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Droht uns JETZT der globale Aktiencrash?

Maxim Investiert50:49

Transcription

So Leute, wir müssen reden. Donald Trump hat den Aktienmarkt richtig hart genommen, und jetzt ist die Kacke wirklich krass am dampfen. Die Investoren sind derzeit extrem ängstlich, und um ehrlich zu sein, sieht es so aus, als wären wir aktuell im Kopf von Spongebob gefangen. Alle sind panisch und laufen wie verrückt umher. Meine persönliche These für 2025 ist jetzt offiziell falsch. Deswegen habe ich die letzten Tage sehr viel recherchiert, hier viele verschiedene Daten und Fakten vorbereitet, auf die wir gleich gemeinsam eingehen werden. Also, das Video heute wird wirklich wie so ein riesiges Buffet aus Daten sein, und ihr könnt euch gerne so durchklicken, wie ihr lustig seid. Dementsprechend gibt es da natürlich, wie immer, unten in der Beschreibung Timestamps. Ich werde hier ein paar Themen auch verlinken. Wir werden aber auch zwischendurch, z.B. auf meine persönliche Strategie eingehen, auf die Fehler, die ich bisher gemacht habe, und wie ich jetzt mit dieser gesamten Situation umgehen werde.

An der Stelle sollte allen bewusst sein: Nur weil ich aus der Bank, aus der Kreditanalyse komme, macht mich das noch lange nicht zu einem Experten, und so werde ich mich hier auch niemals präsentieren. Ich bin ein ganz normaler Mensch wie ihr alle auch und versuche einfach nur mein Geld zu vervielfachen. Das ist der Plan, und dabei werde ich auch bleiben. Dementsprechend wird es von mir auch hier niemals irgendwelche Handlungsempfehlungen geben. Alles, was ich mache, ist einfach nur Entertainment, bzw. ich präsentiere die Daten und teile dazu dann eben auch meine persönliche Meinung. Ihr könnt diese Daten nutzen und solltet diese Daten nutzen, um eigene Thesen zu erstellen. Wenn euch diese Analysen hier weiterhelfen und ich werde auch versuchen, so gut wie möglich in dieser schwierigen Zeit euch zu unterstützen, dann könnt ihr mir gerne ein kostenloses kurzes Zeichen geben: Daumen nach oben, da lassen, Kanal abonnieren und schreibt mal gerne eure Meinung zu den Märkten unten in die Kommentare.

So, dann lasst uns wie mal keine weitere Zeit verschwenden und hier sofort in die Daten reinsliden. Laut dem S&P 500 4 Greed Index befindet sich die Stimmung der Investoren schon weit unter dem Keller, also mittlerweile schon wirklich irgendwo im Erdkern angelangt. Die Leute sind komplett verzweifelt, und dass dieser Indikator so stark ins Negative ausschlägt wie derzeit, das erlebt man generell nicht allzu oft an der Börse. Das Positive jetzt an der Stelle, bzw. spannende und attraktive ist – und das habe ich oft in meinen Analysen schon erklärt – dass die Börse so funktioniert wie ein Pendel. Das heißt, wir werden auch, meiner Meinung nach, gemeinsam hier miterleben, dass dieses Pendel dann wieder ausschlagen wird in den extrem gierigen Bereich. Die Frage wird nur sein, wann das passieren wird, und genau das werden wir natürlich hier auch noch mal gemeinsam besprechen.

Es gibt generell viele verschiedene Stimmungsindikatoren, bzw. Umfragen an der Börse, die man sich jetzt anschauen kann, und alle spiegeln das gleiche Bild wieder: Die Leute sind komplett verzweifelt, und alles ist kacke. So, egal was die Leute sagen, die sind super unzufrieden, und alle sind pessimistisch eingestellt. Das seht ihr auch, z.B. hier bei diesem Stimmungsindikator. Die Leute sind einfach super negativ, was ja auch irgendwie Sinn ergibt, denn durch diese Trump-Zollthematik gibt es einfach sehr viel Unruhe, sehr viel Unsicherheit, und das mag die Börse generell nicht. Dementsprechend war es auch nicht wirklich möglich, das so in dem Maße vorherzusagen. Also, wenn mir jetzt irgendwelche Leute wieder reinspammen: „Ja, dieser Experte oder dieser Typ mit der speziellen Methode oder Professor wer auch immer hat das vorher gesehen.“ Bullshit, Leute! Das war definitiv nicht möglich. Selbst die größten Banken haben jetzt auch aktuell gesagt, die hatten Worst Cases. Das habe ich mir im Hintergrund auch alles reingezogen, aber das, was jetzt passierte, das ist schlimmer als jeder einzelne Worst Case, den irgendjemand prognostizierte. Und wenn man das hätte vorhersagen wollen, dann hätte man es natürlich auch genauso spezifisch machen müssen. Und ich kann euch aus meiner Erfahrung sagen: Wenn ich mir jetzt die ganzen Experten reinziehe, dann haben die auch einen Crash im Jahr 2024, im Jahr 2023 vorhergesagt, und dann zählt es für mich einfach nicht so simpel. Aber jeder soll das machen, was er für richtig hält. Fakt ist auf jeden Fall: Wenn wir sehen konnten, dass die Leute so pessimistisch waren an der Börse, dann war das eigentlich nicht der beste Zeitpunkt, um auszusteigen oder zu verkaufen. Also, ihr könnt natürlich machen, was ihr wollt, logischerweise eure Entscheidung. Ich mache hier keine Handlungsempfehlungen, aber ihr seht’s hier sehr gut dargestellt. Das letzte Mal, dass wir, z.B. so negative Stimmung am Markt sahen, war während der großen Korrektur oder größeren Korrektur im Jahr 2023, dann logischerweise auch während des Bärenmarktes im Jahr 2022. Da waren die Leute auch mega negativ. Hier seht ihr es aber auch relativ gut dargestellt. Hier hatten wir natürlich auch am Anfang erstmal größere Korrekturen, dann wieder Bouncer nach oben, dann noch mal stärkere Abverkäufe, wieder ein Bouncer und so weiter und so fort. Hatten wir dann mehrmals diesen Bereich angetestet, und wenn wir uns jetzt in einen Bärenmarkt bewegen, dann würde es natürlich logischerweise ähnlich, so wie hier, dann sich abspielen. Das sollte man definitiv verstehen. Es könnte aber auch logischerweise – und wir werden uns gleich Flash Crashes auch mal anschauen – natürlich so wie im Jahr 2020 während des Pandemiecrashes sein oder auch, z.B. Spiel im Jahr 2018. War ja die erste Präsidentschaftszeit von Trump, wo dann auch dieses Handelskriegthema ganz groß wurde. Da gab’s dann auch den Crash im Jahr 2018. Es könnte sich auch genauso hier abspielen, ne, wo die Leute super negativ waren für einen kurzen Zeitraum, und von da aus ging es dann recht schnell wieder nach oben. Also, ihr seht es hier an der Stelle: Dann zu spekulieren, zu glauben, es geht dann definitiv noch etwas tiefer, kann recht gefährlich sein. Ich kann mir zwar vorstellen, dass wir Schwäche sehen, aber ich werde das Ganze definitiv jetzt nicht auf der Short-Seite spielen.

