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Es gibt eine neue Sensation am Himmel der Abnehmspritzen. Diesmal werden fünf Rezeptoren aktiviert und eine Lawine wird ins Rollen gebracht. Und damit herzlich willkommen bei Iron Mike Biohacking Kebasser.
Leute, wir werden heute über ein spannendes, sehr experimentelles Molekül sprechen, das aber jetzt schon sehr gehyped wird und uns eure Meinung dazu wiedergeben. Dazu habe ich zum einen an meiner Seite dem guten Michel Kühn, seines Zeichens Physiologe, Medikamentenforscher und bekennender Medikamentenpraktizierer. Gut, dass der anderen Seite auf der ich genau, ich wollte es mal so ausdrücken. Auf der anderen Seite haben wir natürlich den Professor Dr. Id Kaba, auch schon bekannt aus einigen Podcasts, der Quotennerd unter uns hier ist, der die einzelnen Conventions abgrast und da in der ersten Reihe sitzt und seine Notizen macht und mir dann Bilder schickt, was es alles für neue Medikamente gibt. Schön, dass du auch da bist.
Okay, schön, dass ich dabei sein darf. Ja, die Sensation hieß, das war die Überschrift, ich finde den Namen so furchtbar, Quantople Agonist und zwar GLP1 GP und Lani Fibranor, das ist ja erstmal fachinesisch. Wer hat Bock mal anzufangen?
Also ich glaube ich ich würde vielleicht mal eine eine Einordnung zu dem Grundbaustein geben, weil das vielleicht interessant zu verstehen ist. Man hätte jetzt gesagt, wir sind irgendwie bei der Basis dieser neuen Abnehmspritze. Ich sag das immer so, damit jeder weiß, wo wir herkommen. Eigentlich sagt man GLP1 Rezeptoagonisten. Im Endeffekt geht's darum, dieses Mal wurde eine Art MAR709 heißt es Backbone gebildet, was im Endeffekt bedeutet, du hast eigentlich eine ähnliche Stimulierung der Inkretineffekte. Also das heißt, diese Darmhormone, die dann die Sättigung auslösen, verlangsamte Darmententlehrung, glukoseabhängige Insulinausschüttung, natürlich auch wichtig gewesen, dass man die sogenannte DPP4 Resistenz aufrechter erhält. Das heißt, dass das nicht zu schnell abgebaut wird wie das Körpereigene. Damit hätte man quasi so, wenn man will, ein bisschen die Monjar Effekte ähm imitiert und dann hat man sich gedacht, wir hatten jetzt schon Glucagon, obviously funktioniert's. Wir hatten jetzt schon IDF1. Weiß nicht, ob das so geil ist. Machen wir doch mal was ganz anderes. Und ähm die Idee finde ich gar nicht mal blöd. Wer wer möchte das übernehmen, wie es weitergeht?
Ja, du kannst gerne, wenn ihr wollt, kann ich kann ich anfangen. Also ähm das ist äh also ein fünffach Agonist, also deshalb äh Kintubbel äh genannt. Ähm also ich habe auch nicht damit gerechnet. Ich habe jetzt gedacht, man kann weiter kombinieren. Wir haben ja mit Retatotidit eigentlich von drei Rezeptoren, die wir ansteuern. GLP1, GIP und Glucagon. Habe ich gedacht, vielleicht kommt Amylin dazu, dann hat man vierfachen Agonisten, das ist ja in der Forschung wird auch so erforscht und vielleicht die Miostatin Inhibitoren, dann hätte man auch fünf, aber so, das war so meine Vermutung. Aber es gibt jetzt eine eine Forschergruppe aus München, die hat eine ganz andere Idee gehabt. Und zwar die haben ein äh PAN PPAR Agonist, also diese PPAR Agonisten äh kennen wir ähm aus ähm ähm z.B. aus der Diabetestherapie oder aus der Therapie der ähm der Fettstoffwechsel Störung. Ähm, das sind äh Transkriptionsfaktoren, also sindoren äh also die PPAR ähm Rezeptoren, das