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Wie du 2.000–4.000€/Monat mit YouTube Automation verdienst (2026 Anleitung)

Fynn Röber1:07:37

Transcription

Willkommen bei der kompletten Schritt für Schritt YouTube Automation Anleitung für Anfänger. In diesem Tutorial zeige ich Dir ganz genau, wie du von 0 € auf 5 bis 10.000 € pro Monat kommst und das auf der Plattform YouTube, ohne dein Gesicht zu zeigen oder die Videos selbst zu erstellen.

Wir sprechen auch darüber, warum YouTube Automation das beste Geschäftsmodell für dich ist, wenn du einen zeithassel starten möchtest oder sogar deinen ganzen Vollzeitjob ersetzen möchtest. Übrigens, wenn du mich noch nicht kennst, ich bin Finn Röber und betreibe YouTube Automation schon seit etlichen Jahren. Ich habe damit schon sechsstellige Gewinne erwirtschaftet und ich bin gerade mal 20 Jahre alt. Mittlerweile betreibe ich über 27 solcher gesichtslosen YouTube-Kanäle und einige davon haben sogar über eine Million Abonnenten, wie man an dem goldenen Play Button hinter mir erkennen kann. Ich betreibe außerdem die größte Lernplattform im deutschsprachigen Raum für YouTube Automation, wo mein Team und ich Teilnehmern helfen, von 0 auf 5 bis 10.000 € im Monat mit diesem Geschäftsmodell zu kommen.

In diesem einstündigen Video teile ich alles, was du brauchst, wenn du mit YouTube Automation erfolgreich starten möchtest, und das sind die wichtigsten Learnings, die ich in den letzten Jahren gemacht habe.

Okay, als erstes: Was ist YouTube Automation und warum sprechen wir darüber? Grundsätzlich ist YouTube Automation ein Geschäftsmodell, bei dem wir gesichtslose YouTube-Kanäle betreiben und dabei nicht in die Videoproduktion involviert sind. Wie ich vorhin schon erwähnt habe, musst du dabei gar nicht vor die Kamera gehen, wie ich jetzt gerade z.B., und du musst auch kein einziges Video selbst aufnehmen oder sogar editieren. Stattdessen bist du der Geschäftsmann hinter dem Kanal und baust dir ein Team aus Content Creatorn auf, die dann letztendlich den Content, also die Videos für dich erstellen. Du nimmst dann einfach nur noch die fertigen Videos, lädst sie auf YouTube hoch und wirst am Ende des Monats von YouTube für deine Aufrufe bezahlt.

Wie viel Geld du letztendlich von YouTube überwiesen bekommst, hängt davon ab, wie viele Aufrufe du mit deinem Kanal im letzten Monat generiert hast. Über auftragst Scriptwriter, VoiceOver Actor, Video Editor und Thumbnail Designer für einen festgelegten Betrag. Und das ist, was ich YouTube Automation nenne, weil du bist mit dieser Methode gar nicht in die Videoproduktion selbst involviert. Stattdessen benutzt du Systeme, Prozesse und Freelancer, die all die schwere und zeitfressende Arbeit für dich erledigen. Aber du bist am Ende immer noch der, der von YouTube bezahlt wird.

Und der Grund, warum wir heute darüber sprechen, ist, weil YouTube einfach ein riesiges Potenzial hat, um online Geld zu verdienen. Wie ich gerade schon gesagt habe, bezahlst du den Freelancern, also deinem Content-Produktionsteam, einen festgelegten Betrag pro Video. Und weil es auf YouTube ja gar keine Grenze gibt, wie viele Aufrufe du bekommen kannst, sind deinen Gewinnen keine Grenzen gesetzt. Auf YouTube können wir unser Geld durch YouTube Werbung verdienen, Affiliate Marketing, Brand Deals oder sogar Produktverkäufe. Und weil du bei diesem Geschäftsmodell ja gar nicht vor die Kamera treten musst, ist es perfekt skalierbar. Letztendlich kannst du so viele Kanäle haben, wie du willst. Ich persönlich habe mir in den letzten Jahren jetzt 27 davon aufgebaut, aber du kannst auch erstmal mit einem, zwei, drei oder vier starten. Du kannst ja aber noch mehr Kanäle aufbauen, die dir dann letztendlich jeden Monat Geld drucken.

Und es gibt noch so viel mehr Vorteile, einen YouTube Automation Kanal zu starten und zu skalieren. Ich meine, du betreibst den Kanal ja auch komplett anonym, du musst dein Geld nicht in teures Videoequipment stecken und deine Videos bringen dir wortwörtlich passive Einnahmen, während du schläfst. Schau mal, auf Plattformen wie Instagram oder TikTok werden deine Videos nach ungefähr 24 Stunden gar nicht mehr geklickt. Auf YouTube hast du hingegen die Möglichkeit, mit deinem Video über viele, viele Jahre lang Aufrufe zu erzielen. Und genauso kannst du mit einem Video, was du z.B. morgen hochlädst, noch in den nächsten 5 oder 10 Jahren Geld verdienen. Solange es YouTube noch als Plattform gibt, wirst du mit diesem einzigen Video noch in den nächsten Jahren bezahlt.

YouTube Automation ist natürlich ein tolles Geschäftsmodell, weil du auch von überall aus der Welt arbeiten kannst. Alles, was du dafür brauchst, ist ein Laptop, eigentlich reicht schon ein Handy aus, natürlich WLAN und noch 4 bis 5 Stunden Zeit pro Woche. Die Zeit brauchst du einfach, um die Freelancer zu managen, neue Videoideen zu finden und die Videos dann letztendlich auch hochzuladen. Und wenn du erstmal deinen Kanal aufgebaut hast und damit schon vielleicht drei bis vierstellige Gewinne im Monat erwirtschaftest, dann kannst du diesen Kanal rein theoretisch auch wieder verkaufen bzw. weitergeben. YouTube mag es nämlich nicht, wenn du deinen Kanal verkaufst, aber du kannst sie natürlich weitergeben. Und die Margen für so ein YouTube Automation Kanal können verrückt hoch sein.

Schau mal, als ich damals mit YouTube Automation gestartet habe, habe ich gerade mal 35 € bezahlt, um ein Video produzieren zu lassen. Und das habe ich damit verdient: Im ersten Monat habe ich gerade mal 27 € verdient, also habe ich ja ein bisschen Geld verloren. Im zweiten Monat habe ich dann schon 55 € verdient und im dritten Monat waren es dann schon 320 €. Über 2000 € im vierten Monat und über 5300 € im fünften Monat. Und ich habe weiterhin für jedes einzelne Video nur 35 € gezahlt. Es war aber nicht so einfach, wie es sich anhört. In diesen fünf Monaten lag mein voller Fokus auf YouTube Automation. Ich habe zahlreiche Fehler gemacht, habe aber immer noch versucht, mich von Video zu Video zu verbessern. Ich habe den Großteil meines Geldes dann direkt wieder in neue Kanäle investiert, damit ich einfach schneller skalieren konnte, weil hätte ich das nicht getan, hätte ich heute nicht 27 gesichtslose YouTube-Kanäle. Ich wusste aber von Anfang an, dass sich jeder Cent wieder auszahlt und dass sich jede investierte Stunde einfach lohnen wird. Weil ich meine, jetzt habe ich ein nachweislich profitables System aufgebaut, mit dem ich es schaffe, neue gesichtslose YouTube-Kanäle innerhalb von 6 Monaten von 0 auf 5000 € im Monat zu skalieren. Ich kann dir sagen, mein Team und ich haben es schon so oft geschafft.

Und in diesem einstündigen Video zeige ich dir genau, wie du mir nachmachen kannst und das ganze auch schaffst. Genauer gesagt, sprechen wir über diese Themen: Wie du eine Nische, also ein Kanalthema, auswählst. Ich verrate dir die bestbezahlten Nischen für deinen ersten YouTube-Kanal. Ich zeige dir, wie du einen neuen, professionellen YouTube-Kanal erstellst und diesen einrichtest. Wie du eine professionelle YouTube-Startseite einrichtest. Wie du dir ein Team aus erfahrenen Freelancern aufbaust. Wie deine Ideen dann letztendlich auch in Realität umwandeln. Und das ist extrem wichtig für dieses Geschäftsmodell, weil ich bin der Meinung, dass dein Team 80% des ganzen Geschäftsmodells ausmacht. Außerdem zeige ich dir, wie du Videos produzieren lässt, die dir tausende Aufrufe generieren und dir somit noch in den nächsten 5 oder 10 Jahren Geld bringen. Wie du deinen Kanal managest und deinen Workflow mit minimalstem Zeitaufwand optimierst. Ich zeig dir außerdem, wie du das ganze YouTube Game meisterst, weil letztendlich ist YouTube genau das: ein Money Game. Du wirst merken, das System ist wirklich einfach zu verstehen. Ich habe aber super viele hilfreiche Informationen eingebaut. Stell also sicher, das ganze Video bis zum Schluss anzuschauen und das Video auf jeden Fall zu speichern, denn dann kannst du auch später noch mal zurückkommen.

Lass uns jetzt aber erstmal darüber sprechen, wie du die richtige Nische für deinen YouTube Automation Kanal findest. Die Nische ist nichts anderes als das Hauptthema, über das dein YouTube-Kanal geht. Wenn du z.B. Videos über Cristiano Ronaldo, Lionel Messi oder Neymar hochlädst, dann bist du ganz klar in der Sportnische. Wenn du aber Videos über teure Häuser, Schmuck oder Sportwagen hochlädst, dann bist du in der Luxusnische.

Der Grund, weshalb wir auch in einer bestimmten Nische bleiben möchten und nicht irgendwelche random Videos hochladen wollen, ist, weil wir uns eine richtige Community aufbauen wollen. Wir möchten Zuschauer haben, die jedes unserer Videos schauen, damit wir mit jedem Klick Geld verdienen. Außerdem ist es viel einfacher, Zuschauer zum Abonnieren zu bringen, wenn sie genau wissen, was sie auf diesem Kanal erwartet und dass die Qualität gleich bleibt. Und genau so baust du dir dann letztendlich eine richtige Fanbase auf. Für den YouTube Algorithmus selbst ist es dann noch viel einfacher, deine Videos zu kategorisieren und den richtigen Leuten vorzuschlagen. Es ist also notwendig, dass du bei einem Überthema bleibst und nicht komplett verstreute Videothemen hochlädst.

Hier ist ein Spruch von Warren Buffett, der mir sehr gut gefällt: "Es ist nicht wichtig, wie stark du ruderst, sondern in welchem Boot du sitzt." Und genau darum geht's, wenn du eine Nische für deinen ersten YouTube Automation Kanal auswählst. Versteh mich nicht falsch, du kannst sehr wohl Erfolg haben, wenn die Nische nicht perfekt ist, aber meistens kostet es dich sehr viel Geld und Zeit, wenn du am Anfang nicht die richtige Nische auswählst. Eine schlechte Nische kann dich auf den falschen Weg bringen und es kann Monate oder sogar Jahre dauern, bis du dich davon erholt hast. Unser Fokus liegt jetzt also darin, dass wir die richtige Nische am Anfang finden und das schaffen wir durch die richtige Recherche.

Schau mal, für dich ist es viel einfacher, wenn du von Anfang an weißt, dass du auf dem richtigen Weg bist, um so viel Geld wie möglich mit YouTube AdSense zu verdienen. Übrigens, YouTube AdSense ist das Partnerprogramm von YouTube, wo Werbetreibende der Plattform in unserem Fall jetzt YouTube Geld zahlen, damit vor den Videos von den Youtubern Werbung geschaltet wird. Und wenn dein Kanal 1000 Abonnenten und 4000 Stunden Wiedergabezeit in den letzten 365 Tagen erreicht oder 10 Millionen Kurzvideo Aufrufe in den letzten 90 Tagen, dann kannst du dich offiziell für das YouTube Partnerprogramm bewerben. Und sobald du angenommen wirst, bezahlt dich YouTube dafür, je nachdem, wie viele Aufrufe deine Videos bekommen. YouTube selbst nimmt sich von den Werbekosten 45% und du bekommst 55%.

Wie viel du verdienst, kannst du herausfinden, wenn du dir mal den RPM anschaust. Der RPM bedeutet, wie viel Geld du für 1000 Aufrufe auf YouTube verdienst. In den meisten Fällen sind das so 55% vom CPM und der CPM bedeutet, wie viel Geld die Werbetreibenden generell für 1000 Aufrufe bezahlen. Um das jetzt noch mal zu wiederholen: Wir haben zwei Werte, auf die wir schauen. Einmal haben wir den CPM, also Cost Per Mille, und das bedeutet, wie viel die Werbetreibenden YouTube zahlen. Und dann haben wir noch den RPM, also Revenue Per Mille, und das bedeutet einfach, wie viel du davon bekommst.

