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Trumps Handelskrieg eskaliert – Steht die Weltwirtschaft vor einem Kollaps?

Marc Friedrich21:15

Transcription

Panik, Angst und Crash! Ihr Lieben, habe ich zu viel versprochen? Die Märkte sind volatil, und der Zollhammer hat jetzt für einiges an Unruhe gesorgt. Viele sind verunsichert. Was tun? Kommt jetzt der Mega-Crash? Fällt die Börse auf null? Der Angst- und Gierindex ist auf einem Tief von 8. Jetzt ist definitiv nicht die Zeit zu verkaufen.

Und warum die ganze Panik? Na ja, ich bin ja normalerweise nicht so anzüglich, aber ich habe da ein spezielles Filmchen für dich gefunden. Tada! Normalerweise kennt man ja nur „einen Ring, sie zu knechten“. Hier heißt es jetzt: „Ein Mann, die Märkte zu knechten!“ Denn Trump hat sein Versprechen erfüllt und den „Liberation Day“ in vollen Zügen gefeiert – mit seiner Tafel des Grauens, auf welcher nicht die zehn Gebote stehen, sondern eher die zehn Gebete, die die anderen Länder jetzt entsenden werden, um sich zu schützen vor dem Zollhammer. Spaß beiseite. Warum Donald Trump jetzt das macht, was der Plan dahinter ist, und warum er nur ein Jahr Zeit hat und deswegen jetzt die Schmerzen fortzieht, um dann eine Heilung zu erreichen – das erfährst du heute in einer neuen, exklusiven, wichtigen, spannenden Folge „Finanzielle Intelligenz“.

Mein Name ist Mark Friedrich von der Honorarberatung Friedrich und Partner Vermögensicherung. Die Volatilität, die Achterbahnfahrt an den Märkten, geht weiter und wurde jetzt nochmals beschleunigt von Donald Trumps Zollplänen, die er am Mittwoch verkündet hat. Und die Märkte sind tief rot, und die Panik ist mit Händen zu greifen. Auch mich haben unzählige Nachrichten erreicht. Hier siehst du die Auflistung der angekündigten Zölle. Das ist ein ganz schönes Brett, muss man sagen. Und jeden trifft es – Mensch wie Tier. Jetzt denkst du dir wieder: „Wie Tier mag? Macht wieder ein Schadenwitz oder was?“ Nein, es trifft die McDonald’s Islands, die McDonald-Inseln. Denkst du, hat McDonald’s die gekauft, oder gibt’s eine Filiale? Nein, nein, nein. Diese Insel hat Bewohner, aber nur einer Gattung: nämlich Pinguine, die sich jetzt über 10 % Zölle freuen dürfen. Kein Scherz! Natürlich gibt’s auch ein paar Menschen, aber die Hauptbewohner sind tatsächlich die Pinguine. Ich sag’s dir: Nach wie vor, wir leben in einer Simulation, und das Erdbeben der „Esschuffierung“ weltweit ist überall zu spüren.

Die EU beschwert sich natürlich, weil angeblich soll die EU 39 % Zölle gegen die USA verhängen. Was dahinter steckt, das ist der folgende Kniff: Die USA messen nämlich ihr Handelsdefizit im Verhältnis zu den Exporten eines Landes, und das macht verdammt viel Sinn und nennt sich „Triffin-Dilemma“, und dazu werde ich nächste Woche definitiv ein Video machen. Habe ich schon gedreht, kommt nächste Woche. Und warum? Weil es nämlich zeigt, wie abhängig Länder vom US-Markt de facto sind. Beispiel Vietnam: 90 % der Exporte in die USA generieren ein Defizit. Heißt: Die USA sind der dominante Handelspartner und haben die volle Kontrolle. Und genau deshalb hat Trump Strafzölle eingeführt – nicht aus Jux und Dollerei, sondern als strategisches Druckmittel. Wer massiv von den USA profitiert, ohne fair zu handeln, wird zur Kasse gebeten von Donald Trump und den USA. China: Strafzölle. Vietnam: Drohungen. Europa: auch nicht sicher. Und wenn es jetzt auch eine unpopuläre Meinung ist, aber Donald Trump macht wohl das Richtige für die USA, für die Bürger: „America first“, eben.

