Transcription
Einen wunderschönen guten Tag, meine Lieben, und herzlich willkommen zu einer neuen Dreier-Episode unseres wahnsinnig mehrwertliefernden Podcasts.
Ja, ich darf heute Danny und Fav am Tisch begrüßen. Kann man eigentlich schon so sagen: Ich darf euch am Tisch begrüßen. Es wäre wirklich mal sehr geil, mit euch an einem Tisch zu sitzen und einfach mal zu kommen. Irgendwann halt in Wien. Eigentlich ist irgendwann, irgendwann, irgendwann. Steht irgendwann? Hört auf mit so einem Scheiß!
Pflicht noch dieses Jahr kriegen wir auf jeden Fall hin. Pflicht noch dieses Jahr bist du komplettes Wahnsinns. Ich glaube, du hast... Ich glaube, du hast meinen Kalender nicht gesehen von diesem Jahr. Ich weiß ja noch nicht, wann ich das nächste Mal nach Wien kommen möchte. Alleine schon des... Nein, das weiß ich. Das weiß ich noch nicht, aber ich weiß, dass ich ab in vier Wochen jede Woche unterwegs bin bis Ende des Jahres. Also eigentlich auch eher wieder ein Vorteil. Bist du immer mal irgendwo in der Nähe oder näher dran als in Wien zu Hamburg? Gefällt so. Jain, jain. Bodybuilding-technisch so wenig in Norddeutschland. Es wird echt wieder Zeit, dass da was kommt. Es wird Zeit, dass da was kommt. Definitiv.
Aber gut. Schön, dass ihr da seid heute. Schön, dass ihr meinen Kanal hier ebenfalls bereichert. Wir bereichern unsere Kanäle ja gegenseitig stets. Fabi, vielleicht magst du mal einfach ein kurzes Update raushauen, weil bei dir hat sich ja einiges getan jetzt in dieser letzten Woche oder diesen letzten zwei Wochen. Ich meine, ich weiß natürlich Bescheid, du hattest heute Check-in-Tag. Ja, ich bin natürlich bestens up to date und habe auch die nackte Wahrheit gesehen, quasi. Ja, bin in besten Genuss gekommen hier. Aber vielleicht magst du mal ganz kurz die Community updaten, was sich bei dir so getan hat im Laufe der letzten Woche, weil es war ja durchaus sehr turbulent, sagen wir mal so.
Ja, es war turbulent wie immer. Ja, ich bin umgezogen, weiterhin hier im Hamburger Großkreis, sage ich mal. Und ja, von hier aus einfach nur ein bisschen geräumiger, sage ich mal so. Und das ist natürlich wieder der übliche Pain, den ein Umzug mit sich bringt, ne? Ich habe das Glück, dass ich eine Partnerin habe, die sehr ambitioniert ist, möglichst schnell möglichst wohnlich zu leben. Das heißt, wir sind Donnerstag und Samstag waren sämtliche Umzugskartons ausgepackt. Das lief also schon mal recht zügig, natürlich auch mit meiner Unterstützung, aber das wäre jetzt ohne sie nicht ansatzweise so gelaufen. Und das ist generell eine Frau, die einem den Rücken freihält, während man selbst irgendwie den ganzen Tag gefühlt am Rad dreht, ist schon unbezahlbar. Das aber zu einem anderen Zeitpunkt.
Na ja, auf jeden Fall, neben dem haben wir auch so ein paar Sachen den Vormietern überlassen und ein paar neue Sachen geholt. Ja, das ist jetzt der erste Spaß, der sich gerade eben fortgesetzt hat. Möbellieferung initial geplant diesen Montag. Heute ist es Mittwoch, aufnehmen, jetzt war es eigentlich morgen geplant. Montag wurde am Montag um 10 Uhr abgesagt. Der Donnerstag wurde jetzt gerade eben vor 5 Minuten abgesagt. Nein. Ja. Ach, es ist immer das Gleiche mit sowas. Immer das Gleiche. Ich meine, es ist ja, wir haben ja den Luxus, das Ganze auch halbwegs flexibel handhaben zu können. Wenn ich jetzt als Arbeitnehmer unterwegs wäre und mir zwei Tage Urlaub genommen hätte, ich würde ihn dahinfahren und ihm auf die Fresse schlagen. Also das ist rein verschwendete Zeit, ne? Ich kann halt eben sagen: Gut, okay, dann mache ich jetzt halt eben die Arbeit, die ich morgen nicht gemacht hätte und so weiter. Aber das ist wirklich, na ja, das ist so der übliche Struggle, ne?
Darf ich fragen, darf ich fragen, ich meine, da haben wir jetzt im Dialog auch noch nicht drüber gesprochen, aber wie geht's dir da mental, wenn du jetzt so einen vollen Tag hast, wie du ihn ja quasi eh immer hast? Projekte am Laufen, jetzt haben wir gerade vorhin schon besprochen, hast gestern einen Podcast recorded, morgen steht irgendwie wieder ein Podcast an, dann hast hier einen Call, da einen Call, Mentoring und natürlich die laufende Check-in-Arbeit am Kunden oder der Kundin. Wie geht's dir da mental, wenn da solche Lebensdinge einfach dazwischen kommen?
Es kommt immer drauf an, wie arg es ist. Also, ich würde mal sagen, insgesamt ist es mit dem Umzug jetzt sehr, sehr gut gelaufen. Auch viel Glück gehabt, halt den Internetwechsel eben schnell gemacht, dass ich hier auch direkt wieder so am Abend des Umzugs meine Check-ins normal machen konnte und so weiter. Das ist alles ganz okay. Kommen aber andere Dinge dazwischen rein, wo ich echt sag: „Habe ich jetzt gar keinen Nerv drauf.“
Also, wir hatten uns einfach einen kleinen Rasen draußen, weil ihr wisst, meine Zeit ist... so ein Rasenmähroboter geholt. Und dann war das so ein Ding, wo ich mir so zwischen Check-ins und zum Training fahren dachte: „Ich richte das Ding jetzt schnell ein.“ Alter, das ist ein Krampf, ne? Ich habe jetzt wirklich gesagt, ich richte das Ding nicht ein. Wir haben jetzt bei Kleinanzeigen eine Anzeige geschaltet. So, wer macht das? Ich lasse das jetzt auch machen von einem, das kostet mich vielleicht 40 Euro oder so. Die Zeit, die ich mir spare, weil du musst... Wir haben auch so einen Staubsaugroboter, der hat einfach die Räume automatisch abgefahren, kartiert und so weiter. Super nice. Und bei dem Rasenroboter musst du wirklich mit deinem Handy auf der App per Fernbedienung das Ding wie so ein ferngesteuertes Auto einmal durch den gesamten Rasen lenken, dass er das Ding kartiert. Und da dachte ich mir: „Also, fuck you, Alter!“ Nee, ganz bestimmt nicht.
Und na ja, das hat dann aber schon viel Frust gekostet, bis ich überhaupt zu dem Punkt des Kartierens gekommen bin. Und da habe ich dann gesagt: „Nee, also das sind dann so Sachen, wenn es einen so wirklich rausbringt, auch anfängt, so Energie zu kosten, ne? Hier und da mal schnell so einen stumpfen IKEA Schrank oder Regal aufzubauen, alles gut. Aber wenn es einen halt so rausbringt, dann sage ich halt eben ganz schnell...“ Ich weiß nicht, in der zweiten Episode war es schon der Vergangenheit. Man muss sich einfach zu einem gewissen Zeitpunkt fragen: Es hat nichts damit zu tun, dass wir jetzt irgendwie alle unglaublich reich sind oder so. Man muss sich zu einem gewissen Zeitpunkt fragen: Ist die Zeit, die ich jetzt gerade da reinstecke, mehr wert als das, was ich in der Zeit an Geld mit meinem Job verdienen kann? Und wenn das vorne und hinten nicht aufgeht, dann lagert man es eben aus.
Und Kleinanzeigen ist ein Paradies. Anzeige geschaltet. Innerhalb von zehn Minuten haben sich zehn Leute gemeldet. So, gleich noch mitgeschrieben hier: „Wir haben noch einen Batzen an Verpackungsmaterial und so weiter. Hier, übernimmst du doch die Fahrt zum Wertstoffhof?“ Ja, alles klar. Und das hat jetzt nichts mit Luxus zu tun und ich bin mir zu feil dafür, sondern eben einfach nur: Der Tag hat so schon irgendwo alles zwischen 12 bis 14 Stunden. Es geht nicht. Es geht einfach nicht. Und wenn ich dafür dann irgendwie 100 Euro bezahle, dann ist es für mich in Ordnung. Hat überhaupt nichts damit zu tun, dass ich mir, wie gesagt, da irgendwie zu feil für bin, sondern einfach nur, dass ich dann der Arbeit meinen Athleten und auch der anderen Arbeit nicht mehr gerecht werde. Und deswegen gucke ich halt, ich sag mal, das, was mich jetzt nicht juckt, mal schnell heute so vorm Training schnell noch mal hier eine Kommode aufgebaut. Zack, halbe Stunde, alles easy, juckt mich nicht. Aber wenn ich halt merke, das fängt an, meine Zeit überproportional zu fressen und vor allem mich überproportional Energie zu kosten, dann ziehe ich dem Ding sehr schnell den Stecker, muss ich sagen.
Mhm. Ja, man merkt dir, finde ich, auch an, vom Energielevel her, also du bist halt insgesamt angespannt, auf jeden Fall, ob du es selber merkst oder nicht. Also natürlich eine allgemein höhere Belastung für dich, aber auch von deinem ganzen Wesen her nimmt es dich, glaube ich, schon ganz schön mit, so, ne?
Ja, also es ist, glaube ich, ziemlich unbewusst, falls im Rahmen dessen... Ich denke mir immer noch so, es hätte vieles schlimmer, unangenehmer und sonst was laufen können. Wie gesagt, ich habe Gott sei Dank jemand zu Hause, der das meiste erledigt. Es ist halt eben einfach so, du bist so in deinem Flow drin, ne? Und ich glaube, es ist von außen vielleicht auch für Zuhörer manchmal ziemlich schlecht zu verstehen. Ihr kennt das. Es ist ja nicht einfach auch nur Coaching. Man springt zwischen den Themen. Man springt zwischen Check-ins, zwischen Content erstellen, zwischen dem einen Check-in in der tiefsten Prep und irgendwelchen Anpassungen zum anderen Check-in mit mentalen Problemen etc., was ja alles vollkommen normal ist im Coaching. Aber man hat so schon, finde ich, ein sehr breites Feld an Aufgaben, die man abdecken muss. Es laufen bei mir jetzt auch noch ein paar sonstige Projekte, die jetzt nicht irgendwie öffentlich sind im Hintergrund. Und der mentale Switch, dann auch noch so in was ganz anderes reinzugehen, der kostet dann oftmals Energie, weil man so schon gefühlt zwischen fünf Punkten springt.
Ich muss aber sagen, das habe ich auch Chris... Das habe ich auch: Bodybuilding läuft trotzdem auf vernünftigem Niveau. Schritte sind nicht ganz drin, weil ich dann halt eben noch die Zeit nutzen muss, um entweder beim Möbel aufbauen oder halt eben hier zu sitzen, arbeiten, richtige Check-ins machen. Ich will jetzt nicht, dass meine Leute hier irgendwie eine Voice oder einen Text statt einem Loom bekommen, nur weil ich mir jetzt gerade denke, ich muss jetzt hier aber meine Schritte draußen machen, weil ich hier gerade noch kein Laufband habe oder so. Und dementsprechend bin ich da eigentlich happy, aber wahrscheinlich subtil zieht es bestimmt ein bisschen mit rein.
Ja, ist oftmals einfach dieser unterbewusste Stress, der sich ja trotzdem irgendwo akkumuliert. Ja, weil man halt... Wir Bodybuilder und harten Arbeiter, wir sind ja so in unsere Routinen irgendwo festgefahren, sind einfach Routine-Menschen. Ja, wir mögen das einfach, jeden Tag die gleichen Abläufe zu haben. Ich meine, wir sagen nicht zum Spaß, dass Danny da seinen Kloster-Lifestyle lebt. Und wenn man da halt von einem Tag auf den anderen so irgendwie rausgerissen wird und dann ja, sei es sein Walking Pad mal hat oder sich einfach generell das gesamte Umfeld verändert, natürlich ist das irgendwo, auch wenn es nur unterbewusst ist, disruptiv. Aber ich glaube, du hast da trotzdem... Also, ich glaube, es hat in der Vergangenheit oder es hätte in der Vergangenheit Zeitpunkte gegeben, da hätte das noch mehr mitgenommen, weil ich habe das Gefühl, du hast so ein gewisses Maß an Leichtigkeit auch dem Alten gegenüber entwickelt, sicherlich auch dem letzten halben Jahr geschuldet, wo so einiges widerfahren ist, was dann so ein bisschen auf den Boden der Tatsachen zurückholt, gerade was den eigenen Bodybuilding-Prozess und so was angeht. Also, ich glaube, du bist da gerade sehr gesettelt beziehungsweise so insoweit gesettelt, dass du mit der Situation gerade ganz gut copen kannst.
Und ich meine, ich habe ja heute gesagt im Check-in-Feedback: Du hast ja eine Phase gehabt, wo man, wo man, wo man quasi die Wettkampfreisen gehabt hast und die Verletzung und wo du Bodybuilding hinten angestellt hast und wo du das auch so formuliert hast. Und jetzt sind wir halt soweit, dass du sagen kannst: „Bodybuilding läuft auf Autopilot.“ Komplett anderes Wording und komplett anderes Meaning auch dahinter. Und das ist halt schon sehr, sehr geil, weil es einfach das darstellt, wie du das jetzt halt gerade lebst. Und das finde ich eigentlich ganz geil.
