📱

Get Our Mobile App

Take your business learning on the go!

Download on the App StoreGet it on Google Play

4kg Bauchfett weg in 2 Wochen? mit diesem TRICK

Christian Burghardt51:42

Transcription

Warum die Leute nicht abnehmen können? Jeder hat das Wort schon mal gehört. Es gehört auch zu dem Thema, die in der Schulmedizin immer und immer wieder negiert werden.

Wenn ich allerdings jetzt jeden Tag mir zwei Eiweiß-Shakes reinhaue, die enorm viel von diesen Süßstoffen haben und das über Monate, vielleicht sogar ein Jahr oder mehr, siehst du da eine Gefahr, eben auch z.B. den sehr, sehr wichtigen Darmtrakt kaputt zu machen? Was ja auch dann dazu führt, dass auf einmal nicht mehr die Stoffe da ankommen, wo sie sollen. Bakterienstämme auf einmal da sind, die sich vielleicht von Stresshormonen ernähren oder sehr gerne Zucker mögen und mich dann irgendwie auch vielleicht sogar persönlichkeitsmäßig beeinflussen. Richte ich vielleicht damit auch mehr Schaden an, als ich denke?

Ja, das ist tatsächlich definitiv für die meisten Patienten, die ich mit Krebserkrankungen [Musik] und Autoimmunerkrankungen bei mir habe. Das sind Leute mit dauerhaften chronischen Stress, die sich einfach da nicht mehr auf die Reihe bringen.

Ja, die Japaner machen das seit Ewigkeiten. Also, wenn sie wieder sagt, oh, das ist keine Evidenz, ne? Guckt mal nach Japan, da gibt's dieses basische Wasser seit 50 Jahren und da gibt es extrem viel Evidenz, dass das extrem gesundheitsfördernd ist. Und die Japaner werden, glaube ich, immer noch ist die Nation, die mit am Ältesten und am gesündesten wird.

Das Thema Kortisol, Stress ist ja auch ein Thema, das uns immer wieder in dieser Kampf- oder Fluchtreaktion auf der Kampfseite hält und ja, aus meiner Sicht auch eben uns davon abhält, dann Gewicht zu verlieren. Also, wenn ich z.B. einen sehr stressigen Job hab, vielleicht noch ein Kleinkind zu Hause und dann sag, jetzt mache ich noch Keto und dann gehe ich um 6 Uhr morgens noch trainieren, dann ist dein Kortisol, auch dein Stresslevel so hoch und dein sympathisches Nervensystem so angespannt, dass du eigentlich gar nicht dahinkommst, wieder fitter zu werden, weil dein Körper alle Energien braucht, allein um mit dem Stress zurechtzukommen.

Ja, verstehe ich das so richtig? Ja, auf jeden Fall auch so. Oder bei manchen Menschen, ich kenne ja aber da auch wieder verschiedene. Ich kenne jetzt Leute, die haben ständig Stress, haben sogar auch eine Insulinresistenz, sind allerdings nicht dick, weil die verbrennen so viel Energie durch ihren Stress und machen sich auch durch den Stress ihre Darm kaputt, dass die gar nicht so richtig in der Lage sind, ihren Stoffwechsel so zu regulieren, dass die im Endeffekt zunehmen. Die nehmen einfach nicht zu. Die sind immer dünn und schwitzen viel, haben eine unfassbare Hitze auch. Ja, und du siehst eig manchmal so Kazitan. Ähm, und das ist so diese eine Geschichte.

Es gibt aber auch solche, die den Stress dann in sich hineinfressen. Ja, also im wahrsten Sinn des Wortes, einfach psychisch und einmal auch mit mit Nahrung. Ähm, die teilweise dann auch eine Darmproblematik haben, auch wieder in eine andere Richtung gehen, so dass sie eben z.B. besser durch die richtigen Darmbakterien das Essen aufnehmen können, besser spalten können und äh die dann tatsächlich dadurch zunehmen, die auch wieder Insulinresistenz kriegen. Also, wir sehen schon, es geht sehr viel Richtung, wie ist der Stoffwechsel eingestellt und der Hauptgrund, warum die Leute nicht richtig abnehmen, liegt ja auch im Stoffwechsel. Spätestens, wenn wir dann auf das Thema Mito drin kommen, werde ich dir das auch verraten. Das habe ich glaube ich ganz am Ende [Gelächter]. Musst du dann vorziehen. Ja.

Und da im Stoffwechsel, da liegt im Endeffekt das die Lösung auch fürs Abnehmen. Nur was jetzt viele natürlich hoffen, dass es einfach und simpel ist, das ist es leider nicht. Es gibt eine relativ einfache Option ähm, um es schnell zu machen. Die ist allerdings sehr unpraktikabel, aber auf die kommen wir dann. Aber man muss halt zu viel bedenken. Man muss, wie gesagt, den Darm bedenken, man muss den Stress bedenken, man muss die Insulinresistenz bedenken, man muss den Zellstoffwechsel bedenken, muss das Mindset bedenken. Ja, will ich abnehmen, will ich nicht abnehmen? Habe ich ein Thema, das mich davon abhält oder nicht? Aber ja, Stress ist auf jeden Fall ein Riesenthema und kann genau wie du beschrieben hast, über Kortisol, über Insulinresistenz auch dazu führen, dass man nicht richtig abnimmt.

Und dazu, wie du schon gesagt hast, also es gibt Menschen, die die auch besser mit Stress vielleicht umgehen können. Gut, manche übertreiben es dann dennoch, aber Stress an sich, das will ich betonen, ist nicht schlecht. Wir alle brauchen Stress. Auch der die erste Phase im Flow-Zyklus ist Widerstand. Also es muss eigentlich so eine leichte Stressreaktion passieren, sprich Adrenalin auch nach oben, auch Dopamin nach oben. Äh und dann fließt, weil du brauchst diesen diesen Kickstart. Äh allerdings eben, wenn dann der Stress chronisch wird, also einfach nicht ausgeschüttet wird, die die Stresshormone und letztendlich du in in die zweite Phase im Flow-Zyklus ist es loslassen und dann der Flow-Zustand, wo du dann viel Dopamin hast, viel Endorphine auch Anandamid, aber eben weniger Stresshormone, dann auf einmal bist du hochproduktiv. Aber es ist Teil des Zyklusses, sage ich mal.

Genau, wie du richtig sagst, ist es ein Zyklus. Ist alles zyklisch, ne? Und wie bei der Insulinresistenz über zu viel Essen oder auch bei dem Thema Stress, wenn ich ständig meine Stresshormone oben oben haben, kriege ich eine Resistenz dagegen. Ja, wenn ich ständig Sport mache wie du und ständig Schäden im im Gewebe mache, kriege ich Störung an. Ja, und wenn ich wie auch immer ähm Dinge, die einfach jeden Tag ständig mache, führen immer zu einer Problematik. So muss man es eigentlich sagen. Und deswegen ist es genau richtig, Sport machen, Pause machen oder auch Essen und eine Pause machen. Nicht wie man es teilweise empfehlen ist empfohlen wurde, drei, fünf Mal am Tag zu essen. Das ist eine Katastrophe für den Stoffwechsel, weil er nie seine Pause kriegt, nie seine regenerativen Phasen, die er einfach braucht.

Mhm. Okay, also wir haben Stress als weiteren potenziellen Grund ausgemacht oder auch einen der Gründe, warum man nicht abnimmt. Ein weiteres Riesenthema bei Leuten, dass ich [räuspern] immer wieder höre, ach, ich habe einfach so viel Hunger. Ich habe die ganze Zeit Hunger und dann kann ich mich nicht abhalten davon zu essen. Jetzt hatte ich vor kurzem den Manuel Patara, einen österreichischen Ex-Cobra-Antiterrorpolizisten, der sich auf Fasten spezialisiert hat und der hat immer gesagt, da die Leute haben keinen Hunger, die haben Gusto. Gusto, [Gelächter] die haben Geschmack, die kennen gar kein Hungergefühl mehr.

Ja, jetzt leben wir aber in der Zeit, wo ein eine Intervention enorm präsent ist. Jeder kennt sie, die Abnehmspritze. Mhm. Osempik, Begovi sind so die bekanntesten Namen, die immer rumgeworfen werden und die genau hier ansetzen auch, also an am GLP1. Das kannst du vielleicht noch besser erklären und damit eben das Hungergefühl reduzieren und die Leute dann kein Hunger mehr haben, nichts mehr essen und dann dadurch abnehmen. Aber ich taste mich weiter vor. Ist Hunger das eigentliche Problem, warum Leute nicht abnehmen?