Ich habe auch übrigens mir jetzt viele verschiedene Dinge reingezogen, also verschiedene Analysten, große Banken und sonst was, was die sagen, und die Stimmung derzeit ist wirklich katastrophal. Also, selbst hier den es ein Analyst, den ich schon oft hier auf dem Kanal mit einbrachte, z.B. einer der Analysten, den ich mit einbrachte, als Palent hier noch so bei 6, 7 US-Dollar oder sowas war, wo ich persönlich dann kaufte und bullische Videos dazu machte, und dann gab’s ja diese 1000 % Rally nach oben. Er war einer derjenigen, der im Bärenmarkt immer noch bullisch war bei Penty, ähnlich wie ich, und selbst er ist jetzt aktuell eher bärisch. Also, diese Aussagen, die er in den Interviews rausgehauen hat, das habe ich noch nie bei ihm erlebt. Der war bisher eigentlich immer bullisch, und jetzt selbst er war jetzt bärisch. Das war schon wirklich sehr, sehr heavy. Könnte natürlich ein Indiz dafür sein, dass wir, wenn wir jetzt noch mehr Schmerz bekommen werden, aber halt nicht allzu lange und bzw. uns schon eher am Tiefpunkt befinden, wenn selbst solche bullischen Leute jetzt bärisch werden. Aber wie gesagt, das kann man natürlich jetzt nicht einfach so pauschal sagen. Ich hatte hier noch am 14.11.2024, 2024 – und wir werden heute übrigens darüber sprechen, warum meine These falsch ist und wo ich mich geirrt habe und wie ich damit umgehen werde – aber ich hatte hier, z.B. noch im November 2024 reingeschrieben – das waren jetzt nur meine persönlichen Gedanken bezogen auf die inverse Zinskurve, die ja auch schwierig anzuwenden ist – aber hier habe ich, z.B. reingeschrieben, meine persönlichen Gedanken: Die Rezession, der Crash könnte 2025 kommen, aber das würde zu vielen anderen Zyklen nicht wirklich passen. Daher denke ich, dass 2026 deutlich wahrscheinlicher sein wird. Spätestens da sollte jeder mit einer größeren Bewegung an den Märkten rechnen. Wenn man wirklich auf Nummer sicher gehen möchte, dann kann man logischerweise Anfang 2025 aussteigen, aber damit könnte man viel Rendite liegen lassen. Also, im Grunde genommen für diejenigen, die natürlich jetzt nicht viel Zeit mitbringen zur Börse, da hätte man definitiv – und das habe ich mehrmals erwähnt – Ende 2024, Anfang 2025 aussteigen müssen. Aber wie ihr sehen könnt, ich habe es jetzt nicht erwartet, dass wir so einen starken Abverkauf direkt am Anfang des Jahres sehen werden. Das werde ich euch hier auch ganz genau in meinen Analysen hier einmal mit zeigen. Hier, z.B. noch im Oktober 2024 habe ich reingeschrieben: Meine aktuelle persönliche Prognose: Sollten wir im November gute Arbeitslosen zahlen und eine Jahresend-Rally in Richtung Ende 2024 bekommen – was wir dann hatten – und da war ja auch alles voll im Hype, dann wird 2025 kein so starkes Jahr. Ich rechne damit im Januar, Februar mit dem Start einer Korrektur. Ganz, ganz wichtig: Ich hatte mehrmals in meinen Analysen erwähnt, ich dachte, wir werden eine Korrektur bekommen, aber ungefähr 5 bis 10 %. Ich habe nicht gedacht, dass diese Korrektur so crazy wird wie das, was wir jetzt aktuell sehen. Weil hier bewegen wir uns Richtung Crash, bzw. sogar Bärenmarkt, und das habe ich definitiv nicht kommen sehen. Also, da lag ich komplett daneben, und äh das muss ich hier auch so offen zugeben. Also, viele haben ja jetzt auch geschrieben: „Hey Maxim, du wusstest ja, dass es turbulent wird und sonst was.“ Und am Ende war es ja auch richtig, aber ich bin hier wirklich eher der Fan davon, Selbstverantwortung zu übernehmen, zu sagen: Ja, man kann, z.B. sagen, man sieht Turbulenzen, aber das ist ja doch was ganz anderes als wenn ich jetzt sage, ich erwarte einen Crash, bzw. Bärenmarkt, ne. Also, dementsprechend muss ich auch so fair sein und sagen: Nee, These war falsch, und gut ist, ne. Wie ich damit umgehen werde, werde ich euch hier erklären, aber ich versuche jetzt wirklich in diesem Video so transparent wie möglich zu sein, damit ihr meine Gedankengänge versteht, bzw. wie ich mit dieser ganzen Situation auch umgehen werde.

Also, hier habe ich, z.B. noch im November 2024 reingeschrieben: Ganz wichtig, Korrekturen sind am Aktienmarkt normal und gehören dazu. Also, das ist ja auch irgendwie logisch. Alle paar Jahre, so anderthalb bis 2,5 Jahre kommt auch eine größere Korrektur von ca. -15 % vor. In den letzten zwei Jahren hatten wir beim S&P 500 nur milde Korrekturen in Höhe von -10 %. Die Chancen sind also erhöht, dass wir in 2025 eine größere Korrektur bekommen. Eventuell wird es dann aber nur bei einer Korrektur bleiben. Alle glauben an den großen Crash und steigen aus, bevor es dann wieder ganz normal nach oben steigt. Da ich dann selbst natürlich kein Experte oder Crash-Profit bin, kann ich mir nicht anmaßen, das jetzt perfekt zu timen. Fakt ist: Wir sind jetzt aktuell, glaube ich, -17, -18 % vom Allzeit-Hoch entfernt beim S&P 100. Es fehlen also quasi nur noch 2 %, und dann sind wir im Bärenmarkt, bzw. Crash, und damit kann man halt diese These dann in die Tonne schmeißen. War auf jeden Fall falsch, muss ich so auch dementsprechend gestehen. Ich selbst hätte generell auch eher darauf getippt – und habe ich auch mehrmals erwähnt – dass die größere Korrektur eher in der zweiten Jahreshälfte kommt. Also, die Korrektur, die ich mir Anfang dieses Jahres vorstellen konnte – und das habe ich auch mit euch geteilt – war so um die 10 %, und die größere Korrektur würde dann in der zweiten Jahreshälfte kommen, ähnlich wie eben 2018. Aber wie ihr sehen könnt, habe ich mich komplett geirrt. Jetzt kommen hier aber auch tatsächlich ein paar spannende Dinge, deswegen ich würde jetzt nicht sofort hier aufgeben und sagen: „Ah, alles scheiße, und das war’s.“ Es gibt hier ein paar sehr spannende Erkenntnisse, und meiner Ansicht nach ist es jetzt wirklich wichtig, am Ball zu bleiben und rational zu sein. Genau deswegen werden wir hier diese verschiedenen Themen auch besprechen. Wie gesagt, Updates werde ich dann auch natürlich immer so schnell wie möglich auf meiner Seite für neufole.de hier veröffentlichen. Da gehe ich auch, z.B. unter anderem auf mein Portfolio ein aktuell, und das wollte ich auch mit euch teilen. Ich zeige nicht nur mein Portfolio, wenn es fett im Plus ist, wie die ganzen Experten, drauf geschissen. Mein Portfolio ist jetzt aktuell im Minus und ist tatsächlich auch sogar schlechter als der S&P 500. Ich habe jetzt aber – und das muss man natürlich auch euch offenerweise sagen – Bitcoin, z.B. schon viel, viel früher gekauft, deswegen bin ich dort noch sehr, sehr fett im Plus. Ich spiel schon mit dem Gedanken, dort zu rotieren, aber ich weiß noch nicht. Und das Finero Folio Krypto-Portfolio habe ich jetzt, z.B. gerade aktuell bei Break-Even. Aber das, was ihr jetzt aktuell seht in diesen Portfolios – und das muss ich einfach auch mal dazu erwähnen – sind natürlich nur die Portfolios, die ich quasi erst mit euch seit 2024 teile, also es diese Seite halt überhaupt gibt, und da waren wir halt leider schon mitten im Bullenmarkt. Deswegen den Rest kann ich euch hier nicht präsentieren, und dementsprechend zeige ich auch, z.B. im Infinire Folio Krypto-Portfolio niemals meine persönlichen Positionen beim Bitcoin, die halt oder Solana, die viel, viel mehr im Plus sind, weil es für mich einfach dieses Bild meiner Performance komplett verzerren würde, und ich möchte mich jetzt hier nicht besser präsentieren, äh weil am Ende des Tages, so sehe ich es zumindest, sollte euch das sowieso nicht interessieren, wie ich performe. Ich gebe euch die Daten, die Thesen, und ihr könnt damit machen, was ihr wollt, ne. Wie gesagt, auf ofol.de für 17,99 könnt ihr euch das reinziehen, aber auch gerne sein lassen, scheiß drauf, macht das, was ihr wollt, Leute. Das ist die Zeit, wo ihr wirklich lernen müsst, und ich denke, wenn ihr 2025 durchhaltet, dann werdet ihr sehr, sehr viel lernen. Da bin ich wirklich von überzeugt.