Ja, also absolut. Ich meine, es ist für mich immer noch so, ich sag's mal: Danny und ich hatten die Unterhaltung vor Kurzem, dass man eben einfach die Priorität auf eins setzen muss und das andere bestmöglich machen muss. Und ich bin da auch immer noch für mich in dem klaren Modus drin. Coaching, Business, andere Projekte ist die Hauptpriorität. Wenn im Zweifel... im Zweifel leide ich drunter, bevor das im signifikanten Maße leidet. Natürlich gibt's mal so einen Abwägungsprozess, aber das heißt ja eben nicht, dass man das andere nicht trotzdem bestmöglich macht. Und ich kann jetzt eigentlich ehrlich sagen, selbst in der Umzugswoche ist meine einzige Abweichung bis jetzt, dass ich irgendwie, ich sag mal, 3000 Schritte unter dem Durchschnitt bin von meinen Schrittzielen. Alles andere läuft auch wirklich. Ja, Training und so weiter auch produktiv und das passt alles und auch die Form floriert. Ja.
Und ich würde sagen, jetzt kommen wir aber von 90% Execution zu 110% Execution. Ja, würde ich ja auch sagen, nämlich jeder... Ich kann das wiederholen: Jeder, der im Invictus war und der gerade live sieht, der sollte wahrscheinlich relativ angetan sein, diese Fleischmasse live zu sehen. Einfach angetan, nämlich einfach angetan.
Danny, wann geht unser Podcast online? Geht der jetzt online, wo wir das aufnehmen? Also heute. Genau. Wenn ich jetzt gleich auflege, dann ist mein nächster Schritt, unsere Episode rauszuhauen. Sehr geil, weil da haben wir über dein neues Trainings-Setup quasi gesprochen und dass das Ganze noch in den Kinderschuhen steckt. Magst du mal vielleicht auch auf meinen Kanal teilen, was jetzt da... also anknüpfend an den Podcast, den wir bei dir aufgenommen haben, unbedingt vorbeischauen, Leute. Dort wird alles offengelegt, was der Danny jetzt gerade vorhatte und jetzt schlussendlich auch macht und umsetzt. Wie geht's dir gerade in deinem Prozess und wie ist der Status quo hinsichtlich dem Umsetzen deiner initialen Trainingsidee?
Ja, passt auf, Leute, haltet euch fest. Praxis mal wieder zwei komplett unterschiedliche Dinge, ne? Wie oft kriegt man irgendwie eingebläut: „Du darfst das nicht machen, du musst dich da an die Regeln halten, mach das nicht, mach das nicht“ und so weiter. Und ob man will oder nicht, so was manifestiert ja auch irgendwo wieder im Unterbewusstsein Glaubenssätze, ne? Man denkt halt, okay, das sind irgendwo bestimmte Sachen, die müssen so sein, ne? Bei manchen Sachen gibt's wieder Toleranzfaktoren und so weiter, individuelle Einflüsse, aber bei manchen Sachen... Und ich fühle mich großartig. Ich werde jeden Tag besser. Training macht Spaß. Ich steigere mich in jeder Einheit. Meine Vitalwerte werden alle besser. Herzratenvariabilität steigt, Ruhepuls sinkt, Schlafqualität ist Bombe. Ich bin im Wochenschnitt über 90. Also, es könnte nicht besser laufen und ich sehe auch noch nicht, wo der nächste Pausentag kommen sollte, in dem Sinne, weil ich jetzt genau dieses Konstrukt von Belastung und Regeneration so auf den Punkt auf den Tag gelegt habe, dass ich halt sozusagen an dem Tag genau die Belastung gebe, die ich auch wieder bis zum nächsten Tag regenerieren kann. Und natürlich auch sehr viel Feintuning im Plan gemacht habe mit Übungsstrukturierung und so weiter, dass die systemische Belastung auch insgesamt gering ausfällt, weil so ein Ansatz soll jetzt natürlich niemanden auf die Idee bringen: „Ey, cool, jetzt trainiere ich auch jeden Tag.“ So, das wird nicht funktionieren. Das funktioniert nur dann, wenn du wirklich alle Rahmenbedingungen außenrum halt auf 100% hältst. Und ich meine, wer hat schon dauerhafte 90er Schlafauswertung? So, da fängt's schon an. Ich habe, weiß ich nicht, auf fünf Minuten genau keine Mahlzeit verpasst, irgendwie so in dem Sinne, dass es wirklich jeden Tag die gleiche Spirale, die halt unglaublich gut funktioniert und so ein System überhaupt auch erst möglich macht, ne?
Und für mich war halt einfach so dieser große Schritt, um noch mal initial abzuholen, warum ich das Ganze eigentlich gemacht hatte, dass ich immer gemerkt habe: Okay, Oberkörper, Unterkörper funktioniert sehr gut für mich, weil das eine Frequenz von alle drei Tage pro Muskel erlaubt. Also, ich habe immer Oberkörper, Unterkörper, Pause gemacht, hat mir auch viel Spaß bereitet. Das Problem war halt immer nur, dass die Einheiten unglaublich lang waren, ne? Wir haben schon drüber gesprochen, so Oberkörpertraining zwei bis zweieinhalb Stunden, Beintraining zweieinhalb bis auch manchmal drei, weil darf doch nicht vergessen, ich habe jetzt 134 morgens... Es ist immer noch relativ warm. Wenn ich dann Beintraining mache, da sage ich dir ehrlich, wie es ist: Mache ich auch 10 Minuten Pause zwischen zwei Sätzen. So, wenn ich jetzt in der Beinpresse bin oder in der Hackenschmidt oder was auch immer, das sind einfach ganz andere Anforderungen an den Körper, die natürlich auch in der Diät – kennt es ja selber noch – mit 20 kg weniger Körpergewicht oder so, noch mal ganz, ganz anders aussehen, ne?
Und um da jetzt einfach sozusagen auf das zu reagieren, was mein Körper gerade von mir verlangt, war es einfach für mich wichtig, die Einheiten kürzer zu fassen. Das heißt, jetzt nicht mehr diese ewig langen Studio-Marathon-Sessions zu haben, wo du dann irgendwie rauskommst, du bist für den restlichen Tag nicht mehr zu gebrauchen. Und vor allen Dingen wirkt es sich auch dann sozusagen aus, dass sich die Belastung auch so ein bisschen kumuliert. Also eigentlich das, warum man eigentlich in der Theorie sagt, du sollst Pausentage machen, damit du die Ermüdung nicht anhäufen lässt, ist bei mir immer passiert, wenn ich halt diese ewig langen Sessions hatte. Und dann war dieser Pausentag auch extrem nötig, weil ich an diesem Tag erstmal wieder so zum Leben erwachen musste, nur um mich dann am nächsten Tag wieder zu vernichten. Also, das war irgendwie so ein bisschen gegen die Materie. Und dann habe ich mir halt einfach gedacht: „Pass auf, ich will weiterhin diese Frequenz halten von alle drei Tage, weil das funktioniert unglaublich gut für mich, aber dann kriege ich halt im Leben nicht sozusagen die Muskelgruppen so gesplittet, dass da nichts hinten runterfällt.“ Und das einzige System, was jetzt sozusagen naheliegend wäre, wäre von einem Zwei-Split auf den Drei-Split zu gehen, also die nächsthöhere Stufe, weil es geht ja nicht darum, dass ich zwei Stunden weniger im Studio sein will. Es reicht ja, wenn das irgendwie 40 Minuten weniger sind, dann hätte ich ja immer noch den Sweet Spot, wo das eine produktive Session ist. Und kam dann einfach zu dem Schluss, dass ich gesagt habe: „Okay, pass auf, ich werde einfach jeden Tag trainieren oder sagen wir, Pausentage autoregulativ nach Bedarf einpflegen lassen, denn ich merke, ich brauche mal einen, aber jetzt nicht strikt: Oh, heute ist Dienstag, also heute muss ich Pause machen, obwohl ich eigentlich dazu in der Lage wäre, abzuliefern.“ Genau.
Und von dem her war es jetzt die große Aufgabe, einen Plan zu designen, der so zusammengestellt ist, dass da jetzt zum Beispiel nicht irgendwie der eine Tag auf den anderen extrem fordernd ist. Also, ich sag mal so, wenn ich jetzt einen Schulter- und Rückentag habe, dann ist das jetzt nicht vorgebeugtes Langhantelrudern und stehendes Schulterdrücken, sondern Wies am Kabelzug und halt gegebenenfalls Überzüge oder solche Geschichten, ne? Was halt insgesamt die muskuläre Belastung in den Vordergrund stellt und nicht die systemische, also nicht die Belastung auf den ganzen Körper und das Nervensystem. Und was soll ich sagen? Ich mache natürlich gerade noch so hier und da so ein, zwei kleine Anpassungen, aber das große Ganze hat von Anfang an eigentlich eine ziemliche Punktlandung hingelegt und funktioniert wahnsinnig gut.
Sehr geil. Bin ich gespannt, wie sich das weiterentwickelt. Jetzt hast du aber noch keinen Vergleich, oder hast du gewisse Übungen jetzt schon wieder mal gemacht? Also, bist du jetzt schon in der zweiten Rotation, der dritten Rotation?
Ja, es ist ein Drei-Split und ich mache jetzt gerade den zehnten Trainingstag in Folge. Also, ich bin sozusagen dabei, die dritte Rotation zu beenden und Fortschritte in jeder Einheit, in jeder einzelnen. Okay. Wow. Man denkt die ganze Zeit: „Okay, ich stehe natürlich auch morgens auf und denke mir so: Ja, irgendwann muss ja mal ein Pausentag kommen, ne?“ Also, dieser Gedanke ist irgendwie jeden Morgen da, weil es sich irgendwie noch komisch anfühlt und wie gesagt, weil diese Sachen einfach auch im Unterbewusstsein noch so eingebrannt sind, weil man ja immer hört und ich das ja auch selber mit meinen Klienten diese Gespräche führe: „Nein, du musst halt auch drauf achten, dass du genug Pause machst“ und so weiter. Ja, und dann denke ich mir immer so: „Nee, keine Ahnung, wann der Tag kommt, wann ich Pause machen muss. Das wird mein Körper vorgeben und nicht jetzt irgendwie irgendein System oder so.“ Und das musst du halt merken. Und ich gehe jeden Tag ins Studio und ich mache jeden Tag Fortschritte und fühle mich auch noch gut dabei und wie gesagt, Vitalwerte und so weiter behalte ich ja auch im Auge und verbessern sich sogar noch. Warum zur Hölle soll ich Pause machen? So, dieser Tag wird irgendwann kommen, bin ich mir ziemlich sicher. Aber dann mache ich den und dann geht's halt auch ganz normal weiter, so, ne?
Und dann wird wahrscheinlich auch dieser Pausentag eher deshalb kommen, weil wahrscheinlich außenrum irgendwelche Umstände da sind. Gar nicht so sehr das Training, könnte ich mir vorstellen, wie jetzt bei dir, Fabi, mit dem Umzug oder so, einfach andere Belastungen, die auf dich einprasseln, die du erstmal irgendwie wegregenerieren und wegstecken musst, als jetzt eigentlich die Trainingsumstände, so, ne?
Mhm. Was man aber sagen muss, ist ja... Ich feiere das ja, aber viele nehmen ja viel von unserem Input hier aus dem Podcast mit. Und ich möchte jetzt erstmal jedem sagen – und da muss sich keiner von angegriffen fühlen –: Denkt nicht, ihr seid auf dem Level der Detaillierung und der Datenerfassung von Danny, dass ihr das autoregulativ selbst machen könnt, jeden Tag zu trainieren. Für 99,9% von euch gilt das nicht. Oder auch sich selber so gut einschätzen zu können und sich selber so reflektiert behandeln zu können im Falle von so was, weil autoregulativ etwas zu handhaben, da tun sich schon die Leute schwer, wenn du ihnen sagst: „Ja, mach ein oder zwei Sätze zum Beispiel.“ Das funktioniert für die meisten Leute nicht. Wenn du dich gut fühlst, dann mach zwei Sätze. Oder wenn du noch einen Satz sagst: „Boah, der war jetzt so stimulativ“, dann belass es bei einem zum Beispiel oder irgend so was. Das funktioniert auch für die Mehrheit der Leute nicht. Und da dann noch einen Schritt weiterzugehen und wirklich herzugehen und zu sagen: „Okay, machst jetzt einfach ja, deine Pausen sind komplett autoregulativ.“ Das funktioniert wahrscheinlich für 99,9% der Leute nicht, wie du schon sagst. Ja. Ja.
Also, ich finde es unglaublich spannend und dazu muss man ja auch sagen, ich meine, du kannst mir gleich mal sagen, ich hätte mal die Reels kurz gelesen: Dazu sind mindestens 95% von euch nicht bereit, das entsprechend niedrige Volumen zu fahren. Ja, ist der nächste Punkt. Ja. Ja, muss ja auch gar nicht der Anspruch sein. Also, wie gesagt, was ich hier mache, ist wirklich nach dem letzten Prozentpunkt zu greifen. So, wie gesagt, für die meisten ist ja dieses 80/20-Prinzip ja auch völlig in Ordnung und da will man ja auch mal seinen Pausentag haben, um halt einfach so irgendwas anderes zu tun. Ich mache aber nichts anderes. Ich habe da Spaß dran, meinen Lebensabschnitt jetzt gerade völlig dem zu widmen und da voranzukommen. Und da lasse ich mir auch einen Scheißdreck von irgendjemandem erzählen, was jetzt richtig oder falsch ist. Fühlt sich für mich gut an. Also mache ich genau das. Ob das jetzt jemandem gefällt oder nicht, ist mir herzlich egal. Ich kann es einfach nur teilen und wenn ich was teile, teile ich das nicht mit der Intention, ihr sollt das auch alle so machen, sondern ich teile einfach nur, was ich tue. So in dem Sinne, natürlich gibt's immer Leute, die das dann irgendwie mit sich ins Verhältnis setzen und sagen: „Das ist ja toll“ oder „Das ist ja blöd“ und wie auch immer. Aber das ist mir herzlich egal, so, ne?
