📱

Get Our Mobile App

Take your business learning on the go!

Download on the App StoreGet it on Google Play

Heilung für zerbrochene Beziehungen | Tobias Teichen (2/3)

ICF München e.V.41:08

Transcription

Das Thema heute hat's in sich. Deswegen lade ich Dich ein, dich anzuschnallen, den Heiligen Geist einzuladen. Und ich empfehle dir auch dringend, die Bibelstellen mitzuschreiben, weil ich, was hier heute bringe, bin ich der Meinung, in der heutigen Zeit ist es vielleicht die wichtigste Message für den deutschsprachigen Raum. Soweit würde ich gehen, weil ich glaube, was ich dir heute erzählen werde, hat das Potenzial, nicht nur dein Leben zu verändern, deine Familie zu verändern, sondern alles zu verändern.

Weil ich werde heute über eine Strategie des Feindes reden, die ganz simpel ist, aber wir ständig drauf reinfallen. Und ich werde klären, warum: Je näher die Endzeit kommt, desto mehr werden wir drauf reinfallen. Also, wenn du nicht motiviert bist, dann weiß ich auch nicht, kann ich auch nicht helfen. Ich bin motiviert, du siehst es. Wir steigen gleich voll ein.

Das Thema ist heute: Enttäuscht, verletzt, frustriert – Heilung für zerbrochene Beziehungen. Wir fangen mit dem Thema Familie an. Vielleicht sagst du: „Ich bin nicht verletzt, ich spüre keine Verletzung.“ Aber ein Fakt ist: Wir fangen mit dem kleinsten Kreis an. Wir sind voneinander verletzt: der Mann von der Frau, die Frau vom Mann. Deswegen melden wir uns natürlich alle für Amore an, ne? Gut, gut.

Dann ist die Tochter vom Vater verletzt, die Tochter von der Mutter verletzt, die Tochter vom Sohn verletzt, die Tochter von der Oma verletzt, die Tochter vom Onkel verletzt. Dummerweise ist es gegenseitig. Wir denken so lange, dass da nichts ist, bis wir irgendwann z.B. im Getfe sehen und merken: „Ich bin verletzt von meinem Vater.“ Dann sehe ich meine Verletzung, denke: „Wie konnte mein Vater nur?“ Irgendwann werden wir vielleicht selber Vater und merken: „Ups, man kann auch vom Kind verletzt sein. Wusste ich gar nicht. Ich dachte, es geht nur in eine Richtung, Verletzung.“ Nee, man kann voneinander verletzt sein.

Und das ist so dramatisch, dass wir uns dann dran gewöhnen. Wir sind vielleicht frustriert, dass wir sagen: „Alle Frauen sind so, alle Männer sind so.“ Wir richten uns vielleicht sogar noch in der Familie ein, überleben gerade noch Weihnachten, aber sind frustriert. Wir wohnen vielleicht nah beieinander, aber innerlich haben wir angefangen, Schutzmauern aufzubauen, weil: „Ich will nicht mehr verletzt werden von dir, ich will nicht mehr verletzt werden von dir.“ Deswegen ziehe ich mich zurück und schütze mich selber von morgens bis abends. Und das beginnt bereits in der Familie.

Und jetzt gibt es eine Challenge im Reich Gottes. Redet Jesus davon, dass es einen neuen Bruder, eine neue Schwester gibt, dass es neue Eltern gibt. Er sagt: „Im Reich Gottes gibt es auch eine Familie.“ Wir gehen jetzt mal zum Reich Gottes über.

Und jetzt merken wir, dass auch im kirchlichen Kontext, im Reich Gottes, alle von allen verletzt sind, und zwar ständig. Das wird sehr überraschend werden vielleicht für dich. Warum? Mein Bruder im Glauben kann mir manchmal näher sein als mein leiblicher Bruder. Meine Schwester im Glauben kann mir näher sein als meine leibliche Schwester, oder vielleicht habe ich gar keine leibliche Schwester. Eine Leiterin, ein Leiter kann mir näher sein als mein leiblicher Vater und auch mehr Autorität haben. Das heißt, das Potenzial für Verletzung gibt's nicht nur in der Familie, sondern eben auch in der Kirche, logischerweise auch.

Und jetzt sind aber dummerweise oder interessanterweise wieder alle von allen verletzt, ja? Also, der Klassiker ist: Es ist ja klar, man ist immer nach oben, oder wo auch immer oben ist, verletzt. Der Besucher ist vom Pastor verletzt, weil er wieder eine Predigt macht, die einfach unter aller Sau war, oder was auch immer. Oder Mitarbeiter von seiner Leiterin oder von seinem Leiter, oder Leiter von der anderen Leiterin.

Und jetzt kommt der Trick: Wenn du anfängst zu leiten, merkst du in der Kirche: „Ja, warte mal, ich bin genauso verletzt von Mitarbeitern, ich bin genauso verletzt von den Leuten in meiner Smallgup, wie die von mir verletzt sind.“ Und ich fühle mich ungerecht behandelt, ich fühle mich nicht gesehen, ich fühle mich nicht gewertschätzt. Keiner sieht, was ich tue, keiner ist vorsich. Ich fühle mich verlassen von jemand, der geht, jemand, der die SM verlässt, jemand, der die Kirche verletzt. Also, alle sind wieder von allen verletzt. Zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack, zack.

Und die Verletzungen sorgen entweder für Trennung räumlich, das heißt, ich verlasse Kirche, ich verlasse die Moro, verlasse das Team, ich verlasse meine Familie, ich lasse mich scheiden. Aber viele von uns haben das viicht nicht äußerlich gemacht, aber innerlich fangen wir an, diese Schritte zu tun, dass wir uns innerlich trennen.

So, hast du schon mal folgendes gedacht oder gesagt oder gehört, dass jemand gesagt hat: „Ja, weißt du, in der Kirche bin ich so verletzt worden. In meiner weltlichen Umgebung, meinem Nicht-Freund, ist mir das nie passiert.“ Wie kann das sein? Ich erkläre dir jetzt ganz einfach, warum das so ist: Je niedriger der Anspruch von dir an jemand ist, desto weniger wirst du verletzt.

