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Es gibt eine Frage, die ist so alt wie die Menschheit selbst. Für einige ist sie vielleicht die wichtigste Frage überhaupt. Aber auch heutzutage gibt es mehr um Menschen, die wollen am liebsten gar nichts davon hören.
Die Frage ist: Wo kommen wir her? Oder kann aber gesagt nicht nur wir, sondern das ganze Universum, in dem wir leben. Konkret gefragt ist: Ist das hier einfach immer schon da gewesen? Der natürliche Lauf der Dinge? Eine Verkettung von mehr oder weniger wahrscheinlichen Zufällen? Oder ist das hier das Konstrukt eines intelligenten Schöpfers? Das ist die Frage. Diskutiert wird darüber sehr häufig, allerdings nur selten furchtbar. Und ich weiß gar nicht genau, woran das liegt.
Das könnte aber vielleicht damit zusammenhängen, dass die gesamte Fragestellung von einigen sofort in dem Bereich der Mystik verlagert wird. Religion und dass da was aus dem Mittelalter. Das mir so eine Modeerscheinung wie ein passendes Kleidungsstück suchte, die aus. Die der am besten gefällt. Gott, wer braucht denn Gott? Gott ist für Menschen, die psychisch instabil sind. Die suchen etwas, was ihnen Halt gibt oder Hoffnung. Der sucht sich dann einen Gott. Aber ich brauche er sowas nicht. Gott und Religion, das ist etwas für Menschen, die in ihrem Leben nicht klar kommen. Aber ich glaube, damit tut man viel Unrecht.
Ich bin in meinem Leben bestens klar gekommen. Ich bin so durch ständig aufgewachsen, wie man nur aufwachsen kann. Mein Vater Beamter, meine Mutter Bürokauffrau. Ein Haus im Grünen. Eigentlich ging es mir gut. Ich bin in meinem Leben bestens gekommen. Aber trotzdem habe ich mir diese Frage gestellt.
Oder aber man sagt, die ganze Frage ist sinnbefreit, weil man Gott ja nicht mit wissenschaftlichen Methoden nachweisen kann. Ja, das ist nicht ganz verkehrt. Ich kann sicherlich kein Experiment in einem Labor durchführen, um am Ende eine Entscheidung zu treffen: Gibt es einen Gott oder nicht? Aber das gilt der viele andere Dinge auch. Die Existenz seiner Ur-Ur-Ur-Ur-Großmutter kann ich wissenschaftlich nicht beweisen. Aber es ist die Logik, der sagt, dass es eine solche gegeben haben muss. Und ich würde sogar behaupten, die Wahrheit hat immer die besseren Argumente.
Wenn das hier das Konstrukt eines intelligenten Schöpfers ist, was ist, da muss man das erkennen können. Wenn es eine Wahrheit ist, da gibt es dafür Argumente. Und wenn das nicht der Fall ist, wenn es ein Zufallsprodukt ist, da muss auch dafür die besseren Argumente geben, je nachdem, was die Wahrheit ist. Von vornherein allerdings diese Vorstellung abzulehnen, dass es einen intelligenten Konstrukteur hinter diesem Universum geben könnte, das halte ich tatsächlich für voreingenommen. Und das ist auch nicht rational.
Die Menschen gehen auch nicht so vor. Man lehne ich etwas ab, einfach nur, weil man es nicht nachweisen kann. Die Wissenschaftler sind Mitte des zwanzigsten Jahrhunderts davon ausgegangen, dass es am Boden des Ozeans kein Leben gibt. Das haben die aber nicht einfach so gesagt. Wir haben nicht einfach gesagt: Wir haben keinen Beweis für Leben dort unten und deswegen lehnen wir das ab. Sie haben argumentiert, haben gesagt: Boden des Ozeans, da gibt es kein Licht und demzufolge kann doch kein Leben existieren. Sie haben sich am Ende fundamental geirrt. Aber das ist hier nicht mal der Punkt. Der Punkt ist, dass sie die Vorstellung vom Leben am Grunde des Ozeans nicht einfach so abgelehnt haben, weil man es nicht beweisen kann.
Oder das selbe ist ja mit den Außerirdischen der Fall. Es gibt Wissenschaftler, die sagen, dass Außerirdische gibt, und andere lehnen diese Vorstellung hat. Aber beide Seiten haben Argumente für das, was sie sagen. Ob es sie gibt oder auch nicht. Menschen sind tatsächlich zu allen Zeiten wie selbstverständlich davon ausgegangen, dass dieses Universum an intelligenten Konstrukteur hat und nicht einfach so.
Ich weiß, ich weiß, heute sagt man ja, nie hatten halt früher für vieles keine Erklärung und deswegen, wenn sie dann einen Blitz gesehen haben, dann haben sie gesagt: Boris muss an Gott geben, denn diese Blitze auf die Erde wirft. Aber das ist nicht ganz richtig. Menschen waren nicht so. Menschen haben nicht einfach ein Phänomen, was sie nicht erklären konnten, dann mit einem Gott erklärt. Menschen mussten auch nicht wie vorher. Sie haben dafür nicht sofort einen Kopf gesucht. Sie wussten auch nicht, warum Dinge nach unten fallen, warum schreiben die nicht oder fahren nach oben. Aber dafür hat man keinen Grund gesucht. Menschen mussten auch nicht, warum Weizen wächst nur dann, wenn man Wasser hinzufügt. Sie haben das dann so hingenommen, aber nicht sofort einen Gott dafür gesucht. Aber das wussten auch nicht, warum Holz auf Wasser schwimmt, aber Stein nicht. Aber die Erklärung war dafür nicht an Gott, der das Holz am Schwimmen hält. Also damit tut man dem Menschen sicherlich Unrecht.
Ich glaube, der Grund ist ein ganz anderer. Ich glaube, der Grund ist die Natur des Menschen. Es gibt etwas, was tief in uns drin stellt, das, was man heute einen einzigen Satz zusammen: Von nichts kommt nichts. Von nichts kommt nichts. Ich glaube, das ist etwas, wo jeder Mensch zustimmen würde. Und das wissen wir schon von klein auf an. Wenn ein Baby auf dem Wickeltisch liegt und ich schnitze so hier mit dem Finger, dann schaut es automatisch in die Richtung. Aber warum? Warum schaut es da hin? Weil das Baby weiß, dass es für dieses Geräusch, dieses Schnippen eine Ursache geben muss. Das kommt nicht einfach so. Da steckt schon in uns drin. Und das Baby schaut und möchte diese Ursache finden. Und so sind die Menschen immer davon ausgegangen: Die Welt, in der wir leben, sie muss auch irgendeine Ursache haben. Und diese Ursache kann ja nicht die Welt an sich sein. Die Welt kann er die existieren und gleichzeitig die Ursache für eine Existenz sein.
Es gab eine Zeit, da ist man davon ausgegangen, einfach, dass dieses Universum schon ewig existiert. Und damit wollte man dann die Frage mehr oder weniger umgehen. Denn wir uns das einfach schon immer gegeben hat, man hakt das damit ab. Nun, dann auch mal die Frage ja auch nicht mehr stellen. Bis man dann zum Beginn des einundzwanzigsten Jahrhunderts herausgefunden hat, dass dieser Welt nicht ewig existiert. Und zwar hat man beobachtet, dass sich dieses Universum ausdehnt. Man kann nicht direkt die Ausdehnung des Universums beobachten, aber man hat festgestellt, dass alle Galaxien in diesem Universum sich von uns weg bewegen. Nun, wenn sich alle von uns weg bewegen, dann muss sich das Universum irgendwie ausdehnen. Und das bedeutet umgekehrt: Wenn es sich jetzt immer weiter ausdehnt in der Zukunft, dass es in der Vergangenheit immer kleiner gewesen sein muss. Wenn man lange genug zurückgehen, das Universum vereint war in einem winzig kleinen Punkt. Das hat man heute den Urknall. Das Universum ist entstanden im Bezirk Kleinpolen. Das ist auch logisch nachvollziehbar. Wenn man entdeckt, dass er sich aus den muss, es früher einmal näher beisammen gewesen sein.