Ich sage mal, letztendlich bin ich Bodybuilder in erster Instanz und Influencer in der zweiten. So, und das wird auch wahrscheinlich immer so bleiben. So, und wenn ich jetzt hier irgendwas teile, schön und gut, aber an allererster Stelle steht dieser Bodybuilding-Fortschritt für mich. Und da werde ich jetzt auch nicht irgendwelche Schritte gehen, um dann irgendwie besser dazustehen oder irgendwas Tolles erklären zu können oder so, sondern mein verdammter Fortschritt steht ja an erster Stelle. Und alles andere, jeder, der gerne zugucken will, kann es gerne tun, aber wenn ihr euch irgendwie jemand anderen gerne anguckt, dann ist es auch völlig in Ordnung. 100%.
Und ich meine, es ist halt... Ich meine, ich sehe es ja auch durch unsere privaten Gespräche. Da muss man jetzt auch nicht alles von irgendwie hier immer darlegen. Aber wenn ich gucke, was du an alleine an Supplement-Routinen, an Tracking-Routinen etc. hast, kann man eben einfach nur sagen: Wahrscheinlich kannst du lange keinen Profi, auch nicht nur irgendwie jetzt einen Amateur- oder Hobby-Bodybuilder, der das mitnimmt, sondern eben auch einen Profi, der auf dem Niveau alles trackt. Und ich glaube, irgendwann lohnt sich da wahrscheinlich ein halber Spielfilm, irgendwie wirklich mal ausführlich darzulegen, in was für Parametern das wirklich alles bei dir getrackt, optimiert etc. wird. Weil ich glaube, wenn jemand mit Fug und Recht sagen kann: „Ich lebe Bodybuilding zu 100% im Optimum“, dann bist du das. Und das in meinen Augen auch mit großem Abstand.
Ja, ich versuche mal, mir das nicht einzureden, weil dann werde ich nicht besser. Ich sage immer, ich habe noch viel Luft nach oben und versuche dann einfach, meine eigenen Grenzen zu sprengen. Wenn hier kein anderer da ist, der das besser macht als ich, dann versuche ich halt sozusagen, einfach meine eigenen Grenzen zu sprengen, weil natürlich schon richtig ist, was du sagst. Viele müssen das einfach nicht machen und ist ja auch völlig in Ordnung, wenn du... Da sind wir wieder beim Thema Endu Jack und Co., ne, wo wir letztens erst drauf reagiert haben. Wenn dieser Typ das nicht machen muss, warum soll er das dann tun? Um Gottes Willen, so, ne? Ich muss aber in dem Sinne, um diesen Leistungsstand zu erreichen. Und von dem her habe ich mich damit abgefunden und irgendwie auch Spaß dran gefunden, weil auch wieder dieses Mikromanagement mit den kleinsten Sachen irgendwie so... sind auch wieder kleine Erfolgserlebnisse einfach so, die dich dann doch wieder irgendwie beflügeln, wenn du mal wieder was Cooles rausgefunden hast. Und wie oft kommen Leute zu mir und sagen: „Mann, seitdem ich da diesen und diesen Trick von dir im Training angewendet habe oder so, das ist so viel besser geworden“ oder „Ich konnte mir das abschauen und das abschauen“ oder auch jedes Mal, wenn ich im Studio die Leute mit diesen Gewichtheberschuhen sehe, die ich propagiert habe sozusagen, die vorher kein Arsch kannte, freue ich mich halt immer, weil ich halt sehe: „Okay, es hat direkt einen Übertrag auf dein Training gehabt.“ Und ich weiß ganz genau, wenn du diese Schuhe trägst, wird dein Beintraining auch besser sein. Und so hat jeder natürlich auch frei in dem, was er davon annimmt und was nicht. Manche werden auch sagen: „Ey, das ist mir aber zu viel“, und das ist auch völlig in Ordnung, ne? Aber für mich ist es halt so der Weg.
Ja, wir können hier vielleicht mal auch einen kleinen moralischen Shift machen. Es gab nämlich einen Kommentar unter einem Podcast von uns beiden, Fabi, wo wir über effektive Wiederholungsbereiche und so weiter gesprochen haben. Ich lese mal vor: „Könnt ihr bitte mal auf Urs seine Weisheiten, die niemand weiterbringen wird, reagieren, die an hunderttausende Leute weitergibt und damit massiv negativen Einfluss auf die Fitnessszene hat und den Erfolg und den Progress von genetisch nicht gesegneten Athleten sabotiert. Finde es echt bodenlos blablabla.“ Also, nicht blablabla abwertend, aber ich würde es jetzt kurz halten, sozusagen. Also, letztendlich die Aussage: „Wir sollen mal darauf reagieren, was Urs für Weisheiten raushaut und damit den Sportlern schadet.“
Und ich werde mal meinen Take sozusagen in kurzer Form zum Einstieg geben, um dann mal euren abzuholen. Urs kann machen, was er will. Und Urs ist nicht dazu verpflichtet, irgendjemandem irgendwas zu sagen, sondern ihr als freidenkende Menschen seid verpflichtet zu prüfen, welches Wissen ihr annehmt und welches nicht. Das heißt, Urs kann auch erzählen, dass er am Tag 5 Liter Orangensaft trinkt und deswegen so aussieht. Es ist trotzdem noch deine verdammte Verpflichtung, dem Ganzen nachzugehen und das nicht einfach nur blind anzunehmen und aus dem Fenster zu springen, wie man immer so schön sagt, sondern die Birne einzuschalten und zu sagen: „Okay, nur weil der Typ das sagt und auch wenn es der schlauste Mensch der Welt zu sein scheint, ist das noch kein Garant dafür, dass ich mich darauf verlasse.“ Ist das Gleiche wie bei Ärzten. Nur weil ein Arzt dir sagt: „Mach das so und so“, gehe ich nicht nach Hause und schmeiße diese Tablette ein. Ich bin ein freidenkender Mensch mit unglaublichen technologischen Möglichkeiten in der heutigen Zeit. Ich werde erstmal recherchieren, was diese Tablette macht, wozu? Wieso, weshalb? Und wäge dann die Entscheidung ab, ob ich das tue oder nicht. Dann brauche ich mich nicht beschweren. Und in dem Sinne hat Urs jetzt auch nichts falsch gemacht oder so. Wie gesagt, er kann erzählen, was er will. Es ist nett von ihm, dass er überhaupt irgendwas teilt von seinem Weg und seinen Weisheiten und seinen Sichtweisen. Ob die jetzt richtig sind oder nicht, ist völlig egal. Und von dem her ist es nicht seine Verpflichtung und auch nicht unsere, irgendjemandem irgendwie was an die Hand zu geben, sondern es ist eure Verpflichtung da draußen, ob es euch jetzt gefällt oder nicht. Ihr seid für euch verantwortlich, niemand anderes. Ihr könnt nicht die Schuld auf Chris, Fabi, mich oder Urs schieben, irgendwie: „Ja, aber das hat ja nicht geklappt“ oder so, sondern die liegt immer letztendlich bei euch, bei niemandem anderen. Ja. Ja.
Und ich kann da auch gerade dran anknüpfen. Ich hatte heute beim Q&A für den Gen-Kanal eine Frage. Ja, bei Dannys letztem Podcast mit dem Professor wurde gesagt, Dropsets sind ja doch sinnvoll. Und da habe ich dann auch dazu gesagt, so: „Erstens, in meiner Perspektive weiterhin. Zweitens, sind Dropsets für dich sinnvoll? Dann bau doch jetzt mal bitte vier Wochen Dropsets in dein Training ein. Schau auf deine Performance, schau auf deine Progression, schau auf deine Regeneration, schau auf deine Optik und triff eine qualifizierte Entscheidung. Du hast zwei Möglichkeiten: Entweder du lässt dich von einem Argument überzeugen oder du testest es selbst, was dir aber nicht passieren sollte.“ Und das passiert sehr vielen, dass sie sich wie so ein Mobbingopfer in der Schule in so einen Schubskreis reinstellen lassen. Argument A, Argument B, Argument C, Argument D. Das wird auch nicht überraschen. Das Argument kommt, das mache ich. Nächstes Argument kommt, das mache ich. Nächstes Argument kommt, das mache ich. Ohne abzuwägen, was ist denn jetzt für mich logisch, schlüssig und konkludent? Und wenn man das nicht machen möchte und nicht abwägen möchte, dann geht man in die Praxis und testet es. Aber lasst euch nicht von verschiedenen Aussagen einfach in die eine, in die andere Ecke schubsen, weil das endet darin, dass sich alle zwei Tage irgendwas in eurem Training, euren sonstigen Parametern ändert und ihr irgendwann am Ende gar nichts mehr nachvollziehen könnt.
Ja, kann ich eigentlich nur in allen Punkten zustimmen. Jetzt möchte ich aber noch mal kurz einen kleinen Schwenk machen, Chris. Wir haben... Ihr habt wahrscheinlich schon... Habt ihr schon über deine Show gesprochen? Ja, haben wir. Ja, wir haben alles, alles, alles aufgearbeitet. Wer eine Showday-Reflexion haben will mit allem Drum und Dran, einfach bei Dannys Podcast vorbeischauen. Dort findet ihr eigentlich alles dazu. Ja. Und bei mir tut sich jetzt eigentlich nicht viel. Bevor wir jetzt ganz kurz noch über mich sprechen, wollte ich dich noch fragen, Fabi, falls du was dazu sagen möchtest. Aber die Person hat es eh jetzt auch öffentlich geteilt schon. Aber vielleicht möchtest du ein, zwei Erkenntnisse mitgeben oder Dinge mitgeben, die du mit Kuba besprochen hast in eurem gemeinsamen Call, der ja augenscheinlich sehr viel von dir hält und auch profitiert hat anscheinend von den Dingen, die du ihm mit auf den Weg gegeben hast. Was waren so Keypoints, die ihr in seinem Training oder jetzt generell adressiert habt, wenn du das teilen möchtest?
Ja, na klar. Also, ich meine, wir müssen da jetzt erstmal noch ein bisschen reinschauen. Also, ich meine, er ist jetzt ja, er geht jetzt noch in so einen Drei-Tage-Deload rein und danach werden die Implementierungen erst gemacht. Also, wir hatten mal vor zwei Wochen und vor anderthalb Wochen die erste Runde Gespräch gemacht und hatten da schon mal ein paar Sachen festgelegt. Und er hatte mir vorgestern noch mal geschrieben gehabt: „Hey, ich will da und da das Ganze gerne noch mal.“ Und dann hat sich auch mal ein kurzer Call ergeben. Ich glaube, wo er drin steht, es ist witzigerweise sehr nah an dem, was ich auch mit Justin gemacht habe. Er sagt halt: „Zweier-Split werde ich nicht vermissen.“ Und dementsprechend – jetzt hoffe ich es halt nicht zu sehr, aber meine AirPods sind leer, ich muss kurz über Lautsprecher gehen – haben wir halt eben gesagt: „Gut, okay, alles klar, wenn wir beim Push-Pull bleiben, dann bleiben wir bei einem Setup von Push-Pull-Legs-off-Repeat, weil die Frequenz zumindest noch auf alle vier Tage haben.“ Und was wir uns angeschaut haben, ist eigentlich erstmal... Ich meine, kleinere Variablen. Tatsächlich ist das Ziel, wenn man von Kuba, wenn man jetzt vom Profi spricht, dann ist es schon relevant, ob da jemand 8 bis 10, 10 bis 12 oder 5 bis 8 Reps in seinem Trainingsplan drin stehen hat. Gleichzeitig, das war jetzt auch das gleiche Problem wie bei Justin, auch sagt man halt bei manchen Dingen, es ist nicht mehr vernünftig für mich abbildbar. Ich möchte zum Beispiel keine CX Hex-Squat für fünf Wiederholungen mit acht Plates pro Seite machen. Dann sagt man halt: „Gut, okay, man trifft Ausweichmöglichkeiten.“ Und das sind halt eben so ein bisschen... Dazu möchte ich auch gleich noch mal was sagen. Dazu möchte ich gleich was sagen zum Rep-Range-Thema. Und von da war das Ding: Erstens, die Rep-Ranges ein bisschen runterzubringen. Zweitens, habe ich halt gefragt: „Du, wie schaust du denn aus, gehst du jeden Satz all out?“ Dann sagt er so: „Ich mache nicht, ich greife nicht die Rep an, die ich nicht mehr schaffe und das eigentlich meistens so beim ersten, einem im Tank.“ Habe ich gesagt: „Gut, okay, kannst du mir sicher sagen, dass einem im Tank ist?“ Nee. Und dann habe ich halt gesagt: „Gut, okay, alles klar, tu mir einen Gefallen und streich mal ein, zwei Wochen Top- und Backoff-Set. Das war jetzt auch kein signifikanter Unterschied. Das war vielleicht Top irgendwie 6 bis 8 und Backoff 8 bis 10, sondern tu mir mal einen Gefallen und lass das Gewicht in beiden Sätzen gleich, dass wir gucken können...“
Hast du im zweiten Satz gleich viele Wiederholungen oder eine Wiederholung mehr, passt die Intensität. Wenn nicht, bist du im ersten Satz zu hart unterwegs, wenn du im zweiten Satz Wiederholungen verlierst, um da mal so einen Check zu machen und dann zu sagen, okay, wenn wir etwas evaluiert haben, kannst du von da aus wieder auch einen Backaufsatz machen und das Gewicht im zweiten Satz verändern. Nur mal um eine Referenz reinzugeben, passt es so aktuell von der Intensität?