Auf jeden Fall ist Hunger und Gusto sicherlich mit involviert, weil auch ich kenne das. Ähm, du hast eigentlich dann Lust. Ja, du hast Lust und es ist ja auch eine Art Belohnung. Also, jetzt wenn ich mal in deinen Hauptthemen reingehe, äh dann ist das Thema ja tatsächlich ähm, du möchtest ja irgendwann im Tag auch mal glücklich sein, ne? Und den ganzen Tag Stress hast, irgendwie musst du dich auch mal belohnen und dann fängt es an. Und ich kenne das von mir persönlich, in dem Moment, wo ich ein einziges Stück Zucker oder ein bisschen zu mir nehme, switcht mein Gehirn. [Gelächter] Wenn ich eine Schokolade in meinen Mund schiebe, das ist ganz schlimm. Dann findet etwas statt, was sofort meinem Gehirn signalisiert: Okay, der Typ hat Stress, er belohnt sich jetzt mit einer Stück Schokolade. Das ist gut, das gefällt ihm. Es schmeckt süß. Süß ist gesund, sagt mein Gehirn für mich gut für mich. Ähm, das ist ein Belohnungsgefühl und dann krieg ich dieses die Situation, dass ich ich könnte da eine Schokoladentafel oder eine Packung Gummibärchen oder was auch ich kann es einfach 10 Minuten essen. Ich esse so lange, bis nichts mehr da ist. Ja, und das ist so ein riesen Thema, das so wahnsinnig schwierig, unbewusst auch, gell? Also, ich kenne das schon auch, dass auf einmal du bist, du schaust drauf, Tafel ist weg und du wolltest eigentlich gar nicht, aber irgendwas in dir hat unterbewusst immer wieder den Griff danach veranlasst. Und dann haben wir natürlich das Problem, dass du dann diese Zuckerquelle, die du hast, dass die nicht wirklich nachhaltig auch noch ist. Ja, jetzt wäre es viel besser gewesen, wenn man Eiweiß zu sich genommen hätte, weil der Körper im Endeffekt, wenn er Eiweiße bekommt, wenn er Ketone bekommt, wenn er Fettsäuren bekommt, hat er ein viel höheres Sättigungsgefühl und da werden die Hormone, die das Sättigungsgefühl dann auch auslösen, vermehrt ausgeschüttet und das wäre halt also viel viel sinnvoller.

Deswegen mache ich unter anderem auch jetzt, ich habe ja auch jetzt viele sehen es vielleicht nicht, aber ich habe ungefähr 8 kg bereits abgenommen in den letzten zwei Jahren. Ich mache das sehr langsam, aber ich habe mir angewöhnt, in der Früh haue ich mir einfach 12 Kapseln Aminosäuren rein. Ja, und diese Aminosäuren, die wirken unglaublich sättigend und mein Ghrelin hat überhaupt keine Lust mehr auf irgendetwas, ja, zu essen. Manchmal mache ich mir noch ein bisschen Quark mit mit Ölen dazu, dann ist es noch mal sättigender, aber alleine nur diese Aminosäuren-Kapseln führen schon dazu, dass mein Körper nichts mehr essen will. Das liegt wie so wie so ein Stein so gefühlt manchmal im Magen und der sagt: "Ey, lass mich bloß ja ähm in Ruhe mit noch mehr zu essen." Also, man kann das ja auch sozusagen ein bisschen diese Art von ähm ja, von von wie das Gehirn auf einen reagiert oder wie es reagiert auf das, was macht, kann man ein bisschen steuern, indem man in dem Körper das gibt und was dem Gehirn sagt, okay, jetzt bin ich zufrieden. Ja, und das sind z.B. Aminosäuren. Wenn ich ein Zucker esse, ist bei mir vorbei. Dann sagt mein Gehirn: Cool, die Belohnung macht Spaß, gefällt mir, bitte mehr daher. Dann ist vorbei. Aber mit Aminosäuren in der Früh geht mir das z.B. komplett anders. Da kann ich abnehmen.

Da habe ich übrigens gemerkt, ähm, auf Zucker ist ja ein Dopamin-fördernder Stoff [räuspern] und ich bin ja auch Kaffee äh auch ich bin ja ein Fan, bin ich g mehr und mehr offen damit, obwohl ich habe ja nie geraucht, gell? Aber ich verwende ganz gerne zum Schreiben oder für produktives Arbeiten Nikotin in Form von Spray und zwar dosiert und weil ich gemerkt habe und da gibt es gute Studien dazu, also Nikotin ist ein sehr spannender Stoff, ist ein Smart Drug eigentlich. Das Problem sind oft eher die Beistoffe eben beim Vapen oder beim Rauchen, die definitiv nicht gesund sind. Also, ich möchte es auch immer [schnauben] ganz mit Vorsicht ähm beschreiben, weil weil es gibt sogar jetzt eine Biohacking-Brand, habe ich gesehen, in den USA, die machen ein Biohacker-Nikotin. Genau. Biohacker-Nikotin. Also ganz reines, so in Pouchform, glaube ich. Und es ist ein weißes Pulver und das schiebt man sich in Pouch so unter die äh oder in die Lippe rein und dann wird es nach und nach abgegeben. Und Nikotin ist in der Hinsicht spannend, weil es dich sehr stark fokussiert. Also, es fördert auch Acetylcholin und Dopamin und ähm das auch in einer Weise, das nicht so stressig für den Körper ist, weil es entspannt gleichzeitig auch. Es ist ein ganz interessanter Stoff, aber es macht eben auch auf gewisse Weise abhängig. Obwohl ich muss jetzt sagen, ich wenn ich dann Pausen mache, ich spür es körperlich nicht so sehr. Ich habe eher auch dann den Gusto, sag, ah, jetzt ein kleiner Stoß Nikotin. Und ähm ich merke allerdings, wenn ich egal ob es Zucker, Nikotin oder Koffein ist, äh eine andere Sache mache, wie z.B. mit dir spreche oder Sport mach oder irgendein neues Abenteuer erlebe, irgendwie auf ein Konzert gehen mit meiner Frau, dass ich dann einen Dopamin-Ersatz habe und dann habe ich nicht das Verlangen danach. Und das darauf kam ich drauf, dass wenn du versuchst eine Dopamin-fördernde Sache wegzulassen, so ersetze sie mit einer anderen vielleicht gesünderen Dopamin-fördernden Sache. Sprich, anstatt irgendwie auf das Dessert dann zu machen, du angenommen, du spielst gerne Klavier, dann setz dich ans Klavier und spiel eine Runde oder sowas. Also, dass man versucht, eine andere Aktivität zu machen, die dir Spaß macht und die mit der nicht so gesundheitsfördernden, Dopamin-fördernden Sache zu ersetzen, finde ich einen richtig coolen Ansatz, weil ja das äh das Thema Glück ja äh extrem wichtig ist für einen. Man will sich wohlfühlen äh und deswegen ist das Dopamin extrem wichtig, wenn man allerdings nicht dann, wenn man Dopamin-Junkie wird. Ich kenne ja auch Leute, der Dopamin-Junkies geworden sind. Also auch hier wieder die Dosis macht das Gift, ja, die Menge an Dopamin, weil wenn du es ständig brauchst, dann brauchst du auch wieder immer mehr, weil dann auch wieder die Dopamin-Resistenz kommt. Aber wenn du mal das so machst, wie du es beschrieben hast, finde ich das mega.

Christian, noch mal ganz kurz zurück zur Abnehmspritze, weil da bin ich selber immer, also es gibt ein paar Ärztinnen auch in unserer Szene, die davon nicht wenig halten. Also die Frage an dich vielleicht mal ein bisschen plakativ ausgedrückt: Ist die Abnehmspritze ein genialer Longevity Hack oder eine gefährliche Krücke?