Das haben wir damals nicht alle akzeptiert. Die Theorie kam so im Laufe des zwanzigsten Jahrhunderts auf und direkt schon zu Beginn gab es Gegenwind. Einer der bekanntesten Wortführer der Gegenpartei mal ein Astronomen, haben uns Fett holen. Und er sagte, diese Beobachtung, dass das Universum sich ausdehnt, das kommt daher, dass immer wieder neue Materie entsteht und diese neue Materie gibt quasi der alte Materie nach auf die sogenannte ist der die State Theorie. Als ich mich in den 70er Jahren angefangen habe, mit Astronomie zu beschäftigen, da hat man das noch mal in dem ein oder anderen Buch gefunden. Aber warum hat er das überhaupt gesagt? Nun, für Fred Hoyle war es wichtig, dass dieses Universum keinen Anfang hat. Er wollte das einfach nicht. Dieses Universum durfte kein Anfang haben. Und warum? Das hat er später selber erklärt. Er sagte, wenn man diese Theorie akzeptiert, dass alles einmal einen Punkt angefangen hat, dann ist die Frage, woher das Universum kommt, eigentlich überflüssig. Fred Hall über einen glühenden Atheist. Und die Vorstellung von einem Urknall, dass das Universum winzig kleinen Punkt angefangen hat, war seiner Meinung nach ein Ausdruck dafür, dass das Universum ein Akt der Schöpfung ist und deswegen einen intelligenten Schöpfer harmlos. Das war der Grund, warum er die Theorie in vom Plan abgelehnt hat.
Aber woher kam jetzt das Universum? Wenn er sich von einem winzig kleinen Punkt ausdehnt, dann muss es ja immer noch irgendwo her gekommen sein. Woher kommt es? Und warum hat es überhaupt angefangen, sich auszudehnen? Nun, die Frage wird heute manchmal gerne beiseite geschoben. Woher kam das Universum? Das kann man nicht beantworten, denn es gab keine Zeit vor dem Universum. Die Zeit ist ja quasi in mit diesem Universum erst entstanden. Und schiebt man das einfach beiseite. Aber das beantwortet die Frage tatsächlich nicht. Woher kommt dieses Universum? Heißt ja auch, ist es einfach da? Und wenn ja, warum? Warum dieses Universum? Warum nicht irgendein anders gestaltet? Warum ein Universum mit diesen Eigenschaften, mit dieser Masse, mit dieser Energie? Warum ausgerechnet dieses Universum? Wenn es einfach so wäre, dann hätte ja auch irgendein anderes x-beliebiges Universum da sein können. Aber warum dieses? Und warum dehnt es sich aus? Das Universum wieder nicht plötzlich hin und sagt: War, heut ist so ein schöner Tag, ich werde mal größer. Selbst wenn ich die Frage der Zeit beiseite schiebe, sind diese Fragen nicht geklärt. Es muss ja eine Ursache dafür geben. Das Universum kann sich ausdehnen oder auch nicht ausdehnen, aber es hat sich ausgedehnt. Um die Frage ist: Warum? Man kann dem Ganzen auch nur schwer mit Naturgesetzen beikommen, denn die Naturgesetze, wie wir sie kennen, das es richtig, die sind mit diesem Universum entstanden. Die Frage nach der Ursache ist aber davon unabhängig. Naturgesetze hin oder her, eine Ursache, und das weiß der Mensch tief in sich drin, dem muss es irgendwo gegeben haben. Irgendeine Ursache muss dafür sein. Irgendwo muss dieses Universum seinen Anfang genommen haben. Und das weiß man tatsächlich nicht erst seit Beginn der Urknalltheorie. Das haben Menschen zu allen Zeiten gedacht. Und zwar einfach nur durch logische Überlegung.
Einer von denen war der Philosoph Aristoteles. Und er sagte, dieses Universum kann nicht ewig existieren. Es muss ein Anfang haben. Und er war ein ganz interessanter weise hingekommen. Er sagte, wenn dieses Universum ewig existieren würde, dann bedeutet das, dass unsere Vergangenheit ewig wäre. Und das kann nicht sein. Wäre die Vergangenheit ewig, also unendlich, dann wären wir heute gar nicht hier. Das erscheint auf den ersten Blick nicht so zugänglich, wie so werden wir dann heute nicht hier. Aber man kann sich das vielleicht mit einer mit einer Supermarktkasse vorstellen. Wenn man an eine Supermarkt kostet kommt, man hat vor sich eine Schlange, dann egal wie lang die ist, kommt man irgendwann einmal an der Kassa. Irgendwann steht man da und legt seiner Waren auf und bezahlt. Wenn diese Schlange aber unendlich ist, dann kommt man nie an der Kasse an. Wie hört er nie auf, sie dem niemals ein Ende. Das heißt, wenn ich mich bei einer unendlichen Schlange hinten anstelle, weiß ich schon, ich komme nie bei der Kasse. Das bedeutet aber genauso umgekehrt: Wenn ich irgendwann vorne an der Kasse stehe, weiß ich, dass die Schlange vor mir nicht unendlich gewesen sein kann. Dann wäre er niemals abgearbeitet worden. Und dasselbe gilt auch für die Vergangenheit. Wenn die Vergangenheit kein Ende hätte, sie wäre unendlich, dann wären wir heute nicht hier. Die Tatsache allein, dass wir hier sind, bedeutet, dass die Vergangenheit einen Anfang und ein Ende haben muss. Das war die Überlegung von Aristoteles.
Unendlichkeiten sind tatsächlich gar kein Bestandteil unserer Realität. Es gibt sie gar nicht. Man hört, dass zwar manchmal, wenn Physiker sagen, dass es in einem schwarzen Loch eine Singularität gibt. Das ist ein unendlich kleiner Punkt mit einer unendlich kleinen Ausdehnung, einer unendlich hohen Dichte. Aber das ist einfach nur der hilflose Ausdruck eines Physikers, um zu sagen: Ich weiß auch nicht, wie ich das ganze beschreiben soll, was da drin ist. Unendlichkeiten existieren nicht. Das, was in diesem Universum in der Realität existiert, das ist bitter. Es ist niemals unendlich.
Ein Kollege von Aristoteles, der Philosoph Platon, er sagte auch, dass dieses Universum das Produkt eines intelligenten Konstrukteurs sein muss. Allerdings ist ja auch eine ganz andere Art und Weise dahin gekommen. Er sagte, wenn wir das mal in einem Satz formulieren möchte: Design braucht einen Designer. Das war seine Aussage. Design braucht einen Designer. Und diese erkennt man auf Anhieb. Man musste ich lange darüber nachdenken. Man muss nicht überlegen. Wenn man etwas sieht, was designed wurde von einer Intelligenz, dann erkennt man, dass. Wir kennen vielleicht diese diese Berge in den Vereinigten Staaten, diese einem Berg noch rasch vor, indem man die Köpfe von vier amerikanischen Präsidenten eingemeißelt hat. Bestimmt hat das Bild schon mal jeder gesehen. Wenn man vor diesem Berg steht, man sieht diese vier Köpfe, dann weiß man sofort: Das ist ein intelligentes Produkt. Das ist nicht einfach so entstanden.
