Transcription
Die Märkte haben wieder in den Rallymodus umgeschwenkt. Und wie nachhaltig dieser Aufwärtstrend jetzt ist und welche Werte ich auf meiner Beobachtungsliste ganz vorne habe, verrate ich euch jetzt.
Hallo liebe Herren Investierten, schön, dass ihr wieder dabei seid bei einem neuen Video. Und ganz ehrlich, lasst mir gerne einen Kommentar da: Wer hätte im April gedacht, als Donald Trump mit seiner Handelspolitik und seinen Zöllen um die Ecke kam – ihr erinnert euch bestimmt an diese berühmte trumpsche Zolltafel, die die Märkte massiv durcheinander gewirbelt hat – dass nach dem Absturz, den wir gesehen hatten, teilweise innerhalb von 3–4 Tagen Verluste von 20 % und mehr in den großen Indizes, bei Einzelaktien noch viel mehr, dass dann binnen weniger Wochen eine Erholung einsetzt, die eigentlich alles und all das Chaos, was wir im April gesehen haben, nivelliert? Dazu erste Einblendung. Zeigt euch mal den Verlauf des DAX Index. Und das Spannende hier ist ja wirklich eindeutig: Der DAX hat neue Allzeit-Hochs gemacht. Also, wenn ihr euch mal diesen heftigen Abverkauf anschaut, auch unten in Richtung des Aufwärtstrendskanals über die letzten Jahre, dann haben wir jetzt vor kurzem wieder neue Allzeit-Hochs erreicht. Das heißt, die Erholung war wieder mal V-förmig und ging extrem schnell von Statten.
Da erster Einwurf auch von mir, oder Anmerkung: Ich halte das momentan etwas für gefährlich für neue Anleger, dass die Märkte sich so schnell erholen, mit einer V-Formation und dann wieder neue Allzeit-Hochs machen, weil das hat einen gewissen Gewöhnungseffekt, dass viele sagen: „Na ja, Crash nachkaufen, das ist das Richtige.“ Und das bejah ich ja auch, wenn ihr euch an meine Videos erinnert, als es im April so hoch herging. Ich habe darüber gesprochen, dass ich zeitweise mal 100.000 € Verlust hatte im ETF-Depot, dass ich dann für 50.000 € nachgekauft habe und dann entsprechend noch mal. Also, ich habe einen ordentlichen Betrag investiert, das war alles richtig. Aber dass die Erholung so schnell von Statten geht, da möchte ich einfach ein bisschen bremsen, ein bisschen Wasser in den Wein schütten, weil es muss nicht so sein, dass Erholungen immer so schnell von Statten gehen. Das war jetzt der Fall, weil Donald Trump dieses Event eigentlich durch eigene Kraft und Anstrengung, könnte man mal sagen, ausgelöst hat, und er konnte natürlich auch durch die eigenen Gegenmaßnahmen oder auch durch Entspannungen wieder dafür sorgen, dass die Märkte entsprechend steigen. Aber nur für den Hinterkopf: Es muss nicht sein, dass die Märkte immer mit einer V-Erholung reagieren auf einen Abverkauf. Das kann auch erstmal seitwärts laufen, oder das kann auch erstmal noch ein Stückchen fallen, und dann kommt erst eine Erholung.