Das Interessante jetzt – ich habe ganz viel gelabert, typisch Maxim, na ja – das Interessante ist: Wir sehen jetzt sehr viele Parallelen, z.B. zu den 90er Jahren. Das habe ich auch, z.B. schon im Jahr 2024 mehrmals aufgegriffen, was mich auch damals so bullisch stimmte. Und wenn man sich das mal anschaut – das habe ich hier am 28.03. gepostet – dann sieht man beim Nasdaq – wir beziehen uns jetzt hier wirklich auf Tech-Aktien, wo ich, z.B. sehr, sehr stark investiert bin – dann sehen wir: Es ging dann erstmal runter, und danach ging es noch mal deutlich weiter runter, bevor dann wirklich die ganz große Rally startete. Am 28.03. diejenigen von euch, die das bemerkt hatten, hatte der Nasdaq natürlich noch nicht so viel abgegeben wie jetzt nach dem Liquidation Day von Donald Trump. Jetzt ist er wirklich Game Over, und das hätte dann tatsächlich noch mal hier wieder in die Hand der Korrelation gespielt. Und wenn ihr euch das mal anschaut, dann würden wir uns quasi jetzt hier schon sehr, sehr nah am Tiefpunkt befinden, und von da aus seht ihr ja selbst, was danach kam. Eigentlich würde dann jetzt erst die bullischste Zeit kommen. Deswegen habe ich hier auch noch mal am 2.4. gepostet, und das konnte man auch schon sehen anhand der Struktur des Aktienmarktes, dass ja die Mentalität und die Psyche der Investoren, die war schon gebrochen. Ja, Donald Trump hat dann auch ein letztes Mal nachgetreten, so wie man es kennt, ne, einmal so richtig in den Rein, Alter, den fettesten Arschtritt ever abbekommen, und dann ging es dann natürlich runter. Also, hier war der Nasdaq dann noch bei 19 000 oder sogar über 19 000, aber man konnte schon an der Struktur erkennen: Das wird sehr, sehr schwierig für die Tech-Aktien werden, denn wir hatten den 200-Tage gleitenden Durchschnitt angetestet. Ich habe das hier einmal im Wochenchart markiert, wo diese Tester – also wo dann das Ganze mal angetestet wurde – und normalerweise konnte man dann eben sehen, dass der Nasdaq im gleichen Jahr dann entweder noch mal den 200-Tage gleitenden Durchschnitt antestete oder sogar diesen brach. Also, das zeigt auf jeden Fall ein Indiz, dass es nicht so gut aussieht. Und wie gesagt, hier hatte ich das Ganze dann einmal gepostet. Wie ihr sehen könnt, kurze Zeit später Liquidation Date, bzw. wir haben die 200-Tage gleitende Durchschnittslinie – hier, diese lila Linie – ist das komplett durchbrochen, und befinden uns jetzt hier quasi erstmal in dieser schwachen Zeit. Hier ist es natürlich dann eben wichtig – und das werden wir noch mal anschneiden – wie die Fed das Ganze spielen wird. Jon Paul hat schon ein paar Sachen gesagt, die nicht so geschmeckt haben, ähm und wenn er natürlich mitspielen würde, dann könnte es relativ schnell hier in eine V-förmige Erholung gehen, so wie wir es kennen aus dem Pandemie-Crash oder auch 2018. Wenn er nicht mitspielt, dann könnte es ein Bärenmarkt sein. Wäre für mich tatsächlich auch sehr attraktiv, weil dann würde ich dieses Jahr versuchen, so viel zu hasseln wie möglich und dann eben Geld dort reinballern in den Markt. Was wir aber jetzt aktuell auch noch beim S&P 500 sehen ist, dass dieser natürlich auch hier sehr, sehr viel Luft abgelassen hat. Also, das ist auch schon eine ordentliche Bewegung, das muss man definitiv so sagen, und äh man sieht natürlich auch, dass diese Bullenmarktjahre erstmal, scheint es so, als wären diese erstmal hier vorbei.

Meine persönliche – und das will ich auch einmal ganz kurz mit euch teilen – Stimmung Ende 2024 hatte sich zu Anfang 2023 und Anfang 2024 schon geändert, und dementsprechend habe ich auch meine Thesen dementsprechend noch angepasst. Denn diejenigen von euch, die mich schon länger verfolgen, wissen: Anfang 2023 an 2024, Anfang 2024 habe ich mehrmals gesagt, ich bin extrem bullisch. Ich habe keine einzige bärische These rausgehauen und habe nur gesagt, ich bevorzuge es zu 100 % in den Märkten investiert zu sein. Dagegen habe ich aber im oder Ende 2024 dann folgendes gesagt, dass wir erstmal sehen, dass Ende 2024 weiterhin ich bullisch eingestellt bin. Das hatte ich ja auch hier, z.B. Oktober immer wieder gesagt, deswegen hatte ich ja jeden einzelnen Dip gekauft und gesagt: Wir müssen das Jahr 2024 noch mal ausnutzen. Wir haben es im Jahr 2023 gemacht, und 2024 war für mich genauso ein Jahr. Das habe ich euch am Anfang gesagt, in der Mitte und jetzt auch zum Schluss: Wir müssen es ausnutzen, denn – und das habe ich in meinen letzten Analysen aufgegriffen – ich gehe davon aus, 2025 wird unglaublich schwierig und tricky sein, und dementsprechend: Warum nicht die einfachen Jahre ausnutzen? Ich check’s nicht, einfach ausnutzen, so lange wie man kann, und dann halt in den schwierigen Jahren vielleicht mal drei Gänge zurückschalten, bisschen entspannen, ne, vielleicht nicht mehr die Autobahn nehmen, sondern ein bisschen auf der Landstraße auch mal chillen oder durch die Stadt fahren, irgendwie ganz entspannt, ne, bisschen Musik anhören, und dann halt, wenn wir dann nach dem dritten Bullenmarktjahr wieder durchstarten, dann geht’s wieder los. Denn das dritte Bullenmarktjahr ist oft etwas trickier, aber zumindest Ende 2024 sollten wir hier noch mal einen Anstieg bekommen, gehe ich persönlich davon aus. Und ich hatte hier, z.B. ein Beispieljahr mit reingenommen, damit ihr versteht, was ich meine mit so einem Konsolidierungsjahr. Ich glaube, 2025 wird irgendwas so in dieser Richtung uns abwerfen. Also, wir werden jetzt quasi nicht so ein Jahr bekommen wie jetzt 2023, 2024, wo wir einfach nur nach oben steigen und wir kaufen jeden Dip, und zwei Monate später sind wir halt im Plus. Das war halt sehr, sehr easy. Ich glaube, wir gehen eher in so ein Seitwärtsjahr, bzw. also, wie gesagt, mit solchen Korrekturen, und ich glaube, die ganzen Neuen, die dazukommen waren in den letzten Monaten, die wird das komplett auffressen. Also, ein Jahr, wo es immer wieder korrigiert und konsolidiert, das kann mental wirklich sehr belastend sein, vor allem für neue Leute, die ja auch 100 % haben wollen und 200 % haben wollen, aber das ist halt an den Märkten so, ne, wer zu spät kommt, zahlt zu spät oder keine Ahnung, wie das heißt, aber ihr wisst, was ich meine. So ist es halt eben. Deswegen muss man auch früh genug dann eben einsteigen. Und wie man jetzt raushören konnte, war ich nicht mehr so bullish Ende 2024 wie jetzt, z.B. Anfang 2024 oder auch Anfang 2023. Aber Fakt ist auf jeden Fall: Ich habe mich an der Stelle geirrt, denn ich ging von einem Konsolidierungsjahr aus, und wenn ich mir jetzt den S&P 500 aktuell anschaue, dann fehlen hier ja, wie gesagt, 2, 3 %, und dann sind wir in einem Crash. Und wenn sich der Markt dann auch nicht wieder erholt Richtung Ende 2025, dann war es auch logischerweise kein Konsolidierungsjahr, bzw., wie gesagt, ich habe auch nicht erwartet, dass dieser Abverkauf direkt am Anfang des Jahres so stark sein würde. Ich hätte jetzt auch drauf getippt, dass das zweite Quartal wieder positiv wird. Ob es dann überhaupt sich noch mal in dieser Richtung nach oben bewegt, werden wir uns dann ja natürlich gemeinsam anschauen. Es gibt aber auf jeden Fall ein paar Hinweise darauf, wie sich alles abspielen könnte, und das möchte ich gerne mit euch teilen. Denn dieser Abverkauf hat etwas sehr Interessantes. Punkt 1: Wir wissen ganz genau, warum die Aktien abverkauft wurden, und zwar die Trump-Zollthematik. Die werden wir gleich in diesem Video anschneiden. Diese hat sehr viel Unruhe verursacht, und es ist auf jeden Fall aktuell nicht so, dass man quasi schon ganz viele Risse im System gesehen hat, schon eine Rezession, und Arbeitslosenquote ist explodiert, und keine Ahnung was. Das war nicht der Grund, warum die Märkte abverkauft wurden. Der Hauptgrund ist und war bisher immer noch Trump, und wir wissen ja auch, warum das alles passierte. Das muss man hier an der Stelle wirklich, meiner Ansicht nach, berücksichtigen. Das heißt, wenn er jetzt auf einmal morgen sagen würde: „Hey, das mit den Zöllen, das war ja wirklich nur ein Joke, Leute, ganz entspannt.“ Dann wissen wir ja auch, was mit den Märkten passieren würde. Ich persönlich finde sehr interessant, was im Hintergrund beim Smart Money und Dump Money passiert, und das möchte ich hier einmal ganz kurz mit euch teilen. Denn wir sehen, z.B. Spiel, wir hatten ja schon mal während des Carry Trades, als wir den Dip damals kauften, gesehen, dass das Smart Money sehr überzeugt war, während das Dump Money – stellvertretend für die Kleinanleger – eher Angst hatte, und danach wissen wir ja alle, was passierte: Der Aktienmarkt hatte sich recht schnell erholt. Jetzt während dieses gesamten Dips und Abverkaufs sehen wir, dass, z.B. dass Dump Money richtig, richtig Panik hat und Angst. Die Kleinanleger wissen nicht, wohin mit ihrem Leben, während das Smart Money hier auf der anderen Seite relativ überzeugt ist, dass sich zumindest irgendwann im Laufe des Jahres wieder alles entspannen wird. Wir haben ja zum Glück noch andere Jahre, in denen wir ja wissen, dass es sehr starke Abverkäufe gab, und deswegen würde ich gerne einmal anschauen mit euch gemeinsam oder mir mit euch gemeinsam das mal anschauen, wie sich dort der Indikator verhielt und was dann am Aktienmarkt passierte. Und hier sehen wir – und das finde ich sehr interessant – z.B. 2010 oder auch 2011. Damals hatten wir auch sehr schnelle, starke Abverkäufe: S&P 100 -17 %, S&P 100 -22 %. So sah der Indikator während diesen Flash Crashes aus. Wir sahen: Smart Money sehr überzeugt, dass das nicht so schlimm ist, während Dump Money sehr überzeugt war, dass es schlimm ist. Das gleiche auch, z.B. hier 2011, wo wir sehen konnten: Smart Money voll in den Dip reingegangen, während das Dump Money halt eben Panik hatte und ausstieg. Wir schauen uns andere Vergleiche an, und ich zeige euch das gleich mal im gesamten Überblick, nur damit ihr versteht, was ich hier euch zeigen möchte, z.B. 2015, 2016 konnten wir auch sehr schnelle, unglaublich starke Abverkäufe sehen, nicht so stark wie jetzt natürlich, -17, -18 %, aber hier innerhalb kürzester Zeit -1 % oder auch dann, nachdem der Markt sich erholte, noch mal -14, -15 %. Während dieser Zeit sah der Smart Money Dump Money Indikator so aus: Wir sahen: Dump Money kapituliert, Smart Money voll am Start. Genau das gleiche: Smart Money voll am Start, Dump Money kapituliert. Jetzt gehen wir noch etwas weiter in die Zukunft, bzw. jetzt bei uns ist es ja immer noch Vergangenheit: 2018 und 2020. Das sind so die letzten Flash Crashes, die wirklich saftig waren und die viele vielleicht von euch auch mitbekommen haben, so wie ich, und das war – muss ich euch sagen – war eine crazy Zeit. Also, das war wirklich sehr turbulent, und da habe ich auch, z.B. 2018 mir auch die Hosen nass gemacht, das kann ich euch auch hier offen sagen. Auf jeden Fall 2018 sehen wir: Flash Crash -20 %, und 2020 Pandemie-Crash – für viele sehr, sehr bekannt, eine der besten Möglichkeiten überhaupt, um in Aktien einzusteigen – -35 % in Rekordzeit. Also, sowas erlebt man auch sehr selten an der Börse. War wirklich eine crazy Zeit. Schauen wir uns den Smart Money Dump Money Confidence Indikator an, was sehen wir hier? 2018, auch wenn das Smart Money hier nicht das Tief erwischt – das ist ganz, ganz wichtig, dass man hier das versteht, dass es nicht darum geht, das Tief zu erwischen – war das Smart Money doch richtig gut positioniert, um dann später in 2019 davon zu profitieren, während hier das Dump Money, wie ihr sehen könnt, kapitulierte. Das gleiche übrigens 2020: Smart Money voll am Start, gar keine Angst, voll drin im Dip, einfach nur auf dem Weg nach Hund am Aufkaufen, während das Dump Money kapitulierte. Wenn man hier jetzt einmal rauszoomt – hier habe ich euch dann einmal diese Beispiele mit Pfeilen markiert – dann werdet ihr erkennen: Es wäre eigentlich egal gewesen, ob ihr genau das Tief erwischt hättet oder ob ihr hier einfach irgendwo mittendrin reingegangen wärt. Oder ich persönlich nutze ja, z.B. immer Tranchen, das hätte keinen keinen Unterschied gemacht, denn schon ein paar Monate oder manchmal Jahre später wärt ihr sehr, sehr fett im Plus gewesen. Und jedes einzelne Mal, wie ihr sehen könnt, gab es dann eine sehr saftige Erholung. Die Märkte funktionieren nämlich – und das habe ich schon paar Mal gezeigt – wie ein Pendel. Je stärker das Pendel nach unten ausschlägt – und das ist der Vorteil für die Leute, die jetzt Angst haben – desto stärker schlägt es nach oben aus. Das heißt, diejenigen, die jetzt vielleicht Angst haben vor noch einem größeren Crash, müssen, meiner Ansicht nach, da eigentlich gar keine Angst vor haben oder einem riesigen Bärenmarkt-Crash, denn wenn dieses Pendel nach unten extrem ausschlägt, dann könnt ihr davon ausgehen, dass es zwei, drei, vier Mal so stark wieder nach oben ausschlagen wird. Und ich persönlich werde diese Zeit nutzen, um dann halt so viele tolle Aktien wie möglich zu kaufen. Man darf ja auch übrigens den Aktienkurs mit der fundamentalen Entwicklung des Unternehmens nicht vermischen. Ganz, ganz wichtig, dass man hier das voneinander separiert, denn das sind zwei verschiedene Paar Schuhe. Und der Aktienkurs – und das hat auch Warren Buffett, auf den wir später im Video noch mal eingehen werden, schon oft gesagt – sagt nichts…

