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Jetzt mal Butter bei die Fische: Was habe ich diese Woche gekauft? Aufklärung über alle Werte gibt es jetzt. Hallo, liebe Hellinvestierten! Schön, dass ihr wieder dabei seid bei einem neuen Video. Und diese Woche hat mega turbulent angefangen: Eine DAX-Eröffnung bei -10%! Das hat man nicht alle Tage. Dann ging es so im Laufe des Montags etwas nach oben. Wir haben in den großen Indizes teilweise, in den USA sogar knapp im Plus geschlossen.
Am Dienstag hatten wir dann auch wieder temporär eine Erholung, die dann allerdings durch die Verkündung von Gegenzöllen von Donald Trump als Reaktion auf die Zölle, die China für die USA erhoben hat, gingen die Märkte wieder nach unten. Und jetzt am Mittwochmittag, als ich dieses Video aufnehme – ihr merkt schon, meine Videos sind sehr nah an der Veröffentlichung dran – das ist natürlich auch irgendwo ein logistisches Problem für mein Schnitt- und Tonteam. Aber wichtig ist natürlich: Ich muss für euch hier wirklich aktuelle Infos jetzt raushauen, weil ansonsten werden die Videos zu schnell zu alt. Deswegen, wenn ihr wollt, lasst da gerne ein Abo in diesem Kanal da. Vielleicht gibt’s auch diese Woche noch ein Sondervideo. Wir werden sehen. Es gibt definitiv ein Sonntagsvideo, wo ich auch noch mal einordnen werde, was jetzt diese Woche passiert ist, was wir erwarten können. Also, alle die da Interesse daran haben, wie es jetzt weitergeht: Abo da lassen im Kanal und natürlich Glöckchen drücken!
Ihr merkt schon: Diese Woche war einiges los. Ich habe die Chancen genutzt. Das hatte ich am Montag schon gesagt, als ich so mein – ja, mein Light, euer Leid – als wir das gemeinsam geteilt haben. Denn es gab sehr, sehr viele Zuschriften auch, wie es am Montag jetzt weitergeht, ob man alles verkaufen sollte. Viele waren sehr wankelmütig. Einige, muss ich allerdings sagen, haben gesagt: Nö, das ist mir egal, ich sitze das aus oder kaufe sogar nach. Und in diesem Camp der Nachkäufer da bin ich auch, denn Liquidität hatte ich ja zu genüge. Ihr erinnert euch an eins meiner letzten Videos, die 100.000 €, die ich geparkt hatte? Das war so im Januar. Und etwa 50.000 € davon habe ich jetzt am Montag und am Dienstag in die Märkte reingegeben. Heute noch nicht. Warten wir mal ab, wie die US-Eröffnung sich so geben wird, aktuell, was da noch passieren wird. Vielleicht gibt’s da auch noch mal einen Nachkauf.
Und ich möchte jetzt in diesem Video mal fünf Werte mit euch teilen. Das sind vier Aktien und ein ETF, die ich nachgekauft habe, ins langfristige Depot. Also, auch das ist wichtig: Ich habe im – ja, am Montag zum Sondervideo – auch etwas Kritik bekommen, warum ich jetzt nachkaufe und die Märkte fallen noch weiter und es wird noch schlimmer und und und. Da kann ich euch ehrlich sagen: Ich mache das jetzt seit über 20 Jahren, und immer wenn sowas passiert wie am Montag, dann gibt es ganz viele Stimmen, die sagen: Das wird noch viel schlimmer. Ich hatte jetzt heute ein – äh – ein Interview gelesen mit Felix Zulauf, also dem Vermögensverwalter aus der Schweiz, den eine oder andere kennt den vielleicht. Der rechnet sogar mit noch mal -20%! Auch die ganzen Banken, die im Januar eigentlich kaum noch ein höheres Kursziel ausrufen konnten für den S&P 500, sind jetzt alle auf dem Rückzug und sagen: „Ja, wer weiß, was da noch kommt? Vielleicht kommt eine wirtschaftliche Schwächephase, und dann geht alles noch mal runter.