Schauen wir uns mal die amerikanischen Indizes an. Noch eine Einblendung. Zeigt euch jetzt mal den S&P 500, und da könnt ihr aktuell gut erkennen: Der ist nicht so stark wie der DAX. Wir sind von den Allzeit-Hochs noch so etwa 4–5 % entfernt, aber die 200-Tage-Linie wurde zurückerobert, diese Rücksetzer, die wir gesehen hatten. Das heißt, wir hatten hier ein Tief, wir hatten ein Hoch, wieder ein Tief – gab’s ja auch mal ein Video von mir dazu – und dann einen Ausbruch nach oben. Das war für mich so charttechnisch gesehen ja die Bedingung dafür, dass die Märkte wieder in den Erholungsmodus übergehen. Das hat funktioniert. 200-Tage-Linie drüber wurde geschlossen, und jetzt ist es eigentlich erstmal nur noch eine Frage der Zeit, bis es weiter nach oben geht, oder bzw. bis wir neue Allzeit-Hochs sehen. Das, im übrigen, DAX und S&P waren jetzt noch nicht die Werte, auf die ich momentan einen besonderen Fokus lege. Die werden gleich noch kommen. Es gibt aber noch mehr Werte. Das heißt, ich werde hier über drei sprechen. Insgesamt gibt’s mehr Werte, und die – ich blende euch mal ein, verlink’s euch unten drunter – findet ihr in unserer By the Dip App. Das heißt, da ist meine Watchlist drin. Da findet ihr auch einen kostenlosen ETF-KS. Da findet ihr tägliche Marktkommentare und Berichterstattungen und exklusiv Podcasts, die es nur da drin gibt. Deswegen holt euch die App, kostet nichts, holt ihr auf euer Handy, und ihr werdet dann direkt sehen, welche weiteren Werte ich auf meiner Watchlist habe. Und sieben auch ein ganz kurzes schriftliches Update. Das heißt, wenn ihr die App runterladet, wird dieser Beitrag von mir da schon drin sein. Ihr könnt also sofort zugreifen. Aber starten wir mal durch.
Warum bin ich denn momentan positiv gestimmt? Zum einen, wir sehen geopolitisches Tauwetter. Also, wenn ihr euch an mein letztes Video von Sonntag erinnert – ich blende es euch mal ein, verlink’ euch unten drunter – ging es um Gold und Gefahren für Gold. Und der Goldpreis – Timing hätte nicht besser sein können – ging dann auch entsprechend am Montag weiter nach unten, weil wir geopolitisch momentan eine Entspannungssituation sehen. Zeigt euch diese Einblendung. Stammt von der Tagesschau: „Schrift Rubio reist zu Gesprächen in die Türkei.“ Das heißt, in den ganzen Ukraine-Konflikt, in den Krieg kommt wieder Bewegung rein. Wir wissen jetzt nicht – ich nehme dieses Video am Mittwochmorgen für euch auf, es ist jetzt, ich schaue auf die Uhr, 7:38 Uhr – ob in den nächsten paar Stunden bis zur Veröffentlichung sich dann noch was tut, ob Putin kommt oder nicht, kommt, absagt, zusagt, das werden wir noch sehen, aber zumindest ist mal wieder positive Bewegung in dieser Geschichte drin, und das nimmt natürlich geopolitische Risikoprämien aus dem Markt raus und führt auch dazu, dass Marktteilnehmer natürlich auch spekulativere Positionen wieder eingehen. Das werdet ihr gleich noch anhand meiner Watchlist sehen, weil ich da relativ spekulative Werte momentan auf der Watchlist habe bzw. auch schon Positionen eröffnet habe. Also, Geopolitik sieht ganz gut aus. Dann haben wir natürlich noch Indien und Pakistan. Auch da scheint es so, dass sich da jetzt nicht ein größerer Krieg aktuell anbahnt, sondern dass wir da auch eine Entspannung derzeit sehen. Und natürlich das große Damoklesschwert, was über den Märkten immer hing: Die trumpsche Zollpolitik. Zeigt euch diese Einblendung. Ist auch momentan im Entspannungsmodus. Das heißt, die USA haben ihre – man kann es nicht anders sagen – Wahnsinnszölle von 145 % gegenüber China reduziert auf 30 %, und die Chinesen haben ihrerseits ihre Zölle gegenüber US-Produkten von 125 % auf 10 % verringert. Jetzt kriege ich es noch raus. Und die Gespräche sollen – Trump hat es gesagt, am Wochenende waren sie ja in Gempf – sehr freundlich gewesen sein, sehr konstruktiv. Jetzt ist erstmal also diese Zollpause bzw. diese Zollreduzierung, das wird auch wieder den Handel erstmal wieder beleben, und dann kommt es einfach drauf an, ob in den nächsten 90 Tagen irgendeine Art von Abkommen, Rahmenabkommen, Absichtserklärung, irgendwas geschaffen wird, dass der Handel einfach weiterhin damit leben kann. Wenn ihr mich fragt, meine Prognose ist: Wir werden wahrscheinlich am Ende einen Basiszoll für alle Länder von 10 % haben. Das sehen wir gut an den aktuellen, nennen wir es mal, Deals mit dem Vereinigten Königreich, also mit UK. Da ist, obwohl England bzw. also Großbritannien langjähriger Verbündeter der USA ist, auch freundschaftliche Beziehungen bestehen, sind die Engländer oder die Briten nicht darum gekommen, dass man hier den, ja, den 10 %-Zoll irgendwie wegbekommen kann. Der ist also geblieben. Es gab dann Ausnahmen für gewisse, glaube Rolls-Royce-Triebwerke und so gibt’s Ausnahmen, aber mit einem 10 %-Zoll wird die Welt wahrscheinlich leben müssen und wird wahrscheinlich die Welt akzeptieren, weil in Anbetracht dessen, was Donald Trump hier verkündet hatte und womit er gedroht hatte, sind 10 % eigentlich akzeptabel und dürften von den Importeuren, Exporteuren, den Großhändlern und den Verbrauchern irgendwie untereinander dann aufgeteilt werden und geschluckt werden.