Und das ist natürlich komplett das Gegenteil gegen das Narrativ, das gerade gebastelt und geschürt wird in den Medien, auf X, in den Panzernachrichten, in den Talkshows und so weiter. Aber meistens fehlt auch das ökonomische Verständnis, und deswegen bist du ja hier: wegen „Finanzielle Intelligenz“. Und wenn du mit diesem Wissen dann rausgehst und mit deinen Freunden, Bekannten, Mitarbeitern und Kollegen redest, die werden natürlich sagen: „Boah, krass, woher weißt du das?“ Deswegen gerne: lass ein Abo da und empfehle mich auch weiter. Schau dir auch mal den Zweitkanal von mir an. Auch da gehen wir noch mehr in den Deep Dive, machen noch mehr Tiefgang.

Also, was sind die Ziele von Trumps Plan? Erstens: Handelsungleichgewichte abbauen. Ja, Donald Trump hat einen ganz klaren Plan, was er machen wird: „America First“ und das Handelsbilanzdefizit abbauen. Ich werde auch seine Strategie erläutern, warum das auch zu weniger Inflation führen wird, vielleicht sogar zur Deflation, und danach aber dann auch zu einer gigantischen Inflation – also eine weitere Achterbahnfahrt. Und da musst du dich natürlich mental, aber auch monetär wappnen. Zweitens: Produktionskapazitäten zurück in die USA holen, auch Kapital zurückholen, Arbeitsplätze schaffen und damit auch mehr Steuereinnahmen generieren. Und drittens: den US-Dollar als Waffe einsetzen und damit das Handelsbilanzdefizit abbauen und natürlich den Hegemonstatus weiter erhalten. Denn wenn Länder wie China und Vietnam massenhaft Dollars horten, müssen sie die irgendwo reinvestieren. Und wo landen sie zumeist? In US-Staatsanleihen. Und die USA finanzieren sich also indirekt selbst über ihr eigenes Handelsdefizit. Genial, oder? Donald Trump hat es verstanden und genutzt. Wer vom US-Dollar lebt, ist erpressbar. Genau deshalb haben die Strafzölle funktioniert. Unternehmen müssen umdenken, Lieferketten werden umgebaut, und es ist nicht nur Donald Trump, der es wohl verstanden hat. Wahrscheinlich hat ihn Scott Bessent beraten. Der Mann hat 40 Jahre Erfahrung in der Finanzwelt, ist Selfmade-Milliardär und der jetzige Finanzminister. Und er hat dieses gesagt, gecon: „Wir brauchen wohl eine Zeit der Schmerzen.“ Und Donald Trump hat genau ein Jahr Zeit, um jetzt Gas zu geben. Und jetzt legt Trump nach, weil er weiß: Ohne diese Zölle hätten die USA weniger Einfluss auf die Weltwirtschaft und würden eventuell den Hegemonstatus und die Weltreservewährung verlieren. Aber die Weltreservewährung ist auch Fluch und Segen. Und das werde ich auch im Triffin-Dilemma-Video nächste Woche auf jeden Fall erklären. Und deswegen: Lass ein Abo da, damit du informiert wirst, sobald dieses Video online geht.

Wenn du weiter „Finanzielle Intelligenz“ erreichen möchtest, dann empfehle ich natürlich mein Herzensprojekt, den Investmentbrief „Friedrich Report“. Hier analysieren mein Team und ich die Märkte und geben dir direkte und verständliche Informationen – und das gerade mal für 1 € am Tag. Also schau gerne mal rein. Aber weiter im Text. Die Handelsdefizite sind daher keine Schwäche, sondern ein geopolitisches Instrument. Und wer das erkennt, versteht auch, warum Trump trotz Kritik wirtschaftlich smarter agierte als viele andere denken und sich im kurzen Zeitfenster weniger für die Aktienmärkte interessiert, sondern für die große Lösung. Und seine Maßnahmen zeigen bereits jetzt Wirkung. So z.B., dass die Renditen der zehnjährigen US-Staatsanleihen nun endlich unter das Niveau von 4 % gefallen sind. Und das war das erklärte Ziel. Wir werden vielleicht sogar 3,5 oder 3 % erreichen. Im besten Fall für die USA vielleicht sogar 2,5 %. Und das ist sicherlich eines seiner übergeordneten Ziele: die Zinsen runterzubekommen, weil es den USA enorm hilft. Die Staatsverschuldung ist bei über 37 Billionen Dollar, und die USA muss in diesem Jahr 9 Billionen Dollar davon wieder umschulden. Und wenn man das mit 4 % macht, ist das relativ teuer, aber jetzt schon hat er Billionen wahrscheinlich eingespart.

