Transcription
Hallo und herzlich willkommen auf meinem YouTube Channel zu einem neuen Video. Und es geht direkt wieder weiter, weil tatsächlich der Peptid-Content, Biohacking-Content und das alles bei euch am besten ankommt, habe ich festgestellt – zumindest nach den Aufrufzahlen. Oder halt generell, was gerade so im Hype ist, kreiere ich auch gerne mal einen Hype. Weil mit dem Mod-C war ich glaube ich im deutschsprachigen Raum einer der ersten, der dazu wieder ein Video gedroppt hat. Ähnlich wie bei dem IPA-Morelin damals, was auch krass Aufrufe gekriegt hat und ja auch immer noch ein sehr sinnvolles Peptid darstellt, was gar keine Nebenwirkungen hat. Ne, natürlich muss man immer in dem Kontext sehen, dass Peptide sehr viel Research sind. Das möchte ich am Anfang noch mal betonen. Das heißt, wir haben hier noch keine so langen Langzeitstudien und auch nicht so viel Evidenz, dass wir immer sagen können: Das funktioniert auch in 100 Jahren noch genauso gut wie jetzt. Weil dazu gab es einfach noch zu wenig, ja, Tests an menschlichen Probanden. Dennoch gibt es natürlich ein paar Wirkwege und Wirkweisen, die man sich angucken kann und dann selber entscheiden kann, ob man das Ganze für sich selber als Versuchskaninchen einfach mal testen möchte. Und da starten wir heute auch direkt wieder rein.
Also, wie gesagt, ich bedanke mich noch mal für den extremen Zuspruch und auch die ganzen lieben Kommentare immer unter den Videos. Gerade auch, weil das letzte Video mit den jetzt Partien auch so gut angekommen ist, möchten wir da natürlich direkt – oder möchte ich da direkt wieder weitermachen und euch den nächsten Content zur Verfügung stellen aus der Peptid-Richtung mit einem, ja, Peptid, was ich tatsächlich vor – ich glaube, es muss schon fast zwei Jahre her sein – mal in den Mund genommen habe. Im Rahmen einer Reaktion auf einen Stack, den Phil Heath wohl aus Anti-Aging-Gründen verwendet äh – und da hieß es schon damals: Mach mal ein Video dazu. Allerdings hatte ich das damals noch nicht für – für so sinnvoll gesehen, weil Tesamorelin in Deutschland noch nicht so verfügbar war. Mittlerweile hat sich das geändert. Die Peptid-Shops rüsten auf, viele sind auch im europäischen Raum schon deutlich besser aufgestellt vom Sortiment und haben das eben auch im Programm, sodass Tesamorelin sich einer großen Beliebtheit aktuell erfreut. Und das macht ja auch in gewisser Weise Sinn, dann für seine eigenen körperlichen Zwecke zu nutzen. Und gerade im Bodybuilding-Bereich haben wir eine ganze Menge Sachen, die auch sinnvoll sind, ja, wenn man die durch dieses Peptid erreichen kann.
An dieser Stelle danke noch mal. Wie gesagt, ihr könnt gerne mal ein Abo auf dem Kanal da lassen, damit die Community weiter wächst und auch alle von diesem Videos profitieren können. Das ist ja immer noch gratis Mehrwert, der hier zur Verfügung gestellt wird von mir für dich. So, jetzt geht’s auch schon los: Tesamorelin. Ihr habt’s gerade schon im Videotitel gelesen, und ich habe es auch schon einmal gerade angeteasert. Es ist ein Peptid, was auch wieder auf die Releasing-Schiene wirkt und zwar wirkt es als GHRH-Agonist. Also, man muss ja erstmal unterscheiden – das habe ich auch in dem Growth Convention Vortrag einmal getan, dass ich mal erklärt habe: Was ist denn der Unterschied zwischen einem GHRP und einem GHRH? Also, h – ja, das gibt nämlich einen Unterschied. Und das P steht ja da für Peptid und das H steht hier für Hormon. Und die GHS kommen auch im Körper – also GHRH – ich muss jetzt gucken, ob ich Deutsch-Englisch mache, sonst wirkt das echt weird. Also die GH-HS, die wirken auch im Körper oder gibt’s auch im Körper natürlicherweise. Und das ist eben ein Agonist. Das heißt, es gibt auch immer, wenn es im Körper irgendwas gibt, was vorkommt, einen Rezeptor dafür, wo das Andocken kann. Und genau hier setzt eben das Tesamorelin an, weil es ein Agonist für diesen Rezeptor genau ist. Ursprünglich ist tatsächlich mal das Tesamorelin entwickelt worden gegen Lipodystrophie, die in der Regel bei HIV auftritt. Das heißt, HIV ist ja eine sehr schlimme Krankheit, die meistens auch zu einem frühzeitigen Tod führen kann. Und hier ist es so, dass als Wirkung oftmals eine überschüssige Fettansammlung, gerade im Bauchbereich, stattfinden kann aufgrund der gesundheitlichen Belastung. Das heißt, der Patient kann da erstmal gar nicht so viel dafür, aber das kann eben entstehen. Ähnlich wie bei einem metabolischen Syndrom, was auch eine Vorstufe zu Diabetes ist. Das haben wir im Tizepatide-Video schon mal kurz angesprochen. Kann eben diese Lipodystrophie auch zu wirklichen Problemen führen, auch auf andere Gesundheitsmarker, wie das jetzt Kreislaufsystem, und da jetzt entgegenzuwirken äh hat sich das Tesamorelin zur Aufgabe gemacht. Also bzw. die Medizin hat versucht, was zu empfinden, was eben genau dagegen wirkt und eben dieses Fett gezielt an der Stelle zu reduzieren.
