Transcription
In den letzten acht Wochen ist etwas passiert, das könnte wichtiger sein als das, was ihr als Chat-GPT-Moment erinnern werdet. Das ganze Internet ist voll mit Claude Code. Claude Code hier, ich mache damit alles, ihr könnt Millionen verdienen. I don't write code by hand anymore, I just ask Claude. Claude Code with Opus 4.5 is the greatest AI coding tool on planet Earth. If you are not already using Claude Code to automate parts of your life, then you are being left behind in 2026.
So, was ihr jetzt von mir bekommt ist, einmal hinter diesen Hype zu graben. Ich habe nämlich in den letzten acht Wochen eine Milliarde Tokens durchgecodet, zwei Full-Stack-Apps entwickelt, die wir intern auch benutzen, die laufen und ich kann euch sagen, es gibt einen Grund dafür, dass es so ein Hype ist und ihr müsst einmal verstehen, was liegt da drunter und dann gebe ich euch noch ein Update, was passiert gerade bei Anthropic mit Claude Code, es geht nämlich deutlich darüber hinaus. Das ist also das Video, wenn ihr verstehen wollt, was ist es, was kann ich damit machen, umherum werde ich wahrscheinlich dieses Jahr deutlich mehr mit Claude Code machen, als ihr vielleicht jetzt gerade noch annehmt. Holt euch einen Kaffee, lehnt euch zurück, es wird richtig geil.
Bei Anthropic gibt es einen Entwickler, der heißt Boris Cherny, der ist vorher bei Meta gewesen, ist ein guter Typ, teilt viel auf GitHub und der hatte die Idee, was ist denn, wenn wir einen Coding Agent bauen, weil logischerweise alles, was wir gerade machen, das, was ihr gerade schaut, ist alles Code, jede App, jedes YouTube-Video ist alles Code und wenn ich die Source beherrsche, die Quelle, kann ich damit alles machen, seine Idee war, ich baue diesen Coding Agent so, dass er im Terminal läuft, was ihr nie sehen wollt, weil ihr sagt, ich will die Knöpfe, gebt mir nur die Knöpfe, bleibt dran. Was seine Idee war, quasi das Modell mit ein paar Prompts zu verbinden. Das ist das, was Claude Code ist. Claude Code ist eigentlich nur zu 70 Prozent verdammt gute Prompts und die herausragenden Modelle von Anthropic im Terminal.
Und was dann passiert ist, ist bemerkenswert. Immer mehr Menschen haben es eben nicht nur für Code verwendet, sondern für alle anderen Ideen jenseits von Code, auch bei uns im Unternehmen. Das ist im Grunde genommen Claude Code. Das gesamte Internet ist voll davon, dass Leute sagen, eigentlich müsste das Ding anders heißen als Claude Code, Claude Everything oder Claude Cowork. Kommen wir gleich zu dem eigentlichen Produkt geworden.
So, das heißt, ich habe gemerkt und auch viele andere haben gemerkt, man kann dieses Tool, was ein herausragend guter Agent ist, deutlich weiter benutzen als andere. Man denkt die ganze Zeit, ja, aber ich code ja nicht. Ihr könnt es für nicht Code verwenden. Ihr solltet es für nicht Code verwenden. Ihr nehmt einfach ein Projekt, an dem ihr arbeitet, wo PDF-Dateien, Excel-Dateien, CSV-Dateien, I don't know, Daten, mit denen ihr arbeitet, drin sind. Und ihr sagt, boah, ich muss mal einen Überblick machen. Mehr, als man in Chatty Beauty reinladen könnte. Dann könnt ihr eurem Agent Claude, der im Terminal läuft, auf diesen Ordner zugriffhaft sagen, mach dir mal schnell einen Überblick, schreib mir ein Dokument mit der Zusammenfassung und schreib mir ein zweites Dokument mit deinem Vorgehen. Dann legt er halt zwei neue Dokumente in diesem Ordner an. Warum? Weil das Ding halt Code erstellen kann und Code lebt in Ordnern. Und in diesem Fall ist es halt kein Code, sondern ein Projekt zu, I don't know, Reiseplanung oder sonst was. Es ist absurd, wie schnell man damit ist. Und die Details von Claude, die habe ich noch nicht mal angefangen zu erzählen. Und warum kann ich dafür jetzt nicht zum Beispiel Chatty Beauty benutzen? Ihr müsst es raufladen, runterladen, hinpacken. Ihr beschäftigt euch mit der Oberfläche und nicht mit dem Ergebnis.
