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[Musik] Ja, herzlich willkommen zu unserer Gematik digital. Heute dreht sich alles um das Thema Pflege. Mein Name ist Martin Schmalz und ich darf Sie durch die nächsten Minuten führen. Ja, Pflege und die Telematik Infrastruktur ist ein wichtiges Thema, was immer mehr an Bedeutung gewinnt und wir haben ja ein volles Programm heute für Sie mitgebracht. Ich gebe mal so die nächsten Minute ein bisschen vor. Werden uns erst allgemein hier im Podium damit beschäftigen, was ist eigentlich die Telemarktinfrastruktur im Bezug zur Pflege? Was gibt es für Mehrwerte? Wann ist die Anbindung? werden auch einen Blick auf die elektronische Patientenakte werfen und danach haben Sie die Möglichkeit Fragen sozusagen nicht nur gestellt zu haben, sondern die werden wir da auch in den nächsten Minuten dann daraufhin beantworten. Nutzen Sie deswegen gerne jetzt dann auch schon in den Folgeminen die Möglichkeit Fragen zu stellen und danach gibt's eine kleine Pause nur und dann werden neu Hersteller der Pflegeindustrie präsentieren, wie sie bestimmte Anwendung schon umgesetzt haben. Das heißt, wir haben jetzt den theoretischen Teil für die Basisfragen. Nutzen sie da die Möglichkeit auch mit reinzugehen und danach gibt's eine Demonstration verschiedener Hersteller. Das rundet sich sozusagen dann insgesamt dadurch ab, ähm dass Sie da auch in den Pflege Primärsystemen bzw. in den Hersteller Sessions natürlich auch Fragen stellen können, aber wie gesagt wirklich nur zu dem jeweiligen Thema. Basisfragen versuchen wir jetzt dann direkt im Anschluss zu klären.
Genau. Und beginnen wir auch gleich. Ich habe hier ein gut besetztes Podium dabei. Ähm möchte beginnen mit unserem externen Gast Professor Dr. Diar Wolf Vorstand vom Fins herzlich willkommen, Dietmar. Hallo, herzlichen Dank, dass ich hier sein darf. Super, wir freuen uns und wir haben natürlich auch die komplette Fachexpertise der Gematik mit dabei. Angefangen bei Prä, du bist die Geschäftsführerin der Gematik. Dann haben wir Dr. Annika Heimann Steiner, du bist die verantwortliche Produktmanagerin für das Thema Pflege und wir haben Lena Dimde, du bist verantwortlich sozusagen als Produktverantwortliche für das Thema der elektronischen Patientenakte.
So, dann bevor wir aber wirklich jetzt reinstarten, haben wir noch ein Grußwort und eine Botschaft von Christine Vogler, allseits bekannt die Präsidentin des deutschen Pflegerats und was sie zum Thema Telematik Infrastruktur zu sagen hat, das hören wir uns jetzt einmal an.
Liebe Kolleginnen und Kollegen der pflegerischen Versorgung, der stationären und ambulanten Langzeitversorgung, liebes Team der Gematik, sehr geehrte Damen und Herren, ganz herzliche Grüße vom deutschen Pflegerat. Ich freue mich Ihnen die Grüße ausrichten zu können heute leider nicht persönlich, sondern nur über diesen Weg, aber nicht weniger herzlich und nicht weniger dankbar. Es geht um Digitalisierung, es geht um Telematik Infrastruktur, es geht um Mitspracherecht, es geht um Gestaltung der Zukunft. Von daher freue ich mich, dass Sie heute hier sind und genau diesen Weg gehen. Der deutsche Pflegerat vertritt ähm mit den größten Pflegeverbänden auf der Bundesebene die Interessen der professionell Pflegenden und da geht es eben neben den Arbeitsbedingungen auch um das Mitspracherecht. Es geht um Bildungsstrukturen, es geht um Berufsautonomie und es geht um Arbeitsbedingungen. Und damit all diese Punkte in der Zukunft auch mit uns mitgestaltet werden, braucht es unbedingt auch eben das Einfließen unserer Kompetenz in die Digitalisierung und auch in die Telematik Infrastruktur zu schauen, was geht, wie es geht, wie die Daten in Zukunft transferiert werden zwischen Kassen, Ärzten, Therapeutinnen, zwischen den Pflegeeinrichtungen überhaupt zwischen den Einrichtungen, wie wir mit den Daten umgehen, wie wir sie einpflegen, wie wir tatsächlich auch mit der Software umgehen können, all diese Dinge sind Sachen, die wir mitbestimmen müssen, damit wir auch in der Zukunft vernünftig arbeiten können. Wir sind am Anfang. Ich möchte Sie wirklich ganz ganz freudig eigentlich auffordern, dass Sie diesen Weg mitgehen und sich einbringen, weil die Firmen, die das entwickeln und auch die Menschen, die uns diese Datenautobahn bauen, die brauchen unsere Kompetenz. Deswegen müssen wir und sollten wir uns einbringen, damit es am Ende auch allen wirklich genügt, was da entsteht. Das werden Sie heute tun, darüber freue ich mich. Ich wünsche Ihnen allen heute einen gelungenen Tag, einen sehr guten Austausch, auch einen guten Austausch von vielen Informationen. Sie werden heute sicherlich auch noch viele neue Dinge lernen. Ähm bis zum Sommer soll die ähm Umsetzung der Telematikinfrastruktur für die ambulanten Pflegedienste erfolgt sein. Das ist noch auch eine sportliche Herausforderung. Aber damit auch natürlich die Firmen und auch alle anderen gut mitgenommen werden, ähm machen wir uns jetzt auf dem Weg. Von daher Ihnen einen schönen Tag. und ich freue mich dann an anderer Stelle Ihnen mal zu begegnen und dann persönlich alles Gute für Sie.
Ja, vielen Dank Frau Vogler. Sie hat's angesprochen, wie Sie mitbestimmen können und wie Sie auch Teil des Ganzen werden können. Ähm, da haben wir auch am Ende noch mal eine Möglichkeit mitzumachen. Äh, aber beginnen wir erstmal. Prenia, sie hat's gesagt, also bis Sommer Anbindungspflicht 1. Juli, wie schaut's da aus? Ist dem noch so oder gibt's da Änderung? Ja, dem ist noch so. Zum 1. Juli besteht die Pflicht zur Anbindung. Das ist eine gesetzliche Vorgabe, also jetzt auch nichts, was wir als Gematik entscheiden, sondern was die Vorgabe ist. Ich denke, Annika wird dazu gleich noch mal was sagen, dass das natürlich alles Schritt für Schritt erfolgt und äh ich muss sagen, ich freue mich, dass die Pflege jetzt auch ähm an die TI angeschlossen werden kann, denn ich denke, viele der Dienste, viel von dem, was wir ja möchten, die Verbesserung, die Erleichterung im Arbeitsalltag, das ist was, was wir uns auch für die Pflege wünschen, Produkte zu schaffen, die Entlasten für diejenigen, die halt große Arbeit leisten und deswegen denke ich, ist das ein guter Schritt jetzt zur richtigen Zeit.