Vielleicht ist einin Anspruch an deine Arbeitskollegen hier unten irgendwo, ja? So ist schon schlecht, dass die schlecht reden, aber es ist halt ein Arbeitskollege, habe ich auch nicht anders erwartet. Okay, das heißt, ich kann auch nicht so verletzt und enttäuscht werden bei mein Arbeitskollegen oder bei irgendjemand, der auf der Straße vorbeikommt. Das heißt, ich habe keinen Anspruch, er ist sehr weit unten. Deswegen kannst du auch von der Welt nicht so verletzt werden. Das ist vollkommen klar, weil de Anspruch hier unten ist.

So, an die an die an deine Kinder hast du vielleicht ein höheren Anspruch, an deinen Partner hast du noch ein höheren Anspruch und an deinen Pastor, Leiter, hast du so ein Anspruch, ja? Und deswegen merkst du: Je höher der Anspruch ist, desto größer die Verletzung.

Psalm 55, lies dir vor. David sagt hier folgendes: „Wäre es mein Feind, der mich verhöhnt, dann könnte ich es noch ertragen. Würde mein erbitterter Gegner sich über mich erheben, so wüsste ich ihm aus dem Weg zu gehen. Aber du bist mein Vertrauter, mein Bester und engster Freund. Wie schön war es damals, als es noch tiefe Freundschaft verband. Einmütig gingen wir in Gottes Haus, wow, beide sind mir Gott unterwegs, gemeinsam mit den anderen Pilgern hinein.“ David sagt: „Wir hören, mein Anspruch, größ Verletzung.“

So, jetzt können wir ein etwas entweder folgendes tun: sagen: „Okay, ich wusste, im Familie funktioniert einfach nicht. Ehe ist Schrott, machen mal einfach nicht mehr mit. Kinder kriegen? Bitte nicht! Also, Krieg auf keinen Fall Kinder, weil dann wirist du noch mehr verletzt.“ Oder: „Kirche, ich habe es immer gewusst, ich bin jetzt verletzt von Kirche, ich mache nicht mehr mit, ich bin raus.“ Kannst du machen.

Oder wir sollten ernsthaft die Frage stellen, was Gott für uns für eine Antwort hat, wenn es so normal ist, dass wir überall verletzt, frustriert und enttäuscht sind in allen Beziehungen. Was hat Jesus für dich vor? Und inwiefern ist das eine teuflische Falle, die wir kennenlernen müssen? Dort wollen wir tiefer einsteigen.

Weil das Interessante ist, dass auch wenn du mit Gott unterwegs bist, wir die Tendenz haben, über Leute zu reden, anstatt mit ihn. Über den Partner, als mit dem Partner. Über den Leiter, die Leiterin, den Mitarbeiter, wie auch immer, als mit der Person. Und ich möchte jetzt einen simplen Satz mitgeben: Egal welche Position das Leben dir gegeben hat, wir sind alle Menschen. Ob die Position Vater hast, Mutter hast, Kind hast, Leiter, Pastor, was auch immer – wir sind alle Menschen und wir haben alle Gefühle.

Interessant ist: In Deutschland wir denken, wenn es nach oben geht: „Der hat keine Gefühle. Mit Boss kann man mal so umreden, dem muss ich immer die Meinung sagen.“ Das ist ein Mensch mit Gefühlen wie du und ich. Der ist mit Fehlern wie du und ich. Der ist mindestens so verletzt von Dir, wie Du von ihm. „Nein, das geht nicht! Wenn du wüstest, Pastor, was mir angetan wurde! Ja, ich bin auf meinem Boss berechtigt sauer.“ Ich habe viele Freunde, die sind Boss oder Chefs in Firmen. Du weißt nicht, wie oft die verletzt sind von ihren Mitarbeitern. „Nein, das geht nicht!“ Doch, wir sind alle Menschen, sind alle Menschen. Und wir sind alle voneinander verletzt, und zwar ständig. Und das hört gar nicht auf.

Was wir öffentlich reden machen, machen wir de im schlechten Fall vielleicht noch auf Social Media oder nehmen Podcast auf. „Meine Sicht, jetzt rede mal ich.“ Und was passiert? Es gibt immer mehr Zerstörung. Vielleicht nimmst du keine Podcast auf, aber du redest irgendwo da drüber. Vielleicht bist du nicht auf Social Media unterwegs, aber du bist in der gleichen Gefahr, das zu tun.

Ein Freund von mir, auch ein Pastor in Deutschland, sehr öffentliche Person, hat im Zuge von Israel- und Gaza-Konflikt in Anfüsten den gleichen Fehler gemacht wie ich: einfach straight die Bibel gelehrt, so W ich das mal sagen. Du glaubst gar nicht, wie viel Hassmails wir bekommen haben. Und ich rede hier von Gläubigen, christliche Menschen. Ich rede jetzt nicht von irgendjemand, der dam nichts zu tun hat.

Z.B. hat der Nachrichten bekommen, die gingen so: „Du Schw***, du solltest verrecken!“ Was ist mit dem Gegenüber passiert, dass er bei einem Leiter, den er elich gar nicht persönlich kennt, denkt, dass er einfach mal was rauslassen kann? Offensichtlich ist diese Person so verletzt, dass sie nur drauf wartet, wieder zu verletzen. Und es ist vollkommen egal, ob du Gefühl hast oder nicht, das muss jetzt raus!

Okay, wir schauen mal tiefer an, weil es interessante ist, dass wir uns tiefer anschauen können, warum Jesus jetzt macht. Ich habe gesagt: Ein Zeichen der Zeit. Im Kontext der Endzeit macht er eine Rede, die hat in sich, und die gehen wir jetzt rein. Er redet über die Zeichen der Zeit und dort auch über Verletzungen, über Liebe und Lieblosigkeit. Und er sagt: „Je näher die Endzeit kommt, desto mehr wird exponential zunehmen.“

Wenn du es Gefühl hast, die Gesellschaft dreht immer mehr durch und alle werden immer unfreundlicher und liebloser, wenn du ansatzweise dieses Gefühl hast, verstehst du gleich von was Jesus redet. Er sagt, es wird exponential durch die Decke gehen, kurz bevor Jesus wiederkommt.

