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Es gibt ein paar Fragen, denen jeder Narzisst ausweicht, und zwar auf eine ganz bestimmte Weise. Das ist praktisch, denn daran können Sie Narzissten sofort erkennen. Ich werde Ihnen in diesem Video verraten, warum ein Narzisst bestimmten Fragen ausweicht, welchen fiesen Trick er dazu verwendet und wie es Ihnen dennoch gelingen kann, ihn festzunageln. Es wird spannend, das verspreche ich Ihnen. Mein Name ist Martin WLE, ich bin Autor des Buches „Wenn jeder dich mag, nimmt keiner dich ernst“, und ich bin Gründer der 365-Tage-Challenge, die Sie jeden Tag Ihres Jahres mit Tipps und Inspiration versorgt, auch gegen Narzissmus. Link zu den kostenlosen Testtagen unter diesem Video.
Angenommen, Sie befinden sich in einer Partnerschaft mit einem Narzissten, und nun beobachten Sie, dass der Narzisst abends immer später nach Hause kommt. Angeblich hat er im Büro so schrecklich viel zu tun, aber immer mehr kommt Ihnen der Verdacht, dass er eine Affäre haben könnte. Denn Sie beobachten, dass er öfter als sonst auf sein Handy schaut und heimlich Nachrichten schreibt. Ihnen fällt ein, dass er bis vor kurzem noch sehr positiv von einer Kollegin erzählt hat, die mittlerweile nicht mehr in seinen Erzählungen auftaucht, als wollte er sie verschweigen. Und nun suchen Sie das Gespräch mit ihm. Und das, was Sie jetzt erleben, das können Sie auf alle möglichen anderen Situationen übertragen. Z.B. fragen Sie den Narzissten am nächsten Morgen – und das sind jetzt noch die üblichen Fragen, es folgen danach jene, mit denen Sie ihn aufliegen lassen: „Wo warst du gestern Abend?“ „Die Arbeit hat länger gedauert“, antwortet er. „Aber du warst doch nicht bis Mitternacht im Büro?“, haken Sie nach. „Ich sag doch, wir haben im Moment sehr viel mehr Arbeit als sonst, deshalb ist kein pünktlicher Feierabend mehr drin.“ „Du warst also bis nach Mitternacht im Büro?“ „Ich war verdammt lange im Büro, das ist richtig.“ „Ich habe gefragt, ob du bis nach Mitternacht im Büro warst.“ „Du hast doch selbst gesehen, wann ich nach Hause gekommen bin, dann kannst du es dir selber ausrechnen.“ „Und es ist nicht zufällig so, dass du danach noch mit deiner Lieblingskollegin etwas unternommen hast?“ „Es ist doch nichts dabei, dass ich mit ihr zusammenarbeite, wir sind für dasselbe Projekt eingeteilt.“ „Warst du gestern nach der Arbeit noch mit ihr unterwegs?“ „Wir haben zusammen Feierabend gemacht, das kann ich beschwören.“ Ich werde Ihnen gleich zeigen, wie der Dialog anders und viel, viel besser verlaufen kann. Es wird Ihnen schon mit einfachen Mitteln gelingen.
Vorher eine kurze Analyse dieses ersten Dialogteils: Was passiert hier? Sie stellen ganz konkrete Fragen, aber er, der Narzisst, gibt Antworten, die windelweich sind und die alles offen lassen. Erste Frage: Warum tut der Narzisst das? Narzissten lieben es, andere Menschen in der Luft hängen zu lassen. Das verschafft ihnen emotionale Befriedigung. Wenn Sie etwas wissen, aber der Gesprächspartner weiß es nicht, dann fühlen sie sich mächtig, dann fühlen sie sich überlegen. Deshalb macht ihnen das Ausweichen oft noch mehr Spaß als das Lügen. Denn mit einer Lüge, etwa: „Ich habe bis nach Mitternacht gearbeitet und die Kollegin nicht getroffen“, wäre der Dialog sofort beendet. Dagegen führt das Ausweichen dazu, dass Sie immer neue Fragen stellen, und das, das verschafft dem Narzissten ein Gefühl von Bedeutung, so nach dem Motto: „Ich sehe was, was du nicht siehst. Ich weiß etwas, was du nicht weißt.“ Außerdem machen Narzissten sich oft einen Sport daraus, dass sie andere in die Irre führen, ohne ausdrücklich dabei zu lügen. Dann beginnen sie ihr moralisches Verbrechen, aber sie hinterlassen keine Spur, niemand kann sie später festnageln.