Die Märkte zittern wie in den schlimmsten Krisen, die wir jemals hatten, und rechnen mittlerweile schon mit vier Zinserkungen diesem Jahr. Und jeder, der das Buch von ihm kennt, „The Art of the Deal“, die Art zu handeln, Deals abzuschließen, der weiß, dass er wirklich einen Plan hat. Er wird zwar immer gerne als dümmlich dargestellt, aber seid euch sicher: Er hat die klügsten Köpfe um sich herum, und er liebt es, Deals zu machen, und er schätzt um sich die klügsten Köpfe, wie z.B. Elon Musk, Selfmade-Millionär, der Raketen rückwärts einparkt, oder natürlich eben auch Scott Bessent – ein wirklicher erfahrener Experte im Finanzmarkt. Und ich glaube, sein Ziel ist folgendes: Er weiß genau, er hat eigentlich nur zwei Jahre Zeit, weil äh in zwei Jahren im Sommer sind die Midterms, die Wahlen, und da kann sich wieder alles im Machtgefüge der USA verschieben. Und wenn die Demokraten dann wieder die Oberhand haben, dann haben wir eine Pattsituation. Und aus dem Grund weiß er: Er hat eigentlich nur ein Jahr Zeit, muss er jetzt so viel wie möglich raushauen. Das heißt, er muss jetzt eigentlich die Schmerzen erzeugen, um dann bis dahin wieder ja Linderung zu sehen, damit die wirklich die Heilung auch begreifen können. Die Menschen merken im Portemonnaie: Hey, wir haben mehr vom Dollar von jeder Stunde, wo wir arbeiten, und die ja die schmerzhafte Therapie von Trump hat gewirkt, und deswegen gibt er so Gas, und deswegen lieber jetzt sozusagen Schmerzen. Ihr wisst ja, was ich immer wieder sage: Ja, erstens: Krisen sind Chancen, und zweitens: gibt keine Heilung ohne Schmerzen, und wir alle werden Schmerzen erleben müssen in den nächsten Jahren, weil unser Geldsystem am Arsch ist. Dazu habe ich ein ganzes Buch geschrieben. Ne, gerne mal reinlesen oder reinhören. Und deswegen sehen wir jetzt auch, dass die Börsen natürlich erstmal ihm egal sind, weil er sagt: „Diesen Kollateralschäden den nehme ich gerne in Kauf, wenn es danach natürlich dann langfristig weiter gut geht.“ Deswegen: Diese Zölle werden natürlich für Verwerfungen sorgen und für weniger Wirtschaftswachstum. Das heißt, wir werden weniger Importe haben, weniger Exporte sehen und so weiter, und das wird natürlich erstmal die Inflation reduzieren. Es gibt ihm mehr Spielraum, es gibt der amerikanischen Notenbank mehr Spielraum, und der Druck auf die Fed wird natürlich erhöht, die Zinsen zu senken, also mehr Liquidität ins System zu pumpen, und damit werden auch die Zinsen der US-Staatsanleihen natürlich sinken, weil die Nachfrage steigen wird in unsicheren Zeiten wie diesen. Das heißt, die Verschuldung der USA wird günstiger für ihn, und die Fed kann die Zinsen senken. Die Liquidität geht in die Märkte rein, die Märkte werden steigen, und alle gucken dann auf ihr Aktienportfolio und werden in ein, zwei Jahren sagen: „Mensch, Trump! Neue Allzeit-Highs! Neue Rekord-Hochs! Und die Rezession war zwar bitter, aber wir haben es überstanden. Danke, wir wählen dich wieder.“ Und das ist das ganze Geheimnis, weil dieser Mann und seine Berater, vor allem Scott Bessent, die Märkte verstanden haben, weil sie finanzielle Intelligenz haben, und die musst du auch haben, und dementsprechend musst du dich auch aufstellen. Deswegen der Friedrich, deswegen diese Videos hier. Und die Märkte zittern, blutrot überall, wie in den schlimmsten Krisen, die wir jemals hatten, und in der Zwischenzeit rechnen sie sogar mit 14 Zinserkungen in diesem Jahr noch. Also, hätte Trump eigentlich sein Ziel erreicht, weil er den Druck auf die amerikanische Notenbank massiv erhöht? Schau auch gerne in meinem letzten Video dazu vorbei, in welchem ich detailliert auf die Marktstimmung eingehe, was du hier oben findest.