Wir fangen an: Matthäus 24. „Viele werden vom Glauben abwenden.“ Er redet hier mit gläubigen Menschen, logischerweise. „Einander verraten und hassen viele.“ Das Wort „viele“ heißt Mehrheit. Die Mehrheit wird, bevor Jesus wiederkommt, sich so verletzt fühlen, sich so im Recht fühlen und so im Schmerz sein, dass sie sich verraten und hassen. Willkommen im Leib Christi, Deutschland!

„Du hast nicht gleich Theologie fürich, ich muss gegen Dich kämpfen. Du hast nicht meine Meinung, ich muss gegen Dich kämpfen. Ich muss es öffentlich machen, ich muss was auch immer machen. Der hat was falsch gemacht, der muss weg.“ Das nennt man Cancel Culture. Steht in meiner Bibel nicht drin. Da steht nicht: „Du machst was falsch, du musst Weg.“ Da steht: „Dust was falsch, du musst ans Kreuz.“ Wenn du noch nicht Notizen machst, das hät dir spätesten aufschreiben müssen. Es ist genau das Gegenteil von unserer Kultur.

Was machen wir, wenn wir zu mehr gehören? Du wirst heute un merken, wie könen alle dazu, dass wir verletzt sind. Vielleicht sagst du: „Nee, ich fühle gerade keine Verletzung, ich habe keine Emotion. Zeit halt alle Wunden.“ Ich zeig dir gleich, dass es nicht so ist. Wird sehr unangenehm, aber weil ich dich so liebe, W ich jetzt trotzdem sagen, auch WN es unangenehm ist.

Was machen wir in Verletzung? Wir haben zwei Varianten. Verletzung führen entweder zu Angriffsverhalten oder dass ich Verteidigungs- und Schutzmauern baue. Die zwei Varianten gehbt's, wenn ich verletzt bin.

Erste Variante ist: Greif an! Das kann in der Familie geht das Los. Ich bin verletzt von irgendjem in der Familie. Die folg ist: Ich greif an, W mit Worten, indem ich Emotionen rausl lasse, oder mit Taten, was auch immer das ist. Bis hin zu Missbrauch kann das im schlechtesten Fall gehen. Und ich rede heute nicht über Missbrauch. Dafür gibt's bei uns eine Homepage, eine ombotstelle. Wenn es Missbrauch geschieht, musst du ihn melden und musst ihn konfrontieren. Ich rede über die Verletzung, die 90% von wir uns hier haben, wo es nicht um Missbrauch geht, sondern zwischenmenschliche Verletzung.

Okay, also die Emotion kommt, und ich lass die Emotion raus durch Worte und Taten. Wieder Bumerang! Ich lasse ihn los. Es tut so gut, dass ich ihn geschmissen habe und auch mal meine Meinung gesagt hab und auch mal über die Person geredet habe oder der anderen Person gesagt hab, warum die Person gar nicht geht oder was auch immer. Es fühlt sich kurz, kurz an. Aber ich verstehe ein geisliches Prinzip nicht, dass wenn ich Worte ausspreche, wenn ich nicht in versöhnt bin, kommt dummerweise das Ding zurück. Und weil ich nicht drauf vorb, trifft mich direkt hier. Und es wird danach schlimmer.

Kurz ist die Emotion Weg, kurz geht's mir besser, aber danach ist es schlimmer als vorher. Ich bin verletzter als vorher. Es geht mir gar nicht besser, nachdem ich schlecht geredet habe. Es geht mir gar nicht besser, nachdem ich die Emotion rausgelassen habe. Es geht mir gar nicht besser, dass ich die wor tagemt. Nein, es wird immer schlimmer. Und dieser Kreislauf wiederholt sich immer wieder. Und das Volk Gottes ist Weltmeister da drin, sich gegenseitig abzuschießen. Das nennt man in der Armee Friendly Fire. Das heißt, ich schieße dir in Rücken, obwohl du eigentlich in meiner Armee bist, und ich schieß dir in die Brust, obwohl du eigentlich in meiner Abteilung bist. Das heißt, wir schießen uns ständig selber ab, und der Teufel muss gar nichts mehr machen. Der denkt sich: „Super, die töten sich alle selber mit Worten, die verletzen sich einfach weiter, weil verletzte Menschen verletzen Menschen.“

Das heißt, das eine ist: Du wirst merken, dass du dieenz in dir hast, in der Verletzung Recht zu haben. Jetzt sagt jemand zu mir: „Aber Pastor, ich habe das Recht drauf, verletzt zu sein, weil die Person hat mich so verletzt.“ Habe ich zu ihm gesagt: „Weißt du was? Im Reich Gottes hast du kein Recht mehr, verletzt zu sein.“ Jetzt wir unangenehm. Das hät du auch mitschreiben können, weil da musst du jetzt mindestens zwei Wochen drüber nachdenken. Im Reich Gottes hast du kein Recht mehr, verletzt zu sein. Du hast ein Recht aufs Kreuz, du hast ein Recht auf Heilung, du hast ein Recht, dass dein Herz wiederhergestellt wird, aber du hast kein Recht auf Unvergebenheit. Ganz im Gegenteil! Du kannst dir natürlich jedes Recht nehmen. Du hast auch das Recht, in die Hölle zu gehen gehen. Du kannst jedes Recht nehmen, aber im Reich Gottes wird dich diese Einstellung komplett zerstören, weil Jesus sagt was ganz anderes, werden wir gleich merken.

Okay, also, wenn ich, entweder ich mache mich Worten, Taten, Angriff. Und das Zweite ist: Je mehr ich verletzt bin, desto mehr baue ich Schutzmauern um mein Herz. Und das verstehen wir falsch mit: „Die Zeit halt alle Wunden.“ Nee, die Zeit sorgt dafür, dass ich mehr Schutzmauern Bauer. Ich bin frustriert von Beziehung, also sage ich: „Ich geb, ich lass keinen Mann mehr so nah an mein Herz. Ich lass keine Frau mehr so nah an mein Herz. Ich werde nicht wieder diesen Schritt gehen. Ich werde Kirche keine Chance mehr geben.“ Was mache ich? Baue Schutzmauern.