Aber was hat das jetzt alles mit deiner Nische zu tun? Na ja, ich meine, Werbetreibende zahlen ja nicht gleich viel Geld, wenn sie vor Videos erscheinen, die z.B. Fünfjährige anschauen, oder im anderen Fall von wohlhabenden, erfolgreichen Erwachsenen angeschaut werden. Wenn du z.B. ein YouTube-Kanal zum Thema Immobilien in Dubai hast, dann sind deine Zuschauer höchstwahrscheinlich schon etwas älter, haben also schon eine gute Schulbildung genossen und sind meistens wohlhabender. Weil du mit solchen Videos genau die Menschen ansprichst, die bereits vielleicht schon in Wohnungen investiert haben oder es vorhaben. Sie geben mit hoher Wahrscheinlichkeit jetzt also schon ziemlich viel Geld aus, haben ein hohes Einkommen oder haben einiges an Geld gespart. Wie auch immer, dann zahlen halt Firmen wie z.B. BMW oder Mercedes einfach mehr Geld, um vor diesen Videos zu erscheinen. Warum? Weil die Zuschauer viel kaufkräftiger sind. Und den Firmen geht's einfach nur darum, wie kaufkräftig sind deine Zuschauer. Sie wissen einfach, dass die Zuschauer viel besser konvertieren, als wenn sie jetzt vor Fünfjährigen Zuschauern Werbung schalten. Der hohe Preis kommt deswegen zustande, weil die Nachfrage einfach steigt. Mehr Firmen möchten vor solchen Videos Werbung schalten, dementsprechend wird der Preis für sie teurer. Aber wenn du jetzt Videos über Katzen hochlädst, ist es wahrscheinlich, dass deine Zuschauer im Durchschnitt nicht ganz so wohlhabend sind. Nichts gegen Katzen, aber deine Zuschauer geben dementsprechend wahrscheinlich weniger Geld aus. Firmen zahlen also deswegen viel weniger Geld, um vor Katzenvideos zu erscheinen.

Wähle deine Nische also ganz bewusst aus. Stell also sicher, eine ganz bestimmte Zielgruppe anzusprechen. Und hier noch ein kleiner Tipp: Es ist viel einfacher, eine große Anzahl an Teenagern auf YouTube zu erreichen, weil ich meine, was machen Teenager den ganzen Tag? Sie schauen YouTube oder spielen z.B. Videospiele. Auf der anderen Seite ist es viel schwieriger, berufstätige Erwachsene Leute anzusprechen, weil sie meistens schon in richtigen Jobs arbeiten. Deswegen haben sie viel um die Ohren und du musst es schaffen, genau diese Menschen dazu zu bringen, deine Videos zu schauen, weil sie einfach eine viel höhere Kaufkraft haben. Behalte das also immer im Hinterkopf. Letztendlich ist es dein Ziel, die Einnahmen zu maximieren, während du natürlich im Hinterkopf behältst, wie schwierig es ist, in dieser Nische viele Aufrufe zu bekommen.

Du denkst jetzt: "Finn, ich hab's verstanden, ist ja gut. Wie finde ich jetzt aber wirklich die richtige Nische?" Es gibt drei Dinge, die du wissen musst, bevor du dich auf die Suche nach der richtigen Nische machst:

Nummer 1: Kann ich in dieser Nische 10.000 € im Monat verdienen? Wenn du jetzt gerade darüber nachdenkst, ein YouTube-Kanal mit der Nische Sport anzufangen, dann ist die Antwort: Ja. Es gibt aktuell schon viele Sportkanäle auf YouTube und viele verdienen einfach 5 oder 10.000 € im Monat. Du weißt also, dass das ein bewährtes Konzept ist, was bereits schon gut funktioniert und dass dort noch Platz für dich ist. Der RPM, oder die durchschnittlichen Einnahmen für 1000 Aufrufe bei einem Sportkanal, sind komplett durchschnittlich. Der RPM liegt erfahrungsgemäß bei so einer Nische bei 4 bis 5 € pro 1000 Aufrufen. Der Grund, weshalb der RPM in dieser Nische jetzt nicht 10 oder 20 € beträgt, ist einfach, weil die Zuschauer hier bunt durchgemischt sind. Du hast hier Zuschauer, die z.B. erst 12 Jahre alt sind, aber gleichzeitig auch 40-Jährige, die sich einfach für einen Sportverein interessieren.

Wenn du aber auf der anderen Seite hingegen Videos über Angeln hochlädst, sind 10.000 € im Monat im Durchschnitt echt schwierig zu erreichen, weil es im Vergleich zu Sportthemen viel weniger Menschen gibt, die sich jeden Tag Videos zum Thema mal Angeln anschauen. Sie kaufen sich vielleicht mal eine Angel und gehen dann direkt Fischen und schauen sich dann das Video einfach nicht noch mal an. Frag dich einfach: Gibt es genug Menschen da draußen, die sich so etwas anschauen, um damit über 10.000 € im Monat zu verdienen?

Und noch mal: Konkurrenz ist ein gutes Zeichen. Das bedeutet, dass es möglich ist und andere Leute es bereits schon tun. Ich liebe es, Konkurrenten zu haben, weil ich weiß dann zu 100%, dass ich es auch schaffen kann, weil ich nur an die Videoqualität meiner Konkurrenten rankommen muss oder vielleicht ein bisschen besser sein muss, was in den meisten Fällen absolut möglich ist, weil ich mittlerweile ein echt gutes Team mir aufgebaut habe. Wenn du auf der anderen Seite gar keine Konkurrenz hast, ist es komplett egal, ob du jetzt einzigartig bist. Wenn es gar keine Leute da draußen gibt, die sich diesen Content bereits schon gerne anschauen, ist es super schwierig, extrem viele Aufrufe zu bekommen und damit Geld zu verdienen.

Die zweite Frage, die du dir stellen musst, ist: Ist es in den nächsten 3 bis 5 Jahren noch möglich, mit diesem Thema 10.000 € im Monat zu verdienen? Jetzt gehen wir etwas tiefer. Ich sehe YouTube Automation immer nur langfristig. Für mich ist das keine Möglichkeit, schnell reich zu werden. Du musst sicherstellen, eine Nische auszuwählen, die dir nicht nur heute oder morgen Aufrufe bringt, sondern noch die nächsten Jahre, damit du das ganze wirklich langfristig zu einer passiven Einkommensquelle aufbaust. Natürlich kann es in den nächsten 5 Jahren passieren, dass man mal den Stil des Contents oder des Videoeditings verändert und verbessert, aber grundsätzlich wollen wir auch noch in 5 Jahren mit diesem Kanal beim gleichen Thema bleiben.

Metaverse war z.B. die letzten Monate auf YouTube ein sehr interessantes Thema. Wenn du Metaverse jetzt mal in die YouTube-Suche eingibst, bemerkst du, dass es aktuell gar nicht mehr viele neue Videos zu diesem Thema gibt. Wenn du dir aber mal anschaust, wie das vor ein paar Monaten noch aussah, dann wirst du dich wundern, weil da gab es einen richtigen Hype. Die Youtuber, die also Metaverse Videos angefangen haben, sind jetzt gezwungen, die Videothemen abzuändern, weil sich einfach nicht mehr so viele Leute Videos zum Thema Metaverse anschauen. Ein anderes gutes Beispiel von damals ist NFT. Jeder, wirklich jeder, hat Anfang 2022 NFTs gehypt und es gab so viele neue NFT YouTube-Kanäle und damit haben sie natürlich auch etliche Aufrufe generiert. Aber auch hier ist mit mittlerweile der Hype einfach abgeflacht.

Ganz anders ist Content, der anderen Menschen Motivation bringt. Du kennst doch bestimmt diese Motivationsvideos. Diese Videos waren schon vor 5 oder 10 Jahren sehr, sehr gut geklickt und sind es heute immer noch, weil schau mal, es gibt immer Menschen, die einen schlechten Tag haben und Motivation brauchen. Und für die ist es einfach super einfach, sich ein YouTube-Video anzuschauen und dann sind sie einfach wieder voller Motivation. Schau dir einfach mal Kanäle an, die schon seit zwei bis drei Jahren existieren und überlege dir: Ist das wirklich etwas, was langfristig für andere Menschen interessant sein könnte? Und wenn die Antwort ja ist, dann kannst du damit auch starten.

Machen wir mal mit der dritten Frage weiter und zwar: Interessierst du dich selbst für dieses Thema? Aus jahrelanger Erfahrung kann ich dir nur empfehlen, ein Thema auszuwählen, wofür du dich selbst auch interessierst oder zumindest das Interesse hast, mehr über dieses Thema zu lernen. Weil auch wenn du dich nicht direkt um die Content-Produktion kümmern musst, musst du dich einfach mit dem Thema an sich auseinandersetzen, weil du z.B. neue Videoideen finden musst und einfach Recherche betreiben musst. Letztendlich musst du ja auch überprüfen, wie gut die Qualität deiner Videos ist, musst dir diese Videos also anschauen und musst ja auch letztendlich einfach die Entwicklung des Themas nachverfolgen. Damit solltest du ungefähr vier bis 5 Stunden pro Woche einplanen. Wenn du jetzt also ein YouTube-Kanal zum Thema Make-up startest, musst du dich also vier bis 5 Stunden pro Woche mit dem Thema Make-up auseinandersetzen. Und wenn dich das so gar nicht interessiert, dann kann das wirklich super nervig sein und dann verlierst du halt auch ziemlich schnell die Motivation dran.

Verstehe mich nicht falsch, das heißt jetzt gar nicht, dass ein Make-up-Kanal dir wenig Geld bringt. Sogar im Gegenteil, die Nische Make-up hat einen ziemlich hohen RPM. Ganz wichtig ist auch, zu überlegen, wie du mit deiner Nische am besten Geld verdienen kannst. Generell solltest du mehr über YouTube Automation wissen als deine Konkurrenten und das wird dich letztendlich dann auch von der Masse abheben. Außerdem solltest du dich mit den Freelancern ganz gut beschäftigen, um dir dann letztendlich auch ein besseres Team als deine Konkurrenten aufzubauen. Wenn du dann damit dein erstes Geld verdienst, investiere es bitte in bessere Qualität und kauf dir nicht direkt ein dickeres Auto. Nur indem du z.B. längere, bessere und noch mehr Videos als deine Konkurrenten hochlädst, wirst du langfristig in dieser Nische auf YouTube Erfolg haben.

Dieser YouTube-Kanal hier von mir ist schon über 4 Jahre alt und der generiert immer noch heutzutage mit den Videos, die ich vor vier Jahren hochgeladen habe, einfach Aufrufe und damit auch Geld. Man sollte aber auch etwas vorsichtig sein, wenn man nur nach seiner Passion geht, denn es heißt nicht, dass die beste Nische für dich die ist, für die du dich einfach am meisten interessierst. Ich selbst interessiere mich z.B. ganz, ganz doll für Business und ich bin mir zu 100% sicher, dass ich bis zum letzten Tag meines Lebens mich mit dem Unternehmertum auseinandersetze. Meine YouTube Automation Kanäle schauen also so, so aus: Ich lade gesichtslose Videos auf YouTube hoch, wo ich z.B. über verschiedene Geschäftsmodelle spreche und lasse sie dann von echt guten Freelancern editieren und animieren. Übrigens, oftmals nutze ich einfach nur KI VoiceOver von 11 Labs und selbst die bringen mir noch ein Haufen Geld ein. Ich lege meinen Fokus auf die Qualität des Videos. Diese Business Videos von mir sind nämlich ziemlich aufwendig und verlangen sehr viel Zeit und nicht nur Zeit, sondern auch Geld und Motivation von meinem Team. Wenn du also ganz neu hier auf YouTube bist und dann solche krassen Konkurrenzkanäle hast, die z.B. jetzt schon 1000 € für ein Video bezahlen, dann ist das vielleicht nicht die beste Nische, um damit anzufangen. Aber keine Sorge, es gibt noch zahlreiche andere Nischen, die du noch heute starten kannst und die für Anfänger ideal geeignet sind.

Schau mal, ich würde dir nicht noch drei geile Nischen zeigen, die du als kompletter Anfänger gut starten kannst:

Nummer 1: Sport. Egal, ob du über aktuelle Sportereignisse sprichst oder über ganz bestimmte Sportarten berichtest, wie z.B. Formel 1, Basketball oder auch Fußball.

Nummer 2: Luxus. Dort berichtest du über teure Häuser, Sportwagen oder auch Privatjets.

Und Nummer 3: Autos. Das ist auch noch eine sehr ungesättigte Nische, mit der ich jetzt als Anfänger starten würde.