Also ihr seht schon, wir haben momentan geopolitisch einiges an deutlicher Entspannung, und ihr merkt schon, ich bin sehr, sehr nah am Markt dran. Wenn ihr das nicht sein könnt – und das kann ich natürlich gut verstehen, weil ihr habt wahrscheinlich auch was anderes zu tun als ich – für mich ist das ja hier eine bezahlte Selbstverwirklichung, dass ich mich jeden Tag hier 10–12 Stunden mit den Finanzmärkten und Politik beschäftige. Wenn ihr also dafür keine Zeit habt, dann lasst ein Abo vom Kanal da. Die Marke von 100.000 Abonnenten ist greifbar nah, denn mir macht es natürlich einen riesen Spaß, mich den ganzen Tag mit Finanzen und Politik zu beschäftigen. Und das Wissen und diese ganzen Erkenntnisse und Hintergrundgespräche, die destilliere ich dann in die Videos rein und bring die euch, damit ihr eure eigene Geldanlage richtig in die Hand nehmen könnt und auch die richtigen Entscheidungen treffen könnt. Deswegen Abo da lassen.
Kommen wir aber jetzt noch mal zur Rally. Ihr merkt schon, charttechnisch – das war der erste Part – sind die Indizes stark. Fundamental haben wir aktuell eine Entspannung, die sehr, sehr positiv ist. Und das Interessante ist allerdings, dass diese Rally, die da im Gange ist, von jedem gehasst wird. Warum? Nächste Einblendung. Zeigt euch mal die Stimmungsindikatoren aus den USA. Das ist von Topdown Charts bzw. Thomas Kellem, und er aggregiert verschiedene Stimmungsindikatoren immer zu einem seiner eigenen. Das ist die grüne Linie unten. Und die grüne Linie zeigt euch mal, gemessen am US-Markt, den Anteil der Bullen, also derjenigen, die positiv gestimmt sind. Und ihr seht schon, ihr müsst ganz unten bei den negativen Werten schauen, und ihr müsst auch, wenn ihr mal den Blick nach links schweifen lasst, dann seht ihr, dass ähnliche Werte wie jetzt sehr, sehr selten in der Vergangenheit waren. Bedeutet: Extrem viele Leute sind immer noch negativ gestimmt gegenüber dem Markt. Wenn der Markt aber weiter ansteigt, dann entsteht natürlich der Druck, das sogenannte FOMO, oder Fear of Missing Out, dass man nicht dabei ist, und dann müssen diese Leute und wollen diese Leute in den Markt wieder rein. Und diese negative Stimmung heißt also, oder zeigt uns, dass viel Geld an der Seitenlinie steht und einfach nur zuschaut. Und je länger diese gehasste Rally läuft, desto mehr Druck baut sich auf, dass diese Investoren wieder zurück in den Markt kommen wollen und kommen müssen, teilweise für ihre Kunden. Und das bedeutet natürlich, dass eine Menge Kapital und Geld am Rande bereit steht, um die Kurse weiter anzutreiben. Das zeigt sich im übrigen sehr, sehr gut auf der institutionellen Seite. Anhand dieser Einblendung – stammt aus dem Research der Bank of America – das ist diese monatliche Fondsmanager-Befragung. Da haben im letzten, oder in der letzten Studie, 150 Fondsmanager teilgenommen, verwalten so um die 450 Milliarden US-Dollar, und ihr seht hier mal die aktuelle Cashquote, und die Cashquote ist derzeit mit 4,5 %, würde man sagen, eher so im Mittelfeld. Sie ist jetzt nicht besonders auf der negativen