So, interess ist: In Sprüche heißt es über einen gekränkten Bruder: „Ein gekränkter Bruder ist abweisender als eine feste Stadt, und Streitigkeiten sind hart wie der Riegel einer Burg.“ Eine befestigte Stadt hat Mauern gebaut. Warum? „Ich schütze mich aus Angst, verletzt zu werden. Schütze mich, ich ziehe mich zurück, ich vertraue nicht mehr, ich liebe nicht mehr, ich bin nicht mehr leidenschaftlich in meiner Familie, ich ziehe mich zurück.“

Und was wir nicht verstehen, dass dieses Schutzmauer eine teuflische Falle ist, weil sie eine Gefängnismauer. Und ich baue mich innen rein, ich isoliere mich, ich fühle immer weniger. Je länger du diesen Prozess gehst, desto weniger wirst du fühlen für andere Personen, desto weniger wirst du lieben. Irgendw wirst du merken, der Worship gibt mir irgendwien nichts mehr. Ich kann den Worship gar nicht mehr durch sprechen. Gott tut Gutes, aber mein Herz ist, was? Hart. Es ist eingemauert, es ist gefangen.

Gott sagt uns ein ganz anderen Tipp dazu. Er sagt nicht, wir sollen uns selbst schützen, sondern er sagt, er möchte in Sprüche 10, auchs gleiche Kapitel: „Der Herr ist eine starke Festung. W das Rechte tut, findet bei ihm sichere Zuflucht.“ Er möchte, dass wir lernen, bei ihm Zuflucht zu finden in Familiensystemen, die weiter verletzen, in Kirchen, wo unvollkommene Menschen sind, wo Frust, Enttäuschung und Verletzungen, solange du atmest, geben wird. Oder du lebst alleine zurückgezogen inuation. Aber das ist definitiv nicht das Leben, das er für dich hat.

Das Interessante ist, dass diese Gedanken, diese Festung, nät die Bibel auch Gedanken Hochburgen. Die werden so tief, dass deine Seele anfängt, Dinge zu glauben, die dem Wort Gottes widersprechen. Es wird so stark sein, dass du das so ein Recht auf Schmerz hast, dass du Wort Gottes nicht mehr vertraust. Des möch Zitat Vorlesen: „Die Teufelstrategie ist: so viele Verletzungen meiner Brust, bis ich geistig sterbe, oder so viele Mauern um mein Herz, bis ich geistig verhungere.“ Das ist eine teufelische Strategie, und die klappt so gut, so gut leider. Weil für all das gebe es eine Lösung. Deswegen gehen wir mal der rein.

Wen sagst: „Nee, wieso, ich fühle doch gar keinen Hass mehr, ich habe einfach nur keine Liebe für die Person.“ Nächste shocking News in der Bibel: Das Wort Hass bedeutet die Abwesenheit von Liebe. Wenn ein Herz in ein Vakuum der Lieblosigkeit drin ist gegenüber einer Person, nennt die Bibel das schon Hass. Das heißt, ich bin gefangen in meiner Schutzmauer, ich bin gefangen da, wo ich bin.

Lukas 17,1 heißt es: „Es ist unvermeidlich, das Ärgernisse kommen“, sagt Jesus. Der Urtext heißt hier, das Wort Skandalon wird verwendet. Das ist unvermeidlich, dass so Skandalon mente, so Versuchungsmomente in Verletzungen kommen. Dieses Wort Skandalon ist das Wort, das verwendet wird, um ein kleines Tier mit einem Köder in eine Falle zu locken. Okay, willkommen, der Köder des Feindes!

Ich habe dir mitgebracht sein Superbuch, solltest du auch lesen: „Der Köder des Feindes.“ Unbedingt kaufen! „Der Köder des Feindes“ funktioniert folgendermaßen: Der Feind nimmt den Köder. Und was sind der Köder? Meine Fehler? Nein, deine Fehler, deine Schwächen, deine Dinge, die du falsch machst. Das ist der Köder. Und der Köder ist nicht, in Vergebung zu leben, sondern den Köder zu schlucken. Sagt: „Komm, du hast das Recht drauf. Der hat das gar nicht verdient. Vergib auf gar keinen Fall. Nimm dir das Recht raus. Geh einfach dort rein. Bau die Schutzmauer. Komm, mein Mäuschen, bau die Schutzmauer! Ja, genau so, ja. Wirf den Bumerang, sei emotional, zieh dich zurück, geh in Isolation, Mäuschen!“ Und dann geht's immer weiter vor, und ohne dass du merkst, zack, ist die Falle zu, und du bist gefangen in deinem Schmerz, in deiner Unvergebenheitsfalle. Und wenn der Teufel dich da mal hat, muss er nichts mehr tun, weil du bist geistig überhaupt nicht mehr gefährlich. Warum? Du bist nicht mehr in der Liebe, du bist nicht mehr der Leidenschaft, sondern du bist bist gefangen in Unvergebenheit. Hast du ein Recht drauf, so zu leben? Ja. Willst du so leben? Hoffentlich nicht!

Deswegen ist wichtig zu schauen, was Jesus jetzt im Kontext der Endzeitrede sagt. Der Köder sind die Fehler der anderen: der Fehler von meiner Frau, der Fehler von meinem Mann, die unreife von meiner Smallgroup, die unreife von meinem Pastor. Das der Köder. „Komm, komm, komm, komm, komm, komm, komm, komm, komm, komm, Schmerz, komm, Schmerz, Schmerz, Schmerz, Schmerz, Schmerz, Schmerz, nicht vergeben, nicht vergeben, nicht vergeben, komm, komm, komm, komm, komm, komm!“

Interessant, das, was Jesus jetzt in der Endzeitrede weiter sagt. Er sagt, es es normal, dass es so ist. „Wir werden einander hassen.“ Und jetzt wird sehr interessant. Matthäus 24, geht die Rede weiter: „Es werden viele falschen Propheten angucken müssen, uns angucken, was das heißt, und werden viele verführen. Die Gesetzlosigkeit nimmt überhand.“ Was heißt es? Das aufgrund von Verletzungen, weißt du noch, die Gesetzlosigkeit überhand nimmt. Und was heißt es drittens? Dass die Liebe in vielen, in der Mehrheit, Erkalten wird. Wir schauen uns alles an.