sind sogenannte Transionsfaktoren. Transeption bedeutet die binden an die DNA und führen dazu, dass Gene transportiert, also abgeschrieben werden und dass sozusagen bestimmte Stoffwechselprozesse anlaufen, die günstig sind für den Lipidstoffwechsel, für die Insulinsensitativität, aber auch für die Ausdauer. Vielleicht kennen ganz viele Katarin, das ist ein PPAR Delta Agonist, wurde damals auch äh als Exercise in der Pill entwickelt. Sollte sich äh die Ausdauer auf auf die auf den Stoffwechsel günstig äh auswirken. Dann gab es Komplikationen im Tierversuch und dann wurde das Ganze gestoppt. Aber wir haben andere PPAR Agonisten, die zugelassen sind. Äh, wir haben Elapfranoritetar äh für die Behandlung von Lebererkrankungen. Äh, wir haben die Fibrate, das sind Medikamente, die zugelassen sind für die Behandlung von äh Fettstoffwechselstörung. Dann hat sich diese äh Forschergruppe gedacht, man könnte Lanif Branor, das sind PAN, PPAR Agonist, dann GLP1 und Jip Agonisten ankoppeln, also an Terzeppatit kann man sagen, also an an Monjar ankuppeln. Ähm, die Idee dahinter ist, dass man, wenn man Lanifranor gibt und diese Effekte erreichen will, müsste man eine extrem hohe Dosis geben. Wenn man allerdings diesen Stoff an GLP1 und GIP koppelt, bindet das schneller an die Rezeptoren auf der Zelloberfläche, an die GIP und GLPS Agonisten auf der Zelloberfläche und wird schnell in die Zelle aufgenommen und man braucht von Lanfranor ein 6000el, also also fast 7000fach weniger Dosis, um die gleiche Wirkung zu erreichen. Man war selbst extrem überrascht, was dabei rausgekommen ist. Man hat das die bösen Mäusen verabreicht und festgestellt, die haben ihre Fettmasse extrem verloren. 80% der Fettmasse ging verloren. Die die Mäuse bogen dann 45% weniger und die haben ke Muskulatur verloren. Also es war wirklich eine Sensation für die Mäuse und ja die Forscher auch. Ich habe ich das äh einigermaßen einigermaßen verständlich erklärt.
Ja, also ich ich würde was sind deine ersten Gedanken dazu?
Meine ersten Gedanken sind tatsächlich, dass das eigentlich komplett logisch war und das, was wir auch einen anderen Bereich tatsächlich aktuell sehen, wir haben nämlich ein enormes enorm Anstieg im in der Forschung bezüglich der Peptide, aber auch eben der Small Molecules. Und jetzt gibt es tatsächlich die halt die ersten Kombinationspräparate. Das war ein logischer Schritt und das war auch der logische Schritt, weil das hat ihr richtig schön erklärt. Wir haben hier zwei Rezeptorgruppen, die wir abdecken und zwar einmal, also man muss sagen, diese PPRs sind eben keine klassischen Rezeptoren an der Zelloberfläche, sondern die befinden sich halt im Zellkern, mehr oder weniger und die benötigen halt diesen Shuttle sozusagen, um die halt, sage ich mal, zu erreichen. Das funktioniert auch mit höheren Dosen, ja, von dem ursprünglichen Medikament, ne, Lani Fibranor. Das Problem ist, dass dieses ursprüngliche Medikament nicht selektiv wirkt und die haben sich jetzt gedacht, jetzt pass auf, wir benutzen eben die GLP1 GIP Moleküle, dann haben wir eine Selektion, also ein selektiveren äh Mechanismus entwickelt und gleichzeitig reduzieren wir noch ja die Menge an Medikamenten, also die totalen Milligramm Milligrammanzahl unhe stärkeren Effekt. Also wirklich faszinierende Überlegung, aber es war eigentlich der nächste logische Schritt in der Pharmakologie.