Seite, aber auch nicht besonders auf der positiven Seite. Was ich damit sagen möchte, ist: Institutionelle Geldverwalter haben auch noch eine Menge Geld an der Seitenlinie geparkt und haben umso mehr Druck, weil die ja für Kunden auch noch Rendite liefern müssen. Und wenn natürlich Indizes – wieder S&P 500 sich fast schon erholt haben, wenn europäische Indizes – wieder DAX – schon wieder auf Allzeit-Hoch stehen, dann kommen natürlich die Kunden und fragen zurecht: „Na, was ist denn mit meiner Geldanlage los? Sind wir investiert?“ Also steigt auch auf der institutionellen Seite massiv der Druck. Also ein weiteres gutes Argument dafür, dass die Märkte nach oben gehen werden, und das bringt mich jetzt abschließend noch zu meiner Watchlist. Und kommentiert auch gerne diese Werte, die ich euch jetzt vorstelle. Kritisch sind jetzt keine Werte aus dem langfristigen Portfolio. Da wird’s am Sonntag wieder ein Update geben. Da schauen wir mal in mein gut 500.000 € schweres ETF-Depot mit rein. Da hat sich im April einiges getan. Das heißt, die Märkte haben sich deutlich erholt, und es gibt auch zwei Nachkaufschancen. Das heißt, wenn das interessiert, Abo da lassen. Das ist allerdings eher die langfristige Seite. Ich habe euch jetzt bei der Watchlist Werte mitgebracht – sagt ja auch die Watchlist – da habe ich nicht einen Wert drauf, den ich 10 Jahre beobachte, also MSCI World. Da habe ich Werte drauf, die ich aktuell spannend finde, in die ich investiert bin und die ich ja immer noch interessant finde, weil sie gewisses Momentum haben und gerade von der Situation, die wir haben – das heißt, einen starken Aufwärtstrend in den Märkten, geopolitische Entspannung – und das auch noch kombiniert damit, dass viele Investoren noch an der Seitenlinie stehen. Diese Werte sind jetzt interessant, und der erste von der Watchlist ist – ich blende es euch ein – der Bitcoin. Mag euch vielleicht ein bisschen verwundern. Bei unserem Podcast „By the Dip“ kennt der weiß, ich bin letztes Jahr – ich glaube, es müsste der Herbst gewesen sein – eingestiegen. Das waren so Kaufkurse damals bei ja um die 8.000 $ herum, müsste ich reingegangen sein, und hat ja bis jetzt sehr, sehr gut funktioniert. Und der Bitcoin ist aber so ein klassisches Risk-on-Asset, also eine Risiko- bzw. anders gesagt, eine Anlageklasse, die von zunehmender Risikofreudigkeit profitiert, und deswegen sehen wir auch aktuell, wie Geld in den Bitcoin wieder reingeht, und da würde ich auch, wenn wir mal wieder einen Rücksetzer sehen, 5 %, 10 %, wenn irgendwas vielleicht ist, geopolitisch sich doch wieder verschiebt ins Negative, die Position ausbauen, weil da jetzt nach der Bodenbildung wirklich noch viele Investoren noch nicht dabei sind und weil der Bitcoin davon profitieren wird, wenn die Aktienmärkte weiter nach oben gehen. Und zudem sehen wir auch in China momentan entsprechende Ausweitung der Geldmenge, was ebenfalls für den Bitcoin spricht. Also, das ist so einer der Top-Werte auf meiner Watchlist. Kommt Rücksetzer, baue ich meine Position auf, oder nicht auf, sondern aus.