Berge haben manchmal sehr fantasievolle Formen. Es gibt in der Nähe von meiner Heimatstadt einen merkwürdigen, ich sagen, das ist mehr eine Felsformation, die nimmt man das hockende Weib. Und dieses hockende Weib ist einfach noch einen Felsen, wer tatsächlich mit ein bisschen Fantasie an ein hockende Weib erinnern. Eine Frau, die einfach in der Hocke sitzt. Aber das ist, wie gesagt, mir sehr viel Fantasie. So präzise wie die vier Köpfe von den amerikanischen Präsidenten ist das Ganze natürlich nicht. Und wenn man das sieht, weiß man, dass und das weiß man nicht, weil wir wissen, dass Leute das der eingemeißelt haben aus dem Geschichtsunterricht. Das war auch nicht deswegen, weil wir das als Menschenköpfe erkennen. Das würden wir auch als Fantasie Köpfe erkennen. Wir wissen, dass auch nicht deswegen, weil Menschen sich in der Bildhauerei betätigen. Das alles würde auch ein Indianer aus dem südamerikanischen Dschungel erkennen, der vielleicht noch nie gehört hat, dass Menschen starben und meistens. Das muss da gar nicht wissen, aber wenn der von diesem Berg steht, weiß er sofort: Okay, das ist nicht einfach so im Laufe von Jahrmillionen vor sich hin gewachsen. Da mache ein intelligenter Konstrukteur am Werk. Design braucht einen Designer.
Und Design erkennt man. Es gibt physikalische Gründe, warum das nicht einfach so passiert. Ich meine, Berge wachsen ja in alle möglichen Richtungen im Laufe der Jahrmillionen. Es könnten ja theoretisch auch vier Präsidenten Köpfe dabei rauskommen. Und tatsächlich kann das auch theoretisch passieren. Es ist nur so unwahrscheinlich, dass solche Dinge niemals passieren. Solche präzisen geometrische Formen kommen einfach nicht zufällig dabei heraus, weil die unregelmäßigen Formen für diese gibt es viel mehr Möglichkeiten. Rein statistisch gesehen passiert, dass ein paar nicht. Es ist viel zu unwahrscheinlich. Design muss man mit einer Intelligenz hinzufügen. Ansonsten sieht es immer unregelmäßig aus. Möchte ich daraus eine regelmäßige Form machen, dann brauche ich eine Designer. Und das gilt nicht nur für die Präsidenten Köpfe am Mount Rushmore. So gäben wir ja auch durch unser Leben. Und ich glaube, wir würden das immer auf Anhieb erkennen. Man kann immer, dass eine von dem anderen unterscheiden.
Wenn ich zum Beispiel eine Wolkenformation sehen, die entfernt an einen Elefanten oder von mir aus ein Tiger erinnert. Ja, sowas kommt einmal vor. Das kann auch mal das Produkt eines Zufall sein. Aber die fünf olympischen Ringe am Himmel mit Wolken bezeichnet, und das war ein Flugzeug. Aber das passiert nicht einfach so. Ein Steinhaufen kann einfach mal so lose von einem LKW fallen, dann liegt er einfach am Straßenrand. Aber eine Pyramide ist das Produkt eines integrierten Konstrukteurs. Und wir erkennen es auch an.
Heben und Karten kaufen kann einfach so aus einem Kartenspiel fallen und da liegen die Karten auf dem Boden. Aber ein Kartenhaus, das entsteht nicht einfach so. Theoretisch könnten die Karten auch so passend fallen, dass ein Kartenhaus dabei herauskommt. Es ist nicht unmöglich. Es ist nur so extrem unwahrscheinlich, dass das niemals in der Erfahrung passiert. Das muss man schon bekannt machen. Man muss das ganze Design.
Und jetzt schaut man sich einfach nur dieses Universum an. Und man ist einfach mal ehrlich mit sich selbst, spontan, ohne großartige Überlegung. Und schaut sie das einfach an. Wonach sieht es aus? Anders sieht das aus nach einem Haufen unregelmäßig herumliegender Karten oder sieht das eher aus wie ein Kartenhaus? Ich würde behaupten, es sieht eher aus wie ein Kartenhaus. Und das ist nicht nur ein Gefühl im Herzen. Das ist etwas, was man die Wissenschaft sagt.
Ich habe zu Hause ein Buch von einem Astronomen namens Dieter Hermann, das nennt sich "Die Cosmos Himmelskunde für Einsteiger". Sonst sehr zuge nicht geschriebenes Buch. Und ich lese es tatsächlich gerne. Und er erwähnt gegen Ende des Buches einige interessante Aspekte über dieses Universum. Und nebenbei erwähnt er, er ist kein gläubiger Mensch, er ein Atheist. Aber trotzdem hat er eine gewisse Faszination für dieses Universum. Er schreibt: Hätte dieses Universum, von dem wir wissen, dass es sich ausdehnt, mit einer Geschwindigkeit ausgedehnt, die nur 100 Millionstel höher wäre, der wäre das ganze Universum auseinandergeflogen. All die ganze Materie drin, und es hätten sich niemals Sterne unternehmen gebildet. Und umgekehrt, wäre diese Geschwindigkeit um 100 Millionstel langsamer gewesen, das Universum hätte sich gar nicht so weit ausgedehnt, sondern wäre schon lange wieder in sich zusammengefallen. 100 Millionstel mehr oder weniger.
Etwas ähnliches schreibt er über die Kernkraft. Kernkraft, nicht in Atomenergie, Kernkraftwerke von heute. Kernkraft ist die Kraft, die Atomkerne zusammenhält. Ist eine ganz bestimmte Grad. Und er schreibt: Wäre diese um 100 Millionstel stärker oder schwächer, hätten sich Atome, wie wir sie heute kennen, überhaupt nicht bilden können. Sie braucht exakten diesen Wert. Und 100 Millionen zur Sache, derzeit nur, weil die Zahlen, die er in seinem Buch erwähnt, nur schwer zugänglich sind, aber keine richtige Vorstellung davon. Hermann schreibt tatsächlich über die Geschwindigkeit, dass wenn diese um einen Faktor von zehn Euro minus 55 höher oder niedriger wäre, dann hätten wir schon kein Universum, wie wir es kennen. Ich würde hier gar nicht sitzen. Aber 10 hoch minus 55. Was 10 hoch minus 55? Das ist eine Zahl 0,4 und 50 Nullen und eine 1. Das ist 10 hoch 55. Um diesen Faktor höher oder niedriger, und dieses Universum würde so nicht existieren. Und das gilt nicht nur für die Geschwindigkeit. Und das gilt für die Kernkraft. Das gilt für die Gravitationskonstante. Das gilt die Gras Konstante. Dieses Universum, das hat mindestens 20 Eigenschaften, die, wenn sie um diesen verrückt kleinen Wert von 10 hoch minus irgendwas abweichen würden, jedes Leben hier unmöglich machen würden.
Roger Penrose, ein britischer Mathematiker, sagt da einmal: Um ein Universum zu designen, was Leben hervorbringt, muss man so präzise arbeiten. Das wäre ungefähr so, als würde man mit einem Pfeil auf eine Dartscheibe werfen, nur dass die Dartscheibe das gesamte Universum ist und man muss versuchen, einen Atomkern zu treffen. So präzise muss ein solches Universum Design sei. Also noch mal die Frage: Wonach sieht das aus? Sieht das aus wie ein Haufen Karten, der einfach unregelmäßig herumliegt, oder eher wie ein Kartenhaus? Sieht das nicht auf Anhieb so aus, als hätte jemand ein bestimmtes Universum ausgewählt? Es hätte ja jedes x-beliebige Universum entstehen können, mit allem möglichen Eigenschaften, aber es ist dieses entstanden. Und dies ist ein besonderes Universum. Ein Universum, das Leben beherbergen kann. Das ist nicht einfach eben 1. Das ist durch besondere Eigenschaften ausgezeichnet, durch ganz präzise Eigenschaften. Sieht das nicht spontan einfach so aus, als hätte das jemand ausgewählt?