Ich glaube auch hier ist so ein bisschen die die Herausforderung, die davor bisher Leute hat zurückschrecken lassen, ist natürlich, dass die die Piper Familie durchaus auch in verschiedenen Expressionshöhen schwierig sein kann. Das hat die Vergangenheit gezeigt. Man musste irgendwie versuchen zu vermeiden, dass das ganze system sehr stark wirkt, sondern direkt mitten in die Zelle geschattelt wird und erst dort freigesetzt wird. Dafür hat man sich ein ziemlich cooles System zu Nutze gemacht, das ja eigentlich so ein bisschen aus der Krebstherapie stammt, aber recht identisch abläuft, nämlich das PDC Konzept. Entsprechend läuft es über einen bestimmten pH-Wert, auf den das Ganze dann reagiert und erst dann zersetzt wird und das passiert eben erst dann, wenn es genau da angekommen ist, wo es ankommen soll. Und dadurch wird diese systemische Flutung von den ganzen Paypass verhindert. Und wenn man denn, und ich glaube schon, dass das plausibel ist, das zu sagen, wenn man davon ausgehen kann, dass die dass davon irgendeine langfristige Gefahr ausgeht, ich meine, ne, das ist schon relativ viel, was dann freigesetzt werden kann, vor allem, wenn man die Höhe von dem Lani Fibranor only bedenkt, dann hat man quasi das geschickt umgang. Also eigentlich, und das ist auch der erste Punkt, den ich habe, als ich gedacht habe, als ich das gelesen habe, ich weiß nicht so recht, ob ich das von einem Untergrundlabor kaufen wollen würde, weil ich nicht weiß, ob die das so nachbauen könnten, weil über, also überlegt einfach mal, wenn das schiefgeht, also das heißt irgendwie funktioniert dieser Shuttle nicht oder was weiß ich, diese Konjugation geht nicht richtig und an sich nimmst du dann die ganze Zeit eine systemische Flut an Pieer Aktivierung, was natürlich wahrscheinlich erstmal in unfassbarer Ausdauer etc., aber gleichzeitig auch in den heftigen Nebenwirkungen auf die Nieren, auf das Herz oder Wassereinlagerung ähm fluten kann. Also, es würde man wahrscheinlich sogar relativ schnell merken, gehe ich davon aus. Aber das wirgt tatsächlich Gefahr. Also, wenn da einer auf gut Deutsch schlampig arbeitet, dann ist das echt gefährlich, ne? Und das hast du sehr gut gesagt, dass man kann nicht einfach Monjar nehmen und dazu Line für Branor kaufen und schlucken und dann geht alles gut, weil ähm müssen die beiden Substanzen müssen aneinander gekoppelt sein. Man nennt das kovalente Kopplung, also eine eine starke Bindung, damit äh damit die Monjaro, also GIP GLP1 äh Lanifor gezielt in die Zellen hineinbringen kann. Äh, wenn ich beide getrennt nehme, passiert nichts. Ganz im Gegenteil, es könnte sein, dass man sogar ein Gewicht zunimmt, weil Leine fürbranor macht, genau wie Mike gesagt hat, macht Wasserretension, führt sogar dazu, dass bisschen mehr Fett gespeichert wird. Also es kommt dazu, dass sich beide Substanzen antagonisieren, das heißt, die arbeiten gegeneinander statt miteinander und deswegen muss diese Kopplung eigentlich sehr gut funktionieren. Wir haben bisher jetzt nichts anderes als natürlich erstmal eine eine Mausstudie, die typischen Diio Mäuse, also Diet induced Obesity. Entsprechend ist es erstmal sehr vielversprechend. Äh, wir haben, muss ich aber persönlich sagen, ich meine, man ihr kennt das ja, man lässt das dann natürlich in der Öffentlichkeit immer und sagt, das sind jetzt nur Mausstudien. Hahaha. Im Endeffekt würde ich sagen, wenn wir sehen, dass wir eine Vehikel, eine Semaglotid, eine reine MA709 Backbone und dann eben eine vollständige ähm quasi Quantaple oder vollständige Konjugatgruppe hatten, kann man eigentlich davon ausgehen, dass das Setting relativ klug gewählt wurde.
Ich frage trotzdem mal provokant, weil das einfach viele Leute wahrscheinlich interessiert. Abgesehen davon, dass der GIP Signalweg wahrscheinlich der der die größte Confounding Variable hier ist, weil die zwischen Mensch und Maus nicht ganz so konserviert ist wie die anderen. Für wie übertragbar haltet ihr in eurem ersten Eindruck diese Studie? Ich würde Michel mal direkt zuerst fragen.
Also, wie gesagt, wir kennen das aus äh aus anderen jetzt Forschungsbereichen auch bei uns, wo wir mit äh Vehikeln arbeiten und das funktioniert, ne? Also, es sind eigentlich relativ gut etablierte Mechanismen. Ähm, die funktionieren bei Menschen auch schon. ähm wie stark dann diese PPR Alpha Gamma Delta Stimulation ist, ähm muss man dann einfach abwarten. Wir wissen ja von Kadarin, dass das ultra potent war. Das muss man einfach sagen. Kadarin war enorm potent, egal ob das Ausdauerleistungsch, ich meine, es wird immer noch von MMA Fightern einen der Lieblingsmedikamente von den Kampfsportlern. Also ich sehe da schon ja, ich sehe da schon sehr viel Potenzial tatsächlich. Wie gesagt, es es muss halt dennoch irgendwie erforscht werden, aber ähm ja, ich bin von dem Mechanismus eigentlich ziemlich überzeugt.
Was sagst du denn? Ist das Top das Top Missbrauchspotenzial, wenn du dir diese Studie so anguckst? Was könnte die Menschen am meisten attracten? Äh zu was lädt das am meisten ein, außer offensichtlich vielleicht bisschen mehr Gewicht zu verlieren als bei den anderen?