“ Und dann gibt’s diese Rechenmodelle, wo man den so erwarteten Gewinn pro Aktie nimmt und dann Szenarien durchspielt und sagt: Okay, wenn in der rezessiven Phase der Gewinn um 10 oder 20 % fällt und dann das KGV noch runtergeht, dann haben wir noch mal Abwärtspotenzial von bis zu 30 % und und und. Kann stimmen, mag so kommen. Aber Fakt ist doch eins: Viele gute Werte im Portfolio bei mir! Das heißt: Im ETF-Portfolio habe ich die Sparraten in diesem Monat verdoppelt, teilweise auch bei manchen verdreifacht. Im langfristigen Dividendenportfolio, wo ich also auch langfristig Werte drin habe mit Fokus auf Dividenden, aber auch Wachstumswerte, die mal Dividenden bezahlen werden – beispielsweise Amazon. Ich bin mir sicher, dass wir da irgendwann noch den größten Dividendenzahler der Welt bekommen werden – da habe ich einige Werte nachgelegt, weil die einfach 20 % billiger waren als beispielsweise letzte Woche. Und wenn ich diese Werte habe und Liquidität an der Seite und dann sage: Okay, diese Werte, die ich eh habe und die ich haben möchte, ja, die muss ich doch kaufen, wenn ich sie ein Fünftel oder sogar ein Viertel billiger kriege als vor noch einer Woche. Und dann muss ich allerdings auch sagen: Die Hälfte des Kapitals ist jetzt investiert. Jetzt ist Abwarten angesagt. Das heißt, wir müssen jetzt gucken, bleiben diese Zölle in Bestand, oder haben die Bestand? Bleiben die? Wenn sie bleiben, rechne ich auch damit, dass wir in extrem schweres wirtschaftliches Fahrwasser auf globaler Ebene reinkommen werden. Wenn es aber Deals gibt in den nächsten ein, zwei Wochen – und in den USA stehen die verschiedensten Länder aktuell schon Schlange, um diese Zölle nach unten zu bekommen – auch die EU hat sich bewegt, hat gesagt: Wir würden überlegen, ob wir alle Warnzölle auf amerikanische Produkte nach unten setzen, wenn Donald Trump seinen zurücknimmt. Donald Trump hat dem noch nicht zugestimmt, weil Donald Trump will eigentlich nicht nur, dass die Zölle nach unten gehen, er will ja, dass diese Handelsdefizite ausgeglichen werden. Das heißt, dass die EU deutlich mehr in den USA kauft – spricht Flüssiggas – und das wird wahrscheinlich auch der Fall sein. Ich will es nicht zu sehr abschweifen, aber wenn man sich mal so die Lagerbestände der Flüssiggastanks in Deutschland anschaut und wenn man sich auch die Spreads an den Terminmärkten anschaut, dann rechnet der Markt damit, dass hier eine massive Kaufwelle im Sommer ausgelöst werden wird, und wir werden wahrscheinlich extrem hohe Gaspreise im Winter bezahlen. Das können wir mal im extra Video noch thematisch analysieren. Aber Trump will einfach diese Handelsdefizite ausgleichen, und ich gehe danach oder weiterhin davon aus, dass wir in den nächsten Wochen da einige Deals sehen werden und dass, bevor diese Zölle den Welthandel wirklich massiv schädigen und wir in einen wirtschaftlichen Abschwung reinkommen, dass es da sich vorher noch in Wohlgefallen auflöst. Ist jetzt mal meine positive Sichtweise auf die Dinge. Wenn es nicht so ist, das heißt, die Zölle schädigen den Welthandel, schädigen die Staaten, schädigen die Wirtschaft, es geht noch mal 20, 30 % nach unten, dann werfe ich die nächste Menge, die ich an Cash noch habe, in den Markt rein. Und wenn es dann noch mal nach unten geht, weil ich mit dem Timing einfach richtig beschissen bin, dann sitze ich es einfach aus, denn langfristig weiß ich: Die Aktien steigen, und es gibt gute Dividenden. Ich werde euch gleich noch ein paar Titel zeigen, wo die Dividendenrendite deutlich besser ist als noch vor einer Woche und von vor ein paar Wochen, als wir Höchststände hatten. Also, von daher: Ihr merkt schon, meine Strategie ist, entspannt der Sache zu begegnen. Die Zeit ist auf meiner Seite, Geld habe ich auch noch etwas zum Nachkauf. Und wenn es halt kein Geld mehr zum Nachkauf gibt, weil ich das Geld vorher schon ausgegeben habe und die Märkte trotzdem weiterfallen und ich bei der Bodenbildung komplett daneben lag, dann weiß ich, dass die Märkte sich wieder erholen werden und dass es neue Allzeit-Hochs in ein paar Jahren, spätestens, geben wird und dass ich damit ordentliches Geld verdienen werde mit allem, was ich jetzt aufsammle und vielleicht noch tiefer.