Wenn du dir alle drei Nischen mal ganz genau anschaust, fällt dir vielleicht auch auf, dass alle drei Nischen diese Gemeinsamkeiten haben: Menschen werden sich immer für diese Themen interessieren und es gibt auch immer neue Videoideen für dich. Außerdem ist der RPM recht hoch, weil du über Geld und teuren Lifestyle sprichst. Viele Konkurrenten von dir verdienen in diesen Nischen bereits jetzt schon echt viel Geld, was auch ein gutes Zeichen ist, um damit zu starten. Und du musst kein Experte in diesen Themenbereichen sein, um mit diesen Themen Geld zu verdienen, weil die Informationen, die du in den Videos eben preis gibst, sind für jeden mehr oder weniger im Internet auch selbst zugänglich und mit der richtigen Recherche deiner Freelancer kommen sie ganz easy an die Informationen.

Aber hier noch mal ein paar ganz wichtige Tipps für die Anfänger unter euch: Ich gebe dir jetzt nämlich noch mal eine Liste von YouTube Automation Kanälen, die ich an deiner Stelle auf jeden Fall vermeiden würde:

Compilation Kanäle. Hier nimmst du die Clips von anderen Menschen im Internet, wie z.B. von Instagram oder TikTok, schneidest sie in einem Schnittprogramm zusammen, lädst sie dann nur noch auf YouTube hoch und hoffst damit Geld zu verdienen. Das können z.B. Meditationsvideos sein, lustige Fails oder andere Compilation Videos, wie z.B. Autounfälle. Der Grund, weshalb ich diese Nischen auf jeden Fall vermeide, ist, weil es kein originaler Content ist und wegen den neuen Richtlinien von YouTube kann man nur noch mit originalem Content Geld verdienen. Na klar, gibt es noch einige Insider-Methoden, wie du auch mit Compilation Kanälen heutzutage ziemlich gut Geld verdienen kannst, aber ich kann dir sagen, für Anfänger ist das eher nichts. Wenn du diese Compilation Videos nämlich von deinen Editoren nicht richtig editieren lässt, gibt es für deine Zuschauer, so denkt halt YouTube, gar keinen Mehrwert, weil letztendlich jeder diesen Content klauen und reposten kann und deshalb können viele solcher Kanäle gar keine Werbung schalten, werden im YouTube Partnerprogramm also nicht aufgenommen.

Die zweite Nische, die ich an deiner Stelle vermeiden würde, ist Old Fashion. Deine Konkurrenten haben mit dieser Nische vor 5 bis 6 Jahren gestartet und ich finde keine YouTube Automation Kanäle über Old Fashion, die aktuell vor ungefähr ein oder zwei Jahren erstellt wurden. Und das ist eine absolute Red Flag. Es ist ein so großer Markt, warum gibt es also nur alte Kanäle dazu und warum werden keine neuen dazu erstellt? Und höchstwahrscheinlich sind wir nicht die einzigen, die auf diese gute Idee gekommen sind. Also gibt es hier zwei Optionen: Erstens, viele Menschen haben es vielleicht schon versucht und sind daran gescheitert. Ich glaube, da muss ich jetzt nicht weiter ins Detail gehen. Oder zweitens, es ist ein sehr neues Thema, wovon viele Menschen einfach noch nicht gehört haben. Und in unserem Fall über Old Fashion ist es höchstwahrscheinlich Option 1. Und noch mal: Der einfachste Weg, einen YouTube Automation Kanal als Anfänger zu starten, ist, sich an Kanälen zu orientieren, die es bereits schon gibt, die vielleicht ein Jahr alt sind und gerade mal 100.000 Abonnenten haben.

Als drittes würde ich als Anfänger Kanäle vermeiden, die hohe Produktionskosten haben. Ich habe dir vorhin schon ausführlich über meine Business-Kanäle berichtet, wo ich z.B. 500 oder 1000 € für ein Video ausgebe. Aber es gibt noch etliche andere Kanäle, z.B. in der Geschichts-Nische oder in der Weltraum-Nische, also sowas ganz Spezifisches, weil du da einfach einen Experten in diesem Gebiet brauchst und es kostet einfach verdammt viel Geld, solche Videos produzieren zu lassen. Und das solltest du auf jeden Fall am Anfang vermeiden, weil es sich auch einfach super viel Zeit kostet, erstmal geeignete Freelancer zu finden, die sich mit diesem Thema auseinandersetzen. Und außerdem ist es verdammt teuer. Vor allem am Anfang.

Z.B. dieser Kanal hier: Das ist ein komplett animierter Kanal und dazu ist er auch noch gesichtslos. Du denkst bei deiner Recherche: "Oh cool, das ist ein YouTube Automation Kanal, der macht ganz gut Aufrufe und ist auch nicht allzu alt. Sowas kann ich doch auch starten." Aber wenn du dir von diesem Kanal mal ein Video anschaust, dann merkst du schnell: "Oh verdammt, das ist echt animiert und da steckt höchstwahrscheinlich ein ganzes Team aus Freelancern dahinter, die nur dafür zuständig sind, die Animationen zu erstellen." Und ich bin mir wirklich sicher, dass der Kanalinhaber hunderte Euro, wenn ich sogar 1000 € pro Video ausgibt, nur um es animieren zu lassen. Und dieser Kanal ist schon so professionell, dass es für dich wahrscheinlich Monate oder sogar viele Jahre dauert, um auf dieses Level an Qualität zu kommen und um wirklich in dieser Nische Erfolg zu haben. Also halte es einfach. Versuch das Rad nicht neu zu erfinden. Starte etwas, was bereits gut funktioniert und versuche es etwas abzuändern bzw. zu verbessern.

Wenn du erstmal die richtige Nische gefunden hast, ist es jetzt an der Zeit, deinen YouTube-Kanal zu erstellen und das geht super, super schnell. Geh dazu einfach auf youtube.com und registriere dich dort mit deinem Google bzw. Gmail Konto. Wenn du keins hast, kannst du dir in wenigen Sekunden ganz einfach eins erstellen. Schau dir dazu gerne das Video an, was ich dir hier oben verlinke. Wenn du jetzt schon ein Gmail Konto hast, dann empfehle ich dir, ein extra Gmail Konto für deinen YouTube-Kanal zu erstellen, einfach, weil es dann viel übersichtlicher ist und du dein privates von deinem geschäftlichen Gmail Konto gut trennen kannst.

Wenn du dein Kanal erstellt hast, musst du ihn natürlich noch einrichten. Dafür brauchst du z.B. ein Profilbild und einen Banner. Dafür benutze ich in den meisten Fällen eigentlich immer Canva. Canva hat genau dafür viele vorgefertigte Templates und Logos, die du einfach nur bearbeiten musst. Wenn ich z.B. einen Tierkanal erstellen möchte, kann ich in der Suchleiste einfach "Animal Logo" eingeben und ich kriege einen Haufen Logo-Vorschläge und die meisten sind sogar komplett kostenlos. Ich wähle also einfach eins aus, bearbeite es von den Farben und Texten, so wie ich es gerne hätte und lade es auf meinen Computer runter. Dann lade ich es nur noch auf YouTube hoch und bin fertig. Das ganze mache ich natürlich auch noch mit dem Banner. Gib einfach nur "YouTube Banner" in der Suche ein, bearbeite es und lade es runter.

Jetzt haben wir noch einen Abschnitt über unsere Kanaldetails. Die meisten Menschen beachten das nicht, aber für mich ist diese Option unverzichtbar. Es ist zwar nicht für den Erfolg deines Kanals verantwortlich, aber um deinen Kanal einfach professioneller wirken zu lassen, baue ich das immer ein. Hier schreibe ich nämlich einen kurzen Text rein, der meinen Kanal beschreibt. Dafür gehe ich einfach auf ChatGPT und lasse mir eine gute Beschreibung über die Nische schreiben. Das kopiere ich dann einfach nur und füge es in YouTube ein. Halte den Text übersichtlich und nicht zu kompliziert. Damit gesagt ist dein YouTube-Kanal erfolgreich eingerichtet.

Als nächstes brauchst du jetzt noch ein Team, weil sonst ist es ja nicht YouTube Automation. Aktuell gibt es ja nur dich und wenn du Videos hochladen willst, müsstest du jetzt viele Stunden Zeit am Tag damit verbringen, Videos zu erstellen, Skripte zu schreiben, Thumbnails zu designen und so weiter und so fort. Und ich kann mich nur immer und immer wiederholen: Ein gutes Team ist der Hebel für den Erfolg deines YouTube-Kanals. Es ist einfach das Wichtigste bei diesem Geschäftsmodell. Du kannst zwar gute Ideen haben, aber diese Ideen müssen ja auch in die Realität umgesetzt werden und dafür ist dein Team verantwortlich. YouTube-Nutzer möchten nämlich keine Videos anschauen, bei denen die Qualität schlecht ist.

Um gute Freelancer zu finden, benutze ich meistens Fiverr und ich habe schon ganz viele verschiedene Plattformen ausprobiert, um Freelancer zu finden, aber auf Fiverr hatte ich jetzt im Durchschnitt immer die besten Freelancer. In deiner Videoproduktion gibt es vier Schritte und du brauchst für jeden einzelnen Schritt einen Freelancer: Scriptwriting, VoiceOver, Editing und Thumbnail Design.

Lass uns mal mit dem Script starten. Du brauchst unbedingt ein Script, weil das muss dein VoiceOver Artist ja letztendlich vorlesen. Das ist meistens eine PDF, Word oder Google Doc Datei und behalte im Hinterkopf, dass das auch jemand vorlesen muss. Es sollte also leserlich geschrieben sein. Als ich damals mit YouTube Automation gestartet habe, habe ich einen riesigen Fehler beim Scriptwriting gemacht. Um ehrlich zu sein, habe ich das Scriptwriting damals echt vernachlässigt, weil ich gerade aus der Schule kam und richtig froh war, dass ich nicht mehr lange Texte lese oder schreiben musste, wie in den Deutsch-Aufsätzen. Also habe ich mich darum gar nicht so krass gekümmert. Dann aber erst gemerkt, dass das der Grund war, weshalb meine Zuschauer die Videos nicht lange angeschaut haben und mein Kanal nicht wirklich durch die Decke ging. Aber behalte im Hinterkopf: Dein Script ist die Grundlage deines Videos, also der rote Faden. Das ganze Video ist nur auf deinem Script aufgebaut. Du kannst zwar ein gutes Editing, krasse Effekte, Animationen haben, aber was ist, wenn das Thema an sich irrelevant ist und sich die Menschen dafür einfach nicht interessieren? Das sorgt dafür, dass niemand auf dein Video klickt oder die wenigen, die es dann vielleicht tun, auch nach wenigen Sekunden wieder wegklicken. Es ist in diesem Fall also völlig egal, wie gut dein Video editiert ist. In diesem Fall hast du viel Geld ausgegeben und damit nichts verdient. Das passiert uns aber nicht. Ich arbeite wirklich nach dem Prinzip: Was bereits gut funktioniert. Wenn du z.B. in die Nische "Online Geld verdienen" gehen möchtest, dann schau dir wirklich an, welche Kanäle verdienen jetzt schon ziemlich gut Geld, bekommen also viele Aufrufe. Muss dann nicht mehr monatelang ausprobieren, welcher Thumbnail-Style z.B. gut ankommt oder wie die Videos editiert sein müssen, welche Textdaten und so weiter verwendet werden, sondern du weißt einfach, was bereits gut funktioniert und kannst das bei dir eben auch anwenden. So sparst du viel Zeit, Geld und Energie. Und um über einen längeren Zeitraum erfolgreich zu bleiben, ist es notwendig, diese Strategie zu fahren.

Es ist auch von Vorteil, wenn ein Scriptwriter sich auch für das Thema selbst interessiert, weil er verbringt die Aufgabe, die sich am meisten mit diesem Thema beschäftigt: die Recherche. Stell dir vor, du lädst ein Video über Basketball bzw. NBA hoch. Im ersten Fall hast du ein Scriptwriter, der sich null für das Thema interessiert und sich gar nicht damit auskennt. Und im zweiten Fall hast du einen Scriptwriter, der für diese Sportart brennt, sich richtig gut auskennt und jedes einzelne Basketballspiel anschaut. Welcher von diesen beiden Scriptwritern schreibt deiner Meinung nach das bessere Script? Eins oder zwei? Ganz klar Nummer zwei. Mit dieser Hintergrundinformation, die ich dir gerade gegeben habe, bekommst du das Maximum an Qualität für dein Script. Dein Scriptwriter muss auch nicht zwingend aus Amerika kommen. Ich hab viele Scriptwriter, die z.B. in Europa wohnen, also gar keine Native Speaker sind, und sie machen einen super Job, wenn sie entweder selbst gut Englisch sprechen können oder verschiedene Tools nutzen, die sie dabei unterstützen. Wenn du nämlich so denkst, kannst du auch mit wenig Budget am Anfang super klar kommen.