Ich stelle mir das manchmal vor, wie ein Haufen Steine, unregelmäßig geformte Steine. Alle sind so schwarz, schwarz, grau, dunkel grau und irgendwie geformt. Aber in diesem gesamten Haufen von von mehr als 100 Millionen Steigen gibt es einen einzigen, das ein besonderer Stein. Der issolen Würfel, ein glatter Würfel mit klaren Kanten und leuchtend hellblau, mich so dunkel kommen. Und jetzt geht eine Maschine, die Welt aus diesem Haufen ein Stein aus. Und den ersten Stein, den sie zieht, ist genau dieser hellblaue, dieser besonders geformte, den klaren Kanten, hellblau leuchtend. Würde man nicht denken, dass diese Maschine so programmiert wurde, dass sie genau diesen Stein auswählt? Das ist doch keine zufällige Auswahl. Ja, die Maschine hätte jeden Stein nehmen können, aber die Welt ausgerechnet diesen besonderen. Und genau so ist dieses Universum. Dieses Universums ein besonderes.
Man denkt heute manchmal so gefühlsmäßig: Na ja, da ist einfach irgendwann vor Milliarden von Jahren Materie explodiert und dann haben sich Sterne und Planeten gebildet und jetzt sind wir einfach heute hier. Aber so einfach ist die Sache nicht. Ein Universum, das Leben beherrscht, ist nicht so einfach. Und das ist ja bisher nur die theoretische Möglichkeit, dass es Leben geben könnte, irgendwo im Universum. Aber das Universum allein reicht nicht. Wir brauchen ja immer noch einen Planeten dafür. Und nicht eben einem Planeten, auch dieser Planet braucht besondere Eigenschaften. Eigenschaften wie der Planet Erde.
Die meisten wissen bereits, dass man einen Planeten nicht einfach irgendwo in einem Sonnensystem positionieren kann und dann entsteht dort Leben. Man braucht eine halbwegs akzeptable Temperaturen. Die gibt es noten einem bestimmten Abstand. Und den er führt die Erde tatsächlich hervorragend. Nun, ist es nicht so, dass wenn man die Erde ein paar Kilometer näher an die Sache heran rückt oder etwas weiter weg nimmt, das dann sofort einen dreimal passiert. Aber wenige Prozent würden schon ausreichen. Hermann schreibt in seinem Buch: Wenn die Erde nur zwei Prozent Nähe eine Sonne wäre, dann hätte das das Klima schon so aufgeheizt, pro Jahr handelt Jahren von Jahren, das Leben hier nie entstanden wäre. Und genauso umgekehrt, wäre sie fünf Prozent weiter weg von der Sonne, dann hätte schon eine gewaltige Eiszeit vor Jahr Milliarden Jahren das Leben hier unmöglich gemacht. Und man kann die Erde nicht einfach irgendwo positionieren.
Aber das ist auch nicht nur die Position. Das wissen die meisten schon. Man braucht einen ungefähren Abstand von der Sonne. Aber das gilt zum Beispiel auch für die Größe. Man kann nicht einfach irgendeine beliebige Größe nehmen. Er hat eine passende Größe dafür vor einem Planeten, der Leben beherbergt. Wenn sie wesentlich kleiner wäre, wie zum Beispiel der Planet Mars, dann würde die Anziehungskraft nicht ausreichen, um eine Atmosphäre an diesem Planeten zu fesseln. Und ohne Atmosphäre können wir hier nicht leben. Jetzt könnte man denken: Rallye größere Gewässer, desto mehr Atmosphäre habe ich. Aber so einfach ist das auch nicht. Wenn man sich einen Planeten wie Jupiter vorstellt, da könnte man nicht nur deswegen, ebenfalls ein Gasplanet ist, sondern weil die Anziehungskraft zur Uhr ist es zu schwer. Ein Mensch, der hier auf der Welt 75 Kilo wiegt, der würde auf dem Jupiter 22 Tonnen wiegen. Und das würde Leben, wie wir es kennen, genauso unmöglich machen. Wir haben einen schönen passenden Wert, alleine von der Größe her, einem Wert für das Leben.
Dann haben die Jahreszeiten hier. Diese Jahreszeiten ermöglichen uns tatsächlich das Leben, so wie wir es kennen. Das würde so nicht existieren. Wir können den Zyklus, dass die Bäume im Frühling und im Sommer blühen und dann sterben sie im Herbst wieder ab, bevor es dann am nächsten Jahr von neuem los geht. Die für erst zeigen, die haben wir aber nicht einfach so. Die hat auch nicht jeder Planet. Die hat dieser Planet, weil die Achse, er hat Achse von der Erde um 23 einhalb Grad gibt es geneigt. Das wäre, sieht man, dass auch, wenn man zb einen Globus kauft, meistens so um 23,8 Grad gekippt. Das ist die Neigung der Erdachse. Und die sorgt dafür, dass wir hier viel verschiedene Jahreszeit mit haben. Aber warum ist überhaupt um 23,5 Grad gekippt? Und warum ändert sich das nicht? Nun, die Theorie in der Wissenschaft ist, dass vor Jahr Milliarden Jahren die er hat in einem frühen Stadium von einem Gesteinskörper getroffen wurde, ein Meteorit, ein Komet. Und der hat erbe getroffen, Material herausgerissen. Und dieses Material kreist jetzt um die Erde, formen des Mondes und gleicht diese Einschlag. Die Erdachse um 23 einhalb Grad gekippt. Der Mond, der um die Erde kreist, sorgt jetzt dafür, dass es nicht mehr oder weniger als 23 einhalb Grad werden. Dass da schon ein verrücktes eines oder nicht da ist. Einfach die Erde, die fliegt so harmlos durchs All und es kommt ein Gesteinsbrocken, trifft sie, kippt sie in die richtige Position und sorgt dafür, dass ein Mond herausgerissen wird, der fortan um die Erde kreist und dafür sorgt, dass sie in dieser Position bleibt. Das sieht schon langsam sehr, sehr zufällig aus, oder nicht?
Aber es gibt noch mal da. Wir haben eben schon über die Atmosphäre gesprochen. Und diese Atmosphäre ermöglicht uns hat das Leben, so wie wir es kennen. Der es faire versorgt uns beispielsweise mit Sauerstoff. Aber die Atmosphäre besteht nicht nur Sauerstoff. Reiner Sauerstoff, das wäre ja eigentlich ein Traum. Reinen Sauerstoff, ein Atem, was wäre das für ein Gefühl? Ja, aber in der Atmosphäre wäre das tödlich. Der Atmosphäre hat einen Sauerstoffanteil von 21 Prozent. Das klingt gar nicht besonders viel. Der Rest, oder der große Rest ist Stickstoff. Aber warum nur 21 Prozent? Nun, wenn es 22 Prozent wären, dann würde das dafür sorgen, dass regelmäßig weil Brände entfachen, eben wo auf der Erde. Und die würden alles pflanzliche Leben zerstören. Sauerstoff ist nicht nur gut für uns Menschen, es ist auch gut für das Feuer. Deswegen sagt man ja, wenn es im Haus brennt, Sommer Türen und Fenster schließen, weil der Luftzug alleine das Feuer entfacht. Wäre das in der gesamten Atmosphäre so, nur ein Prozent mehr, 21, 22 Prozent, das hat er schon ein Großteil des Lebens hier zerstört. Und wer weiß, ob wir überhaupt die Möglichkeit hätten, hier zu existieren.