Ähm, wir haben ein bisschen Volumen runtergebracht, also er war da jetzt glaube ich so bei 16 Sätzen pro Einheit. Wir sind jetzt erstmal so ungefähr bei 13 bis 14 gelandet. Ich habe gesagt, perspektivisch hätte ich sogar lieber bei 3 on 1 off hätte ich sogar bei 10 bis 12 Sätzen sogar eher. Ähm, aber da haben wir uns erstmal jetzt wieder den Kompromiss gemacht. Wir gehen jetzt erstmal damit rein und gucken dann ähm wir haben geguckt ähm er hatte halt drin ähm Tibia zum Beispiel mit Calves zu beenden und wie viele Calves machst du denn? Ja, da gehen schon noch so vier bis sechs Stück. Gesagt, gut, okay, alles klar. Das heißt aber auch, dass du da halt eben einen ganzen Haufen in den Traps liegen lässt und die Traps dann erst in einem stark vorermüdeten Zustand frittierst. Lass uns doch hier hingehen, dass du ein, zwei Trap Row Movements hast und danach auch noch ein, zwei Calf Shrug Sätze und die nicht einfach nur in einem Intraset sozusagen hinten dran klatscht, sage ich mal so, ne?
Was ich vermisst habe, ich glaube, es wird eine meiner Hauptpredigten an vielen Stellen werden, Frontalebene Pulldown war gar nicht mehr drin. Ähm, das haben wir, das haben wir implementiert. Ähm, und das sind so, das sind jetzt so die Keypoints eigentlich. Habe damals auch besprochen, das war einfach mal so, er hat halt gesagt, er hätte gerne noch mal so ein bisschen Technikcheck in die letzten 2 % rein, einfach dass er sich sicher fühlen kann, wenn jetzt dann noch mal von 8 bis 10 auf 5 bis 8 geht, das runterzubringen und von da aus eben auch einfach viel, viel, was ich jetzt auch eben in Mentorings dann eben bespreche, was halt eben so der inhaltliche Kontext ist, ne?
Es ist eigentlich spannend, dass selbst selbst ein Kuba gesagt hat so, ja, ich höre Chris Beardsley zu, ich folge dem Ganzen halt. Ähm, ist aber für mich trotzdem schwer, so einen Podcast in die Praxis zu greifen sozusagen, ne? Deswegen war das auch schön, da jetzt so ein bisschen das Bindeglied zu sein. Und ich äh werde da auch auf jeden Fall euch auf dem Laufenden halten, wenn es da Feedback gibt, weil das bei jetzt geht's ab heute geht's los bei ihm. Also ab heute geht jetzt die Anpassung los. Das heißt, ab hier wird jetzt eigentlich spannend. Ich weiß jetzt auch gar nicht, wie, also ich habe noch nicht gefragt, wie, wie er jetzt auf mich gekommen ist, aber irgendwann, irgendwann kam eine Nachricht, habe gesagt, selbstverständlich bin ich am Start und ja, von hier aus bin ich jetzt mal gespannt, was da draus wird.
Es waren bestimmt noch ein paar andere Kleinigkeiten, an die ich jetzt gerade nicht denke, aber so der der grobe Outline der Sache. Ja, ich find's, ich find's ganz interessant und deswegen will ich da jetzt auch im Podcast drüber sprechen, weil in meinen Kubillen ist sicherlich vielen Leuten ein Begriff, also ein sehr, sehr bekannter UK Bodybuilder und äh wenn so eine Person halt auf dich zukommt und da Hilfe will, dann ist es natürlich auch für viele andere interessant, die da die da draußen sitzen und und schauen, was kann so eine Person eigentlich besser machen. Ja, an was denkt vielleicht so eine Person gerade, was du jetzt ansprichst mit mit dem Frontal Plane Pulldown, dass das jetzt gar nicht irgendwie implementiert war und all sowas. Ja, deswegen finde ich es einfach interessant und wenn du hier und da mal das Snippet teilen magst, dann ist das sicher von immensem Mehrwert jetzt für die Community. Ja, also wenn man da, wenn man da immer wieder so ein bisschen was, was rauspicken, was du vielleicht ihm mit auf den Weg geben kannst, was ihm dann auch äh sichtlich hilft anscheinend äh weiteren, weiteren Fortschritt zu erzielen. Aber gut. Ähm, dazu sagen, nämlich bei Kuba hatten wir das, bei Justin hatten wir genau das gleiche Thema.
Schwere Verbundübungen lieber irgendwo 8 bis 10 und vielleicht auch mal eher eine elfte Wiederholung. Ja, und da möchte ich auch noch mal sagen, weil das dann irgendwie, ich habe da zig Nachrichten sogar zu bekommen. So, dann Justin, Justin, glaube ich, in der Massenkonferenz dann gesagt, ja, da haben wir Reps ein bisschen höher gehalten, dann mit zig Nachrichten, du hast doch gesagt nur fünf bis acht und ich möchte hier auch noch mal sagen, bitte, bitte in Gottes Namen, hört auf mit diesem scheiß Schwarz-Weiß-Denken. Bitte hört auf. Es war noch nie 5 bis 8. Ich könnte euch jetzt hier aus dem Stand, ich würde schätzen, mit Trainingsplanerstellung wahrscheinlich innerhalb der nächsten 10 Minuten 50 Loom Videos raussuchen, wo ich Intros für Coachings und Trainingspläne mache, wo ich sage, hier steht im gesamten Plan 5 bis 8, das ist deine Orientierung. Fühlst du dich bei einer Übung etwas sicherer mit 8 bis 10 oder auch ein bisschen mehr? In Ordnung. Möchtest du erstmal Progression bis 10, 11 machen und dann per Gewicht die Reps wieder runterbringen? Auch in Ordnung. Es ist eine Orientierung und deswegen bitte im Rep Range Thema und auch in allen anderen Themen, hört bitte auf, es genau so greifen zu wollen.
Das ist ungefähr so. Man kann sagen: "Hey, ich hätte gern, was weiß ich, ich würde gerne eine Frau kennenlernen, die irgendwo Mitte 20 und Brünett ist oder ich möchte eine Frau kennenlernen, die am 1.2.1998 geboren ist." So, das schränkt deine Optionen schon sehr stark ein und es macht dich auch irgendwo unflexibel und es macht dich halt eben zum Sklaven von deinen eigenen Ansprüchen sozusagen und das ist genauso, weil ansonsten endest du da in Übungen, wo du dich mit fünf Wiederholungen absolut beschissen fühlst, vielleicht auch noch nicht in der Lage bist oder nie in der Lage sein wirst, sie richtig auszuführen. Kann ja passieren, selten, aber kann passieren. Und du denkst, aber Fabi hat gesagt, ich darf nur fünf bis acht machen und wenn ich jetzt die neunte Wiederholung mache, dann wird mein Training komplett sinnlos sein. Bitte, bitte, bitte differenziert, weil die Reaktion war so stark darauf, als Justin das gesagt hat, irgendwie so, ich darf auch zehn Wiederholungen machen. So, bitte differenziert, bitte.
Ja, also ich kann für meinen Teil nur sagen, ich mache mehr Zehner- als Fünfer-Wiederholungen in meinem gesamten Trainings- äh Konstrukt. Da gibt's natürlich auch mal irgendwo einen Satz mit fünf oder sechs, wo die Dose für mich passt, aber es gibt auch genauso viele Übungen, wo ich dann zehn Wiederholungen mache aus besagten Gründen zum Beispiel, weil wir auch ganz andere Anforderungen haben an den Leistungsstand jetzt als ein Anfänger zum Beispiel. Wir haben aber, Fabi, es ist auch scheißegal, was du hier erzählst, weil das haben wir, glaube ich, schon tausendmal gesagt und wir haben auch schon Podcast-Episoden gemacht, wo wir erklärt haben, der perfekte Wiederholungsbereich, wie finde ich den? Wir haben alles an die Hand gegeben, alle Tools, was sind Einschränkungen? Bei welchen Übungen musst du was beachten, damit du weißt, welchen Rep Range du nehmen sollst und so weiter. Ist alles scheißegal. Die Leute wollen trotzdem immer, ah, gib mir und dann funktioniert alles. Das ist genau wie, ich will, woher, ich will Geld investieren. Okay, ich lege in den Aktienfonds. Okay, ich bin aber maßlos gescheitert. Jetzt gibt's eine auf den Deckel, weil du hast gesagt, ich soll da investieren. Ja, aber vor drei Jahren bei irgendeinem anderen hat's mal geklappt und so weiter, ne? Also so einfach ist es halt nicht in dem Sinne. Und ich kann es nur immer wieder sagen, wer versucht, Bodybuilding auf Schwarz-Weiß-Sachen runterzubrechen und einen Katalog, der wird scheitern. Ja, 100 %.
Ja, gestatten wir noch eine Frage, Fabi, wie viel Bizeps-Training darf Kuba noch machen? Ähm, es ist aktuell ein Satz Hammer Curl und zwei Sätze Preacher Curl Variante. Ja, hätte ich wahrscheinlich sogar noch tiefer angesetzt, um einfach mal zu, weil Alter, der Bizeps ist so abartig. Der hat wahrscheinlich einfach so diesen diesen obligatorischen Satz reingehauen, damit er für sich im Kopf einfach nur sozusagen fein ist, ähm, dass er seinen Bizeps trainiert. Aber ähm, das, das ist halt so der Muskel, ähm, der bei Kuba halt immer direkt ins Auge springt. So, deswegen fand ich jetzt mal spannend zu sehen, wie sich das Ganze entwickelt. Jetzt, ich hätte es auch noch tiefer angesetzt, aber ich meine, das ist ja auch ein Dialog, der sich entwickeln muss, ne?
Ich habe ihn zum Beispiel auch, er wollte sein Reverse Fly drin behalten, wo ich halt eben auch gesagt so, hey, wir haben Sagittale Ebene Pulldown, wir haben Sagittale Ebene Row, wir haben Transversale Ebene Focus Row, wir haben eigentlich genug drin, dann lass uns wenigstens einen statt zwei Sätze machen. Also da sind jetzt gerade noch so ein paar Kompromisslösungen drin, wo man halt eben auch immer wieder sagen muss und das ist ja auch gerade oftmals bei fortgeschrittenen Athleten so. Ich meine, Kuba ist letztendlich ein Zögling von Jordan Peters, der für mich selbst auch ein Gottvater ist, so ohne irgendeine Frage halt, ne? Und da muss man eben auch gucken und das ist auch, finde ich, eine Coaching-Aufgabe in solchen Situationen, einen Dialog zu gehen und irgendwo Leitplanken zu stellen, wo man abwägen muss. Ist das eine Situation, wo ich sage, kann man so machen, würde ich aber nicht so machen? Oder ist es eine Situation, würde ich definitiv nicht so machen? Und in der Situation, wo ich dahinkomme zu sagen, würde ich definitiv nichts machen, würde ich sagen. In der anderen Situation würde ich jetzt hier sagen, hey, wenn das nächste Mal im Gespräch sich ergibt, dass wir Volumen kürzen wollen, dann weiß ich schon, wo ich ansetze. Und deswegen ist es, ist das eine Kompromisslösung, aber das ist so, das ist so ähnlich wie was wir beim Alessandro beim Push-Pull-Legs Plan hatten, halt eigentlich ist es, mach einen Satz von irgendeiner Kack-Curl-Variante, die dir am besten passt. Das ist mir, glaube, egal, ob das ein Hammercurl oder ein supinierter Curl oder Preacher Curl ist. Mach da einfach einen Satz bis Versagen und dann wird's schon gut sein. Mm. Ja. Ja. Gut.
Äh, ich mach's kurz, bevor wir dann ein bisschen Mehrwert raushauen für die für die Community. Äh, bei mir gibt's eigentlich nicht viel Neues, bis auf das, dass alle Competitors jetzt irgendwie 5 bis 7 Wochen out drauf kommen. Ha, irgendwie läuft die Prep nicht so, wie ich es mir mal vorgestellt habe und irgendwie brauche ich neue Ansätze. Dementsprechend habe ich die letzte Woche über jetzt fünf Onboardings gehabt, unter anderem auch von diversen IFBB Pros, die das Team jetzt gejoint haben und beispielsweise auch in Offenbach an den Start gehen werden. Darf ich offiziell machen oder bitte darfst du schon offiziell machen, wer das ist? Nein, ich werde jetzt noch nichts offiziell machen. Ich habe ein paar hochkarätige Amateurathleten und Athletinnen übernommen und unter anderem, also ich bin ja generell nur offen dafür, wenn Leute wirklich sehr viel Potenzial haben und auch das Potenzial in der Herbstsaison ist oder auch wirklich gut dazustehen. Äh, sonst sage ich ja, Prep macht jetzt keinen Sinn. Also da klatsche ich den Leuten auch die harte Wahrheit ins Gesicht. Ja, also da bin ich immer äh ja, bretthart, sagen wir in Österreich. Ähm, also sehr, sehr direkt. Ähm, aber natürlich sage ich den Leuten auch, wenn ihr Bock drauf habt und wenn sie gut ausschauen und wenn ihr das gerne mit denen zusammen machen würdet, äh, wenn ihr da die Anfragen reinbekommt. Aber auf jeden Fall ja, äh, dementsprechend jetzt unvorhergesehenes Maß an Mehrarbeit, was jetzt natürlich da ist, was natürlich jetzt mir in die Karten spielt, was jetzt die Ablenkung von der eigentlichen Prep darstellt, so grundsätzlich einfach sehr viel beschäftigt bin, aber dementsprechend sind natürlich die Tage voll und unvorhergesehen, wie gesagt, voll.
