht das.“ Und das ist gut. Das ist sogar ein sehr großer Teil bei uns: Leute, die wollen einfach nur eine coole Selbständigkeit haben mit coolen Kunden und coolen Lifestyle. Weil die können – zu dem Zeitpunkt können die auch dann noch das von Thailand aus machen, die können das aus den USA rausmachen, die können das von Dubai aus machen, das ist kein Thema. Können es auch von Spanien machen, von Zypern, kein Problem. Aber sobald du dann skalieren willst, fängst du an, Team aufzubauen, richtiges, und dann brauchst halt ein Büro, brauchst – wir sind noch nicht, wir sind noch nicht. Also in dem Tempo weitermachen, dauert das hier 6 Stunden. Ja, aber das ist das – der Schwierigste sozusagen aus meiner Sicht das, das grundsätzlich zu verstehen: Wie ist das Modell? Und das dann aufzubauen ist glaube ich wesentlich einfacher. Das heißt, ich habe dieses 3000-Produkt mit dem Avatar, mit den Avatars. So, dann führe ich ein Erstgespräch, in dem versuche ich den, den Kunden zu qualifizieren, dieses Transformationsziel zu formulieren, und dann sage ich: „Willst du kaufen oder willst du nicht kaufen?“ Genau wie halt jeder normale Verkaufsgespräch idealerweise abläuft. Also so, so sollte jeder verkaufen eigentlich. Gehe ich im Preis runter oder gehe ich nicht im Preis runter? Wenn der Kunde sagt: „Ich kann aber nur – keine Ahnung – anderthalb zahlen“ – nee, das ist bei uns mental nicht erlaubt. Okay, du legst niemals deinen Standard runter. Also der Standard wird einfach verteidigt, und du machst einfach dein Marketing besser. Weil das nach unten, dieser Niveau-Limbo, der endet ja nie. Also da kannst du immer wieder sagen: „Jeder, der irgendwie nee sagt zu irgendwas, dann passt du dich sofort an.“ Nee, was du machst, ist: Du verteidigst deinen Standard und du suchst einfach nach besseren Kunden, mach den Marketing besser. Okay, das heißt, das halte ich mit dem Pricing und mit den ungefähr eine Stunde die Woche Commitment auf den Kunden, vielleicht zwei, wenn ich viel WhatsApp schreibe. Kann ich wie viel Kunden betreuen? So, das merkst du: Du hast dann in der Woche wahrscheinlich zwei volle Tage, wo du halt dann Eins-zu-ein-Sessions machst, drei, wo du dein Marketing drumherum und so machst, und dann hast du am Wochenende noch frei. Dann wirst du ja mit Wahrscheinlichkeit so 10 bis 12 Kunden maximal haben. Und dann machst du halt – wie gesagt, wenn du dann immer 2,2 K pro Kunde kriegst, du halt dann pro Monat auch eben deine 20 bis 30k. Und dann merkst du: Jetzt ist halt Sense, brauchst Assistenten für – jetzt muss irgendwas anderes skalierbares haben. Und dann kommt jetzt Stopp – vorher kommt Setter-Closer. Das kommt aber noch nicht so. Setter-Closer ist eine Denkweise, zuerst bevor es ein Team ist. Also Setter heißt einfach nur: Du alle, die die Erstgespräch bei dir buchen wollen, die checkst du ganz kurz ab: Passt es überhaupt? Ja, also wie gesagt: „Warum bist du hier? Kann ich dir fachlich helfen?“ Wenn jemand sagt so: „Keine Ahnung, ja ich bin irgendwie in – ich will irgendwie noch das noch zusätzlich machen, weil ich bin schon in therapeutischer Behandlung“ – sagst du: „Nein, stopp, halt! Wenn du in therapeutischer Behandlung bist, hast du bei mir nichts zu suchen. Dann bitte bleib da drin, ich bin nur Coach. Also wenn du irgendwie da sowas machst, möchte ich dir gar nicht arbeiten, dann wirst du jetzt wieder raus an der Stelle.“ Oder wenn jemand sich nur so ein bisschen informieren will, aber gar keine echte Absicht hat, dann sagst du auch: „Pass auf, meine Zeit ist mir da zu schade, dann macht das für uns beide keinen Sinn.“ Also du, du beschützt halt deine eigene Zeit davor, sinnlose Gespräche zu führen. Das ist einfach nur Vorqualifikation, Setter. Das heißt Setter war quasi die Qualifikation. So, 'n bisschen Begriff, der ist so aus den USA gekommen, die Denkweise. Wir haben das halt hier so mit eingeführt und das bekannt gemacht. Deswegen attributieren das Leute halt viel mit uns – logischerweise, es gibt es schon vorher, wir haben das halt hier richtig hart verbreitet und noch mal für unsere deutsche Denkweise und deutsche Vorgehensweise mal so bisschen perfektioniert. Das heißt, wir das Setter nennen heißt mehr oder weniger das Ausselektieren von Dingen, die nicht passen. Ja, beides. Viele denken, es geht nur darum, Leute auszusortieren. Das ist der eine Aspekt. Der andere Aspekt: Wenn du die richtigen Fragen beim Vorqualifizieren stellst, entsteht ein unfassbarer Bedarf, dass du einfach merkst – so, du kommst dahin, denkst so: „Ich will mal so ein bisschen“ – und der stellt dir richtig gute Fragen, die dich zum Nachdenken bringst. „Wenn ich jetzt hier reingebe, gebe ich eine der, der wertvollsten Sachen Preis, die es überhaupt gibt? Nein, das ist eine Reihenfolge von Fragen. Weil du kannst Fragen so stellen, dass du am Ende des Tages merkst: A, das Thema ist mir doch wichtiger als gedacht habe, und B, ich habe eigentlich gar keine Ahnung, wie ich löse. Und jetzt würde ich mir das Gespräch gerne angucken.“ Und du hörst damit z.B., dass die Zahl der Leute, die zum Termin auftauchen, massiv – die sind sehr gehyped auf dem Termin, die haben da richtig Lust drauf und so weiter. Gibt's da sehr viele nuancierte Details. Und das ist unter anderem, was wir machen: Wir bringen Leuten bei, wie halt für ihren Markt dann einfach die perfekten Fragen stellen, die maximal den Bedarf der Zielgruppe steigern. Wir waren ja gerade im Erstgespräch – das war die Vorstufe davon. Das heißt, das Setting wäre zwei, zwei Termine: Du machst einen Termin, wo du kurz – also jemand will ein Gespräch haben, du rufst kurz an, macht das Gespräch Sinn? Okay, macht für uns beide Sinn? Dann gibt's das Gespräch. Setting ist dieses: Kurz abchecken, macht das für uns beide Sinn? Mach das, das heißt 10 Minuten: „Macht das für uns beide Sinn?“ Und dann machst du irgendwas, um den irgendwie anzufeuern und sagen: „Okay, wie wichtig ist das?“ Nicht angefeuert – es ist einfach nur: Wenn du ganz ehrliche Fragen stellst in der richtigen Reihenfolge, hat null mit Hype zu tun. Ja, viele denken, dass es so voll Wolf of Wall Street-mäßig alles abläuft. Das ist so ultra boring bei uns. Du musst mal wirklich – kannst gerne mal bei uns mal vorbeischauen, das Office abchecken. Du wirst einfach so enttäuscht sein von dem, was du im Kopf hast, wie es in der Realität ist, es ist wirklich boring. Er hat – ich tatsächlich richtig Bock, serkan, komm vorbei. Aber es ist wirklich: Wenn du die, wenn du einfach nur in ganz gechillten Modus eine Handvoll von Fragen stellst pro Thema, pro Markt, so dann kannst du richtig sagen: „Oh shit!“ Ein Beispiel: Mal ein Beispiel: „Warum willst du nicht abnehmen?“ – „Ja, meine Frau hat sich von mir getrennt.“ – „Okay, warum ist das jetzt so, jetzt ein Thema für dich, dass du jetzt das Thema angehst?“ – „Ja, weil ich irgendwie schon dreimal bei Tinder abgelehnt wurde oder die Frauen sind nicht zum Date gekommen oder eine hat mich aus der Distanz gesehen, gesagt: 'Du siehst ganz anders aus als auf den Fotos.' Und deswegen ist jetzt hier okay.“ So, und ich gerade nur, weil ich gerade – ich hab nur, ich hab nur diese zwei Fragen gestellt, und du hast dich selber gerade die Situation mental, nein, versetzt, wie es war, als du im Kaffee gesessen hast beim Starbucks und und sie kam nicht und hast ihr hinterhergeschrieben so per SMS: „Sorry, du siehst anders aus auf Fotos, das wird nichts“ – ist nicht mal aufgetaucht – reale Situation für sehr viele Männer. Na ja, und wenn der das in der Situation am Telefon dann sagt, dann macht selber noch mal bewusst: „Warum bin ich eigentlich hier?“ Und dann ist das ein anderer Bedarf. Und es gibt so mehr Fragen dieser Art, ne. Aber das führt mir zu weit. Okay, aber das könnte ich theoretisch in einem Termin machen. Ja, du musst überlegen: Am Anfang ist es kein Problem. Am Anfang hast du dann drei Termine die Woche und gewinnst die ersten Kunden. Später, wenn du bekannt bist, hast du 20, 50, 100 Anfragen teilweise pro Tag. Und dann musst du die Termine von den Leuten wirklich fachlich beraten können, und diese, diese Beratungs- und Verkaufs-Calls führen, die musst du einfach beschützen. Also hast du den Setter und dann hast du den Closer. Wobei, wie gesagt, nur abschließen – ist halt das, sind englische Begriffe aus dem US-Markt, wo das halt aus dem Finanzbereich eher kommt, so whatever. Aber du hast halt dann diese Zweiteilung: Also wirkliche Berater, die halt voll die Kompetenz haben, die wir krass beraten können, und halt Leute, die halt einfach vorqualifizieren am Telefon, die halt sagen: „Hey, pass auf, wir sorgen dafür, dass es halt nur Termine gibt, die sowohl für dich Sinn machen als auch für uns Sinn machen.“ Und Feierabend. Weil du immer weniger gute Berater haben wirst, als du irgendwie potenzielle Kunden oder Interessenten online gewinnen kannst, die mit euch reden wollen. Deswegen – oder mit dir reden wollen. Okay, dann bin ich – dann habe ich das Ding verkauft. Also ich habe das erste Gespräch gemacht, und da kommt das Setter-Closer-Prinzip so ein bisschen vielleicht rein, wenn ich zwei Gespräche mache. Aber wenn ich solo selbständig bin, man kann auch an einem Gespräch das machen, aber ich empfehle es nicht. Du empfiehlst das nicht? Weil schau mal: Wenn jetzt ich habe jetzt eine Stunde meiner Zeit geblockt, 90 Minuten meinem Slot. Jetzt kommst du rein und ich merke, ich kann, darf dir nicht helfen, teilweise. Jetzt habe ich 90 Minuten geblockt, wo ich jemand anderem hätte geben können. Hätte ich vorher 5 Minuten mit dir telefoniert, hätten wir uns beide diesen Slot erspart. Es ist so da und bist voll enttäuscht, weil ich sage: „Ich kann dir nicht helfen“ – du bist noch enttäuschter als vorher. Das heißt aber – für den, für meine mentale Marketing des Solo-Selbständigen wäre nicht das 60-Minuten-Erstgespräch das erste Ding, sondern ein 10-Minuten: Du bewirbst dich auf dieses Erstgespräch, du willst das haben, aber vor davor rufst du einfach noch mal an, sagst: „Pass auf, bevor wir das machen, macht das Sinn für uns beide? Auch, dass –“ Das heißt, ich lasse den 60-Minuten-Termin buchen – du buchst den – aber checkst du mal ob? Und dann rufe ich an, ich habe gesehen, du hast gerade einen Termin gebucht bei mir für nächste Woche Mittwoch um 16 Uhr, ich wollte nur mal hören: „Was geht's bei dir? Warum willst du das machen?“ – „Na ja, cool, ich freue mich.“ Lie – genau, dann kriegst du raus, dass du teilweise noch mal die Hälfte aller Termine streichen kannst oder so oder zwei Drittel schon mal. Das ist Problem, warum Leute schlecht im Verkaufen sind: Leute haben ein schlechtes Gefühl beim Verkaufen, weil sie in 80 bis 90% aller Verkaufssituation einfach Ablehnung bekommen, weil aber Gespräche stattfinden mit Leuten, wo es nie ein Termin hätte geben dürfen, weil nicht so weit sind, weil sie nicht alleine entscheiden können, weil sie das Geld dafür nicht haben etc. Es gibt also die – die Masse der Gespräche hätte nie stattfinden dürfen. Was wir einfach machen bei uns: Wir haben gesagt, mach nur Gespräche, die Sinn machen. Und auf einmal, wenn du Gespräche machst, die Sinn machen, schließt du allein dadurch schon plötzlich 50% ab. Wenn jetzt noch Verkaufen lernst und hast dazu, hast du 70 bis 80% aus allen Gesprächen, die stattfinden, wo du wirklich echte Beratungstermine, Verkaufstermine hast, du closed einfach 80% von denen. Dann hast du einfach an einem Tag – sagt: „Ich habe drei Beratungsgespräche, dann gehst du morgens rein und Verkauf nicht so scheiße, gleich kriege ich voll auf die Fresse und ich bin die ganze Zeit Panikmodus, Panikattacken. Sondern du weißt: Heute gewinne ich zwei Kunden, statistisch betrachtet vielleicht sogar drei, und dein Tag ist ultra geil.“ Und das ist der Unterschied im Vergleich zu dem, wie halt normaler Vertrieb aussieht, versus Setter-Closer-Prinzip. Okay, jetzt tue ich das so, so ein paar Monate und ich habe die ersten Kunden. Ich verstehe so ein bisschen, was die eigentlich wollen. Ich verstehe: Die ersten fünf Kunden hätte ich gar nicht annehmen dürfen, weil die waren echt Scheiße. So, dann dann kristallisiert sich ein klares Customer Avatar, Kundenavatar raus. Es wird auch besser. Du merkst: „Oh, ey, ich habe jetzt noch mal – ich habe jetzt Kunden, ich hatte schon so 80%ige Klarheit. Jetzt merke ich sogar noch: Okay, von den Kunden von dem Avatar, den ich hatte, will eigentlich das Segment noch ein bisschen mehr. Dann spezialisierst du dich doch in der Ansprache noch mehr darauf, weil es enger wird. Das Segment kannst du viel besser helfen als vorher. Und wenn du nur noch Kunden hast, die sehr ähnlich beschaffen sind, merkst du: „Mann, ich mache immer dieselben drei oder fünf Schritte mit denen.“ Dann fängst du an, die drei oder fünf Schritte in Videos zu packen, vielleicht einen Live-Call einzuführen, wo du mit dem mal in der Gruppe darüber sprichst, ne? Den Eins-zu-ein-Sessionchen – dann gibt's dann so einen fliegenden Wechsel zwischen Leuten, die haben Eins-zu-ein gebucht, bekommen eine Plattform dazu und einen extra Gruppen-Call dazu, mit dem sie gar nicht gerechnet haben. Und irgendwann kommen Leute – das ist der Effekt gewesen, der bei mir damals so war: Die Leute wollten gar keine Eins-zu-ein-Sessions mehr, weil die es cooler gefunden haben, in der Gruppe Probleme zu reden, weil hatten gleichen Probleme, waren nicht mehr alleine. Was wir rausgefunden haben: Wenn du Eins-zu-ein-Gespräche führst, dann denkt jeder so: „Ja, meine Probleme sind so unfassbar special, so – die ganze Generation denkt, alle sind ultra special, nur sie haben diese unfassbaren Probleme, diese mentalen Herausforderungen.“ Dabei sind alle Menschen mehr oder weniger gleich innerhalb von dem Segment. So, wir sitzen alle im Call, da merken: „Warte mal, dem geht's genau wie mir, der geht's genau wie mir, der hatte das selbe Problem, hat schon gelöst – es ist also machbar. Oh, die machen alle dieselben Maßnahmen, die mein Coach mir gerade auch empfiehlt. Die machen es aber und sehen Ergebnisse – ich sehe sie nicht. Ich mache jetzt auch.“ Das heißt, die Gruppenkonstellation hat dafür geführt, dass die Ergebnisse noch besser werden als die Eins-zu-ein-Arbeit teilweise. Und dann gibt's halt diesen Wechsel zum Gruppencoaching, und ab dann geht halt richtig ab, weil da kannst du als Solo-Selbständiger die drei- bis vierfache Kundenanzahl plötzlich machen. Und dann kannst du ja problemlos Mitarbeiter leisten, und dann kannst du dir problemlos Marketing leisten, und dann geht's richtig los, dann kommen die Leute halt in den Millionenbereich. Das heißt, das Ziel als Coach vom Businessmodell – wenn ich sag: „Pass auf, ich habe habe jetzt mein Passionsthema oder das Thema, wo ich glaube, weil ich kompetent bin, oder vielleicht wirklich sogar kompetent bin – ich möchte eigentlich nicht 10 Kunden im Monat neu haben auf Eins-zu-ein-Sessions, sondern ich will meine Customer Persona so schärfen, dass ich weiß: Das ist genau das Problem von denen – und meine Kompetenz da drin halt auch spezialisieren. Dann in diesem Spezialkompetenzbereich Videos machen, sodass ich keine Gespräche führe, Eins-zu-ein, die sich wiederholen – weniger sind nötig, ne, weniger die sind nötig. Das heißt, ich will Kunden diese Transformation in den ungefähr drei Monaten verkaufen, aber möglichst wenig ins – voll – Film sagt man bei euch, glaube ich, ne? Also in die wenig Eins-zu-ein-Zeit investieren müssen. Wenn Eins-zu – also in eine Gruppe adressiert, dasselbe liefern wird oder sogar besser liefert. Das heißt, ich will möglichst viel automatisieren im Sinne von Videokurse für die gängigen, für, für die Basis. Und dann, wenn ich ein Gruppen-Call mit 10 Leuten moderiere, dann habe ich eine Stunde Input, aber ich habe ja quasi – die 10 Leute haben jeweils 10 Stunden Output. Ja, warte, das Ding ist nämlich: Du kannst 80% der Probleme wirklich lösen mit dem nicht generischen, aber mit dem, was alle benötigen. Und da gibt's noch so ein paar Feinheiten, die man hat, und dann kannst du die einfach klären. Das Coole ist, dass die Leute auch dann reinkommen, um Fragen zuzuhören und auf Ideen kommen, die sie selber als, als Frage gestellt hätten, teilweise oder einfach Nuancen mitkriegen und dann Fehler gar nicht machen, die andere gerade schon gemacht haben. Das ist halt extrem cool. Also diese, diese Gruppendynamik, die entsteht. Und je mehr Leute kommen, dann hast du irgendwann – bei 10 Leuten ist es noch – ist es okay so. Aber wenn du mal 300 Kunden hast oder mal 50 im Call sind, so dann steht so eine Art Netzwerk schon über Deutschland irgendwie – dann finden die Bekannte mit ähnlichen Situationen, dann stehen Freundschaften. Ich habe auch schon Leute gehabt, die sich dann kennengelernt haben, die haben jetzt Kinder oder so durch das Training, das wir da haben vor vielen, vielen Jahren. Ich mach schon 7 Jahre lang. Das sind schon zwei, drei Pärchen auch dabei gewesen, mittlerweile entstanden sind durch unser Training und so. Und das ist halt cool. Und so läuft es ab. Und das ist witzig. Ja, Gruppencoaching liefert bessere Ergebnisse als Eins-zu-ein-Coaching, weil es weniger „ich bin eine Schneeflocke und für mich gilt das nicht“ – was du sagst, mit Momenten gibt tatsächlich. Das heißt, wenn ich jetzt starte an Tag 1, weiß ich noch gar nicht, was mein Video-Content demnächst sein wird, weil ich muss ja erstmal ein paar Kunden durch das Eins-zu-ein-Coaching. Und viele machen den Fehler, die bauen direkt einen Kurs, ohne jemals Eins-zu-eins mit Kunden viel gearbeitet zu haben. Dann bauen die irgendwas, was sie glauben als Experte, was der Kunde wissen will, aber da liegst du meistens komplett daneben. Du findest die falsche Sprache dafür, du benutzt falsche Worte, du, die Inhalte sind ganz anders, als, als hinterher benötigt wird. Und deswegen empfehlen wir nur so vorzugehen. Aber wir sagen niemandem: „Bau erstmal einen Kurs und verkauf den irgendwie“, sondern: „Mach erst Eins-zu-ein-Beratung.“ Mhm, ich die ganze Zeit – ich sage nichts anderes als das. Und es macht halt voll viel Sinn. Und weil du halt so viel, so nah am Kunden dran bist, bist du halt so gut in dem Thema, was auch jetzt uns unterscheidet – Markus und mich z.B. bei uns vielleicht zu anderen Leuten – ist, dass wir einfach nie aufgehört haben, Live-Calls zu machen. Also ich mache wirklich jede Woche einen ganzen Arbeitstag, also einmal drei Stunden an dem Montag, 3 Stunden am Freitag, verschiedene Kundenebenen und noch mal eine für die höchste Ebene – mal, ich jeden zweiten, zweite Woche einen Call. Also habe ich ungefähr zweieinhalb Live-Calls die Woche, ungefähr drei Stunden die ich mache. Also einen ganzen Arbeitstag die Woche mache ich nur Eins-zu-ein-Gespräche mit Kunden. Und ich weiß voll nicht, welche Frage mir gestellt wird. Des kann jede Frage beantworten, weil ich einfach nie weiß, was passiert. Ich bin immer live, drei Stunden, teilweise 150, 200 Leute stellen mir Fragen im Quickfire-Mode. Ich kann alles beantworten. Deswegen bin ich halt so auf dem Punkt da, weil ich ja nicht gefordert werde und deswegen weiß, was die Kunden wollen. Deswegen bin ich immer Puls der Zeit. Und andere ziehen sich halt dann zurück, wenn sie halt Geld verdienen, geben das an Mitarbeiter ab und blicken lässt nicht mehr blicken und so weiter. Und ich weiß halt, dass, wenn ich es nicht mache, ich irgendwann mein Game verlieren würde. Aber ich das halt jede Woche, einen Tag die Woche mache, bin ich halt immer im Modus, weiß, was gerade abgeht im Markt, weiß, was gerade so Entwicklungen sind, verschiedenen Branchen. Deswegen bin ich halt dann im Game weiter, ne. Wenn ich das nicht mehr machen würde, weiß ich einfach, das irgendwann vorbei. Das heißt, du wirst einmal einen Tag die Woche gegrillt von euren besten Kunden, von allen, aus allen Spektren, also – und aber das sind ja vermutlich die Leute, die halt den – machst du mit allen? Also wenn mit allen? Also egal, in welchem Training du bei uns drin bist, entweder ich oder Markus machen mindestens einen Live-Call, wo du Zugang zu hast. Okay, du hast natürlich auch noch sechs, sieben andere mit anderen Experten bei uns, aber du hast mich in jedem VIP-Gruppencoaching bei uns, wo du halt diesem vierstelligen Bereich – du hast gerade gesagt VIP-Gruppencoaching – es gibt mittlerweile mit business.de eine kleine Zweitmarke, wo es halt reine Selbstlernkurse sind. Deswegen habe ich wieder gerade spezifisch ausgedrückt, weil schreibt mir gleich einer, der sagt so: „Aber ich habe irgendwie da was gekauft, da gibt's kein Live.“ Nein, bei dem Body Consulting Sachen nach diesem Modell.