Für den Anfang empfehle ich dir jemanden auszuwählen, der 10 € pro Stunde oder sogar noch weniger verlangt. Das Prozedere ist recht einfach. Geh auf Upwork.com, schreibe ein Stellenangebot für ein YouTube-Scripter, wo du ganz wichtig 10 € pro Stunde erwähnst. Dann wirst du ganz schnell eine große Liste an Freelancern bekommen, die an diesem Angebot interessiert sind.

Als Richtwert sollten Sie zwischen 1500 und 1800 Wörtern schreiben, denn das kommt ungefähr dann auf ein zehnminütiges YouTube-Video um. So ein Script zu schreiben dauert es meistens zu anderthalb bis zwei Stunden. Für ein Script würde ich also 15 bis 20 € zahlen.

Bevor du die Scripter jetzt aber direkt bezahlst, stell sicher, sie erstmal zu fragen, welche Scripts sie in der Vergangenheit schon geschrieben haben oder ob sie dir ein Testscript für die Hälfte des Preises schreiben können. So weißt du einfach, was du letztendlich bekommst. Stell dabei auf jeden Fall sicher, dass du direkt mit ihm kommunizierst, ehrlich bist und auch konkrete Timelines hast, z.B. wann das Script letztendlich geliefert werden soll. Möchtest du das Script nach 48 Stunden, 5 Tagen oder einem Tag haben? Das ist vor allem am Anfang super wichtig, weil wenn du unzuverlässige Freelancer hast, dann würde ich das früher oder später garantiert einholen. Und mit sogenannten Timelines kannst du direkt testen, ob deine Freelancer zuverlässig sind. Ich sag dir das jetzt nur, weil ich den Fehler schon häufig am Anfang gemacht habe.

Lass uns mal über Voice Artists sprechen. Hier ist es einfacher zu differenzieren, welche gut und schlecht sind. Wen du direkt an seiner Stimme beurteilen kannst, ob die Stimme gut zu deinem Kanal passt oder eben auch nicht. Für epische oder spannende Videos würde ich halt jetzt keine jugendliche Kinderstimme nehmen. Ein Voice-Over-Artist zu buchen ist also viel einfacher als ein Scriptwriter zu finden. Wir können ihn direkt beurteilen, nur indem wir uns mal ein paar Projekte von ihm anschauen, die er bereits in der Vergangenheit gemacht hat. Und um das zu sein, muss man wirklich gar kein Experte sein. Dafür gehst du einfach auf Fiverr und suchst nach Voice Artists. Stell sicher, dass du dabei keine Agentur beauftragst und filtere den Preis zwischen 10 und 25 €. Wenn du gerade startest, kann es gut sein, dass du jemanden auch schon für 10 € buchst, der dir dann wirklich ein komplettes 8 bis 10 minütiges Script vorliest. Und wenn du dann nach wenigen Monaten schon deutlich mehr Budget für deine Videos hast, erhöhe den Preis für ein Voice-Over auf 15 bis 25 €. Aber ich würde jetzt auch nicht viel höher gehen, wenn du nicht gerade mal ein Werbeclip oder so erstellen lässt und das brauchen wir eigentlich nicht.

Stell aber sicher, diese drei Punkte zu beachten, wenn du einen Voice Artist suchst: Nummer eins: die Stimmlage. Meistens buche ich Native Speaker. Wenn du z.B. englische Videos hochlädst, dann beauftrage bitte einen Amerikaner oder ein Kanadier, wie auch immer. Wenn du spanische Videos hochlädst, einen Mexikaner oder Spanier. Nummer zwei: stellt sicher, dass die Tonqualität gut ist. Pass auf, dass die Audio z.B. nicht übersteuert ist. Man sollte der Stimme klar und einfach folgen können. Es ist einfach wichtig, dass der Voice Artist auch in ein gutes Equipment investiert und sich auch generell einfach mit dieser Materie auskennt. Stell außerdem sicher, dass sie auch eine schöne Stimmfarbe haben. Etwas, was ich am Anfang total vernachlässigt habe. Mit der Zeit habe ich verstanden, dass ein Voice-Over nicht nur ein stures Ablesen vom Text ist. Ein Voice-Over ist viel mehr. Es sollte nicht abgelesen klingen, sondern so, als ob sich der Moderator mit deinen Zuschauern unterhält. Manchmal wird man leiser, dann wieder lauter, langsamer und dann wieder schneller. Du glaubst gar nicht, wie wichtig es ist, wenn es darum geht, wie lange deine Zuschauer dein Video anschauen.

Der einfachste Weg, wie du einen guten Voice-Over-Actor beauftragst, ist, indem du ihn im Vorhinein nach einem Beispiel fragst. Sie sollen mal ein zwei bis dreiminütiges Testscript für dich einsprechen und dann weißt du eigentlich direkt, ob er der Richtige für dich ist oder nicht.

Als nächstes kommt der Videoeditor. Nach dem Scriptwriter ist der Videoeditor auch extrem wichtig. Ich kann ja aus Erfahrung sagen, Videoediting ist ein richtiger Skill, ein echtes Talent. Man muss ab einem bestimmten Grad sehr kreativ sein, um z.B. die richtige Hintergrundmusik auszuwählen, die passenden Untertitel, die richtigen Effekte, Übergänge und das alles mit den Soundeffekten zu kombinieren. Editing ist einfach super komplex. Der Videoeditor hat ein Script und eine Audiodatei und muss daraus dann letztendlich das Endprodukt zaubern, dass es dann auch schafft, den Zuschauer bei Laune zu halten, das ganze Video anzuschauen. Das beinhaltet die nötige Footage rauszusuchen, Stock Footage zu finden, Social Media Bilder oder Screenshots mit einzubauen, kurze Clips aus Filmen, Übergänge und Soundeffekte zu verwenden und viele andere Dinge, die da noch eine große Rolle spielen.

Brauchst auf jeden Fall einen Freelancer, der in diesem Bereich schon viel Erfahrung hat. Und auch hier ist es das Sinnvollste, nach Projekten zu schauen, die der Freelancer in der Vergangenheit gemacht hat. Wenn der Freelancer z.B. schon ähnliche Videos geschnitten hast, die du in Zukunft vorhast hochzuladen, dann kann es sehr gut sein, dass dieser Freelancer ziemlich gut zu dir passt. Das klingt jetzt ziemlich aufwendig, aber ich versichere dir, wenn du dir am Anfang ein paar Stunden Zeit nimmst und dir die richtigen Freelancer raussuchst, dann wird es sich im Endeffekt auf jeden Fall rentieren. Denn wenn du dich nicht wirklich mit den Freelancern beschäftigst, kann es sehr gut sein, dass du an die falsche Person gelangst und die kann nicht ziemlich viel Zeit und Geld kosten. Es ist also schlauer, am Anfang lieber ein paar Stunden mehr Zeit zu investieren.

Der Weg einen Videoeditor zu suchen ist genau der gleiche wie bei einem Scriptwriter. Geh auf Upwork.com und schreibe ein ähnliches Stellenangebot. Um zu starten, empfehle ich dir zwischen 15 und 25 € pro Videoediting auszugeben. Das ist auch der teuerste Teil eines Videos, weil der mit Abstand halt auch einfach der aufwendigste ist und der benötigt richtig viel Zeit. Außerdem braucht der Freelancer hierfür ein richtiges Talent. Ganz wichtig, wenn es darum geht, einen richtigen Videoeditor zu suchen, ist das Copyright, denn der Freelancer muss sich auf jeden Fall mit den Copyright-Richtlinien von YouTube auskennen. Ich habe dir hier für meine Checkliste geschrieben, die du einfach nur dem Freelancer schicken musst. Das ist so eine Google Docs Datei und dann weiß er auf jeden Fall Bescheid, worauf er achten muss. Wenn du die von mir haben möchtest, dann schreib mir doch einfach eine Instagram Nachricht. Da heiß ich ganz simpel Finn rüber und dann werde ich die dir auf jeden Fall zuschicken.

Ich sage meinem Editor immer, dass er das Video erst auf einem seiner Kanäle hochladen soll, natürlich nur auf nicht gelistet. Denn dann kann ich daran schon sehen, ob YouTube Copyright-Probleme hat oder nicht und ich gefährde somit nicht meinen Kanal. Und keine Sorge, wenn er das Video auf nicht gelistet stellt, dann sieht es nur er und du. Wenn es darauf keine Copyright-Probleme gibt, dann kann er es mir einfach zuschicken. Wenn es ansonsten Probleme gibt, dann sollte er diese Problemstellen auf jeden Fall noch fixen, bevor ich es hochlade. Jedes Mal, wenn ich einen neuen Videoeditor anstelle und beauftrage, dann wiederhole ich genau diesen Prozess für die ersten 10 bis 15 Videos. Dabei ist es mir komplett egal, wie erfahren jetzt diese Person ist, denn nur so bist du letztendlich auf der sicheren Seite. Die Freelancer können Webseiten wie Pexels oder Envato Elements nutzen, um copyrightfreie Clips zu finden.

Und ich verrate dir jetzt noch einen Fehler, den die meisten Editoren machen: den Workflow. Die meisten Freelancer sind so richtige Workerholics. Sie übernehmen sich und nehmen viel zu viele Aufträge an. Sie nehmen sieben Aufträge pro Tag an und das ist viel zu viel. Nebenbei schneiden sie z.B. noch das Video für die Bäckerei und am Wochenende noch für vier Hochzeiten. Und grundsätzlich sind motivierte Freelancer ja super gut, aber ich habe halt eben oft erlebt, dass sie irgendwann anfangen, diesen Aufträgen nicht mal wirklich hinterherzukommen und die Qualität der Videos sinkt. Die besten Videoeditoren, mit denen ich bisher zusammengearbeitet habe, kommen aus Ländern wie Schweden, Belgien, Deutschland und Rumänien. Ich weiß auch gar nicht warum, aber sie sind einfach mega gut, liefern richtig gute Qualität und sind verdammt zuverlässig, wenn es ums Editing geht. Außerdem sind Freelancer aus Rumänien z.B. viel günstiger als aus Deutschland oder Amerika.

Und als letztes haben wir Thumbnail Designer. Das Thumbnail, also das Vorschaubild, ist viel wichtiger als die meisten denken. Bevor der User dein Script oder Voice-Over anhört und dein Video anschaut, sieht er was genau? Ganz richtig, das Vorschaubild und den Titel. Aber als allererstes sieht der YouTube-Nutzer dein Thumbnail. Das Wichtigste bei der Auswahl eines guten Thumbnail Designers ist, dass er nicht nur gut mit Canva oder Photoshop umgehen kann, sondern sich auch mit YouTube auskennt. Weil ein Portrait in Photoshop zu bearbeiten, was ein Fotograf können muss, ist was ganz anderes als ein gutes Thumbnail für einen YouTube-Kanal zu erstellen. Ein Thumbnail Designer sollte also in der Vergangenheit auf jeden Fall schon mal Thumbnails erstellt haben. Er muss einfach wissen, wie die Aufmerksamkeit des Users auf sich zieht. Er muss auch wissen, wie man diese Aufmerksamkeit beibehält, muss wissen, was kontrovers ist, was viral geht und was nicht. Und all das bekommst du für 5 bis 10 € pro Thumbnail. Wenn du dir einfach mal am Anfang ein bisschen Zeit nimmst und etwas recherchierst, schau dir auf jeden Fall an, für welche Kanäle die Freelancer schon designed haben. Schau dir auch auf jeden Fall mal die Bewertungen an. Auf Fiverr kannst du nämlich in den Bewertungen sehen, wie die Aufträge ausschauen, die sie zuletzt geliefert haben. Und übrigens, meistens finde ich meine Thumbnail Designer echt über Fiverr.

Wenn wir jetzt alle Bestandteile zusammenfügen, dann müssen wir jetzt nur noch den Hebel richtig einsetzen und ich verrate dir jetzt, wie du für alles 30 bis 40% weniger zahlst, nur indem du weißt, was du tust. Die meisten Freelancer arbeiten wirklich nur für ein einziges Projekt. Sie designen ein einziges Thumbnail und dann hören sie nie wieder von dem Client, egal wie gut sie sind, das spielt keine Rolle. Das ist der Regelfall. Das heißt, sie müssen ihre Preise erhöhen, weil sie ja gar kein planbar sicheres Einkommen haben, ist ganz logisch, oder? Sie haben also im Normalfall keine langfristige Zusammenarbeit. Wir machen das aber anders. Wir möchten eine konstante und langfristige Zusammenarbeit mit dem Freelancer haben, weil wir einfach möchten, dass die Qualität gleich bleibt und das ist jetzt unser Hebel.