Danke schön. Du hast es auch gerade gesagt, ähm ist ja nicht die Anbindung an sich das wertvolle, sondern die Mehrwerte, die entstehen. Was sind so deine und unsere Hoffnung ähm wovon die Pflege profitieren kann, indem sie sich sozusagen in diesem Gesundheitsnetzwerk TI befindet? Genau. In der TI hat man ja den Vorteil, dass man sichere Kommunikation zwischen verschiedenen leistungserbringenden Institutionen austauschen kann. Und ich glaube, wenn die Pflege, die ja viel mit Apotheken, mit den Ärzten zu tun hat, mit den verschiedenen Praxen, wenn es dort eine einfache medienübergreifende Kommunikation gibt, die nicht an gewissen Schnittstellen hapert, dann ist dort viel ähm gewonnen. Und über die EPA reden wir sicherlich auch noch und ich denke auch die EPA hat ganz tolle Vorteile für die Pflege und deswegen ist da die Idee vor allem natürlich Mehrwerte zu liefern. Ich glaube, die meisten können das nachvollziehen. Ich glaube auch im Pflegebereich viele Prozesse sind noch analog oder zumindestens nicht wirklich digital. Ähm und da können solche Effekte natürlich oder sollen natürlich auch entsprechend helfen. Frau Vogler hat es auch angesprochen, es muss natürlich auch eine Ersparnis an Zeit und Bürokratie ähm dann entstehen und das ist sicherlich ein Punkt, der dann mit der Zeit auch entstehen kann.
Ähm und da wir schon das Thema und das äh kurz hatten, es ist sportlich. Ähm, wie sieht's denn aus, Annika, mit der Pflege und der TI? Sind schon viele dabei? Hast du ein paar Zahlen und Fakten für uns? Habe ich natürlich mitgebracht. Genau. Ähm, also ich würde sagen, bei den bei der Anbindung gibt's jetzt sehr positive Entwicklung als auch noch ein bisschen negative Seiten. Ähm, also was auf jeden Fall positiv ist, sind die Entwicklung der Zahlen der Anbindungszahlen so in den letzten Monaten und Wochen. Also, ich habe mir gerade heute noch mal angeschaut, wie die Zahlen im letzten Jahr im Juni waren. Da hatten wir noch nicht mal 10 % der Pflegeeinrichtung, die sich da auf den Weg gemacht haben. Ähm, stand heute haben sind oder haben sich ca. 60% der Pflegeeinrichtung in auf dem Weg in Richtung TI gemacht. Also heißt, die haben zumindest ihre SMCB Karte bestellt. Ähm und wir kennen dieses Phänomen, sage ich mal, auch schon von anderen Nutzergruppen ähm oder vielleicht auch von uns persönlich, ne, mit einer näherrückenden Deadline fangen wir dann doch mal an, etwas zu unternehmen. Ähm der vielleicht äh noch nicht so ganz positiver Aspekt ist. die ähm ja ist die Anzahl an Pflegeeinrichtung, die jetzt tatsächlich schon in der Lage sind ähm TI Lösungen zu nutzen, speziell KIM. Also aktuell sind ähm haben ca. 3300 Einrichtungen, äh mindestens eine Kim Adresse. Da ist natürlich auch mit Blick auf in die nächsten zwei Wochen noch Luft nach oben. Das ist schön formuliert und diplomatisch. Also, ich glaube, man kann zusammenfassen, es ist schon viel passiert, aber es ist natürlich noch viel vor uns und viele Einrichtungen oder auch Fachkräfte, die das gerade schauen, die brauchen natürlich auch Informationen, die wir, aber auch der EGBR natürlich mitgeben und das ist auch ein Ziel der Veranstaltung heute natürlich zu informieren, was ist nicht nur TI Anschluss, wie kann das stattfinden, wie wird es finanziert, ähm sondern natürlich auch so Mehrwertanwendung. Gerade Kim muss man auch wieder erklären, was ist das dann eigentlich? Darauf kommen wir dann auch noch mal drauf zu und deswegen ist, glaube ich, wichtig dazu zu informieren.
Ähm, Dietmar, gerade das Finanzierungsthema ist ja ganz spannend. Ähm wie funktioniert das? Vielleicht kannst du diejenigen, die sich noch nicht wirklich damit beschäftigt haben, noch mal abholen. Äh, wenn ich jetzt in die TI will, was passiert da und wie? Das wird aber dann zu einer längeren Veranstaltung, wenn wir die abholen. Das haben wir ja tatsächlich gemacht, dass wir Schritt für Schritt das durchgegangen sind. Die Finanzierung, wie Annika sagte, steht natürlich ganz am Ende dann erst. Ja, davor sind eine ganze Reihe Schritte. Erster Schritt war auch genannt ist die SMCB. Dann kommt der EGWR, dann muss ich mich irgendwann mit der Hardware beschäftigen. Also, wie verbinde ich mich? Konnektor oder jetzt eher immer mehr mit TI Gateway? Ja, dann kommt der VPN-Dienst, den ich brauche, dann brauche ich den Kimdienst noch, ne, um mit Kim arbeiten zu können. Und ich brauche dann auch noch in meiner Software entsprechende Module, um das Ganze zueinander zu bringen, ja, um da äh tatsächlich Kommunikation aus der eigenen Software herauszusenden, ja, und dann kann ich das Kreuz machen, dass ich im Prinzip Kim, meine Software in der Lage ist, Kim zu nutzen. Ja, und damit habe ich dann auch eine Basis, die Abrechnung zu beantragen. Die Abrechnung ist dann relativ einfach, wenn man das Formular ausgefüllt hat, äh je Versorgungsvertrag eine monatliche Pauschale plus zwei HBAs, die finanziert werden. Ja, das ist im Prinzip die Finanzierung. Da kann man auch wählen, wie man es abgerechnet haben möchte, auf welcher Basis, ne? Äh und dann muss man die Rechnungen per Kim, ja äh also kann doch, es gibt ein Portal, wo man das dann bei den Pflegekassen entsprechend einreichen kann. ist wieder ein bisschen anderer Abrechnungsweg als sonst andere Abrechnungen, ne? Aber das läuft dann eigentlich relativ rund. Aber wie Annika richtig sagt, das Problem ist wirklich, dass da hinten zu wenig ankommen, ne? Also von denen, die vorne SMC beantragt haben, sind wir hinten. Die Zahlen für die Abrechnung Annika waren ja glaube ich sogar noch mal geringer als die Kim überhaupt Kim Adressen haben. Da haben wir noch einen riesen Gap. Da denke ich, unterhalten wir uns gleich auch noch mal drüber, wie entsteht dieser Gap? Absolut. Ich also wichtige Message ist ja heute auch wenn es kompliziert ist, man muss diesen Weg halt gehen. Ähm und am Ende und das wollen wir natürlich auch mit sagen, gibt es Mehrwerte, die entstehen, die zum Teil schon da sind. Ähm und beides gehört halt zusammen, um halt davon wirklich profitieren zu können.