Ja, wenn du ein Selbstleernkurs hast, noch deutlich günstiger, weil es diesen Live-Einzel-Support nicht gibt und das Team dann auch nicht da so drin ist. Bei Businessde und aber ich finde, du hast ein Anrecht darauf, wenn du, wenn du jetzt ein Fan voner Marke bist und so weiter, dass du mindest einmal die Woche Gelegenheit hast zu sprechen. Ich, ich hätte nicht gedacht, dass Leute die, die deswegen überrascht mich, das unfassbar nett und nice. Ja, das hätte ich schon gedacht. Mittlerweile das haben wir ja schon ganz viele gesagt, und ich habe dich jetzt auch ein bisschen kennengelernt. Also ich hab einfach nie aufgehört. Ich habe einfach immer schon so angefangen zu beginnen, da hat man's auch so erwartet, und ich habe einfach nie aufgehört, das zu machen. Ich könnte das nicht machen. Ich habe auch häufig gefragt, warum ich das Haupt noch mache, weil ich müsste das nicht, aber ich find es irgendwie cringe, wenn ich nicht verfügbar wäre. Also ich zieh auch radikal durch, hab dann irgendwie vielleicht so zwei oder dreimal das halt nicht machen können, weil mal krank war oder so. Aber ich habe das seit, seit 2016 mache ich, ne? Zu 17 eingeführt, seit zu 17 mach ich jeden Freitag morgen 3 Stunden ungefähr. Na krass, jeden Freitag. Es sei denn, es wär jetzt irgendwie Neujahr an dem Tag, dann kann es sein, wir verschieben den, machen auf dem Donnerstag, oder wir machen jetzt über die Weihnachtstage machen wir z.B. nur die Hälfte der Calls, keiner kommt, will do keiner, und dann rechnen wir den Zeitraum nicht an ans Training, sondern einfach hier Goodwill paar Calls für euch. Aber ich zieh halt durch die ganze Zeit.