Weder noch, weder noch. Also, man muss einfach mal sagen, es gibt ganz, ganz, ganz, ganz viele Menschen, die einfach nicht abnehmen können. Punkt. Ja. Und wenn ich diesen Menschen das Tool der Abnehmspritze zur Verfügung stellen kann für eine begrenzte Zeit, 3, 6 Monate, ja, dann ist das genial. Wenn ich die Leute dann auch noch aufkläre, was sind die Vorteile, was sind die Nachteile und sie sozusagen informiere, wie sie sich danach zu verhalten haben, was kann passieren, während ich die Spritze nehme, was sind für Risikofaktoren da, dann ist das auch völlig okay, weil der Kunde weiß es ja, ne? Was immer falsch gemacht wird, man gibt den Abnehmspritze, sagt nichts dazu, hier nimm ab, dit und schickt die Leute nach Hause. So geht das aber nicht. Man muss sich natürlich informieren, weil die Abnehmspritze hat ja auch Risiken. Es gibt ja Leute, die unter dieser Abnehmspritze auch Krankheiten bekommen haben. Ja, das heißt, das muss man ja klar wissen, steht ja auch im Beipackzettel, muss man sich ja nur durchlesen, was da passieren kann. Aber grundsätzlich halte ich es für gerade für die Leute, die es nicht anders schaffen, ähm, weil die anderen Ansätze einfach viel zu komplex sind, halte ich das für gut. Und was ich nicht für gut halte, ist, wenn die Leute das dann für 12, 24, 36 Monate nehmen, weil das macht dann wahrscheinlich keinen Sinn. Außer extrem übergewichtig, wenn ich jetzt 180 kg habe, okay, warum nicht? Ja, aber irgendwann muss ich natürlich dann die Leute dazu bringen, ihre Ernährungsgewohnheiten zu ändern, ihr Stress zu ändern, das zu ändern, was ich noch über den Thema Stoffwechsel nachher sage [Gelächter] beim nächsten Kapitel. Und dann geht das irgendwann auch von alleine. Ja, dann kann ich die abnehmen. Das heißt, die Antwort für einen begrenzten Zeitraum ist die Abnehmspritze für viele Leute super. Dass sie natürlich wieder als Hype von jedem genommen wird, finde ich auch nicht gut. Ja, weil viele brauchen es nicht, viele könnten es auch anders machen und riskieren eben auch Nebenwirkungen dann ähm mit einer Spritze, weil es wieder einfacher ist und nach dem Motto, was einfach ist und von der was man medikamentös nehmen kann, ist immer toll, es ist es nicht, aber langfristig würde ich sie definitiv nicht nehmen, weil man natürlich auch den Jojo-Effekt hat. Ja, aber das ist sehr individuell zu betrachten und deswegen sollte man sich mit dem Arzt, der sich dann auch intelligent mit dieser Abnehmspritze beschäftigt, sollte man sich einfach darüber unterhalten und dann kann man es machen. Und deswegen sage ich Jin in diesem Fall, sie ist auf jeden Fall gut, weil es sie gibt und für viele hilfreich ist, aber sie wird auch wieder viel zu stark gehypt und übertrieben eingesetzt.

Und vielleicht noch einen Zusatz, weil ein weiteres Problem damit sehe ich, vor allem, wenn man es dann längerfristig nutzt, weil du ja dadurch, dass du isst, auch die anderen wertvollen Stoffe nicht zu dir nimmst. Sprich, du verzichtest vielleicht auf Kohlenhydrate und schnelle Zucker, aber eben auch auf Protein und dann verlierst du ja auch Muskelmasse. Richtig. Das ist das große Thema generell beim Abnehmen. Ja, fast alle Abnehm-Diäten, die man so macht, sorgen ja immer dafür, dass man Eiweiß verliert, weil der Körper dann eben auch in die Eiweißverbrennung geht. Und das ist aber generell, glaube ich, ein Thema ähm, was man einfach auch wieder durch Information den Patienten mitgeben muss, was sie vielleicht manchmal nicht tun, äh, dass zu jedem Abnehmen eigentlich ein Krafttraining gehört. Ja, das ist einfach Pflicht. Du musst ja dann schauen, dass du deine Muskelmasse eben nicht verlierst und deswegen eigentlich zweimal bis dreimal in der Woche zum ins Fitnessstudio gehen, Krafttraining machen oder eine andere Form von Sport machen, die dafür sorgt, dass eine Eiweiß oder Muskelmasse nicht runtergeht, weil natürlich der Verlust der Muskelmasse ist ein riesen Thema, insbesondere beim Abnehmen, weil es eher doch diesen einen Punkt gibt, über den wir dann als nächstes reden, über die Them über die Mitochondrien reden, der mit dran schuld ist, dass die Leute nicht abnehmen können und das wird auch eben gefördert, wenn ich einmal Eiweiß verliere, verstärkt sich das Problem dann noch mal und dann haben die ähm starke Jojo-Effekte. Genau.

Aber du tieferst es immer als nächstes an. Ich habe noch ein paar Punkte, bevor wir zu den Mitochondrien kommen. Äh, weil eine ein kleiner Einwurf hier, weil letztendlich ist ja GLP1 auch ein Peptid, so wie ich das richtig verstehe, äh, das ein Signal in den Körper sendet. Und wenn wir den Abnehmen mal ausklammern, welches Potenzial in der Peptidforschung siehst du generell? In Sachen Präventivmedizin, Longevity, also wird es da, weil Peptide begleiten uns jetzt schon einige ja eine einige Zeit. Ich habe auch schon mal rumexperimentiert damals mit BPC 157. Ähm, ehrlich gesagt persönlich keine Erfahrung gehabt, die jetzt nennenswert wäre erstmal. Also, ich habe versucht damit ein bisschen meine Schultern äh wieder in Griff zu kriegen, aber ich sehe viel Potenzial in den Peptiden. Aktuell ist es ja auch ein bisschen schwierig, weil es noch keine langfristigen Humanstudien gibt. Das viel basiert davon auf Erfahrungsberichten auch von bekannten Podcastern in USA, die gesagt haben, was habe ich gemacht? Meine Knieschmerzen waren weg und dann macht es die Runde. Aber welches Potenzial siehst du generell bei Peptiden?

Ist ein Riesen-Thema und ähm, ich finde sie gut, weil du hast ja im Endeffekt bei Peptiden geht's ja im Endeffekt um Proteine auch. Ja, das heißt, wir haben ja die Proteine, die Eiweiße und wir haben die Aminosäuren, wenn man so will, das sind die Bausteine der Eiweiße und dann haben wir diese Zwischenpeptide, die einfach größer sind als eine Aminosäure, aber viel, viel kleiner als eine Eiweiß. Den meisten Peptide, also so 3, 4, 5, 10, was ich Aminosäuren, also sind relativ klein, sind also sehr nah an den einzelnen Aminosäuren dran, aber nicht so klein wie die einzelnen Aminosäuren. Und äh die Eiweiße sind viel größer, die müssen also maximal verstoffwechselt werden und da wird ja auch dann gewarnt auch zurecht, dass die eben stark problematisch sind, wenn man zu viel Eiweiß isst, weil die Niere dann überlastet werden kann, z.B. mit Stickstoffabfall, was auch richtig ist. Allerdings auch wieder die Warnung ist ein bisschen sinnfrei, weil wir brauchen einfach auch Eiweiß. Ja, und die Aminosäuren selber äh, da gibt's auch wieder verschiedene Möglichkeiten, die zu sich zu nehmen. Ähm, da muss man wirklich drauf achten, dass die Balance der einzelnen Aminosäuren zueinander stimmt. Das ist auch wieder schwierig, weil dann viele Aminosäuren-Produkte zu einseitig sind. Also, da gibt's ein, zwei Produkte, die wirklich super sind, dass die optimale Zusammensetzung drinne ist. Und dazwischen gibt's jetzt eben die Peptide und wenn ich Proteine esse, dann wird das in meinem Magen nicht komplett zerlegt, weil viele sagen dann immer: "Ja, das wird ja alles komplett zerlegt." Das wird's eben nicht. Ähm, die Amino, es wird nicht alles auf Aminosäuren-Ebene zerlegt, sondern sehr viel wird im Magen auch nur auf Peptide-Ebene zerlegt, dass dann eine Dreier- oder Vierer-Kombination aus Aminosäuren übrig bleiben äh als Peptid sozusagen und dann vom Körper verstoffwechselt werden oder aufgenommen werden können. Der Körper tut sich natürlich viel leichter, wenn er jetzt im Blut oder wenn die Zelle im Blut eine Kombination aus drei Aminosäuren zu sich nimmt, ein Peptid, ja, um daraus wieder dann etwas zu bauen, was vielleicht ein bisschen größer ist. Und der Körper kann auch schon mit dieser Peptidform arbeiten. Also viele Peptide reichen aus, um einen Rezeptor anzudocken und diese Rezeptoren zu aktivieren. Und deswegen sind Peptide so wahnsinnig effektiv. Und ich bin mir ganz sicher, dass die Peptidforschung, solange die Behörden mitmachen und diese Peptide dann auch zulassen, was ja noch ein großes Thema ist, ja, ähm, weil es ja durchaus auch negative Effekte haben könnte. Aber wenn diese Peptide dann langsam in die Zulassung kommen und verfügbar sind, dann wird es ein extrem Impact auf Longevity haben. Also, ich bin absolut überzeugt von Peptiden, wenn man die richtigen nimmt und in der richtigen Menge zum richtigen Zeitpunkt und so weiter. Also, wenn nicht wieder ein Hype draus wird, dass jeder einfach nur Peptide einschmeißt, sind frei.