Nun, du hast es auch angesprochen, es ist ja eine längere Kette an Bestandteilen. Nun fragen sich viele auch natürlich, wie finde ich da jetzt mein meinen passenden Anbieter? Also, hast mehrere Sachen aufgezählt. Ähm und für viele ist es immer noch ein böhmisches Dorf zum Teil. Wie wie kommt man denn dahin? Also was gibt's da für Möglichkeiten, um wirklich rauszubekommen, wer hilft mir, an welcher Stelle? Also unser erster Tipp war immer, gehen Sie auf Ihren Pflegesoftwareanbieter zu, ne? Das war von Anfang an so unser Ansatz, den als Generalunternehmer, der sich um alles kümmern soll, ne? Das tun auch mittlerweile eine ganze Reihe Pflegesoftwareanbieter. Ja, und wenn Sie das nicht tun, dann haben sie meistens ein Hinweis, an welchen TI Anbieter man sich dann wenden kann, ne? Und da ist auch wieder der Tipp möglichst einen TI-Anbieter, wo ich dann alles, was ich eben genannt habe, auch möglichst aus einer Hand bekomme, dass ich nicht jeden Dienst dann auch noch mal einzeln irgendwo buchen muss. Ja, das wäre der zweite Tipp. Ja, und der dritte Tipp wäre dann wirklich die Ochsentour. Also, ich gehe wirklich äh auf die einzelnen Anbieter zu und hole mir für VPN Dienst äh äh für Kimdienst und so weiter unterschiedliche Angebote. Ja, also so in der Reihenfolge. Erst Pflegesoftwareanbieter, zweitens ein generalistischer, nenne ich ihn mal TI Anbieter, ne? Dritter Weg. Wir unterstützen das Ganze ein bisschen mit einem Musterangebot, was wir erstellt haben, weil wir genau diese Problematik immer wieder wiedergespiegelt bekommen haben. Es ist so komplex, wir wissen gar nicht wohin und so weiter, ne? Dieses Musterangebot dient zum einen dazu, Angebote vergleichbar zu machen, aber da sind auch ganz viele Links drin. Ja, entweder da, wo es nur feste Anbieter gibt, da wo wir drei Anbieter nur haben, auf die Anbieter direkt oder auf die entsprechenden Gematikseiten, ja, wo man die Anbieter findet, ne? Und so hat haben die Einrichtung also die Möglichkeit mit dem Musterangebot a Preise vergleichbar zu machen, b aber auch den Weg begleitet zu bekommen und auch zu sehen, was ist denn wirklich notwendig, was ist auch vielleicht auch sowas haben wir reingeschrieben, was sind optionale Komponenten, ne, die man vielleicht jetzt nicht unbedingt braucht, denn das kann man sich vorstellen, das ist in dem Dschungel an Informationen und Begrifflichkeiten wahrscheinlich nicht ganz einfach, deswegen ist es toll, dass es so ein Angebot gibt. Und äh wir sind natürlich auch froh, dass wir nachher wir haben neuen Hersteller dabei, da kann man sich schon mal ein Eindruck verschaffen zum Stand, wie sieht es aus und kann dann entsprechend natürlich wirklich auf seinen Pflegesystemhersteller zugehen und rausbekommen, wie sieht's aus, was ist im Angebot mit enthalten und das soll dann schon mal vielleicht helfen und vielleicht beruhigt das dann auch schon mal, wenn man da die Expertise auf der Seite hat.
Das Thema Anbindung, wir haben es jetzt schon mehrfach angesprochen, Annika. Ähm, für diejenigen, die jetzt noch nicht ganz tief drin sind, wir haben ja noch 40%, die noch nicht angeschlossen sind. Ähm, was benötigte ich denn als Pflegeeinrichtung, egal ob nur ein Tagesklinisch Ambulanz stationär, um überhaupt in die TI zu kommen? Ja, also ähm einiges hat Dietmar gerade schon genannt. Also erste Stelle ähm oder vielleicht noch mal ein Schritt davor, wir haben einen Leitfaden auf unserer Internetseite ähm wo das auch noch mal Schritt für Schritt ähm erläutert ist, welche Schritte zu gehen sind in Richtung TI. An erster Stelle steht die Beantragung des Heilberufsausweises oder kurz HBA. Da braucht es eben eine Pflegefachkraft im Unternehmen, die diesen HBA als Ausweis beantragt und damit ist die Pflegeeinrichtung dann auch berechtigt, die nächste Karte zu beantragen. Der zweite Antrag ist eben die schon erwähnte SMCB Karte. Ähm ja, Abkürzung können wir in der Gematik immer gut, also ähm übersetzt Institutionskarte für die Pflegeeinrichtung und das sind auch die beiden Karten. Ähm da kann oder das müssen die Pflegeeinrichtung einfach selbst ähm machen, die beiden Karten beim elektronischen Gesundheitsberufregister in Münster zu beantragen. Und genau wie Dietmar sagt, dann ist auf jeden Fall einer der ein wichtiger Schritt erstmal auf sein Primärsystemanbieter zuzugehen. Im besten Fall gibt es dort ein äh alles in einem Paket oder ein Rundum-Sorglos-Paket im besten Fall, wo ich dann ähm ja das Software Update bekomme, das E-Health Karten Terminal bekomme, den TI Anschluss selbst ähm im besten Fall über ein TI Gateway und auch die KIM-Adresse. Ja, also kann man wie gesagt noch mal gern auf unserem in unserem Leitfaden oder es gibt auch andere Portale, die da gute Informationen zur Verfügung stellen.
Genau. TI Gateway, kannst du noch kurz sagen, was das eigentlich ist? Also, wer das jetzt zum ersten Mal hört, ähm was ist das für ein Wunderwerk der Technik? Ähm ja, also ich bin auch nicht ganz tief drin in der Technik, aber im Prinzip ist es ähm ein vereinfachter Weg in die TI ähm so dass die TI Lösungen ähm besser, schneller, sicherer genutzt werden können. Und uns ging es auch von, also bei der Anbindung der Pflegeeinrichtung eigentlich von Anfang an darum, dass die Pflegeeinrichtung nicht mehr selbst einen Konnektor in der Einrichtung haben müssen, sondern ähm dieser Konnektor oder dann Highspeed Konnektor durch ein zertifiziertes Rechenzentrum zur Verfügung gestellt wird, also weniger Aufwand, weniger Hardware für die Pflegeeinrichtung und somit den TI Zugang ein bisschen zu erleichtern. Genau, denn es steht da nicht so eine Art Router praktisch in der Pflegeeinrichtung irgendeinem Zimmer, den ich da dreimal hoch und runter fahren muss. Das passiert dann von Magie von außerhalb, ähnlich wie man das von der Internetleitung her kennt. Und da setzen wir natürlich viel drauf, dass TI Gateway natürlich da Erleichterung bringt beim Anschluss.
TI Gateway, Dietmar, ist das auch was abgedeckt wird in der Finanzierung TI Pauschale? Also es ist heute schon so, dass die Angebote, die von den Anbietern rausgegeben werden, meistens einen Switch auf das TI Gateway vorsehen, ja, und dann auch schon mit eingepreist sind. Äh generell, wir beobachten ja schon sehr lange die Preisentwicklungen. Ja, auch mit dem Musterangebot haben wir jetzt Rückläufer von Angeboten von entsprechenden TI Anbietern. Ähm und anfangs lagen wir doch sehr weit auseinander. Ja, wir sind ja bei einer Pauschale so über 5 Jahre bei knapp 14 000 €. Ja, und wir lagen teilweise bei 100% drüber, so in den Anfängen. Da war weiß ich nicht Goldgräberstimmung oder was auch immer mittlerweile und da sage ich, sind wir vielleicht nicht ganz unschuldig dran auch über dieses Musterangebot, über auch die Aktivitäten, die gestartet wurden, nähern wir uns dem schon an und die letzten Angebote, die ich jetzt gesehen habe, liegen teilweise sogar drunter. hängt ein bisschen davon ab, was man nimmt. Ja, also ich kann auch für meine Konnektoren oder für meine E-Health Kartenterminals so Management Konsolen holen, ja, dann habe ich wieder andere Preise. Ja, aber wir liegen eigentlich jetzt auf dem Niveau dessen, was die Pauschale auch abdeckt, auch mit TI Gateway. Das ja erfreulich, also der Markt hat sozusagen darauf reagiert und das ist schon mal ganz gut für den Endkunden.