Und jetzt schauen wir uns den Dialog einmal näher an, nach welchem Muster der Narzisst Sie hinhält. Ich mache Ihnen am konkreten Beispiel vor, wie Sie diese Strategie mit den richtigen Fragen durchbrechen. Also, Sie fragen, wo er gestern war, und er sagt: „Die Arbeit hat länger gedauert.“ Damit, damit hat er Ihre Frage eben nicht beantwortet. Vielleicht hat die Arbeit eine Stunde länger gedauert, und danach ist er mit der Kollegin in ein Lokal ausgegangen, aber er antwortet nicht: „Ich war nach der Arbeit noch zum Essen.“ Das wäre womöglich die korrekte Antwort auf die Frage nach dem „Wo“, sondern er sagt: „Die Arbeit hat länger gedauert“, als hätten Sie danach gefragt. Oder Sie fragen: „Du warst also bis nach Mitternacht im Büro?“ Das ist eine geschlossene Frage, die sich nur mit Ja oder Nein beantworten lässt, aber er antwortet: „Ich war verdammt lange im Büro, das ist richtig.“ Aber ob „verdammt lange“ nun heißt bis 19 Uhr, 20 Uhr, 21 Uhr oder gar bis Mitternacht, das lässt er ganz bewusst offen. Wieder antwortet er ja, ohne wirklich zu antworten. Und noch ein letztes Beispiel für dieses perfide Muster: „Ich habe gefragt, ob du bis nach Mitternacht im Büro warst“, sagen Sie nach, und er sagt: „Du hast doch selbst gesehen, wann ich nach Hause gekommen bin, dann kannst du es dir selber ausrechnen.“ Damit hat er immer noch kein Wort dazu gesagt, ob er bis Mitternacht im Büro war. Viel mehr erweckte er den Eindruck bei Ihnen, Sie würden auf dem Schlauch stehen. Schließlich können Sie die Zeiten selbst ausrechnen, oder Sie seien durch Ihr Nachfragen übertrieben penetrant. Dabei baut der Narzisst auf einen Reflex bei Ihnen, den wir alle aus unserer Kindheit mitbringen: Wir haben gelernt, dass man anderen „kein Loch in den Bauch fragen“ soll. Wir haben gelernt, dass unser Gesprächspartner „nicht alles dreimal sagen will“. Und darum kommen Narzissten so oft mit dieser Strategie durch: Sie weichen einer berechtigten Frage mehrfach aus, und dann gibt ein anständiger, ein empathischer, ein netter Mensch das Nachfragen einfach auf. Der Grund ist nicht etwa, dass sie fürchten, der Narzisst halte den Druck nicht aus. Viel mehr brechen Sie selbst unter dem Druck zusammen. Es belastet empathische Menschen, wenn sie von anderen Dinge oder Informationen wollen, die diese ums Verrecken nicht rausrücken wollen.
Und jetzt mache ich Ihnen an dem eben gehörten Dialog vor, wie es anders laufen kann, wie Sie den Narzissten mit den richtigen Fragen doch noch festnageln können. Denn nicht Sie sollten sich schlecht fühlen, weil Sie nachfragen, das ist Ihr gutes Recht, sondern er, er sollte sich schlecht fühlen, weil er nicht antwortet, weil er ausweicht. Denn das, das ist manipulativ. Das beste Rezept besteht darin, dass Sie das Ausweichen konkret benennen und Ihre konkreten Fragen so oft wie möglich wiederholen, so lang bis der Narzisst nicht mehr ausweichen kann, ohne sich selbst zu entlarven. Dann läuft der gleiche Dialog in etwa so: „Wo warst du gestern Abend?“ „Die Arbeit hat länger gedauert“, antwortet er. „Ich frage nicht, wie lange deine Arbeit gedauert hat, ich frage dich: Wo warst du?“ „Ich war bei der Arbeit.“ „Du warst also bis Mitternacht im Büro?“ „Ich war verdammt lange im Büro, das ist richtig.“ „Ich habe dich nicht gefragt, ob du verdammt lange im Büro warst, ich habe dich gefragt: Warst du bis nach Mitternacht im Büro?“ „Du hast doch selbst gesehen, wann ich nach Hause gekommen bin, dann kannst du es dir doch selbst ausrechnen.“ „Es steht nicht zur Debatte, was ich gesehen habe oder was ich mir ausrechnen kann. Ich habe dich gefragt: Warst du bis nach Mitternacht im Büro?“ Solche Fragen, die haben den Vorteil, dass sie den Fokus zurück aufs Kernthema lenken, statt dass Sie sich von Nebelkerzen ablenken lassen. Und diese Fragen wiederholen Sie solange, so lange bis Sie Antwort haben. Und was können Sie tun, wenn der Narzisst jetzt weiter ausweicht? Welcher Joker hilft dann? Ich werde Ihnen das gleich verraten.