Jetzt könnte man sagen: Okay, das ein bisschen gefährlich, lieber mal ein Prozent weniger. Aber so einfach ist es auch nicht. Ein Prozent weniger würde für uns Menschen das Leben hier enorm schwer machen. Das würde bedeuten, dass der Sauerstoff ein Teil der Atmosphäre so gering ist, dass wenn wir nur ein paar Treppen hoch laufen, schon aus der Puste wären. 21 Prozent sind einfach ein optimaler Wert für uns. Ein optimaler Wert. Aber wir haben nicht nur Sauerstoff in der Atmosphäre. Wir haben auch Kohlendioxid, das Treibhausgas. Und das hat man tatsächlich schon im neunzehnten Jahrhundert entdeckt, dass dieses Gas für einen Treibhauseffekt verantwortlich ist. Aber wie ist man da hingekommen? Im neunzehnten Jahrhundert hat man mal ausgerechnet, wie hoch die Durchschnittstemperatur auf der Erde sein müsste. Das kann man ja berechnen. Man weiß ja, wie viel Sonnenenergie auf die Erde kommt. Man kennt die Oberfläche der Erde. Man weiß, so und so viel ist Wasser, soundsoviel ist Land. Und jetzt kann man einfach anfangen zu rechnen. Das Wasser nehmen, so viel Sonnenenergie auf und gibt so viel wieder ab. Und die Landmassen nehmen so unsere polit Sonnenenergie auf und geben so viel wieder ab. Und dann hat man gerechnet und gerechnet. Mann kam auf einen Wert von minus 14 bis minus 20 Grad. Das müsste eigentlich die Durchschnittstemperatur hier auf der Erde sein. Sind aber nicht. Es sind schnuckelige 20 Grad. Minus 14 Grad, das ungefähr die Temperatur, wie in einem Gefrierfach. Und dann wäre das auch schon mit Leben schwer geworden hier. Und da hat man sich die Frage gestellt: Woher kommt das? Und schon früher ist man auf die Idee gekommen: Okay, in der Atmosphäre gibt es eben ein Gas, das einen Teil von der Sonnenenergie, die auf die Erde trifft und reflektiert wird, abgegeben wird, festhält. Er reflektiert Anteil der Sonnenenergie. Und es gibt ein Gas, was diese reflektiert Energie zurückhält. Und dadurch erst mal auf das Kohlendioxid gekommen. Das sind nur 0,04 Prozent. Das ist verschwindend gering. Aber dieser kleine Anteil sorgt schon dafür, dass wir hier eine angenehme Lebens-Temperatur haben. 0,04 Prozent Kohlendioxid in der Atmosphäre. Aber das ist noch längst nicht alles.
Wir haben in der Atmosphäre beispielsweise ein Ozonschicht. 80er, 90er Jahren gehabt, damals so ein bisschen Alarmstimmung und doch entdeckt hat und weil es tatsächlich schwer werden würde hier auf der Erde ohne Ozon. Und schützt uns tatsächlich vor schädlicher Sonneneinstrahlung. Wenn es kein Ozon in der Atmosphäre gäbe, ja, dann würde es sehr, sehr schwer für uns Menschen werden. Aber wir haben eine hauchdünne Ozonschicht, die uns davor bewahrt. Aber das reicht immer noch nicht. Wir brauchen auch ein Magnetfeld. Das im Griff, weil da geht man davon aus, es entsteht durch einen flüssigen Erdkern und durch die Bewegung im Inneren der Erde entsteht ein sogenanntes Magnetfeld. Und das sorgt dafür, dass schädliche Sonne und Partikel zu den Polen umgeleitet werden. Manchmal kann man auch diese Polarlichter beobachten. Die sind ein Ausdruck davon. Die sind sehr schön anzuschauen, aber sie haben tatsächlich einen überlebenswichtigen Effekt. Es gibt einen Hollywood Film, ist schon etwas älter, wird der innere Kern. Es geht darum, dass der Erdkern aufhört zu rotieren und die Menschheit gerät in Panik, weil das würde das Leben schwer machen. Da ist sicherlich vieles wissenschaftlich unhaltbar, aber diese Aussage ist korrekt. Würde der Kern nicht sich nicht mehr drehen und wir hätten kein Magnetfeld, dann bitte schwer.
Und darüber hinaus haben wir noch eine faszinierende Eigenschaft, nicht nur hier auf der Erde, sondern naja, sie gilt für das ganze Universum, nämlich das Wasser. Wasser hat eine interessante Eigenschaft. Wenn man mal einen ein Getränk bestellt bei McDonald's und man tut Eiswürfel hinein, da wird man feststellen, dass diese oben schwimmen. Und das kennen wir. Das haben wir schon hundertmal gesehen. Das ist eigentlich nichts Ungewöhnliches. Aber das ist es tatsächlich doch. Es ist extrem ist ungewöhnlich, denn was es Eis ist, gefrorenes festes Wasser. Festes Wasser schwimmt auf flüssigem Wasser. Und diese Eigenschaft hat nur Wasser. Kein anderer Stoff im Universum hat diese Eigenschaft. Wenn man Eisen heiß macht auf sieben oder acht und neun Grad, dann wird das irgendwann flüssig. Wenn es dann wieder abkühlt, dann bist wieder fest und dann passiert es so, dass die oberen Schichten kalt werden, sie werden fest und sinken nach unten. Und dann wird die nächste Schicht oben kühl, wird fest und sind nach unten. Und dann irgendwann eine komplette Masse von festem Eisen vor sich. Das passiert mit allen Stoffen, alle außer Wasser. Wenn Wasser gefriert und fest wird, schwimmt es. Es ist der einzige Stopp, der diese Eigenschaft hat. Aber das ist nicht deswegen so interessant, weil die Eis Höhe von oben schwimmen. Das ist lebenswichtig. Wäre das nicht so, dann würden Flüsse und Seen, die im Winter zufrieren, komplett zu frieren. Sie wurden aber kalt werden, das Wasser fest sieht, nachdem die nächste Schicht oben wird fest und sind nach und innerhalb von sehr kurzer Zahlen wäre der ganze Plus unter der ganze See zugefroren. Und dann wird es auch schwer werden mit dem Leben. Aber so wie es ist, schwimmt das Eis oben. Das werden können wir auch da Klima schlittschuhlaufen. Und diese schwimmen die Eisschicht, die hat maximal eine Tiefe von 60 bis 70 Zentimeter. Das reicht aus, dass durch diese Schicht nur Sonnenlicht nach unten dringt und gleichzeitig bleibt das Wasser da unten flüssig. Und das ermöglicht die Fischen und anderen Lebewesen zu überleben im Winter. Eine interessante Eigenschaft, die nur Wasser hat.
Jetzt haben wir einen Planeten, der Leben möglich macht. Davon haben wir noch kein Leben. Wo kommt denn das Leben her? Aber auch dafür kennen wir ja schon die passende Erklärung. Vor vier Milliarden Jahren gab es auf diesem Planeten eine gewaltige Ursprungssuppe. Das war einfach nur ein Ozean. Da lagen Bausteine drin, passende Bausteine für das Leben. Und da musste man nun noch ein wenig Energie hinzufügen. Und zeigt gab es die erste lebende Zelle. So stellt man sich das vor.
Das hier ist mein Handy. Neues Handy, gar nicht ganz neu. Ich habe jetzt eineinhalb Jahre. Aber das Handy selber ist schon viel älter. Und das hat auch eine interessante Geschichte. Woraus besteht denn so ein Handy überhaupt? Ein Handy besteht unter anderem aus Plastik. Und Plastik gewinnt man durch Öl. Und in diesem Handy ist ein Silizium-Chip. Und Silizium findet man unter anderem im Sand. Und Öl und Sand, das gibt es ja an einigen Orten zuhauf in der Welt, unter anderem auch im Iran. Und da kommt dieses Handy her. Das ist nun schon viel, viel älter. Die Geschichte von diesem Handy ist folgende: Vor einigen Millionen Jahren ist im Irak in einer Ölquelle, also da, wo es viel
Öl gab ein Blitz eingeschlagen, und dieser Blitz hat das Öl umgewandelt im Plastik. Jetzt nicht einfach in einen Haufen Plastik, sondern in eine passende Plastikhülle für dieses Handy. Und da ist ein weiterer Blitz eingeschlagen, aber diesmal in den Sand. Und dieser zweite Blitzeinschlag, der hat den Sand umgewandelt in einen Siliziumchip. Nicht in irgendeinen Siliziumchip, sondern in einen Siliziumchip mit der passenden Programmierung für dieses Handy. Und dann gab es ein kleines Erdbeben, das hat diesen Chip quasi in die Plastikhülle geworfen. Das ein bisschen Wasser gefallen, also das kann ganz abgekühlt und dann mal das Handy fertig.