Ja, mein meine Beobachtung, die ich ein auch ein wenig problematisch finde, ist, dass halt viele jetzt da draußen anfangen, weil es eben noch nicht zugelassen ist, sich Stoffe auf dem Schwarzmarkt oder von irgendwelchen Bekannten zu besorgen und dann selbst injizieren. Und ich habe auch gemerkt, z.B. Ich hatte eigentlich sehr aufgepasst und ich hatte dann auch eine gute Quelle, aber hab mir dann die Nadeln besorgt und also das mir ins Bauchfett gespritzt und äh irgendwann hat sich das dann auch entzündet, weh, obwohl ich aufgepasst habe. Also, da muss man tatsächlich ein bisschen aufpassen. Also, ich habe zweimal am Tag dann angesetzt und ähm irgendwann eine Rötung entstanden, hatte ich schon ein bisschen Sorge. Also das ist darfst du gerne kommentieren, aber so ein bisschen, wo ich zur Vorsicht rate, also da muss man schon wirklich seine Hausaufgaben sehr gut machen, wenn man autodidaktisch anfängt, Peptide, die unter Umständen noch nicht zugelassen sind oder wenig studiert, wo man die Quelle auch nicht wirklich kennt, sich selbst zu injizieren.

Na ja, Peptide sind halt auch Stoffwechselaktiv. Das heißt, wenn ich mir die injiziere, dann habe ich sofort auch das Thema Immunsystem. Reagiert es drauf oder reagiert es nicht drauf. Und wenn das Peptid in einer Zusammensetzung ist, wie mein Immunsystem gerade nicht mag, ja, dann kann es äh selbstverständlich zu einer Histaminausschüttung kommen oder zu einer Entzündungsreaktion in von verschiedenen Arten kommen. Das heißt, ähm, ja, es ist individuell, ob man es verträgt oder nicht verträgt. Ist auf jeden Fall keine Idee etwas zu sich zu nehmen, was ich langfristig ständig mehr spritzen muss. Also, das finde ich per se schon nicht so optimal, sondern es eigentlich sinnvoller, das dann in Form von Kapseln zu sich zu nehmen. Auch Peptide kann ich z.B. eine magensaftresistente Kapsel tun, so dass die im Dünndarm erst aufgeht und dass es dann besser verstoffwechselt wird. Dann brauche ich es eigentlich gar nicht spritzen. Mag vielleicht die eine oder andere Ausnahme geben, aber ja, so hundertprozentig weiß man ja auch nicht, wie alles im Magen zerkleinert wird oder nicht und was dann durchkommt und nicht. Da gibt's ja auch so viel Geraterei, Raterei eigentlich zu dem Thema. Ja, und ich denke auch dann sich wirklich in Betreuung begeben, also sei es einfach mit jemanden, der da Erfahrung hat und ich denke immer so ein so ein Check ist ganz gut, sei dein dein dein Arzt oder Heilpraktiker oder professioneller Biohacker, also jemand, der sich da auskennt, der einen so ein bisschen betreut, dass du vielleicht nicht ganz allein dich auf auch was die KI sagt oder was Google sagt, ja, berufen und irgendwelche Erfahrungsberichte, von denen du auch nicht genau weißt, ob sie genauso waren und eingetroffen sind, sondern wirklich also der Appell einfach seine Hausaufgaben machen und mit Leuten sprechen, die da auch ein bisschen mehr Erfahrung haben. Genau. Und ich will durcheinander nicht zehn auf einmal, damit man schaut, wie man auf jedes reagiert. Und dann gilt wie immer, die Dosis macht das Gift. Ja, wenn ich zu viel spritze, habe ich dann wieder an anderen Stoffwechselstellen einfach Probleme.

Danke, Christian. Jetzt wir sind beim nächsten Thema. Denn bevor wir zu den Mitochondrien kommen, noch ein Thema, das wollte ich dich unbedingt fragen, weil das ist gerade wieder auch so ein so ein Hype und es gibt wohl Leute, die haben erstmal damit Erfolg. Jetzt habe ich aber auch mehrfach Erfahrungsberichte gehört von Leuten, die diese vielen Proteinprodukte, die es da draußen gibt, nehmen, die oft versetzt sind mit diesen künstlichen Süßstoffen, sprich Sukralose, Aspartam, was es alles gibt. Ähm, Acesulfam-K zum Beispiel. Das sind so die drei großen, die man oft kennt. Und jetzt hatte ich schon mehrfach den Fall, ja, die Personen irgendwie nehmen ab, nehmen sogar Muskelmasse zu und dann am Ende auf einmal haben sie Riesenprobleme, weil sie ihren Darm kaputt gemacht haben. Ähm, ich trinke auch, gebe ich ganz ehrlich zu, hin und wieder eine Coke Zero. Mag ich manchmal ganz gern, lieber als die normale Coke und die hat Aspartam drin und ich glaube auch wieder, die Dosis macht das Gift. Also in kleinen Mengen gibt es ja gute Studien dazu. Also ich glaube, da kommt der Körper damit zurecht. Das ist jetzt mal meine Annahme, wahrscheinlich jetzt verurteilt von allen Berkern. Aber ähm, das ist meine persönliche Annahme. Wenn ich allerdings jetzt jeden Tag mir zwei Eiweiß-Shakes reinhaue, die enorm viel von diesen Süßstoffen haben und das über Monate, vielleicht sogar ein ein Jahr oder mehr, siehst du da eine Gefahr, eben auch z.B. den sehr, sehr wichtigen Darmtrakt kaputt zu machen, die Mikro äh, die Darmflora, das Mikrobiom, was ja auch dann dazu führt, dass auf einmal nicht mehr die Stoffe da ankommen, wo sie sollen. Äh, Bakterienstämme auf einmal da sind, die sich vielleicht von Stresshormonen ernähren oder sehr gerne Zucker mögen und mich dann irgendwie auch vielleicht sogar persönlichkeitsmäßig beeinflussen. Also richte ich vielleicht damit auch mehr Schaden an, als ich denke?

Ist ja eine schwer politische Frage bei dem einem großen Hersteller für Nahrungsergänzungsmittel und Zusatzstoffe zum Abnehmen. Ähm, da sind wir ja bald wahrscheinlich wieder in einem Instagram-Post, wenn wir jetzt da ausfühlich drauf antworten. [Gelächter] Aber ich meine, wir haben ja keinen genannt, also ich generell [Gelächter] der halte ich jetzt denn noch für spannend. Wir sind ja Biohacker, also wenn jemand drüber spricht, dann wir.