Bevor wir jetzt zu den Aktien und den ETFs kommen: Ihr müsst nicht die WKNs oder ISINs oder die Werte recherchieren. Ich werde morgen im Report – ich blende euch einen Link direkt unten drunter – alle Werte, die ich hier genannt habe, plus weitere Werte, die ich nachgekauft habe, im Report nennen. Ihr werdet da eine Liste bekommen, konkrete Werte. Ihr werdet von mir die ISIN bekommen, dann kann derjenige, der die Aktien analysieren will oder die ETFs, entsprechend da auch noch mal reingehen und eine kurze Begründung, warum ich diesen Wert im Portfolio habe. Also, wer da Interesse hat: In den Report eintragen! Und dann beginnen wir jetzt mal heute mit einer leicht abgewandelten Form, denn normalerweise gibt’s hier eine Menge Einblendungen. Die gibt’s jetzt auch, zumindest zum Chart der einzelnen Werte. Die Kennzahlen allerdings, die mich so bewegen, da jetzt auch reinzugehen, die werde ich euch jetzt live auch aus meiner Datenplattform ablesen und jetzt nicht einblenden, weil sonst hätten wir zu jedem Wert fünf, sechs, sieben Einblendungen. Da wird ja jeder verrückt!
Also, erster Wert: Apple. Apple! Ihr seht es schon: Deutlich zurückgekommen. Wir hatten hier mal 202 – 2024 Höchststände bei so 200 – spiegelt ein bisschen hier 260 $ pro Anteilschein. Aktuell sind wir deutlich runtergerutscht auf 170 $ in der Vorbörse, aktuell 175 $. Also, Apple hat deutlich gelitten. Hintergrund ist natürlich: Apple ist extrem abhängig davon, von Vorprodukten, die aus Ländern in die USA kommen bzw. auch komplett fertigen Geräten, die aus Ländern kommen, die jetzt hohe Zölle haben. Und da ist natürlich jetzt die Frage: Wie wird sich der Preis für ein iPhone, also das Flagschiffprodukt für Apple in den USA, verhalten? Manche Optimisten sagen: 50 $, andere sagen: Es sind eher fast das Doppelte an Preis. Also, das ist das, was gerade bei Apple wirklich drauf drückt, auf den Kurs. Trotzdem muss ich sagen: Wenn wir uns mal die Daten anschauen von Apple, und da gehe ich jetzt mal kurz in meine Plattform rein, dann sehen wir aktuell zwar jetzt nicht einen Wachstums-Hit, das heißt, das Umsatzwachstum in den nächsten drei Jahren liegt so zwischen 5 und 7 %, das EBITDA wird zwischen 5 und 8 % liegen. Aber Apple KGV aktuell auf derzeitigen Bewertung: 23,8. Also, eine Apple ist aktuell so günstig zu bekommen wie seit 2009 nicht mehr. Und wenn du das nächste Geschäftsjahr nimmst, 2026, dann notiert Apple sogar bei einem KGV von unter 20. Also, wirklich günstig. Und was mich ja als Free-Cashflow-Fetischisten immer so anzieht, ist, dass man hier bei Apple aktuell für dieses Geschäftsjahr einen Free Cashflow von 117 Milliarden erwartet, im nächsten Jahr 133 und dann 153. Also, Apple wird, wenn die Zölle Bestand haben, bestimmt Probleme bekommen. Aber ich baue auf das Team um Tim Cook und andere, dass Apple diesen Druck nutzt, sich entsprechend dann aufstellt, positioniert, um dem zu begegnen, was da kommt. Also, man darf nicht den Fehler machen, dass man eine Aktie im Depot hat und dann kommt mal Gegenwind und dann sagt man: „Oh je, oh je, wie geht das weiter? Ich werfe die Aktie raus.“ Wir kaufen hier zwar eine Aktie, aber wir kaufen auch ein Management-Team. Apple hat in der Vergangenheit viel bewiesen, dass sie was können. Sie sind jetzt auch in meinen Augen – das sage ich ganz klar als Aktionär – irgendwo im Verzug, mal das nächste große Ding zu bringen. Also, aus der Autofertigung sind sie ausgestiegen, da hat Xiaomi gezeigt, wie es geht. Apple ist da komplett rausgegangen. Das iPhone ist auch in die Jahre gekommen, aber findet immer noch genug Käufer. Dann haben wir das ganze Ökosystem mit Abomodellen und alles, was es da gibt, und ein paar kleinere Sachen: Die Apple Watch und und und, die die die Kopfhörer und was da alles dazu gehört. Aber Apple braucht jetzt mal einen neuen großen Wurf. Aber trotzdem kann mit dem aktuellen System und den aktuellen Produkten noch viel Geld verdient werden. Das sieht man am Free Cashflow. Und deswegen kaufe ich die Aktie gerne nach und muss auch sagen: Zu den aktuellen Bewertungen ist Apple wirklich deutlich günstiger, wo ich mal wieder ein paar Stücke ins Depot reinlege.