Dann für wen das jetzt relativ komplex war, liebe Prenia, gibt's denn so Stellen, wo ich mich informieren kann? Annika hat schon angesprochen, wir haben einen Leitfaden. Wie kann ich so vielleicht vorgehen als Pflegeeinrichtung? Also, ich glaube ähm informieren, wir fangen heute damit an, dass man wirklich sich erstmal anschaut, was gibt es überhaupt und auch ein bisschen guckt, glaube ich, ähm jeder für sich individuell, wie viel Wissen habe ich und was brauche ich gerade an Informationen? Von der Gematik stellen wir auf unserer Website viele Erklärvideos zur Verfügung, allgemein zur EPA, aber auch spezifisch für die verschiedenen Zielgruppen, auch für die Pflege. Und äh ich glaube, damit lohnt es sich auf jeden Fall zu starten, sich die Leitfäden durchzulesen und ähm wir haben z.B. auch, ich glaube seit einer guten Woche Infopakete auch für die Pflege zur Verfügung, die man sich auch wirklich bestellen kann, wer es gerne mal in der Hand hält als Print. Ist ja auch mal ganz schön, sich einen Flyer durchzulesen oder ein kleine Broschüre. Ähm und das kann man dann auch gerne mal an die jeweiligen Patientinnen, Patienten geben, dass die auch ein Verständnis haben, was bedeutet das hier eigentlich? Das heißt, wir haben, also es gibt reichlich Informationen überall, ne, bei euch auch der Vergleich, das glaube ich ganz wichtig, weil daran ist man ja interessiert. Ähm, es gibt auch beim EGBR natürlich weitreichende Informationen, Tutorials und wir wissen alle, das ist jetzt nicht immer der einfachste Weg, dadurch zu steigen und es kostet natürlich auch ein bisschen Zeit. Es hat aber halt bestimmte auch Hintergründe, das Thema halt so sein muss, ne? auch das Thema Sicherheit, da kommen wir dann auch noch mal drauf. Ähm und deswegen können wir nur ermutigen, sozusagen diesen Weg zu gehen, um die Voraussetzung zu erfüllen, in die TI zu kommen, denn dann, wie gesagt, gibt's verschiedene Anwendungen, die tatsächlich Sinn machen und die Mehrwerte schaffen. Und da wollen wir uns jetzt kurz drauf konzentrieren.
Fangen wir mit dem, ich sag's mal, Maildienst an, Kim. Ähm, weil das ist ja etwas, was sehr, sehr viele im Gesundheitswesen schon nutzen, ne? Also die Ärzteschaft, die Apothekerschaft, ähm auch Zahnärzte sind da schon eigentlich komplett mit dabei und viele Prozesse laufen darüber. Annika, vielleicht kannst du uns auch so ein bisschen berichten oder auch die Hoffnung skizzieren, gerade der Austausch per E-Mail, auch wenn es banal für viele klingt, ähm mit diesen Sektoren, was funktioniert da vielleicht schon? Gibt's da schon Beispiele und was ist sozusagen auch die Hoffnung dort? Ja, wie du sagst, also in so Pflege Veranstaltung ist Kim manchmal noch der äh neue das neue heiße etwas. Ähm aber tatsächlich ja, wir haben mittlerweile über 600 Millionen Kimnachrichten über die TI versendet. Also in anderen Bereichen ist es schon absolut angekommen oder in der Kommunikation zwischen anderen Leistungserbringern ähm absoluter Standard. Genau, für die Pflege haben wir schon gesagt, es gibt sind im Moment noch relativ wenige Pflegeeinrichtung, die bereits eine KIM-Adresse haben, aber natürlich mit steigender Tendenz. Ähm, deswegen gibt es noch nicht unendlich viele Erfahrungswerte, aber wir haben natürlich ganz viel Potenzial ähm was über Kim ähm im Bereich der Pflege laufen kann. Also, ein wichtiges Thema wird sein das ähm Thema der E-Abrechnung, das heißt, dass ähm ambulante Pflegedienste äh zunächst einmal über Kim ihre Abrechnung an die Kassen versenden können. Dadurch ähm dadurch entfällt z.B. das aufwendige Drucken von vielen Papieren und dann der Postversand. Ähm auch arbeiten wir, da kommen wir noch mal drauf äh an dem Thema Folgerezeptbestellung über Kim ähm und weiteren Themen. Also richtig spannend wird's natürlich erst, wenn wir wirklich automatisierte Prozesse ähm über Kim laufen lassen. Das heißt, also wirklich strukturierte Daten und Dokumente austauschen im Vergleich zu ja unstrukturierten Daten, wo wir dann eben ähm nur einen weiteren Kommunikationsweg schaffen, aber in dem Fall ja auch ein sicherer Kommunikationsweg über Kim. Also, es ist nicht nur ein E-Mailverfahren. Das ist gut. Ähm und also wir kommen auf ein zwei Themen noch mal drauf zu, aber ich glaube das Wichtige was man auch sagen kann, ist es einfach durch diesen Verzeichnisdienst auch also wie eine Art Telefonbuch eine perfekte Kontaktmöglichkeit auch zu Apotheken, zu Ärzten und auch das wird ja schon genutzt. Das wird auch von anderen Berufsgruppen eingefordert, ne? Weil man irgendwie einen Draht braucht, manchmal reicht bei Telefon, dann Fax ist noch irgendwo bei manchen noch im Hintergrund und darüber natürlich einfach eine E-Mail auch banal formuliert. Ähm, das hilft schon bei vielen und das ist sozusagen ein ganz wesentlicher Punkt, um wirklich die Protagonisten erreichen zu können.
Du hast angesprochen ähm digitale Abrechnung äh geht das schon Dietmar bzw. das kann ja sehr hoffnungsvoll, dass das wirklich auch für viele Erleichterung bringen kann. Also genauen Zahlen hat Annika wieder, wie viel da jetzt drüber gelaufen sind. Wir waren glaube ich bei knapp 1000 oder sowas so in der Größenordnung. Also ja, es geht. Die Erprobung läuft glaube ich noch im Moment. Da gab's auch wieder ein bisschen zeitliche Verzögerungen, was so ist immer nicht so ganz klar, wer es verantwortlich. Ja, da waren es wohl teilweise die Kassen Softwaren äh, die noch nicht annahmefähig waren, aber wir sind da sehr optimistisch, dass das kommt, weil es es war mittengründungsthema von Finso, als wir 2010 gegründet wurden, war eins unserer ersten Themen endlich eine vollelektronische Abrechnung hinzubekommen. Ja, und es war unser erstes Positionspapier, was wir geschrieben haben. Ja, von daher sind wir da sehr froh, dass das jetzt wirklich kommt über den elektronischen Leistungsnachweis, wo man dann auch auf mobilen Endgeräten der der Kunde unterschreiben kann, ne? Das wird eingebettet in die leider noch in dem alten Format, in dem alten DTA Format erstellte Rechnung und dann in dem XML Struktur die Kassen per Kim versand, wie Annika das gesagt hat. Ja, und das ist wirklich ein riesen Vorteil. Kleiner nach Annika sagt auch manchmal die negativen Punkte. Ja, da wäre noch das Thema SGB5. Ja, das wäre noch eine große Bitte, weil im Moment ist es nur für SGB11 äh verhandelt worden. Ja, im SGB5 können die Kassen das äh selber definieren, ne? Das ist wieder unschön, wenn das so uneinheitlich dann äh stattfindet. Ja, also da wären auch die Bitte, das einheitlich hinzubekommen. Und noch mal, wir sind da sehr optimistisch, dass bis, glaub steht nach wie vor der 30.11.2026, ja, dann wirklich Papier abschaffen komplett und nur noch elektronischer Rechnungsversand. ein wichtiges Ziel. Manchmal dauert es eben auch länger. Äh und wir sehen ja aus anderen Berufszweigen, also auch gerade bei den Ärzten, dass das Thema Abrechnung dort Mehrwerte schafft und dass das auch eins der wesentlichen Features auch mit ist, ne?