Natürlich ist es sehr cool, weil wenn man im Bodybuilding-Bereich jetzt auch im Bauchfettbereich natürlich eine Menge loswerden möchte, um einen schönen Sixpack zu haben, kann man natürlich gezielt darauf einwirken. Letztlich haben wir natürlich auch wieder eine gesteigerte Lipolyse, dadurch dass wir eben auf diesen Rezeptor einwirken, der dann letztlich auch irgendwo sein Potenzial ähnlich wie ein Growth-Hormon entwickeln kann. Das ist aber auch der Effekt, der hier gewünscht ist. Natürlich, da wollen wir auch genau ansetzen. Das heißt, wir wollen die Lipolyse fördern damit, und wir wollen eben genau auf dieses Bauchfett gezielt abzielen, sodass wir das eben wegbekommen. Das ist auf jeden Fall ein sehr interessanter Kontext, und da muss man sich auch direkt dann mal angucken, wie man das Ganze dosieren kann. Bei sowas schaue ich mir immer zuerst die Halbwertszeit an, obwohl Halbwertszeiten – das hatten wir auch in dem letzten Video schon angesprochen – nicht immer der Indikator dafür sind, wann das beste Dosierungsintervall ist. Aber viele Peptide haben halt auch eine sehr kurze Kette, ähnlich so auch beim Tesamorelin, wozu man da nämlich schauen muss, dass das Injektionsintervall nicht zu groß wird. Ja, wir haben natürlich auch Sachen, die z.B. so aufgebaut werden chemisch, wie z.B. das CJC-1295, dass wir da eine Verlängerung haben, sodass wir seltener injizieren müssen: Zwei bis dreimal pro Woche maximal, um den perfekten Effekt zu haben. Bei Tesamorelin ist es allerdings nicht so. Da haben wir eine sehr kurze Kette und haben deswegen ein hohes Injektionsintervall, am besten sogar täglich, maximal alle zwei Tage. HIV-induzierte Lipodystrophie wird mit 2 mg täglich behandelt, denn eine Halbwertszeit von 2 bis 3 Stunden ist bei dem Medikament bzw. Peptid realistisch als anzusehen. Und da ist es halt schon wichtig, dass man das dann so regelmäßig macht, dass das dann auch gut funktioniert. Da ich mir aber hier auch die Effekte des temporären HGH-Anstiegs noch zu – zu Nutze machen möchte, würde ich es immer so einsetzen bei dieser kurzen Wirksamkeit, dass ich es vor einer Aktivität benutze, die auch am besten möglichst viel Fett oder Energie verbrennt. Also ein Aerobic-Training beispielsweise, das nüchterne Cardio-Training morgens. So kann ich morgens nüchtern direkt mein Tesamorelin injizieren, mit 2 mg, kann dann beim Cardio von diesen fettverbrennenden Effekten profitieren, die dann genau in dem Fall auch an den Problemzonen eben das Fett reduzieren. Und das ist auch der schlaueste Weg. Natürlich kann man jetzt auch hergehen und sagen: Bei der kurzen Halbwertszeit benutze ich das Ganze Pre-Workout noch mal. Allerdings gibt’s meiner Meinung nach vom Peri-Workout-Verhalten deutlich interessantere Sachen, die man machen kann, um die Trainingsleistung so zu boosten, dass man eben dann auch noch den maximalen Muskelanteil rauskriegt und nicht nur in der Fettverbrennung profitiert, was das Training angeht. Also sprich, eine temporäre IGF-1-Erhöhung ist sehr sinnvoll und eben auch ein Zusammenspiel und dem Erarbeiten einer ordentlichen Intra-Workout-Routine. Falls für euch dieses Thema interessant sein sollte – ich habe schon überlegt, ob ich es mache, aber ich hatte dann Angst, dass es eventuell nicht genug Aufrufe bekommt, weil es dann doch nicht so viele Leute interessiert – wäre das perfekte Peri-Workout-Management von Peptiden und dem gesamten Zusammenspiel mit einer Intra-Workout-Versorgung mit Kohlenhydraten, Aminosäuren und natürlich dem dazugehörigen Medikamentenprotokoll. Wenn das für euch interessant sein könnte, für einen maximalen Reiz und auch das Beste, was ihr rausholen könnt aus eurer Trainingssession, dann schreibt es bitte auch gerne mal in die Kommentare.