Versetze dich doch mal in die Lage des Freelancers. Ein Freelancer verlangt z.B. 55 € von dir nur für das Videoediting. Dann schreibst du: "Schau mal, ich kann dir zwar 55 € pro Video zahlen, aber dann zahle ich einmal und die Wahrscheinlichkeit ist hoch, dass du mich nie wieder siehst. Ich arbeite gerne langfristig zusammen. Mit konstant guter Qualität buche ich dich nicht nur für ein Projekt, sondern wenn es gut passt, für die nächsten paar Jahre. Ich bin bereit dafür, 55 € pro Video zu zahlen. Im Endeffekt wirst du viel mehr Geld mit mir verdienen, wenn du langfristig zusammenarbeitest, als nur für ein Projekt." Das verstehen auch die meisten. Gehen gerne eine langfristige Partnerschaft ein, weil sie dann eben ein geregeltes Einkommen haben und senken deswegen ihre Preise. Ich sage auch nicht, dass jeder dieses Angebot annimmt. 25% werden dir mit Sicherheit nicht entgegenkommen, aber ich hoffe ja so oder so nicht, dass du nur ein oder zwei Freelancer anschreibst. Wenn du das mit genug Freelancern machst und ich spreche hier von 10, 20, 30 Freelancern, die du gerne mal an einem Tag anschreibst, dann wirst du garantiert die richtigen Freelancer für dein Projekt finden.

Okay, jetzt weißt du schon, wie du dir ein richtig gutes Team aufbaust, zusammengesetzt aus einem Scriptwriter, Voice-Over-Actor, Videoeditor und Thumbnail Designer. Jetzt fragst du dich: "Finn, ich kann doch jetzt einfach ein Virtual Assistant beauftragen, der sich jetzt um all diese Freelancer kümmert?" Und vielleicht hast du auch schon mal jemanden gesehen, der genau das auf Fiverr anbietet. Sie kümmern sich um die ganze Videoproduktion und verlangen dafür auch noch einen geringen Preis. Wenn du jetzt meine Meinung hören möchtest, ist das eine super schlechte Idee. Zu 99% ist so eine Person ein sogenannter Middleman und ich zahle viel mehr Geld, als ich müsste, weil ich ja den Middleman auch bezahlen muss. Ich habe auch viel weniger Kontrolle über die Qualität des Videos und ich habe gar keine Möglichkeit, den Freelancer letztendlich zu trainieren und zu verbessern. Du kommunizierst ja nicht mit den Freelancern selbst, sondern eben über den Middleman. Ich baue einfach keine Beziehung mit dem Team auf, was langfristig eigentlich schon echt wichtig wäre. Und wenn mein Middleman irgendwann nicht mehr mit mir zusammenarbeitet, fange ich bei Null an, weil ich ja mit den Freelancern gar keinen Kontakt habe. Und ich kann so lange nichts hochladen, solange ich eben kein neues Team habe. Wenn jetzt z.B. nur ein Freelancer mein mein Team verlässt, ist das gar kein Problem, weil ich ja noch drei andere habe und ich jetzt nur diesen einen austauschen muss. Es ist nämlich sehr, sehr unwahrscheinlich, dass alle vier Freelancer gleichzeitig mein Team verlassen. Also, das kam bei mir noch gar nicht vor und ich mache das ja jetzt schon einige Jahre. Ich hoffe, das macht für dich jetzt Sinn. Ich empfehle dir einfach keine Agentur zu beauftragen, sondern jeden Freelancer einzeln. Zumindest solltest du keine Agentur beauftragen, mit der du dich nicht richtig gut auskennst. Mittlerweile baue ich meine YouTube-Kanäle auch nur noch mit Middlemen auf, weil ich ja gar nicht mit irgendwie 100 oder 200 Freelancern kommunizieren kann mit den ganzen Kanälen, die ich bisher habe. Aber ich kenne halt auch meine Middlemen richtig, richtig gut und kann mich auf sie verlassen. Aber als Anfänger würde ich dir davon auf jeden Fall abraten. Eine Agentur kann nur Sinn machen, wenn ein Freund oder Bekannter schon mit dieser Agentur eben sehr, sehr positive Erfahrungen gesammelt hat und diese dir weiterempfehlen kann.

Sind wir mal ehrlich, ein Team aufzubauen dauert jetzt wirklich nicht lange. In weniger als zwei Wochen ist es bereits möglich, ein zuverlässiges und motiviertes Team aus Freelancern zu haben, die bereit sind, für dich richtig geile Videos auch echt günstig zu produzieren.

Den zweiten Fehler, den ich bei vielen, vielen Anfängern sehe, ist, dass sie ihren Kanal nur mit KI aufbauen. Was meine ich damit ganz genau? Ein KI-Kanal ist nichts anderes als ein Kanal, bei dem die Videoproduktion komplett von künstlicher Intelligenz übernommen wird. Man benutzt ChatGPT und andere Softwares, die die ganze Arbeit übernehmen. Wir beauftragen in dem Fall also keine echten Menschen. Und um ganz ehrlich zu sein, ich rate dir davon ab. Versteh mich nicht falsch, KI ist super gut, um den Workflow zu optimieren und sich viel Zeit und Geld zu sparen, aber das auch nur an den richtigen Stellen und das auch nur für das Grundgerüst. Ein Mensch sollte auf jeden Fall ein Script, was du mit ChatGPT geschrieben hast, noch mal überprüfen und auch einfach anpassen, damit es leserlich ist. Außerdem kann ein KI-Voice-Over dazu führen, dass dein Kanal nicht monetarisiert wird. Das heißt, dass du damit nicht ins Partnerprogramm kommst und somit kein Geld verdienst. Das wäre natürlich extrem frustrierend. Ich arbeite gerade an super interessanten Case Studies, bei denen ich versuche, mit einem KI-Kanal ins Partnerprogramm zu kommen. Es gibt da nämlich einige Tricks, die man anwenden kann, die YouTube halt eben nicht merkt oder halt eben toleriert. Abonniere jetzt also auf jeden Fall meinen Kanal und aktiviere die Glocke daneben, dass du dieses Video auf keinen Fall verpasst. Aber einfach planlos Kosten sparen und irgendwelche KI-Videos hochzuladen, dann nach Monaten endlich an sich die Anforderungen für das Partnerprogramm erfüllt zu haben, aber da nicht reinzukommen, macht doch gar gar keinen Sinn. Wenn du dich also für den Weg mit KI entscheidest, musst du dir ganz sicher sein, was du halt eben machst. Du outst zwar die ganze Videoproduktion, aber du musst ja letztendlich auch wissen, was du genau outst und wie es funktioniert.

Ich zeige dir jetzt alles, was du wissen musst und worauf du deinen Fokus legen musst, um auf YouTube erfolgreich zu sein. Oh nein, du musst dafür nicht die Arbeit machen, aber du solltest dir das Script und das Thumbnail wirklich gut anschauen und dann noch einen klickstarken Titel wählen, weil der Titel von deinem Video ist mit das Wichtigste. Wenn du zwar ein Top-Titel hast, aber ein richtig schlechtes Video, dann klicken die Leute immer noch auf das Video. Wenn dein Video aber einen schlechten Titel und ein schlechtes Thumbnail hat, es zwar gut editiert ist, dann wird niemand draufklicken und dann wird dein Video garantiert keine Aufrufe bekommen.

Die Hauptaufgabe deines Thumbnails ist die Aufmerksamkeit der Zuschauer zu bekommen. Du möchtest, dass die Leute auf YouTube aufhören zu scrollen und auf dein Thumbnail klicken. Social Media ist schnelllebig und die meisten scrollen von Video zu Video und haben eine Aufmerksamkeitsspanne von wenigen Sekunden, wenn nicht sogar Millisekunden. In dieser Zeit muss dein Thumbnail den User gecatcht haben und ihn dazu bringen, auf das Video zu klicken. Hier sind einige Tipps, damit dein Thumbnail aus der Masse heraussticht:

Erzähle eine Geschichte. Viele gute Thumbnails erzählen eine ganze Geschichte, obwohl es wirklich nur ein Bild ist. Ein Foto, was mit dem Inhalt des Videos zu tun hat, kreiert eine Geschichte im Kopf des Users und das bringt den Zuschauer dazu, auf das Video zu klicken. Stell außerdem sicher, eine gute Qualität zu haben. Das klingt jetzt zwar offensichtlich, aber ich sehe es bei so vielen Anfängern. Eine schlechte Thumbnail-Qualität wird die Klickrate auf dein Video drastisch minimieren, weil wenn die User ein schlechtes Thumbnail sehen, denken sie, dass das Video an sich auch schlecht ist und klicken gar nicht erst drauf. Und heutzutage brauchst du einfach eine gute Qualität, um wettbewerbsfähig zu sein.

Als nächstes haben wir hervorstechende Farbtöne. Das menschliche Auge schaut direkt auf Farben mit viel Kontrast. Allein mit den richtigen Farben wird dein Thumbnail schon aus der Masse herausstechen. Versuche, Dinge grell zu färben und vermeide schlichte Thumbnails. Schau dir auch hier wieder einfach mal deine Konkurrenten an. Benutzen sie nur Text in ihren Thumbnails oder bauen sie auch Grafiken mit ein? Verwenden sie nur schwarz oder weiß oder bestimmte Farben? Haben sie nur einseitige oder auch zweiseitige Thumbnails? Bauen sie prominenter auf ihren Thumbnails ein? Welche Sprache benutzen sie und so weiter. Je besser du vorhinein weißt, was auf deinem Thumbnail zu sehen sein soll, umso besser kann das eben auch der Freelancer umsetzen. Aber auch hier wieder: Wenn du von Anfang an ein erfahrenen Freelancer hast, brauchst du all die Arbeit nicht mehr machen.

Die Titel sind das zweitwichtigste für deinen Zuschauer. Der Zuschauer muss sich denken: "Ich muss jetzt auf dieses Video klicken und nicht auf die anderen 20." Hier sind noch meine wichtigsten Tipps, um einen richtig guten Titel zu erstellen:

Verwende eine Sprache, die dein Zuschauer auf Anhieb klar und deutlich versteht. "Wie man richtig 11 Meter schießt" ist besser als "Wie man richtig ohne zu verschießen Meter schieß Tutorial B-Gill HD 3000". Du merkst also, der Titel sollte so simpel wie möglich sein. Außerdem sollte der Titel jetzt in dem Moment relevant sein. Deswegen klicken auch viel mehr Menschen auf einen Titel wie "So kannst du im Jahr 2024 deinen Vollzeitjob kündigen", weil sie dort denken, dass das Video up-to-date ist und jetzt relevant ist. Verspreche außerdem Mehrwert. Titel, die mit "HowTo" starten, performen deshalb auch so gut. Sie vermitteln dem Zuschauer, dass er, wenn er auf dieses Video klickt, alle wichtigen Dinge erfährt, die er braucht, um irgendetwas Bestimmtes zu tun. "Wie fährt man richtig Ski?", "Wie kocht man am besten Nudeln?", "Wie erstellt man einen YouTube-Kanal?", "Wie startet man am besten mit YouTube Automation?". Vermittle dem Zuschauer, dass dein Video Geheimnisse enthält. Das kannst du mit so einem Titel erreichen: "Fünf Dinge, die du noch nicht über Cristiano Ronaldo wusstest". Und als letztes: vermeide bitte kompletten Clickbait. Leute antiesern ist das eine, den Leuten aber etwas zu versprechen, was gar nicht so im Video vorkommt, ist natürlich nicht so gut und das verstößt sogar gegen die Richtlinien von YouTube. Auch wenn YouTube das Video nicht sperrt und das Video angenommen auch viral geht, werden die Zuschauer kein zweites Mal mehr auf deine Videos klicken und nicht mehr zurückkommen. Übertreibe es also bitte nicht.

Auch wenn dein Team erstmal steht, kannst du dem Editor auch z.B. sagen: "Hey Tim, wenn du noch Ideen für das Thumbnail hast, sag es bitte Max, denn er ist der Thumbnail Designer." Übrigens, ich habe hier noch einige wichtige Tipps für ein gelungenes Script.

Als erstes sollte jedes deiner Videos mit einer Hook starten. Schau dir einfach dazu deine Konkurrenten an und schau, wie lange ihre Hooks sind. Dauert ihre Hook 10, 20 oder 30 Sekunden und was wird dort genau erzählt? Hier sind mal ein paar Beispiele: Entweder kann die Hook mit Fakten starten: "40% aller Deutschen geben an, zu wenig Geld für den Alter zu haben." Oder: "Ich hatte echt Probleme, Gewicht zu verlieren, aber ich habe den Trick gefunden." Man kann auch schon direkt am Anfang einen wertvollen Tipp preisgeben: "Die meisten Menschen wissen es nicht, aber Sparen ist der beste Weg, Vermögen aufzubauen." Ja, gut, ist jetzt Ansichtssache, aber du weißt, was ich damit meine.