Ich finde, das hat weniger Missbrauchs Potential. Ähm, weil ich über die Studie zu Ende gelesen habt, also es war ganz ganz spannend, dass das bei diesen Mäusen bei den adibösen Mäusen, diese Mäuse das extremen Effekt gezeigt, weil das tatsächlich hochspezifisch in den Fettzellen, also da, wo Gip und GLP1 Rezeptoren waren, hat das extrem gut gewirkt auch im Gehirn, als man den Versuch an gesunden Mäusern wiederholt hat, haben die kaum an Gewicht abgenommen. die haben, also man verliert nur das sozusagen. Ähm und mehr passiert nicht. Also je gesünder der Mensch ist, umso äh schwächer war die Wirkung der Substanz. Äh deshalb man muss ja mal schauen, wie das bei Menschen wirkt, das weiß man noch nicht. Aber das ist äh nicht so wie z.B. Kadarin mehr bedeutet mehr, sondern äh man wird gesund und dann äh schwächt, also wird der Effekt immer schwächer. Also das der Effekt nimmt ab, je gesünder man wird. Deshalb ist das tatsächlich ein optimales Medikament für Menschen mit Adipositas, also Menschen mit einem äh mit einem exem Übergewicht. Das wird sehr gut wirken, meines Erachtens. Ähm, aber je gesünder man ist, umso weniger hat man von der von der Wirkung ist vielleicht da noch weniger Missbrauchs Potential als dann äh zuen.
Aber woher kommt dieser Effekt? Ich meine, wir wissen irgendwo haben wir Fettsäurenoxidation zur erhöhten Energiegewinnung durch äh Piperagonismus irgendwie dokumentiert. Aber ist das denn jetzt dumm gesagt so, dass je weniger Fett, desto weniger Fettsören, Oxidation, desto weniger Effekt? Das gilt ja dann auch trotzdem nicht mehr für die GLP1 Rezeptoragonisten. Also woher kommt's? Warum ist das so? Oder ist das Zufall? Was denkt ihr?
Es wird natürlich eine Dosiswirkungsbeziehung ähm geben, gerade wenn GP1 oder wenn Munjar mit äh dran beteiligt ist. Wir wissen ja, dass diese anderen PPR PAN Aktivat oder PAN PPR Aktivatoren Kaderin ähm dass die wie gesagt systemisch wirken, ne? und ähm deutlich unspezifischer und ähm da wird es immer auch einen synergistischen Effekt haben, ein deutlich größeren als nur ein lokalen Effekt und da da muss man halt einfach schauen. Ich möchte, dass mal das ganze vergleichen. Ähm so ein bisschen kann man das wahrscheinlich vergleichen mit DNP und dem BAM 15 nur auf dem, ne? auf auf einer großen Ebene. DNP als Moschontaler an Kappler sorgt natürlich auf allen Ebenen, ja, das systemisch äh einfach enorm viel ATP äh verloren geht, ja, Energie verbrannt wird, Fettsäuren verbrannt werden und äh bei BAM 15 haben wir dann eher einen lokalen Effekt, ja, der eben nicht zu solchen Resultaten führt, ne? Also man kann eigentlich sagen, systemische Wirkung ist immer potenter, aber auch gefährlicher höchstwahrscheinlich. Und wenn wir auf ein lokales Level gehen, dann haben wir hier mehr Feinregulationsmechanismen im Endeffekt.