Dementsprechend würdest du das auch dein Kunden raten, in den Gruppencalls dabei zu bleiben, die nicht abzugeben? Die Kunden machen, soweit ich weiß, immer irgendeinen Live-Call. Viele Kunden, die machen immer. Ich kenne jetzt keinen, der gar als der vor der Kamera steht und gar keinen mehr macht. Und ich nehme einfach an, dass es für dich auch eine Selbstverständlichkeit ist, weil ich das so handhabe. Ich habe noch nie explizit irgendwo ein Video gedreht, wo ich sage: „Du musst den machen.“ Aber ich kenne keinen, wo es jetzt nicht so wäre, dass einer sich zurückzieht. Ich kenne sehr viele Konkurrenten, Wettbewerber von uns, die nicht mehr auftauchen bei Calls. Verstehe, wirklich, so ist kein Joke. Ja, ich glaube das. Ich glaube, das halt diese Herausforderung, wenn man satt ist, zu sagen: „Okay, jetzt Freitag morgen mache ich noch den Call.“ Dann werden mir wieder fünf Leute, die sind mir dann böse und stellen die scheiß Frage. Und dann sehe ich mal mein Thema. Ist ja dann: Ich will mitbekommen, welche Frage kommt überhaupt jetzt noch, und dann verbessere ich das Training damit. Verstehst du? Ich, ich schaue immer, dass die Fragen immer weiter hinten in der, in der Logikkette kommen, dass immer spezifischer werden, weil die Basics so gut gecovert sind von dem Training, dass diese Basisfragen nicht mehr kommen. Was z.B. letzte Zeit viel kam: Im Mittelstand geht's ja momentan in, in der Baubranche und in angrenzenden Branchen geht's ja nicht so gut, weil Neubauten wegen der Zinsung nicht so gut laufen. So ein riesiger, riesiger Kassenschlager an Positionierungen war die ganze Zeit Mitarbeitergewinnung für Handwerker und Bau. Und in der Branche haben die Leute, die da unterwegs waren, haben ein paar Probleme. Und da hab einfach gemerkt, die stellen bei der Kaltakquise jetzt nicht tief genug gehende Fragen. Und weil diese Themen die ganze Zeit aufkamen, dass sie da halt bei Neukundengewinnung bei sich selber nicht so gut waren, haben wir festgestellt: „Okay, offensichtlich, obwohl ich das seit eineinhalb Jahren sage, müsst euch mal was zum Thema Auftragsgewinnung ausdenken, müsst mal zum Thema Kostenersparnis in den Markt ausdecken, müsst mal bei der Kaltakquise folgende Sachen eure Skripte addieren, damit ihr ein bisschen besser durchkommt und nicht sofort irgendwie abgelehnt werdet am Telefon.“ So weiter. Und nur weil ich halt diese Calls mache, krieg ich halt sowas mit. Und dann kann ich halt verbessern. Dann sehe ich da, ändere ich da irgendwie ein Textbaustein. Die bauen den ein. Auf einmal bleiben doppelt so viel Leute am Telefon wie vorher, und der Umsatz verdoppelt sich faktisch sofort wieder, wo er vorher ein bisschen kollabiert ist. Das ist ein Agenturmodell. Das heißt, dieses Coding, das Skript wäre es was anders als was wir gerade besprochen haben. Coaching ist nur ein Beispiel für eine aktuelle wirtschaftliche Entwicklung, wo die Agenturen bei uns noch nur die, die dann Mitarbeitergewinnung machen im Handwerk, weil diese Branche konkret ist ja sehr, sehr groß. Gibt 100.000 Handwerker, die haben alle immer Fachkräfte gesucht. Das war, ist, ist immer noch ein gutes Angebot, war aber halt natürlich geiler jetzt vor der Zinserhöhung, ne? Selbstverständlich – wobei das ganz ironisch ist, ne? Wir uns fehlt Wohnraum, als gebe es kein Morgen, und der Bauraum, Branche geht schlecht. Das ist total politisch. Ich habe das Gefühl, dass sich das verbessert in den nächsten Jahren. Was verbessert? Ich nehme an, dass eine, eine Korrekturbewegung gibt, politisch gesehen, dass sich zur Mitte wieder mehr bewegt, muss ja, und anders geht nicht weiter. Das, ich würde sagen, wäre uns allen zu wünschen. Als Unternehmer nehme ich an, dass du das so ähnlich sehen wirst, aber nicht vertiefen? Ja, vertiefen nicht. Ne, wir gehen zurück auf das, das, das Coach-Thema, und von da gucken wir mal, was, was die dann wird. Es wird ja irgendwann Agenturdienstleistung. Ja, wenn ich groß genug bin, wenn ich in… Also die Coaches bleiben Coaches. Also das als Coach bleibst du Coach. Die Agenturen starten als Agenturen, bleiben Agenturen. Addieren Mannschaft vielleicht für Kunden, die sich die Agenturdienstleistung nicht… Das ist ganz witzig. Agenturen sind teilweise: Haben einfach so kleine Kunden, die sich Agenturdienstleistung nicht leisten können. Dann sagen die: „Weißt du was, wir haben für euch so zum selber lernen so ein kleines Coachprogramm entwickelt.“ Manche Agenturen, die haben nebenbei noch so neben Erwerb so kleines Coaching mitlaufen, weil die Kunden zu klein sind für ihre Agenturdienstleistung, weil den die da zu teuer sind, weil die die Größe richten. Und dann coacht man die dahin. Gibt so eine Regel: Man sollte als Agentur nicht mit Anfängern arbeiten. Also man sollte niemanden von Grund auf erst irgendwas beibringen. Der muss es schon irgendwie können. Du beschleunigst das ganze, machst du mehr Geld mit deinem Job, ist einfacher, alles ist besser. Aber wenn du als Agentur sehr bekannt wirst, kriegst du Anfragen von sehr, sehr vielen Leuten. Und dann sagst du einfach: „Okay, pass auf, wir kriegen so viele Anfragen passiv von Leuten, die bei uns lernen wollen, wie es geht, die sich aber die Agenturdienstleistung nicht leisten können, und wir wollen noch nicht mit den arbeiten eins zu eins so auf die Art und Weise. Aber wir können vielleicht ein Gruppencoaching für die bauen, dass sie sich selber nach und nach aneignen, selber umsetzen, wir geben halt Feedback dazu.“ Das ist dann wieder so eine Art Zubrot für die Agentur. Und es kann sein, dass die Agentur dann so 250.000 macht mit Agenturdienstleistung, und noch weitere 100.000 im Monat mit, mit einer, mit dem Coaching. Lass uns Agenturen noch mal kurz parken. Zurück. Ich weiß, es nervt dich und ist langweilig, weil dass ich dies Coaching-Mal verstehe. So: Coaching läuft jetzt in unserer mentalen Reise. Wir haben auf Gruppencalls umgestellt. Wir haben viele Einzel-Coachings gemacht, deswegen wissen wir, was der Kunde tatsächlich das Problem hat, was die mögliche Lösung ist, wo es irgendwo Probleme gibt. Und machen Gruppencalls, Videokurs, und vielleicht ab und zu verkaufen wir noch ein Einzel-Coaching für den Premiumkunden. Und differenzieren würdest du den Preis noch mal differenzieren? Richtig. Aber was nicht passiert, ist, dass man den Preis runternimmt von: „Wie ich mache jetzt kein Einzel-Ding mehr.“ Sondern man lässt den Preispunkt da, wo er ist, und sagt: „Anstelle das Einzel-Coaching kriegst du jetzt den Videokurs plus Gruppencall.“ Ja, weil es sogar wertvoller ist. Also weil das sogar die Ergebnisse besser liefert, und dem Kunden ist es halt egal, wie es Ergebnis zu schnell kommt, ne? Okay. Und dann können das wäre der Moment, wo man ein Premium-Produkt drauf setzen könnte und sagen könnte: „Okay, mein normales Produkt sind 3.000 €. Für 3.000 € kriegst du 3 Monate Videokurs plus den Gruppencall. Dazu kannst du noch einmal im Monat oder zweimal im Monat eine Einzel-Session mit mir buchen. Das kostet nicht 3.000 €, sondern 4.500 €.“ Als ja, wird auch gemacht. Genau, aber das ist das, das sehe ich ja überall, dass es überall das Gleiche ist. Habe ich das richtig verstanden? Ja, du hast das jetzt sehr, sehr gut erarbeitet mit mir. Also ist schon so ein halber, halber, halbes Pat-Gespräch für uns so ein bisschen gewesen. Für einen Coach am Anfang steht: G. So, dann hast du am Anfang, du hast so das nebenbei gedroppt: drei Tage die Woche Marketing, zwei Tage die Woche Fulfillment, also tatsächlich Arbeit, Einzel-Sessions buchst, und du hast 10 Kunden. Dann musst du ja fünf Tage machen. Genau. Die meisten denken, dass ein Coach coacht den ganzen Tag, aber tatsächlich verkauft er den ganzen Tag. Jeder Selbständige ist eigentlich mehr mit Vertrieb und Marketing normalerweise beschäftigt. Ich weiß, du weißt das, das wissen auch alle, die das machen. Aber so in der Theorie ist: „Oh, ich werde Coach, dann mache ich nächste Woche 40 Coachingstunden und freitags, samstags mal zwei Stunden.“ Würdest du mental nicht durchstehen. So, das, das wird nicht passieren.

Okay, dann gibt es jetzt Dinge in unserer Coaching-Karriere, die wir abgeben können, und Dinge, die wir besser nicht abgeben sollen. Du hast schon gesagt: Gruppencoaching würdest du nicht abgeben. Einzel, wenn ich das Premium verkaufen kann, auch nicht. Es gibt mehr, was du abgeben kannst, sind halt… Also du hast irgendwann hast du jetzt halt ein System gebaut, ne? Schritt 1, das passiert. Schritt 2, das passiert mit Kunden. Schritt 3, das passiert mit Kunden. Schritt 4, das passiert mit Kunden. Was du jetzt machen kannst, ist, du kannst jetzt hingehen und sagen: „Okay, kann ich einen dieser Schritte an den Mitarbeiter abgeben?“ Wir haben z.B. Möglichkeit, den Verkaufs- und Beratungsprozess abzugeben. Da kann ich jetzt jemanden hin ausbilden, der dies Beratungsgespräch perfekt macht, der diese Verkaufspräsentation perfekt macht, dass wir dann das Vertriebsteam. Ich kann jemanden ausbilden, der nichts anderes macht, als Kunden onzuboardten in mein Gruppen-Coaching. Das wäre dann ein Onboarder. Da haben wir bei uns sogar zwei Vollzeitstellen. Das sind Menschen, die nichts anderes machen, als Kunden onzuboardten, weil – du kannst dir vorstellen – wir gewinnen am Tag teilweise 10 Kunden pro Werktag. Aber ihr seid ja riesig im Gegensatz zum Coaching. Ich sage den Endzustand: Alles theoretisch machen kannst. Das ist ja bei uns eine Art Coaching-Fabrik. Also ne, also dann gibt's ja bei uns ein Fulltime-Onboarder, der macht nichts anderes, als am Tag fünf bis sechs Leute eine schöne halbe, dreiviertel Stunde willkommen zu heißen in seinem neuen Premium. Das heißt, der macht sinngemäß den Onboarding-Call, den ihr als Coaching nicht seht. Wie du so in die, in die, in die Business Lounge gehst und einer mit so, mit so VIP Service am Frankfurter Flughafen bringt dich direkt bis zum Flugzeug. Das heißt, ich hab ja, ich habe euch jetzt ja gerade 3.000 € überwiesen und denke so: „Scheiße, was?“ Und dann kommt quasi der, der Onboarder. Was der macht, ist: Der macht meine kognitive Dissonanz weg, und der macht, dass ich mich jetzt wieder gut fühle. So: „Willkommen die ganze Zeit! Gut, weil weißt, dass du jetzt richtig geiles Coaching machen wirst.“ Ja, klar! Kunden haben. Und weil wir halt eine gute Kostenstruktur haben, können wir uns jemanden leisten, der wie so eine Art Concierge da einführt. Der das ist total krass. Wir loggen uns sogar mit den Leuten ein. Also der guckt dann, ob du dich eingeloggt hast, ob dein Passwort nicht funktioniert, du einfach gar keine Chance hast, nicht anzufangen, das Training zu konsumieren, weil das ja machen musst. Und der guckt halt, ob du das guckst. Wenn du es nicht guckst, dann ruft er dich an und fragt: „Was ist los? Warum guckst du das Training nicht?“ Also es gibt ja sehr, sehr coole Sachen, die du machen kannst, gerade mit Learning, weil du da wirklich alles sehen kannst und und und. Dann, ja, dann haben wir Leute, einfach nichts anderes machen als Leute zu begrüßen. So. Und dann gibt's Leute, die können Technik-Probleme lösen bei uns. Also bei uns im in der Unternehmensberatung, dem Online-Marketing-Thema, da gibt's sehr viele Webseiten-Themen: Wie verbinde ich System mit dem System? Da gibt's für uns einfach Leute, die machen nur Fragen dazu. Also wenn du so eine Art Technik-Call hast und Digitalisierungsfragen hast, dann gibt's bei uns in einem Programm, wo es halt fast nur noch um Digitalisierung und und und Strukturen geht, Leute, die machen nichts anderes als Nerdkram mit den Kunden den ganzen Tag. So, da habe ich keine Zeit, keine Nerven für. Ich könnt das zwar auch, aber die sind halt darauf ausgebildet, und die dann haben die Kompetenz, die Calls zu führen, die Fragen zu beantworten. Die kennen auch alle Software, die gängig sind an der Stelle. Und wenn nicht, können sie mit jeder Frage Google lösen. Tech-Support genau. Dazu hast du für diese Themen. Dann gibt's Leute, machen nichts anderes als eben Verkaufen beizubringen. Das sind dann auch unsere Berater und Verkäufer, die auch selber aus dem Tagesgeschäft Leuten dieses Modell, dieses Prinzip beibringen, was ich eben geschildert habe. Dann gibt's Leute, die machen nichts anderes als Kunden zu positionieren: Ja, was ist dein Angebot? Welcher Preis sollte das sein? Welche Zielgruppe? Die helfen dabei, das klarzukriegen und so weiter und so fort. Und bei uns gibt's halt dann da diese Schritte.

So, beim Abnehm-Coach könnt es jemand sein, der kümmert sich nur darum, dass du Sportübung richtig ausführst. Der könnt den ganzen Tag selbstgedrehte Videos aus dem Fitnessstudio, könnt der Bewegungen korrigieren. Theoretisch kann ich mir vorstellen, dass ganz großes Training. Das eine macht dann jemand, der nichts anderes macht als Ernährungspläne zu erstellen. Dann kann ich mir jemanden vorstellen, nichts anderes macht als zu schauen, ob du deinen Plan ausfüllst und ob deine Werte korrekt sind oder ob du nachjustieren musst. Jemand, nur in Excel-Tabellen rumhängt, z.B. bestimmt mal erzählen, dass Excel-Tabellen kontrolliert. So, du kannst alles in Fließband-Themen überführen. Wenn du, wenn du eine scharfe Zielgruppe hast, wo alle dieselben x Schritte gehen müssen, kannst du jeden Schritt davor mit dem Experten an dem Fließband besetzen. Der macht diesen einen Handgriff für den Kunden, macht den einen Handgriff besser als alle anderen Handgriffe, die jemals machen würden, und der Kunde wird komplett durchgeschoben und hat geile Resultate.