Grundsätzlich gilt ganz klar ähm, [räuspern] dass das Thema von zu viel Eiweiß ein Problem darstellt. Ja, also die Dosis macht auch hier definitiv das Gift und ich habe eine begrenzte Möglichkeit dieses Eiweiß zu verarbeiten, zu verstoffwechseln, weil es sind ja große, große Moleküle, die können viele tausend Aminosäuren haben und wenn ich den dann erstmal spalten muss, klein machen muss, verstoffwechseln muss, erstens habe ich eine Menge Energie, die ich zu mir nehme. Zweitens entstehen ganz viele Abfallprodukte, vor allen Dingen Stickstoff, die ich dann auch werden muss. Das ist für die Niere so ein Thema, das ist auch für den Darm ein Thema, vor allen Dingen deswegen für den Darm ein Thema, weil sehr, sehr viele Menschen heutzutage zwei Probleme haben. Darm, erstens Mal eine massive Fehlbesiedlung. Das heißt, sie haben Darmbakterien, die ungünstig auf das, was wir essen, reagieren, z.B. mit äh, die können irgendwelche Abfallstoffe dann produzieren, die nicht gut für uns sind. Man kennt ja das Thema SIBO zum Beispiel, wo dann Gase gebildet werden, wie z.B. Schwefelgase oder andere Gase, die dann problematisch sind. Also, wir kriegen viele Blähungen häufig, weil zu viel Eiweiß ist ein Verdauungsproblem. Das heißt, unsere Darmbesiedelung verändert sich und der Stickstoffabfall macht ein großes Problem. Deswegen ist viel Eiweiß per se schon ein Problem. Deswegen muss man auch da einfach die richtige Menge zu sich nehmen. Und da geht's auch eher darum, dass man äh z.B. das Eiweiß konstant zu sich nimmt und nicht immer z.B. zwei riesige Shakes mit Eiweiß. Würde ich jetzt auch nicht empfehlen. Ich empfehle sehr vielen meiner Patienten Eiweiß. Sag auch hier so 30 Gramm z.B. am Schä, aber auch dann wieder nur für eine begrenzte Anzahl und an an Monaten, also auch nicht für dauerhaft.

Das zweite sind diese Zusatzstoffe und da gibt's ja gab's jetzt lange Diskussionen auch im Netz dazu. Sind die Zusatzstoffe gut oder nicht gut. Per se. Ähm, die meisten Zusatzstoffe sind natürlich nicht gut, weil alles, was künstlich ist, ist nicht von der Natur vorgesehen, dass wir es zu uns nehmen. Punkt. Ja, und das kann man auch nicht schön reden. Dann macht die Dosis das Gift. Da sind wir ganz klar dabei. Zu viel davon ist natürlich schlechter, als wenn man nur ein bisschen davon und ab und zu mal so eine Coke Zero trinkt oder ab und zu mal irgendein Ersatzprodukt nimmt, aber ich esse auch mal hin und wieder einen einen Proteinriegel oder auch einen Proteinshake, aber eben sehr dosiert und ich merke auch, wenn ich zu viel davon nehme, also generell von Produkten, wo ich kein gutes Gefühl dabei habe, z.B. wirklich verpackte Produkte, verarbeitete Produkte, dann fühle ich mich auch nicht gut. Also, das ist einfach mein persönliches Empfinden auch, aber und dann an die großen Hersteller, die sich mit diesen Süßstoffen beschäftigen, hier es gibt mit Tagatose einen guten Ersatz, ist was gesundes, wird nicht verstoffwechselt, ist insulinfreundlich. Also, man kann die Produkte auch lecker machen und gleichzeitig gesünder halten. Das heißt, man kann es einfach, wenn man sich damit beschäftigt als Hersteller auch mal anfangen umzudenken und den Leuten übrigens noch mal so ein Stück hier. Du hast Ah, hier genau hier, ne? Die ganze ganze Tafel essen. Ich habe es ja extra für dich mitgebracht hier, damit ich dich süchtig mache. [Gelächter] Genau. Okay. Man kann Lebensmittel und Abnehmprodukte auch gesund denken. Äh, man kann sie auch weiterentwickeln und ich empfehle klar allen, dass sie auf diese Süßungsstoffe äh verzichten. Wenn Sie es mal ein Zeitraum X nehmen, ein überschaubaren Zeitpunkt, we sagen, sie müssen jetzt unbedingt oder wollen unbedingt abnehmen, was ihnen einfach schlecht geht, weil sie nicht glücklich damit sind, dann sollen sie das meines Willen, um Gottes Willen machen. Aber gerade für ein Darmentha würde ich dann halt auch dafür sorgen, dass ich ähm den Darm schütze, dass ich genügend Ballaststoffe zu mir nehme. Ja, es gibt ja jetzt auch diese Getränke mit Ballaststoffen z.B., ja, oder dass ich dann ähm drauf achte, dass der Zeitraum nicht so ewig lang ist, dass man es einfach nicht ewig macht. Ja, dann ist ja auch okay. Ja, und ein bisschen Mühe. Also, ich verstehe es so, wenn ich die Möglichkeit habe, mir Zeit zu sparen. Ich muss nicht in die Küche gehen, ich habe irgendwie einen fertigen Drink und den nehme ich und dann schmeiße ich ihn weg und so und und es spart mir Zeit, es ist einfach zu machen. Ich verstehe es, aber ich merke auch mehr und mehr. Es es kann auch Spaß machen, wirklich sich ein bisschen damit zu beschäftigen. Biohacker sind ja aus diesem ja Bereich der Selbstexperimente auch gewachsen und du hattest es schon erwähnt, Quark mit Ölen und Protein und was ich z.B. wirklich jetzt fast jeden Morgen mache, ist eine Schüssel Magerquark oder Skyr mit ein bisschen Leinöl drüber, MCT-Öl, paar Nüsse rein, manchmal auch ein paar Früchte rein und dann noch ein Löffel ungesüßtes Proteinpulver. Mhm. Und damit habe ich meine 30, 40 Gramm Protein, gute

Fette, Probiotik, Präbiotika, alles in einer Schüssel. Es ist super schnell zubereitet. Es ist einfach, man kann es jeden Tag machen. Es ist nicht teuer. Ja, also es ist ein super Weg, um auf deine Menge Protein zu kommen, ohne eben diese ganzen. Ja, und es ist einfach so, die die diese Stoffe, die auch haltbar machen, ja, die haben einen Sinn, aber wenn du ein Produkt hast, das halt haltbar gemacht werden muss, weil es eben lange auch im Regal steht, was du vielleicht auch lange zu Hause hast, dann nimmst du halt auch diese nicht förderlichen Stoffe mit auf, richtig? Das ist der Preis.

Und so wie du es machst, ist es auch stoffwechseltechnisch sinnvoller, weil aus Eiweiß und aus Fett bilden sich Lipoproteine, Fett-Eiweiß-Verbindungen und die sind ja noch mal deutlich gesünder als die reinen Eiweiße selber oder die reinen Fettsäuren selber. Deswegen hat Johanna Buttwick ja damals auch schon immer gesagt, man soll diese Öl-Eiweiß-Kost machen, aber sie hat nicht gesagt, dass man morgens Öl isst und abends Eiweiß, sondern sie hat damals schon gesagt, diese beiden Komponenten miteinander verbinden und dann essen, weil eben diese Lipoproteine einfach viel gesünder sind. Ja, und auch du brauchst ja auch das Fett, um einige von den Vitaminen aufzunehmen. Du hast ja fettlösliche Vitamine. Ähm, also denke ich auch, also wieder zurück zur ursprünglichen Nahrungsweise, die für uns vorgesehen war auch. Genau.

Okay, dann haben wir das. Jetzt kommen wir zu den Mitochondrien. Ja, [gelächter] die nehme ich jetzt rein, denn ja, die Mitochondrien Riesenthema begleitet ja uns auch schon seit Jahren. Du hast mich damals drauf gebracht. Ich meine, die Firma heißt nicht umsonst Mythookare, es ging um die Mitochondrien, diese ja einfach eigentlich außerirdischen kleinen Kraftwerke, weil sie ja nicht wirklich von den Menschen äh kommen und uns seitdem ja uns Energie liefern, von der Mutter uns ja mitgegeben werden, so wie es erinnere ich mich noch an die erste Podcast-Folge. Genau.

Genau. Sie werden glaube ich zu 99,999% von der Mutter übergeben. Hat äh in der im Spermium hat man ganz wenige Mitochondrien drin, also die kannst du zählen. Keine Ahnung, unter glaube ich, habe ich mal irgendwo gelesen und das kommt theoretisch auch noch mit natürlich bei der Befruchtung in den in den Embryo rein, aber im Endeffekt dieses eine Mitochondrium oder diese fünf, die man dann über das Spermium bekommt, die spielen keine Rolle. Alle anderen sind von der Mutter übertragen und deswegen schau dir die Mutter genau an. [gelächter] Also symbolisch hat der Vater zumindest auch ein bisschen Energie mitgegeben, aber die Fähigkeit Energie zu produzieren ist uns dank der Mitochondrien gegeben. Genau.

Hier wäre jetzt auch eine Vermutung für ein Element, das Menschen davon abhält abzunehmen, ihren Körper umzubauen, vielleicht auch ja Muskeln aufzubauen und zwar die Fähigkeit der Mitochondrien Energie zu produzieren und sie dahin zu leiten, wo sie gebraucht wird. Und wenn die Mitochondrien oft nicht gut funktionieren, dass dann unter Umständen es einfach auch nicht klappt mit dem Abnehmen. Genau.