Erstens: Propheten. Interessant ist, wenn du der Verletzung bist, bist du offen für Menschen, die dir schlechte Tipps geben. Ist aufgefallen? Z.B. bist frustriert von deinem Partner oder von jemand anders, und dann hast du einen falschen Propheten, ich sag so hart, der sagt dir: „Du hast Recht, der spingt doch!“ Oder wir definieren sogar so Freundschaft: „Ja, zwei Mädels unterhalten sich. Was hat dein Mann gemacht? Also, das geht gar nicht! An deiner Stelle würde ich...“ Biblisch gesehen bist du jetzt schon falscher Prophet, weil du nicht verstanden hast: Deine Freundin hat ein subjektives Empfinden, und wenn du den Mann herholen würdest, hätte er ein ganz anderes Empfinden. Mach das mal! Du denkst immer: „Habt ihr in der gleichen Wohnung gewohnt? Haben jetzt über den gleichen Streit geredet?“ Dann redest du mit dem Mann und denkst dir: „Recht hast du, Mann! Also, was du jetzt sagst, sollst du echt mal deine Meinung sagen!“ Und so ist auch bei Verletzung in der Kirche.

Das Interessante ist, dass die Bibel sagt, dass es viele Wölfe im Sch pels gibt. Ruckzuck sind wir der Gefahr, nicht mehr Wort Gottes auszusprechen, sondern was normal ist in unserer Gesellschaft. Dann bin ich ein Wolf im Scharfspels. Unangenehm, kört ans Kreuz, freudig Umkehr, aber ist der Fakt, weil ich Anfang Leute sogar noch schlecht zu prägen in dem, wie Sie unterwegs sind.

Der zweite Punkt ist: Die Gesetzlosigkeit wird zunehmen. Gesetzlosigkeit heißt, dass ich nicht mehr dem Wort Gottes mich unterordn, der Autorität Gottes. So heißt es in der Definition dieses Wortes. Durch Verletzung höre ich auf falscheeten und höre auf M dem Wort Gottes unterzuordnen und der Autorität Gottes und geh einfach meinen Weg. Was bedeutet das? Wir werden uns gleich nur ein paar Bibelstellen angucken und merken, W das sagt Jesus, genau das Gegenteil von dem ich mich verhalte.

Und dann heißt es: „Die Liebe wird Erkalten.“ Als das erst mal gelesen hab, dachte ich: „Ja, genau, die Gesellschaft wird immer liebloser.“ So goes it not. Bis ich mal das Wort Liebe untersucht habe. Es gibt drei verschiedene Begriffe für Liebe in der Bibel: Erus ist die erotische Liebe, Filio ist die brüderliche Liebe, Agape ist die bedingungslose Liebe Gottes. Und jetzt wird's spätestens jetzt, wenn ein Schul noch nicht heiß war, jetzt wird er ganz heiß. Das Wort, das Jesus hier verwendet, als er sagt: „In der letzten Zeit wird die Liebe Erkalten“, nimmt das Wort Agape. Mit wem redet er? Die einzigen Menschen, die Zugang zu der bedingungslose Liebe Gottes durch Jesus Christus haben, sind lebendige Christen. Die einzigen, wo die Agape Liebe Erkalten kann, sind wir. Die Welt hat gar keinen Zugang dazu. Er sagt: „In der letzten Zeit werden Verletzung kommen, die Leute werden mit Hass reagieren, und die aggape Liebe, die bedingungslose Liebe, die wir dringend bräuchten in Verletzungen, wird er kalten bei der Mehrheit.“ Ich will nicht bei der Mehrheit dabei sein, sage ich Dir ganz klar. Aber dazu müsste ich anders reagieren.

Wir schauen uns jetzt an: Gesetzlosigkeit. Wenn Notizen machst, die nächste a stell ist Markus 11. Wir schauen uns an, was Jesus sagt zum Thema Vergebung. Das ist was ganz anderes als das, was unser Reflex ist. Okay, wir schauen uns die erste Bibelstelle an. Da heißt es: „Darum sage ich euch: Alles, was ihr immer im Gebet erbittet, glaubt, dass es empfangt, so wird es euch zu Teil werden.“ Was für ein motivierender Vers! Lass uns eine Postkarte machen, lass uns dafür gehen, lass uns die Zuspruch Gottes machen, aber auf kein weiterlesen.

Okay, ich lese trotzdem weiter. Warum? Ich liebe euch. „Und wenn ihr da steht und betet, so vergebt, wenn ihr etwas gegen jemanden habt, damit auch euer Vater im Himmel euch eure Verfehlung vergibt. Wenn ihr aber nicht vergebt, so wird auch der Vater im Himmel eure Verfehlung nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht, nicht vergeben.“ So, woher weiß ich, ob dein Herz schon in Gesetzlosigkeit angekommen ist? Nimmst du es ernst oder nicht? Hast du sofort ein Argument: „Ja, das geht doch nicht, weil der hat doch...“ Da steht nicht: „Vergib, solangee der anderes verdient hat.“ „Vergib, sol lange wie der andere dich um Entschuldigung bittet.“ „Vergib, so lange wie der andere wieder nett zu Dir ist.“ Da steht: „Vergib!“ Und wenn du nicht vergibst, wirst du keine Vergebung. Was soll ich noch machen mit uns heute? Du siehst, ich bin leidenschaftlich, weil es geht hier um ein Gefängnis, wo ich die Schnauze voll habe, dass Familien, Ehen, Beziehungen, Smallgroups, Kirchen, das Reich Gottes zerstört wird durch die gleichen alten, simplen, hobbylosen Trick des Teufels, nämlich dich in unvergebenheit zu lassen und dass du deine Schutzmauer innerlich verrottest. Das ist der Köder des Feindes.