Über das Unternehmen aus. Und wenn man jetzt so investieren möchte, wie Warren Buffett, Peter Lynch und auch andere krasse Investoren, die nachweislich über einen langen Zeitraum die Märkte outperformen haben, dann muss man sich auf das Wesentliche fokussieren. Und deswegen bin ich auch relativ entspannt, denn ich konzentriere mich hauptsächlich auf starke Unternehmen, und die werden auch eine schwierige Zeit überleben können.

Für die Leute, die jetzt vielleicht Angst haben, dass wir die nächsten 200 Jahre im Bärenmarkt gefangen sind: Hier einfach mal die Statistik seit 1948. Auf den ersten Blick braucht ihr eigentlich auch mich nicht; könnt ihr sofort erkennen: Normalerweise dauern die Bullenmärkte deutlich länger als die Bärenmärkte. Ne, also das seht ihr hier: Die Bärenmärkte schwarz und die Bullenmärkte blau. Und wie man sehen kann, die Bullenmärkte, wenn es dann zu einem Bullenmarkt kommt, die sind schon sehr, sehr heftig und schmecken dann auch sehr, sehr gut. Dementsprechend macht es auch eigentlich keinen Sinn, sich ja gegen den Aktienmarkt zu stellen und zu glauben oder vielleicht den halt langfristig zu shorten. Das ist eigentlich so die beste Methode, um dann halt komplett relativ schnell insolvent zu werden.

Wenn man sich jetzt einmal so den durchschnittlichen Bärenmarkt anschaut – und wir werden gleich auch übergeordnete Zyklen sprechen, das habe ich schon im Jahr 2023 und 2024 gemacht, das werde ich gleich noch mal machen, das ist wichtig für die eigene Psyche, dass man das versteht – es gibt da Unterschiede zwischen zyklischen äh Bärenmärkten, Bullenmärkten und übergeordneten Bullen-Bärenmärkten. Aber wenn wir uns einfach den durchschnittlichen Bärenmarkt anschauen, dann sehen wir: Dieser beträgt im Durchschnitt -35 % und dauert im Durchschnitt 1 Jahr. Wenn wir also vom durchschnittlichen Bärenmarkt sprechen, der dieses Jahr dann vielleicht kommt, dann werden wir schon im Jahr 2026 fett im Plus sein. Also vor allem die Leute, die natürlich noch jetzt Tranen reinballern, die ganze Zeit das Jahr ausnutzen. Wenn wir Glück haben sollten, dass es wirklich einfach nur die ganze Zeit tief ist, ja, dann hat man halt die besten Kaufchancen für ein ganzes Jahr, bis es dann im Jahr 2026 mit der Party weitergeht. Aber wie wir gesehen haben bei den Flash Crashes auf 2020, 2018 und so weiter, kann das Ganze natürlich noch viel schneller sein, und vielleicht ist man schon, weiß ich nicht, im dritten Quartal ja wieder genau auf dem alten Niveau. Ne, ganz ganz wichtig. Das war auch übrigens einer der Gründe, warum ich hier noch im Jahr 2024 folgendes geschrieben habe: So handelt es sich für mich auch deutlich einfacher. Ich denke, die Jahre 2025 und 2026 halten Überraschungen bereit, da die Märkte nicht unendlich überdurchschnittliche Renditen abwerfen können.

Wenn ich jetzt kurzfristig Geld benötigen würde, dann würde ich dieses in einen solchen Markt nicht anlegen und spätestens im Dezember 2024 rausziehen. Das habe ich im Oktober geschrieben. Im Dezember 2024 hatten wir das Allzeit-Hoch, und Leute schreiben mir, oder ich kriege Nachrichten, dass Leute gesagt haben: „Oh mein Gott, ich brauche dieses Jahr noch das Geld für einen Wohnungskauf oder Hauskauf oder was auch immer.“ Jetzt mal Real Talk, Leute: Wenn man gesehen hat, dass man zwei unglaublich bullische Jahre hatte – und ich habe schon auf dieser Seite fürle.de, ich habe die zweite Jahreshälfte von 2024 die ganze Zeit damit verbracht, ganz viele Statistiken zu zeigen, Signale, die darauf hingedeutet haben: 2025 wird schwierig – ich wusste nicht, dass es am Anfang so crazy wird und so direkt nach unten gehen wird, das bin ich offen Zeug, das konnte ich nicht wissen oder prognostizieren, und ich denke auch nicht, dass das jemand machen kann. Aber ich habe schon, meiner Ansicht nach, sehr viele Daten gezeigt: Bitte, bitte kurzfristig nicht in die Märkte reinbuttern. Äh, für die Leute, die jetzt sowieso die nächsten 5 bis 10 Jahre drin sein wollen: Glaubt mir, in 10 Jahren lacht ihr drüber. Ne, aber hier muss man dann eben wichtig, ja gut, damit umgehen, damit man eben nicht genatzt ist in dieser Minusposition. Weil wenn man natürlich in zwei Monaten das Geld braucht, dann ist es – ich kann es verstehen – das ist scheiße. Und die gleichen Fehler habe ich am Anfang auch gemacht, das tut mir halt so leid. Aber ich will einfach so viel Leute wie möglich hier retten und mitnehmen, aber ähm das stellt sich wirklich als eine sehr äh schwierige Aufgabe irgendwie heraus.