Und das bringt mich zum Punkt 2. Ihr seid so signifikant schneller, dass ich bei mir im Unternehmen alle dazu genötigt habe, dass wir das jetzt benutzen. War am Anfang auch alles skeptisch. Mittlerweile sind die absolut hooked und haben verstanden, hier passiert gerade was. Dann gibt es noch etwas. Innerhalb des Tools hat Anthropic sich so viel Mühe gemacht und überlegt, okay, wir wissen Generei Dreieck, das Modell ist sehr strong. Ja, die haben ein herausragendes Modell. Da können wir nicht hinter die Kulissen schauen. Aber man braucht auch eine Idee, was man mit dem Kontext macht. Weil wenn man zu viel einem Modell gibt, wird es irgendwann quatschig. Also sobald euch Cloud Code sagt, hey Christoph, das ist die beste Idee, die jemand hier hatte, dann wisst ihr, auch wie bei Chatty Beauty, seid ihr dann in Cloud Code am absoluten Kontext Limit. Und da arbeitet Anthropic sehr viel filigraner als andere mit Agents, die man sich bauen kann auf Knopfdruck. Subagents, müsst ihr jetzt noch nicht alles verstehen und mal gehört haben und Skills. Das Internet ist voll davon, könnt ihr ewig viel nachlesen. Die verbrauchen einfach unterschiedlich viel Kontext und dann kann man komplexe Aufgaben viel einfacher machen. Was ist eine komplexe Aufgabe? Hey, ich habe hier eine Studie, könntest du dazu bitte mal neun verschiedene Suchen lostreten in dem Bereich, dem Bereich, dem Bereich, dem Bereich und dann launchen neun Subagents oder suchen und machen das parallel. Das passiert dann in Cloud Code. Das ist nur mal so ein Anfang. Ihr könnt euch selber auch fertige Agents oder Skills anlegen, die dann automatisch während ihr chattet, gelauncht werden, weil Cloud verstanden hat, oh, jetzt bräuchte es den Agent, um Security Check zu machen oder den Agent, um die Website anzuschauen oder ein Skill, der einfach weniger Tokens verbraucht als ein Agent. Und wenn ihr sagt, ich verstehe das alles nicht so ganz, denkt an die Grundprinzipien Gen AI Dreieck, Modell, Prompt, Kontext. Es geht immer wieder auf diese drei Punkte zurück.
Diese Denke, die ich hier gerade mit euch teile, dass ich mich so in Sachen reinfräse und wenn ihr denkt, das passiert nie hier durch Zufall, das ist bei uns System bei Blackboat. Dieses System geben wir mittlerweile weiter. Wir haben ein Produkt, das nennt sich 12 Week AI Excellence. Das ist nicht einfach nur, hey, werde Profi und so weiter. Das vermittelt diese Denke zu sehen, was passiert da? Wie komme ich an die Quelle? Was ist die Natur der Technologie? Und das Ganze wird noch ergänzt mit Deep Dives, mit anderen Experten aus den Bereichen zum Thema Data, AI. Wir haben aber auch Teile wie Datenschutz dabei, Security, also dass ihr wirklich so alle Sachen bekommt, die man braucht. Ihr seid in zwölf Wochen mit maximal zwölf Leuten dabei, an eurem eigenen Projekt zu arbeiten und daran zu lernen, um zum wirklichen Pro zu werden auf dem Thema. Also ist ein geiles Format. Ihr findet das alles unter academy.blackboat.com.
