Transcription
Ja, ich möchte fetten. Du warst mir nicht treu, denn [Musik] Lippensti.
Die Hysterie um die neuen Idole ist unglaublich. Die Filmindustrie kreiert aus den beiden Topverdienern des Genres das Teenager-Traumpaar Conny und Peter W.
Mich Leute auf Conny und Peter ansprechen und ich sage: Wie viel Filme haben wir denn gemacht? Und mein, ja, wir haben doch ewig gefilmt und es waren eigentlich nur zwei Filme.
Heute ist es so eine Legende geworden, dass man das Gefühl hat, als hätten wir ununterbrochen Filme gemacht. Das stimmt gar nicht. Also, wir haben zwei Filme gemacht, die waren allerdings die erfolgreichsten des Jahres.
Die Filme waren ja alle so ein bisschen mit einem kleinen Augenzwinkern. Wir sind Conny und Peter und wir waren eigentlich schon ein bisschen unser eigenes Klischee.
Also kann man sagen: Dann nehme ich zärtlich deine Hand und schust so lieb mich an. Dann führe ich dich ins Zauberland, wo man so froh sein kann.
Und aus der Ferne klingt so süße, leise Musik nur für uns. Ich habe halt sehr drunter gelitten, dass ich am Abend nicht mit ausgehen durfte, dass ich nach Hause abgesetzt wurde.
Und die Jungs auch mit mir nichts zu tun haben wollten, weil ich so jung war und so fahren und so kleine und so eine kleine Schwester müssen wir also nicht unbedingt dabei haben.
Sag mir, was du denn möchtest. Du willst das wissen? Ich weiß es.
Meinst du etwa küssen? Das war ganz bewusst für uns gemacht. Klar, es sollte uns ansprechen.
Die neue weiche Welle kommt gut an. Selbst H. Herold, der harte Rock and Roller, landet seinen ersten Nummer 1 Hit 1960 mit einer Ballade: "Endl lang, denn ich bin allein mit meiner Einsamkeit."
Sag mir warum. Moonlight ist eigentlich auch mehr aus einer Not heraus entstanden, weil wir merkten, Rock and Roll ab und man muss sich also irgendwie neue Märkte jetzt langsam öffnen.
Die TE, die gerade ist, der Generationskonflikt erwacht schon, wird besänftigt durch einen neuen Mix aus Schlager plus Anglizismen.
Das neue Teen-Konzept bleibt die ganzen Si hindurch [Musik] erhalten. Der Teenager ist als Zielgruppe erschlossen und die Produktpalette wird täglich größer.
[Musik] In der sogenannten Hochzeit habe ich nicht viel darüber nachgedacht, dass ich bereits ein Markenzeichen bin. Mach mit [Musik].
Mir diesen h hreifen, ja, den hatte ich natürlich auch. Also, ich habe ja alles mitgemacht. Das musste man auch können, aber es war ja auch kein Kunststück.
Bist du gefahren, hast den dir geholt und dachtest, du machst Gymnastik dabei. Teenager, das ist bald ein anderer Name für ein ausgefallenes Marketingkonzept.
1960 geben Jugendliche 200 Millionen Mark für Schallplatten aus. Musicbox-Aufsteller verdienen sich goldene Nasen.
Rock and Roll, vor kurzem noch als Musik verrufen, wird zum Werbeträger. Was ich verkaufen lasse, ist erlaubt.
Berauschen ist mach mal Pause. Kleine Festlichkeit zu Hause heißt für alle: Mach mal Pause.
Bei uns ist es lustig. Heute man hört Coca-Cola, Coca-Cola.
Zumindest in Berlin nimmt die Ostbevölkerung an der erwachten Konsumwelt Teil, ein Austausch, dem bald ein jähes Ende beschieden sein soll.
Eine neue Ära beginnt [Musik]. Immer Wille SA und ich hatte alles.
Als ich Kind war, hatte ich Mickey Maus. Später hatte ich Siegfried Tat, damit bin ich groß geworden.
Wenn mich das nicht mehr interessierte, hatte ich Bravos und zu Hause lagen ja sowieso die Tageszeitungen aus dem Westen.
Ach, das war die. Können sich das nicht vorstellen? In der linken Tasche war Westgeld, in der rechten war Ostgeld.
Und dann, man hatte alles. Was willst du denn in Rio? Was willst du in Milano?
Was willst du am Si und Trin? Das schau, hier in diesem Städtchen gibt's manches hübsche Mädchen, das deinet wegen ganz verweinte Augen hat.
Drum lass doch dein Gepäck und fahr erst gar nicht weg. Die Liebe ist in Rio, in Grönland und am Kongo genau nicht anders als bei uns zu Haus.
Man sitzt doch gern beim Vino in Dresden und Berlino, einer zuckersüßen Maus.
Man sitzt doch gern beim Vino in Dresden und Berlino mit einer zuckersüßen Maus.