Dann nächster Wert, den ich in dieser Woche reingelegt habe, ist eine BlackRock. Blende ich euch mal ein. Seht ihr auch: BlackRock, ein ganzes Stück unter die Räder gekommen. Aktuell bekommt ihr die Aktie in der Vorbörse bei so 807 US-Dollar. Wir waren aber auch schon mal Anfang des Jahres über 1000 US-Dollar. BlackRock, was soll ich dazu sagen? Profitiert vom ETF-Hype natürlich, mit der Tochter iShares. Profitiert aber auch mittlerweile – und das ist das Interessante, was gar nicht so viele momentan auf dem Schirm haben – von den ganzen oder von dem Megatrend Private Markets, der da kommt. Da musst du unterscheiden: Es gibt die Public Markets, da könnt ihr Aktien kaufen, ETFs und so weiter. Und die Private Markets, das ist so das geschlossene Ökosystem, wo man reinkommt, wenn man eine Menge Geld hat, dann kann man da rein investieren in geschlossene Fonds oder Private-Equity-Fonds und und und, die dann in Firmen reingehen, in Übernahmen, in Fusionen oder auch in Infrastrukturprojekte. Da hat ja BlackRock eine ganz große Übernahme letztes Jahr getätigt, das ist Global Infrastructure Partners, müssten die heißen, um die 12 Milliarden Dollar, um in diesen Infrastrukturmarkt jetzt massiv reinzugehen und diese Produkte dann entsprechend auch anzubieten. Also, KKR, aber auch BlackRock, die sehen massive Zuflüsse und massives Wachstum in diesen Märkten in den nächsten Jahren. Und wenn ich eine BlackRock wie aktuell – ich gehe mal wieder in die Kennzahlen rein und beschreibe euch, wie es da aktuell aussieht – eine BlackRock derzeit wächst so mit etwa 13 und 12 % in diesem und im nächsten Jahr, Geschäfts- im Geschäftsjahr. EBITDA 20 und 12 % Wachstum. KGV derzeit im laufenden Geschäftsjahr unter 19, im nächsten Geschäftsjahr unter 17. Und der langfristige Durchschnitt über 10 Jahre war bei 20. Also, eine BlackRock auch deutlich günstiger aktuell zu haben, derzeit so günstig wie zuletzt auch 2019. Ebenfalls spannend: Die Dividendenrendite bei BlackRock wieder hochinteressant. 10 Jahre, der Durchschnitt 2,4 %, aktuell 2,6 %, danach Aussicht auf 2,8 % und danach auf 3 %. Also, auch als Dividendenwert ist BlackRock super spannend. Deswegen, wenn ich eine BlackRock im Ausverkauf bekomme, nehme ich sie natürlich gerne ins Portfolio rein.