Äh, aber sonst läuft eigentlich alles wie gehabt nebenbei her. Ich habe mit Danny drüber gesprochen im Podcast, den ich mit ihm aufgenommen habe, wo ich über den Post Show Rebound, sage ich jetzt mal, gesprochen habe, dass ich nach der Show ziemlich hoch bin mit dem Bodyweight wieder, also so 4 kg oberhalb des entladenen Gewichts und jetzt habe ich innerhalb von einer Woche einfach wieder 4 kg gedroppt und dementsprechend habe ich jetzt mal heute und morgen zwei High Days ähm, die ich ja genieße unter Anführungszeichen. Eigentlich würde ich gern noch weiter pushen. Ihr wisst ja, wie das ist. Äh, aber ich versuche da einfach meinen Kopf abzuschalten und einfach nur zu machen jetzt in der Situation, wo ich mich gerade befinde. Ja, ansonsten gibt's nicht wirklich viel Neues. Wie gesagt, jetzt die Herbstsaison, die immer näher rückt mit insgesamt inzwischen 27 Leuten, die im Roster sind. Das wird sehr, sehr, sehr, sehr spannend. Alleine bei der NPC Austria, dem Double Showday Weekend, wo ich auch selber starte am Samstag und am Sonntag. Alleine da habe ich insgesamt 13 Leute am Start. Ja. Habe ein riesengroßes Backstage Team von sechs bis acht Leuten am Start, die mir da unter die Arme greifen. Ich werde auch tatsächlich zwei, zwei Stück werde ich auch bei dir in Österreich, in Österreich auf der Stage hallo sagen lassen. Sehr geil. Ja, ich freue mich sehr drauf. Ich freue mich wirklich sehr drauf. Das wird eine sehr, sehr geile Show auch mit der Profishow, die dann am Sonntagabend stattfindet. Dort haben wir auch schon sehr viele, sehr viele confirmed Athletes, äh, die bereits angemeldet sind. Ich weiß nicht, was ich da jetzt schon lügen darf. Fabi Meyer kann ich, glaube ich, sagen. Ja, das ist eh, das ist eh relativ klar. Der Daniel wird starten, also der neue Profi, ähm, der in Alicante Profi geworden ist, der Daniel Forster. Ansonsten ist angekündigt potenziell noch Brandon Harding und der Valerie, der Fitzler, der auch noch starten wird. Und dann habe ich hier auf der Liste noch stehen 1, 2, 3, 4, 5 Wellness-Athletinnen für die für die Wellness, was schon mal ganz cool ist aus Italien und Spanien. Also wird auf jeden Fall ein cooles Showing auch jetzt die Profishow und äh ja, freue mich sehr drauf, freue mich generell auf die Season, freue mich vor allem auch auf Offenbach, ja, ähm, aber nicht nur jetzt auf die Showings von meinen Kandidaten und Kandidatinnen. Also, ich stelle ja in Offenbach 14 Amateure und zwei bis drei Profis, müssen wir mal anschauen. Und freue mich aber vor allem auch auf die Open Pro Show. Ihr habt keine Open Pros in Offenbach, aber ich freue mich auf die Open Pro Show. Ja, einfach, weil es, weil es eine coole deutsche Versammlung wird von vielen, von vielen Profis. Ja, es wird sehr, sehr geil. Wird ein cooles Event einfach, glaube ich. Also Offenbach, Offenbach wird geil. Das wird auch, es wird auch für mich da auch noch mal ein persönliches Fest so ein bisschen auf der Trainingsseite werden. Zum einen, das wisst hoffentlich inzwischen alle, dass Patrick in der Open starten wird und da, ja. Ja. Ich sag's mal, ich sehe jetzt vielleicht noch ein paar mehr Bilder, als öffentlich sind und ähm, man kann da schon sagen, das wird, das wird unglaublich phänomenal werden. Ähm, ich bin auch gespannt. Der Moritz Hannemann wird bei den Amateuren starten. Mit dem durfte ich jetzt ja ein Jahr lang sein Training gestalten und da haben wir Schwachstellen am Oberkörper, würde ich sagen, extremst sichtbar bearbeitet. Ähm, und da hat, glaube ich, auch gute Chancen, da halt aufgemacht, das Ding zu gewinnen und direkt am nächsten Tag bei den Profis zu stehen und von daher, also bei mir ist diese, die Herbstsaison irgendwie unglaublich verstreut über die Verbände, aber wir sehen uns in Offenbach und wir sehen uns auch bei der PCA Germany, da sehen wir uns ja auch noch da. Tatsächlich, ja, tatsächlich, da werde ich nicht mehr starten, weil ich dann so viel unterwegs bin nach der NPC Austria. Das heißt, ich werde nach der NPC Austria werde ich da gut sein lassen. Ja.
Ähm, das war ja auch mal der Plan, dass ich PCA Germany noch mache, weil ja die Mielly auch starten lasse und das wäre halt so eine Chance gewesen, mal eine Show zusammen zu machen, aber sollten nicht alle Sterne in einer Linie stehen, werde ich es wahrscheinlich nicht, nicht machen. Ja. Muss jetzt trotzdem sagen, ich bin jetzt schon seit Februar eigentlich auf Diät, weil das Ganze hat ja mit einer normalen Diät, einem Minicut, einem Tidy, keine Ahnung, wie du es nennen willst, hat ja so angefangen und hat sich ja dann erst in der Prep entwickelt, als ich gesehen habe, wie gut es eigentlich funktioniert, wenn die M preppt und die auch Prep und wie wenig, wie wenig Einschränkung ich eigentlich durch die Prep hab. Ich meine, ich habe die ganze Frühjahrssaison gemacht, wo ich in Prep war, wo ich auf Diät war, ich habe jetzt so viel kognitive Kapazitäten noch, ja, und ich merke null, null Einschränkung durch die Contest Prep. Natürlich gibt's ein bisschen härtere Tage, so wo du es dann schon ein bisschen merkst, aber ich bin kognitiv voll da, ich bin arbeitstechnisch voll da, deswegen ja, aber es, es wird halt dann einfach lange, vor allem, wenn dann eine NPC Austria ist und dann fängt halt die Saison an, dann bin ich in Italien, dann kommt diese Show, jene Show und so weiter und so fort und da will ich dann halt schon am besten so ein bisschen in Reverse gehen und ja, mich nicht fett fressen logischerweise, aber einfach so das Ganze gediegen ausklingen lassen. Ja, ja, ja, ja.
Ich würde sagen, das waren Updates hier in voller Ausführlichkeit von uns und Ja, aber ich denke, ich denke, ich denke, es ist ganz, ganz, ganz cool für die Leute auch. Ich meine, ich finde sowas ist immer sehr praxisnah, weil nur wenn wir jetzt da Updates geben, heißt es ja nicht, dass die Leute nichts von mitnehmen können. Aus jeder der Konversationen, die wir da gegeben haben, haben sich bestimmt viele Fragen, die in den Köpfen von Leuten drinnen sind, wo sie vielleicht gar nicht gewusst haben, dass sie die sich stellen, haben sich da beantwortet und dementsprechend finde ich sowas immer fast schon, auch wenn ich selber Podcast höre, ein bisschen cooler als einfach nur stumm Fragen zu beantworten. Ja, könnt ihr, könnt ihr immer in die Kommentare schreiben, was ihr dazu sagt, aber ich finde sowas immer sehr, sehr geil und sehr, sehr nahbar.
So, aber trotzdem wollen wir jetzt natürlich noch zu ein paar Fragen übergehen. Schauen wir, dass wir da noch eine halbe Stunde bisschen was rausbringen oder so. Danny, ich würde dir das Wort übergeben, weil du hast, glaube, die Fragen so ein bisschen vor dir, hast ein paar interessante Dinge vielleicht, hoffentlich. I don't know. Aber vielleicht möchtest du mal so ein paar Fragen in den Raum werfen. Erstmal gebe ich Fabi das Wort. Ähm, wir hatten nämlich wieder ein paar tolle Unterstützer, die ähm Trinkgeld gegeben haben unter den letzten Episoden und da in dem Zusammenhang auch Fragen eingereicht haben. Und Fabi, wenn ich richtig liege, dann hattest du die rausgesucht, oder? Genau, die habe ich zur Hand. Und wie immer, die Superchats kriegen hier natürlich ihre priorisierte Beantwortung auch noch mal für alle. Denkt bitte dran, wenn ihr so einen Superchat raushaut, dann da ein paar Euro reinschmeißt. Muss ich, muss ich das irgendwie einstellen, dass sie das machen kann? Ich glaube, du musst das bei deinen Creator-Einstellungen. Im YouTube Studio kannst du das einstellen, dass man das machen kann und dann kriegst du auch eine separate, also dann kannst du quasi auch nach diesen Kommentaren filtern, was dann eben auch ganz praktisch ist. Sehr geil. Das werde ich machen. Also Leute, wenn ihr diese Funktion seht, ihr könnt diese Funktion gebrauchen. Ich schalte auf meinem Kanal auch bewusst keine Werbeanzeigen. Also, ihr könnt gern somit supporten, nehme ich mal an. Ich hoffe, das funktioniert so, wie man das vorstellt. Ansonsten lasst so ein Kommentar da. Ja, also natürlich kommen auch die sonstigen Fragen dran, aber hier sind wir priorisiert unterwegs und erstmal natürlich vielen Dank für den Support. Noch mal die Einladung an alle, die Danny ausgesprochen hat. Wenn ihr einen uneindeutigen Nutzernamen habt, schreibt gerne euren Namen dahinter, dass wir euch auch mit Namen ansprechen können.
Jetzt kommt nämlich hier die erste Frage von Nurgle oder Nörgel 3989. Vielen lieben Dank für den Mehrwert. Erstmal zu meiner Frage: Einsätze von Gewichtswesten im Bodybuilding, wie sinnvoll? Und die Frage haben wir beantwortet. Die Frage haben wir schon beantwortet. Haben wir in der schon beantwortet. Genau. Äh, in der Episode, äh, die jetzt, die ich jetzt gerade veröffentliche. Also wir sind jetzt in der Zukunft, wenn ihr das seht, aber da haben wir, äh, die solltest du dir angucken, Fabi, die Episode, denn Chris hat eine Antwort rausgehauen, die wirst du im Leben nicht für möglich halten. Ja. Ja, dann gebe ich mal noch kurz, was die Person, weil es bei mir war. Ich gebe doch kurz mein Take dazu und den Rest gibt's dann bei Danny. Ja, ich habe es immer nur für mich in Betracht gezogen. Also, ich habe es nie gemacht und ich werde es auch, glaube ich, nicht machen. Ich will es nur in Betracht ziehen, um meine Schritte effizienter zu machen, um einfach nur zu sagen, gut, okay, wenn ich 10 kg extra mit mir rumtrage, werden die Schritte ein bisschen kalorisch äh verbrauchender sozusagen halt und würden vielleicht den Wirkungsgrad von Schritten gerade bei Zeitknappheit vielleicht ein bisschen erhöhen. Ansonsten ist es wahrscheinlich, wenn man eine Gewichtsweste hat und die vielleicht auch variabel beladen kann, eine sehr gemütliche Art und Weise der Zuladung bei Dips oder bei Klimmzügen. Das wäre jetzt so meine kurzen Takes auf jeden Fall noch dazu. Vermutlich habt ihr das ausführlich beantwortet. Ja, meine, meine Takes findet ihr bei den im Podcast. Ja, grandiosen. Ja. Ja.
Und dann haben wir hier noch zwei Fragen rund ums Armtraining. Einmal von La Styler. Welchen Split und Übungen legst du jemandem ans Herz, der wirklich über längere Zeit die Arme priorisieren möchte? Bitte mit Tipps abseits von als erstes trainieren und sonstige Basics. Viele Grüße, Ingo. So, Ingo, jawohl, mit Namen. Also, ich möchte halt eben erstmal sagen, Ingo, der Tipp als erstes Trainieren ist halt schon trotzdem einer der wichtigsten. Also es ist jetzt nicht so, dass wir jetzt hier unsere großen Geheimnisse in der Hinterhand halten und dann sowas wie als erstes trainieren irgendwie unser Vorbote ist und wir noch 100 Geheimnisse haben. Erstmal ist ein Split, der dir erlaubt, die jeweils als erstes zu trainieren, sinnvoll. Und wenn wir uns vielleicht in einen Zweier-Split bewegen, dann ein Split, wo du halt eben am einen Tag Bizeps und am anderen Tag Trizeps zuerst trainierst. Das wäre jetzt schon mal der erste Punkt.
Ja, ich sehe es tatsächlich genauso. Also, die Leute denken immer an, mit welchem Split kann ich mehr für die Arme einbauen oder mit welchem Split kann ich, kann ich, kann ich äh noch mehr ja, Arbeit unterbringen, soll ich einen extra Armtag machen oder sonst irgendwas. Das sind sicher alles Punkte, die können in schlauen Splitdesigns irgendwie funktionieren oder haben vielleicht irgendein Maß an Wert, aber am Ende des Tages ist es meistens so, dass grundsätzlich mal die Ausführung stimmen muss. Das heißt, die Wiederholungen müssen da ankommen, wo sie ankommen sollen. Die Übungsauswahl muss stimmen. So, der zweite Punkt. Der dritte Punkt ist die Trainingsintensität. Die muss sowieso stimmen. Ja. Und dann das Ganze am Anfang vom Training zu machen, wo du frisch bist und viele motorische Einheiten rekrutieren kannst, ja, ist halt einfach super sinnvoll und dann eventuell noch hergehen und das Ganze unilateral machen, um einfach da noch mal vollen Force Output liefern zu können und dann hast du eigentlich schon sehr viel abgedeckt, ohne überhaupt dran zu denken, mehr zu machen oder irgendwie noch noch den Trainingsplan noch mehr mit Armen zu füllen, ohne dass du das, also als du das ohnehin schon tust. Ja. Und da kannst du jegliches Splitdesign eigentlich wählen, das halt halbwegs funktional ist. Du kannst, du kannst, du kannst beispielsweise hergehen und sagen, okay, du machst einen Upper-Lower Plan, beginnst halt dann ein paar Tage einfach mit Trizeps und machst den Bizeps am Anfang vom Lower Tag oder Bizeps und Brachialis ist meinetwegen, wenn du jetzt den ganzen Arm halt priorisieren willst. Oder du gehst her und machst einen äh Full Body Pull, Full Body Push Plan und trainierst halt am Full Body Push Tag zuallererst dein Trizeps und dann Full Body Pull Tag halt dann zuallererst dein dein Bizeps und Brachialis. Ja. Ähm, so wie ich es auch relativ, relativ häufig programmiere, wenn ich wirklich die Arme priorisieren will und du wirst auch merken, dass du damit jetzt gar nicht so viel Einbußen hast, was jetzt irgendwie Compound Übungen angeht, ja, Verbundübungen, Entschuldigung. Ja. Ähm, oder du gehst her und willst halt in einem klassischen Push-Pull-Legs Schema drinnen bleiben. Hast halt beispielsweise keine Ahnung am Push Tag Trizeps startest und dann hast du halt einen Pull Tag, wo du halt so einen so einen so einen Rückentag machst oder du machst wie Danny und machst halt irgendwie äh Brust und Arme und Beine und dann noch mal irgendwie äh äh Schulter, Schulterrücken und kannst vielleicht sogar noch mal Arme machen, aber dass du, dass du da in der Dreier-Rotation halt auch Trizeps und Bizeps jeweils am Anfang von einer Session hast. Also, es gibt so viele unzählige Möglichkeiten und das ist halt nicht immer auf auf Splitdesign zurückzuführen, sondern eher, wie priorisierst du Übungen innerhalb von Trainingstag und trainierst du sie mit deiner Häufigkeit, wo es einfach Sinn macht.