So, dann setzen wir wieder an die stärksten Faktor. Den haben wir jetzt schon genannt: Eben genau diese punktuelle Fettreduzierung und die Erhöhung von GH, also Growth-Hormon im Körper. Wie lange kann ich das jetzt anwenden? Muss ich das absetzen? Muss ich das cyceln, wie es bei anderen Peptiden der Fall ist? Nein, muss ich nicht. Ich kann es dauerhaft anwenden, es ist gar kein Problem. Das einzige, was man machen sollte, ist halt nur mal zu gucken, ob man es irgendwann noch braucht. Weil wenn der Effekt – natürlich der gewünschte Effekt eingetreten ist und man hat einen guten Plan, mit dem man unterwegs ist, dann muss man das vielleicht auch gar nicht dauerhaft machen, sondern kann da auch mal Pause machen und gucken, wie sich der Körper danach verhält. Weil in der Regel ist es so, dass wenn du jetzt mal bestimmtes Fett reduziert hast an einer Stelle und du danach dein Verhalten richtig steuerst, weiterhin aktiv bleibst und die Kalorien nicht übertreibst, dass du dann gar nicht an den Bereich wieder so ultra fett wirst. Also ich beispielsweise müsste mich schon richtig verbiegen, dass ich an den Bereichen, wo mein Körperfett sehr niedrig ist – also die Haut dünn ist, wenig subkutanes Fett da ist – um da wieder an Fett zuzunehmen. Wird für mich dann schon extrem schwierig. Und wenn man einen ordentlichen Trainingsstand erreicht hat, muss man es auch nicht unbedingt dann dauerhaft fahren. Ist es aber möglich. So, das dazu. Noch von der Dosierung her: Bringt es ja auch nicht, wenn du noch mehr machst. Also da in dem Bereich kannst du dich aufhalten, und da macht’s auch Sinn. Du musst es nicht irgendwie einfaden, irgendwie langsam hochtapern oder so. Du kannst direkt mit der Dosierung starten und auch direkt von den Effekten profitieren. Was habe ich davon zu erwarten? Ja, eine Körperfettreduktion. Ist aber kein Wundermittel. Man muss trotzdem seinen Job noch machen: Kaloriendefizit, Aktivität und so weiter muss trotzdem da sein, um eben das Fett zu verbrennen. Es gibt natürlich aber auch geschickte Kombinationen, wie man den Effekt schneller erreichen kann und eben genau damit dann in einem Szenario von einer kompletten Stack-Design-Geschichte dann natürlich alles optimal steuert, um eben genau dann diese Bereiche oder das zu erreichen. Was kann passieren bei Tesamorelin? Es ist ja nun mal ein Peptid, was du selber anmischt. Kann passieren, dass du an der Injektionsstelle rote Bläschen bekommst, also sich der Wirkstoff schlecht abbaut. Das ist von Produkt zu Produkt unterschiedlich und kann auch manchmal daran liegen, dass dein Körper mit dem Wirkstoff nicht so gut klar kommt. Was kannst du da machen als Quickfix? Du kannst es erstmal intramuskulär injizieren. Wird genauso gut aufgenommen wie subkutan. Ist gar kein Problem, funktioniert trotzdem, und du musst es auch nicht an die Stelle injizieren, an der du mehr Fett verbrennen möchtest, weil es ja schon genau gezielt auf dieses – auf diesem Bereich auch im gesamten System wirkt. Das heißt, es ist nicht wie bei HGH, dass du es an die Stellen machen musst, wo du am meisten verbrennen möchtest, sondern einfach irgendwo rein. Ja, also intramuskulär gar kein Problem, beispielsweise in den Gluteus. Geht ja mit einer Insulinspritze auch, wenn man nicht zu fett ist. Dann – das kann passieren, also Juckreiz und Rötung an den Stellen. Ansonsten, was du auch machen kannst: Du kannst statt bakteriostatischem Wasser einfach einfach mal NaCl zum Auflösen verwenden. Das funktioniert trotzdem genauso gut und ist ganz normal erhältlich im Amazon oder in der Apotheke. Also einfach sterile NaCl, ganz normale Lösung zum Injizieren, zum Anmischen. Für sowas gibt’s verfügbar, ist nicht teuer, gibt’s bei Amazon in kleinen Ampullen aus Plastik beispielsweise oder auch in größeren Dingern. Da ist es aber dem Reinheitsgrad bzw. dem Desinfizieren immer ein bisschen schwierig, weil natürlich, je größer die Flasche ist, je öfter piekst du da rein. Also lieber kleinere und dafür ein paar mehr holen, und dann kannst du damit deine Peptide mischen. Das funktioniert. Dann haben wir eigentlich auch das Gröbste schon geklärt. Nebenwirkungen hast du da eigentlich nicht so viele zu erwarten. Können bisschen Kopfschmerzen auftreten, bisschen Schwindel ist eine Möglichkeit, bisschen – bisschen ist möglich, bisschen Übelkeit, solche Sachen. Das kann aber bei fast allen Peptiden passieren, weil dein Körper natürlich erstmal damit klar kommen muss. Kannst du aber auch noch ein paar Injektionen geben müssen. Musst du ausprobieren, wie empfindlich du bist. Hat aber ansonsten keine großen Probleme oder Nebenwirkungen. Also relativ sicher einzusetzen.