Und dann, so vor eineinhalb Jahren, ich laufe durch die Wüste im Irak und schaut auf den Boden. Hey, da liegt ein Handy! Schalten, ruft meine Frau an. Das lernt man heute in der Schule. Genau das ist die Geschichte von der Entstehung des Lebens.
Ich weiß nicht, was man heute eine für eine Vorstellung davon hat, aber Leben ist eine hochkomplexe Angelegenheit. Und da darf man sich auch nicht davon täuschen lassen, indem man sagt, die erste primitive Zelle, die erste primitive Zelle, das ist nicht so ein simples Ding. Lebensbausteine gibt es wie in der Natur, die kommen vor. Und man kann sie vielleicht auch vorstellen, dass diese vor vier Milliarden Jahren einfach so auf dem Grund eines Ozeans herumlagen. Aber davon hat man noch keine lebende Zelle. Man braucht die passenden Bausteine. Bausteine des Lebens, das sind die sogenannten Aminosäuremolekülketten. Und jeder Aminosäure gibt es in zwei verschiedenen Versionen: einmal linksdrehend und einmal rechtsdrehend. Das ist ungefähr so wie linker und rechter Handschuh. Das ist mehr oder weniger dieselbe Molekülketten, nur spiegelverkehrt. Wie linker und rechter Handschuh, so ist das bei diesen Aminosäuren. Die gibt es linksdrehend und rechtsdrehend. Jetzt ist Leben ausschließlich aufgebaut aus linksdrehenden Aminosäuren. Wenn ich also eine Zelle zusammenbaue, dann darf ich dafür ausschließlich linksdrehende Aminosäuren verwenden. Wenn ich auch nur eine einzige rechtsdrehende einbaue, ist alles hinfällig. Ich kann von vorne quasi noch einmal anfangen.
Jetzt gehen wir mal eine sehr primitive Lebenszelle. Wie viele Aminosäuren braucht man dafür? 20? 10? 1000? Sagen wir mal 1000. Da haben wir schon wirklich das, ja, das primitivste, was man sich vorstellen kann. 1000 Aminosäuren linksdrehend. Erhöhung. Ich stelle mir einen riesenhaufen vor mit wahllos zusammengewürfelten Aminosäuren, aber das passende Bausteine für das Leben. Und ich möchte jetzt 1000 mal zufällig eine Aminosäure ziehen, und jedes Mal muss es eine linksdrehende sein. Wenn ich einmal eine rechtsdrehende erwische, kann ich von vorne anfangen. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass das funktioniert? Das kannst meinen ein Taschenrechner eingeben. Das ist eins zu zwei hoch 1000. Schaukel die Zahl x an. Aber ich geb dir mal einen kleinen Hinweis: Die Zahl ist deutlich größer als die Anzahl der Atome in diesem Universum. Man macht sich etwas vor, wenn man einfach sagt, ja, es gab damals viele Bausteine, um war der Millionen von Jahren Zeit. Das macht das ganze nicht wahrscheinlicher.
Friedhelm, bekannt Astronom, den ich zu Beginn schon erwähnte, der glühende Atheist, der sagte: Die Vorstellung, dass eine einfache lebende Zelle dadurch entsteht, dass die passenden Bausteine zufällig im umladen ist, ungefähr so, als wenn ich sage, dass eine komplett funktionsfähige Boeing 747 dadurch entsteht, dass ein Wirbelsturm über einen Schrottplatz fegt und die Teile passen zusammen setzt. Primitive Zellen sind nicht einfach so primitiv, wie man sich das vorstellen. Ich habe die Kindersendung gesehen, da werden einfache Zellen schon mit Fabriken verglichen. Und so sind Zellen tatsächlich. Es gibt so ein der Rohstoffgewinnung, eine Rohstoffverarbeitung. Es gibt so etwas wie eine Not-Aus-Knopf. Es gibt Recycling. All das passiert in einer Zelle. Einfaches Leben ist nicht einfach so.
Aber sagen wir, wir hätten jetzt schon eine lebende Zelle, wie auch immer die jetzt entstanden ist. Dann haben wir noch keine Menschen und Tiere. Wo sind die jetzt hergekommen? Aber auch da haben wir ja schon die passende Erklärung: die Theorie der Evolution. Leben ist namentlich gekennzeichnet, dass es einen Bauplan mit sich trägt, die sogenannte DNA. Und von einer Generation zur nächsten gibt es zufällige Änderungen daran, die sogenannten Mutationen. Und die sorgen auch für zufällig neu auftretende Eigenschaften. Und wenn die gut sind und helfen dem Überleben, dann behält es einfach die neue Eigenschaft. Und dadurch bekommt das Leben immer neue Eigenschaften, immer neuer Eigenschaften. Und dadurch entstehen die verschiedenen Arten. Das ist das, was gelernt.
Nun, das hört sich vielleicht ganz plausibel an, aber es ist tatsächlich eine Sache, die man wissenschaftlich wieder beweisen noch widerlegen kann. Sie sagt gar nichts konkretes voraus. Die Theorie der Evolution entzieht sich quasi einer wissenschaftlichen Überprüfung. Sie ist einfach eine Erklärung, die man liefert. Und da sagen, solange das klick macht, nur sagen, ja, das könnte schon sein. So wird das akzeptiert. Ob das tatsächlich so passiert ist, das kann man nicht darum. Also ja, ich war etwas dauert haben, ja, Millionen Jahre, ja, dann ist das eben Pech. Dann kann ich eben eine Sache nicht überprüfen. Aber damit ist sie auch nicht wissenschaftlich belegt. Aber das ist tatsächlich noch mal ein Thema für einen separaten Vertrag. Da habe ich auch schon was für vorbereitet, damit man wirklich einmal sieht, was dahinter steckt. Es ist einfach nur eine Vorstellung. Es ist etwas, was ja, es könnte so gewesen sein, aber es lässt sich nicht überprüfen.
Aber ist das wirklich plausibel? Macht das Sinn? Ist das so leicht vorstellbar, so zugänglich? Ich stelle mir einmal die erste Lebensform vor, die ein Herz hatte. Irgendwann muss es ja mal einen solchen Organismus gegeben haben auf dem Weg von der primitiven Zelle zu Menschen. Aber wie ist das vonstatten gegangen? Das Herz alleine bringt er ja noch keinen Überlebensvorteil. Was macht denn das Herz? Das Herz pumpt Blut durch den Körper. Das heißt, wir brauchen zumindest schon mal ein Adersystem, ansonsten macht das Herz keinen Sinn. Und es bringt ja auch keinen Vorteil fürs Überleben. Es steht einiges im Weg. Aber auch das Adersystem alleine hilft dem Herzen noch nicht. Es pumpt ihr Blut dadurch. Es muss also irgendwo eine Produktionsstätte für das Blut geben. Das passiert bei den Menschen im Knochenmark. Aber gut, das alleine macht das auch noch nicht. Ein Herz mit einem System und Blutproduktion. Da fehlt ja immer noch was. Blut ist ja kein Selbstzweck. Blut transportiert beispielsweise den Sauerstoff durch unseren Körper. Das heißt, wir brauchen auch noch eine Lunge, die das Blut mit Sauerstoff anreichert. Und dann muss das Blut an noch gereinigt werden. Dafür haben wir die Nieren. Ansonsten funktioniert das auch alles nicht. All diese Dinge, von mir aus auch in einem primitiven Formen, müsste vorhanden gewesen sein dem ersten Lebewesen, das ein Herz besessen hat. Das Herz alleine macht uns überhaupt gar keinen Sinn.