Aber haben wir da nicht auch mehr Risiko? Also würde ich jetzt fragen bei Menschen, weil im Endeffekt hängt ja der gesamte Targetingmechanismus von der korrekten Rezeptorbindung ab. Das heißt, wenn GIP hier Probleme macht, was ist dann? Dann ist ja nicht mehr Targeting oder das ist so, dass Elastabonor wirkt, je schlechter die Insulinsensiität ist, umso umso stärker wirktor. Das heißt, bei Menschen mit einer optimierten Insulinsensitativität äh wird die Werkbung immer geringer und dann äh und weil wir von beiden Substanzen weniger brauchen, wird ich tatsächlich für die Gefahr oder für die Gefahr der Nähwelpunkt eigentlich ist die Gefahr für kleiner, weil das ist es wird hochspezifisch in bestimmten Zellen, aber nicht system oder weniger system und deswegen glaube ich, dass man da weniger Nebenwirkungen sehen wird. Man muss unterscheiden zwischen Kadarin und Lanifranor. Lanif Branonor ist ein Panargonist von PPAS und natürlich bindet dann alle Rezeptoren, wird aber deutlich schwächer auf dem PPR Delta, was bei Kadarin ist ein PPR Delta Agonist für die Ausdauer extrem wichtig ist. Deineverbrauch ist ein bisschen ist austabiert, also so ein bisschen ausgeglichener. Wirkt auf alle Rezeptoren, auf alle PPAS äh Rezeptoren so äh Alpha, Gamma, Delta und somit ist das etwas ausgeglichener. Deswegen ist die Wirkung auch milder Bezug jetzt auf auf Leistung, Leistungsstahlung Muskulatur. Die Frage ist tatsächlich, was passiert, wenn man Kadarin dran koppelt? das besser wird. Vermutlich nicht, weil tatsächlich ähm die Muskulatur haben weniger GIP und GLP1 Rezeptoren auf der Zelloberfläche. Das heißt, das wird nicht da reingeschleust. Deshalb ist das so bei Lenferbon, dass man massiv abnimmt, je mehr Fett man hat, weil das steuert die Fettzellen an. Die haben eine hohe Dichte, ein GIP und ein GLP1 Rezeptoren auf der Zelloberfläche und im Gehirn auch. Also die Pomp C Neurone, die haben auch eine hohe Dichte. Deshalb wirkt das im Gehirn in den Fettzellen äh eigentlich sehr sehr gut. Überspringt aber die Muskulatur. Das heiß bei Kadarin braucht man die systemische Werbung. Man kann nicht an T. GLP1 koppeln, sonst schwächt man dessen Wirkung. Das das für Spezifität. Also das heißt, wir steuern einzelne oder bestimmte Zellen vor allem Fettzelten. Ja, es gibt halt auch eine gewisse Validierungsarbeit, die noch gemacht wurde, also mit GLP1 und GP Knockout und da hat man tatsächlich auch gesehen, dass es plötzlich nicht mehr funktioniert hat. Also es scheint viele Mechanismen zu geben, die dafür sprechen, dass das irgendwie funktionieren kann.
Also was ist mein Vorteil gegenüber Reta? Retatrutit, das kommt jetzt auf dem Markt, gilt als der heißeste Kandidat, also ist es schon. Ich meine, ich sag's noch mal für die Zuschauer, dass wir vielleicht offensichtlich herauskristallisieren, warum sollte ich oder wann sollte ich mich oder für was, für welche Fälle sollte ich mich dann für was entscheiden, weil wir sehen ja auch in diesen Suchen zumindest schon mal, dass auch hier die Fettleberreduktion massiv war. Also auch wie bei Ret. Das heißt, auf der Ebene könnte man sagen, die Effekte sind da. Was ist der Unterschied? Was nimmt man für was? oder hat man hierdurch jetzt plötzlich zusätzlich noch Ausdauerleistung geschenkt und wäre das dann vielleicht interessant?
Es kommt immer drauf an. Ich meine, mit jeder Entwicklung, ja, von den GLP1 äh über GP Zäter war das Ziel ja Sideffects zu minimieren meistens. Also entweder hast das Ziel irgendwie die Effektivität zu steigern oder Nebenwirkung zu verringern oder im Idealfall beides. Jetzt muss man natürlich immer sagen, ne, was ist das Ziel? bin ich ein gesunder Mensch, der jetzt nur für den Strand diese Medikamentenklasse einsetzt, ähm dann ist es natürlich so, dann dann will ich maximale Unterdrückung der Food Neues haben, dann ist mir vielleicht die Fettleber gar nicht so wichtig, ja, weil ich nicht adipös bin, weil ich keine Fettleber habe. bin ich jetzt aber übergewichtig und ähm ich habe jetzt einen positiven Vorteil von dem Glukagonmechanismus, dann ist eben Reta besser und so wird das dann eben auch sein. Ähm, da wird's dann eben die Gruppe geben der Leute, die nicht injizieren wollen, ne, die was oral zu sich nehmen wollen irgendwann später und ähm die vielleicht auch Angst haben, das Ganze zu überdosieren, weil das ist ja einfach ein Fakt, vielen Leuten geht's am Anfang echt schlecht auf den GLP1 Rezeptoragonisten und wenn man sozusagen dann einen besseren Effekt bei weniger Nebenwirkung hat oder ein gleichen Effekt bei weniger Nebenwirkung, dann wird sich, denke ich, langfristig immer dieses Medikament durchsetzen Missbrauch ist anders. Da werden wir wahrscheinlich tendenziell irgendwann eher nicht die Verwendung davon sehen, sondern eben, wenn wir was missbrauchen im Sport z.B., dann wollen wir ja manchmal die eigentlichen Nebenwirkungen haben, weil die dann eben die eigentliche Wirkung im Sport ist, wenn man das so formulieren kann.
