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Ist ein Bieterverfahren nötig, um deine Immobilie zum Höchstpreis zu verkaufen?
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Was ist eigentlich ein Bieterverfahren? Das Bieterverfahren beschreibt eine Auktion, bei der deine Immobilie versteigert wird. Interessenten können Gebote abgeben, ähnlich wie bei einer eBay-Auktion, und bieten so auf deine Immobilie, so dass der Preis oder der optimale oder höchste Preis zum Verkauf gefunden wird. Anders als beim herkömmlichen Verkauf, bei dem ein Angebots- oder Festpreis vorgegeben wird, wird beim Bieterverfahren durch die Sammlung von Geboten ein Preis gefunden. Bei begehrten Objekten, vor allem auch in gefragten Umgebungen oder Lagen, kann so ein höherer Verkaufspreis erzielt werden als mit dem herkömmlichen Verkauf.
Ganz wichtig und zu beachten ist, dass der Unterschied zwischen dem Bieterverfahren und einer Zwangsversteigerung besteht. Das bedeutet, dass bei einer Zwangsversteigerung auch zwangsläufig am Ende der Verkauf der Immobilie steht. Beim Bieterverfahren werden nur Gebote gesammelt, und du als Verkäufer kannst selbst entscheiden, ob du zum Höchstgebot verkaufen möchtest, oder ob du die Immobilie lieber behalten oder in einer anderen Form oder erneut an den Markt geben möchtest.
Zum Ablauf eines Bieterverfahrens bei uns über die Firma emotify: Zuerst wird deine Immobilie online auf den Portalen inseriert, mit dem Hinweis, dass es sich um ein Bieterverfahren handelt. Im zweiten Schritt werden Besichtigungstermine durchgeführt. Wir bei imotify führen im regelmäßig Einzelbesichtigungen durch. Das heißt, keine Sammelbesichtigung, bei der mehrere Interessenten parallel zur Besichtigung erscheinen, sondern einzeln strukturierte Termine, bei denen jeweils alle 30 oder 40 Minuten, je nach Immobilengröße, nacheinander die Interessenten einzeln die Immobilie besichtigen und sich so einen guten ersten Eindruck verschaffen können.
Als dritten Schritt werden dann die Gebote gesammelt. Die Interessenten dabei geben wir eine Frist vor, beispielsweise je nach Lage, Größe, Art der Immobilie und je nach Nachfrage zwischen zwei bis vier Wochen, bis die Angebote eingegangen sein müssen. Nach Ende der Besichtigungsrunde und der Gebotsfrist wird das Maximalgebot, das bisher eingegangen ist, an alle Mitbietenden noch ein letztes Mal weitergegeben, so dass jeder die Chance hat, dieses noch einmal zu überbieten. Wichtig ist dabei, dass der Makler dabei prüft, ob auch eine entsprechende Finanzierungsbestätigung oder ein anderer Bonitätsnachweis vorliegt, so dass das Gebot auch ernst genommen werden kann.
Im nächsten Schritt haben die Kunden Zeit, ca. eine Woche, dieses Maximalgebot noch ein letztes Mal zu überbieten oder eben nicht. Und am Ende dieser Frist liegt dann das Maximalgebot vor. Dieses geben wir dir als Verkäufer dann weiter, und du kannst selbst entscheiden, ob du deine Immobilie zu diesem Preis an den Höchstbietenden verkaufen möchtest, auf ein anderes Angebot eingehen möchtest, oder nicht verkaufen möchtest zu diesem Preis.
Zu den Vorteilen des Bieterverfahrens: Das Bieterverfahren ist eine gute Möglichkeit, um den höchstmöglichen Preis für deine Immobilie zu erzielen. Dabei spielt häufig auch die Dynamik eine Rolle, die erzeugt wird, da die Interessenten sozusagen gegenseitig miteinander in Verhandlung gehen oder sich überbieten. So musst du oder dein Makler auch die Verhandlungen um den Kaufpreis nicht selbst führen, sondern das wird von selbst unter den Interessenten erledigt.
Punkt zwei ist die Vermarktungszeit. Die Vermarktungsdauer ist sehr einfach vorauszusagen, da ab dem Zeitpunkt der ersten Besichtigungsrunde bis zum Eingang der Gebote beispielsweise vier Wochen vergehen. Diesen Zeitpunkt legen wir als Makler vorab selbst fest, so dass wir dir auch sagen können, nach vier Wochen liegen erste Gebote vor. In der zweiten Runde wird noch eine Woche zur Verfügung stehen, so dass die Interessenten ihre Gebote nachbessern können, so dass wir insgesamt nach fünf Wochen ein endgültiges Angebot vorliegen haben. Das ist sehr überschaubar und man kann vorab recht genau sagen, in welche Richtung die Vermarktung laufen wird.
Punkt 3: Sollte der Marktwert für deine Immobilie anhand Zustand, Lage oder sonstigen Besonderheiten nur schwer zu bestimmen sein, ist das Bieterverfahren auch ein gutes Preisfindungsverfahren, so dass keine Bewertung notwendig wird, sondern durch die Durchführung wird man anhand der Gebote sehen können, welchen Preis Interessenten am Markt aktuell bereit sind zu bezahlen. Und das ist häufig deutlich aussagekräftiger als ein rein errechneter Wert auf dem Papier.
Die Nachteile des Bieterverfahrens sind zum einen die Unsicherheit, da für Käufer die abgegebenen Gebote nicht bindend sind. Das heißt, sie können auch nach Abschluss der Vermarktungsphase sagen, sie möchten gerne zurücktreten und nicht eine Beurkundung für den angegebenen Preis zustimmen. Das bietet dir als Verkäufer ein wenig Unsicherheit, da du dich nicht darauf verlassen kannst.
Wichtigkeit und auf die Bonität geprüft werden, so dass du sicher gehen kannst, auch eine Liste anhand festen Geboten am Ende vorliegen zu haben. Deshalb wähle hier unbedingt einen Makler, der regelmäßig das Bieterverfahren anwendet und sich damit auskennt. Wir bei emotify führen auch regelmäßig Bieterverfahren durch und greifen hier gerne auf Plattformen wie propno oder wenn bona zurück. Diese sind sehr transparent und benutzerfreundlich. Käufern wird es hier sehr einfach gemacht, sich zu registrieren und nach Durchführung oder Teilnahme an der Besichtigung von uns einen Zugang zu erhalten und dann online mitbieten zu können. Nach Abgabe von deren Geboten müssen diese uns auch über die Plattform ihre Bonität nachweisen, so dass wir alles gesammelt über einen Ort oder Anbieter durchführen können. Das macht es auch für uns einfacher und transparenter.
Für dich als Verkäufer bieten die Plattformen den Vorteil, dass du deine Auktion über deinen eigenen Zugang mitverfolgen und immer auf dem aktuellen Stand bleiben kannst.
Du möchtest deine Immobilie im Bieterverfahren verkaufen? Dann kontaktiere uns gerne, und wir beantworten dir alle Fragen rund um das Thema Bieterverfahren.
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