Ja, auf jeden Fall Anfang 2025 habe ich hier auch extra reingeschrieben, und dabei bleibe ich auch, dass ja ich davon ausgehe, dass dieses Jahr sehr schwierig sein wird. Also man hat schon gesehen, dass sehr viele Leute angefangen haben im Top von Ende 2024/25 zu spekulieren mit Hebeln. Deswegen habe ich ja auch folgendes reingeschrieben: Die letzten beiden Jahre waren relativ entspannt, waren ja auch wie das war ja gar nichts. So die letzten beiden Jahre waren einfach nur chillen und abgesägt, einfach bei dem Dip, und ein paar Wochen später ist man wieder schön im Plus. Wenn dieses Jahr eine längere Korrektur, also 2025 von 3 bis 6 Monate kommen sollte, dann würde es vor allem die Investoren mit Zertifikatenhebeln extrem schwer treffen. Ich bleibe dieses Jahr lieber vorsichtig, und das habe ich mehrmals gesagt. Ich werde dieses Jahr nicht mit Zertifikaten und sonst was rumspielen, weil mir das einfach zu heikel ist. Und ihr seht’s ja, viele Leute sind jetzt am Arsch, weil sie halt eben angefangen haben zu zocken, was mir echt weh tut. Ja, aber das Ding ist: Für die Leute, die jetzt z.B. wie ich einfach nur in Spot Krypto drin sind oder z.B. in Aktien – und hier seht ihr es, hier eine Statistik, die ich auch extra 2024 mit euch teilte – da wird man auch erkennen, dass es am Ende des Tages langfristig gar nicht so schlimm ist, auch wenn ihr z.B. das Top erwischt hattet. Also wenn ihr so einen schlechten Einstieg hattet, dann seht ihr hier runtergebrochen auf die jährliche Rendite – jetzt natürlich bezogen auf die USA, jetzt auf den Aktienmarkt – dann werdet ihr hier sehen: Seit 1929 hättet ihr dennoch eine positive Rendite, also eine positive Rendite, wenn ihr jetzt hier den breitgefächerten ETF ausgewählt hättet. Ne, logischerweise. Und hier geht es einfach nicht darum, dass ihr dann irgendwo komplett im Tief eingestiegen seid, sondern ihr habt wirklich den schlechtesten, allers schlechtesten Zeitpunkt genau im Top erwischt vor dem Crash, und ihr hättet runtergebrochen, zumindest hier noch bis 2024, dennoch eine starke Rendite gehabt. Und so muss man dann eben mit langfristigen Positionen, meiner Ansicht nach, denken und umgehen.

Ich habe jetzt auch hier noch am 4.4. schnell auf meiner Seite – wie gesagt, ich mache hier natürlich in den Videos nur ein paar von den Daten, die ich da aufgreife in äh den ähm Analysen auf der Seite, gibt es deutlich mehr – ich versuche da auch jetzt vielleicht mal Videos mit reinzunehmen, wenn ich Zeit habe, um euch so gut wie möglich zu unterstützen. Und ich werde auch logischerweise, wenn dann die zweiten, also aus dem zweiten Quartal, die ganzen Quartalsberichte von den Unternehmen auftauchen, werde ich das auch so gut wie möglich euch runterbröseln und auf meiner Seite alles analysieren. Nur damit ihr wisst: Okay, welche Unternehmen sind denn stark aufgestellt und können dann halt, wie gesagt, im Worst Case dann eben durch eine Rezession oder einen absoluten Armageddon, was auch immer da Trump machen wird, dann auch durchkommen. Denn das ist am Ende des Tages auch das Entscheidende. Also selbst wenn ihr 2008 oder 2000 investiert hättet, wäre es nicht dramatisch gewesen, wenn ihr halt Unternehmen ausgewählt hättet mit starken Bilanzen, die halt auch durch solche Zeiten durchkommen. Wenn man natürlich spekulative kleine Arschunternehmer auswählt, die noch nie Geld verdient haben, ja, dann ist halt das Risiko mal hoch. Ne.

Ja, auf jeden Fall bei den Trump-Zöllen: Ich habe mir jetzt wirklich alles reingezogen im Internet, was ich reinziehen konnte. Ne, streiten sich aktuell die Experten und die Geister, und keiner kann euch sagen – zumindest mir nicht nachweislich sagen, weil es gibt zwei verschiedene Camps – ob das Ganze inflationär sich auswirken wird oder nicht. Ich fand es jetzt interessant, und deswegen habe ich jetzt einfach mal reingenommen, wie sich denn die einjährigen Inflationsswaps verhalten haben. Und nach dem – man konnte übrigens auch sehen am Aktienmarkt am Liquidation oder Liberation Day, wie auch immer man es nennen wollt – wie die Märkte reagieren. Denn als Trump quasi, oder als die Märkte dachten, es würden jetzt nur diese 10 % Zölle kommen auf alle Länder, konnte man sehen, dass der Markt dann auf einmal sehr positiv reagiert und alles stieg. Und erst als er diese fette Tafel rausgeholt hat und allen richtig in die Goschen geboxt hat, da ging es dann richtig los. Also da konnte man dann sehen, dass der Markt sofort in den Keller fiel, und äh das hat dann eben gezeigt, dass die Leute wirklich dieses Szenario gar nicht erwartet hatten. Und hier konnte man dann übrigens sehen, dass die Inflationsswaps dann kurzfristig nach oben stiegen. Das heißt, die gehen davon aus, dass sich diese Zölle von Trump kurzfristig inflationär auswirken werden. Aber was ich persönlich interessant fand: Wenn man jetzt etwas weiter in die Zukunft schaut, also 2026, 2027, dann wird man erkennen, dass diese nach unten gegangen sind. Also die Interpretation bei diesen Inflationsswaps am Markt ist: Kurzfristig werden zwar die Zölle von Trump inflationär sein – und das ist übrigens auch ein Problem, worüber wir gleich sprechen werden, bezogen auf die Fed, Notenbank in den USA – aber langfristig sollte das Ganze wohl nicht inflationär sein und dementsprechend auch der Fed vielleicht mal die Tür öffnen, dass die mal uns helfen. Ne, das werden wir jetzt gleich mal kurz anschneiden.

Was wir übrigens jetzt auch noch sehen konnten am Freitag, was echt crazy ist, und da seht ihr auch, dass die Märkte kurzfristig super, super emotional sind – also das sieht man bei vielen verschiedenen Aktien jetzt aktuell – ist, dass als es dann losging, dass China z.B. zurückschlug und sagte, die werden jetzt auch Zölle auf die USA verhängen, also quasi einfach zurückschlagen, dass man dann sehen konnte, dass der Aktienmarkt dann ja auch in den Keller fiel. Aber gleichzeitig, wenn man sich das mal anschaut, was es dann für äh die Wirtschaft bedeutet, äh wird man erkennen, dass China sowieso jetzt nicht so viele Güter aus den USA importiert. Also dementsprechend hat das eigentlich auch nicht so eine krasse Wirkung, und proportional gesehen, so wie der Aktienmarkt da viel macht, das eigentlich keinen Sinn, dass der Markt so stark darauf reagierte. Und während dieses gesamten Abverkaufs, was auch viele mitbekommen hatten und auch schon mir oft schrieben, und genauso sehe ich das auch, konnte man ja auch sehen, dass super viele Cybersecurity-Unternehmen oder auch generell Softwareunternehmen abgestraft wurden, die ja gar nichts mit diesem Zollthema, zumindest stand heute, zu tun haben. Das heißt, sehr, sehr viele Softwareunternehmen, Tech-Unternehmen, die gar nicht von Zollen betroffen sind, weil die ja keine physischen Güter verkaufen, sind auch abgestraft worden, als würden die auch irgendwelche physischen Güter oder Hardware oder sonst was verkaufen, was ja auch schon wieder auf diese Emotionalität oder Irrationalität der Investoren hindeutet. Und man konnte auch übrigens dann auch sehen, dass der Volatilitätsindex vom S&P 500 dann komplett auch ausschlug. Ne, und wenn er dann so stark ausschlug, dann konnte man zumindest in der Vergangenheit das Ganze als sehr gute Kaufmöglichkeit für sich nutzen, denn oft danach hat er sich dann auch wieder entspannt. Das heißt nicht, dass man dann in einer Woche schon im Plus ist, aber oft dann ein, zwei Jahre später hatte man dann sehr fette Gewinne.