Vorher wieder eine kurze Analyse: Was verändert sich nun? Hat sich das Machtgefüge im Dialog verschoben? Vorher war der Narzisst am Drücker und hat Ihnen mehr oder minder unauffällig wichtige Informationen vorenthalten. Aber jetzt drehen Sie den Spieß um. Sie machen durch Ihre Antworten deutlich, dass eine andere Frage beantwortet wurde, nämlich nicht die von Ihnen gestellte, und Sie wiederholen die ursprüngliche Frage ausdauernd. Damit erzielen Sie einen zweifachen Effekt: Erstens spürt der Narzisst, dass Sie ein fieses Spiel durchschauen, und zweitens gerät er immer mehr unter Druck. Nun haben nicht mehr Sie das Problem, sondern er hat es. Aber nun zum Abschluss zu der wichtigen Frage: Was tun Sie, wenn der Narzisst trotz Ihrer Taktik weiter ausweicht? Genau das werde ich Ihnen jetzt vormachen, indem ich den Dialog fortführe. Sie haben zuletzt gesagt: „Es steht nicht zur Debatte, was ich gesehen habe oder mir ausrechnen kann. Ich habe dich gefragt: Warst du bis nach Mitternacht im Büro?“ Und ich habe dir gesagt, dass wir zur Zeit mehr als sonst arbeiten müssen. Nun ist der Punkt erreicht, an dem Sie zu einer Metakommunikation übergehen sollten. Sie sprechen also darüber, was Sie in diesem Gespräch beobachten, und das ist enorm wirksam. Z.B. kann das so klingen: „Ich beobachte, dass du all meinen Fragen ausweichst. Du antwortest nicht auf das, was ich frage, sondern auf etwas anderes. Erklär mir bitte aus welchen Gründen du auf meine klaren Fragen keine klaren Antworten geben willst.“ Nun sagt der Narzisst vielleicht: „Das ist doch Quatsch, ich habe jedes Mal geantwortet.“ Und nun können Sie sagen: „Jetzt hast du gerade ein weiteres Beispiel gegeben. Ich habe dich nach Gründen gefragt, warum du auf klare Fragen keine klaren Antworten gibst, und du hast mich darauf verwiesen, du habest jedes Mal geantwortet. Das habe ich nie bestritten, nur gingen deine Antworten an meinen Fragen vorbei.“ Und jetzt ist der Punkt erreicht, an dem Sie Ihren Verdacht offen aussprechen sollten. Z.B.: „Ich habe den Verdacht, dass du eben nicht bis Mitternacht im Büro, sondern mit deiner Kollegin unterwegs warst, und ich glaube, genau deshalb weichst du mir aus.“ Und jetzt fügen Sie einen ganz wichtigen Satz hinzu, nämlich: „Ich möchte nicht, dass du etwas dazu sagst, du hast zwischen den Zeilen schon genug gesagt.“ Dadurch entsteht eine spannungsgeladene Situation. Sie haben ihm das Wort indirekt verboten. Und was wird der Narzisst tun? Er wird mehr reden als je zuvor, und dabei plaudert er auf Dinge aus, die er eigentlich nicht verraten wollte. Das kann Ihnen helfen, den Narzissten zu entlarfen und vor allem das Band Ihrer Beziehung zu ihm zu durchschlagen. Denn wer unehrlich zu Ihnen ist, wer Sie an der Nase herumführt, der ist ein schlechter Umgang für Sie. Ein solcher Mensch, der verunsichert Sie und der zieht Sie runter. Sagen Sie, dass Direktheit und Ehrlichkeit selbst geben und auch von anderen erwarten. Wer Spielchen mit Ihnen treibt, der hat in Ihrem Leben nichts verloren. Werfen Sie ihn raus!
Und jetzt noch ein Video, das ich Ihnen dringend empfehle: Ich verrate Ihnen, was der Narzisst tut, wenn er merkt, dass Sie stärker sind als er es ist. Unglaublich und auch unglaublich gefährlich, das müssen Sie wissen. Klicken Sie das Video gerne in der Infobox an, und wir blenden es gleich noch ein. Wollen Sie die nächsten 365 Tage zu den Besten Ihres Lebens machen und böse Menschen wie Narzissten hinter sich lassen, und zwar mit meiner Unterstützung? Ich sage Ihnen, wie das schon ab morgen gelingen kann. Nehmen Sie mich beim Wort! „Ich wollte öfter Nein sagen und selbstbewusster sein und für meine Bedürfnisse kämpfen. Warum tust du es nicht?“ „Ich wollte jeden Morgen joggen und gesünder essen und das Rauchen aufhören. Warum tust du es nicht?“ „Ich wollte Karriere machen und mehr Geld verdienen und im Beruf vorwärts kommen. Warum tust du es nicht?“ „Keine Ahnung. Ich sage es dir: Du verlierst im Alltag deinen Willen aus dem Auge.“ Kommen Sie in meine 365-Tage-Challenge, dort halte ich Sie jeden Tag des Jahres auf Kurs. 365 Mal klingt gut, ist es auch. Ganz viele Teilnehmer haben mit der Challenge einen Karrieresprung geschafft, treten selbstbewusster auf, ernähren sich gesünder und sie machen mehr Sport. Probieren Sie es aus! Ich schenke Ihnen die ersten 14 Tage. Und was, wenn ich nicht zu 100 % zufrieden bin? Dann genügt eine Mail in den ersten vier Wochen. Ich will sicherstellen, dass Sie begeistert sind. Klicken Sie jetzt den Link auf dem Bildschirm und starten Sie in ein besseres Leben! Ihr Martin WLE.