Als nächstes brauchst du entweder Bildung oder Unterhaltung mit ein. Das geht jetzt schon etwas tief, aber ich wollte es auch schon in diesem Video ansprechen, weil das hier ist einfach eine komplette Schritt-für-Schritt-Anleitung für Anfänger. Und deshalb stellst du einfach sicher, bis zum Schluss dran zu bleiben, weil du merkst, ich packe dieses Video voller Informationen, die du für deinen YouTube-Automation-Kanal brauchst. Und wenn du hier einfach mal ein paar Minuten skippst oder so oder nicht aufpasst, dann hast du schon mit Sicherheit etwas Wichtiges verpasst. Na ja, was ich damit sagen wollte ist, dass dein Content auf keinen Fall langweilig sein soll. Deine Qualität muss passen. Die Zuschauer von dir müssen sich auch für deine Videos interessieren und einfach mehr davon wollen. Und das schaffst du nur, indem du die Videos nicht selbst erstellst, nicht selbst stundenlang im Schnittprogramm sitzt, um dein nächstes Video zu schneiden. Ich kann dir versichern, du wirst irgendwann keinen Bock darauf haben und die Qualität deiner Videos wird nachlassen. Stattdessen outst du die Videoproduktion einfach von Anfang an und trainierst die Freelancer in deinem Team immer Stück für Stück weiter, um zu verstehen, was die Freelancer besser machen können. Schau dir doch einfach mal die Kommentare unter deinen ersten Videos an. Schauen sich die Zuschauer deine Videos gerne an oder nicht? Was stört sie? Denn das schreiben sie meistens direkt in die Kommentare. Und am Ende bist du die Person, der der Kanal gehört und nicht die Person, die die Videos dafür erstellt. Aber du musst dich selbstverständlich bitte mit den Kommentaren auch auseinandersetzen, um zu verstehen, in welche Richtung sich dein Kanal entwickelt und was du eventuell auch optimieren kannst.

Ein weiterer wichtiger Punkt beim Scriptwriting sind Call to Actions. Ich habe schon so viel viele Menschen gesehen, die Call to Actions komplett falsch nutzen. Übrigens, ich habe schon einige Call to Actions in diesem Video eingebaut. Vielleicht sind sie dir auch schon aufgefallen. Ich habe dich z.B. schon des öfteren dazu aufgefordert, bis zum Ende dran zu bleiben oder meinen Kanal hier zu abonnieren. Und wenn das nicht störend für dich war, dann habe ich es wohl richtig gemacht. Denn in der Script sollte der Voice-Over-Artist nicht alle 10 Sekunden den Zuschauer auffordern, irgendwas Bestimmtes zu tun, denn die meisten Zuschauer sind einfach langweilig und wollen nur das Video schauen. Hier mal ein Beispiel: "Abonniere den Kanal, like das Video, bleibe bis zum Ende, kommentiere das und so weiter und so fort." Das ist viel zu viel und dein Zuschauer wird höchstwahrscheinlich einfach nur genervt sein und dann auch direkt abschalten. Dadurch sinkt natürlich auch wieder deine Zuschauerbindung und letztendlich sind deine Zuschauer einfach nur genervt. Dein Scriptwriter sollte stattdessen nur zwei bis drei Call to Actions im gesamten Video einbauen: eine am Anfang, eine in der Mitte und eine am Ende. Und um ehrlich zu sein, ich baue Call Actions in jedem Video ein und in diesem Video ja wohl auch. Und am Ende werde ich dir nicht sagen: "Abonniere jetzt noch den Kanal, like, kommentiere oder teile das Video an deine Freunde", sondern ich werde dir ein anderes hilfreiches Video von mir vorschlagen. Und weil du das Video so genial hier findest, wirst du mit Sicherheit auch darauf klicken, um einfach den maximalen Mehrwert mitzunehmen.

Lass uns jetzt noch über was noch interessanteres für dich sprechen, vor allem, wenn du gar keine Lust hast, dich mit Scriptwriting, Voice-Over-Acting, Editing oder Thumbnail Design auseinanderzusetzen. Wir sind ja die Kanalbesitzer, deswegen wollen wir einfach nur den Kanal managen. Jetzt gebe ich dir schon fortgeschrittenere Tipps, die du auf gar keinen Fall verpassen solltest. Also, wenn du die Videoproduktion wirklich von Anfang an komplett outsourcen möchtest, habe ich was cooles für dich. Weiß jetzt, wonach du Ausschau halten solltest, woraus dein Team bestehen sollte und was ein gutes und ein schlechtes Team unterscheidet, wie du das Team dann auch noch richtig kombinierst und wie du die richtige Nische für dich findest.

Ein gutes Management ist aber das Kniffligste. Ich habe bei so vielen Anfängern gesehen, dass sie einfach mit der falschen Struktur arbeiten. Ich versichere dir, ein gutes Management kann dein Leben auf jeden Fall vereinfachen. Ich habe dir schon erklärt, dass dein Team 80% des ganzen Geschäftsmodells ausmacht. Du musst also auf jeden Fall sicherstellen, dass du dein Team richtig behandelst. Lass mich dir mal kurz erklären, wie ich darüber denke.

Das erste, was du machen musst, wenn du dein Team fertig aufgebaut hast: die Erwartungen zu managen. Du musst einfach sicherstellen, dass es keine Missverständnisse gibt, dass es keine unterschiedlichen Ziele gibt, denn jeder deiner Freelancer sollte wissen, was dein Ziel ist und ihr müsst einfach auf einer Wellenlänge arbeiten, wenn dein Kanal langfristig profitabel sein soll. Hier kannst du auch super festlegen, wie die Bezahlung ablaufen wird. Einige Freelancer wollen direkt am Anfang das Geld haben, bevor sie anfangen zu arbeiten, andere sind entspannter. Was halt gar nicht geht, ist, wenn ihr abgesprochen habt, dass sie freelance ihr Geld per Krypto bekommen, du bis zum letzten Zahltag wartest und dann halt keine Möglichkeit hast, das Geld in Krypto zu überweisen. Das ist mir nämlich mal bei meinem vierten Kanal, den ich am Anfang aufgebaut habe, passiert.

Stattdessen führst du mit jedem Freelancer ein Gespräch unter vier Augen und fragst ihn explizit, worüber die Bezahlung ablaufen soll. Ich finde es auch am übersichtlichsten, wenn ich einen Tag habe, an dem ich alle Freelancer bezahle. Das ist meistens der letzte Tag im Monat und seid da auch einfach etwas direkter. Frag nicht: "Wann möchtest du bezahlt werden?", sondern sag dem Freelancer einfach, dass du die Bezahlung für alle Freelancer immer am Ende des Monats durchführst. Die meisten akzeptieren es dann auch und es wirkt einfach viel professioneller. Sie denken sich dann, dass sie mit vielen Freelancern in der Vergangenheit schon gearbeitet hast und dich da einfach auskennst. Es wird schon alles passen und das tut es auch. Weil stell dir vor, dein Team wird größer und den einen bezahlst du dann am vierten im Monat, den anderen am 7., den dritten am 16. So verlierst du einfach super schnell den Überblick und letztendlich kostet dich das mehr Zeit. Du möchtest als Kanalinhaber deine Zeit am besten einteilen und deshalb leg dich bitte auf ein Datum fest. Und das funktioniert auch ganz einfach: Wenn ich acht Videos im März gebucht habe, zahle ich alle acht Videos am 31. März. Wenn jemand damit ein Problem hat, dann zahl ihm halt einfach drei, vier oder fünf Videos im Voraus. So kann der Freelancer halt auch sicher gehen, dass er sein Geld bekommt und du baust dir zusätzlich Vertrauen auf.

Wenn wir schon beim Thema Vertrauen sind: Vertrauen ist super wichtig. Du brauchst einfach Vertrauen in die Freelancer und die Freelancer in dich, damit dieses Geschäftsmodell gut funktioniert. Aber wenn du eh schon bei jeder Kleinigkeit super misstrauisch bist und dir tausend Gedanken machst, dann wirst du im Leben generell nicht weiterkommen, ganz egal, ob du dieses Geschäftsmodell machst oder irgendetwas anderes.

Eine weitere Möglichkeit, um die ganze Bezahlung übersichtlich zu halten, ist bei jedem Freelancer die gleiche Zahlungsmethode zu haben. Das kann Krypto, Banküberweisung, PayPal, was auch immer sein. Wenn du den Freelancer aber schon tust und schon ein paar Projekte bei ihm gebucht hast, dann empfehle ich dir den Freelancer nicht über Fiverr oder Upwork zu bezahlen, denn sonst musst du die Fees der Plattform noch zahlen. Wenn du ihn hingegen privat bezahlst, dann kannst du eben diese Fees umgehen, hast aber natürlich auch keine Sicherheit, dass er hundertprozentig abliefert. Das kommt drauf an, wie hoch das Vertrauen zwischen euch ist.

Außerdem ist es notwendig, dass die ganze Kommunikation auf einer einzigen Plattform stattfindet. Das spart dir nämlich viele Stunden Zeit. Du kannst sie entweder ein Account auf Slack erstellen, du kannst aber auch Telegram, Discord oder WhatsApp nutzen. Das ist komplett egal. Was ganz wichtig ist, nur dass du jeden Freelancer auf der gleichen Plattform hast. Du musst ja nicht dem einen auf Fiverr, dem anderen auf Upwork, den anderen auf WhatsApp schreiben. Und das funktioniert höchstens mit einem einzigen Kanal. Aber stell dir vor, du baust dir drei, vier, fünf oder sechs Kanäle auf, dann funktioniert das einfach nicht und wird total unübersichtlich. Du merkst also, dass die Organisation das A und O ist.

Die nächste Frage, die wir auf jeden Fall klären müssen, ist, wie schnell die Videos letztendlich auch geliefert werden. Vor ungefähr anderthalb Jahren habe ich ein perfektes System dafür entwickelt, wie ich damit umgehe. Was ich mache, ist, die Videoidee immer an einem Montag festzulegen. So habe ich das Wochenende Zeit und kann ausgiebig recherchieren. Am Montag habe ich dann meistens eine Liste von vier bis fünf Videoideen. Dann gebe ich meinem Team eine Timeline von 8 Tagen, also bis Dienstag in einer Woche. Und das ohne mich. Ich bin ja kein Babysitter und muss die Voice-Datei nehmen, dem Editor schicken und so weiter und so fort und jeden Freelancer daran erinnern, was er als nächstes zu tun hat. Wenn man dann ungefähr vier Videos pro Woche erstellen lässt, macht es viel mehr Sinn, wenn die Freelancer untereinander zusammenarbeiten und du komplett raus bist. Normalerweise arbeiten Freelancer ja an einem Auftrag, aber Teil so interessant Projekt sein zu können und mit anderen Freelancern dann auch zu kooperieren, ist erfahrungsgemäß für viele Freelancer einfach auch ein Pluspunkt und macht ihnen Spaß.

Wenn du mal ein Video zu einem aktuellen Trendthema hochladen möchtest, was vielleicht nur eine Woche oder so relevant ist, dann muss die Videoproduktion natürlich viel schneller gehen. Das musst du dann individuell gestalten. Deshalb schreibe ich den Fühlern am Anfang auch: "Hey Leute, es kann sein, dass ich manchmal ein Video in 72 oder 48 Stunden brauche. Kriegt hiermit euer Einverständnis, dass ihr euer Bestmöglichstes versucht, die Videos in solchen Fällen schneller zu produzieren. Ich zahle euch dann auch im Gegenzug 15% mehr für das Video." Es ist wichtig, dass in solchen Situationen zustimmen, ansonsten musst du dir wirklich neue Freelancer suchen.

Lass uns als nächstes über Revisionen sprechen. Das Thema haben wir nämlich noch gar nicht behandelt. Ich sehe es immer wieder auf großen Plattformen wie Fiverr oder Upwork, dass viele Auftraggeber dann so viele kleine Änderungen im Nachhinein noch haben möchten, da z.B. diese Farbe ändern, den Text ändern und so weiter und so fort. Und ich bin davon gar kein großer Fan, weil meine Zeit ist ja viel zu wertvoll, um mich mit solchen Kleinigkeiten zu beschäftigen. Ich bin gar kein Fan von fünf oder sieben Revisionen pro Thumbnail. Das kannst du ganz einfach vermeiden, indem du am Anfang, bevor die Produktion beginnt, ganz

detailliert erklärst, wie du es haben möchtest. Dort beschreibst du dann z.B. ganz genau, wie dein Thumbnail aussehen soll, wo der Pfeil sein soll und so weiter und so fort, welche Farben oder Texte verwendet werden sollen. Wenn du einen guten Thumbnail-Design hast, brauchst du dann in den meisten Fällen gar keine einzige Revision mehr. Klar, wenn du jetzt nur ein einziges schreibst, wie dein Thumbnail aussehen soll, dann wird es mit höchster Wahrscheinlichkeit nicht so aussehen, wie du es gerne hättest, und dann kann es halt eben zu Unstimmigkeiten kommen.