Okay, du hast vorhin gesagt, dass der erste Mitarbeiter wäre aus seiner Sicht immer eine Assistentin. Ja, Assistent, Assistentin. Der erste, alles Mögliche dir hilft, was halt wirklich nicht wichtig ist. Ist ja nicht wichtig, wer jetzt E-Mail versendet, die irgendeine Information anfragt, z.B., und für mich einkaufen zu gehen. Das heißt, Schritt eins ist: Ich baue mein Kurs so, wie wir das gerade ausführlich besprochen haben. Dann kommt die Phase, wo ich keine Ahnung, ich putze bei mir selbst, ich gehe einkaufen. Das versuche ich alles abzugeben, weil ich kann halt bin der Einzige, der richtig so die Wertschaffung kann. Ich kann den, ich bin der Einzige, der den Call machen kann. Ich bin der Einzige, der das Coaching machen kann. Ich kann einzige der Gruppen-Call machen kann. So, wenn ich dann die ganz remote Tätigkeiten – nenne ich sie mal „remote“ im Sinne, die sind weit weg vom Kerngeschäft – ja, Wartungsarbeiten des Lebens, die Lebensaufgaben, die gebe ich ab an eine Assistenz. Und dann komme ich dazu, dass ich dies nicht Automatisierung, sondern eine Effizienzverbesserung durch Umstellung auf Gruppencalls und Videocalls. Und dann könnte ich mir Spezialfunktion raussuchen, quasi Sub-Experten, wie beispielsweise Ernährung für den Abnehm-Coach, wie beispielsweise Ausführen von Übung für – bei auch bei, bei dem Abnehm-Coach – die an Experten abzugeben, die es besser machen. Korrekt. Wie gehe ich dann damit um? Nach drei Monaten ist mein Kunde ja quasi ausgelaufen. Und jetzt weiß jedes kleine Kind: Es ist viel einfacher, einen Bestandskunden etwas zu verkaufen als ein Neukunden zu gewinnen. Was verkaufe ich den, den im Anschluss? Also das ist jetzt eine Frage, da musst du jetzt extrem nach Märkten differenzieren. Also z.B. bei B2B ist es so, dass ich normalerweise immer Next-Level-Problem hab. Also wenn du ein Problem löst als Unternehmer, hast du automatisch ein neues. Ich gewinne jetzt neue Kunden – scheiß drauf, Mitarbeiter. Okay, ich habe jetzt Mitarbeiter, aber die sind ineffizient – wie führe ich die jetzt? Okay, die MA ist halbwegs ordentlich – wie kann ich aus denen mehr rausholen, indem ich dem IT-Systeme gebe? Jetzt habe ich Systeme super. Jetzt arbeite ich als Chef ganze Zeit – okay, wie kann ich selber ersetzen? Okay, Führungskräfte. Wie kann ich die Führungskräfte kontrollieren? Okay, wie wer managt die jetzt für mich? Manager einstellen. Und dann hast du es geschafft, dich selber rauszuziehen aus dem Tagesgeschäft. Und dann bist du dann raus, weil ich selber bin eigentlich raus. Ich mache nur noch diesen Live-Call und vielleicht bisschen Social Media, aber mehr freiwillig. Ich kann auch reduzieren. Dann sagst du: „Scheiß, ich habe zu viel Geld, wohin mit dem Geld? Ich investiere in weitere Firmen, baue dieselben Sachen wieder auf, zieh wieder hoch, leb mein Leben.“ Es gibt immer Next-Level-Problem bei B2B. Deswegen gibt's dann bei uns eine Kette von: Du startest, wie gewinne ich halt Kunden? Zu wie manage ich eine Firma? Managements-Konstrukt? Und da sind wir mit Handvoll-Kunden am arbeiten, die auf dem ganze Kette durch sind. B2C ist anders. Da ist das Problem aber nicht so, nicht so, nicht so, nicht so drastisch. Weil bei B2B gibt's ja teilweise im Markt gar nicht so viel Kunden. Das heißt, du musst die Kunden halten und die weiterentwickeln. Da gibt's halt nur einige 10.000 für den Markt. Eventuell bei B2C wirklich das ist wie ein endloses Meer. Also abnehmen z.B. ist wirklich ein endloses Meer. Also das kannst du gar nicht leer fischen, mit auch mit 200. Also wenn wir jetzt ein Coach haben, der macht 800.000 im Monat – äh, so kannst du dann durch zweieinhalbtausend Teilen, dann hat er ein paar hundert Kunden im Monat. Wie viele Menschen sind übergewichtig? Da kann er gar nicht durch. Das ist unmöglich zu durchfischen. Diese, diese ist einfach unmöglich trocken zu legen, dieses Meer des Abnehmens. So, das ist ja eine der krassen Industrien ever. Also B2C hast normalerweise arbeitest du halt nicht so sehr mit Bestandskunden. Tatsächlich dafür hast du einfach ein unfassbar niemals endendes Meer an potenziellen Leuten von 100 Millionen deutschsprachigen Kunden, die es geben kann. Wenn du dann nicht damit zurecht kommst, kannst du mir sagen: „Weißt du was, lass auf Englisch machen.“ Dann ist es mehr der halbe Globus. Und wenn dann die AI demnächst jede Sprache spricht, kannst du sagen: „Komm, jede Sprache, Auto-Auto-Responder.“ Weiß ja, das ist ja für die allerwenigsten relevant. Aber dieser drei-Monats-Zyklus bei B2C-Leuten, da ist es teilweise so, dass Leute sagen: „Weißt du was, hat mir so gut gefallen, ich würde gerne in der Community weiter dabei bleiben. Ich würde gerne weiter die Live-Calls machen.“ Da kannst du einfach sagen: „Okay, du kriegst halt noch ein 150 € im Monat, 100 € im Monat Live-Call-Abo hinten dran. Du machst ja kaum noch Support auf, fand aber bist halt gern dabei, du willst deine Freunde nicht verlieren, und du willst weiter in den Calls Fragen stellen.“ Dann kriegst du noch ein vernünftiges dran gehängtes Abomodell, bist weiter dabei. Und dann hast du teilweise noch mal hunderte Leute, die noch dann als Monatsabo weiter mitrollen, und die bringen noch mal ein paar 10.000 € im Monat, und das lohnt auch wieder. Du würdest aber nicht – also im B2B, also im Agenturgeschäft – im Wesentlichen Agenturen ist ein endloses Modell. Das ist ja ein MRR-Modell, also auch Monthly Recurring Revenue. Agentur hat ein Dauerauftrag normalerweise mit dir laufen, und du willst die Agentur ja auch nie loswerden, weil die irgendwas für dich macht. Agenturen reines Dauergeschäft. B2B-Coaching reines Bestandsgeschäft nach dem ersten Verkauf. Die Kunden bleiben da, du löst weiter Probleme. Und B2B die Probleme sind endlos. B2C da ist es so, wie gesagt: Du kannst viele andere verkaufen, neu die ganze Zeit Neukunden ist kein Problem. Aber du kannst auch da ein Abo kreieren, wo die dabei bleiben. Oder zum gleichen Preispunkt gibt's vielleicht Leute, die sagen: „In einem Jahr würde ich gerne noch was anderes von dir kennenlernen“ oder von der befreundeten Marke von, von dir, mit der du kooperierst, was anderes kaufen. Was häufig passiert, ist, dass sich Coaches teilweise Kunden teilen. Okay, einer sagt: „Ich mache jetzt hier abnehmen“ und der kooperiert eng mit einem Dating-Ratgeber im gleichen Markt. Und dann kann es sein, dass die Kunden vom einen, anderen kaufen. Sowas kann, wird auch existieren, weil das schöne an Persönlichkeitsentwicklung ist als Anbieter, dass die Leute, die so Coaching-Affinität aufgebaut haben oder Persönlichkeitsentwicklung als Dachbegriff – ich arbeite an mir selbst im weitesten Sinne – wenn du einmal angefangen hast, gehst du jedes Lebensthema durch bei dir. Das heißt, also du hast einmal gute Erfahrung gemacht, findest super, du checkst ab: Cool, was kann ich im Bereich Beziehungen lernen? Was kann ich im Bereich Karriere lernen? Du gehst einfach Themen durch. Und teilweise gibt's dann Anbieter, die sind so smart, die sagen halt: „Okay, ich habe Firma A gebaut bei mir als Gesicht, aber ich bin beteiligt bei Firma B, und wir haben Weg gefunden durch Kooperationen den Traffic uns in größerer Form und die Kunden in größerer Form hin und her zu schieben oder ein bisschen zu teilen. Das gibt halt auch.“ Aber wie gesagt, B2C kommst du auf enorme Summen einfach nur durch die pure Anzahl der Neukunden. Das heißt aber, beim B2C-Geschäft ist es aus deiner Sicht wesentlich sinnvoller, die quasi ersten drei Monate Experience des Kunden zu optimieren und weitere Kunden zu akquirieren, und da den Experten für Gewichtheben und für Ernährung und so reinzuholen, das outzusourcen. An Stelle zu sagen: „Okay, du hast jetzt die ersten 8 Kilo abgenommen, jetzt gehen wir noch in das Leistungsgewichtheber-Training.“ Das machen die teilweise auch. Die sagen einfach: „Okay, was hast du? Unser Programm 1 gibt's. Also das Programm 1 hat dir geholfen abzunehmen. Das Programm 2, was wir haben, hilft jetzt dabei, dauerhaft zu zementieren, dass wir auch dann der Sport dazu kommt, vorher war es Ernährung, jetzt noch ein Sport.“ Und es gibt auch hier die, preislich ändert sich übrigens nicht viel. Also bleibt auf derselben Ebene vom Preis. Das wird nicht teurer oder so. Es gibt einfach noch ein Aufbauprogramm dann dran. Und so, es gibt's schon. Aber wie gesagt, das machst du einmal. Danach kommt schon ein Dauerabo. So, du kannst halt im selben Thema, wenn du einmal weißt, wie du abgenommen hast und du hältst es jetzt, du, das war’s jetzt. Da passiert angebotsmäßig nicht mehr viel. Aber noch mal, das darf man nicht unterschätzen. Wir reden nicht mehr von keine Ahnung 10.000 Zahnärzte sind deine Zielgruppe für als Agentur. Wir reden dann von Multimillionen übergewichtige Frauen, von denen suchst du 100 jeden Monat. Das ist ein anderes Game. Das ist einfach anderes Game. Dann und ich verstehe das, und keins davon ist schlechter als das andere übrigens. Also B2C skaliert halt unfassbar einfach im Vergleich zu B2B. Aber B2B ist der Kundenwert höher. Das heißt, beide verdienen ungefähr dasselbe mit einer verschiedenen Kundenanzahl, verschiedenen Modellen so ein bisschen. Aber es ist nicht, dass eines besser als das andere. Okay, ich persönlich kann aber, wenn ich mit B2B arbeite und mit B2C, kann ich irgendwann nicht mehr. Ich kann nicht mehr mit ganz normalen Menschen arbeiten, ich muss mit Unternehmen arbeiten. Ich krieg nicht mehr hin. Sonst – ich feel you, würde ich noch sagen. Ähm, okay, das heißt, wir haben dieses: Wie starte ich ein Coaching-Business und wie mache ich daraus – wie starte ich als Coach und mache daraus ein richtiges Coaching-Business, Coaching-Maschine? Das haben wir jetzt, glaube ich, durch. Das habe ich verstanden, wie das geht. So, herzlichen Dank für diesen Kurs, Herr Baulich. Sehr schön.

Dann, wenn ich jetzt Webdesigner bin als Beispiel – bin den zweiten Fahrer? Dann ist der zweite Fahrer: So, es gibt eine Million Webdesigner, gefühlt, und die Welt bräuchte vielleicht zwei, vielleicht aber auch nur eine halbe. So, wie starte ich da? Da mache ich doch kein – ich mache kein Content im Sinne von Social Media: „Hier ist übrigens eine geile Überschrift.“ Sondern da muss ich ein ganz anderes Vertriebsmodell. Du kannst, du kannst also bei B2C zu B2B gibt's einen eklatanten Unterschied. Und zwar du darfst B2C nicht kalt akquirieren. Das ist radikal verboten. So, B2B ist es grau im Sinne von, wenn du berechtigtes Interesse daran hast – also du kannst ein berechtigtes Interesse vermuten bei der Person, dass sie Interesse haben könnte an dem Angebot – dann darfst du bis auf Widerruf da mal Kontaktversuch starten am Telefon, und per Print, digital darfst du es nicht. Aber per Print oder so, wenn du es nicht darfst – digital also darfst jetzt keine DM schreiben, aber faktisch gesehen macht auch keiner dafür ab. Damit ist also wieder eine Sache, die verboten ist. Wo kein Kläger, da kein Richter, deswegen whatever, machen alle trotzdem. Macht der B2B sowieso jeder alles, also interessiert auch wirklich kein in der Praxis, leider. Aber der Punkt ist der: Das ist der fundamentale Unterschied. Du weißt in B2B, wer wahrscheinlich dein Problem hat. Du weißt, wenn du Agentur als Kunde potenziell hast. Ich, ich z.B. hab eine Agentur als Kunde. Ich kann Agenturen anrufen: „Kurz Sekunde, hier ist das, aus weiter, du kannst Agentur anfragen.“ Ich kann eine Agentur anrufen, und ich weiß, die hat wahrscheinlich zwei oder drei Probleme maximal, und ich kann alle Probleme davon lösen. Das, wenn ich Agentur anrufe kalt, dann werde ich schon irgendwie dir helfen können. Aber ich kann nicht einfach nicht mal rausfinden in B2C-Bereich, wer welches Problem hat. Du siehst es den Leuten nicht an, du darfst sie nicht kontaktieren. Das heißt, B2C muss inbound erfolgen. Leute kommen auf mich zu. Inbound, wir kommen auf mich zu, Pull sozusagen. Pull, genau. Und bei B2B kannst du auch auf sie zugehen, outbound. Aber du machst bei B2B faktisch gesehen beides. Du fängst mit outbound an, weil es kostengünstig ist, selbst Leute anzusprechen, anzurufen, anzuschreiben, direkt auf die zuzugehen. Das ist kostengünstiger, wenn du es kannst. Wir zeigen dir, wie es geht. Sehr, sehr gut geht, hast du einen unfassbar hohen ROI, insbesondere wenn du sagst: „Okay, ich weiß, wie Kaltakquise funktioniert. Investiere ich jetzt 10.000 € in Werbeanzeigen oder 10.000 € in 2 Mitarbeiter? Du wirst immer einen höheren ROI haben bei den Kaltakquisiteuren. Aber irgendwann kommst mit der Kaltakquise nicht mehr weiter, weil du nicht genug? – Zähls? – Mitarbeiter findest, oder weil auch die kalten Leads irgendwann stopp, stopp.

Andreas: Ich, ich bin ein Webdesigner und bin immer noch alleine. Okay, bist alleine. Okay, ich bin alleine und will jetzt die Basics. Du kannst, du kannst als Webdesigner jetzt theoretisch Unternehmen in der Region anrufen oder Werbung schalten oder halt Content machen. Alles davon ist valide. Als Webdesigner, als B2B-Anbieter, kannst du alles machen, die ganze Klaviatur an Marketing. Also Inbound-Marketing sowie Outbound-Marketing steht dir juristisch und noch praktikabel zur Verfügung. Das würde auch funktionieren. Und dann ist wirklich alles möglich. Es gibt Webdesigner, noch viel besser: Es gibt SEO-Agenturen, also Suchmaschinenoptimierung, die verkaufen nur über Kaltakquise. Die machen selber gar kein SEO, die haben selber kaum richtige Webseite, ab die machen nur Kaltakquise. Die kognitive Dissonanz, die muss im Kopf hinbekommen. Aber ich hatte auch gedacht damals: „Das macht ja gar keinen Sinn. Du denkst, eine Online-Marketing-Agentur, die muss ihre Kunden online marketing gewinnen.“ Aber in der Realität machen die meisten Marketing-Agenturen einfach Kaltakquise, weil es einfach effizienter ist. Und das heißt: telefonieren, telefonieren, kalt telefonieren, manchmal auch Outbound-E-Mails, manchmal Direct Mailings, Events. Das ist auch wieder sehr lustig, dass viele halt auch was anderes verkaufen als sie selber machen. Aber das ist ja in dem Use Case auch sinnvoll dann. Teilweise so, aber das ist so die erste kognitive Dissonanz, die man auflösen muss, bevor man dann das nachdenkt. So und Webdesigner, wie kommen die dazu? Der kann alles machen. Der kann halt sagen: „Okay, ich rufe alle Leute an.“ Ich habe einen Webdesigner bei uns, den habe ich letztens gesagt – der witzigerweise ist auch aus Koblenz –, der habe ich halt gesagt: „Pass auf, geh einfach bei uns für unsere zwei Wahrzeichen, die wir haben: Görlitzer Schloss, Deutsches Eck. Mach du das Selfie-Video, sag: ‚Ich bin hier, der Dingens aus Koblenz. Wenn du hier in der Umgebung Unternehmer bist, du denkst, deine Webseite ist scheiße, hässlich, eine neue Version drauf, so kann ich mir nicht mehr blicken lassen im Internet.‘ Sing dann: ‚Melde dich bei mir! Ich bin hier, bin lokal unterwegs, ich bin hier für die Stadt, etc.‘“ So, warum klappt das? Weil du sagst: „Okay, ich wohne in meiner Region, das ist der erste, den ich jemals gesehen habe.“ Und dann hat er einfach darüber Leads gewonnen. Der hat dann irgendwie ganz witzige Cases. Er hat dann 300 € ausgegeben, weil lokale Werbung ist unfassbar günstig. Also einfach sich selber vor ein lokales Wahrzeichen zu stellen und eine Ad zu drehen als B2B-Dienstleister oder überhaupt als Dienstleister in dem Ort ist unfassbar simpel, weil du hast halt einen visuellen Queue, einen Hinweis, dass: „Oh, das ist für mich relevant, weil oh, ich sehe das Deutsche Eck in Koblenz, oh, ich sehe das Koblenzer Schloss, oh hier geht zu mich, ich bin aus Koblenz, das ist einer aus Koblenz.“ Du bleibst einfach hängen im Newsfeed beim Scrollen und dann guckst so: „Oh, ich bin auch Unternehmer und ich brauch eine Webseite, und der Junge sieht gut aus, also melde ich mich bei dem.“ Das ist der. Der hat 300 € ausgegeben, hat eine Handvoll Leads generiert damit lokal. Hat glaube ich dann jetzt in Summe so direkt daraus dann so zwei, zwei Webseiten verkauft, einmal für 7.000, einmal für 6.000 €. Der ist noch preislich am unteren Ende des Segments, da bin ich schon mit dem am Arbeiten dran, dass mal ein bisschen den Preis hochbekommt, aber der traut sich noch nicht so. Aber es halt so: Ja, glorifizierte One-Page, ne? Eine große Landing Page, eine große, that's it. Ist, ist da das Pricing ähnlich wie beim Coaching, sind es 3 bis 4.000 € oder sind es? Pricing hängt davon ab, was der Kunde investieren kann, was für ein Aufwand der haben will und dann natürlich auch wie gut die Arbeit ist, die du ablieferst. Aber du wirst auch hier: Also wenn, wenn du selber akquirieren kannst und den Markt kennst, dann gehst du auf Kunden hin, für die macht keinen Unterschied, ob die drei zahlen oder 8.000 – das spüren die nicht – oder ob die 25 zahlen – das spüren die nicht. Das ist für den Kunden teilweise vollkommen irrelevant. Und die zahlen dann lieber den höheren Preis, weil die dann wissen: „Oh, der muss schon andere Kunden auf unserem Kaliber gehabt haben.“ Ist halt wirklich so. Wenn ich jetzt eine Mediaproduktion anfragen würde, ja, und die sagen, kostet 7.000 € das Video, und ich bin gewohnt normalerweise 50.000 zu zahlen, denke so: „Stimmt da nicht.“ Deswegen, also manchmal schreckst du auch die richtigen Kunden mit zu niedrigen Preisen einfach ab. Brauche ich als, als Agentur als neuer Webdesigner? Beispiel: In so eine krasse Nischenpositionierung oder kann ich relativ generisch Webdesigner sein? Was du machen solltest, wenn du selbst Marketing machst, ist jetzt zu überlegen: Wie sprech ich denn an? Also wenn z.B. Webdesign, z.B. was ist der Zweck von Webdesign? Will ich z.B. Neukunden gewinnen oder?