Wir reden im Endeffekt vom Zellstoffwechsel per se, weil Mitochondrien sind nur ein Teil des Zellstoffwechsels, allerdings ein ganz entscheidender. Und wenn wir vom Zellstoffwechsel reden, inklusive der Mitochondrien, dann brauchen wir einfach eine gewisse Basistherapie, ohne die wir diese Mitochondrien nicht wieder fit kriegen. Die habe ich schon öfters erwähnt. Sind die Fettsäuren für die Membranen. Das sind natürlich die Aminosäuren oder Peptide für den für den Eiweißstoffwechsel für alles, was aktiv ist, Enzyme etc. Was viele noch vergessen, wir brauchen Mineralstoffe und Spurenelemente, weil darüber fließt auch der Strom. Ja, ist ganz wichtig, dass wir im Endeffekt in jeder Zelle fließt ja ein ein Strom auch. Der ist zwar sehr gering, wir brauchen aber auch eine Membranspannung, eine Zellspannung, die in der Membran gebildet ist, die zwischen -90 und -70 mV ist. Das heißt, ich muss mich um die Membranspannung kümmern. Ich muss mich auch um den sehr geringen Strom in der Zelle kümmern, der dort fließt, dass das Ganze funktioniert. Und dafür brauche ich halt diese Basistherapie, Öle, Aminosäuren, Eiweiße, Mineralstoffe, Spurenelemente und gewisse Bausteine noch für die Mitochondrien, für den Zitronensäurezyklus und die Atmungskette. Das sind so grob 40 Vitamine, Vitaminoide und andere Stoffe, die gebraucht werden und ein paar Nukleotide für meine DNA. Und das ist so die Basis, die ich überhaupt brauche.

Wenn ich mir den Mitochondrienstoffwechsel anschaue oder den Zellstoffwechsel genau genommen, ähm dann gibt's allerdings noch mehr als das. Also, ich mache mal eine Basistherapie, weil ich muss einmal wie gesagt die Mitochondrien sanieren, die Zelle sanieren. Ich muss mich um das Redoxsystem kümmern. Also wir haben das Thema Oxidation und Reduktion, also schwarze und grüne Banane. Und ich habe noch einen ganz wichtigen Punkt und der ist einer der absoluten, also jetzt wird heldhörig Hauptgründe der Christ verrät sein Geheimnis, warum die Leute nicht abnehmen können und jeder hat das Wort schon mal gehört, aber er hat er versteht nicht, weil er das Wissen hinter diesem Stoffwechsel nicht kennt. Er versteht versteht nicht, welche extreme Bedeutung hat und es gehört auch zu dem Thema, die in der Schulmedizin immer und immer wieder ähm negiert werden ähm und gesagt wird, das gibt's eigentlich gar nicht. Ja, obwohl es historisch gesehen und dann muss man ja wieder zurückgehen. Ähm, geh wir einfach mal in die in die KI. Man kann ja heute mit der KI so viel recherchieren. Ja, ich habe neulich auch wieder mit der KI recherchiert und habe sie mal gesagt, mal gesagt, oh, tu mir doch mal historisch die Datenlage zu diesem Thema geben. Und dann ging das los mit 1800, nee, mit 160 nach Christus ging es los. Ja, so die ersten Daten, die es gegeben hat, die ersten Beschreibungen an dieses Problem und ging dann bis 18. Jahrhundert, wo dann große Fortschritte erzielt wurden bis in die Neuzeit und jetzige Zeit, wo man das aufgearbeitet hat. Und wenn man sich das mal anschaut, dann ist ja vieles schon längst äh gesehen worden und manche Dinge wurden auch schon extrem häufig und gut therapiert. Und dieses Thema wurde auch schon im Bereich 18. des Jahrhunderts, 19. Jahrhunderts wurde extrem viel Therapie gemacht und ist aber jetzt heutzutage wieder komplett in die Vergangenheit oder vergessen worden. So muss man sagen.

Und jetzt kommt's. Der Haupt einer der Hauptgründe ist nicht unbedingt der Hauptgrund. Ja, aber er gehört für mich ganz klar sind Topgründen, warum Leute nicht abnehmen können und das ist tatsächlich die metabolische Azidose. Jeder unterschätzt das massiv. Ähm, jeder glaubt, wenn man heutzutage über ähm sousagen über das Thema ähm Azidose spricht, also Übersäuerung, dann heißt es immer, das Blut ist nicht übersäuert. Ja, das Blut hat ein pH-Wert von 7,35 bis 7,45. Das befindet sich also leicht im basischen Bereich und dieser pH-Wert ändert sich auch nicht, weil wann der sich ändern würde in den basischen Bereich oder in den sauren Bereich, wäre das mit dem Leben nicht so wirklich gut vereinbart. Das heißt, Leute, die im Blut übersäuert sind oder überbasisch sind, oder die haben richtiges Problem. Ja, die Natur lässt also das Blut sehr konstant. Nichtsdestotrotz haben wir ein extrem übersäuerndes Leben und die das Thema Übersäuerung spielt auch im anderen Kontext eine riesen Rolle, nämlich beim Thema Longevity. Ja, wenn man sich fragt, was sind so die Hauptgründe für Langlebigkeit, dann ist es eben gerade nicht zu übersäuern und nicht zu oxidieren. Oder umgekehrt die Hauptgründe, warum ich es nicht schaffe, ist Oxidation und Übersäuerung. Ja, das gehört total miteinander, das ist miteinander verknüpft, wenn man so möchte, ne? Und äh wie gesagt, beim Thema Übersäuerung, über das wir jetzt gerade reden, da geht's um das Thema pH-Wert. pH Potenzia Hydrogeni, also die Potenz von Wasserstoffprotonen. Und wir reden im Endeffekt bei Übersäuerung über eine Protonenlast. Also, ich habe zu viele Protonen in meinem Körper und die Natur hat das so vorgesehen. Das ist also nichts ungewöhnliches, was wir halt heutzutage machen mit unserer Lebensweise. Wir sorgen dafür, dass das Thema Altern, also Protonen generieren und Elektronen verlieren, dass wir das natürlich mit ganz vielen Dingen noch verschlimmern, ja, durch unsere Ernährung, durch z.B. weil wir nicht mehr barfuß auf Erde laufen, also Irfing, wenn man Elektronen generiert etc., ne? Oder auch Protonen abgeben kann auf verschiedene Weise. Aber das Thema Übersäuerung ist das Kernproblem, weil bei jedem Stoffwechselprozess entstehen im Körper Säuren.

Und jetzt kommt der Link zum äh zum Zunehmen. Äh die Fettzellen haben sozusagen eine sehr sehr wichtige Funktion und die übersieht praktisch heutzutage jeder. Die Fettsäuren sind in der Lage Säuren aufzunehmen und zu speichern. Das heißt, unsere Fettzellen, unser Adipozyten sind daran beteiligt, diese die überschießenden Protonen für uns zu speichern und uns damit vor Übersäuerung zu schützen, weil wir ja eben ein konstantes Konstanzen-pH brauchen, weil auch unser Bindegewebe nicht zu stark übersäuern sollte, weil das ja auch ein riesen Thema ist und deswegen wird ganz viel von diesen Protonen, von diesem Protonenüberschuss im Fettgewebe gespeichert und das ist das Kernthema oder eins der allerwichtigsten Themen bei dem bei Abnehmproblematik und wenn man das mal auf dem Schirm hat und sich damit beschäftigt, dann kommt man natürlich auch zu Lösungen, wie man das angehen kann und ja, das ist also sozusagen, das habe ich für mich persönlich auch rausgefunden tatsächlich, weil ich ja auch lange gesucht habe. Ich habe alles gemacht, was wir heute schon besprochen haben und vieles, was wir noch nicht besprochen haben. Im Endeffekt habe ich meine große Veränderung dann nicht mit der Ernährungsumstellung gehabt, nicht mit mehr Sport gehabt, nicht mit mehr Krafttraining gehabt, sondern mit Ernährungsumstellung, Sportkrafting und mit einer stark entsäuernden Therapie. Damit kam für mich persönlich der große Game Changer.