Ist das jetzt immer noch so einfach vorstellbar, dass das so passiert durch eine Reihe von zufälligen Prozessen, Mutationen, das passende Leben wurde ausgewählt und dann hatte ich ein Tier mit einem Herz? Ich weiß es nicht. Aber Leben ist noch durch mehrere kennzeichne. Leben bringt auch neues Leben hervor. Und selbst das ist schon faszinierend für sich. Wir kennen das bei uns Menschen. Der Mensch beginnt er mit einer einzigen Zelle. Ich, wo ich heute jetzt hier sitze mit meiner 1,87 m, ich war mal eine einzige Zelle im Bauch meiner Mutter. Und diese eine einzelne befruchtete Zelle, die verdoppelt sich. Sie erstellt quasi eine Kopie von sich selbst. Dann hab ich jetzt zwei Zellen. So hab ich dann angefangen. Zwei identische Zellen. Und aus diesen zwei identischen Zellen werden vier. Sie verdoppeln sich wieder. Sie erstellen Kopien. Vier identische Zellen. Daraus acht identische Zellen und dann 16 und 32 und 64 und so weiter. Aber es sind immer identische Zellen. Das sind alles nur Kopien. Es gibt keinen Unterschied zwischen den Zellen. Aber irgendwann einmal spezialisieren sich diese Zellen. Denn aus einer Zelle bzw. aus mehreren Zellen wird er im Baby eine Lunge. Aus anderen Zellen wird eine Niere. Einige Zellen tun sich zusammen und werden ein Fuß. Andere Zellen formen eine Hand, ein Auge. Die Zellen spezialisieren sich. Und zwar bestimmte Zellen. Er sagen nicht an Zellen, wir wollen ein Auge werden. Und alle Zellen, wir wollen ein Fuß. Sondern von diesem Haufen von lauter identischen Zellen fangen irgendwann einmal einige an und sagen, wir werden ein Auge. Aber die Zellen haben wir keine eigene Intelligenz. Sie können es ja nicht absprechen. Was steckt dahinter? Was sorgt dafür, dass die Zellen zwischen den ist keine Unterschied gibt? Was den und sagt, okay, ihr müsst jetzt ein Auge werden und ihr werdet ein Fuß? In den Zellen kann es nicht sein. Leben in den Zellen gibt es ja überhaupt keinen Unterschied. Was sorgt dafür, dass Zellen sich spezialisieren? Sieht das immer noch wie ein zufälliges Konstrukt aus?
Insgesamt betrachtet, man geht einfach bei einen Schritt zurück und ist ehrlich. Ist das das Produkt eines Zufalls? Man kann mit Sicherheit für alles irgendwie eine andere Erklärung finden, wenn man möchte. Es könnte ja auch sein, dass dieses und jenes. Das klingt schon plausibel, aber es könnte auch sein, dass das. Es könnte ja auch sein, dass das. Es könnte ja auch sein, dass das. Das sind immer Erklärungen, die so nicht sagen. Ich stelle mir dabei immer einen Rechtsanwalt vor einem Gericht vor, der feststellt, dass die Beweislast gegen seinen Mandanten erdrückt ist und er will das irgendwie noch einmal abwenden. Und da kommt er ja genau mit solchen Erklärungen. Ja, das ist eigentlich zweifelsfrei bewiesen, aber es könnte auch sein, dass sein verschollener Zwillingsbruder aus Paraguay plötzlich aufgetaucht ist. Es könnte aber auch sein, dass das. Das sind keine Erklärungen, die wirklich so haltbar sind.
Es könnte aber auch sein, dass. Erklärt man sich das denn überhaupt, wenn es schon so offensichtlich erst mal nicht wie ein zufälliges Konstrukt aussieht? Nun, es gibt einige, die sagen, okay, ein ein lebendes, freundliches Universum ist tatsächlich extrem unwahrscheinlich. Aber das Universum hatte keine Wahl. Es musste sich so entwickeln. Es hätte nicht irgendeine andere Form annehmen können. Nun ja, aber das beantwortet nicht die Frage, warum ist diese Frau annehmen musste. Ich stimme dem ja zu, aber das ist ja nicht einfach so. Es gibt kein Naturgesetz, was beschreibt, ein Universum muss lebensfreundlich sein. So einfach ist die Sache ja nicht.
Dann gibt es andere, die sagen, ja, das ist richtig, das sieht schon geplant aus. Aber wenn es nicht so wäre, dann wären wir Menschen ja nicht hier und könnten uns darüber Gedanken machen. Auch das ist eine richtige Aussage, aber sie heißt am Ende nichts anderes, außer wenn es nicht so wäre, dann wäre es nicht so. Das ist ja keine Erklärung. Das macht höchstens Sinn im Zusammenhang mit einer anderen Theorie, dem sogenannte Multiversum. Vielleicht schon mal gehört, dass die Vorstellung, dass es nicht nur dieses Universum gibt, sondern unendlich viele. Und dieses Universum ist einfach das, wo es gerade passt. Die anderen gibt es auch, aber da sitzt halt keine Menschen, die sich darüber Gedanken machen können. Sie bringen halt kein Leben hervor. Ich würde ich sagen, dass das keine Erklärung sein könnte. Aber was ist daran jetzt so faszinierend? Ich meine, jemand stößt sich an der Vorstellung, dass es einen Gott gibt, weil man ihn nicht wissenschaftlich nachweisen kann. Aber hat kein Problem mit der Vorstellung von verschiedenen Universen. Die kannst du erst recht nicht wissenschaftlich nachweisen. Per Definition sind sie schon nicht nachweisbar. Also, was macht diese Vorstellung jetzt attraktiver?
Aber selbst wenn, dann könnte man natürlich diese unwahrscheinlichen und nahezu unerklärlichen Eigenschaften des Universums und des Lebens erklären. Ja, das ist richtig. Aber damit kann man alles erklären. Man könnte nicht einmal sicher sagen, dass dieses Universum überhaupt Naturgesetzen gehorcht. Warum glauben wir, es gibt Naturgesetze? Das sagen wir doch, deswegen, weil wir beobachten, dass sich die Planeten immer auf einer bestimmten Umlauf um die Sonne bewegen und das schon über Monate von Java. Und deswegen sagen wir, ja, okay, da steckt wahrscheinlich ein Gesetz hinter. Das muss überhaupt gar nicht sein. Vielleicht bewegen sich alle Sterne und Planeten rein zufällig. Aber wir sind halt genau und das eine Universum, in dem diese zufälligen Bewegungen einen Kreis beschreiben. Kann doch sein. Es ist es ist auch gar nicht unwahrscheinlich. Warum denn nicht? Es gibt überhaupt keinen Grund davon auszugehen, dass es in diesem Universum Naturgesetze gibt. Man kann alles damit erklären, wirklich alles. Jemand könnte 50 mal hintereinander im Lotto gewinnen und da würde jeder sofort sagen, Moment, das geht aber nicht mit rechten Dingen zu. Da hat er eben was manipuliert. Er hat Connection zur Lottofieber oder was auch immer. Aber das passiert einfach nicht. Er, aber warum denn nicht? Wenn es unendlich viele Universen gibt, warum nicht, dass wir sind halt das Universum, wo gerade jemand 50 mal hintereinander im Lotto gewinnt. Ist alles unproblematisch. Multiversum ist eine Sache, die man niemals akzeptieren würde als ein Erklärung, niemals im Leben. Aber dann und nur dann, wenn es um die Frage eines Gottes geht. Und dann schlägt immer das Multiversum vor. Dann sagen plötzlich alle, ja, das kann man doch nicht ganz nehmen.