Ja, ihr arbeitet mit lokalen Dateien, aber das ist natürlich ein Modell, weil Opus 4.5 so mächtig ist, so groß. Das ist ein Modell, das läuft in der Cloud. Das heißt, ihr greift über die API oder euren Cloud Plus Plan darauf zu. Es wird also dann auch in der Cloud verarbeitet. Das ist kein Modell, was bei euch auf dem Rechner läuft. Das würde gar nicht in der Power gehen, wie es ist. Das heißt, kostenmäßig, so intensiv ich es benutze, ist es teurer als das, was man mit anderen Modellen hat. Ich bekomme aber auch ganz andere Ergebnisse. Das heißt, ich kann jetzt auf einmal meine Compute Power, die ich habe, in der Firma steuern. Das geht bei den anderen Tools nicht. Und für mich macht sich hier sehr klar eine zweite Welt auf, wo man merkt, die Profis werden vermutlich wissen, hey, ist es mir wert, 1000 Euro hierauf zu geben? Weil wenn ich auch auf Knopfdruck eine App bauen kann, kann ich auch auf Knopfdruck ein Programm schreiben für ein Thema, was ich vorher nicht lösen konnte. Ich brauche dann kein Tool einkaufen. Und die anderen werden sagen, wo ist das Tool? Wo ist das Abo? Und weiter in diesen Abo-Fallen bleiben. Diese beiden Welten sind interessant im Moment zu beobachten. Aber das ist zumindest mal kostenmäßig das, was ihr im Blick haben solltet. Ihr habt auf jeden Fall mindestens mal API-Kosten, die darüber laufen.
So, und jetzt haben wir letzte Woche ein Cloud-Code-Video aufgenommen und konnten es gleich wieder in die Tonne kloppen, denn es ist so viel passiert. Und eine Sache, die passiert ist, an der kann ich euch zeigen, was eines der Sachen war, die ich sehr klar sehe, die jetzt passieren. Ich habe Ende des Jahres nicht nur Code damit geschrieben und eine App gebaut. Ich habe das Blackboat-Strategiepapier, was ich einmal im Jahr schreibe, den Sixpager, komplett mit Cloud-Code geschrieben. Das heißt, ihr könnt genauso, wie ihr an einer App arbeitet, inhaltig arbeiten, da ihr mit einem unfassbar starken Modell arbeitet.
Anthropic hat angekündigt, dass es Cloud-Cowork geben wird. Das ist eigentlich nur ein Wrapper für Cloud-Code, der auf einmal, aber auf magische Art und Weise auf euren Desktop zugreifen kann, browsen kann, neben euch arbeiten kann. Und die Leute werden sagen, wow, was für ein geiles Tool, dass das geht. Irre. Eigentlich ist es nur Cloud-Code, weil, habe ich gesagt, läuft im Terminal. Anthropic wird hier mit diesem ersten Vorstoß jetzt ein neues Kapitel aufschlagen, weil die jetzt mehr zur Produktfirma werden auch. Aber ich finde, sie machen eine Sache verdammt richtig. Sie arbeiten an der absoluten Quelle. Das heißt, sie machen die Modelle besser und dann lassen sie ihre Leute experimentieren. Und über solche Experimente wie Cloud-Code entstehen plötzlich so krasse Sachen, die jetzt möglich sind. Wenn ihr sagt, ich brauche aber dieses Cowork nicht. Glaubt mir, irgendwann habt ihr euch daran gewöhnt, dass ihr eurem Agent sagen könnt, kümmere dich einfach um meinen Rechner und er macht es dann ordentlich für euch. Und ja, die Security-Themen, über die müssen wir sprechen. Aber das sind keine anderen als die, die es vorher auch schon gab. Denn mit jedem anderen KI-Tool online habt ihr dieselben Security-Themen.