Bei dem Thema Inflation und Wirtschaft haben wir halt immer noch hier das Problem mit der Fed. Denn wir wissen: Wenn die Fed jetzt auf einmal aufs Gas drücken würde, die würden Quantitative Tightening – wenn ihr nicht genau wisst, was es ist, googlen oder halt in meinen letzten Analysen anschauen. Ich kann leider nicht immer sonst dauern die Videos 14 Stunden oder so – das erklären. Aber wenn die Fed damit aufhört mit Quantitative Tightening, also aufhört, Liquidität aus den Märkten zu ziehen, und vielleicht sogar dann Quantitative Easing anfängt, also Liquidität in die Märkte zu spielen, dann wäre das natürlich sehr, sehr positiv. Und wenn die Fed dann anfangen würde, die Zinsen noch zu senken, dann wäre es auch noch mega positiv. Und wir sehen auch tatsächlich, dass jetzt die Wahrscheinlichkeit – zumindest preist der Markt ein, ihr seht hier blau gestiegen ist – dass die Fed dieses Jahr vier bis fünf Zinssenkungen vollbringen wird, was natürlich sehr, sehr krass ist. Äh, da wird es spannend sein, wie die Fed im Mai reagieren wird und was Jerome Powell da sagen wird. Aber Jerome Powell hat sich schon hier geäußert zu ja den Zöllen und hat halt ihm gesagt, er hat immer noch Bedenken bezogen auf die Inflation, und dementsprechend möchte er die Zinsen noch nicht senken bzw. auch Quantitative Tightening noch nicht komplett beenden, weil eben das Thema Inflation ihm immer noch große Sorgen macht. Während auf der anderen Seite – und das ist jetzt eben der Joke, weil viele Angst vor einer Rezession haben – die Wirtschaft immer noch robust ist in den USA. Also für uns wäre es sogar tatsächlich besser, wenn die Wirtschaft komplett zusammenbrechen würde, weil dann würde Jerome Powell sagen: „Drauf geschissen, Leute, ab in den Ferrari, und die geht’s halt ab!“ Ne, und dann kriegen alle eine Altcoin-Season, alles steigt. Aber da Jerome Powell halt eben einfach hier dieses zweischneidige Schwert spielt, kann er es eben noch nicht machen. Die Wirtschaft ist seiner Ansicht nach noch nicht so gebrochen, obwohl für viele sich schon so anfühlt, als wären wir komplett von Frieza auseinandergenommen worden und wir sind einfach nur noch Vegeta und taumeln irgendwie in alle Richtungen. Aber Jerome Powell sieht es halt eben anders, und hier muss die Wirtschaft brechen, bis er dann eben erst wirklich sagt: Zinssenkungen, Liquidität in die Märkte und so weiter und so fort. Und er fokussiert sich hier eher noch auf das Inflationsthema. Bin ich gespannt, wie sich das in den nächsten Monaten entwickeln wird. Falls wir sehen sollten, dass die Inflation sich abkühlt, das könnte vielleicht das erste Signal sein, dass Jerome Powell hier dann eben den Wechsel vollbringt. Aber wir sehen hier bei der Arbeitslosenquote in den USA, jetzt mal Real Talk: 4,2 %. Das ist halt einfach noch kein Rezessionsgebiet. Ne, also die letzten Male gab es dann halt eben wirklich so einen exponentiellen Ausschlag. Kann er kommen, definitiv, mit dem, was der Trump da macht, kann alles mögliche passieren. Ne, und es kann auch sein, dass in den nächsten zwei Monaten hier dann auf einmal eine Fünf steht, und dann sind wir halt in der Rezession. Also da sollte man zumindest so realistisch sein und sich darauf einstellen, weil jetzt einfach sehr viele Unsicherheiten passieren. Aber auch hier bin ich eher auf der Seite von Warren Buffett und Peter Lynch: So etwas zu prognostizieren sehr, sehr schwierig, und deswegen werde ich meine Strategie dieses Jahr sehr, sehr simpel halten. Ich werde einfach kaufen, das, was ich gut finde. Die Unternehmen, die ich super gut finde, werde ich einfach kaufen. Ich werde nicht hebeln, ich werde nicht versuchen, den Helden zu spielen, was ich sehr, sehr oft gesagt habe. Ich werde einfach bei meinem Plan bleiben, der wäre jetzt für Konsolidierungsjahr natürlich perfekt gewesen, aber wie gesagt, für das Bärenmarktjahr, Crash oder so, kann ich ihn auch anwenden. Ich kaufe einfach die starken Unternehmen auf, die ich sowieso Bock hatte, weiter nach, und die sind jetzt einfach günstiger, und das ist für mich vollkommen in Ordnung.

Jetzt wird’s aber interessant sein für die Leute, die vielleicht ja wirklich wollen, was wir demnächst im Plus sind. Und das Thema habe ich auf meiner Seite, in meinen YouTube-Videos und schon mehrmals angesprochen: Die Märkte – ich weiß nicht, ob euch das bewusst ist, aber hier solltet ihr auf jeden Fall zuhören, falls ihr Bock habt, langfristig an den Märkten erfolgreich zu sein – die Märkte haben verschiedene Zyklen. Es gibt einmal zyklische Bullen- und Bärenmärkte, und es gibt übergeordnete Bullen- und Bärenmärkte. Der Unterschied zwischen den beiden ist: Zyklische sehr, sehr kurz, vergleichsweise. Übergeordnet bedeutet: Über einen super langen Zeitraum. Was meine ich damit? Übergeordneter Bärenmarkt ist z.B. hier 2000 bis 2013. Was fällt euch hier auf? Im Grunde genommen ist hier nichts passiert. Also hättet ihr hier das Allzeit-Hoch aus dem Jahr 2000 gekauft, dann hättet ihr quasi im Jahr 2008 oder auch hier im Jahr 2013 genau den gleichen Preis zurückbekommen. Das ist mit übergeordneter Bärenmarkt gemeint. Das heißt, es ist super, super schwierig, dort das alles auszuhalten. Das gleiche 1996 bis 1980, 1966 bis 1980, sorry. Was seht ihr? Es ist quasi eine super, super lange Seitwärtsbewegung, diese Jahre, oder es ist halt oft dann wirklich so ein Jahrzehnt, macht Investoren komplett kaputt. Es ist super, super schwierig, dort halt zu spielen. Aber Fakt ist: Wenn man in dieser Zeit natürlich dann trotzdem eine Strategie hat und vielleicht gut Unternehmen kauft, dann wird man auch sogar in der Zwischenzeit hier dann eben im Plus aussteigen können, logischerweise. Das Problem ist: Man kann nicht so, so leicht rausfinden, ob wir uns jetzt in so etwas bewegen. Derzeit sind wir noch, laut allen Definitionen – das muss ich hier noch mal erwähnen – in einem übergeordneten Bullenmarkt. Aber – und das ist eben das Problem oder das Schwierige – es kann demnächst irgendwann in einen übergeordneten Bärenmarkt, so wie jetzt hier 2000 bis 2013, 1966 bis 1980 und blablabla, ne, hier in der Vergangenheit, in so etwas reingehen. Wenn wir in so etwas reingehen, dann wird’s halt wirklich super, super heavy, und dann kann ich euch sagen: Das Jahr 2022 wird dagegen ein Kindergarten sein. Ich persönlich würde nicht darauf tippen, dass wir es jetzt schon haben. Das habe ich auch schon mehrmals gesagt. Wenn wir jetzt einen Bärenmarkt hätten, dann würde ich sagen: Eher zyklisch. Und wie gesagt, wenn es dann ein Crash wird, dann wird es eben ein Flash Crash sein, der sich dann wie 2018, 2020 und so weiter dann wieder erholt. Wenn es in diesen übergeordneten Bärenmarkt geht, dann würde ich persönlich dann, wie gesagt, dann eben damit rechnen, dass wir nicht relativ schnell wieder im Plus aussteigen werden. Das dauert dann hier teilweise 4, 5 Jahre, und dementsprechend sollte man halt das an sich selbst, an die eigene Situation anpassen. Ich habe das Privileg, ich bin sehr, sehr jung, ich kann halt 4, 5 Jahre hier problemlos aussitzen, und dementsprechend ist das für mich noch sehr, sehr entspannt.