Okay, also ich wiederhole noch mal, dass ich es richtig verstanden habe. Also das Problem ist eine metabolische Azidose, eine Übersäuerung, die unter anderem beinhaltet, dass wir zu viele Protonen, positiv geladene Protonen im Körperfett speichern und diese stören den zellulären Stoffwechsel, auch die Energieproduktion der Mitochondrien in einer Weise, die mir die dann verhindert, dass ich abnehme.

Genau. Es ist im Endeffekt noch viel komplexer, aber man kann es mal grob den Leuten versuchen zu erklären. Wir haben, wenn wir jetzt essen, dann haben wir sozusagen die Fähigkeit das Essen zu spalten und dann ist die Frage, warum essen wir überhaupt? Ja, wir essen, weil wir zwei Dinge generieren wollen. Elektronen, negativ geladene Elektronen, die liefern den Strom und Protonen, positiv geladene Protonen, die liefern die Spannung. Ja, also mit anderen Worten, wir brauchen in unseren Zellen Voltage, Spannung und wir brauchen Strom. Ja, beides. Erst nur, wenn wir eine Spannung haben, kennen wir von der Batterie, die Spannung der Batterie, ja, oder die in der Steckdose, die hat ja auch eine Spannung, ja, wenn eine Spannung haben, dann können Ionen fließen. Ja, also wir brauchen Protonen für die Zellspannung und Elektronen für den Strom. Mhm. Und beides generieren wir über die Nahrung. Ja. Und das Problem ist, beides müssen wir wieder loswerden. Wir müssen, wenn wir dann die Energieproduktion gestartet haben, wenn das in Toron stattgefunden hat, müssen wir beides wieder loswerden und die Elektronen werden wir z.B. los, indem wir sie auf Sauerstoff übertragen. Ja, auch ganz wichtig. Deswegen atmen wir und deswegen ist Atemtherapie, was du ja auch sehr häufig machst, interessant und wichtiger, weil ich muss die Elektronen wieder ausscheiden. Ich muss aber auch die Protonen wieder ausscheiden. Die Protonen, also sozusagen H+ ist ja auch Teil von H2O. Ja, da sieht man, wie intelligent die Natur dann am Endeffekt ist. Ja, am Ende der Atmungskette werden dann praktisch die Protonen und die Elektronen über H2O wieder ausgeschieden, z.B. Ja, eine Möglichkeit gibt ja mehrere Möglichkeiten. Also Wasser. Wasser. Genau.

Und äh darum geht's im Endeffekt und das schafft der Körper, aber je älter er wird, desto kränker er wird nicht. Und schon Kinder haben erhebliche Mengen an Säuren im Gewebe. Ja, der Körper fängt also an diese Säuren, er möchte die loswerden. Das kann er über Atmung. Das kann er über Eiweiße. Der Eiweißstoffwechsel Muskeln ist ein Bindegewebe. Ist ganz entscheidend, wie mein Bindegewebe ist, wie mein Eiweißanteil und Bindegewebe ist, um zu entsäuern. Ja, je mehr Eiweiß ich habe, je mehr Proteine ich habe, desto mehr Säuren kann ich abtransportieren. Und so gibt es ganz viele Möglichkeiten der Entsäuerung. Es gibt nicht eines, sondern gibt viele Wege. Die Natur hat das natürlich breit gefächert, weil es ja essentiell ist, aber die Natur hat leider es nicht optimiert bis jetzt. Ja, wir sind ja auch nicht noch optimiert. Wir können mal 100.000 1000 Jahre weiterschauen, das sind wir deutlich wahrscheinlich auch von der Evolution besser optimiert. Und im Stadium, wo wir jetzt sind, sind wir eben nur vorgesehen für 80, 90 Jahre Lebenszeit, weil dann kommt das Thema halt Übersäuerung und Oxidation eben stark auf uns zu. Umweltbedingt momentan noch viel stärker. Und dann fangen wir an eben diese Protonen und den oxidativen Stress aufzubauen. Und die Protonen werden eben sehr gerne in Form von Säuren dann gespeichert im Bindegewebe vor allen Dingen in der Zelle. Und da die Protonen jetzt aber positiv geladen ist, unsere Zelle aber der Negativladung hat, also Zellspannung -90 mV. Jetzt kannst du ja vorstellen, was passiert, wenn ich sozusagen hier meine 90 mV hab, meine -90 mV und jetzt immer mehr Protonen habe, die plus geladen sind und immer mehr Elektronen verliere, dann sinkt immer mehr die Zellspannung. Das heißt, dieser Kreislauf wird immer schlimmer. Und jetzt haben wir das nächste Problem. Säuren wiederum sind auch mitbeteiligt an der Insulinresistenz. Das heißt, je mehr Säuren ich habe in meiner Zelle, desto stärker wird die Insulinresistenz. Das heißt, es kommt ein Kreislauf, der sich selbst verstärkt, ein Zyklus vizios. Und deswegen wird das mit der Zeit immer schlimmer. Und man kennt das von den Leuten, man kennt diese Leute, die Stück für Stück immer dicker werden und die dann auch glaubhaft sagen, ich esse gar nichts mehr, aber ich werde immer dicker, dicker, dicker. Und das sind eben diese Säuren, die unter anderem auch ja eben im Endeffekt eingespeichert werden als also die Protonenlast, die dann eingespeichert wird, z.B. in Form von Fettsäuren, um einfach diese Azidose äh irgendwo zu verstecken.

Also, ich versuche es noch [räuspern] mal zu vereinfachen, einfach noch mal in meiner Sprache und vielleicht auch wieder draußen, weil ich finde das super spannend, aber letztendlich diese Übersäuerung führt zu einer geringeren Zellspannung. Das ist letztendlich dann das Problem. Ich habe einfach wie das ist ja auch ein Thema, dass ich bei dir jetzt gemessen habe, dass tatsächlich meine Zellspannung noch nicht optimal ist. Sie hat sich leicht verbessert zum letzten Test, aber du meintest, ich wäre noch nicht auf Leistungssportlerniveau, wohl ich ja hin will. Ja. Äh und die kann man messen. Und meine Frage hier wäre jetzt diese Protonenüberschuss Schuss, wo entsteht der hauptsächlich? Ist es das Problem, dass ich zu wenig Protonen generell abgebe aus deiner Sicht oder ist es, dass ich zu viele aufnehme verhältnismäßig? Also vielleicht liegt es an falscher Ernährung oder einfach an zu wenig dieser Praktiken, die wir früher vielleicht oft gemacht haben, aber heute nicht mehr wie barfuß laufen, mehr schwimmen gehen.

Das ist das ist die entscheidende und wichtige Frage. Ähm im Endeffekt diese Protonen brauchen wir in den Mitochondrien, ja, für die Energiegewinnung. Wir brauchen beides Protonen und Elektronen. Und genau da liegt auch das Problem in der Störung. Dann sind wir wieder bei den Mitochondrien, dass wir dann eben diese mitochondriale Störung haben, weil wie gesagt, die Elektronen übertragen auf Sauerstoff. Fehlt uns der Sauerstoff, habe ich ein Elektronenstau. Muss einfach vorstellen, diese kommen, die kommen an, da kommen diese Taxis, die Elektron und Protonen transportieren und jetzt wird aber am Ende das Elektron nicht abtransportiert, also stauen sich die Elektronen oder ich habe die Protonen und die werden auch nicht abtransportiert, dann stauen sie auch die Protonen. Das heißt, egal ob ich jetzt ein Elektron oder Protonenstau habe, meine mitochondriale Stoffwechsel kommt zum Erliegen, dadurch, dass sich die Substrate schlicht und einfach anstauen und deswegen muss ich die loswerden. Einmal durchatmen. Ja, Elektronen durch Sauerstoff und die Protonen muss ich auch irgendwie wegkriegen. Die werden ja über H2O z.B. als eine Möglichkeit abtransportiert. Und wenn ich das nicht schaffe, dann dann würde der Körper ja auch ersticken an Protonen ersticken. Ja, das macht er aber nicht. Der Körper sorgt dafür, dass er nicht an Protonen erstickt, sondern er sagt dann, okay, dann kommen die Dinger halt in die Fettspeicher.