Okay, dann haben wir das Thema Kim mal kurz gepackt. Beim Thema E-Rezept ist natürlich auch spannend. Das war im Zuge der der ja in Betriebnahme des E-Rezept auch immer mal nachgefragt gerade der Heimversorgung. Ähm ist nicht immer ein ganz leichtes Thema, auch ein kompliziertes Thema. Annika, vielleicht kannst du uns nur einen kurzen Stand geben, wie es da ausschaut. Genau. Das Thema ist ja daraus entstanden, dass ähm ja mit der Einführung des E-Rezeptes dann die Pflegedienste oder Pflegeeinrichtung in die Apotheken mit der EGK des Versicherten fahren mussten, um die äh E-Rezepte einzulösen. Ähm, da hatten wir als Gematik schon vor einiger Zeiten Vorschlag ähm ja konzipiert, wo ein Vorgehen beschrieben ist, wie es eben auch ähm auch vor dem Hintergrund des äh Direktzuweisungsverbots ähm gelöst werden kann. Also heißt, dass ein E-Rezept über Kim an die Pflegeeinrichtung gesendet wird und dann an die Apotheke weitergeleitet wird. Aktueller Stand ist, dass das Papier noch mit den Gesellschaftern gerade besprochen wird. Ich bin guter Dinge, dass das jetzt zeitnah ähm geklärt wird und ähm ich weiß auch, dass äh einige Softwarehersteller, vielleicht sehen wir es heute auch noch im Laufe des Nachmittags, ähm das trotzdem bereits umgesetzt haben, obwohl es noch nicht final ist. Ähm vielleicht können wir uns das nachher noch anschauen. Das ging gut auch so gerade das Thema Abrechnung. Ein zwei Hersteller haben das auch schon umgesetzt. Also deswegen ist es ganz gut nachher mal ein Blick drauf werfen zu können, wie das so gehandhabt wird und sind wir mal positiv, dass die Prozesse dann auch fortschreiten und tatsächlich auch bei der Realität zu sehen sind und die Hersteller das nicht nur anbieten können, sondern dass auch die Nutzung stattfinden kann. Ähm, das war sozusagen das Thema E-Rezept. Ähm, gibt's da gibt's glaube ich nicht mehr erstmal soweit was zu sagen. Ähm und das ja mal, also bei dem E-Rezept kommt halt eine Diskussion insbesondere wieder hoch. das ist, dass wir noch nicht alle Bereiche der Sozialwirtschaft angebunden haben. Und deswegen hier noch mal die Bitte, ja, sich endlich über Eingliederungshilfe und Kinderjugendhilfe Gedanken zu machen, denn da wird der Druck immer größer, dass sie da abgehangen sind von der Kommunikation. Das möchte ich auch ganz gerne in diesem Kreise hier noch mal ansprechen, ne, dass das wirklich ein riesen Thema ist für diese Einrichtung.
Vielen lieben Dank. Das nehmen wir auch so mit und es ist, glaube ich, auch mal wichtig, da noch mal Akzente zu setzen. Ähm, ein anderes großes Thema, Lena, um dich jetzt mit einzubinden, ist natürlich die Patientenakte Elektronik. Das hat der ein oder andere in den Medien vielleicht auch mitbekommen. Ähm, vielleicht kannst du sagen zur Pflege, wie schaut's da aus? Ähm, gibt's es schon? Ab wann ist es verpflichtend? Ist es verpflichtend? hilft uns da gerne. Ja, also die EPA für die Pflege, die kann es theoretisch schon geben. Das hängt ein bisschen immer davon ab, wie weit die Primärsystemintegration schon vorangeschritten ist. Aber also nehmen wir mal an, die Software, die kann EPA schon. Dann ist es möglich, dass eben die Gesundheitskarte von dem von der zu pflegenden Personen gesteckt wird und dann wird eben ein sogenannter Behandlungskontext eröffnet. Das geht heute schon und dann kann eben auch eine Pflegeeinrichtung jetzt schon auf die Dokumente zugreifen, die da halt eben in der EPA drin liegen. Grundsätzlich wurde mit dem Gesetz nicht nur zum 1.7. vorgesehen, dass eben sich alle Pflegeeinrichtungen an die TI anschließen müssen, sondern die sie sollen dann auch EPA können. Das wurde miteinander verknüpft. Ähm wie genau sich das am 1.7. darstellen wird, das werden wir dann tatsächlich sehen. Ja, auch da kann man vielleicht dann auf das eine oder andere Hersteller Bildchen mal dann schauen. Ähm, die Frage ist natürlich auch, was mache ich damit? Also, du hast schon kurz ähm angeteasert, was ist denn so der Vorteil als Pflegeeinrichtung, wenn ich den Einblick in eine Patientenakte meines Bewohners z.B. habe? Genau, also die die EPA, das ist ja quasi der Ort, an dem sämtliche medizinische Informationen ähm gespeichert werden sollen, bzw. Also, das ist natürlich eine Kopie, ne? Die Ärzte haben alle noch ihre Primärdokumentation, aber trotzdem, also kann man sich vorstellen, wie alles, was man früher selber als Privatperson vielleicht auch in dem Ordner abgelegt hätte, das packt man jetzt halt in die EPA und der Vergleich ist auf der einen Seite richtig, auf der anderen Seite trägt er nicht mehr ganz, ne? Weil wir haben so zwei unterschiedliche Parts in der EPA. Wir haben einmal die Dokumente, die dort abliegen können. Wir haben dann jetzt aber eben auch mit dem digital gestützten Medikationsprozess und ganz konkret mit der Medikationsliste ein Tool, an dem sämtliche Medikationsinformationen an einem Ort zugänglich gemacht werden. Also, da kann man ganz genau erkennen, was wurde verordnet und was wurde abgeholt. Und das ist eine Informationsbasis, die hatten wir in der Vergangenheit noch nicht. Grundsätzlich sehen wir jetzt aus den TI Modellregionen, wo ja die EPA pilotiert wurde, dass auch ganz viele Ärztinnen und Ärzte bereit sind, den Medikationsplan einzustellen, sodass die EPA so grundsätzlich eine gute ähm Basis liefern sollte, um alle Informationen eben zusammenzutragen. Manchmal kommt ja direkt aus dem Krankenhaus auch jemand in die Pflege, dann hat man den Krankenhaus Entlassbrief idealerweise direkt dabei in der EPA. Ähm so, dass da eben der Informationsaustausch wie gesagt deutlich besser funktionieren sollte. Ich glaub, das ist auch ein wichtiges Thema. Ich glaube Menschen, die in der Pflege arbeiten, wissen das. Also diesen Informationen hinterherzugrenzen von der Familie, sofern sie dann da sind, über die Krankenhäuser, Praxen, gerade auch Medikation, das ist ein leidiges Thema und wenn da muss man auch sagen, das wächst ja, die EPA ist jetzt nicht vollendst sozusagen mit allen Informationen schon da, aber über die nächste Zeit wird das sicherlich sehr, sehr vielen Pflegeeinrichtungen helfen und auch im Austausch dann natürlich mit den entsprechenden Praxen und behandelten Akteuren. Gibt's denn bestimmte Pflichten für die Pflege bei der EPA? Ähm, Pflichten gibt's jetzt erstmal so konkret nicht, außer dass man sich halt eben an die TI anschließt und ein EPAmodul irgendwie benutzen kann. Ähm, das ist bei Ärztinnen und Ärzten ein bisschen anders. ist es da vielleicht aber auch ein bisschen sinnvoller ähm verortet, weil dort eben entsprechend Befunde und so weiter ähm also die müssen in die EPA eingestellt werden und äh Pflegende sind da oder die die Pflege, die ist an der Stelle dann eher als Konsument zu verstehen, ähm die können diese Dokumente auch alle lesen ähm und bearbeiten oder einstellen. Da gibt's halt eben noch mal andere äh oder da gibt's so einen bestimmten Ordner, da kommen halt so die ganzen Pflegedokumente rein. Also genau. Genau. Das ist ja auch wichtig zu wissen, dass man also auch sozusagen nicht nur lesen kann, sondern entsprechend auch dort einen aktiven Part mitsetzen kann. Genau.