Das Problem, warum man diese übergeordneten Bärenmärkte nicht timen kann, ist, dass diese immer durch ein externes krasses Ereignis ausgelöst werden können. Es sei die Zölle von Trump, um ehrlich zu sein, Leute, tatsächlich ja. Wenn er – und das wissen wir halt eben nicht jetzt – nicht nachverhandelt, wenn ihr jetzt natürlich die ganzen Deals macht, jetzt mal ehrlich, wenn ihr jetzt sagt: „Hey, hier mit dem Land habe ich einen Deal, mit dem Land habe ich einen Deal und sonst was, und dann ist alles wieder Geschichte“, dann kann man natürlich auch dann damit rechnen, dass wir diese Erholung haben, dann werden die Märkte steigen, noch stärker als wie wir uns jetzt vorstellen können. Wenn er dabei bleibt, dann habe ich sogar so ein bisschen Sorge, dass die Prognose von den Simpsons zu Donald Trump aufgeht. Wie Sie wissen, haben wir ein gewaltiges Haushaltschaos von Präsident Trump übernommen. Wie schlimm ist es, Staatssekretär von Hauten? Wir sind Pleite. Aber wie gesagt, wir wissen nicht, ob das Ganze aufgehen wird. Hoffen wir mal, dass die Simpsons hier dieses Mal nicht recht behalten und dass uns Donald Trump hier jetzt nicht in eine Vollkatastrophe reinmanövriert. Ihr müsst natürlich so handeln, wie ihr es für richtig haltet. Ich selbst – warum bin ich noch entspannt? Sehe auch bei meinen Unternehmen kein Problem in einem übergeordneten Bärenmarkt, denn auch das würden die, meiner Ansicht nach, überleben. Und das habe ich auch hier z.B. am 21.10.2024 auch noch mal reingeschrieben, und das sollte man vielleicht auch mal berücksichtigen: Auch in einem übergeordneten Bärenmarkt gibt es natürlich zwischendurch dann kleine Bullenmärkte, die man dann eben nutzen kann. Also ne, da sollte man halt eben auch berücksichtigen, das heißt dann nicht, dass man dann nur noch die ganze Zeit nach unten fällt. Ne, und hier habe ich auch z.B. die These aufgestellt: Entweder nähern wir uns jetzt schon dem Ende vom übergeordneten Bullenmarkt – also 2025, 2026 ist das Ende – oder wir werden, ähnlich wie in den 90er Jahren, noch ordentliche Gewinne sehen, und das Ende kommt erst 2028, 2030, sorry. Ne, also da könnt ihr eine Münze werfen und selbst entscheiden, wie ihr das Ganze spielen werdet.

Was mir jetzt aktuell Sorgen bereitet – und ich versuche einfach wirklich jetzt mal ehrlich zu sein zu euch, nicht einfach alles so nett reden und sonst was, sondern wir versuchen hier wirklich das so gut wie möglich zu spielen – und das ist etwas, was ich schon mehrmals zeigte, was bisher auch ganz klar darauf hindeutete: Alles noch entspannt. Das, was der Aktienmarkt zeigt, ist Bullshit. Das ist der Kreditmarkt, also der Anleihenmarkt, über den ich schon oft sprach, und hier sehen wir – gerne alte Analysen reinziehen, wenn ihr verstehen wollt, was damit gemeint ist – hier sehen wir auf jeden Fall, dass die Credit Spreads hier auf einmal plötzlich ansteigen. Also seit den letzten ein, zwei Tagen steigen die Credit Spreads, vor allem seit dem letzten Tag steigen die sehr, sehr stark an, und das deutet wirklich darauf hin – weil der Kreditmarkt kann halt eben Risiken wie so eine Rezession oder ein Crash viel früher erkennen als der Aktienmarkt – normalerweise deutet auf Probleme hin. Also es kann quasi darauf hindeuten, dass das, was wir jetzt gesehen haben, noch nicht Max Pain ist, sondern der ganz große Schmerz der kommt dann eben erst noch später, so wie das, was ihr z.B. hier 2008 gesehen hattet oder auch hier, wie gesagt, 2000 in diesem übergeordneten Bärenmarkt. Was ich mir deswegen auch jetzt anschauen werde, ist, wie die Credit Spreads sich im Hintergrund verhalten werden. Also sollten wir dann halt einen Erholungsbouncer sehen am Aktienmarkt, ne, weil wie gesagt, es geht ja auch nicht einfach nur direkt nach unten, sondern man hat dann oft eine Gegenbewegung, egal in welche Richtung, und in diesem Fall wäre es dann natürlich nach oben. Und wenn wir diese Gegenbewegung bekommen, ich aber gleichzeitig sehe, dass die Credit Spreads nicht fallen, sondern dann noch weiter nach oben steigen, dann ist es für mich ganz klar ein Warnsignal, was dann eben darauf hindeutet: Dieser Bouncer ist nicht real, und wir werden noch viel mehr Volatilität und Probleme sehen. Was abgesehen davon natürlich jetzt generell für den Markt nicht gut ist, ist jetzt das aktuelle Momentum, was jetzt komplett gebrochen wurde. Wir hatten jetzt hier wirklich unglaublich schlechte erste 63 Tage. Also der Markt hat gestartet: Komplette Katastrophe. Äh, also ja, was soll man dazu sagen? Das ist – ich bin mal gespannt, was Donald Trump machen wird, weil ansonsten wird er in die Geschichte als sehr, sehr negativer Dude eingehen. Deswegen bleibt es auf jeden Fall jetzt echt spannend in 2025. Aber ihr seht selbst, wenn er jetzt noch was macht, sieht man ganz klar, dass schon sehr viel Schaden angerichtet wurde. Das Momentum des Marktes ist gebrochen, und normalerweise für das gesamte Jahr ist die Wahrscheinlichkeit dann auch nicht mehr allzu hoch, dass wir dann halt ein heftiges Jahr haben werden. Ne, also darauf sollte man sich zumindest einstellen. Deswegen versuche ich hier langfristig Richtung 2026 zu spielen. Und auch hier haben wir jetzt das erste Quartal gesehen, dass es negativ war, obwohl der Januar positiv war, was normalerweise immer sehr gut ist, aber insgesamt das erste Quartal war negativ. Und hier sieht man dann auch, meiner Ansicht nach, sehr, sehr gut, wenn man das hier einmal beachtet, wie sich dann quasi der Rest entwickelte, dass auch hier dann die Wahrscheinlichkeit nicht mehr so krass ist, dass wir dann sehen werden, dass jetzt die nächste Zeit bullish wird bzw. so positiv. Deswegen macht es meiner Ansicht nach auch mehr Sinn, sich eher auf das Jahr 2026 zu fokussieren. So werde ich das Ganze spielen. Deswegen werde ich auch weiterhin einfach nur viel nachkaufen. Wie gesagt, mein Portfolio bzw. Kf und sonst was werde ich halt auf meiner Seite fine.de mit euch teilen. Eventuell werde ich dann auch Krypto dann rotieren in Aktien. Das werde ich natürlich auch dann eben mit euch teilen. Aber auch hier bitte kein Copy Trading betreiben, denn das ist das Problem, was mir jetzt aufgefallen ist: Ich kaufe die Aktien, von denen ich überzeugt bin, z.B. Amazon. Mir ist es scheißegal, ob es ein Minus oder ein Plus ist, weil ich halt eben lange da drin sein kann. Andere Leute halten es aber einfach nicht aus, weil sie Amazon nicht verstehen, das Geschäftsmodell, die Zahlen nicht und können die Volatilität nicht aussetzen. Und ich kann euch eins auf jeden Fall versprechen: Mit meinem Portfolio – und das ist mir scheißegal, ob wir in dem übergeordneten Bärenmarkt sein werden oder jetzt in dem zyklischen Bärenmarkt oder dem Flash Crash – das ist für mein Portfolio scheißegal. Ihr werdet 2026, 2027 sehen, wie dieses Portfolio – und da bin ich transparent – fett im Plus sein wird, und äh dann werden wir uns auch noch mal unterhalten, dann bin ich gespannt, was die Leute dann schreiben werden. Das verspreche ich euch, da bin ich sehr, sehr selbstsicher an der Stelle.

Auf jeden Fall bezogen auf Warren Buffett, äh von dem ich mir auch sehr viele Sachen abgeguckt habe, sowie von Peter Lynch und ein paar anderen krassen Investoren, die sich halt auf fundamentale Analyse, so wie ich, dann eben fokussieren, muss ich hier ein paar Sachen klarstellen, weil ich doch merke, dass viele Leute ihn missbrauchen, um einfach Angst zu verbreiten bzw. auch ihr eigenes Narrativ dann eben zu verbreiten, was meiner Ansicht nach falsch ist. Ich hatte schon hier im Jahr 2024 ein Video zu Warren Buffett gemacht, wo ich auch auf seine Cashquote eingegangen bin, weil das einfach aus dem Kontext immer gerissen wird, was ich sehr ekelhaft finde, muss ich an der Stelle wirklich so auch betonen. Warren Buffett selbst hat nicht ein einziges Mal gesagt, er erwartet einen Crash. Er selbst deklariert auch nicht, dass er ein Crash-Profit ist. Und wenn man einfach mal seine Statistik anschaut, dann wird man auch erkennen, dass er bei den letzten beiden großen Crashes diese auch nicht perfekt getimt hat. Also z.B. über der Finanzkrise: Er hat schon viel, viel früher, quasi während den besten Jahren, seine Cashquote erhöht. Also das heißt, die geisteskranken Jahre 2025, 2026, 2027 und so hat er tatsächlich auch zu einem großen Teil verpasst, weil er schon vorher viel mehr Geld rausgezogen hatte und dann dementsprechend dort nicht investiert war. Und dann vor der Finanzkrise, wie ihr sehen könnt, hatte schon angefangen, seine Cashquote deutlich zu reduzieren. Sein Geheimnis ist genau das gleiche, was eigentlich…

Die meisten erfolgreichen Investoren haben als Geheimnis, so wie ich auch, er fokussiert sich auf starke Unternehmen und betreibt dann eben DCA bzw. so eine Tranchenstrategie, wo er dann in den Crash hineinkauft. Das gleiche übrigens beim .com-Crash, genau das gleiche Spiel. Also er selbst hat auch nie behauptet, dass er jemals einen Crash irgendwie getimed hat. Deswegen macht euch nicht so viele Vorwürfe, wenn ihr, falls irgendwo im Minus seid und irgendwas gekauft habt, was runtergegangen ist. Hier einfach nur ein Beispiel von Warren Buffett, und das soll nicht negativ auf ihn äh irgendwie äh oder das soll nichts Negatives gegen Warren Buffett sein, aber es geht einfach nur darum, dass ihr versteht: Selbst die krassesten Investoren der Welt sind im Minus. Das ist das, gehört zum Spiel dazu. Und alle, die euch versuchen wollen, irgendwas anderes einzureden und so darzustellen, als wäre das was Schlechtes, die verarschen euch, Leute. Es tut mir wirklich leid, aber die Leute wollen euch verarschen.