Mitarbeiter, wenn ich sage, ich bau die Webseite so, weil es kann ja sein, dass du Handwerker bist und als Handwerker brauchst du normalerweise keine Webseite, um Aufträge zu gewinnen. Aber du brauchst diese Webseite als Visitenkarte, um deine Firma zu repräsentieren, damit die Gesellen zu dir kommen, oder die Azubis zu dir kommen, oder die Meister zu dir kommen. Das heißt also, die Webseite muss wie eine Art Portfolio werden, um den perfekten Mitarbeiter anzuziehen, vom Arbeitgeber zu überzeugen, weil du musst einfach Arbeitgebermarketing machen. Wenn es deine Webseite keine generische Webseite ist, sondern eine Arbeitgebermarken-optimierte Webseite ist, der Preis schon mal dreifach höher als normale Webseite. Das heißt, einfach nur durch diese Positionierung, auch hier ist relevant, was ist das eigentliche Problem des es geht nur darum, was für ein Problem wird gelöst und was ist der Wert des Problems, das gelöst wird. Und wenn ich halt endlich den Meister finde, den ich benötige, um irgendwie doppelt so viel Umsatz machen zu können, um mehr Leute auszubilden oder überhaupt irgendwie da mal in Urlaub fahren zu können, selber ist das vielleicht 15.000 € wert, die Chance darauf.

Ja, aber wenn ich jetzt an Webdesign denke, dann spezialisieren die Leute sich häufig auf das ist das Content-Management-System. Ich bin eine Shopify-Agentur, ich bin eine WordPress-Agentur. Leute sind halt dumm. Ja, deswegen sitzen wir hier, dass die Welt ein bisschen klüger wird. Das heißt, aus deiner Sicht ist es wesentlich klüger zu sagen, nicht ich bin die WordPress-Agentur, sondern ich bin die Agentur, die spezialisiert ist auf Handwerker wie dich, dass die endlich kommt das Problem, geile Mitarbeiter finden und nicht immer nur auf die Stellenanzeige keine Resonanz bekommen oder nur Ottos mir und meiner neuen Webseite bringe ich dir die geilsten Leute.

Genau, ein anderer Case wäre z.B., dass du sagst, okay, ich bin Agentur, die branded Experten auf der Webseite. Ja, klar, ich habe viele Kunden, die Experten sind, die wollen sie immer auch selbst selbst inszenieren, weil eine geile Webseite, geile Fotos und geiles Image-Video, da kannst du schon mal 1.000 auf deinen Preis draufschlagen, weil du einfach geiler rüberkommst und Leute bereit sind, einfach mehr zu zahlen. Also höherwertigeres Publikum nimmt dich ernster. Wenn höherwertiger Traffic zu dir kommt, kannst du höheren Preis verlangen. So simpel. Das heißt, Webseite hilft dir dabei, deine Preiserhöhung durchzusetzen.

So, dann sagst du einfach, alles klar, ich zahle einfach mal 8.000 bis 10.000 € für eine Webseite. Vielleicht macht er noch zwei Fotos von mir, weil man sehe ich krasser aus im Internet und Leute denken, ich bin krasser und geben mir mehr Geld, einfach nur wegen der visuellen Komponente. Das ist halt einfach ein Punkt, Stichwort Anbieter-Avatar. Webseite muss krass sein, gegebenenfalls Anbieter-Avatar. Das heißt, ich habe ein konkretes Problem und das ist das echte Problem und nicht das Problem ist nicht, ich brauche eine neue Website, sondern das Problem ist irgendwas in meinem. Wenn ich jemand nachts wecke, was ist das ein Problem? Sagt niemand, ich brauche eine neue Website, sondern ich finde keine Mitarbeiter oder ich verdiene zu wenig Geld. Es kann sein, dass meine Webseite nicht repräsentiert, wie krass mein Business eigentlich ist und ich deswegen manche Kunden nicht bekomme und deswegen passe ich die Webseite an und ein paar Kunden kommen mehr und die paar Kunden zahlen sogar vielleicht sogar mehr Geld als vorher und dann hat sich es gelohnt.

Das heißt, da in dem dem Case wäre das konkrete Problem, ich verliere Kunden an die Konkurrenz, die diese Hipster-Webseiten hat. Nicht mal Hipster, aber ich selber komme nicht so hochwertig rüber, wie ich bin. Es gibt einfach Leute bei unseren Kunden, die vergessen z.B., wenn sie plötzlich 12 Mitarbeiter haben, sieht die Webseite immer noch so aus, als wären sie Solo-Selbstständiger. Okay, dabei habe ich jetzt mit dem Mitarbeiter ein ganz neues Verkaufsargument, weil du kannst dann sagen, ey, ich habe 12 Mitarbeiter bei mir, kannst du dich verlassen, dass die Arbeit auch erledigt wird, selbst wenn ich als Chef krank bin, deswegen zahlst du mir auch ein bisschen mehr. Ja, du, aber das sehe ich ja nicht, wenn ich deine Mitarbeiter auf der Webseite nicht in Szene gesetzt bekomme.

Die meisten Werbe-E-Mails, die ich bekomme, sind: Mach mehr Umsatz. So, das ist ja sozusagen das generischste Geschäftsproblem. Genau, mach mehr Umsatz oder hab weniger Kosten oder hab ein höheren. Ja, das ist ja auch einfach total boring. Genau, das ist ultra boring, reagier nicht drauf. Das Texten muss da auf einem anderen Level hochgebildet werden. Das Problem, was ich als kluger Solo-Selbstständiger mit beispielsweise als Webdesigner formuliere, ist idealerweise kein zu generisches: Ey, willst du mehr mit Geld verdienen? Eine neue Webseite bringt dir 20 % mehr Umsatz. Ja, genau. Also, man sollte sowieso versuchen, ich das immer Aggregation zu vermeiden in Werbetexten. Zu sagen, du machst mir Umsatz oder du hast du kannst sagen, okay, hast du Probleme bei der Neukundengewinnung? Das ist eine generische Zusammenfassung von anderen Situationen. Du kannst sagen, meine Registrierungen klappen nicht, irgendwie auf einer Webseite trägt sich keine ein für ein Beratungsgespräch. Diese beiden Sachen bedeuten dasselbe wie mehr Umsatz machen, wenn das gelöst werden würde, aber du musst halt mit diesen Punkten argumentieren, mit realen Situationen. Wer es mit aggregierten zusammenfassten Begriff, du kannst diese zwei Punkte noch 20 andere zusammenfassen unter Probleme mit Neukundengewinnung, aber das weiß keiner, was das bedeutet und du würdest nur reagieren auf ein faktische E-Mail, wo irgendwas drin steht, was hyper-spezifisch deine individuelle Situation widerspiegelt.

Was ist momentan bei deiner Brand gerade ein Frustrationsfaktor, den du gerne gelöst hättest? Das ist eine gute Frage. Wenn ich das wüsste, würde ich hätte ich ja schon gelöst, ne? Was für eine symptomatische Situation hast du gerade, wo du großen Frust verspürst in deinem Business? Ich glaube, Mitarbeiterführung. Okay, was ist denn konkret passiert? M, was konkret passiert? Meine Mitarbeiter machen nicht immer das, was ich erwarte, was sie tun. Okay, das ist wieder eine Aggregation. Zum Beispiel, es könnte sagen, oder Mitarbeiter machen nicht immer das, was du erwartest, sondern beispielsweise meine Werbetexte sind zu schlecht oder unsere Werbetexte. Genau, besser wäre gewesen, z.B.: Hey, kennst du dieses Gefühl? Du hast deiner Werbetexte drin, die du extra dafür eingestellt, schon zum 50. Mal erklärt, wie sie zur Hölle in dem Shop jetzt diese Headline schreiben soll, aber sie hat schon wieder falsch gemacht. Nur dieses Problem wirst du nie wieder haben, wenn du meinen Service als Werbetexter für deinen Onlineshop buchen würdest. So, wenn ich so anfangen würde, den Satz zu beschreiben, habe ich eine reale Situation genannt, weil das hast du halt wirklich gemacht. Du hast gerade aggregiert, ich weiß ja, was du da gemacht hast. Du hast schon 100 mal erklärt, also checken einfach nicht und what the fuck is going on. Und das ist, was du jetzt adressieren müsstest in einer Ad oder einer E-Mail oder einem Video. Und je spezifischer du die faktische Situation greifen kannst, desto eher ist es halt relevant und dann bleiben Leute halt da auch noch.

Das zeigen, we Leuten, wie bin ich halt relevant im Content oder in der Ansprache. Das heißt, wenn ich das logisch durchgehe, ich habe quasi das generische Problem, ich habe zu wenig Umsatz, zu wenig Gewinn. Warum ist das so? War war, weil meine Mitarbeiter nicht das machen, was sie, was ich erwarte, was sie tun. So, was konkret? Die schreiben z.B. eine schlechte Anzeige. Beispielsweise so das Gefühl, was ich aber, was aber das Problem, was du wirklich hast, ist natürlich, dass du keine kein richtiges Trainingsprogramm gemacht für deine Mitarbeiter, wie sie das machen. Hast du ein digitales Schulsystem? Hab ich, lass mich kurz kurz l kurz. Du brauchst learningsed.io, damit du in der Lage bist, ganz einfach nebenbei ein Schulungssystem zu machen, weil das, was du gerade hast, Ben, be nächsten Mal, Ben, konzentriere dich, es geht gerade um dich und nicht um deine Zuschauer. Das nächste Mal, wenn du wieder eine Mitarbeiter, Mitarbeiter onboard ist, wirst du dieselbe Frustration erneut haben. Wenn du das nächste Mal jemanden hast, musst du das direkt mitfilmen, wie du sie schulst, dann das direkt hochladen in deine Learning Suite und dann kann jeder Mitarbeiter das immer wieder machen und du musst, stell dir vor, nie wieder in deinem Leben das selbe Gespräch führen, was du schon dreimal geführt hast. Ich, ich bin dabei dir, ich bin dabei und ich werde bestimmt Learning Suite. Und hier gibt Leute, so so hypnotisiere ich dann die Leute in in die Verkaufsrein.

Lustigerweise, dies unterbrechen. Mein letzter Podcast, den ich aufgezeichnet habe, war mit einer militanten Veganerin und da fühle ich mich jetzt gerade sehr, sehr stark hineinversetzt. Also das geht hier um dich. Fuck, ich versuche gerade, das hier durchzudenken, was für mich ja tatsächlich, ich hier der der hier sitzt, der muss sozusagen dieses Gespräch viel kognitiv. Ich versuche das zu strukturieren. Ich denke tausend mal mehr Sachen und ich erlebe häufig, dass Leute so nach drei Stunden hier rausgehen. Das ist cool, ich hätte noch 6 Stunden weiter sprechen können. Nicht so, boah, ich bin, mein Hirn ist komplett fried. Ich weiß, aber es ist besser. Die Leute wollen sehen, wie ich einfach spontan in der Lage bin, diesen Text zu kreieren, der dich anspricht und das ja faktisch mit dem Argument zu verkaufen, als wenn wir darüber konzeptuell wieder weiter sprechen. Ich versuche nur, ja, ich bin bin da bei dir und du machst das sehr gut und Learning ist gut, alles, alles tut, alles tut. Aber dieses so, mich, ich würde ja gerne als Unternehmer und als Geschäftsführer geile Werbung bekommen. Da draußen gibt's die Agentur, deren Leistung ich gerne kaufen wollen würde. Nur wenn die Werbung von denen so scheiße ist, dass dass die mich noch nicht mal anspricht, dann so, ist das ein Problem. Und ich versetze mich jetzt mal in das Agentur oder so. So viele Leute kenne ich oder gibt es, die sagen, ich würde mich so gern selbstständig machen, aber dann keine Ahnung, was morgen ist. So und ich deswegen versuche ich ja so, die generischen Geschäftsmodelle aufzubauen mit, ich bin jetzt der Solo-Selbstständige in in dem Web-Agentur-Geschäft und ich gehe nicht auf Umsatz. Das Problem oder die Zahlen stimmen nicht oder du bist unzufrieden mit deinen Mitarbeitern. Sagen Sie, geh konkreter. So, so besser.