Dann nächster Wert, gehen wir mal direkt rein, das ist eine Goldman Sachs. Wer unseren Erfolgspodcast bei „The Dip“ kennt, mit Lars und Timo, der weiß, dass ich eine gewisse Affinität zu Goldman Sachs habe, dass ich sogar mal überlegt hatte, dort mich zu bewerben oder zu arbeiten. Aber als – vor – terrible ist es für mich einfach besser, wenn ich Unternehmer bin, weil ich gerne mein eigenes Ding mache. Deswegen wurde es nichts aus Goldman Sachs. Aber da sind für mich immer noch die Toptalente, also wirklich Top-Banker. Das seht ihr auch, wenn ihr international mal guckt in der Politik, wer da sitzt: Meistens Leute, die mal bei Goldman waren. Und ihr könnt anhand der Einblendung sehen: Goldman auch unter die Räder gekommen. Im Februar noch 68 $ pro Anteilsschein, aktuell sind wir bei 456 $ in der Vorbörse. Also, da muss ich zulangen. Und ihr seht auch anhand der Linien, die ich eingezeichnet habe, der vertikalen Linien, das sind meine Käufe. Einkauf ist hier eingezeichnet, das war der Montag. Ihr seht, ich habe auch davor im März schon ein bisschen nachgelegt, weil ich die Position, meine Goldman-Position, wurde im Vergleich zu den anderen zu gering, deswegen habe ich den März-Rücksetzer genutzt, um die Position bisschen auszubauen. Jetzt noch mal im größeren Stil. Auch die Zahlen bei Goldman für mich total überzeugend, da – wenn ich mal reinschaue. Im Übrigen, wenn ihr euch fragt, wo ich die Zahlen hier alle herhabe und reinschaue: Das ist von Marketscreener. Bin mit denen nicht verbunden oder verbandelt, krieg auch nichts für die Empfehlung, finde es aber ein preiswertes, gutes Datenmodell, um einfach schnell Daten abrufen zu können. Und wenn ihr mal eine Goldman reinschaut: Aktuell ein KGV von 10, das heißt, das ist deutlich unterm Durchschnitt von 14 der letzten Jahre. Für nächstes Jahr ein KGV von 9, und auch die Dividendenrendite aktuell überzeugend: 2,7 % im laufenden Geschäftsjahr, 2,9 %. Ich muss fairerweise auch dazu sagen: Wenn wir natürlich jetzt in eine weltweite wirtschaftliche Abschwung reinkommen, dann werden diese Dividendenrenditen erstmal nicht zu halten sein. Aber wir kaufen diese Aktien günstig auf. Es wird wieder auch Licht am Ende des Tunnels geben, es wird wieder wirtschaftliches Wachstum geben, und dann wird natürlich Unternehmen wie Goldman und die anderen viel Geld verdienen, und dann werden diese Dividendenrenditen sogar noch höher ausfallen perspektivisch. Und auch wenn man auf den Free Cashflow reinschaut, derzeit bei Goldman wunderbare Steigerungen. Also, von daher: Das ist für mich ein Ankerinvestment, neben der JP Morgan. Die habe ich jetzt nicht nachgekauft bisher, wo ich sage: Die beiden US-Banken gehören für mich in so ein langfristiges Dividendenportfolio unbedingt mit rein.
Dann vorletzter Wert, auch nicht unbedingt überraschend, ich blende euch mal ein, ist eine LVMH. Seht ihr auch: Deutlich unter die Räder gekommen. War mal bei 760 € pro Anteilsschein, und ihr seht, ich hatte im Januar gelegt, war damals gutes Timing, man sagt das so schön, damals war es richtig. Und dann ging es nach oben, und dann ging es nach unten, was mich jetzt aber nicht stört, weil der Wert ist im langfristigen Depot. Unter 500 € konnte ich die Stücke aufsammeln. Aktuell 505 €. LVMH könnte man ja fast sagen, ist wie ein Luxuswerte-ETF aufgrund des breiten Markenportfolios. Ich weiß, es gibt einige, die sind nicht so positiv der Aktie gegenübergestellt, aber ich sage: Wenn ihr mal mit offenen Augen durch die Welt geht und auch durch meine ganzen Reisen, wenn ihr gerade auch in Asien schaut, wie die Mittelschichten wachsen. Also, LVMH hat viele Produkte, die die Leute interessieren. Interessiert natürlich momentan etwas weniger, weil man Angst hat, gerade im amerikanischen Markt vor den Zöllen. Das könnte die Produkte deutlich verteuern, auch die Spirituosen. Donald Trump hat ja schon mit 200 % an Zöllen auf Champagner, Wein und Schnaps aus der EU bzw. nicht reagiert, angekündigt, dass er das als Gegenmaßnahme tun würde, wenn die EU-Zölle erhöht. Das ist natürlich auch ein Problem für LVMH. Dann, dass wir in China – oder dass China noch nicht so fit ist, wie es sein sollte