Ja, ich würde sagen, alles gerade besprochene ist irgendwo richtig, aber völlig egal, denn lieber Ingo, du kannst jeden Split der Welt trainieren, den du willst. Wenn deine Technik nicht stimmt, bringt dir der Split einen Scheißdreck. Du musst dir in allererster Linie angucken, wie du etwas machst und nicht was du machst. Der Split ist, würde ich sogar sagen, zweitrangig, denn was bringt dir der beste Split der Welt, wenn du trotzdem dein Bizeps Curl so durch die Gegend schmeißt? Es würde nicht funktionieren. In allererster Linie gilt es immer bei Schwachstellen, die Qualität zu verbessern durch Ausrichtung, Positionierung und das Feintuning in den Übungen selbst, statt jetzt nur zu überlegen in der Theorie wieder, mache ich das als erste oder zweite Übung, das wird herzlich egal sein. Dieser Schritt ist natürlich nicht unwichtig und kommt im zweiten Schritt auch, aber an allererster Stelle, die Leute fragen immer, weiß ich nicht, Trainingsanfänger ein Jahr Trainingserfahrung, was ist der beste Split, mein lieber? Mit einem Jahr Trainingserfahrung hast du gerade andere Sorgen und du solltest so viele KPIs mitnehmen, wie du nur kannst und dich irgendwie drum kümmern, ähm, dein Wissen zu erweitern, wie zum Beispiel mit Fleisch und Maschine, äh, kriegt ihr im Das Shop großartiges Buch, wo einfach genau diese Gelenkstellung und so weiter alles erklärt werden, um einfach so weit wie möglich zu kommen mit dem Verständnis, wie muss ich dann arbeiten, denn das Was ist nicht egal, wie schon gesagt, aber das Wie ist viel entscheidender und da muss man einfach immer differenzieren, dass viele Leute das gar nicht sehen. Alle denken immer: "Okay, ich habe jetzt den Plan, jetzt lege ich los und dann siehst du das ein Video Feedback und siehst, was die Leute draus machen und denkst du, das ist nicht der Plan sozusagen. Die Spannung, die ich dir eigentlich auferlegen wollte mit der Belastung in dem Zeitrahmen, mit den Übungen und so weiter, die machst du gar nicht so. Du machst, du schreibst vielleicht das in dein Trainingsbuch, aber was das am Ende bei rauskommt, weil du deinen Körper völlig falsch benutzt, weil andere Muskeln für dich arbeiten oder so, das sorgt dafür, dass das Schwachstellen sind. Du wirst auch mit einem beschissenen Plan sehr weit kommen, wenn aber das Wie funktioniert und du wirklich mit einer Bilderbuchtechnik trainierst und wirklich weißt, wie du dich zu bewegen hast und so weiter als andersrum, weil wie gesagt, ich würde lieber das Szenario nehmen, schlechter Plan, gute Technik als guter Plan, schlechte Technik. Das würde mich sicherlich weiter voranbringen.
Ja, tatsächlich. Also was man jetzt noch sagen kann, vielleicht abschließend Thema Übungsauswahl noch ein bisschen zu beantworten. Unilateral zumindest regelmäßig einbauen, so stabilisiert wie möglich, so isoliert wie möglich, also eingeloggt die Übung, was sich bei den Armen eh meistens von selbst ergibt und von da aus ist das eigentlich schon die wichtigste Grundlage. Also ähm, da würde ich mit arbeiten. Ähm, und von da aus wirst du auch bei uns auf dem auf allen Kanälen sicherlich noch mal Content dazu finden, aber ich glaube, das sind die wichtigsten Basics, sich ja eben auch wirklich wieder Danny, wie du sagst, auf Ausführungsqualität zu konzentrieren und von da aus eben, wenn du die Übungen gewählt hast, ähm, wenn du deinen Split gebaut hast, von da aus Progression erzielen. Von da aus Progression erzielen und dann und dann und dann heißt es ab dafür. Und ich hoffe, da konnten wir jetzt ein bisschen Input geben.
Ich würde auch gleich noch die der letzte Superchat hier ist tatsächlich noch mal eine Armtrainingsfrage und dann, wow, das ist wichtig. Ey, dicke Coins sind Prio Nummer eins. So, der Robin fragt, ähm, Upper-Lower zweimal pro Woche. Jedes Lower Training drei Sätze Bizeps. Aktuell wäre es vorteilhafter, jede der vier Einheiten zwei Sätze zu machen, also 4 x 2 Sätze statt 2 x 3 Sätze. Und hier kommen wir auch wieder in das Problem, das nach mehr danach zu suchen, wie kann ich irgendwie mehr machen. Was, was, was in in jeder der Einheiten, also am am Lower Tag statt drei, einmal drei Sätze, zwei unterschiedliche Übungen mit jeweils zwei Sätzen. Nein, entweder jeder, jeder Trainingstag zwei Sätze, also viermal die Woche zwei Sätze oder nur zweimal an den Lower Tagen, drei Sätze jeweils. Ja, aber das Impact hat ja wieder Regeneration dahin und die Reizschwelle ist wahrscheinlich auch gerade, man muss sich auch immer vor Augen führen, wenn man immer sagt, ein Satz reicht nur Muskeln aufzubauen, wenn der mehrmals die Sache gemacht wird. Ja, aber er wird nicht maximieren. Das heißt, wenn es jetzt dein Anliegen ist, deine Arme stark zu verbessern, dann geht es nicht einfach, das möglichst viel über die Woche zu legen, sondern du musst natürlich auch schon pro Training, also pro pro Reiz eine gewisse Schwelle überschreiten, die dann auch signifikant im Körper sozusagen was auslöst und die wird auch je nach Trainingsstand höher ausfallen. Das heißt, die wird jetzt bei mir vielleicht anders ausfallen als jetzt bei jemandem, der jetzt gestern ins Training gestartet ist, so dass ich da vielleicht nicht mehr irgendwo bei jeder Muskelgruppe mit einem Satz auskomme, sondern dann vielleicht auch mal zwei oder drei machen muss, um dann noch eine Adaption hervorzurufen. Ja. Ja, es wäre schlichtgreifend in 99 % der Szenarien nicht vernünftig regenerierbar. Kann man jetzt ein Szenario irgendwie bauen, wo das halbwegs regenerierbar ist? Ja, wäre dieses Szenario besser? Nein, zweimal die Woche, drei Sätze bei guter Übungsauswahl einfach genau das weitermachen. Progression erzielen, würde ich sagen. Mhm. Würde ich auch sagen.
Damit bin ich hier. Ich gucke hier gerade, aber damit sind wir hier durch die Superchats durch. Vielen Dank an Robin, vielen Dank an Ingo und vielen Dank an Nurgle für den Support und damit gebe ich noch mal das Zepter für die restlichen Fragen an Danny weiter. Genau, da waren auch wieder ein paar coole Sachen dabei. Haltet euch fest. Da bin ich mal gespannt auf eure Meinung. Äh, meine Alarmglocken haben gleich angeschlagen, weil das eine Sache war, mit der ich mich jetzt so noch nicht beschäftigt hatte. Jedenfalls nicht auf den ersten Blick. So. Ähm, und ich bin mal gespannt, was ihr sagt. Hallo. Kann man in der Diät injizierbares ATP benutzen und sich somit die Kalorien von Kohlenhydraten zu sparen? Vom Michael mit Namen. Vielen Dank, Michael. Haben wir jetzt äh die Büchse der Pandora aufgemacht? Das äh das neue Super-Tool für die Diät. Also, ich meine, dass sich im Powerlifting mit injizierbarem Adrenalin und solchen Sachen gearbeitet wird und rumexperimentiert wird, um Leistungsfähigkeit zu steigern, äh das ist bekannt. Kann man jetzt davon halten, was man will, aber letztendlich kann man den Körper in verschiedenste Art und Weise manipulieren, wenn man eh auf deren Seite unterwegs ist, um da noch mehr rauszuholen. Deswegen liegt die Betrachtung jetzt auch darüber nachzudenken natürlich erstmal nahe.
Es gibt aber ein ganz großes Problem und zwar ATP wird im Körper, wenn du es von außen injizierst, sofort abgebaut. Das heißt, es übersteht gar nicht sozusagen diesen Substratzyklus, bis es dann letztendlich da an der Zelle ankommen sollte, wo es ja eigentlich die Energie produziert. Das heißt, der Körper muss es sozusagen selber machen. Du musst die Substrate, Kohlenhydrate, Fette, wie auch immer, zuführen, damit der Körper selber ATP in der Zelle, wo es benötigt wird, produzieren kann. Wenn du das von außen zugibst, ist es im Prinzip vom Körper verpufft, sofort weg und der Körper kann es nicht in dem Sinne nutzen. Du hast vielleicht ein bisschen bessere Mikrozirkulation in dem Bereich lokal, dass die Durchblutung bisschen verbessert wird und so weiter. Es gibt auch in der Schmerztherapie da so ein paar Anwendungsbeispiele, aber das hat jetzt nichts damit zu tun, dass du jetzt sozusagen in der in der dir vorm Satz in der Beinpresse ähm irgendwie 1000 mg ATP in den Oberschenkel knallst und dann auf einmal den Energieschub deines Lebens hast ohne Kalorienbedarf. Das wird nicht funktionieren, aber ich finde die Überlegung trotzdem spannend. Was sagt ihr?
Vielleicht erstmal eine eine ganz wichtige physiologische Sache. Der Körper hat niemals kein ATP mehr für eine Muskelkontraktion. Das wurde auch ausführlich an den lieben Nagetieren untersucht. Die Nagetieren sind uns in der Skelettmuskulatur sehr ähnlich. Deswegen ja auch Studien an Nagetieren sind referenzgebend für den Menschen. Nicht hundertprozentig, aber sehr, sehr stark. Deswegen werden die Nagetieren ja benutzt. Unsere Ermüdungsmechanismen, Stoffwechselproduktakkumulation, höhere Perception of Effort durch niedrige Faserekrutierung beschützen uns davor, dass wir kein ATP mehr haben. Weil was passiert, wenn einer Muskelfaser kein ATP mehr für diesen Crossbridging Cycle zur Verfügung steht, ist die Muskelfaser wird nekrotisch und stirbt. Das heißt, wir hätten einfach, wenn wir irgendwo regelmäßig ATP nicht mehr zur Verfügung hätten, regelmäßig würden wir uns in der Rhabdomyolyse irgendwann reinfahren, wenn das im größeren Maß über mehrere Muskelfasern passieren würde. Und das heißt, der Fakt, dass wir einen ATP-Mangel haben, der existiert einfach auch nicht.
Ja, haben wir eigentlich nichts hinzuzufügen. Man könnte jetzt noch, würde jetzt, würde jetzt in da, also vielleicht noch kurz in die Praxis gehen, würde es nicht machen. Alles gut. Aber ich fand es trotzdem eine spannende Frage. Ich find's immer cool, wenn sich Leute Gedanken machen, so vielleicht war der Stand einfach nicht so weit, wie der Prozess im Körper funktioniert, wo ATP wirkt und so weiter. Aber grundsätzlich erstmal so dieses Vorantreiben, mir gefällt sowas immer, dass die Leute halt versuchen, cool, da ist ein Prozess im Körper, wie können wir den irgendwie noch tunen oder so. Von daher, danke für deine Frage, Michael. Wir bleiben beim Tuning und zwar in der Aufbauphase. Was kann man mit äh Wachstum, was kann man gegen Wachstumstreifen machen und vielleicht auch
vorbeugend schon ähm einsetzen, damit diese nicht so stark ausfallen? Von Games BD B. Also grundsätzlich ist mal wichtig zu wissen, warum diese Wachstumsstreifen – Wachstums- Wachst- Dehnungsstreifen, Dehnungsstreifen sagen wir eigentlich in Österreich – warum diese, warum diese entstehen, ist jetzt mal ganz, ganz wichtig zu wissen. Also grundsätzlich jetzt mal natürlich, natürlich gibt's Prädisposition mit schlechterem, schlechterem Bindegewebe etc., aber in den meisten Fällen entstehen die halt ganz einfach, weil Leute halt zu schnell zunehmen. Also in wenigen Fällen entstehen sie, weil sie zu schnell Muskulatur zunehmen. In vielen Fällen entstehen sie einfach, weil die Leute zu schnell zunehmen. Also generell einfach an Muskelmasse und Körperfett beziehungsweise an Körpergewicht. Das heißt, hier schon mal eine Rate an Gewichtszunahme für den gesamten Aufbau zu wählen, die nicht komplett von jenseits von Gut und Böse ist, nicht komplett über die Stränge schlägt, halte ich schon mal für eine sehr, sehr sinnvolle Lösung, für einen sehr, sehr sinnvollen Ansatz. Ja, das heißt, einfach die Rate an Gewichtszunahme moderat zu halten, dementsprechend parallel dazu Progression im Training zu erzielen und Wachstum ohnehin stattfinden zu lassen. Ja, da muss man jetzt nicht dann ein Kilo pro Woche zunehmen, weil dann ist halt die Chance, dass du Dehnungsstreifen bekommst, Wachstumsstreifen bekommst, deutlich, deutlich, deutlich, deutlich höher. Ja, das ist jetzt so der erste wichtige Punkt, den ich ja anmerken will.