Zweiter Wert von der Watchlist – ich blende es euch mal ein – ist die gute alte Tesla. Ihr seht schon mal anhand des Kursverlaufs, dass Tesla sich ja in diesem Jahr teilweise mehr als halbiert hat, und ihr seht anhand der langen grünen Linie: Zu diesem Zeitpunkt habe ich eine Long-Position in Tesla eröffnet, mit einem Hebelzertifikat. Hatten wir auch bei „By the Dip“ besprochen. Das ist aktuell gut 100 % im Gewinn. Ich bleibe dabei. Ich finde aber Tesla dennoch nach wie vor spannend, weil aufgrund der heftigen Korrektur, die wir gesehen haben, und auch aufgrund des, ja, sagen wir mal so, des Zustands der Aktie – ich drücke mich mal ganz diplomatisch aus – dass viele die Aktie und auch Elon Musk nicht mehr lieben, muss ich sagen, das ist so eine negative Stimmung, dass ich da immer noch ein Erholungspotenzial sehe. Das sage ich jetzt nicht, weil ich investiert bin, aber Tesla hat wieder Momentum aufgebaut. Wenn ihr euch den Chart anschaut, deutlicher Ausbruch endlich nach oben. Es hat wirklich lange gedauert, die 300 $-Marke mal rauszunehmen. Auch die 200-Tage-Linie wurde wieder per Schlusskursbasis zurückerobert. Wir sehen jetzt wirklich viel Schwung in dem Wert. Ein Rücksetzer beispielsweise in Richtung der 200-Tage-Linie finde ich auch interessant, um meine Position, meine Long-Position noch mal auszubauen und die etwas zu vergrößern. Das ist allerdings – ich sag’s noch mal – nicht langfristig gedacht. Das ist in meinem taktischen Depot unter spekulativen Hebelpositionen verbucht. Da kann natürlich auch was schiefgehen. Das heißt, da muss mit entsprechendem Risikomanagement gearbeitet werden. Da muss man ein Stop-Loss im Markt auch drin haben, und dann kann man damit umgehen, aber nicht einfach reingehen, Hebel nehmen und dann ohne Plan. Also, Tesla ist hochvolatil. Es kann auch in die andere Richtung gehen. Ihr habt das gesehen anhand des Charts. Die Aktie schwankt stark, aber ich sehe bei Tesla mittlerweile wieder Stärke und Momentum. Und wenn wir da ein bisschen zurückkommen, die Position könnte man ausbauen, dann entsprechend. Und wenn weiterhin Geld in die Märkte reingeht, weil viel Kapital an der Seitenlinie steht, wird da auch was in Tesla reingehen, weil Tesla halt unglaublich viel an, ja, an Marketcap verloren hat in den letzten Monaten und es sicherlich einige gibt, die sagen: „Ja, ich möchte da doch mal wieder dabei sein.“
Und letzter Wert, den ich auf der Watchlist habe – ich blende es euch mal ein – ist ganz klassisch der Nasdaq 100. Auch hier: Ihr seht die heftige Korrektur im April, dann die 200-Tage-Linie wurde wieder zurückerobert, sogar ein Gap diese Woche. Das heißt, am Montag sind wir drüber gesprungen über diese Linie, haben drüber geschlossen, hatten am Dienstag weitere Anschlusskäufe, aktuell etwa 5 % unterhalb des Allzeit-Hochs. Ich habe da keine Position momentan drin. Wenn der Nasdaq allerdings noch ein Stückchen wieder zurückkommt, dann würde ich mir bzw. würde ich damit beginnen, eine Nasdaq-Position aufzubauen, auch im taktischen Depot, weil auch hier sehe ich eine Menge Erholungspotenzial, weil gerade die Tech-Werte, die stark abgestraft wurden in letzter Zeit, das sind natürlich absolute Profiteure davon, wenn die Stimmung positiver wird, wenn wir geopolitisches Tauwetter sehen, wenn die Handelspolitik sich wieder irgendwo in Wohlgefallen auflöst. Also, es gibt eine Menge Nachrichten in den nächsten Wochen und Monaten, die positiv sein könnten, eine Menge Deals, die verkündet werden könnten, und auch eine Menge Entspannung, die Donald Trump zeigen könnte gegenüber den Märkten, und da wird der Nasdaq als klassisches Risk-on-Asset definitiv profitieren. Deswegen auch vorne bei mir auf der Watchlist. Wenn ihr die weiteren Werte von der Watchlist haben wollt, mit Kurzkommentar, dann – ihr wisst, was ihr zu tun habt – guckt mal in die App rein. Und dann bin ich jetzt gespannt, was ihr von meinen Ausführungen so haltet und darf mich von euch verabschieden. Ich bin Sebastian Hell. Ihr seht mich wieder im nächsten Video und bis dann.