Okay, die nächste. Geh wir weiter. Wort Gottes, Gesetz. Wo kann ich testen, ob ich unter in der Gesetzlosigkeit schon angekommen bin in meinen Verletzung und denke, ich habe ein Recht nachzutragen? Wir schauen mal an: Sprüche. Wird immer unangenehmer. Ich kann sie nicht entsparen. „Sechs Dinge sind es, der Herr hasst, und sieben, die er verabscheut.“ Es kommt wahrscheinlich Ehebruch, oder jetzt kommt irwas moralisches, oder jetzt kommt, was Gott hasst. Warum hast das? Weil er dich hast? Nee, weil das hasast, wenn der Teufel dich hier drin gefangen nimmt. Das hasast Gott. Und jetzt kommt: „Einen stolzen Blick, eine lügnerische Zunge, übereinander reden, Hände, die unschuldes Blut vergießen, ein Herz, das Böse blhne schmiedet, Füße, die darauf Aussehen, unrcht zu tun, ein falschen Zeugen.“ Also, ich sag einfach meine Perspektive, nur der Lügen verbreitet, meine Emotion rauskotzen, und ein Menschen, der unheiligkeit unter den Brüdern seht, hast Gott. Warum hasast er es? Er hasst all das, was uns zerstört. Er hasst all das, was uns tötet. Deswegen hasst das so.

Nehmen wir diese Bibelstellen heute irgendwie ernst? Wenn nicht, sind wir der Gefahr, auf falsche Propheten zu hören und uns in der Gesetzlosigkeit einzureihen, wo Jesus vor warnt. Apostelgeschichte 24,16. Jetzt wird's interessant: „Da übe ich mich darin, alle Zeit ein unverletztes Gewissen haben gegenüber Gott und den Menschen.“ Ich übe mich da drin, ist ein Training. Ja, ist ein Training.

Also, wenn ich jetzt jemanden hier nach vorne holen würde und der wäre sehr trainiert. Okay, ist der Andy Paul da? Andy, kannst du mal kurz kommen? Andy ist der stärkste Mensch, den ich habe kenne. Ich habe immer Angst vor ihn. Ich greif ihn ab und zu an, Spaß. Aber dann ich immer: „Ist And Paul da oder nicht da? Komm mal, komm nach vorne, And!“ So, stell ich mal dahin. So, also, ich komm bisschen so. Okay, also, ich ma jetzt beim And mal folgendes. Also, er hat bisschen damit gerechnet, jetzt rechne mal kurz nicht damit. Schauen was passiert. Warum kann ich ihn nicht umschupsen? Weil er Kraft hat, weil er Power hat. Wenn ich das jetzt mit dem kleinen Mensch gemacht hätte, die gleiche Stärke, das war nicht locker. Du willürest da hinten hin fliegen. Danke, An, hast super gemacht! Ich habe immer noch Angst vor dir, aber ich muss üben, ich muss geistige Muskeln aufbauen, ich muss in Shape sein, das Wort Gottes ernst nehmen und drauf reagieren, sonst kann der Teufel mich einfach umschupsen durch eine schlechte Erfahrung.

Okay, also, wir schauen uns das tiefer an, weil Gott lädt uns ein, in den Schmerz reinzugehen. Jesus LDT uns ein, Dinge zu tun, die uns Widerstreben im Wort Gottes, nämlich z.B. zu vergeben. Und er LDT uns ein, wie bei einem Physiotherapeuten zu trainieren. Wer von euch hatte schon mal eine Physiotherapie? Wer von euch hatte eine we eine Verletzung hatte und nicht so ein bisschen Verspannung und ein bisschen Wellness? Okay, wem hat's weh getan, was der gemacht hat? Okay, alle anderen war bisschen Wellness unterwegs: Softmassage, Medum Massage, Softmassage, Softmassage. Ich rede drüber: Du hast eine Verletzung, und dann geht der da rein. Ich habe meine Physiotherapeuten, wenn ich nicht reflektiere, wä, hätte ich die regelmäßig schlagen können, weil der geht einfach in den Schmerz rein, und ich denke mir: „Hör auf!“ Er sagt: „Ja, du, wir müssen reingehen.“

Was macht Jesus? Er möchte mit dir in den Schmerz der Verletzung reingehen. Er möchte mit dir tief dort von, wie dem, indem du lernst, göttliche Auswege der unvergebenheitsfalle zu machen. Erstes: durch Gebet. Matthäus 5,44. Da heißt es: „Ich hab sage euch: Liebt eure Feinde, betet für die durch verfolgen oder Unrecht tun.“

Vor einiger Zeit war ich in der Gebetszeit, ich war in der Fastenzeit, und D ich blitzgedanken, dass Heilige Geist mich Challenge: „Fang an, für zwei Männer in Deutschland zu beten.“ Du musst wissen, diese zwei Männer strengen mich an durch ihre theologische Einstellung, durch das, was sie auf Social Media machen, durch das, was sie verwert, was sie tun, sind tiefe Wertverluste, die ich habe, und es strengt mich wirklich an. Und jetzt geht's los. Einer, paar von denen haben ich auch, also einer von denen hat mich auch schon mehrmals markiert auf Social Media, in meiner warm, mich verleumdet, Dinge aus dem Kontext gestellt und so weiter. Und jetzt sagt der heiliger ge ist: „Bete für den!“ Ich denke mir: „Okay.“ Und wenn du anfängst zu beten, ist es wie ein Schmerz reintrainieren. Am Anfang hast du keinen Bock. Das ersteb ist: „Herr, segne ihn! Amen.“ „Ich hab es getan, Gott.“ So fängst du an. Warum? Du hast keinen Bock, du hast keine Beziehung, du hast Hass in dir, du hast Emotionen in dir, du hast Verletzung in dir, und du würdest auf keinen Fall für den beten. Bei jeder Person, wo du irgendeine Emotion noch hast, LED Gott dich ein, für ihn zu beten und sie... Okay, ich habe es gemacht. Nach einigen Wochen merke ich, mein Herz verändert sich no. Nach ein paar Tagen, nach zwei Wochen, habe ich auf einmal blitzgedanken, Gebet: „Schick ihm eine Ermutigung.“ Ich so: „Ne.“ Okay, aber ich merke, ich fange an zu lieben. Es kommt Liebe rein. Hat das verhalten sich der beteilten geändert? Ne, die verhalten sich immer noch gleich, gerade. Aber mein Herz verändert sich gerade. Ich werde frei, ich komme raus aus dieser Falle. Sind wir schon versöhnt? Nein, W ich dir gleich erklären, ist große Unterschied.