Ja, absolut richtiger Punkt. Wie sieht's bei euch aus? Habt ihr viele Dehnungsstreifen? Ich habe mini, minimal bisschen was hier drin halt, aber das ist echt nicht Sichtbares. Also ich würde halt eben, ich würde es halt eben echt erstmal jetzt neben kleineren Maßen, das D schon ein paar Sachen gesprochen. Ich würde es – es hört sich jetzt dumm an – aber erstmal sagen: Hoff gute Bindegewebsgenetik. Die kannst du übrigens überprüfen. Ähm, absolut richtig, aber du musst nicht hoffen, du kannst sozusagen auch selbst nachschauen, wen das interessieren würde, wie anfällig man ist. Ich habe ja gerade erste Genotypisierung gemacht. Und mir fällt gerade ein, ich muss da mal ein umfassendes Video zu machen. Ähm, aber es wird wahrscheinlich eher so eine zehnteilige Reihe, weil da habe ich so viele Erkenntnisse rausnehmen können, könnt ihr euch nicht vorstellen. Vor allen Dingen auch wieder toll, weil halt wirklich Sachen bei rauskommen, die du halt in die Praxis umsetzen kannst. Das ist halt nicht so eine Information wie: Ah, nice to have, so okay, ich stamme irgendwie aus dem Kaukasus ab oder was auch immer, sondern halt wirklich mit dem Polymorphismus musst du von der Sache mehr zuführen oder du solltest dich vor dieser Sache hüten, damit du halt das dementsprechend besser einstellen kannst. Und da kannst du halt nach bestimmten Polymorphismen schauen, Elastin, Fibrillin, da gibt's ja bestimmte Sachen, die auch sozusagen die Kollagenstruktur beeinflussen und da kannst du im Prinzip schwarz auf weiß schon vorher sehen, bist du jemand, der anfällig ist oder nicht und könntest dann gegebenenfalls wieder nachlegen.
Ähm, in Bezug auf die Therapiemaßnahmen gibt es schon ein bisschen was, was man machen kann. Äh, in der topischen Anwendung sind sicherlich jetzt erstmal Retinolcremes zu nennen. Ähm, es gibt auch einen Wirkstoff, der heißt Gotu Kola. Äh, das gibt es auch so in topischen Cremes, das kann helfen, aber man muss auch immer sagen, weil die Leute sich immer so mit Babyöl und so weiter einschmieren, ja, das ist ganz nett, aber wahrscheinlich ist das Einschmieren der Haut der eigentliche Effekt, den du hast, weil wenn du deine Haut massierst oder dort irgendwie Reibung produzierst, verbesserst du die Mikrozirkulation in dem Bereich. Das heißt, Nährstoffe könnten besser transportiert werden und so weiter. Das ist dann letztendlich weniger das Babyöl, was da die Effekte hervorbringt, sondern letztendlich wahrscheinlich mehr die Durchblutungsförderung in dem Bereich, damit halt mehr Nährstoffe, die du idealerweise zuführst, in dem Bereich transportiert werden können, um da die Hautrisse sozusagen wieder zu reparieren. Ähm, Centella Asiatica heißt das Zeug auch, also Gotu Kola oder Centella Asiatica könnte man jetzt mit Retinolcreme sozusagen abwechseln und das halt einfach täglich massieren. Ähm, das wäre von der lokalen Anwendung her, von der systemischen Anwendung her ist hier wichtig, auf Kollagen Typ 1 oder 3, also Kollagenhydrolysat zurückzugreifen. In vielen Fällen ist Kollagen Typ 2, also UC2 Kollagen, die deutlich bessere Wahl, je nachdem, was man halt so für Probleme hat, für Wohnteilung, Semapparate und so weiter. Aber wenn man jetzt speziell auf positive Effekte für die Haut aus ist, da ist Kollagenhydrolysat ungeschlagen mit 10 bis 15 Gramm. Ja, kann man auch gerne im Intra-Workout-Shake trinken und so weiter. Ähm, wirst du da schon eine ganze Menge machen können, um vorzubeugen? Ja, den Umschlag geliefert. Sehr gut.
Ähm, ich habe übrigens am Anfang meiner Karriere, welche, also Karriere, als ich angefangen habe zu trainieren, habe ich sehr viele bekommen. Auch da genau in diesem Brust-, ich glaube, da haben es alle so irgendwie so Achselbereich. Ja. Ja. Wie hier. Ja, gut, die sind jetzt mittlerweile verblasst, das sieht man jetzt kaum noch so. Da hatte ich aber zu der Zeit wahnsinnig viele. Äh, gut, ich habe aber auch im ersten Jahr irgendwie 25 kg zugenommen oder so. Da habe ich den Fehler gemacht, den Chris am Anfang angesprochen hat. Danach habe ich aber nie wieder welche bekommen, ne? Also das war irgendwann so wie vorbei, obwohl ich da sogar noch höhere Zunahmeraten irgendwann hatte, wo ich dann halt Gewicht wirklich nach oben treiben lassen habe. Aber vielleicht sind auch die ganzen Wachstumsfaktoren, die jetzt natürlich noch mit ins Spiel kommen im Hintergrund, die natürlich auch irgendwo unterstützend wirken, dass die Haut da dementsprechend versorgt ist. Aber das nur als kleine Frage, je nachdem wie persönlich ihr reingehen wollt: Warum habt ihr mit Bodybuilding angefangen? Ich finde, das ist immer eine Frage, die kann man jetzt beantworten, wie: Ich habe mich verletzt und ich bin ins Studio gegangen, aber letztendlich ist es ja die Antwort auch, wieso bist du bei dem Sport geblieben? Weil die Verletzung war ja irgendwann mal auskuriert. Letztendlich ist halt immer die Frage, welches Ding habt ihr an der Waffel, warum ihr immer noch Bodybuilding macht? Ist es ein gestörtes Vaterverhältnis? Ist es irgendeine, keine Ahnung, dass man in der äh gemobbt wurde und das irgendwie ausgleichen will oder so. Ich glaube, da steckt schon viel drin und ich habe diese Frage auch schon oft gestellt. Bei mir ist es zum Beispiel dieses Vaterverhältnis so, dass mein Vater sich immer einen Scheißdreck gekümmert hat. Da habe ich schon als Kind realisiert, dass das ein Versager ist. Habe den halt immer abgeschossen, so wollte auch mit dem nichts zu tun haben und bin halt sozusagen immer ohne diese Vaterfigur groß geworden. Musste mir die irgendwie immer selber liefern in dem Sinne. Würde jetzt im Nachhinein nicht sagen, dass ich die irgendwie vermisse oder gebraucht hätte, aber trotzdem macht's wahrscheinlich irgendwo im Unterbewusstsein mit einem, so ne. Äh, von dem her würde mich mal interessieren, ob ihr euch diese Frage mal gestellt habt, so rein auch aus philosophischer Sicht und dann auch irgendwas identifizieren konntet, warum ihr euch gerade auch für so ein Extrem entschieden habt. Magst du anfangen, Favi?
Ja, also wie ich angefangen habe, kann ich mal sehr eindeutig beantworten. Schon mal hier und da gesagt, aber ich sag das gerne hier noch mal zur Einleitung. Ähm, da war ich in der neunten Klasse, in der achten, nee, in der achten Klasse und ähm, da war es immer noch üblich oder oftmals so geläufig, dass man in der elften Klasse so ein Auslandsjahr macht irgendwie halt, ne? Und ich hatte einen guten Kumpel und sein großer Bruder ist in der elften Klasse in die USA geflogen und ähm das war vor mir der gleiche untergewichtige Computer aus dem Bilderbuch. Hat da ein Jahr lang Football, ein Jahr lang Bodybuilding, ein Jahr lang auch Unterstützung, alles drum und dran und kam wahrscheinlich so 20, 25 kg schwerer wieder und wir hatten immer so ein Ding bei uns, das nannte sich Zeugnissaufen, dass man zwei, zwei Tage lang an so einen See gefahren ist mit Zelten und dann wurde sich da vernichtet und an dem ersten Tag des Zeugnissaufens ist der aus den USA wieder gekommen und kam mit so einem Terminator T-Shirt von der Uni an und ist angekommen auf dem Platz, hat so eine Doppel-Bizeps-Pose gemacht. Das ist mir bis heute im Kopf geblieben. Das war der Punkt, wo wir alle ins Fitnessstudio gerannt sind, aber wie du schon gesagt hast, viele natürlich nur kurzfristig, manche länger. Ähm, für mich war es erstens das erste Mal, dass ich in einer Sportart aufgegangen bin. Ich habe aber hunderte Stunden Basketball und Fußball mit Kumpels gespielt, aber nie im Verein oder sowas, halt immer nur so auf dem Platz so verabredet, wenn es gerade gepasst hat. Ich habe drei Jahre Geige gespielt als junger, als sehr junger Kerl. Ich habe ähm drei Jahre Karate gemacht, ich habe zwei Jahre Tischtennis gespielt und ich bin nirgendwo richtig drin aufgegangen. Und ähm das war das erste Mal, dass ich was gemacht habe, auch nur für mich selbst, nur mit mir selbst, was ich toll fand. Ich bin damals 30 Minuten mit dem Bus und weitere 30 bis 40 Minuten zu Fuß von der Bushaltestelle, weil es auf dem Feld im tiefsten Kaff war, zum nächstgelegenen Fitnessstudio. Ähm, und habe das so auch komplett alleine gemacht. Und ich glaube schon, dass da jetzt neben dem, dass es mich sportlich erfüllt hat, ich war schon eher so das etwas dickere Kind. Jetzt nicht richtig fett, aber schon dick genug, um dafür einstecken zu müssen. Und ähm, und ähm, das war natürlich auch was, was das Ganze dann irgendwie so ein bisschen mit der Zeit geändert hat. Es hat mir selbst, es hat mir selbst Selbstbewusstsein gegeben und es hat natürlich auch irgendwann, ich sag mal, Anerkennung von außen gebracht. Ich würde sagen, ich habe heute ein gesünderes Verhältnis zu meinem Körper, denn je es wird sicherlich, wenn ich jetzt von heute auf morgen 40 kg abschmeißen müsste, dann würde es was mit mir machen. Hundertprozentig. Es wird mich aber nicht existenziell gefährden. Ähm, und andersrum ist es damals wahrscheinlich schon so gewesen, dass diese Anerkennung von außen dann schon auch was, auch was mit einem gemacht hat zu sagen, wo ich auch sagen würde, erstens das und zweitens ist Bodybuilding bis heute auch so ein bisschen der Strukturanker in meinem Leben. Ist mir im Studium besonders bewusst geworden. Ich habe ein duales Studium gemacht, das war, es gibt ein Studium, da muss ich hart arbeiten und wenn wir im dualen Studium Theoriephase hatten, also Uni, dann hatten wir Studenten Harzer Lifestyle teilweise irgendwie 6 Stunden Vorlesung pro Woche und ähm wenn du dann so ein Szenario drin bist und keine Struktur in deinem Tag hast und dich studentenmäßig gehen lässt, hatte ich zumindest nicht die intellektuellen Kapazitäten im Studium, so wie man es in der zehnten Klasse macht, ohne Lernen einfach alles zu schaffen oder sowas halt, ne? Und hätte ohne Bodybuilding da kläglich versagt, aber ich glaube schon, dass so der Anstoß, der Anstoß war jetzt nicht so die die innere Zufriedenheit, Unzufriedenheit oder das Verhältnis zu anderen nach außen. Das Dranbleiben wurde sicherlich schon durch mehr Akzeptanz von außen sehr, sehr stark gepusht damals hundertprozentig.
Und das Bodybuilding einfach ein Sport ist, der da so viel, so viel mitgibt fürs gesamte Leben. Das merkst du halt erst währenddessen du das machst, weil auf der einen Seite hast du halt das, was du jetzt gesagt hast, Fabi, diese diese Routine, diese Struktur, aber natürlich auch diese Disziplin, diese diese harte Arbeit einfach immer wieder zu investieren und dieses dieses Dranbleiben einfach ohne dieser – ich sag's jetzt wieder auf Englisch, weil es einfach der bessere Begriff dafür ist – diese instant gratification, ja, dieses Dranbleiben ohne sofort irgendwie Belohnung zu kriegen, weil du ackerst den Arsch ab über Jahre hinweg. Ja, und siehst aber nicht gleich Erfolge. Also natürlich jetzt auf einer Ebene der Trainingsprogression und und natürlich da schon. Ja, aber du siehst jetzt nicht gleich, wow, jetzt explodiert da innerhalb von einer Woche oder innerhalb von kürzester Zeit. Und das ist, was ich am Bodybuilding so toll finde, dass einfach das halt nachgelegt wird, weil so schaut halt in der realen Welt dann auch aus. Und ich finde, dass das, also zumindest in mein Leben, so einen unfassbaren Übertrag gehabt hat auf alles, auf mein mein mein Business, auf das ganze Coaching und all diese ganzen Geschichten, weil sind wir uns ehrlich, Aufbau einer Selbstständigkeit, eines Business ist mega hart. Du kriegst oft auf die Fresse. Du, du kriegst so oft auf die Fresse und am Anfang geht's so langsam, also bis ein Punkt war, dass ich wirklich sagen sagen hab können, das geht jetzt durch die Decke. Also ich habe relativ schnell davon leben können, weil damals vor 9 Jahren hat's halt wenige Leute gegeben, die haben halt Online-Coaching gemacht, aber dass ich wirklich sagen kann, verdammt ja, bin sehr stolz auf mich und das ist jetzt so direkt gegangen und ich coache jetzt IFBB Pros oder sehr gute Amateure und und und, ja, ähm, da hat's halt Jahre gebraucht. Ja, wie gesagt, keine Ahnung, sieben, 7 Jahre oder so, bis ich die ersten Profi-Profiatleten und Athletinnen im Team gehabt habe und die ersten guten Amateure. Keine Ahnung, 5, 6 Jahre. Ja, und bis dahin war es halt einfach nur Lifestyle-Coaching, Verletzungscoaching, was auch immer, ja, ist jetzt scheißegal, aber dieses Dranbleiben und einfach dieses dieses diese Resilienz, die du auch aufbaust gegenüber Scheiße, die einfach passiert und einfach weiterzumachen, das ist halt was, was ich am Bodybuilding so schön finde, weil du da halt einfach auch immer weitermachen musst und einfach weiter dein Ding durchziehst, ja, isst die gleichen Mahlzeiten zur gleichen Zeit, schaust auf deinen Schlaf, priorisierst dich selber, lernst, was es heißt, auch auf sich selber acht zu geben und auf seine eigenen Bedürfnisse und lernst den Körper besser kennen und und ja, das sind so ein paar Punkte, die finde ich am Bodybuilding einfach wunderschön.