Eine Frage, die sich vielleicht der ein oder andere gestellt haben mag in letzter Zeit bei dem Thema Patientenakte. Wie steht's eigentlich um die Sicherheit? Vielleicht so in kurz Prenia kann man sagen, ist die EPA denn sicher? wahrscheinlich die Frage, die ich in den letzten Wochen Monaten am häufigsten gestellt bekommen habe. Ich beantworte sie aber auch wieder gerne. Ähm die aktuelle EPA, die elektronische Patientenakte ist mit einer komplett neuen sehr sicheren Infrastruktur aufgebaut. Das heißt, das System ist wirklich einmal komplett neu gemacht worden und durchdacht worden und äh auch die Telematikinfrastruktur ist sicher, indem sie verschiedene Sicherheitsstufen hat. Und ähm wie entwickelt man solche Sicherheitsstandards? Wir bei der Gematik haben das zusammen mit dem BSI entwickelt, also der obersten Behörde für Sicherheit in Deutschland und dem Bundesdatenschutz. Und das sind die beiden Institutionen, die sehr genau schauen, wie so etwas aufgebaut sein muss. Jetzt kommt die Anschlussfrage. Was war denn da mit dem CCC im Chaos Computerclub? Stimmt es? Ja, genau. Auch die Frage kenne ich. Und ähm dazu sind vielleicht auch noch mal zwei bis drei Aspekte wichtig zu sagen. Also erstmal ist es immer gut, wenn es Hinweise darauf gibt, wie man die EPA noch sicherer machen kann und das wird auch weiterlaufen zu sein, denn mit mehr Informationen, mit mehr Zugängen, mit mehr Beteiligten, wir haben wir haben jetzt über 70 Millionen angelegte Akten. Das ist wirklich ein riesengroßes IT-Projekt. Mit einer wachsenden Größe ist natürlich auch die Anfälligkeit vielleicht hier und da größer und deswegen sind alle Hinweise erstmal gut. Ist der erste Punkt. Der zweite Punkt ist das was vom Chaos Computerclub aufgezeigt worden ist, war ein theoretischer Angriff und es hat kein tatsächlichen Angriff auf echte real existierende Daten gegeben. Das ist auch noch mal wichtig zu sagen, es sind keine Daten abgeflossen. Es ist niemand sozusagen wirklich gehackt worden und vielleicht auch noch mal, wir sind weiterhin auch im Austausch und arbeiten gemeinsam mit BSI. Auch mit dem CCC sind wir im Austausch daran, die EPA immer weiter sicher zu machen, aber wir hatten ganz harte Auflagen für den Staat in den Modellregionen, genauso wie für den bundesweiten Rollout. Die wurden entsprechend doch mal höher gesetzt und angepasst und all die Sicherheitsmaßstäbe haben wir erfolgreich ähm erledigt und deswegen stand jetzt würde ich sagen, ist die EPA auch im europäischen Vergleich, die wir in Deutschland haben, durchaus sehr sicher.
Dann vielen Dank für die Klarstellung. Also, man muss sich jetzt keine Sorgen machen, äh wenn man dann mal in die EPA dann reinschaut, seiner entsprechenden versicherten Patientenbewohner. Ähm und bevor wir jetzt gleich, wir sind nämlich jetzt so einigermaßen am Ende äh zur Fragerunde übergehen können, vielleicht noch mal zwei Hinweise. Zum einen, dass wir die Veranstaltung ja aufzeichnen. Das muss also keiner in Panik haben. Das Ganze wird im Nachgang noch mal verschickt. Also alle, die sich eingetragen haben, kriegen das dann noch mal. kannst auch auf der Webseite noch mal nachschauen. Und für diejenigen, die jetzt sagen, boah, das waren jetzt tausende Informationen, was soll ich denn damit jetzt machen? Und um Gottes Willen, es gibt verschiedenste Informationen, die wir bei der Gematik aufbereitet haben, die aber auch andere natürlich du hast angesprochen, Dietmar, ihr habt auch viel Informationen, das kann man sich alles in Ruhe anschauen. Prenia hat es auch schon gesagt, gerade zur elektronischen Patientenakte gibt's auch noch mal bei uns einen Webshop. ähm gibt's bestimmt auch noch mal einen Link dazu, wo man sich ein kostenfreies Paket bestellen kann, gerade auch dann für die Versicherten und Bewohner, dass man da auch Informationen verteilen kann. Also, wir haben eine Reihe von Informationsmöglichkeiten geschaffen. Nutzt es gerne. Ähm und damit sind wir jetzt sozusagen an dem inhaltlichen Teil erstmal mit durch und wir gehen in die Frage Antwortrunde für die nächsten Minuten. Und ich beginne mal mit einer Frage.
Wir haben eine TI Pflicht ab dem 1.7. Unser Primärsystem kann aber aktuell kein TI leisten. Welche Folgen haben wir denn zu erwarten, bis unser Primärsystem dies leistet oder ähm wir dieses gewechselt haben? Wer mag das beantworten? Also anders ausgedrückt, gibt's jetzt ein hartes Schwert und eine Bestrafung, weil sozusagen der Hersteller noch nicht kann oder ist da jetzt erstmal nicht zu befürchten? Nee, direkte Köpfung ist vorgesehen. Ähm nee, also das, du sagst, die häufigste Frage geht bei dir zum Datenschutz. Bei mir ist das tatsächlich die häufigste Frage, was ist, wenn wir es ähm nicht schaffen können, aus welchen Gründen auch immer. Ähm tatsächlich ist es so, dass uns zum aktuellen Zeitpunkt keine ähm Sanktionen bekannt sind. Also es ist nicht so, dass es jetzt ab dem 2.7. irgendwelche Einschränkungen gibt oder ähm wie was in bei anderen Nutzergruppen haben ähm Finanzierungseinbußen, das ist nicht oder ist uns momentan nicht bekannt. Heißt nicht, dass das niemals kommen wird. Ähm wenn dann kommen solche Sanktionen, aber tatsächlich vom BMG, nicht von uns als Gematik. ähm aber zum aktuellen Zeitpunkt wie gesagt nicht bekannt. Trotzdem wollen wir natürlich über die Mehrwerte ähm überzeugen und ähm haben, glaube ich, heute schon ganz viele Beispiele genannt, warum das absolut äh Sinn ergibt, sich anzubinden. Genau. Und da gilt auch immer wie auch bei anderen Berufsgruppen äh das Credo, wenn mein Dienst, also wenn mein Hersteller nicht kann, dann bin ich ja auch nicht derjenige, der dafür dann bestraft werden kann und wird. Ähm, nichtsdestotrotz kann sich es immer lohnen, immer wieder mal auch beim Hersteller anzurufen und zu sagen, wir würden gerne und wenn das viele machen, dann passiert da meistens dann auch was.