Und jetzt geht die Bibel noch ein Schritt weiter. Also, beten für meine Feindes eine... Psalm 35. Jetzt wird's crazy! Psalm 35: „Es treten ungerechte Zeugen auf, sie stellen mich zu Rede über Dinge, von denen ich nichts weiß.“ Also, Ungerechtigkeit. „W sie vergelten mir Gutes mit bösen.“ Er ist berechtigteweise verletzt, verweist es meine Seele. „Ich aber legte das Trauergewand an, als sie, die anderen, die mich verletzt haben, die unungrecht waren, als sie krank waren. Ich beugte meine Seele mit Fasten und betete mit gesenkten Hauptes für Sie. Ich ging ein her, als wäre es mein Freund, mein Bruder, als wäre es meine Mutter.“ Gott wird mit dir ein Wunder tun, wenn du dich entscheidest vergeben. Ich wer dir gleich erklären, wie es geht. Und wenn du anfängst, für deine Feinde zu beten, wird dein Herz immer weicher, und er wird dich dorthinführen, dass du für jemand betest, der immer noch unreif ist, der im immer noch verletzt, der immer noch gleich in deinen Augen schlecht ist, aber du fängst an in übernatürlich zu lieben, und dann bist du in Freiheit, nicht in die Gefängnismauer.

Interessant, dass das Wort Fasten, dass das kommt. Wir sind ja gerade in einer Fastenzeit. Vielleicht bist du schon eingestiegen oder noch nicht. Aber Fasten holt Dinge hoch. Wenn ich verletzt bin, wir vor kurzenma Situation, wo ich durch medialen Verleumdung meiner Meinung nach verletzt war. Habe ich sofort drei Tage gefastet. Warum? Ich will mir niemals leisten, dass mein Herz hart wird und dass ich mein Calling verpasse, Gottes Reich zu bauen durch Verletzungen.

Ich gehe ins Fasten, dann kommen Dinge raus, und ich lade dich auch ein. Das Ausprobieren, und es ist wichtig. Wir reden jetzt nur Vergebung. Was heißt das? Jesus zeigt dir am Kreuz den Unterschied zwischen Vergebung und Versöhnung. Also am Kreuz hängt, betet er: „Vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ Er sagt nicht: „Vergib ihnen, wenn sie mich um Gebet haben“, „Vergib ihnen, wenn sie einsehen“, „Vergib ihnen, wenn sie umkehren“, „Vergib ihnen.“ Nee, er betet: „Das ist Vergebung. Vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.“ Versöhnung würde bedeuten, mein Gegenüber muss einsteigen, muss umkehren, auch um Vergebung bitten, und wir gehen vielleicht gemeinsam in die Zukunft. Vergebung hat nur mit meiner Falle zu tun, dass ich dort rauskomme. Durch die Liebe könnte ich überhaupt einen Schritt gehen auf diese Person zu. Das heißt, dieser Köder ist intensiv. Warum habe ich vorhin gesagt, ich faste und ich nehme das zu ernst? Weil ich möchte dir so hart sagen: Wenn du im Gefängnis der Unvergebenheit bleibst, verpasst du dein Calling, und das ist ein teuflisches Ziel. Warum möchte der Teufel, dass die Liebe erkaltet, hast du mal überlegt, unter Christen? Weil Jesus ein Prinzip rausgegeben hat, das heißt folgendermaßen: „An der Liebe untereinander wird die Welt Jesus erkennen.“ Was ist der schnellste Weg, dass die Welt nicht Jesus erkennt? Indem wir uns alle hassen, in der Familie, in der kleinsten Zelle und auch in der Kirche. Und es ist ein schleichender Prozess.

Josef ist mein Vorbild. Josef, ein junger Mann, der sehr viel Negatives erlebt hat und der ohne Ende Köder gehabt hätte. So viel Köder kann man in einem Leben fast gar nicht haben. Immer wieder kam der Feind: „Komm, jetzt hast du aber das Recht, verletzt zu sein. Jetzt hast du aber das Recht, in Unvergebenheit zu bleiben. Jetzt hast du das das Recht.“ Er wird von seinen Brüdern in den Brunnen geschmissen, er wird als Sklave, er wird verkauft, er kommt in die Sklaverei. Und das allein würde schon reichen, dass ich mich ungerecht behandelt, nicht gesehen, von Gott verletzt, von allen verletzt sein. Er hätte so viel Köter fressen können, das glaubst du gar nicht. Er ist verraten. Dann geht's weiter. Er kommt schuldlos ins Gefängnis und zwar für viele Jahre. Also spätestens da, oder er entscheidet sich, zu vergeben, zu geben, zu vergeben und an Gott dran zu bleiben. Er wird übersehen, mehrmals. Und warum ist so wichtig, dass wir von Josef lernen? Weil Josefs Calling war, seine Brüder zu retten, von denen er verletzt war. Jetzt wird's krass: Sein Calling war, das Volk Gottes zu retten, das ihn verstoßen hat. Sein Calling war, dass der Heilsmann Gottes weitergeht. Stell dir vor, er hätte nicht vergeben, hätte seine Brüder vernichtet, einfach. Es geht hier im Endeffekt aus Sicht der Ewigkeit um alles.

Und deswegen möchte ich mit dem Bild schließen. Für diese Metapher brauche ich mal die iPhone-Nutzer, weil da funktioniert diese Metapher. Deswegen, wenn du iPhone hast, brauche ich dich jetzt unbedingt, dass es mal rausnimmst und dass wir mal die Kamera anmachen und auf die Selfie-Funktion schalten. Der Effekt ist nämlich, wenn ich verletzt bin, lass alle mal die Selfie-Funktion anmachen, wenn du ein iPhone hast. Wenn ich in der Selfie-Funktion bin, schaue ich ja mich an. Jetzt gerade, und in der Verletzung passiert genau das: Ich schaue den Blick auf mich. Ich habe Recht, ich bin verletzt, ich sehe meine Perspektive, und ich hänge dort fest. Schließen wir das mal und gehen mal ins Licht rein und machen mal unsere Licht an. Vorne, Gott sagt zu uns, wir sollen Licht sein. Mach bitte dein Licht an, wenn du ein Smartphone hast. So, super. Gott sagt, wir sollen Licht sein. Wir sollen Licht in der Dunkelheit sein. Es sagt auch in Jesaja 58: Ein Fasten, das ihm gefällt, bedeutet, dass wir Konflikte klären, dass wir Streit abbauen. Und er sagt, wenn wir das machen, wird unser Licht leuchten mehr denn je. In zwei, in der Dunkelheit, wo hat Gott dich und mich gemacht, dass unser Licht leuchtet? In unseren Familien, unseren Beziehungen, unserer Arbeitsstelle und unserer Kirche.