Das heißt, die Situation, die eine geile Hook für eine Anzeige wäre aus meiner Sicht, wäre du scrollst durch Instagram und siehst deine eigene Werbeanzeige und schämst dich dafür. Das ist geil. So, das ist eine gute Werbetext. Dann bist du da und das kommt und jetzt kommt dein Pitch. Es kommt nicht, du fragst dich immer, wie du deine Mitarbeiter ausbilden sollst, sondern du scrollst wieder, siehst deine eigene Firma und schämst dich dafür. Was ist passiert? Deine Mitarbeiter machen das nicht, das was du. Fängst an beim Symptom und dann gehst du, okay, warum hast du Symptom? Na, die Ursache dafür ist das und die Lösung dafür ist der Schulungsbereich. So und das heißt, der gute Solo-Selbstständige Webdesigner versucht so genau wie möglich ein Problem und zwar die emotionale Empfindung des Problems zu verstehen und darauf dann zu gehen. Und ob ich da jetzt eine Werbeanzeige baue oder ob ich das am Telefon sage und sag, pass auf, ich habe gerade, das wäre das das Ding. Hi Benjamin, ich habe gerade deine Werbeanzeige gesehen und da sind vier Rechtschreibfehler drin. Weißt du, das wollte ich dir nur kurz sagen. So und ne, weiß ich, welche Anzeige hast du gesehen? Da müssen wir erstmal drüber sprechen. K, so und dann ist nur noch eine Frage von, also das Grundsystem, ich versuche mein, das Problem des Kunden und ob das jetzt ein Coaching-Produkt ist, ob das Agentur-Produkt ist, ist eigentlich das gleiche. Ich muss den Menschen verstehen mit seinem Problem und dann versuche ich irgendwie so ein so ein Hook zu bauen, also ein Haken, den ich reinschmeiße und gucke, wer von den Leuten hat denn dieses Problem, dass er seine eigenen Werbeanzeigen sieht und denkt, was für eine Scheiße ist das eigentlich. Und dann kriege ich viel Ablehnung am Telefon, weil bei manchen funktioniert das halt nicht, aber bei denen, die das haben, die sind halt hookt. Und da kommt kein, ist auch ein Numbers Game, ne? Du machst halt eine Handvoll Anläufe und bei einem Prozentsatz klappt es, aber der Prozentsatz bezahlt sich halt auf eine exorbitante Art und Weise und das lohnt sich.

So und jetzt die Frage, diese ersten Kunden für den Webdesigner, den kann ich mir, ist es aus einer Sicht klüger, ein bisschen Online-Marketing zu machen, bisschen zu telefonieren oder zu sagen, okay, ich suche mir einen Channel aus und optimiere. Die Frage, wie viel Budget du mitbringst. Du kannst lokalen Werbung eben allein die Kampagne, die ich gerade geschildert habe, mit dem hey, ich bin Kop etc. hast ja gesehen, 300 € direkt, keine Ahnung, über zehnfache ROAS, 20fache ROAS. Also Advertising Spend Return. Du kannst auch einfach den aus deinem Umfeld die ersten paar Kunden gewinnen. Ist auch kein Problem. Kannst du auch einfach in jedes Unternehmen physisch auftauchen in der Region mal Hallo sagen und anklopfen. Du kannst auch jeden anrufen. Das ist kein Problem. Also alles davon macht Sinn. Das ist ja das Schöne bei B2B, du kannst alles machen. Die Frage ist halt, bist du bereit, den Preis zu zahlen? Du kannst auch ein YouTube-Channel starten, erstmal über Webdesign philosophieren für 3, 4 Monate, bis genug Traffic drauf ist, dass der erste sich meldet. Dann muss halt die 3, 4 Monate Zeitaufwand in Kauf nehmen, bis halt irgendwann mal ein Kanal losläuft. Das weißt du selber, wie lange du brauchst, bis die ersten Podcast-Folgen gehört wurden. Willst du die Zeit in Kauf nehmen? Willst du das Geld für die Ads in Kauf nehmen oder den Schmerz, bisschen Ablehnung zu bekommen bei der Kaltakquise? So ein Tod musst du sterben. Pick one und dann kannst du damit als Webdesigner die ersten Kunden gewinnen. Wir zeigen dir alles, was davon, was du willst. Ich empfehle jedem, ein bisschen Kaltakquise mal gemacht zu haben, einfach nur, weil es einfach wirklich eine der besten Sachen ist, um sich persönlich weiterzuentwickeln. Wenn du einfach am Tag sagst, okay, ich mache gleich was, heute werde ich 80 mal auf die Fresse kriegen, 15 Leute, Fitness, cool, davon werde ich fünf terminieren und zwei davon werden mein Kunden und geben mir 10.000 €. Das ist dann ganz nice, bisschen übertrieben jetzt von den Zahlen vielleicht, wenn ich sofort 10k sein, aber irgendwann wird das so oder so ähnlich sein und dann wirst du pro Wellenversuch von 100, die du heute machst, 50 bis 70 € verdienen, teilweise. Ja, aber der Weg dahin, gerade über Telefonvertrieb, ist der Weg durch den eigenen Charm.

Konkret, konkret, ja, aber deswegen gibt's die anderen Wege. Also bist ja nicht festgelegt darauf, das zu machen. Ich sag nur, das schadet nicht, das mal gemacht zu haben, weil bist du ums dankbarer, wenn du mal Online-Leads generierst und noch besser, wenn du es kannst, bist du halt, das ist der Punkt, wenn du Kaltakquise kannst als B2B-Dienstleister, du bist invincible, du bist für immer durch, weil was soll denn passieren? Wie willst du, du wirst immer ein Unternehmen muss immer erreichbar sein. Es wird immer eins zu eins Gespräche geben, es wird immer telefoniert werden. So, selbst wenn es es heißt, oh, du sprichst mit einem mit einer KI, die plötzlich die Sekretärin ersetzt hat, dann wirst du einen Weg finden, die KI zu gamen, an der vorbeizukommen. Ja, selbst wenn eine KI den Wellenversuch für dich machen würde, musst du ja trotzdem deine KI programmieren, wie die den Termin bekommen für dich. Also diese Kaltakquise-Denkweise, die macht dich als Solo-Selbstständiger im B2B-Geschäft einfach unverwundbar. Du wirst immer Geld verdienen, wenn du einmal weißt, wie das geht und deswegen empfehle ich das jedem, mal gemacht zu haben und zu lernen.

Verstehe, ich bin da komplett bei dir. Hast du schon mal Haustürvertrieb gemacht? Ich habe Kunden, die D2D-Coach. Ja, habe ich selber nicht. Ne, okay. Das ist, das ist sogar mir, das ist gar mir zu doof. Das ist das Geld für mich nicht genug, aber Leute machen das und ich kenne auch Leute, die machen Millionen damit. Door-to-door Geschäft zu machen, wo du denken würdest, so, wer macht das, aber ja, ich glaube, Ken die coachen das. Ich habe das früher mal gemacht, tatsächlich und bin klingeln gegangen und habe mal eine Firma gegründet, die das machen sollte und mich dann quasi ausbilden lassen bei einer sehr, sehr großen Door-to-door Vertriebsunternehmen und ich habe in meinem Leben, glaube ich, nichts gemacht, bei dem ich mich mehr geschämt habe. Und ich hatte vorher schon so halt Telefonverkauf gemacht und hab versucht zu lernen, bisschen erfolgreich, bisschen mich.

Was hast du vermarktet? E-Door-to-door, Sicherheitsschließzylinder. Ja, gut, ist ja ein bisschen cringe, ein Produkt an sich. Nein, nein, nein, nein, das ist dann nicht cringe, wenn du halt sagst, pass auf, ich habe ein Mittel und ich weiß, es ist ja bei mir tief connectet, weil ich das aus meiner Zirkus-Statistik habe, dass wenn ich die Webseite dem nicht verkauft bekomme, der diesen einen entscheidenden Mitarbeiter nicht einstellt, der an Weihnachten wieder abends da sitzen wird und so eine Frau lässt sich von ihm scheiden. Wenn das so mein mentaler Mindset ist, mit dem ich jetzt diese Calls mache und das ist ja so ein Teil des Mindset-Trainings, immer diesen Wert der Aktivität, was es für die Leute bedeutet, klar zu machen, dann bist du ja auf einem gewissen Rettungsmission unterwegs. Und was das ist ja, was anderes als den Schließzylinder. Ja, das ist nur Frage der Formulierung, weil der Schließzylinder macht ja Leute sicher. Ja, aber es ist ja trotzdem, du, es ist ja nichts, kein riesen Ding, was kein riesen Ding. Du sagst, hey, du hast eine unsichere Haus. Komm mir gerade ein bisschen dein dein. Okay, ich check das schon, aber auch hier, wenn du das mit dem richtigen Mindset, mit der richtigen Vorschulung machst und so weiter, mit richtigen Einstellung, ist es kein Problem. Wenn dich einer da reinwirft ins kalte Wasser, ohne richtige Schulung vorher und das nicht systematisch gemacht, das kannst du jeden komplett verbrennen bei dem Versuch, dem das beizubringen. Aber wenn du auf die richtige Art und Weise beigebracht bekommst, mit der richtigen Einstellung, so weiter, kannst du enorme Resultate haben. Wie gesagt, du kannst es freiwillig mal, du musst das nicht machen. Ich empfehle, gemacht zu haben. Lohnt sich.

Ich bin da voll bei dir, weil ich hab dann halt selbst versucht mit verschiedenen Leuten, die auch gute Vertriebler waren, hier, das ist Haustürprodukt, ist mega gut, lass das machen. Das war, hat keiner von uns geschafft, an der Haustür durchzukommen. Dementsprechend bin ich da zu diesem großen Unternehmen gegangen, ich hab ich will das lernen und die haben mir einen ihrer Top-Vertriebler mitgegeben und hab gesagt, pass auf, geh mal mit der mit. Ja, ey, die war mega und die hat irgendwie Magie gemacht und die hatte in Teilzeit damals irgendwie knapp 10k gemacht und hat halt Stopser gekauft mit fucking Magie und mit ganz vielen Freunden. Am Ende des Tages, am Ende, am Anfang haben wir die alle gehasst. So, wer klingelt hier? Und dann waren wir eine Stunde da und das war so toll, dass du da warst. Ja, mega und dann kann ich das noch meiner Freundin so ultra krass, aber wahrscheinlich ultra systematisiert am des Tages gewesen.

Nein, überhaupt nicht. Sondern das war halt so richtig persönlich und Gefühl. Also das, das kannst du nicht skalieren. Das war die, die haben es ja gut skaliert, aber diese Spitzenleistung, die typischen, diese typischen Strukturvertriebe, da machen die hauen halt so viel Leute wie irgendwie geht in ihr System rein, akquirieren willkürlich ihre eigenen Vertriebler über irgendwelche komischen Infoveranstaltungen und so weiter und so fort. Werfen die da rein, hoffen, dass genug Spaghetti an der Wand kleben bleiben, dass genug gute übrig bleiben, die das Ganze dann tragen und der Verschleiß ist da einfach geisteskrank von Leuten, die jetzt anfangen und das wieder aufhören, weil sie eben nicht wissen, wen für wen macht es überhaupt Sinn, wer kann das, wer kann das die ganze Zeit machen, wer kommt damit klar, wie bringe ich den bei und diese Verschleiß-Mentalität gibt's halt jetzt hier bei uns in dem Sinne nicht wieder. Bei uns im Vertrieb, da keiner. Wir sind ultra selektiv am einstellen, z.B. mag mal erwähnt, dass wir eine geringe Einstellquote haben. Wer genau aus bei uns passt, wen das genau zutrauen wir, bilden richtig aus und dann ist die Erfolgsquote extrem hoch. Und auch hier bei unseren Kunden würde ich keinem das jetzt raten, das zu machen, ohne da wirklich ganze Schulung genossen zu haben.

Wach selektierst du deine Vertriebler? Vertriebler z.B.? Ja, ich habe ein gewisses Persönlichkeitsprofil, dass ich z.B. das kann ich jetzt aber nicht hier nennen, weil wenn ich einmal nenne, dann wissen das zukünftige Bewerber. Der hier sieht, deswegen macht keinen Sinn, aber dann halt diverse Eigenschaften, ne? Aber eigentlich typische deutsche Tugenden, dass einfach Leute fleißig, Eindruck machen, dass die fleißig, also so dumm ist, jetzt klingt, einfach jemanden, der normal ist und nicht irgendwie in der heutigen Generation komplett anderen der Klatsch hat und so weiter. Also und natürlich dann, dass sie so ein bisschen so ein bisschen wie anderen, aber ich sag mal ein Punkt, z.B. Leute sein, die routinemäßig ein Job machen können, der immer wieder gleich abläuft. Z.B. ich habe gerne Leute, die z.B. nicht aus gutem Hause stammen, in dem Sinne davon, dass sie den Job machen, weil sie den Job benötigen, dass sie nicht zu verwöhnt sind. Das nicht verwöhnt sind, dass so einfach Leute gibt, die froh sind, wenn sie vernünftigen Job haben. Es gibt einfach Leute, die sind von Hause aus abgesichert, die machen irgendwas, gucken sie es mir an, sagen, ja, ich fühl nicht mehr, ich kündige jetzt einfach. Ich habe nichts Neues, brauche nichts Neues, gehe mal jetzt mal ein halbes Jahr Weltreise, mein Sponsor mir das alles schon gehabt, alles schon da gehabt. So und ich habe einfach Leute, wo ich weiß, cool, von deren Background her, die wollen sich was erarbeiten, deren Familien-Background ist auch nicht so so bildungsbürgerlich, sondern vielleicht haben sie Z Migrationshintergrund oder keine Ahnung, das immer so, also Arbeiter gewesen von dem Background her, die sind jetzt froh, wenn so seit zwei Generationen die ersten sind, die Büro arbeiten, z.B. teilweise und dann ich einfach Leute, weiß, die haben Bock auf Arbeit, die sind froh, dass da arbeiten können. Das ist cool und nicht, dass wir jetzt da besonders drauf achten, sonst hat sich rausgestellt, dass das die Leute doch meistens halt immer sind, die gepasst haben. Also kein Einstellungskriterium, dass so, aber der Punkt ist, alle anderen haben dann normalerweise nicht die Eigenschaften, dabei zu bleiben, weil es immer irgendwas gibt, wo du sagst, ich höre jetzt beim erstbesten Widerstand, höre ich sofort auf.