Aber wie schlimm ist jetzt der gestrige Rückgang an den Märkten überhaupt gewesen? Musst du jetzt schnell verkaufen? Von den bisherigen 11.406 Handelstagen seit Januar 1980 verzeichneten nur 29 größere Rückgänge als gestern. Also auf jeden Fall ein Meilenstein, ein ganz schöner Brocken. Es war tatsächlich richtig Feuer im Markt, und die Ankündigungen haben natürlich auch weite Wellen geschlagen, beben bis nach Japan, bis nach China, so dass ich vor allem die wirtschaftlich Ungebildeten extrem angegriffen fühlen und die Zölle mit dem Ukrainekrieg gleichsetzen. Ja, äh, klingt absurd, aber so ist es halt, wenn man halt intellektuell beschränkt ist. Man muss überlegen, dass der ehemalige Wirtschaftsminister sich wirklich erschaudert wie ein Rohrspatz und ein düsteres Bild für die Weltwirtschaft zeichnet. Aber bei aller Ehrlichkeit: Dass es Deutschland nicht so gut geht, liegt jetzt nicht unbedingt an Trump, sondern das hat er selbst zu verantworten. Auch er hat seinen Teil dazu beigetragen, und es sind nicht die Zölle von Donald Trump. Natürlich wird auch schon zu Boykottaufrufen von amerikanischen Produkten geraten. Es gibt Gegenmaßnahmen der EU, dass man es in einen Zollkrieg geht und so weiter, statt zu verhandeln, statt irgendwie Zölle zu machen. Und der französische Präsident Macron geht sogar noch weiter und fordert die Unternehmen auf, ihre Investitionen in den USA zu pausieren. Mein lieber Scholli, da hat jemand die Märkte aber richtig gut verstanden. Aber klar, wenn die USA dadurch umso attraktiver werden, haben die Franzosen ein Problem. Ja, warum? Weil das Geld einfach in die USA wandert. Wenn dann auch noch die Unternehmenssteuer auf 15 % gesenkt wird, ist man halt viel attraktiver im Wettbewerb als Deutschland, Frankreich oder was auch immer. Und wie erwähnt, die Folge dessen wird natürlich ein Konsum- und Investitionsrückgang sein, was die Inflation nach unten bringt, der die Wirtschaft aber natürlich ja alles andere als helfen wird, aber es kommen ja genug neue Schulden rein, um das zu stemmen, nicht wahr? Wir alle, du und ich, müssten das eigentlich am besten wissen, dass es auf unserem Nacken ausgetragen wird. Wir zahlen natürlich die Zeche dieser Entwicklungen.