Jetzt ist nur so, jetzt machen wir wieder unsere Kamera an, geh wieder auf Selfiemodus. Was passiert mir im Licht? Was geht aus? Du kannst nicht gleichzeitig dich und um deine Verletzung drehen und Licht sein. Es geht mehr als um dich, es geht um die Ewigkeit, es geht darum, dass ab deiner Generation Sachen anders werden. Mir ist egal, ob deine Eltern das zu leben, ob deine Leiter das zu leben. Se. Möchte dich einladen, mit mir ein sehr ehrliches Gebet zu sprechen. Ich glaube, dass Gott uns einlädt, heute uns für Vergebung zu entscheiden. Es ist erstmal eine Entscheidung. Wie kommt mein Herz mit, indem ich anfange für meine Feinde zu beten? Das ist ein Prozess, das sind die Schmerz angehen. Vergebung ist aber eine Entscheidung, kein Gefühl, indem ich sage: Ich unterordne mich deinen Geboten, Gott, und ich mache das, was du möchtest. Ich werde jetzt gleich beten, dass der Heilige Geist uns zu Hause und hier vor Ort mindestens eine Person zeigt. Wenn du sagst, du hast sofort eine Person, okay, dann bist du mit in der Verletzung. Du sagst, es gibt keinen. Lade ich dich umso mehr ein, den Heiligen Geist zu bitten, weil ich würde wetten, dass jeder von uns mindestens eine Person hat, wo noch eine Verletzung ist. Wir wollen Heiligen Geist bitten, dass uns die Person zeigt. Lass uns die Augen schließen. Heiliger Geist, ich danke, dass du jetzt an die Herzen klopfst. Ich bete, dass du uns zeigst, wo sind Menschen, wo unsere Emotionen festhängen, wo ich verletzt bin, vielleicht in meiner Familie, vielleicht Kirche, vielleicht wo ganz anders. Zeig uns jetzt diese Namen, Jesus. Wo ist Schmerz? Wo ist [Musik] Ungerechtigkeit? Wenn du merkst, dass mindestens eine Person bei dir hochgekommen ist, lass uns die Augen zulassen. Wenn du mindestens eine Person jetzt gerade entdeckt hast, dann melde dich mal so, dass ich dich sehe. Wo du sagst, es gibt mindestens eine Person, wo du sagst, da ist eine, ein Schmerz. Vielen Dank. Sind im Endeffekt fast alle gewesen in diesem Raum und ich denke auch zu Hause. Und deswegen möchte ich uns jetzt alle einladen in ein Gebet. Eine Person hattest oder nicht. Ich werde gleich beten und wenn du möchtest, kannst du aufstehen, weil Vergebung ist eine Entscheidung, ist kein Gefühl. Genau wie ich gleich einfach aufstehen kann, lade ich dich ein, jetzt aufzustehen mit mir für diesen [Musik] Schritt.

Ich lade dich ein, mit mir zu beten. Jesus, du hast mir das Gebot gegeben, zu vergeben, so wie du vergibst. Ich übernehme heute Verantwortung für meine Sünde, verletzt zu bleiben. Ich wähle zu vergeben. Ich danke, dass du mir vergibst und mich reinigst durch dein Blut. Und lass uns in der Stille einfach Namen aussprechen, ganz leise, die Namen, die dir kommen sind, wo du heute sagst: Ich lasse los. Lass uns diese Namen aussprechen in der Stille. Jesus, wir bringen diese Namen, wo wir loslassen. Wir bringen diese Namen jetzt ganz konkret, wo Schmerz ist, wo wir festhängen, wo Ungerechtigkeit ist, wo uns verlassen fühlen, verraten fühlen, nicht gesehen fühlen. Wir bringen dir jetzt diese [Musik] Namen. Und ich entscheide mich jetzt, diesen konkreten Personen zu vergeben. Heiliger Geist, du darfst mich leiten im Gebet für sie. Ich möchte lernen, deine Gebote ernst zu nehmen und in deine Freiheit zu kommen. Und ich möchte jetzt noch für dich beten. Heiliger Geist, ich segne jede Person, die das jetzt gebetet hat, mit deiner Gegenwart, mit deinem Trost, mit deiner Orientierung, mit deiner Klarheit. Ich danke dir, dass du uns zu Menschen machst in all den Beziehungen, wo wir drin sind, die lernen zu vergeben, die lernen so wie du zu sein und die in Freiheit kommen. Ich rufe das über je im Gefängnis aus, auch wenn es jahrelang schon fest ist. Ich öffne jetzt diese Tür des Gefängnisses des Feindes über dir. Du kannst jetzt rauskommen. Du kannst jetzt in den gesungenen gebeten zu Gott gehen. Du darfst es hinter dir lassen und freudig zu Gott kommen in Jesu Namen. Amen.

Wir hoffen, dass ihr Podcast dich inspiriert hat und dir neue Ideen für deine Beziehung mit Gott gegeben hat. Wir glauben, dass K eine Familie ist, und egal, ob du online dabei bist oder hier vor Ort bist in der Region, wir wollen dich sehr gerne kennenlernen. Wenn du möchtest, komm auf unsere Homepage vorbei unter finde Anschluss. Dort findest du unter anderem Welcome to Church, wo wir uns gegenseitig kennenlernen, deine Geschichte gerne hören wollen und dir helfen wollen, wenn du möchtest, ein Teil dieser Kirchenfamilie zu werden.