Ja, man muss auch schauen, welches Ziel verfolgt man? Also, wenn ich jetzt wir haben ja tatsächlich Patienten manchmal mit einem BM von über 55, 60, ne? Das das heißt und mit äh ein Übergewicht mit also mit Gewicht von 150 kg und das, wenn diese Daten sich im Menschen wirklich äh auch ähm nachvollziehen lassen, dann kann man da eine 45% Gewichtsahme erreichen bei erhalb der Muskulatur. Also das Übertrifftreter zumindest auf dem Papier übertrifftreter. Allerdings weiß man, dass Mäuse meistens auf Medikamente deutlich besser entsprechen als Menschen. Das heißt, das muss man erstmal in Menschen reproduzieren. Wenn das reproduzierbar ist, dann ist das muss man überlegen, muss man Patienten besprechen, was ist das Ziel? Will ich jetzt 45% Gewicht abnehmen äh oder reichen mir 30%? Also es ist je nachdem wo herkommt, das ist ja und wir haben tatsächlich Patienten, die eine so eine Stache Gewichtsabnahme bräuchten, um wieder äh Norm nah zu kommen. Das wäre Patient mit einer massiven Insulinresistenz. Man darf nicht vergessen, dass die GLT1 Agonistin auch Räta, je stärker die Insulinresistenz ist, umso weniger wirken die. Das sieht man bei Diabetikern, also wenn man Retatrotit bei Diabetikern anwendet, erreicht man deutlich weniger Gewichtsabnahmen, fast so in weniger. Das sind Patienten mit die man vielleicht mit äh mit diesem Tuppelagonisten erst handeln äh damit die Insinresistenz besprochen wird und dann auf Reta, also es jetzt Zukunftsmusik auf Reta dann umstellen könnte, ne? Und dann hätte man beide Wirkungen, also quasi knapp nach dem Beispiel, dass man jetzt bei Telmisatan mit dieser nur teilweise Pipagamma Agonierung sehen kann mit der Teilagonierung, dass man sieht, dass die Insulinsensitivität sich schon ein Stück weit verbessert, wenn man die Dosis hochtreibt, könnte man das hier intrazellulär ungehemmt freisetzen ohne die systemischen Nebenwirkungen und würde wahrscheinlich eine direkte Verbesserung der Insulinresistenz oder Insulinsensi so rum erreichen können und das wäre dann quasi das das Hauptgebiet, wenn man das so verstehen kann, ne?
Genau. Genau. Also eher für Diabetiker und Insulinresistente.
Genau. Genau. Ah ja, denn die sprechen auf die Alpagonisten alleine ähm weniger gut an. Man darf auch nicht vergessen, dass auch bei Line Franor, also bei die bei den Kintupelagonisten auch die Hälfte oder dre oder zwei Drittel von Reta dabei ist. Also, wir haben Typ, wir haben GL, wir haben GLP1, uns fehlt nur noch das Lucagon. Vielleicht kann man das künftig auch dran koppeln. Das ich wollte ich gerade sagen, das ist das haben die nur nicht gemacht, weil es noch nicht zugelassen ist, bin ich mir zu 100% sicher. Haben haben die wahrscheinlich keine ähm ja keine keine im Verfahren kein keine Zulassung bekommen, ne? Ähm, da 100% das das ist das ist kein Problem. Ähm, ich wollte noch sagen, ich bin mir auch sicher, da wird in Zukunft noch ein Astrogen related, also ein SAUPP ähm irgendwann dranäng. Das wollte ich auch sagen. Stimmt. Ja, ja, ja. Safe. Mike, wir müssen also falls jemand jetzt noch hier mit 915 bei Oral und SLPP332 bei Injektion vielleicht. Genau, dann dann kommen wir kommen wir den zuvor und dann produzieren wir erstmal unser eigenes Molekül noch.
Schwachstellen, wer will anfangen?
Also ich glaube ich ich nehme euch mal die die offensichtlichste weg, weil die ist langweilig. Es sind nur es sind nur Mausdaten, so haben wir jetzt einmal gesagt. Äh was sind die Schwachstellen aus eurer Sicht von der jetzigen Datenlage einfach für die Glaubwürdigkeit?
