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Wow, das was Disney hier gemacht hat, das hat auch gar nichts mehr irgendwie mit „Get Woke, Go Broke“ zu tun. Das ist ja wirklich mutwillige Zerstörung. Der Film „Snow White“ ist nicht nur ein gigantisches Disaster an der Kinokasse geworden, sondern er ist auch von der Qualität, also von den Ratings, so sehr nach unten gekracht, dass es jetzt für Disney eine richtig fette Krise gibt. Und damit sanfte Grüße, meine Freunde des kritischen Denkens! Ich glaube, dass Disney jetzt am Tiefpunkt angelangt ist. Die Ergebnisse sind so katastrophal, einige Wochen nach dem Release von „Snow White“. Wir gehen jetzt einfach mal Stück für Stück durch.
Als erstes zeige ich euch noch diese, ja wirklich, Einleitung von diesem Disaster. Und zwar war das damals das Interview mit Rachel Zegler, die ja die Hauptdarstellerin, nämlich Schneewittchen in diesem Film spielt und sich aber komplett arrogant und despektierlich gegenüber der Ursprungsgeschichte des Films äußerte. Schaut euch das mal kurz an. Andidentocory with guys, her. Also, sie äußert sich erstmal so über den Prinzen, der damals ja Schneewittchen quasi wieder wach küsst und bezeichnet ihn als Stalker. Und überhaupt sei diese komische Liebesgeschichte von damals, 1937, sowieso nicht so ihr Ding. Also schauen wir einfach mal, ob vielleicht auch die Rolle von diesem Prinzen aus dem gesamten Film halt eben rausgecuttet wird. Das will sie als quasi Schauspielerin dann eben entscheiden und sagt auch dann im Endeffekt: „Es geht überhaupt gar nicht mehr um Liebe in diesem Film, sondern es geht um die persönliche Reise von Schneewittchen und dass sie halt quasi in ihre tolle Führungsaufgabe hineinwächst.“
Nun ja, der ursprüngliche Film „Schneewittchen“ von 1937 war damals ein massiver finanzieller Erfolg. Wie steht es nun um den finanziellen Erfolg von diesem „Schneewittchen“ aus dem Jahr 2025? Nun, es war ein absolutes Disaster. Und wenn ich sage „Disaster“, dann ist das noch untertrieben. Denn dieser Film hatte Produktionskosten von 270 Millionen Dollar und zusätzlich noch einmal Marketingkosten von 100 Millionen Dollar. Das sind also fast 400 Millionen Dollar, die Disney wieder einspielen muss, nur um dann auf Break-even zu sein, also um kein Geld zu verlieren. Weil, wenn jetzt die Leute beispielsweise ins Kino gehen, um diese Filme anzuschauen, dann bekommt ja nicht Disney 100 % von diesen Umsätzen, sondern 30 bis 40 % dieser Umsätze gehen natürlich erstmal an die Kinobetreiber. Und so. Das heißt, damit Disney überhaupt Break-even geht, müssen die ungefähr 400 Millionen reinholen. Und damit sie dann wirklich profitabel werden, muss das in Richtung 500 Millionen gehen, ne? Nun, dieser Film hat aber bis dato gerade mal 170 Millionen Dollar eingespielt. Und das war's dann auch jetzt, weil bereits am zweiten Wochenende sind ja die Zuschauer um 66 % eingebrochen. Das heißt, das was du am Anfang hier nicht mehr rausholst, das ist auch völlig normal. Das kommt hinten dann raus, nie, nie, nie wieder rein. Es gibt ganz selten mal Kinofilme wie ein „Titanic“ oder so damals, die dann wirklich über Wochen und Monate in den Charts ganz oben bleiben und über viele viele Monate die Leute ins Kino ziehen. Aber dieser Film ist es garantiert nicht.
Und nicht nur das, ja mittlerweile hat sogar Disney selbst angefangen und der CEO sich über die Schauspielerin Rachel Zegler zu beschweren, weil Rachel Zegler dann beispielsweise einfach während der Promotion dieses Films dann angefangen hat, politische Äußerungen zu machen zum Thema „Free Palestine“ und so weiter. So dass extra die Manager aus Hollywood, also von Disney, einfliegen mussten zu dieser Pressetour, um quasi noch mal ernstes Wort mit ihr zu reden. Ja, das kann man sich wirklich alles gar nicht mehr vorstellen. Und die haben doch diese Katastrophe eigentlich damals schon gesehen, in den ersten Interviews. Die hätten eigentlich das komplette Projekt zu dem Zeitpunkt streichen müssen, oder eben die Schauspielerin ändern, einfach ändern und austauschen müssen. Und der, sogar der CEO hat sich jetzt mittlerweile beschwert. Und wenn ich mir jetzt auch das Rating des Films anschaue, ne, so hat dieser Film tatsächlich die schlechteste IMDb-Bewertung aller Zeiten bekommen, ne? Also, die Internet Movie Database, ja, da ist dieser Film hier gelistet und schaut mal, der hat nur 1,6 von zehn Sternen jetzt hier. Das heißt, auch die Leute, die sich diesen Film im Kino anschauen, finden ihn einfach nicht gut.