Aber zurück zu den Märkten. Eine weitere Sache, die interessanterweise nahe zu genau vor einem Jahr auch aufgetreten ist, ist der Reverse Carry Trade im Yen. Die Japaner haben ihre Zinsen zuletzt nämlich angehoben, wodurch dieser Deal unter Druck gerät. Wenn du mehr dazu wissen möchtest, schau auch gerne in meinem damaligen Video vorbei, um es dann auch noch mal komplett zu verstehen, hier oben. Aber kurz zur Einordnung: In der Vergangenheit führte das plötzliche Auflösen des Yen Carry Trades zu einem starken Dollar, den wir jetzt nicht mehr sehen. Besonders in Krisenzeiten wie 2008 zogen Investoren panisch Kapital aus risikobehafteten Anlagen ab und schichteten sie in sichere Häfen um. Dabei kam es zu einer massiven Rückabwicklung des Yen Carry Trades, was eine hohe Nachfrage nach US-Dollar auslöste. Und die Folge war eine rapide Aufwertung des Dollars, begleitet von starken Turbulenzen an den Finanzmärkten. Heute jedoch verläuft dieser Prozess deutlich geordneter, mit anderen Konsequenzen. Die japanische Notenbank, die Bank of Japan, signalisiert eine geldpolitische Normalisierung, woraufhin die Märkte ihre Position schrittweise reduzieren. Dadurch wird der Yen nicht abrupt, sondern kontrolliert aufgewertet, und gleichzeitig setzen die USA neue Zölle ein, um den globalen Handel bewusst zu bremsen. Und das Ziel dieser protektionistischen Maßnahmen ist es, die Importe zu drosseln, eine sanfte Rezession auszulösen und die Inflation zu reduzieren. Und ein entscheidender Unterschied zu früher: Der US-Dollar ist nicht mehr alternativlos als sicherer Hafen. Aus dem Grund sehen wir ja ein Rekordniveau bei Gold, aber auch die Bitcoin-Reserve in den USA, weil die Kapitalströme jetzt diversifizieren können. Sie können sich entscheiden, nicht nur für den Dollar, sondern auch für andere Assets wie z.B. Gold – Allzeit-Hoch über 3.000 $ – oder den chinesischen Yuan oder den Yen und eben auch den Bitcoin. Und die Folge ist natürlich: Die Dollarhegemonie erodiert weiter, wohl möglich, und die Nachfrage nach dem US-Dollar als Krisenwährung sinkt, und der Greenback verliert wohl möglich weiter an Stärke, was auch erstmal im Interesse Trumps wäre, kurzfristig gesehen. Und du musst dir nur mal vorstellen, dass die Zinsen auf die 10-jährige japanische Staatsanleihe zuletzt bei 1,54 % lag. Klingt erstmal nach Peanuts, aber entspricht einem Niveau, was wir zuletzt 2008 gesehen haben. Also auch hier ein weiterer Meilenstein. Dahinter steckt eine tiefere Strategie, eine bewusst gesteuerte wirtschaftliche Abschwächung. Um die Inflation zu kontrollieren, setzen die USA auf Handelshemmnisse, die Lieferketten stören und den Konsum bremsen. Wie erwähnt, Donald Trump möchte einfach die Inflation unter Kontrolle bringen, und die Fed dazu benötigen die Zinsen zu senken, damit er in ein, zwei Jahren bis zu den Midterms wieder gut da steht. Zentralbanken senken die Zinsen zwar nicht offiziell, doch die Märkte antizipieren eine Lockerung durch fallende Anleihenrenditen. Dies deutet auf eine lange, kontrollierte wirtschaftliche Abschwächung hin. Eine Art sanfte Landung, Soft Landing für die Wirtschaft, die zugleich den Weg für eine tiefgreifende Neuordnung des globalen Finanz- und Währungssystems ebnen könnte, wenn es die USA übertreiben. Also, die Gefahr, dass natürlich an die Staaten in Zukunft sagen: „Sie kaufen keine Anleihen mehr, wollen keinen Dollar mehr haben, sie weichen aus auf Gold oder Bitcoin“, ist gegeben.

Wir werden in den nächsten Jahren meiner Ansicht nach einer Neuordnung des Geldsystems sehen, weil Geldsysteme sterben in einer Krise, aber werden auch in einer Krise geboren. Denk an Bretton Woods 1944, der Zweite Weltkrieg. Da entstand der Dollar, der gedeckt war durch Gold. Und das nächste Geldsystem wird wieder gedeckt sein, entweder durch die Mathematik wie Bitcoin, wovon ich ausgehe – „Fix the Money, Fix the World“ – oder halt eben dann auch teilweise Gold. Und man startet immer nach einer Krise mit einem gedeckten Geldsystem. Wer mehr zum Geldsystem wissen möchte, wer es verstehen möchte, warum Geld immer stirbt und man sich am besten davor schützt, dem kann ich noch mal meinen siebten Bestseller, „Die größte Repression aller Zeiten“, ans Herz legen. Da ist alles dezidiert beschrieben, verständlich, mit Anlagetipps, und natürlich gibt’s das Ganze auch als Hörbuch aufs Ohr. Beide Links findest du unten unter diesem Video. Und ja, wer wer es schon hat, gerne weiter verschenken, weitergeben. Das Wissen ist essentiell in diesen Zeiten, weil die nächsten Jahre werden fulminant sein, und deswegen steht ja auch Gold auf einem Allzeithoch von über 3.000 $, obwohl die Zinsen hoch waren. Normalerweise sind hohe Zinsen Gift für Gold. Warum? Weil die Karten neu gemischt werden, weil die Länder in sichere Häfen gehen, wie eben Gold, weil sie das Vertrauen in den Dollar nicht mehr so haben wie zuvor. So werden noch immer über 50 % aller Trades mit Dollar abgeschlossen, aber man will einfach eine Art Rückversicherung haben. Und wir sehen es auch an den neuen wirtschaftlichen Allianzen z.B. zwischen unterschiedlichsten Nationen, die sich sonst nicht ausstehen können, z.B. China, Japan und Südkorea. Auch hier, um sich zu schützen.