Ja, ich muss lange überlegen, denn das ist also das sind Prinzipien, die tatsächlich sehr gut äh belegt sind. Wir haben Danif Branor, das wirkt. Wir wissen wie es wirkt. Wir haben Teppatit, also Monjaro, wir wissen, dass es wirkt und wie es wirkt. Und mechanistisch gesehen müsste das auch bei Menschen wirken. Ob man also ob man wirklich 45% Gewichtsabnahme bei adipösen Menschen erreicht, es ist die offene Frage, weil wir wissen, der Stoffwechsel von Mäusen ist deutlich schneller als der von Menschen und die Effekte sind da deutlich höher. Das heißt, es kann sein, dass das bei dass der Effekt bei Menschen äh nur 30% äh das ist immer noch immer noch massiv, denn wir wissen mit Monjaro alleine wir eine Gewichtsabnahme bei Adepösen von ungefähr 22%. Und wir packen noch was Wirksames dazu. Also das wird diese 22% Marke knacken. Man wird eine verstärkte Wirkung erreichen. Also ich finde, müsste lange drüber nachdenken, um irgendwas zu finden, was nicht funktionieren sollte. beide eigentlich von den klinischen Studien eine Wirkung gezeigt haben, sowohl Monjar als auch Lanif Branor und durch diese Kopplung kann man sogar die Nebenwirkungen von Lanef Branor massiv reduzieren. Glaube das Prinzip ist in sich konsistent.
Ja, also Michel, hast du was?
Gehe ich da kor mit. Es ist ähm jetzt einfach, ich bin natürlich als Muskelphysiologe, ich schaue mir immer gern noch die histologischen Ergebnisse dann an, gerade im Bezug auf ähm Kraftentfaltung und das wird generell kaum gemessen bis jetzt so richtig. Das ist ein riesiger Nachteil von allen GP GLP1 Rezeptorganisten. Ähm, dass wir bis jetzt noch nicht wirklich ein Haufen Daten haben ähm wie die Population an Performance verliert oder zunimmt. jetzt unabhängig von Muskelmasse, ich rede jetzt wirklich von Kraftentwicklung und ähm weil man muss einfach sagen, das wird natürlich dann auch eben für diese adipösen Menschen oder auch ältere Menschen eingesetzt und da wissen wir einfach ähm dass tendenziell alle Signalwege, die darüber darrüber laufen, sich nicht positiv auf die Kraftentwicklung auswen. Ja, zumindestens nicht langfristig. am Anfang wahrscheinlich, weil man weniger intramuskuläres Fett hat und das stört die Kraftentwicklung, aber gerade so bei ähm ja, Sarkopenie später, da muss man immer immer noch drauf, da muss man aufpassen wirklich. Also deshalb gerade die Leute, die eben Krafttrainingsaffin sind, auch eine Diät machen wollen, einfach mal ein bisschen abwarten, was die Zeit so mit sich bringt.
Man, ich muss dich leider enttäuschen. Es gibt äh neue Daten äh publiziert. Ähm, die zeigen, dass oder vielleicht aber von weiteren Podcast, die zeigen tatsächlich, dass die Kraft unter äh Jepaggonisten äh nach einem Jahr deutlich steigt und man hat äh verschiedene Übungen gemacht und nachweisen können, dass die dass die Kraft unter die GLP1 Agonisten im Verlauf entschränkend, muss ich sagen. Das waren das bei all bösen Menschen eine Studie äh dieser Semminstudie. Ja, eine Studie aus Frankreich, die das äh eindeutig gezeigt hat. Äh und man hat verschiedene Messungen gemacht. Also, wir wissen, dass GLP1 Agonisten bei Menschen mit Adipositas äh die Muskelkraft deutlich im Verlauf mit verschiedenen Messungen. Ob das ob die bei jemandem, der nicht adipöse ist, genau den gleichen Effekt haben, da hast du recht. Das weißt man doch nicht. Das hat man nicht untersucht. Das ist ein, glaube ich, entscheidender Mechanismus, würde ich tatsächlich mal mit einwerfen, weil ich auch denke, dass jemand, der im Verlauf seiner Gewichtsabnahme im besten Fall vielleicht auch noch anfängt mit Training, natürlich enorme Kraft zuwechsel hat. Ich glaube so so aus meiner Warte ist das einzige, was so ein bisschen noch zu beobachten bleibt, ist diese GIP Rezeptor Aktivität, weil davon hängt konkret komplette Mechanismus ab. Und wenn diese Zellerkennung bei Menschen anders ausfällt, dann haben wir entweder eine bessere oder wahrscheinlich eine schlechtere Umwandlung, Freisetzung etc. Ansonsten, ich glaube, da sind wir uns alle