Das, was hier gerade passiert, ist für diejenigen von euch, die sagen, ich will den nächsten Schritt gehen. Das ist der entscheidende Schritt. Da müsst ihr jetzt einmal hinschauen, was da passiert. Damit verliert ihr keine Zeit. Ihr werdet ganz, ganz stark an Strecke gewinnen. Und es wird ein paar Leute geben, denen das schwerer fällt, weil sie sagen, diese geschwungenen Klammern und das mit dem großen Kleinschreiben und das, was so codig aussieht, das bin ich nicht. Und ich sage euch, bitte, bitte, bitte probiert es einmal.
Vielleicht einmal als Ausblick noch zwei, drei Beobachtungen, die ihr in Zukunft sehen werdet. Wir haben, als ich das bei Blackboat reingegeben habe, fing es an mit Ja, mal gucken, mal schauen, wie es ist. Dann habe ich das Ganze ein bisschen liegen lassen, weil ich habe wirklich nur meinen Impuls reingegeben. Da habe ich nichts weiter dabei gedacht. Mittlerweile bauen sich auch bei uns sehr viele Leute, die nicht Entwickler waren, eigene App-Oberflächen. Man muss immer noch vorsichtig sein zwischen Frontend, Backend und so weiter. Da helfen wir aber. Da setzen wir quasi als Firma die Struktur auf, dass das dann geht.
Die zweite Beobachtung ist bei Anthropic selbst. Intern wird Cloud-Code massiv verwendet fürs Coding. Wir müssen mal Interviews und Podcasts anschauen mit Mitarbeitenden von Anthropic. Da gibt es einige draußen und die deployen selber und die bauen selber die Apps. Das heißt, die Grenze zwischen Entwickler und Nicht-Entwickler, die wird immer dünner. Das heißt, von einem Prompt zu einer Anwendung zu kommen, wird immer näher. Und das bringt mich zum dritten Punkt. Wir werden vermutlich sehr, sehr, sehr schnell sehen, wie Prompt-to-App-Realität wird. Das heißt, seht ihr jetzt teilweise schon in einem Phone, dass Leute sagen, Hey, ich brauchte eine App, um Geschenke zu tracken, die ich meinen Freunden mitbringe oder Trinkgelder abzurechnen oder Kilometer zu tracken. So und der MP wollte eine App, um seine Leasing-Kilometer zu tracken. Und dann baut sich jemand das als App, nicht als Spreadsheet, nicht als, oh, ich kaufe mir mal ein Tool ein, sondern ich baue es mir selber. Das schmeißt den ganzen Markt einmal durcheinander. Das wird nicht morgen passieren, aber es ist näher dran, als ihr euch das vorstellen könnt. Und das ist so spannend, dass ich euch wirklich nur motivieren kann. Guckt euch das an. Und wenn ihr sagt, ich weiß nicht, wie man das installiert. Ihr habt doch ChatGPT noch laufen. Ihr habt hier YouTube gerade offen. Dann guckt doch einfach nach. Ich mache auch gerne ein Video für euch dafür. Probiert es aus, schreibt es in die Kommentare. Mich würde sehr interessieren, wie weit ihr damit kommt, was ihr ausprobiert habt. Und ich bin mir sehr sicher, es gibt einige, die sagen, oh, das ist mir alles viel zu kompliziert. Wie kannst du das? Und dann gibt es einige, die sagen, boah, ist das krass. Und ich würde mir wünschen, dass wir diese zwei Seiten enger zusammenbringen. Dann haben wir nämlich wirklich einiges erreicht. Und wenn ihr hier den Kanal abonniert, dann haben wir auch einiges erreicht. Denn wir sind ganz kurz vor den 100.000 Subscribern. Vielleicht seid ihr der oder die Hunderttausendste. Insofern freue ich mich, dass ihr dabei seid. Bleibt uns treu. Die Reise geht weiter.