oder sein möchte – das ist auch ein Problem für den Absatzmarkt. Aber das alles wird sich auch früher oder später wieder lösen. Und deswegen so eine Aktie jetzt zu kaufen, gerade in so einem Rücksetzer, das halte ich für die absolut richtige Idee. Vor allem – und das ist das Spannende, das hatten wir schon länger nicht mehr bei LVMH – wenn ihr mal reinschaut: Derzeit ein KGV bei LVMH von 19. Also, das ist deutlich günstiger als die – na, wo ist es? – 27 im Durchschnitt über die letzten 10 Jahre. Und auch als Dividendenwert ist LVMH wieder attraktiv. Also, 2021 hatten wir dann eine Dividendenrendite von unter 1 %, jetzt mittlerweile im laufenden Geschäftsjahr, wenn die Zahlen gehalten werden können, 2,5 %, danach 2,8 %. Also, diese Zahlen beruhen auch auf Schätzungen von Analysten, die natürlich auch die aktuelle Marktdynamik entsprechend mit einpreisen. Schauen wir mal, ob wir die 2,5 % halten können, aber das ist schon mal richtig positiv. Und natürlich auch was Free Cashflow angeht, ist LVMH perfekt aufgestellt. Und aufgrund des Markenportfolios, selbst wenn die Marken teurer werden in den USA aufgrund der Zölle: Wenn jemand eine Luxusmarke haben möchte, dann zahlt er auch mehr dafür. Bei anderen Produkten da kann man schnell ein Ersatzprodukt finden, aber wenn man eine Luxusmarke haben will, dann beißen viele eher in den sauren Apfel und kaufen die sicherlich weniger als früher, aber es wird weiterhin Absatz geben. Und die Zölle, das sage ich euch ehrlich, das wird ein temporäres Ding sein. Ob die jetzt schnell weggehen in ein paar Wochen, ob es länger dauert, ob es erst weggeht, wenn Donald Trump dann nicht mehr an der Macht ist, werden wir sehen. Aber die Zölle sind temporär. Und das macht ja auch die Trumpsche Strategie ein bisschen schwierig, weil: Als Unternehmer soll ich in den USA investieren, weil ich jetzt Zölle habe, aber vielleicht sind die Zölle ja in einem halben Jahr oder Jahr weg, und dann habe ich da schon für eine Milliarde investiert, könnte aber dann eigentlich wieder nach Vietnam gehen und billiger produzieren. Also, auch da ist es ein Problem an der ganzen Gemengelage. Aber die Zölle, sage ich, behaupte ich jetzt einfach mal – meinetwegen, an meiner Aussage – die werden nicht lange von Bestand sein.
Und letzter Wert, den ich reingekauft habe, blende ich euch mal ein, ist ein ETF von iShares. Das ist der iShares Morningstar Developed Markets Dividend Leaders ETF. Also, ein schönes ETF-Produkt. Ich habe mehrere Dividenden-ETFs, die verschiedene Strategien verfolgen, in meinen Portfolios. Im Dividendenportfolio habe ich unter anderem den drin. Und ihr seht schon anhand der Entwicklung: Wir hatten mal einen Wert von 4450 pro Anteilsschein, jetzt sind wir runtergerauscht auf 37. Also, deutlicher Abschlag in diesem ETF. Und da ist auch das Spannende: Ich muss es euch hier direkt aus dem Factsheet vorlesen. Der ETF ist schön breit aufgestellt, das heißt, einen Anteil von 20 % USA, er hat 12 % Frankreich, er hat UK, also Großbritannien drin, Kanada, Italien und so weiter und so fort. Das Interessante ist allerdings: Er ist breit aufgestellt, dadurch wenig Klumpenrisiko, und hat aktuell eine Dividendenrendite von – lass mich kurz reingucken, es ist schwierig, wenn man mit so vielen Daten jonglieren muss – 4,5 %. Also, da muss ich sagen: Okay, da hole ich mir noch ein paar Dividendenwerte rein. Über einen ETF mit gewissen Auswahlkriterien bekomme ich 4 % Dividende. Also, was will ich aktuell mehr? Das waren jetzt schon mal diese Woche meine Käufe. Lasst mich gerne wissen, was ihr gekauft habt. Lasst mich auch gerne wissen, wenn ihr die Strategie total doof findet. Und alle – ich sag’s noch mal – die diese Werte haben wollen und weitere Werte, die ich aufgesammelt habe – vielleicht sogar heute Nachmittag noch aufsammeln werden, werden, werden aufsammeln werden – heute mal – mal wieder ein Deutscher Held aufsammeln werden – natürlich die kommen morgen direkt im Report in Listenform mit einem kurzen Kommentar. Und dann seid ihr voll auf dem Laufenden. Und dann darf ich mich von euch verabschieden. Ich bin Sebastian Hell. Ihr seht mich wieder im nächsten Video. Und bis dann!