Letztendlich bleibt die Frage natürlich: Wer hat den längeren Atem? Entweder die USA können ihr Defizit weiter ausbauen, womit die Nachfrage nach US-Dollar weiter steigen wird, neue Unternehmen und mehr Produktion in den USA stattfinden wird und sie der Industriestandort schlechthin werden, oder andere Nationen sich ebenso zunehmend unabhängiger machen. Egal wie es kommt, wir erleben die von mir angesprochene, prognostizierte Zeitenwende, den Paradigmenwechsel weg von der globalisierten Weltordnung, weg von der unipolaren Welt hin zur multipolaren Welt, in welche protektionistische Maßnahmen die Oberhand gewinnen und jeder seinen Standard ausbauen möchte und die Kompetenzen im eigenen Land vorantreiben. Das anvisierte Soft Landing, also die sanfte Landung, ist aber mit Vorsicht zu genießen, weil in der Vergangenheit immer erst etwas kaputt gehen musste, bevor die Zinsen gesenkt wurden. Egal ob die Inflation runterkommt, die Arbeitslosenzahlen steigen, das Wirtschaftsinlandsprodukt schrumpft oder eben die Kapitalmärkte crashen. Es braucht immer erst den Schmerz, bevor die Heilung kommt. Deswegen haben wir März: März bringt Schmerz, vertraut mir. Auch dazu habe ich ein tolles Video gemacht, zu allen Steuerwahnsinnsvorstellungen der SPD, hier oben. Sehr sehenswert! Und das wird hier auch nicht anders sein, weil man immer reagiert auf Daten aus der Vergangenheit und nicht proaktiv in die Wirtschaft eingreift. Das heißt, die Notenbanken schauen eigentlich immer nur in den Rückspiegel. Sie können nicht in die Zukunft schauen. Die Atlanta Fed hat z.B. ihre BIP-Prognose für das erste Quartal 2025 erneut nach unten korrigiert. Diesmal auf -3,7 %. Und nach Bereinigung um Goldimporte und -exporte erwartet die Atlanta Fed nun eine Schrumpfung der Wirtschaft um 1,4 % im ersten Quartal 2025. Noch vor 2 Monaten rechneten sie für denselben Zeitraum mit einem Wachstum von 3,8 %. Das siehst du! Und die Korrektur basiert auf jüngsten Wirtschaftsdaten, die eine Abschwächung der Konsumausgaben zeigen. Warum? Weil die Inflation nun mal dem Bürger richtig weh tut. Du siehst also, dass die Wirtschaft bereits jetzt abkühlt und die sanfte Landung anvisiert eher in weite Ferne rückt, bei einem gleichzeitigen Anheben der Inflationsprognose. Ich will es den Teufel nicht an die Wand malen, aber wenn es so weitergeht, dann kann sich die Notenbank zwischen Pest und Cholera entscheiden, weil wir dann in der Stagflation sind, also stagnierende oder gar sinkende Wirtschaft bei hoher Inflation, und das wäre das absolute Worst-Case-Szenario. Und die Panik, die gerade da draußen ist, das Sentiment, also z.B. der Fear & Greed Index bei 8 – ja, also 8 heißt: Wer jetzt noch verkauft, ist viel zu spät dran – ja, zeigt eigentlich, wie irrational das ganze ist, weil die Märkte reagieren überproportional dafür, dass wir gerade mal nur 12 % unterm Allzeithoch sind, und diese Korrektur eigentlich überfällig war. Jeder, der hier Abonnent ist, weiß, dass ich schon lange davor gewarnt habe, dass wir eine Korrektur sehen werden. Noch Gold setzt langsam zur lang erwarteten Korrektur an, was vollkommen normal und auch wichtig und gesund ist. Und ich habe es immer wieder gesagt: Diese diese Crash, diese Korrektur wird Nachkaufschancen in sich bringen. Und überraschend stark ist meiner Ansicht das digitale Gold Bitcoin. Sollte Bitcoin es schaffen, auf dem Tageschart den 200er gleitenden Durchschnittspreis erneut und nachhaltig zu überwinden, sieht es positiv aus. Allerdings bleibt abzuwarten, ob uns das wirklich gelingt oder wir erneut in den Bereich unter 80.000 $ fallen. Ihr wisst ja: Unter 80.000 $, Richtung 70.000 $.