Ja, verkaufst du auch eine sehr unangenehme Tätigkeit eigentlich. Das kann sein, aber wenn du halt jemand bist, der schlagfertig ist, weil sowieso dein Umgangston bisschen rauer ist in deinem Freundeskreis, in deinem sozioökonomischen Milieu, aus dem jetzt herkommst oder so, was dann auf der Hauptschule vielleicht oder so, ne, oder auf der Realschule und du bist nicht sofort zum Gymnasium gegangen und da war immer schon der Ton bisschen rauer und härter, du hast schon mal einen Spruch kassiert, du kannst das Spruch austeilen. Das ist top für ein Vertrieb. Du kriegst da irgendwas komischen Kommentar, du schnippst sofort einen lustigen Kommentar zurück und ihr macht das nichts aus. Und das ist halt, wenn du jetzt jemanden hast, da ist dann Johannes, weil jetzt die ganze Zeit irgendwie in München auf einem privaten Gymnasium und er soll jetzt Vertrieb machen, dann gute Nacht. Das wird wahrscheinlich nicht so gut funktionieren, besonders wenn er Johannes heißt, ne? Das ist natürlich, natürlich, der Punkt ist halt, ne, also das ist halt einfach, ist einfach der Job ist halt ein anderer Job als andere Job. So und dann ist halt Vertrieb etwas, wo ich halt sage, dann ist das so ein gewisses Kriterium, wo ich halt so ein bisschen drauf achte, was nicht heißt, dass du keine Chance hast, reinzukommen, aber du, du zeigst halt schon in dem Gespräch Tendenzen und ich muss das nicht mal wissen. Die Frage wird nicht mal gestellt, dahin. Du weißt einfach hinterher, dass du so jemand bist, der hat diesen Background und hab anderen Background auf, wie du Antworten gibst und so weiter und so fort. Und jo, das ist halt so ein Thema, kristallisiert sich einfach raus, dass Leute, die halt hungrig sind auf Erfolg, meistens ein Background haben, wo sie es halt oder ihre Eltern es nicht so leicht hatten. Punkt. Und das ist normalerweise auch immer kein Kriterium, aber es stellt sich raus, das sind einfach die besten Leute. Wenn jemand anderen eingestellt hast, kommt da meistens raus, ja, die waren dann doch wieder eher aus dieser heutigen Situation, wo man Sachen einfach aufhört, weil man sie irgendwann nicht mehr fühlt für drei Tage und dann am vierten Tag wäre es wieder okay gewesen, aber man hat dann drei Tage es nicht gefühlt und wir wollten schlechte f gehab, dann hör man einfach auf.

Gilt das auch für eure Kunden, dass Kunden, die in anf aus schlechterem Hause oder aus nicht so reichem Hause kommen? Ne, nein, das ist komplett querbeet. Es kann sein, dass es querbeet, aber es kann sein, dass Leute, du brauchst halt, wenn du über einen gewissen Punkt hinaus richtig viel Kohle machen willst, dann brauchst du irgendeinen Driver. Also, wenn du halt jemand bist, der zu Hause aus abgesichert ist, dann kann es sein, dass du einfach ir sagst, so, ich brauche jetzt nicht noch mehr Geld. So, mir so, ich hab jetzt, brauche okay, aber es gibt einfach Leute, die sagen, geil, das ist meine Chance, mich abzusichern, meine Eltern abzusichern, meine Familie abzusichern, 12 Kurse abzusichern, die Tante, der Opa, der Oma, jeden einzelnen hier und ja, die Ambition haben, einfach Millionen Business aufzubauen, einfach jeden einzelnen in ihrem gesamten Umfeld zu versorgen und die machen das. Und das ist halt ein ganz anderer Drive. Und viele sind halt dann auch so motiviert, dass sagen, ich mache das hier auch wegen Geld und ich mache das, aber auch nicht nur wegen mir selber, weil ich ein höheres Ziel habe, als nur das Geld für mich jetzt zu haben, ne? Die, die einfach nur sagen, okay, ich hab mein Grundleistyle abgedeckt, bei den ist dann auch bei diesen 20, 30.000 € Monatsumsatz meistens Schluss. Wenn jemand Bock hat, was Solides zu bauen, weil er Verantwortung nicht für sich selber nimmt, sondern für immer mehr Menschen, dann skalieren meist auch die Geschäfte mit. Und viele, die halt so m, ja, so ein so ein Einwanderungshintergrund haben in der Familie, wo es halt da nicht so gut gelaufen ist, weil Leute nicht so viel Chancen hatten, weil ihre Bildungsabschlüsse aus dem Heimatland h nicht anerkannt wurden, weil z.B. auf dem Bau arbeiten mussten, obwohl sie eigentlich keine Ahnung, theoretische Physiker gewesen wären. Das gibt's ja alles, diese Stories. Da ist dann so, dass sie einfach sagen, meine Eltern haben so hart geschuftet, damit es mir hier besser geht, ich gebe jetzt hier Vollgas. Und das, das hast du halt auch. Das ist so das andere Spektrum von meiner und der nächsten Generation, den nächsten, die so kommen. Es gibt da total verwöhnte Leute, die kommen so Schneeflöckchen sind, die gar keine Belastung mehr aushalten. Und dann gibt's einfach Leute, die wissen einfach, dass es unfassbar viele Chancen gibt, die wollen die nutzen. Das ist sehr, sehr cool. Dieses ambivalente Ding gerade so ein bisschen zu beobachten, auch in den sozialen Medien, finde ich ja. Aber du, da merkst du halt schon so, ja, das ist halt bei uns einfach sich rauskristallisiert. Die Leute, die die die sind top, die ist einfach so. Ich habe auch selber einen Partner, der hat diesen Background, der der Abend bei uns, der ist mit seinen seine Familie, seine aus dem Kosovo geflüchtet, als damals den Konflikt gab. Muss mal ein Tisch schicken. Genau, das ist noch ganz eigene Story für sich, für die mögen auch gar nicht sprechen an der Stelle, aber bei dem ist das genau dieser Background gewesen und der hat ja auch seine eigene Familie auch mittlerweile bei uns in dieses Familien-Business mit integriert und so weiter. Und die alle haben was davon und da ist halt meistens, die würden aufhören sagen, und wir haben jetzt genug Geld. Wenn du alles zurücklassen musstest, du wirst nie in deinem Leben sagen, ich habe genug Geld. Da ist der Drive einfach dann dauerhaft da und dann ist jemand, der ist dann Vertrieb sehr gut, dann ne, und hört da nicht auf, nur weil er jetzt schon ein paar Millionen beiseite hat, weil der satt ist. Nee, die sind nicht satt, die werden nicht satt, die werden nicht satt, die werden nicht satt.

Aber ist der nicht und jetzt kommen so ein bisschen, ich verstehe, wir haben dieses Solo-Selbstständige Thema, das können wir mal abschließen, aber da habe ich beim letzten Mal schon mal versucht, so so reinzugehen, was ist denn, wenn man genug Geld hat? Was wird danach wichtig? Das übliche, was alle anderen auch immer sagen, was wichtig ist, also Gesundheit und das Familie gut geht und dass du keinen Stress hast und dass du Sachen locker und entspannt siehst. Aber aber das ist ja das füttert ja nicht dein Tag. Das das füttert ja nicht dein Tag. So, was ist, was ach so, also, also, was mich jetzt momentan antreibt, einfach zu sagen, okay, wir haben eine coole Position, ich möchte auch irgendwie nicht damit irgendwie scheiße, ich will was weiter auf dem Level aufrechterhalten oder mehr. Ich finde halt jetzt cool, die Software-Thematik extrem spannend und geil, weil es wieder ein neues Geschäftsfeld ist mit neuen Zweigen, die ich nicht kenne, wo ich jetzt erste Experimente, ich sag nicht, dass ich der Software-Experte bin, ich sag nur, ich habe eigenfinanziert jetzt schon zwei Dinge auf dem siebenstelligen, mehrfach siebenstelligen Level in nur knapp 12 Monaten hochgezogen mit Beteiligung logischerweise bei uns, unsere Beteiligungsgrößen und unsere Kunden haben was davon. Also, ich baue einfach jetzt so ein immer größer werdendes Ding, das für ein immer größeren Teil von Selbstständigen halt einen großen Mehrwert darstellt. Und das ist halt dann einfach das, mit dem halt unsere ganze Familie mittlerweile auch einfach Geld verdient und womit ich halt sehr viel Menschen Absicherung ist halt für sehr, sehr viele Menschen von einer enormen Bedeutung, weil der Grund, warum wir halt Millionen machen, ist, weil wir halt für viele andere Leute wesentlich mehr Geld machen und was das immer dann für die bedeutet, ja, Absicherung ihrer Familie, ihre eigenen Träume können sich erfüllen etc. Und das er dieses Pflichtbewusstsein, diese Verantwortung zu übernehmen, was mich halt jetzt antreibt, das zu machen. Aber deswegen diese Frage, was machst du noch mehr Geld? Stelle ich mir nicht. Also, ich kaufe irgendwie mehr Immobilien, wir bauen wir man irgendwann mal ein eigenes Ding gekauft oder gebaut für mich selber. So und hast du noch kein Haus gebaut? Also, ich rede über so Sachen, nicht in der Öffentlichkeit. Ach so, okay, das über so Sachen. Ja, aber das sind so Sachen, die machst, dann hast du dir auch ein, dann wieder Haken dran, Thema erledigt. Aber haben letzten Mal auch schon gesagt, irgendwann holt es irgendwas in die Richtung, aber ja, also interessant. Also, kann sein, dass ich irgendwann mal in dem Live-Call nicht mehr im selben Homeoffice sitze, wie im anderen Homeoffice, dann bin ich halt woanders. So, dann nicht mehr der Innenstadt ist, ist möglich, aber es geht nicht darum, dass das Schloss in Südfrankreich. Nee, auf.