Okay, aber das Problem, dass ich jetzt hier ausmache, ist tatsächlich, wir sind vielleicht in der modernen Welt nicht gut darin, diese Protonen abzugeben, weil z.B. auch Wasser beim Sport, könnte ich mir jetzt vorstellen, fange ich an zu schwitzen und gebe dann ja über das Wasser, über das Schwitzen auch Protonen ab oder eben, wenn ich in die Entspannung gehe, vielleicht mal irgendwie barfuß äh über übers Gras laufe und im See schwimmen gehe. Also diese machen wir vielleicht zu wenig, nehme ich jetzt an. Atmen tun wir ja, also Elektronen geben wir ja ab. Es wird äh es gibt natürlich viele Möglichkeiten. Also, es gibt natürlich auch die Möglichkeit, die einfach klassisch zu entsäuern über Proteine, dass Proteine die Protonen aufnehmen und sie dann abtransportieren können, ne? Also, wir haben nicht nur einen Weg, ähm, aber eine entscheidende Weg ist eben einfach eine Funktion in dem Mitochondrien und und natürlich auch ein Stoffwechsel. Also je mehr ATP ich verbrauche in meinem Körper, desto mehr Protonen kann ich natürlich für Stoffwechsel, wenn du so möchtest, ja, das heißt, bin ich sportlich und jogge oder bin ich Marathonläufer oder bin ich Fußballer oder was auch immer, körperlich stark arbeite, dann verbrauche ich ja auch viel und dann können viel nachproduziert werden. Das heißt natürlich je mehr ich am Ende verbrauche durch eine Aktivität und je weniger ich am Anfang esse, desto besser ist mein Stoffwechsel und die meisten kommen aber langsam ist als Kind sind meistens alle sportlicher und dann geht das geht so ganz langsam. Ja, immer weniger Verbrauch und immer mehr Essen, ne? Und dann gibt's halt irgendwann ein Problem, dass dann irgendwann kippt. Ja, und das ist halt so klassisch, das nennen wir dann auch altern. Ja.

Okay. Äh allerdings genau noch mal, ich will nur noch mal richtig verstehen, ähm wie wir dieser metabolischen Azidose am besten her werden. Also ich verstehe zum einen die Zelle optimieren, dass sie einfach besser auch diese Protonen wieder abgibt, verstoffwechselt, aber ich sehe es jetzt so ein bisschen multifaktoriell, also einfach mehr bewegen, gesünder ernähren, guten Darm haben, Atemtechniken machen, barfuß laufen, in die Sauna gehen, schwitzen, also all die Dinge können tatsächlich dabei helfen, auch dieser Azidose her zu werden.

Ja, die wichtigste Maßnahme wäre die Ernährungsumstellung. Ja, und da ist dann dieses Schlagwort basische Ernährung. Dann wie die Gorillas machen. Ja. Ja. Kommt dann sozusagen ins Spiel, wie die Gorillas das machen, z.B. darüber habe ich jetzt auch noch nicht nachgedacht, aber ja. Ja, also [räuspern] das habe ich einmal gehört tatsächlich von einem deiner Kollegen, der mal in einer Studie zitiert hat, glaube ich, wo es darum ging, dass Gorillas eine ganz niedrige, obwohl sie uns genetisch sehr sehr ähnlich sind, eine ganz niedrige Krebsinzidenz haben und der er hatte das bisschen vereinfacht, vielleicht zurückgeführt auf diese basische Ernährung, weil die ja nur Blattzeug fressen. Ja, das ist tatsächlich ein äh korrekt, also die basische Ernährung ist stark Krebshemmend. Ähm, das hat ja schon der Otto Warburg festgestellt. Da müssen wir ja gar nicht, da muss ja gar nicht mit meinem Wissen kommen, sondern der hatte damals schon gesagt, dass das ein riesen Thema ist und da gibt's schon auch von von 1920 und 30 Uhr gibt's viele Arbeiten zu dem Thema, dass basische Ernährung Krebshämmend ist und das sehe ich auch bei mir, aber bei basischer Ernährung ähm, das ist nicht wahnsinnig schwierig. Ja, wir müssen viel Grünzeug essen, basische Lebensmittel essen. Also was heißt basisch denn für den Zuhörer? Basisch heißt der erstmal, dass ich Elektronenüberschuss habe. Das heißt, ich habe ein Lebensmittel, was vom pH-Wert höher ist als sieben, also im basischen Bereich liegt und damit habe ich einen Elektronenüberschuss, also mehr Elektronen, weniger Protonen, wenn man so möchte, ja? Und diese basische Ernährung, die darf ich allerdings nicht und da aufpassen, ich darf nicht 100% meine Ernährung basisch machen, weil jetzt kommen nämlich gleich wieder die Leute sagen, aber basische Ernährung macht der müde und schlapp. Ja, weil logischerweise, weil wir haben jetzt heute gelernt, wir brauchen Protonen und Elektronen. Ja, wir brauchen beides und die Protonen kriege ich ja aus der sauren Ernährung. Das heißt Fleisch, Kohlenhydrate, Eiweiß, ja, das ist so äh das ist das, was dann Protonenlastig ist. Die Kunst ist so herzugehen und sagen 70% sich basisch zu ernähren und 30% protonenlastig zu ernähren. Das heißt, ich muss einfach den Überschuss oder den den größeren Teil meiner Ernährung sollte basisch sein, aber ich muss trotzdem drauf achten, dass ich meine Protonen meine Energie bekomme. Ja, man muss beides machen oder beides beachten. Das heißt 70% basische Ernährung wäre sozusagen ein Weg, um das Thema Übersäuerung wegzubekommen. Aber dann gibt's ja noch andere Lösungen. Basis der Ernährung das eine schon schwierig genug. Äh was ich persönlich jetzt für mich als Lösung gefunden habe, was einfach umzusetzen ist, basischen Wasserfilter. Ja, mega easy, ne? Gibt's Wasserfilter wie Kangen oder Aquion, die Marken, die kenne ich gerade oder PH Wasser, weiß nicht, ob Leogant auch, also das ist ja, wir haben den Wasserbaum beim Flowfest von Leogant, müsste man mal gucken. Muss ich mal den Thomas noch mal fragen, aber den also ich denke, ich bin riesenfan von Ferfilter. Auf jeden Fall gibt's da einige tolle Anbieter. Genau. Und da gibt's die meisten sind ja Umkehrosmose und was auch gut ist, weil dann entfernt man halt Giftstoffe und basisch heißt halt wirklich darauf zu achten, dass das ein Elektronenüberschuss hat, dass der pH-Wert idealerweise bei Okay. Das ist dann eine neue Art. Ja, genau. Dass der pH-Wert über 8 ist. Ja, beim Basisch mache ich einfach schlicht einfach eine Hydrolyse, das heißt, ich spalte das H2O, das Wasser in OH- und H+ und filtere so H+ raus und dann habe ich ein Wasser, wo mehr OH- drinne ist, also mehr Elektronen und weniger Protonen und das ist natürlich super Wasser, um dann im Körper Säuren zu arbeiten. Ja, die Japaner machen das seit Ewigkeiten, also wenn sie wieder sagt, oh, da gibt's keine Evidenz, ne? Guckt mal nach Japan, da gibt's dieses basische Wasser seit 50 Jahren und da gibt es extrem viel Evidenz, dass das extrem gesundheitsfördernd ist und die Japaner werden, glaube ich, immer noch ist die Nation, die mit am ältesten und am gesündesten wird.

Wow. Okay, Christian, jetzt hast du es aufgelöst. Ich habe noch einen Themenpunkt, deswegen würde ich zu diesem Zeitpunkt jetzt mal zusammenfassen unseren Masterplan, wie du im Jahr 2026 abnehmen kannst. Okay. Und zwar, ich wiederhole noch mal, wir haben angefangen mit jetzt muss ich meine L erstmal anschauen. Wo waren wir? Mit Schokolade und Kaffee. Genau, erstmal Schokolade. Hier das Thema Insulinresistenz. Also erstmal schauen, dass man seinen Blutzucker und seine Insulinreaktion einigermaßen stabil hält bzw. auch wieder in Ordnung bringt. Und das kann auch passieren, z.B. über fasten, den Darm wieder reparieren, in Ruhe lassen, ähm vielleicht wieder Essensfenster einhalten, auch Mahlzeiten einhalten, also sich daran orientieren. Ergänze gerne.

Genau. Genau. Da bin ich ganz klar dafür 16:8 oder 18:6 Diät, also viele viele Stunden nichts essen schlicht einfach für die Regenerationsphasen. Da bin ich ganz klar dabei. Fasten gehört dazu.