Frage 2 ähm geht auch an dich, Annika. Kann man mit einem EHBA SMCBS für mehrere Einrichtung bestellen? Also kann man ein EHBA nutzen, um mehrere SMCBs zu bestellen? Wir haben ambulante, stationäre und teilstationäre Einrichtungen. Wie schaut's da aus? Genau. Also grundsätzlich hatte ich ja schon gesagt, ist man braucht einen HBA in der Einrichtung und mit dem kann man dann auch mehrere SMCB Karten beantragen. Ähm, diese mehreren SMCB-Karten vielleicht noch als äh Folgeantwort ergeben aber ab Sinn, weil ähm wir haben das gerade gehört, Zugriff auf die EPA und eine ähm eine versicherte Person oder eine pflegebedürftige Person berechtigt technisch eben eine SMCB-Karte. Und wenn ich jetzt als äh pflegebedürftige Person möchte ein ähm ambulanten Pflegedienst berechtigen und wenn zu dieser Einrichtung aber beispielsweise auch noch eine stationäre Einrichtung und eine teilstationäre Einrichtung gehört, möchte ich ja die vielleicht nicht mit berechtigen. Deswegen ist einer der Gründe auch ähm also mehrere SMCB Karten zu haben, aber die können mit einem EHBA beantragt werden. Genau. Ich muss mir halt Gedanken machen zu meiner Struktur. Gibt ja auch manche haben unterschiedliche Standorte. Ich will natürlich dann teilweise nur meine ambulante Pflege oder meine Tagesklinik an dem ein Standort und deswegen macht's dann auch wirklich Sinn halt mehrere Karten auch zu bestellen.
Ähm kommen wir zu einer EPA Frage Lena, wann kommt der Zugriff für die Pflege auf die EPA? Das hast du eigentlich schon so ein bisschen beantwortet. Ähm damit ließe sich der Kommunikationsprozess zwischen Langzeitpflege und Akutpflege vereinfachen. Vielleicht noch mal, wann kommt er denn genau? Also, der ist grundsätzlich schon da. Also seit man muss mal, also zur Ehrlichkeit gehört auch dazu, dass es erst seit ein paar Wochen geht, dass man durch Stecken der EGK ähm eben auch auf die EPA zugreifen kann. Aber ganz ganz entscheidend ist natürlich, dass die Pflegeeinrichtung zum einen an die TI angeschlossen ist und zum anderen ähm in der Software auch das entsprechende EPA Update hat. Also von daher, wenn das alles da ist, dann funktioniert das und dann können Dokumente in die EPA eingestellt werden. Es können aber bestehende Dokumente auch gelesen werden. Perfekt. Also auch da lohnt es sich nachzufragen, ähm ob denn schon die Möglichkeit besteht, wenn ich denn grundsätzlich die Voraussetzung geschaffen habe.
Nächste EPA Frage. Wie muss ich mir den Zugriff auf die EPA in stationären Ambulanteneinrichtungen denn vorstellen? Geht es nur über das jeweilige EDV gestützte Pflegedokumentationsprogramm? Wird dann kein Lesegerät benötigt? Wo steckt dann die SMCB-Karte? Also sehr praktische Fragen. Ja, ich glaube, da müssen wir erstmal ein bisschen sortieren, ne? Was passiert denn eigentlich, wenn ich die also Gesundheitskarte ins Lesegerät gesteckt habe? Also, das heißt, ich brauche auf jeden Fall ein Kartenlesegerät und wenn die Gesundheitskarte gesteckt wurde, dann eröffnet sich ein sogenannter Behandlungskontext. Das heißt, das EPA-Aktensystem, das ähm erkennt dann die eins zu eins Beziehung zwischen dem Versicherten oder zwischen den Patienten und der Einrichtung an und weiß, die gehören zueinander, die sind irgendwie in Interaktion und dann besteht dieser Behandlungskontext der Zeit gesetzlich vorgesehen für 90 Tage. Es ist uns bekannt, dass diese 90 Tage natürlich vor allem in der Langzeitpflege ungünstig sind bzw. nicht ausreichen. Das heißt, hier muss man tatsächlich an weiteren Lösungen auch noch mal arbeiten und schauen, wie kann man beispielsweise äh längere Zugriffsmöglichkeiten einrichten, aber natürlich auch so, dass der Patient idealerweise da nur wenig äh so mitmachen muss, weil die meisten können das vielleicht gar nicht. Das heißt, da braucht man äh pragmatische Lösungen. Grundsätzlich wird die EPA aber angesprochen über das Pflege, also über das Pflegedokumentationsprogramm. So wurde es jetzt hier in der Frage genannt. Ähm, genau. Aber die wichtig, die EGK, die muss nicht die ganze Zeit gesteckt bleiben, die steckt man einmal. Der Behandlungskontext ist für 90 Tage offen und solange kann man dann eben über die TI mit der EPA interagieren.
Vielen lieben Dank. Ähm, Annika, wieder eine Frage für dich. Inwieweit und wann sind die Softwareanbieter verpflichtet, die Anwendung einzubinden? Also z.B. Kim EPA, gibt's da eine Pflicht oder ist das anders? hergeleitet kann Dietmar gern ja und auch noch ergänzen. Also meines Wissens nach gibt es keine Verpflichtung für die Softwareanbieter ist es so, dass die natürlich eine ganze Menge im Hausaufgabenheft haben. Also angefangen von Kim dann mit den ganzen mit den Dienstkennung ihre Abrechnung hatten wir Rezept der EPA Zugriff. Also ich glaube die haben schon gerade nicht wenig zu tun. Ähm, wir versuchen natürlich auch die Softwareanbieter in der Pflege ganz viel zu unterstützen mit Implementierungsleitfäden, Handfäden, Handreichung ähm das System einfacher gemacht wird, aber es gibt jetzt keine harte Deadline, dass gesagt wird, alle Primärsystemanbieter müssen zu diesem Stichtag das umgesetzt haben. Kommt richtige Aussage. Es gibt keinen gesetzlichen Druck, es gibt nur einen Kundendruck. Genau, das ist sozusagen das Wichtige. Ähm denn wenn da der Bedarf besteht, ne, dann ähm und die Vorteile halt erkannt sind. Gerade das Thema Abrechnung haben wir nun deutlich gemacht, dann ist glaube ich auch klar, was vielleicht dann auch auf Agenda dann auch mit drauf kommt.