einig, dass das ein weiteres Mitglied auf dem Pie Friedhof werden sollte. weiß ich nicht, weil dieses Mal wurde der Mechanismus, der ja am schwierigsten ist, dann im besten Fall überwunden. Also glaube ich, hier hätte man durchaus was was ich noch gefunden habe, ist tatsächlich eine also ein Hinweis auf erhöhte Übelkeit im Gegensatz zu reinen Inkretinblockaden tatsächlich, äh, die natürlich abgeschätzt wurden an dem Condition Taste Avoidance Experiment ist natürlich auch von der Kontinuität dann irgendwann abzuziehen. Und ich sag's einfach mal dazu, was ich auch gefunden habe, ist das wohl die Forscher können sich gerne dazu äußern Lili Akten haben und so weiter. Steht halt in den Limitations drin, ne? Aber das ist ja trotzdem eine super saubere, sehr sehr gut durchgeführte Studie mit allen wirklich Sicherungsmechanismen, die man sich da eigentlich wünschen kann. Das das darf man auch mal so bewerten, ne? Nur weil wieder irgendjemand fragt, wer hat die Studie eigentlich finanziert etc. In der sauberen Studie steht das eigentlich drin, kann jeder nachlesen. Ja, und das ist auch in Ordnung. So muss man hierzu vielleicht noch mal sagen, aber ich finde tatsächlich eure Einschätzung extrem spannend, weil auch vor allem ihr ja gerne immer ähm muss er ja auch irgendwo der der kritische Realist ist, ich äh fast nur Lob gehört habe, ne? Aber trotzdem bleibt tatsächlich meine meine Angst so ein und meine klare Empfehlung, wenn so ein Medikament demnächst irgendwo auftaucht. Ah, weiß nicht, ob ich das machen würde ähm an die Leute da draußen und ihr habt ja auch gerade sehr gut dargelegt, dass es wahrscheinlich für den Lifestyle Gebrauch deutlich weniger Nutzen haben wird, als es jetzt z.B. ein Reta oder ein anderer GLP1 Rezeptorganist hat, ne? Anfall, man müsste die Studien abwarten, also die Studien an Menschen, die klinglichen Studien abwarten.
Super, dann äh danke ich euch hier für diese wundervolle Einordnung. An an letzter Stelle habt ihr gehört, Rauf Glipron hat jetzt eine FDA Approval bekommen. Also das nächste Mitglied aus der F aus der FD aus der GLP1 oder Small Molecule hier wieder mal passt zum Thema Familie wurde zugelassen. Für uns natürlich noch nicht, aber mal gucken, wie lange es dauert. Es passiert also sehr, sehr viel in dem Kosmos und ich habe mich sehr gefreut, dass wir das alle noch mal miteinander besprechen konnten. Ich glaube, für den nächsten Podcast ist auf jeden Fall, was ihr hier angeführt hat, ein sehr spannendes Diskussionsthema, weil wir, glaube ich, alle unsere eigenen Takes dazu haben. Wie sieht Muskel und Kraftverlust aus? In der gesamten Evidenz der GLP1 Rezeptoristen mit Performance, ohne Performance, was sind die Confounding Faktoren, für wen gilt was? Ich glaube, das ist mega spannend, weil es schwierig auszudefinieren ist, aber jeder jeder da einfach so ein bisschen mechanistisch auch, glaube ich, eine gute Einschätzung geben kann. Vielleicht treffen wir uns dafür bald möglichst wieder. Ich würde mich auf jeden Fall drüber freuen. Ansonsten äh nicht vergessen, ihr dürft natürlich dem Professor Kabar auf Instagram folgen. Da könnt ihr euch immer wieder coolen Content anschauen. Das gleiche gilt für Muscle Strength Performance, für den guten Michel, der euch auch immer wieder auch zuletzt sehr schöne Einordnungen zu verschiedenen Reels über die Enhanced Games geliefert hat, die auf jeden Fall auch unterhaltsam waren. Ansonsten wisst ihr auch, wo ihr mich findet. Deswegen vielen lieben Dank für eure Unterstützung. Nicht vergessen, wenn ihr mal eure Gesundheit präventiv unter die Lupe nehmen wollt, dann schaut doch einfach bei Doktrinus vorbei. Ihr müsst mit niemandem diskutieren. Ihr könnt einfach Blutwerte von zu Hause erheben lassen, könnt das einschicken und könnt dann mal schauen, wie es um eure Gesundheit steht und das ganze völlig fair, was den Preis angeht. Ihr findet die Infos darunter in der Beschreibung und ansonsten vielen lieben Dank und bis zum nächsten Mal bei Iron Mike Biohacking. Macht's gut. Was?