So, und jetzt müssen wir uns natürlich die Frage stellen – also wir hier aus der politischen, aber vor allem natürlich auch aus der finanziellen Richtung, und das was beide Themen immer wieder verbindet – stellen uns auch politologisch und kulturell die Frage: Wie kann es eigentlich sein, dass diese Leute sehenden Auges ins Verderben rennen und mit dem Geld, das ja auch schlussendlich das Geld der Aktionäre ist, so haushalten? Ne? Ich meine, schaut euch mal Disney an. Disney war damals im Jahr 2009 eine meiner ersten Aktien, die ich damals gekauft habe, für 17 € noch was. Und es hat dann so eine tolle Entwicklung gegeben. Ich habe die Aktie schon lange verkauft, schon lange. Weil, schaut mal hier, die letzten fünf Jahre seit 2021, ne, da war der Kurs eigentlich bei doppelt so viel wie jetzt, ja, so 50 %. Und das Krasse ist auch: Gute Aktien verlieren immer mal wieder 50 %, auch eine Facebook oder eine Tesla. Aber die holen das dann wieder auf. Das heißt, als Mark Zuckerberg gesehen hat, dass dieses ganze Thema Metaverse und so weiter nicht so gut ankommt, dass er da sehr viel Geld verbrennt hat, hat er einfach irgendwann das abgeschrieben, hat gesagt: „Das war's.“ Ja, und in dem Moment, wo er nicht mehr übers Metaverse gesprochen hat, dann hat er angefangen, Kosten zu senken, hat bei künstlicher Intelligenz mehr investiert, und zack, die Aktie ist wieder gestiegen. Das Unternehmen ist wieder massiv profitabel – waren sie sowieso die ganze Zeit – und die Aktie hat sich wieder ver-vier- und ver-fünf-facht. Das heißt, man kann ja umsteuern. Aber in dieser Filmbranche und auch teilweise in der Videospielbranche scheint man einfach so nicht zu lernen. So stark ist scheinbar die Ideologie, ja, dass man einfach auch massive Verluste in Kauf nimmt. Und ich kann beim besten Willen nicht verstehen, welche Investoren und welche Menschen auch ideologisch und kulturell da einfach noch hinterstehen. Ich verstehe es einfach nicht.
Ja, es ist doch wieder der Realität. Dann fängt diese Rachel Zegler einfach bei Instagram an – das muss man sich mal vorstellen: Du stehst bei Disney unter Vertrag, potenziell Multimillionärin hat sie damit verdient als junge Schauspielerin – und dann, nachdem Trump die Wahl gewonnen hat, mehr als 50 % deiner Zielgruppe zu vergraulen, indem du auf Instagram gegen Trump und auch gegen seine Wähler anfängst zu schießen und zu sagen: „Ich wünsche Ihnen keinen Frieden“ und weiß was ich alles. Ja, also die hat natürlich dadurch nicht nur ihrem eigenen Ruf und Disney und diesem Film, dieser Brand, massiv geschadet, sondern die kann eigentlich für ihre Karriere ja mehr oder weniger das ganze ähm beenden, ne? Und das, das Lustige daran ist, ne, die ist noch nicht mal eine schlechte Schauspielerin. Die ist eigentlich eine gute Schauspielerin und sie kann auch hervorragend singen. Ja, das heißt, es liegt nicht irgendwie am Talent. Es ist schon, es ist schon einfach nur Wahnsinn.
Ich glaube aber, wenn ihr jetzt mich fragt im Hinblick auf zukünftige Projekte dieser Art, diese Zerstörung von Brand Value – also von, dieser Brand Value bedeutet ja „Schneewittchen und die sieben Zwerge“, das kennt jeder, jeder, sowohl junge Leute heute als auch irgendwie unsere Großmütter kennen das, ne – und das damit hast du einen enormen Vorteil, damit. Das ist ja eigentlich eine Lizenz zum Geld drucken. Du hättest diese Geschichte einfach nur schön aufarbeiten sollen, mit Schauspielern, die sich eben halt auf das Schauspielen konzentrieren und nicht irgendwelche politischen Statements gegen irgendwie 50 % der Wähler machen. Ja, und dann nimmst du halt eben das Originalskript, änderst es ein bisschen, bisschen moderner, ein bisschen neue – vielleicht ein, zwei neue Elemente rein – hat ja keiner was dagegen. Aber du kannst doch nicht die komplette Geschichte einfach zerstören und dann erwarten, dass die Leute das toll finden und dann irgendwie all diese ganze Zeit. Die sie vermit – erst hieß es dann: „Nee, wir können keine echten Zwerge nehmen, wir müssen die in 3D machen.“ Dann hieß es: „Wir nehmen irgendwelche Menschen und die machen wir dann klein.“ Wo man sich so denkt: „Hey, die haben es doch bei „Herr der Ringe“ vor 20 Jahren wunderbar hinbekommen mit Gimli und so weiter. Was machen die da jetzt für ein Affentheater raus? Warum muss man das tun, Herrgott noch mal? Ich verstehe es nicht! Und es tut so weh, es tut so weh.“ Wahnsinn! Disney könnte so tolle Produkte, so geile Filme machen! Und ich hoffe, dass das jetzt hier der Tiefpunkt ist. Ich glaube, die, die haben spätestens jetzt gemerkt, dass es nicht so weitergehen kann. Und ich hoffe, dass es dann wieder aus dieser Talsohle nach und nach vorne geht. Es wäre wünschenswert, nicht nur für Disney, sondern für die gesamte Unterhaltungsbranche und auch vor allem für all jene Leute, die immer noch gerne ins Kino gehen.