Wie ich zum Bodybuilding gekommen bin, das weiß ich ehrlich gesagt. Also ja, ich war verletzt und dann habe ich halt meinen Rücken so bisschen dem Powerlifting zugekehrt und bin halt so mehr in die Bodybuilding-Richtung gegangen und dann war halt die ganze Geschichte mit der THT und dann habe ich halt so das Gym-Umfeld gehabt, als ich nach Wien gezogen bin oder als ich mal in Wien zu Besuch war, dann war ich halt beim AJ im Coaching, beim AJ Morris und dann war halt Bodybuilding da. Wie das jetzt genau war oder warum? Ich habe es jetzt nicht gemacht, um Frauen zu beeindrucken. Ich habe es auch nicht gemacht, um mich selber zu beeindrucken. Äh, zum Trainieren angefangen habe ich schon wahrscheinlich, um Frauen zu beeindrucken, weil ich war auch, so wie du schon sagst, Favi, war auch ein bisschen pummeliger so immer eigentlich schon und war super unzufrieden mit meinem Körper, habe Pubertätsgynäkomastie gehabt, die ich mir mit 18 oder 19 operieren habe lassen und war halt ja wie gesagt dauerhaft davon dieser Unzufriedenheit geprägt und die wollte halt da selber auch was ändern jetzt abgesehen von der Operation. Ja. Aber ich finde einfach, dass Bodybuilding mir zum derzeitigen Zeitpunkt und sicherlich auch die nächsten Jahre und eigentlich bis an mein Lebensende in irgendeiner Art und Weise genau das gibt, was ich halt brauche, nämlich diese Struktur, diese Routine und sind wir uns ehrlich, das hat uns allen so viel gelehrt, dass wir diese Dinge, die wir jetzt übers Bodybuilding gelernt haben, die werden wir nie wieder ablegen können. Nie wieder. Nie wieder. Egal, wie wenig wir Bodybuilding machen wollen oder wie wie sehr wir uns zurückziehen werden, wir werden nie mehr auf Teller schauen und werden sagen, verdammt, das hat jetzt keine, keine Ahnung, wir werden immer auf Teller schauen und sehen, das hat jetzt kein Protein, zum Beispiel, keine Ahnung. Ja, uns und unser Blick auf die Dinge ist einfach anders oder unser Blick auf auf Schlaf, auf Biofeedback, wie wir unseren Körper kennen, das ist ja ein anderer Blick als die normale Bevölkerung, sage ich jetzt mal, für sich selber hatte, für ihre eigenen Körper. Und ähm deswegen, deswegen finde ich einfach Bodybuilding so als Sport wunderschön, weil es einfach so facettenreich auch ist. Scheint auch außen nicht immer so stumpf, aber eigentlich super facettenreich und super abwechslungsreich will ich jetzt nicht sagen, weil es ist trotzdem sehr monoton so, aber diese Monotonie ist, finde ich, etwas super Schönes, also zumindest für mich. Ja, und ich genieße da, ich genieße jetzt zum Beispiel auch wieder meinen Tunnel. So, jetzt bin ich langsam wieder zurück, ich fühle mich wohl. Ich meine, das kannst du in jedem Gym machen, aber auch im Victor Gym ist mir kackegal, ob da gerade in dem Spot irgendwie vier Leute trainieren, wenn ich weiß, ich mag das Licht in dem Spot scheinbar, zieh das Shirt kurz aus, mach kurz ein, zwei Bilder, weil ich Bock drauf habe, weil ich mich fühle, weil es mir am Arsch vorbeigeht, was da irgendwer drüber denkt, ob das irgendwer cool findet oder irgendwer scheiße findet, ist mir scheißegal. Ich bin da drin, lebe meinen Film, habe meine Musik auf den Ohren. Bodybuilding ist auch für mich der Hauptmoment, die Fahrt zum Sport und der Sport an sich ist der Hauptmoment für mich, um Musik zu konsumieren, sage ich mal, was auch immer viel mit mir macht. Und ich würde jetzt hier, ich glaube, da kann man es auch gut, das ist auch ein schönes Thema das zu schließen, aber ich würde noch eine Sache hier anhängen wollen, egal wie prägend das auch für euch ist und das du weißt auch, ein Gespräch habe ich jetzt in der letzten Woche mit mehreren Athleten geführt. Bitte macht Bodybuilding nicht zum existenziellen Anker eurer eures Daseins. Es gibt auch mehr als das und es darf nicht an einen Punkt kommen, wo ihr, wenn ihr irgendwie verletzt seid oder ich halte das mit dem Athleten, der einfach nur jetzt mal eine Zeit lang halt eben ein, zwei Movements nicht machen kann, in so einen tiefen Frust verfällt, dass das euch eine ganze Woche fegt. So, das darf nicht passieren. Ihr dürft nicht so existenziell abhängig davon sein, dass irgendwie die kleinste Disruption im Bodybuilding euer ganzes Leben in Dreck schmeißt. Und auch um Danny, der jetzt sagte, all in Bodybuilding ist immer noch geschäftlich tüchtiger, als es viele von sich sagen würden oder als es viele sind, die von sich sagen würden, sie sind geschäftlich tüchtig. Das Ganze darf Emotionen, darf Zeit, darf Ressourcen, darf Geld, Kosten verschlingen etc. Aber es, ich sag mal wieder, ich möchte mit Menschen arbeiten, die im Bodybuilding, in Partnerschaften, im sozialen Leben und im Beruf erfolgreich sind. Und ich habe keinen Respekt vor irgendjemandem, der nur Bodybuilding und nichts anderes auf die Reihe bekommt.
Ja, ich find's auch super spannend, der Startpunkt, warum wir mit dem Sport starten und warum wir jetzt nach gefühlt 20 Jahren immer noch dabei sind. Also bei mir hat sich das ganz krass gewandelt. Am Anfang war sicherlich irgendwo diese Bestätigung von außen und so weiter, ne? Und das war einmal ganz wichtig, so das auch zu zeigen und zu kommunizieren. Man hat jedem davon erzählt, was man macht und so weiter. Kennt das selber und jetzt mittlerweile hat sich das halt komplett gedreht, so ne. Also mittlerweile will ich gar nicht drüber reden, sondern ich will es eher für mich machen, so in dem Sinne und auch die Bestätigung von außen gibt mir oftmals gar nichts, weil das ist halt letztendlich durch welche Brille guckst du, ne? Also, wenn dir jetzt jemand ein nettes Kommentar von außen gibt, so kennst das, keine Ahnung, bist im Lidl und stehst an der Kasse und der Typ hinter dir sagt: „Dicke Kohlen, super.“ So ja, was, was habe ich davon so in dem Sinne? Früher hättest du dich wahrscheinlich drauf gefreut. Ah, es nimmt mal jemand wahr, dass ich trainiere. So mit dem jetzigen Leistungsstand ist es halt wieder eine andere Betrachtung und da muss ich mir selber gefallen. Also wenn ich selber merke, dass ich Fortschritte mache, ist das die Bestätigung, die mich noch weiter bringt, aber keine Bestätigung von außen. Selbst wenn jemand, keine Ahnung, Fabi, du siehst mich beim Training und sagst, mein, es sieht gut aus so in dem Sinne und ich weiß, du hast die fachliche Perspektive, das einschätzen zu können. Ich mir aber selber nicht gefalle, weil ich weiß, in dem und dem Bereich muss ich noch besser werden, gibt mir das nicht die Bestätigung sozusagen, dass ich dann sage, ah cool, okay, kann ich jetzt überschreiben in meinem Kopf, sondern letztendlich ist es dann der eigene Antrieb, die intrinsische Motivation, die einen doch irgendwo weiterbringt, so ne. Aber das hat sich auch bei mir ganz krass gewandelt, so. Also, wenn ich vergleiche, warum ich das am Anfang gemacht habe, wenn ich jetzt rückblickend betrachte und wie es sich jetzt so entwickelt auch gerade mit diesem ganzen Bestätigungszyklus und so weiter, komplett andere Welt bei mir. Ja. Ja.
Und das auch, also ich meine, es ist, je fortgeschrittener man ist, umso weniger begegnet man solchen Sachen, also in dieser Zwischenphase, wo man sichtbar Sport und Bodybuilding macht, aber auch noch nicht so weit ist. Ähm, da hatte ich auch so ein paar Gespräche auch in Fitnessstudios. Das wird wahrscheinlich auch noch heute zutreffen, weil es so eine menschliche Eigenart ist, die wahrscheinlich niemals aufhören wird, wie viele dann kommen: Oh, und der Bruder vom Cousin von meinem Schwager, der hat aber 368 kg Bankdrücken gemacht auf 48 Wiederholungen und der und der ist aber doppelt so breit gewesen wie du oder ich habe einen Kumpel, der sieht auch so ungefähr aus wie du oder wenn ich das mal so mache wie du, dann sehe ich auch so aus. Das sind dann eben alles so Sachen, so das weiß ich noch, wie mich das so eine Zeit lang frustriert hat, wo ich dachte: Laber mich nicht voll mit deiner Scheiße und wahrscheinlich geht's vielen von euch da draußen so, dass dass manche Quatschköpfe einem noch begegnen halt. Und ich kann einfach nur sagen, ihr könnt denen allen sagen: Mach es, mach's doch einfach nach, auch wenn jemand kommt und sagt, wenn ich das und das machen würde, egal ob es heißt, wenn ich Stoff nehmen würde oder wenn ich auch mal richtig trainieren würde, mach es doch einfach. Ja, ich hatte mit 18, mit 18 diese Gespräche und ich habe kein tolles genetisches Potenzial. Da haben Leute zu mir gesagt, wenn ich das auch mal ein halbes Jahr mache, dann sehe ich auch aus und ich wusste ja, höchstwahrscheinlich ist es so. Ich konnte auch damals schon schon ein bisschen genetisches Potenzial einschätzen, aber auch: Mach es doch, dann mach es doch. Und das ist halt eben auch der elementare Unterschied. Und je schneller das, was Danny gerade beschrieben hat, je schneller ihr nicht mehr auf diese Validierung von außen angewiesen seid, je schneller ihr diese Brücke, sage ich mal, schlagt sozusagen, diese Validierung, die braucht man teilweise und das ist auch legitim irgendwo in einer gewissen Phase des Lebens nach Validierung von außen zu streben, aber je schneller ihr euch selbst validiert, umso schneller wird es euch gut gehen. Ja, so jetzt ist hier meine Osmo Pocket leer. Ich ich wechsel hier jetzt mal noch kurz die letzten Minuten auf die Kackkamera. Das Universum sagt uns, wir sollen aufhören, nicht nur mit dem tollen philosophischen Ende, sondern auch wieder mit technischen Schwierigkeiten. Ja, wir sind wir sind jetzt glaube ich eh am Ende angekommen nach roundabout eineinhalb Stunden. Deswegen würde ich mich jetzt ganz gerne für eure Zeit bedanken, für das Beantworten der Fragen und für ja, für alles eigentlich. Es hat wieder mörderisch viel Spaß gemacht. Äh, wir wir freuen uns natürlich immer über Support, äh wenn ihr das Ganze, wenn ihr das Ganze teilt, wenn ihr wenn ihr aktiv seid in den Kommentaren, wenn ihr weitere Fragen stellt, wenn ihr ein Like da lasst und natürlich auch bei den bei den beiden Herren hier auf den jeweiligen Kanälen vorbeischaut und ja, ansonsten jetzt ist der Danny auch weg. Jetzt ist der auch weg. Jetzt ist jetzt ist alles vorbei hier. Jetzt ist alles vorbei hier. Ja, gut. Äh, dementsprechend würde ich sagen, wir verabschieden uns. Vielleicht hat vielleicht hat die Osmo, ich habe ja auch eine Osmo Pocket, vielleicht hat die so ein, weil es jetzt bei uns beiden gleichzeitig passiert ist, hier irgendwie so ein Überhitzungsding oder was weiß ich. Bei mir ist der Akku leer gegangen tatsächlich. Da pass mal auf, jetzt kriegt ihr hier einmal meine meine Gurken-Laptop-Webcam-Quali. Gucken wir mal. Boah. Ja, traumhaft das Profi. Guck mal, was in was für technisches Equipment ihr auch hier mit diesen Mikros sollt, damit ihr nicht diesen Scheiß sehen müsst. Ich finde die gut die iPhone Kamera, die ist qualitativ ganz nice, dann switche ich auch noch ganz kurz auf mein auf mein hier, damit wir hier das Outro sehr, sehr real machen. Ja, Doppelkinn machen. Ja, so der der 3310 Podcast. Jetzt haben wir endlich mal einen Namen. Ja. Ja. Sehr, sehr toll. Na, äh, Leute, ähm, danke vielmals fürs Dabei sein. Äh, was wollt ihr jetzt noch sagen? Jetzt bin ich durch dieses ganze Kamera-Rauskommen. Liken, abonnieren, alle Kanäle abonnieren, dass ihr nichts verpasst. Ihr wisst Bescheid und dann verabschieden wir uns und sehen uns, hören uns beim nächsten Mal. Fragen nicht vergessen, Leute. Fragen in die Kommentare. Ciao.