Du siehst also, die wirtschaftlichen Entwicklungen rund um Trumps neue Strafzölle zeigen deutlich, dass wir uns in einer Zeit geopolitischen Umbruchs, in einer Zeitenwende befinden. Und deswegen sind auch alle so aufgescheucht und aufgeschreckt, weil es einfach Neuland ist. Und deswegen versuche ich ja in dem Buch, aber auch hier auf dem Kanal, euch ja eine Anleitung zu geben, eine Strategie mitzugeben, wie ihr euch verhalten sollt. Donald Trump hat einen ganz klaren Plan, auch wenn er von unseren Medien als Vollidiot hingestellt wird. Er hat das Geldsystem verstanden, und er weiß, er muss jetzt die Schmerzen erzeugen, damit er in den Midterms wieder gut abschneidet und damit er den Plan „America First“ auch umsetzen kann. Und deswegen nutzen die USA ihren handelsdefizitbasierten Einfluss gezielt als Waffe, um wirtschaftliche Abhängigkeiten zu ihrem Vorteil zu gestalten. Während in der Vergangenheit der plötzliche Rückzug aus dem Yen Carry Trade für starke Marktverwerfungen sorgte, verläuft die jetzige Neuordnung der Märkte geordneter, aber halt mit gravierenden Folgen. Der US-Dollar verliert zunehmend seine Dominanz als sicherer Hafen, dass sich Kapitalströme diversifizieren und neue wirtschaftliche Allianzen entstehen. Und gleichzeitig deuten die Entwicklungen an den Märkten darauf hin, dass das erhoffte Soft Landing der US-Wirtschaft alles andere als sicher ist. Ich bin skeptisch, was das angeht. Die korrigierten BIP-Prognosen und die Erwartung mehrerer Zinsenkungen zeigen, dass die Märkte eine wirtschaftliche Abschwächung bereits antizipieren. Und all das Geschrei der deutschen Top-Ökonomen in den Talkshows kannst du wirklich in die Tonne treten. Ob die USA es schaffen, sich durch Protektionismus als globaler Produktionsstandort zu behaupten oder ob andere Nationen ihre Abhängigkeiten vom US-Dollar weiter reduzieren, bleibt abzuwarten. Sicher ist nur: Die Globalisierung, wie wir sie kannten, verändert sich gerade radikal. Und wer nicht versteht, dass wir uns mitten in einer wirtschaftlichen Zeitenwende befinden, wird auf dem falschen Fuß erwischt werden und wird auch monetär, wohlstandstechnisch abgeben müssen. Und die Märkte werden erstmal weiterhin volatil bleiben, und in diesem Umfeld gilt es nicht nur aufmerksam, sondern auch strategisch klug zu agieren. Auf der anderen Seite werden sich Nationen dieser Welt immens neu verschulden müssen, wodurch künstliche Liquidität in die Märkte fließen wird. Allerdings ist zu beachten, dass das mit einer zeitlichen Verzögerung einhergeht, die sich oftmals länger ziehen kann als man denkt. Aus dem Grund erwarte ich jetzt, dass der April, vielleicht auch noch der Mai, sehr turbulent werden würden, dass noch einiges Blut in den Börsenstraßen fließt, aber dann werden neue Allzeit-Hochs kommen, in den Aktienmärkten, aber auch in anderen Assets. In Zeiten wie diesen sind die immer wieder von mir angesprochenen limitierten Werte wichtiger denn je, die deine Kaufkraft schützen und man von der Seitenlinie aus zusehen kann, wie sich die Märkte entwickeln. Deswegen denk immer daran: Denk langfristig und nutze antizyklische Chancen, denn nur so wirst du erfolgreich am Kapitalmarkt sein. Jetzt in Panik alles zu verkaufen ist ein Fehler. Und wegen diesen Chancen und auch limitierten Werten wie Gold, aber auch Bitcoin, Rohstoffen und so weiter, ist die Welt und wird die Welt da draußen besser als wir glauben. Herzlichst, euer Mark. Yeah!