Gar keinen Fall auf gar keinen Fall. So, und Dubai und so, das ist auch alles keine Option. Das ganze Steuerthema ist, wäre wegzugsbestimmungsmäßig für mich kein Problem. Also, die Firma ist so aufgestellt, dass ich dahinziehen könnte und dass das hier irgendein Problem auslöst. Aber du willst nicht. Nö. Das würde ich höchstens, ich würde sowas in Erwägung ziehen, wenn mein Eindruck wäre, dass hier alles nicht mehr zu retten ist. Und es ist alles nicht zu, nicht das ist auf jeden Fall noch zu retten. Also, ich denke, ich denke, wir werden einen politischen Gegenschwung zu einer Mitte zurück, zurück, zurückfinden. Ich denke auch, dass Deutschland, weil alle mal so rumheulen, sagen alle, hauen ab und so weiter. Ja, haut doch ab. So, wenn ihr denkt, dass es besser geht, dann haut doch ab. Ich denke, weil ich halt die Unternehmer sehe, die halt was Gas geben wollen. Ich habe einfach tausende Leute und 10.000 Mitarbeiter von denen. Und da kommt ja noch jetzt eine ganze Welle von Selbständigkeit. Das ist ja cool. Plötzlich. Also, es war noch nie cool, selbständig zu sein, aber es ist jetzt seit 5 Jahren vielleicht cool, in Deutschland selbständig zu sein. Bin ich voll bei dir. Ja, dann warte doch mal ab, was die Implikation davon ist auf 25 Jahre betrachtet. Ich gebe das Land nämlich nicht auf, so einfach wie alle auch rumheulen, nur weil irgendwie mal für 5 Minuten kein Strom und Gas da war oder Öl oder Erdgas, whatever. Aber bei uns im Haushalt war immer Strom. Es wird ja, es wird ja auch kein Dauerzustand sein, dass wir irgendwie Energieprobleme permanent haben. Das wird ja kein Dauerzustand sein. So, die ganzen Sachen werden alle irgendwann wieder halbwegs gelöst. Es gab eine gewisse Abhängigkeit, einen gewissen Krieg, jetzt aufgedeckt worden, okay, whatever. Aber irgendwann werden diese Themen doch auch gelöst, weil Deutschland sitzt immer noch auf unfassbar viel Intellectual Property, viel Geld, Know-how, eine extrem große, immer noch sehr kaufkräftige Bevölkerung. Es gibt keinen Grund, hier alles die ganze Zeit tot zu sagen. So, bevor ich mindestens meinen Teil dazu beigetragen habe, dass es wieder läuft, der Laden auf meine Art und Weise, das, was wir machen, gebe ich hier nicht auf. Also, der einzige Grund, wie ich wegziehen würde hier, wenn ihr einfach komplett alles im Arsch wäre, dann sage ich, okay, whatever. Und selbst dann würde ich nicht Schweiz gehen. Ja, es ist aber rein von der gesellschaftlichen Konstruktion der Companies ist es kein Problem, wegzuziehen. Kriegen ja viele nicht hin. Ja, kriegt man steuerlich, aber nur ein gesellschaftliches, rechtliches Thema. Wie dem auch sei, lieber Andreas, wir sind so bisschen über zweieinhalb Stunden. Hast du noch was, was du loswerden willst? Nö. Jetzt haben alle ein gutes Beratungsgespräch mir quasi hier gehabt. Wenn ihr meldet euch bei uns, Webseite, geht auf die Webseite, sagt ein Erstgespräch, wo noch mehr Details gibt für eure Situation, aber nee, ich äh, cool, dass du noch mal ein ganzen, ganze Folge gut füllen konnten mit sehr viel Details diesmal zum Coaching-Markt. Wie ist das für dich so? Du hast ja sehr viele von den ganzen Coaches hier bei dir gehabt, so, wie ist jetzt dein Eindruck, nachdem du jetzt schon mal so bestimmt so 10, 12 Leute gehabt, dass mit dem ich auch schon gearbeitet habe, ähm, verschiedenes von diesem Markt. Ich habe auch nicht mit jedem gearbeitet hier, war nur das mal so Abgrenzung. Ja, ähm, erstmal überrascht mich total, dass das Geschäftsmodell funktioniert. So, hätte mir jemand oder keine Ahnung, vor zwei Jahren, bevor ich euch kennengelernt habe und bevor ich die ganzen Coaches, funktioniert hätte, hätten mir mal gesagt, pass auf, so online Coaching, das für 3000 € verkaufst ein Produkt, so wie wir es heute besprochen haben, verkaufst das bei drei Monaten, hätte ich gesagt, im Leben, fucking nicht. Aber das ist halt das Ding, das haben wir auch wirklich erst so seit 2017, 18 richtig gepusht und 19 ging es dann ab, 20 durch Corona Explosion, weil ja jeder online irgendwie ein Produkt brauchte oder irgendwas beziehen musste, teilweise ging das Geschäft nur noch online und die ganzen traditionell haben es auch online gemacht, aber es haben wir halt eingeführt diesen Zustand. Das stimmt schon, ja. Das gab's vorher nicht. Das hätte ich nicht gedacht, dass das überhaupt möglich ist, weil so Ticket-Größen bei, keine Ahnung, wenn du jetzt ein Personal Trainer bist, dann ist da ein üblicher Stundenlohn so 100 €. So, dann trainieren die für 100 € die Stunde, aber die meisten Kunden gehen dann weg, die kaufen dann vielleicht ein oder zwei Stunden im Voraus, aber dass jemand 3000 € überweist, so, das hätte ich jetzt nicht gedacht, dass das funktioniert. Das ist eine, dann überrascht mich, wie, ja, wenn ich meine, das gar nicht böse, aber ich hätte dann gedacht, okay, es gibt Leute, die 3000 € bezahlen für ein Coaching für X. So, ich hätte gedacht, es sind viel weniger als es tatsächlich dann dann sind. Und dann hätte ich gedacht, wenn du da als Coach auftrittst, dann musst du der fucking Master sein, die Go auf abnehmen, keine Ahnung, mit 300 Millionen guten Kunden und hier war ich im TV, das so. Und das es braucht scheinbar relativ wenig an Qualifikation, an harter Qualifikation. Es gibt Leute, die, wenn du Arzt wirst, dauert das 10 Jahre Studium und dann sagst du, ich kann Arzt werden. Wenn ich Abnehmcoach werden will, würde ich sagen, wenn wir uns zusammen hinsetzen, dann dauert das, haben wir heute Abend eine Website und morgen früh den ersten Abnehmcoach-Kunden für mich. Das wäre möglich. Ja, ich habe ja seit dem letzten Mal hier war auch ungefähr 15 K verloren. Also, so drei, vier Ideen kann ich es auch mitgeben. Ess einfach nur noch die Hälfte. Und da geht's halt, und das ist das Ding, was du auch gerade gerade erklärt hast, es geht gar nicht so um die fachliche Kompetenz und dass jemand jetzt da, also, es macht keiner ein Abnehm-Coaching und vor allem nicht mit uns, wenn wir nicht sicher sein können, dass der das schon mal mit ein paar Leuten gemacht hat, der liefern kann. Ich meine, das gar nicht böse, aber wenn du mal klarstellen, weil manche Leute werden das immer so interpretieren, dass jetzt dazu gesagt hätte, dass du gar keine Qualifikation, aber, aber ich sag mal, ich habe jetzt, muss kein Olympia-Teilnehmer gewesen sein. Genau. Ich bin, ich habe ein bisschen Sport getrieben, ich weiß ein bisschen was ein Protein ist, ich weiß was ein Kohlenhydrat ist und ich sag mal, ich wäre vermutlich ein ähnlich guter Coach wie ein Olympia-Gold-irgendwas im Schwergewichts-Dings, weil es gar nicht darum geht, so die, die, die das Fachliche Ding. Das ist wichtig, aber das Mindset-Ding, das Marketing-Ding, das sind ganz erhebliche Bausteine. Das heißt, selbst wenn ich, und das ist ja die Kritik, die an an vielen Coaches kommt, so, ey, der, was bildet der sich eigentlich ein, dass der Coach dafür sein kann? So, trotzdem funktioniert das ja. Wir sind ja auch im Fußball Weltmeister geworden mit einem Trainer, der in der ersten Liga, glaube ich, gespielt hatte, richtig oder keine Ahnung von Fußball. Also, Nummer eins, also, das kommt nicht darauf an, dass der Coach die Ultra-Größte ist, sondern dass der einfach faktisch die Ergebnisse geliefert hat und das ist einzig, warum es geht. Ja, und dann das Ergebnisse liefert. Zum genau zum dritten, dieses, dass das Modell doch so generisch ist mit den 3000 € Group Call, das Format, aber die Inhalte innerhalb des Formats sind nicht zwingend generisch. Klar, aber wir würden, du, wenn ich jetzt hergehe und sage, pass auf, ich will jetzt Coach werden, mein Ziel ist, dass sich immer Dreier-Sets verkaufe in 3 Stunden für 700 €. Sagst du sagen, nein. So, 3000 € und das funktioniert höchstwahrscheinlich. So, das ist sozusagen dieses generische, genormte Rahmenbedingungen mittlerweile. Es ist nicht wirklich genormt, aber faktisch orientiert sich jeder an so gewissen Vorgaben und deswegen gibt es da gewisse Standards, die so du erwarten kannst. Wenn du jetzt ein hochpreisiges Coaching hast, erwartest du, dass das und das ungefähr drin ist. Es ist auch etabliert im Markt mittlerweile, dass du das erwartest, ne? Also, was noch fehlt ist eine faktische Norm dazu, eigentlich schon noch. Ja, ich weiß nicht, ob wir eine Norm brauchen, aber als ich mich damals das allererste Mal selbstständig gemacht habe, vor 10 Jahren oder so, war für mich das, was du vorhin hast, du gesagt, ey, du kannst als Solo-Selbständiger kannst du jedes Werbemittel spielen, du kannst alles machen. So, das war für mich eher schädlich, sozusagen. Ich bin dann auf meine erste Messe gefahren und hatte 100 Visitenkarten und ich dachte, boah, mega erfolgreich, hab mit dem, dem, dem, dem, dem gesprochen. Ich habe 100 Visitenkarten und bin nach Hause gefahren, habe an so einem Schreibtisch gesessen, hab diese 100 Visitenkarten angeguckt, was mache ich denn jetzt mit denen? So, ich wusste das gar nicht, was muss ich, schicke ich den die E-Mail, rufe ich die an, was frage ich die denn am Telefon? Und das, es gab damals quasi dieses feste Modell nicht. Wenn du Steuerberater wirst oder Anwalt oder Arzt, ist okay, du brauchst eine Praxis, die muss ungefähr so groß sein, du brauchst so ein Patientenstamm. So ist, aber für Webdesigner oder Coach gibt's das halt nicht. So, wann bin ich eigentlich erfolgreich? Was ist eine KPI? Wie viel Kunden muss ich akquirieren? Dieses, dass es gibt in dem Coaching-Ding, dass die Tickets zu hoch sind, dass da Leute wirklich richtig viel Geld mit verdienen, hat mich mega überrascht. Und dass es nicht so ein, dass nicht so ein Ponzi-Scheme ist. Ja, ja. Ich meine, so früher hat man ja gesagt, und das sagen man heute noch Leute, dass so richtig reich als Coach wirst, wenn du eine Coaches ausbildest, was ja in deinem Fall lustigerweise stimmt. Ja, wir bilden nicht mal, also in dem Sinne an der Stelle aus, ne, sondern wir sind wirklich Leute, die schon das machen, am beraten. Also, genau. Aber damals war mein Eindruck des Marktes, dass es eigentlich kein Coaching-Markt gibt, sondern es gibt nur ein Markt, um Coaches zu coachen, und die werden aber nie Kunden bekommen. Es gibt halt eine Metaebene. Das ist schon, das ist schon so. Es gibt halt, es gibt halt voll Leute, die vergleichbare Dinge versuchen zu machen wie wir oder in anderen Bereichen, aber es gibt diese Metaebene. Aber die meisten sind halt direkt mit dem letztendlichen Zielkunden am Arbeiten. In haben, ich meine das gar nicht auf euch bezogen, sondern so meine so, keine, alle gucken Instagram, sag dir, ist bevor wir, also konkret für Deutschland oder Spr-Region, bevor wir das radikal gemacht haben, was wir gemacht haben, letzten Jahre, war das auch teilweise so. Da hat ein normaler Coach halt, der halt online sehr gut war, vielleicht auch nur die 100.000 gemacht. Da warst du, warst du so ein, wenn du gut davon leben konntest, warst du halt die Ausnahme. Jetzt ist gut davon zu leben normal und wenn du jetzt Millionen machst, bist du die Ausnahme. Wenn du noch Multimillionen machst, bist du ein richtiger Star in diesem Bereich, mit entsprechender Reichweite auch, ne? Das ist einfach, was seitdem wir gekommen sind, vorangetrieben wurde. Ich will nicht sagen, dass auch nicht ohne uns gekommen wäre, es wäre auf jeden Fall irgendeinen hätte es gegeben, der es gemacht hätte und so eingeführt hätte, wahrscheinlich in der Form und auch das rausgekriegt hätte, aber wir sind halt gewesen. Ich will nicht sagen, wir sind nur, wir haben es möglich gemacht, sondern wir waren es halt, die es halt gepusht haben, das Thema. Und seitdem ist es aber auch erst so. Also, sag mal, seit drei, vier Jahren hast du on scale in jeder einzelnen Nische, seit dem Lockdown in jedem einzelnen B2B-Markt positionierte, auf themenspezialisierte Berater, die richtig Geld machen. Das ist die letzte neue Entwicklung der letzten Jahre, insbesondere auch das Lockdown noch mal beschleunigt um Faktor 3 bis 5 wahrscheinlich im Vergleich zur normalen Geschwindigkeit, die es dann gebraucht hätte, wahrscheinlich. Ja, ja. Und ich glaube auch tatsächlich, ohne dich da hier über den grünen Klee loben zu wollen, dass wahrscheinlich neun von zehn Coaches nicht davon leben könnten, wenn die selbst sich überleben überlegen müssten, was nehme ich denn eigentlich für ein Coaching. Ist das Modell, das Modell, was wir jetzt heute sehr auseinander genommen haben, nicht auseinander, sondern im Detail oder im Detail mal besprochen haben? Ja, im Detail ist immer noch sehr oberflächlich, aber sag mal so, diese, dieser Rahmen, jeder, der halbwegs erfolgreich ist, arbeitet danach, weil er bei mir gelernt hat, oder andere orientieren sich daran, weil sie sich danach aus den Informationen selber zusammengepusselt haben, weil es funktioniert. Und das so definiert zu haben, auf jeden Fall im deutschsprachigen Markt, haben wir so. Wir haben auch schon teilweise gesehen, dass Amis das jetzt von uns wieder reimportieren. Also, die haben jetzt einfach gecheckt, was die da machen in Deutschland ist ganz gut, weil du musst verstehen, für Leute, die Leute Thema beraten, sind wir überdurchschnittlich erfolgreich gemessen an der Bevölkerungszahl. Es gibt sehr wenige internationale, sag mal, Online-Coaches, auch im B2B-Bereich, die jetzt bei uns, wie gesagt, fast 40 Millionen überhaupt pro Jahr machen. Da gibt's wirklich, kannst du an an, wahrscheinlich gibt's 20, 30, 50 maximal oder so. Und die haben aber einen 40 Mal größeren Markt. Also, die Leistung ist einfach nicht so respektabel, wie es halt in Deutschland hingekriegt zu haben. Und dementsprechend orientieren sich auch schon teilweise dran, mit ein paar, mal gearbeitet, aber long story short, habt ihr krass gemacht. Ich glaube, so kann man das, das kann man so zusammenfassen. Und ich verstehe, dass ihr das überspitzte Marketing und die geilsten und so, das macht ja schon gut, aber dahinter steht halt, das habe ich jetzt erfahren in diversen Gesprächen und halt auch in der Erfahrung mit dir direkt, bisschen mehr als nur heiße Luft. Nicht ein bisschen mehr, sondern substanziell mehr. Das ist ein, ein substanzielles Unternehmen. Du kannst es ja nicht jahrelang vorgeben zu sein, ohne dass du es bist. Es ist sehr anstrengend, muss man sagen, glaube ich nicht, dass das die meisten kriegen das. Aber es gibt ja ganz viel in dieser, ich sag mal, Rolex-Branche, die viel heiße Luft verkaufen. Und das scheint sich auch nicht verhindern. Also, ich versuche möglichst viel Distanz zwischen diese Leute und uns immer zu kriegen. Die dürfen bei uns keine Kunden werden. Ich gehe nicht auf dieselben Events, wo die speaken, teilweise. Also, ich versuche möglichst viel physische wie äh visuelle Distanz aufzubauen zu diversen Leuten. Ja, willst du paar Namen nennen? Kann ich ja nicht. Wäre ich sofort wieder abgemahnt. Ich habe jetzt irgendwie diverse Leute, keine Ahnung. Lass anderes Thema. Nächster, nächster Talk kann mal, wie oft wurdest du schon abgemahnt? Ich, ich selber nicht so viel, ne? Ich bin eher der, der abmahnt. Du bist der, weswegen mahnst du ab? Ach, gering. Also, also ab und zu gibt's irgendjemanden, der irgendwie voll komisch über die Stränge schlägt. Du bist ja, man ist Wettbewerber und Wettbewerber benutzt dann irgendwelche Markenbegriffe, die eingetragene Marken sind von anderen Personen, dann r. Ach, muss jetzt diverse Dinge, muss selber mal ins Markenregister schauen, aber es gibt ja diverse Strategien von uns, die haben gewisse Bezeichnungen, wenn die jetzt halt einfach dann als Marke benutzt und ich, aber lustig machst in Ads, dann muss sagen, Jungs, mal an, was soll das? Wenn dann nicht aufhörst, dann kriegst du man entsprechend das per Gericht gesagt, dass das Unterlassen hast, dann die auch Verhalten. Das ist aber kein Problem, nur so zwei, drei Leute. Ja, versuchen immer irgendwas Schlimmes. Meistens aber nicht. Aber ein Thema, es gibt ein Thema, das wird vielleicht noch immer mal in den nächsten Jahren in epischer Podcast-Breite, nicht nicht von mir, sondern vielen Leuten. Es gibt eine Person, die faked extrem hart ihre Sachen, aber das ist ein Kapitel, das würde wahrscheinlich 8 bis 10 Stunden dauern, das in vollem Umfang zu diskutieren, aber lass uns mal Open End einfach mal gerade hier so stehen. Das machen wir beim nächsten Mal oder beim übernächsten Mal. Das machen wir auf jeden Fall. Lieber Andreas, danke, dass du da warst. War wieder richtig geil. Viel gelernt. Dank dir. Danke, dass du dabei warst. Wenn du Lust hast, noch mehr spannende Menschen hier an meinen Tisch zu sehen, dann lass gerne ein Abo da. Gibt dem Video gerne ein Like oder lass mir eine Bewertung auf Spotify, bei Apple Podcast da. Das hilft wirklich mehr Menschen zu erreichen. Ist mir ein großes Anliegen. Jedes Mal, wenn ich eine Mail bekomme, wo da drin steht, hey Ben, ich höre nur noch deinen Podcast und es, ich nehme so viel daraus mit. Es, ich bestimme nicht mit allen Menschen, die du da am Tisch sitzen hast, aber es sind gute Inspiration. Das bringt mir für mein Leben etwas. Ich freue mich in Loch im Bauch und ich würde gerne noch mehr Menschen erreichen. Deswegen Like, Abo und eine geile Bewertung bei Spotify und Apple Podcast. Herzlichen Dank und bis zum nächsten Mal, euer Ben.

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