Ähm, eine weitere Frage, mehrere Fragen, folgendes und zwar uns fehlen die Ärzte, mit denen wir kommunizieren können. Also, es gibt zwar natürlich viele, die auch eine Kimadresse haben und auch entsprechende Möglichkeiten. Ähm, ein Drittel der Ärzte verweigern die Kommunikation via Kim mit unseren 25 Pflegereinrichtungen. Wie gehen wir damit um? Oder wahrscheinlich wie sollen wir damit umgehen? Habt ihr da einen Tipp aus der Erfahrung vielleicht der beiden? Also, ich würde sagen, es ist auch bei den Top drei häufigsten Fragen mit dabei, ähm dass eben die Kommun, also quasi aus Sicht der Pflege, wir wollen ja gern kommunizieren über Kim, aber uns fehlen die Kommunikationspartner. Ähm hören wir ganz häufig, also wir ähm also als Workaround höre ich häufig, dass eben die Pflegeeinrichtung auf ihre Arztpraxen zugehen, dass sie sagen, okay, mit den dreien kommunizieren wir am häufigsten, deswegen gehen wir auf die noch mal gesondert zu. dann eben mit äh Telefon in die Hand nehmen ähm und animieren die ähm dazu dann ähm auch Kim zu nutzen. Ähm also wie gesagt, das ist ein sehr häufig kommuniziertes Problem. Ich würde sagen, wir als Gematik oder auch ihr als Kommunikationsabteilung seid offen dafür für Ideen, wie man da noch äh mehr auch auf die ähm auf die anderen Leistungserbringer zugehen kann, ähm die zu informieren, aufzuklären, nutzt doch bitte auch Kim für die Kommunikation mit äh der Pflege, weil wir hören da ganz viel auch so so Halbwissen von wegen man das wäre Kim wäre nur für die Kommunikation zwischen Ärzten ähm oder wir haben gar keine Kim Adresse, was in im meisten Fällen auch nicht stimmt, weil es schon sehr lange genutzt wird. Ja, sind wir offen. Ist leider ein schwieriges Thema anscheinend. vielleicht auch eine Ergänzung und auch die Motivation noch mal, die man glaube ich jetzt im Gespräch dadurch, dass wir das Sicherheitsthema auch bei der EPA so präsent hatten noch mal sagen und unterstreichen muss, ist, dass Kim halt eine wirklich sichere Kommunikation ist und viele andere Kommunikationswege, ich will jetzt nicht von WhatsApp oder so sprechen, aber ich habe ich auch schon gehört, dass es das gibt, ja, die sind wirklich sehr unsicher und das ist ähm auf der einen Seite machen wir uns ja Sorgen und haben ja auch das sozusagen die Aufgabe, diese Daten zu schützen. Auf der anderen Seite ist dann vielleicht hier und da der Aufwand gefühlt ein bisschen zu hoch, sowas wie Kim zu nehmen. Und ich glaube, da würde ich mir schon wünschen, dass alle gemeinschaftlich dann an einem Strang ziehen, weil wenn wir dann alle dort entsprechend auch bei Kim haben, ähm wird es auch wieder relevanter und damit auch mehrwertiger, wenn man erreichbar ist. Und wie gesagt, die Sicherheit ist einfach dann nicht zu schlagen, was andere Dienste anbetrifft, die das einfach nicht leisten können und das sind halt hochsensible Daten. Deswegen ja noch mal ein Plädoyer dafür. Absolut. Und ich glaube, das kann man da hochhalten, Dietmar, ne? Also, also was wir versuchen ist, dass wir alle an einen Tisch bringen. Ja, also wir machen Regional Veranstaltungen, wo wir wirklich auch Ärzte, Apotheken, Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und auch sonstige Leistungserbringer, die schon angeschlossen sind, einladen und gemeinsam wirklich auch diese Prozesse, diese Use Cases durchgehen, ja, um damit aufzuzeigen, dass alle Seiten davon profitieren. Ja, und darüber wirklich immer wieder, was Annika sagt, über die Nutzenargumentation zu kommen, dass es allen was bringt. Ja, und ich glaube, das ist sozusagen wirklich der Schlüssel, ähm auch über die Stammtische verschiedene Formate, sich die Leute einzuladen und diese Use Cases und überhaupt das das den Blick zu schärfen, denn es gibt immer so eine gewisse Schwelle, wenn die dann sozusagen überschritten wird und sich rumspricht, ne, weil die andere Einrichtung oder die die Praxisapotheke, die da funktioniert das, dann trägt sich das weiter, ne? Und das muss man jetzt schaffen und das geht wahrscheinlich wirklich nur im direkten Austausch absolut und wahrscheinlich auch im sehr regionalen Raum immer wieder. Ähm, von daher können wir nur dafür werben. Wir werden auch Beispiele aufnehmen, das auch kommunizieren, auch versuchen zu Unterstützung mitzunehmen, ähm dass sozusagen die Awareness dazu da ist. Aber ich glaube, das ist ein sehr wichtiger Punkt und die Fragestellung ist auch dahin gehend sehr richtig.
Ich würde jetzt, da wir schon etwas so langsam über die Zeit driften, ähm auch nur eine Frage nehmen, die sicherlich auch ganz wichtig empfunden wird. Ähm eine Frage zur Finanzierung. Ähm, die TI Pauschale wird es gewährt, nachdem die Anbindung an die TI erfolgt ist, wird diese Pauschale später auch noch gewährt, wenn die Anbindung erst nach dem 1.7. erfolgt ist? Ja, klar. Also, das ist jetzt nicht der Druckpunkt, um die Anbindung zu erzeugen. Äh, die Pauschale wird weitergewährt. Es wird irgendwann jetzt demnächst Jahr wahrscheinlich wieder mit den Verhandlungen begonnen werden müssen. Ja, wir reden ja auch über neue Dienste eventuell eben kam die EPA schon mal. Es gibt ja keine Verpflichtung zur EPA, ne? Wenn wir da in Pflichten reinkommen, äh dann wird auch über die Finanzierung, wir werden über TI 2.0 äh reden müssen, wie wird das refinanziert, ja, wenn wir da über äh hohe Sicherheitsanforderungen denken und und ja, also über die Dinge wird dann gesprochen, aber bis dahin läuft das so, erhöht sich ja mit der ärztlichen Pauschale auch jedes Jahr um paar Euro immer wieder, ne? Also, das ist gesichert und auch steht allen, die sich wirklich anmelden und das nachweisen, dann auch zur Verfügung. Genau, da können wir sozusagen Sicherheit mit herstellen. Äh und grundsätzlich, das hast du angesprochen, ähm es ist ja ein dynamisches Prozedere, das heißt auch die verschiedenen Anwendungen entwickeln sich weiter, die Finanzierung entwickelt sich und wird angepasst. Auch das Sicherheitsthema ist dynamisch, also was alles an Maßnahmen noch oben drauf gepackt wird. Ähm, deswegen lohnt sich da dabei zu sein, sich zu informieren.
Ähm, und bevor wir sozusagen jetzt in die in die Herstellerrunden gehen, weil wir jetzt ganz viel besprochen, es war viel Theorie natürlich dabei und ich glaube, die meisten möchten sich das einmal dann gerne anschauen. Ja, wie gesagt, wir haben neun Hersteller dabei gleich, die einmal zeigen ähm was geht. Das sind unterschiedliche Sachen. Das mal Kim, das das Abrechnungsthema dabei, das EPA Thema dabei. Ähm können Sie live auch dann sehen. Sie haben rechts oben auf Ihrer Website die Möglichkeit, den Hersteller auszuwählen, also den Kanal zu wählen. Ähm es wird wie gesagt eine kleine Pause jetzt geben, bevor ich sozusagen hier abmoderiere, vielleicht auch noch mal der Hinweis vom Anfang. Frau Vogler hat ja gesagt, man kann mitmachen, man sollte mitmachen als Pflegeeinrichtung, als Pflegekraft. Ähm, wir haben einen Panel, also eine Möglichkeit sich zu beteiligen, auch Erfahrung mit einfließen lassen zu können, denn wir leben davon, dass wir Erfahrung von allen Seiten bekommen und dann Dinge voranbringen können. Also da der Aufruf machen Sie gerne mit, nehmen Sie teil, engagieren Sie sich und so können wir das System immer wieder reifen und nach vorne bringen und deswegen ist der gemeinsame Ansatz da der Wichtige und auch der entscheidende. Ich darf mich erstmal hier bedanken bei allen Teilnehmern im Podium. Ich hoffe, wir konnten die dreiviertelstunde inhaltlich gut füllen. Wie gesagt, das war für alle Allgemein Fragen. Gleich geht's nach einer kurzen Pause in die jeweiligen Hersteller Sessions. Ähm, da dann gerne, wie gesagt, zum Thema und zum Produkt fragen. Wir wünschen viel Spaß und sehen uns bald wieder. Und wie gesagt, nutzen Sie die Informationsmöglichkeiten, die es eigentlich auch in Fülle gibt und nehmen Sie teil an der TI und unseren Anwendungen. Vielen Dank.