Hier seht ihr z.B. Warren Buffett, Occidental Petroleum, wo er schon sehr sehr lange reinbuttert. Wie ihr sehen könnt, hat er hier am Allzeit-Hoch reingebuttert, so viel zum Thema Timing. Und jetzt aktuell ist das Ding hier abgeschmiert. Also von den Käufen, wo er gekauft hat, ist es noch viel viel mehr abgeschmiert, zwischendurch noch mehr war der da im Minus. Und insgesamt ist der mit der Position auch, ich weiß nicht, 20 bis 30 % jetzt aktuell miese, obwohl er die Kurse ja auch hier ordentlich verbilligt hatte. Also da seht ihr auch, er ist natürlich jetzt nicht äh ja, was soll ich sagen, allmächtig, sondern das passiert auch jedem einzeln. Das gleiche auch übrigens zu seiner Cashquote, wo alle sagen: Ja, er hat seine Cashquote erhöht, und deswegen ist er der Master, und er hat quasi nur auf diesen Crash gewartet und sonst was. Wenn ihr euch das mal anschaut, dann werdet ihr sehen, er hatte Positionen reduziert, aber gleichzeitig, und das war übrigens das gesamte Jahr 2024, das könnt ihr euch ja reinziehen, das wird ja veröffentlicht, hat gleichzeitig neue Positionen hinzugefügt. Er hat auch neue Käufe getätigt, Leute. Jetzt mal Real Talk: Hier z.B. noch im letzten Quartal 2024 hat der Constellation Brands mit reingenommen. Wenn ihr euch das mal anschaut, und ich habe jetzt nicht mal das Allzeit-Hoch genommen, sondern wirklich einfach nur Dezember - 35 %.

Also jetzt mal Real Talk: Wenn ihr mir sagen wollt, dass Warren Buffett die Märkte nicht timen kann, und er selbst ist auch im Minus und macht einfach nur Tranchen und versucht einfach nur Unternehmen zu kaufen, die er versteht, wo er sagt, die sind stark, und ich oder jemand anderer, irgendein Dulli, irgendein Lelk, schafft es, die Märkte perfekt zu timen, ist niemals im Minus und verliert niemals Geld – come on! Also, wem will man das verkaufen? Dementsprechend, das einfachste, jetzt mal Real Talk, das ist so meine Erfahrung, die ich euch mitgeben kann: Ist es, ein Unternehmen auszusuchen. Wenn das bei euch Amazon ist, das ist gut, ihr könnt aber was anderes auswählen und sagen: Dort butter ich rein, ich verstehe alles, ich bin sehr sehr sicher, und in den nächsten Jahren werde ich davon profitieren. Das ist die einfachste Strategie, aber sie funktioniert: Simpel, aber effektiv. Ja, deswegen möchte ich hier auch noch mal ganz kurz darauf hinweisen: Ich hatte zwar gesagt, 2025 wird höchstwahrscheinlich ein schwieriges Jahr, das habe ich hier am 1.1. reingeschrieben, aber ich hatte hier auch reingeschrieben, man soll versuchen, viel zu lernen und auf keinen Fall aufzugeben. Das möchte ich hiermit dazu geben, denn am Ende, und dieses Jahr, wie ich es gesagt hatte, wird dazu dienen, die Spreu von den Weizen zu trennen. Am Ende werden nur diejenigen verlieren, die 2025 aufgeben werden. Es tut mir echt leid, aber so ist das. Und deswegen hoffe ich, dass ihr nicht dazu gehören werdet, bzw. also ganz viele von euch nicht dazu gehören werden.

Bitcoin verblüffenderweise hat sich hier nicht wirklich viel bewegt. Diese Resistance-Linie schauen wir uns schon seit Wochen an, und wie ihr sehen könnt, sind wir hier bisher perfekt abgeprallt, und Bitcoin kommt hier einfach nicht drüber, was wirklich sehr sehr crazy ist. Wenn wir es schaffen würden, hier drüber zu brechen und dann über die 90, dann geht's meiner Ansicht nach halt, wie gesagt, Richtung hier 100 bis 109, aber davon sind wir noch entfernt. Es könnte jetzt entweder zum Ausbruch kommen oder halt erst zum Antesten der 74.000 US-Dollar. So oder so bleibe ich aber noch entspannt. Der Best Case für meine Strategie wäre jetzt natürlich, und das wäre der absolute, das wäre der Wahnsinn, ist, wir sehen, dass Krypto halt eben hier pumpt, während der Aktienmarkt, wie wir es jetzt sehen konnten, so ein bisschen entkoppelt ist und schwächelt, und dann könnte ich Krypto in meine Aktien rotieren, und dann Kuss geht raus, also dann bin ich happy, dann habe ich alles erreicht, was ich erreichen wollte. Aber ob das so passieren wird, das werden wir dann natürlich gemeinsam rausfinden. Viele hatten sich gewundert, so wie ich auch, warum Bitcoin jetzt nicht so stark gelitten hat unter dieser ganzen Thematik, wie jetzt der Aktienmarkt. Natürlich gibt's da immer wieder diesen Spruch: Ja, es gibt keine Tarife oder keine Zölle auf Bitcoin, was ja auch richtig ist, aber dennoch ist es einfach so: Wenn die Leute Panik haben, dann verkaufen die natürlich alles, wie ihr sehen konntet auch bei den Softwareunternehmen. Und das Interessante ist halt eben hier dieses Signal bei den Wahlen ähäh oder Whales auf Englisch, wenn ihr das sehen wollt, äh dass man halt eben sehen konnte, dass die äh sehr sehr stark akkumulieren, und das könnte unter anderem natürlich dann den Bitcoin-Kurs stabilisieren, bzw. dass auch vielleicht viele Großinvestoren, institutionelle Anleger, da eben in Bitcoin – so sehe ich das zumindest interpretieren – einen sicheren Hafen interpretieren, so ähnlich wie Gold, nur halt eben digital. Das, was ich ja 2022 quasi als Narrativ bei Bitcoin damals äh versucht hat, überall zu verbreiten: Für mich ist Bitcoin quasi digitales Gold, und genauso sehe ich das, um mich dann eben zu schützen vor diesem ganzen Wahnsinn, der da draußen abgeht.

Um hier jetzt mal ein Fazit zu ziehen: Also, das Jahr 2025 wird nach wie vor ein schwieriges Jahr. Meine These ist definitiv falsch, es wird höchstwahrscheinlich dann eher ein Bärenmarkt. Ja, für mich persönlich bedeutet es einfach nur: Weiterhin am Ball bleiben und mich auf starke Unternehmen fokussieren, denn im besten Fall werde ich dann halt in ein paar Monaten oder, wie gesagt, 2026 schon wieder fett im Plus sein. Das werde ich euch auch hier transparenterweise zeigen, also wenn ihr den Kanal natürlich abonniert habt. Und wenn das jetzt vielleicht doch dieser übergeordnete Bärenmarkt ist und sonst was, dann werde ich halt einfach noch viel mehr Zeit haben, aber da sollte meiner Ansicht nach auch der Kreditmarkt ganz klare Signale schicken. Wir sollten bei der Arbeitslosenquarte, Arbeitsquarte, Arbeitslosenquote ein paar Sachen sehen, und dann würden wir ja vorher zumindest noch einen Bouncer nach oben sehen am Aktienmarkt, und diesen würde ich dann versuchen, quasi zu spielen. Also das werde ich euch auf jeden Fall hier dann eben mitgeben. Am Ende solltet ihr aber eure eigene These verfolgen und so handeln, wie ihr es für richtig haltet. Wenn euch das hier alles gefallen und geholfen hat, dann könnt ihr mir gerne ein kostenloses Zeichen geben, einfach nur einen Daumen nach oben da lassen, Kanal abonnieren mit Glocke wäre mir persönlich sehr viel wert. Ich versuche euch so gut wie möglich hier zu unterstützen, und natürlich gerne auch mal eure Meinung zu den Märkten in den Kommentaren reinschreiben. Und wir sehen uns auch übrigens gleich auch noch mal im Livestream, yeah.