Ich kenne nur einen Einwand, der sich von diesen anderen ein wenig unterscheidet und der hat wahrscheinlich jeder schon einmal gehört. Wenn es einen Gott gibt, warum gibt es dann Unrecht? Warum beobachten wir Leid und Unglück? Er beobachte quasi diese Welt, er sieht das ganze Leid und sagt, das kann ich, das Werk von einem Gott sein. Nun, diesen Schluss kann ich tatsächlich nicht nachvollziehen. Und ich würde behaupten, dass halt nur jemanden, weil er nicht möchte, dass es einen Gott gibt. Er könnte ja auch einfach sagen, okay, es gibt einen Gott, aber der hat eine Welt erschaffen mit Unrecht, mit Leid und Unglück. Denn ich habe jetzt immer noch keine Erklärung dafür, wie diese ganzen Zufälle zustande kommen. Das Licht wird mir ja keine Erklärung. Das ist wie als wenn ich in einem Flugzeug sitze und feststelle, ich habe keine Beinfreiheit. Jetzt alles so eng zusammen und wird sage ich, okay, dieses Flugzeug, das kann keinen gültigen Konstrukteur haben. Menschen haben, dass so eine Eigenschaft der Barmherzigkeit in sicher war. Das Flugzeug, das hat doch niemand gebaut, der barmherzig ist. Dafür muss eine andere Erklärung geben. Das widerlegt er nicht die Vorstellung von einem Konstrukteur. Aber der kann sich ja auch dabei etwas gedacht haben. Er hat vielleicht einfach die Sitzreihen etwas näher zusammengerückt, damit mehr Menschen in das Flugzeug passen und die Fluggesellschaft am Ende bessere Preise anbieten kann. Das kann ja auch eine Überlegung sein. Aber wenn ich einmal nur etwas beobachtet, was mir nicht gefällt und dann gleichzeitig seien sofort so etwas schlussfolgerung, das passt nicht, da steckt auch was anderes hinter. Das ist jemand, er möchte dahin kommen. Er möchte einfach nicht, dass es einen Gott gibt.
Was man zumindest sagen kann, ist, dass dieser Gott diese Welt nicht zum Genießen erschaffen haben. Das ist absolut richtig. Denn wenn es keinen Leid geben, kein Unglück, dann wäre es einfach nur ein schönes Leben. Das wollte er offensichtlich nicht. Das ist offensichtlich nicht der Sinn und Zweck dieser Welt. Ich glaube, dass auch, dass dieser Gott eine Welt erschaffen hat, die perfekt ist, ohne Leid und Unglück. Ich glaube aber nicht, dass man da umsonst entkommt. Und nein, das ist nicht diese Welt. Wie solltest dich zu ziehen und diese Welt ist tatsächlich ungerecht in sehr vielen Dingen. Die kann man auch hier keine richtige Gerechtigkeit herstellen, so sei man sich das auch manchmal wünscht. Ich stelle mir einen Menschen vor, der einem anderen Menschen das Leben nimmt. Und jetzt konnte man ja sagen, okay, wir wollen Gerechtigkeit herstellen hier in dieser Welt. Also nehmen wir ihm auch das Leben. Wäre doch gerecht, oder? Ein Leben gegen ein Leben. Ja, aber was macht man mit jemandem, der 100 anderen Menschen das Leben nimmt? Wie soll man das ausgleichen? Oder was mache ich mit jemandem, der einem anderen Menschen das Leben nimmt und das war vielleicht ein Familienvater, der sich um zehn Kinder kümmern muss? Aber derjenige, der ihm das Leben genommen hat, ist vielleicht so ein Mann, würde gar nicht merken, wenn er irgendwann nicht mehr da ist. Wäre das dann gerecht, wenn man bei ihnen einfach das Leben nimmt? Gerechtigkeit gibt es in dieser Welt nicht, weil kann sie hier auch nicht herstellen. Oder tatsächlich, würde ich behaupten, dass eine gerechte Welt der absolute Albtraum wäre. Denn wie sie hier eine gerechte Welt aus? Wir wollen einfach mal Gerechtigkeit für alle Menschen auf der Welt herstellen. Wir könnten zum Beispiel sagen, dass es so eine Beobachtung, die man immer ganz gerne beseitigen möchte. Wir könnten ja sagen, okay, in Afrika bleiben sehr viele Menschen an Hunger und uns in Europa geht es gut. Das kann man ja ausgleichen, dass es ungerecht. Dann sorgen wir dafür, dass alle Menschen gleich viel zu essen haben. Jetzt könnten aber die Menschen in Afrika hingehen und sagen, ja, aber das ist nicht das einzige. In Europa habt ihr auch viel schöneres Wetter als wir. Uns ist immer so heiß, aber beugen so gemäßigt. Das kann man auch ausgleichen. Da machen wir einfach für alle Menschen das gleiche Wetter. Jetzt könnten aber umgekehrt wieder der Europäer sich beschweren, ja, das ist zwar richtig, wir haben das schönere Klima hier, aber ihr habt auch viel weniger Probleme mit der Sonneneinstrahlung. Wenn es bei euch mal heiß ist, richtig heiß und das über einen langen Zeitraum, dann bekommt ihr nicht so schnell Sonnenbrand. Pieren, aber gut, das kann man ja auch beheben. Man gibt einfach allen Menschen die gleiche Hautfarbe, dann ist das Problem mit Euro pro. Jetzt könnten aber auch die Asiaten kommen und die sagen, ja, wir Europäer, ihr seid im Schnitt zehn Zentimeter größer als wir. Ihr kommt viel besser an die Sachen und Frank heran. Ist doch ungerecht, oder? Das kann man auch ausgleichen und wir geben einfach alle Menschen die gleiche Größe. Und wenn man das Spiel mal weiter spielt, dann kommt man irgendwann dahin, dass eine gerechte bilden so aussehen würde: Alle Menschen hätten die exakt gleichen Eigenschaften. Sie würden in jedem Augenblick das exakt gleiche erleben, das exakt gleiche fühlen. Und so wäre das Leben und gäbe es nur einen minimalen Unterschied. Ein Mensch wäre nur einen einzigen Zentimeter größer, dann könnte man sich schon beschweren und so hatten das wäre ungerecht. Wir würden in so einer Welt leben. Aber ich mache einfach mal einen anderen Vorschlag. Diese Welt, ja, sie hat ohne Zweifel ihr Potenzial an Unrecht, aber dieses Unrecht kann man ausgleichen in einer Welt, die noch kommt. Diese Beobachtung ist nicht falsch, aber die Schlussfolgerung, es gibt keinen Konstrukteur dahinter, das ist nicht die richtige Schlussfolgerung. Es sollte ein eher dazu bringen, dass man sagt, okay, es mussten noch irgendetwas geben, wo das Unrecht in dieser Welt ausgeglichen wird.
Warum hat man also diese voreingenommene Vorstellung überhaupt gegen einen Bond? Ist das rein rational? Ist das wirklich eine Überlegung, die man gemacht hat? Oder ist es nicht vielmehr, weil wir das nicht möchten, weil einem diese Vorstellung nicht gefällt, weil das Mittelalter ist, weil man ja, weil man dann einfach nicht zu den Leuten gehören möchte, die an einen Gott oder eine Religion glauben? Nun, wenn das der Beweggrund ist, dann sollte man sich allerdings auf eine Überraschung gefasst machen, denn die Wahrheit schert sich nicht darum, wie passend man sie findet. Die Wahrheit ist wahrscheinlich das Unbarmherzige, was es gibt. Sie ist einfach wahr, ob man sich schön findet oder nicht. Das ist wie Regenwetter, das kann man schön finden oder auch nicht so schön finden, aber man kann nichts daran ändern. Wenn man auf dem Dach eines Hochhauses steht und der Aufzug ist ausgefallen, dann ist der Weg nach unten sehr anstrengend über die Treppen. Aber jetzt kann man sich einfach sagen, okay, ich springe über die Dachkante, lassen sind die anstrengende, komme automatisch unten an. Nun ja, aber jetzt gibt es ja diese Anziehungskraft, die einen viel der steller nach unten zieht, als einem das lieb ist. Jetzt sage ich einfach, ich glaube nicht an die Erdanziehungskraft. Ist das Problem gelöst? Oder ich springe und glaubt nicht an die Erdanziehungskraft. Das löst das Problem eben nicht. Die Wahrheit ist einfach wahr, ob sie einem gefällt oder nicht. Hier in dieser Welt, hier können wir stundenlang diskutieren, aber irgendwann einmal werden wir alle diese Welt verlassen und dann ist die Wahrheit einfach wahr. Die Tatanziehung schlägt erbarmungslos zu. Unglücklich ist derjenige, der sich vorher darüber Gedanken gemacht hat.