Das Video diesmal war tatsächlich gar nicht so lang, weil es dazu nicht so viel zu sagen gibt, sondern einfach nur, dass es tatsächlich gut funktioniert auf dem Papier. Ob du es testen möchtest, ist natürlich dir überlassen, aber wenn du genau an den Stellen deine Problemzonen hast, wäre es auf jeden Fall versuch wert. Von den Kosten her ist es auch nicht günstig, aber überschaubar. Ansonsten danke ich dir fürs Zuschauen. Kannst mich gerne bei meinen Sponsoren unterstützen bei auf big-zone.de für die besten Supplements. Im Übrigen da macht es auch Sinn natürlich ein bisschen anzugreifen, gerade wenn man im Kaloriendefizit ist. Das Immunsystem bisschen zu fördern ist sinnvoll, und natürlich auch die Verdauung zu fördern. Also ich denke da gerade an so Sachen wie NAC als Glutathion-Vorstufe dauerhaft zu machen, weil im Kaloriendefizit meistens der Körper auch infektanfälliger ist. Und ich denke natürlich auch an Glutamin, ja, was du auf jeden Fall auch mindestens ein bis zweimal am Tag mit 15 bis 20 g benutzen solltest, um eine perfekte Verdauung zu haben von allen Lebensmitteln. Genau, das sind aber jetzt nur zwei Beispiele. Ansonsten check gerne mal die Produktpalette aus. Wenn du mehr Infos zu den Supplements haben willst, dann guck gerne täglich meine Instagram Stories und folg mir auch mal auf Instagram. Würde mich freuen. Und natürlich hast du auch noch die Möglichkeit, die besten Klamotten einzukaufen bei Messe Soldier mit dem Rabattcode JAN bei Bigzone, ist es JAN10, und JAN10 ist es auch bei Planet Food Store für die beste Fleischqualität und auch bei Level Equipment fürs beste Trainingsequipment. Da haben wir im Übrigen auch noch Signature-Produkte von mir bei einigen Sponsoren. Also guck dich da gerne mal an – bei – guck dir das gerne mal an. Bei Bigzone haben wir das Vasol Light einmal als Elektrolytversorgung während des Trainings, was auch noch zusätzlich den Effekt hat, dass Kohlenhydrate besser in den Blutkreislauf gelangen. Also auch eine coole Nummer, schmeckt auch richtig gut im Erdbeerbonbon-Geschmack. Also ein schönes Intra-Workout-Element, was ich dir auch noch mal genauer erklären werde, wenn wir das Video machen mit der Peri-Workout-Geschichte. Wenn du da Bock drauf hast, also schreib es gerne unten rein. Wie gesagt, ansonsten haben wir bei Level Equipment auch noch die Kompressionsstrümpfe, die gut sind für einen guten Wasserhaushalt im Unterkörper und einen guten Rücktransport übers Lymphsystem, weil einfach die Wade unterstützt wird, das Lymphsystem bestmöglich zu supporten. Wasser aus der unteren Extremität wieder nach oben zum Herz zurück zu transportieren. Dadurch sind deine Beine freier, du hast ein besseres Feeling und hast z.B. auf langen Reisen weniger Probleme mit Ödemen bzw. Einlagerungen. Gerade bei Peptid-Nutzern sehr interessant, weil Ödeme sind bei allen Peptiden eigentlich auch immer am Start, zumindest bei den Releasing-Peptiden und bei HGH natürlich auch. So, dann vielen Dank fürs Zuschauen. Bis zum nächsten Mal. Tschüss und ciao! [Musik] [Musik] break through the CHS Goe look for change Look forain pulling pushing train