Und wenn ich jemand ganz neu einstelle, dann ist es logisch, dass ich am Anfang ein paar Revisionen mehr brauche, wie wenn er jetzt schon eingespielt im Team arbeitet. Und dann braucht er einfach am Anfang bisschen Zeit, bis er den richtigen Style findet. Wenn er aber erstmal zehn Thumbnails in meinem Stil erstellt hat und versteht, was ich gerne hätte, dann brauche ich in den meisten Fällen gar keine Revision mehr, und dann funktioniert die Zusammenarbeit auch recht schnell und zuverlässig, so wie ich es gerne haben möchte.

Ich habe dir hier meine Liste zusammengeschrieben, was für mich ein Grund ist, eine Revision zu beantragen, also eine Überarbeitung. Das macht man halt nur, wenn man mit etwas nicht zufrieden ist und etwas gerne anders haben möchte. Das ist eine Revision. Und in der Liste habe ich dir halt eben auch aufgezählt, was für mich kein Grund wäre, eine Revision einzureichen. Wenn die Hintergrundmusik z.B. nicht zum Videoinhalt oder Voiceover passt, würde ich auf jeden Fall nach einer Revision fragen, weil das sind Komponenten, die super wichtig sind. Wenn die Videoqualität deines Videos nicht gut ist, laggt oder verpixelt ist, würde ich auf jeden Fall nach einer Revision fragen. Wenn die Hintergrundmusik von dem Videoeditor zu laut oder leise gemacht wurde, würde ich auch nach einer Revision fragen, weil das ist extrem wichtig für die Zuschauerbindung. Aber nur für eine andere Textfarbe an Stelle XY würde ich nicht nach einer Revision fragen. Wenn mir eine Transition nicht zu 100 % gefällt, würde ich auch keine Revision einreichen. Mir geht es letztendlich nur um die Zuschauerbindung, und dafür ist eine Transition, die mir nicht 100 % gefällt, an Stelle XY komplett irrelevant.

Du musst es dir mal so überlegen: Ist diese Transition wert, dass mein Freelancer noch mal in das Schnittprogramm geht, diese eine Stelle eben ausbessert, das Video vielleicht noch mal ein oder zwei Stunden exportiert, dann das Video nimmt, in den Google Drive Ordner hochlädt und dir noch mal zuschickt? Und das Ganze für eine einzige Transition? Und du denkst dir jetzt: "Ja, ich habe doch dafür bezahlt, ich muss ja eh nicht Arbeit machen, das macht ja der Freelancer, mir doch egal." Du weißt schon, dass du von der Arbeit des Freelancers abhängig bist. Das heißt, du solltest nicht so denken, sondern solltest eher positiv für den Freelancer denken und ihm entgegenkommen. Du solltest also das Beste für den Freelancer wollen, denn das merkt er auch und produziert somit automatisch bessere Qualität und zuverlässig für dich. Denn wenn du wegen jeder Kleinigkeit rummeckst, dann kann ich dir versichern, dann verlieren die Freelancer ganz schnell das Interesse an dir, und so baust du dir kein gutes Team auf. Wichtig ist, dass du die großen und wichtigen Dinge beheben lässt, aber nicht diese Kleinigkeiten, die eh komplett relevant sind, ob dein Video jetzt viral geht oder nicht, und darauf kommt es ja bei gesichtslosen Kanälen an. Ja, wir möchten ja Geld damit verdienen und viele Aufrufe bekommen.

Jetzt hast du schon einiges über die Videoproduktion und den Workflow gelernt, aber ich wäre nicht Finn, hätte ich nicht das beste Management-Tool für dich. Und über dieses Management-Tool kannst du alles kommunizieren. Was wir nicht wollen, ist, dass wir auf zehn verschiedenen Plattformen irgendwo rumkommunizieren und gar keinen Überblick haben. Wir wollen nicht auf zehn verschiedenen Plattformen Dateien downloaden, diese dann auf einer anderen Plattform hochladen, damit es der Scriptwriter hat und so weiter und so fort. Wichtig hier ist, dass du nicht der Middleman bist, der die Datei von Freelancer zu Freelancer weiterleitet, weil wie vorhin schon erwähnt, stößt du garantiert ab deinem dritten Kanal an deine Grenzen, weil du musst das Script im Voiceover-Artist schicken, die Audiodatei dem Editor weiterleiten und dann letztendlich alles hochladen. Stattdessen solltest du dir ein funktionierendes System aufbauen, das eine komplett automatisierte Zusammenarbeit zwischen den Freelancern ermöglicht.

Und jetzt sagst du: "Finn, wie hast du es geschafft, so ein strukturiertes und geniales Business zu starten und dieses skalierbare Geschäftsmodell zu entwickeln?" Und schau mal, wenn du mich fragst, ich bin nicht kreativ. Zuerst einmal hat mir ein richtig guter Freund vor ungefähr vier bis fünf Jahren das ganze Geschäftsmodell erklärt. Er macht das Ganze schon seit über zehn Jahren in Amerika und war international der allererste, der YouTube Automation angefangen hat. Wir haben dann gemeinsam in Deutschland einige YouTube Automation Channels gestartet und waren im Dachraum die allerersten, die dieses Geschäftsmodell angefangen haben. Jede YouTube Automation Strategie da draußen basiert also auf dem Wissen meines Freundes. Er möchte aber 100 % anonym bleiben, möchte sein Gesicht nicht zeigen, seine Stimme nicht zeigen. Dementsprechend wirst du ihn nirgendwo sehen. Was ich damit sagen möchte, ist, dass es finanziell gesehen viel wichtiger ist, unternehmerisch zu denken als kreativ, und somit kannst du dir damit entweder ein zweites Standbein aufbauen oder deinen Vollzeitjob komplett ersetzen.

Meine Deadline ist ja immer dienstags. Bis dahin muss das Video fertig sein. Der Scriptwriter schreibt dem Voice Artist: "Hey, das Script ist fertig." Der Voice Artist sagt dem Editor: "Hey, hier, schau mal, mein Voiceover." Und der Editor schickt dir dann das fertige Video zu. So gibst du den Freelancern das Gefühl, ein Teil von etwas Großem zu sein. Sie sind gewöhnt, normalerweise nur etwas zu hören wie: "Hey, ich brauche das Voiceover." "Hey, ich brauche das." "Hey, ich brauche das hier." "Hier ist das Geld." So baust du aber keine Verbindung zum Freelancer auf. Die müssen wirklich das Gefühl haben, Teil von etwas Großem zu sein. Du musst vor der Zusammenarbeit auch auf jeden Fall festlegen, in welchem Format das Script sein soll, die Audio und das Video, welches Format soll das Thumbnail haben. Na ja, wenn du bis hierhin erstmal dran geblieben bist, möchte ich dir ganz herzlich gratulieren, denn jetzt bekommst du noch ein Bonusgeschenk von mir. Es lohnt sich also immer, bis zum Ende dranzubleiben.

Ich verrate dir jetzt eine meiner Softwares, die ich benutze, um mein Team zu managen und um sicherzustellen, dass alles wirklich organisiert ist. Nur so schaffe ich es, pro Woche weniger als zwei Stunden zu arbeiten, um all das zu organisieren. Wenn du jetzt nämlich genau aufpasst, dann wirst du ganz genau verstehen, wie ich es mit 20 Jahren schaffe, über 27 gesichtslose YouTube-Kanäle gleichzeitig zu betreuen. Hier ist mein Trello-Board. Du kannst ganz genau sehen, dass sowohl für Scriptwriting als auch für das Voiceover, Editing und das Thumbnail verschiedene Kategorien eingefügt sind. Es gibt für jede Aufgabe also eine Spalte, und in dieses Trello-Board werden halt eben meine Freelancer eingeladen mit der E-Mail. Ja, ich schicke einfach eine E-Mail raus und dann können sie dort halt eben beitreten. Und der Scriptwriter lädt seine Scriptdatei einfach nur in seinem Feld hoch. Dann klingelt es quasi beim Voice Artist, der lädt dann einfach nur diese Scriptdatei runter, nimmt sein Voiceover auf, lädt seine Voiceover-Datei in seiner Spalte hoch, und dann klingelt es beim Editor, der lädt sich eben diese Voice-Datei hoch, schneidet das Ganze zusammen, und schwuppdiwups bist du komplett raus aus der ganzen Sache. Du schaust dann halt eben nur am Dienstag rein, und dann sollte das fertige Video dort sein.

Ich kann dir dieses Trello-Board gerne zuschicken, dann schreib mir gerne mal auf Instagram, wenn du daran interessiert bist, denn das ist eigentlich notwendig für deinen Erfolg auf YouTube. Auf Instagram heiße ich übrigens immer noch gleich: Finn Röber, denn es gibt dazu noch ein bisschen mehr zu erklären, als jetzt in das ganze Video hier reinpassen würde. Dieses Video geht eh schon richtig lange, und das würde auf jeden Fall den Rahmen des Videos sprengen. Deswegen schreib mir einfach mal gerne auf Instagram, dann erkläre ich dir alles Wichtige dazu, und wir machen weiter. Na ja, mit dieser einzigen Software habe ich es halt eben geschafft, meinen Workflow zu verzehnfachen. Aber wenn du Trello einfach nicht magst, kannst du halt eben auch ClickUp, Airtable, Asana, Monday.com, Notion oder HubSpot benutzen. Der Vorteil an Trello ist halt eben, dass man Trello auch kostenlos nutzen kann. Wenn du also ein Anfänger ohne viel Budget bist, dann ist Trello wahrscheinlich die richtige Wahl für dich.

Das Letzte, worüber ich sprechen möchte, wenn es darum geht, ein richtig gutes Team aufzubauen, sind die richtigen Connections. Viele Freelancer sind einsam, weil sie einfach den ganzen Tag zu Hause am PC sitzen und arbeiten. Du glaubst also gar nicht, wie sie sich freuen, wenn du ihnen mal eine Geschenkkarte mit ein paar Kleinigkeiten zuschickst. Es können auch interessante Bücher oder Gutscheine sein, was auch immer. Es ist einfach wichtig, dass du ihnen zeigst, wie zufrieden du mit ihnen bist, und du musst einfach viel in die Beziehung zwischen dir und dem Freelancer investieren. Und sei dabei auch einfach mal spontan. Wenn du z.B. siehst, dass ein Video viral gegangen ist, dann nutze das doch einfach als Gelegenheit und mach dem Freelancer eine kleine Freude, denn er ist letztendlich dafür verantwortlich gewesen.

Der letzte Teil dieses kostenlosen Kurses hier auf YouTube ist es, wie du mit YouTube Automation richtig Geld verdienst. Wir haben die richtige Nische, wir laden schon Videos hoch, wir haben auch schon ein Team und managen es, aber wo ist das Geld? Hier ist mein Fünf-Schritte-System, um das Maximum an Geld auf YouTube mitzunehmen. Ganz oben an der Spitze haben wir YouTube Ads. Darüber haben wir ja schon in dem Video gesprochen. Grundsätzlich ist das einfach nur die Werbung, die vor, in der Mitte oder nach deinem Video läuft. Und wenn du dich noch erinnern kannst, ist der wichtigste Wert hier der RPM. Und jeder bekommt eigentlich YouTube-Werbung angezeigt, außer man hat einen Adblocker, was tatsächlich die wenigsten haben, oder man kauft sich YouTube Premium, und davon bekommst du dann auch noch einen Share, also gleicht sich das Ganze wieder aus. Die User müssen monatlich extra zahlen, damit sie halt eben keine Werbung auf YouTube bekommen. Wie viel du also für 1000 Aufrufe für deine Videos verdienst, hängt vom RPM ab. Ausgesprochen ist RPM Revenue per Mille, und der RPM kann sich auch von Video zu Video übrigens ändern.

Um als Creator überhaupt diese Funktion freischalten zu können, musst du im YouTube Partnerprogramm akzeptiert worden sein. Um dich dort zu bewerben, braucht man mindestens 1000 Abonnenten und 4000 Stunden Wiedergabezeit in den letzten 365 Tagen oder 10 Millionen Kurzvideoaufrufe in den letzten 90 Tagen. Wenn du das geschafft hast, kannst du dich direkt im YouTube Partnerprogramm bewerben, und du wirst, wenn du dich auch an die Richtlinien hältst, akzeptiert. Ich habe sogar schon mitbekommen, dass jemand nach 48 Stunden akzeptiert wurde, aber normalerweise sollte man mit drei bis vier Tagen rechnen.

Als Nächstes haben wir Affiliate Marketing. Das ist ein sehr einfacher Weg, um online Geld zu verdienen. Alles, was wir machen müssen, ist ein Affiliate-Link zu finden, wo wir pro Verkauf eine bezahlte Provision bekommen. Man kann sich z.B. super easy im Amazon Affiliate Programm registrieren und für jedes Produkt einen eigenen Affiliate-Link bekommen. Wenn einer deiner Zuschauer dann ein Produkt über deinen Link gekauft hat, erhältst du halt eben von Amazon eine kleine Provision. Füg diesen Affiliate-Link dann einfach nur noch in deine Videobeschreibung ein, und mit einer guten Call to Action schaffst du es halt eben, dass die Zuschauer von deinem Video in die Videobeschreibung gehen, auf den Link klicken und dieses Produkt kaufen. Damit kannst du dann halt wirklich auch im Schlaf Geld verdienen. Wenn du englische Videos hochlädst, dann sehen das halt auch Leute zu Uhrzeiten, wo du z.B. schläfst, und kaufen dieses Produkt, und so verdienst du im Schlaf Geld. Und ich erkläre nicht nur theoretisch, ich mache das selbst ja schon seit Jahren und verdiene auch mit Affiliate Marketing auf YouTube ziemlich gut Geld. Denk daran, dass das jetzt hier nur eine kurze und knappe Erklärung ist. Ich möchte dir nur zeigen, was Affiliate Marketing auch auf YouTube für enormes Potenzial hat.

Na ja, als Nächstes haben wir Firmendeals. Firmen bezahlen dich dafür, dass du sie in deinen Videos erwähnst. Es kann auch nur für 15 oder 30 Sekunden sein, es kann aber auch ein ganzes dedicated Video sein, das heißt, ein komplettes Video nur über diese Firma. Das wird dann natürlich auch deutlich besser bezahlt. Um Firmen die zu bekommen, kann es aber etwas länger dauern. Firmen sind halt eher an Kanälen interessiert, die wirklich schon eine gewisse Zuschauerschaft haben. Aber wie gesagt, wenn du dich an anderen Kanälen orientierst, die schon Erfolg haben, dann kann das auch wirklich schnell passieren. Sobald du erstmal den Markt und den Wert deines Kanals verstanden hast, kannst du auch Firmen selbst anschreiben und ihnen Angebote machen.

Eine weitere Möglichkeit, um auf YouTube Geld zu verdienen, ist CPA Marketing. CPA steht für Cost per Action. Schaffst du es, dass deine Zuschauer eine ganz bestimmte Webseite besuchen, dann erhältst du z.B. Geld für all diejenigen, die sich im Newsletter auf dieser Webseite angemeldet haben. Affiliate Marketing und CPA Marketing sind beides extrem gute Möglichkeiten, um auch auf YouTube Geld zu verdienen. Du musst dafür einfach nur den Link in die Videobeschreibung setzen und kannst dann letztendlich direkt Geld verdienen. Du kannst also ab Tag 1 Geld verdienen, ohne dass du im Partnerprogramm aufgenommen wurdest.

Die vierte Möglichkeit ist, eigene Produkte zu verkaufen. Auch dafür brauchst du schon eine gewisse Zuschauerschaft, und sie müssen dann auch schon mit deinem Kanal interagieren, weil denk dran, es ist immer noch viel schwieriger, etwas zu verkaufen, wenn kein Gesicht hinter diesem Kanal ist, als wenn jetzt ein Gesicht hinter dem Produkt stehen würde. Aber ich habe es selbst schon ausprobiert, mit einem gesichtslosen Kanal eigene Produkte zu verkaufen, und es hat tatsächlich funktioniert. Dazu ist das auch noch ziemlich passiv. Hier haben wir als erstes mal Print on Demand. Das funktioniert auf Seiten wie Printify oder Printful. Hier ermöglichen es dir, Designs hochzuladen, und sie erledigen die ganze Arbeit. Alles, was du nur noch machen musst, ist Traffic zu bekommen. Machen wir mal ein Beispiel: Du hast einen Kanal über Haustiere. Du kannst einen Printful-Store mit Tierdesigns haben, und deine Zuschauer werden sich dort eben Produkte kaufen, und du erhältst einen Anteil vom Profit. Du kannst aber auch deine eigenen digitalen Produkte verkaufen. Es gibt so viele Möglichkeiten, was du verkaufen kannst, ob es jetzt eBooks sind, Softwareprodukte, Onlinekurse oder sogar Apps sind. Am Ende des Tages kannst du entscheiden, was du machst, aber es ist wirklich empfehlenswert, erstmal eine gewisse Reichweite aufzubauen, wenn du dich für eine dieser Möglichkeiten entscheidest.

Die nächste Möglichkeit sind Links, die bezahlt werden. Ja, du hast richtig gehört. Wenn du jetzt z.B. ein Video hochlädst und die Zuschauer eine ganz bestimmte Checkliste oder sowas sich herunterladen möchten, dann kannst du halt eben vor dem Download-Link für die Checkliste Werbung schalten. Das geht z.B. mit der Seite Linkvertise. Link in der Videobeschreibung. Dadurch habe ich z.B. auch schon viele tausende Euro verdient. Außerdem gibt es auf YouTube noch die Mitgliedsfunktion. Dort können deine Zuschauer kostenpflichtig deinen Kanal abonnieren und bekommen dann z.B. für 15, 20 oder 25 € pro Monat noch mal exklusive Vorteile. Ich habe einige meiner Community gesehen, die allein mit der Mitgliedschaftsfunktion drei- bis vierstellig im Monat verdient haben.

Wenn du jetzt weißt, wie alles grundlegend schon mal funktioniert, müssen wir klären, wie du dich letztendlich auch verbesserst. Du musst analysieren, wie gut sich dein Kanal entwickelt, wie gut sich z.B. deine Videos entwickeln, und ein unverzichtbares Tool dafür ist ein Tool von YouTube selbst, und zwar YouTube Studio. Wenn du dir einen YouTube-Kanal erstellst, hast du automatisch Zugang zu diesem Tool, und zwar YouTube Studio. Klick dafür einfach auf dein Profilbild und navigiere zu YouTube Studio. Hier hast du alle Daten und kannst genau sehen, in welche Richtung sich deine Videos und dein gesamter Kanal entwickeln. Und ich verrate dir jetzt die drei wichtigsten Schlüsselwerte, die dich im ganzen YouTube Studio wirklich interessieren sollten. Diese Werte musst du berücksichtigen und analysieren, wenn du deine Videos langfristig perfektionieren möchtest.

Der erste Wert ist CTR, auch bekannt als Click-Through-Rate. Das bedeutet, welcher prozentuale Anteil der Leute, die dein Thumbnail auf YouTube vorgeschlagen bekommen, auch draufklicken. Als Nächstes möchte ich über die Watchtime sprechen. Du kannst die Watchtime entweder von all den Videos der letzten 28 Tage anschauen oder für jedes Video speziell. Das bedeutet, wie lange deine Videos insgesamt angeschaut wurden. Wenn du beispielsweise eine hohe CTR, aber eine geringe Watchtime hast, heißt das, viele Menschen klicken auf das Video, der Inhalt ist aber nicht interessant, oder im Thumbnail wurde einfach zu viel versprochen, und dann klicken sie ja logischerweise ganz schnell weg, wenn sie merken, im Video kommt das ja gar nicht vor.

Du fragst dich jetzt: "Finn, wie passiert es denn überhaupt, dass ich eine schlechte Watchtime bekomme?" Na ja, das kann an so vielem liegen. Entweder ist das Thema an sich einfach nicht relevant, du hast im Script keinen roten Faden, die Videoqualität an sich ist einfach schlecht, du clickbaitest zu viel und so weiter und so fort.

Der dritte Wert ist die Zuschauerbindung. Du musst dich einfach mit der Zuschauerbindung auf deinem Kanal auseinandersetzen. YouTube zeigt dir für jedes deiner Videos so eine Kurve an. Das ist die Zuschauerbindung, also wie lange sich deine Zuschauer ein bestimmtes Video durchschnittlich anschauen und wo sie abspringen. Je niedriger die Prozente sind, umso mehr Zuschauer klicken von deinem Video weg. Ein anderer Youtuber hat das Ganze mal mit einem Eimer voller Wasser verglichen, und ich finde, das ist ein echt gutes Beispiel. Du hast einen vollen Eimer Wasser, alle Zuschauer sind in den ersten Sekunden deines Videos noch da, und du versuchst bis zum Ende so wenig Wasser wie möglich zu verlieren und so viele Zuschauer zu begeistern und interessiert zu halten, wie es nur geht. Je länger du es schaffst, die Zuschauer auf deinem Video zu halten, also auf der Plattform YouTube, umso mehr wird dich YouTube als Unternehmen auch ausspielen, ganz logisch, und umso mehr Geld verdienst du am Ende des Tages mit deinem gesichtslosen YouTube-Kanal.

Versuche folgende Punkte auf jeden Fall zu beachten, wenn du deine Zuschauerbindung drastisch erhöhen möchtest: Vermeide unnötige Stellen, die den Zuschauer dazu bringen, wegzuklicken oder gelangweilt zu werden. Das können beispielsweise zu lange Intros am Anfang deines Videos sein, langweilige Bes. Und mach es dir zur Gewohnheit, deine Analytics mindestens ein- bis zweimal pro Woche zu checken. Ich beobachte es bei so vielen, dass wenn sie erstmal ein paar Tausend Abonnenten pro Monat dazu bekommen, faul werden und einfach nicht mehr ihre Analytics checken. Selbst ich schaue dort täglich rein und versuche, meine Kanäle immer noch zu verbessern, und ich baue Kanäle schon seit über vier Jahren auf. Das dauert dich vielleicht mal 30 bis 45 Minuten, dann bist du aber auf dem aktuellen Stand und findest einfach heraus, was du verbessern kannst, um langfristig noch mehr Aufrufe zu bekommen.

Ich habe schon viel Erfahrung, und ich kann dir sagen, dass das Beste für Anfänger ist, einfach mal die Konkurrenz zu analysieren, schauen, was funktioniert, und auch so einen Kanal zu starten. Der sollte sich natürlich etwas von der Konkurrenz unterscheiden, sei es der Schnittstil oder der Thumbnail-Style, wie auch immer. Das Konzept an sich sollte aber das gleiche sein oder zumindest ähnlich. Stell dir vor, du möchtest einen Kanal über Fußball erstellen. Nach ein bisschen Recherche hast du auch schon die größten Konkurrenten in dieser Nische gefunden. Es ist super wichtig, dass du die gleiche Videoqualität, die gleiche Titelqualität und Thumbnail-Qualität hast wie die Konkurrenzkanäle. Du solltest einfach ähnliche Videos hochladen, dann ist es nazu garantiert, dass du auch früher oder später Erfolg mit deinem YouTube-Kanal hast. Und glaub mir, ich habe mittlerweile schon über 27 solcher Kanäle aufgebaut, ich weiß also, was funktioniert und was nicht. Frag dich immer: Bin ich schon auf dem gleichen Stand wie sie oder nicht, und was kann ich verbessern, um dorthin zu kommen? Wenn du noch nicht die gleiche Qualität hast wie sie, musst du deinem Team entweder beibringen, wie es funktioniert, oder dir neue und bessere Freelancer suchen. Wenn du das nicht schaffst, wirst du garantiert nicht so erfolgreich sein wie sie.

Es gibt Kanäle mit verschiedenen Styles. Du hast jetzt zwei Konkurrenzkanäle rausgesucht, die aber beide einen komplett unterschiedlichen Style haben. Das kann dich ziemlich verwirren, weil für welchen Style sollst du dich jetzt letztendlich entscheiden? Ich empfehle dir in dieser Situation nicht, beide Styles irgendwie zu vermischen. Entscheide dich für einen. Oftmals sind dann nämlich auch die Videokonzepte an sich komplett unterschiedlich, so dass es einfach nur komplett verwirrend ist, sich irgendwie an beiden Styles zu orientieren. Und noch mal zum Verständnis: Ein Kanal zu modeln heißt nicht zu kopieren, weil Content einfach nur zu kopieren bringt dir kein Geld und du wirst nicht im Partnerprogramm aufgenommen. Du nutzt diese Kanäle lediglich als Inspiration bzw. einen Guide, der das ausprobiert hat, was du gerne machen möchtest.

Wenn du bis hier dran geblieben bist, zeigst du mir hiermit, dass du verdammt interessiert an diesem Thema bist und du kannst einfach nicht abwarten, jetzt deinen eigenen YouTube Automation Kanal zu starten. Ansonsten hättest du dir hier kein einstündiges YouTube-Video angeschaut. Ich habe ein komplett kostenloses Quiz für dich vorbereitet, wo du testen kannst, ob du alle wichtigen Eigenschaften mitbringst, die du wirklich brauchst, um einen YouTube Automation Kanal erfolgreich aufzubauen. Klick jetzt also auf den Link in der Videobeschreibung, und wir sehen uns gleich im Quiz.